Erfolgreich an die Börse

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Erfolgreich an die Börse"

Transkript

1

2 Inhalt 1. Börsengang warum? 6 2. Börsenreife Voraussetzungen und Anforderungen Formale Börsenreife Wirtschaftliche und innere Börsenreife Management Ausreichendes Grundkapital vor dem Börsengang Emissionskonzept Emissionsstrategie und Zeitplanung Kapitalmarktpositionierung und Equity Story Finanzkommunikation zum Börsengang Emissionsstruktur Aktienart Einflusssicherung der Alteigentümer Börsenplatz und Börsensegment Bankenauswahl und Emissionsvertrag Auswahl der konsortialführenden Bank Emissionsvertrag Konsortium Übernahmevertrag Due Diligence Prospekt und Zulassung Prospekt Zulassung Emissionspreisfindung Kosten des Börsengangs Professionelles IPO-Management ein Erfolgsfaktor beim Börsengang 58

3 Ein Börsengang ohne IPO-Berater ist wie ein Elfmeter ohne Torwart! Unternehmertum bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen auf sich ändernde Umweltbedingungen frühzeitig und systematisch vorbereiten. Die viel diskutierte Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe sollte für Unternehmer Anregung genug sein, intensiv darüber nachzudenken, wie sie ihre Eigenkapitalausstattung und ihre Fähigkeit Eigenkapital zu beschaffen verbessern können. Als Königsweg der Eigenkapitalbeschaffung sticht der Börsengang hervor, weil er dem Unternehmen im Unterschied zu anderen Finanzierungsquellen erheblich mehr an Eigenkapital zuführen kann. In vielen mittelständischen Unternehmen wird der Börsengang als Handlungsalternative der Eigenkapitalbeschaffung erst gar nicht in Betracht gezogen, weil es an Kenntnissen darüber fehlt. Und selbst bei Unternehmen, die einen Börsengang prüfen oder sich dafür entschieden haben, sind die Informationsdefizite über den Ablauf und die zentralen Entscheidungsparameter verhältnismäßig groß. Deshalb hat sich die vorliegende Broschüre zum Ziel gesetzt, mittelständische Unternehmer über diesen wichtigen, für sie i.d.r. einmaligen Schritt fundiert und objektiv zu informieren. Die Broschüre bündelt die Erfahrung von mehr als 90 begleiteten Börsengängen. Deshalb kann dem Leser ein Erfahrungsschatz weitergeben werden, der sich manchmal in kleinen sonst eher unbemerkten Details widerspiegelt, die jedoch für den Erfolg des Börsengangs und für die Kursentwicklung der Aktie nach der Notierungsaufnahme von entscheidender Bedeutung sind. 5

4 2. Börsenreife Voraussetzungen und Anforderungen Ein Börsengang bedeutet für das Unternehmen den Wettbewerb mit anderen börsennotierten Unternehmen oder anderen Anlageformen um das zur Verfügung stehende Kapital der Anleger. Deshalb ist die Börsenreife Grundvoraussetzung dafür, in diesem Wettbewerb erfolgreich zu sein. In der Emissionspraxis besteht die Schwierigkeit, dass es mit Ausnahme weniger gesetzlicher Vorgaben und den Regelungen in den Börsenordnungen der einzelnen Börsen (satzungsrechtliche Regelungen) keinen allgemein anerkannten, abschließend definierten Kriterienkatalog gibt, anhand dessen die Erfüllung der Börsenreife eindeutig und nachprüfbar beurteilt werden kann. Vielmehr werden die Kriterien insbesondere vom Börsenumfeld sowie von den Präferenzen der Anleger, der Financial Community und den Emissionsbanken bestimmt. Deshalb ist die Beurteilung der Börsenreife eines Unternehmens schwierig und unterliegt im Zeitablauf Änderungen. Ein vorausschauendes professionelles Management wird die Börsenreife seines Unternehmens frühzeitig und systematisch auf den Prüfstand stellen. Bei einer unzureichenden Börsenreife ist die Gefahr groß, dass das Emissionsstanding des Unternehmens schweren Schaden nimmt, wenn diese im Rahmen der Due Diligence festgestellt werden. Dies hat i.d.r. zur Folge, dass der in überschaubarer Zeit vorgesehene, manchmal bereits angekündigte Börsengang verschoben werden muss. 2.1 Formale Börsenreife Unter formalen Gesichtspunkten muss das Unternehmen in einer börsenfähigen Rechtsform geführt werden. Möglich sind die Aktiengesellschaft (AG), die KGaA, die GmbH & Co. KGaA und die europäische Aktiengesellschaft (SE). Die Aktiengesellschaft ist die vorherrschende Rechtsform börsennotierter Unternehmen. Die KGaA und die GmbH & Co. KGaA gibt es lediglich in Deutschland, weshalb sie internationalen Anlegern kaum vertraut und damit für diese erläuterungsbedürftig sind. Die europäische AG (SE) wird vornehmlich von großen, bereits börsennotierten Gesellschaften (Allianz, BASF) angenommen. Von mittelständischen Unternehmen wird diese Rechtsform aufgrund der fehlenden Rechtspraxis und ihrer Komplexität noch nicht genutzt. 8

