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1 ein Magazin von Presse & mehr Liquid agentur für gestaltung druckerei Joh. Walch Ms Marketing services TATENDRANG Magazin von unternehmern für unternehmer ausgabe Nº g 1700 g Jens Was sind meine Leistungen? Schaffe ich Mehr-Wert und bekomme ich ihn auch bezahlt? Welche Werte vertrete ich im Unternehmen? Soziales Engagement wie zahlt es sich aus? Wie ermittelt man Werte für ein Leitbild? Was ist mir mein Kundenmagazin? TATENDRANG startet die Werte-Diskussion g 1400 g 700 g Melanie Andrea 1300 g 3400 g 1800 g Klaus 3300 g 2800 g Steffen Philippine-Welser-Straße Augsburg T X MehrWert >> bessere Preise erzielen 1600 g 1200 g Margit >> entspannen nach der Fünf-elemente-Lehre >> stadtbergen: Leitbild für eine neue stadt 2200 g 1900 g Tanja

2 impressum Mai Herausgeber: Presse & mehr Liquid Agentur für Gestaltung Druckerei Joh. Walch MS Marketing ServiceS ANSCHRIFT: TATENDRANG c/o Liquid Agentur für Gestaltung Philippine-Welser-Straße Augsburg Tel: (0821) Fax: (0821) redaktionsleitung: Presse & mehr, Ingrid Erne Zeuggasse Augsburg Tel: (0821) Fax: (0821) Gestaltung: Liquid Agentur für Gestaltung Philippine-Welser-Straße Augsburg Tel: (0821) Fax: (0821) Bildkonzept + Bildgestaltung»schätzen«: Stefan Kaderka, Diplomdesigner (FH) DRUCK: Druckerei Joh. Walch Im Gries Augsburg Tel: (0821) Fax: (0821) LETTERSHOP: MS Marketing ServiceS Piechlerstraße Neusäß Tel: (0821) Fax: (0821) Papier: Gedruckt auf das erste Bilderdruckpapier mit FSC-Zertifizierung exklusiv von Umschlag 250 g/qm Inhalt 150 g/qm von deutschepapier Verantwortlich für die Artikel sind die Autoren selbst. Gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Tatendrang erscheint halbjährlich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verung einschließlich des Nachdrucks ohne schriftliche Einwilligung des Urhebers strafbar. Und los... TATENDRANG startet die Werte-Diskussion. Was schätzen Sie, wie viel Gewicht Sie mit sich herumtragen? Nicht Ihr Körpergewicht ist gemeint, sondern Ihre Kleidung. Unser Titelbild zeigt Ihnen Fällt Kleidung ins Gewicht?, eines der höchst originellen Tableaus von Diplom-Designer Stefan Kaderka. Er lud Probanden zu verschiedenen Test-Aktionen ein. Mit Augenzwinkern setzte er Schätze und tatsächliche Werte grafisch um. Im Heft zeigen wir Ihnen noch mehr Sie orange = geschätztes Gewicht glauben nicht, wie man sich vertun kann! grau = tatsächliches Gewicht Die Tableaus begleiten unser Werte-Thema dieser TATENDRANG- Ausgabe. Dabei geht es um Mehr-Wertstrategien und gute Preise. Aber auch um ethische Werte und den Wert sozialen Engagements. Und um ganz konkrete Werte wie zum Beispiel: Was kostet eine Kundenzeitung? Werten Sie mit: Been Sie auf beiliegendem Rückfax-Formular, welchen Artikel dieser Ausgabe Sie persönlich am interessantesten und nützlichsten finden. Unter allen Einsendern verlosen wir etwas wirklich Wertvolles: ein allsense -set für die perfekte mentale Entspannung zwischendurch oder nach einem harten Arbeitstag! mehr dazu auf Seite 16 f. Ihre TATENDRANG-Redaktion Ingrid Erne, Robert M. Kienlein, Carina Orschulko, Ilja Sallacz, Heike Siebert, Heinz Walch TATENDRANG N 12 TATENDRANG ist das gemeinsame Magazin von LIQUID Agentur für Gestaltung, PRESSE & mehr, Druckerei Joh. Walch und MS Marketing ServiceS. Gelesen wird es von rund 1800 Unternehmern in ganz Schwaben, Oberbayern und darüber hinaus. Eine neue Welle hat die Firmenwelt erfasst: Nach Quality und Umwelt steht nun Soziales hoch im Kurs. Grundidee ist, dass Unternehmen Teil der Gesellschaft sind, und dass sich nur sozial verhält, wer zum Wohlergehen der Gesellschaft beiträgt. Ein Pharma-Unternehmen als soziales Vorbild Wer sich mit dem Thema beschäftigt, kommt in Deutschland an einem Unternehmen nicht vorbei: der betapharm Arzneimittel GmbH. Das Augsburger Unternehmen gilt als Vorzeigebeispiel: Kaum ein Wissenschaftler, ein Kongress, ein Buch über soziale Verantwortung, das dem Augsburger Mittelständler nicht die Referenz erweist. betapharm ist Preisträger von Freiheit und Verantwortung 2002, von Ethics in Business 2005 und erster Preisträger des Bürgerkulturpreises des Bayerischen Landtags Landtagspräsident Alois Glück lobt mit folgenden Worten: Werte kann man nicht abstrakt vermitteln, Werte werden weitergegeben über Erleben, nicht über Theorie das beginnt im Erziehungsprozess. Bei betapharm werden Werte gelebt, nach innen und nach außen. So ist das Unternehmen ein besonderes Vorbild. Von der Spende bis zur Gesetzesinitiative Das Besondere an betapharm ist sein umfangreiches gesellschaftliches Engagement. Die Kerngeschichte: 1998 begann das Unternehmen den Bunten Kreis Augsburg zu sponsern, einen Nachsorgeverein, der schwer kranke Kinder und ihre Familien begleitet. Im selben Jahr errichtete betapharm eine Stiftung für dieses Engagement und gründete 1999 das unabhängige und gemeinnütziges beta Institut, das seitdem verschiedenste innovative Projekte im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht hat. So wurde beispielsweise die Nachsorge, wie sie der Bunte Kreis für die Region Augsburg entwickelt hatte, wissenschaftlich untermauert. Einrichtungen, die das Augsburger Modell ebenfalls einführen wollten, bekamen Consulting und Fortbildungen. Schließlich gab es eine erfolgreiche Gesetzesinitiative, die dafür sorgte, dass sozialmedizinische Nachsorge ins deutsche Krankenversicherungsrecht aufgenommen wurde: Damit ist die Nachsorge Teil einer regelgerechten guten Krankenversorgung und nicht mehr nur auf Spenden angewiesen. Bei all diesen Schritten war die betapharm als Initiator und Förderer mit im Boot. Mittlerweile gibt es über 30 Bunte Kreise in Deutschland. Doch betapharm TATENDRANG N 12 >> nach ahmens Wenn ein Kind zu früh auf die Welt kommt, erkrankt oder einen schweren Unfall hat, ist für eine Familie nichts mehr wie vorher: Nachsorge hilft, mit den hohen Belastungen (finanziell, psychisch, organisatorisch) zurechtzukommen und betapharm hilft, dass dieses erfolgreiche Unterstützungsmodell sich in ganz Deutschland ausbreitet.

