DAB regional 03/ Auf ein Wort: Kammer für (ganz) Niedersachsen 12 Oesterlens Erbe ohne Zukunft?

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1 DAB regional 03/09 1. Januar 2008, XXX. Jahrgang Offizielles Organ der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen und der Architektenkammer Niedersachsen. Körperschaft des öffentlichen Rechts Bremen Niedersachsen 10 Auf ein Wort: Kammer für (ganz) Niedersachsen 12 Oesterlens Erbe ohne Zukunft? 12 Weiterbauen - damals und heute 14 Gesetz und Freiheit: Der Architekt Friedrich Wilhelm Kraemer 15 Noch nie war Fortbildung so einfach 15 Seminar: Gute Akustik tut gut 16 Netzwerk für Karriere unverzichtbar 18 Wenn`s in der guten Stube mieft 19 Kriese in den niedersächsischen Büros noch nicht angekommen 20 Leerstand und Schrumpfung bedrohen Ortskerne 22 Wettbewerb: Neugestaltung Weender Straße in Göttingen 23 Wettbewerb: Neugestaltung Hindenburgplatz in Hildesheim 24 Tipps und Termine: Was ist los in Niedersachsen Impressum Regionalredaktion Bremen: Verantwortlich: Florian Kommer Geeren 41/43, Bremen Telefon (04 21) Regionalredaktion Niedersachsen: Verantwortlich: Lars Menz Laveshaus, Friedrichswall 5, Hannover Telefon (05 11) Verlag, Vertrieb, Anzeigen: corps. Corporate Publishing Services GmbH, Kasernenstraße 69, Düsseldorf Telefon (02 11) Fax Redaktion (02 11) Fax Anzeigen (02 11) Mail: Das Blatt wird allen Architektinnen und Architekten in Bremen und Niedersachsen zugestellt. DABregional 03/09 1

2 Niedersachsen Berufsstand Auf ein Wort Kammer für (ganz) Niedersachsen Die Architektenkammer Niedersachsen hat ihren Sitz seit mehr als zehn Jahren im Laveshaus. Dieser Standort ist geradezu ideal: Wir sind im Regierungsviertel mitten zwischen Staatskanzlei und Landtag und gleich neben dem Wirtschaftsministerium. Die Räumlichkeiten bieten dem Berufsstand die hervorragende Möglichkeit sich als Gastgeber zu präsentieren, bei Empfängen, bei Ausstellungen und immer wieder in der Nacht der Museen. Nicht zuletzt findet fast jeden Tag eine Fortbildungsveranstaltung in unseren Räumen statt. Die Kammer darf sich mit ihrem guten Standort aber nicht begnügen. Eine moderne Kammer muss in Bewegung sein, initiativ werden und auf andere zugehen. Konkret bedeutet das: Wir müssen dorthin, wo unsere Mitglieder sind, und dorthin, wo die Bauherren sind. Da Niedersachsen ein Flächenland ein großes Flächenland ist, heißt das: Wir müssen unsere Angebote in allen Städten und Gemeinden Niedersachsens machen. Das ist seit längerem unser Ziel, und wenn wir eine Zwischenbilanz ziehen, dann kann sich diese sehen lassen. Die nebenstehende Landkarte zeigt unsere Aktivitäten in den Regionen seit Wir laden unsere Mitglieder regelmäßig zu berufspolitischen Diskussionen unter dem Stichwort Kammer vor Ort ein. Unsere Fortbildungsveranstaltungen finden nicht mehr alle nur in Hannover statt, sondern an mehreren Orten. Im Rahmen der Kooperation mit der Architektenkammer Bremen informieren wir auch über das dortige Fortbildungsangebot und öffnen so unseren nördlichen Mitgliedern quasi einen zweiten Fortbildungsstandort vor der Haustür. Unsere größte öffentlichkeitswirksame Aktion ist der Tag der Architektur, der 2008 zum 13. Mal stattgefunden hat. In Niedersachsen und Bremen konnten wir insgesamt rund Besucher in 129 Objekten zählen. Durch viele Presseveröffentlichungen in den einzelnen Tageszeitungen wird jedes Jahr auf die Aktion und natürlich vor allem auf die ausgewählten Objekte und die Architekten hingewiesen. Die Vorbereitungen für den Tag der Architektur 2009 laufen bereits wieder auf Hochtouren. Außerdem sprechen wir die Bauherren zielgerichtet an und zwar dort, wo sie ohnehin sind: bei den Banken und Sparkassen, in den Volkshochschulen und auf den Bauherrenmessen. Insgesamt über 100 Veranstaltungen mit mehr als Besuchern/Teilnehmern gab es bisher. Wir waren mit vielen Aktionen die ersten in Deutschland. Wir wollen uns nicht zurücklehnen, sondern diesen Weg mit Elan und neuen Ideen weitergehen. Das verspricht jedoch nur Erfolg, wenn unsere Mitglieder vor Ort mitziehen. Denn in der Tat haben wir dieses vielfältige Angebot nicht allein durch die engagierte Arbeit der Geschäftsstellenmitarbeiter erreicht, sondern durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Mitglieder. Dafür danke ich allen Beteiligten und freue mich, wenn der Kreis der aktiven Mitglieder, der sich für seinen Berufsstand engagiert, in den nächsten Jahren weiter wächst. Dr. Mathias Meyer Geschäftsführer der Architektenkammer Niedersachsen Regionalgruppe der Architektenkammer Mitmachen in Lüneburg 2006 gründete sich die Regionalgruppe Lüneburg der Architektenkammer Niedersachsen. Grundidee war es, eine Plattform für den Austausch untereinander und für gemeinsame Aktionen zu finden. Neben den monatlichen Treffen haben wir eine Reihe von Aktivitäten angeschoben: Im Projekt Architektur und Schule haben wir Beratungen an Lüneburger Schulen durchgeführt, unter Nutzung des Kammer-Messestandes haben wir uns an der Lüneburger Umweltmesse und der Immobilia der Sparkasse beteiligt, wir haben in der ArchitekturZeit Aktionen in Lüneburg durchgeführt, wir haben die Ausstellung LowBudget-Häuser gezeigt und 10 DABregional 03/09

3 Regionalarbeit Niedersachsen Kammeraktivitäten Karte: Menz, Alonso die Mitglieder der Regionalgruppe haben als Referenten bei der Bauherrenseminarreihe Vom Traum zum Haus mitgearbeitet. Vor allem durch die Messearbeit konnten wir potentielle Bauherren für die Arbeit des Architekten interessieren und sensibilisieren. Auch konnten Hemmschwellen abgebaut werden, Architekten anzusprechen und um Angebote zu bitten. Neben der Außendarstellung des Berufsstandes ist uns die interne Kommunikation wichtig. Unsere Themen und Informationen können durch die Verbindung zur Kammer auf schnellem Wege an die Kolleginnen und Kollegen verteilt werden, gleichzeitig können wir auch unsere Wünsche direkt kommunizieren. Regionalgruppenarbeit ist natürlich mit Zeit verbunden, die alle Mitgliedern nur zu einem gewissen Maß zur Verfü- gung steht. Um weiterhin schlagkräftig zu bleiben, hoffen wir, neue Mitglieder zum Engagement motivieren zu können. Wir freuen uns über jeden Kollegen, der Interesse an der Mitarbeit hat. Themen gibt es reichlich: Von der Teilnahme an den genannten Messen und Aktionen bis hin zur Begleitung und Kommentierung aktueller Architekturthemen in Lüneburg und Umgebung. Spannende Fragen gibt es ja genug. Ich denke an die Universität und Libeskind, an die Bebauung Fromme-Straße oder die Planung für die Nordlandhalle. Der regelmäßige Austausch untereinander ist wichtig und macht Spaß gerne auch ganz ungezwungen beim Bier. Bitte melden Sie sich. Sven Klobe DABregional 03/09 11

