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1 Von der Deutschen Buchhändlerschule Eine Chronik zum mediacampus frankfurt. mediacampus-frankfurt.de

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3 Von der Deutschen Buchhändlerschule zum medicampus frankfurt.

4 öln / 46 Im börsenblatt 7 vom 1. April (S. 30) veröffentlicht der Essener Buchhändler Erich Haake einen Artikel, in dessen Vorspann erstmals die Rede von der Einrichtung einer Buchhändlerschule in Köln ist. Darin heißt es: «Der Landesverband des Rheinisch- Westfälischen Buchhandels beabsichtigt, in Köln buchhändlerische Fachkurse einzurichten». Der erste Lehrgang mit über 40 Teilnehmern findet vom 10. September bis 26. Oktober statt. Der Unterricht wird in der Universität Köln abgehalten, ein Wohngebäude gibt es noch nicht. Träger der Schule sind die Stadt Köln und der Rheinisch-Westfälische Buchhändlerverband. 19/ 47 Im Frühjahr wird das Schulgebäude in der Goltstein straße 195 in Köln bezogen (Wohnheim mit Unterrichtsräumen). Die Schulleitung übernimmt Dr. Nelly Planck (bis 1948). 19/ 48 Josef Franzgrothe wird kommissarischer Schulleiter (von 1949 bis 1953 Schulleiter). Die Münchner Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Verleger- und Buchhändlerverbände beschließt, ein Drittel der Plätze der Kölner Schule soll für Lehrlinge anderer Landesverbände freigehalten werden. 11/48 Im Bericht über den siebten Lehrgang 24/48 werden die Schwierigkeiten erwähnt, die die Währungsreform dem laufenden Lehrgang bereitet hat. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer wird mit 23 Jahren zwischen 18 und 50 angegeben. Im Dezember wird mitgeteilt, dass ab dem zehnten Lehrgang die Gebühren auch erhöht werden müssen, «da der Unterricht, nicht mehr mit vorwiegend ehrenamtlichen Dozenten durchgeführt werden kann». 35/48

5 19/ 49 Der Vorstand des Landesverbands beschließt im Januar, im Zusammenhang mit der Abfassung einer Geschäftsordnung für die Schule ein Kuratorium zu bilden, das aus den Mitgliedern des Ausbildungsausschusses, dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister des Verbands besteht. Vorsitzender des Kuratoriums ist Dr. Hans Melchers. Im Rundschreiben Nr. 43/44 des Landesverbands wird über den elften Lehrgang berichtet: «Die Freude über die glücklich umschifften Klippen der Prüfung wurde stark beeinträchtigt durch die Tatsache, dass die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer bereits ihre Kündigung erhalten hatte.» 19/ 52 In einem Beitrag zur Jahreswende (1 / 52) spricht der Vorsteher des Börsenvereins, Dr. Josef Knecht, von der Übernahme der Schule durch den Börsenverein und von einer eventuellen Verlegung nach Frankfurt. Im Februar zieht die Schule in das im Vorjahr angemietete Gebäude in Rodenkirchen bei Köln (Hauptstraße 11) um. Damit stehen nunmehr 100 Internatsplätze zur Verfügung. Am 20. Mai wird die Schule in einer kleinen Feier während des 25. Lehrgangs in Anwesenheit des Vorstehers offiziell vom Börsenverein übernommen. Zu den Teilnehmern dieses 25. Lehrgangs gehört der spätere achte Bundespräsident Johannes Rau. Um die für das gesamte Bundesgebiet gültige Gehilfenprüfung an der Schule entstehen Auseinandersetzungen unter den Stichwörtern Zentralismus Föderalismus Kulturhoheit der Länder. Bestrebungen, für die Schule den Pflichtbesuch für alle Lehrlinge des Bundesgebietes einzuführen, scheitern von vornherein an der Kapazität des Gebäudes. Anfang Oktober scheidet Josef Franzgrothe als Schulleiter aus. 19/ 53 Georg Ehrhart übernimmt am 1. Januar als Direktor die Schulleitung (bis 31. Dezember 1965). Der Vorstand erlässt ein Statut der Buchhändlerschule, die im Sommer den Namen Deutsche Buchhändlerschule erhält. 19/ 55 Das Problem der für alle Landesverbände gültigen Gehilfenprüfung an der Deutschen Buchhändlerschule wird wiederholt behandelt, jedoch konnte es zu keinem allerseits befriedigenden Ergebnis gebracht werden. Das Kuratorium stellt die Notwendigkeit eines Neubaus für die Schule fest, da die Baulichkeiten in Rodenkirchen mehr oder weniger ungeeignet sind und zunehmend bauliche Schäden auftreten, vor allem aber, weil die Schule dem Andrang der Interessenten nicht mehr gewachsen ist. 19/ 56 Vorsteher Dr. Arthur Georgi äußert sich vor der Hauptversammlung ausführlich über die Schule: 85/56 «Die Deutsche Buchhändlerschule hat auch in diesem Jahre eine gute Weiterentwicklung gefunden, dank der großen Begabung von Herrn Ehrhart für diese Fragen und dank der unermüdlichen Anteilnahme des Kuratoriums an der Entwicklung der Probleme, insbesondere unseres Freundes Gonski. Wir standen so vor der Situation, dass die Schule zu klein geworden ist. Was Besseres kann einem wohl nicht geschehen. Während wir noch vor Jahren darum baten, schickt Eure Lehrlinge nach Köln, ist jetzt der Schreckensruf der Schule erklungen: Haltet sie fern! Nun, das war natürlich nicht so gemeint. Schicken

6 Sie Ihre Lehrlinge nach Köln! Wir bringen sie unter, bis wir eines Tages in der Lage sind, auch für die Schule ein eigenes Heim zu bauen, in dem bei vernünftiger Kapazität dem Bedarf entsprochen werden kann. Wir haben dem Rheinisch-Westfälischen Verband sehr zu danken, dass er zurückgetreten ist von dem Pflichtbesuch dieser Schule. Er hat uns dadurch ermöglicht, die Zusammensetzung der Schule so bunt zu halten, wie es der Sinn dieser Schule ist. Nach wie vor ist diese Schule als ein letzter Reife prozess für unsere werdenden Buchhändler eine großartige Einrichtung, und junge Buchhändler, die sechs Wochen lang in dieser Schule gewesen sind, kommen mit einem Gemeinschaftsgefühl als Buchhändler zurück, das sie nie in ihrem Leben verlieren werden. Für die Prägung dieses Gemeinschaftsgefühls habe ich Ihnen, lieber Herr Ehrhart, namens des Vorstandes von Herzen zu danken.» 19/ 57 Die Abgeordnetenversammlung des Börsenvereins stellt in ihrer Sitzung am 19. Mai fest, dass «der Börsenverein die Aufgabe hat, in den nächsten vier Jahren einen der Größe und Ausstattung nach angemessenen Bau für die Buchhändlerschule zu errichten». In der Rodenkirchener Schule findet die letzte Gehilfenprüfung statt. Heinrich Gonski übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums. 19/ 58 Der Hamburger Buchhändler Johannes Thordsen übergibt in der Abgeordnetenversammlung am 24. November einen Scheck über Mark als «seinen persönlichen Beitrag» zum Neubau einer Buchhändlerschule. 19/ 59 Nach teilweise recht harten Diskussionen in engerer Wahl stehen schließlich die Städte Darmstadt und Frankfurt beschließt der Börsenvereins-Vorstand am 27. Juni, die neue Schule in Frankfurt am Main-Seckbach zu errichten. Ausschlaggebend sind dabei die günstige Lage des von der Stadt angebotenen Grundstücks und die finanziellen Bedingungen. Von heute eine vom Geist der Humanität geprägte Ausbildung zu geben ist Sinn dieser Schule.» 19/ 60 Am 15. Mai wird die Grundsteinlegung in Seckbach gefeiert. Architekten sind Walter Schwagenscheidt und Thassilo Sittmann. Der Text der Grundsteinurkunde besagt: «Den jungen Menschen von heute eine vom Geist der Humanität geprägte Ausbildung zu geben ist Sinn dieser Schule.»