3 Unternehmensporträt Ein Pharma-Unternehmen als soziales Vorbild»Geht s noch?«tatendrang-info Corporate Social Responsibility (CSR) Verantwortliches Handeln eines Unternehmens. Umfasst die drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Corporate Citizenship (CC) Teilbereich von Corporate Social Responsibility. Soziale Verantwortung von Unternehmen mit dem Ziel, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Förderziele im CC sind neben dem sozialen Sektor auch Gesundheit, Erziehung, Sport, Kultur, Wissenschaft. betapharm Arzneimittel GmbH Das 1993 in Augsburg gegründete pharmazeutische Unternehmen vertreibt Generika (patentfreie Arzneimittel). Mit einem Sortiment von 151 Wirkstoffen in 902 verschiedenen Handelsformen deckt betapharm alle wesentlichen Indikationen von der einfachen Erkältung bis zur schweren Herz-Kreislauferkrankung ab. Das Unternehmen beschäftigt heute 370 Mitarbeiter und erzielte 2006 einen Umsatz von 184 Millionen Euro. beta Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement Das gemeinnützige beta Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement, Augsburg, wurde 1999 von betapharm und dem Bunten Kreis gegründet. Es ist mittlerweile eines der größten sozialmedizinischen Forschungsinstitute in Deutschland und hat vier inhaltliche Schwerpunkte: Nachsorge für schwer und chronisch kranke Kinder (Bunter Kreis); Begleitung von Frauen mit Brustkrebs (mammanetz); Entwicklungsförderung im Kindergarten (Papilio); Wissenssystem für Krankheit & Soziales (betacare). >> fördert auch andere Bereiche wie Hilfe bei Brustkrebs, Prävention im Kindergarten, Wissensvermittlung. Uns geht es bei allen unseren Initiativen darum, dass der Mensch in seiner Krankheit besser versorgt ist, erklärt betapharm- Geschäftsführer Dr. Wolfgang Niedermaier. Dieselbe Professionalität wie im Kerngeschäft Solche Erfolge erfordern allerdings mehr als Scheckübergaben im Beisein der Lokalpresse. Dazu der anerkannte Experte für Corporate Citizenship Prof. Dr. André Habisch, Universität Eichstätt: Wenn sich ein Unternehmen für das Gemeinwesen engagiert und Mitverantwortung für die Lösung drängender Probleme übernimmt, dann können sich positive Wirkungen für das Unternehmen und sein gesellschaftliches Umfeld nur multiplizieren, wenn Form und Inhalt des Engagements zu ihm passen und wenn es dieses Engagement ähnlich professionell angeht wie sein Kerngeschäft. betapharm ist ein schönes Beispiel dafür: Corporate Citizenship (CC) wird zum Erfolgsfaktor, wenn es Teil des strategischen Managements ist und in seinen vielfältigen Potenzialen auch wirklich ausgeschöpft wird. Wer soziales Engagement professionell angeht und langfristig in seine Strategie integriert, kann mit vielfältigem Nutzen rechnen: beispielsweise Förderung von Image und Bekanntheit, positive Markenprägung, neue Kontakte, Motivation der Mitarbeiter. Letzteres ist ein ungeheurer Erfolgsfaktor angesichts der Tatsache, dass eine große Mehrheit der Berufstätigen innerlich gekündigt hat. Bei betapharm ist das anders: Da stehen die besten Bewerber aus der Branche Schlange, weil sie für dieses Unternehmen arbeiten wollen. Engagement muss zum Unternehmen passen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Engagement ist, dass es zur Unternehmenskultur passt: Wer ins CC einsteigen will, sollte hier unbedingt am Anfang Hirnschmalz investieren und ein zum Unternehmen, zu seinen Mitarbeitern, zu seinen Werten und zum Unternehmer selbst passendes Engagement suchen. betapharm ist im Gesundheitswesen tätig, seit Unternehmensgründung steht der Mensch im Mittelpunkt. Dazu passen die sozialmedizinischen Projekte, die auf die bessere Betreuung und Versorgung von Patienten fokussieren. Wenn dieses passt zum Unternehmen nicht gelingt, wird das Engagement ein Strohfeuer ohne nachhaltigen Imagegewinn oder noch schlimmer. Da immer mehr Unternehmen auf sozial machen, werden auch die Kunden kritischer. Wo die Imagebroschüre schöne Worte macht und die Realität eine andere Sprache spricht, kommt das nicht gut an. Für alle, die jetzt die Lust auf Soziales gepackt hat, bietet betapharm seinen Erfahrungsschatz frei Haus: 10 goldene Regeln Leitfaden für erfolgreiches Corporate Citizenship: Dr. Wolfgang Niedermaier, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH. Stefan Kaderka, Diplomdesigner (FH)»ready, steady, go!ohrenstöpsel rein!...und wie schnell jetzt?«30»ich fahre sonst nur Fahrrad.Unmöglich herauszufinden, wie schnell man fährt.«60»geschwindigkeit geht durch den Magen!...heftiger Fahrtwind ins Gesicht.Meine Haare!...dass Du das schnell findest?«80»100, nee langsamer, oder 90?« »Bist Du noch da?«tatendrang N 12 Bei diesem Experiment haben fünf Testpersonen in einem Beetle Cabriolet versucht, mit einer Augenbinde und Oropax, auf der B17 bei Augsburg, verschiedene Geschwindigkeiten einzuschätzen. Durch das»ausblenden«des Seh- und Gehöhrsinns bleiben letztlich nur der Fahrtwind und die Vibrationen als Anhaltspunkte zum Schätzen. Geschwindigkeit wird so anders spürbar. Proba nden Sarah Jürgen Jennifer Gemessene Geschwindigkeiten Klemens Barbara Schätzen

