Theorie der Programmiersprachen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Theorie der Programmiersprachen"

Transkript

1 slide 1 Vorlesung Theorie der Programmiersprachen Prof. Dr. Ulrich Ultes-Nitsche Forschungsgruppe Departement für Informatik Universität Freiburg

2 slide 2 Heute Komponenten eines Computers Speicher Die Grafiken der heutigen Vorlesung stammen im wesentlichen von W. Stallings.

3 slide 3 Schematische Struktur Prozessor Hauptspeicher Controller für Peripheriegerät... Controller für Peripheriegerät... B u s

4 slide 4 Hauptspeicher RAM Random Access Memory flüchtiger Speicher ROM wird der Strom abgeschaltet, geht die Information verloren durch Transistor oder Kondensator werden Bits temporär gespeichert Read-Only Memory residenter Speicher auch nach Abschalten des Stroms bleibt die Information erhalten Bits sind fest verdrahtet

5 slide 5 Eine elementare Speicherzelle (mit Transistoren realisiert) Takt D Q Q

6 slide 6 Statische und dynamische Speicher (SRAM und DRAM) Ein mit Transistoren realisierter Speicher (z.b. Flip-Flop) wird als statisch bezeichnet (SRAM): ist ein Bit gespeichert, bleibt es erhalten, solange der Speicher mit Strom versorgt wird und der Speicherinhalt nicht geändert wird Im Gegensatz hierzu gibt es Speicher, deren Inhalt ständig aufgefrischt werden muss (mit Kondensatoren realisiert): diese Speicher heissen dynamische Speicher (DRAM)

7 slide 7 SRAM versus DRAM SRAM schneller als DRAM Cache relativ teuer keine so hohe Packungsdichte DRAM etwas langsamer als SRAM normaler Hauptspeicher billig herzustellen hohe Packungsdichte, weil sehr einfache Schaltung

8 slide 8 Aufbau eines DRAM

9 slide 9 Flip-Flop auf Transistorebene

10 slide 10 Adressierung bei DRAMs

11 slide 11 SRAM Adressierung (256 kbyte aus 256 kbit Bausteinen)

12 slide 12 1 MByte aus 256 kbit Bausteinen

13 slide 13 Überlegen Sie selbst! Wie viele Adressleitungen brauch man um 16 Blöcke von Bit Speicherbausteinen zu adressieren? Wie viel mehr Adressleitung braucht man, um einen Hauptspeicher fester Grösse (in Bit) bei einem Computer der Wortlänge 8 Bit zu adressieren, im Vergleich zu einem Computer der Wortlänge 16 Bit?

14 slide 14 Fehlerbehandlung In Speicherbausteinen können Bits verändert werden. Manche Computerspeicher enthalten daher redundante Information, die nur dazu dient, Fehler zu erkennen oder zu beheben.

15 slide 15 Speicheraufbau mit Fehlerkorrektur

16 slide 16 Fehlererkennung auf Bitebene Grundlegende Alternativen Ausnutzung der Distanz zwischen gültigen Codewörtern, d.h. nicht alle möglichen Bitkombinationen sind gültige Codewörter Hinzufügen von Redundanz bei der Übertragung (z.b. Paritätsbits, Prüfsummen) Hamming-Abstand Anzahl unterschiedlicher Bits zweier Codewörter c 1 und c 2, d.h. Anzahl der 1-Bits von c 1 XOR c 2. Beispiel: d( , ) = 3 Hamming-Abstand D von vollständigem Code C : minimaler Abstand zwischen zwei Code-Wörtern.

17 slide 17 Hamming Codes (I) Hamming-Abstand eines Code bestimmt die Fähigkeit des Codes, Fehler zu erkennen und zu beheben erkennen von e-bit-fehlern: Hamming-Abstand e+1 notwendig beheben von e-bit-fehlern: Hamming-Abstand 2e+1 notwendig

18 slide 18 Hamming Codes (II) Wieviele Prüfbits r werden benötigt, um 1-Bit- Fehler bei Codewörtern mit m Bits zu beheben? mit m Bits können 2 m Codewörter erzeugt werden pro Codewort c i der Länge n = m + r existieren n illegale Codewörter gleicher Länge mit Hamming-Abstand 1. 2 n ist die Gesamtzahl der Codewörter es müssen also (n+1) 2 m Codewörter mit n Bits darstellbar sein untere Grenze für r berechnet sich zu: ( n + 1)2 fi ( m + m 2 n = r + 1) 2 2 r m+ r

19 slide 19 Hamming Codes (III) Beispiele Fehlererkennender Code Code mit einem einzigen Paritätsbit Hamming-Abstand des Codes = 2 Erkennung eines 1-Bit-Fehler möglich (allg.: Fehler mit ungerader Anzahl von Bits) Fehlerbehebender Code (vereinfacht) , , , Hamming-Abstand des Code = 5 Korrektur von 2-Bit-Fehlern möglich Beispiel: Hamming-Codierung Methode zur Erzeugung fehlerbehebender Codes

20 slide 20 Hamming Codierung (I) Ziel: Fehlerkorrektur bei 1-Bit Fehlern bei minimaler Redundanz Verfahren: Einfügen von Kontrollbits an alle Positionen, deren Nummer eine Zweierpotenz ist Durchnummerierung aller Bits Kontrollbits werden so gesetzt, dass die Summe aller Bits mit Wert 1, die in ihrer Binärdarstellung die Nummer des Kontrollbits enthalten, gerade ist.

21 slide 21 Hamming Codierung (II) Beispielcodierung: 0010: 0 _ _ 0 _ I 0 _ Codewort:

22 slide 22 Hamming Codierung (III) Kippt bei der Datenübertragung ein Bit, so werden all jene Kontrollbits inkorrekt sein, deren Summe die Position des gekippten Bits angibt. z.b.: letztes Bit kippt: ungültige Kontrollbits: gekipptes Bit an Position = 7

23 slide 23 Ist diese Codierung wirklich optimal? Zeigen Sie, dass für das Beispiel mit der Wortlänge 4 Bit, Codeworte der Länge 7 Bit tatsächlich einen optimalen (d.h. kürzesten) 1-Bit- Fehler korrigierenden Code bilden.

