Quantensprung im Klimaschutz Feralpi Stahl investiert über 20 Millionen Euro in innovative Umweltschutz- und Verfahrenstechnologie.

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1 Quantensprung im Klimaschutz Feralpi Stahl investiert über 20 Millionen Euro in innovative Umweltschutz- und Verfahrenstechnologie. Riesa, 25. März Bis 2013 wird Feralpi Stahl am Standort Riesa mehr als 20 Millionen Euro in umwelt- und verfahrenstechnische Modernisierungen investieren. "Mit den geplanten Innovationen sparen wir zukünftig bis zu 25 Prozent unseres Verbrauchs an Energie wie Strom und Erdgas in der Produktion", so Werksleiter Frank Schaefer. Der klimaschädliche Ausstoß von CO2 sinkt deutlich. Durch schall- und lufttechnische Optimierungen werden die Schallemissionen sowie die Freisetzung diffuser Stäube weiter reduziert. Dank der Nutzung von Technologien, die der weltweit Besten Verfügbaren Technik (BVT) entsprechen, festigt Feralpi seinen Standort Riesa nachhaltig und strebt einen weiteren Ausbau an. Die heute vorhandenen und zukünftig zu schaffenden Arbeitsplätze werden durch die geplante Qualifizierung der Mitarbeiter gesichert und aufgewertet. Zentraler Aspekt der Investitionen ist die intelligente Verknüpfung der Schnittstellen Schrottwirtschaft, Schmelzbetrieb, Stranggussanlage und Walzwerk. Hierbei werden die bisher weitgehend getrennten technologischen Prozesse im Stahl- und Walzwerk technisch und organisatorisch so miteinander verbunden, dass sich die Massen- und Energiebilanz trotz Erweiterung der Produktionskapazitäten maßgeblich verbessere, so der Leiter des Technischen Büros bei Feralpi, Hans Jörg Kurze. "Konkret planen wir innerhalb und außerhalb des Stahl- und Walzwerkes folgende Maßnahmen: technologische und organisatorische Maßnahmen zur Optimierung der Stahl- und Walzwerksproduktion, technologische Maßnahmen zur deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz, Seite 1 von 5

2 schall- und lufttechnische Optimierung der Produktion, Maßnahmen zur Senkung der Schallemissionen sowie zur Reduzierung der Freisetzung diffuser Stäube, Maßnahmen zur Verbesserung der Ablufterfassung/Abluftreinigung, Verbesserung der Schrottlogistik, Verbesserungen in Nebenanlagen", so der Umweltingenieur des Werkes, Mathias Schreiber, zu den Zielen des Unternehmens. Sämtliche Änderungsmaßnahmen sind Bestandteil des langfristigen Konzeptes zur weiteren Verbesserung der Umweltsituation am Standort. Unsere Anwohner sowie die interessierte Öffentlichkeit werden in den Veränderungsprozess einbezogen. "Zu unserer aktiven Öffentlichkeitsarbeit gehört auch der intensive Austausch mit Vertretern öffentlicher Belange sowie den Genehmigungsbehörden" fügt Werksleiter Frank Schaefer hinzu. Bild und Grafikmaterial sowie alle anderen Inhalte unserer Pressemappe finden Sie zum Download im Pressebereich unserer Website unter folgenden Link: Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen: Dipl.-Ing. Mathias Schreiber Ing. f. Umweltschutz T +49 (0) F +49 (0) M +49 (0) Seite 2 von 5

3 Firmenporträt Feralpi Stahl Feralpi, 1968 in Italien gegründet, beschäftigt heute in vier Firmen am Standort Riesa 580 Mitarbeiter, davon 36 Auszubildende, und produziert jährlich zirka Tonnen Stahl aus Schrott. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Über Mitarbeiter sind europaweit für die Feralpi Gruppe tätig. Ein traditionsreiches Familienunternehmen. Feralpi Stahl produziert Stahl-Produkte, die bei vielfältigen Vorhaben eine tragende Rolle spielen. Der Standort Riesa hat eine lange Stahl-Tradition. Heute vereint er gewachsene Expertise mit modernsten Fertigungstechnologien. Bei uns erwarten Sie hohe Qualitätsstandards sowie die ausgeprägte Umweltorientierung. Sorgfältiger Umgang mit Ressourcen. Wir nutzen neueste Technologien und Erkenntnisse, um unsere Umwelt zu schonen. Beispielhaft dafür sind die Entstaubungsanlagen unseres Stahlwerks. Sie sammeln die Emissionen des Elektrolichtbogen- und Pfannenofens, der Haube der Schmelzhalle sowie die Hallen-Abluft, um sie zu reinigen. Diese wegweisende Entlüftungslösung wurde zum Vorbild für andere europäische Stahlwerke. Die Bedeutung, welche der Umweltschutz in der Feralpi Group innehat, verdeutlicht weiterhin unsere Umweltmanagement-Zertifizierung gemäß ISO 14001:2004. Engagements: Aktiv bei Bildung, Sport, Kultur und Forschung. In Riesa und seinem Umland unterstützen wir Vereine und gemeinnützige Einrichtungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Eine wesentliche Rolle übernimmt Bildung, für die sich Feralpi Stahl in Zusammenarbeit mit privaten, kirchlichen sowie kommunalen Kindergärten und Schulen stark macht. Weiterhin unterstützen wir - das U 23-Team beim Sportclub Riesa e. V. (offizieller Sponsor) - die Elbland-Philharmonie - das Orchester der Stadt Riesa. Seite 3 von 5

4 Für die kontinuierliche Optimierung unserer Stahl-Produktion haben wir ein Netzwerk mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen etabliert. In diesem Rahmen arbeiten wir mit der Technischen Universität Dresden, der Bergakademie Freiberg sowie der Berufsakademie Riesa zusammen. Angehende Ingenieure haben die Möglichkeit, ihre Diplomarbeit bei Feralpi Stahl zu schreiben. Speziell für das Gebiet Umweltschutz kooperieren wir mit verschiedenen Forschungseinrichtungen. Seite 4 von 5

5 Vorstellung Podium Frank Jürgen Schaefer, Werkleiter Feralpi Stahl Ausbildung: Hochschulstudium der Umformtechnik an der RWTH Aachen Leiter Drahtwalzwerk Badische Stahlwerke GmbH - Betriebschef Walzwerke Badische Stahlwerke GmbH - Geschäftsführer Badische Drahtwerke GmbH - seit 2007: Werkleiter ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH Hans Jörg Kurze, Leiter Technisches Büro Ausbildung: Hochschulstudium der Fördertechnik an der TU Dresden Konstrukteur im Rohrkombinat Riesa Projektant Stahlbautechnik Elbe GmbH - seit 2003: Leiter Technisches Büro ESF Elbe Stahlwerke Feralpi GmbH Mathias Schreiber, Ingenieur für Umweltschutz Ausbildung: Hochschulstudium der Geoökologie an der TU Bergakademie Freiberg - seit 2003: verantwortlicher Ing. f. Umweltschutz ESF Elbe Stahlwerke Feralpi GmbH Seite 5 von 5

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