4 Unternehmensstrategie Das beste Angebot muss nicht immer das billigste sein. Mit der richtigen Mehrstrategie lassen sich trotz Rabattschlachten und Schnäppchenmentalität gute Preise erzielen. Der Vorteil: Alle sind Gewinner! preis TATENDRANG N 12 Von Thomas Burzler Raus aus der Preisfalle! Sei es für exzellenten Service, kompetente Beratung oder ein außergewöhnliches Produkt: Fast jeder hat im Privatleben schon gerne mehr für eine Sache bezahlt. Auch in der Geschäftswelt entscheidet nicht immer der Preis. Für Produkte, Dienstleistungen und vor allem Lösungen, die echten Mehr bieten, sind die meisten Kunden bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Ganzheitliche Problembetrachtung statt Standard-Lösung Ein Nutzen hat nur so viel Wert, wie der Kunde bereit ist, dafür zu bezahlen. Handelt es sich beim angebotenen Produkt um austauschbare Rohstoffe oder Massenware nach Spezifikation, ist der Wettbewerb hoch und die Möglichkeit für Preisverhandlungen begrenzt. Anders verhält es sich bei Lösungen für betriebliche oder unternehmerische Probleme. Wer zum Beispiel einem Maschinenbau- Unternehmen zusätzlich zu angefragten Einzelkomponenten ein Gesamtkonzept zur Verringerung der Durchlaufzeiten vorlegt, schafft die Basis für einen breiteren Verhandlungsspielraum und für höhere Margen. Die Mehr-Botschaft erfolgreich vermitteln Um Preise erfolgreich im Markt durchsetzen zu können, muss der Wert der angebotenen Leistung klar vermittelt werden. Je höher der subjektiv wahrgenommene Nutzen aus Kundensicht, desto besser die Chancen für erfolgreiche Preisverhandlungen. Die Tatsache, dass der Kunde mit einem neuartigen Motor Benzin und Zeit spart, ist deshalb für Preisgespräche wichtiger als die dahinter stehende Technologie. Sorgfältige Vorbereitung hilft, dem Kunden die passenden Argumente zu liefern. Preisverhandlungen beginnen beim Guten Tag Viele Verkäufer denken, dass Preisverhandlungen erst am Ende des Verkaufsgesprächs stehen. Falsch! Effektive Preisgespräche beginnen schon mit dem ersten Kundenkontakt. Von Anfang an gilt es, so viel wie möglich über die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele des Kunden herauszufinden. Welche Probleme hat oder hatte er mit Wettbewerbern? Wie nimmt er Ihr Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb wahr? Welche Kompetenzen schreibt er Ihnen zu? Direkte oder indirekte Fragen, zwischen den Zeilen lesen oder einfach nur zuhören schaffen das nötige Bild der Gesamtsituation des potenziellen zukünftigen Geschäftspartners. Freund und Feind kennen Ein guter Verkäufer kennt nicht nur die eigenen Preise und Angebote, sondern auch die der Wettbewerber. Der günstigere Preis eines Konkurrenten kann dann mit Argumenten zu Leistungsportfolio oder Zahlungsbedingungen entkräftet werden. Sich in Diskussionen verwickeln zu lassen, ist jedoch kontraproduktiv. Statt eigene Preise gegenüber denen des Wettbewerbs zu verteidigen, liefert die Antwort auf die Frage Wo würden Sie kaufen, wenn alle die gleichen Preise hätten? Aufschluss über unausgesprochene Interessen und Stoff für weiterführende Verhandlungen. Im Zweifelsfall schafft sie Gewissheit darüber, dass man ohnehin keine Chance hat unabhängig vom Preis. Thomas Burzler (45) ist Geschäftsführer der auf Vertriebsthemen spezialisierten Seminaragentur Sales Motion und hat sich in den vergangenen zehn Jahren einen Namen als selbstständiger Trainer und Fachautor gemacht. In seinen Spezialgebieten Preisgespräche und verkaufende Präsentation zählt Thomas Burzler zu den führenden Experten in Deutschland. Vor seiner Trainerlaufbahn war der studierte Informatiker im Vertrieb von Unternehmen der IT-Branche tätig. TATENDRANG-Veranstaltungs-Tipp - Zusätzliche Strategien und praxisnahe Tipps zur erfolgreichen Durchführung von Preisgesprächen erhalten interessierte Teilnehmer in dem offenen Seminar Praxisnahes Wissen für erfolgreiches Verkaufen am 13. Juni in Giengen. Weitere Informationen und Anmeldung unter Stefan Kaderka, Diplomdesigner (FH) 17 m 15 m 12 m 9 m»hochmut kommt vor dem Fall!«Fünf Versuchspersonen wurden hier vor die Aufgabe gestellt, zu schätzen, wie tief so ein Fall eigentlich sein könnte. Dafür wurden die Probanden mit einem Kran jeweils in die selben vier Höhen gebracht. Die proportionalen Veränderungen des Umfelds sowie der lineare Blick nach unten waren für die Versuchsteilnehmer die einzigen Anhaltspunkte für ihre Schätzungen. Gemessene Höhen Probanden Steffen Tanja Klaus TATENDRANG N 12 Stefan Andrea 23 m 22 m 21 m 20 m 19 m 18 m 17 m 16 m 15 m 14 m 13 m 12 m 11 m 10 m 9 m 8 m 7 m 6 m Schätzen

