Geschäftsbericht 2014

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1 Geschäftsbericht 2014

2 Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Gründung: 1979 Firmensitz (seit 2001): Gewerbehof am Ostbahnhof, Haager Straße 5 7, mit über m² Fläche für 60 Gewerbebetriebe und Seminarräume

3 Inhalt 2 Grußwort der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zukunft verlangt nach Vernetzung 4 6 Die MGS im Überblick Gremien der MGS Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr Bericht der Geschäftsleitung MGS und GWG München im Konzern Blickwinkel mit Weitsicht 10 Thema Perspektivenwechsel Wohnraum mit Vielfalt Vernetzung schafft Perspektive 48 Die MGS im Gespräch Im Gespräch mit Michaela May: Münchner Vielfalt 52 Lagebericht Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh (MGS) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Impressum Projektübersicht

4 Grußwort der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Grußwort der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zukunft verlangt nach Vernetzung Nichts ist so wichtig wie gute Kontakte. Das gilt offline genauso wie in der Online-Welt. Niemals zuvor war es so einfach, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten egal, ob mit Freunden, Menschen mit den gleichen Hobbys oder dem gleichen Beruf. Facebook, Twitter, Xing, Internet oder Vernetzung ist in der heutigen Zeit selbstverständlich gerade für die nachkommenden Generationen, die sogenannten Digital Natives. Und hier kann die MGS ihren Beitrag leisten. Wie soll Stadtentwicklung in den kommenden Jahren aussehen? Wie wollen wir leben, wie lässt sich in einer wachsenden Metropole Lebensqualität bewahren und steigern? Um das herauszufinden, ist auch für uns der Dialog mit den Bürgern wichtig. Im Netz und vor Ort. Sven Papendick, Öffentlichkeitsarbeit Doch diese Vernetzung verändert auch die Art und Weise, wie wir kommunizieren. Der direkte Kontakt oder das persönliche Gespräch bleiben die ursprünglichste und wertvollste Art der Kommunikation. Durch Internet, Handy, Facebook und Co. ist aber eine neue Situation entstanden. Menschen können sich jetzt in sogenannten Parallel-Communitys direkt und unmittelbar miteinander austauschen. Ob Politik, Sport oder Kunst zu jedem Thema kann man heute mitreden oder sich informieren. Niemals zuvor war es einfacher, sich einzubringen, seine Ideen zur Diskussion zu stellen und seine Meinung zu äußern. Und das hat Auswirkungen. Die Bürger wollen zu wichtigen Entscheidungen gehört werden, sie fordern Mitsprache. Nicht erst seit Stuttgart 21 ist das Thema Bürgerbeteiligung in aller Munde. Die Aufgabe von Politik, Behörden und Unternehmen wird es sein, neue Beteiligungsformen zu entwickeln. 2 3

5 Die MGS im Überblick Die MGS im Überblick Gremien der MGS Geschäftsführung Dipl.-Ing. Ulf Millauer, Geschäftsführer Gesellschafter GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbh, Beteiligung 94 % GEWOFAG Wohnen GmbH, Beteiligung 6 % Aufsichtsrat Vorsitzende: Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München Stellvertreter: Christian Amlong, Stadtrat der Landeshauptstadt München Mitglieder: Eva Caim, Stadträtin der Landeshauptstadt München Herbert Danner, Stadtrat der Landeshauptstadt München, ab Gülseren Demirel, Stadträtin der Landeshauptstadt München, bis Christian Müller, Stadtrat der Landeshauptstadt München Sebastian Schall, Stadtrat der Landeshauptstadt München, ab Mario Schmidbauer, Stadtrat der Landeshauptstadt München, bis Sebastian Dusch, Stadtdirektor, Stadtkämmerei der Landeshauptstadt München Sigismund Mühlbauer, Geschäftsführer der GEWOFAG Holding GmbH und der GEWOFAG Wohnen GmbH Hans-Otto Kraus, Geschäftsführer der GWG München Dietmar Bock, Geschäftsführer der GWG München Georg Schmidt, Arbeitnehmervertreter der MGS Sitz und Registergericht 4 München, eingetragen im Handelsregister unter HRB

6 Die MGS im Überblick Bericht der Geschäftsleitung Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014 MGS und GWG München im Konzern Diese hat die Buchführung, den Jahresabschluss und den Lagebericht der Geschäftsführung geprüft, die Übereinstimmung der Geschäftstätigkeit mit den ge setzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften bescheinigt und den Jahresabschluss 2014 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Beauftragung erfasste auch die Prüfung der Rechnungslegung über das Treuhandvermögen. Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Treuhandvermögen für das Geschäftsjahr 2014 brachte ein unein geschränktes Prüfungstestat hervor. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wurden beachtet. Die von der Deutschen Baurevision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführte Prüfung des Jahresabschlusses für das Treuhandvermögen entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat laufend mündlich und schriftlich über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Geschäfte der Gesellschaft überwacht und in Übereinstimmung mit dem Gesetz und der Satzung befunden. Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig über die Erkenntnisse der Geschäftsführung aus dem Risikomanagementsystem unterrichten und war jederzeit über die Risikosituation informiert. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis dieser Prüfungen an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. Neben den Prüfungsberichten wurden dem Aufsichtsrat der Jahresabschluss 2014 und der Lagebericht 2014 vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2014 und den Lagebericht geprüft und in seiner Sitzung vom gebilligt. Im Geschäftsjahr 2014 fanden drei Sitzungen statt. Im Vordergrund stand dabei die Mitwirkung des Aufsichtsrats an der Der Aufsichtsrat dankt dem Geschäftsführer sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MGS für ihr Engagement und ihre Leistungen. Wahl der / des Stellvertreterin / Stellvertreters der München, den Beteiligung schafft Perspektive Bürgerbeteiligung ist ein demokratischer Prozess der engagierte, vielfältige und konstruktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern voraussetzt. Auch werden Entscheidungen der Verwaltung und Politik nach einer intensiven Beteiligung weitaus stärker akzeptiert und von breiten Bevölkerungskreisen mit getragen. Beteiligung kann Konflikte vermeiden und trägt zur Vermittlung zwischen unterschiedlichen Standpunkten bei. Bürgerinnen und Bürger können in Beteiligungsver fahren neue Ideen gewinnen und tragfähige Leitbilder gemeinsam mit der Stadtverwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und Initiativen prägen. Durch eine anschließende reibungslose Umsetzung ist oft eine Beschleunigung des gesamten Verfahrens zu verzeichnen, obwohl das Beteiligungsverfahren im Vorfeld zeitaufwendig war. Doch wie sieht Bürgerbeteiligung in der Praxis der MGS und GWG München aus? Die Bürgerbeteiligungsaktionen der MGS bauen strategisch auf die städtebauliche Entwicklungsarbeit der GWG München auf, mit dem Ziel, ganzheitliche Angebote und Lösungen zu schaffen, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern. Deshalb findet die wohl wichtigste Arbeit vor der eigenen Haustür, im eigenen Stadtteil statt. Hans-Otto Kraus (technischer Geschäftsführer) und Dietmar Bock (kaufmännischer Geschäftsführer), GWG München Die Quartiers- und Stadtteilmanagements bieten den Bürgerinnen und Bürgern ihren fachlichen Input immer transparent und nachvollziehbar. Hier können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen direkt einbringen. Daher hat die Vor-Ort-Arbeit im Konzern einen hohen Stellenwert, denn sie wirkt an der Basis, ist nah an den Problemen im Stadtteil und kann diese in Gesprächsrunden direkt lösen oder auf die Stadtebene tragen. Denn Beteiligung darf nicht nur ein Wort sein, sondern sie soll in Aktionen für das ganze Stadtgebiet münden für ein München mit Zukunft. Aufsichtsratsvorsitzenden Neupositionierung des Aufgabenbereichs der MGS (Unbekannt) Entsprechend dem Beschluss des Aufsichtsrats vom hat die Vorsitzende des Aufsichtsrats mit Schreiben vom die Deutsche Baurevision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2014 beauftragt. 6 Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin Vorsitzende des Aufsichtsrats 7