24 slide 24 Was ist hier passiert? Angenommen ein Speicherinhalt wurde Hamming-codiert. Beim Auslesen einer Speicherzelle erhalten Sie das Ergebnis Ist hier ein Fehler aufgetreten? Falls ja, welches Bit ist fehlerhaft verändert worden? (unter der Annahme, dass, falls ein Fehler aufgetreten ist, genau ein Bit verändert wurde)

25 slide 25 Redundanz durch Paritätsbits Hinzufügen eines Paritätsbits zu einer Dateneinheit Gerade Parität (even parity): Ergänzung mit Paritätsbit auf eine gerade Anzahl von 1 -Bits Ungerade Parität (odd parity): Ergänzung auf ungerade Varianten Vertikale Parität (VRC, vertical redundancy check): Paritätsbit für jedes Zeichen Längsparität (LRC, longitudinal redundancy check; auch BCC genannt, block control character): Paritätsbit für die Bits einer Bitposition in einem Block von Zeichen. Matrixparität: Kombination von VRC und LRC

26 slide 26 Beispiel für Paritäten Zeichen Zeichen Zeichen VCR (even parity) BCC (even parity)

27 slide 27 Externe Speichermedien Magnetische Medien Festplatte, Floppy, ZIP-Drive Codierung durch Polarität elementarer Magneten auf dem Medium Getrennte Lese- und Schreibköpfe Optische Medien CDROM, DVD Kleine Löcher in Oberfläche Abtastung durch Laser

28 slide 28 Beispiel eines magnetischen Mediums

29 slide 29 Spuren und Sektoren Es gibt zwei Unterteilungen der Oberfläche magnetischer Speichermedien: Spuren (Tracks) konzentrische Ringe getrennt durch dünne unbenutzte Spuren (intertrack gaps) Sektoren (Sectors) Unterteilung der Spuren in einzelne Abschnitte (die Sektoren) getrennt durch dünne unbenutzte Sektoren (intersector gaps) Adressierung durch Track/Sector/Position

30 slide 30 Schema einer magnetischen Platte

31 slide 31 Layout magnetische Plattenspeicher Konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV; constant angular momentum) Sektoren werden nach aussen breiter Multizonenaufnahme Zonen gleicher Dichte bessere Ausnutzung des Speichermediums

32 slide 32 Schreib-/Leseköpfe Die Einheit (auf engstem Raum) aus einem System zum Schreiben von Daten und einem weiteren zum Lesen von Daten wird als Schreib-/ Lesekopf bezeichnet. fester Kopf: pro Spur gibt es einen Schreib-/Lesekopf der Kopf bleibt unbeweglich beweglicher Kopf: nur ein Kopf pro Platte der Kopf wird zwischen Spuren hin- und herbewegt

33 slide 33 Beispiel einer Sektorenaufteilung Gap1 Id Gap2 Data Gap3 Gap1 Id Gap2 Data Gap3 Sync Byte Track Head Sector CRC Sync Byte Data CRC

34 slide 34 Multidisk-Systeme

35 slide 35 Zylinder von Spuren in Multidisk-Systemen identisch positionierte Spuren in einem Multidisk- System werden Zylinder genannt.

36 slide 36 Heute mögliche Datendichten aktuell: 4 Gbyte auf 4.3 cm 3.6 cm 0.5 cm (16g)

37 slide 37 Das war s für heute. Das ist alles, was ich heute machen wollte. Einen schönen Rest der Woche!

Übungen zur Vorlesung Grundlagen der Rechnernetze. Zusätzliche Übungen

Übungen zur Vorlesung Grundlagen der Rechnernetze. Zusätzliche Übungen Übungen zur Vorlesung Grundlagen der Rechnernetze Zusätzliche Übungen Hamming-Abstand d Der Hamming-Abstand d zwischen zwei Codewörtern c1 und c2 ist die Anzahl der Bits, in denen sich die beiden Codewörter

Mehr

Vorlesung. Technologische Grundlagen der Informationsverarbeitung. Speicherung von Daten. Dipl.-Ing. Gert Martin

Vorlesung. Technologische Grundlagen der Informationsverarbeitung. Speicherung von Daten. Dipl.-Ing. Gert Martin Vorlesung Technologische Grundlagen der Informationsverarbeitung Speicherung von Daten Dipl.-Ing. Gert Martin Datenspeicherung Prinzipien: Magnetische Speicherung Halbleiterspeicher (Speicher mit elektronischen

Mehr

Teil 2.3. Welche Hardware (Elektronik) benutzt ein Computer zum Speichern von Daten?

Teil 2.3. Welche Hardware (Elektronik) benutzt ein Computer zum Speichern von Daten? Speichern von Daten Teil 2.3 Welche Hardware (Elektronik) benutzt ein Computer zum Speichern von Daten? 1 von 23 Inhaltsverzeichnis 3... Speicher sind Wichtig! 4... Speicher Einheiten 7... Flüchtiger Speicher

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik. Hamming-Codes. Kapitel 4.3

Grundlagen der Technischen Informatik. Hamming-Codes. Kapitel 4.3 Hamming-Codes Kapitel 4.3 Prof. Dr.-Ing. Jürgen Teich Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design Inhalt Welche Eigenschaften müssen Codes haben, um Mehrfachfehler erkennen und sogar korrigieren zu können?

Mehr

In heutigen Computern findet man schnellen/teuren als auch langsamen/billigen Speicher

In heutigen Computern findet man schnellen/teuren als auch langsamen/billigen Speicher Speicherhierarchie In heutigen Computern findet man schnellen/teuren als auch langsamen/billigen Speicher Register Speicherzellen, direkt mit der Recheneinheit verbunden Cache-Speicher Puffer-Speicher

Mehr

Codes (6) Fehlererkennende (EDC) bzw. fehlerkorrigierende Codes (ECC)

Codes (6) Fehlererkennende (EDC) bzw. fehlerkorrigierende Codes (ECC) Codes (6) Fehlererkennende (EDC) bzw. fehlerkorrigierende Codes (ECC) Definitionen: Codewort:= mit zusätzlichen (redundanten) Kontrollbits versehenes Quellwort m:= Länge des Quellwortes (Anzahl der Nutzdatenbits)

