Direkte Nähe als Standortvorteil

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1 news Aktuelle Informationen aus TechnologieZentrum und TechnologiePark Ausgabe Juni-Juli 2011 Seite 3 Neues Zentrum für Elektromobilität Seite 9 NRW-Minister besuchen KITZ.do Seite 12 Lizenzabkommen: LDC und Bayer Schwerpunkt Unternehmenskooperationen Direkte Nähe als Standortvorteil

2 Editorial Inhalt Liebe Leserinnen, liebe Leser! Das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) zählt heute zu den fünf führenden Zentren in Europa. Ein wichtiger Baustein dieses Erfolges besteht darin, dass das TZDO mit seinen Kompetenzzentren den angesiedelten Unternehmen und Existenzgründern eine umfangreiche Unterstützung bietet. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Flächen und Infrastruktur. Deren gemeinsame Nutzung einerseits, die räumliche Nähe von 280 Unternehmen im TZDO und TechnologieParkDortmund andererseits schaffen nicht nur den Nährboden für Synergien, sondern auch für erfolgreiche Kooperationen. Diesen zentrumsinternen Unternehmenskooperationen widmen wir das Schwerpunktthema dieser Ausgabe. Exemplarisch für die Zusammenarbeit unserer Mieter innerhalb der Kompetenzzentren stehen die Namen ix-factory und temicon. Beide Firmen teilen sich Arbeitsräume und spezifische Geräte in der MST.factory dortmund teils komplementär, teils gleichzeitig. Im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) unterstützt beispielsweise das Unternehmen CTM-do mit seinem Know-how im Bereich industrielle Computertomographie den Nachbarn ReVolt bei der Entwicklung einer innovativen Energiespeicher - lösung. Ein weiteres herausragendes Beispiel bieten Protagen und Scienion im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ): Hier lässt ein Spezialist für Biomarker-Panels von seinem Inhouse-Partner Biochips für Validierungsstudien entwickeln. Besonders freut es mich, dass wir in der aktuellen Ausgabe über den Startschuss für die Errichtung eines neuen Kompetenzzentrums für Elektromobilität berichten können. Dieses wird unter Federführung der Technischen Universität Dortmund mit Beteiligung des TZDO und der EMC Test NRW GmbH sowie weiterer Industriepartner künftig neue Impulse für diese Zukunftstechnologie setzen. Ebenso hervorzuheben ist das Lizenzabkommen des Lead Discovery Center im BMZ mit Pharmapartner Bayer Schering Pharma AG über eine Leitstruktur zur weiteren Entwicklung in der Krebstherapie. Neben der erfolgreichen Premiere der hausinternen Messe im ZfP richte ich Ihr Augenmerk zu guter Letzt auf den Besuch von NRW- Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider im Kinder- und Jugend-Technologiezentrum Dortmund (KITZ.do). Viel Spaß beim Lesen der aktuellen TZDOnews wünscht Ihnen Impressum Ihr Guido Baranowski TZDO und Zentren Kompetenzzentrum für Elektromobilität entsteht Seite 3 Schwerpunkt Unternehmenskooperationen: Direkte Nähe als Standortvorteil Zusammenarbeit in der MST.factory stärkt Stärken Seite 4-5 Protagen setzt auf Scienion-Technologie Der Blick in die Knopfzelle Hausmesse im ZfP fördert Kooperationen Seite 6-7 IFAS arbeitet wie ein Kriminalist Logistics Mall als virtueller Marktplatz im Produktivbetrieb Seite 8 TZDO und Zentren Social Media Management NRW-Minister besuchen KITZ.do Seite 9 8. MST-Regionalkonferenz NRW CORONA-Workshop schafft Synergien Neuer IVAM-Geschäftsführer 3rd Wednesday-Sommerfest in Schwarz-Gelb transport logistic: Neue Kontakte Studententag LogistikRuhr 2011 Seite Lizenzabkommen zwischen LDC und Bayer Radiologie in Duisburg und Dschidda digitalisiert Luft- und Raumfahrt im ZfP NIRO-Erfahrungsaustausch Indien Seite Standort Dortmund Kooperationen in Russland Frauen in MINT-Berufen Arbeitsfrühstück Logistik Veranstaltungen planen und steuern Gather: Vizepräsidentin der HRK Seite TZDO Übersicht: Standorte/Kompetenzzentren Seite 16 Herausgeber TechnologieZentrumDortmund GmbH Emil-Figge-Straße 76-80,, Tel.: 0231/ Fax: 0231/ verantw. Guido Baranowski Redaktion Zilla Medienagentur GmbH, Dortmund Jürgen Wallinda-Zilla (Leitung), Roland Kentrup, Matthias Sassenberg, Oliver Kubanek, Daniela Jagust Grafik und Layout Gestaltmanufaktur GmbH, Dortmund Armin Hingst (verantwortlich), Arndt Weiß Druck Koffler + Kurz MedienManagement GmbH, Dortmund Erscheinungsweise sechsmal jährlich Bildnachweise Borussia Dortmund, Bundesvereinigung Logistik, Crossed Disciplines, Digital Medics, e-port-dortmund, IVAM Fachverband für Mikrotechnik, Daniela Jagust, Lutz Kampert (Titelfoto), Roland Kentrup, KITZ.do, nano4m, Scienion, Technische Universität Dortmund, TechnologieZentrumDortmund, Wirtschaftsförderung Dortmund Pressetexte, Anregungen und Hinweise zu den Rubriken der TZDOnews nimmt die Redaktion gerne unter oder Tel.: 0231/ entgegen. Die nächste Ausgabe der TZDOnews erscheint im August >2<

3 Am 22. Juni 2011 feiert das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML die Eröffnung der Forschungshalle für Zellulare Förder- und Transporttechnik (ZFT) im Beisein von NRW-Innovationsministerin Svenja Schulze. Das neue Gebäude dient dem Test fahrerloser, intelligenter Transportfahrzeuge, die dort künftig gemeinsam schwärmen werden. Darüber hinaus wird die Ministerin auch das Fraunhofer-Innovationscluster Cloud Computing für die Logistik an diesem Tag offiziell eröffnen. Im Anschluss begehen die Gäste und Mitarbeiter anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Institutes ein Sommerfest. TZDO und Zentren Kompetenzzentrum für Elektromobilität entsteht Die TechnologieZentrumDortmund GmbH (TZDO) sowie die im Zentrum ansässige EMC Test NRW GmbH freuen sich über einen Zuwendungsbescheid für das Projekt TIE-IN Technologie und Prüfplattform für ein Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt unter Federführung der Technischen Universität (TU) Dortmund mit einem Fördervolumen von 7,2 Mio. Euro wurde im Rahmen des Wettbewerbes ElektroMobil.NRW von einer Jury ausgewählt. Die Finanzierung erfolgt aus dem Programm Rationale Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen progres.nrw sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Elektromobilität NRW. Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte am 26. Mai 2011 im Rahmen des Workshops Elektromobilität im TZDO. Elektrofahrzeuge können sich zukünftig nur dann am Massenmarkt durchsetzen, wenn Über die Förderzusage für das neue Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Dortmund freuen sich Guido Baranowski (li.) und Gerhard Pohlmann. rechtzeitig wichtige Impulse für eine optimierte Forschungs-, Entwicklungs- und Testumgebung geliefert werden. Ziel des Projektes ist es daher, bis 2014 die technischen Voraussetzungen für ein Kompetenz- und Innovationszentrum für Elektromobilitätsinfrastruktur und Netze zu entwickeln und aufzubauen. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund und weiteren zahlreichen Industriepartnern werden im Kompetenzzentrum für Elektromobilität zukünftig Prüf- und Testverfahren für die elektrische und kommunikationstechnische Interoperabilität von Elektrofahrzeugen, Ladeund Abrechnungssystemen und dem Stromversorgungsnetz entwickelt sowie die zugehörigen Randbedingungen geschaffen. Durch die große Interdisziplinarität der Projektbeteiligten kann die gesamte Kette von Stromnetz, Ladestationen, Abrechnungssystemen bis hin zu den Bordsystemen abgebildet werden, erläutert TZDO-Leiter Guido Baranowski. Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Elektromobilität erfährt das TZDO einen weiteren zukunftsträchtigen Ausbau mit einem großen Potenzial für erfolgreichen Technologietransfer. Mit der Entscheidung zur Errichtung eines Kompetenzzentrums für Elektromobilität am Standort Dortmund wurde ein wertvoller Baustein gelegt, der dazu beitragen wird, NRW zu einem bedeutenden Innovations- und Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge zu etablieren. Das Kompetenzzentrum wirkt somit als Hotspot für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Elektromobilitätsindustrie in NRW, kommentiert Gerhard Pohlmann, Geschäftsführer der EMC Test NRW GmbH. >3<