5 Weiterhin umfasst die formale Börsenreife die Erfüllung der gesetzlichen und satzungsrechtlichen Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten der Börsensegmente. Hierbei handelt es sich um objektiv nachprüfbare Kriterien, deren vollständige und uneingeschränkte Erfüllung für einen Börsengang zwingend ist. Nachfolgend sind die rechtlichen Mindestanforderungen für den EU-regulierten Markt dargestellt (General und Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse). Abbildung 2: Zulassungsvoraussetzungen am EU-regulierten Markt Prime Standard General Standard Zulassungsvoraussetzungen Emittent muss mindestens drei Jahre als Unternehmen bestehen Voraussichtlicher Kurswert 1,25 Mio Mindeststreubesitz 25 % Zulassung aller Aktien Wertpapierprospekt (von der BaFin gebilligt) Rechnungslegung nach IFRS Zulassungsantrag zum Prime Standard erfolgt durch Emittenten Automatische Aufnahme mit Zulassung der Wertpapiere zum General Standard Quelle: Börsenzulassungsverordnung, Deutsche Börse AG, Stand: April 2010 Deutlich wird, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen keine große Hürde für den Börsengang sind. Deutlich anspruchsvollere Folgepflichten sind zu erfüllen, wenn das Unternehmen am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt werden soll, da die dort notierenden Unternehmen insbesondere von internationalen Anlegern wahrgenommen werden sollen. Außerdem ist die Zulassung zum Prime Standard Voraussetzung für die Aufnahme in einen Index (z. B. DAX, TecDAX). 9

6 Abbildung 3: Folgepflichten am EU-regulierten Markt Prime Standard General Standard Regelpublizität Meldepflichten Ad-hoc- Publizität und Insiderrecht Quartalsfinanzbericht innerhalb von zwei Monaten nach Stichtag in englisch/deutsch (Review/Testat freiwillig) Halbjahresfinanzbericht innerhalb von zwei Monaten nach Stichtag in englisch/deutsch mit Bilanzeid (Review/ Testat freiwillig) Testierter (Konzern-) Jahresabschluss innerhalb von vier Monaten nach Stichtag in englisch/deutsch mit Bilanzeid Jahresfinanzbericht innerhalb von vier Monaten nach Stichtag in englisch/deutsch ( 37v WpHG) Unternehmenskalender auf der Homepage Analystenkonferenz (mindestens einmal jährlich) Wie im General Standard Ad-hoc-Publizität in englisch/deutsch ( 15 WpHG) Wie im General Standard Zwischenmitteilung für das erste und dritte Quartal über die allgemeine Finanzlage und wesentliche Ereignisse innerhalb von sechs Wochen nach Stichtag (Review/Testat freiwillig) ( 37x WpHG) Halbjahresfinanzbericht innerhalb von zwei Monaten nach Stichtag mit Bilanzeid (Review/Testat freiwillig) Testierter (Konzern-) Jahresabschluss innerhalb von vier Monaten nach Stichtag mit Bilanzeid Jahresfinanzbericht innerhalb von vier Monaten nach Stichtag ( 37v WpHG) Über-/Unterschreiten von Beteiligungsschwellen ( 26 WpHG) Directors Dealings ( 15a WpHG) Kontrollwechsel ( 29 WpÜG) Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ( 161 AktG) Insiderhandelverbot ( 14 WpHG) Insiderverzeichnis ( 15b WpHG) Ad-hoc-Publizität in Deutsch Quelle: Deutsche Börse AG, Stand: April 2010 Als Einstiegsplattform und Qualitätssegment im Freiverkehr speziell für kleinere mittelständische Unternehmen hat die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) den Entry Standard und die Münchner Börse den M:access geschaffen. Ziel dieser Segmente ist es, den Unternehmen einen erleichterten und kostengünstigeren Börsenzugang zu verschaffen. In diesem Zusammenhang ist besonders hervorzuheben, dass die Bilanzierung weiterhin nach HGB erfolgen kann und die aufwendige Umstellung des Rechnungswesens und der testierten Abschlüsse der letzten drei Jahre auf IFRS nicht zwingend ist. Gleichzeitig gelten in diesen Segmenten über den Freiverkehr hinausgehende Zulassungs- und Folgepflichten, um die hier gelisteten Unternehmen hervorzuheben. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Qualitätssegmenten im Freiverkehr besteht darin, dass am M:access ein Grundkapital von mindestens einer Mio. Euro gefordert wird und immer ein Prospekt zu veröffentlichen ist. 10

VEM Aktienbank AG. Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle mittelständischer Firmen

VEM Aktienbank AG. Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle mittelständischer Firmen VEM Aktienbank AG Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle mittelständischer Firmen Innovative Unternehmensfinanzierung Munich Network Akademie Podiumsdiskussion Vortrag von Andreas Beyer, 27.02.2007 Gute

Mehr

Veröffentlichungspflichten in der IR: Alles planbar?

Veröffentlichungspflichten in der IR: Alles planbar? Veröffentlichungspflichten in der IR: Alles planbar? Henryk Deter, cometis AG Frankfurt, 27. Januar 2010 cometis Spezialisten für Finanzkommunikation Seite 1 von 10 Ein Jahr im Leben eines IR-Managers

Mehr

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG

Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Wien, 26. Februar 2008 Märkte und Marktsegmente der Wiener Börse AG Martin Wenzl, Market- & Productdevelopment, Listing Märkte der Wiener Börse AG Zulassungssegmente gem. BörseG Amtlicher Handel Geregelter

Mehr

Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen

Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Florian Dobroschke, Hamburg Business Frühstück, 21. März 2007 in Kanzlei Brödermann

Mehr

Perspektive:Expansion. Mittelstandsfinanzierung mit m:access

Perspektive:Expansion. Mittelstandsfinanzierung mit m:access Perspektive:Expansion Mittelstandsfinanzierung mit m:access WILLKOMMEN IN M:ACCESS m:access öffnet Ihrem mittelständischen Unternehmen die Tür zum Kapitalmarkt. Der Name m:access setzt sich zusammen aus

Mehr

Mehr als die Wiedergabe der Erklärung zur Unternehmensführung ist auch praktisch nicht möglich, da ihre Bestandteile keine Ableitung zulassen.

