Freiberuflichkeit statt Fremdbestimmung

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1 editorial Freiberuflichkeit statt Fremdbestimmung Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, was bedeutet die Freiberuflichkeit in diesen Zeiten eigentlich noch? Nach mancher Aussage bestehe bei vielen junge Kolleginnen und Kollegen die Gefahr, dass dieser Begriff als inhaltslose Worthülse gesehen werde. Unser Bereich des Gesundheitswesens ist bis dato vom Charakter her ein System der Selbstverwaltung von Bürgern für Bürger gewesen, das durch das Engagement und das Fachwissen der Beteiligten und Betroffenen gelenkt worden ist. Die Freiberuflichkeit und die Freiheit ärztlichen Handelns sind die Säulen eines liberalen und effizienten Gesundheitswesens. Allerdings sind der Primat der Selbstverwaltung vor staatlichem Eingriff und die Frei beruflichkeit als Grundvoraussetzung für eine unabhängige und dem Gemeinwohl verpflichtete ärztliche Berufsausübung fortwährend in Frage gestellt. In einem System zunehmenden Kostendrucks und Bürokratisierung kann nur der Arztberuf als freier Beruf die Therapiefreiheit im ärztlichen Alltag wirksam schützen und so Patienten vor staatsmedizinischen Zwangsmaßnahmen bewahren. Ein Arzt, der frei darüber entscheiden kann, welche Therapie im individuellen Fall die bessere ist, mag dem einen oder anderen Politiker nicht ins ideologische Konzept passen; für die Patienten ist er ein Segen. Denn bei der medizinischen Behandlung wird nach dem Grundsatz gearbeitet, dass einem Arzt aufgrund seiner fachlichen Kompetenz grundsätzlich die freie Wahl der Behandlungsmethode zusteht und nicht nach vorgefertigten staatlichen, meist ökonomisch motivierten Vorgaben oder Leitlinien. Externe Eingriffe in die Therapiefreiheit wie etwa schablonenhafte Standardisierungen haben negative Auswirkungen auf das Patienten-Arzt-Verhältnis, denn der Behandelnde fühlt sich seiner Selbstbestimmtheit beraubt und der Patient zweifelt die Unabhängigkeit seines Arztes an. Der Mediziner entscheidet zusammen mit seinem Patienten, inwieweit er die Ergebnisse evidenz-basierter Leitlinien in seine Therapie einfließen lässt. Freiheit und Verantwortung sind das Fundament der Vertrauensbeziehung zwischen Patient und Arzt und damit auch zwischen Ärzteschaft und Gesellschaft. Diese Art von Freiheit ist auf das Engste verbunden mit der Übernahme von fachlicher Verantwortung. Deshalb steht diese Selbstverantwortung auch für Innovation, Stabilität und Wettbewerb in sozialer Verantwortung. Die Ärztekammer versteht sich in diesem Zusammenhang als funktionale Selbstverwaltung, die Ausdruck der Freiberuflichkeit und gleichzeitig das Instrument zu deren Schutz ist. Dabei geht es aber nicht allein um Interessen der Ärzte, sondern vor allem auch um das Interesse der Allgemeinheit, oder anders gesagt um das gesundheitliche Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger. Mit den besten Grüßen San.-Rat Dr. F. Gadomski Präsident 3

2 inhalt 4 Editorial... 3 Aus der Ärztekammer Ergebnis der Wahl der Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes... 5 Deutscher Ärztetag 2009 Bericht... 8 Frühförderung und Komplexleistung für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder im Saarland... 9 Aus Wissenschaft und Forschung Fit und selbstständig im Alter durch Technik Veranstaltungskalender Aus der Kassenärztlichen Vereinigung Stichtag 30. Juni 2009: Die Zeit drängt! Sechster Qualitätsbericht der KV Saarland: Das Richtige tun Bereitschaftsdienstpraxis Völklingen: SOS-Taxi als neuer Service...32 Spendenaktion: ,-- Euro für medizinische Versorgung Wohnungsloser Trends: Videospiele zur Verbesserung der Gesundheit?...35 Ausschreibung von Vertragsarztsitzen Aus dem Ärzteverband Veranstaltungen des Ärzteverbandes Verschiedenes Mitgliederversammlung Saarländisches Facharztforum Vorstellung des neu aufgelegten Leitfadens Gewalt gegen Kinder Festakt 100 Jahre Universitätsklinikum des Saarlandes Angelmeisterschaften Ärzte und Zahnärzte/Innen am (Ausschreibung)...38 Fünf Prozent mehr für Mitarbeiterinnen in Arztpraxen...39 Chronik Wir gratulieren Wir betrauern Rubrikanzeigen Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer des Saarlandes, Abtei lung Ärzte und Zahnärzte, der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, des Ärzteverbandes des Saarlandes und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland. Herausgeber: Redaktion: Ärztekammer des Saarlandes Faktoreistraße 4, Saarbrücken Andreas Kondziela Faktoreistraße 4, Saarbrücken Postfach , Saarbrücken telefon telefax e Mail: internet: Zuschriften redaktioneller Art bitten wir nur an diese Anschriften zu richten. Für die Richtigkeit der Darstellung der auf den vorstehenden Seiten ver öffentlichten Zuschriften wissenschaftlicher und standespolitischer Art kann die Redaktion keine Verantwortung übernehmen. Die darin geäußerten Ansichten decken sich nicht immer mit denen der Her ausgeber der Zeitschrift. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch unter der Ärzteschaft und ihr nahestehender Kreise. Diese Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes bedarf der Zustimmung der Schrift leitung. Verlag: Geschäftsführer: leipziger Verlagsanstalt GmbH, Paul-Gruner-Straße 62, Leipzig telefon telefax internet: e Mail: Dr. Rainer Stumpe Anzeigendisposition: Silke El Gendy-Johne, Melanie Bölsdorff Druck: druckhaus Dresden GmbH Bärensteiner Straße 30, Dresden Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste 2009 gültig. Erscheinungsweise und Bezug: Das Saarländische Ärzteblatt er scheint jeweils zum 1. eines Monats. Die Zeitschrift wird von allen Ärz ten und Zahnärzten des Saarlandes im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zur Ärztekammer bezogen. Der Be zugs preis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Nichtmitglieder können das Saarländische Ärzteblatt beim Verlag abonnieren. Der Jahres be zugs preis (12 Ausgaben) beträgt im Inland _ 94,00 (einschließlich Ver sand), innerhalb der EU _ 94,00 zzgl. Versandkosten. Die Kün digung des Abonnements ist nur schriftlich mit einer Frist von 2 Monaten zum Ablauf möglich. Einzelheft preis: _ 8,95 zzgl. _ 2,50 Versandkosten. Redaktionsschluss: 3. Juni 2009 ISSN: X

3 Aus der ärztekammer Ergebnis der Wahl der Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes ärztekammer Das Ergebnis der nach dem Saarländischen Heilberufekammergesetz und der Wahlordnung der Ärztekammer des Saarlandes in diesem Jahr durchzuführenden Wahl der Vertreterversammlung steht fest. Es wurden insgesamt 55 Ärztinnen und Ärzte sowie insgesamt 16 Zahnärztinnen und Zahnärzte gewählt. Die Wahl in der Gruppe der Ärzte erfolgte nach den Grundsätzen der Verhältniswahl, die Wahl in der Gruppe der Zahnärzte nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl. Die Auszählung der Stimmen und die Feststellung des Wahlergebnisses erfolgte in einer öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses am Mittwoch, dem 13. Mai 2009, im Haus der Ärzte in Saarbrücken. I. Gruppe der Ärzte Wahlberechtigte: abgegebene Stimmen: Wahlbeteiligung: 56,00 % gültige Stimmen: ungültige Stimmen: 26 Von den gültigen Stimmen entfallen auf: Liste 1 Liste 2 Liste 3 Liste 4 Liste 5 Liste 6 Liste 7 Liste 8 Liste 9 Liste Stimmen 134 Stimmen 491 Stimmen 475 Stimmen 76 Stimmen 445 Stimmen 382 Stimmen 568 Stimmen 343 Stimmen 39 Stimmen Die für die einzelnen Listen abgegebenen gültigen Stimmen ergaben gemäß dem System nach Hare-Niemeyer folgende Sitzverteilung: Liste 1 Liste 2 Liste 3 3 Sitze 2 Sitze 9 Sitze Anzeige Fairness. Eine der obersten Prämissen im Sport. Auch für Schiedsrichter. Darauf haben die Spieler ein Recht. Aber auch die Schiedsrichter. Für den Spaß am Sport. Für den menschlichen Umgang miteinander. Auch für Versicherungen ist Fairness wichtig. Vom Kunden zum Unternehmen. Vom Unternehmen zum Kunden. Nur gemeinsam können Ziele erreicht werden. Das ist Fairness. Das gibt Sicherheit. Das ist die INTER. Dr. Markus Merk, dreimaliger Welt-Schiedsrichter