4 Direkte Nähe als Standortvorteil Gute Nachbarschaft zahlt sich aus: Die Mieter im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) nutzen die fachlichen Synergien zu anderen Unternehmen in den Kompetenzzentren des TZDO sowie zu den Institutionen und Hochschulen in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Vorteile dieses einmaligen Netzwerkes stärken die Wettbewerbsposition und steigern die Erfolgsaussichten der Firmen erheblich. Die aktuell im TZDO beheimateten rund 200 Unternehmen bieten einen großen Ideen- und Partner-Pool, der erhebliches Kooperationspotenzial birgt. Einige Beispiele für gewinnbringende Unternehmenskooperationen und Zusammenarbeiten in den Kompetenzzentren stellen wir in dieser Ausgabe als Schwerpunktthema vor. Die Technologiefelder in den einzelnen Zentren sind klar definiert. Bereits bei der Akquise und Auswahl geeigneter neuer Mieter spielt die inhaltliche Ausrichtung der Unternehmen eine entscheidende Rolle. Aktiv bringen die Zentrumsleiter, die sich als Netzwerker und Moderatoren verstehen, Firmen zusammen und intensivieren die Kontakte. Unternehmenskooperationen im Rahmen von landes-, bundes- und europaweiten Förderprojekten werden vom TZDO gezielt angebahnt sowie Konsortien mit unterschiedlichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgebaut. Die direkte Nähe der Unternehmen innerhalb der Zentren erweist sich als entscheidender Standortvorteil. Die technische Infrastruktur, Reinräume und der hochwertige Gerätepool werden in den Zentren von mehreren Firmen genutzt und die laufenden Betriebskosten geteilt. Über den Flur vermitteln die Mieter sich gegenseitig Kontakte zu Partnern, Kunden und Dienstleistern. Sie teilen ihre Erfahrungen im Bereich Unternehmensaufbau, Personalsuche oder Patentschutz. Gemeinsame Veranstaltungen, Hausmessen und Präsentationen sowohl innerhalb der Zentren als auch zentrenübergreifend fördern den Informationsaustausch und die Kooperationsbereitschaft. >4<

5 Schwerpunkt: Unternehmenskooperationen Dominique Bouwes und Dr. Oliver Humbach arbeiten in der MST.factory zum Teil eng Hand in Hand. Daher sind gemeinsame Absprachen über die Reservierung der Geräte von großer Bedeutung (Foto Mitte). Zusammenarbeit in der MST.factory stärkt Stärken In der MST.factory dortmund arbeiten die Mitarbeiter der ix-factory GmbH und der temicon GmbH zum Teil eng Hand in Hand. Beide Unternehmen sind Hersteller mikro- und nanostrukturierter Produkte für unterschiedliche Hightech-Anwendungen, z.b. in den Bereichen Mikrooptik oder Biomedizintechnik. Ähnlich sind ebenso die von den Firmen eingesetzten Technologien, deren Einsatz sich zu rund 75 Prozent überlappt. Dazu gehören zum Beispiel die Lithographielinie und die Messgeräte im Reinraum des Kompetenzzentrums auf PHOENIX West. Ein wesentlicher Unterschied besteht in den Materialien, die wir einsetzen, erklärt Dr. Oliver Humbach. Während beispielsweise die Produkte, die der temicon-geschäftsführer im Auftrag der Kunden entwickelt, auf Kunststoff und Metall basieren, bilden Glas und Silizium die Grundlage der Erzeugnisse von ix-factory. Von der Zusammenarbeit beider Firmen auf engem Raum ist ix-factory-geschäftsführerin Dominique Bouwes ebenso positiv angetan wie ihr Kollege. Wir stärken gegenseitig unsere Stärken, bewertet Dominique Bouwes die Situation, welche Dr. Oliver Humbach als Win-win-Konstellation bezeichnet. Die Vorteile der gemeinsamen Nutzung sind vielfältig: Zum einen teilen sich beide Firmen die Kosten für die Miete der Geräte-Infrastruktur und erzielen durch die gemeinsame Bestellung entsprechend größerer Mengen günstigere Preise für Gase, Chemikalien und Kleidung. Zum anderen unterstützt man sich durch den Austausch von Know-how und Materialien. Dominique Bouwes ergänzt: Bei spezifischen Anfragen von außen kommt es vor, dass wir uns gegenseitig Kunden vermitteln. Davon profitieren nicht nur die kooperierenden Dienstleister, sondern auch die Auftraggeber: Sie erhalten ein besonders breites Leistungsspektrum aus einer Hand. Der Erfolg bestärkt beide Seiten. Dr. Oliver Humbach vermeldet für das zweite Jahr in Folge rund 35 Prozent Umsatzwachstum. Dominique Bouwes freut sich über die aktuelle Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 für die hohe fachliche und technische Qualität der ixfactory-dienstleistungen. >5<