4 Niedersachsen Baukultur Anmerkungen zur Debatte um den niedersächsischen Landtag Weiterbauen damals und heute Diskussion bei den Grünen zum geplanten Abriss des Landtagsgebäudes Oesterlens Erbe ohne Zukunft? Das Landtagspräsidium will auf der Grundlage eines mehrheitlichen Beschlusses aus dem Jahr 2008 einen Architektenwettbewerb ausschreiben, der bis dato einen Abriss des Oesterlen-Baus vorsieht, um einen Neubau zu errichten. Grundlage dieser Überlegungen bilden Standortvarianten auf dem Landtagsgelände. Inzwischen findet eine heftige öffentliche Diskussion statt. Sie zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur die Fachöffentlichkeit den eingeschlagenen Weg für problematisch hält. Die Bedenken und Proteste sind ernst zu nehmen. Es ist bedauerlich, dass bisher kein Raum- und Flächenprogramm oder wenigstens ein abgestimmtes Rahmenprogramm vorliegt. Anhand dessen könnten z.b. die früheren Preisträger des 2002 entschiedenen Wettbewerbs eine Überarbeitung hinsichtlich der neuen qualitativen und quantitativen Anforderungen mit dem Ziel vornehmen, zu prüfen, ob der Oesterlen-Anbau wirklich weichen muss oder ob auch andere Lösungen möglich sind. Die besondere architektonische Qualität des Oesterlen schen Entwurfs besteht darin, dass der historische Bestand zeitgenössisch weitergebaut wurde. Eine Zielvorgabe auch für heute! Ein offener Realisierungswettbewerb sollte wenn wirklich alle Möglichkeiten, die früheren Preisträger mit weiterführenden Planungen zu beauftragen ausgeschöpft sind bauliche Eingriffe in den Bestand ebenso zulassen wie bauliche Ergänzungen und nicht bindend den Abriss zur Voraussetzung machen. Der Wettbewerb muss offen für andere Ideen sein. Ich meine, es sollte eine Lösung angestrebt werden, die in Analogie zum Oesterlen-Entwurf eine Transformation und Ergänzung des Gebäudekomplexes erreicht und somit eine Überlagerung von Raum- und Zeitschichten als Zeichen der baulichen und geschichtlichen Kontinuität darstellt. Auf jeden Fall müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden, um eine zeitgemäße Verknüpfung von alter und neuer Bausubstanz zu gewährleisten unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes. Es sollte nicht voreilig eine Lösung präferiert und präsentiert werden, welche die Öffentlichkeit nicht akzeptiert. Letztlich sollte der Entwurf realisiert werden, der die überzeugendste Gesamtlösung darstellt ausgewählt von einer unabhängigen und hochkarätigen Jury. Wolfgang Schneider Präsident der Architektenkammer Niedersachsen Fast alle waren sich einig, im Publikum wie auf dem Podium: Umbau ja, Abriss nein. Moderator Enno Hagenah, Landtagsabgeordneter der Grünen in Niedersachsen und seines Zeichens Architekt, konnte aus seinen Gästen keine Gegenstimme herauskitzeln. Wenn es nach der Fachöffentlichkeit und der Grünen-Fraktion ginge, wird das Gebäude des niedersächsischen Landtags von Architekt Dieter Oesterlen zwar eine Sanierung und Veränderung erfahren, verschwinden gar zu Gunsten eines neuen Glaspalasts wird der Bau aber nicht. Diskutiert wurde aus aktuellem Anlass: Die vom Landtag eingesetzte Baukommission unter Leitung ihres Präsidenten Hermann Dinkla plant das in die Jahre gekommene Parlamentsgebäude durch einen Neubau zu ersetzen und noch bis zum Sommer einen Architektenwettbewerb durchzuführen, der den Abriss des unter Denkmalschutz stehenden Baus von 1962 verbindlich vorsieht. Neben weiten Teilen der hannoverschen und niedersächsischen Öffentlichkeit sträubt sich dagegen auch die Fraktion der Grünen. Sie plädiert ausdrücklich für den Erhalt des Bestands und lud am 30. Januar zu einer Fachdiskussion nach Hannover ein, um über den vorschnellen Entschluss, wie Grünen-Geschäftsführerin Ursula Helmhold es nannte, nachzudenken. Entwurf des Büros Koch/Panse für den Plenarsaal aus dem Jahr Abb.: Koch Panse Architekten 12 DABregional 03/09

5 Baukultur Niedersachsen Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Landtagsgebäude von großer architektonischer Bedeutung ist. Oesterlen, so Anne Schmedding, Architekturhistorikerin von der TU Braunschweig, schaffte mit seinem Entwurf eine komplexe Verbindung von Alt und Neu, nachdem Stadtbaurat Hillebrecht 1948 vorgeschlagen hatte, das neue Parlament im zerbombten Leineschloss unterzubringen. Der historische Bestand wurde zeitgenössisch weitergebaut, was auch heute das Ziel sein sollte, so Schmedding. Sie warnte davor, die vorhandenen Qualitäten zu zerstören. Warum dies dennoch nötig sein soll, machten Landtagsdirektor Wolfgang Goeke und Ministerialdirigentin Doris Nordmann deutlich. Sie versicherten, dass die Anforderungen der Parlamentarier im Oesterlen-Bau nicht unterzubringen seien und präsentierten einen idealtypischen Raumplan, demzufolge sich die Größe des Sitzungssaals auf rund 800 Quadratmeter verdoppelt. Steigende Besucherzahlen, größere Abstände in den Sitzreihen und Zuschauertribünen, von denen aus auch die parlamentarischen Hinterbänkler beobachtet werden können, nannte Nordmann als Gründe für die Vergrößerung. Zudem sollten Regierung und Parlament zukünftig auf einer Ebene sitzen, was mehr Raum beanspruche. BDA-Landesvorsitzender Roman Graf zeigte sich aufgrund der gewachsenen Ansprüche erstaunt, war sich aber sicher, dass ein Neubau hierzu nicht zwingend erforderlich sei. Er forderte eine Überarbeitung des Siegerentwurfs aus dem Jahr 2002, als schon einmal ein Architektenwettbewerb Umbaulösungen für den Landtag angeboten hatte. Goeke lehnte dies entschieden ab und zitierte Landtagspräsident Dinkla mit den Worten, dass ein Aufwärmen des Wettbewerbs von 2002 mit ihm nicht zu machen sei. Das hannoversche Büro Koch/Panse hatte damals Planungen vorgelegt, die unter Erhalt des Hauses eine Umbaulösung mit viel Tageslicht und Platz für die Abgeordneten vorschlug und das Preisgericht ohne Ausnahme überzeugt hatte. Eine Umsetzung hätte etwa 21 Millionen Euro gekostet. Die derzeitigen Neubauplanungen gehen von 45 Millionen aus. Kammerpräsident Wolfgang Schneider betonte, dass ein politisch vorgegebener Abriss weder aus architektonischer noch aus gesellschaftlicher Sicht eine überzeugende Lösung sei und forderte einen offenen und ergebnisoffenen Wettbewerb durchzuführen, der nicht mit voreiligen Festlegungen belastet werden sollte. Landschaftsarchitekt Prof. Günter Nagel, der sich aus dem Publikum zu Wort meldete, ergänzte, dass dem Verfahren ein Wettbewerb zur städtebaulichen Einbindung, der das gesamte Areal inklusive der Entwicklungsmöglichkeiten des Leineufers berücksichtige, vorgeschaltet werden könnte. Auch für diesen Vorschlag gab es große Unterstützung. Karin Kellner, Sprecherin der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.v., brachte am Ende auf den Punkt, dass das architektonische Erbe der 50er Jahre, aus denen der oesterlen`sche Entwurf stammt, der Öffentlichkeit und auch den Politikern nicht bewusst ist und daher vorschnell nach einem Neubau gerufen wird. Traurig, da der historische Wert im Falle des Landtags von der Denkmalschutzbehörde offiziell bestätigt ist: Das Land darf sich nicht über den bestehenden Denkmalschutz hinwegsetzen, betonte daher Wolfgang Schneider. Der hannoversche Bauhistoriker Sid Auffahrt sprach gar von einem Affront gegen den Denkmalschutz. Auch darin waren sich fast alle einig. MoMa New York mischt sich in Landtagsstreit ein Vergangenheit Respekt zollen Lars Menz Dr. Andres Lepik, Kurator des Museums of Modern Art in New York, hat sich in einem Brief an Niedersachsens Landtagspräsident Hermann Dinkla gewandt und gefordert, intelligente Möglichkeiten des Weiterbauens für das Gebäude des Landtags zu nutzen. Diese könnten den Anforderungen des Parlaments gerecht werden. Er stellte sich damit gegen den von Dinkla geplanten Abriss des Oesterlen-Baus. Der Landtag, so Lepik, sei ein über seine architektonische Qualität hinaus, ein geschichtsträchtiges Symbol für die Demokratie des jungen Bundeslandes Niedersachsen. Die hohe Bedeutung der Nachkriegsmoderne, die im Oesterlen-Bau sichtbar werde, sei seit einigen Jahren wieder international anerkannt; zentrale Beispiele hierfür würden aufwendig saniert, beispielsweise der Kanzlerbungalow von Sep Ruf in Bonn. Die Denkmale dieser Zeit erforderten daher den besonderen Schutz der öffentlichen Hand und nicht einen Abriss trotz Denkmalschutz. Ein Abriss werde weit über Niedersachsen und Deutschland hinaus einen nachhaltigen Schaden für das Ansehen der Stadt, des Landes und seiner Vertreter in der Öffentlichkeit nach sich ziehen, so Lepik in seinem Brief. Neben dem MoMa haben sich mittlerweile auch die Berliner Akademie der Künste und der Bund der Steuerzahler für eine Sanierung des Bestandes ausgesprochen. 45 Millionen Euro Neubaukosten seien in Zeiten der Wirtschaftskrise unverhältnismäßig hoch, so der Bund der Steuerzahler. Mz DABregional 03/09 13