7 Bericht der Geschäftsleitung Bericht der Geschäftsleitung Blickwinkel mit Weitsicht 1979 Fundament für Sanierung in München Gründung der MGS vom Stadtrat beschlossen 1982 LHM meint es ernst Städtische Grundstücke in Sanierungsgebieten werden an die MGS übertragen MGS im Rückblick Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh blickt zurück auf über 35 Jahre Erfahrung als Sanierungsträger / Treuhänder der Landeshauptstadt München. Sie wurde 1979 von der Landeshauptstadt München gegründet, um städtebauliche Sanierungen vorzubereiten und durchzuführen erfolgte der Startschuss für die Stadtteilsanierung Haidhausen. Diese war geprägt vom Vorrang der er haltenden Erneuerung gegenüber einer Flächensanierung. Sehr frühzeitig wurden die Weichen in diese Richtung gestellt, sodass viel Historisches erhalten werden konnte, ebenso nicht störendes Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe. So konnte die MGS ein Viertel prägen, in dem sich Menschen wohlfühlen und bleiben. Einen wichtigen Wandel erlebte die MGS 2007 im Konzernzusammenschluss mit der GWG München, sie ist seitdem Projektgesellschaft der GWG München. Doch auch Sanierung unterliegt einem Wandel, und die Schwerpunkte der MGS verlagerten sich im Lauf der 35-jährigen Tätigkeit vom klassischen Sanieren hin zum modernen Dienstleistungsanbieter im Bereich der geförderten Stadterneuerung MGS im Jetzt Heute reichen die Leistungsbereiche der MGS als Sanierungstreuhänderin der Landeshauptstadt München von der Planung und Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen, Projektentwicklung und Steuerung, Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung der Sanierung, energetischer Stadterneuerung, Quartiers- und Ge schäftsstraßenmanagement über Leerstands- und Flächenmanagement bis hin zu Projektmanagementund Baubetreuungsleistungen im Konzern GWG München. Die Betreuungsmaßnahmen umfassen dabei jeweils die wirtschaftliche und technische Bau betreuung. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf den Bereich E Energie. Hinter dem geheimnisvoll leuchtenden Buchstaben E verbirgt sich ein vielfältiges Angebot von Bürgerinformation, Energieberatung und Initiieren von energetischen Sanierungsmaßnahmen durch diverse Aktionen, wie z. B. Energiewochen, Reihen von Fach- und Informationsvorträgen bis hin zu Modernisierungsverträgen mit Eigentümern. Ziel ist es, das Thema Energieeffizienz im Stadtteil zu verorten, das Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken und sie mit Tatkraft, Tipps und Fachwissen zu unter stützen, Energieverbrauch und -kosten möglichst gering zu halten und damit den CO2-Ausstoß aktiv zu verringern. Auch unser Wirkungsgrad hat sich vervielfacht. So umfassen heute sieben förmlich festgelegte Sanierungsgebiete gemäß 142 BauGB den Tätigkeitsbereich (Westend, Petuelring, Soziale Stadt Innsbrucker Ring / Baumkirchner Straße, Soziale Stadt Tegernseer Land(Unbekannt) straße / Chiemgaustraße, Aktive Zentren Pasing, Aktive Zentren Trudering, Aktive Zentren NeuaubingWestkreuz). Gewerbe von Beginn an unterstützt Erster Gewerbehof am Ost bahnhof eingeweiht 1987 Es gibt stadtweit für die MGS zu tun Programm zur Förderung und Modernisierung in der LHM vom Stadtrat beschlossen 1999 Die magische Marke wird überschritten Mehr als eine Milliarde DM wurde in die Sanierung in München bis zur Jahrtausendwende investiert 2001 MGS der Zukunft Durch unser Handeln ist die MGS der Zukunft den Bürgerinnen und Bürgern in den Sanierungsgebieten noch näher als zuvor. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort ihr Stadtgebiet zu prägen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in Planungen, Visionen und Vorstellungen zu integrieren. Was uns dabei prägt, sind die Erfahrungen, Begegnungen und Entscheidungen der Menschen. Wirtschaft, Kultur, Wohnen, Arbeiten und Leben mit umweltbewusstem Umgang von Energie sollen sich in Ein klang mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam entwickeln. Ihr Räumliche Fusion der MGS Zwei ehemals getrennte MGSBüros beziehen einen gemein samen neuen Firmensitz im Gewerbehof am Ostbahnhof 2007 Neue Beziehungen in der städtischen Familie MGS wird Tochtergesellschaft der GWG und bleibt Kind der LHM 2008 Gründungshilfe Sanierungsträger unterstützt Lokale Ökonomie in Giesing und Berg am Laim 2012 Der neue Geschäftsführer Seit dem 1. Juli 2012 ist Dipl.-Ing. Ulf Millauer Geschäftsführer der MGS 2014 Jubiläum 35 Jahre MGS Ulf Millauer Geschäftsführer 8 9

8 Thema Thema Perspektivenwechsel Wir können nicht gleichzeitig vor und hinter einem Haus stehen, aber wir können uns bewusst sein, dass es außer der Front noch eine Rückseite gibt. 10 Denn wer schon einmal etwas mit Abstand be trachtet hat, konnte erleben, dass man aus größerer Distanz mehr sehen kann als aus kurzer. So setzt der Blickwinkel nochmal ganz andere Schärfen ins Licht, und neue Ideen mit Perspektivenvielfalt und vielleicht ziemlich ungewohnten Lösungsvarianten kommen zum Vorschein. Ob Kleinstprojekt, Neugestaltung von Straßen und Plätzen oder Marketingmaßnahme oft lässt sich nicht gleich hinter jedem Vorhaben, jedem Bauzaun oder jeder Aktion das große Ziel erkennen. Um Stadterneuerung aus einem veränderten Winkel zu erleben, versetzen wir Sie deshalb in den Per spektivenwechsel, aus dem MGS Projektleiterinnen und Projektleiter ihre Aufgaben und Tätigkeiten betrachten. 11