Mehr als die Wiedergabe der Erklärung zur Unternehmensführung ist auch praktisch nicht möglich, da ihre Bestandteile keine Ableitung zulassen. Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz: Die Erklärung zur Unternehmensführung und die Verlustübernahmepflichten des Mutterunternehmens bedürfen keiner Veränderung! Stellungnahme des Deutschen Aktieninstituts

Mehr

Kapitalmarktrecht Bank- und Finanzrecht M & A Gesellschaftsrecht

Kapitalmarktrecht Bank- und Finanzrecht M & A Gesellschaftsrecht Deutsches Eigenkapitalforum IPO Workshop Den Börsengang mit Kleinanlegern meistern Eine Fallstudie: flatex AG Die Aufgaben des rechtlichen Beraters des Emittenten Frankfurt am Main, 09. November 2009 Dr.

Mehr

Hochschule Bochum goes Central Bank and Stock Exchange!

Hochschule Bochum goes Central Bank and Stock Exchange! Bochumer Studentinnen und Studenten und Prof. Kaiser: Hochschule Bochum goes Central Bank and Stock Exchange! Exkursion am 26. Mai 2015; Themen: (1) Die Geldpolitik des Eurosystems: Strategie, Instrumente,

Mehr

Bitte beachten: Dieses Formular gilt nur für Aktien/Aktien vertretende Zertifikate, die bereits zum regulierten Markt der FWB zugelassen sind.

Bitte beachten: Dieses Formular gilt nur für Aktien/Aktien vertretende Zertifikate, die bereits zum regulierten Markt der FWB zugelassen sind. Antrag auf Zulassung von Aktien/Aktien vertretenden Zertifikaten zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) - Geschäftsführung

Mehr

m:access Mittelstandsfinanzierung Die Rolle der Börse

m:access Mittelstandsfinanzierung Die Rolle der Börse m:access Mittelstandsfinanzierung Die Rolle der Börse München, den 26. November 2014 Miriam Korn, Direktorin Vertrieb Börse München Eckdaten 2 Nummer 3 der deutschen Präsenzbörsen nach Orderzahlen Ca.

Mehr

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4)

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, SS 2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2: SS 2009 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Rahmenbedingungen

Mehr

6.3.3.1 Phase 1: Planung und Vorbereitung

6.3.3.1 Phase 1: Planung und Vorbereitung 6.3 Der Börsengang 139 1 2 3 4 5 Planung und Vorbereitung Strukturierung Marketing Preisfindung, Platzierung und Stabilisierung Nach der Handelsaufnahme Prüfung der Börsenreife und Voraussetzungen Aktiengesellschaft

Mehr

Regelwerk für das Marktsegment m:access. an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München

Regelwerk für das Marktsegment m:access. an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München Regelwerk für das Marktsegment m:access an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München Abschnitt 1: Grundsätze 1 Präambel Das Marktsegment m:access der Börse München dient der Finanzierung

Mehr

Investor Relations beim Börsengang

Investor Relations beim Börsengang Malte Huchzermeier Investor Relations beim Börsengang Konzept für mittelständische Unternehmen Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Ralf Trost Deutscher Universitäts-Verlag XI Inhaltsverzeichnis Seite Inhaltsverzeichnis

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Fragen und Antworten (Frequently Asked Questions - "FAQs") zu 37v ff. WpHG nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrictlinie-Änderungsrichtlinie

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2012 in sorgfältiger Ausübung seiner Pflichten und Zuständigkeiten mit der operativen und

Mehr

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt Nachtrag Nr. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz vom 22. Februar 2013 zum Wertpapierprospekt vom 07. Dezember 2012 für das öffentliche Angebot und die Einbeziehung in den Entry Standard an der Frankfurter

Mehr

FAQ-Katalog für Open Market / Entry Standard (im Internet DBAG)

FAQ-Katalog für Open Market / Entry Standard (im Internet DBAG) FAQ-Katalog für Open Market / Entry Standard (im Internet DBAG) Konzept Was ist der Open Market (Freiverkehr)? Der Freiverkehr, den die Deutsche Börse an der FWB Frankfurter Wertpapierbörse organisiert,

Mehr

Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex

Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex Die Geschäftsführung der Kurt F.W.A. Eckelmann GmbH, Hamburg, als persönlich haftende Gesellschafterin und

Mehr

M:access Das neue Marktsegment an der Börse München VC-Club 20. Juli 2005

M:access Das neue Marktsegment an der Börse München VC-Club 20. Juli 2005 M:access Das neue Marktsegment an der Börse München VC-Club 20. Juli 2005 1. Ausgangslage 2. Zugangsvoraussetzungen 3. Folgepflichten 4. Emissionsexperten und Börse 5. M:access in Kürze 6. Fallbeispiel