6 Niedersachsen Ausstellung Ausstellung des Instituts für Architektur und Stadtbaugeschichte der TU Braunschweig im Laveshaus Gesetz und Freiheit. Der Architekt Friedrich Wilhelm Kraemer ( ) Anlässlich des 100. Geburtstages des Architekten und Braunschweiger Hochschullehrers Friedrich Wilhelm Kraemer wurde unter Leitung der Hochschulprofessorin Dr. Karin Wilhelm, Fachgebiet GTAS Geschichte der Architektur + Theorie der Stadt an der TU Braunschweig eine Ausstellung entwickelt, die uns eine tiefen Einblick gibt in das bauliche Erbe und das ganze Wirkungsumfeld des erfolgreichsten Architekten der ersten Nachkriegsgeneration. Die exzellent recherchierte und mit einem Katalog begleitete Präsentation wird nun nach Stationen in Braunschweig, Frankfurt und Düsseldorf für das Laveshaus in Hannover neu zusammengestellt begann für den seit 1934 in Braunschweig als selbstständiger Architekt wirkenden Kraemer eine neue Laufbahn als Architekturprofessor am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Entwerfen an der TU Braunschweig. Zusammen mit dem 1952 als Hochschullehrer an die TU nachfolgenden Architekten Dieter Oesterlen, mit Johannes Göderitz, Walter Henn, Manfred Lehmbruck und Zdenko Strizic legte er die Grundsteine für eine Architektursprache, die Generationen von jungen Architekturstudenten prägte und damit die Stadtbilder der bundesdeutschen Wiederaufbaus. Bis zu 170 Mitarbeiter beschäftigte Kraemer zu Beginn der sechziger Jahre in seinem Büro. Als Braunschweiger Schule lässt sich diese strenge aber durchaus auch sehr poetische Form der Architektursprache beschreiben, mit großen Glasflächen, klar komponierten und gut proportionierten Baukörpern: der Hochschulcampus in Braunschweig, der Audimax mit den Wolkenbildern von Hans Arp, die VW- Vertretung Voets mit ihren modernen Werkstätten, das Flebbe-Haus, das Funkhaus für den damaligen Sender NWDR, heute NDR, das zusammen mit dem kleinen und großen Sendesaal auf eine Kooperation mit Osterlen und Gerd Lichtenhahn zurückgeht. Bis heute immer noch überwältigend in der räumlichen Atmosphäre, im klaren Aufbau, den Übergängen von Alt und Neu und vor allem in der Detaillierung ist der Umbau der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Hinzu kommen überregionale Bauten wie die Jahrhunderthalle der Farbwerke Hoechst AG, die Sparkasse in Düsseldorf, das Verwaltungsgebäude der BP und vieles mehr. Das Zusammenspiel dieser beiden Bereiche Architekturproduktion im Zeichen des Wirtschaftswunders und Tätigkeit als Hochschullehrer bildet das Kernstück der Ausstellungskonzeption, angefangen mit den ersten Wohnhausprojekten der späten 30er Jahre bis zu den großmaßstäblichen Verwaltungsgebäuden der 60er und 80er Jahre. Ein Großteil der Ausstellungsstücke sind Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen, aber auch Schenkungen für die im Juli 2008 von Prof. Dr. Karin Wilhelm und Anne Schmedding gegründete Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig, die wertvolles Archivmaterial (Pläne, Zeichnungen, Fotografien, Lehrmaterial) von in Braunschweig ausgebildeten und tätigen Architekten sichert und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich macht. Ute Maasberg Mies van der Rohe im Gespräch mit Friedrich Wilhelm Kraemer. Ausstellungseröffnung am 24. März 2009 um 18 Uhr, Dauer der Ausstellung vom 25. März bis 22. Mai DABregional 03/09

7 Fortbildung Niedersachsen Anmeldefrist zum Online-Lehrgang i::löarn bis 13. März 2009 verlängert Noch nie war Fortbildung so einfach Marketing, Rechnungswesen, Investitionsrechnung und Kennzahlen zur Bürosteuerung sind wichtige Themen für Büroinhaber, leitende Angestellte und Existenzgründer. Diese betriebswirtschaftlichen Lücken können nun zeit- und kosteneffizient geschlossen werden, denn im neuen Lehrgang i::löarn wird online gelernt. In kurzen, praxisnahen und sehr intensiven Einheiten, die maximal drei 3 Zeitstunden beanspruchen. Wer eine Einheit verpasst hat oder wiederholen möchte, kann sich einen Livemitschnitt aus dem Netz laden. Zudem gibt es ein offline -Übungsangebot mit konkreten, praxisnahen Aufgaben sowie eine traditionelle, gedruckte Fassung der Seminarunterlagen. Zeitrahmen Beginn: (Einführungsveranstaltung, Präsenz- termin), Abschluss: (optional Kolloquium) Lehrplanübersicht Einführungsveranstaltung (Präsenztag): Montag, , Uhr, Seminarraum Architektenkammer in Hannover. Referenten: Jürgen Hermann und Tim Wameling, Architektenkammer Niedersachsen i::lesson M : Thema Marketing, 23. März 2009, Uhr, Onlineraum. Referent: Clemens Böcker i::lesson R : Thema Rechnungswesen, 27. April 2009, Uhr, Onlineraum. Referent: Dr. Hans-Günther Lehmann i::lesson I : Thema Investitionsrechnung, 25. Mai 2009, Uhr, Onlineraum. Referent: Volker Drusche, 2. Sitzung: Mittwoch, 3. Juni 2009, Uhr i::lesson K : PeP-7 Kennzahlen, 22. Juni 2009, Uhr, Onlineraum. Referent: Prof. Clemens Schramm Gebühren Mitglieder 390,- ; Gäste 490,- (jeweils Einführungspreis) Für weitergehende Informationen, insbesondere zu den einzelnen Themeninhalten, stehen Ihnen Tim Wameling (Tel ) und Jürgen Hermann (Tel ) von der Architektenkammer Niedersachsen gerne zur Verfügung. Her Seminar am 12. März 2009 in Hannover Gute Akustik tut gut Architekten sind Augenmenschen zugegeben ein etwas abgegriffenes Klischee für unseren Berufsstand. Aber in der Tat spielen raumakustische Belange im architektonischen Entwurf keine Hauptrolle. Und die Gründe dafür liegen auf der Hand, werden doch architektonische Entwürfe zuerst nach ihren gestalterischen Qualitäten und nicht nach ihrem Sound beurteilt. Trotzdem sollte jeder Architekt nicht nur die Anforderungen an den baulichen Schallschutz im Blick haben, sondern auch auf der Klaviatur der raumakustischen Möglichkeiten ein paar Grundakkorde beherrschen. Insbesondere bei Versammlungsräumen kann die Raumqualität massiv unter der Schallausbreitung leiden und sich eine frühzeitige Planung hinsichtlich der Akustik lohnen. Seminar Akustik für Architekten und Innenarchitekten am 12. März 2009 in Hannover; Anmeldung online unter: Kn DABregional 03/09 15