5 liquid agentur für gestaltung Regelmässig durch die Hintertür Kundenzeitschriften sind effektive und exquisite Instrumente der Kundenbindung. Nicht nur für Großkonzerne. Die Postbank tut es, die Deutsche Bank, die Parfümerie Douglas, Lufthansa, BMW, Volvo, Mercedes, die Bahn tun es wer Rang und Namen hat in der Wirtschaft, der legt Wert auf sein Kundenmagazin. Was für die großen Unternehmen gilt, das gilt ebenso für den Mittelstand. Wem etwas an seinen Kunden liegt, der lässt von sich hören oder besser gesagt, lesen. Vielleicht ist dies der Haken an der Sache und Sie denken: Wir haben nichts, worüber wir berichten können. Dabei gibt es bei Ihnen kluge Ingenieure, einen aktiven Außendienst, die kreative Marketingabteilung und einen Chef, der einstmals die Gründungsidee hatte und heute sicher auch noch den einen oder anderen guten Einfall hat. Es gibt Image- und Produktbroschüren, die Katalogseiten füllen, für Web-Seiten und Jubiläen werden Inhalte aufbereitet, Fotos vom alten Firmensitz, der ersten Produktreihe, Urkunden und Auszeichnungen gehortet, und keiner berichtet mehr darüber. Dabei lesen wir doch alle gerne Erfolgsstories, Persönliches und Originelles über unsere Geschäftspartner. Das sind mögliche Inspirationsquellen wichtig ist auf jeden Fall ein guter Informations-Mix. Denn die besondere Qualität eines Kundenmagazins macht die richtige Mischung aus: Wissenses zu Produkt und Dienstleistung, kurzweilig Interessantes, Nützliches und Unterhaltendes. Das ist die Hintertür, durch die Sie sich im Gedächtnis Ihrer Kunden verankern. Mehr So geschehen zum Beispiel bei Douglas: Im Rahmen eines Kundenevents wurden Portraits von den teilnehmenden Kundinnen abgelichtet und das Magazin für diese Ausgabe auf über 100 Seiten erweitert. Hoch gelobt werden lebendige Magazine, so auch dieses, das seit dem Relaunch mehr redaktionelle Beiträge bietet, den Fokus auf Lifestyle-Themen legt und insgesamt einen trendigeren Stil anstrebt. Diese Form der Kundenbindung erreicht international sechs Millionen Menschen. (Absatzwirtschaft Marken 2007) Wanzl worldwide ist ein gut etabliertes Kundenmagazin, das durch die Berichte der internationalen Unternehmensniederlassungen lebendig und aktuell wird. Darüber hinaus hat dem Magazin der Relaunch gut getan. Nach wie vor wird das Heft extern betreut. (Gestaltung: LIQUID; Redaktion: PRESSE & mehr) TATENDRANG-Checkliste Legen Sie einen realisierbaren Plan an. Wir liefern eine stichwortartige Einstiegshilfe: PLANUNG 1. Frequenz der Erscheinungsweise mal per Jahr es ist alles erlaubt. Nur eine geregelte Erscheinungsweise ist wichtig. 2. seitenzahl (zur Planung wichtig, kann erweitert werden) 3. auflagenhöhe (zur Budgetplanung wichtig) RECHERCHE 4. Welche Artikel über das eigene Unternehmen gibt es bereits? 5. Worüber ist noch nie berichtet worden? (Welche Idee hatte der Kollege letztens, was wurde kürzlich in der Strategie-Sitzung besprochen?) 6. Branchenneuigkeiten 7. Unterhaltung ORGANISATION 8. Wer unterstützt mich in der Firma/im Vertrieb? 9. Wer liefert verlässlich Artikel? (Außendienst/ Tochterunternehmen) 10. Wer unterstützt mich in der Umsetzung? 11. gibt es Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner, die Beiträge liefern könnten? 12. können einzelne Seiten an Zulieferer vergeben werden? 13. Zeitplan 14. budgetplan (Fotografen, Texter, Redaktion, anzeigen, Papier- und Druckkosten) 15. detailplan und Unterstützung z.b. vom TATEN- DRANG-Team. Sie müssen nicht gleich an Millionen von interessierten Leser/innen denken, damit ersticken Sie Ihren Plan im Keim. Denken Sie an die Aussendung Ihrer Weihnachtspost. Diese Auflage reicht fürs erste. Oder Sie sprechen mit Ihrem Vertrieb, welches Adress-Potenzial er im Kopf hat, oder mit dem Außendienst, welche Kunden schon länger nicht mehr besucht wurden. Sie werden eine sprudelnde Adress-Quelle finden. Nun ist die Aufmachung gefragt. Da Sie ein Pilot- Projekt starten, suchen Sie sich einen Dienstleister, der frische Ideen hat und Ihr Unternehmen von einem anderen Standpunkt aus betrachten kann. Sie können Musterseiten entwickeln lassen, die Sie später mit der eigenen Werbeabteilung weiterbearbeiten. Oder aber Sie legen dieses Projekt ganz in die Hände von externen Profis. Erfahrungsgemäß rechnet sich die Vergabe nach außen, denn die Entwicklungszeit im eigenen Haus ist meist teurer. Ein wichtiger Punkt: die Fotografie. Vertrauen Sie auch da auf den Blick von außen. Engagieren Sie einen Fotografien, der professionelle Bilder Ihres Unternehmens produziert. Die Nachbearbeitung selbst erstellter Digitalbilder kostet übrigens auch Zeit und Geld und meist ist die Qualität der Aufnahmen und der Motive nicht mit Fotografenbildern zu vergleichen. CPU Softwarehouse Kundenmagazin, das LIQUID mit einer lokalen Druckerei im 5-Farbdruck günstiger realisieren konnte als der Kunde selbst im 4-Farbdruck. Hier ist der Bilderpool ein Mix aus Kundenmaterial, Bildagentur und aktueller Reportage. Das Bildklima wird in der digitalen Nachbearbeitung auf eine Farbstimmung gebracht. (Gestaltung: LIQUID; Druck: Druckerei Joh. Walch) TATENDRANG-tipp Den schnellsten Weg zu Ihrem eigenen Kundenmagazin zeigen wir Ihnen in diesem Heft ab Seite 10! 8 TATENDRANG N 12 TATENDRANG N 12