Mehr

Technische Grundlagen der Informatik

Technische Grundlagen der Informatik Technische Grundlagen der Informatik WS 2008/2009 20. Vorlesung Klaus Kasper WS 2008/2009 Technische Grundlagen der Informatik 1 Wiederholung Hamming-Code Beispiel Inhalt Cyclic Redundancy Code (CRC) Massenspeicher

Mehr

Error detection and correction

Error detection and correction Referat Error detection and correction im Proseminar Computer Science Unplugged Dozent Prof. M. Hofmann Referent Pinto Raul, 48005464 Datum 19.11.2004 Error detection and correction 1. Fehlererkennung

Mehr

(Prüfungs-)Aufgaben zur Codierungstheorie

(Prüfungs-)Aufgaben zur Codierungstheorie (Prüfungs-)Aufgaben zur Codierungstheorie 1) Gegeben sei die folgende CCITT2-Codierung der Dezimalziffern: Dezimal CCITT2 0 0 1 1 0 1 1 1 1 1 0 1 2 1 1 0 0 1 3 1 0 0 0 0 4 0 1 0 1 0 5 0 0 0 0 1 6 1 0 1

Mehr

Themen. Sicherungsschicht. Rahmenbildung. Häufig bereitgestellte Dienste. Fehlererkennung. Stefan Szalowski Rechnernetze Sicherungsschicht

Themen. Sicherungsschicht. Rahmenbildung. Häufig bereitgestellte Dienste. Fehlererkennung. Stefan Szalowski Rechnernetze Sicherungsschicht Themen Sicherungsschicht Rahmenbildung Häufig bereitgestellte Dienste Fehlererkennung OSI-Modell: Data Link Layer TCP/IP-Modell: Netzwerk, Host-zu-Netz Aufgaben: Dienste für Verbindungsschicht bereitstellen

Mehr

RO-Tutorien 3 / 6 / 12

RO-Tutorien 3 / 6 / 12 RO-Tutorien 3 / 6 / 12 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Christian A. Mandery WOCHE 10 AM 01./02.07.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

Speichermedien

Speichermedien Definition = alle Medien die Informationen/Daten aufnehmen oder zeitweise speichern Daten= Informationen die technische Geräte verarbeiten können Verschiedene Arten zu Speichern: USB-Sticks Speicherkarten

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik Themenübersicht Rechnertechnik und IT Sicherheit Grundlagen der Rechnertechnik Prozessorarchitekturen

Mehr

4.3 Hintergrundspeicher

4.3 Hintergrundspeicher 4.3 Hintergrundspeicher Registers Instr./Operands Cache Blocks Memory Pages program 1-8 bytes cache cntl 8-128 bytes OS 512-4K bytes Upper Level faster Disk Tape Files user/operator Mbytes Larger Lower

Mehr

Besprechung des 7. Übungsblattes Speicheraufbau Speichertypen DRAM Speicherbelegung

Besprechung des 7. Übungsblattes Speicheraufbau Speichertypen DRAM Speicherbelegung Themen heute Besprechung des 7. Übungsblattes Speicheraufbau Speichertypen DRAM Speicherbelegung Besprechung des 7. Übungsblattes Aufgabe 4a Der eigentliche Sprung erfolgt in der MEM-Phase (4. Pipeline-Stufe),

Mehr

RAM - Random Access Memory

RAM - Random Access Memory RAM - Random Access Memory Random Access Memory (dt. Speicher mit wahlfreiem Zugriff), abgekürzt RAM, ist ein Speicher, der besonders bei Computern als Arbeitsspeicher Verwendung findet. RAMs werden als

Mehr

Technische Informatik - Eine Einführung

Technische Informatik - Eine Einführung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Fachbereich Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Technische Informatik Prof. P. Molitor Technische Informatik - Eine Einführung Darstellung von Zeichen und

Mehr

Übung zu Drahtlose Kommunikation. 1. Übung

Übung zu Drahtlose Kommunikation. 1. Übung Übung zu Drahtlose Kommunikation 1. Übung 22.10.2012 Termine Übungen wöchentlich, Montags 15 Uhr (s.t.), Raum B 016 Jede Woche 1 Übungsblatt http://userpages.uni-koblenz.de/~vnuml/drako/uebung/ Bearbeitung

Mehr

Ram/Rom/EPRom WIRTSCHAFTSINGENIEURSWESEN. Ausbildungsschwerpunkte: BETRIEBSMANAGEMENT LOGISTIK. Xaver Schweitzer. Jahr: 2011/12

Ram/Rom/EPRom WIRTSCHAFTSINGENIEURSWESEN. Ausbildungsschwerpunkte: BETRIEBSMANAGEMENT LOGISTIK. Xaver Schweitzer. Jahr: 2011/12 Name: Klasse: Xaver Schweitzer 1BHWI Jahr: 2011/12 Ram/Rom/EPRom Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Ram Rom EPRom 22.09.2011 1 von 10 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS... 2 EINLEITUNG... 3 RAM... 4 SRAM - Static

Mehr

Fehlererkennung. Fehlererkennung

Fehlererkennung. Fehlererkennung Fehlererkennung Seite 1 Prof. Dr. W. Kowalk Datenübertragung über physikalische Signale mehr oder minder hohe Anfälligkeit gegen Verfälschung der Signale Empfänger interpretiert Signal anders als von Sender

Mehr

Rechnerorganisation. 1. Juni 201 KC Posch

Rechnerorganisation. 1. Juni 201 KC Posch .6.2 Rechnerorganisation. Juni 2 KC Posch .6.2 2 .6.2 Front Side Bus Accelerated Graphics Port 28 MHz Front Side Bus North Bridge RAM idge South Bri IDE USB PCI Bus 3 .6.2 Front Side Bus Front Side Bus

Mehr

Speicher: RAMs, ROMs PROMS, EPROMs, EEPROMs, Flash EPROM

Speicher: RAMs, ROMs PROMS, EPROMs, EEPROMs, Flash EPROM Speicher: RAMs, ROMs PROMS, EPROMs, EEPROMs, Flash EPROM RAMs (Random Access Memory) - Schreib-Lese-Speicher RAMs sind Speicher mit der Aufgabe, binäre Daten für eine bestimmte Zeit zu speichern. Diese