8 Niedersachsen Beruf Ergebnisse einer Online-Befragung: Architektinnen zwischen Berufung und Beruf Netzwerk für Karriere unverzichtbar Rollenvorbilder Rollenvorbilder spielen eine große Rolle. Frauen orientieren sich in der Berufswahl häufig an der Familie, z.b. wenn der Vater ebenfalls Architekt oder Bauingenieur oder der Großvater Zimmermann usw. war. Frauen entscheiden sich immer noch sehr selten für technische Berufe. So zeigt die Liste der eingetragenen Mitglieder der Architektenkammer: Nur ca. jedes 5. eingetragene Mitglied ist eine Frau. Architektin Urte Högl befasste sich im Rahmen eines Mentoring-Programms für Frauen in obersten Landesbehörden in Niedersachsen mit diesem Thema und führte dazu im letzten Jahr eine Online-Befragung durch. Sie ist als Mitarbeiterin im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit beschäftigt. Hier ist die oberste Bauaufsichtsbehörde angesiedelt. Ziel der Befragung war es, die Situation von Frauen zwischen Beruf und Privatleben aufzuzeigen. Die Befragung erstreckte sich auf folgende Themenbereiche: Demographische Daten der Teilnehmerinnen Etwa 60 Prozent der befragten Frauen erwarben ihr Architektur-Diplom an einer Universität und etwa 40 Prozent an einer Fachhochschule. Auffällig war, dass 2/3 der 36- bis 45jährigen Frauen vor dem Studium eine Berufsausbildung, häufig in einem bauverwandten Beruf (z.b. Bauzeichner) absolviert hatten. Über ein Viertel der Frauen ist als selbständige Architektin tätig. Der monatliche Nettoverdienst reicht von bis Euro, wobei etwa die Hälfte ein monatliches Nettoeinkommen von bis Euro hat. 9/10 der Frauen lebt in einer festen Partnerschaft, wobei der Partner oft ebenfalls einen baunahen Beruf ausübt. Über die Hälfte der befragten Frauen lebt ohne Kinder. Förderungen / Netzwerke Grundlage im Beruf sind die Ausbildung und die Berufserfahrung. Allerdings zeigt sich, dass das alleine noch keineswegs eine berufliche Karriere garantiert. Fördermöglichkeiten im Betrieb oder Einfluss durch entsprechende innerbetriebliche Kontakte sind nicht zu unterschätzende Faktoren. Nicht einmal ein Viertel der Frauen glaubt, in beruflicher Hinsicht gezielt persönlich gefördert zu werden. Kontakte schaffen und nutzen, um die Arbeit zu optimieren, aber auch, um die eigenen Fähigkeiten herauszustellen, ist oft entscheidend. Netzwerkbeziehungen spielen also eine zentrale Rolle in der Karriereentwicklung. Auch Eigeninitiative wie Inanspruchnahme beruflicher Netzwerke wie Architektenkammer, BDA oder spezieller Netzwerke nur für Frauen (z.b. Netzwerk PIA, Architektinnenarbeitskreis mit Treffpunkt Architektenkammer) hilft, aber auch ganz persönliche Netzwerke werden genutzt. Beruf und Familie Beruf und Familie zu vereinbaren, ist gerade für Frauen mit Kindern immer noch eine besondere Herausforderung. Eigentlich ein altes Thema, aber stets aktuell. Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt (nur 1,36 Kinder/Frau). Rund 40 Prozent der Frauen kehren, nachdem sich der Nachwuchs eingestellt hat, nie wieder in den Beruf zurück. Dabei spielt eine entscheidende Rolle, dass nur 10 Prozent aller Paare, die einen Betreuungsplatz für ihre Kleinkinder suchen, fündig werden. Die Auswertung der Fragebögen zeigt, dass bei Frauen mit älteren Kindern die Erwerbstätigkeit verständlicherweise höher ist. Hinzu kommt, dass alle befragten Frauen in Haushalten mit mehreren Kindern in Teilzeit arbeiten, während von den Architektinnen mit einem Kind immerhin mehr als ein Drittel einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht. Aus dieser Situation ergeben sich fast zwangsläufig die von den Betroffenen vorgetragenen Wünsche zur Verbes- 16 DABregional 03/09

9 Ausbildung Niedersachsen serung der Kinderbetreuung wie Krippe, Kindergarten, Hort, aber auch die Einrichtung von Ganztagsschulen. Selbstverständnis / Selbstdarstellung Fachliche Kompetenzen sind zwar wichtig für den Start ins Berufsleben, für einen durchgängigen Erfolg jedoch nicht ausreichend. Hier sind Selbstdarstellung, Selbstwertgefühl und das Pflegen von Netzwerken gleichermaßen bedeutsam. Die Aussage Frauen arbeiten mehr für das Projekt, Männer machen es bekannt weist auf die Problematik im Bereich der weiblichen Selbstvermarktung hin. Interessant ist auch, dass ältere Frauen ihre eigene berufliche Kompetenz höher als jüngere einschätzen und damit ihre Selbstsicherheit größer ist. Männliche Berufskultur Viele der befragten Architektinnen haben den Eindruck, dass sich der Baubereich besonders als Männerdomäne auszeichnet. Die Frauen kommentierten hierzu ihre Auffassung mit zahlreichen Beispielen. Danach gelten Männer am Bau als kompetenter. Die Architektin muss sich die Akzeptanz der am Bau Beteiligten erst verdienen. Auch hat sie immer noch gegen die althergebrachten Rollenverteilungen zu kämpfen. Allerdings gibt es auch Äußerungen von Frauen, die diese Berufskultur zu nutzen wissen. Berufliche Ziele / Perspektiven Bei der Bewertung der eigenen beruflichen Zufriedenheit auf einer Skala von 1-10 ergab sich interessanterweise für die angestellten Architektinnen mit 6,8 ein etwas höherer Wert als mit 5,5 für die selbständigen Architektinnen. Erfreulich ist, dass die meisten Teilnehmer der Befragung nach beruflichem Fortkommen streben, egal ob angestellt oder selbständig. Schlussbemerkung Die Befragung sollte keine wissenschaftliche Studie sein. Vielmehr war es Ziel, ein Blick auf Leben und Arbeitswelt der Architektinnen zu werfen, um Hinweise zu geben und zu weiteren nützlichen Diskussionen, auf die die Verfasserin hofft, anzuregen. Wer Interesse hat, kann sich die vollständige Dokumentation der Befragung im Internet unter abrufen. Architektin Urte Högl Innovative Studentenprojekte gesucht Wolfsburg lobt Koller- Preis 2009 aus Beim Wolfsburger Koller-Preis handelt sich um einen offenen Ideenpreis ohne Einschränkungen im Hinblick auf ein konkretes Thema, eine Bauaufgabe oder einen begrenzten Ort. Wolfsburg: Stadt Raum Geschichte bildet auch 2009 den thematischen Rahmen für den Wettbewerb. Der Preis, der 2007 erstmal an Studierende der Architektur, Landschaftsarchitektur, Städtebau, Denkmalpflege und Freie Kunst, vergeben wurde, ist nach dem Architekten und Stadtplaner Peter Koller ( ) benannt. Koller prägte in verschiedenen Positionen bis 1960 zuletzt als Stadtbaurat den Stadtaufbau Wolfsburgs entscheidend mit. Als Nachfolger Hans Scharouns wechselte er anschließend an den Lehrstuhl für Städtebau der TU Berlin und leitete die Deutsche Akademie für Städtebau. Wolfsburg versucht die berufliche Entwicklung junger Menschen zu unterstützen und Planungsansätze zu fördern, die sich mit Wolfsburg und der Stadtlandschaft beschäftigen erhielt Sofie Miller aus Kassel für ihre Arbeit Grünes Wohnen in der Stadt den mit Euro dotierten Preis. Eine Broschüre der Wettbewerbsarbeiten 2008 ist beim Wolfsburger Forum Architektur erschienen und kann dort kostenlos angefordert werden. Dort sind auch die Auslobungsunterlagen für 2009 (Abgabeschluss: 14. September) erhältlich: Nicole Froberg, Tel.: (05361) Der 2008 preisgekrönte Entwurf von Sofie Miller schlägt einen Ufer begleitenden, achtgeschossigen Wohnkomplex am Schillerteich vor, der der vorhandenen Wasserkante folgt und sie besetzt. Das schlüssige Konzept zeigt eine spannende Verbindung von Architektur und Freiraum. Der tatsächliche Bedarf an zusätzlichem qualitätvollem Wohnraum für das Innenstadtgebiet sei gut erkannt und in ein visionäres Projekt umgesetzt, befand das Preisgericht. DABregional 03/09 17