Mehr

Kapitalmarkt - Governance & Compliance

Kapitalmarkt - Governance & Compliance 2. Frankfurter Global Business Week - Kapitalmarkt und Mittelstand - 18. Mai 2011 Kapitalmarkt - Governance & Compliance Dr. Susanne Rückert Dr. Holger Jakob FPS Rechtsanwälte & Notare Düsseldorf / Frankfurt

Mehr

Praxis der Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse

Praxis der Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse Praxis der Fremdkapitalaufnahme für mittelständische Unternehmen über die Börse 11. Bayerischer Mittelstandstag München, 12. Juni 2012 Thomas Dierkes Mitglied des Vorstands Börse Düsseldorf AG Christian

Mehr

Die Vorbereitungsphase des IPO-Prozesses umfasst drei wesentliche Arbeitsbereiche:

Die Vorbereitungsphase des IPO-Prozesses umfasst drei wesentliche Arbeitsbereiche: Ein IPO ist ein zeitlich gestaffelter Prozess, der wie jedes Projekt gehandhabt werden kann. Logische Abfolgen sind teilweise vorgegeben. Dieser Ablauf lässt sich nach drei Phasen unterscheiden: Planungsphase,

Mehr

Mittelständische Unternehmensanleihen und Börse

Mittelständische Unternehmensanleihen und Börse Mittelständische Unternehmensanleihen und Börse Präsentation M & A Forum 30. November 2011 Seite 1 Agenda 1. Bedeutung der Kapitalmarktfinanzierung 2. Mittelstand und Börse 3. Die mittelständische Unternehmensanleihe

Mehr

Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex

Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex Entsprechenserklärung der EUROKAI GmbH & Co. KGaA gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex Die Geschäftsführung der Kurt F.W.A. Eckelmann GmbH, Hamburg, als persönlich haftende Gesellschafterin und

Mehr

LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL

LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL Bei uns handeln Sie Aktien länger und oft günstiger als an den Börsen. 50 US-Dollar: Präsident Ulysses S. Grant (1822 1885) Was sind die Vorteile außerbörslichen

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Hochschule Bochum goes Stock Exchange and Alpinaweiß!

Hochschule Bochum goes Stock Exchange and Alpinaweiß! Bochumer Studentinnen und Studenten und Prof. Kaiser: Hochschule Bochum goes Stock Exchange and Alpinaweiß! Exkursion am 17. Juni 2014; Themen: (1) Allgemeines Unternehmensprofil sowie Finanz- und Rechnungswesen

Mehr

Fallstudie Anlagepraxis: Marktsegmente im Börsenhandel

Fallstudie Anlagepraxis: Marktsegmente im Börsenhandel Fallstudie Anlagepraxis: Marktsegmente im Börsenhandel Musterlösung Da derzeit keine neuen Marktsegmente erkennbar sind, dürfte die Musterlösung bis auf weiteres richtig sein. Überprüft werden sollten

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Fragen und Antworten (Frequently Asked Questions - "FAQs") zu 37v ff. WpHG nach Inkrafttreten des Transparenzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (TUG) am 20.01.2007

Mehr

Positionspapier. des Bankenverbandes zur Kapitalmarktfähigkeit von Unternehmen. 15. Dezember 2013

Positionspapier. des Bankenverbandes zur Kapitalmarktfähigkeit von Unternehmen. 15. Dezember 2013 Positionspapier des Bankenverbandes zur Kapitalmarktfähigkeit von Unternehmen 15. Dezember 2013 Bundesverband deutscher Banken e. V. Burgstraße 28 10178 Berlin Telefon: +49 30 1663-0 Telefax: +49 30 1663-1399

Mehr

Kein Börsengang ohne Prospekt Neue Anforderungen an der Frankfurter Wertpapierbörse

Kein Börsengang ohne Prospekt Neue Anforderungen an der Frankfurter Wertpapierbörse BankM Repräsentanz der biw AG Das Hausbank-Prinzip für den Kapitalmarkt. Kein Börsengang ohne Prospekt Neue Anforderungen an der Frankfurter Wertpapierbörse Qualität an die Börse oder das Ende der billigen

Mehr

Antrag auf Teilnahme am Prime Standard für Unternehmensanleihen der Deutsche Börse AG

Antrag auf Teilnahme am Prime Standard für Unternehmensanleihen der Deutsche Börse AG Antrag auf Teilnahme am Prime Standard für Unternehmensanleihen der Deutsche Börse AG Deutsche Börse AG Listing 60485 Frankfurt am Main Telefon: + 49 69/2 11-1 39 90 Fax: + 49 69/2 11-1 39 91 Email: listing@deutsche-boerse.com

Mehr

Die Neusegmentierung des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse Auswirkungen für Emittenten

Die Neusegmentierung des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse Auswirkungen für Emittenten Telephone Briefing Die Neusegmentierung des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse Auswirkungen für Emittenten Stephan Gittermann Dr. Sven Labudda Partner Associate Tel. +49 69 7941 1681 Tel.

