DRK-Einsatz am Flughafen Frankfurt. Essen auf Schlitten Beachten Sie unser Weihnachtsangebot. das ist einfach tiefkühlfrisch!

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1 Mitgliedermagazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. Rotkreuz Magazin Für Mitglieder, Freunde und Förderer aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe 04/2011 > DRK-Einsatz am Flughafen Frankfurt Seiten 6 7 > Essen auf Schlitten Beachten Sie unser Weihnachtsangebot auf der Rückseite das ist einfach tiefkühlfrisch! > Großes Stricken Die Igel-Erwin-Familie hat die Mützchen bereits getestet Seite 29 > Ein ehrenamtlicher Tag L Oréal-Mitarbeiter bei der Badischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz Seite 15 > Karlsruher Medizin Akademie Gender-Medizin Was ist das? Seiten > Rezeptecke Rotkreuz-Plätzchen Seite 14 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I X/2011

2 Hennicke Orthopädie Schuhtechnik GmbH Gesundheits-Schuhe muss man nicht erkennen! Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Allpresan FUSS SPEZIAL für sehr trockene bis schuppige Haut. Jetzt Sonderangebote zu Weihnachten! Tel.: Fax: Karlsruhe Werderstraße 1 Wir nehmen uns Zeit für Sie. Wir stehen Ihnen im Trauerfall bei und übernehmen sämtliche Formalitäten ganz unbürokratisch. Wenden Sie sich bei einem Haus- oder Kliniksterbefall vertrauensvoll an uns. Wir beraten Sie und bieten Ihnen gerne persönliche Unterstützung. Erd-, Feuer- und Seebestattungen, Bestattungsvorsorge Großmann-Bestattungen Inh.: Bernd Boleancu Neureuter Hauptstraße (07 21) Tag und Nacht für Sie da Wolfram Pfaus Freier Architekt Dipl. Ing. (FH), M. Eng. Planung Bauleitung Beratung Gutachten Amalienhof 1 D Sulzfeld Tel / Fax 07269/ BOSCH BOSE DRK ESCADA FALKE HUGO BOSS INFINITI INTERLÜBKE LAMBORGHINI MARC CAIN MERCEDES BENZ MHZ PORSCHE PETER HAHN PRO SIEBEN RAMP ROLF BENZ USM HALLER WIDEX Wer hat's gedruckt? raff der drucker! Der Partner für professionelles Print- Management. Wir verbinden Ihre individuellen Anforderungen mit der Produktivität einer industriellen Fertigung. 2 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/ _raff_holding_Eigenanzeige_RotesKreuz.indd :53

3 Verehrte Freunde und Förderer des Roten Kreuzes... Inhalt Titelgeschichte Essen auf Schlitten... S. 32 Kurt Bickel Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe e. V. Jahresende, heimelige Weihnachtszeit, Adventskränze, Lichterbäume, hektisches Geschenke-Kaufen, Innehalten auf Weihnachtsmärkten mit Glühweintrinken oder sich sonst was Gutes tun im Zweifel mehr Bratwurst als Bratapfel. Zeit zur Besinnung haben. Besinnen auf was? Erwartungsvolle Vorfreude auf das große Fest, das dann oft die großen Erwartungen nicht erfüllt. Alle Jahre wieder, ja, so wird es wieder sein, so soll es wieder sein! Gerade weil wir dieses Jahr wie selten durchgeschüttelt wurden. Apropos Besinnen und Rückbesinnen: Auf das Persönliche Glaube, Liebe, Hoffnung und Tod natürlich, dann auf das Viele, das sich außerhalb von uns ereignet hat seit Jahresanfang. Wie alles begann im sogenannten arabischen Frühling, Tunesien der Anfang, dann Ägypten, Libyen, Bomben und Schießen ohne Deutschland. Wie hatte doch der forsche Guido getönt: Ihr kauft mir den Schneid nicht ab, bei der NATO-Kameradschaftspflege war dann der Schneid schnell abgekauft, Preis unbekannt. Schließlich das Ende des Größenwahnsinnigen, vergleichbar dem aus dem Irak. Beide ähnlich aufgegriffen, der eine im Erdloch, der andere im Kanalrohr. Lehre daraus: Auf dem Boden bleiben, wenn du nicht vorzeitig unter den Boden willst! So wird es auch denen aus Syrien ergehen, die ihr Volk abschlachten. Der Krug ist zu lange zum vergifteten Brunnen gegangen, er wird bald brechen. Gedankensprung in der Besinnlichkeit: Deutschland in Libyen nicht dabei, aber dicke drin beim Euro- Retten oder richtiger beim Ausbaden fremder Schulden. Dafür wird die kriegsscheue Frau Merkel in Griechenland mit Panzern und Hakenkreuz abgebildet. Wird damit erklärt, dass wir dort im Zweiten Weltkrieg unser Unwesen getrieben haben. Das war auch in England so, das aber ganz anders reagiert, obwohl wir dahin keine finanziellen Liebesgaben bringen: Zum vierten Mal hintereinander haben Umfragen der BBC ergeben, dass für die Engländer Deutschland das beliebteste Land auf der Erde ist, auf unserer Erde, die jetzt von 7 Milliarden Menschen bevölkert wird waren es 2,7 Milliarden. Angeblich soll aber unser Planet auf Dauer, wenn wir weiter so leben wie die Amerikaner, nur 1,4 oder 2,1 Milliarden mit europäischen Lebensgewohnheiten aushalten. Bei aller Besinnlichkeit, jetzt aber Schluss mit dem schweren Zeug, marsch, marsch auf die Weihnachtsmärkte, Geschenke für die Lieben kaufen und einen schönen Weihnachtsbaum nicht vergessen; denn wie heißt es doch so schön: Frohe Weihnachten! In eigener Sache Raucherentwöhnung mit Nadeln so ein Humbug... S. 11 Ein ehrenamtlicher Tag... S. 15 Großes Stricken... S. 29 Vorteil für Freiwillige... S. 29 Aus den Ortsvereinen DRK-Einsatz am Flughafen Frankfurt.. S. 6 Rundreise... S. 8 Doppelleben... S. 9 Ich mache mit, weil S. 10 Rückblick: Halbmarathon Ettlingen... S. 24 Jugendrotkreuz/Jugendarbeit Eintauchen in die Rettungsleitstelle.. S. 12 Eine tolle Truppe... S. 12 Tripsdrill war eine Reise wert... S. 13 Im Einsatz Notfall-Lineal... S. 4 BOS-Führerschein... S. 24 Die Hungerkatastrophe in Ostafrika stoppen... S. 26 DRK-Hilfsflug mit Decken und Zelten für die Türkei... S. 27 Gesundheit Gender-Medizin Was ist das?... S. 16 Erste Hilfe/Ausbildung/Kurse 1. Erste-Hilfe-Kurs in den neuen Grötzinger DRK-Räumlichkeiten... S. 5 Erste-Hilfe-Tipp & Termine... S. 25 Blutspende Termine... S. 19 Soziale Dienste Ich hab doch alles!... S. 4 Reisen mit dem DRK/Reisebericht... S. 20 Dies und das Rätsel & Rezept-Ecke... S. 14 Buch-Tipp... S. 21 Die Rollenden Friseure... S. 21 Ansprechpartner... S. 22 Weihnachts-Wohlfahrtsmarken... S. 27 Veranstaltungs-Tipp... S. 28 Knigge-Tipp/Impressum... S Jahre Klemm... S. 31 Notruf Notruf Polizei Ihr Kurt Bickel (0721)19222 Rettungsdienst & Krankentransport Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011 3