6 Zum vierten Mal findet am 17. und 18. Oktober 2011 die NRW Nano-Konferenz im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt. Schwerpunkte der vom Innovationsministerium NRW, des Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW sowie der Wirtschaftsförderung Dortmund organisierten Konferenz sind die Themen Gesundheit, Mobilität, Energieversorgung und Risikobetrachtung. In einer Begleitausstellung präsentieren sich Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen aus ganz NRW. Partner der Konferenz sind die MST.factory dortmund und der IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Schwerpunkt: Unternehmenskooperationen Scienion freut sich, Protagen als Kunden und Partner für gemeinsame Entwicklungen gewonnen zu haben. Der Blick in die Knopfzelle Gute Nachbarn helfen sich das gilt auch im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP). Unmittelbarer Nachbar der CTM-do GmbH im ZfP ist die ReVolt Technology GmbH. Das Unternehmen entwickelt eine innovative Zink-Luft-Batterietechnologie, die Industrie und Konsumenten neue Energiespeicherlösungen bietet. Diese Produktentwicklung unterstützt CTM-do mit ihrem Know-how, die industrielle Computertomographie (CT) für neue Technologiefelder und Anwendungen nutzbar macht. Für die effiziente Energiespeicherung muss ReVolt eine neue innere Struktur in den wiederaufladbaren Knopfzellen oder Akkus umsetzen. Diesen inneren Aufbau hat CTM-do mittels der industriellen Computertomographie (CT) sichtbar gemacht. Der Aufbau in diesen Akkumulatoren, die kaum größer sind als eine Ein-Cent-Münze, sieht völlig anders aus als bei herkömmlichen Batterien. Das ist technisch höchst anspruchsvoll. Die ersten Prototypen der Knopfzellen laufen bereits auf Prüfständen, auf denen sie zigmal be- und entladen Protagen set Eine neue Inhouse-Partnerschaft im Bio- MedizinZentrumDortmund (BMZ): Protagen und Scienion arbeiten zukünftig bei der Entwicklung von Biomarker Paneln zusammen und stärken so ihre Wettbewerbsposition. Für Validierungsstudien ihrer Biomarker Panel wird die Protagen AG Protein Microarray Chargen in höheren Stückzahlen von der Scienion AG entwickeln lassen. Microarrays, auch Biochips genannt, sind molekularbiologische Untersuchungssysteme, die die parallele Analyse von mehreren tausend Einzelnachweisen in einer sehr geringen Menge biologischen Probenmaterials erlauben. Biomarker das können Zellen, Gene oder Proteine sein sind objektiv messbare biologische Merkmale, die auf krankhafte Prozesse im Körper hinweisen können. werden. Die Veränderungen in den Knopfzellen während dieser Prüfzyklen können wir präzise darstellen, erklärt Peter Knauff, geschäftsführender Gesellschafter der CTM-do GmbH. Knauff und sein Team haben die Struktur der Akkus digitalisiert und mit Hilfe des industriellen CT zerstörungsfrei in Schichtbilder umgesetzt. Dieser Blick nach innen hilft Re- Volt bei der weiteren Entwicklung. Um die CT- Bilder noch besser analysieren zu können, hat sich der Energiespeicherspezialist sogar die Visualisierungssoftware angeschafft, die auch CTM-do benutzt. Ebenfalls mit CTM-do arbeitet die TO VISION GmbH zusammen, die im ZfP kundenindividuelle Dienstleistungen mit der Technologie des Selektiven Laserschmelzverfahrens (SLM) anbietet. Das Unternehmen ent - wickelt Prototypen und zelluläre Mikroschäume für Automotive-, Luft- und Raumfahrt- Anwen - dungen sowie spezifische Produkte für die Medizintechnik. In der Aufbauphase dieser Technologie hat TO VISION mit Hilfe der CT-Untersuchungen im ZfP den eigenen Prozess validiert. >6<

7 topinfo Die Protagen AG ist ein international führender Spezialist in den Bereichen Diagnostik und GMP-konformer Proteinanalytik. Zu den Innovationen des Unternehmens gehört die UNIarray Technologieplattform zur Entwicklung neuartiger Serum basierter Diagnostika sowie UNIchip, eine Produktfamilie von Protein Microarrays für die Entwicklung von Antikörpern. Die Scienion AG, mit Hauptsitz im BMZ und einem Standort in Berlin, liefert Systeme und Dienstleistungen für das berührungsfreie Drucken von biologischen und chemischen Agenzien für die Diagnostik, Pharmazeutik, Veterinär-, Pflanzen- und Lebensmittelanalytik sowie Forschung. zt auf Scienion-Technologie Wir können für den Bereich Diagnostics zwar selber Protein Arrays herstellen, aber eben nicht in den benötigten Batchgrößen. Unsere eigene Technologie, die äußerst flexibel ist, können wir sehr gut für die Entdekkung von neuen Biomarkern einsetzen. Wenn wir aber bereits eine Gruppe von Markern ausgesucht haben und dann Biochips in großen Stückzahlen drucken wollen, greifen wir auf die Scienion Technologie zurück, erklärt Dr. Stefan Müllner, CEO der Protagen AG. Die sciflexarrayer Technologie von Scienion ist weltweit führend bei der Nanodispensierung. Mit ihr können Protein Microarray Batches mit jeweils über Einzelproteinen in höchster Qualität und Reproduzierbarkeit hergestellt werden. Diese gleichbleibend hohe statistische Sicherheit der diagnostischen Aussage ist für die Durchführung der internationalen klinischen Validierung unserer diagnostischen Multiplex-Marker zur Frühdiagnose von Multipler Sklerose und Differentialdiagnose von Prostatakrebs entscheidend, erläutert Dr. Peter Schulz-Knappe, CSO der Protagen AG. Von der Zusammenarbeit profitieren beide BMZ-Mieter: Scienion bekommt durch uns schnellen Zugang zu Content. Wir verfügen über Expressionsklone. Mit den besten Klonen arbeiten wir bereits seit langer Zeit. Sie repräsentieren humane Gene. Auf diese große Sammlung an humanen Proteinen kann Scienion nun zugreifen. Umgekehrt ermöglicht Scienion uns einen Zugang zu großen Batches von Biochips. Das ist wirklich ein Benefit für beide Seiten, betont Müllner. Wir freuen uns sehr, die Protagen AG als Kunden und Partner für gemeinsame Entwicklungen gewonnen zu haben. Die führende Rolle von Protagen bei der zuverlässigen Bereitstellung von Content für Protein Microarrays kann die Scienion AG gezielt nutzen, um neue Kunden aus Diagnostik und Pharmaindustrie von ihrer Leistungsfähigkeit zu überzeugen, sagt Dr. Holger Eickhoff, CEO der Scienion AG. Beide Unternehmen ergänzen sich in hervorragender Weise in ihrer Expertise und ihren Wertschöpfungsketten und wollen zukünftig im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, neue Plattformen für die Multiplex-Analytik evaluieren und bis zum Proofof-Concept entwickeln. Umgekehrt profitiert auch Knauff von dieser Geschäftsbeziehung: Durch die Arbeit mit TO VISION habe ich eine direkte Verbindung bekommen zu einem Lehrstuhl der Universität Paderborn, der sich mit Rapid Prototyping und Nullserienfertigung befasst. Hier versorgen wir Forscher mit Daten aus dem CT, die Aussagen über die Porosität und die innere Struktur ihrer Prototypen erlauben. Neue Kontakte im Bereich der Kunststofftechnik hat Elmedina Selimbegovic im Rahmen ihrer Arbeit für das CPSE-Projekt der Fachhochschule Südwestfalen Peter Knauff vermittelt. Die Projektkoordinatorin ist im ZfP Ansprechpartnerin des Center for Plastics Science and Engineering (CPSE) für interessierte Unternehmen und Hochschulen. Neue Kontakte im Bereich der Kunststofftechnik hat Elmedina Selimbegovic im Rahmen ihrer Tätigkeit im ZfP dem CTM-do-Geschäftsführer Peter Knauff vermittelt. Hausmesse im ZfP fördert Kooperationen Die Hausmesse im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) am 19. Mai 2011 stärkte das interne Netzwerk: Unternehmen aus dem Zentrum und die benachbarte Albonair GmbH präsentierten sich und ihr Leistungsportfolio in Vorträgen. In den anschließenden Diskussionen eröffneten sich für die Teilnehmer, die auch aus der benachbarten MST.factory dortmund kamen, Möglichkeiten der zentrumsinternen Zusammenarbeit. Eine ansprechende Ausstellung von Firmenexponaten und Postern rundete die Hausmesse ab. Das war ein sehr informationsreicher Nachmittag für unsere Mieter, der neue Perspektiven für Kooperationen aufgezeigt hat, äußert sich Zentrumsleiter Dirk Stürmer zufrieden. Von daher werden wir die Kommunikation der Unternehmen untereinander und die Kooperationsbereitschaft weiter und sogar noch verstärkt fördern. Albonair-Geschäftsführer Dr. Georg Hüthwohl (3.v.l.) erklärt auf der Hausmesse vor interessierten Zuhörern die innovative Technologie seines Unternehmens. >7<