4 Ärztekammer Liste 4 Liste 5 Liste 6 Liste 7 Liste 8 Liste 9 Liste 10 8 Sitze 1 Sitz 8 Sitze 7 Sitze 10 Sitze 6 Sitze 1 Sitz Aus der ärztekammer Mitglieder der neu gewählten Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes sind: Liste 1 Liste der Altärzte 1. Dr. med. Adolf Pfeil 2. Dr. med. Claus Mertz 3. San.-Rätin Dr. med. Renate Dessauer Liste 2 Integrationsliste Saar 1. Dr. med. Manfred Voges 2. Dr. med. Karl-Michael Müller Liste 3 Liste der Fachärzte in Praxis und Klinik (Facharztforum) 1. Dr. med. Dirk Jesinghaus 2. Prof. Dr. med. Harry Derouet 3. Dr. med. Gunter Hauptmann 4. Dr. med. Björn Bersal 5. Dr. med. Hans Jochen Maus 6. Dr. med. Friedel V. Anton Hümpfner 7. Dr. med. Ulrich Mielke 8. Prof. Dr. med. Wolf-Ingo Steudel 9. Cornelia Rupp-John Liste 4 Liste der Hausärzte 1. Dr. med. Eckart Rolshoven 2. Dr. med. Joachim Meiser 3. Dr. med. Margit Hasler-Hepp 4. Dr. med. Bernhard Leyking 5. Dr. med. Bettina Jung 6. Dr. med. Michael Alt 7. Rüdiger Guß 8. Dr. med. Elisabeth Maihoff 6. Dr. med. Manfred Bitsch 7. Marie-Luise Köhler 8. Dr. med. Harald Bewermeier Liste 7 Unabhängige Liste der saarländischen Krankenhausärzte/ Innen 1. Dr. med. Josef Mischo 2. Dr. med. Jürgen Lehmann 3. Daniela Recktenwald 4. Prof. Dr. med. Karl-Heinz Grotemeyer 5. Dr. med. Renate Keck 6. Dr. med. Bernhard Meyer 7. Dr. med. Esther Rüdenauer Liste 8 Liste Marburger Bund Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte des Saarlandes 1. Martin Erbe 2. San.-Rätin Dr. med. Petra Ullmann 3. San.-Rat Dr. med. Wolfgang Roth 4. Ursula Emmerich-Körner 5. Markus Hardt 6. Eva Groterath 7. Dr. med. Matthias Klingele 8. Christine von Bomhard 9. Dr. med. Marc Korpys 10. Dr. med. Michaela Haschke Liste 9 Gemeinschaftsliste saarländischer Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis 1. San.-Rat Dr. med. Franz Gadomski 2. Dr. med. Sigrid Bitsch 3. Prof. Dr. med. Frank Lammert 4. Dr. med. Dieter Konietzke 5. Dr. med. Matthias Kern 6. Dr. med. Michael Feldmann Liste 10 Liste der Freien Verbände NAV-Virchowbund & Hartmannbund 1. Dr. med. Ralf Grundmann 6 Liste 5 Liste Ärztliche Methodenfächer 1. Dr. med. Christoph Buntru Liste 6 Freie Ärzte 1. Dr. med. Thomas Kajdi 2. Dr. med. Gregor Ney 3. Dr. med. Rolf-Dieter Mayer 4. Med. Direktorin Dr. med. Monika Weber 5. Dr. med. Peter Bongers II. Gruppe der Zahnärzte Wahlberechtigte: 821 abgegebene Stimmen: 523 Wahlbeteiligung: 63,70 % gültige Stimmen: 519 ungültige Stimmen: 4 Aus den 50 Bewerbern wurden als zahnärztliche Mitglieder in die Vertreterversammlung gewählt: 1. Dr. med. dent. Hans Joachim Lellig 2. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Josef Dumbach

5 3. Dr. med. dent. Urich Hell 4. Dr. med. Dr. med. dent. Michael Engel 5. San.-Rat Dr. med. dent. Manfred Grub 6. San.-Rat Dr. med. Wolfgang Weis 7. Dr. med. dent. Reinhard Haßdenteufel 8. Dr. med. dent. Wolfgang Carl 9. Dr. med. Dr. med. dent. Paul-Joachim Becker 10. Dr. med. dent. Klaus Goebel 11. Jürgen Ziehl 12. Dr. med. dent. Bernd Dappers 13. Dr. med. dent. Frank Arenz 14. Patrick Goedicke 15. Dr. med. dent. Gisela Tascher 16. Dr. med. dent. Wolfgang Meisberger Zur Vorbereitung und Durchführung der Wahl zur Vertreterversammlung, die als Briefwahl stattfand, berief der Vorstand der Ärztekammer des Saarlandes in seiner Sitzung am 30. September 2008 Regierungsdirektor Stephan Kolling zum Wahlleiter und den Richter am Amtsgericht Saarbrücken Eric Steinborn zum stellvertretenden Wahlleiter. Aus dem Kreis der Wahlberechtigten wurden nachstehende Personen in den Wahl ausschuss berufen: a) Dr. med. Marcus Pennekamp, Saarbrücken Beisitzer Dr. med. Barbara Hirschhäuser, Saarbrücken stellv. Beisitzerin b) Dr. med. Wolfgang Klaer, Saarbrücken Beisitzer Dr. med. Klaus-Ulrich Sauerbrey, Ottweiler stellv. Beisitzer c) Dr. med. dent. Regine Woeller, Saarlouis Beisitzerin Dr. med. dent. Helmar-Kurt Simon, Saarbrücken stellv. Beisitzer Die vom Wahlausschuss erstellten Wählerverzeichnisse ge trennt nach Ärzten und Zahnärzten wurden in der Zeit vom 16. bis 24. Februar 2009 in der Geschäftsstelle der Ärztekammer des Saarlandes zur Einsichtnahme ausgelegt. In der Zeit vom 10. bis 12. März 2009 wurden 10 Listen formund fristgerecht eingereicht, denen in der Reihenfolge des Eingangs eine Nummer zugeordnet wurde. Neun Listen wurden gleichzeitig eingereicht, so dass das Los über die Reihenfolge entschied. Für Wahlvorschläge aus der Gruppe der Zahnärzte wurde am 26. Februar 2009 ein Rundschreiben mit einem Antwortbogen mit dem jeder Zahnarzt seine Kandidatur für die Vertreterversammlung schriftlich einreichen konnte, an alle Wahlberechtigten versandt. 50 Bewerbungen gingen fristgerecht bis 12. März 2009 ein. Die Wahlunterlagen wurden Anfang der 17. Kalenderwoche versandt, Wahltag war der 6. Mai Nach Feststellung des Wahlergebnisses sind die Wahlakten in der Zeit vom 14. bis 28. Mai 2009 im Büro des Wahlleiters bei der Ärztekammer zur Einsichtnahme durch die Wahlberechtigten ausgelegt worden. aus der ÄRztekammer Konstituierung der Vertreterversammlung Die konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung findet am Mittwoch, dem 8. Juli 2009, Uhr, im Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4, Saarbrücken, statt. Die Sitzung hat die Aufgabe, den Kammervorstand sowie den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Abtei lungs vorstandes Ärzte und den Abteilungsvorstand Zahnärzte zu wählen. Gegen die Gültigkeit der Wahl kann der/die Wahlberechtigte bis spätestens 9. Juni 2009 beim Wahlausschuss Einspruch einlegen. Der Einspruch muss schriftlich erfolgen und ist zu begründen. Er kann nur darauf gestützt werden, dass gegen Gesetze oder die Wahlordnung verstoßen wurde und der Verstoß geeignet war, das Ergebnis der Wahl zu beeinflussen. Gegen die Entscheidung des Wahlausschusses kann binnen einer Woche nach Zustellung Einspruch eingelegt werden beim Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales des Saarlandes. Saarbrücken, 13. Mai 2009 Reg.-Direktor S. Kolling Wahlleiter 48. Saarbrücker Ärztegespräch Anzeige am Krankenhaus St. Josef Saarbrücken-Dudweiler Thema: Sportmedizin Internistisch-kardiologische Aspekte im ärztlichen Alltag Referent: Krankenhaus St. Josef Saarbrücken-Dudweiler Prof. Dr. W. Kindermann Em. Direktor des Instituts für Sportmedizin der Universität des Saarlandes Moderation: CA Dr. med. H.-J. Langer Termin: Dienstag, 23. Juni 2009, Uhr, Seminarraum Krankenhaus St. Josef Saarbrücken-Dudweiler Veranstaltung gemäß 34 ÄAPPO, von der Ärztekammer des Saarlandes zertifiziert mit 3 Fortbildungspunkten Jahre Krankenhaus St. Josef 2009 ärztekammer 7

6 Ärztekammer Aus der ärztekammer 112. Deutscher Ärztetag in Mainz Patientenwohl in Zeiten der Mangelverwaltung Im Focus des Eröffnungstages des Ärztetages stand BÄK-Präsident Prof. Hoppe ob seines Tabubruches um die Diskussion Priorisierung bei medizinischen Behandlungen. 8 Mainz, 19.Mai Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat bei der Eröffnung des diesjährigen Ärztetages erneut eine offene Diskussion über eine Priorisierung im Gesundheitswesen gefordert. Manchmal schmerze die Wahrheit, aber manchmal müsse man auch den Mut haben, sie trotzdem auszusprechen und zwar das Tabu, das unbegrenzte Leistungsversprechen der Politik nicht in Frage zu stellen. Der Stellvertreter Staatssekretär Schröder sprach erstmals vor dem Ärztetag in Vertretung von Ulla Schmidt. Mit den Aussagen zum Thema Priorisierung, die auch im Vorfeld des Ärztetages veröffentlicht wurden, solle ein Tabu gebrochen und eine Diskussion darüber ausgelöst werden, wie die knappen Ressourcen im Gesund heitswesen in Zukunft verteilt werden. Wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland wollen keine Rationierung, keine Streichung von medizinischen Leistungen, aber wir wollen auch nicht weiter für den staatlich verordneten Mangel in den Praxen und den Kliniken verantwortlich gemacht werden, unterstrich der Ärztepräsident. Aber mit den Mitteln, die heute zur Verfügung stünden, könne der medizinische Fortschritt in den Praxen und Kliniken zukünftig nicht mehr abgebildet werden erst recht nicht in einer Gesellschaft des langen Lebens. Wenn die Mangelverwaltung zum Dauerzustand wird, so Hoppe, müssen wir uns mit der Priorisierung auseinandersetzen. Auch wenn wir wissen, dass der Diskussionsprozess bis zur wirklichen, gesellschaftlich akzeptierten Erkenntnis oftmals ein sehr schmerzhafter ist, hob Hoppe hervor. Aber was versteht man nun genau unter Priorisierung und was würde sie für das Gesundheitswesen in Deutschland bedeuten? Im Prinzip bedeute Priorisierung, dass ärztliches Handeln in Diagnostik und Therapie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Leistungsmöglichkeiten eine Auswahl trifft, welche The rapiemöglichkeiten für welche Patienten in Zukunft zur Verfügung stehen und worauf unter Umständen verzichtet werden muss. Hierbei komme es zur ausdrücklichen Feststellung einer Vorrangigkeit bestimmter Indikationen, Patientengruppen oder Verfahren vor anderen. Dabei entstünde eine mehrstufige Rangreihe, in der nicht nur Methoden, sondern auch Krank heitsfälle,