Mehr

Börse, Kapitalmarkt & Handel. Börsenführerschein Teil 1 22. Oktober 2015

Börse, Kapitalmarkt & Handel. Börsenführerschein Teil 1 22. Oktober 2015 Börse, Kapitalmarkt & Handel Börsenführerschein Teil 1 22. Oktober 2015 Geschichte 1685: Börse Berlin wird gegründet 19. Jhd.: Erste Blüte durch Industrialisierung 1952: Wiedereröffnung nach 2. Weltkrieg

Mehr

Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität. Ergebnisse der Praxisstudie 2013

Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität. Ergebnisse der Praxisstudie 2013 Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität Ergebnisse der Praxisstudie 2013 03.06.2013 Entscheidungen über Ad-hoc-Fragen werden meist in einem eigenen Gremium getroffen Gibt es in Ihrem Unternehmen

Mehr

Freiverkehr: gesetzliche Rahmenbedingungen und Börsenordnungen

Freiverkehr: gesetzliche Rahmenbedingungen und Börsenordnungen Märkte Olaf Müller-Michaels / Johannes Wecker Freiverkehr: gesetzliche Rahmenbedingungen und Börsenordnungen Dr. Olaf Müller-Michaels ist Partner, Johannes Wecker anwalt- I. Einleitung Dem Freiverkehr

Mehr

Zulassung Geregelte Märkte

Zulassung Geregelte Märkte Zulassung Geregelte Märkte Die Zulassung von Aktien zum Amtlichen Handel und zum Geregelten Freiverkehr ist im österreichischen Börsegesetz geregelt. Der Amtliche Handel und der Geregelte Freiverkehr unterscheiden

Mehr

Ihr Weg an die Börse Ein Leitfaden Welcome to Your Future

Ihr Weg an die Börse Ein Leitfaden Welcome to Your Future Herausgeber Deutsche Börse AG 60485 Frankfurt am Main www.deutsche-boerse.com April 2008 Bestellnummer: 2100-2541 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers rechtlichen

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht II

Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalmarktrecht Literatur Textsammlung Kümpel / Hammen / Ekkenga, Kapitalmarktrecht (Loseblatt) Kommentare Schwark (Hrsg.), Kapitalmarktrechts-Kom. 3. A. 2005 Groß, Kapitalmarktrecht,

Mehr

Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2004/2005

Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2004/2005 Jährliches Dokument nach 10 WpPG für das Geschäftsjahr 2004/2005 Kleine Wiesenau 1 60323 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95787-01 Telefax: (069) 95787-390 IR@deutsche-beteiligung.de I. Ad-hoc-Mitteilungen

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Antragsteller:

Mehr

Nachtrag Nr. 1 vom 2. Juni 2008 zum Prospekt vom 29. Mai 2008

Nachtrag Nr. 1 vom 2. Juni 2008 zum Prospekt vom 29. Mai 2008 Nachtrag Nr. 1 vom zum Prospekt vom 29. Mai 2008 für das öffentliche Angebot von 415.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) aus der von der ordentlichen Hauptversammlung

Mehr

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse Corporate Finance Eigenfinanzierung über die Börse 1 Ausgestaltungsformen von Aktien Nennwertaktien Stückaktien Inhaberaktien Namensaktien Stammaktien Vorzugsaktien 2 Börsengang = Going Public = IPO (Initial

Mehr

Portfolio Control. Starnberg im November 2014

Portfolio Control. Starnberg im November 2014 Starnberg im November 2014 Inhaltsverzeichnis 1 2 3 4 Vorstellung Portfolio Control Financial Modeling in der Praxis Weg an den Kapitalmarkt Kontakt Page 1 Unternehmen Portfolio Control ist eines der führenden

Mehr

Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse. Seite 1

Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse. Seite 1 Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse Seite 1 Börse München - Eckdaten Nummer 3 der deutschen Präsenzbörsen nach Orderzahlen Ca. 14.500 gelistete Wertpapiere: ca. 5.200

Mehr

Die Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung nach BilMoG November 2009 AUDIT Inhalt Editorial Betroffene Unternehmen Inhalte Entsprechenserklärung ( 161 AktG) Unternehmensführungspraktiken Beschreibung von Arbeitsweise

Mehr

Wertpapiere. PM 08.07.2014 Seite 1

Wertpapiere. PM 08.07.2014 Seite 1 Wertpapiere Seite 1 Was glaubt ihr...was Wertpapiere sind? Seite 2 Allgemein Wertpapiere Definition: Urkunden, welche ein Vermögensrecht so verbriefen, dass das Recht ohne die Urkunde weder geltend gemacht

Mehr

Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot?

Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot? Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot? Name: Dr. Barbara Dörner Funktion/Bereich: Rechtsanwältin Organisation:

Mehr

Aktie und Unternehmensfinanzierung

Aktie und Unternehmensfinanzierung DEUTSCHES AKTIENINSTITUT Aktie und Unternehmensfinanzierung Präsentation anlässlich der IAM 2002 in Düsseldorf Dr. Franz-Josef Leven Deutsches Aktieninstitut e.v. Aktiengesellschaft: Rechtsform mit System

Mehr

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH.

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH. Thema 1: Der risikoorientierte erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH Gliederung A. Die handelsrechtliche Jahresabschlussprüfung im Spannungsfeld

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Schuldverschreibungen

Mehr

MINDESTUMFANG QUARTALSMITTEILUNG

MINDESTUMFANG QUARTALSMITTEILUNG MINDESTUMFANG QUARTALSMITTEILUNG EMPFEHLUNGEN ZUM MINDESTUMFANG EINER QUARTALSMITTEILUNG GEMÄSS DER NEUEN BÖRSENORDNUNG DER FRANKFURTER WERTPAPIERBÖRSE HAMBURG/FRANKFURT INHALT 1. ZUSAMMENFASSUNG 2. AUSGANGSLAGE