9 Thema Thema Grünspitz Giesing Die mit Kastanienbäumen bewachsene, Quadratmeter große Grünfläche an der Tegernseer Landstraße, Ecke Martin-Luther-Straße, nutzte bis vor kurzem ein Autohändler nun ist sie öffentlich zugänglich und ein spannendes Experimentierfeld. Bis die Fläche endgültig umgestaltet und auf gewertet werden kann, ermöglicht der Giesinger Grünspitz Raum für ökologische und kulturelle Aktionen. Giesinger Bürger, Anrainer und Einrichtungen gestalten, werkeln und garteln mit, um den lange schlummernden Grünspitz als wertvolle Grün- und Freifläche mit neuem Leben zu füllen und zum Quartier zu öffnen. Christoph Heidenhain Quartiersmanager Soziale Stadt Giesing Lebensraum Garteln Ve r b i n d e n Menschen 12 Soziales Miteinander Liebe zum Detail 13

10 Thema Thema E Hinter dem leuchtenden E ver bergen sich von Energiespartipps zur Vermeidung hoher Energiekos ten über Beratung zum geförderten Gebäudemodernisierungs- und Energiecheck bis hin zu Informationen zur energieeffizienten Gebäude- und Anlagenmoder nisierung. Hana Riemer Sanierungsmanagerin Energie Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz CO2 Nachhaltigkeit Einsparen E Energie Information und Beratung 14 15

11 Thema Thema Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz Im Sanierungsgebiet Aktive Zen tren Neuaubing -Westkreuz ver bindet sich Tradition mit Moderne. Die Spuren des alten Aubings sind noch an vielen Stellen sichtbar, auch wenn mittlerweile viele der alten Gebäude renoviert wurden und als attraktive Wohnstätten dienen. Doch was das Viertel täglich prägt, sind die Bewohnerinnen und Bewohner von NeuaubingWestkreuz. Tradition zu bewahren ist ihr festes Element der Identifikation und Synonym für ein aus geprägtes Heimatgefühl. Rosa Kraus Stadtteilmanagerin Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz Identität Ideen und Anregungen Mein Arbeitsplatz Stadtteilladen Tr a d i t i o n u n d M o d e r n e Aktive Zentren 16 17

12 Thema Thema Werksviertel In zentraler Lage direkt am Ostbahnhof verbinden sich Leben, Wohnen und Arbeiten im Werks viertel München. Einst prägten das Gebiet Firmen wie Pfanni, Zündapp, Konen und Optimol. Jetzt ver bindet sich Altes mit Neuem und wird zu einem einzigartigen Zukunftsviertel geformt: dem Werksviertel München. Johannes Brunner Projektleiter Technik Zukunft Bewegen 18 Arbeiten und Leben Kurze Wege Heimat für Individualisten 19

13 Thema Thema Aktive Zentren Trudering Mit dem bundesweiten Städtebauförderungsprogramm von Bund, Land und Kommunen, den Aktiven Zentren Trudering, engagieren wir uns mit den lokalen Akteuren vor Ort für ein lebenswertes und attraktives Quartierszentrum. Dessen Lebensader, die Truderinger Straße, soll aufgewertet und vom Durchgangsverkehr befreit werden. Gerade befinden wir uns in der Unterführung Lehrer-Götz-Weg, die eine wichtige Verbindung im Viertel darstellt. Vor Kurzem wurde die Unterführung auf einer Größe von rund 300 m² von Schülern und Michael Lapper, dem projektbe gleitenden Künstler, gestaltet. Wir sind stolz darauf, dass so viele Menschen im Quartier unsere Planungen und Gestaltungen unter stützen! Außerdem fügen sich viele kleine Projekte und Aktionen im Rahmen des Programms zu einem große Ganzen zusammen. Immer unter unserem Motto: Trudering traditionell, modern, lebendig. Selma Last Stadtteilmanagerin Aktive Zentren Trudering Planung Kunst Tr a d i t i o n Ve r n e t z u n g Wegbeziehungen 20 Gestalten 21

14 Thema Thema Auf unserer Website finden Sie Infos zu unseren aktuellen Projekten

15 Wohnraum mit Vielfalt Wohnraum sollte immer auf den Standort und die Ansprüche zukünftiger Bewohner zugeschnitten sein. Deshalb müssen Bauprojekte vom ersten Moment an gründlich strukturiert und organisiert sein, um die bestmöglichen Grundlagen und Bedingungen für Lebens- und Wohnräume mit Substanz und Nach haltigkeit zu schaffen. Aus diesem Prozess heraus resultieren individuelle Wohnobjekte, in denen Menschen zufrieden leben und erfolgreich arbeiten können, weil die verschiedenen Nutzungs- und Funktionszusammenhänge berücksichtigt wurden. Häuser werden gebaut, um darin zu wohnen, nicht um sie anzuschauen. Das Erfolgsrezept: ein Verbinden von Wohnen und Kultur, Kultur und Sozialem, Sozialem und Gewerblichem. Links: Am Einlaß 3 (weitere Infos auf Seite 33) 24 25

16 26 Landsberger Straße 55 Eines der letzten Projekte vor Abschluss der Sanierung im Westend. Hier entsteht Raum für 18 geförderte Wohn einheiten, davon zwei Demenzwohnungen, und eine Gewerbeeinheit im gelungenen Zusammenspiel mit der Freifläche im Block 18. Schießstättstraße Westends neuer Kommunikationspunkt ein Raum für Wohnen und Kultur. 25 geförderte Mietwohnungen, 40 Stellplätze und eine Stadtteilbibliothek bilden das neue Zentrum. Bauherrin Architekten Fertigstellung Bauherrin Architekten Fertigstellung MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh LPH 1 5: AB Hierl; LPH 6 9: AB Krauß Anfang Juli 2014 MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh LPH 1 5: PRPM Architekten; LPH 6 9: IB Assmann Frühjahr

17 28 Von-Reuther-Straße Der Neubau von drei geförderten Wohngebäuden mit 24 Wohneinheiten und Tiefgarage, Kinderkrippe und Jugendfreizeitstätte wird zum neuen Treffpunkt für die Jugend. Mainzer Straße 14 Ein Haus für Kinder verbirgt sich in der Mainzer Straße 14 im Stadtteil Schwabing. 23 Wohnungen, die barrierefrei errichtet werden. Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Kaufmann-Architekten Ende Mai 2014 Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Bogevischs Buero Architekten & Stadtplaner GmbH 2016

18 30 Deisenhofener Straße / Herzogstandstraße Ein Treffpunkt zum Lesen, Leben und Entdecken! Das ist das neue Projekt in der Deisenhofener Straße / Herzogstandstraße. Hier entstehen 49 geförderte Mietwohnungen nach KomPro / B, eine Kinderkrippe, eine Mittelpunktsbibliothek und eine zweigeschossige Tiefgarage mit 120 Stellplätzen. Caubstraße / Triebstraße Im Nordwesten Münchens werden 25 barrierefreie Wohnungen im geförderten Wohnungsbau sowie eine Kinderkrippe realisiert. Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh AB Goergens + Miklautz September 2014 Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Bettsteller Wilde Architekten Ende Mai

