Ökonomie und Politik im Reich der Ideen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ökonomie und Politik im Reich der Ideen"

Transkript

1 Digitial Rights Management Ökonomie und Politik im Reich der Ideen Robert A. Gehring MaC*-Days 2004 Josefstal, 12. November 2004

2 Fragen über Fragen... Welche Voraussetzung hat DRM? Was ist DRM? Woher kommt DRM? Wie funktioniert DRM? Was bringt DRM? Szenarien, Beispiele? Konflikte? Alternativen?

3 Voraussetzungen für DRM: Digitalisierung und Konvergenz Originalwerke Text Bild Ton Film "Bits'n Bytes" in Computern im Internet Text Bild Ton Film Gegenstände ohne Originalität und/oder Urheberrechtsschutz

4 DRM als Torwächter Rendering (Aufbereitung für Wahrnehmbarkeit) "Bits'n Bytes" in Computern im Internet DRM

5 Was ist DRM? DRM - Digital Rights Management - ist eine Kombination aus: Technologien Rechtsvorschriften Geschäftsmodellen zur Verwertung von digitalen Informationsgütern ( Bits'n Bytes ).

6 Woher kommt DRM? (1) Anfang der 90er Jahre drängt US-Medienindustrie auf Verschärfung der (C)-Gesetze, um ihre Ansprüche auch im Internet durchsetzbar zu machen. In Europa: Weißbuch + Grünbuch (Bangemann) verfolgen zeitgleich ähnliche Agenda. Insbesondere US-Verhandlungsführer machen Druck auf WIPO, die Interessen ihrer Medienindustrie in internationalen Verträgen umzusetzen. Ergebnis (1996): WIPO Copyright Treaty (WCT) WIPO Phonograms and Performance Treaty (WPPT)

7 Woher kommt DRM? (2) Umsetzung der WIPO-Verträge USA 1998: Digital Millennium Copyright ACT EU 2001: Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft DE 2003: Novelle des UrhG ( erster Korb )

8 Woher kommt DRM? (3) Kern der Verträge und Gesetze: Schutz für technische Schutzmaßnahmen (zivilund strafrechtlich) Verbot der Weiterverbreitung von Informationen zur Umgehung -> Zensur Neue Urheber- und Verwertungsrechte im Online- Bereich ( öffentliche Zugänglichmachung )

9 Wie funktioniert DRM? Nutzungsdaten Einzelhändler Zahlung Ticket Ticket Nutzer Schlüssel & Rechte Rechte Persönlicher Rechtespeicher ( Locker ) Schlüssel Verschlüss. Content Verpacker Rechtekontrollserver Nutzungsdatenspeicher Content- Server Content Verschlüsselter Content Distributor Grafik: R.A. Gehring (2004) nach Feigenbaum et. al. (2001: 102)

10 Qui bono, oder Was bringt DRM? (1) It's the economy, stupid! Die Frage läßt sich nur ökonomisch beantworten. Dazu muß man die Wertschöpfung analysieren. Z.B. anhand von Büchern...

11 Was bringt DRM? (2) Schutz der Wertschöpfungsketten im Vergleich Produktion Selektion Reproduktion Distribution Konsum Redistribution Urheberrecht Produktion Selektion Reproduktion Distribution Konsum Redistribution Usage Rights Management (Stefik 1996) Grafiken: R.A. Gehring (2004)

12 Was bringt DRM? (3) Individuelle Nutzungshandlungen werden verwertet! Konsum Redistribution kontrolliert Usage Rights Management (Stefik 1996) Grafik: R.A. Gehring (2004)

13 Beispiele Broadcast-Flag CD- Kopierschutz MagicGate für Memorysticks von Sony DVD-Regionalcode Grafiken: <http://www.fourmilab.ch/documents/dvdregion/>

14 Die wesentlichen Konfliklinien Usage Rights Management (aka DRM) versus A) Informationsfreiheit; B) Urheberrecht ( Schrankenbestimmungen ); C) Schutz der Privatsphäre ( to be let alone ); D) Kulturwandel (Millionen Menschen nutzen P2P)

15 Die Idee der Informationsfreiheit Es gehört zu den elementaren Bedürfnissen des Menschen, sich aus möglichst vielen Quellen zu unterrichten, das eigene Wissen zu erweitern und sich so als Persönlichkeit zu entfalten. (BverfG 27 (1969), Leipziger Volkszeitung, <http://www.oefre.unibe.ch/law/dfr/bv html>)