8 Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften können sich Unternehmen auf der Dortmunder Summer School Mikrotechnik vom August 2011 vorstellen. Die Veranstaltung gibt 35 Studenten die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Mikrotechnik auseinander zu setzen. Fachvorträge aus Wissenschaft und Industrie, Praxisberichte aus der Produktion und das gegenseitige Kennenlernen von Mikrotechnikunternehmen und künftigen qualifizierten Arbeitnehmern bestimmen das Programm. Geplant ist beispielsweise, dass Dr. Thomas Richter, Leiter der MST.factory dortmund, zum Thema Von der Idee zum Unternehmen referiert. Schwerpunkt: Unternehmenskooperationen IFAS arbeitet wie ein Kriminalist Wer Dr. Ilka Handreg bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen darf, taucht mitunter in den faszinierenden und zum Teil farbenfrohen Mikrokosmos von Alltagsgegenständen ein. Viele Unternehmen kennen ihr Produkt gar nicht so gut wie wir, sagt die Ingenieurin bei der IFAS GmbH in der MST.factory dortmund. Bei IFAS ist der Firmenname zugleich Programm. Dr. Ilka Handreg ist eine von 13 Mitarbeitern überwiegend Ingenieure beim Institut für Qualitätssicherung und angewandte Schadensanalyse. Die IFAS-Experten begleiten Unternehmen, die meist im Automotivebereich beheimatet sind, bei der Produktentwicklung. In der MST.factory ansässige Unternehmen gehören ebenfalls zum Kundenstamm des Dienstleisters. So übernimmt IFAS beispielsweise Qualitätsprüfungen für die mikro- und nanostrukturierten Auftragsarbeiten der ix-factory GmbH und die Prototypen der surcoatec GmbH. Gemeinsam mit der im Haus benachbarten adlantis Dortmund GmbH und der Technischen Universität Dortmund ist IFAS an der Entwicklung eines nanobasierten Analysesystems für Handwerksbetriebe beteiligt. Der X-Corder soll künftig die einfache Erkennung und Unterscheidung von metallischen Werkstoffen ermöglichen. Die Erstellung von Gutachten und die umfassende kompetente Beratung der Kunden gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum von IFAS. Auf dem Prüfstand stehen hochkomplexe elektronische Komponenten, aber auch Haushaltsgeräte, die alle aus verschiedensten Werkstoffen gefertigt sind. Die Analyse des Gesamtsystems ist entscheidend, betont Dr. Ilka Handreg. Randolf Wünsch, einer der IFAS-Geschäftsführer, ergänzt: Um den Ursachen technischer Probleme auf die Spur zu kommen, arbeiten wir wie Kriminalisten. Dabei kommt eine Vielfalt sehr unterschiedlicher Geräte und Verfahren zum Einsatz: von der Lichtmikroskopie über die Materialografie bis hin zum Rasterelektronenmikroskop. Die Rasterelektronenmikroskope in der MST.factory werden zurzeit von fünf Mietern genutzt. Dr. Ilka Handreg (v.l.), Dr. Katrin Richter und Randolf Wünsch sind im Alltag mit z.t. hochkomplexen Problemstellungen konfrontiert. Logistics Mall als virtueller Marktplatz im Produktivbetrieb Nach Abschluss der Pilot- und Integrationsphase läuft seit Mai 2011 der Produktivbetrieb der Logistics Mall. Sie ist eine neuartige Plattform, die als virtueller Marktplatz passgenaue, frei konfigurierbare und stets aktuelle Softwarelösungen und Services anbietet. Mittlerweile beinhaltet die Logistics Mall 15 Software-Produkte von neun Anbietern. Die Resonanz auf die logistic on demand -Lösung ist seit ihrer online-stellung überaus positiv. Die im e-port-dortmund beheimateten Firmen LogAgency GmbH und LinogistiX GmbH sind maßgeblich an der Entwicklung >8< der Mall beteiligt. Das LogAgency-Team rund um Geschäftsführer Christian Rybak bietet Lösungen zum Thema Datensicherheit an und schützt mit der Software etransform sensible Daten bei der Datenkonvertierung vor dem Zugriff unbefugter Dritter. LinogistiX richtet den Fokus auf die Bereiche Anwendungsintegration sowie Kundenprozesse und bietet eigene Lösungen für die Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung. Aktuell hat einer der größten deutschen Automobilhersteller die Vorteile des serviceorientierten Cloud-Computing erkannt und die LinogistiX GmbH damit beauftragt, eine IT-Lösung für das Tracking und Tracing von Lieferungen aus China nach Europa innerhalb der Logistics Mall zu entwickeln und umzusetzen. Dabei konnten die Dortmunder Logistikexperten die Transparenz in der Lieferkette durch eine lückenlose Auftragsverfolgung sowie durch die internetgestützte Koordination, Verfolgung und Dokumentation von Lieferungen erhöhen. Seit April 2011 steht dem Kunden die Lösung zur Verfügung. Sie ermöglicht es den Disponenten, Rückstände zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern.