19 32 Bunzlauer Straße / Baubergerstraße Nahe dem Moosacher Stachus entsteht ein Wohnhausneubau mit 26 geförderten Mietwohnungen und einer Kinderkrippe mit vier Gruppen. Am Einlaß 3 Mitten im Herzen von München und nahe der Schrannenhalle entsteht ein Neubau von 28 geförderten Wohnungen, einer Gewerbeeinheit und Tiefgarage. Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Bauherrin Baubetreuung Architekt Fertigstellung Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Steidle Architekten Herbst 2015 Landeshauptstadt München, Sozialreferat MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Kaufmann-Architekten Herbst

20 Vernetzung schafft Perspektive Projekte mit Perspektive, für ein Stadtviertel oder für die ganze Stadt, verlangen nach Menschen, die mit viel Kreativität, Strategie, Vernetzung und Durch haltevermögen handeln und immer den Blick für das große Ganze haben. So stehen die beispielhaften Projekte für eine starke Vernetzung von Mitarbeite rinnen und Mitarbeitern der MGS mit Akteuren unterschiedlicher Fachreferate der Landeshauptstadt München, städtischen und privaten Wohnungsunternehmen, Fachinstituten, Organisationen und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Habe das Ganze im Sinn! Periander von Korinth Links: historey Giesing Tanz im Leerstand (weitere Infos auf Seite 45) 34 35

21 MitMachen! Beteiligungsprojekte in der Stadtsanierung Ausstellung MitMachen! Im Frühjahr 2014 präsentierte das Referat für Stadt planung und Bauordnung gemeinsam mit der MGS in der Ausstellung MitMachen! Beteiligungsprojekte in der Stadtsanierung eine Auswahl aktueller und zukünftiger Beteiligungsprojekte. Freiflächenaufwertung, energetische Weiterentwicklung und soziales Mit einander standen dabei im Mittelpunkt. Von der Pflanzaktion Tulpen für Neuaubing-Westkreuz in den Aktiven Zentren Neuaubing-Westkreuz, über das Projekt zur Steigerung der Aufenthalts qualität Bank&Baum in der Sozialen Stadt Giesing, Quartiersentwicklung am Piusplatz in der Sozialen Stadt Berg am Laim, bis hin zum Zukunftsthema E, wie Energie, in den Aktiven Zentren NeuaubingWestkreuz, wurden die Bürgerinnen und Bürger auf verschiedenen Veranstaltungen miteinbezogen. All diese Projekte hat die Landeshauptstadt München gemeinsam mit dem Sanierungsträger MGS und der Unterstützung durch GWG München, GEWOFAG und Südhausbau Bayern durchgeführt. Ausstellung MitMachen! im PLANtreff des Referats für Stadtplanung und Bauordnung 36 37

22 Die Aktion Ramses leuchtet gab den Startschuss für die energetische Sanierung in den Aktiven Zentren Neuaubing-Westkreuz Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz Stadtteilfest Ramses leuchtet Die energiegerechte Stadtteilentwicklung in Neuaubing-Westkreuz startete mit einem Energiewochenende. Höhepunkt dieses Wochenendes war das Stadtteilfest im Paul-Ottmann-Zentrum am Westkreuz mit Musik, vielen Aktionen und einem bunten Rahmenprogramm. Im Rahmen der Lichtinstallation Ramses leuchtet gab es eine große Mitmachaktion. Mit zahlreichen Kunstinstallationen im öffentlichen Raum wurde Energie erlebbar und sichtbar gemacht. Ein 112 Meter langer roter Sitzsack lud zum Verweilen ein. Höhepunkt war exakt ab Uhr eine schwebende Lichtinstallation mit unzähligen LED-Riesenballons, die den Aufbruch der energiegerechten Stadtteilentwicklung symbolisierte. Ehrenbürgstraße Das ehemalige Zwangsarbeiterlager in MünchenNeuaubing ist neben dem in Berlin-Schöneweide eines der letzten baulichen Zeugnisse dieser Art aus der Zeit im Nationalsozialismus in ganz Deutschland. Aus diesem Grund ist die unter Denkmalschutz stehende Baracke Nr. 5 als Teil einer Dependance des NSDokumentationszentrums München als Lern- und Erinnerungsort vorgesehen. Auf dem Grundstück des im Jahr 1942 geplanten und bis zum Jahr 1945 genutzten Lagers sind acht der ursprünglich elf geplanten Baracken erhalten. Das insgesamt unter Ensembleschutz stehende Areal des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers ist weiter geprägt durch seine heute bestehende so ziokulturelle Nutzung, insbesondere durch die Handwerkerinnen und Handwerker sowie die Künstlerinnen und Künstler des Vereins FAuWE e.v. Programm Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Untersuchungsgebiet seit 2011 Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz Am Westkreuz: Friedrichshafener Straße München Tel Neuaubing: Limesstraße München Tel Im Frühjahr 2014 wurde die Baracke Nr. 5 im Sinne des Erhalts dem Kommunalreferat München über tragen und die MGS seitens des Kulturreferats mit der Planung und Durchführung der Erhaltungs maßnahmen beauftragt. Blick auf das Dach der ehemaligen Zwangsarbeiterbaracke aus der Zeit des Nationalsozialismus 38

23 Aktive Zentren Pasing Werbe- und Gestaltungskonzept Bummeln, verweilen, genießen! Das sind Schlagworte, mit denen Gastronomen, Einzelhändler und Dienstleister ihre Gäste und Kunden in Pasing empfangen möchten. Doch was ist, wenn der Gästebereich nicht zum Verweilen einlädt? Mit dem Werbe- und Gestaltungs konzept Pasing können auch private Akteure zur Neugestaltung von Straßen und Plätzen im Pasinger Zentrum beitragen und die Aufenthaltsqualität für Passanten, Kunden, Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Um eine qualitativ hochwertige, aufeinander abgestimmte Möblierung des öffentlich nutzbaren Raums zu erreichen, wurde ein Gestaltungshandbuch für Tische und Stühle, Schirme und Markisen, Beleuchtung und Begrünung entwickelt. Wer sich bei der Anschaffung seiner Möblierung an dem Gestaltungsleitfaden orientiert, bekommt eine finanzielle Förderung aus dem Programm Aktive Zentren Pasing. Programm Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Sanierungsgebiet seit 2012 Aktive Zentren Pasing Gleichmannstraße 5a München Tel Fax Das Café Portofino in den Aktiven Zentren Pasing begrüßt seine Gäste mit einer neu abgestimmten Möblierung 40 41