16 Untergräbt DRM die Demokratie? Das Grundrecht der Informationsfreiheit ist wie das Grundrecht der freien Meinungsäußerung eine der wichtigsten Voraussetzungen der freiheitlichen Demokratie... Erst mit seiner Hilfe wird der Bürger in den Stand gesetzt, sich selbst die notwendigen Voraussetzungen zur Ausübung seiner persönlichen und politischen Aufgaben zu verschaffen, um im demokratischen Sinne verantwortlich handeln zu können. (a.a.o.)

17 Alternativen zu DRM? Es kommt auf die (ökonomische) Perspektive an: Wer hat ein Interesse an einer Alternative? Was kostet eine Alternative? Was bringt sie? Wer würde zu den Gewinnern gehören, wer zu den Verlierern? Wie sieht der neue Interessenausgleich -zwischen Urhebern und Gesellschaft- aus? Das sind keine einfach zu beantwortenden Fragen!

18 Alternativen: Erste Ansätze Ansätze für Alternativen (z.b.): Software: Free/Open Source. Creative Commons -Lizenzen suchen Kompromisse. Selbstpublikation, wie z.b. das Open Source Jahrbuch (<http://www.think-ahead.org>). Wikipedia (kollaborative Entwicklung von Medieninhalten). Open Access Journals.

19 Referenzen Homepage des Autors: <http://ig.cs.tu-berlin.de/ma/rg/ap>. Die Folien wurden mit OpenOffice unter Linux erstellt. Alle Grafiken, insbesondere die Hintergrundgrafiken, stammen aus Corel WordPerfect Office 2000 für Linux, soweit nicht anders gekennzeichnet.

Sven Freiwald. Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing

Sven Freiwald. Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing Sven Freiwald Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2004 Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 Teü 1 Filesharing - technische Grundlagen

Mehr

Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Die Urheberrechtsreform von 2003

Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Die Urheberrechtsreform von 2003 und Europäisches www.geistiges-eigentum.info Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Die Urheberrechtsreform von 2003 Prof. Dr. Ansgar Ohly, LL.M. AKIT,, 21. Juli 2005 Überblick 1. Hintergründe der

Mehr

Rechtsrahmen von DRM-Systemen

Rechtsrahmen von DRM-Systemen S. 1 / 23 Rechtsrahmen von DRM-Systemen Netzblicke 1.9.2005 Referent: RA Arne Trautmann SNP Schlawien Naab Partnerschaft Brienner Str. 12a 80333 München arne.trautmann@schlawien-naab.de Kurzüberblick über

Mehr

Urheberrecht für Bibliothekare

Urheberrecht für Bibliothekare Berliner Bibliothek zum Urheberrecht - Band 3 Gabriele Beger Urheberrecht für Bibliothekare Eine Handreichung von A bis Z 2. überarbeitete und erweiterte Auflage [Stand: Januar 2008] München 2007 Verlag

Mehr

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort... V Geleitwort des Herausgebers... IX Abkürzungsverzeichnis... XVII Literaturempfehlungen... XIX Abgegrenzter Personenkreis... 1 Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche... 2

Mehr

Markus Beckedahl / newthinking communications 08.12.2006 @ TUHH

Markus Beckedahl / newthinking communications 08.12.2006 @ TUHH Tools für die Remix-Generation Markus Beckedahl / newthinking communications 08.12.2006 @ TUHH Überblick Eine kurze Geschichte des Urheberrechts Veränderte Rahmenbedingungen in der digitalen Welt Lösungsvorschlag:

Mehr

Kompensation ohne Kontrolle: Die Fairsharing-Kampagne Krise der Industrie Umsätze im Deutschen Musikmarkt 3 Mrd 2,5 2 1,5 1 0,5 0 1996 1998 2000 2002 2004 Reaktion der Unterhaltungsindustrie Verschärfung

Mehr

Stellungnahme des ifross zur EU-Urheberrechtsrichtlinie über Urheberrecht in der Informationsgesellschaft

Stellungnahme des ifross zur EU-Urheberrechtsrichtlinie über Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Stellungnahme des ifross zur EU-Urheberrechtsrichtlinie über Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Zu den Auswirkungen der Richtlinie auf die Freie Software möchten wir die folgende Anmerkungen