4 Notfall-Lineal Rettungsdienstbereich Karlsruhe mit 42 Pädiatrischen Notfall-Linealen (PädNFL) ausgestattet Rettungsdienst Das Pädiatrische Notfall-Lineal (PädNFL) ist eine wertvolle Hilfe für das Rettungsdienstpersonal bei Kindernotfällen. Es erhöht die Sicherheit bei der Behandlung von Kindern mit Notfall-Medikamenten im Einsatz. Alle wichtigen Medikamenten- Dosierungen oder Verdünnungen sind einfach ablesbar. Hierfür wird das Kind abgemessen und anhand der Größe wird das ungefähre Gewicht bestimmt. Daraus sind tabellarisch die Dosen der Notfallmedikamente schnell zu ermitteln. Es hilft, Fehler zu vermeiden und erhöht die Behandlungssicherheit. Nur etwa fünf Prozent der Rettungsdienst- und Notarzteinsätze des gesamten Einsatzaufkommens sind mit Kindern unter 14 Jahren und daher vergleichsweise selten. Das stellt die Rettungskräfte vor eine v.r.n.l. Jörg Biermann (DRK-Kreisgeschäftsführer), Dr. Martina Hillesheimer (Notärztin), Jo Wirth-Schäfer (Rettungsdienstleiter), Nicole Battenfeld (Techniker Krankenkasse) besondere Herausforderung. Dazu kommt die psychische Stresssituation besonders bei Säuglingen und Kleinkindern. Wir sind für jedes Hilfsmittel dankbar, das lebensrettend sein kann, und hoffen, dass das Lineal zum erfolgreichen Einsatz kommt, so Jörg Biermann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe. Nun mawe sind alle Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge im Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit dem 1,40 Meter langen Notfall-Lineal von der Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der agswn, der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.v., ausgestattet worden. otärztin Dr. Hillesheimer ist froh und dankbar, dass wir das Lineal jetzt bekommen haben. mawe Ich hab doch alles! +++ Kostenloser Friseurtermin +++ Stellen auch Sie sich dieses Jahr wieder die Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Nur im Dezember für Neukunden. Gleich bestellen: Hausnotruf- Weihnachtsaktion im Dezember ,00 Hausnotruf für 4 Wochen 24,00 49,00 Anschlussgebühr 0 Friseurtermin bei Ihnen zu Hause (waschen, schneiden, legen/föhnen) Wir haben das Richtige. Essen auf Rädern- Weihnachtsaktion im Dezember ,90 Weihnachtspaket 7 Menüs, 1 Suppe, 1 Dessert (zu sehen auf der Rückseite) 0 Friseurtermin bei Ihnen zu Hause (waschen, schneiden, legen/föhnen) 4 für nur 68,00 = 74,50 gespart 4 In Kooperation mit für nur 41,90 = 49,50 gespart

5 1. Erste-Hilfe-Kurs in den neuen Grötzinger DRK-Räumlichkeiten Bilder mawe In der ersten Oktoberwoche fand der 1. EH-Kurs in den neuen Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbands Karlsruhe statt. Diese befinden sich in der Augustenburgstraße 98a in Karlsruhe- Grötzingen. Die gute Erreichbarkeit betonten auch die Kursteilnehmer, da die Straßenbahnhaltestelle nur zwei Gehminuten und die Autobahnzufahrt nur wenige hundert Meter weit entfernt sind. Die Ausbildungs- und Aufenthaltsräume sind sehr modern und freundlich eingerichtet, da macht das Lernen doch gleich doppelt Spaß. Sobald die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind, werden auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Seit Montag, den 31. Oktober 2011 ist die Krankentransportwache (KTW-RW) Grötzingen in Betrieb. Die Rettungswache ist wie folgt telefonisch zu erreichen: Krankentransport: (0721) Die neuen Räumlichkeiten sind modern und freundlich eingerichtet. NEU 24h Service: Wir haben die Marken. Sie die Wahl! Sicherheitsschuhe Safety Jogger Bestboy (Bestell Nr.: ) Sicherheitsnorm S3 Jetzt als DRK Mitglied online registrieren: Einfach Ihre Mitgliedsnummer bei der Registrierung angeben. Jedes registrierte DRK-Mitglied und DRK-Mitarbeiter/-in erhält 10% Rabatt auf ALLES! H & C Nickel GdbR Ihr Werbepartner seit ,80 EURO Gute Ideen begeistern immer, auch wenn es sie schon lange gibt. Ihr Vertriebspartner von über 80 Markenherstellern Werbemittel Präsent Service Textilwerbung Philippsburger Str Philippsburg - Hu. Tel /51 53 Fax 07256/ Fordern Sie unsere aktuellen Kataloge an. Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011 5

6 Helfen Bilder Münch DRK-Einsatz am Flughafen Frankfurt Die DRK-Bereitschaften Ubstadt und Tiefenbach haben eine neue Aufgabe übernommen. Sie setzten sich morgens in Bewegung, um 39 Kindern im Alter zwischen drei und zwölf Jahren zu helfen. Im Sommer 2010 saß die Bereitschaftsleitung vom DRK Ubstadt, Ralf Hauswirth und Christian Leikauf, zusammen, um sich neue Aufgaben für die Bereitschaft zu suchen. Nach einigen Ideen wurde die Sache Friedensdorf von Christian Leikauf genannt. Nach kurzen Recherchen war klar, das wäre eine echte Aufgabe, welcher sich die Bereitschaft Ubstadt stellen könnte. So wurden Kontakte geknüpft, Telefonate geführt, und ziemlich genau ein Jahr später war dann eine Anfrage von Friedensdorf International da, um Transportkapazitäten anzufragen. Da die Transportkapazitäten aus Ubstadt nicht ausreichten, wurde dann kurzerhand die Bereitschaft Tiefenbach angefragt, ob diese ebenfalls Interesse Binnen weniger Minuten waren alle 39 Kinder aus der Maschine an der Mitarbeit hätte. Der dortige Bereitschaftsleiter Joachim Bloch sagte umgehend zu. Die Aufgaben wurden aufgeteilt: Christian Leikauf sollte fortan den Kontakt zum Friedensdorf International und Bereitschaftsleiter Ralf Hauswirth die Kontakte zum DRK-Kreisverband Karlsruhe und dem Landratsamt übernehmen. Die Vorbereitungen für einen Transport sind schwer zu Organisieren. Die vorher geplanten Routen sind zu 90 Prozent sicher. Probleme tauchen auf, wenn ein Kind während des Fluges zum Notfallpatienten wird und somit für das Zielkrankenhaus ausfällt. Auch das Zielkrankenhaus kann kurzfristig absagen, sodass für das Kind ein Alternativkrankenhaus gesucht werden muss. Somit ist für Friedensdorf International jeder Transport eine echte Herausforderung. Erst nach Abmelden der Kinder in den Zielkrankenhäusern kann dann das Orgateam aufatmen. Nach fast einem Jahr Vorbereitungszeit konnten die beiden DRK-Bereitschaften zum ersten Mal bei solch einem Einsatz unter der Hilfsorganisation Friedensdorf International (FI) mithelfen. Viermal pro Jahr kommen Sondermaschinen aus Afghanistan oder Angola an, welche Kinder mit schweren, aber in Deutschland heilbaren Verletzungen oder Krankheiten transportieren. Die Maschinen landen in der Regel in Düsseldorf oder Frankfurt, wo dann DRK-Bereitschaften aus dem ganzen Bundesgebiet ihre Aufgaben übernehmen. Das DRK Ubstadt ist jetzt für die Verteilung der Kinder im südwestdeutschen Raum zuständig, hilft aber auch bei Fahrten in Krankenhäuser anderer Regionen. Unterstützt wurde das DRK Ubstadt bei seiner ersten Tour durch die DRK-Bereitschaft aus dem Östringer Stadtteil Tiefenbach. Am vorgegebenen Treffpunkt waren darüber hinaus weitere DRK-Bereitschaften zugange, die schon längere Zeit Transporte dieser Art übernehmen. Nach einer Lagebesprechung und allgemeinen Einweisung passierte die Mannschaft die Sicherheitsschleusen. Dort wurden alle Helfer und Fahrzeuge durchleuchtet bzw. durchsucht. Da die Maschine Verspätung hatte, war hier Wartezeit bei strahlender Sommersonne und fast 30 Grad angesagt. Nach erfüllter Aufgabe setzte sich die Kolonne, angeführt von Lotsenfahrzeugen des Flughafens, Fahrzeugen vom Flughafensicherheitsdienst sowie des Bundesgrenzschutzes in Bewegung zur Flugmaschine. Nachdem die regulären Passagiere über die Schleuse in das Termi- 6 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