9 Wer in Sachen Arbeitsverträge Fehler vermeiden möchte, sollte sich den 14. Juli 2011 freihalten: Beim FirmenInformationsFrühstück gibt Prof. Dr. Dirk Beckmann um 8:30 Uhr einen Überblick über die Regelungen, die in Arbeitsverträgen wichtig sind von der Bezugnahme auf Tarifverträge bis zu Vertragsstrafen. Gastgeber der Veranstaltung in der B1st Software-Factory Dortmund sind die Wirtschaftsförderung Dortmund und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Anmeldungen nimmt Oxana Yefymenko unter 0231 / oder per an entgegen. TZDO und Zentren NRW-Minister besuchen KITZ.do Social Media Management Berufsbegleitende Fortbildungen zu den Themen Social Media sowie Web 2.0 aus der B1st Software-Factory Dortmund: Für diese praxisbezogene Weiterbildung haben sich Eva Ihnenfeldt, Inhaberin der PR- und Social Media Agentur Steady News, und Yusuf Tombul, Inhaber der Wirtschaftsberatung CommTaxx, zusammengetan. Am 14. September 2011 startet der erste, gemeinsam entwickelte Weiterbildungskurs Social Media Manager. Die Schnittstelle der beiden Unternehmer aus der B1st ist das Thema Existenzgründung: Die Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation schreibt darüber in ihren Newslettern sowie Blogs, und der Diplom-Betriebswirt hat sich darauf spezialisiert, Existenzgründer beim Aufbau der eigenen Firma zu beraten. Daraus entstand die Idee für eine Kooperation. Das Web 2.0 hat in der Unternehmenslandschaft bereits viel verändert und ist aus den Bereichen Marketing, PR sowie Werbung nur noch schwer wegzudenken. Die Firmen erwarten mittlerweile eine fundierte Kompetenz und praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet, berichtet Ihnenfeldt. Neben den sozialen Netzwerken Facebook und Xing sowie dem Microblog Twitter spielen auch Themen wie Schreibtechniken im Web, Suchmaschinenoptimierung oder Reputationsmanagement eine Rolle. Jeder Teilnehmer entwickelt während der Lehrveranstaltung ein individuelles, auf sein Unternehmen bezogenes Kommunikationskonzept, erläutert Tombul. Für die Weiterbildung Social Media Manager sind nur noch wenige Plätze frei. Wir planen das Projekt gemeinsam weiterzuführen und vielleicht noch auszubauen. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei unserem Vermieter, der B1st Software-Factory, bedanken, die den Kurs beworben hat und uns die Seminarräume kostenlos zur Verfügung stellt, freut sich Ihnenfeldt. Überhaupt sehen beide den Standort als große Hilfe und Bereicherung. Wir haben hier ein großartiges Netzwerk, vielfältiges Know-how und hohen Wissenstransfer. Von den Ressourcen der B1st profitiert jeder Mieter, lobt Tombul. So passt es, dass auch einige der Dozenten der Weiterbildung, wie Peter Michalke von MEDIAHAFEN oder Benjamin Wichert, aus der B1st kommen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider besuchten am 5. Mai 2011 das Kinder- und Jugend-Technologiezentrum Dortmund (KITZ.do). Im Beisein des Regierungspräsidenten Dr. Gerd Bollermann und des Oberbürgermeisters Ullrich Sierau besichtigten sie das KITZ.do, in dem jedes Jahr rund 5000 Schüler zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen experimentieren. Das KITZ.do entwickelt sich durch das Engagement der Stadt und ihrer regionalen Partner sowie die Zusammenarbeit mit den Dortmunder Hochschulen zu einem tollen außerschulischen Lernort für junge Menschen, sagte Svenja Schulze. Guntram Schneider führte aus, dass für mich besonders die frühe MINT- Förderung ein wichtiger Baustein für eine systematische Berufsund Studienorientierung und damit ein wichtiger Beitrag für die zukünftige Fachkräftesicherung in der Region Dortmund ist. Ullrich Sierau machte deutlich, dass ohne die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit den Schulen in Dortmund das KITZ.do keine solche Erfolgsgeschichte schreiben würde. Das KITZ.do arbeitet vorbildhaft. So ein Angebot muss verstetigt und ausgebaut werden. Beim Ministerbesuch von Svenja Schulze (1.v.l.) und Guntram Schneider (2.v.l.) demonstrierten Schüler ein Projekt mit dem Namen Frühstück im Labor. >9<

10 Am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) entsteht derzeit eine neue Forschungshalle für Zellulare Förder- und Transporttechnik (ZFT), das in Deutschland größte Forschungsprojekt zur Anwendung künstlicher Intelligenz in der Logistik. Die 57. DiaLOG-Veranstaltung lädt am 13. Juli 2011 um Uhr in die Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4 ein, die neue Halle kennenzulernen. Zum Thema Schwarmintelligenz revolutioniert die Logistik wird Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter Fraunhofer IML, sprechen. Um Anmeldung bis zum 8. Juli per oder Telefon (0231/ ) wird gebeten. TZDO und Zentren 8. MST-Regionalkonferenz NRW Ein positives Fazit zogen die Veranstalter der 8. MST-Regionalkonferenz NRW. Zum Thema Green MST Effiziente Produktionstechnik und IT-Anwendung in der Mikrotechnologie" hatten sich 60 Teilnehmer angemeldet, die sich am 25. Mai im Dortmund Airport 21 über aktuelle Entwicklungen und Projekte in diesem Bereich informieren konnten. Die Teilnehmer waren zufrieden, die Beteiligung war gut und der Flughafen als Veranstaltungsort konnte überzeugen, formulierte Michaela Franzes, Organisationsleiterin der Wirtschaftsförderung Dortmund, ihr Resümee. Gemeinsam mit dem Fachverband IVAM und der MST.factory dortmund hatte sie die Plattform für den fachlichen Austausch im Mikro-Nano-Technologie-Bereich (MNT) organisiert. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Verbindung von energieeffizienten Technologien mit modernsten Produktionstechniken und IT-Anwendungen, wie sie bei Mikrosystemen erforderlich sind. Die vormittäglichen Referenten, darunter Dr. Ralf Montino von Elmos Central IT Services GmbH, gaben einen Überblick über die Konferenzthematik. In den nachmittäglichen Sessionen splitteten vertiefende Beiträge die Veranstaltung in die Themenblöcke Produktionstechnik und IT-Anwendung auf. Auch hier lieferten im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) angesiedelte Unternehmen wesentlichen Input. Markus Rawert, Geschäftsführer der LIM GmbH, erläuterte Produktionstechnische Anforderungen an mikrofluidische Produkte und Dr. Markus Fleger (temicon GmbH) stellte mit LiGa Schlüsseltechnologie zu neuen Serienprodukten neue Herstellungsverfahren vor. Innolumne-Geschäftsführer Guido Vogel beschäftigte sich dagegen mit neuen IT-Lösungen und gab über Halbleiterlaser & mikrostrukturiertes Silizium einen Ausblick in Schlüsseltechnologien zukünftiger Datenkommunikation. Die Konferenz hat unter Fachleuten einen guten Namen und unterfüttert so die hohe Bedeutung des Standorts Dortmund, verdeutlicht Franzes den Stellenwert des MNT- Bereichs. CORONA-Workshop schafft Synergien Parallel zur MST-Regionalkonferenz fand am 25. Mai auch der CORONA-Workshop am Dortmunder Flughafen statt. Rund 30 internationale Teilnehmer aus der Mikro- und Nanotechnologie nahmen am ganztägigen Programm teil. Bewusst hatte der IVAM Fachverband für Mikrotechnik als Mitorganisator auf die Synergien mit der MST-Regionalkonferenz gesetzt. Folge war das gemeinsame Networking und das Knüpfen neuer Kontakte. Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, dass der MST-Standort Dortmund eine Leuchtturmwirkung weit über die Landesgrenzen hinaus besitzt, so Inga Goltermann, CORONA-Projektleiterin bei IVAM. Dortmund wurde als Hightech-Standort auf der Landkarte markiert, indem die vielfältigen Möglichkeiten der regionalen Mikrotechniklandschaft sichtbar gemacht wurden. Hintergrund des von der EU geförderten CORONA-Projekts ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen im globalen Wettbewerb zu stärken. Die beteiligten Projektpartner aus ganz Europa sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv und haben sich zum Ziel gesetzt, künftig eine beschleunigte Produktentwicklung zu ermöglichen. Dafür soll CORONA eine allgemeine Methodologie liefern, die eine kundenorientierte, ortsübergreifende Produktentwicklung unterstützt und Zugang zu einer Datenbank mit Design- und Prozesswissen sowie zu einer Informations- und Kommunikationsinfrastruktur mit entsprechenden Tools gewährt. >10<