10 Niedersachsen Aktuell Nachwuchs im Messgerätepool der Architektenkammer oder... Wenn`s in der guten Stube mieft Wenn es in Innenräumen mieft, Augen tränen, Nasen laufen und Müdigkeit die Runde macht, kann das viele Gründe haben. Oftmals ist jedoch die schlechte Innenraumluft schuld da kann einfaches Lüften schon wahre Wunder bewirken. Leider ist die menschliche Wahrnehmung hier sehr subjektiv, und wenn überhaupt geschieht viel zu spät etwas. Zwei neue Geräte im Messgerätepool der Architektenkammer, der allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung steht, helfen, diesen Missstand zu beheben: eine Mief -Ampel und eine CO 2 -Ampel erkennen Defizite in der Raumluft und machen diese frühzeitig sichtbar, mit wie der Name schon sagt eindeutigen Leuchtsignalen: Grün Gelb Rot! Achtung Mief Die Miefampel, ein so genannter VOC-Fühler, erfasst flüchtige organische Substanzen: eine breite Gruppe von Stoffen ganz harmloser Art, wie Stoffwechselprodukten des menschlichen Organismus, bis zu durchaus problematischen, wie Ausdünstungen von Materialien, Beschichtungen, Farben und Klebern etc. Geeignete Einsatzbereiche liegen hier beispielsweise in Büros und Arbeitsräumen sowie neu eingerichteten Wohnungen, insbesondere bei energetisch optimierten und dichten Alt- oder Neubauten ohne Lüftungsanlage. Stopp dem CO 2 Bei Klassenzimmern, Sitzungs- und Versammlungsräumen oder einfach bei (zu) dichten Häusern kommt die CO 2 - Ampel zum Einsatz. CO 2 gilt als Leitsubstanz für die Raumluftqualität. Raumlufttechnische Anlagen arbeiten oft mit CO 2 -Fühlern zur gesunden und energieeffizienten Regelung der Innenraumluft. Leuchtet Gelb (> 800 ppm), kann bereits spürbare Müdigkeit die Folge sein, Rot heißt: dringend Lüften erforderlich! - sonst treten Lern- und Konzentrationsprobleme und am Ende der Skala (> 5000 ppm) gravierende Müdigkeit auf. Nebenbei stellt sich noch ein Energiespareffekt ein: Es wird nur dann gelüftet, wenn es aufgrund der schlechten Raumluft erforderlich ist, und die sinnlose Dauerlüftung per Kippfenster kann auch entfallen. Der Seminarraum der Architektenkammer wurde übrigens bereits getestet und gewährleistet selbst bei voller Besetzung noch eine hohe Luftgüte. Neugierig geworden? Ecokurs Fachplanung Umwelt und Gesundheitsschutz gab den Anlass für die Einrichtung des Messgerätepools und vermittelt das nötige Know-how. Quereinstieg jederzeit möglich! Die komplette Liste aller Messgeräte und das Formular des Leihvertrags stehen unter Kn Auslobung 2009 BDA Preis Niedersachsen Der Landesverband Niedersachsen des Bundes Deutscher Architekten (BDA) lobt 2009 zum dreizehnten Mal den BDA Preis Niedersachsen aus. Diese Auszeichnung richtet sich an Architekten und Bauherrn gemeinsam und wird alle drei Jahre für beispielgebende, besondere baukünstlerische Leistungen verliehen. So kann der Architekturpreis einem Bauwerk, einer Gebäudegruppe, einer städtebaulichen Anlage oder Planung in Niedersachsen zuerkannt werden, deren Fertigstellung nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Sonderpreis für hervorragende fachbezogene, z. B. publizistische, Tätigkeiten oder einen bemerkenswerten architekturtheoretischen oder experimentellen Beitrag zu vergeben. Der BDA Preis zählt neben dem Staatspreis für Architektur zu den bedeutenden Architekturpreisen in Niedersachsen. Bis zum 16. April 2009 (Poststempel) können Architekten maximal zwei Arbeiten einreichen. Dabei ist die BDA-Mitgliedschaft keine Voraussetzung. Der Preis ist offen für alle. Es können auch Vorschläge oder Hinweise auf preiswürdige Objekte an den Landesverband gerichtet werden. Eine hochkarätige Jury (Amber Sayah, Stuttgart; Meinhard v. Gerkan, Hamburg; Dieter Ben Kauffmann, Ostfildern; Bernd Krämer, Grünenplan; Michael Schumacher, Frankfurt/Main) vergibt fünf gleichrangige Preis und wählt darüber hinaus weitere ausgezeichnete Projekte für eine Ausstellung aus, die im Anschluss an die Preisverleihung und Präsentation im Niedersächsischen Landtag ( September 2009) in den verschiedenen Regionen Niedersachsens gezeigt werden wird. Weitere Informationen und Download der Auslobung unter 18 DABregional 03/09