7 nal ausstiegen, wurde die Tür der Maschine im Anschluss von innen durch den Bundesgrenzschutz geöffnet. Nach einer weiteren Kontrolle der noch in der Maschine sitzenden Kinder durch die Zollbeamten kam dann das Startsignal von FI, die Kinder aus dem Flugzeug zu holen. Alle freien DRK-Helfer waren nun gefordert, die Kinder aus den Sitzen zu heben, durch das Flugzeug zum hinteren Ausgang zu tragen, die Treppe hinunterzubringen und dem Zollbeamten das Kind vorzustellen. Nach der Eintragung in den Reisepass und dem Freigeben auf der Reiseliste der Beamten musste dann das Kind zu dem jeweiligen Fahrzeug gebracht und eingeladen werden. Auf Gepäck brauchte nicht gewartet zu werden, denn die Kinder besitzen auschließlich die Kleider, die sie tragen. Sie bekamen in Kabul vor dem Start nur ein paar Badeschlappen, um nicht barfuß im Flugzeug sitzen zu müssen. Der Einsatz fand bei stehender Hitze auf dem Rollfeld, dem Getöse der landenden Flugzeuge und der noch in Betrieb befindlichen Heckturbine der Maschine statt. Aus hygienischen Gründen muss der Einsatz mit Gummihandschuhen und voller Einsatzkleidung einschließlich Jacke durchgeführt werden. Dies stellte angesichts der Temperaturen eine starke Beeinträchtigung dar. Binnen weniger Minuten waren alle 39 Kinder aus der Maschine, vom Zoll freigegeben und in ihren jeweiligen Fahrzeugen untergebracht, sodass man in einer Kolonne das Rollfeld wieder verlassen konnte. Außerhalb vom Flughafengelände fuhren alle Fahrzeuge sternförmig in alle Richtungen auseinander. So waren Krankenhäuser um Aschaffenburg, Berlin und weit darüber hinaus das Ziel der Fahrten. Die vom DRK aus Ubstadt und Tiefenbach betreuten Kinder hatten Mehrfachbrüche der Ober- und Unterschenkel, Verbrennungen ab dem Hals abwärts, Gesichtsverletzungen mit Bakterieneinschluss, Amputationen mit infizierten Wunden oder weitere, unvorstellbare Verletzungen. Die Kinder stammten teilweise aus afghanischen Bergdörfern und hatten selbst noch nie ein Flugzeug oder gar einen Wald gesehen. Es fanden Szenen mit Staunen, Angst, Freude, Dankbarkeit bis hin zum hilflosen Ausdruck in den Gesichtern der drei- bis zwölfjährigen Kinder statt, deren einzige Chance für ein weiteres (schmerzfreies) Leben eine Operation in Deutschland ist. Auf der Fahrt sahen die Kinder zum ersten Mal eine Autobahn, Häuser, Das Staunen der Kinder faszinierte die Helfer. Lkws oder Autos. Das Staunen der Kinder faszinierte die Helfer. Nach kurzer Fahrtdauer konnte über Zeichensprache, welche allen Kindern vermittelt wurde, ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden, sodass die Kinder danach zu lächeln oder auch zu lachen anfingen. Manche waren durch die Reise so müde, dass die liegend transportierten Patienten bald schliefen. Auf der Fahrt gab es für die Durstigen stilles Wasser. Zuckerhaltige Getränke oder mit Kohlesäure versetzten Sprudel kennen diese Kinder nicht. Im Zielkrankenhaus angekommen, wurden die verletzten Kinder an das Krankenhauspersonal an der Notaufnahme übergeben. Das Personal der Krankenhäuser hatte bereits auf die zugeteilten Sprösslinge gewartet, sodass auch hier die Übergabe fast schon Routine war. Gegen Spätabend waren die beiden Rotkreuz-Bereitschaften nach einer Abschlussbesprechung wieder in der Unterkunft. Eine halbe Stunde später endete der Einsatz nach dem Aufräumen, Reinigen und Einsatzklarmachen der Fahrzeuge. Die Kinder werden in den Krankenhäusern kostenneutral operiert und behandelt. Hier engagieren sich Ärzte, Krankenschwestern und selbst die Leitungen der Krankenhäuser. Der Transport der Kinder durch die Rotkreuz-Bereitschaften erfolgt ehrenamtlich. Dazu müssen die DRK- Sanitäter in der Regel ein bis zwei Tage Urlaub nehmen, um helfen zu können. Der Flug der Kinder wird über Spenden finanziert. In jedem Fall wird das DRK Ubstadt diese Aktionen in Zukunft übernehmen. Bilder Münch Am 10. September 2011 übernahmen das DRK Ubstadt und Tiefenbach in Oberhausen den Sanitätsdienst und den Fahrservice rund um das Dorffest von FI. Am 4. November 2011 wurden über 70 Kinder aus den Krisengebieten Afrikas am Düsseldorfer Flughafen eingeflogen. Hier war das DRK Ubstadt bei der Aufnahme von vier Kindern im 4-KTW wieder dabei. Am 7. November 2011 wurden zwei Kinder vom DRK Ubstadt und DRK Tiefenbach von Oberhausen FI in die Steiermark in Österreich via MTW verlegt. Wir gehen davon aus, hier im Südwesten das Netzwerk ausbauen zu können, sodass noch weitere Krankenhäuser an der Aktion Gefallen finden werden. Näheres unter www. drk-ubstadt.de. Wolfgang Münch, Ralf Hauswirth Helfen Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011 7

