Märkte und Meinungen Q Vermögensmanagement neu definiert. Zug, 30. Juni 2012

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1 Märkte und Meinungen Q3-20 Vermögensmanagement neu definiert Zug, 30. Juni 20

2 Inhaltsverzeichnis Rückblick... Seite 3 Finanzmärkte im Rückblick Entwicklung Anlagestrategien Ausblick... Seite 10 Ausblick Konjunktur Ausblick Zinsen Ausblick Währungen Ausblick Anleihen Ausblick Aktien Ausblick Alternative Anlagen Taktische Vermögensaufteilung... Seite 17 Strategische Vermögensaufteilung Taktische Vermögensaufteilung Impressum / Disclaimer... Seite 21

3 Rückblick Seite 3 Vermögensmanagement neu definiert

4 Finanzmärkte im Rückblick Währungen Entwicklung Euro gegenüber US-Dollar Ungarischer Forint Tschechische Krone Taiwanesischer Dollar Südafrikanischer Rand Singapur-Dollar Schweizer Franken Schwedische Krone Russischer Rubel Polnischer Zloty Norwegische Krone Neuseeländischer Dollar Kuwaitischer Dinar Kanadischer Dollar Japanischer Yen HongKong-Dollar Dänische Krone Chinesischer Renminbi Yuan Britisches Pfund Australischer Dollar % % -5.00% 0.00% 5.00% 10.00% 1 Jahr 1 Monat Stand Seite 4 Vermögensmanagement neu definiert

5 Finanzmärkte im Rückblick Aktienmärkte Euro Stoxx 50 Deutschland Frankreich Italien England Schweiz Russland S&P 500 Dow Jones Nasdaq 100 Canada Japan Hong Kong China Australien % % % % 0.00% 10.00% 20.00% 1 Jahr 1 Monat Stand Seite 5 Vermögensmanagement neu definiert

6 Finanzmärkte im Rückblick Branchen Versorger Reise und Freizeit Telekommunikation IT und Software Basiskonsumgüter Immobilien Luxusgüter Öl und Gas Medien Versicherungen Industrie Gesungheitswesen Nahrungsmittel Finanzdienstleister Bau Chemie Grundstoffe Banken % % % % % -5.00% 0.00% 5.00% 10.00% 15.00% 20.00% Auto 1 Jahr 1 Monat Stand Stoxx Europe 600 Seite 6 Vermögensmanagement neu definiert

7 Finanzmärkte im Rückblick Rohstoffe Gold Silber Palladium Platin Kupfer Öl Weizen Mais Sojabohnen Rinder Schweine Kaffee Kakao Baumwolle % % % % % 0.00% 10.00% 20.00% 1 Jahr 1 Monat Stand Seite 7 Vermögensmanagement neu definiert

8 Finanzmärkte im Rückblick Preistreiber + Währung: Nach kurzer Beruhigung nach dem griechischen Schuldenschnitt hat sich der Euro vorübergehend leicht erholt. + Anleihen: Weiterhin sinkende Zinsen treiben die Anleihen Renditen. + Inflation: Trotz niedriger Zinsen und hoher Geldmengen keine Inflationstendenzen. + Aktien: Mehrheitlich positive Unternehmensergebnisse und günstige Bewertungen. Konjunktur: Das Wachstum in Asien (z.b. China) und Amerika schwächt sich ab. Konjunktur Europa: Einige Länder (insb. Südeuropa, aber auch z.b. England) befinden sich in der Rezession. Die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum (mit Ausnahme Deutschlands) ist zum Teil deutlich gestiegen. Schuldenkrise: Nur kurzer Beruhigung nach dem griechischen Schuldenschnitt. Nun Rücken auch Spanien und Italien vermehrt in den Fokus. Aktien: Gestiegene Verunsicherung und Volatilität. Seite 8 Vermögensmanagement neu definiert