Mehr

Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien

Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien von RA Dr. Till Jaeger Integriertes Wissensmanagement an Hochschulen, Hagen, 22. Februar 2007 Agenda 1. Was ist Open Content, Open Access? 2. Das Open

Mehr

Armin Talke Staatsbibliothek zu Berlin OPEN DATA UND DAS URHEBERRECHT

Armin Talke Staatsbibliothek zu Berlin OPEN DATA UND DAS URHEBERRECHT Armin Talke Staatsbibliothek zu Berlin OPEN DATA UND DAS URHEBERRECHT Schutzvoraussetzungen nach dem UrhG 2 Abs.2 UrhG: Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen WAS IST

Mehr

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Motivation und Überblick

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Motivation und Überblick Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen Vorlesung im Wintersemester 2012/13 an der Technischen Universität Ilmenau von Privatdozent Dr.-Ing. habil.

Mehr

Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge

Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge Workshop Urheberrecht und Multimedia 3.4.2002 Wissenschaftl. publizistische T. Verträge Projektverträge, Lizenzbedingungen, AGB Verbände Informationstechnologie

Mehr

Informations- und Kommunikationsrecht HS Urheberrecht. PD Dr. Simon Schlauri. Urheberrecht. Informations- und Kommunikationsrecht

Informations- und Kommunikationsrecht HS Urheberrecht. PD Dr. Simon Schlauri. Urheberrecht. Informations- und Kommunikationsrecht 1 Einleitung Lernziele Sie haben einen Überblick über die Begrifflichkeiten und Grundsätze des s Sie wissen grundsätzlich Bescheid über den Umgang des s mit Software Sie kennen einige «Baustellen» im Bereich

Mehr

Content-Verwertungsmodelle und ihre Umsetzung in mobilen Systemen

Content-Verwertungsmodelle und ihre Umsetzung in mobilen Systemen Content-Verwertungsmodelle und ihre Umsetzung in mobilen Systemen Urheberrecht im Wandel der Zeit 4FriendsOnly.com Internet Technologies AG Vorlesung im Sommersemester an der Technischen Universität Ilmenau

Mehr

Open Source - Was ist das eigentlich?

Open Source - Was ist das eigentlich? Open Source - Was ist das eigentlich? VHS Reutlingen Kurt Jaeger, pi@nepustil.net http://nepustil.net/ Reutlingen, 18.Oktober 2006 Übersicht Vorstellung Was ist Open Source? Lizenzen Vorteile Nachteile

Mehr

Digital Rights Management in der Praxis

Digital Rights Management in der Praxis 3 Gerald Fränkl Digital Rights Management in der Praxis Hintergründe, Instrumente, Perspektiven, (und) Mythen VDM VERLAG DR. MÜLLER 4 - Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche

Mehr

Urheberrecht und Internet. - Rechtsfragen -

Urheberrecht und Internet. - Rechtsfragen - Urheberrecht und Internet - Rechtsfragen - Thomas Hochstein Urheberrecht und Internet Folie 0 Podiumsdiskussion CCCS Stuttgart 12.01.2006 Urheberrecht I Schutzgegenstand

Mehr

Open Access als strategische Aufgabe für die Hochschulleitung. Prof. Dr. Gerhard Peter Rektor Hochschule Heilbronn

Open Access als strategische Aufgabe für die Hochschulleitung. Prof. Dr. Gerhard Peter Rektor Hochschule Heilbronn als strategische Aufgabe für die Hochschulleitung Prof. Dr. Gerhard Peter Rektor Hochschule Heilbronn 13. Februar 2006 Freunde Hochschule Heilbronn Seite 1 Seite 1 Übersicht 1. Grundlage von 2. Politische

Mehr

Die Creative Commons Lizenzen

Die Creative Commons Lizenzen C Die Creative Commons Lizenzen Florian Philapitsch Creative Commons Österreich Legal Project Lead www.creativecommons.org florian.philapitsch@wu-wien.ac.at Affiliate Institution Abteilung für Informationsrecht

Mehr

Software im Urheberrecht. Jörg Pohle. Einführung. Software im. 1. Korb. UrhG. Jörg Pohle. Zusammenfassung 06.02.2006