7 19/ 62 Am 16. August wird der Neubau der Deutschen Buchhändlerschule in Frankfurt am Main-Seckbach eingeweiht. Er kostete 1,2 Millionen Mark, die der Buchhandel aufbrachte, und bietet Platz für 160 Schüler. Das börsenblatt gibt eine umfangreiche Sondernummer heraus (64 a vom 13. August Umfang 240 Seiten), die die Entwicklung der Schule sowie den Neubau ausführlich darstellt. Frankfurt 19/ 63 Der 94. Lehrgang findet als erster in Frankfurt-Seckbach statt, er beginnt am 2. Januar. Der Frankfurter Verleger Dr. Siegfried Unseld regt in seinem Referat vor der Abgeordnetenversammlung Anfang September 78/63 die Einrichtung von besonderen Seminaren zur Heranbildung von Führungskräften im Buchhandel an. Damit ist der erste Schritt zur Erweiterung des Aufgabengebiets der Schule über eine reine Lehrlingsausbildung hinaus getan. am Main / 64 Heinrich Gonski legt am 22. September aus Altersgründen den Vorsitz des Kuratoriums der Schule nieder, nachdem er 18 Jahre ihren Auf- und Ausbau maßgeblich geführt und beeinflusst hat. Sein Rat und seine Hilfe bleiben der Schule jedoch noch viele Jahre erhalten. Neuer Vorsitzender wird Friedrich Wilhelm Schapel, Berlin.

8 19/ 65 Im börsenblatt 77 vom 28. September veröffentlicht Vorsteher Friedrich Wittig eine Mitteilung des Vorstands über die Einrichtung des Deutschen Buchhändler- Seminars in Frankfurt am Main «vom Sommer 1966 an». Das Seminar soll so der Vorsteher «eine Stätte des Studierens und Diskutierens sein: es soll kommende Unternehmer heranbilden und es soll abermals das Gemeinsame unseres Berufes betonen». Dr. Klaus Staemmler wird vom Vorstand des Börsenvereins zum stellvertretenden Direktor der Schule berufen. Die Buchhandlung Hermann Montanus in Frankfurt stiftet anlässlich ihres 100 jährigen Bestehens für das Deutsche Buchhändler-Seminar Mark. Am 31. Dezember geht Georg Ehrhart in Pension. Zwölf Jahre hat er die Schule mit großem persönlichem Engagement geleitet und geprägt. In 75 Lehrgängen sind von ihm rund 6000 Lehrlinge betreut worden. Auch nach seiner Pensionierung wirkt er noch weitere sieben Jahre als Dozent an der Schule mit. 19/ 66 Nach der Pensionierung von Georg Ehrhart liegt die Leitung der Schule kommissarisch in Händen von Dr. Klaus Staemmler, bis am 1. April Oberstudienrat Dr. Rudolf Sturm als Schuldirektor sein Amt antritt. 19/ 67 Ab 1. Januar wird ein neuer Lehrplan eingeführt, dem eine didaktische Gliederung der Lehrinhalte in Grundlagenfächer, Schwerpunktfächer und Ergänzungsfächer zugrunde liegt. Am 17. Januar erlässt der Vorstand ein neues Statut für die Schule. 28/67 Vorsteher Friedrich Georgi referiert vor dem 124. Lehrgang und stellt sich anschließend einer Diskussion. Dieser Brauch, dass der Vorsteher oder einer seiner Vorstandskollegen zu einem Vortrag in die Schule kommt, wird bis heute durchgehalten. 19/ 68 Vom 19. Februar bis 16. März findet das erste Deutsche Buchhändler-Seminar in der Buchhändlerschule statt. Der Vorstand des Börsenvereins beschließt dann im Juni angesichts des unverminderten Andrangs zu den Lehrgängen die bauliche Erweiterung der Schule. Dafür muss zunächst einmal das Areal der Schule durch den Zukauf von angrenzenden Grundstücken erweitert werden. Teilnehmer des 125. Lehrgangs der Schule und der Arbeitskreis Göttinger Jungbuchhändler melden sich zu Wort: Ziel dieser und späterer Initiativen ist die Mitbestimmung bei Organisation und Lehrplangestaltung der Schule. Diese Aktivitäten müssen im Zusammenhang mit den Studentenunruhen der Zeit gesehen werden. Das Kuratorium entspricht den Wünschen der Jungbuchhändler, indem Vertreter der laufenden und früheren Lehrgänge zu den Sitzungen des Gremiums hinzugezogen werden.

9 19/ 70 Die Hauptversammlung des Börsenvereins beschließt die Änderung der Satzung, wie sie bereits in der Abgeordnetenversammlung 1968 beraten wurde. Sie erhält den Zusatz: «Den buchhändlerisch Auszubildenden ist das Recht auf einen einmaligen Besuch der Deutschen Buchhändlerschule einzuräumen; dieses Recht ist im Ausbildungsvertrag festzulegen.» Erstmals findet ein Seminar für haupt- und nebenberufliche Lehrer an Buchhandelsfachklassen aller Bundesländer statt. 19/ 71 Die Fachschule des deutschen Buchhandels gewinnt Leben: Aufstellung des Lehrplans sowie Ausschreibung des ersten Studiengangs. Am 1. September wird Herbert Paulerberg hauptamtlicher Dozent für Buchhandelsbetriebslehre. 19/ 72 Am 3. Januar beginnt der erste Studiengang der Fachschule des deutschen Buchhandels der «Schule ohne Modell und Vorbild» (Rudolf Sturm). Er dauert sechs Monate mit 850 Unterrichtsstunden. Die Studierenden sind zunächst noch im alten Internatsgebäude respektive in Unterkünften außerhalb der Schule untergebracht. Der Unterricht findet in einer Baracke (freundlich Pavillon genannt) auf dem Schulgelände statt. Der Seckbacher Schul komplex erhält den Namen Schulen des Deutschen Buchhandels. Am 6. Juli werden die ersten Spatenstiche für die Neubauten der Fachschule (Wohngebäude, Hörsäle, neue Bibliothek der Schulen des Deutschen Buchhandels), den