11 Aktuell Niedersachsen contractworld in Hannover Bischöfin diskutiert über Umnutzung sakraler Räume Die niedersächsische Landesbischöfin Margot Käßmann diskutierte auf dem Architekturkongress contractworld Mitte Januar in Hannover mit Architekten über das Thema Umnutzung sakraler Räume. Hintergrund ist die Entwicklung der letzten Jahre, in deren Verlauf immer mehr Kirchen von ihren Trägern verkauft und einer anderen, nicht immer allgemein akzeptierten Nutzung zugeführt werden. Ehemalige Kirchen wurden in diesem Zuge bereits zu Büros, Restaurants oder Diskotheken. Die deutschen Architekturzeitschriften haben derartigen Projekten viel Aufmerksamkeit geschenkt. Käßmann lehnte solche Nutzungen jedoch ab. Sie plädierte für soziale Einrichtung wie Suppenküchen oder Bibliotheken. Bevor eine fragwürdige Funktion in die Kirche einziehe, sei in manchen Fällen sogar ein Abriss vorzuziehen. Dieses Schicksal wird als erstes Gotteshaus der Landeskirche nun die kürzlich entwidmete Messiaskirche in Groß-Buchholz treffen. Architekturprofessorin Hilde Léon, die mit Käßmann auf dem Podium saß, kritisierte, dass die Bischöfin zu zaghaft mit dem Thema umgehe. Was heute imageschädigend ist, muss es morgen nicht mehr sein, erklärte sie, stellte sich gegen den Abriss der Gotteshäuser und plädierte für innovative Nutzungskonzepte. Die Kirche, soviel wurde klar, wird in Zukunft nicht umhin kommen, zahlreiche Gebäude zu verkaufen oder umzunutzen. Gerade in den peripheren Gebieten leiden die Gemeinden unter Mitgliederschwund, und zahlreiche Bauten werden kaum mehr genutzt. Die Gustav-Adolf-Kirche in Leinhausen wurde bereits in eine Synagoge umgewandelt. Die Umnutzung in eine Moschee kann sich Käßmann jedoch nicht vorstellen, die Unterschiede zwischen Christentum und Islam seien zu groß: Man kann mit Kirchen nicht alles machen, betonte die Bischöfin. Ergebnisse der ifo-architektenumfrage Krise in niedersächsischen Büros noch nicht angekommen Mz Nach den Ergebnissen der ifo-architektenumfrage im November 2008 hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Niedersachsen aufgehellt. Bundesweit ist die Stimmung seit dem 3. Quartal 2006 positiver. Zwar bezeichnete nur noch gut ein Fünftel der Befragten ihre derzeitige Auftragssituation als gut (Vorquartal: 26 %), dafür bewerteten sie aber nur mehr 29 % als schlecht (Vorquartal: 39 %). Im Bundesdurchschnitt fielen die Lageurteile geringfügig ungünstiger aus. Eine negative Tendenz war allerdings durchaus bereits bei den Auftragseingängen ablesbar. Im Verlauf des 3. Quartals 2008 konnten 51 % der befragten Architekten in Niedersachsen neue Verträge abschließen (Vorquartal: 59 %). Deutschlandweit verringerte sich der Anteil der Architekten, die neue Vertragsabschlüsse verzeichneten, von 54 auf 45 %. Die Auftragsbestände schrumpften bis zum Ende des 3. In Nordhorn und Meppen Sicherheit und Städtebau Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen veranstalten die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim je eine Fachtagung mit dem Titel Sicherheit und Städtebau. Die erste Veranstaltung findet am 9. März in Nordhorn statt, die zweite am 18. März in Meppen. Zielgruppen sind Stadtplaner aus den Kommunen und Landkreisen sowie Planungsbüros, die in der Bauleitplanung tätig sind, und die Polizei. Die Tagungen werden von der Ausstellung Geplante Sicherheit: Besser mit Architekten flankiert, die die Architektenkammer Niedersachsen 2008 konzipiert und bereits mehrfach in Niedersachsen gezeigt hat. Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen ist eine Vereinbarung über mehr städtebauliche Sicherheit und Kriminalprävention beim Planen und Sanieren von Wohnquartieren, an der auch die Architektenkammer Niedersachsen beteiligt ist. Die Unterzeichner dieser Erklärung haben sich verpflichtet, die städtebauliche Sicherheit und Prävention in ihre jeweiligen Handlungsfelder aufgabenbezogen zu integrieren. Tagung in Nordhorn: , 9 bis Uhr, Van-Delden-Str. 1-7, Nordhorn. Tagung in Meppen: , 9 bis Uhr, Ordeniederung 1, Meppen. Infos: Quartals 2008 auf 4,8 Monate nach 5,1 Monaten vor einem viertel Jahr. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland sank im selben Zeitraum von 5,2 auf 4,9 Monate. Die Auftragsreserven lagen in Niedersachsen somit knapp unter dem deutschen Durchschnitt. L. Dorffmeister, ifo-institut München DABregional 03/09 19

12 Niedersachsen Seitenthema Demografischer Wandel und die Folgen in Südniedersachsen Leerstand und Schrumpfung bedrohen Ortskerne im ländlichen Raum Seit dem 2. Weltkrieg und nach der Wiedervereinigung haben sich die Kommunen stark verändert und unterliegen noch immer einem großen Wandlungsprozess. Der Regionalverband Südniedersachsen e.v. untersuchte im Rahmen eines Modellvorhabens zur Siedlungsentwicklung, welche Auswirkungen der demografische Wandel auf die peripheren Orte in Südniedersachsen zukünftig haben wird und stellte seine Ergebnisse Ende Januar auf einer Fachtagung in Rosdorf im Landkreis Göttingen vor mehr als 100 Teilnehmern vor. Der Rückgang der Bevölkerung macht sich seit mehreren Jahren im Baubestand der Städte und Dörfer bemerkbar: In den ländlichen Räumen Südniedersachsen nimmt der Leerstand von Gebäuden zu, Neubaugebiete füllen sich allenfalls zögernd. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie prognostiziert für die Landkreise Goslar, Northeim, Holzminden und Osterode am Harz von 2004 bis 2020 Bevölkerungsrückgange zwischen 13 und 17 Prozent. Die Zahl der Haushalte geht für diese Landkreise, so der von der GEWOS im Auftrag des Verbandes der Wohnungswirtschaft erstellte Bericht zur Entwicklung der Wohnungsmärkte, von 2007 bis 2020 zwischen 9 und 13 Prozent zurück. Ein Wohnungsüberangebot von bis zu 24 Prozent wird erwartet, Immobilienpreise und Mieten geraten unter Druck. Besonders betroffen sind die gewachsenen Kerne von Städten und Dörfern. Hier sind es die das Ortsbild prägenden Gebäude, häufig Baudenkmale, die wegen ihrer Lage, Mängeln in der Bausubstanz, befürchteter Sanierungskosten und fehlendem Vorstellungsvermögen über ihre Umbauqualitäten immer schwerer Investoren finden. Aber auch Wohnhäuser aus der Zeit des Wiederaufbaus, meist eng und mit schlechter Wärmedämmung ausgestattet, sind von andauerndem Leerstand bedroht. Ein ganzes Maßnahmebündel wird also erforderlich, um die schrumpfenden Städte und Dörfer zu stärken. Die Ausweisung von Neubaugebieten ist jedoch kein geeignetes Mittel, Bevölkerung zu halten oder gar Neubürger zu gewinnen. Neubauten an den Ortsrändern, so ein Ergebnis der Fachtagung Siedlungsentwicklung und demografischer Wandel in Südniedersachsen, würden vielmehr dazu beitragen, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum leidet und für künftige Generationen ruinöse Folgekosten entstehen. Wegen des Rückgangs der Bevölkerungszahlen müssen wir uns auf die Innenentwicklung konzentrieren. Der Strategiewechsel ist aber auch erforderlich, wenn wir das Ziel einer Reduzierung des Flächenverbrauchs nicht ganz aus den Augen verlieren wollen, sagte Rainer Beckedorf, Abteilungsleiter des Ministeriums für Landesentwicklung. Er legte den Kommunen nahe, gemeinsam mit der Bevölkerung Konzepte mit dem Ziel zu entwickeln, die Attraktivität der Ortskerne zu stärken und auf Bautätigkeit auf der grünen Wiese zu verzichten. Für das Sozialministerium erläuterte Lothar Busch, Leiter der Abteilung Bauen und Wohnen, die Schwerpunkte der wichtigsten Programmkomponenten der Städtebauförderung. Beispielsweise erhalte das vom Land Niedersachsen noch nicht gegenfinanzierte neue Programm Städtebaulicher Denkmalschutz durch das Konjunkturprogramm auf Bundesebene neue finanzielle Spielräume. Allerdings: Nach den Vorgaben der Föderalismusreform laufe das so genannte Normalprogramm aus - eine Ankündigung, die bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern auf Bedauern stieß. Im Hinblick auf die Planungskultur in den Städten und Gemeinden wies Busch darauf hin, dass die Enquete-Kommission des Niedersächsischen Landtags in ihrem Bericht Demografischer Wandel Herausforderung an ein zukunftsfähiges Niedersachsen den Kommunen geraten habe, lokale und regionale Konzepte zu entwickeln und die Förderprogramme auf dieser Basis zielgerichtet zu nutzen. 20 DABregional 03/09