8 Rundreise durch die Ortsvereine Rheinsheim Stadt Philippsburg Lkr. Karlsruhe Jährlich rückt die Notfallhilfe des DRK Rheinsheim zu 80 bis 100 Notfällen aus seit Kurzem mit einem neuen Einsatzfahrzeug. Unter dem Wahlspruch edel sei der Mensch, hilfreich und gut gründete sich am 24. März 1909 der Männerhilfsverein vom Roten Kreuz in Rheinsheim. Schon damals bestand die Sanitätskolonne aus 24 Kameraden und selbst heute kann der DRK-Ortsverein Rheinsheim auf 14 aktive Helferinnen und Helfer sowie vier freie Mitarbeiter und über 200 passive Mitglieder bauen. Rundreise Ortsverein Rheinsheim Helfende Spender für neues Einsatzfahrzeug Einweihungsfeier des neuen Notfallhilfefahrzeug.. Bilder T. Brecht Ihrem oben genannten Motto sind die Rheinsheimer Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler nicht nur bei den zahlreichen Aktivitäten im Gemeinde- und Vereinsleben treu. Ob bei der jährlich stattfindenden Blutspende oder bei den Sanitätsdiensten auf dem örtlichen Fußballplatz, helfen wird im Ortsverein Rheinsheim groß geschrieben. Gerade deshalb stellt die Notfallhilfe einen besonders wichtigen Punkt in der Arbeit des Rheinsheimer Roten Kreuzes dar. Jedes Jahr werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu 80 bis 100 Notfalleinsätzen in der 2800-Seelen- Gemeinde gerufen. Egal ob Herz- Kreislauf-Erkrankungen oder Unfälle, wir sind rund um die Uhr für die Bevölkerung da, erklärt Alexander Brecht, Vorstand des DRK-Ortsvereins Rheinsheim. Fast genauso stolz wie auf die Arbeit seiner Rotkreuzler ist Alexander Brecht auf das neue Notfallhilfefahrzeug. Unser 22 Jahre altes Fahrzeug hatte weder ABS noch einen Airbag. Es war eine notwendige und richtige Entscheidung, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Doch diese Anschaffung wäre nicht ohne die Hilfe zahlreicher Spender aus der Gemeinde und die Unterstützung durch Tag der offenen Tür, Fahrzeugbesichtigung mit Kindernotfallwagen die Stadt Philippsburg möglich gewesen. Anfangs gestaltete sich das Spendensammeln etwas schwierig, erzählt Thomas Brecht, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Rheinsheim, aber auch viele kleine Spenden haben ihren Teil zum neuen Fahrzeug beigetragen. Das neue Einsatzfahrzeug verfügt nicht nur über einen Defibrillator, sondern auch über ein EKG, einen Kinder-Notfallrucksack und modernste Funktechnik, die eine Umrüstung auf den Digitalfunk erlaubt. Um auch weiterhin für passenden Nachwuchs zu sorgen, planen die Rheinsheimer Rotkreuzler mittelfristig eine Jugendgruppe. Wir würden uns über neue Mitglieder freuen, vor allem in der Jugend, berichtet Alexander Brecht. Interessierte lädt er herzlich zu den Bereitschaftsabenden ein, die donnerstagabends um 19:30 Uhr im Vereinsheim des DRK-Ortsvereins Rheinsheim stattfinden. M. Waldschmidt 8 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

9 Doppelleben Ein Helfer im Außendienst Der dritte Rotkreuzler in dieser Runde ist Klaus Becker. Er ist hauptberuflich Vertriebskaufmann im Außendienst bei der BLANCO GmbH + Co KG. Seine Begeisterung für das Rote Kreuz begann im Jahre Ein Mitglied des Ortsvereins Stupferich hatte ihn angesprochen, er trat der Bereitschaft bei und absolvierte vielerlei die zentral gelegenen neuen Räumlichkeiten, eine junge dynamische Bereitschaft aufbauen können. Durch qualifizierte, engagierte Mitglieder in der Bereitschaft konnte im Oktober 2003 auch die Notfallhilfe Stupferich gegründet werden. Heute engagieren sich mehr als 15 Aktive unter der Leitung von Klaus Becker und seinem Bereitschaftsleiter. Ausbildungen. Das läuft alles neben der Familie und Klaus Becker ist durch seinen Beruf im Außendienst immer auf den seine Frau mit der Zeit unbeabsich- dem Beruf, erklärt Becker. So ist auch Straßen, zwischen Darmstadt und Waldshut, unterwegs. Und wenn nicht für seine Kunden, dann für die Mitmenschen in Stupferich. Wenn ich gerade zur Arbeit aus der Haustüre bin und der Piepser für einen Einsatz geht, muss auch das Geschäft warten, so Becker. Dann ist das Menschenleben wichtiger! Das verstehen tigt zur Anlaufstelle für die Bürger geworden. Viele, die etwas für das Rote Kreuz überbringen wollen, kommen zu seiner Frau in die Bäckerei Nussbaumer. Ohne diesen Rückhalt und Akzeptanz der Familie wäre solch ein Einsatz Aus Liebe zum Menschen gar nicht möglich. Es ist auch des Öfteren der Fall, dass so sein Schreibtisch ab und an die jungen Rotkreuzler noch nicht, meint Becker, der Die Anerkennung der DRK-Arbeit in Stupferich ist spürbar. in den nächtlichen Stun- den erst Beachtung finden kann, wenn die Einsatzjacke wieder an der Garderobe jederzeit als stille Reserve für seine Mitstreiter im Ortsverein bereitsteht. hängt. Solch ein Doppelleben birgt so manches Hindernis und fordert gutes planerisches Geschick und Begeisterung Durch seinen beruflichen, flexiblen Spielraum im Außendienst ist das aber auch möglich. Das Ehrenamt in den normalen Alltag zu integrieren, ist nicht immer leicht. Zu Beginn als Rotkreuzler für die Sache, um das Gleich- gewicht zu erhalten. Es sollte keine Seite zu lange zu kurz kommen, denn dieses Doppelleben funktioniert nur im Zusammenspiel aller Parteien. war es noch einfacher für ihn. Doch mit den Jahren stieg auch die Verantwortung, und neue Aufgaben kamen hinzu. Als Ortsvereinsvorsitzender Stupferich hat er, auch durch Ein schönes Erlebnis in seinem Außendienst als Rotkreuzler hat er durch den Hausnotruf erlebt. Zwei ältere Bürger hatten sich zuerst vehement gegen Wir sorgen für mollige Wärme. RUDOLF SCHNEIDER Inh. B. Baumann Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012! Haid-und-Neu-Straße Karlsruhe Telefon / die Hilfe auf Knopfdruck gewehrt. Nach einiger Überzeugungskraft von Klaus Becker haben die 81-Jährige und der 90-Jährige zugestimmt, was sich auch auszahlen sollte. Mitten in der Nacht wurde Klaus Becker über den Hausnotruf zu der Familie gerufen, um der Gestürzten wieder auf die Beine zu helfen, eben Menschen in Not. Nachdem die Ehefrau gut versorgt war, lag das Ehepaar mit Freudentränen im Arm von Klaus Becker. Ein schönes Erlebnis, das er nicht vergessen wird, und für die Arbeit entlohnt. Solche Erfolgsgeschichten sind es doch wert? Oder? Wollen Sie auch beginnen, so ein Doppelleben zu führen, um für andere da zu sein? Dann melden Sie sich bei uns, wir freuen uns über jeden Helfer, Telefon P. S.: Rotes Kreuz bedeutet nicht nur, Blut sehen können wir haben für jeden die passende Jacke entdecke die Vielfalt! mawe Doppelleben Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011 9