24 Schüler verleihen der Unterführung Lehrer-Götz-Weg ein frisches Gesicht Aktive Zentren Trudering Unterführung Lehrer-Götz-Weg Unter Trudering Bereits vor sechs Jahren wurde die Unterführung von Schülern bemalt, mittlerweile war die Gestaltung ziemlich in die Jahre gekommen die Farbe an etlichen Stellen abgeblättert und die Gestaltung mit vielen Graffitis und Beschmierungen verunstaltet worden. Im Rahmen des Aktive-Zentren-Programms in Trudering entstand die Idee, die wichtige Unterführung neu zu gestalten. Neben der Feldbergschule, die schon die erste Bemalung umgesetzt hatte, waren auch die Pestalozzi-Realschule und die Grundschule am LehrerGötz-Weg am Kreativprojekt beteiligt. Inspiriert und mit Unterstützung des Künstlers Michael Lapper, dem Truderinger Kulturkreis, dem Baureferat sowie dem Quartiersmanagement Aktive Zentren Trudering schufen die Schülerinnen und Schüler Unter Trudering eine kleine, eigene Kunstwelt im 60 m langen Tunnel. Das Besondere: die Dinge, die sich hinter den 300 Quadratmetern Mau erwerk befinden, sichtbar zu machen. 42 Programm Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Sanierungsgebiet seit 2013 Aktive Zentren Trudering Truderinger Straße München Tel Fax Freiflächengestaltung mit Begrünung, Sitzmöglichkeiten und Oberflächenbefestigung aktiv.gestalten Mit Stadtratsbeschluss vom startet das kommunale Förderprogramm aktiv.gestalten, mit dem Fassaden- und Freiflächengestaltungen bis zu 45 Prozent gefördert werden. Das Programm baut auf dem bewährten Programm Wohngrün.de auf und findet seinen Einsatz in den Sanierungsgebieten Zentraler Geschäftsbereich Pasing, Quartiers zentrum Trudering sowie Neuaubing-Westkreuz. Im Fokus stehen die Stärkung der Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit, die Aufwertung des öffentlichen Raums, die Förderung der Stadt baukultur, Klimaschutz und nachhaltige Quartiersentwicklung. 43

25 Soziale Stadt Giesing Tag des Giesinger Handels und Handwerks Anlässlich des bundesweiten Tag des Handwerks am öffneten wieder 20 ortsansässige Betriebe im Stadtteilzentrum TeLa ihre Türen. Sie boten gut 200 Schülerinnen und Schülern lokaler Mittel schulen einen Blick hinter die Kulissen in den unterschiedlichsten Berufen vom Apotheker bis zum Steinmetz. Ziel war es, den Jugendlichen Impulse zu geben und Kontakte zu vermitteln, um ihnen nach Abschluss der Schule den unmittelbaren Start in eine Berufs ausbildung zu ermöglichen. Der Tag des Giesinger Handels und Handwerks ist ein Kooperationsprojekt des Gewerbevereins TeLa Aktiv e. V. und der MGS, aktiv unterstützt von den beteiligten Giesinger Mittelschulen und Jugendtreffs. Vom Apotheker bis zum Steinmetz: 200 Schüler bekamen Einblick in 20 Berufe Tanz im golden verkleideten Leerstand am Tegernseer Platz historey Giesing Tanz im Leerstand Im Rahmen des Münchner Tanz- und Theaterfestivals RODEO wurde das Tanzprojekt historey ins Leben gerufen, das die Besucherinnen und Besucher zu temporär nicht genutzten Ladenräumen in Giesing führte. Mit Tanzperformance und Installation erzählten die Künstler Geschichten des Ladenraums, des Stadtviertels und der Anwohnenden in Gegenwart und Vergangenheit. Unterstützt wurde das Projekt durch das Kulturreferat, durch das Quartiersmanagement der Sozialen Stadt und durch das Leerstands- und Flächenmanagement der MGS; letzteres trug maßgeblich zur Vermittlung der leer stehenden Räume bei 2014 ein ehemaliger Drogeriemarkt am Tegernseer Platz. Im ersten Projektjahr 2013 wurde die Anschubfinanzie rung für historey mitfinanziert aus dem Verfügungsfonds der Sozialen Stadt Giesing. Küchen entlang der TeLa 63 Giesinger Küchen kamen für das künstlerische Forschungsprojekt vor die Kamera. Die Fotografin Verena Hägler wollte anhand einer Bestandsaufnahme von möglichst verschiedenen Küchen die Vielfalt Giesings zeigen sowohl sozial, kulturell und baulich wie auch in Zusammenhang mit dem Stadtwandel. In einer Ausstellung wurden die Bilder in den Räumen der kurz vorher geschlossenen Bäckerei in der TeLa 99 präsentiert. Zur Ausstellungseröffnung wurde das Buch mit den Fotos und sieben Küchengesprächen vorgestellt. Das Projekt wurde beraten vom Quartiersmanagement und kofinanziert aus dem Verfügungsfonds der Sozialen Stadt Giesing. Leerstands- und Flächenmanagement Tel Programm Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt, Sanierungsgebiet Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße seit 2005 Soziale Stadt Giesing Tegernseer Landstraße München Tel Fax Ausstellung Küchen entlang der Tegernseer Landstraße 44 45

26 Soziale Stadt Ramersdorf / Berg am Laim Aribonenstraße 22 Ein Haus mit Vergangenheit, das ehemalige Straubhaus aus dem 19. Jahrhundert, wird umfassend saniert und auf den neuesten energetischen Stand gebracht. Historisch war das dreigeschossige Gebäude aus der Neorenaissance, Ende des 19. Jahrhunderts, das Herrschaftshaus, umgeben von Kirche Maria Ramersdorf, Scheunen, Bauern- und Gasthaus Alter Wirt. Programm Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt und Städtebaulicher Denkmalschutz (Ortskern Ramersdorf seit 2011), Sanierungsgebiet Innsbrucker Ring / Baumkirchner Straße seit 2005 Ein Juwel aus der Neorenaissance inmitten des historischen Ortskerns Ramersdorf Soziale Stadt Ramersdorf / Berg am Laim baum20 Baumkirchner Straße München Tel Fax Bauherrin Architekt Fertigstellung 46 MGS Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh Architekten am Pündterplatz Sommer

27 Die MGS im Gespräch Die MGS im Gespräch Im Gespräch mit Michaela May: Münchner Vielfalt Wir sind anders! Deshalb haben wir in diesem Jahr eine Interviewpartnerin gewählt, die nicht aus der Stadtplanung oder Politik kommt, sondern eine Person, die mit uns einen Perspektivenwechsel vornimmt die Schauspielerin Michaela May. Als echtes Münchner Kindl zeigt sie in Theater und Fernsehen viele Gesichter, genauso wie München immer wieder ein anderes Gesicht im Wandel der Zeit zeigt. Modern herzlich stark! Michaela May wurde am 18. März 1952 in München, Laim geboren und wohnt heute im Glockenbachviertel. Die Münchnerin zählt zu den beliebtesten TV-Darstellerinnen in Deutschland. Auf ihre Kinderrollen folgend schlug sie nach dem Abitur zunächst einen bodenständigen Weg ein und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Doch parallel dazu kehrte sie immer wieder zu Leinwand und Bühne zurück. In den 1970er und 1980er Jahren spielte sie in fast jeder erfolgreichen bayerischen TV-Serie und feierte Erfolge in Kult-Serien wie Münchner G schichten, Monaco Franze oder Kir Royal. Es folgten weitere erfolgreiche Serien und Krimireihen, Fernsehfilme und Mehrteiler. 48 Michaela May erhielt nicht nur für ihre TV-Karriere etliche Preise, sondern auch für ihr soziales Engagement. Seit 1996 engagiert sie sich für Kinder, die an Mukoviszidose leiden und ist Patin im SOS-Kinderdorf in Ghana. Dafür wurde sie mit der Medaille München leuchtet, der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Dienste und 2011 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Privat liebt sie Yoga, Italien, kochen, bergsteigen, radeln und natürlich ihre beiden Töchter und ihren Mann. Doch was liebt sie an München? 49