Software im Urheberrecht. Jörg Pohle. Einführung. Software im. 1. Korb. UrhG. Jörg Pohle. Zusammenfassung 06.02.2006 06.02.2006 1 2 3 4 5 Zur Geschichte seit den 60er Jahre Diskussion über den Umgang mit juristischen Kontext 1985: Einzug der Computerprogramme in das 1993: Einfügung der 2003: der snovelle????: 2. Korb

Mehr

Urheberrecht und E-Learning - Möglichkeiten zustimmungsfreier Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials

Urheberrecht und E-Learning - Möglichkeiten zustimmungsfreier Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials Urheberrecht und E-Learning - Möglichkeiten zustimmungsfreier Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials Von Dr. Till Kreutzer Büro für informationsrechtliche Expertise (www.ie-online.de) AGENDA 1

Mehr

Retrodigitalisierung und elektronische Archive

Retrodigitalisierung und elektronische Archive Retrodigitalisierung und elektronische Archive Juristische Aspekte Gabriele Beger Retrodigitalisierung Juristische Definitionen zur Digitalisierung von analogen und vergleichbaren Werkstücken a) Urheberrechtsschutz/

Mehr

Der elektronische Kopienversand im Rahmen der Schrankenregelungen

Der elektronische Kopienversand im Rahmen der Schrankenregelungen Ferdinand Grassmann Der elektronische Kopienversand im Rahmen der Schrankenregelungen Rechtsvergleich vor allem zwischen deutschem und englischem Urheberrecht Nomos 2006 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Share! Mashup! Remix! Barcamp FFM # # Nicole Ebber -

Share! Mashup! Remix! Barcamp FFM # # Nicole Ebber - Share! Mashup! Remix! Barcamp FFM #21.04.2007# Nicole Ebber - www.antischokke.de Agenda Vorstellung Urheberrecht CC Organisation & Lizenzen Chancen & Risiken Verbesserungspotentiale & Kritik Anwendungsbeispiele

Mehr

Webauftritt und Urheberrecht

Webauftritt und Urheberrecht Webauftritt und Urheberrecht RA und Notar, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Dr. Hanns-Christian Heyn, Essen Einleitung: Stellung des Urheberrechts bei Websites Domain: Inhalte: Marketing Kunde

Mehr

Urheberrechtsschutz von Filemaker- Anwendungen

Urheberrechtsschutz von Filemaker- Anwendungen Urheberrechtsschutz von Filemaker- Anwendungen RA Christoph Kluss RAe Haaß & Kluss Martorffstr. 5 D 60320 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 562095 lawoffice@t-online.de Was ist ein Urheberrecht? Voraussetzung

Mehr

Ein Gegenmodell zum aktuellen System der Rechteverwertung in der Musik- und Filmindustrie

Ein Gegenmodell zum aktuellen System der Rechteverwertung in der Musik- und Filmindustrie in Ein Gegenmodell zum aktuellen System der Rechteverwertung in der Musik- und Filmindustrie, ubreu@student.ethz.ch, cflaig@student.ethz.ch Freie Software - Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft 20.

Mehr

Urheber-, Patent- und Lizenzvertragsrecht

Urheber-, Patent- und Lizenzvertragsrecht Urheber-, Patent- und Lizenzvertragsrecht 28. Oktober 2003 Berlin Einführung Sicherung von Rechten Urheber- und Patentrecht Lizenzierung Arbeits- und Subunternehmerverhältnisse Folie: 2 Inhalte und Referenten

Mehr

Über die Folgen eines durchgängigen DRM für Bildung und Wissenschaft

Über die Folgen eines durchgängigen DRM für Bildung und Wissenschaft Über die Folgen eines durchgängigen DRM für Bildung und Wissenschaft Hamburg, den 24. November 2006 Architektur eines DRMS Digital Rights Management (DRM) DRM bezeichnet den Einsatz der zur Verfügung stehenden

Mehr

Rechtliche Aspekte bei der kommerziellen Nutzung von Open Content

Rechtliche Aspekte bei der kommerziellen Nutzung von Open Content Rechtliche Aspekte bei der kommerziellen Nutzung von Open Content von RA Dr. Till Jaeger FAZIT-Fachtagung "Open Content Open Access", Stuttgart, 9. Juni 2008 Agenda 1. Nutzungsbefugnisse aus Open Content

