Energiekosten senken, Klima schützen

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1 Themenmodule zur Verbraucherbildung Themenmodule zur Verbraucherbildung Energiekosten senken, Klima schützen Unterrichtsmaterial für Deutsch als Fremdsprache von Michael Danner Kurzinformation Themenbereich: Klimaschutz, Energieverbrauch, Einsparung von Energie und Nebenkosten Titel: Energiekosten senken, Klima schützen Autor/in: Michael Danner, Kommunikation für Mensch & Umwelt Stand: Juni 2008 Fächer: Deutsch als Fremdsprache in Einrichtungen der Erwachsenenbildung Zielgruppe: Migranten/innen mit Sprachniveau ab Zertifikat Zeitbedarf: Pro Modul je eine Doppelstunde (5 Module) Meiden: Overheadprojektor, ggf. Computer mit Internetzugang Technik: Kopiervorlagen für Folien und Arbeitsblätter Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv.

2 Inhaltsverzeichnis Einführung und didaktische Hinweise... 3 Modul 1: Klimawandel und Klimaschutz... 4 Modul 2: Energiereserven und Energiekosten Modul 3: Energiesparendes Heizen Modul 4: Energiesparendes Lüften Modul 5: Energiesparende Stromnutzung Weiterführende Informationen Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 2

3 Einführung und didaktische Hinweise Inhalte: Energiekosten senken, Klima schützen. Die Unterrichtsmodule sind für Migranten/innen ab 16 Jahren konzipiert. Sie sind in folgende Module unterteilt: Klimawandel, Energiereserven und -kosten, Energiesparendes Heizen, Energiesparendes Lüften, Energiesparende Stromnutzung. In den ersten beiden Modulen geht es darum, Hintergrundinformationen zu den Themen Klimawandel, Energiereserven und Energiekosten zu vermitteln. Die drei weiteren Module bieten Informationen und Anregungen zu individuellen Handlungsmöglichkeiten an, die ohne großen Aufwand in allen Haushalten umgesetzt werden können. Die Module sind alle gleich aufgebaut in Hintergrundtext, Kopiervorlagen, Schlüsselbegriffe und Aufgaben. Lernziele des Unterrichtsmaterials: Vermittlung der globalen Probleme des Klimawandels, der Ressourcenverknappung und Energiepreissteigerung. Vermittlung von individuellen Handlungsstrategien zur Senkung des eigenen Energieverbrauchs. Vermittlung des Zusammenhangs zwischen Energieverbrauch und Luftqualität in der Wohnung. Die Materialien können vom Lehrenden je nach Bedarf variiert und individuell auf die Unterrichtssituation hin passend zusammengestellt werden. Die Materialien beinhalten: Hintergrundtexte, Kopiervorlagen als Arbeitsblätter für Einzel- oder Gruppenarbeit (Fragen, Rätsel) mit Lösungen, Vorlagen für Overheadfolien zur Diskussion im Unterricht. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 3

4 Modul 1: Klimawandel und Klimaschutz Ziel und Inhalt des Unterrichtsmoduls: Ziel dieses Moduls ist es, die gegenwärtigen Probleme des Klimawandels und die sich daraus ergebenen Konsequenzen zu verdeutlichen. Anhand von Diskussionen sollen die Kursteilnehmer/innen ihre eigenen Erfahrungen einbringen und reflektieren. Was ist Wetter, was ist Klima? Brauche ich einen Schirm? Erwartet mich Regen, Sonne, Sturm oder Schnee? Fragen nach kurzfristigen Ereignissen der Atmosphäre in einer Region sind Fragen nach dem Wetter. Dieser Zustand wird durch Messgrößen beschrieben, die von den Wetternachrichten bekannt sind, z.b. Temperatur, Feuchtigkeit und Windgeschwindigkeit. Wetter wird aber auch in seinem vergangenen Verlauf betrachtet und für die Zukunft vorhergesagt (Prognose), wobei die typische zeitliche Reichweite bei einigen Tagen liegt. Das Klima ist das langfristige Durchschnittswetter für eine Region. Klimaforscher müssen Wetterdaten aus mindestens 30 Jahren haben, bevor sie von Klima sprechen. Aber auch Betrachtungen für Jahrhunderte, Jahrtausende usw. gelten als "Klima". So gehört beispielsweise das Entstehen und Vergehen einer Wolke zum "Wetter" und hat ganz andere Ursachen als das Kommen und Gehen der "Eiszeiten", das sich über viele tausende von Jahren abspielt und ein Phänomen des "Klimas" ist. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 4

5 Der natürliche Treibhauseffekt Die Atmosphäre verhält sich gegenüber der von der Sonne bzw. der Erde ausgehenden Strahlung wie die Glashülle eines Treibhauses für Pflanzen: Die kurzwellige Strahlung der Sonne gelangt durch die Atmosphäre und trifft auf die Erde. Dort wird diese Strahlung zurück in die Atmosphäre gestrahlt (reflektiert). Diese Wärmestrahlung ist jedoch langwellig geworden. Langwellige Strahlung wird aber von der Atmosphäre nicht mehr durchgelassen. Das heißt, die Strahlung wird aufgenommen (absorbiert). Dadurch erhitzt sich die Atmosphäre wie im Treibhaus. Würden die von der Erde reflektierten Sonnenstrahlen ungehindert in den Weltraum abstrahlen, wäre die Erde eine lebensfeindliche Eiswüste. Die globale Mitteltemperatur wäre nicht +15 C, sondern -18 C. Die durch den natürlichen Treibhauseffekt bedingte Temperaturerhöhung beträgt somit ca. 33 C. Die Gase, die in der Atmosphäre am meisten dafür verantwortlich sind, sind Wasserdampf und Kohlendioxid (CO 2 ). Der menschengemachte Treibhauseffekt Fast alle Wissenschaftler sind sich heute darüber einig, dass das Klima auf der Erde vor einigen Jahrzehnten begonnen hat, sich zu verändern. Diese Änderung ist ohne den Einfluss des Menschen nicht zu erklären. Als Hauptursache wird der sogenannte menschengemachte (Fremdwort: anthropogene) Treibhauseffekt angesehen. Verantwortlich hierfür sind Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid, die seit Beginn der industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert in großen Mengen zusätzlich zu der natürlich vorhandenen Konzentration in die Luft ausgestoßen werden. Seitdem hat sich der Energieverbrauch der Menschheit und damit die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas ständig erhöht. Die globale mittlere Temperatur ist bereits um etwa 0,7 C angestiegen, in Europa sogar um 0,95 C schneller als je zuvor in den letzten Jahren. Von den Wissenschaftlern wird innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur zwischen 1,5 C und 6 C erwartet, wenn der Anstieg der Emissionen nicht gebremst wird. Ziel der Klimapolitik ist es, den Anstieg auf 2 C zu begrenzen (BMU 2008). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 5