11 Am 25. Juli 2011 um 18:30 Uhr laden der e-port-dortmund, der Effizienz-Cluster LogistikRuhr und start2grow zu einem Branchen-Special IT/Logistik ein. Im Fokus der Veranstaltung stehen das Thema Innovationsmanagement in Projekten und Unternehmen und ausgewählte Praxis-Beispiele aus den laufenden Verbundprojekten des Effizienz-Clusters. Weiterer Partner der Veranstaltung ist der Innovationsstandort Dortmund. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Interessenten melden sich bitte an unter Neuer IVAM-Geschäftsführer Mit einem neuen Gesicht an der Spitze und neuen Räumlichkeiten startet der IVAM Fachverband für Mikrotechnik in den Sommer Heinz-Peter Hippler hat die Geschäftsführung bei IVAM übernommen, nachdem sein Vorgänger Uwe Kleinkes nach zehnjähriger Verbandsarbeit dem Ruf auf die Professur Technologiemarketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt gefolgt ist. Hippler war Vertriebsleiter der NanoFocus AG in Oberhausen und ist mit der IVAM-Community bestens vertraut, so dass ein reibungsloser und flüssiger Übergang stattfinden kann. Neben seiner eigenen Einarbeitung darf der neue Geschäftsführer auch die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter in den frisch bezogenen Räumen in der Josephvon-Fraunhofer-Straße 13 organisieren. Dort hat IVAM am 6. Mai 2011 seinen neuen Standort in Dortmund eingeweiht. 3rd Wednesday-Sommerfest in Schwarz-Gelb Der 3rd Wednesday am 20. Juli 2011 um 19 Uhr ist gleichzeitig der Termin für das große Sommerfest im Innenhof des e-port-dortmund. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird passend zum Meisterschaftsjahr des BVB Carsten Cramer, Marketing-Direktor bei Borussia Dortmund, über die erfolgreiche Vermarktung des amtierenden Deutschen Meisters sprechen. Aufgrund der außergewöhnlichen Saison des BVB trägt das diesjährige Sommerfest ebenfalls Schwarz-Gelb. Beim 3rd Wednesday handelt es sich mit bis zu 300 Teilnehmern um eine der erfolgreichsten Veranstaltungen für Gründer und Unternehmen im Ruhrgebiet. Der 3rd Wednesday findet seit Ende 2000 alle zwei Monate jeweils am dritten Mittwoch eines Monats statt. Partner sind u.a. die Wirtschaftsförderung Dortmund, die Ruhr Nachrichten, die Rhenus AG, die Sparkasse Dortmund und die IHK zu Dortmund. Die Idee ist, in lockerer Atmosphäre innovative Geschäftsideen mit Investoren und Know-how zusammen zu bringen. BVB-Marketing-Direktor Carsten Cramer spricht auf dem e-port-sommerfest. transport logistic: Neue Kontakte Erfolgreich präsentierte sich der e-port-dortmund, das Kompetenzzentrum für Logistik und IT, auf der transport logistic Die weltweite Leitmesse für die Transport- und Logistikbranche fand vom 10. bis 13. Mai 2011 in München statt. Über Fachbesucher aus 134 Ländern waren vor Ort. Auf dem Gemeinschaftsstand Logistik.Ruhr präsentierten sich viele Akteure und innovative Unternehmen des Logistikstandorts Dortmund, darunter Udo Mager (li.), Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, begrüßte Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky auf dem Messestand. auch die Wirtschaftsförderung Dortmund und die XXL Trans, Anbieter für Spezialtransporte und Mieter im e-port-dortmund. Den Messestand besuchte u.a. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium. Wir konnten die transport logistic nutzen, um viele neue Kontakte in die Branche zu knüpfen, zieht e-port-leiter Alexander Rupprecht eine positive Messebilanz. Studententag LogistikRuhr 2011 Auf dem Studententag der LogistikRuhr am 14. April 2011 bekamen die Stu - dierenden wichtige Informationen für ihr Berufsleben aus erster Hand: Im Dortmunder Signal Iduna Park sprachen Alexander Rupprecht (li.), Leiter des e-port-dortmund, und Andreas Trautmann (re.), Geschäftsführer der LinogistiX GmbH, zum Thema Vom Studium zum Unternehmertum. Prof. Uwe Clausen, Technische Universität Dortmund und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, moderierte die Veranstaltung, die anlässlich des bundesweiten Tages der Logistik stattfand. >11<

12 Das diesjährige Branchen-Special Life Sciences im Rahmen des Dortmunder Gründungswettbewerbs start2grow findet am 20. Juni 2011 um 18:00 Uhr im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) statt. Zunächst stellt Andre van Hall, Leiter des BMZ, den Biotech-Standort Dortmund sowie die branchenspezifischen Netzwerke vor. Im Anschluss wird Dr. Dimitrios Tzalis, Geschäftsführer der Taros Chemicals GmbH & Co. KG, über seine Erfahrungen bei der Gründung und Weiterentwicklung seines Unternehmens berichten, das sich im BMZ angesiedelt hat. TZDO und Zentren Lizenzabkommen zwischen LDC und Die Lead Discovery Center GmbH (LDC) hat ihre erste Leitstruktur zur weiteren Entwicklung in der Krebstherapie erfolgreich an einen Pharmapartner auslizenziert. Der Lizenznehmer, die Bayer Schering Pharma AG (Bayer HealthCare Pharmaceuticals), erhält eine weltweite, exklusive Lizenz an den generierten Schutzrechten und dem Know-how. Bayer wird die Leitstruktur im Bereich der Onkologie mit dem Ziel weiter entwickeln, ein Produkt in die klinische Entwicklung und zur Marktreife zu bringen. Die auslizenzierte Leitstruktur gehört zu einer Reihe neuartiger, hochselektiver Kinase-Inhibitoren, die durch das LDC im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Max-Planck-Förderstiftung geförderten Kooperation entwickelt wurden. Kinasen spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulation zellulärer Prozesse wie Wachstum, Stoffwechsel und Differenzierung. Für die Entwicklung neuer Medikamente haben sie deshalb eine zentrale Bedeutung gewonnen, insbesondere im Bereich der Onkologie. Die Lizenzpartnerschaft zwischen dem LDC und Bayer HealthCare Pharmaceuticals bietet optimale Bedingungen, um unsere Arbeitsergebnisse rasch in die Anwendung zu überführen, sagt LDC-Geschäftsführer Dr. Bert Klebl. Das Ziel des LDCs als translationales Forschungsunternehmen ist es, die Ergebnisse exzellenter akademischer Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung und somit in die Entwicklung neuer Medikamente zu übertragen. Die erste Lizenzierung einer Leitstruktur bestätigt das Konzept des LDCs eindrucksvoll. Das LDC hat seinen Sitz im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) und ist eine Ausgründung der Max-Planck-Innovation GmbH in München. Wir freuen uns sehr, dass wir nach knapp drei Jahren mit unserem ersten Projekt bereits jetzt einen solchen Erfolg vorweisen können. Durch die Unterstützung des BMZ beim Aufbau des LDCs mit der Bereitstellung von voll funktionsfähigen Laboren und neuester Geräteausstattung ist uns ein echter operativer Schnellstart gelungen, der jetzt erste Früchte trägt, freut sich Klebl. Die erste Lizenzierung einer Leitstruktur ist ein Meilenstein für das LDC. Radiologie in Duisburg und Dschidda digitalisiert Digital Medics-Geschäftsführer Pedram Hadjian (re.) weist einen Arzt im Krankenhaus in Dschidda in das neue System ein. Digital Medics hat für das Evangelische und Johanniter Klinikum Niederrhein die Digitalisierung der Radiologie erfolgreich umgesetzt. Für die beiden Standorte des Großklinikums in Duisburg sowie die Krankenhäuser in Oberhausen und Dinslaken mit insgesamt 1200 Betten und rund 30 Operationssälen installierte das 14-köpfige Team aus dem BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) mehrere Archivserver für die Bilddaten, sogenannte PACS-Server (Picture Archiving and Communication System). Die dafür notwendige Software wurde von Digital Medics in den letzten vier Jahren im BMZ selbst entwickelt. Die Bilder aus den Bereichen Röntgen sowie Magnetresonanz- und Computertomographie werden nun nicht mehr ausgedruckt, sondern digital gespeichert. Dadurch können die Radiologen und Ärzte in den verschiedenen Abteilungen an allen vier Standorten elektronisch auf die Bilddaten ihrer Patienten zugreifen. Während ein Röntgenbild rund 8 Megabyte groß ist, kann eine CT- Studie bis zu vier Gigabyte Bilddaten beinhalten. In zwei Monaten können im Klinikum Duisburg Bilddaten mit einem Volumen von über einem Terabyte anfallen. Um diese riesigen Datenmengen schnell und komfortabel verar-

