Römisch-katholische Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau. Dienst- und Gehaltsordnung

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1 Römisch-katholische Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Dienst- und Gehaltsordnung

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3 DGO der Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau DIENST- UND GEHALTSORDNUNG Die Gemeindeversammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Gestützt auf die 56 lit. a und Gemeindegesetz vom 6. Februar 99 (GG; BGS.) beschliesst : I. Allgemeine Bestimmungen Geltungsbereich Den Bestimmungen der Dienst- und Gehaltsordnung unterstehen sämtliche Angestellten und Aushilfen der Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau. Sofern diese Dienstordnung keine Verweise auf kantonales Recht enthält oder besondere Festlegungen trifft, gelten die Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 0). Der Geltungsbereich der DGO für die Behördenmitglieder (Kirchgemeinderäte) sowie für das Kirchgemeindepräsidium wird im Anhang zu diesem Reglement festgelegt. Sämtliche Bestimmungen und Funktionenbezeichnungen dieser Gemeindeordnung gelten, unbesehen der Formulierung, in gleicher Weise für beide Geschlechter.

4 Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau II. Dienstordnung Anstellungsverhältnis Das Anstellungsverhältnis sämtlicher Mitarbeitenden der Kirchgemeinde ist privatrechtlicher Natur, sofern es nicht 0% übersteigt. Stellenplan Auf Empfehlung des Kirchgemeinderates beschliesst die Kirchgemeindeversammlung den Stellenplan (Anhang ). Darin enthalten sind sämtliche unbefristeten Stellen der Kirchgemeinde sowie die Löhne zum Zeitpunkt des Beschlusses. Der Kirchgemeinderat entscheidet über den Einsatz von Aushilfen und befristeten Angestellten. 4 Unterstellung Das Pfarreisekretariat, die Sakristanen und der Chorleiter unterstehen den jeweiligen kirchlichen Vorgesetzten. Die Kirchgemeindeschreiberin und die Kirchgemeindeverwalterin sind direkt dem Kirchgemeinderat und in seinem Namen dem Kirchgemeindepräsidium unterstellt. Das weitere Personal ist dem Kirchgemeinderat indirekt und dem kirchlichen Vorgesetzten direkt unterstellt.

5 Dienst- und Gehaltsordnung 5 Stellenvergabe Neu geschaffene oder frei gewordene Stellen, die unbefristet besetzt werden sollen, sind mittels Einladungsverfahren oder öffentlicher Ausschreibung zu vergeben. 6 Anstellungskompetenz Der Kirchgemeinderat ist Anstellungsbehörde. Der Kirchgemeinderat legt im Rahmen des Stellenplans die Gehälter fest. Das Kirchgemeindepräsidium sorgt für den Abschluss eines Arbeitsvertrages. 4 Nur Personen, welche über die fachlichen Voraussetzungen und einen einwandfreien Leumund verfügen, dürfen angestellt werden. 7 Probezeit Für alle unbefristeten Anstellungsverhältnisse beträgt die Probezeit Monate. Während der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von einer Woche. 8 Kündigungsfristen Für unbefristet angestellte Mitarbeitende beträgt die Kündigungsfrist Monate, jeweils auf das Ende eines Monats. Für Aushilfen beträgt die Kündigungsfrist Monat, jeweils auf das Ende eines Monats. Für alle Anstellungsverhältnisse bleibt die fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen vorbehalten. Zuständig für solche Fälle ist die Anstellungsbehörde.

6 Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau 4 9 Disziplinarverfahren Das Disziplinarverfahren bei Anstellungsverhältnissen öffentlich-rechtlicher Natur (Anstellungen mit einem 0% Pensum und mehr) richtet sich nach den Vorschriften des Verantwortlichkeitsgesetzes (BGS 4.) und des Gemeindegesetzes (GG; BGS.). 0 Pflichten des Kirchgemeindepersonals Die Mitarbeitenden haben die ihnen übertragenen Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen und dabei alles zu tun, was die Interessen der Kirchgemeinde fördert und alles zu unterlassen, was sie beeinträchtigt Das im Dienste der Gemeinde stehende Personal hat sich ferner durch sein Verhalten inner- und ausserhalb des Dienstes seiner Stellung würdig zu erweisen. Amtsgeheimnis Die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde sind zur Verschwiegenheit über alle Angelegenheiten verpflichtet, die ihrer Natur nach oder gemäss besonderer Vorschrift geheim zu halten sind. Die Pflicht zur Einhaltung des Amtsgeheimnisses bleibt auch nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses bestehen. Stellenbeschreibung / Dienstvorschriften Die direkt Vorgesetzten legen die Aufgaben und Kompetenzen der ihnen unterstellten Mitarbeitenden in einem Pflichtenheft fest. Dieses bildet einen integrierenden Bestandteil der Anstellungsbedingungen.

