Magazin Wirtschaft. im Betrieb Seite 6. Inklusion Ein Service der IHK für Unternehmen in der Region Stuttgart

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1 Stuttgart-Böblingen-Esslingen-Nürtingen-Göppingen -Ludwigsburg -Rems-Murr Magazin Wirtschaft Ein Service der IHK für Unternehmen in der Region Stuttgart Inklusion im Betrieb Seite 6 Konjunktur: Wirtschaft braucht mehr Luft zum Atmen Seite27 Sohelfen Ihnenzufriedene Kunden beim Marketing Seite20

2 PFLUGFELDER Ihr Gewerbe- und Industriemakler David Grun Geschäftsführer Verantwortlich für den gesamten Gewerbe-Immobilienbereich Bertin von Heintschel Bachelor of Arts Zuständig für Verkauf und Vermietung von Gewerbe-Immobilien Zu vermieten Zu vermieten Zu vermieten/verkaufen Zu vermieten/verkaufen Ludwigsburg»Büros mit hoher Werbewirksamkeit«: ca.178 m 2 2. OG,Aufzug, Teppichboden, Energieausweis beantragt, frei ab , Stuttgart»Innenstadt«: Büro ca. 240m 2 +ca. 400 m 2 Nfl., gute Ausst., helleräume,bj.1974,fernwärme,verbrauchsausweis mit Endenergieverbrauch 195 kwh/(m 2 a), Stromverbrauch 11,2 kwh(m 2 a), kurzfristig beziehbar MP auf Anfr. Stgt.-Süd:»Büros im Südtor«, ca. 622m m 2 Nfl.,3.+4.OG,Neubaustandard, DGNB Silber vorzertifiziert, Bauj. 2009, Gas, Bedarfsorientierter EA mit Primärenergiebedarf 212, 3kWh/(m 2 a), Stromverbrauch 38 kwh/(m 2 a) MP auf Anfr. Ludwigsb.»Büroinder Seestraße«: ca. 112 m 2 1. OG, 4Räume mit großem Empfang,Verbrauchsausweis,Endenergieverbrauch Wärme 115 kwh/(m 2 a), Endenergieverbr.Strom38kWh/(m 2 a), Erdgas, Bj.92, kurzfr. frei 1.037, Ludwigsburg»Bürosinhistorischem Umfeld mitmodernerausstattung«: ca. 303 m 2 Gartengeschoss, möbliert, CAT 7Verkabelung, Stellplätze vorhanden, Energieausweis beantragt, sofort frei 2.124,57 Stgt.-Wangen»Büros im Bürocampus«: ab ca.125 m 2 -ca m 2 Nutzfläche, gute Ausstattung, ausreichend Stellplätze, Baujahr 1934, Holzpelletheizung, Bedarfsausweis, Endenergiebedarf 392,8 kwh/(m 2 a), Bezugnach Absprache ab 7,50/m 2 Asperg»Laden am Bahnhof«: ca. 305 m 2 Nfl., viel Licht, kurzfr. frei, Energieausweis beantragt 1.375, Bietigheim-Bissingen: Ladenlokal im Zentrum, ca.170 m 2 Nfl., EG +UG, denkmalgeschützt, gr. Gewölbesaal, Stpl., kurzfr.beziehbar MP auf Anfr. Steinheim/Murr:»Vieleitignutzbare Gewerberäume«, 1. OG, ca. 307 m 2., Aufz.,Bj.68,VerbrauchsausweisStrom, Endenergieverbrauch Wärme 171,5 kwh/(m 2 a), Endenergieverbr. Strom 19,8 kwh/(m 2 a), sof. frei 1.950, Stgt.-Plieningen»InteressanteKapitalanlage«:ca.766m 2 Gewerbefläche: Halle ca.407 m 2,Lagerhalle ca,212 m 2, Büro/Laden ca. 112 m 2,Sozialräume ca.35m 2,Bj.1973,vermietet,Energieausweis beantragt , Schwieberdingen: Halle ca m 2 Nfl., inkl Büro-und Nebenfläche,Höhe ca.6m,rampeoder ebenerdig, Bezug nach Absprache MP auf Anfr. Stuttgart:Gewerbeareal,ca.4.500m 2 Halle, ca m 2 Büro- u. Nebenfl., Kranbahn, renov.-bed., ca m 2 Grdst., Bezug kurzfristig, Energieausweis beantragt KP auf Anfr. Ludwigsburg»Gewerbeareal für Investoren und Eigennutzer«: ca m 2 Gesamtmietfläche Hallen und Büros, ca m 2 Grdst., ca. 50% langfristig vermietet an1amieter, Baujahr 1960, Bedarfsausweis, Heizung Gas, Endenergiebedarf 393 kwh/(m 2 a), Strom Endenergiebedarf 5kWh/(m 2 a) 3,98 Mio. Ludwigsburg: Produktionshalle ca m 2 Nfl., Höhe ca m, große Kranbahnen, Andienung ebenerdig, Bezug nach Absprache, Energieausweis beantragt MP auf Anfr. Ludwigsburg: Produktionshalle, ca. 810 m 2 Nfl., ca. 500 m 2 Büro und Sozialräume, ca m 2 Grdst., Bezug nach Absprache, Energieausweis beantragt MP/KP auf Anfr. Stuttgart:»Kapitalanlage«, Supermarkt+Laden, Gesamtfl.ca m 2, Bj. 2009, langfr. vermietet, Bedarfsausweis, Gas Endenergie Wärme 111,1 kwh/(m 2 a), Strom 71,6kWh/(m 2 a) Ludwigsburg: Repräsentative Bürovilla, ca.413 m 2,2Stockwerke, exklusive Ausstattung, CAT 7Verkabelung, Stellplätze vorhanden, denkmalgeschützt MP auf Anfr. Wir suchen exklusiv......für einen Verband ein repräsentatives Bürogebäude mit ca.500 m m 2 in Ludwigsburg zum Kauf oder zur Miete...für einen Produktionsbetrieb ein Grundstück mit ca m 2 im Umkreis von 15 km um Ludwigsburg zum Kauf...für einen Weiterbildungsbetrieb Büro- und Seminarräume mit ca. 180 m 2 in Bahnhofsnähe von Ludwigsburg zur Miete...für einen Unternehmensberater Büros mit ca. 140 m 2 im Zentrum von Stuttgart zur Miete...für einen Filialisten eine Ladenfläche mit ca m 2 in Toplage von Stuttgart zur Miete...für einen Automobilzulieferer eine Halle mit ca m 2 zwischen Stuttgart und Bietigheim zum Kauf oder zur Miete...für einen Kapitalanleger eine gemischt oder rein gewerblich genutzte Immobilie bis zum 16fachen der Jahresmiete im Raum Stuttgart Kriegerstraße 3,70191 Stuttgart Wirfördern OV/KV Ludwigsburg

3 EDITORIAL Mutzur Inklusion: Behinderte alsfachkräfte Dr.Martin Frädrich Geschäftsführer Beruf und Qualifikation der IHK Region Stuttgart Behindert ist gleich leistungsgemindert. Dieses Vorurteil sitzt tief. Es ist so grundfalsch wie die gegenteilige Annahme, Menschen ohne Behinderungen seien leistungsstark. Dennoch ist die Barriere in den Köpfen das erste und hartnäckigste Hindernis auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. In der öffentlichen Diskussion steht eher die Frage im Vordergrund, wie und an welchen Schulen behinderte Kinder unterrichtet werden sollen. Die berufliche Bildung findet dabei kaum Beachtung. Eigentlich erstaunlich in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels. Kein Zweifel: In den Betrieben gibt es viele Beispiele gelungener und gelebter Inklusion (siehe Titelthema Seite 6). Die berufliche Integration behindertermenschen gehört dort zum betrieblichen Alltag. Insgesamt sind die Chancen der Inklusion in der Wirtschaft aber längst nicht ausgeschöpft. Noch gibt es Berührungsängste, müssen Vorbehalte in Geschäftsleitungen und Belegschaften überwunden werden, schreckt der Aufwand für die Anpassung des einen oder anderen Arbeitsplatzes zunächst ab.oft sind es auch nur fehlende Informationen, die zu Unsicherheiten führen, etwa über Zusatzurlaub oder Kündigungsschutz. Erfahrungen der Betriebe machen Mut WasMut macht, sind die Erfahrungen der Betriebe, die behinderte Menschen ausbilden und beschäftigen. Sie berichten geradezu begeistert über die Motivation und das Leistungsvermögen der Behinderten sowie die positiven Auswirkungen auf das Betriebsklima. Behinderte wollen keinen Sonderstatus und schon gar nichts geschenkt bekommen. Für die Unternehmen istwichtig zu wissen, dass sie beim Thema Inklusion nicht alleingelassen werden. Sie brauchen Informationen darüber, an wen sie sich wenden können, wie der rechtliche Rahmen aussieht und welche pädagogischen oder finanziellen Hilfenzur Verfügung stehen. So istden meisten Betriebennicht bekannt, dass es staatliche Zuschüsse für die Einrichtung eines Ausbildungsplatzes, begleitende Hilfen während der Ausbildung oder einen Nachteilsausgleichinder Abschlussprüfung geben kann. IHK Arbeitskreis schlägt Brücke zu Mitgliedsbetrieben Abhlife schaffen wollen hier inzwischen zahlreiche Programme und Aktionspläne. Die Spitzenverbände der Wirtschaft DIHK, BDA und ZDH haben die Initiative ins Leben gerufen. Die Website umfasst Handlungsempfehlungen, eine Übersicht über Fördermöglichkeiten, Kontaktadressen und verschiedene Publikationen. Auch in Baden-Württemberg nehmen die Initiativen und Veranstaltungen zu. Einzelne Kammern und Verbände beschäftigen Inklusionsberater und schaffen Servicestellen. Die IHK Region Stuttgart hat mit dem Arbeitskreis Berufliche Inklusion ein Netzwerk eingerichtet, das eine Brücke zu den IHK-Mitgliedsbetrieben schlagen will. Das Zielist klar: Mehr Unternehmen gewinnen, die Menschen mit Behinderungen ausbilden und beschäftigen. Die Ausbildung im anerkannten Vollberuf oder eine Einstiegsqualifizierng haben dabei Vorrang vor einer Ausbildung in speziellen Berufen für behinderte Menschen. Die Sonderregelungen haben dann ihre Berechtigung, wenn Art und Schwere der Behinderung dies erfordern. Unddie Leitindeemusslauten: Inklusionist nicht dasproblem, sonderndie Lösung. MAGAZIN WIRTSCHAFT