6 Kopiervorlage 1: Der Treibhauseffekt Quelle: Darstellung des Autors. Nach: Erich Schmidt Verlag. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 6

7 Folgen des Klimawandels Die Klimaveränderungen könnten dramatische Folgen haben. Die wichtigsten Fragen sind: Wie stark wird der Meeresspiegel ansteigen? Werden sich die Klimazonen verschieben? Ist die Landwirtschaft betroffen? Gibt es jetzt häufiger große Naturkatastrophen? Anstieg des Meeresspiegels Ein globaler Temperaturanstieg wird zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen. Hauptursache hierfür ist eine durch die Temperaturerhöhung ausgelöste Erwärmung und Ausdehnung des Meerwassers. Bereits während der letzten 100 Jahre war ein Anstieg des Meeresspiegels um cm festzustellen. Klimaforscher gehen davon aus, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um cm ansteigen wird und danach weiter ansteigt. Vor allem Küstenzonen und kleine Inseln werden von zunehmenden Überschwemmungen betroffen sein. In vielen Teilen der Welt sind gerade die Küstengebiete besonders stark bevölkert, v. a. in einigen der ärmsten Länder der Welt. Die kleinen Inselstaaten, wie z. B. die Malediven oder die Fidschi-Inseln könnten ganz im Meer versinken (BMU 2008). Verschiebungen der Klimazonen Die Temperaturerhöhung führt zu einer weltweiten Zunahme der Niederschläge. Deren Verteilung würde sich jedoch ändern: In gemäßigten Klimazonen wie Mitteleuropa würde es aufgrund der Temperaturerhöhung weniger schneien und mehr regnen. Die Schneeschmelze in den Bergen wird früher einsetzen. Die Folgen wären Hochwasser in Winter und Frühjahr sowie Dürreperioden in Sommer und Herbst. Viele Ökosysteme können eine Temperaturveränderung um mehr als ca. 0,2 C pro Jahrzehnt nicht verkraften. Schon eine globale Erwärmung um etwa 1 2 C gegenüber den Werten vor der Industrialisierung kann weltweit zu Verlusten von Ökosystemen (z.b. Korallenriffe), führen. Das bedeutet, dass viele Arten von Pflanzen und Tieren aussterben würden. Auch der Mensch ist gefährdet: Die Gebiete, in denen die Malaria auftritt, könnten sich weiter nach Norden ausdehnen (BMU 2008). Ernährung und Landwirtschaft Durch die Verschiebung der Klimazonen werden sich große Wüsten schneller ausdehnen. Bei einer Erwärmung um mehr als 2 3 C gegenüber vorindustriellen Werten wird mit Einbußen bei der weltweiten Produktion von Nahrungsmitteln gerechnet. Das kann unter Umständen zu Millionen zusätzlichen Hungertoten führen (BMU 2008). Nord- und Mitteleuropa kann bei mäßigen Temperaturerhöhungen mit einer Verbesserung der Agrarbedingungen rechnen, die jedoch bei weiterem Temperaturanstieg in Nachteile umschlagen. Südeuropa und der Mittelmeerraum werden in jedem Fall deutlich geringere Niederschläge haben. Die Veränderung der Niederschlags- und Verdunstungsverhältnisse wirkt sich besonders in den Tropen und Subtropen negativ aus: Aufgrund der Hitze, trockenerer Böden und geänderter Monsunzeiten (Regenzeiten) werden geringere landwirtschaftliche Erträge vorhergesagt. Afrika wird hiervon besonders betroffen sein. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 7

8 Naturkatastrophen Klimaexperten sagen für die Zukunft mehr Naturkatastrophen voraus wie Wirbelstürme, Dürreperioden, Starkregen und Überschwemmungen. Einige sehen die Katastrophen der letzten Jahre als erste Anzeichen dafür. Beispiele in Europa sind die Flutkatastrophe in Ostdeutschland 2002 und der Hitzesommer Solche Jahrhundertereignisse könnten in wenigen Jahrzehnten zu ganz normalen Ereignissen werden. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 8

9 Kopiervorlage 2: Klima oder Wetter? Sie sehen 13 Überschriften aus Zeitungen der letzten Jahre. Welche verweisen auf das Klima? In welchen geht es nur ums Wetter? Kreuzen Sie an und begründen Sie die Entscheidung! In einigen Fällen sind auch zwei Antworten möglich. Darstellung des Autors. Quelle: BMU. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 9

10 Kopiervorlage 3 Welche Länder sind für den Treibhauseffekt verantwortlich? Darstellung des Autors. Quelle: German Watch/Internationale Energieagentur Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 10

11 Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen: Schlüsselbegriffe verstehen: Erläutern Sie folgende Begriffe absorbieren: aufnehmen, aufsaugen Prognose: Vorhersage über zukünftige Ereignisse Treibhauseffekt (hierzu kann die Kopiervorlage benutzt werden): Die Beobachtung, dass Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid und Wasserdampf, in der Atmosphäre zu einem Ansteigen der weltweiten Durchschnittstemperatur führen. Unterscheidung: 1. natürlicher Treibhauseffekt; 2. von Menschen verursachter Treibhauseffekt Fossile Energieträger/Brennstoffe: Nur begrenzt auf der Erde verfügbare (endliche) Energieträger (Brennstoffe), die vor Jahrmillionen aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind (z.b. Kohle, Erdgas und Erdöl), oder wie Uran schon seit Entstehung der Erde vorhanden sind. Durchschnittstemperatur: Der Mittelwert aller auf der Erde gemessenen Temperaturen. Niederschläge: Das aus der feuchten Luft auf den Boden fallende Wasser in Form von Regentropfen, Schneeflocken, Tau, Nebel oder Hagel. Meeresspiegel: Bezeichnet die Höhe des Meeres an einer bestimmten Stelle. Ökosystem: Eine Einheit aus einem räumlich mehr oder weniger abgrenzbaren Lebensraum (z. B. Fluss, Wald, Korallenriff,...) und die dort wohnende Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren. Aussterben: Das endgültige Verschwinden einer Art (Tier oder Pflanze). Verschiebung der Klimazonen: Veränderung der Lage der Klimazonen auf der Erde, z.b. durch eine Erhöhung der Temperatur. Mäßige Temperaturerhöhung: Eine Temperaturerhöhung, die so langsam stattfindet, dass die Natur und die Menschen in der Lage sind, sich den Veränderungen anzupassen. Verdunstung: Bei der Verdunstung geht ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über (z. B. flüssiges Wasser wird zu Wasserdampf). Dürreperioden: Zeiten mit langen Zeiten großer Trockenheit. Dabei kommt es zu Problemen mit der Wasserversorgung, worunter Menschen, Pflanzen und Tiere leiden. Überschwemmungen: Zustand, der eintritt, wenn Gewässer (Flüsse, Meere,...) über die Ufer treten und umliegende Gebiete unter Wasser setzen. Jahrhundertereignis: In der Umgangssprache Bezeichnung für Ereignisse, die sehr selten vorkommen. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 11