10 Ich mache mit, weil ich sehr gerne Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zum einen Wissen weitergeben möchte und zum anderen auch sehr viel von ihnen lernen kann. Dabei spielen Hautfarbe, Religion, Vermögen oder Herkunft keine Rolle. Somit habe ich die Möglichkeit, mit vielen tollen Menschen eine Vereinsgemeinschaft lebendig zu halten. Ebenso kann ich sicher sein, dass ein starkes Team hinter mir steht, das mich in positiven oder negativen Situationen begleitet und unterstützt. Ohne diese Kameradschaft wäre meine Arbeit mit kranken, hilflosen oder verletzten Menschen vielleicht nicht möglich. Wir trauern um unsere Verstorbenen: Barth, Maria, DRK Weiher Burkardt, Karl, DRK Münzesheim Buss, Stefan, DRK Bruchsal Jungkind, Timo, DRK Huttenheim Reichert, Karl, DRK Malsch Ich mache mit, weil... Es macht mich glücklich und auch ein wenig stolz, wenn ich Patienten nach einem Unfall oder einer Erkrankung auf der Straße treffe, es ihnen wieder gut geht und sie wieder im Leben stehen. Vor fünf Jahren habe ich eine Jugendrotkreuzgruppe übernommen, die nun größtenteils in die Bereitschaft überwechselt. Seit sechs Jahren arbeite ich in der Verwaltung als Schriftführerin und seit Februar 2009 bin ich Bereitschaftsleiterin. Teilweise habe ich in der Ausbildung des Schulsanitätsdienstes mitgearbeitet und unterstütze gerne die Sozialen Dienste des DRK Malsch. Sina Balzer, 24 Jahre, angehende Realschullehrerin, Bereitschaftsleiterin, Schriftführerin, Jugendbetreuerin des DRK-Ortsvereins Malsch. Mehr zum ehrenamtlichen Engagement von Sina Balzer neben dem Beruf erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, Rubrik Doppelleben. Ich freue mich auf die Kurzzeitpflege im Haus Edelberg! Sie brauchen eine Pause? Wir bieten Ihnen im Haus Edelberg unsere qualifizierte und zuverlässige Kurzzeit-, Tages-, Nacht- und Wochenendpflege, bezuschusst durch Ihre Krankenkasse. Vertrauen Sie Ihr Familienmitglied unseren gut ausgebildeten und fürsorglichen Mitarbeitern an. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne persönlich. Telefon: 0721/ Unsere Senioren-Zentren finden Sie in: Bietigheim Tullastraße 12 Eppelheim Peter-Böhm-Str. 48 Karlsruhe Edelbergstraße 19 Neulußheim Altlußheimer Str Oberderdingen Dr.-Friedrich-Schmitt-Straße 21 Pfinztal-Berghausen Im Akazienwäldchen 2 Stutensee-Friedrichstal Berliner Allee 2 Weingarten Jöhlinger Straße 114 Im Rotkreuz Magazin werben und gleichzeitig Gutes tun! Tel.: Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

11 Raucherentwöhnung mit Nadeln so ein Humbug Mit dem Rauchen aufhören so was können auch nur Nichtraucher und Ärzte empfehlen. Die wissen einfach nicht, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn ich allein an die vielen misslungenen Versuche denke, die ich schon hinter mir habe. Man probiert alles einmal aus: Nikotinkaugummis und Nikotinpflaster, Rauchstopp-CD s und -Bücher. Zuletzt versucht man es sogar ganz ohne Hilfsmittel, also nur mit dem eigenen Willen. Ja, mein Wille war stark wenn es darum ging, Schlupflöcher zu finden. Dann rauch ich halt ab und zu mal einen Zigarillo. Seltsamerweise bin ich am Ende wieder vor einem Zigarettenautomaten gestanden. Nun denn so vergehen die Jahre. 25 Raucherjahre mittlerweile. Was hätte ich mit dem Geld alles tun können. Es stört mich auch, dass ich trotz Kaugummis, Handcremes und Parfüm immer diesen Nikotingeruch in der Nase habe. Aber am schlimmsten ist der Husten meine Gesundheit würde es mir danken, wenn mit dem Rauchen Schluss wäre. Ich klage mein Leid: Ich will ja aufhören, aber.... Da erzählt mir meine Arbeitskollegin aus der Personalabteilung, Daniela Bießmann, dass sie vor sieben Jahren, zusammen mit ihrer Mutter, aufgehört hat und es ganz leicht war. Juliane Freiesleben, seit einem Jahr rauchfrei. zu nehmen. Im weiteren Tagesverlauf verspürte ich seltsamerweise keinerlei Entzug. Ich wartete regelrecht darauf. Aber er ließ mich im Stich. Am nächsten Tag beschlich mich dafür eine leichte Depression. Ich hatte ein Pausenproblem. Wann soll ich denn jetzt Pausen machen? Und was soll ich in den Pausen machen? Ein Kaffee ohne Zigarette ist nur halb so gut, dachte ich. Und ein Kaugummi ersetzt auch keine Zigarette. Die Depression hielt nur zwei Tage an. Denn ich merkte, dass ich gar nicht mehr so viel Pausen benötigte, dass ich auf einmal auch viel mehr Energie hatte. R. Gemmrich So ein Heilpraktikergedöns soll ihr geholfen haben. Aber egal, für den günstigen Preis kann man ja nicht viel verlieren. Ich ruf da also an, darf mir sogar einen Termin aussuchen und wähle den 10. November. Ich soll meine letzten Zigaretten mitbringen. Eine einzige Zigarette hatte ich noch dabei. Ich bekam in jedes Ohr ein paar Nadeln gesetzt, durfte zwei Stunden nach Hause gehen, sollte keinen Kaffee oder Tee trinken und mich ausruhen. Nachdem mir die Nadeln gezogen wurden, musste ich meine letzte Zigarette zerbröseln und mit den magischen Worten Ich werde nie wieder rauchen im Plastikeimer der Praxis entsorgen. Ich musste mir natürlich das Grinsen verbeißen. Ein bisschen blöd kam ich mir schon vor. Danach sollte ich mir noch so eine Art Fön an die Pulsadern halten. Soweit ich das verstanden habe, würde dieser alle meine Schlechtigkeiten aus mir rausziehen bzw. irgendwelche negativen Teilchen. Sehen Sie mein dauerhaft grinsendes Gesicht, während ich das geschrieben habe? Naja. Es fiel mir schwer, das alles ernst Ich werde nie wieder rauchen Fazit: Am 10. November 2011 war mein einjähriges Nichtraucherjubiläum. Ich hatte in keinem Moment das Gefühl wieder Rauchen zu wollen. Wie hieß dieser lächerliche Satz nochmal? Ich werde nie wieder rauchen. Und genau das fühle ich bis heute. Und am Rande: Ich habe einen Dauerauftrag angelegt mit 150 Euro monatlich. Davon kann ich jetzt einen schönen Urlaub machen. In 25 Jahren habe ich Euro in die Luft geblasen. Dank sei den Nadeln, dass auch das nun ein Ende hat. Den Besuch beim Heilpraktiker hatte ich bis dahin gerne mal als Humbug bezeichnet. Das muss ich zurücknehmen und vielleicht auch wieder gut machen. Gerne würde ich meinem Heilpraktiker die Chance geben, in einem Vortrag zu erklären, wie dieser Nikotinentzug funktioniert, wenn ich von Ihnen, liebe Raucher, genügend Rückmeldungen bekomme. Juliane Freiesleben, DRK, Ettlinger Straße 13, Karlsruhe Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/