4 INHALT Foto: Fotolia/Paulista Foto: Fotolia/Candybox Foto:www.fine-images.de Der Fiskus feiert mit Wird in der Firma gefeiert, kann das teuer werden auch für die Mitarbeiter.Betragen die Aufwendungenpro Mitarbeiter mehr als 110 Euro,muss der Mehrbetrag versteuert werden. Unternehmen fahren auf Sicht Die regionale Wirtschaft konnte sich in den vergangenen Monaten trotz schwieriger Rahmenbedingungen behaupten. Doch die Regulierungswut der Regierung treibt vielen Unternehmern die Sorgenfalten auf die Stirn. Prada aus Marbach Klein aber fein sind viele Hidden Champions, zum Beispiel die Gerberei Oehler,die internationale Haute Couture Firmen beliefert. DIE LETZTE SEITE 82 Kommentar Der Computer gehört nicht in Grundschule und Kindergarten, findet Susanne Kunschert, Unternehmerin und Mitglied der Forschungsunion der Bundesregierung Ärgernis des Monats Umsatzsteuer zu Unrechterhoben Cartoon Lassen sichplagiatoren manipulieren? 4 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

5 MAGAZIN 6-49 TITELTHEMA Inklusion muss Chefsache sein 10 Ein Umparken in den Köpfen fordert Christian Rauch, Chef der Agentur für Arbeit Baden-Württemberg KURZ &KNAPP Um Designpreise jetzt bewerben Wahrheiten Treffende Zitate Bücher über Haptik, Finanzierung und Unternehmerinnen 15 Personalien Namen und Gesichter Sagen Sie mal Fragen an Jürgen Müllervom AutodesignerSilberform MITTELSTAND Telegramm Aktuelle Kurzmeldungen 17 Lohnsteuer: Bei Betriebsveranstaltungenmüssen nur nochbeträgeüber 110 Euroversteuertwerden 18 IT Sicherheit Sind Sie wirklichgut aufgestellt? 20 Empfehlungsmarketing: So helfen Ihnen zufriedene Kunden 22 Anhörung zu Gewässerbewirtschaftungs und Hochwasserplänen 23 Das Nachrüstung mit Partikelfiltern wirdwieder bezuschusst 24 Jubiläen und Geburtstage sind schöne Gelegenheiten, Mitarbeitern zu danken und sie zu motivieren -- wenn Sie die richtigen Wortefinden 26 Noch ist die Lage des Finanzgewerbes gut, so Bankchef Martin im Interview 27 IHK Konjunkturumfrage Lageund Erwartung haben sichkaum verändert 28 Aktuelle Zahlen, Fakten und Tendenzen 30 Programm für junge Innovatoren 31 Enrich your Business English 32 WirtschaftimTVDas müssen Sie sehen MENSCHEN &MARKEN Zeitsprung Tajana Gali, Jeans-Doktor aus Waiblingen 34 Existenzgründer im Porträt Alina Schick lässstpflanzen waagerecht wachsen 35 Hidden Champions Gerberei David Oehler GmbH, Marbach 36 Aus den Labors der Region Hohenstein InstituteinBönnigheim 37 Made in Schwaben Koch-Cabletec GmbH baut maßgefertigte Kabelsätze IHK &REGION Telegramm Neues aus IHK und regionaler Wirtschaft 39 Berufsmessen IHK bringt Unternehmen und Schulabgänger zusammen 40 IHK unterstützt Fahrradtag Herrenberg 150 Jahre Volksbank Herrenberg Nagold Rottenburg HanspeterErne, langjähriger IHK-Ausbildungsexperte, geht in Ruhestand Erfindermesse Produkte suchen Produzenten bei der IHK 41 Kirche und Wirtschaft Kirchentagspräsident Prof. Andreas Barner über die ethische Dimension des Wirtschaftens 42 Karrieremit Lehre Rainer-Uwe Wetzel leitet eine Großdruckerei 43 Automobilwirtschaft Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche beim verkehrspolitischen Neujahrsempfang der IHK Bildungspartner treffen sich imkreis Esslingen 44 Berlin &Brüssel /Wirtschaftsjunioren 45 Wirtschaftsjunioren FIRMENREPORT Nachrichten über regionale Firmen DIE LETZTE SEITE Kommentar,Karikatur und Ärgernis des Monats ANZEIGEN-SPECIAL Büro und Objekteinrichtung, Computer und Software INFO BEKANNTMACHUNGEN 62 Aufgabenübertragung auf die IHK 62 Sitzung der IHK Bezirkskammer Esslingen/Nürtingen HANDELSREGISTER 62 Dezember/Januar Neueintragungen, Veränderungen, Löschungen und Insolvenzen BRANCHENSPIEGEL 69 Bezugsquellennachweis Angebote aus der Wirtschaft RUBRIKEN 66 Impressum 72 Jubiläen 74 Termine 76 Geburtstage Titelbild: Sicher! Engineering, Software&Testing, Dokumentation/CE, Projektmanagement, Technische Büros, Recruiting vonengineering people im kompletten Automotive-Umfeld. engineering people. supporting experts. Ihr Kontakt zu ep: Gerd Depner, Geschäftsführer ep Stuttgart, MAGAZIN WIRTSCHAFT Foto: TRW Automotive, Alfdorf

6 MAGAZIN TITELTHEMA 6 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

7 TITELTHEMA MAGAZIN Inklusion gelingt, wenn siechefsache ist Trotz staatlicher Förderung sind Menschen mit Behinderung überdurchschnittlich oft beschäftigungslos selbst dann, wenn sie sehr gut qualifiziert sind. Dabei können behinderte Mitarbeiter das Klima im Betrieb und den Zusammenhalt der Belegschaft deutlich verbessern. Das wissen aber meist nur solche Firmenschefs, die selbst ein behindertes Familienmitglied haben. In der Alten Post in Kuchen benutzen die Gäste Stoffhandtücher. Sie ordentlich zusammenzufalten, gehört zu den Aufgaben von Dominic Edler.Unterstützt wirdervonseiner Chefin Gabriele Heer. Foto: Von außen sieht die Alte Post in Kuchen so aus, wie man sich ein Landgasthaus vorstellt. Doch schon im Eingangsbereich wird klar, man darf durchaus etwas Besonderes erwarten: Die Wände sind vor lauter Urkunden nicht mehr zu sehen und in der Vitrine drängen sich Pokale. So geht es im Gastraum weiter: auf der Theke liegt das Kochbuch, das Ludwig Heer, der Sohn des Hauses, geschrieben hat und in einer weiteren Vitrine locken handgemachte Pralinen. Doch es gibt noch mehr, was die Alte Post von anderen Restaurants unterscheidet: Dominic Edler. Der junge Mann hinter dem Tresen trägt eine Designerbrille, schwarzes Hemd, schwarze Hose. Die schlackert etwas: Ich habe 500 Kilo abgenommen, erklärt er stolz. 500 Kilo, das reicht ja für den ganzen Betrieb, lacht Gabriele Heer, seine Chefin. Mit den Zahlen hat es Edler nicht so. Das hindert ihn aber nicht daran, die Getränkebestellungen, die die Servicekräfte bei ihm aufgeben, korrekt auszuführen. Edler rechnet einfach anders als andere, denn er hat das Down-Syndrom. Gastronomiebetriebe, die Menschen mit Behinderung beschäftigen, gibt es inzwischen viele. Doch fast immer handelt es sich um gemeinnützige Projekte. Familie Heer jedoch betreibt ein normales Gasthaus, das Familie und Angestellte ernähren muss. Dominic Edler gehört ganz selbstverständlich dazu, auch wenn er mehr Unterstützung braucht als seine Kollegen. Das ist der Knackpunkt, sagt Gabriele Heer, Menschen mit Behinderung brauchen eine Assistenz, und zwar eine, die sie versteht, dafür sorgt, dass sie ihre Aufgabe erfüllen können, die ihnen das Gefühl Dominic zwingt mich, meine Tätigkeit immer wieder neu zu durchleuchten, schließlich erwartet er ganz klareanweisungen. eigener Wertigkeit gibt, dann sind sie wertvolle Mitarbeiter! Dem trägt der Gesetzgeber Rechnung indem er sogenannte Arbeitsassistenten vorsieht und auch finanziert. Meist sieht das so aus, dass ein Sozialpädagoge regelmäßig vorbeischaut. Ein Modell, das Gabriele Heer nicht wirklich überzeugt. Ihrer Erfahrung nach muss der Assistent direkt aus dem Betrieb kommen: Der kennt den Flow und istimmer gleich ansprechbar, ist die Gastronomin überzeugt und hat deshalb selbst die Assistenz für Edler gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Kristina List übernommen. Menschen mit geistiger Behinderung rechnen nicht nur anders, sie sind auch viel unmittelbarer in ihrer Reaktion. Gabriele Heer weiß das zu schätzen: Dominic spiegelt mir meine Stimmung. Er registriere gleich, wenn etwas nicht stimme und rücke sofort damit heraus. Die Chefin überlegt dann, was falsch läuft und steuert dagegen. Unser Miteinander ist ein ganz anderes geworden, seit Dominic da ist, hat sie festgestellt und weiß auch warum: Alle Menschen haben das Bedürfnis, in einer guten Atmosphäre zu arbeiten und wertgeschätzt zu werden. Menschen wie Dominic machen das jeden Tag aufs Neue klar und davon profitiert die gesamte Mannschaft, ist sie überzeugt. Und noch etwas anderes schätzt sie: Dominic zwingt mich, meine Tätigkeit immer wieder neu zu durchleuchten, schließlich erwartet er ganz klare Anweisungen. Dadurch habe ich gelernt, viel besser zu reflektieren! Das sei allerdings nur etwas für Leute, die delegieren können. Sonst sei die Gefahr groß, alles selber zu erledigen um so -- vermeintlich -- Zeit zu sparen. Mein MAGAZIN WIRTSCHAFT