10 Erweiterungsbau des «alten» Internatsgebäudes, das neue Wohnhaus des Direktors und die Lehrbuchhandlung getan. Die Bundesanstalt für Arbeit gibt für die Neubauten einen Zuschuss von 1,7 Millionen Mark. 19/ 73 Vom 11. bis 22. Februar findet der erste «Kurs zur Wiedereingliederung und Umschulung in den Sortimentsbuchhandel» (wuk) statt. Damit ist eine wesentliche Erweiterung und Ergänzung des Lehrangebots der Schulen gegeben. Im Mai werden «Ergänzungstage» zum wuk abgehalten eine Initiative, die von den Teilnehmern selbst entwickelt wurde. Ebenfalls aus der Initiative ehemaliger Schüler, in diesem Fall Studierender der Fachschule, entstehen die «Assistententage», bei denen ein bestimmtes Thema vertieft abgehandelt wird (erstmals am 10./11. März). Da das System der buchhändlerischen Fachklassen an den Berufsschulen in vielen Bereichen der Bundesrepublik zu wünschen übriglässt, bemühen sich seit einiger Zeit Schule und Kuratorium um den Aufbau von Ersatz-Berufsschul-Lehrgängen (ebl). Die Realisierung solcher Lehrgänge hängt jedoch von der Genehmigung der einzelnen Bundesländer ab. Am 15. Mai genehmigt das Land Rheinland-Pfalz und am 1. August das Land Niedersachsen die ebl der Buchhändlerschule für Lehrlinge ihres Bereichs (mit finanzieller Unterstützung). Im Herbst beginnt dann der erste ebl (neun Wochen mit 320 Unterrichtsstunden). Damit ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg der Anpassung an die veränderten Verhältnisse in der Ausbildung getan. Mit der Einrichtung der ebl übernimmt die Schule Aufgaben der Öffentlichen Hand. Die Abgeordnetenversammlung hält ihre 44. Sitzung am 31. Oktober in den Räumlichkeiten der Neubauten der Fachschule ab, die am selben Tag von Vorsteher Dr. Klett eingeweiht und eröffnet werden. 19/ 74 Im Januar wird die zusammen mit den Neubauten der Fachschule errichtete Lehrbuchhandlung eröffnet (Innenausstattung System Heyser), eine einmalige Einrichtung, die wirklichkeitsgetreue Simulation sämtlicher im Sortimentsbuchhandel vorkommender Vorgänge ermöglicht. Zur Unterstützung der innerbetrieblichen Ausbildung werden Kompaktkurse zu buchhandelsbezogenen Einzelthemen, wie zum Beispiel edv, Herstellung und andere, eingerichtet. Reinhard Mohn stiftet der Schule die Bibliothek des Hamburger Instituts für Buchmarktforschung (4000 Bände), das von der Bertelsmann ag unterhalten wurde. Die Schule gerät in zunehmende finanzielle Schwierigkeiten. Die Hauptgründe sind außer der allgemeinen Preissteigerung Rückgang der Zahl der Auszubildenden von (1969) 3160 auf (1974) 2015 und entsprechend der Lehrgangsteilnehmer von (1969) 573 auf (1974) 347 sowie die Einrichtung von Berufsschul- Blockunterricht in Hamburg, München, Köln und Malente (für Norddeutschland). Der Aufwand des Börsenvereins für die Schule betrug von Mark. Vorsteher Dr. Ernst Klett formuliert in seinem Rechenschaftsbericht vor der 20. Hauptversammlung, dass nicht mehr als 15 Prozent des Beitragsaufkommens des Börsenvereins für die Schule verwandt werden könnten und sollten («Buchhändlerschule in Not»). 79/74 Am 11. Oktober verschickt der Börsenverein einen Bittbrief an die Kultusministerien der Länder, an das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft und an die Hessische Landesregierung. 83/74 Ein finanzieller Erfolg bleibt dieser Aktion jedoch versagt. Am 13. Oktober veranstalten Schüler des

11 laufenden Lehrgangs eine «schweigende Demonstration» anlässlich der Friedenspreisverleihung vor der Paulskirche mit Spruchbändern und Plakaten: «Qualifizierte Berufsausbildung ohne Seckbach? Nein!» Die Situation spitzt sich gegen Ende des Jahres noch zu. Der «Buchmarkt» schreibt in seinem Dezemberheft: «Unter seiner Ägide (d.i. Rolf Keller, Vorsteher ab Oktober 1974) wird wohl die Buchhändlerschule schließen müssen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.» Dr. Ulrich Wechsler, Gütersloh, übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums der Schule. 19/ 75 Die Bemühungen von Buchhändler-Vereinigung und Schulleitung, die finanzielle Basis zu verstärken, äußern sich unter anderem darin, dass insgesamt 21 Veranstaltungen von «Gästen», das heißt Veranstaltungen außerhalb des normalen buchhändlerischen Lehrgangsprogramms, stattfinden. Diese Veranstaltungen liegen zwar teilweise in der Hand des Buch- und Musikalienhandels, werden zum Teil aber auch von berufsfremden Institutionen getragen. In den folgenden Jahren gewinnen buchhändlerische Fachveranstaltungen aller Art im Rahmen der Schule immer mehr an Bedeutung entsprechend des «Drei-Säulen-Konzepts» des Kuratoriums-Vorsitzenden Dr. Ulrich Wechsler: Buchhändlerschule (Ausbildung), Fachschule (Fortbildung) und eben die verschiedenen Fachveranstaltungen. 85/75 Am 28. April findet als Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen des Börsenvereins ein großes «Familienfest» mit über 400 Gästen statt. Das Buchhändler-Seminar wird auf zweiwöchige Dauer umgestellt. Das Land Rheinland-Pfalz erteilt die Genehmigung, dass die Auszubildenden seines Bereichs, die die ebl in Seckbach besuchen, auch dort den mündlichen Teil der Gehilfenprüfung ablegen können. Am 6. Oktober genehmigt das Land Nordrhein- Westfalen für Auszubildende aus «Randgebieten», das heißt mit Fachklassen nicht oder unzureichend versorgten Bereichen, den Besuch eines Ersatz-Berufsschul-Lehrgangs in Seckbach. Mit dieser Genehmigung ist jedoch keinerlei finanzieller Zuschuss verbunden. Am 5. März wird der Freundeskreis für Berufsbildung im Buchhandel e.v. gegründet. Sein Ziel ist die finanzielle Unterstützung der Schule durch Zuschüsse für Lehrgangsteilnehmer. Im Lauf von sechs Monaten hat der Freundeskreis 200 Mitglieder, die im selben Zeitraum Mark aufbringen. Eine der ersten Spenderinnen ist die Witwe von Johannes Thordsen, Trene Thordsen (siehe 1958 J. Thordsen war einer der ersten Spender zum Neubau der Schule in Seckbach), 19/ 76 Das neunte Deutsche Buchhändler-Seminar wird mit finan zieller Unterstützung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck abgehalten. Aufgrund der veränderten Verhältnisse werden jetzt statt der traditionellen Sechs- Wochen-Lehrgänge Vier-Wochen-Lehrgänge (Lehrgänge Überbetriebliche Ausbildung lüa) eingerichtet. Am 22. Juni genehmigt das Regierungspräsidium Darmstadt die Ersatz- Berufsschul-Lehrgänge. Zwar sind damit noch keine finanziellen Zusagen verknüpft, jedoch ist der erste Schritt zur Anerkennung durch das Land Hessen getan. Das Bibliographische Institut in Mannheim stiftet aus Anlass seines 150 jährigen Bestehens 20 ausgeloste Freiplätze für den 182. Lehrgang (Vier-Wochen-Lehrgang). Ein Angebot an Kompaktkursen (Kurzlehrgänge zu bestimmten Bereichen) wird geschaffen. Die ersten drei Lehrgänge mit den Themen Bestellbuch, Herstellung und Verkaufskunde finden statt. In Zusammenar-