Mehr

Halbleiterspeicher. Halbleiterspeicher. 30.09.2008 Michael Kuhfahl 1

Halbleiterspeicher. Halbleiterspeicher. 30.09.2008 Michael Kuhfahl 1 Halbleiterspeicher 30.09.2008 Michael Kuhfahl 1 Gliederung I. FF als Speicher (1 Bit) II. Register als Speicher (n Bit) III. Anordnung der Speicherzellen IV. SRAM V. DRAM VI. ROM VII. PROM VIII. EPROM

Mehr

Fehlererkennende und fehlerkorrigierende Codes

Fehlererkennende und fehlerkorrigierende Codes Fehlererkennende und fehlerkorrigierende Codes Claudiu-Vlad URSACHE, 5AHITN Inhalt 1. Codes... 2 2. Hammingdistanz... 3 3. Fehlererkennende Codes... 4 4. Fehlerkorrigierende Codes... 5 1. Codes a 2 a 00

Mehr

Halbleiterspeicher. Halbleiterspeicher

Halbleiterspeicher. Halbleiterspeicher Halbleiterspeicher Liers - PEG-Vorlesung WS2/2 - Institut für Informatik - FU Berlin Halbleiterspeicher RAM Random Access Memory Schreib-Lese-Speicher SRAM statischer RAM DRAM dynamischer RAM Liers - PEG-Vorlesung

Mehr

Rechnerstrukturen Winter SPEICHER UND CACHE. (c) Peter Sturm, University of Trier 1

Rechnerstrukturen Winter SPEICHER UND CACHE. (c) Peter Sturm, University of Trier 1 9. SPEICHER UND CACHE (c) Peter Sturm, University of Trier 1 Inhalt Grundlagen Speichertypen RAM / ROM Dynamisches RAM Cache- Speicher Voll AssoziaNv n- Wege AssoziaNv Direct Mapping Beispiel: 8 Bit- Register

Mehr

Codierungstheorie Teil 1: Fehlererkennung und -behebung

Codierungstheorie Teil 1: Fehlererkennung und -behebung Codierungstheorie Teil 1: Fehlererkennung und -behebung von Manuel Sprock 1 Einleitung Eine Codierung ist eine injektive Abbildung von Wortmengen aus einem Alphabet A in über einem Alphabet B. Jedem Wort

Mehr

Grundlegendes zum PC

Grundlegendes zum PC Grundlegendes zum PC Grundsätzlicher Aufbau eines PC Bild eines PC Beschreibung Eingabegeräte Ausgabegeräte Speicher Sonstige Bild eines PC Beschreibung Sind alle gleich die PC Sind in 3 bereiche eingeteilt:

Mehr

Zyklische Codes Rechnernetze Übung SS2010

Zyklische Codes Rechnernetze Übung SS2010 Zyklische Codes Binärcodes Blockcodes Lineare Codes Nichtlineare Codes Zyklische Codes Systematische Codes Binärcodes Blockcodes Lineare Codes Nichtlineare Codes Zyklische Codes Systematische Codes Durch

Mehr

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13

Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os. Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 UNIVERSITÄT LEIPZIG Enterprise Computing Einführung in das Betriebssystem z/os Prof. Dr. Martin Bogdan Prof. Dr.-Ing. Wilhelm G. Spruth WS2012/13 Verarbeitungsgrundlagen Teil 4 Cache el0100 copyright W.

Mehr

Busse. Dr.-Ing. Volkmar Sieh. Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg WS 2008/2009

Busse. Dr.-Ing. Volkmar Sieh. Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg WS 2008/2009 Busse Dr.-Ing. Volkmar Sieh Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg WS 2008/2009 Busse 1/40 2008-10-13 Übersicht 1 Einleitung 2 Bus-Konfiguration

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik. 2. Übung

Grundlagen der Technischen Informatik. 2. Übung Grundlagen der Technischen Informatik 2. Übung Christian Knell Keine Garantie für Korrekt-/Vollständigkeit Organisatorisches Übungsblätter zuhause vorbereiten! In der Übung an der Tafel vorrechnen! Bei

Mehr

CPU Speicher I/O. Abbildung 11.1: Kommunikation über Busse

CPU Speicher I/O. Abbildung 11.1: Kommunikation über Busse Kapitel 11 Rechnerarchitektur 11.1 Der von-neumann-rechner Wir haben uns bisher mehr auf die logischen Bausteine konzentriert. Wir geben jetzt ein Rechnermodell an, das der physikalischen Wirklichkeit

Mehr

Technische Grundlagen der Informatik

Technische Grundlagen der Informatik Technische Grundlagen der Informatik WS 2008/2009 13. Vorlesung Klaus Kasper WS 2008/2009 Technische Grundlagen der Informatik 1 Wiederholung Register Multiplexer Demultiplexer Halbleiterspeicher Statisches

Mehr

Lösungsvorschlag 3. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009

Lösungsvorschlag 3. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009 Fachgebiet Rechnerarchitektur Fachbereich Informatik Lösungsvorschlag 3. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009 Aufgabe 3.1: Codierungen a) Vervollständigen Sie folge Tabelle,

Mehr

Fragenkatalog Computersysteme Test 25. April 2008

Fragenkatalog Computersysteme Test 25. April 2008 Fragenkatalog Computersysteme Test 25. April 2008 Wolfgang Schreiner Wolfgang.Schreiner@risc.uni-linz.ac.at 6. April 2008 Der Test besteht aus 4 Fragen aus dem folgenden Katalog (mit eventuell leichten

Mehr

Computer-Systeme. Teil 3: Das Boxmodell von Variablen

Computer-Systeme. Teil 3: Das Boxmodell von Variablen Computer-Systeme Teil 3: Das Boxmodell von Variablen Computer-Systeme WS 12/13 - Teil 3/Boxmodell 26.10.2012 1 Literatur [3-1] [3-2] [3-3] [3-4] [3-5] Engelmann, Lutz (Hrsg.): Abitur Informatik Basiswissen

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik. Codierung und Fehlerkorrektur. Kapitel 4.2

Grundlagen der Technischen Informatik. Codierung und Fehlerkorrektur. Kapitel 4.2 Codierung und Fehlerkorrektur Kapitel 4.2 Prof. Dr.-Ing. Jürgen Teich Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design Technische Informatik - Meilensteine Informationstheorie Claude Elwood Shannon (geb. 1916)