9 Entwicklung Anlagestrategien Anpassungen und Transaktionen Die Aktienquote haben wir im April im ausgewogenen Mandat von 15 auf 10% reduziert. Ausserdem haben wir unsern Anteil in Europa zu Gunsten Asien und Amerika reduziert. In Amerika haben wir im Nasdaq nach starken Gewinnen zu Gunsten des breiter aufgestellten S&P 500 reduziert Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Durch diese Transaktionen haben wir unsere USD Quote deutlich ausgebaut. Innerhalb der Anleihen realisieren wir derzeit aktiv Marktgewinne und haben auch hier unsere Fremdwährungsquote erhöht. Mitte Februar haben wir Goldbestände auf dem Niveau 1710 USD abgesichert und in ein mit Gold physisch hinterlegtes und COSI-abgesichertes Zertifikat getauscht Konservativ Ausgewogen Dynamisch Aggressiv Wertentwicklung der Strategien (in EUR) im Vergleich per Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Liquidität Bonds Aktien Alternative Anlagen Wertbeiträge der verschiedenen Anlageklassen (in EUR) Seite 9 Vermögensmanagement neu definiert

10 Ausblick Seite 10 Vermögensmanagement neu definiert

11 Ausblick Konjunktur: Nach Stabilisierung nun wieder leichte Eintrübung Nachdem im Q ein Rückfall in die Rezession weltweit noch nicht ausgeschlossen werden konnte, hat sich die Konjunktur im 1. HJ 20 langsam stabilisiert. Für das 2. HJ 20 zeichnet sich allerdings nun wieder eine Eintrübung der Konjunktur ab. Die Arbeitslosigkeit in der Euro Zone ist deutlich angestiegen (mittlerweile auch in Kernländern, wie Frankreich). Auch in Amerika gerät der weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit ins Stocken. Die europäische Staaten bemühen sich ihre Finanzlage durch drastische Einsparungen zu stabilisieren. Für die USA und China erwarten wir bei einem weiteren Rückgang der Konjunktur wieder konjunkturstützende Massnahmen. Auftragseingänge haben sowohl in den Schwellenländern (blaue Linie) als auch in den Industrieländern (rote Linie) abgenommen. Seite 11 Vermögensmanagement neu definiert

12 Ausblick Zinsen: Zinsen bleiben weiterhin tief Aufgrund der Haushaltssituation in den Industrieländern, und der sich eintrübenden Konjunkturaussichten, erwarten wir weiterhin tiefe Zinsen. In den Schwellenländern erwarten wir weiterhin Zinssenkungen. Die erhebliche Liquidität, die durch die Zentralbanken insbesondere in Europa und Amerika geschaffen wurde, hat in der Vergangenheit keinen spürbaren Einfluss auf die Inflation gehabt. Zu beobachten bleibt jedoch der jüngste Anstieg der Lebensmittelpreise. Dies hat 2010/2011 insbesondere in den Schwellenländern zu einem deutlichem Anstieg der Inflation geführt. Erwarteter Schuldenstand Ende 20 in der Euro Zone Seite Vermögensmanagement neu definiert

13 Ausblick Währungen: SNB wird CHF/EUR Niveau halten Die Bindung des CHF an den EUR hat der Schweizer Wirtschaft bisher geholfen. Auch der jüngste Rückgang des EUR (und damit auch des CHF) gegenüber dem USD hilft der Schweizer Exportwirtschaft. Wir erwarten, dass die SNB das Kursniveau CHF/EUR weiter aufrecht halten wird. Sollten bisherige Massnahmen nicht ausreichen, könnte die SNB analog Dänemark auch Negativzinsen einführen. Der EUR ist weiterhin von der Lösung der Schuldenkrise abhängig. Im Rahmen der Schuldenkrise konnte man beobachten, dass der USD trotz der eigenen strukturellen Schwächen, weiterhin die Krisenwährung ist. Sofern sich eine Entspannung in der Schuldenkrise abzeichnet, werden wir unsere USD Positionen absichern. Bilanzsumme der Notenbanken in % zum BIP Seite 13 Vermögensmanagement neu definiert

14 Ausblick Anleihen: Stabiles Umfeld für Anleihen Wir erwarten keine Zinssteigerungen und somit ein stabiles Umfeld für Anleihen, auch wenn sich die Renditen (z.b. Deutschland) von den Tiefstständen langsam wieder lösen. Aufgrund der sich leicht verändernden Marktlage empfehlen ein aktives Management der Anleihen Positionen. Allein im Juli haben wir 15 Positionen verkauft und 20 neue Positionen gekauft, um Gewinne zu realisieren und unsere Portfolios an die aktuelle Marktlage anzupassen. Des Weiteren empfehlen wir bei den Anleihen aufgrund der Unsicherheiten bei den Staatsanleihen und den sich eintrübenden Konjunkturaussichten eine breite Diversifikation. In unseren Portfolios haben wir eine Gewichtung pro Anleihe von ca. 0,5% bis 1%. Renditen deutscher Staatsanleihen in % Seite 14 Vermögensmanagement neu definiert