8 MAGAZIN TITELTHEMA Foto: Oliver Wagner vermittelt bundesweit hochqualifizierte Menschen mit Handicap. Mann ist eher so gestrickt, deswegen kommt Dominic inder Küche nicht zum Einsatz, erklärt Heer, aber wenn er nicht da ist, merkt mein Mann das sofort, weil die Stimmung eine andere ist. Küche ist sowieso nichts für Edler: In meiner WG koche ich nie. Seine Stärke ist die Malerei. Der 33-Jährige malt farbenfrohe Bilder, die schon in Ausstellungen zu sehen waren und die natürlich auch in der Alten Post hängen. Doch sein Herz hängt an seiner Arbeit und seinem Team: Die Zusammenarbeit mit den Kollegen und mit Heers ist super,das sind liebe Freunde, strahlt er. Dass Gabriele Heer Mitarbeiter mit Down beschäftigt hat auch damit zu tun, dass sie selber eine Tochter mit diesem Syndrom hat. Christine ist mittlerweile 22 Jahre alt und schafft selber in der Alten Post. Aber nur samstags. Den Rest der Woche arbeitet sie abwechselnd in einer Schule, einem Kindergarten und einem Fitnessstudio. Wir haben Chrissi das persönliche Budget auf den Rücken gepackt, damit finanziert sie die Assistenz an ihren Einsatzorten, erklärt Gabriele Heer. Das persönliche Budget gibt es seit Die Betroffenen haben einen bestimmten Betrag zur Verfügung, der sich nach dem Betreuungsbedarfrichtet. Davonengagieren sie beispielsweise Hilfen imhaushalt oder Arbeitsassistenten. Mindestlohn kann zum Problem werden Christine Heer geht in ihrer Arbeit auf, doch die ist neuerdings gefährdet. Grund ist der Mindestlohn. Das Problem ist, dass die verwertbare Arbeit, die Menschen mit geistiger Behinderung leisten, meist nur die Hälfte der tatsächlich im Betrieb verbrachten Stunden umfasst. Aber leider gibt es im Gesetz den Begriff der verwertbaren Arbeit nicht, erklärt Gabriele Heer. Sie hofft nun inständig auf eine schnelle Lösung, denn sonst drohen viele Kündigungen und damit ein großer Rückschritt in Sachen Inklusion. Für Dominic Edler ändert das neue Gesetz zum Glück nichts. Sein Job gilt rechtlich als Außenarbeitsplatz der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd. Von dort erhält der junge Mann seinen Lohn. Heer wiederum zahlt an den Lindenhof für Edlers Arbeitsstunden. Weiteren bürokratischen Aufwand hat sie nicht. Das Modell Außenarbeitsplatz nutzt auch die PSG Programmier-Service GmbH. Das Unternehmen aus Deizisau hat hochqualifizierte Menschen mit Handicap im Einsatz. Die 50 Mitarbeiter arbeiten zum Teil in ganz normalen Betrieben, intern im Bereich Dokumentenmanagement oder in der Konfektionierung. Sie erhalten dafür eine ganz normale, leistungs- und marktgerechte Vergütung. Der einzige Unterschied zuihren nicht behinderten Kollegen: PSG trägt das unternehmerische Risiko, ist sozusagen der betreuende Puffer zwischen den Ansprüchen der Arbeitgeber und den Bedürfnissen der Arbeitnehmer. Hinter der PSG steht die Münchener Pfennigparade, eine Stiftung, die sichseit 60 Jahren für die Inklusion körperbehinderter Menschen engagiert. Die besondere Werkstatt PSG selber ist jedoch eine ganz normale GmbH: Wir müssen am Markt bestehen, erklärt Oliver Wagner, Leitung des 8 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

9 TITELTHEMA MAGAZIN Auftragsmanagements in Deizisau. Wagner, selber Rollstuhlfahrer,verantwortetauch das Auftragsmanagement für die Sigmeta GmbH, die ebenfalls gemeinnützig agiert. Sie setzt IT-Spezialisten mit Handicap vor Ortbei Kunden ein. Wir werden oft angerufen, wenn eine Firma Unterstützung für einige Monate braucht, erzählt Wagner, doch so flexibel ist seine Klientel nicht, denn er vermittelt bundesweit: Bis sich jemand sozial am neuen Ort zurechtgefunden hat, ist die Zeit schon wieder um -- das hat keinen Sinn, weiß er aus mehr als 25-jähriger Erfahrung. Deshalb vermittelt er nur für längerfristige Projekte. Viel Sorgfalt verwendet er dabei auf die perfekte Besetzung für jeden Posten. Wir dürfen nirgends verbrannte Erde hinterlassen, lieber vermitteln wir eine Stelle weniger, lautet darum sein Credo. Sorge bereitet Wagner das Phänomen, dass immer mehr Unternehmen ihre Quote aus demografischen Gründen quasi mit den eigenen, älter werdenden Mitarbeiternerfüllen können und Bewerber von außen deshalb immer weniger Chancen haben. Schließlich seien nur vier Prozent der Menschen bei der Geburt behindert, aber 75 Prozent am Ende ihres Lebens. Seit 1986 macht Wagner diesen Job. Ist die Akzeptanz behinderter Mitarbeiter seither größer geworden? Ja schon, viele ehemalige Zivildienstleistende sind inzwischen in Führungspositionen, die haben keine Berührungsängste, hat er festgestellt. Das ist wichtig, dennmenschenmit Handicap einzustellen, ist meist eine Entscheidung der Chefetage. Allein in den letzten drei Jahren vermittelte Wagner 20 Mitarbeiter in den ersten Arbeitsmarkt.Einer davonist Dieter Kainzinger. Eigentlich arbeitet der 53-Jährige mit starker Sehbehinderung schon seit 1995 als Diplominformatiker bei Bosch. Gehalt bekam er aber von der PSG. Seit Jahresbeginn steht nun Bosch auf seinem Gehaltszettel. Sonst hat sich nichts geändert: selber Arbeitsplatz, selbe Kollegen, selbes Aufgabengebiet. Warum dann der Wechsel? Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gilt seit 2011 auchfür gemeinnützigeunternehmen. Die bisherige Konstellation war plötzlich nichtmehr möglich. Meine Kollegen mögen mich und haben gesagt: Den brauchen wir, freut sich Kainzinger. Deshalb ist er jetzt ein waschechter Boschler. Computerarbeitsplätze sind ein Segen für Menschen, die schlecht oder gar nicht sehen, diese Erfahrung hat auch Winfried Specht gemacht, der seit seinem elften Lebensjahr blind ist. Specht ist seit 2003 Softwareentwickler bei der Firma CCP Systems AG in Stuttgart. Auf Basis von Windows schreiben er und seine knapp 20 Kollegen Programme für Unternehmen. Natürlich ist Spechts PC entsprechend ausgerüstet: Vor der eigentlichen Tastatur liegt eine Braillezeile, auf der er mit den Fingerkuppen in Windeseile die einzelnen Buchstaben ertastet. Zusätzlich verfügt sein PC über eine Sprachausgabe, die bei Elementen wie Dialogboxen hilft. Nur mit der Maus kann er nichts anfangen, die liegt da nur für die Kollegen, erklärt er. Die gehen Viele ehemalige Zivildienstleistende sind inzwischen in Führungspositionen, die haben keine Berührungsängste. übrigens ganz selbstverständlich mit ihm um, kleine Hilfen inklusive. So sind am Schreibtisch vor dem Konferenzraum die Ecken mit Luftpolsterfolie entschärft. Auch Specht selber geht mit der Situation ganz unverkrampft um. So sagt er gleich nach der Begrüßung: Ich hab mir Ihre Website angeschaut. Angeschaut? Das ist doch der allgemeine Sprachgebrauch, was soll ich mich verbiegen, lächelt der 56-Jährige. * In seinem Job ist Specht zufrieden. Trotzdem wünscht er sich mehr barrierefreie Arbeitsfelder, damit das Potenzial von Blinden und Sehbehinderten besser ausgenützt werden kann. Er kennt viele Blinde, die arbeitslos sind und er weiß, dass Glück dazu gehört, eine passende Stelle zu finden. Und noch mehr, diese zu behalten, wenn man im späteren Leben erblindet: Da wird leider noch viel zu oft die Notbremse Frühverrentung gezogen,bedauert er. Dabei übernehmen die Integrationsämter alle Kosten, die anfallen, wenn behinderte Mitarbeiter Unterstützung brauchen. Die Mittel dafür stammen aus der Ausgleichsabgabe, die alle Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern zahlen müssen, wenn sie weniger als fünf Prozent ihrer Stellen mit Menschen besetzen, deren Behinderungsgrad mindestens 50 Prozent beträgt. In Baden-Württemberg sind das immerhin Menschen zwischen 15 und 65, von denen 14 Prozent arbeitslos sind. Besonders betroffen von Arbeitslosigkeit sind Autisten. Circa davon gibt es in Deutschland. Ein Viertelvon ihnen käme für den ersten Arbeitsmarkt in Frage, aber nur fünf bis zehn Prozent gehen einer regulären Beschäftigung nach. Das hat auch damit zu tun, dass der Autismus zu Problemen mit sozialen Kontakten führt. Betroffene können Gefühle nicht nachvollziehen, Mimik nicht interpretieren und ertragen Augenkontakt nur schlecht. Doch wer jetzt an den Dustin- Hoffmann-Klassiker Rainman denkt, Wir schaffen Raum für Ihren Erfolg Gewerbegebiet Großer Forst Nürtingen verkehrsgünstige Lage in der Region Stuttgart Flächen ab 1 ha, flexibel teilbar hohe Standortqualität herausragende Bildungs- und Versorgungsinfrastruktur Kontakt: Stefan M. Schneider Tel MAGAZIN WIRTSCHAFT