12 beit mit dem Sortimenter- Ausschuss des Börsenvereins werden die ersten Chef-Seminare abgehalten (Themen: Neugründung, Pacht und Kauf, Ladenumbau). Das erste Seminar für Nachwuchslektoren findet statt. Die Schule feiert ihr 30 jähriges Bestehen am 12. November mit einer Diskussionsveranstaltung «Ist Berufsbildung noch möglich?» und einem abendlichen Familienfest. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wird Georg Ehrhart vom Börsenverein die Plakette «Dem Förderer des deutschen Buches» verliehen. Das börsenblatt 89 vom 5. November erscheint mit einem 32seitigen Sonderteil «30 Jahre Deutsche Buchhändlerschule». Anlässlich des Jubiläums stiftet die Firma Koch, Neff & Oetinger Mark. 19/ 77 Die Anzahl der Abiturienten in den Lehrgängen für Auszubildende nimmt sprunghaft zu und beträgt nun durchschnittlich knapp die Hälfte der Teilnehmer. Die Regierung des Landes Rheinland- Pfalz gewährt Zuschüsse für die Auszubildenden ihres Bereichs zum Besuch des ebl. Am 31. Oktober wird der Direktor der Schule, Dr. Rudolf Sturm, feierlich verabschiedet, da er wegen Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand tritt. Der Börsenverein verleiht ihm in Anbetracht seiner Verdienste die Plakette «Dem Förderer des deutschen Buches». Zum 1. November übernimmt Dr. Klaus Staemmler die kommissarische Leitung der Schule. Der Vorstand des Börsenvereins erlässt ein neues Statut, durch das Struktur und Zusammenarbeit von Kuratorium und Ausschuss für Berufsbildung vereinfacht werden. Dem Kuratorium gehört in Zukunft auch ein Vertreter des Hessischen Kultusministers an. 60/77 19/ 78 Zum 1. August tritt Studiendirektor Herbert Degenhardt das Amt des Direktors der Schulen des Deutschen Buchhandels an. Dr. Ulrich Wechsler wird zum zweiten Mal zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Schulen gewählt. Während noch vor kurzer Zeit die Schule unterbelegt war, ist sie nun wieder am Rande der Kapazitätsmöglichkeiten angelangt. Das Kuratorium sieht sich daher genötigt, bei den Zulassungen gewisse Einschränkungen zu machen, die jedoch durch organisatorische Maßnahmen, unter anderem durch von neun auf sieben Wochen verkürzte Lehrgänge für Berufsschulberechtigte, wieder aufgehoben werden können. Der zunehmende Andrang von Schülern hat mehrere Gründe: die gestiegene Ausbildungswilligkeit des Buchhandels und die Verkürzung der durchschnittlichen Ausbildungszeit, verursacht durch den zunehmenden Zustrom von Abiturienten in den Buchhandel. 19/ 79 Hans Maier, Hausmeister der Schule seit 1960, tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird Heinz Manger. Umfangreiche Renovierungsarbeiten Kosten rund eine halbe Million Mark müssen während des Unterrichtsbetriebs durchgeführt werden. Die bereits im Jahr 1978 eingeführten Lehrgänge für Berufsschulberechtigte werden nach Anfangsschwierigkeiten neu konzipiert und entwickeln sich dann zum festen Bestandteil des Gesamtangebots der Schule bis Die ständige Vollbelegung der Schule vor allem durch lbb, ebl und LÜA führt dazu, dass in zunehmendem Maße für Seminare und Kompaktkurse auswärtige Tagungsstätten gesucht werden müssen.

13 19/ 80 Die Kapazität der Schulen bleibt bis zum äußersten ausgelastet, ein Zustand, der auch im kommenden Jahrzehnt fortbestehen wird. Besonders bemerkbar macht sich eine Belebung des schon immer vorhandenen internationalen Interesses an den Schulen. Das zeigt sich am Besuch ausländischer Delegationen (aus Belgien, Bulgarien, den Niederlanden und Japan) und Seminarteilnehmern aus dem deutschsprachigen Ausland. Am ersten Seminar für ausländische Buchhändler veranstaltet vom Außenhandels-Ausschuss des Börsenvereins und von den Schulen, finanziert von der Ausstellungs- und Messe- GmbH des Börsenvereins, dem Grossohaus Wegner in Hamburg und dem Auswärtigen Amt der Bundes republik Deutschland nehmen 28 Kolleginnen und Kollegen teil. 12/80 Der Katalog der von Reinhard Mohn gestifteten Bibliothek für Buchmarktforschung wird fertiggestellt. 19/ 81 Die Lehrbuchhandlung (siehe 1974) wird renoviert und der Verkaufsraum neu gestaltet. Die Einrichtung stellt wie auch bei der Erstausstattung Ladenbauer Heyser, Bad Marienberg, zur Verfügung. Die ständige Voll- und Überbelegung der Ausbildungslehrgänge führt zu neuen Überlegungen, die die Einführung eines Quotensystems (über die buchhändlerischen Landesverbände) notwendig machen. Durch verbesserte Auswertung der vorhandenen Baulichkeiten (Wohnheim der Fachschule) kann die Kapazität des Campus auf 190 Personen ausgeweitet werden, dies bedingt jedoch Umbauten in Küche und Mensa, die Erweiterung des Verwaltungsbaus und die Schaffung von zusätzlichen Aufenthaltsräumen. Das erfordert Investitionen in Höhe von rund Mark.

14 19/ 82 Während bislang die Einführung eines Numerus clausus hatte vermieden werden können, sieht sich das Kuratorium nun doch zu gewissen Zulassungsbeschränkungen gezwungen. 43/82 In der Kuratoriumssitzung am 4. Februar wird ausdrücklich anerkannt, dass «vor dem Hintergrund der permanent hohen Belastung der Dozenten und der Organisation in Seckbach hervorragende Arbeit für die Branche geleistet» wird. Nachdem der Hessische Kultusminister die Lehrgänge für Auszubildende der «Fachstufen 1 und 2» im Ausbildungsberuf Buchhändler bereits 1977 als Ersatz für den Berufsschulunterricht anerkannt hat, wird nunmehr die jahrelange erfolgreiche Arbeit der Deutschen Buchhändlerschule durch die Verleihung der «Eigen schaft einer anerkannten Privatschule» gewürdigt. Die Einführung des Berufsbilds Verlagskaufmann 1981 wirkt sich zunächst auf die Schulen insoweit aus, als Lehrgänge für Verlagskaufleute geplant werden. Die Speicherräume des Verwaltungstrakts werden zu Büros um- und ausgebaut. Als eine Folge der geänderten Förderungsrichtlinien der Bundesanstalt für Arbeit (Umstellung auf Darlehen) werden die Studiengänge der Fachschule auf dreieinhalb Monate gekürzt. 19/ 83 Das börsenblatt 30 vom 15. April erscheint mit einem 32- seitigen Textteil «Berufsbildung im Buchhandel», in dem die Schulen einen breiten Raum einnehmen. Das Deutsche Buchhändler- Seminar gerät in die Diskussion. Der Vorstand des Börsenvereins beschäftigt sich in seiner 227. Sitzung im Juni mit der Thematik und veranlasst die Entwicklung eines neuen Konzepts. Die neue Form das einwöchige Deutsche Buchhändler-Kolleg wird für 1984 erstmals angekündigt, die Veranstaltung findet aber wegen Mangel an Beteiligung nicht statt. 19/ 84 Erstmals wird ein Lehrgang für Verlagskaufleute veranstaltet. Die Planung sieht für Auszubildende dieses Berufsbilds zwei zweiwöchige Lehrgänge jeweils im zweiten und dritten Lehrjahr vor. Diese LVK sind weder mit den EBL noch den LBB vergleichbar, sondern mit den Lehrgängen «Überbetriebliche Ausbildung», die ihrerseits wieder der Rest dessen sind, was ursprünglich Zweck und Aufgabe der Schule war. Sigrid Piezunka, Buchhandlung Christiansen, Hamburg, wird als Nachfolgerin von Dr. Ulrich Wechsler Vorsitzende des Kuratoriums. Der Trend zu einer höheren schulischen Ausbildung der Lehrlinge macht sich weiterhin verstärkt bemerkbar. Im Vergleich zu 1976 sank der Anteil der Hauptschüler von 6,9 auf 1,3 Prozent, Mittlere Reife hatten 15,5 Prozent (1976: 65,2 Prozent), der Anteil der Abiturienten dagegen verdreifachte sich von 27,9 auf 83,2 Prozent. Mehr als ein Drittel der Abiturienten hatten bereits ein Studium (mit oder ohne Abschluss) hinter sich. Umfangreiche Renovierungen erfordern erhebliche Investitionen.