15 Ausblick Aktien: Vieles bereits eingepreist Nachdem Aktien von den verbesserten Konjunkturaussichten im Q1 profitiert haben, haben sie unter der Schuldenkrise im Q2 gelitten. Wir hatten unsere Aktienquote nach dem Q1 abgebaut und Gewinne mitgenommen. Trotz den sich eintrübenden Konjunkturaussichten und den damit einhergehenden Reduktion des Gewinnwachstums, bauen wir unsere Aktienquote nun langsam wieder auf. Wir gehen dabei davon aus, dass die oben genannten negativen Elemente, aber auch die Schuldenkrise eingepreist sind. Der Aufbau der Aktienquote erfolgt über ein Instrument, welches primär im Small Cap Bereich grössere Beteiligungen eingeht und wollen uns somit von den volatileren Hauptindizes bewusst lösen. An unserer regionalen Gewichtung, mit einem erhöhten Anteil in Amerika, Asien bzw. den Schwellenländern halten wir fest. Aktuelles KGV im Vergleich zum 10J Durchschnitt. Gewinnschätzungen Europa vs. USA Seite 15 Vermögensmanagement neu definiert

16 Ausblick Alternative Anlagen: Gold technisch angeschlagen Aufgrund der noch fragilen Konjunkturaussichten sind wir gegenüber Rohstoffen zurückhaltend. Edelmetalle, insb. Gold sind technisch angeschlagen und haben unter dem Wechsel in risikoreichere Anlagen (insb. Aktien) gelitten. Wir erwarten für die nächsten 3 Monate eine Seitwärtsbewegung und erst bei einer Wiederverschärfung der Schuldenkrise neue Impulse für Gold. Bestehende Bestände haben wir mehrheitlich abgesichert. Im Bereich der Immobilien erhöht sich die Gefahr einer Blasenbildung, insbesondere in der Schweiz aber auch in Ballungsgebieten in Deutschland. Immobilienfonds haben noch immer grosse Liquiditätsprobleme, weshalb wir hier keine Bestände halten. Die von uns selektieren Risk Parity Strategien haben in den vergangenen Krisenzeiten und auch bei erhöhter Volatilität gut gehalten, weshalb wir diese weiterhin hoch gewichten. Gold ist technisch angeschlagen und konnte auch von der erneuten Verschärfung der Schuldenkrise nicht wie in der Vergangenheit profitieren Seite 16 Vermögensmanagement neu definiert

17 Taktische Vermögensaufteilung Seite 17 Vermögensmanagement neu definiert

18 Strategische Vermögensaufteilung Übersicht der Anlagestrategien Konservativ Ausgewogen Langfristige Erhaltung des Vermögens. Anlagehorizont von mindestens drei Jahren. Minimale Kursschwankungen, regelmässiger Ertrag durch Zinseingänge. Langfristig realer Vermögenszuwachs bei moderaten Kursschwankungen. Anlagehorizont von mindestens drei bis fünf Jahren. Ertrag durch Zins- und Dividendeneingänge sowie Kapitalgewinne. Verwendete Anlageinstrumente / Strategische Allokation: Liquidität % Obligationen % Aktien 0 % Alternative Anlagen 0% Termin- und Derivatgeschäfte, Options- und Futuregeschäfte Mehrheitlich nur zu Absicherungszwecken Verwendete Anlageinstrumente / Strategische Allokation: Liquidität % Obligationen % Aktien 0-30 % Alternative Anlagen 0 15 % Termin- und Derivatgeschäfte, Options- und Futuregeschäfte Mehrheitlich nur zu Absicherungszwecken Dynamisch Aggressiv Langfristig realer Vermögenszuwachs bei höheren Kursschwankungen. Anlagehorizont mindestens fünf bis acht Jahre. Ertrag überwiegend durch Kapitalgewinne, ergänzt durch Zins- und Dividendeneingänge. Langfristig realer Vermögenszuwachs bei grossen Kursschwankungen. Anlagehorizont mindestens acht bis zehn Jahre. Ertrag überwiegend durch Kapitalgewinne, ergänzt durch Zins- und Dividendeneingänge. Verwendete Anlageinstrumente / Strategische Allokation: Liquidität 0 70 % Obligationen 0 70 % Aktien % Alternative Anlagen 0 25 % Termin- und Derivatgeschäfte, Options- und Futuregeschäfte Mehrheitlich nur zu Absicherungszwecken Verwendete Anlageinstrumente / Strategische Allokation: Liquidität 0 50 % Obligationen 0 50 % Aktien % Alternative Anlagen 0 40 % Termin- und Derivatgeschäfte, Options- und Futuregeschäfte Mehrheitlich nur zu Absicherungszwecken Seite 18 Vermögensmanagement neu definiert