10 MAGAZIN TITELTHEMA Interview Wir brauchen ein Umparken in den Köpfen Menschen mit Behinderung haben oft besondere Stärken, weiß Christian Rauch, Chef der Arbeitsagenturen Schärfere Sanktionen oder anonymiserte Bewerbungen bringen bei der Inklusion vonmenschen mit Handicap wenig, ist ChristanRauch überzeugt. Stattdessen will er die speziellen Stärken behindertermenschen mehr ins Bewußtsein rücklen, damit die Gleichsetzung vonbehinde- rung und Minderleistung aus den Köpfen verschwindet. Herr Rauch, unsere Recherche ergab, dass fast nur Unternehmer, die vom Thema Behinderung in ihrem privaten Umfeld betroffen sind, aufgeschlossen für die Einstellung von Mitarbeitern mit Handicap sind. Was kann man tun, dass das nicht so bleibt? Rauch Wir brauchen ein Umparken in den Köpfen! Behinderung wird noch zu oft mit Minderleistung gleichgesetzt. Dabei resultiereninvielen Fällen gerade aus der Behinderung besondere Stärken. Man muss nur einmal Blinde in einem Callcenter beobachte: Die arbeiten oft viel effizienter als ihre sehenden Kollegen. Autisten sind aufgrund ihrer Fokussierung besonders gut für IT-Berufe geeignet. Welche Unterstützung gibt es von Ihrer Seite für Arbeitgeber? Rauch Einerseits gibt es Geld, zum Beispiel für die Anschaffung spezieller Lesegeräte. Wir haben aber auch eine eigene technische Abteilung, die vor Ort schaut, was gebraucht wird und für die Verwirklichung sorgt. Das kann auch mal der Einbau eines Aufzugs sein. All das gibt es als Rundum-sorglos- Paket. Unterstützung und Beratung bekommen sie aber auch bei die Integrationsämtern und beimintegrationsdienst. Bezahlt wird das ja aus der Ausgleichabgabe, die Betriebe entrichten müssen, die ihreschwerbehindertenquotenicht erfüllen. Reicht das Geld? Rauch Da gibt es keinen finanziellen Engpass. Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang, dass die Unternehmen nicht denken, es handele sich um eine Strafzahlung, die irgendwo in Herrn Schäubles Kassen verschwindet. Das Geld wird zweckgebunden sinnvoll eingesetzt. Wünschen Sie sich eigentlich strengere Gesetze? Rauch Nein! Ich bezweifele auch, dass auf diese Weise mehr Menschen mit Behinderung eingestellt würden. Eine Foto: AA Unser Interviewpartner Christian Rauch Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit (BA) Kombination aus Überzeugung und Unterstützung ist meiner Meinung nachder einzig richtige Weg. Viele Unternehmen stellen deshalb keine Schwerbehinderten ein, weil sie Angst haben, diese nie wieder kündigen zu können. Ist die Angst berechtigt? Rauch Das ist ein Argument, das sich hartnäckig in den Köpfen hält, das aber jeder Grundlage entbehrt. Der einzige Unterschied ist, dass Sie bei der Kündigung die Zustimmung des Integrationsamtes brauchen. Das Amt stimmt aber in den allermeistenfällen zu, egal ob es sichumpersönliche Kündigingsgründe handelt oder um betriebliche. Bei letzteren muss natürlich die Sozialauswahl den Regeln entsprechen. Bei behinderungsbedingter Minderleistung wird allerdings zunächst geschaut, ob diese nicht durch finanzielle oder technische Hilfen ausgeglichen werden kann. Würden eigentlich anonymisierte Bewerbungen diesen Menschen helfen? Rauch Der Modellversuch, der zu diesem Thema gestartet wurde, hat für diese Gruppe keinen Vorteil erkennen lassen. Der Zeitpunkt, andem der Arbeitgeber von der Einschränkung erfährt, wird soja einfach nur nach hinten verlagert, ganz wegschieben kann man ihn aber nicht. Warum ist eigentlich gerade unter den hochqualifizierten Behinderten die Arbeitslosenquote sohoch? Rauch Das hat viel damit zu tun, dass das Risiko einer Behinderung mit zunehmendem Alter steigt. Diese Menschen haben dann ein doppeltes Vermittlungshemmnis, nämlich Behinderung und Alter. Der Mindestlohn droht, viele Beschäftigungsverhältnisse vor allem für geistig Behinderte zu teuer zu machen, die keine 8,50 Euro pro Stunde erwirtschaften. Was können die Betroffenen tun? Rauch Die meisten Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg haben einen Berufsabschluss. Da sind die 8,50 Euro kein Thema. Sollte esaber doch ineinzelnen Fällen ein Problem geben, kann man vom Integrationsamt prüfen lassen, ob ein sogenannter dauerhafter Minderleistungsausgleich in Frage kommt. Wie geht man eigentlich richtig vor, wenn man einen Schwerbehinderten beschäftigen möchte? Rauch Wenn Sie eine freie Stelle haben und denken, dafür suche ich jetzt einen Schwerbehinderten, klappt das meist nicht. Besonders dann, wenn das eine Idee aus der Chefetageoder der Personalabteilung ist, die der Fachabteilung aufgedrückt wird. Besser ist es, Sie machen sich Gedanken, welches Potenzial an Menschen mit Handicap es gibt und wo Sie es ganz konkret nutzen können. Wirhelfen gern dabei! IHK-Service-Tipp Was kann ich tun, wenn ich Menschen mit Behinderung beschäftigen möchte? Dok.-Nr MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