12 Aufgaben zur Diskussion in Gruppen oder im Kurs: 1. Beschreiben Sie die Klimazone Ihres Heimatortes. Können Sie sich an Wetterextreme oder sogenannte Jahrhundertereignisse (z.b. Dürren, Überschwemmungen) erinnern? 2. Wird das Thema Klimawandel in Ihrem Heimatland diskutiert? Gibt es Maßnahmen des Staates dagegen (Verbote, finanzielle Förderungen, Steuern)? 3. (An die Lehrenden: Lassen Sie Arbeitsgruppen bilden und stellen Sie die folgende Aufgabe, bevor Sie das Balkendiagramm (Vorlage 3) aushändigen) Für kleine Arbeitsgruppen: Stellen Sie jeweils eine Liste zusammen der 6 Nationen, die Ihrer Einschätzung nach für die meisten CO2-Emissionen verantwortlich sind. (An den Lehrenden: Nun legen Sie Kopiervorlage 3 vor und lassen Sie die Kursteilnehmer/-innen darüber diskutieren, auch über mögliche Konsequenzen der einzelnen verantwortlichen Länder) 4. Suchen Sie in Gruppen Artikel zum Thema Klimawandel aus der Tagespresse und/oder dem Internet. Heben Sie dort Schlüsselbegriffe hervor und schreiben Sie eine eigene Kurzversion des Textes. Literatur und Internet Unterrichtsmaterialien und Hintergrundinformationen bei: German Watch: Globaler Klimawandel: Ursachen, Folgen, Handlungsmöglichkeiten. Bundesumweltministerium (BMU): Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 12

13 Modul 2: Energiereserven und Energiekosten Ziel und Inhalt des Moduls Ziel des Moduls ist es, die Verfügbarkeit der fossilen Energieträger und die davon abhängigen Preise für Energie zu vermitteln. Letzteres soll das Bewusstsein für die haushaltsbezogenen Energiekosten wecken und dadurch als Grundlage für die folgenden, handlungsorientierten Module dienen. Energiereserven Energie ist wieder zu einem kostbaren Gut geworden. Die Preise für fossile Brennstoffe sowie für Strom sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Hauptgründe sind die steigende Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und die zur Neige gehenden wirtschaftlich erschließbaren Energiereserven: Der Weltenergieverbrauch basiert derzeit zu fast 80% auf fossilen Energieträgern (Öl, Erdgas, Kohle). Dieser Verbrauch ist bisher sehr ungleich verteilt. Die Hälfte der gesamten Energie wird von knapp einem Sechstel der Weltbevölkerung den Industriestaaten - verbraucht (BGR 2006).Zusätzlich verschärft sich die Ungerechtigkeit auf Grund der Tatsache, dass der schon niedrige Energiebedarf der Entwicklungsländer häufig zu einem Großteil aus erneuerbaren Energien (v.a. Biomasse und Wasserkraft) gedeckt wird. In Zukunft werden Schwellenländer (aufsteigende Wirtschaftsnationen, wie z.b. Indien, China) aufgrund ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und wegen ihres hohen Bevölkerungsanteils einen größeren Anteil am Weltenergieverbrauch einnehmen. Das heißt, der Anstieg des Energieverbrauchs beschleunigt sich. Die weltweit wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten (Reserven) von Erdöl, Erdgas und Kohle sind jedoch begrenzt. Wenn der Verbrauch bei der jetzigen Menge bleibt, so sind die Erdölreserven in 40 Jahren, die Erdgasreserven in rund 60 Jahren verbraucht (BGR 2008). Die Lagerstätten dieser Rohstoffe sind ebenfalls ungleich auf der Erde verteilt. Ein Großteil liegt in politisch instabilen Regionen Asiens und des Nahen Ostens. Das bedeutet auch: Deutschland ist extrem abhängig von Importen, bei Öl zu 100%, bei Gas zu 80%. Über die Reserven hinaus gibt es zwar weitere Ressourcen. Diese sind derzeit aber noch nicht wirtschaftlich förderbar. Wenn sie zukünftig gefördert werden, dann zu deutlich höheren Preisen, als dies heute der Fall ist. Die genaue Menge dieser Ressourcen ist zudem nicht bekannt und dass neue Lagerstätten entdeckt werden, wird in Zukunft immer unwahrscheinlicher. Viele der heute lebenden Menschen werden das Auslaufen der Ölzeit erleben. Jedoch ist kein plötzliches, abruptes Ende der Förderung von Gas oder Öl zu erwarten, sondern eher ein langsames Auslaufen. In dieser Phase müssen wir jedoch mit noch höheren Energiepreisen rechnen. Steigende Energiekosten Die jährlichen Ausgaben der privaten Haushalte für Energie (ohne Kraftstoffe) sind in den letzten sechs Jahren deutlich schneller gestiegen als das allgemeine Preisniveau (Inflationsrate). Die Energiekosten sind in den privaten Haushalten zwischen 1998 und 2007 durchschnittlich um ca. 31% gestiegen. (BMWi 2007). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 13

14 Es gibt also mehrere Gründe, warum Energie sparen so wichtig ist: Einsparung von Geld, Schonung der Vorräte für unsere Kinder und Enkelkinder, Schonung des Klimas. Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen: Schlüsselbegriffe verstehen: Erläutern Sie folgende Begriffe kostbar: hochwertig, selten, unersetzbar steigende Nachfrage: Der zunehmende Wunsch oder die zunehmende Bereitschaft eine bestimmte Ware zu kaufen. zur Neige gehen: ausgehen, leer werden Wirtschaftlich erschließbare/förderbare Energiereserven: Energiereserven, bei denen die Einnahmen für Verkauf der Rohstoffe über den Kosten (z.b. für Förderung und Transport) liegen. Weltenergieverbrauch: Die Summe des weltweiten Energieverbrauchs aller Haushalte und aller Industriebetriebe. Anstieg: Steigerung, Zunahme, Zuwachs beschleunigen: die Geschwindigkeit erhöhen, vorantreiben, verstärken Reserven: Vorräte politisch instabil: Eine Situation, bei der in einem Land die Regierung oder das politische System sehr häufig wechselt oder dauerhaft bedroht ist. Extreme Situationen sind z.b. Revolutionen oder Bürgerkriege. Auslaufen der Ölzeit: Das Ende der hauptsächlich auf Erdöl und dessen Produkten (Heizöl, Benzin, Kerosin,...) basierenden Energieversorgung der Menschheit. Allgemeines Preisniveau: Der Preis eines repräsentativen Warenkorbes, mit dessen Hilfe man die Entwicklung der Preise über Jahre beobachten kann. Energie sparen: Änderungen im Verhalten (anders Lüften, weniger Auto fahren,...) oder technische Maßnahmen (Energiesparlampen, Wärmedämmung,...), die den Energieverbrauch verringern (mehr dazu ab Modul 3). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 14