13 Eine hochkarätig besetzte Veranstaltung From bench to bedside findet am 15. November 2011 im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) statt. Im Fokus stehen dabei innovative Anwendungen in der Personalisierten Medizin. Für diese Veranstaltung konnte das BMZ gemeinsam mit den unterstützenden Unternehmen Protagen AG, Chimera Biotech GmbH, CorTag GmbH und Scienion AG erstklassige Sprecher zum Thema Personalisierte Medizin gewinnen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen Multiplex-Diagnostik sowie DNA-basierte Tests. Bayer beiten zu können, installierte Digital Medics im Klinikum Duisburg über 30 Workstations. Die Dortmunder Medizin- IT-Experten schulten darüber hinaus Ärzte und Personal und unterstützten vor Ort die Umstellung der Arbeitsabläufe auf das digitale System. Das war der mit Abstand größte Auftrag in unserer Firmengeschichte und ist für uns ein entscheidendes Referenzprojekt zur Akquise weiterer Kunden seien es nun Krankenhäuser oder Radiologische Praxen, bilanziert Geschäftsführer Nico Karnatz, der Digital Medics 2005 zusammen mit Martin Wawro und Pedram Hadjian aus der Technischen Universität Dortmund heraus gegründet hat. Neuerdings hat das Unternehmen auch den arabischen Markt ins Visier genommen. In einem Krankenhaus in Dschidda, der wichtigsten Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer, haben die Dortmunder ihre Software und darauf abgestimmte Workstations für die schnelle Bildverarbeitung und ergonomische Bedienung in der diagnostischen Radiologie in Betrieb genommen. Luft- und Raumfahrt im ZfP Zwei Workshops für Unternehmen der Luft- und Raumfahrt-Branche fanden erfolgreich im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) statt. Veranstalter war der ABC-Cluster Luft- und Raumfahrt NRW in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem TechnologieZentrumDortmund (TZDO). In dem Cluster steht das TZDO für die Integration von Technologieunternehmen aus innovativen Querschnittsbranchen in die Luft- und Raumfahrt. Die erste Veranstaltung am 17. März 2011 richtete sich an Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich Sensorik für die Luft- und Raumfahrt anbieten oder an einem Einstieg in diesen Markt interessiert sind. Die Referenten wie Dr. Alois Friedberger (EADS), Prof. Dr. Theo Doll (adlantis Dortmund GmbH) und Dr. Jörg Ingo Baumbach (B&S Analytik GmbH) gingen auf die Detektion von chemischen, biologischen oder sonstigen Gefahrstoffen ein. Darüber hinaus wurden weitere Anwendungen wie der Einsatz von Drucksensoren in der Luft- und Raumfahrt vorgestellt. Der Workshop Additive Fertigung von Kunststoffbauteilen stellte am 24. März 2011 den Unternehmen Anforderungen an Lieferanten und Anwendungsmöglichkeiten in der Luft- und Raumfahrt vor. Zu den Themen Rapid und Additive Manufacturing sowie Zertifizierungen in der Luft- und Raumfahrt referierten u.a. Ralf Deuke (Alphaform AG) und Sylvia Monsheimer (Evonik Degussa). Ich freue mich, dass das ZfP Gastgeber für diese beiden hochkarätig besetzten Workshops sein durfte. Neben den zahlreichen Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet haben auch die Unternehmen im TZDO neue Anregungen für einen Einstieg oder den Ausbau ihrer Tätigkeit in der Luft- und Raumfahrt bekommen, sagt TZDO-Projektleiter Diego Atienza. NIRO-Erfahrungsaustausch Indien Zu einem Praxis-Erfahrungsaustausch zum Thema Indien trafen sich die Mitglieder des NIRO Netzwerk Industrie RuhrOst e.v. am 10. Mai 2011 im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP). Neben einem Praxisbericht von Oliver Breuing von der Firma WILO, die bereits seit Jahren auf dem indischen Markt tätig ist, erhielten die Teilnehmer wichtige Informationen zum indischen Markt und den Bedingungen vor Ort aus erster Hand von Dr. Amit Kapoor aus Gurgaon, Indien. Der Professor für strategische und industrielle Ökonomie des Management Development Institute in Indien stellte den im ZfP anwesenden Unternehmen Chancen und Möglichkeiten eines Engagements in Indien vor. Dr. Johan Grabenweger (KHS GmbH) schilderte in einem Impulsvortrag die Erfahrungen seines Unternehmens auf diesem stark wachsenden Markt. >13<

14 Eine Premiere bietet die Swyx Solutions AG am 21. Juni 2011 mit der Swyx Technologie-Konferenz im TechnologiezentrumDortmund. Der führende Anbieter von Unified Communications wird an diesem Tag von 9.00 bis 18:00 Uhr Entwicklern, Administratoren und Beratern die Möglichkeit geben, mehr über SwyxWare 2011 und die Technologie dahinter zu erfahren sowie sich mit internationalen Kollegen auszutauschen. Abgerundet wird das Programm durch moderierte Breakout Sessions und durch Fachbeiträge von namhaften Experten aus der Unified Communications-Branche. Anmeldungen bitte über das Swyx Partner Net. Standort Dortmund Die Nanohale AG entwickelt nanopartikuläre Carrier-Systeme zur Formulierung von Wirkstoffen. Kooperationen in Russland Die Nanohale AG mit Sitz im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) schließt einen Vorvertrag über die Ansiedlung im russischen Innovationszentrum Skolkovo. Im Beisein von Andrey A. Slepnev, stellvertretender Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, und Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, unterzeichneten Dr. Friedrich-Wilhelm Steinweg, Vorstand der Nanohale AG, und Dr. Stanislav Naumov, Vizepräsident des Innovationszentrums Skolkovo, am 11. Mai 2011 einen Letter of Intent. Die getroffene Vereinbarung sieht den Aufbau eines Standortes von Nanohale in dem russischen Silicon Valley vor. Nanohale als junges dynamisches Unternehmen hat bereits eine sehr vielversprechende Kooperation mit der russischen Staatsholding Rostechnologii geschlossen. Mit der Ansiedlung in dem Innovationszentrum Skolkovo werden wir die geplanten Innovationskooperationen in Russland und unsere Forschungsarbeit beschleunigen, erklärt Steinweg. Zu den weiteren Unternehmen, die eine Ansiedlung in Skolkovo umsetzen werden, zählen Microsoft, RWE, Intel, Nokia, Siemens, Boeing und Tata. In dem knapp 15 Kilometer westlich des Moskauer Stadtkerns gelegenen Gebiet soll bis 2015 das Innovationszentrum Skolkovo entstehen, ein Forschungs- und Industriegebiet nach Vorbild des Silicon Valley. Frauen in MINT-Berufen In der Diskussion um den Fachkräftemangel wird eine stärkere Beteiligung von hochqualifizierten Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern gefordert. Zu diesem Themenfeld lädt das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) am 30. Juni 2011 von 17 bis 19 Uhr gemeinsam mit der Kooperationsstelle Wissenschaft-Arbeitswelt der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund und der DGB-Region Dortmund-Hellweg zu einer Informationsveranstaltung ein. Frauen in MINT-Berufen Hochqualifizierte Fachkräfte Mangel und Potenziale in der Region lautet der genaue Titel der Veranstaltung im TZDO, Emil-Figge-Str. 80. Unter anderem werden Dr. Carmen Viets, Patentreferentin bei der Boehringer Ingelheim microparts GmbH, und Dr. Ruth Kaesemann, Projektleiterin Wilo SE, ihre Berufserfahrungen und Praxisbeispiele vorstellen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen bitte bis zum 24. Juni werden per an erbeten. Arbeitsfrühstück Logistik Mit 90 Teilnehmern war das 7. Arbeitsfrühstück Logistik der Wirtschaftsförderung Dortmund zum Thema Ausbildung am 24. Mai 2011 unter der Leitung von Claudia Müller sehr gut besucht. Kooperationspartner und Gastgeber war dieses Mal die IKEA Distribution Services GmbH. Die Unternehmen der Dortmunder Transport- und Logistikbranche sowie Vertreter von Bildungsträgern und Verbänden erfuhren interessante Details über den IKEA-Logistikstandort in Dortmund, in dem heute 1300 Menschen arbeiten. Neben dem Thema Ausbildung spielte auch die Fachkräfteentwicklung am Standort eine wichtige Rolle. >14<