15 19/ 85 Bereits Anfang des Jahres teilt die Schulleitung mit, dass bis auf wenige Plätze im Herbst 1986 alle Lehrgänge bis Mai 1987 ausgebucht sind ein Beweis für die Resonanz auf das vielfältige Angebot der Schulen. Die Änderungen in der schulischen Ausbildung der Besucher der Ausbildungslehrgänge halten an: Mehr Abiturienten (85,3 Prozent) stehen weniger Hauptschüler und Auszubildende mit Mittlerer Reife gegenüber. 19/ 86 Die Deutsche Buchhändlerschule feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr bringt eine tiefgreifende Änderung in der Schulleitung: Dr. Klaus Staemmler tritt am 31. Juli wegen Erreichung der Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand. Mehr als 23 Jahre lang war Staemmler als hauptamtlicher Dozent, ab 1965 dann als stellvertretender Direktor tätig. Er wird am 4. Juli in einer kleinen Feier verabschiedet. Sein Nachfolger im Amt, Dr. Manfred Schiller, hat seine Tätigkeit zur Einarbeitung bereits am 1. April begonnen. Die abendliche Jubiläumsfeier am 17. September mit über 400 Gästen beginnt mit einer Podiumsdiskussion. Unter der Gesprächsleitung von Herbert Degenhardt diskutieren die Autoren Peter Härtling und Herbert Heckmann sowie die Buchhändlerinnen Melusine Huss und Monika Steinkopf das Thema «Der Autor und sein Buchhändler». Der Autor Michael Schneider liest und zaubert «eine magische Performance». Für die musikalische Umrahmung des Familienfestes sorgt die Band «the dream» unter der Leitung des Leverkusener Buchhändlers und ehemaligen Lehrgangsteilnehmers Manfred Gottschalk. Das BÖRSENBLATT 74 vom 16. September erscheint mit einem 48seitigen Sonderteil: «40 Jahre Deutsche Buchhändlerschule». Am Glaserker des Fachschulwohnheims werden 30 Verlagssignets ange bracht, mit denen die Verlage für ihr Haus werben. Die zusätzlichen Einnahmen (Preis je Signet 2500 Mark, einschließlich Installationskosten) dienen baulichen Verbesserungen. 19/ 87 Die Schule erhält einen neuen Mehrzweckraum. Nach minuziöser Planung konnte der zirka Mark teure Anbau trotz des verregneten Sommers während der vierwöchigen Ferien als Fertigbau erstellt werden, so dass der Unterricht auf dem vollbelegten Campus nur wenig gestört wurde. Der über 100 Quadratmeter große Anbau wird hauptsächlich als Gymnastik- und Bewegungsraum sowie für klassenübergreifende Veranstaltungen genutzt. Die Stuttgarter Klett Verlage spenden erneut die inzwischen bei den Schülern überaus beliebte Lernkartei. Die erstmals 1981 von den Dozenten der Deutschen Buchhändlerschule erstellte Kartei wurde von ihnen überarbeitet und gegenüber der ersten Auflage erweitert. Ihr liegen die Lerninhalte zugrunde, die in den Berufsschullehrgängen an der Deutschen Buchhändlerschule vermittelt werden. Der Verlag Klett-Cotta feiert sein zehnjähriges Jubiläum als Abschluss fest des Schuljahres auf dem Campus. Seit Juni wird der edv-unterricht geräteunterstützt erteilt: Für Unterrichtszwecke werden die ersten vier PCs installiert. Im Rahmen der deutschen Buchausstellung in São Paulo referiert Herbert Degenhardt über Aus- und Fortbildung im Buchhandel und über die Schule. Im Gegenzug besucht der Präsident der Camara Brasileiro do Livro, Alfredo Weiszflog, im Anschluss an die Buchmesse den Campus, um die Lehrgangsteilnehmer ausführlich über den brasilianischen Buchhandel zu informieren.

16 19/ 88 Zu Beginn des Jahres kann die Schule auf ihr 25 -jähriges Bestehen im Frankfurter Stadtteil Seckbach zurückblicken. Mit jeweils über 1000 Auszubildenden in den Jahren 1987 und 1988 hat die Zahl der Lehrgangsteilnehmer ihren absoluten Höhepunkt erreicht, so dass es in Seckbach zu ernsten Kapazitätsproblemen kommt und Anmeldefristen bis zu zwei Jahren die Regel sind. Manche Lehrgänge sind mit bis zu 190 Teilnehmern belegt. Da nur 165 Internatsplätze zur Verfügung stehen, mieten sich Auszubildende in Frankfurt Zimmer, um als «Externe» an den Lehrgängen teilnehmen zu können. Zu dem «Schülerberg» kommt die Forderung nach zusätzlichen berufsbegleitenden Seminaren. Ein Teil dieser Seminare wird schon seit 1979 nicht mehr auf dem Campus, sondern in auswärtigen Tagungsstätten durchgeführt. Um den vielfältigen Wünschen nach Erweiterung des Angebots gerecht zu werden, wird die Anzahl der auswärtigen Seminare in diesem Jahr fast verdoppelt. Der Präsident des Hessischen Landtags, Jochen Lengemann, spricht der Schule bei einem Informationsbesuch seine Anerkennung aus. Klett-Cotta feiert am 15. Juli das 20-jährige Jubiläum der Hobbit-Presse mit einer Seckbacher Fantasy-Fete. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen dem Hessischen Landesverband und dem Kultusministerium wird eine entscheidende Verbesserung bei der Zuschuss-Regelung für die hessischen Teilnehmer an den Berufsschullehrgängen erreicht. 19/ 89 Es kommt zu wichtigen Veränderungen bei Schulleitung und Dozenten: Dr. Manfred Schiller, stellvertretender Direktor, und Joachim Merzbach, Studienleiter der Fachschule, scheiden aus, weil sie an anderer Stelle bessere berufliche Aufstiegschancen sehen. Die Neubesetzung der Stelle des stellvertretenden Direktors schafft die Möglichkeit, die erheblichen Verwaltungs arbeiten, verursacht durch die Expansion der Schülerzahlen, auf zwei Personen aufzuteilen. Dadurch bleibt beiden Funktionsträgern mehr Zeit, auch noch als Dozenten tätig zu sein. So übernehmen Wolfgang Göhler und Heinrich Otto gleichberechtigt die Stelle des stellvertretenden Direktors. Wolfgang Göhler wird außerdem Studienleiter der Fachschule. Die freigewordenen Dozentenstellen in den kaufmännischen Fächern und EDV werden mit zwei Diplomhandelslehrern besetzt: Sylvia Krapp und Helmut Reichert. Peter Brunner, seit November 1980 Assistent des Schulleiters, wird Leiter der Verwaltung.