Mehr

Zulassung von Aktien und Aktien vertretenden Zertifikaten zum regulierten Markt

Zulassung von Aktien und Aktien vertretenden Zertifikaten zum regulierten Markt Vorab per E-mail oder FAX An die Geschäftsführung der Börsen Berlin Fax: 030/31 10 91 78 Düsseldorf Fax: 0211/13 32 87 Hamburg Fax: 040/36 13 02 23 Hannover Fax: 0511/32 49 15 München Fax: 089/54 90 45

Mehr

Neues SME-Segment der Deutschen Börse Analyse der Pressemitteilung vom sowie begleitender Presseberichterstattung

Neues SME-Segment der Deutschen Börse Analyse der Pressemitteilung vom sowie begleitender Presseberichterstattung Neues SME-Segment der Deutschen Börse Analyse der Pressemitteilung vom 21.11.2016 sowie begleitender Presseberichterstattung Dr. Charlotte Brigitte Looß Frankfurt am Main, November 2016 Technische Daten

Mehr

Einführung in das Kapitalmarktrecht

Einführung in das Kapitalmarktrecht Schriftenreihe der juristischen Schulung/ Studium 181 Einführung in das apitalmarktrecht von Prof. Dr. Barbara Grunewald, Prof. Dr. Michael Schlitt, Dr. Thorsten Becker, Dr. Christian Ries, Dr. Jan Stoppel,

Mehr

Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011

Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011 Jährliches Dokument der Kizoo AG nach 10 WpPG für 2011 Mit dem am 1. Juli 2005 in Kraft getretenen Wertpapierprospektgesetz (WpPG) hat der Gesetzgeber u.a. auch neue Veröffentlichungspflichten für börsennotierte

Mehr

Anleihen für den Mittelstand

Anleihen für den Mittelstand 3. Nürnberger Unternehmerkongress am 21. Januar 2013 Anleihen für den Mittelstand Gesprächskreis zu aktuellen Familienunternehmer-Themen 1 Quelle: FAZ NET 2 Quelle: FAZ NET 3 Agenda I. Grundsätzliches

Mehr

Perspektive:Expansion. Mittelstandsfinanzierung mit m:access

Perspektive:Expansion. Mittelstandsfinanzierung mit m:access Perspektive:Expansion Mittelstandsfinanzierung mit m:access 2 WILLKOMMEN IN M:ACCESS m:access öffnet Ihrem mittelständischen Unternehmen die Tür zum Kapitalmarkt. Der Name m:access (gesprochen: Max S.)

Mehr

Geschäftsbedingungen der Börse Düsseldorf AG für den Freiverkehr an der Börse Düsseldorf

Geschäftsbedingungen der Börse Düsseldorf AG für den Freiverkehr an der Börse Düsseldorf der Börse Düsseldorf AG an der Börse Düsseldorf 2 I N H A L T I. Organisation des Freiverkehrs 1 Träger und Organisation des Freiverkehrs II. Einbeziehungen in den Freiverkehr 2 Allgemeine Einbeziehungsvoraussetzungen

Mehr

Zulassung Geregelte Märkte

Zulassung Geregelte Märkte Zulassung Geregelte Märkte Die Zulassung von Aktien zum Amtlichen Handel ist im österreichischen Börsegesetz geregelt. Nachstehend sind die wichtigsten Anforderungen zusammengefasst: 1. Zulassungsvoraussetzungen

Mehr

10. Münchner M&A Forum. Get The Deal Done - Transaktionssicherheit beim Taking Private

10. Münchner M&A Forum. Get The Deal Done - Transaktionssicherheit beim Taking Private 10. Münchner M&A Forum Get The Deal Done - Transaktionssicherheit beim Taking Private Dr. Emanuel P. Strehle 15. Mai 2013 Agenda I. Einführung II. 1. Prozessüberblick 2. Prozessfaktoren 3. Sicherung von

Mehr

Vorschriften im Umfeld der Börse und der dort gehandelten Wertpapiere

Vorschriften im Umfeld der Börse und der dort gehandelten Wertpapiere Vorschriften im Umfeld der Börse und der dort gehandelten Wertpapiere Börsengesetz (BörsG) Verordnung über die Zulassung von Wertpapieren zum amtlichen Markt an einer Wertpapierbörse (Börsenzulassungsverordnung

Mehr

Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG. der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung

Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG. der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung März 2012 Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Alfred Wagenhofer (alfred.wagenhofer@uni-graz.at)

Mehr

CASE STUDIES: Lead Mandate Investment Banking für Small Caps: Neue Chancen in der Eigenkapitalbeschaffung für kleine und mittelgroße Unternehmen

CASE STUDIES: Lead Mandate Investment Banking für Small Caps: Neue Chancen in der Eigenkapitalbeschaffung für kleine und mittelgroße Unternehmen CASE STUDIES: Lead Mandate Investment Banking für Small Caps: Neue Chancen in der Eigenkapitalbeschaffung für kleine und mittelgroße Unternehmen A COMPUTERSHARE COMPANY Inhaltsverzeichnis 1. Börsengang

Mehr

Inhaltsübersicht. A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24

Inhaltsübersicht. A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24 Inhaltsübersicht A. Einführung 21 I. Market Maker im Börsenhandel in Deutschland 21 II. Hindernisse beim Zugang zum Kapitalmarkt 24 B. Aufgaben der Designated Sponsors 33 I. Der Designated Sponsor nach

Mehr

Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung

Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung Erfahrungen, Erwartungen, Trends, Rechtsprechung, Gesetzesänderungen Einladung zu unserer

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q3 2015

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q3 2015 www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q3 2015 Inhalt im Überblick 3. Quartal 2015 3 IPOs IPOs im Q3 2015 4 Veränderungen zwischen Bookbuildingspanne, Emissionspreis und Kurs zum Quartalsende 5 Kapitalerhöhungen

Mehr

Deutsche Börse. An Frau Insa Döscher, Präsidentin Herrn Dr. Wolfram Schmitt, Vizepräsident Deutscher Investor Relation Kreis (DIRK) e.v.