15 Aufgaben zur Diskussion in Gruppen oder im Kurs: 1. Erzählen Sie im Kurs, welche Energiereserven in Ihrem Heimatland vorkommen. 2. Diskutieren Sie in Kleingruppen, ob Ihr Heimatland von Energie-Importen abhängig ist und/oder ob Energieträger an andere Länder exportiert werden. 3. Diskutieren Sie in Kleingruppen, welche Lösungen Sie sehen, um sparsamer mit den Energiereserven umzugehen welche Phantasien haben Sie? 4. An den Kursleiter: verteilen Sie den Fragebogen (Vorlage 6) an die Kursteilnehmer/ innen und diskutieren Sie nach dem Ausfüllen die Antworten. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 15

16 Kopiervorlage 4 Wie lange reichen die Energiereserven? Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 16

17 Kopiervorlage 5 Darstellung des Autors. Quelle: BGR/IKEE Darstellung des Autors. Quelle: BMWi Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 17

18 Kopiervorlage 6 Falsch oder Richtig? 1. Am meisten Energie wird in Afrika verbraucht. a) richtig b) falsch 2. Die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas ist hauptverantwortlich für den menschengemachten Treibhauseffekt. a) richtig b) falsch 3. Von den Folgen des Klimawandels sind vor allem jene Länder betroffen, die bisher am wenigsten für die Ursachen verantwortlich sind. a) richtig b) falsch 4. Die größten Lagerstätten für Erdöl sind in Europa. a) richtig b) falsch Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 18

19 Lösung: Falsch oder Richtig? 1. Am meisten Energie wird in Afrika verbraucht. b) falsch Afrika und Südamerika sind die beiden Kontinente mit dem niedrigsten Energieverbrauch. Alleine die USA verbrauchen ca. fünfmal so viel Energie wie alle Länder Afrikas zusammen. 2. Die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas ist hauptverantwortlich für den menschengemachten Treibhauseffekt. a) richtig Bei der Verbrennung der fossilen Energieträger wird CO 2 freigesetzt. Der dadurch bedingte CO 2 -Anstieg ist hauptverantwortlich für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt. 3. Von den Folgen des Klimawandels sind vor allem jene Länder betroffen, die bisher am wenigsten für die Ursachen verantwortlich sind. a. richtig Jene Länder, die in naher Zukunft voraussichtlich am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden, haben ihn am allerwenigsten verursacht. Es sind die Schwellen- und Entwicklungsländer in Afrika und Asien. In diesen stark landwirtschaftlich strukturierten Ländern stehen aufgrund von zunehmenden Dürreperioden die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen auf dem Spiel. Zusätzlich fehlen diesen Ländern die finanziellen Mittel, um geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. 4. Die größten Lagerstätten für Erdöl sind in Europa. b. falsch Nur ca. 2% der weltweiten Erdölreserven liegen in Europa. Schon heute liegt der europäische Verbrauch an Erdöl ca. dreimal so hoch wie die eigene Förderung. Die Abhängigkeit Europas von Erdölimporten wird in Zukunft noch stark zunehmen. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 19

20 Modul 3: Energiesparendes Heizen Ziel und Inhalt des Moduls Nach den einführenden Grundlagen zur Problemstellung beginnt mit dem Modul 3 der handlungsorientierte Teil des Unterrichtsmaterials. Ziel ist es, mögliche Verhaltensänderungen anschaulich darzustellen und durch Aufzeigen der positiven Effekte auch zu dem entsprechenden Verhalten zu motivieren. Dabei geht es insbesondere um Maßnahmen, die ohne großen Investitionsaufwand umzusetzen sind. Energieverbrauch im Haushalt Anteil der Heizung? Der mit Abstand größte Energiefresser in einem Haushalt ist die Raumheizung. Das liegt unter anderem daran, dass durch Dach, Wände, Fenster, Boden und Schornstein jedes Hauses ein Großteil der Wärme verloren geht (siehe Vorlage 7). Das Heizen früher und heute Die Realität im Herbst der 60-er Jahre in Deutschland: Lastwagen und Traktoren transportieren Kohleberge und Briketts und schütten diese auf die Gehwege. Von dort werden sie in die Keller geschaufelt. Das bedeutete, sich für den Winter zu rüsten. Oder: Im Frühjahr wird das Holz in 2 m-stücken aus dem Wald geholt, dann vor dem Haus zersägt, gehackt und gestapelt. Die Energiequelle für den Haushalt war eine Sache der ganzen Familie: Alle packten mit an und waren froh, wenn die Arbeit rechtzeitig zum Winter getan war. In der Heizzeit selber war es dann immer wieder ein Abwägen: Wird noch ein Stück Holz oder eine Schaufel Kohle verwendet oder spart man und zieht sich lieber wärmer an. Das Heizen war mit Arbeit verbunden und daher hatte das Sparsame Heizen einen unmittelbaren Sinn. Die Situation heute ist dagegen grundsätzlich anders: Der Tanklastwagen fährt das Öl heran oder über Rohre wird die Energiequelle ohne eigenes Dazutun ins Haus transportiert. Die einzige Kontrolle ist ein Lieferschein (wenn überhaupt) und die jährliche Abrechnung. Daher haben viele Menschen das Gefühl dafür verloren, wie viel Energie durch die Heizung verbraucht wird. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 20

21 Kopiervorlage 7 Was verbraucht im Haushalt die meiste Energie? Darstellung des Autors. Quelle: Deutsche Energieagentur (dena), Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 21

22 Angemessene Raumtemperaturen Die Raumtemperatur wird oft ganz unterschiedlich empfunden: Was der eine als kühl empfindet, ist für den anderen zu warm. Bei 23 C frieren manche Menschen, andere wiederum schwitzen bei 17 C. Dies ist abhängig von Alter, Gesundheit und der Tätigkeit. Temperaturen sind daher schlecht objektiv einzuschätzen. Um ein Gefühl für die Raumtemperaturen zu bekommen, ist es sinnvoll, diese mit einem Thermometer zu messen. Denn: Es lohnt sich, die Raumtemperaturen abzusenken. Ein Grad Raumtemperatur weniger spart ca. 6% Heizkosten! Energiesparendes Heizen mit dem Thermostatventil Um die Raumtemperatur direkt am Heizkörper zu regeln, werden sogenannte Thermostatventile eingesetzt. Diese sind in den Reglern direkt am Heizkörper angebracht. Das Thermostatventil hat die Funktion, die Raumtemperatur zu begrenzen und auf der gewählten Höhe zu halten. Am Regler lässt sich die gewünschte Temperatur einstellen. Wird diese überschritten, so wird automatisch die Zufuhr an Wärme reduziert. Es wird also immer eine konstante Temperatur gehalten, man braucht nicht ständig am Regler zu drehen. Das bedeutet auch, dass es nicht schneller warm wird, wenn man auf eine höhere Stufe einstellt (z.b. Stufe 5). Dann wird lediglich eine höhere Temperatur erzeugt, was unnötig Energie verbraucht. Auf dem Ventilkopf sind statt der Temperaturen Zahlen angegeben (1-5). Diese entsprechen bestimmten Temperaturen. Als Orientierung dienen folgende Temperaturen für die einzelnen Räume: Räume Empfohlene Temperaturen (Orientierungswerte) Wohn- und Essräume, Kinder- und Arbeitszimmer 20 C Küche C Schlafzimmer, 17 C Badezimmer (beim Duschen) 22 C Alle Räume nachts (Nachtabsenkung): 14 C Bei Abwesenheit: - von ein bis zwei Tagen - von 1-2 Wochen (Urlaubsstellung Quelle: UBA C 6 C (Frostschutz: * ) Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 22