17 19/ 90 Auf der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums der Schule am 31. Januar wird Rüdiger Hildebrandt zum neuen Vorsitzenden gewählt, stellvertretende Vorsitzende wird Sigrid Piezunka. Auf derselben Sitzung wird in einem umfassenden Bericht vom Steuerbüro Haag, Haag & Partner, die Entwicklung und Analyse der Erträge und Kosten der Schulen des Deutschen Buchhandels von 1980 bis 1988 dargelegt. Obwohl sich die staatlichen Zuschüsse in diesen Jahren verdoppelt haben, haben sich die Verluste in dieser Zeit bei zirka bis Mark eingependelt. Das Alter der Gebäude und Einrichtungen sowie die mehr als ein Jahrzehnt währende Überauslastung der Schule haben deutliche Spuren hinterlassen. Daher stellen der Börsenverein eine Million und die Gesellschafter der Buchhändler-Vereinigung Mark für «außerordentliche Instandsetzungsmaßnahmen» und für die «bauliche Sanierung» zur Verfügung. Im Rahmen einer kleinen Feier wird am 4. Januar die neue Lehrbuchhandlung vorgestellt. Die Einrichtung löst das alte, aus dem Jahr 1981 stammende Möbelsystem ab. Sie ist in hellem Buchenholz gehalten und bereits die dritte Spende von Heyser, Bad Marienberg. Auf die Schulen kommen durch die überraschende Entwicklung in den Ostblockstaaten und besonders in der ddr neue Aufgaben zu: Die Auslandskontakte werden durch einen Schüleraustausch mit der Prager Fachklasse für Buchhändler erweitert, der im Juni und Dezember zu gegenseitigen Besuchen führt. Zur beruflichen Eingliederung der nach der Grenzöffnung aus der ddr übergesiedelten Buchhändler wird

18 im März ein zusätzlicher Wiedereingliederungs- und Umschulungskurs (wuk) angeboten. Im Februar kommt der Leiter der Leipziger Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, Dr. Michael Struss, zu einem ganztägigen Informations besuch nach Seckbach. Diesem Besuch folgen unter anderem eine Hospitationswoche, an der auch sein Stellvertreter Dietmar Kummer teilnimmt, und ein mehrtägiger Informationsbesuch des langjährigen Leiters des buchhändlerischen Zweigs der Fachschule, Werner Kahlenberg. Ende März beginnt Herbert Degenhardt auf Einladung der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler in Leipzig mit drei Tagesseminaren ein intensives Programm der Zusammenarbeit. Dazu Michael Struss im BÖRSENBLATT 31 vom 18. April 1990: «Mit größter Aufmerksamkeit folgten insgesamt 145 Studenten und Absolventen der Fachschule sowie Dozenten der anderen Leipziger Einrichtungen den Überblicksdarstellungen zum politischen und sozialen System der Bundesrepublik, zur westdeutschen Verlagslandschaft, zur Struktur und Arbeitsweise des Frankfurter Börsenvereins sowie zur Aus- und Fortbildung für den Buchhandel. Mundpropaganda hatte das Veranstaltungsangebot weit über den Kreis der ursprünglich vorgesehenen 70 Teilnehmer hinaus bekannt gemacht...». Die Seminarreihe wird mit drei Tagesseminaren bei der Betriebsakademie Verlage und Buchhandel und sechs Seminartagen durch die Dozenten Wolfgang Göhler und Herbert Paulerberg fortgesetzt. Zu gleicher Zeit eröffnen die Dozenten Dr. Klaus-Wilhelm Bramann und Dr. Roger Münch in Ost-Berlin und Halle die Seminarreihe von zirka 150 Veranstaltungen des Börsenvereins und der Landesverbände. Das Programm wird über das ganze Jahr hin durch Unterrichtstätigkeit Seckbacher Dozenten in Leipzig und durch Teilnahme Leipziger Dozenten an Seckbacher Veranstaltungen fortgesetzt und auch 1991 weitergeführt. Zum ersten Mal nehmen sechs Lehrer/innen der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler und der Buchhändler-Lehranstalt Leipzig an einem Fortbildungsseminar für Fachklassenlehrer teil: 14. Seminar vom 5. bis 9. November in Berlin. Wie selbstverständlich und harmonisch mittlerweile das «Zusammenwachsen» zwischen den beruflichen Bildungsstätten in Frankfurt und Leipzig vor sich geht, beweist ein Auszug aus einem Brief von Werner Kahlenberg an Schuldirektor Herbert Degenhardt: «Der große politische Prozess geht so schnell voran, dass wir uns schon bald unter dem gemeinsamen Dach der deutschen Einheit befinden... Ich glaube, dass es vor allem die ganz persönlichen Erfahrungen waren, die diese Entwicklung so selbstverständlich erscheinen lassen, wohltuend für uns aus dem Verständnis unserer Partner, ihrer Aufgeschlossenheit und großzügigen Hilfe. So drängt es mich, kurz vor dem Eintreten in das nun gemeinsame Haus, gerade Ihnen ganz herzlich für Ihr so spürbares Bemühen um das Aufeinander zugehen, um das offene und ehrliche Gespräch und die so umfangreiche praktische Unterstützung zu danken. Ich weiß es sehr zu schätzen, wie Sie und Ihre Kollegen so unvoreingenommen und unkompliziert zur Sache gingen, wohl wissend auch, dass all das neben den alltäglichen Pflichten geschah. Es sollte dereinst, wenn alles im Zusammenleben und -arbeiten zur Gewohnheit wird, nicht vergessen werden, was in diesen stürmischen Zeiten des Übergangs von guten Freunden gedacht und getan wurde.»