28 Die MGS im Gespräch Mit welchem Stadtteil können Sie sich am meisten identifizieren? Geboren und aufgewachsen bin ich in Laim. Daher kenne ich den Münchner Westen und seine Infrastruktur sehr gut. Mit meinen Kindern habe ich dann über 30 Jahre in Nymphenburg gelebt. Viele Einfamilien häuser, viele Grünflächen und viele Parks prägen das Viertel. Deshalb wird es auch als grüne Oase in der Münchner Innenstadt bezeichnet. Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt. Heute lebe ich ganz anders. Nicht in einem Haus, sondern in einer Stadtwohnung in der Innenstadt. Zwar ist die umgebende Bebauung beengter, dafür blicke ich jetzt von der Dachterrasse, von meinem Stadtgarten, auf viele Münchner Kirchen. Wenn man so zentral wohnt, sucht man aber auch seine Ruhephasen von der Stadt. Zur Erholung genieße ich das Münchner Umland. So verändern sich im Lauf des Lebens die Lebensumstände und somit auch das Umfeld der Raum des Lebens. Was würden Sie gerne im städtebaulichen Bereich ändern? Ich bin für eine Stadtberuhigung, wenn es dazu dient, den Individualisten Raum zu schaffen. Ganz klar kritisiere ich aber Mieterhöhungen und Monopolismus im Stadtbild. Ich möchte nicht immer nur bei den großen Markenketten, 1-Euro- oder Handyläden einkaufen gehen, weil diese die Möglichkeiten haben, die Miete zu zahlen. Kleinere Läden gehen dabei verloren. Dies gilt nicht nur für München, sondern auch für viele andere Städte. Die Städte gleichen sich durch ihren Gewerbemonopolismus immer mehr an, und es ist schwer, das Besondere zu finden. Weiter sollte sich die Stadtverwaltung dafür einsetzen, dass Leerstand kein Leerstand bleibt und Gebäude, die jahrelang brachliegen, zum neuen Leben erweckt werden. Leerstand kann man nicht aufhalten, aber man sollte versuchen, es zu steuern. Deshalb freue ich mich, dass sich die MGS in ihren Gebieten mit dem Flächen- und Leerstandsmanagement gerade für diese Kleinbetriebe und den Branchenmix einsetzt. 50 Die MGS im Gespräch Was schätzen Sie an der Münchner Architektur? Ich schätze die Vielfalt und das Zusammenspiel der einzelnen Epochen. Dennoch muss ich sagen, dass Neubau in München nicht mutig genug ist. Als Hauptstadt müssen wir uns trauen, anders zu sein Einheitsarchitektur kann nicht das Münchner Ziel sein, sondern Freiheit in der Baukunst. Ein gutes Beispiel dafür ist die Herz-Jesu-Kirche in Nymphenburg, sie wird von den Bürgerinnen und Bürgern als echte Bereicherung wahrgenommen und sticht aus der Einheitsarchitektur hervor. Ich bin für eine Stadtberuhigung, wenn es dazu dient, den Individualisten Raum zu schaffen. Ganz klar kritisiere ich aber Mieterhöhungen und Monopolismus im Stadtbild. Neben der Architektur ist auch das Zusammenleben wichtig. Hier spricht für München oder für ganz Bayern die Biergartenkultur. Die Stadtverwaltung muss Plätze erhalten oder neu schaffen, die das Brauchtum und das Zusammenkommen von Menschen fördern. Der Giesinger Grünspitz ist ein wunderbares Beispiel für einen Ort, an dem Menschen sich treffen können. Zwar weicht das vom klassischen Biergartenbesuch ab, aber das gemeinsame Garteln in der Stadt erlebbar zu machen, steht im Vordergrund und fördert die Kommunikation am Ort. Wofür setzen Sie sich persönlich ein? Ich selbst setze bei meinen sozialen Aktivitäten auf drei Bereiche. Im Inland für Kinder und Jugendliche, die an Mukoviszidose erkrankt sind. Im Ausland, genauer gesagt in Ghana, bin ich Patin im SOS Kinderdorf und für die Gesellschaft im Allgemeinen setze ich mich für die Deutsche Welthungerhilfe e.v. ein. Welches Gesicht von München gefällt Ihnen am besten? Mir gefällt das München, das immer wieder Flagge zeigt und zu seiner bunten Bevölkerung steht. Ein Gesicht voller Stärke und des Ausgleichs. Das sich die Waage hält zwischen denen, die auf der Sonnenseite stehen, und Menschen, denen es nicht so gut geht. München ist prädestiniert als moderne, soziale und offene Stadt und das sollte sie beibehalten. Ich möchte hier ein Zitat von Pfarrer Rainer Maria Schießler, St. Maximilian, abgewandelt zitieren: In München kommt die Welt zu uns und wir müssen nicht in die Welt hinausfahren. Mir gefällt das München, das immer wieder Flagge zeigt und zu seiner bunten Bevölkerung steht. Alle Projekte müssen mit Nachhaltigkeit angepackt werden, das heißt für mich, mit Mut, Phantasie und Zuversicht ein Ziel zu verfolgen. So muss jede geleistete Hilfestellung Hilfe zur Selbsthilfe sein. Wiederaufbau ist nicht nur im baulichen Bereich wichtig, sondern auch im seelischen. Denn jeder Mensch braucht ein Nest, in dem er sich wohl und geborgen fühlt. Mein Nest ist München, in das ich wie ein Baum verwurzelt bin, mit all meinen sozialen Kontakten und Erfahrungen. Dieser Nestschutz sollte jedem Menschen ermöglicht werden. Wie sieht Ihre Zukunftsvision von München aus? München übt eine unglaubliche Sogwirkung auf ganz Deutschland und Europa aus. Immer mehr Menschen kommen nach München, und das merkt man am wirtschaftlichen Wachstum. Jetzt muss das Gleichgewicht zwischen bezahlbarem Wohnraum, verkehrlichen und infrastrukturellen Engpässen gefunden werden. Gleichzeitig muss die hohe Lebensqualität erhalten und trotzdem Raum für neue Entwicklungen geschaffen werden. Das ist eine große Aufgabe! Meine Zukunftsvision von München ist ein internationales Quartier, das durch ein buntes Miteinander verschiedenster Nutzungen, Branchen und Bevölke rungsgruppen überzeugt. Das ein multiethnisches Leben zulässt und ein Straßenbild, das von Designern, Künstlern und Musikern geprägt ist. München muss eine weltoffene Stadt bleiben, die auch architektonisch kühne Entscheidungen trifft und der Kultur einen Raum gibt. Ihr persönlicher Leitspruch? Du hast keine Chance, aber nutze sie (Herbert Achternbusch). Für mich bedeutet dieser Spruch, jeden Augenblick zu nutzen. Und für München? Leben und leben lassen! Vergiss nie selbst zu leben, aber lass die anderen bitte so leben, wie sie es möchten. Ich sah diesen Spruch immer als Aufforderung zur Toleranz und Fürsorge. Wir danken Frau Michaela May für das Gespräch, wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und viele spannende Filmangebote! Das Gespräch führte Melanie Meindl, Öffentlichkeitsarbeit der MGS. 51