15 Am 30. Juni und 1. Juli 2011 lädt die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Technischen Universität Dortmund zum Kongress Dortmunder Forum Technisches Management. Das Thema lautet Corporate Governance Erfolgsfaktor gute Unternehmensführung?. Aufgrund weltweiter Verflechtungen von Unternehmen, der Gründung europäischer Aktiengesellschaften und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Krise und steigender Wirtschaftskriminalität gewinnt gute Unternehmensführung weiter an Bedeutung. Das zweitägige Treffen im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund beleuchtet diese Frage aus vielfältigen Perspektiven. Veranstaltungen planen und steuern Das KITZ.do öffnete am 5. Juni 2011 seine Türen und der Andrang war groß. Am Tag der Umwelt tauchten rund 200 Besucher in die Welt der Naturwissenschaft und Technik ein. An verschiedenen Stationen wie Bodenwelt, Mikrokosmos und Erneuerbare Energien lernten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Laborwelt und wissenschaftliche Methoden der Umweltwissenschaften kennen. Gerade die kleinen Besucher probierten eifrig aus, mikroskopierten Wasserflöhe und Brennnessel-Spitzen oder erforschten die Nutzung erneuerbarer Energien. Jens Labuschewski plant und koordiniert Industrie-Events, Messen und Kongresse mittels Softwaretools. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Bausektor auf den Eventbereich zu übertragen dies ist die Gründungsidee des in der B1st- Software-Factory Dortmund ansässigen Unternehmens Crossed Disciplines. Die Veranstaltungswirtschaft kann von den Abläufen, Verfahren und Techniken aus dem Bausektor lernen. Große Messen, Events, Konzerte oder TV-Sendungen unterliegen sehr ähnlichen Abläufen und Mechanismen, erläutert Jens Labuschewski, Geschäftsführer von Crossed Diciplines. Labuschewski hat sich darauf spezialisiert, die Ideen seiner Kunden in technische Anforderungen zu übersetzen. Das Unternehmen kümmert sich um die Planung, Umsetzung, Koordination und den gesamten logistischen Ablauf im Veranstaltungsbereich. Zudem engagiert sich Labuschewski in Fachgremien und wirkt bei der Ausarbeitung neuer Vorschriften mit. Die Verbesserung der Arbeitsweisen in der Branche liegt dem geprüften Meister für Veranstaltungstechnik und zukünftigen Diplom-Bauingenieur sehr am Herzen. Wesentliche Planungs- und Steuerungsmaßnahmen in allen Bereichen des Veranstaltungswesens sind unstrukturiert, wenig gelenkt und werden selten dokumentiert. Dies birgt große Risiken für die Projektabwicklung. Softwaretools können hier Abhilfe schaffen, sagt Labuschewski. Die TII Annual Conference 2011 fand vom 26. bis 28. Mai 2011 im russischen Nizhny Novgorod mit rund 120 Vertretern aus der EU und der Russischen Föderation statt. Die Jahreskonferenz der europäischen Vereinigung TII (Technology Innovation International) stand unter dem Motto Innovation, Wohlstand und Lebensqualität. Dr. Heinz Brückelmann, Projektmanager bei der MST.factory dortmund, hielt einen Vortrag über das INTERREG IV C-Projekt nano4m, an dem die MST.factory als Partner beteiligt ist. nano4m will helfen, Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus der Mikro- und Nanotechnologie schneller auf den Markt zu bringen. Am Rande der Veranstaltung besuchte Dr. Brückelmann (2.v.l.) das Nizhny Novgorod Science Center mit rund 1200 Forschern und Technikern und das Institut für Angewandte Physik der Russischen Akademie der Wissenschaften (Foto). Gather: Vizepräsidentin der HRK Das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Zuwachs aus den Reihen der Technischen Universität Dortmund erhalten. Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather wurde zur neuen Vizepräsidentin der HRK gewählt. Ab dem 1. August wird sie das Ressort Studium, Lehre und Zulassung übernehmen, das zuvor Prof. Dr. Wilfried Müller aus Bremen bekleidet hat. Die HRK ist der Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland und befasst sich mit allen Themen, die Aufgaben der Hochschulen betreffen, darunter: Forschung, Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer oder auch internationale Kooperationen. Damit weitet Gather, seit Herbst 2010 Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Nordrhein-Westfalen, ihr Engagement in der universitären Selbstverwaltung weiter aus.

16 kontakt TechnologieZentrumDortmund GmbH Emil-Figge-Straße TZDO Übersicht Telefon: 0231/ Fax: 0231/ Standorte/Kompetenzzentren TechnologieZentrumDortmund Gebäude I Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ BioMedizinZentrumDortmund Gebäude I Emil-Figge-Straße 76a Telefon: 0231/ TechnologieZentrumDortmund Gebäude II + III Emil-Figge-Straße 80 Joseph-von-Fraunhofer-Straße 13/13a Telefon: 0231/ BioMedizinZentrumDortmund Gebäude II Otto-Hahn-Straße 15 Telefon: 0231/ Zentrum für Mikrostrukturtechnik (MST) Hauert 7 Telefon: 0231/ e-port-dortmund Mallinckrodtstraße Dortmund Telefon: 0231/ Zentrum für Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ Zentrum für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) EMC Test NRW GmbH Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ B1st Software-Factory Dortmund Rheinlanddamm Dortmund Telefon: 0231/ MST.factory dortmund PHOENIX West Konrad-Adenauer-Allee Dortmund Telefon: 0231/ Zentrum für Elektromobilität Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) PHOENIX West Carlo-Schmid-Allee Dortmund Telefon: 0231/

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