12 Ich kann helfen! Jugendrotkreuz Eintauchen in die Rettungsleitstelle Am 1. Oktober 2011 besuchten 16 Jugendliche und deren Betreuer der Deutschen Lebens- Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die Rettungsleitstelle (RLS) und die Rettungswache (RW) in Bruchsal. Im Rahmen des 14. DLRG-Landesjugendtreffens vom 30. September bis 2. Oktober 2011, konnten sich die Teilnehmer für zahlreiche Workshops und Exkursionen, darunter auch eine Führung durch die RLS und die RW in Bruchsal, anmelden. Stefan Sebold, Leiter der RLS, empfing die jungen Schwimmer zunächst im Lehrsaal, wo er die RLS und den Rettungsdienst in einer Präsentation vorstellte. Stefan Sebold zeigte den Besuchern ausführlich die Rettungsleitstelle, die Rettungswache und einen Rettungswagen von innen. Wer von euch kann mir die fünf W- Fragen bei einem Notruf sagen?, bezog er die Jugendlichen in den Vortrag mit ein und stand für alle ihre Fragen zur Verfügung. Nach etwa einer Stunde führte er sie zur RLS, um ihnen einen Einblick in den Leitstellen-Alltag zu geben. Dort standen neben Stefan Sebold auch die diensthabenden Disponenten der RLS für die Fragen der Jugendlichen zur Verfügung. Aufgeteilt in zwei kleinere Gruppen erklärte Stefan Sebold den momentan laufenden Einsatz des Rettungshubschraubers sowie den allgemeinen Ablauf bei Notfällen und beeindruckte mit dem technischen System der RLS. Wie funktioniert das mit der Handy-Ortung?, interessierte einen jungen DLRGler. Zum Abschluss ging Stefan Sebold mit der Gruppe in die Rettungswache. Dort öffnete er die Seitentür eines Rettungswagens und ließ die Jugendlichen einen Blick in dessen Innenraum werfen. Er erklärte die zahlreichen Gerätschaften und ihre Funktionsweisen sowie die weiteren verschiedenen Fahrzeugtypen und deren Aufgaben. Im Oktober wurde offiziell im Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal ein Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Kreisverband Karlsruhe gegründet. In Anwesenheit von Schulleiter Anton Schneider, Betreuungslehrerin Nach etwa zwei Stunden verabschiedete er sich wieder von der Gruppe und wünschte weiterhin viel Spaß beim Landesjugendtreffen. Die Jugendlichen bedankten sich mit einem herzlichen Applaus für die interessante Führung und waren sichtlich begeistert, einen Einblick in die RLS und den Rettungsdienst bekommen zu haben. Jürgen Eschbach (FSJ) Eine tolle Truppe J. Eschbach Iris Wilde, DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann, Kreisjugendleiterin des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe Silvia Hornung bekam die neue 14-köpfige Schulsanitätsgruppe ihre Einsatztasche mit Erste-Hilfe-Material und Sicherheitswesten überreicht. Herzlichen Dank an alle, es ist eine tolle Truppe entstanden, lobte 12 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

13 Schulleiter Anton Schneider. DRK- Ausbilderin Stefanie Weindel hat die Schüler Lukas Fieber, Jana Konrad, Melanie Dörr, Maurice Reichert, Marius Steuernagel (alle 9d), Patrick Kübler (10d), Lea Naumann, Nico Kulmann (beide 8d) und David Fieber (6d), Hannes Koch, Bastian Mantel, Benedikt Schneeberg (alle 9d), Marcello Faramandi (8d) und Henri Baus (7d) im Vorfeld in der Ersten Hilfe ausgebildet. J. Freiesleben Silvia Hornung freute sich über die große Gruppe und wünschte den jungen Helferinnen und Helfern wenig Einsätze. Denn mehr als eine Million Unfälle an deutschen Schulen pro Jahr erfordern schnelle, sichere und kompetente Hilfe. All dies garantiert der Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes. Auch Jörg Biermann schloss sich den Dankesworten an: Man lernt ja nicht nur helfen, Linke Seite: Jörg Biermann und Iris Wilde, in der Mitte die Schulsanitätsgruppe, rechts außen Silvia Hornung und Anton Schneider. sondern auch Zuspruch und Betreuung ist wichtig, daher auch herzlichen Dank an den medizinischen Betreuer der Gruppe. Der medizinischen Betreuer ist Prof. Dr. med. Christoph Konrad ist Chefarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rettungsmedizin und Vater von zweien dieser neuen Schulsanitäter. Eigenverantwortlich werden nun von den Schülern auch die Dienstpläne erstellt. Wir wünschen der neuen Schulsanitätsgruppe einen tollen Start. mawe Tripsdrill war eine Reise wert Jugendrotkreuz Feiertage sind Ausflugstage das gilt auch für den Tag der Deutschen Einheit. Das Jugendrotkreuz Münzesheim nutzte das herrliche Spätsommerwetter am dritten Oktober für seinen Jahresausflug. Früh morgens machten sich sechs Betreuer mit insgesamt 24 Jugendlichen auf den Weg nach Cleebronn zum beliebten Erlebnispark Tripsdrill. Um den am Morgen noch etwas schläfrigen Kreislauf in Schwung zu bringen, sorgten zunächst die alt bekannten Attraktionen wie die gesengte Sau oder der doppelte Donnerbalken für einen ordentlichen Adrenalinschub. Doch auch eine absolute Neuheit wartete auf die Gruppe: Seit Kurzem steht mit der Mammut-Bahn die größte Holzachterbahn Deutschlands in Cleebronn. Nachdem die steile Badewannen- Sturzfahrt oder das Waschzuberrafting die ein oder andere unwillkommene Wasserdusche beinhaltete, war dann allerdings erst einmal eine Pause zum Trockenwerden nötig. Ein reichhaltiges Picknick verhalf den Kindern und Jugendlichen zu neuer Energie, um die verbleibende Zeit bis zur Heimreise noch bestmöglich auszunutzen. Das Waschzuberrafting sorgte für die ein oder andere unwillkommene Wasserdusche. Nicolai Thomas Doch nicht nur die jungen Wilden zeigten sich vom Erlebnispark begeistert. Schließlich weckten die Rutsche in der Altweibermühle oder eine Fahrt in den schwebenden Kaffeetassen bei den Betreuern lebhafte Erinnerungen aus der eigenen Kindheit. Nicolai Thomas Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/