29 Lagebericht Lagebericht Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh (MGS) I. Grundlagen des Unternehmens I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 0,9 %. Damit ist die Jahresteuerungsrate seit 2011 rückläufig. Die Jahresteuerungsrate 2014 wurde wesentlich durch die Preisrückgänge bei Energie (Verbilligung um 2,1 %) geprägt. Die Arbeitslosenquote ist zum Jahresende 2014 um 0,2 % auf jetzt 6,7 % gesunken. Im Jahresdurchschnitt waren 2,9 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, rund weniger als vor einem Jahr. Die Erwerbstätigkeit ist auf 42,6 Millionen Menschen angestiegen, das waren mehr als im Vorjahr. Damit konnte die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden. In München betrug die Arbeits losenquote im Dezember ,4 % (Vorjahr 4,6 %). II. Wirtschaftsbericht 1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 1.2 Regionale Rahmenbedingungen 1.3 Stellung des Unternehmens am Markt Geschäftsverlauf Bewirtschaftung des eigenen Grundbesitzes 2.2 Bewirtschaftung des fremden Grundbesitzes 2.3 Sanierungsträgertätigkeit 2.4 Projektmanagement und Baubetreuung 2.5 Sonstige wichtige Vorgänge 2.6 Personal und Organisation Lage des Unternehmens Vermögenslage der Gesellschaft Finanzlage der Gesellschaft Ertragslage der Gesellschaft III. Nachtragsbericht IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose 2015 Risiken der künftigen Entwicklung Chancen der künftigen Entwicklung Risikomanagement V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbh (MGS) ist die Sanierungsträgerin / Treuhänderin der Landeshauptstadt München. Satzungsgemäß ist die städtebauliche Erneuerung zum Wohl der Allgemeinheit sowie eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung Gegenstand des Unternehmens. Hierzu kann die Gesellschaft städtebauliche, bauliche, soziale, infrastruktur-, wohnwert- und strukturverbessernde Maßnahmen fördern, vorbereiten, betreuen, durchführen, die Durchführung dieser Maßnahmen leiten und entsprechende Projekte entwickeln. Der räumliche Geschäftskreis der Gesellschaft ist auf das Gebiet der Landeshauptstadt München beschränkt, soweit die Gemeindeordnung keine Ausnahmen zulässt. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % zu und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. Die konjunkturelle Lage hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 wieder stabilisiert. 52 Obwohl das Zinsniveau schon historisch niedrig lag, senkte die Europäische Zentralbank im Juni 2014 den Leitzins von 0,5 % auf 0,15 % und im September 2014 weiter auf 0,05 %. Erstmals wurde zudem im Juni 2014 ein negativer Einlagesatz von 0,1 % eingeführt, der im September 2014 weiter auf 0,2 % abgesenkt wurde. Dennoch sieht die Europäische Zentralbank für das Jahr 2015 weiterhin die Gefahr einer Deflation. Die Zinssenkungen wirkten sich auch weiterhin posi tiv auf das Zinsniveau bei Kreditaufnahmen aus. Die Baugenehmigungszahlen lassen auf ein höheres Baufertigstellungsergebnis schließen. Von Januar bis September 2014 wurde in Deutschland der Bau von Wohnungen genehmigt. Das waren 5,2 % oder Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten Die im Jahr 2010 begonnene positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau hat sich 2014 damit weiter fortgesetzt. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet daher für 2015 mit mehr als neuen Wohnungen in Deutschland. Damit bleibt der Wohnungsbau die treibende Kraft des Branchenaufschwungs innerhalb der Bauindustrie. Insgesamt stellt die Wohnungsund Immobilienwirtschaft damit einen wichtigen Wirtschaftszweig in Deutschland dar. Die Wohnungsbauförderung und die Bauaktivitäten einer Vielzahl von Akteuren am Wohnungsmarkt haben dazu geführt, dass der Mietwohnungsbestand in Deutschland qualitativ hochwertig und attraktiv ist. Der gut ausbalancierte deutsche Wohnungsmarkt mit seiner Mischung aus Eigentum, Mietwohnungen und genossenschaftlichen Wohnungen war auch die zentrale Voraussetzung dafür, dass Deutschland gut durch die Finanzkrise gekommen ist und dass der Immobilienmarkt auch derzeit noch stabilisierend auf die deutsche Wirtschaft wirkt. 1.2 Regionale Rahmenbedingungen Die Anziehungskraft der Region München ist weiterhin ungebrochen. Das breite Angebot von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen verbunden mit einer hohen Kaufkraft, exzellenten Bildungsangeboten sowie reich haltigen Kultur- und Freizeitangeboten sprechen die Bedürfnisse von Menschen und Unternehmen gleichermaßen an. Im direkten Preisvergleich bleibt München innerhalb Deutschlands die teuerste Stadt. Im Eigentumsbereich sind die Preise weiterhin stark gestiegen. Neue Wohnungen verteuerten sich seit 2010 jedes Jahr um fast zwölf Prozent. Angesichts der Niedrigzinsen sehen Anleger in Mietwohnungen trotz der gestiegenen Preise weiterhin eine vermeintlich stabile und ertragreiche Investition. In München ist ein kontinuierlicher Anstieg der Mieten zu beobachten. Die Situation am Wohnungsmarkt ist sehr angespannt, was sich in sinkenden Fluktuationsraten und steigenden Mieten bei Erstbezug und Wiedervermietung niederschlägt. Aufgrund der guten Wirtschaftsaussichten im Freistaat und des weiterhin hohen Zuzugs ist trotz gestiegener Fertigstellungszahlen im Wohnungsbau auf absehbare Zeit nicht mit einer Entspannung am Wohnungsmarkt zu rechnen. Mit Wohnen in München und einem Förderbudget von derzeit 800 Millionen Euro betreibt die Stadt München das größte kommunale Programm in Deutschland, um den Neubau insbesondere im Bereich geförderter Wohnungen weiter anzukurbeln. In 2014 wurden über Wohnungen fertiggestellt. Bei der jetzt anstehenden Fortschreibung des Wohnungsbauprogramms sollen die jährlichen Zielzahlen auf fertiggestellte Wohnungen erhöht werden. 1.3 Stellung des Unternehmens am Markt Die MGS ist als einziges Unternehmen in München als Sanierungsträgerin mit Aufgaben der Stadtentwicklung und Stadterneuerung beauftragt. Die Landeshauptstadt München ist darüber hinaus ebenfalls Auftrag geber bei Wohnungsbauprojekten und sonstigen komplexen Bauprojekten. 2 Geschäftsverlauf 2.1 Bewirtschaftung des eigenen Grundbesitzes Die MGS verfügte zum über einen eigenen Bestand von 38 Mietwohnungen und einer sonstigen Einheit. Mit der Verwaltung ist die GWG München beauftragt. 53