23 Die Tabelle zeigt, mit welchen Stufen am Thermostatregler man welche Temperaturen erreicht. Das sind jedoch nur Orientierungswerte. Zur Kontrolle kann man die Temperatur im Raum auch mit einem Thermometer messen. Raumtemperatur (Orientierungswerte) Stufe am Regler des Heizkörpers 7-9 C * C C Mondsymbol, ca. 1, C C 3 (Normalstufe) C C 5 Quelle: Hilgers 2007 Raumthermostat und Zeitschaltuhr Gibt es einen Raumthermostat, so kann dort zentral die Temperatur für alle Räume eingestellt werden. In einer modernen Heizungsregelung gibt es die Möglichkeit, während der Nachtstunden die Raumtemperatur zu senken. Diese sogenannte Nachtabsenkung erfolgt über eine Zeitschaltuhr. Den Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung sollte man so wählen, dass die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind. Tipps zum Energiesparen: Vermeiden von Stromheizungen Ein Dauerbetrieb von Heizlüftern oder Radiatoren ist Energie- und Geldverschwendung. Wärmestau an Heizkörpern vermeiden Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann. Gardinen oder Vorhänge sollten die Thermostatventile nicht verdecken, da diese sonst die Raumtemperatur nicht mehr richtig regeln. Rollläden und Gardinen schließen Wenn es draußen sehr kalt ist, treten die höchsten Wärmeverluste in der Wohnung über die Fenster auf. Nachts daher Rollläden oder Gardinen schließen. Heimliches Dauerlüften vermeiden - Abdichtung von Fenstern und Türen Undichte Fugen vor allem an Fenstern und Türen führen zu kaltem Luftzug und unkontrollierten Lüftungsverlusten. Wenn Türen und Fenster nachträglich abgedichtet werden, spart dies ca. 5-15% des jährlichen Heizenergieverbrauchs. Zur Abdichtung der Fenster können Dichtungsbänder oder Leisten verwendet werden. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 23

24 Literatur und Quellen: Wissenskatalog Energie unter: Umweltbundesamt (UBA) (2008): Energiesparen im Haushalt. Berlin. Unter: Verbraucherzentrale (2008): Energiesparen als Mieter. Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen: Schlüsselbegriffe verstehen: Erläutern Sie folgende Begriffe Energiefresser: Ein elektrisches Gerät, das einen sehr hohen Energieverbrauch hat. Abwägen: vergleichend prüfen Sparsames Heizen: Durch die Wahl nicht zu hoher Temperaturen und richtiges Lüften darauf achten, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Lieferschein: Ein Dokument, das über die gelieferten Waren Auskunft gibt. Raumtemperatur-Regler: Technische Einrichtung, welche die Heizung steuert, um eine gewünschte Raumtemperatur einzustellen. Thermostatventil-Regler: Ein Regler am Heizkörper, der die Wärmeversorgung eines Raumes steuert. Das Ventil sorgt dafür, dass die am Regler eingestellte Temperatur immer erreicht wird. Nachtabsenkung der Temperatur: Die über die Heizung oder den Raumtemperatur Regler gesteuerte automatische Absenkung der Raumtemperatur auf ca. 16 C. Heizlüfter: Eine elektrisch betriebenes Heizgerät mit eingebautem Ventilator. Unkontrollierte Lüftungsverluste: Wärmeverluste durch den unkontrollierten Luftaustausch mit der kalten Außenluft über undichte Türen und Fenster. Abdichtung: Der Verschluss eines Bauteils (Tür, Fenster,...). Hier um das Entweichen von warmer Luft zu verhindern. Aufgaben zur Diskussion in Gruppen oder im Kurs: Tauschen Sie sich in Kleingruppen zu folgenden Fragen aus: 1. Was für Erinnerungen gibt es an die Winter Ihrer Kindheit? 2. Mit welcher Energie wurde geheizt? 3. War der Umgang damit sorgsam oder eher verschwenderisch? Woran lag das (Kosten, Aufwand für Energiebeschaffung,...)? 4. Achten Sie heute auf Ihre Heizkosten? 5. Tipps für Kursleiter zu Thema Thermostatventile: Denkbar ist es, anhand der Regler im Schulungsraum die Funktionsweise aufzeigen. Bei Unklarheiten könnten Sie vorab den Hausmeister bitten, die Regelung zu erläutern. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 24

25 Modul 4: Energiesparendes Lüften Ziel und Inhalt des Moduls Ziel dieses Moduls ist die Bewusstmachung, wie gute Raumluft im privaten Umfeld erzeugt werden kann. Daher wird in dem Modul die Bedeutung von ausreichender Frischluft für Gesundheit und Wohlbefinden dargestellt. Es werden einfache Handlungshinweise gegeben, die sich auf richtiges Lüften beziehen, um Schimmelbildung und Energieverluste zu verhindern. Gute Luft ist wichtig! Mehr als zwei Drittel des Tages verbringen wir in geschlossenen Räumen. Wir nutzen unsere Wohnungen am Feierabend, am Wochenende und im Urlaub zum Ausruhen, zur Freizeit, aber auch zu täglichen Beschäftigungen wie Essen, Schlafen und Hausarbeit. Die Raumluft hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unsere Leistungsfähigkeit. Umso wichtiger ist es, dass ihre Qualität gut ist. Was beeinträchtigt die Raumluft? Kochgerüche, Körperausdünstungen z.b. Atmen und Schwitzen der Bewohner, chemische Schadstoffe durch Ausdünstungen der Inneneinrichtung (z.b. Teppiche, Möbel), Kohlendioxid (CO 2 ), das Bewohner mit der Atemluft abgeben, zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen durch verschiedene Tätigkeiten im Haushalt (Duschen, Baden, Kochen und Wäschetrocknen). Gründe genug, um regelmäßig die Raumluft gegen frische Außenluft auszutauschen. Das Lüften früher und heute Einzelöfen mit Schornstein und einfach verglasten Fenstern mit undichten Fugen waren früher normal. Dieser automatisch verursachte Luftaustausch reichte aus, um die Feuchtigkeit und Gerüche aus dem Innenraum zu entfernen. Lüftung erforderte damals kein aktives Handeln sondern erledigte sich von selber. Einfach verglaste Fenster waren während der Heizperiode die kältesten Flächen in der Wohnung. Hier bildete sich Tauwasser (die in der Innenluft enthaltene Luftfeuchtigkeit kondensierte). Das lief an der Scheibe ab, und sammelte sich in einer Ablaufrille auf der Innenfensterbank wo es regelmäßig weggewischt werden musste. Der Preis für diese undichten Wohnungen war hoch: Starke Zugluft, abhängig vom Wetter ( Es zieht wie Hechtsuppe ), Hohe Wärmeverluste, geringe Behaglichkeit der Wohnungen durch die ungleichmäßige, Wärmeverteilung d. h. warme und kalte Flächen gleichzeitig in einem Raum. Nach der Ölpreiskrise von 1973 wurden in Deutschland in vielen Gebäuden die bisherigen Einzelöfen gegen Zentralheizungen ausgetauscht. Außerdem erhielten die Häuser neue Fenster mit dichteren Rahmen. Der automatische Luftaustausch ging dadurch zurück. Seither müssen die Menschen selber aktiv werden und sich um das Lüften der Wohnung kümmern. Doch das kommt oft zu kurz. Bevor das Thema Lüften genauer behandelt wird, zunächst einige Ausführungen zum Frischluftbedarf des Menschen. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 25