7 aus der ÄRztekammer Kranken- und Krankheitsgruppen, Versorgungsziele und vor allem Indikationen in einer Rangfolge angeordnet werden. Der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Klaus Theo Schröder sprach gegen Hoppes Darstellungen zur Lage im Gesundheitswesen. Für ihn sei kein Problem der heimlichen Rationierung zu sehen. Die Versorgungsdichte habe sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich einen hohen Standard, unterstrich Schröder, der in Vertretung für Ulla Schmidt an den Rhein gekommen war. Die Gesundheits mi nisterin war zu einem Treffen der Weltgesundheitsorganisation zum Thema Schweinegrippe nach Genf gereist. Zur Honorarreform der Vertragsärzte erklärte Schröder, sie habe das System anschaulicher gemacht. Schwachpunkte würden nunmehr klarer. Zwar gebe es Verwerfungen, doch der Prozess müsse nun weitergestaltet werden. Ausdrücklich betonte er die Rolle der KVen in der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung. Wer die Rolle der KVen infrage stelle, müsse auch sagen, wer diese Aufgabe stattdessen übernehmen solle. ärztekammer Frühförderung und Komplexleistung für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder im Saarland Das Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales des Saarlandes, Az.: E 1/ /09/, teilt mit: Durch die Landesrahmenempfehlung zur Umsetzung der Rechtsverordnung zur Früherkennung und zur Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder vom und den saarländischen Rahmenvertrag nach 79 Absatz 1 SGB XII für die Frühförderung, der die Rahmen bedingungen, den Leistungstyp, die Leistungsvereinbarung, die Vergütungsvereinbarung und die Prüfungsvereinbarung enthält, vom wurde im Saarland die Frühförderung entsprechend den Vorgaben des Bundesgesetzgebers neu geregelt. am 13. Februar 2008 der Saarländische Rahmenvertrag nach 79 Absatz 1 SGB XII für die Frühförderung, der die Rahmenbedingungen, den Leistungstyp, die Leistungs vereinbarung, die Vergütungsvereinbarung und die Prüfungsvereinbarung enthält, in Kraft getreten ist. Seit Ende 2008 wird saarlandweit die Frühförderung als Komplexleistung in Integrativen Frühförderstellen angeboten. Aufbau und Abfolge der Fühförderung Kernstück der Reform ist die Leistung der Frühförderung in Form der Komplexleistung in integrierten Frühförderstellen. Das bedeutet, in Zukunft werden heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Leistungen eng verzahnt als Komplexleistung durchgeführt. Darüber hinaus ist der Zugang zu den Frühförderstellen durch eine offene, niederschwellige Beratung deutlich verbessert. Saarlandweit wird die Frühförderung in Form der Komplexleistung seit Ende 2008 in den integrativen Frühförderstellen angeboten. Information der Kinderärzte im Saarland über die Frühförderung Stand: 15. April 2009 Allgemeines In der Vergangenheit ergaben sich im Bereich der Frühförderung durch die verschiedenen Zuständigkeiten (einmal heilpädagogische Rehabilitation durch die Frühförderstellen alter Art, zum anderen medizinische Rehabilitation durch die Krankenkassen) erhebliche Probleme. Eine Verzahnung beider Bereiche war nicht gewährleistet und daher notwendig. Entsprechend den Vorgaben des Bundesgesetzgebers sind am die Landesrahmenempfehlung zur Um setzung der Rechtsverordnung zur Früherkennung und zur Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Das Angebot der Frühförderung als Komplexleistung richtet sich bis zum Schuleintritt an behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder. Die interdisziplinären Frühförderstellen bieten ein offenes Beratungsangebot für Eltern oder andere vertretungsberechtigte Personen, die ein Entwicklungsrisiko des Kindes vermuten. Die Frühförderstellen können hier ohne weitere Zugangsvoraussetzungen aufgesucht werden. Das bedeutet, diese Beratung wird immer vorgeschaltet. Sie ist absolut offen. Auch bei Überweisungen von Ärzten, sozialen Diensten usw. wird diese Beratung durchlaufen. Anzeige KORTE RECHTSANWÄLTE Absage durch Hochschule oder ZVS? - Klagen Sie einen Studienplatz ein! Wir haben seit 1998 zahlreiche Mandate im Bereich Hochschulrecht erfolgreich betreut. Unsere Kanzlei* liegt direkt an der Humboldt-Universität. Prof. Dr. Niels Korte lehrt selbst an einer Berliner Hochschule. Entfernung spielt keine Rolle - wir werden bundesweit für Sie tätig. * Unter den Linden Berlin-Mitte ** Rudower Chaussee Berlin-Adlershof Prof. Dr. Niels Korte** Marian Lamprecht* Constanze Herr* 24-Stunden-Hotline: Achtug n : Fristablauf fü r Wintersemester teilweise schon z um ! Fax

8 Anzeige Berufsunfähigkeitsversicherung Eine wertvolle Lebenshilfe für die ganze Familie Es gibt Themen, die verdrängt jeder nur allzu gerne. Wird schon alles gut gehen! lautet die gängige Devise. Doch diese Gutgläubigkeit kann gefährlich werden. Beispielsweise dann, wenn es um Berufsunfähigkeit geht. Denn das Risiko berufsunfähig zu werden, ist größer als man glauben möchte. Mittlerweile trifft es jeden vierten Bundesbürger. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist also nach der Haftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung. Unter Berufsunfähigkeit versteht man eine ärztlich bestätigte, dauernde Beeinträchtigung der Berufsausübung durch Krankheit, Unfall oder Invalidität. Bei Berufsunfähigkeit kann man seinen ausgeübten Beruf nicht mehr ausführen. Doch bei einer Berufsunfähigkeit kann der Betroffene anders als bei der Erwerbsunfähigkeit noch weiterhin einem anderen Arbeitsverhältnis nachgehen, das seiner körperlichen und geistigen Konstitution entspricht. Er kann lediglich seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben. Aber es gibt eine gute Nachricht: Gegen Berufsunfähigkeit gibt es eine Versicherung. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch deshalb so wichtig, weil sie mehr Schutz bietet als die Ärzteversorgung und die gesetzliche Rentenversicherung. Denn diese Absicherungen reichen leider nicht mehr aus. Die Zahlungen beispielsweise des Versorgungswerkes greifen nämlich erst dann, wenn Ärztinnen und Ärzte ihre gesamte ärztliche Tätigkeit wegen eines körperlichen oder geistigen Gebrechens einstellen müssen. In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es zudem seit dem 1. Januar 2001 die Berufsunfähigkeit nur noch für Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Was ist zu beachten, um individuellen Versicherungsschutz zu bekommen? Eine gute Beratung vor dem Abschluss einer solchen Police ist wichtig. Denn sie sollte keinesfalls zu hoch abgeschlossen sein. Also: Welcher Betrag würde fehlen, wenn plötzlich das Arbeitseinkommen wegfiele? Und genau so hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente sein, um diese finanzielle Lücke zu füllen. Wenn bei Vertragsabschluss Erkrankungen vorliegen, akzeptieren Sie lieber einen Beitragszuschlag, statt diese Erkrankungen vom Vertrag auszuschließen. Vereinbaren Sie mit dem Versicherer aber unbedingt schwarz auf weiß, dass der Beitragszuschlag entfällt, sobald die betreffenden Krankheiten ausgeheilt sind. Auch während eines möglichen Erziehungsurlaubs soll Ihr Beruf Maßstab für die Anerkennung der Berufsunfähigkeit bleiben. Auch die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente darf nicht zu knapp bemessen sein. Als Faustregel gilt: 75 Prozent des Nettoeinkommens. Ihr Versicherungsvertrag soll eine Erhöhungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung vorsehen, damit sich die Rente etwa bei späterer Heirat oder Geburt eines Kindes problemlos anpassen lässt. Der Vertrag soll keine so genannte abstrakte Verweisung beinhalten. Denn sonst können Sie im Leistungsfall auf Tätigkeiten verwiesen werden, die nicht Ihrer Qualifikation und Ihrem Stand entsprechen. Und noch ein wichtiger Tipp: Junge Berufseinsteiger profitieren am meisten von einer Kombination aus Berufsunfähigkeitsund Lebensversicherung. Sie bietet Invaliditätsschutz und Altersvorsorge in einem! Diese Kombination ist beliebt. Und der Clou: Sie ist kaum teurer als die alleinige Berufsunfähigkeit. Interessiert? Schicken Sie uns einfach den beigefügten Antwortcoupon, oder rufen Sie uns an: ( ) Sie erhalten umgehend ein individuelles Angebot und auf Wunsch auch Unterstützung in allen anderen Versicherungsfragen. 5, rue C. M. Spoo L-2546 Luxembourg Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage

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10 Ärztekammer Aus der ärztekammer Hat die Beratung zum Ergebnis, dass Einzelmaßnahmen ausreichend sind, und eine Komplexleistung oder eine heilpädagogische Maßnahme nicht in Betracht kommt, wird eine entsprechende Empfehlung mit Begründung den jeweils zuständigen Stellen (Ärzten) zugeleitet. Zeichnet sich die Notwendigkeit einer Komplexleistung oder einer heilpädagogischen Maßnahme ab, wird eine Interdisziplinäre Diagnostik eingeleitet. Diese Interdisziplinäre Diagnostik wird unter ärztlicher Verantwortung durchgeführt. Sie unterteilt sich in: die ärztliche Diagnostik, die medizinisch-therapeutische Diagnostik und die heilpädagogische Diagnostik. Dabei ist das familiäre und soziale Umfeld mit einzubeziehen. Im Falle der Notwendigkeit einer Komplexleistung oder einer heilpädagogischen Maßnahme, werden die Ergebnisse der Diagnostik einem Fachausschuss vorgelegt, der einen Be handlungs- und Förderplan entwickelt und die jeweiligen Maßnahmen der Komplexleistung darstellt. Ergibt die Interdisziplinäre Diagnostik, dass keine Komplexleistung erforderlich ist, werden die entsprechenden einzelnen Behandlungsmaßnahmen z. B. den übermittelnden Ärzten und den Eltern weitergegeben. Der Fachausschuss, der unter ärztlicher Leitung gebildet wird, setzt sich aus Vertretern der Disziplinen der Frühförderstellen und des überörtlichen Trägers der Sozialhilfe zusammen. Ihm werden auch sämtliche für die Entscheidung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Der Leistungsträger ist gehalten, sich an den Empfehlungen des Fachausschusses zu orientieren. Die Integrativen Frühförderstellen haben alle Professionen, die notwendig sind, also z. B. Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Physiotherapeuten, Logopäden usw. vorzuhalten. Sie können sie selbst beschäftigen oder entsprechende Verträge der Inanspruchnahme mit niedergelassenen Therapeuten schließen. Das neue System führt dazu, dass rechtzeitig und frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. Die betroffenen Kinder erhalten so früh wie möglich die für sie beste Betreuung und Unterstützung, um Defizite zu beheben, abzumildern und um Folgeschäden zu vermeiden. Zur Finanzierung Bei der gegebenen Komplexleistung übernehmen die überörtlichen Träger der Sozialhilfe 80 % und die Krankenkassen 20 % der anfallenden Kosten. Die medizinisch-therapeutische Leistun gen, die im Zuge der Komplexleistung durch die Interdisziplinären Frühförderstellen erbracht werden, können dann von den behandelnden Ärzten nicht abgerechnet werden. Diese Leistungen belasten dann auch nicht mehr das ärztliche Budget. Soweit eine Leistung gewährt wird, erfolgt eine schriftliche Information an den behandelnden Kinderarzt durch das Landesamt. Zur Übergangszeit Für die Übergangszeit von der alten Frühförderung zur neuen Art der Komplexleistung im Bereich der Frühförderung gilt folgendes: Im Protokoll der 7. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft zur Umsetzung der Landes-Rahmenempfehlung für die Frühför derung im Saarland in die Praxis vom heißt es zu dem Bereich der Übergangszeit:...Laufende Fälle mit rein heilpädagogischen Leistungen bleiben vom FA (Fachausschuss) unberührt, Verlängerungen mit Bestandteil Komplexleistungen (d.h. ein Kind hat bereits oder benötigt Heilmittelleistungen) werden ebenfalls nicht im FA beraten; wichtig ist hier, dass die begonnene Behandlung beim jeweiligen Heilmittelerbringer fortgeführt wird. Sowohl die Heilmittelverordnung wie auch eine Absprache zwischen dem Landesamt und der Landesarbeitsgemeinschaft Frühförderstellen gelten derzeit immer noch. Diese sind auch den Krankenkassen als Rehaträgern bekannt. Somit werden die Fälle, die nach vorheriger Praxis bei der Frühförderung bekannt wurden, noch nach altem Recht behandelt. Die von den Kinderärzten verordneten Heilmittel müssen insoweit noch von den jeweiligen Krankenversicherungsträgern übernommen werden. 12

11 aus wissenschaft und forschung Fit und selbstständig im Alter durch Technikeinsatz Von Thomas Norgall, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, Erlangen Zusammenfassung Die demografische Entwicklung führt in allen industrialisierten Ländern zu einem steigenden Anteil älterer Menschen mit entsprechend wachsendem Bedarf an Unterstützungs- und Pflegeleistungen. Dieser kann absehbar nur unter Einbeziehung von Technikeinsatz gedeckt werden. Hierfür bestehen im letzten Jahrzehnt entwickelte, mit Begriffen wie intelligentes Wohnen, Personal Health und Ambient Assisted Living bezeichnete Konzepte, die im vorliegenden Beitrag anhand typischer Ausprägungen konkretisiert und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Aktuelle internationale Aktivitäten zur Entwicklung entsprechender Märkte und Produkte werden von großen Teilen der einschlägigen Industrie gemeinsam getragen. Die Öffnung der im Aufbau befindlichen Gesundheitstelematik- Infrastruktur für persönliche gesundheitsbezogene Anwen dungen ist eine wesentliche Voraussetzung für deren erfolgreiche Einführung in Deutschland. Weitere wichtige Erfolgsfaktoren liegen im politischen und regulatorischen Einflussbereich. Schlüsselworte: Domotik, Personal Health, Ambient Intelligence, Ambient Assisted Living, Gesundheits-Telematik Summary The present demographic development in all industrialized countries is resulting in an aging population with an increasing demand for support and care services. It can be foreseen that this demand can only be satisfied when involving the application of technology. Concepts for technology use that were developed during the last decade are associated with terms like intelligent home, Personal Health and Ambient Assisted Living. These are illustrated in this paper by typical application examples and a description of their common context is given. Ongoing international activities aiming at the development of markets and products that implement these concepts are jointly performed by major parts of the related industry. Enabling the use of the currently developing German health telematics infrastructure for personal health-related applications is a major prerequisite for introducing them in Germany. Further important success factors are located in the political and regulatory domain. Keywords: Domotics, Personal Health, Ambient Intelligence, Ambient Assisted Living, Health Telematics 1. Ausgangssituation Der demografische Wandel verändert unser Land. Im Jahr 2035 wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Mehr als die Hälfte der Menschen wird dann 50 Jahre und älter, jeder dritte Mensch älter als 60 sein [1]. Ähnliche Entwicklungen finden derzeit in allen industrialisierten Ländern der Erde statt: Die durchschnittliche Lebenszeit wird immer länger, der Anteil alter Menschen an der Gesamt bevölkerung immer größer. Die allgemeine Lebenszeitverlängerung ist in vielen Fällen mit einem Gewinn an Lebensqualität und gesunder Lebenszeit verbunden. Dennoch steigt mit zunehmendem Lebensalter unweigerlich die Gefahr der Manifestation vormals latenter chronischer Krankheiten. Ebenso treten degenerative Prozesse stärker in Erscheinung. Jeder fünfte über 65-Jährige leidet an einer chronischen Krankheit oder Behinderung und fast immer, wenn es nach dem 65. Lebensjahr zu einer Erkrankung kommt, ist diese chronischer Natur. Mit steigendem Alter ist das Krankheitsgeschehen zudem durch das Phänomen der Multimorbidität gekennzeichnet; jeder dritte über 70-Jährige hat mindestens fünf verschiedene Erkrankungen und somit ein deutlich erhöhtes Risiko, funktionell erheblich beeinträchtigt zu sein [2], [3]. Die demografische Entwicklung ist verknüpft mit der dramatischen Veränderung bzw. Auflösung familiärer Strukturen. Die Geburtenzahlen in Deutschland befinden sich seit Jahren im freien Fall, sodass sich innerhalb einer Generation die Zahl der Nachkommen beinahe halbiert hat. Zwar wird derzeit noch die überwiegende Mehrheit der Pflegebedürftigen zu Hause betreut, fast die Hälfte sogar ausschließlich durch Angehörige. Zukünftig kann jedoch bei anhaltender Bevölkerungsentwicklung maximal ein Drittel aller Erwerbstätigen im Fall von Pflegebe dürftigkeit mit der Unterstützung durch eigene Kinder rechnen [2], [4]. Das eklatante Schrumpfen des jungen Anteils der Bevölkerung ist neben der angespannten Arbeitsmarktsituation letztlich in mehrfacher Hinsicht dafür verantwortlich, dass der steigende Bedarf an Unterstützungs- und Betreuungsleistungen zukünftig weder innerhalb der Familien noch in gewohnter Weise durch die sozialen Sicherungssysteme gedeckt werden kann. Seitens der Betroffenen steht dem steigenden Bedarf an professioneller Hilfe und Lebensunterstützung der Wunsch gegenüber, ihr Leben so lange wie möglich selbständig zu führen und ein bedarfsgerechtes Unterstützungsniveau in ihrer häuslichen Umgebung zu organisieren. Als informierte Bürger und Patienten sind sie zunehmend willens und in der Lage, in Präventions-, Behandlungs- und Versorgungsprozessen eine aktive Rolle zu übernehmen. Die Herausforderung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik besteht darin, die vorhandenen bzw. ständig wachsenden organisatorischen und technischen Potentiale zu nutzen, um Angebot und Nachfrage, Unterstützungsleistungen und -bedarf neu auszubalancieren. Unter der Maxime ambulant vor stationär hat eine vergleichbare Entwicklung mit der Einführung der DRGs im Krankenhaussektor und den resultierenden frühzeitigeren Entlassungen von Krankenhauspatienten bereits begonnen. Absehbar ist dabei, dass: 1) sich die gewünschten und erforderlichen Unter stützungsleistungen in privater, häuslicher Umgebung nur mit Technikeinsatz bezahlbar und praktikabel gestalten lassen, 2) parallel zum (und teilweise hervorgerufen durch) häuslichen Einsatz von Technik weiterer Bedarf an professioneller 13