Deutsche Börse. An Frau Insa Döscher, Präsidentin Herrn Dr. Wolfram Schmitt, Vizepräsident Deutscher Investor Relation Kreis (DIRK) e.v. Deutsche Börse An Frau Insa Döscher, Präsidentin Herrn Dr. Wolfram Schmitt, Vizepräsident Deutscher Investor Relation Kreis (DIRK) e.v. Baumwall 7 20459 Hamburg Deutsche Börse AG Xetra Customer Relations

Mehr

Corporate-Governance-Bericht 2012 der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates der BwFuhrparkService GmbH

Corporate-Governance-Bericht 2012 der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates der BwFuhrparkService GmbH Corporate-Governance-Bericht 2012 der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates der BwFuhrparkService GmbH Die BwFuhrparkService GmbH ist Mobilitätsdienstleister der Bundeswehr. Auf diesem Weg fordert uns

Mehr

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 1 Spitzzeile Titel Transparentere Märkte durch MiFID II Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 2 MiFID hat die Marktstruktur verändert MiFID beabsichtigte eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften

Mehr

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2008/2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: WS 2008/2009 Banken und Börsen, Kurs 41520 Rahmenbedingungen des börsenmäßigen

Mehr

Überblick zu Börsensegmenten, Zugangsvoraussetzungen und Folgepflichten. Dr. Mirko Sickinger, LL.M. Boris Dürr 26./27. April 2017

Überblick zu Börsensegmenten, Zugangsvoraussetzungen und Folgepflichten. Dr. Mirko Sickinger, LL.M. Boris Dürr 26./27. April 2017 Überblick zu Börsensegmenten, Zugangsvoraussetzungen und Folgepflichten Dr. Mirko Sickinger, LL.M. Boris Dürr 26./27. April 2017 Überblick zu Börsensegmenten, Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Bericht des Aufsichtsrats. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen

Mehr

Bondm: Anleihen mittelständischer Unternehmen an der Börse Stuttgart

Bondm: Anleihen mittelständischer Unternehmen an der Börse Stuttgart Bondm: Anleihen mittelständischer Unternehmen an der Börse Stuttgart Kapitalbeschaffung vonunternehmen durch Anleihen-Emissionen Anleihen haben eine wachsende Bedeutung für die Kapitalbeschaffung von Unternehmen.

Mehr

A. Einführung. I. Einleitung

A. Einführung. I. Einleitung A. Einführung I. Einleitung Auf Ebene der Europäischen Union wird bereits seit den 1970er Jahren versucht, die Transparenz von börsennotierten Unternehmen zugunsten der Aktionäre und Investoren schrittweise

Mehr

» Internationales Wachstum «Hauptversammlung EquityStory AG 2013, München, den 31. Mai 2013 Achim Weick, CEO und Robert Wirth, Vorstand

» Internationales Wachstum «Hauptversammlung EquityStory AG 2013, München, den 31. Mai 2013 Achim Weick, CEO und Robert Wirth, Vorstand » Internationales Wachstum «Hauptversammlung EquityStory AG 2013, München, den 31. Mai 2013 Achim Weick, CEO und Robert Wirth, Vorstand » Agenda «Unser Unternehmen Jahresabschluss 2012 Highlights im 1.

Mehr

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen 2 Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Sie wollen ein Investment in junge,

Mehr

I. Einleitung. A. Rahmenbedingungen

I. Einleitung. A. Rahmenbedingungen I. Einleitung A. Rahmenbedingungen Die Globalisierung der Kapitalmärkte und die dadurch von den Investoren und Finanzanalysten verstärkt erhobene Forderung nach international vergleichbaren Finanzdaten

Mehr

Issuer Information Center

Issuer Information Center Issuer Information Center Vorgeschriebene Informationen Gemäß 81a Abs 1 Z 9 des Gesetzesantrages vom 14.12.2006 zur Änderung des Börsegesetzes in Umsetzung der TransparenzRL (2004/109/EG) Soweit die vorliegende

Mehr

Hochschule Bochum went Central Bank and Stock Exchange!

Hochschule Bochum went Central Bank and Stock Exchange! Bochumer Studentinnen und Studenten und Prof. Kaiser: Hochschule Bochum went Central Bank and Stock Exchange! Exkursion am 24. Mai 2017; Finanzthemen: (1) Die Geldpolitik des Eurosystems: Strategie, Instrumente,

Mehr

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel Bezugsrechte, IPO, Underpricing Von Maik Schneppel Inhalt Einleitung Bezugsrechte IPO Underpricing Einleitung Wann werden Bezugsrechte ausgeübt? Einleitung Grundkapital wird als gezeichnetes Kapital bezeichnet

Mehr

Unternehmensanleihen: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand. Steffen Schmitt Vorstand FMS AG

Unternehmensanleihen: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand. Steffen Schmitt Vorstand FMS AG Unternehmensanleihen: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand Steffen Schmitt Vorstand FMS AG Agenda Über uns Finanzierungsstrategien für den Mittelstand Vorbereitung & Ablauf Fremd- vs.