19 Taktische Vermögensaufteilung Übersicht der Anlagestrategien Konservativ Ausgewogen 0% 50% 100% 0% 50% 100% Liquidität Liquidität Festverzinslich Festverzinslich Aktien Aktien Alt. Anlagen Alt. Anlagen Dynamisch Aggressiv 0% 50% 100% 0% 50% 100% Liquidität Liquidität Festverzinslich Festverzinslich Aktien Aktien Alt. Anlagen Alt. Anlagen Legende: = Aktuelle Positionierung = Bisherige Positionierung Seite 19 Vermögensmanagement neu definiert

20 Taktische Vermögensaufteilung Übersicht der Anlagestrategien Taktische Asset Allocation Stand: IC TAA Konservativ TAA Ausgewogen TAA Dynamisch TAA Aggressiv Aktuell Vormonat Aktuell Vormonat Aktuell Vormonat Aktuell Vormonat Liquidität Festverzinslich EUR CHF USD Aktien Europa (Nord) Europa (Süd) Europa (Ost) Middle East / Africa Amerika (Nord) Amerika (Süd) Asien/Pazifik Alternative Anlagen Hedge Funds Rohstoffe Private Equity Immobilien Edelmetalle Hinweise zur Einschätzung des Colin&Cie. Investment Committee: 1 (--), 2 (-), 3 (+), 4 (++) Seite 20 Vermögensmanagement neu definiert

21 Impressum / Disclaimer Seite 21 Vermögensmanagement neu definiert

22 Erst such dir einen Begleiter, dann einen Weg. Was uns wichtig ist und wofür wir stehen: Colin&Cie. wurde am Kolinplatz in Zug in der Schweiz gegründet. Dieser erinnert an die Unabhängigkeit der Stadt Zug, die mit Peter Kolin im Jahr 1414 erreicht wurde. Die Bedeutung von «colin» abgeleitet vom griechischen Wort «acolitos» steht zudem für Begleiter / Beschützer. Die Abkürzung Cie. von Compagnie steht zum einen für das partnerschaftliche Verständnis partnerschaft unserer Berater und Kunden, sowie für die traditionellen Werte des Private Banking, zu denen wir uns verpflichtet fühlen mit dem Ziel, langfristige vertrauensvolle Beziehungen vertrauen aufzubauen. Colin&Cie. Colin&Cie der unabhängige Begleiter und vertrauensvolle Partner. Seite 22 Vermögensmanagement neu definiert

23 Über Colin&Cie.Vermögensmanagement Unsere Standorte Zug Zürich Schaffhausen Wollerau Luxemburg Alpenstrasse Zug Schweiz Basteiplatz Zürich Schweiz Vordergasse Schaffhausen Schweiz Sihleggstrasse Wollerau Schweiz 5, Heienhaff 1736 Senningerberg Luxemburg Telefon Telefax Telefon Telefax Telefon Telefax Telefon Telefax Telefon Telefax Seite 23 Vermögensmanagement neu definiert

24 Disclaimer Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und Ansichten beruhen auf Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Dennoch können wir weder für die Zuverlässigkeit noch für die Vollständigkeit oder Richtigkeit dieser Quellen garantieren. Diese Informationen und Ansichten begründen weder eine Aufforderung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Anlageinstrumenten oder zur Tätigung sonstiger Transaktionen. Interessierten Investoren empfehlen wir, ihren persönlichen Berater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis dieses Dokumentes Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Verantwortlich für die Inhalte Colin&Cie. AG Anlagekomitee Alpenstrasse Zug Seite 24 Vermögensmanagement neu definiert

25 Colin&Cie. AG Alpenstrasse 11 CH-6300 Zug Telefon Telefax Seite 25 Vermögensmanagement neu definiert

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