Mehr

Speicher (1) zur Realisierung eines Rechnerspeichers benötigt man eine Materie mit physikalischen Eigenschaften, die

Speicher (1) zur Realisierung eines Rechnerspeichers benötigt man eine Materie mit physikalischen Eigenschaften, die Speicher (1) Definition: Speichern ist die kurz- oder langfristige Änderung einer oder mehrerer physikalischer Eigenschaften einer Materie durch ein externes Ereignis. zur Realisierung eines Rechnerspeichers

Mehr

Nichttechnische Speicherung

Nichttechnische Speicherung Datenspeicher Datenspeicher Ein Datenspeicher oder Speichermedium dient zur Speicherung von Daten beziehungsweise Informationen. Der Begriff Speichermedium wird auch als Synonym für einen konkreten Datenträger

Mehr

Empfänger. Sender. Fehlererkennung und ggf. Fehlerkorrektur durch redundante Informationen. Längssicherung durch Paritätsbildung (Blockweise)

Empfänger. Sender. Fehlererkennung und ggf. Fehlerkorrektur durch redundante Informationen. Längssicherung durch Paritätsbildung (Blockweise) Datensicherung Bei der digitalen Signalübertragung kann es durch verschiedene Einflüsse, wie induktive und kapazitive Einkopplung oder wechselnde Potentialdifferenzen zwischen Sender und Empfänger zu einer

Mehr

Rechnernetze Übung 5. Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai Wo sind wir?

Rechnernetze Übung 5. Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai Wo sind wir? Rechnernetze Übung 5 Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2012 Wo sind wir? Quelle Nachricht Senke Sender Signal Übertragungsmedium Empfänger Quelle Nachricht Senke Primäres

Mehr

B Hauptspeicher und Cache

B Hauptspeicher und Cache und Cache 1. Begriffe 2. SRAM 3. DRAM 4. DRAM-Varianten: EDO-RAM, SDRAM, DDR-RAM, RAMBUS 5. Festwertspeicher: PROM, EPROM, EEPROM 6. Exkurs: Assoziativspeicher 7. Cache 1 und Cache Einordnung in das Schichtenmodell:

Mehr

B Hauptspeicher und Cache

B Hauptspeicher und Cache und Cache und Cache Einordnung in das Schichtenmodell: 1. Begriffe 2. SRAM 3. DRAM 4. DRAM-Varianten: EDO-RAM, SDRAM, DDR-RAM, RAMBUS 5. Festwertspeicher: PROM, EPROM, EEPROM 6. Exkurs: Assoziativspeicher

Mehr

FEHLERTOLERANZ EINE SEHR GROBE ÜBERSICHT BETRIEBSSYSTEME UND SICHERHEIT, WS 2016/17 HERMANN HÄRTIG

FEHLERTOLERANZ EINE SEHR GROBE ÜBERSICHT BETRIEBSSYSTEME UND SICHERHEIT, WS 2016/17 HERMANN HÄRTIG Faculty of Computer Science Institute of Systems Architecture, Operating Systems Group FEHLERTOLERANZ EINE SEHR GROBE ÜBERSICHT BETRIEBSSYSTEME UND SICHERHEIT, WS 2016/17 HERMANN HÄRTIG BEGRIFFE Sicherheit/Security/Safety

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I Solid State Drive (SSD) Halbleiterlaufwerk NAND Flash DDR-SDRAM Daten bleiben nach Abschaltung

Mehr

Notizen-Neuerungen PC- HAUPTSPEICHER

Notizen-Neuerungen PC- HAUPTSPEICHER PC- HAUPTSPEICHER Einleitung...2 Erklärung... 2 Technische Grundlagen... 3 Die Vorläufer der heutigen Speicherarten...4 Von SDRAM zu DDR RAM und RDRAM... 5 Die Unterschiede zwischen SDRAM und DDR RAM...

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik. Codierung und Fehlerkorrektur. Kapitel 4.2. Codewörter. Codewörter. Strukturierte Codes

Grundlagen der Technischen Informatik. Codierung und Fehlerkorrektur. Kapitel 4.2. Codewörter. Codewörter. Strukturierte Codes Codewörter Grundlagen der Technischen Informatik Codierung und Fehlerkorrektur Kapitel 4.2 Allgemein: Code ist Vorschrift für eindeutige Zuordnung (Codierung) Die Zuordnung muss nicht umkehrbar eindeutig

Mehr

Fehlererkennung und -behandlung. Paritätsverfahren

Fehlererkennung und -behandlung. Paritätsverfahren Fehlererkennung und -behandlung Gründe Thermische Elektronenbewegung in Halbleitern oder Leitungen Elektromagnetische Einstrahlung (Motoren, Blitze, benachbarte Leitungen) Bitfehlerrate ist die Wahrscheinlichkeit,

Mehr

Arithmetische und Logische Einheit (ALU)

Arithmetische und Logische Einheit (ALU) Arithmetische und Logische Einheit (ALU) Enthält Blöcke für logische und arithmetische Operationen. n Bit Worte werden mit n hintereinander geschalteten 1 Bit ALUs bearbeitet. Steuerleitungen bestimmen

Mehr

Tutorium Rechnerorganisation

Tutorium Rechnerorganisation Woche 9 Tutorien 3 und 4 zur Vorlesung Rechnerorganisation 1 Christian A. Mandery: KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Grossforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu

Mehr

Mikroprozessortechnik Grundlagen 1

Mikroprozessortechnik Grundlagen 1 Grundlagen - Grundbegriffe, Aufbau, Rechnerarchitekturen, Bus, Speicher - Maschinencode, Zahlendarstellung, Datentypen - ATMELmega28 Progammierung in C - Vergleich C und C++ - Anatomie eines µc-programmes

Mehr

9 Codes. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg FACHBEREICH ELEKTROTECHNIK UND INFORMATIK DIGITALTECHNIK 9-1

9 Codes. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg FACHBEREICH ELEKTROTECHNIK UND INFORMATIK DIGITALTECHNIK 9-1 9 Codes 9.1 Charakterisierung und Klassifizierung Definition: Das Ergebnis einer eindeutigen Zuordnung zweier Zeichen- bzw. Zahlenmengen wird Code genannt. Die Zuordnung erfolgt über eine arithmetische