26 Frischluftbedarf des Menschen Der Ruf nach dem Öffnen der Fenster ( Lasst mal Sauerstoff herein! ) ist bekannt. Er beruht aber auf einem Missverständnis. Sauerstoff ist genügend im Raum. Das Bedürfnis nach frischer Luft beruht auf dem steigenden Gehalt an Kohlendioxid (CO 2 ), das beim Atmen vom Körper abgegeben wird. Bei hohen Konzentrationen entstehen: Ermüdungserscheinungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Empfindungen wie miefige, stickige, verbrauchte Luft. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 26

27 Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung In der Raumluft ist immer Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf enthalten. Wasserdampf ist die gasförmige Form von Wasser, und daher unsichtbar für uns. Woher kommt die Luftfeuchtigkeit? Ein Vier-Personen Haushalt erzeugt an einem Tag ca. 12 Liter Wasserdampf. Dazu trägt jeder Bewohner mit bestimmten Tätigkeiten bei: Menge an abgegebenem Wasserdampf pro Tag Atmung/Schwitzen Duschen/Baden Waschen/Wäsche trocknen Kochen Pflanzen Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband Liter 0,7 Liter 0,5 Liter 0,3 Liter 0,5 Liter Entstehung von Luftfeuchtigkeit in der Wohnung In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die anfallende Feuchtigkeit in der Wohnung viel geringer: Geduscht oder gebadet wurde früher einmal die Woche, heute dagegen täglich. Wäsche gewaschen wurde früher viel weniger, ein Hemd z.b. wurde wesentlich länger getragen als heute. Zimmerpflanzen gab es weniger, da der Platz als Wohnraum benötigt wurde. Was passiert mit der Feuchtigkeit? Die Menge Wasserdampf, die die Luft aufnehmen kann, ist begrenzt. Wird die Aufnahmefähigkeit überschritten schlägt sich der Wasserdampf als Wasser (z.b. Tröpfchen) nieder. Das Wasser wandelt sich also vom gasförmigen in den flüssigen Zustand. Das nennt man Kondensieren. Es bilden sich kleine Tröpfchen, das Kondens- oder Tauwasser. Merksatz: Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 27

28 Beispiele aus dem Alltag Wir kennen diese Vorgänge als normale Erscheinungen aus dem Alltag. In beheizten Räumen kondensiert der Wasserdampf aus der Luft, wenn warme, feuchte Raumluft an kalten Oberflächen vorbei streicht und sich dabei abkühlt. Die kalten Flächen werden feucht. Aus diesem Grund beschlägt eine eiskalte Bierflasche in einem beheizten Raum, bilden sich Wassertropfen auf der Innenseite von einfach verglasten Fensterscheiben, beschlägt die Brille, wenn man von draußen in einen warmen Raum kommt, beschlägt der Spiegel im Badezimmer nach dem Duschen. Schimmelpilze im Wohnraum Viele Mieter und Hausbesitzer leben in Wohnungen, die feucht oder schimmelig sind. In diesen Wohnungen ist zu viel Feuchtigkeit, die nicht raus kann, sondern sich an kalten Stellen niederschlägt. Was sind Schimmelpilze? Der Schimmelpilz ist ein Lebewesen, und zwar ein so genannter "Mikroorganismus". Wie sein großer Bruder, der essbare Pilz, benötigt er Nahrung (organische Stoffe wie z.b. Holz oder Papier) und Wasser (Feuchtigkeit). Oberflächen mit organischen Bestandteilen bieten Schimmelpilzen eine gute Nahrungsquelle. Mit genügend Feuchte fängt der Pilz an zu wachsen. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte und Sporen, welche die Raumluft belasten können. Warum sind Schimmelpilze gefährlich? Die Gesundheitsgefahr von Schimmelpilzen ist abhängig von der Gesundheit des jeweiligen Menschen. Mögliche Auswirkungen sind: Atemwegserkrankungen Studien sehen einen Zusammenhang zwischen der Belastung mit Schimmelpilzen und Atemwegserkrankungen (z.b. Asthma). Allergien Es wird angenommen, dass Schimmelpilze bei anfälligen Personen allergische Reaktionen auslösen. Die häufigsten Symptome sind zum Beispiel Haut-, Hals- und Nasenreizungen sowie Husten, Kopfweh oder Müdigkeit. Da nicht genau bestimmt werden kann, ab welcher Konzentration Schimmel gesundheitsschädlich ist, sollte er immer entfernt werden. Richtiges Lüften im Winter Richtiges Lüften ist daher wichtig für eine gute Raumluftqualität, das Vermeiden von Schimmel, die Einsparung von Heizungskosten. Merke: Die Faustregel für richtiges Lüften: kurz oft - intensiv. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 28