Mehr

Digital Rights Management: Ökonomie und Politik im Reich der Ideen

Digital Rights Management: Ökonomie und Politik im Reich der Ideen Digital Rights Management: Ökonomie und Politik im Reich der Ideen Robert A. Gehring 1 Version: 16.06.05, 21:58:46 Einführung Wenn wir es zulassen, daß Wissen mit Hilfe des Urheberrechts monopolisiert

Mehr

Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz

Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz 13. MusIS-Nutzertreffen Mannheim, 18.06.2012 Christof Mainberger Europeana DEA Die Europeana ist ein Kultur-Portal, das einer breiten Öffentlichkeit das

Mehr

Digital Rights Management : Sony Episode. Thomas Meilleroux & Fabian Schneider TU Berlin 2007

Digital Rights Management : Sony Episode. Thomas Meilleroux & Fabian Schneider TU Berlin 2007 Digital Rights Management : Sony Episode 1 Thomas Meilleroux & Fabian Schneider TU Berlin 2007 Überblick Einführung Wie funktioniert es im Prinzip? Was war das Problem bei Sony? Was meinen die Experten?

Mehr

Vom Schultrojaner zum Unitrojaner??? Oliver Hinte Fachreferent Rechtswissenschaft USB Köln Vortrag beim Aktionsbündnis am 08.12.

Vom Schultrojaner zum Unitrojaner??? Oliver Hinte Fachreferent Rechtswissenschaft USB Köln Vortrag beim Aktionsbündnis am 08.12. Oliver Hinte Fachreferent Rechtswissenschaft USB Köln Vortrag beim Aktionsbündnis am 08.12.2011 in Oldenburg I. Ausgangslage: Implementierung der Software aufgrund Gesamtvertrag nach 53 UrhG II. III.

Mehr

Kitik Kritik an DRM, Praxisbezug

Kitik Kritik an DRM, Praxisbezug Kitik Kritik an DRM, Praxisbezug Inkompatibilität mit verschiedenen mobilen Endgeräten Praxis: Es gibt zur Zeit viele verschiedene DRM Systeme, die nicht auf allen Geräten einsetzbar sind Fehlende Sicherungsoption

Mehr

Open Source Entscheidungen

Open Source Entscheidungen OpenRheinRuhr 2011 12/13.11.2011 Web: http://andreas.scherbaum.la/ / http://andreas.scherbaum.biz/ E-Mail: andreas[at]scherbaum.biz PGP: 9F67 73D3 43AA B30E CA8F 56E5 3002 8D24 4813 B5FE 12/13.11.2011

Mehr

Urheberrecht und seine Auswirkungen für die Hochschul IT

Urheberrecht und seine Auswirkungen für die Hochschul IT 9.Tagung der DFN Nutzergruppe Hochschulverwaltung Leipzig 11. 13. 2009 Urheberrecht und seine Auswirkungen für die Hochschul IT Wolf Dieter Sepp Universität Kassel, Institut für Physik und Aktionsbündnis

Mehr

Die Creative-Commons-Lizenzfamilie im Zusammenhang mit Open Access

Die Creative-Commons-Lizenzfamilie im Zusammenhang mit Open Access Die Creative-Commons-Lizenzfamilie im Zusammenhang mit Open Access 22.10.2009 Struktur Einleitung: Urheberrecht 1 Einleitung: Urheberrecht 2 2.1 Die Geburt der freien Software 2.2 Definition freier Software

Mehr

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Wirtschaftliche und rechtliche Aspekte

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Wirtschaftliche und rechtliche Aspekte Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen Vorlesung im Sommersemester 2012 an der Technischen Universität Ilmenau von Privatdozent Dr.-Ing. habil. Jürgen

Mehr

Urheberrecht Technische Schutzmaßnahmen. Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 7. Vorlesung

Urheberrecht Technische Schutzmaßnahmen. Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 7. Vorlesung Urheberrecht Technische Schutzmaßnahmen Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 7. Vorlesung 19.06.2007 Gesetzliche Grundlagen Schutz technischer Maßnahmen 95a UrhG durch das Gesetz zur Regelung des Urheberrechts

Mehr

Wissen: Software-Patente

Wissen: Software-Patente Wissen: Software-Patente Attac Welthandelsrunde Kurt Jaeger, pi@c0mplx.org http://c0mplx.org Stuttgart, 01.Oktober 2005 Übersicht Geistiges Eigentum und Patente Richtlinie Erfolgskriterien für das Lobbying