12 aus wissenschaft und forschung Unterstützung z.b. Überwachungsleistungen in telemedizinischen Zentren entsteht, dessen Umfang und Kosten wiederum nur durch entsprechenden Technikeinsatz begrenzt werden können Konzepte für personen- und gesundheitsbezogenen Technikeinsatz Im Folgenden werden verschiedene Paradigmen und Konzepte des Technikeinsatzes vorgestellt, welche für die Bedürfnisse älterer Menschen, insbesondere bei der Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit und Selbständigkeit in einer bekannten häuslichen Umgebung, geeignet erscheinen. Die gewählte Reihenfolge der Darstellungen orientiert sich an der Chronologie der entsprechenden Entwicklungen. Die Auswahl der erwähnten Anwendungen ist notwendiger Weise unvollständig und versucht, jeweils typische Ausprägungen herauszugreifen. 2.1 Intelligentes Wohnen Die seit Anfang der 90er Jahre verwendeten Begriffe Smart Home und Intelligentes Haus bzw. Intelligenter Haushalt oder Intelligentes Wohnen bringen zum Ausdruck, dass die in einem privaten Haushalt vorhandenen, üblicherweise unabhängig voneinander betriebenen Komponenten und Systeme der Haustechnik (Hausgeräte, Heizung, usw.), teilweise auch der Unterhaltungselektronik (Audio-/Video-Systeme) und der Telekommunikation (Telefon, Internet), in der Lage sind, computergestützt zu kommunizieren und zu kooperieren. Für entsprechende Systeme wird international auch der Begriff Domotik benutzt. Grundsätzlich lassen sich damit Komfort und Sicherheit für die Bewohner steigern sowie der Verbrauch von Ressourcen wie Energie und Wasser minimieren, aber auch die selbständige Lebensführung gerade für ältere Menschen unterstützen, die in Ihrer Mobilität oder ihren Sinneswahrnehmungen eingeschränkt sind. Dabei sind die verschiedenen Aspekte des Nutzens intelligenter Wohnumgebungen häufig eng miteinander verbunden. Dies gilt z.b. für das automatische Schließen und Öffnen von Fenstern oder Jalousien, das mit dem Ein- und Ausschalten der Beleuchtung, aber auch im Sinne eines optimalen Raumklimas mit Heizung und Belüftung verknüpft werden kann. In ähnlicher Weise stellt die Möglichkeit, an der Haustüre wartende Besucher per Fernsehbild sichtbar zu machen und die Wohnungstür per Fernbedienung zu öffnen; für gehbehinderte Menschen eine erhebliche Erleichterung dar. Das per Knopfdruck oder Sprachbefehl ferngesteuerte oder automatische Öffnen der Wohnungstür für Helfer bei Notfällen kann die Zeit bis zu deren Eingreifen um entscheidende Minuten verkürzen. Im 2001 in Betrieb genommenen inhaus1 des FraunhoferinHaus- Innovationszentrums in Duisburg (www.inhaus-zentrum. de) ist eine umfassende Auswahl neuer Technologie- und Anwendungslösungen für das private Wohnen und insbesondere auch dafür entwickelt und erprobt worden, Senioren länger ein eigenständiges Leben zu ermöglichen (Abbildung 1).Viele der in inhaus1 entwickelten und erprobten Lösungen sind mittlerweile Abbildung 1: Funktionen intelligenten Wohnens für Ältere im inhaus 1 erfolgreich in die Praxisanwendung gebracht worden. Das inhaus- Zentrum wird z. Zt. um eine inhaus2-anlage für den Nutz immobi lienbereich erweitert. Trotz ihrer Potentiale haben intelligente Wohnumgebungen bisher keine flächendeckende Verbreitung gefunden, sondern lediglich im gehobenen Marktsegment Eingang gefunden. Wesentliche Ursachen hierfür sind die grundsätzlich kostspielige in der Regel draht- bzw. kabelgebundene Installation und insbesondere die Schwierigkeit, vorhandene Bausubstanz zu tragbaren Kosten entsprechend nachzurüsten. Fortschritte der Mikroelektronik und der drahtlosen Kommunikationstechnik haben in den letzten Jahren nicht nur zu kostengünstigeren Weiterentwicklungen intelligenter Wohnumgebungen geführt, sondern auch eine neue Generation gesundheitsbezogener Anwendungen ermöglicht, die im folgenden beschrieben werden. 2.2 Personal Health Die Wortkombination Personal Health wurde zunächst im angelsächsischen Raum als Bestandteil von Begriffen wie Personal Health Record und Personal Health Systems verwendet, hat sich aber in den letzten Jahren zunehmend verselbständigt. Ähnlich wie sich Personal Computer als Ergänzung und Gegenstück zu professioneller Computertechnik etabliert haben, bezeichnet Personal Health die Verfügbarkeit ehemals nur durch medizinisches Personal verwendeter Geräte, aber auch entsprechender Informations- und Dienstleistungsangebote für den privaten Anwender. Personal Health charakterisiert auch die Richtung eines Paradigmenwandels, der vom traditionellen organisationszentrierten Gesundheitswesen über in den letzten Jahren entstandene, prozessgesteuerte Versorgungsformen zu personen-zentrierter, individualisierter Prävention, Diagnostik, Therapie und Pflege führt. Dieser gegenwärtig international stattfindende Veränderungsprozess wird gefördert von den genannten Entwicklungen im Bereich Telemonitoring, hinzu kommen weitere Ausprägungen personalisierter Medizin, welche einerseits mit intensivem Einsatz von Informationstechnologie und Telematik (ehealth) die personenbezogenen Integration digitaler Pati en

13 aus wissenschaft und forschung tendaten (Bilder, Vitalparameter, demographische und anamnestische Daten, Laborbefunde) ermöglichen, andererseits aktuelle Entwicklungen in Biotechnologie, Genomik und Pharmazie einbeziehen [5], [6]. Die für Personal Health Care eingesetzte Technik umfasst insbesondere tragbare, medizinische Geräte bzw. Systeme, die speziell für den diagnostischen und Therapie begleitenden Einsatz im häuslichen Umfeld konzipiert sind. Ein solches Telemonitoring-System besteht typischer Weise aus medizinischen Sensoren und einer im unmittelbaren Umfeld des Benutzers befindlichen oder vom Benutzer getragenen Basisstation. Diese erfasst die von den Sensoren gelieferten Daten, bereitet diese ggf. auf und leitet sie über ein drahtloses oder drahtgebundenes Übertragungssystem zum Arzt, Krankenhaus oder telemedizinischen Dienstleister / Zentrum weiter, wo Datenspeicherung und -auswertung stattfinden. Die an oder im Körper getragenen Sensoreinheiten kommunizieren mit der Basisstation über ein drahtloses Netzwerk geringer Ausdehnung (Body Area Network BAN / Personal Area Network PAN). Die Basisstation kann sowohl ein ortsfestes, mit einem Festnetzanschluss verbundenes persönliches Computersystem sein als auch ein mobiles Gerät (Smartphone, PDA, etc.) mit drahtloser Übertragungstechnik (GSM, UMTS, WLAN). Im November 2001 wurde auf der Fachmesse MEDICA ein exemplarisches Telemonitoring-Szenario als funktionaler De monstrator für das im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojekts entwickelte Body Area Network BAN gezeigt (Abbildung 2). Für die Erfassung von Biosignalen kommen dabei Module auf Basis eingebetteter Mikrocontroller zum Einsatz, die im Sinne einer Sternstruktur über ein neu entwickeltes, für die körpernahe Verwendung optimiertes Funknetz mit einer am Körper getragenen Basisstation kommunizieren. Diese verbindet sich ihrerseits bei Bedarf mit einer korrespondierenden ortsfesten Station. Mit der mobilen Erfassung von Blutdruck, Temperatur und EKG und deren drahtloser Über tragung konnte die Funktionsfähigkeit des BAN-Systems und die prinzipielle Realisierbarkeit nicht-stationären Mulit para meter-monitorings nachgewiesen werden. Die Mobilität des Patienten wurde dabei lediglich durch die für die drahtlose Anbindung des körpernahen Netzwerks an ein stationäres Gateway verwendete DECT-Technologie begrenzt [7]. Entsprechende technologische Entwicklungen drahtloser Kommunikationstechnik, aber auch intelligenter Textilien dauern bis heute an, ergänzt durch entsprechende Forschung auch auf Abbildung 2: Body Area Network (BAN) Demonstrator (Medica 2001) Abbildung 3: Funktionen des Ambient Assisted Living (Quelle: Jähnichen,VDE-Hintergrundpapier AAL) verwandten Gebieten, wie z.b. Signalverarbeitung, Bewegungsartefakt-Unterdrückung und Sensorfusion ergänzt. Die meisten der diesbezüglichen Arbeiten sind explizit im Hinblick auf gesundheitsbezogene Anwendungen und deren zunehmende Relevanz, speziell in den Industriestaaten, motiviert. 2.3 Ambient Intelligence und Ambient Assisted Living (AAL) Der Begriff Ambient Intelligence bezeichnet ein Paradigma der Interaktion zwischen dem Menschen und seiner Alltagsumgebung, die Vision einer Welt, in der wir von intelligenten, intuitiv bedienbaren Geräten umgeben sind, die uns bei der Organisation und Gestaltung unseres täglichen Lebens beruflicher und häuslicher Arbeit, Erziehung, Bildung, Freizeit, Urlaub, aber auch bei Krankheit unterstützen. Ambient Intelligence versetzt diese technische Umgebung in die Lage, sich des in ihr handelnden Menschen, seiner Ziele und Bedürfnisse bewusst zu werden und den Menschen aktiv bei der Durchführung von Tätigkeiten und der Erreichung seiner Ziele zu unterstützen. So kann Nutzern die Bedienung von Geräten erleichtert, deren Funktionsweise und Verhalten an den Nutzer angepasst werden. Wenn mein Autoradio denselben Radiosender einstellt, den ich eben noch am Frühstückstisch gehört habe, ist dies ein einfaches Beispiel für diese bewusste, pro-aktive Umgebung; genauso wie das Handy, das den Klingelton abstellt, wenn ich in einer Besprechung bin oder der Bade zimmerspiegel, der mich daran erinnert, meine Medika mente zu nehmen. Technische Basis von Ambient Intelligence ist die Durchdringung der Gegenstände des täglichen Lebens mit Informations- und Kommunikationstechnik der Mensch wird von einer Vielzahl von Information Appliances und Smart Artefacts umgeben. Um die Vision von Ambient Intelligence Wirk lichkeit werden zu lassen, muss ein stimmiges Zusammenspiel zwischen dem Netzwerk der Appliances und dem benutzenden Menschen gewährleistet sein. Durch drahtlose Netze und eingebettete Sensorik wird die Voraussetzung geschaffen, dass die Appliances einer Umgebung situationsbezogen als Ensemble agieren können. Darüber hinaus sind neue Strategien und Dienstleistungen für die Selbstorganisation von Geräte- Ensembles erforderlich, die eine Adaption an die jeweiligen Bedürfnisse oder Wünsche der Benutzer ermöglichen. Als eines der aussichtsreichsten Anwendungsgebiete für derartige Sys 15