11 TITELTHEMA MAGAZIN Foto: Eine Braillezeile sorgt dafür,dass Winfried Specht dieselbe Arbeit am Computer leisten kann wie seine sehenden Kollegen. liegt falsch. Das war ein Savant, davon gibt es aber höchstens hundert auf der Welt, erklärt Michael Achatz. Achatz ist Stuttgarts Niederlassungsleiter der Auticon GmbH, einer jungen Firma, die ausschließlich Autistenals IT-Consultants beschäftigt. Diese haben meist das Asperger-Syndrom, eine leichtere Form des Autismus. Manchen merkt man die Einschränkung zunächst gar nicht an, stellt ihr Chef immer wieder fest, denn sie haben gelernt, was die Umgebung von ihnen erwartet. Das sei aber sehr anstrengend und viele seien nicht glücklich dabei. Glücklichsind siedagegen, wenn es um ihr Spezialinteresse geht, und das liegt sehr oft im mathematisch-itlerischen Bereich, weil es da festemusterund Regeln gibt und sie da ihre Stärken ausspielen können: Mustererkennung, Detailgenauigkeit und Qualitätsbewusstsein, zählt Achatz auf. Die nötigen Fachkenntnisse haben sie teils aus dem Studium -- Auticon beschäftigt auch promovierte Physiker und Informatiker -- teils sind sie aber auch Autodidakten. Denn Autisten haben eine weitere Stärke: In Themen, die sie wirklich interessieren, knien sie sich hinein und kennen dann weder Pause noch Feierabend wenn man sie nicht bremst. Achatz legt Wert darauf, dass Auticon ein ganz normaler IT-Dienstleister ist, der ganz normale Tagessätze verlangt, keine Behindertenwerkstatt! Etwas ist natürlich trotzdem anders: Die Consultants werden an ihren Einsatzorten zunächst vonihrem Job-Coach Judith Schulte vorgestellt. Als Wirtschaftspsychologin weiß sie, wie Unternehmen ticken, aber auch um die Besonderheiten vonautisten. Sie erklärt, was Autismus ist und dass man es nicht persönlich nehmen dürfe, wenn der Neue nicht mit in die Kantine komme. Schulte ist auch erster Ansprechpartner, wenn es Fragenirgendwelcher Art gibt. Autisten sind oft brutal ehrlich, meinen das aber nicht persönlich Mehr Aufwand und doch derselbe Preis, wie bei einem normalen IT-Dienstleister, geben die Unternehmen Auticon Aufträge, damit ihre CSR-Bilanz stimmt? Auf keine Fall!, widerspricht Achatz vehement, dann würde unser Geschäftsmodell nicht lange funktionieren. Seine Consultants werden engagiert, weil sie einen Mehrwert bringen: Sie sind schnell, weil sie Muster und Regeln suchen und dabei eben auch Möglichkeiten finden, Abläufeeffizienter zu machen. Andere würden dann vielleicht eine ruhigere Kugel schieben oder mal bei Facebook vorbei schauen. Autisten nicht, denn sie sind in jeder Hinsicht brutal ehrlich. Das kommt den Unternehmen auchdeshalb zugute, weil sie Probleme ganz ungeniert beim Namen nennen. Achatz selber hat es schon erlebt, dass einer seiner Consultants vorversammelter Mannschaft über einen Sourcecode urteilte: Da war aber kein Informatiker dran. Diese Kritik ist immer sachlich, nie persönlich.klar eckt man trotzdem damit an, und deswegen ist es so wichtig, dass alle Seiten mit offenen Karten spielen. Die Ehrlichkeit ist übrigens auch eine Herausforderung für Auticon selber: Nicht selten werden Aufgaben schnellerfertigals geplant, wodurch entsprechend viele Tagessätze wegfallen. Damit müssen wir eben leben, schmunzelt Achatz und sucht neue Aufträge. Denn Auticon will und muss am Markt bestehen, eine ganz MAGAZIN WIRTSCHAFT

12 MAGAZIN TITELTHEMA Foto: Autisten können feste Muster und Regeln besonders gut erkennen. Michael Achatz vermittelt sie deshalb als IT-Spezialisten. normale GmbH eben und eine Hoffnung mehr für hochqualifizierte Menschen mit Handicap. Denn paradoxerweise gilt für sie, je höher die Qualifikation, desto schwieriger die Arbeitsmarktlage. Carolin Feßer kann diese These nicht nur statistisch belegen, sie hat das selber erlebt. Die 31-Jährige ist stark schwerhörig und sehgeschädigt. Nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau fand sie trotzdem einen Job. Doch dann studierte sie Sozialmanagement, und plötzlichging garnichts mehr. Ich wurde zwar auf fast jede Bewerbung hin eingeladen, doch danach kam regelmäßig die Absage, erzählt sie. Die sei zwar immer voller Hochachtung für ihre Leistung gewesen, aber eben eine Absage. Schwerdtfeger TransportGmbH Der Grund: Feßer brachte einen Schriftdolmetscher mit zum Termin, der ihr alles, was gesprochen wurde in Buchstaben übersetzte, die sie vombildschirm ablas. Die Personaler dachten, wenn die Kommunikation so schwierig ist, wie soll die Frau dann noch anspruchsvolle Arbeiten erledigen können, vermutet Feßer. Dabei hatte sie ja schon durch ihr Studium bewiesen, dass sie Herausforderungen sehr wohl gewachsen ist. Ein Knackpunkt, so vermutet sie, ist der zusätzliche Kündigungsschutz. Doch zu Unrecht, wie Ralf Schmid vom Stuttgarter Integrationsamt erklärt. Bei persönlichem Fehlverhalten und betriebsbedingten Kündigungen haben wir meist keinen Entscheidungsspielraum und stimmen der Kündigung zu. Stuttgart Friedrichshafen Würzburg Karlsruhe Augsburg Sonderfahrten Messelogistik Textilversand Maschinentransporte Komplettladungen u.v.m. Wenn die Kündigung mit der Behinderung zu tun hat, prüfen wir genauer. Dann hat das Amt aber auch etwas zu bieten, zum Beispiel einen Lohnkostenzuschuss bei behinderungsbedingter Minderleistung. Im Jahr 2013 führten rund 80 Prozent der3260 Kündigungsfälle beim Integrationsamt zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Carolin Feßer ist eine lebhafte, fröhliche Frau mit schneller Auffassungsgabe. Schon nach der Hälfte eines gelesenen Satzes weiß sie, wo die Reise hingeht. Da erhellt ein Lächeln ihr ganzes Gesicht und sie antwortet sofort --inganz normaler Lautsprache. Aber beim Thema Arbeitsmarktlage bleibt das Lächeln aus. Die meisten Arbeitgeber denken, wir passen nicht in die Leistungsgesellschaft, dabei sind wir besonders engagiert und kompensieren so mögliche Probleme, weiß sie nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus ihrer Masterarbeit über Inklusion im ersten Arbeitsmarkt. Nicht jammern oder auf Mitleid abzielen will sie, sonderndurch Leistung überzeugen. Eineinhalb Jahre dauerte es, bis Feßer bei der Audio Scribo GbR in Schorndorf endlich 12 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

13 TITELTHEMA MAGAZIN die Gelegenheit dazu bekam. Die 2010 gegründete Firma vermittelt bundesweit Schrift- und Ferndolmetscher, also Menschen, die Hörgeschädigten bei der Kommunikation mit Ämtern, Ärzten oder Gerichten helfen, aber auch als Arbeitsassistenten. Machen das nicht Gebärdendolmetscher? Nein, erklärt Firmenchefin Anja Lützen, Gebärdensprache benutzen taub Geborene. Werspäter eine Hörschädigung erleide, der könne diese Sprache normalerweise nicht -- auch Carolin Feßer nicht, deren Probleme erst mit elf auftraten. Das ist so, als ob Sie von einem Tag auf den anderen Spanisch können müssten, erklärt Lützen. Ihre Klientel liest die Worte vom Bildschirm ab. Wort für Wort? Nein, das ist gerade das Anspruchsvolle an dem Beruf: der Schriftdolmetscher muss gleichzeitig schreiben und zusammenfassen. Anja Lützen würde gern 10 bis 15 Leute einstellen, doch die Ansprüche sind hoch: neben dem Gespür für eine treffende Übersetzung gehören zum Anforderungsprofil auch das richtige Verhalten, absolute Diskretion, minimal 400 Anschläge pro Minute und die Bereitschaft, viel zu reisen. Die Personalakquise gehört nun zu den Aufgaben von Carolin Feßer. Außerdem ist sie für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, und sie soll die Ausbildung zum Ferndolmetscher -- also für Schriftdolmetschen via Internet -- konzipieren. Anja Lütze hat übrigens auch Probleme mit den Augen, ihr GbR-Kompagnon mit dem Gehör. Überhaupt fällt auf, dass fast nur solche Unternehmer Menschen mit Behinderung einstellen, die entweder in der Familie oder am eigenen Leib erfahren haben, was das bedeutet. Zu schade eigentlich, denn Arbeitgeber, die jemanden mit Handicap Dr.Annja Maga Redaktion Magazin Wirtschaft ihk.de einstellen, haben einen dreifachen Gewinn: Erstens profitieren sie von den speziellen Stärken, die diese Menschen mitbringen, von ihrem Engagement und ihrer Loyalität. Zweitens sparen sie natürlich die Ausgleichsabgabe und sammeln Pluspunkte für ihre CSR- Bilanz. Und drittens ändert sich der Umgang im Unternehmen, denn die Behinderten haben im Grunde dieselben Bedürfnisse wie ihre nicht behinderten Kollegen, sie fordern Foto: Dank eines 27-Zoll-Bildschirms kann Carolin Feßer ganz normal arbeiten. Mit ihrer Chefin Anja Lützen unterhält sie sich in gebärdengestützter Lautsprache. sie nur dringlicher ein: persönliches Interesse, klares Feedbackund die sorgfältigestrukturierung ihresaufgabengebietes. Gabriele Heer wünscht sich darum auch, dass alle Wirtschaftsbosse in ihrem persön-lichen Umfeld einen Assistenten mit Behinderung beschäftigen. Dann würden sie viel besser verstehen, dass alle Mitarbeiter in ihren Bedürfnissen ernst genommen werden müssen. Unternehmenskaufgesuch Wir sind ein überregional tätiges, mittelständisches Beratungsunternehmen mit 75-jähriger Branchenerfahrung. Unser Mandant ist ein mittelständisches Unternehmen, das mit einer eigenen Produktpalette sehr erfolgreich ist. Der Firmensitz befindet sich im Landkreis Esslingen. Zur Erweiterung der Fertigungsbasis wird ein Unternehmen zur Übernahme gesucht, das spezialisiert ist auf: CNC-Fräs- und Drehbearbeitung Der ideale Übernahmekandidat beschäftigt zwischen 10 und 30 Mitarbeitern und verfügt über eine eigene Kundenbasis und eine stabile und funktionierende Personalstruktur mit entsprechenden Vertretungsregelungen. Wir sichern Ihnen absolute Diskretion zu und berücksichtigen auch Sperrvermerke gegenüber unserem Mandanten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit Herrn Alexander Somereder auf: WITREU Unternehmensberatung GmbH Schulze-Delitzsch-Straße 28 D Stuttgart Tel Fax MAGAZIN WIRTSCHAFT