Mehr

3. Massenspeicher. Abbildung 3.1 Festplatte von oben. Abbildung 3.2 Festplatte von unten

3. Massenspeicher. Abbildung 3.1 Festplatte von oben. Abbildung 3.2 Festplatte von unten 3. Massenspeicher RECHNERARCHITEKTUR 1, HEFT 3: PERIPHERE GERÄTE Abbildung 3.1 Festplatte von oben Abbildung 3.2 Festplatte von unten Abbildung 3.3 Festplatte von hinten - hier wird sie angeschlossen 24

Mehr

E Hauptspeicher und Cache

E Hauptspeicher und Cache und Cache 1. Begriffe 2. SRAM 3. DRAM 4. DRAM-Varianten: EDO-RAM, SDRAM, DDR-RAM, RAMBUS 5. Festwertspeicher: PROM, EPROM, EEPROM 6. Exkurs: Assoziativspeicher 7. Cache 1 und Cache Einordnung in das Schichtenmodell:

Mehr

Computer-Systeme. Teil 8: Platten

Computer-Systeme. Teil 8: Platten Computer-Systeme Teil 8: Platten Verbesserte Version Computer-Systeme WS 12/13 - Teil 8/Platten 21.11.212 1 Übersicht Prinzip der magnetischen Platten Wechselplatten Festplatten Solid State Disks Magneto-Optische

Mehr

Elektrizitätslehre und Elektronik. Halbleiterspeicher

Elektrizitätslehre und Elektronik. Halbleiterspeicher 1/5 Halbleiterspeicher Ein Halbleiterspeicher ist ein Datenspeicher, der aus einem Halbleiter besteht, in dem mittels der Halbleitertechnologie integrierte Schaltkreise realisiert werden. Die Daten werden

Mehr

4. Digitale Speichermedien

4. Digitale Speichermedien 4. Digitale Speichermedien 4.1 Halbleiterspeicher 4.2 Magnetische Speicher Bänder, Disketten, Festplatten 4.3 Optische Speicher u.a. CD und DVD Literatur: z.b. Messmer/Dembowski, PC-Hardwarebuch, Kapitel

Mehr

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 12. Organisatorisches. Frage 12.1.a. Programmieraufgaben Vorstellung. Antwort

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 12. Organisatorisches. Frage 12.1.a. Programmieraufgaben Vorstellung. Antwort Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 12 1 Organisatorisches Philipp Kirchhofer philipp.kirchhofer@student.kit.edu http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uxbtt/ Lehrstuhl Systemarchitektur Universität

Mehr

Digitaltechnik II SS 2007

Digitaltechnik II SS 2007 Digitaltechnik II SS 27. Vorlesung Klaus Kasper Inhalt Evaluation der Lehre (Auswertung) Automaten Moore-Automat Mealy-Automat Übung Massenspeicher Magnetische Speicherung Optische Speicherung Digitaltechnik

Mehr

Systeme 1: Architektur

Systeme 1: Architektur slide 1 Vorlesung Systeme 1: Architektur Prof. Dr. Ulrich Ultes-Nitsche Forschungsgruppe Departement für Informatik Universität Freiburg slide 2 Prüfung 18. Februar 2004 8h00-11h40 13h00-18h20 20 Minuten

Mehr

Angewandte Informationstechnik

Angewandte Informationstechnik Angewandte Informationstechnik im Bachelorstudiengang Angewandte Medienwissenschaft (AMW) Fehlererkennung und -korrektur Dr.-Ing. Alexander Ihlow Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik FG

Mehr

Modul 304: Personalcomputer in Betrieb nehmen Thema: Speicher. Speicher / Memory V 1.0. Technische Berufsschule Zürich IT Seite 1

Modul 304: Personalcomputer in Betrieb nehmen Thema: Speicher. Speicher / Memory V 1.0. Technische Berufsschule Zürich IT Seite 1 Speicher / Memory V 1.0 Technische Berufsschule Zürich IT Seite 1 Einleitung: Der Speicher (engl. Memory) ist eine Kernfunktion in einem Rechner. Programme und Daten werden in Speichern abgelegt. Man spricht

Mehr

Dekohärenz und Grundprinzip der Quantenfehlerkorrektur

Dekohärenz und Grundprinzip der Quantenfehlerkorrektur Dekohärenz und Grundprinzip der Quantenfehlerkorrektur Bachelorarbeit Gregor Wurm, Betreuer: Prof. E. Arrigoni Institut für Theoretische Physik der Technischen Universiät Graz 24. Sept. 2010 Übersicht

Mehr

Grundlagen Digitaler Systeme (GDS)

Grundlagen Digitaler Systeme (GDS) Grundlagen Digitaler Systeme (GDS) Prof. Dr. Sven-Hendrik Voß Sommersemester 2015 Technische Informatik (Bachelor), Semester 1 Termin 10, Donnerstag, 18.06.2015 Seite 2 Binär-Codes Grundlagen digitaler

Mehr

A6. Digitale Speichermedien

A6. Digitale Speichermedien A6. Digitale Speichermedien A6.1 Optische Speicher A6.2 Halbleiterspeicher A6.3 Magnetische Speicher Bänder, Disketten, Festplatten Literatur: z.b. Messmer/Dembowski, PC-Hardwarebuch, Kapitel 16 Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Beschaffung vom Informationssystemen Datenorganisation Kommunikation

Beschaffung vom Informationssystemen Datenorganisation Kommunikation Grundlegende Definitionen Technik Hardware Bits, Bytes und Zahlensysteme Von-Neumann Architektur Datenein- und ausgabe Software System- und systemnahe Software Anwendungssysteme Beschaffung vom Informationssystemen

Mehr

Teil VIII Von Neumann Rechner 1

Teil VIII Von Neumann Rechner 1 Teil VIII Von Neumann Rechner 1 Grundlegende Architektur Zentraleinheit: Central Processing Unit (CPU) Ausführen von Befehlen und Ablaufsteuerung Speicher: Memory Ablage von Daten und Programmen Read Only