14 Rätsel Lösungswort auf einer Postkarte senden an: DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. Ettlinger Str. 13, Karlsruhe Einsendeschluss: 1. Februar 2012 Gewinner 3/2011: Amina Fritz Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir eine praktische DRK-Tasche Rezept- Ecke mawe Schornstein auffallend, ausgeprägt Müllbehälter brüllen (Hirsch) machen Mittel gegen Fieber Tierpark Enterich Tierlippe Riesenschlange Gesteinsmasse aufs Hören bezogen 4 7 Gottes Gunst Sitz des Denkvermögens Ausruf 13 Singvogel Weltmeer Schwermetall Rundfunkteilnehmerin Pflanzenfaser fein, dünn, sanft kurz und stoßweise atmen 7 Abk.: Landrat Lebersekret Zierpflanze Fußglied Nagetier 10 6 Abk.: meines Erachtens Holzfärbemittel Teil des Stuhls persönl. Fürwort, 2. Person Plural Zahl unterm Bruchstrich Seemannsruf 12 Farbton Rotkreuz-Plätzchen best. Artikel (4. Fall) Beingelenk Himmelsrichtung Abk.: Beispiel Ausruf d. Freude, Lustigkeit Lebensgemeinschaft gehärtetes Eisen 3 erwachsener Mensch Bew. e. Balkanstaates Maßeinteilung an Messgeräten starke Feuchtigkeit 10 nord. Kobold, Dämon 2 14 ugs.: Hubschrauber (Kw.) vorher, früher dichtes Fell 8 Teil des Autorades Koseform v. Katharina s *Der Gewinner erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Namens einverstanden und wird schriftlich benachrichtigt. Teig für ca. 30 Stück: 250 g Mehl ½ TL Backpulver 150 g Butter 150 g Zucker 1 Ei 1 Prise Salz, 1 Pk. Vanillezucker Füllung: 200 g Himbeergelee oder Johannisbeergelee Puderzucker Zubereitung: 1. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die Butter in kleine Stückchen schneiden und auf dem Mehl verteilen. 2. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. Diesen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 1. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit dem einfachen Ring 30 runde Plätzchen ausstechen. Mit dem Kombiring 30 Plätzchen mit Kreuz ausstechen. 2. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 175 Celsius 10 bis 15 Minuten backen. 3. Das Gelee glatt rühren und die runden Plätzchen damit bestreichen. Die Plätzchen mit Kreuz mit Puderzucker bestreuen und auf das Gelee legen. Guten Appetit! > Tipp Die Rotkreuz Ausstecher sind erhältlich beim DRK-Beierfeld Telefon: 03774/ Text/Bild DRK Beierfeld 14 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

15 Ehrenamt Ein ehrenamtlicher Tag L Oréal-Mitarbeiter bei der Badischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz Im Sommer dieses Jahres kam die Firma L Oréal mit dem Wunsch auf das Rote Kreuz zu, einen ehrenamtlichen, sozialen Tag für ihre Mitarbeiter anzubieten. Die Aktion sollte im Sommer stattfinden und für zehn bis 20 Helfer Platz bieten, um das ehrenamtliches Engagement zu fördern. alle Senioren ist es nicht einfach, in so hohem Alter aus der gewohnten Umgebung zu gehen, die Angst, etwas zu verlieren, ist groß. Das Luisenheim der Badischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz, mit Sitz in der Karlsruher Kochstraße, ist nun in der Umzugs- und Einrichtungsphase des neu gebauten Pflegeheimes und begrüßte die Idee, die L Oréal-Mitarbeiter als Umzugs-Paten den Seniorinnen und Senioren zur Seite zu stellen. Hierbei ging es nicht primär darum, das doch wenige Hab und Gut der Bewohner aus den alten Räumlichkeiten in die neuen zu bringen, sondern beim Umzug beruhigend und mit helfender Hand zur Seite zu stehen. Insgesamt 13 Helfer von L Oréal kamen morgens in das Luisenheim und wurden von Heimleiterin Frau Einck-Krupinski (Bild Mitte) eingewiesen und den Bewohnerinnen zugeteilt. Sabine Goll (l.) von L Oréal war Umzugs-Patin im Luisenheim der Badischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz. mawe Ehrenamt So betreute auch Sabine Goll den ganzen Tag die Seniorin Melanie Löffler (r. im Bild). Heute früh sind wir spazieren gegangen, so Goll, um dem Trubel etwas aus dem Weg zu gehen. Zwischenzeitlich wurden die gepackten Kisten in das neue Zimmer gebracht. Und etwas später haben wir dann zusammen schon mal das neue Zimmer angeschaut und es dann wieder eingeräumt. Die L Oréal-Mitarbeiter konnten aus mehreren sozialen Projekt-Tagen verschiedener Einrichtungen auswählen. Dieses Projekt hat mich am meisten interessiert, da ich sehr gerne mit Menschen zu tun habe und gerne helfe, sagte Goll. Seniorin Melanie Löffler hat sich den gesamten Tag über gut behütet und nicht alleine gefühlt: Ich fühle mich hier sehr wohl, sagte sie. Auch wenn die neuen Zimmer etwas kleiner sind, freut sie sich auf ihr neues Zuhause, das auch bald noch einen ebenerdigen Zugang in den Garten bekommt. Großer Wert wurde darauf gelegt, den Senioren die Angst und Unsicherheit durch gutes Zusprechen zu nehmen, einfach zu vermitteln, dass jemand da ist. Denn für Da ist jemand für mich da Die Umzugs-Paten von L Oréal haben gespürt, dass etwas zurück kommt, es war schön, dass man helfen konnte und es hat Spaß gemacht. Auch Heimleiterin Frau Einck-Krupinski war froh, so viele tatkräftige Helferinnen und Helfer für diesen Tag zu haben: Es war wichtig, dass sie da waren, so hat jeder Bewohner den passenden Paten gefunden, so Frau Einck-Krupinski. Auch echte Erfolge konnten erzielt werden: Eine Dame hat am darauf folgenden Tag das Essen zusammen mit den anderen eingenommen und sich unterhalten, was sie zuvor noch nie gemacht hat. Der freundliche gestaltete Neubau mit Platz für insgesamt 75 Bewohner sowie acht zusätzliche Seniorenwohnungen wurde allein durch die Badische Schwesternschaft und Fördergelder finanziert. Das neue Gebäude bietet neben der Cafeteria Gemeinschafts-, Übungs- und Andachtsraum, vielerlei Angebote wie ein Wellness-Zimmer, Friseur und Fußpflege. Ein Demenz- Garten auf der Terrasse ermöglicht darüber hinaus ein Mehr an Lebensqualität. mawe Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/