19 19/ 91 Zu drei mehrtägigen Seminaren treffen sich Dozenten der Schulen des Deutschen Buchhandels mit ihren Leipziger Kollegen, um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu intensivieren und ein gehende Diskussionen über konkrete Fragen der buchhändlerischen Aus- und Fortbildung zu führen. Der beginnende Rückgang der Ausbildungsverhältnisse im Buchhandel wirkt sich auch auf die Teilnehmerzahl an den Lehrgängen aus, so dass die 1982 eingeführte Quotenregelung aufgehoben wird. Höhepunkt des Jahres ist die Auszeichnung der Deutschen Buchhändlerschule mit dem Prädikat «Schule besonderer pädagogischer Prägung» durch den Hessischen Kultusminister. Damit wird die engagierte und erfolgreiche pädagogische Tätigkeit von fast zwei Jahrzehnten gewürdigt. In einem Festakt überreicht Kultusminister Hartmut Holzapfel die Urkunde: «Daher ist es für mich eine besondere Freude, Ihnen heute den Bescheid überreichen zu können, mit dem Ihre Schule als Schule besonderer pädagogischer Prägung bestätigt wird. Diese Bestätigung ist vor allem die Anerkennung für Ihre in vielen Jahren bewiesene hervorragende unterrichtliche Arbeit. Die Auszubildenden an Ihrer Schule, mit der räumlich wie sächlich einzigartigen Ausstattung, erhalten einen Unterricht, der sich über das berufsspezifisch ausgerichtete Lehrprogramm hinaus durch besondere Praxisnähe und Handlungsorientierung auszeichnet. Des Weiteren hat Ihre Schule die Verbindung zwischen kaufmännischen Fragen und literaturgeschichtlicher sowie literarischer Kompetenzvermittlung hergestellt. Ein Lehrangebot, das für eine erfolgreiche Ausbildung zum Buchhändler bürgt. und die Lehr- und Erziehungsziele öffentlicher Schulen erweitert. Nehmen Sie deshalb mit dieser Anerkennung auch meinen Dank an alle Verantwortlichen für die bisher geleistete Arbeit entgegen. Wir alle wissen, dass sie weit über die hessischen Landesgrenzen hinaus großes Ansehen genießt.» 19/ 92 Am 1. Januar wird Robert Block Assistent des Schulleiters. Er tritt damit die Nachfolge des Verwaltungsleiters Peter Brunner an, der die Geschäftsführung des Hessischen Verleger- und Buchhändler-Verbands übernommen hat. Mit neuer Einrichtung von Ladenbauer Heyser, Bad Marienberg, eröffnet der 20. Studiengang der Fachschule in der Lehrbuchhandlung das Modell einer Dialog-Buchhandlung mit Sortimentsschwerpunkt Reise / Freizeit unter dem Namen Magellan. Die Lehrgänge für Berufsschul-Berechtigte (lbb), die wegen der starken Nachfrage 1978 auf sieben Wochen verkürzt worden waren, werden auf neun Wochen verlängert. Zukünftig werden pro Jahr fünf neunwöchige Berufsschullehrgänge angeboten. Der Terminplan mit seinem umfangreichen Lehrgangs- und Seminarangebot lässt erstmalig nur noch zwei Wochen Betriebsferien zu, die intensiv für die wichtigsten Sanierungen und Renovierungen, die während der Unterrichtswochen nicht vorgenommen werden können, genutzt werden. Am 3. November wird Fritz von Bernuth, Cornelsen Verlag, neuer Vorsitzender des Kuratoriums. In der Kuratoriumssitzung verabschiedet Vorsteher Gerhard Kurtze Ministerialrat Arnold Hötler, der als Vertreter des Hessischen Kultusministers seit 1971 die Deutsche Buchhändlerschule «mit aufmerksamem Wohlwollen begleitet und gefördert» hat (91 vom 13. November), Nachfolgerin wird Regierungsdirektorin Adele Nocke.

20 19/ 93 Nach der staatlichen Anerkennung im Jahr 1982 und nach der Auszeichnung der Deutschen Buchhändlerschule als «Schule besonderer pädagogischer Prägung» durch den Hessischen Kultusminister im Jahr 1991 werden nun die Berufsschullehrgänge / Lehrgänge für Berufsschul-Berechtigte in die Ersatzschulfinanzierung des Landes Hessen einbezogen. Gesetzliche Voraussetzung dafür ist, diesen Schulbereich aus der Buchhändler- Vereinigung auszugliedern und eine neue gemeinnützige Deutsche Buchhändlerschule GmbH zu gründen. Seit 1. Januar bestehen daher die Schulen des Deutschen Buchhandels 1. aus der gemeinnützigen Deutschen Buchhändlerschule GmbH mit den Berufsschullehrgängen und Lehrgängen für Berufsschul- Berechtigte 2. aus der Fachschule des Deutschen Buchhandels, die wie bisher der Buchhändler-Vereinigung GmbH angegliedert ist und folgende Binnenstruktur aufweist: a) Buchhändlerschule mit Lehrgang «Überbetriebliche Ausbildung» und Lehrgang für Verlagskaufleute b) Fachschule des Deutschen Buchhandels c) Seminare zur beruflichen Fortbildung. Der EDV-Übungsraum wird mit 15 neuen PCs ausgestattet. Gleichzeitig werden die Bibliothek und die Lehrbuchhandlung an die EDV angeschlossen. Dadurch wird es möglich, neben den bereits bestehenden edv-seminaren auch Seminare mit dem Thema «Elektronisches Bibliografieren und Bestellen» anzubieten. Alljährlich ist der Campus das Ziel ausländischer Besucher aus Europa und Übersee. Zum ersten Mal besuchen in diesem Jahr 20 Bibliothekare aus den Ländern der GUS und zehn Verleger aus China auf ihrer Informationsreise durch die Bundesrepublik auch die Deutsche Buchhändlerschule. Im August sind vier Lehrerinnen von Buchhandelsfachklassen aus Österreich zu einer Hospitations woche zu Gast. 19/ 94 Nach der langjährigen Überauslastung der Schulen des Deutschen Buchhandels, die 1990 mit mehr als «Pensionstagen» ihren Höhepunkt erreichte, hat sich in den folgenden Jahren die Situation auf dem Campus zunehmend entschärft. Zu Beginn des Jahres mit dem Buchmesse-Schwerpunkt Brasilien erschien in der Neujahrsausgabe der «Folha de S. Paulo» ein ganzseitiges Interview über die Schule, das die brasilianische Journalistin Lucia Nagib mit Herbert Degenhardt geführt hat. Im Frühjahr wurde ein Neubau, der Pavillon vor dem Gästehaus, bezogen. Die Förderung der Aufstiegsfortbildung durch die Bundesanstalt für Arbeit wurde gestrichen. Daher mussten die Studierenden die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Kosten für den Lebensunterhalt während des Studiengangs selbst tragen, ohne ein eigenes Einkommen zu haben. Um die Teilnehmergebühr zu verringern, beschloß der Vorstand des Börsenvereins auf Vorschlag der Schulleitung, den Studiengang von viereinhalb auf vier Monate zu verkürzen und die Zahlungsmodalitäten zu erleichtern. Am 3. August führten Vorsteher Gerhard Kurtze, die stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Helma Fischer, und der Berufsbildungsreferent des Börsenvereins, Hermann Josef Barmann, ein ausführliches Gespräch mit nahezu 100 Lehrgangsteilnehmern über Probleme während der Ausbildung. Das BÖRSENBLATT berichtete darüber unter der Überschrift «Lust und Frust der Ausbildung» in Heft 14 vom 12. August. Elke Gensler wurde Leiterin der Seckbacher Bibliotheken und übernahm als Dozentin den Unterricht in Bibliografie. Am 21. Dezember starb Georg Ehrhart (Schulleiter von 1953 bis 1965) im Alter von 94 Jahren.