14 aus wissenschaft und forschung 16 teme wurde die Unterstützung von Funktionen des täglichen Lebens durch ambient intelligente assistive Systemen identifiziert und mit Ambient Assisted Living bezeichnet. Vergleicht man die durch Ambient Assisted Living und Personal Health bezeichneten Domänen, ergibt sich eine gemeinsame Schnittmenge: Auf Ambient Intelligence basierende Systeme eignen sich auch für Personal Health -Anwendungen. In der Praxis verzichten zahlreiche, nach eigenem Selbstverständnis Ambient Assisted Living verkörpernde Entwicklungen weitgehend oder gänzlich auf im eigentlichen Sinne ambient intelligente Anteile und bedienen sich lediglich der für Personal Health -Systeme typischen Komponenten und Funktionen. Andererseits werden in Ambient Assisted Living zunehmend auch Techniken intelligenten Wohnens einbezogen (Abbildung 3) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäische Union haben in jüngster Zeit Förderprogramme für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema Ambient Assisted Living aufgelegt, die Innovationen für die Unterstützung älterer Menschen zum Ziel haben und das selbständige Leben Älterer in ihrer häuslichen Umgebung erleichtern sollen. 3. Personal Health und AAL Produkt- und Marktvorbereitung Um zunächst ausgehend von den Verhältnissen in den USA Märkte für Personal Health -Systeme und -Anwendungen zu entwickeln, hat sich im Jahr 2006 eine internationale Allianz mit dem Namen Continua Health Alliance (www.continuaalliance.org) gegründet, die mittlerweile ca. 150 Firmen umfasst. 3.1 Ziele und Aktivitäten Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeiten war die Analyse aktueller Trends in den Bereichen Lebensführung, Gesundheit, Bevölkerungsentwicklung sowie der Kosten für die Gesundheitsversorgung. Als Schwerpunkte der resultierenden Aktivitäten wurden die Handhabung des Anstiegs chronischer Erkrankungen älterer Menschen sowie die Notwendigkeit identifiziert, gesundheitliche Versorgung aus den traditionellen Institutionen in das alltägliche Leben und die häusliche Umgebung des Konsumenten zu verlagern. Voraussetzung für die technische Umsetzung der erarbeiteten Ziele ist die Interoperabilität offener Systemen aus persönlichen gesundheitsbezogenen Komponenten verschiedener Hersteller. Um diese zu ermöglichen, werden Richtlinien als Kochrezepte für die Entwicklung interoperabler Produkte erarbeitet, die sich auf ein umfassendes System von internationalen Normen bzw. Industriestandards stützen. Die vorgesehenen Anwendungsgebiete umfassen neben Fitness und Wellness insbesondere auch: Disease Management für chronische Krankheiten außerhalb klinischer Umgebungen (Monitoring des Krankheitsverlaufs mit Biosensoren, Trendanalyse, Überwachung von Aktivitäten, Planung von Kontakten mit medizinischen Dienstleistern, Telekonsultation, Videokonferenzen) Unterstützung unabhängiger Lebensführung im Alter mit dem Ziel, möglichst lange in der häuslichen Umgebung leben zu können (gesundheitsbezogene und psychosoziale Unterstützung und Anleitung, kontinuierliche Erfassung der Befindlichkeit, Anregung zu körperlicher, geistiger und sozialer Aktivität, Erinnerung an Medikamenteneinnahme und Arztbesuche, Diätunterstützung, Alarm und Alarmbe handlung bei Notfällen, Monitoring des Gesundheitszustands mit Biosensoren) Abbildung 4 gibt einen Überblick über Komponenten, Netzwerktechnologien und Dienste, die in diesen Anwendungsgebieten eingesetzt werden und deshalb in die Arbeiten der Continua Alliance einbezogen sind. Am Beginn des Continua-Entwicklungsprozesses steht jeweils eine durch Befragung von Continua-Mitgliedern ermittelte Liste von Vorschlägen für Use Cases, die sich auf eines der vorgesehenen Anwendungsgebiete beziehen. Daraus werden diejenigen Funktionalitäten und Anforderungen abgeleitet und gemäß ihrer Priorität ausgewählt, die zeitnah bearbeitet und in die jeweils nächste Version der Richtlinien aufgenommen werden sollen. Die Continua-Interoperabilitäts-Richtlinien sollen grundsätzlich auf industriell akzeptierten Standards bzw. Normen basieren. Continua hat dementsprechend gezielt nach geeigneten Dokumenten bzw. entsprechenden Standardisie rungs orga ni sationen gesucht, um mit diesen gemeinsam die Norm entwicklung voranzutreiben. Im Rahmen der Interoperabilitäts-Richtlinien werden standardbasierte Profile definiert, die letztlich als Basis für eine Zertifizierung einzelner Produkte dienen. Um Kompatibilität von Produkten zu diesen Profilen sicherzustellen, entwickelt Continua ein Zertifizierungs- und Testprogramm, das detaillierte Testspezifikationen und automatisierte Testwerkzeuge einschließt, so dass Hersteller die Richtlinienkonformität nachweisen können. Spezielle Veranstaltungen, sogenannte Interoperability Events sollen sicherstellen, dass Produkte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten. Jedes Produkt, welches dort das Zertifizierungs- und Testprogramm erfolgreich absolviert hat, wird zertifiziert und darf sich mit dem Continua- Logo schmücken. Continua führt daneben wichtige flankierende Aktivitäten durch. So wurden für die letzten fünf Jahre systematisch einschlägige Untersuchungsergebnisse aus den USA und Europa gesammelt, um insbesondere Krankenversicherer von den Vorzügen interoperabler persönlicher Gerätesysteme zu überzeugen. Der Nachweis der grundsätzlichen Wirtschaftlichkeit solcher Systeme ist unbedingte Voraussetzung für erfolgreiche Diskussionen mit Regulierungsbehörden und Kostenträgern. 3.2 Verwendung internationaler Normen und Industriestandards Im Rahmen des geschilderten Auswahlprozesses hat Continua bereits verschiedene Normen- bzw. Standardsysteme und die jeweils verantwortlichen Organisationen für die weitere Nutzung bzw. Zusammenarbeit ausgewählt. Nach erfolgter Auswahl

15 aus wissenschaft und forschung Abbildung 4: Das Continua Personal Health Eco-System (Quelle: Continua) erfolgte im Sinne des beschriebenen Prozesses ein erneuter, detaillierter Abgleich der bereits existierenden Dokumente mit den Anforderungen, um bestehende Lücken zu identifizieren. Diese stellen den Ausgangspunkt für laufende Normungs- bzw. Standardisierungsarbeiten dar. ISO/IEEE Standards ermöglichen Interoperabilität zwischen Komponenten verschiedener Hersteller auf der Ebene der persönlichen Gerätesysteme. Eine gemischte Arbeitsgruppe aus Vertretern der für Healthcare Devices zuständigen Working Group 7 des ISO TC 251 (Health Informatics) und der IEEE Gruppe arbeitet an Datenmodellen, Nomenklatur- und Kodierschemata und Protokollstandards für Personal Health, die unabhängig von der Technologie des verwendeten Netzwerks bzw. Transportsystems sind. Erste Ergebnisse sind der technische Report IEEE , der einführenden Charakter besitzt und Ausgangspunkt der weiteren Arbeiten ist, sowie das Dokument IEEE Optimized Exchange Protocol, das die für Personal Health -Anwendungen relevanten Bestandteile mehrerer Standards zusammenfasst und teilweise anwendungsspezifisch erweitert. Um semantische Interoperabilität bei Implementierungen von IEEE für unterschiedliche medizinische Geräte/Sensoren, insbesondere aber für die Messung verschiedener Biosignale zu gewährleisten, wird dieser durch gerätespezifische Supplemente ( Device Specializations ) ergänzt, welche detaillierte Ver wendungshinweise, aber auch Definitionen zusätzlicher Objekte, Attribute, Identifikatoren und Dienste enthalten sowie be stimmte Standard-Konfigurationen festlegen. Die Liste in Entwicklung befindlicher Device Specializations entspricht dem vorgesehenen Gerätespektrum. Aufgabe der mit Continua kooperierenden Bluetooth SIG Medical Devices Working Group ist es, Interoperabilität zwischen mit drahtlosen Bluetooth-Schnittstellen ausgestatteten medizinischen und gesundheits- bzw. fitnessbezogenen Geräten sowie korrespondierenden Systemen zur Speicherung, Auf bereitung und Weitergabe entsprechender Daten (wie Mobil telefone / Smartphones / PDA, Set-Top-Boxen, Personal Computer etc.) zu ermöglichen. Dabei wurde ein spezielles Protokollprofil das Bluetooth Health Profile entwickelt, das die einfache drahtlose Verbindung und anwendungsspezifische Kooperation zweier entsprechender Geräte unterstützt. In vergleichbarer Weise entwickelt die USB-IF Personal Healthcare Device Working Group für Continua eine Spezifikation, die Interoperabilität z.b. zwischen Blutdruckmeßgeräten oder Fitnessuhren und Personal Computern über eine USB-Verbindung ermöglicht. HL7-Standards (www.hl7.org) sind für die Gestaltung entsprechender elektronischer Dokumente und Akten für die strukturierte Datenspeicherung (HL7 CCD) sowie die Kommunikation mit professionellen Einrichtungen des Gesundheitswesens (HL7 V 2.5) vorgesehen. Unter Einbeziehung verschiedener Softwarehersteller arbeiten Continua und HL7 an einem Implementierungsleitfaden für persönliche Gesundheitsakten auf Basis von HL7 CDA (Clinical Document Architecture) Release 2. 17

16 aus wissenschaft und forschung Dieser Implementierungsleitfaden legt u. a. fest, wie Daten und Informationen aus Personal Health -Anwendungen ( welche typischer Weise sowohl Telemonitoring-Daten als auch Analyseergebnisse umfassen ) repräsentiert werden, um von entsprechenden medizinischen Dienstleistern in elektronische Patientenakten übernommen werden zu können. Continua hat eine erste Version ihrer Richtlinien für 2008 angekündigt und will gleichzeitig ihr Zertifizierungs- und Test- Programm beginnen. Richtlinien, Tests und Verfahren sollen Interoperabilität aller Continua-Komponenten in Personal Health -Umgebungen gewährleisten. Dies kann entscheidend dazu beitragen, neuen innovativen Produkten den Weg zu bereiten, die Gesundheit und Lebensqualität erheblich verbessern und unnötige Kosten im Gesundheitswesen vermeiden können. Continua wird voraussichtlich auf der Fachmesse MEDICA 2008 erstmals auch in Deutschland in eine größere Öffentlichkeit treten. 4. Die Rolle der deutschen Gesundheitstelematik-Infrastruktur Persönliche Gerätesysteme, etwa für Telemonitoring-Anwendungen, setzen für ihren Betrieb das Vorhandensein einer kommunikations- und informationstechnischen ( Telematik -) Infrastruktur voraus, welche nicht nur den Austausch von Daten, sondern die anwendungsbezogene Kooperation mit korrespondierenden technischen Systemen auf Seiten der jeweiligen medizinischen Dienstleister (z.b. telemedizinisches Zentrum) ohne weitere menschliche Eingriffe sicherstellt. Diese semantische Interoperabilität zwischen Geräten und Dienst leistern ist gegenwärtig nur innerhalb geschlossener Strukturen realisiert, die von einem einzelnen Anbieter dominiert werden. Als flächendeckende, übergreifende IT-Infrastruktur für sicherheitskritische gesundheitsbezogene Anwendungen bietet sich in Deutschland die derzeit in Aufbau und Test befindliche Telematik-Infrastruktur der gematik Gesellschaft für Tele matikanwendungen der Gesundheitskarte mbh an (Abbildung 5). Tatsächlich ergaben einschlägige Untersuchungen [8], dass die Telematikinfrastruktur der gematik sämtliche Kriterien für diesen Zweck erfüllt und die angestrebte Integrierte Versorgung der Patienten unter Einbeziehung personalisierter Technikanwendungen ermöglicht. Ausschlaggebend sind hierfür vor allem folgende Aspekte: Flächendeckende, hohe Verfügbarkeit für alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen) Unterstützung medienbruchfreier Verwaltungsabläufe Zugriffsschutz für sicherheitskritische Daten Berücksichtigung der besonderen Datenschutzanforderungen des Gesundheitsbereichs 18 Abbildung 5: Gesundheitstelematik-Infrastruktur Gesamtarchitektur Version (Quelle:

17 Der Einführung von Finanzierungsmodellen für nachhaltig wirksame technische Lösungen im Gesundheitswesen und in der Pflege stehen bislang insbesondere Budget- und Sekto rengrenzen entgegen. Hier könnte eine Referate- und Ministerienübergreifende koordinierende Stelle Abhilfe schaffen, die sicherstellt, dass einzelne Maßnahmen auch für andere Ministerien zumindest auf ihre Relevanz geprüft werden. So könnte ein Umfeld geschaffen werden, in dem bezahlbare und nutzerzentrierte technische Lösungen nicht nur entwickelt, sondern auch in größerem Umfang vermarktet und eingesetzt werden. Technikeinsatz wird nur dann von Nutzern, Leistungserbringern und Kostenträgern als sinnvolle und notwendige Maßnahme akzeptiert werden, wenn möglichst viele der immanenten Nutzenpotentiale entsprechender Systeme ausgeschöpft werden. Mit zunehmendem Funktionsumfang und Durchdringungsgrad technischer Systeme kann andererseits immer weniger grundsätzlich von Akzeptanz seitens der Betroffenen ausgegangen werden. Notwendige Voraussetzung für den Abbau naheliegenaus wissenschaft und forschung State-of-the-Art-Design gemäß Konzept der Service orientierten Architekturen Ausbaufähigkeit für zukünftige Anwendungen Die Telematik-Infrastruktur impliziert die Festlegung alle technischen Kommunikationsaspekte, neue Fachdienste müssen sich nur noch um logische Koordinationsaspekte kümmern; was die Integration bzw. Erweiterung von Anwendungen dramatisch erleichtert. Zur Erreichung des Ziels der Integrierten Versorgung ist es allerdings erforderlich, die Telematik-Infrastruktur über den bisher vorgesehenen Umfang hinaus zu erweitern. Zu nennen ist hier neben der Öffnung eines direkten Zugangs für den Patienten insbesondere die Implementierung institutionsübergreifender elektronischer Langzeit dokumen tation (Elektronische Patientenakte, Elektronische Gesund heitsakte). Hierfür sind grundlegende Architekturfragen zu klären, die durchgängige Verwendung möglichst internationaler Standards zu verankern und entsprechende Fachdienste zu integrieren. Weitere Fachdienste sind für die Koordination und effiziente Verwaltung von Behandlungsprozessen zu erarbeiten. Für alle neuen Fachdienste müssen gleichzeitig spezifische Sicherheitskonzepte entwickelt bzw. bisherige erweitert werden. 5. Ökonomische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen Die Erwartungen, die in den Beitrag der Technik zur Bereitstellung der zukünftig erforderlichen persönlichen gesundheitsbezogenen Leistungen gesetzt werden, sind hoch. Ob diese Erwartungen erfüllt werden, hängt allerdings nur zum (vermutlich geringeren) Teil von der Qualität der erarbeiteten technischen Komponenten und Lösungen ab. Entscheidend ist vielmehr die Bereitschaft zu tiefgehenden, möglicherweise sogar radikalen Veränderungen, die nicht nur Patienten, Ärzteschaft und andere Leistungsanbieter und -erbringer im Gesundheitsund Sozialwesen sowie die dazugehörigen Kostenträger betreffen, sondern letztlich für jeden Bürger spür- und erlebbar werden. Insbesondere aber müssen tragfähige und nachhaltige Ge schäfts- und Betriebsmodelle für den Einsatz der verfügbaren technischen Lösungen entwickelt werden. Diese müssen, ausgehend von Erkenntnissen gegenwärtiger Dienstleistungsforschung, möglichst alle Einsparungspotentiale realisieren und dafür sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette einbeziehen. Dennoch gilt zumindest für die absehbare Zukunft der Vorbehalt, dass Finanzierungskonzepte ohne Kostenbeteiligung der jeweiligen Versicherungssysteme zumindest in Deutschland überwiegen chancenlos sind. Dies trifft auch für Investitionen in die technische Infrastruktur einer Wohnung zu, die dazu führen, dass ein Mensch länger zuhause leben kann. Die entstehenden Kosten lassen sich bislang kaum auf die gesellschaftlichen Finanzierungssysteme abbilden. In Zukunft wird es jedoch unabdingbar sein, das häusliche Umfeld als Gesundheits- und Pflegestandort zu fördern. Dies kann durch Regelungen in den Sozialversicherungssystemen geschehen, persönliche technische Systeme in den Katalog erstattungsfähiger Leistungen aufzunehmen. Denkbar sind auch staatliche oder kommunale finanzielle Unterstützungsleistungen. Dr. jur. Christian Färber Fachanwalt für Medizinrecht Frank Schmidt Fachanwalt für Medizinrecht Elisabeth Honecker Tätigkeitsschwerpunkt Arzthaftungsrecht, Arztstrafrecht Wir beraten und vertreten Sie u.a. in folgenden Bereichen: Niederlassungsberatung Praxis-(anteils)kaufverträge Gemeinschaftspraxisverträge MVZ-, Kooperationsverträge Ausscheiden aus Gesellschaften Zulassungsverfahren rechtsanwälte Wir arbeiten mit Ihrem Steuerberater und Ihrer Bank zusammen. An der Christ-König-Kirche 8, Saarbrücken Tel.: Fax: Anzeige Honorarrecht, Regresse, Wirtschaftlichkeitsprüfungen Berufsrecht, Disziplinarrecht Chefarzt-, Arbeitsverträge Arzthaftungs- und -strafrecht Krankenhausrecht 19

18 aus wissenschaft und forschung der Ängste bzw. ablehnender Haltungen ist die Einhaltung eindeutiger Standards zur Gewährleistung von Sicherheit und Vertraulichkeit. Über sämtliche technische und regulatorische Maßnahmen hinaus wird jedoch auch in Zukunft eine flankierende Vorbereitung und Begleitung des Technikeinsatzes durch qualifizierte menschliche Ansprechpartner erforderlich sein. Zur Behandlung dieser und ähnlicher Fragen ist in den letzten Jahren, maßgeblich initiiert durch den VDE und unterstützt durch zahlreiche Unternehmen und Organisationen wie z.b. die Fraunhofer-Gesellschaft, ein bundesweites Netzwerkes im Entstehen, das technische und nutzerbezogene Forschung, Industrie, Dienstleister und Endanwender verbindet [9, 10]. Angestrebt werden dabei nicht nur Kommunikation, Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten, sondern auch die Mitgestaltung einschlägiger Initiativen und Aktivitäten auf regionaler, Landes- und Bundesebene. Eine darüber hinaus auch international wahrgenommene Aufgabe ist die Begleitung und Initiierung laufender Standardisierungsund Normungsarbeiten. 6. Fazit Der mit Begriffen wie Personal Health und Ambient Assisted Living markierte Einsatz von persönlicher gesundheitsbezogener Technik stellt eine zukunftsweisende Perspektive dar. Während zahlreiche Pilotprojekte und erste Produkte die technische Machbarkeit unter Beweis stellen, kann sich das volles Potential persönlichen Technikeinsatzes erst als Bestandteil zukünftiger durchgängiger Dienstleistungsketten entfalten, die auf einer flächendeckenden, sicheren Telematik-Infrastruktur basieren. Um einen entsprechenden Markt für bezahlbare Produkte zu entwickeln, findet internationale Kooperation sowohl im Rahmen industrieller Allianzen als auch korrespondierender Normungsaktivitäten statt. Als integrierter Baustein übergeordneter Betreuungs- und Behandlungsstrategien ermöglicht der Einsatz persönlicher gesundheitsbezogener Technik nicht nur neue Formen des selbständigen Lebens älterer Menschen, sondern auch Steigerungen von Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung. Dem steht die Notwendigkeit gegenüber, als Voraussetzung tragfähiger Geschäfts- und Betriebsmodelle eine angemessene Kosten übernahme durch die jeweiligen Versicherungssysteme zu ermöglichen. Literatur: 1. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2008),: Eckpunkte zur Initiative Wirtschaftsfaktor Alter, Berlin 2. Winter, M. H.-J. (2006) Demographischer Wandel und pflegerische Versorgung im Alter: Zentrale Ressourcen und Herausforderungen. Deutsches Ärzteblatt online, aufsaetze/ Statistisches Bundesamt (2003) Pflegestatistik Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung - Deutschlandergebnisse, Bonn 4. Statistisches Bundesamt (2006): Bevölkerung Deutschlands bis koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Wiesbaden 5. Blobel B, Norgall T (2006) Standardbasierte Information und Kommunikation in der integrierten Versorgung - Das Personal Health Paradigma. HL7-Mitteilungen, Heft 21/2006, S Norgall T, Blobel B, Pharow P (2006) Personal Health The Future Care Paradigm. In: Bos L, Roa L, Yogesan K, O Connell B, Marsh A, Blobel B (Edrs.) Medical and Care Compunetics 3, Series Studies in Health Technology and Informatics, Vol IOS Press, Amsterdam, S Schmidt R, Norgall T, Bernhard J, von der Grün T, Mörsdorf H.J (2002) Body Area Network a Key Infrastructure Element for Patient-Centered Medical Applications. In: Proc BMT 2002, Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik 8. Presseservice Fraunhofer Verbund Information- und Kommunikationstechnik ( ) Fraunhofer FOKUS Studie untersucht Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen (www.iuk. fraunhofer.de) 9. VDE (2008) Postitionspapier Intelligente Assistenzsysteme im Dienst für eine reife Gesellschaft, VDE Ambient Assisted Living (Hrsg.), Frankfurt 10. VDE (2005) Thesen zum Anwendungsfeld Telemonitoring - Thesenpapier Telemonitoring, VDE Initiative MikroMedizin (Hrsg.), Frankfurt Anschrift des Verfassers: Thomas Norgall Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen Am Wolfsmantel Erlangen Tel. (0 9131) Fax ( ) Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus Bundes gesundheitsblatt, Bd. 52, Heft 3, März Online-Ärzteblatt verfügbar 5 Arbeitstage vor der Druckausgabe!