29 Das bedeutet im Einzelnen: Quer und Stoßlüften ist richtiges Lüften Durch ganz geöffnete Fenster wird in kurzer Zeit die Raumluft ausgetauscht. Somit ist es möglich, durch kurzes aber intensives Lüften Frischluft zu erhalten und dennoch viel Wärme im Raum zu belassen. Die Tabelle zeigt, mit welchen Lüftungsarten der Luftaustausch am schnellsten geht (siehe auch Vorlage 8). Lüftungsart/Fensterstellung Querlüftung: Fenster und gegenüberliegende Tür/Fenster ganz offen Stoßlüftung: Fenster ganz offen Fenster halb offen Fenster gekippt und gegenüberliegende Tür ganz offen Fenster gekippt Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband 2005 Ungefähre Dauer für einen Luftaustausch 1-5 Minuten 5-10 Minuten Minuten Minuten Minuten Kein Lüften mit gekippten Fenstern Gekippte Fenster führen zum Verlust von Wärme, die direkt nach außen geht. Es kommt jedoch nur wenig frische Luft herein. Kein Dauerlüften Durch dauerhaftes Lüften kühlen die Wände aus und Wärmenergie geht verloren. Das erhöht die Heizkosten. Durch die kühlen Wände erhöht sich auch die Gefahr von Schimmelbildung! In 4-6 Minuten wird im Winter die komplette Luft ausgetauscht. Die Oberflächen im Raum verlieren nur wenig Wärme. Nach dem Schließen der Fenster und dem Wiederanstellen der Heizung herrscht bald wieder eine behagliche Raumtemperatur. In der Tabelle sehen Sie die Lüftungszeiten, die je nach Jahreszeit für einen kompletten Luftwechsel bei ganz geöffnetem Fenster sorgen. Monate Januar, Februar, Dezember März, November April, Oktober Mai, September Juni, Juli, August Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband 2005 Lüftungsdauer je nach Jahrzeit (Orientierungswert) 4-6 Minuten 8-10 Minuten Minuten Minuten Minuten Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 29

30 Mehrmals täglich lüften Einmal täglich lüften genügt nicht. Morgens und abends in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Wenn möglich nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Beim Lüften Heizung zurückdrehen Während des Lüftens die Heizkörperthermostate herunterdrehen. Sonst heizen Sie Wärme und Geld zum Fenster hinaus. Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen: Schlüsselbegriffe verstehen: Erläutern Sie folgende Begriffe Leistungsfähigkeit: Die Fähigkeit, eine körperliche oder geistige Leistung anhaltend und stabil zu erbringen. Qualität der Raumluft: Beschreibung der Raumluft (Schadstoffgehalt, Geruch,...) in Bezug auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen. beeinträchtigen: behindern, stören, beschränken Ausdünstungen: Gasförmige Stoffe, die ein Lebewesen, Bauteil, Möbel oder Gerät verlassen und sich in der Luft ansammeln. Einzelverglaste Fenster: Fenster, bei denen nur eine Glasscheibe den Innenraum von der Außenwelt trennt. Dadurch kann viel Wärme nach außen entweichen. Undichte Fugen: schmale Zwischenräume an Fenstern und Türen, durch die warme Luft entweichen kann. Luftaustausch: Der Austausch von Raumluft gegen Frischluft von außen. Chemische Schadstoffe: Gesundheitsgefährdende Stoffe, die in der Raumluft, in Baumaterialien oder im Hausstaub vorkommen können und die durch Einatmen oder über die Haut in den Körper gelangen können. Kondensieren: Bei der Kondensation geht ein Stoff von dem gasförmigen in den flüssigen Zustand über (z. B. aus Wasserdampf wird flüssiges Wasser). Ablaufrille: Vertiefung in der innen liegenden Fensterbank von alten einfach verglasten Fenstern, die das anfallende Kondenswasser auffangen soll. Wasserdampf: Der gasförmige Zustand von Wasser (H 2 O). Schimmel, schimmelig: Der Bewuchs mit Schimmelpilzen. Sporen: Eine Zelle zur Vermehrung oder Verbreitung von Pilzen. Stoffwechselprodukte: Substanzen, die bei Lebewesen über die entsprechenden Organe aus dem Körper ausgeschieden werden (z. B. Schweiß, Kot und Urin). Atemwegserkrankungen: Alle Erkrankungen, die bei der Atmung benötigte Organe betreffen (z. B. Erkältung, Lungenentzündung, Asthma,...). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 30

31 Aufgaben zur Diskussion in Gruppen oder im Kurs: Bilden Sie Kleingruppen und erläutern Sie sich gegenseitig das Schaubild (Vorlage 8) zu Lüftung und beantworten Sie dazu die Fragen: 1. Welche Art der Lüftung führt am schnellsten zu einem Austausch der Luft? 2. Bei welcher Lüftungsart dauert es am längsten? Literatur und Quellen: Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (2005): Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Berlin. Umweltbundesamt (2003): Hilfe! Schimmel im Haus. Ursachen, Wirkungen, Abhilfe. Berlin. Kopiervorlage 8 Wie funktioniert energiesparendes Lüften? Quelle: Energieagentur NRW, mit freundlicher Genehmigung. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 31

32 Modul 5: Energiesparende Stromnutzung Ziel und Inhalt des Moduls Ziel des Moduls ist die Vermittlung von Wissen zum Stromverbrauch und zur Verringerung der Stromkosten über Nutzerverhalten und investive Maßnahmen. Neben den Grundbegriffen im Strombereich geht es um das Verständnis für den Verbrauch von Strom, die Stromrechnung, Hinweise zum Stromsparen und Möglichkeiten, den eigenen Stromverbrauch zu kontrollieren. Was bedeutet Leistung beim Stromverbrauch? Unter Leistung versteht man die pro Zeit umgesetzte Energie, das heißt die pro Zeit verbrauchte Strommenge oder zugeführte Wärmemenge. Die Einheit für Leistung ist in der Energiewirtschaft das Watt (W) oder ein Vielfaches davon, zum Beispiel Kilowatt (kw) und Megawatt (MW): 1 kw = W 1 MW = kw Für Energie wird in der Energiewirtschaft die Kilowattstunde (kwh) als Berechnungseinheit verwendet. Läuft ein Gerät mit einer Leistung von 1 Kilowatt 1 Stunde lang, dann führt dies zu einem Energieverbrauch von 1 Kilowattstunde. 1 Kilowattstunde (kwh) entspricht Wattstunden (Wh). Beispiel: Um 30 Liter Wasser für ein Duschbad von knapp 10 C auf 38 C zu erwärmen, braucht ein Wasserboiler mit 1 kw Leistung eine Stunde und verbraucht dabei eine Energiemenge von 1 kwh. Will man diese Erwärmung in 15 Minuten erreichen, erfordert dies einen Wasserboiler mit einer Leistung von 4 kw (1 kwh/0,25 h = 4 kw). Leistungsaufnahme Bei manchen Geräten ist nicht die aus dem Netz aufgenommene Leistung angegeben, sondern nur die Stromstärke (Ampère) und die Spannung (Volt). Daraus kann man sich leicht die Leistung ausrechnen: Leistung = Spannung x Stromstärke Watt = Volt x Ampère Stromerzeugung und Stromverbrauch in Deutschland Strom wird in Deutschland zu etwa 22% in Atomkraftwerken, zu 59% aus fossilen Energieträgern und zu gut 14% aus erneuerbaren Energien erzeugt (BDEW 2008) (Siehe Vorlage 9). Der Anteil des Stroms am Energieverbrauch hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Dafür gibt es vor allem drei Ursachen: Steigende Ausstattung der Haushalte mit elektrischen Geräten Die Ausstattung mit elektrischen Geräten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Haushaltsgeräte und der IuK-Geräte (Information und Kommunikation; siehe Vorlage 10). Die Ausstattung mit Spülmaschinen, Wäschetrocknern und Mikrowellengeräten hat sich in nur zehn Jahren fast verdoppelt. Die Marktsättigung der Haushalte ist z.b. bei Wäschetrocknern von 34% (2000) auf 45% (2007) gestiegen (ZVEI 2007). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 32