21 19/ 95 Nach der Schreckensnachricht des Vorjahrs ist über die Fachschule Erfreuliches zu berichten: Die mehrjährigen Bemühungen des Kuratoriums und der Schulleitung, den Studiengang mit der Prüfung zum Buchhandelsfachwirt abzuschließen, haben Erfolg. Der Industrie- und Handelstag gibt hierfür grünes Licht, und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt erlässt eine entsprechende Rechtsverordnung. Nachdem sich seit 1972 in 22 Studiengängen 454 junge Buchhändler/innen zu Assistenten im Buch handel weitergebildet haben, verabschiedet am 30. Mai der Vorsitzende des Kuratoriums, Fritz von Beruuth, die ersten 19 Buchhandelsfachwirte. Das veränderte Bild der Schulen des Deutschen Buchhandels wird in diesem Jahr besonders deutlich: Erstmalig übertrifft die Teilnehmerzahl an Fortbildungsveranstaltungen die Teilnehmerzahl an Ausbildungslehrgängen. Von insgesamt 1439 Teilnehmern an allen schulischen Veranstaltungen machen 796 vom Fortbildungs-, 643 vom Ausbildungs angebot Gebrauch. Was die Verweildauer (Tageseinheiten) der Campusbesucher betrifft, bleiben die Ausbildungslehrgänge wegen ihrer entschieden längeren Dauer selbstverständlich Spitzenreiter. Heinz Manger, Hausmeister seit 1979, geht am 31. März in den Ruhestand. Nachfolger wird Albert März. 19/ 96 Auf der konstituierenden Sitzung des Berufsbildungs- Ausschusses und des Kuratoriums am 13. Februar wird Helma Fischer (Steinmetz sche Buchhandlung, Offenbach) zur neuen Vorsitzenden gewählt, Stellvertreter ist Martin Spencker (Enke, Stuttgart). Der Wegfall der finanziellen Förderung wirkt sich auf die Teilnehmerzahl am Studiengang der Fachschule aus: Nur 13 Studierende absolvieren den 24. Studiengang zum Buchhandelsfachwirt. Im Mai einigen sich Bundestag und Bundesrat endlich auf das «Meister-BAföG», so dass auch die zukünftigen Buchhandelsfachwirte einen gesetzlichen Anspruch auf eine Grundförderung haben. Damit scheint die Existenz der Fachschule gesichert. Im Juni bestehen 16 von 19 Bewerbern das Auswahlverfahren für den 25. Studiengang, im Herbst findet eine weitere Aufnahmeprüfung statt. Im März wird mit 33 Teilnehmern zum ersten Mal der Lehrgang «Basiswissen Buchhandel» durchgeführt. Er löst den klassischen Lehrgang «Überbetriebliche Ausbildung» ab, den viele Sortiments- und Verlagslehrlinge zunächst in Köln-Rodenkirchen, seit 1963 in Frankfurt besuchten. Bis zuletzt war es ein bei allen Teilnehmern sehr beliebter Lehrgang, mit immer wieder aktualisiertem Lehrprogramm, aber es zeigte sich auch immer deutlicher, dass der Strukturwandel im Buchhandel weitergehende Veränderungen verlangt. 32/96 Auf Beschluss des Kuratoriums werden drei neue fünftägige Kompaktseminare in das Herbstprogramm aufgenommen. Sie befassen sich mit den Themen «Marketing-Praxis im Sortiment», «Betriebliche Organisation: Richtig einkaufen» und «Betriebswirtschaftliche Praxis: Warenwirtschaftssystem». 31/96

22 Damit finden in diesem Jahr 41 Fortbildungsveranstaltungen statt. Um möglichst vielen Lehrgangsteilnehmern Gelegenheit zu geben, am Jubiläum teilzuhaben, plant die Schule Veranstaltungen über das erste Schulhalbjahr 1996/1997. Eine Reihe von Verlagen macht der Schule «Geburtstagsgeschenke» mit festlichen Abendveranstaltungen. Die Europäische Verlagsanstalt feiert außerdem ihr 50-jähriges Bestehen gemeinsam mit der Schule mit einer Buchausstellung auf dem Campus. Das Familienfest des Buchhandels zum Jubiläum findet am 18. September statt. 19/ 97 Im Februar kommt der ehemalige Stadtschreiber von Bergen Jurek Becker, der bereits von schwerer Krankheit gezeichnet ist, noch einmal in sein geliebtes Bergen und an die Schulen des Deutschen Buchhandels zurück. Die Lesung ist einer der bewegendsten Momente in der an literarischen Auftritten reichen Geschichte der Buchhändlerschule. Wenige Wochen später stirbt Jurek Becker. Bei einer Abendveranstaltung mit Annette Sievers und Peter Meyer vom Verlag Peter Meyer Reiseführer kommt bei einem angeregten Gespräch über Inhalt und Herstellung von Reiseführern die Frage auf, wie denn ein Reiseführer über die Buchhändlerschule auszusehen habe. Gesagt, getan! Mit Unterstützung des Peter Meyer Verlags und einer schulischen Arbeitsgruppe wird während der Buchmesse 1997 der erste Reiseführer der Buchhändlerschule präsentiert. 19/ 98 Mit dem Ausscheiden von Direktor Herbert Degenhardt (1. August Mai 1998) geht an den Schulen des Deutschen Buchhandels eine Ära zu Ende. War die Schule in den 70 er Jahren nicht annähernd ausgelastet, so galt es in den 80 ern einer permanenten Vollauslastung Herr zu werden. In Degenhardts Amtszeit fallen vor allem auch die staatliche Anerkennung der Schule sowie die Auszeichnung als «Schule besonderer pädagogischer Prägung». Ein starkes, besonders qualifiziertes Kollegium wird aufgebaut. Degenhardts Stellvertreter, der Dozent Heinrich Otto, leitet die Schule zunächst kommissarisch. Ausgehend von einer Diskussion innerhalb der Schülerschaft und der Dozenten über die Zukunft des Buches kommt es zu einem Informationsbesuch des Dozenten Thomas Casagrande bei dem weltweit führenden Forschungsinstitut MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Boston. 19/ 99 Am 9. April wird Hans Burkhardt als neuer Direktor der Schulen des Deutschen Buchhandels begrüßt. In seiner Antrittsrede definiert er den Ausbau und die Positionierung des Seminarangebots der Schulen als sein Hauptanliegen. Prof. Neil Gershenfeld, MIT: «The electronic book and the future of books» hält auf einem Symposium der Schulen des Deutschen Buchhandels anlässlich der Frankfurter Buchmesse einen Vortrag. Der Versuch der Buchhändlerschule, mit einem solchen Ausblick (elektronische Tinte, E-Book) eine Diskussion innerhalb der Branche zu initiieren, gelingt jedoch nicht.

23 20/ 00 Auf Initiative des Literaturdozenten Bernt Ture von zur Mühlen wird von den Schulen des Deutschen Buchhandels ein jährlicher Informationsaustausch mit der Warschauer Buchhändlerschule etabliert. Für die neugestaltete Cafeteria «Libresso» wird eine große Profi-Espressomaschine angeschafft. Unter der Ägide der Internatsleiterin Petra Scheschonka etabliert sich eine freiwillige Libresso-Arbeitsgruppe. Sie organisiert den Betrieb des Campus-Cafés in Eigenregie. 20/ 01 Hans Burkhardt verlässt im Januar die Schulen des Deutschen Buchhandels, Heinrich Otto übernimmt erneut die kommissarische Leitung. In einem großen Börsenblatt-Interview im Juni unter der Überschrift «Kontinuität und Entwicklung» beschreibt Otto die nächsten Aufgaben: erweiterte und aktualisierte Lehrbuchhandlung, Ausbau der edv-räume, Qualitätssicherung des Unterrichts und anderer schulischer Aufgaben, neue Kurszeiten: die unterrichtsfreie Zeit wird ab 2003 vom Sommer in den Winter verlegt, um den Gegebenheiten der Branche zu entsprechen. Während eines blv-abends im Juli, durchgeführt von Geschäftsführer Buch, Hartwig Schneider, präsentiert dieser eine Schenkung in Gestalt von neuen Sportgeräten, darunter eine große Tischtennisplatte. Auf Anregung des Pekinger Buchinformationszentrums der Frankfurter Buchmesse informiert sich eine Delegation aus der Volksrepublik China über die Strukturen der Ausbildung im Deutschen Buchhandel. Am 21. September besucht die Hessische Kultusministerin Karin Wolff die Schulen des Deutschen Buchhandels. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Präsentation des vielfältigen Angebots in den Bereichen Aus-, Weiter- und

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