13 links: Freie Grundstücke im Neubaugebiet in Moringen unten: Leer stehendes Fachwerkhaus in Windhausen Regionalentwicklung Niedersachsen Fotos: Michael Glatthaar Northeims Bürgermeister Harald Kühle betonte sogar, dass die Gesellschaft sich daran gewöhnen müsse, dass mittel- und langfristig möglicherweise kleinere Ortschaften ganz zurückgebaut werden müssten. Neubauten sollten nur innerhalb der Kernorte und möglichst nur in Baulücken erfolgen. Kühle räumte ein, dass viele Ortsräte noch immer meinten, durch die Ausweisung von Baugebieten Bevölkerungspolitik betreiben zu können. Es sei schwierig, auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit den erforderlichen Umdenkungsprozess durchzusetzen. Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer wies auf die vielfältigen Bemühungen des Fleckens Adelebsen hin, die Menschen an den Ort zu binden. Die Beteiligung der Gemeinde an dem Modellvorhaben des Regionalverbandes habe dazu beigetragen, dass in der Politik nunmehr ganz anders über die Siedlungsentwicklung diskutiert werde. Ergebnisse des Modellvorhabens Es gibt nicht das Anpassungskonzept, keine übertragbaren Patentrezepte für die städtebaulichen Fragestellungen in den ländlichen Räumen in Südniedersachsen. Individuelle Lösungen sind gefragt. Ein Bündel von Maßnahmen muss entwickelt und eingesetzt werden. Eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit ist unverzichtbar um den Paradigmenwechsel vom Wachstum zur Schrumpfung zu vermitteln und um die kommunalpolitisch Verantwortlichen zu einer aktiven Begleitung und Gestaltung zu motivieren. Planung ist notwendig: Städtebau und Dorfentwicklung sind unter demografischem Wandel komplex anzugehen (städtebauliche Leitvorstellungen, Entwicklungskonzepte, Leerstands- und Grundstücksmanagement, Monitoring, Grundstücks- und Gebäudefinanzierungsfonds; u.a.m.). Deutlich mehr Aufmerksamkeit wird zukünftig der Revitalisierung der Ortskerne und der Umnutzung und Modernisierung im Bestand einzuräumen sein (Wohnungsbau für eine alternde Gesellschaft; energetische Sanierung). Eine Neubewertung von Immobilien ist unumgänglich; der Abriss von Gebäuden muss geplant, gefördert und durchsetzbar werden. Im peripheren ländlichen Raum ist auf die Ausweisung neuer Baugebiete zu verzichten. Neubau sollte möglichst nur auf innerörtlichen Baulücken oder auf Abrissflächen erfolgen. Kleinere Gemeinden sind von der komplexen Aufgabenstellung häufig überfordert. Sie bedürfen der Beratung, Unterstützung und Fortbildung. Eine regionale Abstimmung zwischen benachbarten Kommunen dient der Überwindung kommunaler Konkurrenzen und ist zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse erforderlich. Bund und Land sollten die gesetzlichen Instrumente und die Fördermöglichkeiten für Räume mit demografischen Verwerfungen überprüfen und ggf. ergänzen. Grundlagen des Modellvorhabens Auslöser der Tagung war das im Jahre 2008 vom Regionalverband Südniedersachsen e.v. durchgeführte Modellvorhaben Unterstützung von Gemeinden bei der Neuausrichtung ihrer Flächenpolitik im Rahmen der Regionalentwicklung. Umgesetzt wurde das Projekt in Kooperation mit der Regierungsvertretung Braunschweig. Finanziert wurde es aus Mitteln des Regionalisierungsfonds durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung sowie von den beteiligten sieben Städten und Gemeinden. Anspruch des Modellvorhabens war es, sieben Modellkommunen dabei zu unterstützen, die siedlungspolitischen Auswirkungen des demografischen Wandels wahrzunehmen, Konsequenzen zu diskutieren und konkrete Vorstellungen für ihre zukünftige siedlungspolitische Ausrichtung zu entwickeln. Als Trainer für die teilnehmenden Gemeinden war Michael Glatthaar, vom Planungsbüro proloco (Bremen) tätig. Der Diplom-Ingenieur zeigte in drei Arbeitssitzungen den jeweiligen Bürgermeistern, Bauamtsleitern und Politikern an Hand von drei Szenarien auf, wie sich der prognostizierte Bevölkerungsrückgang in den einzelnen Gemeinden räumlich auswirken könnte. Schnell führte dies zu der Problemerkenntnis, dass günstiges Bauland den Bevölkerungsrückgang kaum beeinflusst und die Neuausweisung von Bauland eher zur Umverteilung von Bevölkerung und Leerstand führt. Leerstand werde zum Problem der Ortskerne. Nicht nur die Ortsbilder würden dann deutlich belastet (Negativimage), auch soziale Entmischung, bisher eher ein Thema in Großstädten, Verfall der Immobilienpreise, Strangulation der kommunalen Haushalte aufgrund von Fixkosten für technische Infrastruktur und eine Bedrohung der grundzentralen Einrichtungen könnten folgen. Fazit Es liegt an den heutigen Akteuren, zu denen insbesondere auch die Architekten und Stadtplaner zählen, die Herausforderungen anzunehmen. Sie sind bei weitem nicht alle der demografischen Entwicklung geschuldet. Schrumpfung ist eine planerische Herausforderung, keine Bedrohung. Je eher sie angegangen wird, desto größer sind die Gestaltungsspielräume. Der Abschlussbericht des Modellvorhabens steht unter projekte_siedlungspolitik als Download zur Verfügung. Günter Piegsa Regierungsvertretung Braunschweig - Raumordnung, Landesentwicklung Rüdiger Reyhn Geschäftsführer des Regionalverbandes Südniedersachsen e.v. DABregional 03/09 21

14 Niedersachsen Wettbewerbe Wettbewerb zur Neugestaltung der Weender Straße in Göttingen City-chic Als eine der frühesten Fußgängerzonen Deutschlands wurde ab Beginn der 1970er Jahre die Göttinger Innenstadt in mehreren Abschnitten umgestaltet. Der realisierte Entwurf dokumentiert den planerischen Zeitgeist dieser Epoche. Mittlerweile sind gestalterische Mängel bei Oberflächen und der Möblierung sowie funktionale Mängel, beispielsweise bei den Flächen der Außengastronomie im Kernbereich der Fußgängerzone, nicht mehr zu übersehen. Der durchgeführte Wettbewerb sollte die planerischen Grundlagen für die Beseitigung dieser Mängel und für eine qualitätvolle Neugestaltung schaffen. Vertiefend sollten hierbei der Bereich des Marktplatzes bearbeitet, örtliche Qualitäten, wie das historische Stadtbild, herausgestellt und der Charakter als Stadtmittelpunkt gestärkt werden. Die besten Lösungen zu diesen Aufgaben fanden, laut Preisgericht unter Leitung von Prof. Dr. Franz Pesch aus Herdecke, Wes und Partner (mit H-H. Kraft) aus Hamburg. Der zweite Preis ging an Wich Architekten aus München, der dritte Preis an Club L 94 Raumwerk aus Köln. Die Arbeit von Wes und Partner, so die Jury, zeichne sich durch eine sehr einheitliche und homogene Gestaltung aus. Wichtige Situationen des historischen Stadtgrundrisses hebe der Entwurf behutsam, aber trotzdem sichtbar hervor. Die Bäume stehen auf einem Band auf der Westseite, einige Bäume werden auch entfernt. So gelinge ein spannungsvoller Rhythmus von freigestellten Abschnitten mit Blick auf die historischen Häuserfassaden, stellte das Preisgericht fest. Gut gelöst sei auch die Einbindung des Alten Rathauses durch den vorgelagerten Platzbereich. Die Jury hob auch das Konzept der minimalistischen Möblierung hervor sowie die Qualitäten im Detail. Mz Entwurf Wes und Partner/ H-H Kraft (Abb. oben) Ein Freiräumen der westlichen Fläche und ein neuer Belag, analog zur Ostseite, lassen die Wirkung eines zusammengehörenden Raumes erlebbar werden. Die Wallanlagen treten neben der vorgeschlagenen Hervorhebung der Böschungsmodellierung durch Sitzstufen deutlicher in Erscheinung. Vorgeschlagen werden zwei neue schlichte, monolithische Pfeiler am Standort des ehemaligen Tores, die als Objekte belassen und nachts beleuchtet werden. Fußgängerzone und Marktplatz vermitteln den Eindruck einer einheitlich schimmernden Fläche. Entwurf Wich Architekten (Abb. unten) Kunst-Licht-Tore definieren Anfang und Ende des Hauptgeschäftsbereichs der Weender Straße. Fester Bestandteil des Entwurfs ist ein modulares Band aus großformatigen Natursteinplatten, das den lang gestreckten zentralen Bereich der Fußgängerzone markiert. Das Element nimmt alle technischen Funktionen auf, beispielsweise Standorte für Bänke, Abfallkörbe oder Begrünung. Daneben prägen Wasserspiele die Atmosphäre, genauso wie die durchlaufende Reihe von Magnolien entlang der Hauptgeschäftsstraße. 22 DABregional 03/09