16 Karlsruher Medizin Akademie Kreisverband Karlsruhe e. V. Karlsruher Medizin Akademie Karlsruher Medizin Akademie Medizinisches Kuratorium: Prof. Dr. Albert Augustin, Chefarzt der Augenklinik am Städtischen Klinikum Karlsruhe Prof. Dr. Dieter Daub, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Karlsruhe a.d. Prof. Dr. Bernd-Dieter Gonska, Chefarzt der Kardiologischen Abteilung des St. Vincentius Krankenhauses Karlsruhe und Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe Beirat: AOK Mittlerer Oberrhein vertreten durch Geschäftsführer Harald Röcker Prof.* Dr. Dr.* h.c. Dipl.-Ing Hermann J. Schnorbach. *Tbilisi State Medical University, Georgia University Honorable Ambassador* Gender-Medizin Was ist das? Prof. Dr. Albert J. Augustin Die Gender-Medizin hat sich aus der Frauengesundheitsbewegung heraus entwickelt. Die Frauengesundheitsbewegung begann in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie beschäftigte sich nicht nur mit der Forderung nach Selbstbestimmung der Frauen hinsichtlich medizinischer Angebote, sondern versuchte gleichzeitig herauszuarbeiten, dass Frauen anders krank werden als Männer und auch anders reagieren auf Medikamente als Männer. Daraus resultierte die völlig neue Disziplin der Gender-Medizin, die letztlich darin münden soll, dass Krankheiten geschlechtsspezifisch diagnostiziert und behandelt werden. Es geht also letztlich um das Ob, das Wie und das Warum der Unterschiede zwischen Männern und Frauen, sowohl in der Entwicklung von Krankheiten als auch ihrer Behandlung und Verfügbarkeit von angemessenen Diagnosemethoden und Therapien. Daraus wird auch zwangsläufig die Tatsache resultieren, dass sich das medizinische Personal geschlechtsspezifisch gegenüber Patienten verhalten muss. Historisches: Der junge männliche Organismus und Körper bildete den Ausgangspunkt medizinischer Fragen und Lösungsansätze sowohl in Diagnostik als auch in Therapie. Der Mann galt gemeinhin als Prototyp, an dem alles Wissenswerte über die Entstehung von Krankheiten und deren Behandlungsmöglichkeiten erfahren werden konnte. Die einzige Ausnahme bildeten die weiblichen Geschlechtsorgane. Beste Beispiele hierfür sind die zahlreiche historischen anatomischen Zeichnunen, die fast ausnahmlos männliche Körper zeigen. Erst ab dem 20. Jahrhundert begann die vermehrte Betrachtung von Frauen. Wie bereits erwähnt, kam es dann in den 70er-Jahren konsequenterweise zur Gründung von Frauengesundheitszentren und einer eigenständigen Frauengesundheitsforschung. Allerdings setzte nun ein weitergehender Lern- und Erkenntnisprozess ein: Die Akzeptanz des biologischen Geschlechtsunterschiedes war relativ einfach zu bewerkstelligen. Schon frühzeitig wurde die Frauenheilkunde eine eigenständige Disziplin und man achtete beispielsweise darauf, dass sich in klinischen Studien etwa gleichviel Männer und Frauen in den Studiengruppen befanden. Wesentlich komplexer wurde es dann aber, als man sich konsequenterweise dazu entschließen musste, soziokulturelle Aspekte in die medizinische Betrachtungsweise mit einzubeziehen. Daher spricht man heute nicht mehr von Frauen- bzw. Männermedizin (geschlechtsspezifisch Bezug: biologisches Geschlecht (Sex)), sondern von Gender-Medizin, die nicht nur das biologische Geschlecht berücksichtigt, sondern 16 Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/2011

17 Die geschlechtssensible Medizin untersucht, ob Frauen und Männer bei gleichen Erkrankungen gleich behandelt werden können. auch soziokulturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern mit in die Betrachtung einbezieht. Neben biologischen Festschreibungen werden Rollenklischees, Verhaltensregeln und auch Machtverhältnisse berücksichtigt. Die geschlechtsspezifische oder besser geschlechtssensible Medizin untersucht daher, ob Frauen und Männer bei gleichen Erkrankungen gleich behandelt werden können, ob die Behandlung dem Geschlecht angemessen ist und ob die Information über die Wirksamkeit von Medikamenten für beide Geschlechter gelten und Frauen in den entsprechenden Medikamentenstudien ausreichend berücksichtigt worden sind. Gleichzeitig beschäftigt man sich heute ganz spezifisch damit, ob Männer möglicherweise auf bestimmte Erkrankungen zu viel und auf andere zu wenig untersucht werden und welches die Ursachen sein können, dass Frauen zwar länger leben, aber dafür im Alter häufig gleichzeitig an mehreren Erkrankungen leiden. Man fragt sich natürlich sofort, wie der Stand der Gender-Medizin heute ist. Wird das Fach bereits überall gelehrt? Haben die Antworten auf die Fragen bereits Konsequenzen nach mawe sich gezogen? Hat bereits eine Umsetzung in den medizinischen Alltag stattgefunden? Profitieren aufgrund der Tatsache, dass sich die Gender- Medizin aus der Frauengesundheitsbewegung entwickelt hat, nur Frauen von dieser neuen Disziplin? Hierzu Folgendes: Die Gender-Medizin ist an verschiedenen medizinischen Universitäten bereits als Lehrfach verankert und hat auch einen festen Platz in der Medizinforschung gefunden. Allerdings gilt dies nicht für alle Universitäten und es ist klar festzustellen, dass einzelne Fachdisziplinen im Ausmaß sehr unterschiedliche Gender-medizinische Forschungsergebnisse vorweisen. Spitzenreiter bislang ist die Kardiologie. Dort wurden auch die meisten Forschungsvorhaben gestartet. Mittlerweile gibt es auch Fachgesellschaften für Gender-Medizin. Interessanterweise ist die Gender-Medizin in Österreich schon wesentlich länger fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung und Forschung als hierzulande. Es profitiert sicherlich nicht nur das weibliche Geschlecht von der Gender-Medizin. Die Gender-Medizin ist auf Frauen und Männer gleichermaßen fokussiert und versucht für Frauen und Männer in allen Lebensphasen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse die bestmöglichen wissenschaftlichen Angebote zu machen. Zurück zur Kardiologie als Musterbeispiel. Hier haben zunächst die Frauen hauptsächlich von den neuen Aktivitäten profitiert. Der Herztod war und ist eine Erkrankung des Mannes gewesen. Frauen hatten sogar Probleme, zu beweisen, dass sie auch herzkrank sind. Interessanterweise kündigt sich der Herzinfarkt bei Frauen schon bis zu vier Wochen früher als bei Männern an. Dies kann in Form von Einund Durchschlafstörungen, bleierner Müdigkeit, Nervosität und Angst sein. Treten Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Oberbauch auf, dann sollte man insbesondere bei Frauen nicht nur an eine Magenverstimmung, sondern an einen drohenden Herzinfarkt denken. Allerdings ist der typische Brustschmerz nur bei halb so vielen Frauen wie bei Männern zu verzeichnen. All dies sind Gründe, warum die Kardiologie bei weiblichen Patienten ein extremen Nachholbedarf hatte. Eine weitere Erkrankung, bei der sich deutlich ein biologischer Unterschied zeigt, ist der Schlaganfall. Er tritt bei Frauen zwar seltener als bei Männern auf, allerdings büßen Frauen wesentlich häufiger ihre motorischen Fähigkeiten ein, d.h. die Schwere der Erkrankung liegt bei Frauen deutlich über der von Männern. Auch die Sterberate nach Schlaganfall ist bei Frauen gegenüber Männern erhöht. Zusammenfassend lässt sich also hier festhalten, dass Frauen größere Probleme haben, sich von einem Schlaganfall zu erholen. Sie fallen häufiger ins Koma und auch das Auftreten von Lähmungserscheinungen, Schluckstörungen und Inkontinenz ist bei Frauen wesentlich häufiger. Karlsruher Medizin Akademie Rotkreuz Magazin DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. I 4/

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