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q1 2015 Jahresrückblick

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q1 2015 Jahresrückblick www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q1 2015 Jahresrückblick Inhalt im Überblick 1. Quartal 2015 3 IPOs IPOs in Q1 2015 4 Veränderungen zwischen Bookbuildingspanne, Emissionspreis und Kurs zum Quartalsende

Mehr

Druckerei C. H. Beck. ... Revision, 12.05.2010. Hauschka: Corporate Compliance. 11. Börsennotierte Aktiengesellschaft und Anlegerschutz

Druckerei C. H. Beck. ... Revision, 12.05.2010. Hauschka: Corporate Compliance. 11. Börsennotierte Aktiengesellschaft und Anlegerschutz 11. Börsennotierte Aktiengesellschaft und Anlegerschutz 281 11. Börsennotierte Aktiengesellschaft und Anlegerschutz 1. Abschnitt. Allgemeine Unternehmensorganisation Revision 11. Börsennotierte Aktiengesellschaft

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 6

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 6 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 6 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Grundlagen der Organisation einer Börse a. Regelungsinhalt des Börsengesetzes

Mehr

Beschluss Az. E 2-2011 1. Die Beteiligte wird mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 7.800 belegt. 2. Die Beteiligte trägt die Kosten des Verfahrens.

Beschluss Az. E 2-2011 1. Die Beteiligte wird mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 7.800 belegt. 2. Die Beteiligte trägt die Kosten des Verfahrens. Frankfurter Wertpapierbörse Sanktionsausschuss Börsenplatz 4 60313 Frankfurt am Main Frankfurt, 10. Oktober 2011 Postanschrift 60313 Frankfurt am Main In dem Sanktionsverfahren Emittent A Beschluss Telefon

Mehr

9. Gang an die Börse (Going Public)

9. Gang an die Börse (Going Public) 9. Gang an die Börse (Going Public) Neben den in den vorangehenden Kapiteln dargestellten Möglichkeiten kommt zur Gestaltung einer Unternehmens- und Vermögensnachfolge grundsätzlich auch ein Börsengang

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften März 2015 Inhalt 1. Hintergrund 2 2. Geltungsbereich 3 3. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften 4 3.1. Kriterien und

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

A: Einleitung. I. Problemstellung und Ziel der Arbeit

A: Einleitung. I. Problemstellung und Ziel der Arbeit A: Einleitung I. Problemstellung und Ziel der Arbeit Die vorliegende Arbeit untersucht die Schwachstellen des ehemaligen Handelssegments Neuer Markt der Deutschen Börse AG. Sie vergleicht die damalige

Mehr

Meldepflichtige Aktiengeschäfte

Meldepflichtige Aktiengeschäfte Meldepflichtige Aktiengeschäfte Mitteilungen über Geschäfte von Führungspersonen nach 15 a WPHG Aufgrund 15 a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) in der Fassung vom 19. Dezember 2008 haben die Mitglieder

Mehr

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren,

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren, Newsletter Spezial Jahresende 2011- OFFENLEGUNGSANFORDERUNGEN Editorial JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater Sehr geehrte Damen und Herren, bei den im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlussinformationen

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013 www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 Inhalt im Überblick 2. Quartal 3 IPOs IPOs in Q2 4 Evonik und RTL Group 5 Veränderungen zwischen Bookbuildingspanne, Emissionspreis und erstem Preis 7 Kapitalerhöhungen

Mehr

Fact Sheet Initial Public Offering

Fact Sheet Initial Public Offering Fact Sheet Initial Public Offering Basisinformationen Fact Sheet Initial Public Offering 30. Mai 2013 Seite 1 ÊØÕăà Börsengang das Grundprinzip Dividende Arrangierung Emittent Investor Einlage Investor Aktien

Mehr

Gliederung. 1.0 Die Geschichte der Investor Relations 2.0 Informationsasymm

Gliederung. 1.0 Die Geschichte der Investor Relations 2.0 Informationsasymm Investor Relations Gliederung 1.0 Die Geschichte der Investor Relations 2.0 Informationsasymm mmetrie 3.0 Was ist Investor Relations? 4.0 Ziele der Investor Relations Finanzwirtschaftliche Ziele Andere

Mehr

Was taugt der Wertpapierprospekt für die Anlegerinformation?

Was taugt der Wertpapierprospekt für die Anlegerinformation? Was taugt der Wertpapierprospekt für die Anlegerinformation? Panel 1 Rahmenbedingungen für Anlegerinformation und Anlegerschutz beim Wertpapiererwerb Verhältnis zu Beratung, Informationsblatt und Investorenpräsentation

Mehr

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Die richtige Wahl der Unternehmensform................. 6 1.1 Haftungsverhältnisse..............................

Mehr

Zweiter Abschnitt Allgemeine Bestimmungen für die Einbeziehung von Wertpapieren (Open Market)

Zweiter Abschnitt Allgemeine Bestimmungen für die Einbeziehung von Wertpapieren (Open Market) für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Seite 1 Allgemeine Geschäftsbedingungen der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Erster Abschnitt Allgemeine Bestimmungen

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q4 2014 Jahresrückblick

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q4 2014 Jahresrückblick www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q4 2014 Jahresrückblick Inhalt im Überblick 4. Quartal 2014 3 im Überblick Jahresüberblick 2014 4 IPOs IPOs im Q4 2014 5 IPOs im Jahresvergleich 6 Veränderungen zwischen

Mehr