6 In wenigen Mausklicks zur eigenen Zeitung TATENDRANG macht s möglich unter: bekommen Sie Ihre Kundenzeitung zum Komplettpreis! Sie wollen regelmäßig mit Ihren Kunden in Kontakt treten? Neue Kunden finden? Auf sympathische Weise auf sich aufmerksam machen? Realisieren Sie jetzt Ihre eigene Kundenzeitung. So einfach war s noch nie! TATENDRANG hat nicht nur ein sensationelles Preispaket für Sie geschnürt (siehe rechte Seite), sondern unterstützt Sie mit einem kompletten Dienstleistungsangebot: ansprechende Texte, modernes Layout, hochiger Druck und zuverlässiger Versand. Dazu die gesamte Organisation und Koordination. Damit alles schnell und reibungslos läuft, haben wir ein eigenes Kundenmagazin-Portal im Internet eingerichtet. Dort können Sie Seite für Seite Rohtexte und Bilder hochladen. Keine Angst: Sie müssen nicht druckreif texten. Wir redigieren Ihre Rohtexte oder Stichworte so, dass interessante und gut lesbare Artikel daraus entstehen. Dazu formulieren wir treffende Headlines, Zwischenüberschriften und Bildunterschriften. Anschließend machen sich die Gestalter ans Werk. Nach Ihrer Freigabe wird gedruckt und wenn Sie es wünschen auch gleich versandt. Wie das geht? Das erfahren Sie genauer unter www. kundenmagazin.tatendrang.info schauen Sie gleich mal rein! Wenn Sie uns beauftragen, loggen Sie sich mit einem Passwort auf dem Kundenmagazin-Portal ein, laden Rohtexte, Fotos und Logo hoch. Den Rest machen wir für Sie. Artikel-Überschrift Einleitungstext Artikel Bild Zitat Musterlayout verkleinert: Originalformat 21 x 29,7 cm (DIN-A4) Kurzmeldung Info-Kasten Mehr muss Ihre Kundenzeitung nicht kosten. 8 Seiten DIN A 4 in standardisierter Form >> Konzept >> redaktion & Text >> Gestaltung & Layout ab einer Buchung von 4 Ausgaben gerne auch unter Berücksichtigung Ihres Corporate Design >> Druck 4-farbig, Auflage Stück >> Versand: Portooptimierung, Personalisierung, Kuvertierung, Postauflieferung zuzüglich Portokosten Komplettpreis: 3.990, Euro zuzüglich MwSt. Sie stellen uns digitale Rohtexte, digitale Bilder und Ihren Adress-Verteiler zur Verfügung. wir redigieren, layouten, drucken und versenden. Ein Wert, der es in sich hat. Für einen Pauschalpreis, der niedriger ist als so manche Anzeige in einer Fachzeitschrift, bekommen Sie ein ganzes Kundenmagazin. Nehmen Sie Kontakt auf: Sie wollen die Abwicklung persönlich mit uns besprechen? Dann wenden Sie sich bitte an: TATENDRANG c/o PRESSE & mehr Ingrid Erne Telefon 0821/ TATENDRANG N 12 TATENDRANG N 12 11

7 ms marketing services Per Fragebogen Markt 0 min 1 2 zum Leitbild Stadtbergen bei Augsburg wurde im Mai tatsächlich das, was der Name längst schon suggeriert: eine richtige Stadt. Schon einige Monate vor der Stadterhebung stellte die Marktgemeinde die Wertefrage. 2 min 1 2 Befragt wurden die Bürger Stadtbergens, was sie denn besonders an ihrem Heimatort schätzen. Die Antwort darauf fiel ziemlich einhellig aus: die Nähe zur Stadt und die Nähe zur Natur. Mit der engen Nachbarschaft zu Augsburg einerseits und den Naherholungsgebieten um die Stadtteile Leitershofen und Deuringen andererseits ist Stadtbergen in der Tat mit beidem gesegnet. Der neu geschaffene Slogan drückt es treffend aus: Natürlich. Nah. Dran. Für Hauptamtsleiter Stephan Hauke ergeben sich dadurch entsprechende Aufgaben, um diese Werte nachhaltig zu bewahren: Zurückhaltend mit der Bebauung umgehen und die Ressourcen für künftige Generationen schonen. Doch Politik und Verwaltung wollten noch mehr wissen. In den über Fragebögen, die an alle Haushalte Stadtbergens gingen, gab es insgesamt 23 Fragen zu beantworten und es war Platz für eigene Kommentare. Die Bürger sollten Wohnsituation und Infrastruktur beurteilen, ihre Meinung zur Entwicklung in Stadtbergen kund tun, Fragen zu Bürgerbeteiligung und Ehrenämtern beantworten und einiges mehr. Und warum dies alles? Ein Leitbild sollte gefunden werden. Die 756 zurückgesandten Fragebögen bildeten die Grundlage dazu. In zwei Workshops mit Gemeinderäten und führenden Beamten wurden die Ideen unter der Moderation einer Beraterin weiterentwickelt. Dabei griff man auf die Ausungen der Fragebögen zurück. Nun müssen die Gedanken noch in die passende schriftliche Form gebracht werden, und ab Herbst wird man das neue (oder zumindest erstmals formulierte) Leitbild Stadtbergens dann auch schwarz auf weiß nachlesen können. Vielseitiges Ausunssystem Den Fragebogen selbst entwickelte Stephan Hauke in Zusammenarbeit mit Diplom-Designerin und Unternehmensberaterin Waltraud Lassner. Die nötige Datenbank- und Ausungsunterstützung lieferte das bewährte Messesystem von MS Marketing ServiceS. Es war auch für uns interessant zu sehen, wie flexibel