33 Nutzungsdauer der Geräte Die Dauer und die Art der Nutzung beeinflussen den Stromverbrauch. Bis 2010 wird bei Fernsehern mit einem leichten, bei Computern mit einem deutlichen Anstieg der täglichen Nutzungsdauer gerechnet. Bei den IuK-Geräten entsteht im Leerlauf (Bereitschaft/Stand-By, Schein-Aus-Betrieb) etwa die Hälfte des Stromverbrauchs. Nur jeder zweite PC-Nutzer aktiviert die Energiesparfunktionen seines Computers. Zunahme an privaten Haushalten Die Anzahl der Haushalte nimmt in Deutschland ständig zu. Dies liegt vor allem am wachsenden Anteil kleiner Haushalte. Die 1-Personen-Haushalte haben derzeit bundesweit einen Anteil von ca. 40% aller Haushalte, 1991 lag der Anteil noch bei 34%. Je kleiner die Haushaltsgröße, desto höher der pro-kopf-stromverbrauch der Einwohner (StatistischesBundesamt 2008). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 33

34 Kopiervorlage 9 Darstellung d. Autors. Quelle: Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) Darstellung d. Autors. Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 34

35 Kopiervorlage 10 Darstellung des Autors. Quelle: Gruber in: Fischer Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 35

36 Kopiervorlage 11 Was kann man mit einer Kilowattstunde alles machen? 1 Mittagessen für vier Personen kochen 2 Abende fernsehen 4 Jahre lang die Zähne mit der elektrischen Zahnbürste putzen 15 Hemden bügeln 20 Stunden Radio hören 50 Kuchenteige mit dem Handmixer anrühren 70 Tassen Kaffee mit der Kaffeemaschine kochen 100 Stunden Modelleisenbahn fahren lassen 300 Löcher mit der Bohrmaschine bohren Mit einer Kilowattstunde fahren Sie mit dem Auto 1,5 km beleuchten Sie einen Raum 16 Stunden (mit einer 60 W Glühbirne) 90 Stunden (mit einer 11 W Energiesparlampe)... läuft eine Herdplatte eine halbe Stunde, pressen Sie Zitronen aus brühen Sie 9 Liter Tee auf kochen Sie 240 Frühstückseier laufen Sie 13 Kilometer toasten Sie 133 Toastbrote... fahren Sie 2 ¼ Stunden Fahrrad Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 36

37 Wie hoch ist der Stromverbrauch? Was steht auf der Rechnung? Ein wichtiger Schritt hin zu einem geringeren Verbrauch ist die Kenntnis über den eigenen Stromverbrauch im Haushalt. Wo findet man diese Angaben? Auf der Energiekosten- bzw. Stromrechnung. Dort ist dargestellt, wie viel Strom verbraucht wird. Diese Rechnung erhalten Sie in der Regel einmal im Jahr. Wie viel Sie für ihren Strom zahlen müssen, ist natürlich abhängig von der Menge an Strom, die Sie verbrauchen. Entscheidend ist aber auch der Tarif, den Sie haben. Das heißt, der Preis, den eine bestimmte Menge an Strom kostet. Dieser Tarif besteht aus dem verbrauchsunabhängigen Grundpreis (Fixkosten) und dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis (Cent pro kwh). Was sind Abschläge? Abschläge sind alle geleisteten Zahlungen, die in der Abrechnungsperiode an den Stromversorger geflossen sind. Der Gesamtbetrag für Lieferungen abzüglich der Abschlagsbeträge ergibt den Rechnungsbetrag am Ende des Jahres. Trägt dieser ein Minus, haben Sie ein Guthaben beim Stromversorger. Das heißt, Sie bekommen Geld zurück. Das ist etwas verwirrend, aber die Rechnung ist aus der Sichtweise des Energieversorgers geschrieben. Steht dort ein positiver Betrag, dann müssen Sie nachzahlen. Anhand des letzten Jahresverbrauchs und der aktuellen Strompreise ermittelt der Stromversorger die Abschlagszahlungen für den kommenden Abrechnungszeitraum. Die Höhe und der Zeitpunkt der Abschlagszahlungen sind ebenfalls auf der Rechnung aufgeführt. Wenn zur Stromrechnung Fragen oder Unklarheiten auftauchen, sollte man die Verbraucherzentrale oder den Energieversorger um Rat fragen. Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 37

38 Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen: Schlüsselbegriffe verstehen: Erläutern Sie folgende Begriffe Erneuerbare Energien: Energiequellen, die durch natürliche Prozesse ständig erneuert werden und somit unerschöpflich sind (z. B. Windkraft, Sonnenenergie,...). Ausstattung: Ausrüstung Energiesparfunktion: Funktion, bei der ein elektrisches Gerät weniger Strom verbraucht (z.b. Ruhezustand, Bereitschaft). Stand-By: Zustand, in dem ein Gerät mit Fernbedienung ausgeschaltet, aber dennoch betriebsbereit ist, und daher auch Strom verbraucht. Schein-Aus-Betrieb: Zustand, in dem ein Gerät an dem dafür vorgesehenem Schalter ausgeschaltet wurde, aber trotzdem noch Energie verbraucht. Stromrechnung: Meist schriftliche, einmal im Jahr ausgestellte Abrechnung über den Stromverbrauch, die eine Rückzahlung oder eine Nachforderung ausweist und den monatlich zu zahlenden Abschlag für das nächste Jahr festlegt. Tarif: Der festgesetzte Preis für ein Gut oder eine Leistung (z. B. Stromtarif, Handy). verbrauchsabhängig: vom Verhalten des Nutzers abhängig Grundpreis: Verbrauchsunabhängiger Anteil des Stromtarifs, der als Festbetrag für die Bereitstellung des Stromes zu zahlen ist. Arbeitspreis: Verbrauchsabhängiger Anteil des Stromtarifs, der in Euro pro Kilowattstunde ( /kwh) angegeben wird. Abschläge/Abschlagszahlungen: Meistens monatlich zu leistende Teilzahlungen als Vorleistung auf eine jährliche ausgestellte Rechnung (z. B. Abschlagszahlungen für Strom und Gas). Copyright beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), erstellt im Auftrag des vzbv. 38

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