14 MAGAZIN KURZ UND KNAPP Foto: Design-Center Stuttgart Wahrheiten aktuell und unterhaltsam Nur sehr einsame Leute bezahlen Tag für Tag dafür,dass ein Schwätzer sie besucht. Constantin Seibt, SchweizerJournalist, über den Zusammenhang zwischenqualitätsentwicklung und Kriseder Zeitungen Jetzt um Designpreise bewerben Noch bis 26. März können sichjungedesigner um den Mia-Seeger-Preis bewerben. Dank der Unterstützung durch den Rat für Formgebung ist der renommierte Designpreis wieder mit Euro dotiert. Zu den preisgekrönten Projekten vergangener Jahre gehörte etwa dieser Inhalator für asthmakranke Kinder.Bis 20. März haben Designer und Hersteller aus aller Welt wieder die Möglichkeit, ihre Produkte ins Rennen um den Focus zu schicken. Unterlagen unter Eine Abkehr vom Spar und Modernisierungskurs würde die bisherigen Anstrengungen der Menschen in Griechenland gefährden. Dr.EricSchweitzer,Präsident des Deutschen Industrie-und Handelskammertages (DIHK) Neun von zehn Deutschen halten sich für überdurchschnittlich gute Autofahrer,aber neun von zehn Verkehrsunfällen gehen auf menschliches Versagen zurück. Dr.Dieter Zetsche,CEO der Daimler AG Neue Bücher und Medien Wirtschaft, Unternehmensführung und Regionales: Was Verlage und Autoren bieten Dass Werbung umso besser im Gedächtnis haftet, je mehr Sinne angesprochen werden, ist eine Binsenweisheit. Im vorliegenden Buch ist es nach Auge und Ohr nun der Tastsinn, dem marketingtechnisch nachgespürt wird. Marketingexperte Olaf Hartmann und KonsumentenpsychologeSebastian Haupt stellen die Wirkdimensionendes Haptik-Effekts nach dem ARIVA-Modell vor: Aufmerksamkeit erlangen (Attention), in Erinnerung rufen (Recall), Vertrauen gewinnen (Integrity), Wertschätzungschaffen(Value) und Kaufbereitschaft erreichen (Action). Ausführlich werden die psychologischen Effektebeleuchtet, Anwendungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele gegeben. Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing, Olaf Hartmann und Sebastian Haupt, Verlag Haufe, Freiburg 2014, 323 Seiten, 39,95 Euro, ISBN Es sind oft ungewöhnliche Wege,auf denen Frauen in Führungspositionen kommen.wenige streben sie an und wenigen werden sie anfangs zugetraut. Das gilt auch für Töchter in Familienunternehmen, die dort oft erst innotsituationen zum Zug kommen. Wie Töchternachfolge gelingt und Familienunternehmen davon profitieren, haben Dr. Daniela Jäkel-Wurzer undkerstin Ott untersucht und glänzend beschrieben. Anhand vonerfolgsbeispielenmacht das Buchjungen Frauen aus Unternehmerfamilien Mut, sich der Herausforderung Nachfolge zu stellen. Zu Wort kommen auch zwei Unternehmerinnen aus der Region Stuttgart: Rosely Schweizer und Birgit Werner-Walz (vgl. Veranstaltungshinweis auf Seite 44). Töchter im Familienunternehmen. DanielaJäkel-Wurzer, Kerstin Ott, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg2014, 180 Seiten, 39,99 Euro(E-Book für 29,99 Euro), ISBN Falsch geplante und finanzierte Investitionen haben schon so manchen Betrieb in die Insolvenz getrieben. Wie man Investitionen vorausschauend und solide finanziert, ist das Thema dieses Klassikers, der nun in fünfter Auflage völlig neu bearbeitet erschienen ist. Dabei ist das kompakte Lehrbuch eigentlich für Studierende der Betriebswirtschaft gedacht. Sein hoher Praxisbezug -- jedes Thema wirdnicht nur mit Beispielen, sondern auch mit Übungsaufgaben vertieft -- macht es aber auch für Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen zu einer lohnenden Lektüre --und sei es nur zur Auffrischung. Das dreiköpfige Autorenteam aus erfahrenen Controllern bietet alles, was man zum Thema wissen sollte. Finanzierung und Investition finanzwirtschaftliche Steuerung von Unternehmen in Theorie und Praxis. Lothar Größl, Uwe Reutenauer, Manfred Sargl, Expert-Verlag, Renningen 2014, 140 Seiten, 28,00 Euro, ISBN MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

15 Personalien Steffen Szeidl (34) ist neuer Vorstand Organisation, Digitalisierung, Controlling und Finanzen der Drees & Sommer AG. Erergänzt das bestehende Team von Peter Tzeschlock und Dierk Mutschler. Der Architekt und gebürtige Heidelberger istseit 2006 bei Drees&Sommer,woer zunächstvon Frankfurtaus bedeutende Projekterealisierte. Später bauteerdie Drees-&-Sommer-Standorte Basel und Zürich auf. Innerhalb des Vorstandsteams verantwortet Szeidl die digitale Neuaufstellung des Unternehmens. Beatrice Kiesel Luik ist zur geschäftsführenden Gesellschafterin des Bauchemie-Spezialisten Kiesel berufen worden. Damit zeichnet sich ab, dass die bislang schon als Leiterin für den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortliche Tochter von Wolfgang Kiesel in die Fußstapfen ihres Vaters tritt und dessen Nachfolge übernimmt. Mit der 35-jährigen Diplom-Betriebswirtin Beatrice Kiesel-Luik kommt die dritte Generation bei dem Esslinger Familienunternehmen zum Zug. Namen und Gesichter in der Region Philip Rümmele (30) ist neuer Küchenchef im Adler Asperg. Der junge Rheinland-Pfälzer hat seine Qualifikation in mehreren Sterne-Restaurants erworben. So wechselte Rümmele nach Ausbildung zum Koch und Beschäftigung in SteinheuersRestaurant Zur Alten Post in Bad Neuenahr ins Waldhotel Sonnora in Dreis (3 Michelin-Sterne). Es folgte die Ausbildung zum staatlich geprüften Gastronom undküchenmeisterander Hotelfachschule in Heidelbergund eine gemeinsame Zeit mit dem Starkoch Bobby Bräuer im Petit Tirolia (Kitz- und zuletzt als Küchenchef im "Esszimmer" bühl) derb BMW-Welt in München (2 Michelin-Sterne). Rose Marie Vogt, geschäftsführende Gesellschafterin der HWP Planungsgesellschaft mbh in Stuttgart, ist mit der Staufermedaille in Gold des Landes Baden- Württemberg ausgezeichnet worden. Staatssekretär Klaus- Peter Murawski würdigte bei einer Feierstunde die Verdienste der Unternehmerin um die medizinische Versorgungsstruktur, um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie ihr soziales Engagement. HWP ist Spezialist für Planung und Bau vonklinikenund Reha-Einrichtungen. Dr.Wolfgang Koestler ist zum Finanzvorstand der Böblinger Compart AGberufen worden. Köstler bringt langjährige Erfahrung mit Finanzen, Controlling und Personalmit.Als ChiefFinancial Officer (CFO) verantwortete er diese Bereiche unter anderem bei der renommierten Heiler Software AG(Stuttgart). Davor leitete erbei der Deutschen Bahn AG den Konzernbereich Mergers &Acquisitions und nahm verschiedene nationale und internationale Aufsichtsratsmandate wahr. Jürgen Müller CEO der Silberform AG Renningen Sagen Sie mal, Herr Müller welches Auto ist für Sie das schönste? Als Geschäftsführer der FirmaSilberform beschäftige ich mich sehrstark mit Fahrzeugen und deren Formgebung. Ein Fahrzeug stellt für mich injeder Hinsicht das stilistische Optimum dar: Der legendäre Mercedes 300 SL. haben Sie Angst um den Euro? Nein, da er aus meiner Sicht keine Zukunft hat. Zwar erfüllt er momentan eine wichtige Funktion im europäischen Zahlungsverkehr -- bedingt durch dieglobalisierung bedarf es aber einer internationalen, unabhängigenleitwährung. Erst dies würde die Voraussetzungen für einen globalen Handel zu gleich fairen Bedingungen schaffen. was wollten Sie nach der Schule werden? Mein Traumberuf war Archäologe, da ich schon immer ein großes Interesse an Kultur und Geschichtehatte. Gelernt habe ichaber Karosseriebauer bei Mercedes-Benz. welches Buch hat Sie am meisten beeindruckt? Der futurologische Kongress von Stanislaw Lem. Das herausragende sprachliche Talent des Autors in Verbindung mit einer surrealen, verdeckt-gesellschaftskritischen Geschichte haben mich fasziniert. was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Rolle als Unternehmer? Dass mich niemand daran hindert, meine Ziele zu erreichen, Visionen anzugehen und Werte zuleben. Ich kann als Unternehmer glaubhaft agieren und zu meinem gegebenen Wort stehen, da ich keinen Restriktionen einer Organisation unterliege. und was fällt Ihnen in dieser Rolle schwer? Nicht alle Dinge auf einmal anzupacken. an welchen Vorbildern haben Sie sich orientiert? Vorallem am Literaten Bertolt Brecht. Ich finde die Art und Weise faszinierend, wie er historische Themen mit den persönlichen Empfindungen der Hauptperson verknüpft. Für mich ist er einer der ehrlichstenund großartigstenliteraten der Neuzeit. MAGAZIN WIRTSCHAFT