Mehr

FAQ Häufig gestellte Fragen

FAQ Häufig gestellte Fragen FAQ Häufig gestellte Fragen Was ist Microsoft Office System 2007? Microsoft Office hat sich von einer Reihe von Produktivitätsanwendungen zu einem umfassenden und integrierten System entwickelt. Basierend

Mehr

URHEBERRECHTLICHE ASPEKTE DES

URHEBERRECHTLICHE ASPEKTE DES URHEBERRECHTLICHE ASPEKTE DES NEUEN EUROPEANA AGREEMENTS Dr. Karin Ludewig, Berlin Gliederung des Vortrags Wesentliche Änderung gegenüber dem altenagreement Exkurs: CC0 Lizenz Grund für diese Änderung?

Mehr

Green IT und Open Source

Green IT und Open Source Welchen Beitrag kann leisten, damit eine nachhaltige Entwicklung unterstützt? Seminararbeit im Studiengang B. Sc. Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Betriebliche Kommunikationssysteme,

Mehr

Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge

Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge Einführung Urheberrecht und Lizenzverträge Workshop Urheberrecht für IT und Neue Medien IHK zu Berlin 4.4.2002 Wissenschaftl. publizistische T. Verträge Projektverträge, Lizenzbedingungen, AGB Verbände

Mehr

Urheberrecht im Internet

Urheberrecht im Internet Urheberrecht im Internet RA Christopher Beindorff Beindorff & Ipland Rechtsanwälte Rubensstr. 3-30177 Hannover Tel.: 0511 6468098 / Fax 0511-6468055...... www.beindorff-ipland.de info@beindorff-ipland.de

Mehr

DAS PRINZIP OFFENHEIT. Open Commons Region Linz

DAS PRINZIP OFFENHEIT. Open Commons Region Linz DAS PRINZIP OFFENHEIT. Open Commons Region Linz http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/ Open Commons Studie 2009 / 2010 COMMONS ist das Gemeingut an urheberrechtlich geschützten digitalen Artefakten

Mehr

Rechtsfragen zu Open Data Urheberrecht und freie Lizenzen

Rechtsfragen zu Open Data Urheberrecht und freie Lizenzen Rechtsfragen zu Open Data Urheberrecht und freie Lizenzen Simon Schlauri Ronzani Schlauri Anwälte PD Dr. iur., Rechtsanwalt, Zurich CC-BY Wozu Urheberrecht? Persönlichkeitsrecht Ökonomie: Verwertungsrechte

Mehr

Datenschutz und Digitale Rechteverwaltung

Datenschutz und Digitale Rechteverwaltung Datenschutz und Digitale Rechteverwaltung Dr. Alexander Dix, LL.M. Landesbeauftragter für den Datenschutz und für das Recht Übersicht Datenschutz und geistiges Eigentum Recht auf Privatheit = Recht auf

Mehr

DRM aus der Sicht der Urheber Chancen und Risiken von DRM-Systemen für Urheber

DRM aus der Sicht der Urheber Chancen und Risiken von DRM-Systemen für Urheber Matthias Ebneter DRM aus der Sicht der Urheber Chancen und Risiken von DRM-Systemen für Urheber DRM (Digital Rights Management) ermöglicht es jedem Urheber, im Rahmen des technisch Möglichen die digitale

Mehr

Icons Piktogramme im Computer. Dirk Hennig Director User Experience ELO Digital Office GmbH

Icons Piktogramme im Computer. Dirk Hennig Director User Experience ELO Digital Office GmbH Icons Piktogramme im Computer Dirk Hennig Director User Experience ELO Digital Office GmbH ELO Digital Office GmbH Enterprise Content Management Dokumentenmanagement, Workflow Rechnungseingang, Posteingang,

Mehr

www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung RA Mag. Ralph Kilches Bad Hofgastein 4. Mai 2006

www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung RA Mag. Ralph Kilches Bad Hofgastein 4. Mai 2006 www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung Bad Hofgastein 4. Mai 2006 RA Mag. Ralph Kilches Inhalt Urheberrecht und Freie Werknutzung Lehrer Schüler Schulbuch Urheberrechte an Foto Musik