Mehr

13. Algorithmus der Woche Fehlererkennende Codes Was ist eigentlich ISBN?

13. Algorithmus der Woche Fehlererkennende Codes Was ist eigentlich ISBN? 13. Algorithmus der Woche Fehlererkennende Codes Was ist eigentlich ISBN? Autor Alexander Souza, Universität Freiburg Schon faszinierend, was man so alles mit Algorithmen machen kann: CDs schnell in Regalen

Mehr

Fundamentale Ideen der Informatik PH Weingarten Sommersemester 2014 Paul Libbrecht CC-BY

Fundamentale Ideen der Informatik PH Weingarten Sommersemester 2014 Paul Libbrecht CC-BY Fundamentale Ideen der Informatik PH Weingarten Sommersemester 2014 Paul Libbrecht CC-BY Vorlesung 6: Repräsentationen Themenkarte Verschlüsselung Netzwerk Versionierung Programmverlauf Java Instruktionen

Mehr

Neue Speichermedien für Datenbanken

Neue Speichermedien für Datenbanken Projektpräsentation im Wahlmodul Datenbank Implementierungstechniken 10. Juli 2015 Inhalt 1 Flash Memory (SSD) vs. Main Memory (DRAM) 2 Auswirkungen auf DBS-System 3 Kennzahlen 4 Aspekte von Green IT 5

Mehr

Digitaltechnik II SS 2007

Digitaltechnik II SS 2007 Digitaltechnik II SS 27 7. Vorlesung Klaus Kasper Inhalt Register Halbleiterspeicher Random Access Memory (RAM) SRAM DRAM ROM Programmierbare ROM Realisierung digitaler Systeme Digitaltechnik 2 2 Digitaltechnik

Mehr

Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2012

Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2012 Rechnernetze Übung 6 Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2012 Ziel: Nachrichten fehlerfrei übertragen und ökonomisch (wenig Redundanz) übertragen Was ist der Hamming-Abstand?

Mehr

Mikrocontroller Grundlagen. Markus Koch April 2011

Mikrocontroller Grundlagen. Markus Koch April 2011 Mikrocontroller Grundlagen Markus Koch April 2011 Übersicht Was ist ein Mikrocontroller Aufbau (CPU/RAM/ROM/Takt/Peripherie) Unterschied zum Mikroprozessor Unterschiede der Controllerarten Unterschiede

Mehr

Die Mathematik in der CD

Die Mathematik in der CD Lehrstuhl D für Mathematik RWTH Aachen Lehrstuhl D für Mathematik RWTH Aachen St.-Michael-Gymnasium Monschau 14. 09. 2006 Codes: Definition und Aufgaben Ein Code ist eine künstliche Sprache zum Speichern

Mehr

Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht

Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht Thomas Janson, Kristof Van Laerhoven*, Christian Ortolf Folien: Christian Schindelhauer Technische Fakultät : Rechnernetze und Telematik, *: Eingebettete Systeme

Mehr

Ein- und Ausgabegeräte

Ein- und Ausgabegeräte Blockorientiert Jeder Block kann unabhängig gelesen und geschrieben werden. Festplatten, CD-ROMs, USB-Sticks, etc. Zeichenorientiert Keine Struktur, nicht adressierbar, Daten werden als Folge von Zeichen

Mehr

Ergänzung: RAM und ROM. SS 2012 Grundlagen der Rechnerarchitektur Speicher 72

Ergänzung: RAM und ROM. SS 2012 Grundlagen der Rechnerarchitektur Speicher 72 Ergänzung: RAM und ROM SS 2012 Grundlagen der Rechnerarchitektur Speicher 72 Speichern eines Bits versus viele MB Wir wissen wie wir einzelne Bits speichern können (Erinnerung: Latches, Flip Flops) Mehrere

Mehr

Digital Design Entwicklung der DRAMs. Richard Roth / FB Informatik und Mathematik Speicher 1

Digital Design Entwicklung der DRAMs. Richard Roth / FB Informatik und Mathematik Speicher 1 Entwicklung der DRAMs Richard Roth / FB Informatik und Mathematik Speicher 1 Entwicklung der DRAMs in Zukunft Richard Roth / FB Informatik und Mathematik Speicher 2 DRAM Speicherzelle (Trench Technology)

Mehr

einfache DRAMs sind heute nicht mehr erhältlich, sondern nur noch die schnelleren DRAM-Varianten...

einfache DRAMs sind heute nicht mehr erhältlich, sondern nur noch die schnelleren DRAM-Varianten... 3 DRAM (10) Vor-/Nachteile von DRAM-Bausteinen: periodischer Refresh erforderlich hohe Zugriffszeit von ca. 60 ns für das erste Datenwort, dank FPM kürzere Zugriffszeit von ca. 30 ns für folgende Datenworte

Mehr

Trellis Diagramme und Viterbi-Decoder

Trellis Diagramme und Viterbi-Decoder Trellis Diagramme und Viterbi-Decoder Michael Dienert. März Fehlertolerante Datenübertragung bei Gigabit-Ethernet Um MBit/s auf Kat Kupferkabeln übertragen zu können, sind eine Reihe technischer Kunstgriffe

Mehr

In diesem Abschnitt werden wir einige Schaltwerke kennenlernen, die als Basisbauteile überall im Aufbau digitaler Schaltungen verwendet werden.

In diesem Abschnitt werden wir einige Schaltwerke kennenlernen, die als Basisbauteile überall im Aufbau digitaler Schaltungen verwendet werden. Spezielle Schaltwerke In diesem Abschnitt werden wir einige Schaltwerke kennenlernen, die als Basisbauteile überall im Aufbau digitaler Schaltungen verwendet werden. Das Register Das Register oder der

Mehr

Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2011

Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2011 Rechnernetze Übung 5 Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Mai 2011 Ziel: Nachrichten fehlerfrei übertragen und ökonomisch (wenig Redundanz) übertragen Was ist der Hamming-Abstand?