16 MITTELSTAND Fotos: Fotolia/Kzenon Die IHK hat eine Terminübersicht über die Shopping Sonntage in der Region Stuttgart veröffentlicht. Dok Nr Telegramm Meldungen für den Mittelstand Aktuelle Tipps und unternehmensrelevante Kurzmeldungen Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erweitert absommer 2015das German Centre in Peking um mehr als dasdoppelte. Dok-Nr förderte die L Bank Baden Württemberg1706Unternehmen im Bereich der Industrie- undhandelskammer undder Handwerkskammer Region Stuttgart. Das ausgereichte Darlehensvolumen lag bei 459,3MillionenEuro. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von 682,1 Millionen Euro angeregt. Mehrals 2400 neue Arbeitsplätze wurden auf diese Weise geschaffen. Achtung: Seit Anfang Januar 2015 kursieren gefälschte Zahlungsaufforderungenzum Rundfunkbeitrag für www. stuttgart.ihk.de, Dok-Nr Eine Notruf App für Mitarbeiter auf großen Firmengeländen oder Berufsgruppen, die viel unterwegs sind, bietet das Rote Kreuz an. Bei der Nutzung von Cloud Diensten sind die Deutschen imeuropäischen Vergleich eher zurückhaltend. Nur21Prozent speichern oder teilen Dateienwie Dokumente, Fotosoder Videos im Netz. In anderen Ländernwerden Online-Speicher deutlich häufiger genutzt. Allein im Jahr 2013 ist die Anzahl der Transaktionen mit alternativen Bezahlmethoden, also solche, die nicht auf Kreditund Debitkarten basieren, gegenüber dem Vorjahrum21Prozent gestiegen. Bis2017 soll der Anteil an Bezahlung etwa per Lastschrift, E-Wallet und Direktüberweisung knapp 60Prozent betragen. Laut Statistischem Landesamt ist die Umsatzsteuer der Unternehmen im Land 2013 leicht gestiegen. Die rund steuerpflichtigen Unternehmen habenlieferungen undleistungen von gut 974 Milliarden Euro verzeichnet, rund 8,5 Milliarden oder 0,9 Prozent mehr als2012. Mehr alsdreiviertel tragen hierzu die knapp Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und die knapp Handelsunternehmen bei. Sieleisteten rund 400 beziehungsweise 347 Milliarden Euro. Die Einwohnerzahl Baden Württembergs hat sichimjahr2013durch Zuwanderung um rund Personen erhöht, 40 Prozent davon sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Stuttgart und Ulm profitierten amstärksten von Wanderungsgewinnen in dieser Altersgruppe. Damit hat sich das Wanderungsmuster seit Beginn der 1990er-Jahre deutlich geändert. Damals konnten auch noch kleine Kommunen im Land Wanderungsgewinne erzielen. 16 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

17 MITTELSTAND MAGAZIN Foto:Fotolia/CandyBox Exquisite Firmenfeier? Die Mitarbeiter müssen seit Jahresbeginn nur noch die Kosten versteuern, die über 110 Euro liegen. Feste feiern wie sie fallen Bei Betriebsveranstaltungen gilt jetzt eine Freibetragsgrenze statt der früheren Freigrenze. Nur noch Beträgeüber 110 Euro müssen versteuert werden. Sommerfest, Firmenjubiläum oder runde Geburtstage: Immer wieder bieten sich gute Gelegenheiten, bei denen der Chef sagt: Jetzt wird gefeiert! Was bei den Arbeitnehmern im ersten Moment für Freude sorgt,kann sich alsböse Überraschung entpuppen, wenn im Nachhinein Lohnsteuer anfällt. In der Vergangenheit war das der Fall,sobalddie Aufwendungen für die Betriebsveranstaltung pro Mitarbeiter mehr als 110 Euro betrugen. Dann musste für den gesamten Betrag Lohnsteuer gezahltwerden. Vera Buslowski IHK Region Stuttgart stuttgart.ihk.de Das Jahressteuergesetz 2015 hat das geändert: Aus der 110-Euro-Freigrenze wurde zum 1.Januar eine Freibetragsgrenze. Der Unterschied: Bei der alten Regel fiel ab einem Betrag von 110,01 Euro Lohnsteuer für die gesamte Summe an. Die Änderung auf eine Freibetragsgrenze lässt 110 Euro lohnsteuerfrei. Versteuert werden muss nur der darüber hinausgehende Betrag. Grundsätzlich kann im Unternehmen nachwie vor lohnsteuerfreigefeiertwerden. Bedingung ist, dass es sich um eine Betriebsveranstaltung handelt, also eine Veranstaltung auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter, bei der die Teilnahme allen Betriebsangehörigen offen steht. Gemeint sind beispielsweise Weihnachtsfeiern, Jahresausflüge oder Sommerfeste. Sie müssen sich allerdings bezüglich ihrer Häufigkeit und ihrer Kosten im Rahmen des Üblichen bewegen. Üblich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht mehr als zwei Veranstaltungen im Kalenderjahr stattfinden und dass die Aufwendungen pro Mitarbeiter (einschließlich Umsatzsteuer) nicht mehr als 110 Euro betragen. Auf die Dauer der Veranstaltung kommt esnicht an. Achtung: Auch eine Jubiläums- oder Verabschiedungsfeier mit mehr als einem Jubiliar oder Geehrtem kann eine Betriebsveranstaltung sein. Wenn jedoch nur ein Arbeitnehmer geehrt wird, fällt trotzdem keine Lohnsteuer an, wenn die 110 Euro Grenze propersonbeachtet wird. Keine Betriebsveranstaltungen sind Arbeitsessen,alsowennArbeitnehmerohne die Teilnahme von Geschäftspartnern am Firmensitz eine Mahlzeit vom Arbeitgeber bezahlt bekommen. Diese sind jedoch dann steuerfrei, wenn ein ganz überwiegendes eigenbetriebliches Interesse des Arbeitge- Steuertipp desmonats Auch ein Snack oder Imbiss(z.B. ein belegtes Brötchen) kann eine Mahlzeit sein und zu einer Kürzung der Verpflegungspauschale bei einer dienstlichen Auswärtstätigkeit führen. Eine feste zeitliche Grenze für die Frage, ob ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen zur Verfügung gestellt wird, gibt es nicht. Maßstab für die Einordnung ist vielmehr, ob die zur Verfügung gestellte Verpflegung an die Stelle einer der genannten Mahlzeiten tritt, welche üblicherweise zu der entsprechenden Zeit eingenommen wird. (BMF-Schreiben vom 24. Oktober 2014). bers besteht, also beispielsweise beieinem außergewöhnlichen Arbeitseinsatz beziehungsweiseeinem unerwarteten Arbeitsanfall. Mit der Neuregelung werden die in2013 gefällten Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) obsolet. Sohatte der BFH geurteilt, dass nur die Kosten in die 110-Euro-Grenze einfließen sollten, diedem Mitarbeiterindividuell zugerechnet werden konnten und bei diesem einen tatsächlichen Vorteil bewirkten. Damit waren nicht individualisierbare Kosten, zum Beispiel für die Raummieteoder füreinen Eventmanager,ebenso wie die Kosten für eine Begleitperson aus der 110-Euro-Grenze herausgenommen. Dies wurde nun nicht in der aktuellen Gesetzeslage umgesetzt. Vielmehr fallen auch diese Kosteninden 110-Euro-Freibetrag. MAGAZIN WIRTSCHAFT

18 MAGAZIN MITTELSTAND H ALLEN Industrie- und Gewerbehallen von der Planung und Produktion bis zur schlüsselfertigen Halle scusi/fotolia.com Wolf System GmbH Osterhofen Tel /37-0 Anzeigen-Hotline Internationale Fachkräfte für die Region Welcome Willkommen Welcome Service Region Stuttgart Seine Daten sollte man so gut sichern wie seine (realen) Wertgegenstände. IT-Sicherheit mussein Dauer Daten sind diewährungdes21. Jahrhunderts.Grund genug, sie gegendiebealler Art Der Whistleblower Edward Snowden bestätigte mit seinen Enthüllungen die schlimmsten Befürchtungen der Datenschützerund Informationssicherheitsexperten: Der gesamte Internet- und Telefonverkehr wird massiv überwacht, gezielt wird in eine Vielzahl von Computersystemen eingedrungen. Dies betrifft Privatpersonen genauso wie Unternehmen, wobei für letztere noch der Aspekt der Wirtschaftsspionage hinzukommt. Nachdem sich nun der Pulverdampf des Entsetzens, Empörens, Vertuschens und Resignierens etwas gelegt hat, fragen sich insbesondere diemittelständischenunternehmen: Welche Reaktion auf die ans Licht gekommenen Spähaktionen ist geboten? ten. Siereichtvon derabsicherung des Rechenzentrums, Zutrittskontrollen, starken Authentifizierungsverfahren, Sicherheitskontrollen/Monitoring über umfangreiche Maßnahmenzur Netzwerksicherheit bis hin zurdisziplin bei der Kommunikation. Wer sich zwar vor Wirtschaftsspionage (durch fremde Geheimdienste) nicht zu schützen braucht, wird sich dennoch gegen Industriespionage (durch konkurrierende Unternehmen) oder andere Kriminelle zur Wehr setzen wollen. Durch Snowden sind diese wirtschaftlich imallgemeinen noch viel gefährlicheren Angreifertypen aus dem Fokusgeraten. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter sensibilisiertwerden Der Service unterstützt Unternehmen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte, Studierender und Familienangehöriger. Unterstützt aus Mitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. welcome.region-stuttgart.de Dr.Rolf Jürgen Merath Dr.MerathBeratung, Stuttgart ErstenssolltenSieklären, ob Sie imvisier von Wirtschaftsspionen sind. Wer sein Know-how vor fremden Geheimdiensten wirksam schützen möchte, hat eine aufwändige Sicherheitsarchitektur einzurich- Geeignete Maßnahmen zur Abwehr von Kriminellen sind die Härtung von Web-Applikationen und Betriebssystemen, Intrusion Detection/Prevention und Schulung der Mitarbeiter zur Abwehr von Social Engineering. Social Engineering meint die AusspähungviaSchwachstelle Mensch,alsobeispielsweise den Besucher, der die Freundlichkeit oder Leichtgläubigkeit Ihrer Mitarbeiter nutzt, um so Schadware zu installieren undihre Datenabzugreifen. 18 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