einsetzbar dieses System ist, berichtet MS-Geschäftsführer Robert M. Kienlein. Es lassen sich nicht nur Marketing- und Vertriebsdaten damit gewinnen, sondern auch Marktforschungsthemen behandeln. Oder eben auch entsprechende Ausungen erhalten, um zu einem Leitbild für eine Kommune zu kommen. Für Hauptamtsleiter Stephan Hauke steckt noch viel Interessantes in diesen Ausungen: Wir können daraus noch sehr viele Informationen beziehen und entsprechend veren. Die meisten Bürger, die den Fragebogen ausfüllten und zurücksandten, haben sich übrigens wirklich Zeit dafür genommen. Etwa zwei Drittel haben nicht nur die schnellen Ankreuz- Fragen beantwortet, sondern bei den offenen Fragen auch ausführliche Kommentare abgegeben. TATENDRANG-info Die jüngste Stadt Schwabens hat Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 11,5 Quadratkilometern. Zu Stadtbergen gehören die Ortsteile Leitershofen und Deuringen. SPD-Bürgermeister Ludwig Fink regiert seit Sehenses / Freizeitmöglichkeiten: das Feuchtbiotop Deuringer Heide Golfclub Leitershofen Naturpark Westliche Wälder Pfarrkirche St. Nikolaus (14. Jh.) Dich nicht so an!«dieses Experiment beruht auf der typischen Alltagssituation im Probanden 12 TATENDRANG N 12 Supermarkt an der Kasse. Wo soll ich mich am besten anstellen, um schnellstmöglich zahlen zu können? Zwei freiwillige Versuchspersonen haben sich vor dem Zahlvorgang jeweils intuitiv für eine Kasse entschieden, mit dem Ziel, schneller als der andere fertig zu sein. Barbara Tobias TATENDRANG N Stefan Kaderka, Diplomdesigner (FH) 4 min 6 min 8 min Schätzen

8 Druckerei joh. Walch Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Die Kundenbetreuer der Druckerei Joh. Walch jetzt im neuen Großraumbüro ein starkes Team für anspruchsvolle Kunden! lebens Was uns wichtig ist: >> Auf die Belange unserer Kunden noch besser eingehen zu können. >> Für unsere Kunden ein starkes Team zu sein, das sich gegenseitig ergänzen und vertreten kann. >> Den Service- und Dienstleistungsgedanken sichtbar in den Vordergrund stellen. >> Die organisatorischen Abläufe zu verbessern. >> Kommunikationslücken und Missverständnisse untereinander zu verringern. >> Das Arbeitsumfeld behaglich zu gestalten. >> Alles in allem: unserem Kunden noch mehr Partner sein zu können. Wir wollen in jeder Beziehung einen Schritt voraus sein! Christine Seitz: Ein Blick und ich sehe, ob Ihr Wunschpartner für Sie frei ist! Monika Hackl: Jetzt hab i meine Männer endlich alle im Griff! Hermann Trinker: In jeder Richtung ein Ansprechpartner im Team klasse! Franz Schneider: Als Außendienstler leider nicht immer in dieser neuen Welt! Ingo Klotz: Ein zünftiger Haufen unser Team verlassen Sie sich drauf! Armin Muck: Die Toskana von Augsburg gute Laune ist ansteckend! Christian Überreitter: Superschnell unser Zurufsystem funktioniert garantiert! Hermann Kössinger: Geht net gibt s bei mir nicht. Wir machen für Sie das Unmögliche möglich! TATENDRANG-Aktion Wir leben unsere Werte. Kultur, Kommunikation und Kundendialog. Teamfähigkeit, Tatkraft und Toleranz Die Druckerei Joh. Walch lädt TATENDRANG-Leser ein: zu einer gemeinsamen Führung durch das Jüdische Kulturmuseum in der eindrucksvollen Augsburger Synagoge. Die im November 2006 eröffnete neue Dauerausstellung macht jüdische Geschichte als Teil der Augsburger und schwäbischen Geschichte deutlich. Antworten Sie mit beiliegendem Rückfax oder schreiben Sie eine an walchdruck.de, wenn Sie dabei sein möchten. Nach Festlegung des Termins melden wir uns dann bei Ihnen. Die Natur ins Büro geholt. Da herrscht Ordnung! 14 TATENDRANG N 12 TATENDRANG N 12 15

9 Presse & Mehr public relations TATENDRANG-info Dokuho J. Meindl erlangte sein Wissen in verschiedenen Klöstern Asiens. In Japan wurde er als Zen-Mönch in ein Kloster aufgenommen und absolvierte danach in Peking ein Studium der Traditionellen Chinesischen Medzin (TCM). Nach achtjähriger Ausbildung in Japan und China gründete er in München ein Zentrum für TCM, Zen-Meditation und QiGong, das bereits über 15 Jahre besteht. Seine Kompetenz, Erfahrung und langjährige Praxis sind in das allsense -system eingeflossen. Gemeinsam mit seiner Frau Misayo Kawashima möchte er eine Brücke zwischen Ost und West schaffen. So hat er Ideen und Produkte aus dem Osten mit der Effizienz des Westens verbunden, um neue Türen zu Entspannung und Gesundheit zu öffnen. Die Fünf Elemente spiegeln die Lehre der Gesetze des Lebens wider und stellen fünf dynamische Prinzipien dar: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie haben ihre Entsprechungen zum Beispiel in den Jahreszeiten, Organsystemen und Emotionen des Menschen und können einzelnen QiGong-Übungen zugeordnet werden. Informationen zu allsense bei PRESSE & mehr, Sigrid Hummel, und bei Jeder Tag ist wichtig, jeder Tag könnte unser letzter sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich eine Pause vom (Berufs-)Alltag zu