30 Lagebericht 2.2 Bewirtschaftung des fremden Grundbesitzes Daneben ist die Gesellschaft Eigentümerin des Sanierungs-Treuhändervermögens mit 829 Wohneinheiten (überwiegend geförderte Mietwohnungen) und Gewerbeflächen mit ca m2 vermietbaren Flächen sowie Garagen / Stellplätzen. Mit der Verwaltung des Bestands ist die GWG München beauftragt. 2.3 Sanierungsträgertätigkeit Zum bestehen Sanierungsträger-Treu händerverträge mit der Landeshauptstadt München für folgende förmlich festgelegte Sanierungsgebiete gemäß 142 BauGB und Untersuchungsgebiete gemäß 141 BauGB: förmlich festgelegte Sanierungsgebiete gemäß 142 BauGB Westend (Sanierungsgebiet seit 1978 / 79, teilweise 1988 / 89) Milbertshofen (einschließlich Petuelring) Innsbrucker Ring / Baumkirchner Straße (Soziale Stadt Berg am Laim / Ramersdorf, Sanierungsgebiet seit 2005) Pasing (Aktive Zentren Pasing, Sanierungsgebiet seit 2012) Trudering (Aktive Zentren Trudering, Sanierungsgebiet seit 2013) Neuaubing-Westkreuz (Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz, Sanierungsgebiet seit 2014) Sanierungsgebiet Westend Im Sanierungsgebiet Westend lag der Schwerpunkt der Tätigkeit der MGS in der Umsetzung und dem Abschluss von zwei Neubaumaßnahmen. Zudem wird die Sanierungsträgertätigkeit in den Abschluss dokumentationen Stadtteilsanierung Westend festgehalten. Milbertshofen (einschließlich Petuelring) Im Sanierungsgebiet Petuelring hat die MGS die Projektentwicklung für eine bauliche Neuordnung auf mehreren Grundstücken an der Ostermayrstraße vorangetrieben. Hier ist eine Neubaumaßnahme für geförderten Wohnungsbau geplant. Um zusätzlichen Wohnraum schaffen zu können, wurde der Erwerb weiterer Grundstücke vorbereitet. 54 Lagebericht Soziale Stadt Berg am Laim / Ramersdorf In Berg am Laim / Ramersdorf konzentriert sich die Arbeit der MGS auf die Entwicklung der MGSeigenen Grundstücke. Für den Ortskern Ramersdorf können Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz eingesetzt werden. Basierend auf den Ergebnissen des in 2013 durchgeführten städtebaulichen Wett bewerbs können zur Entwicklung der MGS-eigenen Grundstücke weitere Planungsschritte gesetzt werden. Soziale Stadt Giesing Im Sanierungsgebiet Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße ist die MGS zusätzlich als Quartiersmanager im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt beauftragt. In den Sanierungsgebieten Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße (Giesing) und lnns brucker Ring / Baumkirchner Straße (Berg am Laim / Ramersdorf) bildete die Stärkung der Lokalen Öko nomie einen Schwerpunkt der Tätigkeit der MGS. Zur Vermeidung von Leerstand in den zentralen Geschäftsbereichen hat die MGS das von ihr initiierte Leerstands- und Flächenmanagement weiter aus gebaut und damit die Basis geschaffen, die Grundstückseigentümer und Gewerbetreibenden bei der Etablierung von Nachfolgenutzungen zu unterstützen. In beiden Gebieten hat das Quartiersmanagement MGS die Ergebnisse einer prozessbegleitenden Evaluierung, welche sie für das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt hatte, für weiterführende Entscheidungen der Lenkungs- und Steuerungsgremien in Ergebnisberichten aufbereitet. In Giesing hat das von der MGS beauftragte Quartiersmanagement das integrierte Handlungskonzept (IHK) mit folgenden Schwerpunktthemen fortgeschrieben: Wohnen / Wohnumfeld Verkehr / öffentlicher Raum Lokale Ökonomie / Arbeitsmarkt gesellschaftliche Infrastruktur Bürgermitwirkung / Stadtteilläden / Stadtteilkultur Weiter lag die Konzentration der Tätigkeit im Jahr 2014 auf dem Aktions- und Aktivierungsraum Grünspitz Giesing. Aktive Zentren Pasing und Aktive Zentren Trudering Umsetzungsmaßnahmen zur Stärkung des Einzel handels und des Gewerbes in den Stadtteilzentren, zur städtebaulichen und baulichen Entwicklung der Gebiete sowie zur Verbesserung der Aufenthalts qualität im öffentlichen Raum befinden sich in Bearbeitung. Das in beiden Stadtteilen von der MGS installierte Geschäftsstraßen- bzw. Stadtteilmanagement hat seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 fortgeführt; Mittelpunkt seines Wirkens waren die von der MGS eingerichteten Stadtteilläden. Weiter stellte das Thema Kunst im öffentlichen Raum einen zentra len Schwerpunkt in beiden Gebieten dar. Aktive Zentren Neuaubing-Westkreuz Der Stadtrat hat am die förmliche Fest legung des Sanierungsgebiets Neuaubing-Westkreuz beschlossen. Damit werden die dortigen Versorgungszentren im Rahmen des Förderprogramms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren bestmöglich aufgewertet. Erstmals werden auch Energiethemen und interkul turelle Beteiligung Haupthandlungsfelder sein. 2.4 Projektmanagement und Baubetreuung Aktuelle Aufgaben der Gesellschaft sind Projektmanagement- und Baubetreuungsleistungen im Konzern GWG München. Die Betreuungsmaßnahmen umfassen dabei jeweils die wirtschaftliche und technische Baubetreuung. Auftraggeber ist überwiegend die Landeshauptstadt München. Im Berichtsjahr war die MGS mit 14 Wohnungsbaumaßnahmen des Sozial referats beauftragt. Des Weiteren besteht im Berichtsjahr eine Beauftragungen der Markthallen München. 2.5 Sonstige wichtige Vorgänge Weitere Schritte zur Einführung eines ComplianceSystems wurden getätigt; in Abstimmung mit der Geschäftsführung der GWG München wurde bei der MGS ein im Konzern abgestimmtes ComplianceManagement-System vorangebracht. 2.6 Personal und Organisation Alleiniger Geschäftsführer der MGS ist Dipl.-Ing. Ulf Millauer. Es ist eine Prokura erteilt. Die Organisation der MGS umfasst zum Stichtag zwei Abteilungen (kaufmännische und technische Abteilung). Die zwei Abteilungen sind insgesamt in acht Center untergliedert. Dem Geschäftsführer sind die Stabsstellen Recht und Öffentlichkeitsarbeit direkt zugeordnet. Beim Leiter der kaufmännischen Abteilung sind das Controlling sowie das Personalwesen angesiedelt. Für die umfassende Tätigkeit als Sanierungsträger / Treuhänder, Wohnungsunternehmen, Quartiersmanager und Projektmanager wurden vom Unternehmen im Geschäftsjahr im Durchschnitt 69,5 kaufmännische und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (entsprechen 62,7 Vollzeitstellen) eingesetzt (Vorjahr: 64,5 kaufmännische und technische Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter, entsprachen 57,9 Vollzeitstellen). Im Geschäftsjahr 2014 wurden wiederum zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Schwerpunkte bildeten dabei die Weiterqualifizierung in den Themenbereichen Buchführung in der Wohnungswirtschaft, EDV, Stadtplanung und -entwicklung, Recht, Compliance sowie berufliche Aufstiegs qualifizierungen. 55

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