7 Dienst- und Gehaltsordnung Der Kirchgemeinderat kann weitere Vorschriften erlassen. Arbeitszeit Bei vollem Beschäftigungsgrad beträgt die ordentliche Arbeitszeit 4 Stunden pro Woche. Bei Teilzeit-Anstellungen richtet sich die effektiv geschuldete wöchentliche Arbeitszeit nach den jährlichen Vorgaben für teilzeitbeschäftigte Staatsangestellte des Kantons Solothurn. Bei Teilzeit-Anstellungen werden (z.b. ärztliche) Termine nach Möglichkeit ausserhalb der Arbeitszeit wahrgenommen. 4 Arbeitszeitmodell Es gilt das Jahresarbeitszeitmodell. 5 Haftpflicht und Verantwortlichkeit Haftpflicht und Verantwortlichkeit richten sich nach dem kantonalen Verantwortlichkeitsgesetz (BGS 4.). 6 Disziplinarverfahren Zuständig für die Einleitung von Disziplinarverfahren ist der Kirchgemeinderat. III. Anstellungsbedingungen 7 Gehaltsanspruch Die Mitarbeitenden erhalten das mit ihnen vereinbarte monatliche Gehalt. Die Aushilfen werden im Stundenlohn monatlich entschädigt. 5

8 Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Alle unbefristet Angestellten haben Anspruch auf einen. Monatslohn. Bei Aushilfen im Stundenlohn entspricht der. Monatslohn dem Durchschnitt der vergangenen Monate. 8 Auszahlung Die Gehälter werden monatlich jeweils am 5. ausbezahlt. Im Dezember erfolgt die Auszahlung am 8. des Monats. Fällt der Auszahltag auf einen Sonn- oder Feiertag, erfolgt die Auszahlung am letzten Arbeitstag davor. Der. Monatslohn wird jährlich mit dem Dezember- Lohn ausbezahlt. 9 Gehaltsanspruch bei Krankheit oder Unfall Ist ein unbefristet angestellter Mitarbeitender an der Ausübung seiner Tätigkeit durch Krankheit oder Unfall verhindert, bezahlt die Kirchgemeinde 00% des Lohnes während den ersten Monaten und 80% des Lohnes vom 4. bis zum 4. Monat fort. 0 Mutterschaftsurlaub Der Mutterschaftsurlaub richtet sich nach den Bestimmungen für das solothurnische Staatspersonal Ferienanspruch Der jährliche Ferienanspruch beträgt: a) 4 Wochen bis und mit dem Kalenderjahr, in dem das 49. Altersjahr vollendet wird. b) 5 Wochen bis und mit dem Kalenderjahr, in dem das 59. Altersjahr vollendet wird. 6

9 Dienst- und Gehaltsordnung c) 6 Wochen bis und mit dem Kalenderjahr, in dem das 60. Altersjahr vollendet wird. V. Besondere Bestimmungen Weitere Bestandteile dieses Reglements Stellenplan (Anhang ) und Reglement über Entschädigungen von Behördenmitgliedern (Anhang ) sind Bestandteile der vorliegenden Dienst- und Gehaltsordnung. V. Schlussbestimmungen Vollzug Der Kirchgemeinderat vollzieht die DGO. Er kann im Rahmen dieser DGO die Aufgaben und die Ausführung konkretisieren. 4 Aufhebung des bisherigen Rechts Mit Inkrafttreten dieser Dienst- und Gehaltsordnung sind die DGO vom 4. August 994 mit all ihren Änderungen und alle dieser DGO widersprechenden Bestimmungen aufgehoben. 5 Inkrafttreten und Genehmigungsvorbehalt Diese DGO tritt, nachdem sie von der Kirchgemeindeversammlung beschlossen und vom Volkswirtschaftsdepartement genehmigt worden ist, rückwirkend auf den. Januar 06 in Kraft. 7

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11 DGO der Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Anhang Stellenplan Stelle Anstellung Jahreslohn Pfarreisekretariat 50% CHF 7 09 Kirchgemeindeschreiberei 5% CHF 7 Kirchgemeindeverwaltung 0% CHF Sakristei x5% CHF Umgebungsunterhalt Pauschal CHF Andere Vereinbarung Chorleitung Pro Einsatz CHF 0 Organisten Pro Einsatz CHF 50 Reinigung Stundenlohn 4 CHF 0 Die angezeigten Löhne sind per..06 gültig. Diese werden jeweils nach Massgabe der Teuerung angepasst. Der mit dem Chorleiter vereinbarte Einsatz umfasst die Proben und das Einsingen. 4 zzgl.. Monatslohn, dieser setzt sich aus den im Kalenderjahr effektiv geleisteten Stunden geteilt durch.

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13 DGO der Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Anhang Reglement über Entschädigungen von Behördenmitgliedern Die Behördenmitglieder nehmen ihre Funktion im Auftrag der Gemeinde wahr und werden nach Massgabe dieses Anhangs entschädigt. Behördenfunktion Jahrespauschale Sitzungsgeld 5 Kirchgemeindepräsidium CHF nein Kirchgemeindevizepräsidium Kirchgemeinderäte mit Ressort Kirchgemeinderäte ohne Ressort CHF 000 CHF 60 ja 6 CHF 60 nein CH 60 5 Pro Sitzung, unabhängig von der Sitzungsdauer. 6 Müsste zu gegebener Zeit eingeführt werden.

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15 DGO der Röm.-kath. Kirchgemeinde Schönenwerd-Eppenberg-Wöschnau Schönenwerd, 8. Januar 06 Kirchgemeindepräsidentin Kirchgemeindeschreiberin Karen Grossmann Monika Häfliger

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