gönnen, aufzuladen und den Kopf frei zu bekommen, sagt Dokuho J. Meindl von der allsense GmbH. Mit seinen allsense-produkten bietet er ganzheitliche Entspannungsmöglichkeiten im Unternehmen und für zu Hause. Basis sind die Fünf-Elemente-Energielehre der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Technik des Zen zur Sammlung der fünf Sinne. Stress führt zu Krankheit, Burn-out-Syndrom, verminderter Leistungsfähigkeit und fehlender Motivation. Negative Auswirkungen, mit denen auch viele Unternehmen zu kämpfen haben. Um Stress entgegen zu wirken, ist vor allem mentale Entspannung nötig. Mit dem allsense -system findet man durch die gezielte Stimulation der fünf Sinne tiefe Entspannung und schöpft neue Energie. Einfach eintauchen das allsense -studio Gönnen Sie sich Ihr firmeneigenes Entspannungsstudio: Die mentale Tiefenentspannung im allsense - studio beginnt mit einer Tasse Fünf-Elemente-Tee. Eigens für das allsense -system komponierte Musik wird von der allsense-klangliege zu einer Massage auf molekularer Ebene umgewandelt. Harmonische Lichtwelten und der Duft aromatischer Essenzen sorgen für energievolle Entspannung. Der Nutzer wählt eines der fünf Programme auf Basis der fünf Elemente Kreativität, Vitalität, Harmonie, Konzentration oder Regeneration und auf Knopfdruck passen sich Lichtstimmung, Duft, Musik und Schwingung der Klangliege an. Nach wenigen Minuten kommt der Geist zur Ruhe und die Sinne schöpfen neue Energie. Bei regelmäßiger Anwendung wird Stress langfristig abgebaut. Das allsense -studio wurde nach Erkenntnissen des Feng Shui, der Lehre zur Nutzung von Raumenergie, gestaltet. Es ist effektiv, sehr flexibel einsetzbar und hat einen Platzbedarf von lediglich 6 Quadratmetern. Bestens geeignet also für den Einsatz in Hotels, in Geschäftszentren und kreativen Unternehmen sowie in der Gesundheits- und Wellnessbranche überall dort, wo gestresste Menschen schnell zu tiefer Entspannung finden möchten. Ob zum Auftanken in der Mittagspause, zum Entspannen vor einem wichtigen Termin oder einfach zum Relaxen nach Feierabend Den Wert eines entspannten Geistes kann man nicht hoch genug einschätzen. Dokuho J. Meindl, Leiter eines Zentrums für Zen und QiGong in München, hat Ideen für gestresste Unternehmer und ihre Mitarbeiter entwickelt. Leben mit allen Sinnen Entspannung zum Mitnehmen das allsense -set für zuhause Das allsense -set bietet diese Entspannung jedem auch für zu Hause: Magnete, die die Energie zum Fließen bringen, Aromakerzen, deren Duft entspannen lässt, Tee für energievolle Entspannung, Farbbrillen, die schnell neue Stimmung schenken und Musik, bei der der Geist zur Ruhe kommt. Alle Produkte sind auf die fünf Elemente abgestimmt und können wie das allsense -system im Studio nach mentalen oder körperlichen Bedürfnissen, Typ, Geburtsjahr oder Jahreszeit eingesetzt werden. Eines dieser Sets können Sie gewinnen wie, das lesen Sie im Editorial! voll 16 TATENDRANG N 12 TATENDRANG N 12 17

10 Menschen mit Tatendrang Wer Horst Lenz sucht, findet ihn mit großer Wahrscheinlichkeit im Augsburger Siebentischwald. Hier ist er momentan mindestens jeden zweiten Tag für zirka drei Stunden auf bis zu 30 Kilometern unterwegs, um sich auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten. Der Gehsport liegt Horst Lenz im Blut, bereits in jungen Jahren ist er quer durch Italien von Verona nach Palermo zu Fuß gegangen, um einen neuen Job anzutreten. Anschließend wurde das Gehen für ihn zum Sport, für Lenz ist es sogar die biologischste aller Sportarten, die gleichmäßig den ganzen Körper beansprucht, leider allerdings in der Öffentlichkeit oftmals belächelt wird. Im Gegensatz zum Laufen oder zum Joggen muss der Geher einen Fuß aufsetzen, bevor der andere den Boden verlässt, Lenz spricht von einem Läufer mit angezogener Handbremse. Trotzdem bewältigt Lenz 20 Kilometer in weniger als zweieinhalb Stunden. Die vielen Wettkampfteilnahmen auf regionaler, nationaler und seit 1977 auf internationaler Ebene vermag der gebürtige Lindauer, der seit 1978 für den TSV Schwaben-Augsburg startet, schon lange nicht mehr zu zählen. Beim ersten deutschen Volkslauf, der 1963 nach Schweizer Vorbild im schwäbischen Bobingen stattfand, war er mit am Start, ebenso wie 1993 bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften, als er den zweiten Platz belegte holte Lenz bei den Second World Masters Athletics in Linz in der Kategorie Team Road Race Walking gemeinsam mit zwei weiteren Sportlern in der Altersklasse M65 den Weltmeistertitel. Viele Freundschaften hat Horst Lenz während seiner aktiven Laufbahn geschlossen, sprachliche Barrieren gab es nie. Gehen ist für Horst Lenz der Schlüssel zu guter Gesundheit, man muss in seinen Körper hineinhören. Seinem Sport möchte er noch lange treu bleiben. Wie lange er noch an internationalen Wettkämpfen teilnimmt, lässt er momentan offen. Die Vorbereitung wird zunehmend zeitaufwändiger. Allerdings