15 Wettbewerbe Niedersachsen Wettbewerb zur Neu- und Umgestaltung des Hindenburgplatzes in Hildesheim Platz da! Das Preisgericht entschied, im Wettbewerb zur Neu- und Umgestaltung des Hindenburgplatzes in Hildesheim zwei zweite Preise und einen dritten Preis zu verleihen. Die zweiten Preise erhielten zum einen Norbert Post und Hartmut Welters aus Dortmund (Stadtplanung), Echtermeyer.Fietz_Architekten aus Dortmund (Architektur) und die ARGUS Arbeitsgruppe unabhängiger Stadt- und Verkehrsplaner (Verkehrsplanung); zum anderen die Gruppe Planwerk (Stadtplanung), Léon Wohlhage Wernik (Architektur) und die Hoffmann-Leichter Ingenieur GmbH (Verkehrsplanung), alle aus Berlin. Der dritte Preis ging an das Büro für Architektur und Stadtplanung aus Kassel (Stadtplanung und Architektur), Mociety Consult GmbH aus Wiesbaden (Verkehrsplanung) und die PLF Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum aus Kassel (Freiraumplanung). Das Wettbewerbsgebiet liegt am Schnittpunkt der zusammengewachsenen Hildesheimer Alt- und Neustadt und zählt zu den meist frequentierten Flächen in Hildesheim. Außerdem ist der Platz durch einen hohen Immobilienleerstand gekennzeichnet. Der Wettbewerb sollte Ideen liefern, wie dieser Bereich städtebaulich, verkehrstechnisch und architektonisch neu gestaltet werden könnte, um die Qualität dieses Raumes zu erhöhen. Der Entwurf der erstgenannten Gruppe um Echtermeyer.Fietz_Architekten sieht eine Neuinterpretation der nördlichen Platzfläche mit einer klassischen Blockrandstruktur vor, die sich zurückhaltend ins bestehende Ensemble einfügt, so die Jury. Die Platzfläche auf der südlichen Seite wird gleichzeitig verkleinert, was den Platz im städtebaulichen Kontext maßstabsgerechter erscheinen lasse, auch könne er so wenn er so zur Erweiterung des Innenstadtbereichs beitragen könne, hätte die Öffnung zur Neustadt noch deutlicher herausgearbeitet werden können, meinte das Preisgericht. Der Entwurf der Gruppe um Léon Wohlhage Wernik wiederum sieht behutsame Eingriffe in den Bestand, auch mit partiellen, ergänzenden baulichen Maßnahmen vor. So wird auf der Nordseite ein raumbildender Solitär vorgeschlagen, der die Kanten des Stadtraums klar einfasse. Kritik übte die Jury jedoch an der Beziehung zwischen Kopfbau und Hindenburgplatz, der im Vergleich mit der gegenüber liegenden Torsituation zu ähnlich sei, um stadträumlich wirken zu können. Mz Entwurf Léon Wohlhage Wernik und andere (Abb. oben) Um den Ort neu zu interpretieren, wird ein Ensemble im nördlichen Teil vorgeschlagen, das sowohl zur Platzseite als auch in den Garten raumbildend wirkt. Die Typologie sieht im Erdgeschoss eine öffentliche Nutzung vor, in den Obergeschossen können neben Dienstleistungsflächen auch Wohnungen eingerichtet werden. Die Stadttorfunktion der Friesenstrasse wird durch unterstützende Flächengestalt sowie Raumbildung sichtbar gemacht. Der südliche Platzraum erhält ein neues Gebäude, das den Übergang zur Küstardstraße neu gestaltet. Somit wird ein Entrèe und Bindeglied zur Neustadt geschaffen. Entwurf Echtermeyer.Fietz_Architekten u. andere (Abb. unten) Das Gebäude Hindenburgplatz zwischen Friesenstraße und Schuhstraße wird als Kopfbau des Platzes definiert und soll eine Fassadenrenovierung und ggf. Aufstockung erhalten. Die erneuerte Fassade des Postgebäudes sowie der Neubau eines innerstädtischen Mehrgenerationenwohngebäudes am Park wirken entwurfsbestimmend und dimensionieren den Raum. Das städtebauliche Gesamtkonzept folgt in den Straßenbereichen der Blockbebauung, im Platzbereich der historischen Formgebung des Platzes. DABregional 03/09 23

16 Niedersachsen Tipps Was ist los in Niedersachsen? Tipps und Termine Aktuelle Termine finden sie auch im Internet unter sowie unter Ort Veranstaltung Datum Veranstalter/Veranstaltungsort Braunschweig Laurence Bonvin, Ausstellung Di-So Uhr Museum für Photographie Braunschweig e.v., Helmstedter Straße 1. Telefon (0531) Hannover Hannover Hannover Hannover Hankensbüttel Meppen Nordhorn Erweiterung des Sportparks um ein neues Eisstadion, Vortrag Dipl.-Ing. Katrin Dannewitz. Kulturphänomene - Vorträge Gerhard Matzig (Architekturkritiker, München) und Gesine Weinmiller sowie Wilfried Kuehn (Architekten, Berlin). Friedrich Wilhelm Kraemer - Gesetz und Freiheit, Ausstellung. Eröffnung am um 18 Uhr. Stadt Planen in Niedersachsen, Veranstaltung für Stadtplaner, u.a. mit Vortrag von Hans Stimmann, ehm. Berliner Senatsbaudirektor. Abwehr von Steinmarderschäden, Fachtagung, die sich u.a. auch an Architekten richtet. Fachtagung Sicherheit und Städtebau begleitet von der Ausstellung Geplante Sicherheit: Besser mit Architekten. Fachtagung Sicherheit und Städtebau begleitet von der Ausstellung Geplante Sicherheit: Besser mit Architekten , 19 Uhr Architekten- und Ingenieur-Verein Hannover e.v. / Ateliergebäude der Architektenkammer Niedersachsen, Friedrichswall , 20 Uhr Literatischer Salon der Universität Hannover / Königsworther Platz 1 (Conti-Foyer) Mo-Do 9-16 Uhr Fr 9-12 Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Architektenkammer Niedersachsen, Friedrichswall 5. Telefon (0511) Architektenkammer Niedersachsen, Friedrichswall 5 Telefon (0511) Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz / Otter-Zentrum, Telefon (05198/ ) Polizeiinspektion Emsland / Landkreis Emsland / Ordeniederung 1. Telefon (0591)87-108(-0) Polizeiinspektion Emsland / Landkreis Grafschaft Bentheim, Van-Delden-Straße 1-7. Telefon (0591)87-108(-0) Öffentliche Zustellung Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung ist für Herrn Dipl.-Ing. Michael Gunschmann, zuletzt bekannte Anschrift: Rotkäppchenweg 2, Buxtehude bei der Architektenkammer Niedersachsen - Geschäftsstelle des Eintragungsausschusses, Zimmer Nr. 06 -, Friedrichswall 5, Hannover, ein Schriftstück vom , Az.: EL-Nr betreffend Streichung der Eintragung in der nds. Architektenliste in der Zeit vom bis einschließlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienstzeiten ausgelegt. Nach Fristablauf drohen Rechtsverluste. Mestwerdt Vorsitzender des Eintragungsausschusses Bekanntmachungen Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit hat folgende Runderlasse der Bauaufsicht veröffentlicht: Ausführungsbestimmungen zu 47 NBauO, vom im Niedersächsischen Ministerialblatt, Nr. 3, vom fliegende Bauten sowie Verwaltungsvorschriften über Ausführungsgenehmigungen für fliegende Bauten und Berichte über Unfälle, vom im Niedersächsischen Ministerialblatt, Nr. 4, vom DABregional 03/09

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