Mehr

Hauptspeicher H.1.1 Einordnung Organisation und Verhalten von Hauptspeichermodulen. Caches und assoziative Speicherung. Höhere Informatik :

Hauptspeicher H.1.1 Einordnung Organisation und Verhalten von Hauptspeichermodulen. Caches und assoziative Speicherung. Höhere Informatik : H. Hauptspeicher H.. Einordnung Organisation und Verhalten von Hauptspeichermodulen. Caches und assoziative Speicherung. Höhere Informatik : Hierarchische Datenspeicherung. - Programmierung, Datenbanken,

Mehr

Hardware. Speichermedien

Hardware. Speichermedien Die (Bauteile, auf denen etwas gespeichert wird.) eines Computers lassen sich unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Die wichtigsten sind - Zugriffsverfahren, - Änderbarkeit, - Haltbarkeit, -

Mehr

Schema eines PCs (Personal Computer)

Schema eines PCs (Personal Computer) Schema eines PCs (Personal Computer) von Markus Wurster 2006 www.montessori download.de Die Bilder stammen größtenteils aus Wikipedia (www.wikipedia.de) und stehen unter GNU Free Documentation License.

Mehr

Die Digitalisierung von Musik

Die Digitalisierung von Musik Die Digitalisierung von Musik 1 Analoges Speichern Speicherung von Musik auf einer LP Die Daten sind analog gespeichert Analysis 2 Digitale Datenerfassung 1.Sampling Das (akustische) elektrische Signal

Mehr

Betriebssysteme K_Kap11C: Diskquota, Raid

Betriebssysteme K_Kap11C: Diskquota, Raid Betriebssysteme K_Kap11C: Diskquota, Raid 1 Diskquota Mehrbenutzer-BS brauchen einen Mechanismus zur Einhaltung der Plattenkontingente (disk quotas) Quota-Tabelle enthält Kontingenteinträge aller Benutzer

Mehr

REFERAT ÜBER RAM-MODULE:

REFERAT ÜBER RAM-MODULE: REFERAT ÜBER RAM-MODULE: I N H A L T : M O D U L F O R M E N R A M - T y p e n T A K T R A T E N D A T E N R A T E N B U R S T - M O D I D Y N A M I S C H E S - R A M S T A T I S C H E S - R A M C O L

Mehr

Klausuraufgaben: Hardware (1.) Notieren Sie die Namen der Schnittstellen!

Klausuraufgaben: Hardware (1.) Notieren Sie die Namen der Schnittstellen! Klausuraufgaben: Hardware - Seite 1 Klausuraufgaben: Hardware (1.) Notieren Sie die Namen der Schnittstellen! (2.) Beschriften Sie die Namen der Komponenten im PC! 9 Klausuraufgaben: Hardware - Seite 2

Mehr

Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07

Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07 Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07 Roland Wismüller roland.wismueller@uni-siegen.de Tel.: 740-4050, H-B 8404 Zusammenfassung: Protokollhierarchie Schichten, Protokolle und Dienste ISO-OSI Referenzmodell

Mehr

Kommunikation in Sensornetzen

Kommunikation in Sensornetzen Quelle und Senke: Der Sender wird oft als Quelle, der Empfänger von Nachrichten als Senke bezeichnet. Die Zuordnung dieser Rollen kann sich evtl. dynamisch schnell ändern. Rahmenzeit bzw. Frame: Manchmal

Mehr

Vorlesung: Rechnerstrukturen, Teil 2 (Modul IP7)

Vorlesung: Rechnerstrukturen, Teil 2 (Modul IP7) Vorlesung: Rechnerstrukturen, Teil 2 (Modul IP7) Vorlesung: Rechnerstrukturen, Teil 2 (Modul IP7) J. Zhang zhang@informatik.uni-hamburg.de Universität Hamburg AB Technische Aspekte Multimodaler Systeme

Mehr

Grundbegrie der Codierungstheorie

Grundbegrie der Codierungstheorie Grundbegrie der Codierungstheorie Pia Lackamp 12. Juni 2017 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Hauptteil 3 2.1 Blockcodes............................ 3 2.1.1 Beispiele.......................... 3 2.2

Mehr

Datenspeicher oder Speichermedien. Lisa C.

Datenspeicher oder Speichermedien. Lisa C. Datenspeicher oder Speichermedien Lisa C. Datenträger und Massenspeichermedien Begriffserklärung : Speichermedien sind Gegenstände, die als Datenspeicher dienen: für Musik, Bilder, Sprache, Schrift, Film

Mehr

, 2016W Übungstermin: Fr.,

, 2016W Übungstermin: Fr., VU Technische Grundlagen der Informatik Übung 2: Numerik, Codierungstheorie 183.579, 2016W Übungstermin: Fr., 28.10.2016 Allgemeine Hinweise: Versuchen Sie beim Lösen der Beispiele keine elektronischen

Mehr

Klausur Lösung

Klausur Lösung Name: Matr.-Nr.: Unterschrift: Die Klausur besteht aus elf Blättern und 10 Aufgaben. ACHTUNG!!! Die Blätter dürfen NICHT getrennt werden. Das Deckblatt ist mit Angabe des Namens, Matrikelnr. und der Unterschrift

Mehr

Lösung. H_DA Dr. Frank Fachbereich I. Unterschrift:

Lösung. H_DA Dr. Frank Fachbereich I. Unterschrift: Name: Matr.-Nr.: Unterschrift: Die Klausur besteht aus elf Blättern und 10 Aufgaben. ACHTUNG!!! Die Blätter dürfen NICHT getrennt werden. Das Deckblatt ist mit Angabe des Namens, Matrikelnr. und der Unterschrift

Mehr

5 Zusammengesetzte und reguläre Schaltungsstrukturen

5 Zusammengesetzte und reguläre Schaltungsstrukturen 5 Zusammengesetzte und reguläre Schaltungsstrukturen regelmäßig aufgebaute (reguläre) Schaltungsstrukturen implementieren jeweils eine größere Zahl an Gatterfunktionen wichtigste Vertreter: Speicher, programmierbare

Mehr

é Er ist software-transparent, d.h. der Benutzer braucht nichts von seiner Existenz zu wissen. Adreßbus Cache- Control Datenbus

é Er ist software-transparent, d.h. der Benutzer braucht nichts von seiner Existenz zu wissen. Adreßbus Cache- Control Datenbus 4.2 Caches é Cache kommt aus dem Französischen: cacher (verstecken). é Er kann durch ein Anwendungsprogramm nicht explizit adressiert werden. é Er ist software-transparent, d.h. der Benutzer braucht nichts

Mehr