19 MITTELSTAND MAGAZIN thema sein zu schützen Fotos: Fotolia/Tom Bedroht sind Ihre Daten aber auch durch höhere Gewalt. Sokönnen Feuer, Wassereinbruch, Blitzeinschlag oder Stromausfall verheerende Folgen haben. Technisches Versagen kann zu Betriebsstillstand und Datenverlust führen. Durch menschliches Versagen können versehentlich Daten gelöscht oder verfälscht werden. Es gilt also, den Blick zuweiten und Maßnahmen gegenallerelevantenit-risikenzu ergreifen. Zum Glück wirken die meisten Maßnahmengleichgegen einganzesbündel vonbedrohungen. Doch eines muss klar sein: Allein technische Maßnahmen reichen zum Schutz der Daten und IT-Anlagen bei Weitem nicht aus. Denn daswärewie eine mittelalterliche Stadt mit Zugbrücke, Schießscharten und jeder Menge Schwerter aber niemandem, der dasalles bedientoderfreund undfeind auseinander hält. Erforderlich sind also auch organisatorische Maßnahmen. Dazuzählen insbesondere: die Schulung der Mitarbeiter, damit sie sich der Gefahren bewusst werden und Angreifern nichtauf den Leim gehen, ein straffes Berechtigungswesen, damit zum Beispiel nicht der Praktikant oder ehemalige Mitarbeiter an sensible Daten gelangen, verbindliche und verständliche Regelungen und Sicherheitskonzepte, damit alle im Unternehmenzur Sicherheitbeitragen, Notfallmanagement, damit man Ausfälle vermeidet beziehungsweise auf sie gut vorbereitet ist, sowie eine sinnvolle Steuerung und Kontrolle von Outsourcing, weil Störungen dort auch Ihr Unternehmen schädigen. Um den Überblick zu behalten sowie die Aktivitäten zu koordinieren, zu justieren und aufzufrischen, ist ferner ein Management von Datenschutz und Informationssicherheit nötig. Dazu zählt auch das Konzeptionieren der Sicherheitsarchitektur. Bei allem Streben nach Vertraulichkeit der personenbezogenen Daten und des Knowhows darf die Verfügbarkeit nicht vernachlässigt werden. Mit einem Schnellschussoder einereinmaligen Aktion ist allerdings wenig gewonnen, denndasmanagement vondatenschutzund Informationssicherheit muss langfristig angelegtsein, damiteskeinstrohfeuer wird. Eine weitere Gefahr ist, dassim Übereifer teure, wenig wirksame Technik eingekauft wird,welche anden Bedürfnissen desunternehmensvorbeigeht. Nureineauf dasindividuelle Unternehmen zugeschnittene Sicherheitsarchitektur bietet einen umfassenden Schutz der IT-Anlagen bei gleichzeitiger VermeidungunnötigerKosten. Die Bedrohung geht über Wirtschaftsspionageweithinaus Fazit: Die Snowden-Enthüllungen haben an den vorhandenen IT-Risiken nichts geändert, sondern lediglich einige davon bestätigt. Die Bedrohungen gehen über Wirtschaftsspionage weit hinaus. Eine wirksame Sicherheitsarchitektur kann nicht nur aus Technik bestehen, sie muss auf Organisation und Management fußen. Wenn die Sorgfalt und das Augenmaß, die beim Mittelstand in unserer Region herrschen, auch auf Datenschutz und Informationssicherheit angewandt werden, könnenwirtrotzder BedrohungenmitMut und Zuversicht nach vorne blicken. Dok Nr Das Professional Education Program der Steinbeis-Hochschule Berlin Mitarbeiter entwickeln, fördern und binden Mein Berufswunsch als Kind war Rennfahrer: Schnelle Autos und die Technik haben mich gefesselt. Aufgrund der Selbständigkeit meines Vaters hat mich die Realität dann doch recht schnell eingeholt. Nach meinem berufsintegrierten Masterstudium bin ich heute als Leiter des Innovationsmanagements bei einem Spezialisten für hydraulische Antriebs- und Steuertechnik tätig. Thorsten Brecht ist erfolgreicher Absolvent des Studiengangs International Executive Master of Business Administration am Steinbeis Center of Management and Technology (SCMT). Im Rahmen des Professional Education Program bieten wir Mitarbeitern eines Unternehmens Weiterbildungsangebote in Form von Seminaren und Studienprogrammen mit praxisorientiertem Unternehmensprojekt an. Die berufsintegrierten Seminare und Studiengänge bieten vielfältige Formen der Aus- und Weiterbildung, die einander ergänzend und aufeinander aufbauend belegt werden können. Das breite Spektrum an Weiterbildungsprogrammen reicht vom Zertifikatslehrgang über den staatlich anerkannten Titel Bachelor bis hin zum Masterabschluss. St. Galler ManagementSeminar Praxisorientierte Zusammenfassung der heutigen Management- und Betriebswirtschaftslehre - speziell für kleine und mittlere Unternehmen ExecutiveBachelor Berufsintegriertes Grundstudium für Unternehmer und leitende Führungskräfte, aufbauend auf dem St. GallerManagement Seminar International Executive MBA Internationales, berufsintegriertes Studium für (Nachwuchs-)Führungskräfte und Unternehmer mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung Apr.und Mai 2015: Nächste Module des St. Galler Management Seminarsund des Executive Bachelor Informieren Sie sich! MAGAZIN WIRTSCHAFT September 2015: Start MBA 19

20 MAGAZIN MITTELSTAND So helfen Ihnen zufriedene Kunden beim Marketing Foto:Fotolia /MK-Photo Empfehlungen sind einwichtigesmarketing- und Verkaufsinstrument nicht nur um mit Neukunden in Kontakt zu kommen, sondern auch, um sie zu überzeugen. Ein paar Tipps helfen, solche Empfehlungen zu generieren. DiewichtigsteVoraussetzung fürempfehlungsmarketing ist natürlich, dass Ihr Bestandskunde von Ihrem Produkt und Ihrer Leistung begeistert ist. Beachten Sie dabei. dass nicht nur das Angebot stimmen muss, sondernauchder Verkaufsprozess sowieder Kontaktinsgesamt und der Service vor,wäh- rend und nach dem eigentlichen Kauf. VermittelnSie deshalbauchihren Mitarbeitern mit (und ohne) Kundenkontakt, wie wichtig zufriedene oder sogar begeisterte Kunden, die Ihr Unternehmen weiterempfehlen, für den Erfolg sind! Ist der Kundezu100 Prozent zufrieden? Vergewissern Sie sich stets, bevor Sie einenkundenumeineempfehlungbitten: Ist er zu 100 Prozent mit Ihnen und Ihrer Leis- tung zufrieden? Fragen Sie ganz konkret danach.und erst nachdem der Kundeseine vollständige Zufriedenheit artikuliert hat, fragen Sie dann: Würden Sie uns auch weiterempfehlen? Ja! Das freut mich! Haben Sie schon eine Person/Organisation im Auge,die. Analysieren Sie selber: Wer sind unsere Zielkunden undwarum?welchebedürfnisse haben diese und welcher unserer Bestandskunden eignetsich als Empfehlungsgeber? Drängeln Sie zögernde Kunden nie, eine (schriftliche) Empfehlung auszusprechen Führung heißt: die Leistung anderer zu ermöglichen. Erleben Sie Deutschlands Management-Experten Nr.1: Dr.ReinhardK.Sprenger Führung worauf es wirklich ankommt! Mit seinen Thesen zu Selbstverantwortung, Commitment und Vertrauen hat Dr.Sprenger die Vorstellung von Führung und Motivation grundlegend verändert. Termine: 22. Juni 2015 und 23. Juni 2015 Kosten: 1.900, inkl.mwst. Ort: Mövenpick HotelStuttgart Airport&Messe Anmeldung: oder auf Erfahren Sie, wie erfolgreiche Führung funktioniert! > Wie wirdman eine erfolgreiche Führungskraft? > Mitarbeiter zu Selbstverantwortung führen > Führung: Gerade in turbulenten Zeiten bedeutsam > Motivation:was funktioniert und was funktioniert nicht > Mitarbeiter wirklich zu Höchstleistungen bringen > Fördern statt Verführen Lassen statt Machen > Quellen der Demotivation beseitigen > Prämien, Boni, Incentives Motivation oder Bestechung? 20 MAGAZIN WIRTSCHAFT 03.15

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