19 veranstaltungskalender Veranstaltungskalender Die angegebenen P (* = vorbehaltlich des endgültigen Programms) gelten nach der von der Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes am beschlossenen Fortbildungsordnung. Hinweis: Den aktuellen und ausführlichen Veranstaltungskalender finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer des Saarlandes unter (Ärzte Fortbildung) 2. Juni 2009 Zertifizierung beantragt! Qualitätszirkel Innere/Angiologie Saarlouis-Merzig Uhr Veranstaltungsort: Praxen der Teilnehmer Anmeldung unter Tel. ( ) oder Weitere Termine: 1.9. und Juni P Interdisziplinäre Thoraxkonferenz der SHG-Kliniken Völklingen, Lungenzentrum Saar Leitung: Prof. Dr. H. Schäfer und Dr. H. Isringhaus In der Thoraxkonferenz der SHG-Kliniken Völklingen werden im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards Patienten mit thorakalen Tumorerkrankungen besprochen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für externe Teilnehmer Patienten mit pulmonalen Erkrankungen aus der eigenen Praxis oder Klinik zur Falldiskussion vorzustellen. Die Thoraxkonferenz findet wöchentlich mittwochs jeweils um Uhr statt. Weitere Termine: 10.6., 17.6., 24.6., 1.7., 8.7., 15.7., 22.7., 29.7., 5.8., 12.8., 19.8., 26.8., 2.9., 9.9., 16.9., 23.9., 30.9., 7.10., , , , 4.11., , , , 2.12., und Zur Fallvorstellung bitte Kontaktaufnahme mit Frau S. Bier Tel. ( ) Fax: ( ) oder (Anmeldeformular als Download) 3. Juni 2009 Zertifizierung beantragt! Betriebsbesichtigung Ford-Werke Saarlouis Thema: Arbeitsmedizinische Aspekte bei der Beurteilung von gesundheitlichen Anforderungen an Mitarbeiter in einer industriellen Fertigung Die Werksbesichtigung soll therapeutisch tätigen Kollegen ermöglichen, die Anforderungen von Industriearbeitsplätzen kennen zu lernen ca Uhr Ford-Werke GmbH Saarlouis, Torhaus 1 Verantwortlich: Dr. Volker Christmann, Leiter Gesundheitsdienst Anmeldung: Isolde Käser Tel. ( ) Fax ( ) Vorherige Anmeldung dringend erforderlich, da Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt! Programm: Begrüßung im Filmsaal Produktionsabläufe und Arbeitsplätze im Ford- Werk Saarlouis Aufgaben des Werksärztlichen Dienstes Integration von leistungsgewandelten Mitarbeitern in industrielle Fertigungsprozesse Werksbesichtigung unter besonderer Berücksichtigung von ausgewählten Arbeitsplätzen Abschlussdiskussion 3. Juni P Qualitätszirkel Brust am Brustzentrum der Frauenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum des Saarlandes Prof. Dr. Drs. W. Schmidt, Prof. Dr. A. Bücker, Prof. Dr. R. Bohle und Mitarbeiter Uhr Brustzentrum Homburg/Saar, Universitäts-Frauenklinik, Gebäude 9 Auskunft: Dr. K. Anna, Frau J. Klein Tel: ( ) und Fax Niedergelassene Fachkollegen, insbesondere für Gynäkologie und Radiodiagnostik, sind herzlich eingeladen. Hinweis: Die Veranstaltung ist von der KV als DMP-Fortbildung anerkannt. Weitere Termine: 1.7., 5.8., 2.9., 7.10., und Juni Nervenärztliches Kolloquium Thema: Krankheitseinsicht bei Demenzkranken Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Uhr Hörsaal der Universitäts-Nervenklinik, Geb. 90, Homburg Auskunft: Dr. med. H. Keßler, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Tel. ( ) und Fax ( ) Juni Sitzung des Interdisziplinären Qualitätszirkels Rheumatologie Uhr Hotel Goldener Stern, In der Ludwigstr , St. Ingbert Moderation: Dr. Gerd Lanzer Thema: Auf den ersten Blick Rheumatologie aus dem Blickwinkel des Hautarztes Dr. med. Stefan John Anmeldung erbeten unter 3. Juni 2009 Qualitätszirkel der Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Selbstorganisatorische Hypnose und Hypnotherapie Uhr Pavillionstr. 10, Saarlouis Moderator: M. Antes Tel. ( ) Fax ( ) Weitere Termine: und Juni 2009 Gesundheitsforum St. Ingbert 2009 Prävention Gesundheit Umwelt St. Ingbert, Alte Schmelz, Mechanische Werkstatt Programm: Freitag, 5.6.: Uhr 21

20 veranstaltungskalender 22 Einlass/ Rundgang Ausstellerbereich/ Imbiss/ Kaffee Uhr Begrüßung Georg Jung Oberbürgermeister der Mittelstadt St. Ingbert Wolfgang Schild Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales Uhr Mit mehr Fitness zu mehr Gesundheit und Erfolg Dr. med. Klaus Steinbach Chefarzt und Ärztlicher Direktor Hochwald Kliniken, Weiskirchen, ehemals Präsident Nationales Olympisches Komitee (NOK), heute Mitglied Medizinische Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Uhr Die Zukunft im Blick: Nachhaltigkeit als Messlatte für erfolgreiche Unternehmen Annette Schlicht, Programmleiterin InWEnt, Internationale Weiterbildung und Entwicklung, ASA-entwicklungspolitische Lernwerkstatt, Berlin Uhr Pause Uhr Ambient Assisted Living (AAL) zur Unterstützung der Mobilität Professor Dr. Klaus-Peter Hoffmann, Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik IBMT, St. Ingbert Uhr Medizin der Zukunft Neues Bewusstsein für ein gesundes Leben! Dr. med. Alex Witasek Leiter der artepuri med für präventive und regenerative Medizin im Ostseebad Binz auf Rügen Vorträge, Seminare, Sendungen Rundfunk, Kongresse, Universitäten im In- und Ausland Mitglied Speakers Excellence (100 Top-Redner Deutschland) ab Uhr Buffet: regional biologisch natürlich gesund / Umtrunk Eintritt: 30,-- zuzügl. MwSt. Buffet und Getränke sind im Eintritt enthalten. Präventions-Parcours: kostenlose Gesundheitschecks Intermezzo musikalisch: Duo Gitarre und Geige Preisträgerinnen Jugend musiziert Qui Gong: Frau Pan, Traditionelle Chinesische Medizin, Orscholz Samstag, 6.6.: Uhr Einlass/ Frühstücksangebot Uhr Medizin der Zukunft Zivilisationskrankheiten: Zivilisation sollte gesund, jedoch nicht krank machen! Dr. med. Alex Witasek Leiter der artepuri med für präventive und regenerative Medizin im Ostseebad Binz auf Rügen Vorträge, Seminare, Sendungen Rundfunk, Kongresse, Universitäten im In- und Ausland Mitglied Speakers Excellence (100 Top-Redner Deutschland) Uhr Ganzheitliche Prävention aus zahnärztlicher Sicht Dr. Horst Kares Zahnarztpraxis für Ganzheitliche Zahnmedizin, Saarbrücken Uhr Wie kann Naturheilkunde bei Demenz helfen? Dr. med. Bernd Gehlen Chefarzt Geriatrische Klinik Sonnenberg, Saarbrücken Uhr Moderne radiologische Diagnostik bei unklarem Brustschmerz / Stellenwert des Herz-CT und Herz-MRT zur Früherkennung bei koronarer Herzerkrankung Dr. med. Christoph Buntru Praxis Radiologie/ Nuklearmedizin (RNS), Saarlouis Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Deutschen Radiologen Uhr Freie Radikale lassen uns alt aussehen / Mit Bewegung und richtiger Ernährung dem oxidativen Stress begegnen Dr. Michael Flegel Medizinische Information Ursapharm Arzneimittel Saarbrücken Uhr Qui Gong, im Lebenskonzept Yang-Sheng das Leben nähren Alexander Pan Leiter Traditionelle Chinesische Medizin Gesundheitszentrum Saarschleife/Orscholz Eintritt: Tageskarte 5,-- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre Eintritt frei Präventions-Parcours: kostenlose Gesundheitschecks Musikalisches Intermezzo: Uhr Saarländisches Jugendgitarrenorchester (SJGO) Vorherige Anmeldung erforderlich unter oder unter Veranstalter: Stadt St. Ingbert, mundimarketing, Kaltbornweg 20, Überherrn 6. Juni 2009 Zertifizierung beantragt! Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin Knappschaftskrankenhaus Püttlingen und Ärztekammer des Saarlandes Thema: Naturheilkunde und Komplementärmedizin in der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung Uhr Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 10. OG, Großer Saal, Saarbrücken Programm: Begrüßung, Einführung Naturheilkunde, Komplementärmedizin: Begriffsund Standortbestimmung H.-P. Volkmann, DKNP, Püttlingen Komplementärmedizin in der orthopädischen Facharztpraxis H. Lanzer, Praxis Dr. Lanzer, Völklingen Stellenwert der Homöopathie in der Hausarztpraxis N. N. Pause Ordnungstherapie, eine naturheilkundlichorientierte Form der Verhaltenstherapie D. Brück, DKNP, Püttlingen Naturheilkunde im Akutkrankenhaus: Stellenwert naturheilkundlicher/komplementär-medizinischer Verfahren in der stationären Versorgung hochgradig chronifizierter Schmerz- und Krankheitszustände M. Stimpel, DKNP, Püttlingen Naturheilkunde in der stationären Versorgung geriatrischer Patienten R. Scheel, SHG-Klinik Sonnenberg, Saarbrücken Schlusswort Anmeldung: A. Anschütz, Sekretariat Prof. Dr. M. Stimpel, Deutsche Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin Knappschaftskrankenhaus Püttlingen Tel. ( ) Fax ( ) Juni 2009 Zertifizierung beantragt! Symposium 2009 des Lungenzentrums Saar, Völklingen

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