erinnert er sich an einen 101-jährigen Inder, der 1986 bei der Weltmeisterschaft in Rom über 5000-Meter-Bahngehen mit am Start war. Medaillenregen Zum Erfolg gehen Seit 40 Jahren taucht Horst Lenz ununterbrochen unter den führenden Sportlern in den Jahrbüchern der Bayerischen Leichtathletik auf. Horst Lenz ist Geher einer der erfolgreichsten in Bayern. Für den 69-Jährigen bedeutet der Gehsport einen Gleichklang von Seele, Körper und Geist. Zurzeit bereitet sich der Augsburger auf die Weltmeisterschaft im italienischen Riccione im September vor. bewun derns Horst Lenz mit einem kleinen Teil seiner Medaillenflut, die er in vier Jahrzehnten errang. TATENDRANG-TIPP Entdecken Sie den Wert nein, nicht der Medaille, sondern eines gezielten Ausdauertrainings: Denn das ist die ideale Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten und auch Stoffwechselerkrankungen. Die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels erhöht sich, so dass der Ruhepuls gesenkt wird. Das Lungenvolumen vergrößert sich durch die verbesserte Sauerstoffaufnahme. Ausdauersport senkt Bluthochdruck und beugt Arteriosklerose vor. Das Gehirn wird stärker durchblutet und funktioniert dadurch besser. Bewegung hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem, außerdem wird das Immunsystem gestärkt. Geeignete Sportarten: Radfahren, Schwimmen, Laufen, Nordic Walking, Gehen Marketing per was darf man? Marketing ist beliebter denn je jedenfalls vom Absender her betrachtet. Nicht immer zur Freude des Empfängers. Rechtlich gibt es klare Vorgaben: Die Zusendung unverlangter Werbe- s an Firmen ist nicht gestattet, weil der Unternehmer dadurch unzumutbar belästigt wird. Unter unverlangt ist zu verstehen: Es liegt kein ausdrückliches oder stillschweigendes Einverständnis des Empfängers vor. Einmal abgesehen davon, dass Sie Ihre (potenziellen) Kunden nicht unnötig verärgern wollen, sollten Sie sich deshalb an folgende Regeln halten. Die Direktwerbung per im so genannten Opt-Out-Verfahren ist dann erlaubt, wenn: >> ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung vom Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat. Im Klartext: Sie müssen die -Adresse selbst von Ihrem eigenen Kunden erhalten haben. Sie dürfen sich diese Adresse also nicht etwa über Adressbücher besorgt haben. >> der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet. Im Klartext: Das schließt aus, dass Sie diese -Adresse an fremde Firmen weitergeben und dass Sie die Adresse zur Werbung für andere Waren oder Dienstleistungen nutzen. >> der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat. Im Klartext: Ihr Kunde darf nicht gegen diese Form der Werbung widersprochen haben. Seinen Widerspruch kann er übrigens per Telefon, Fax oder erklären. >> der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Im Klartext: Diesen Hinweis müssen Sie klar und deutlich angeben und zwar mit Ihrer Kontaktadresse, damit für Ihren Kunde ersichtlich ist, wohin er seinen Widerspruch senden muss. Damit sind die Grenzen bei Werbe- s genau festgelegt. Jeder Werbende sollte sie genau beachten, um Wettbewerbsverletzungen zu vermeiden. Staatsminister Dr. Thomas Goppel und Unterstützer gaben am 12. März an der Universität Augsburg den Startschuss zum MediaAward short cuts gesagt, getan RECHT interessant! Was gilt im Arbeitsrecht, Vertragsrecht oder im IT-Recht? Was gibt es im geschäftlichen Alltag zu beachten? In dieser Kolumne finden Sie in loser Reihenfolge volle Experten-Tipps von Rechtsanwalt Robert Uhl. In seiner Augsburger Anwaltskanzlei berät er mittelständische Unternehmen u.a. im Wettbewerbsrecht. Kanzlei Robert Uhl, Augsburg, Ein Wettbewerb für pfiffige Gründer Existenzgründer, die sich durch besonders ansprechende Broschüren, nutzerfreundliche Homepages und ein kluges Kommunikationskonzept von der Konkurrenz abheben, werden nicht nur erfolgreicher sein, sie können auch ganz konkret gewinnen: den MediaAward Der MediaAward wird seit 2002 jährlich von Hochsprung verliehen, einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Förderung hochschulnaher Existenzgründungen. Bis zum 25. Mai 2007 können sich interessierte Gründer in den drei Kategorien Kommunikationskonzept, Printmedien und Web-Präsenz bewerben. Zu gewinnen gibt es bis zu 500 Euro Preisgeld je Kategorie und attraktive Sachpreise wie Seminargutscheine und Coachings. Teilnehmen kann, wer sein Unternehmen innerhalb der letzten viereinhalb Jahre gegründet und einen Bezug zur Hochschule hat (Absolventen oder Spin-Off-Gründungen). Der diesjährige MediaAward 2007 wird in Zusammenarbeit mit der Transferstelle im Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg ausgerichtet und von regionalen Akteuren wie der Anwaltskanzlei Sonntag & Partner, Senser-Druck und dem Medienforum Augsburg e. V. unterstützt. 18 TATENDRANG N 12 TATENDRANG N 12 19

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