Mehr

Open-Source-Softwareentwicklung Free/Libre Open Source Software

Open-Source-Softwareentwicklung Free/Libre Open Source Software Herbstsemester 2014 Open-Source-Softwareentwicklung Free/Libre Open Source Software Marco Vogt 23.09.2014 Bekannte Projekte HS 2014 Free/Libre Open Source Software 2 Bekannte Projekte

Mehr

Ute Rabussay 13.05.2004 VAT >>>> FMK >>>> UFH >>>> UFS >>>> TECHNIKUM >>>> EV >>>> RTCA

Ute Rabussay 13.05.2004 VAT >>>> FMK >>>> UFH >>>> UFS >>>> TECHNIKUM >>>> EV >>>> RTCA Urheberrecht Rechteverwaltung in der Zukunft Ute Rabussay 13.05.2004 VAT >>>> FMK >>>> UFH >>>> UFS >>>> TECHNIKUM >>>> EV >>>> RTCA Inhalt aktuelle Rechtslage in Österreich - Privatkopie derzeitige Formen

Mehr

Digital Rights Management

Digital Rights Management Autor: Gehring, Robert A. Titel: Digital Rights Management. Ökonomie und Politik im Reich der Ideen. Quelle: W. Schindler (Hg.) MaC * - Reloaded: Perspektiven aus der Skepsis. Chemnitz 2005. S. 140-165.

Mehr

Stellungnahme zur Umsetzung des Art. 6 Richtlinie 2001/29/EG im Verhältnis zu den 69 a ff. UrhG

Stellungnahme zur Umsetzung des Art. 6 Richtlinie 2001/29/EG im Verhältnis zu den 69 a ff. UrhG Stellungnahme zur Umsetzung des Art. 6 Richtlinie 2001/29/EG im Verhältnis zu den 69 a ff. UrhG I. Einführung Artikel 1 Abs. 2, lit. a RL 2001/29/EG sieht ausdrücklich vor, dass die bestehenden gemeinschaftsrechtlichen

Mehr

der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft

der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft Deutscher Bundestag Drucksache 17/... 17. Wahlperiode 02.03.2010 Stand: 24. Februar 2010 Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen Einsetzung einer Enquete-Kommission Internet und

Mehr

Ist eine neue "Open Museum License" notwendig?

Ist eine neue Open Museum License notwendig? Ist eine neue "Open Museum License" notwendig? Prof. Dr. Thomas Wilmer Direktor Institut für Informationsrecht Hochschule Darmstadt Studiengangsleiter Internationales Lizenzrecht LL.M. 1 Der Weg zur Open

Mehr

Immaterialgüterrecht

Immaterialgüterrecht Inhalte einer Webseite hier: Schutz der geistigen Leistung BGB beruht auf den Erwerb von Sache Regeln des BGB lassen sich daher nicht auf Informationen anwenden Urheberrecht füllt die Lücke auch Regeln

Mehr

Workshop 2. Open Data Workshop 2. Dipl.-Ing. Martin Berchtold KIT STQP Dr.-Ing. Peter Zeile TU Kaiserslautern FG CPE

Workshop 2. Open Data Workshop 2. Dipl.-Ing. Martin Berchtold KIT STQP Dr.-Ing. Peter Zeile TU Kaiserslautern FG CPE Workshop 2 Open Data Workshop 2 Dipl.-Ing. Martin Berchtold KIT STQP Dr.-Ing. Peter Zeile TU Kaiserslautern FG CPE Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Institut Entwerfen von Stadt und Landschaft

Mehr

Was haben Viehweiden mit Software zu tun?

Was haben Viehweiden mit Software zu tun? Was haben Viehweiden mit Software zu tun? Informationstechnologien und die Allmende UNIX-Stammtisch, TU Chemnitz Christian Pentzold // Professur Medienkommunikation 25. Mai 2010 Warum funktioniert Wikipedia?

Mehr

internetrecht urheberrecht Wintersemester! 2015/2016

internetrecht urheberrecht Wintersemester! 2015/2016 internetrecht Wintersemester 2015/2016 dr. cornelius renner Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Thumbnails BGH GRUR 2012, 602 Vorschaubilder II Die Veröffentlichung

Mehr

Urheberrecht Schutzdauer und Übertragbarkeit. Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 5. Vorlesung 22.05.2007

Urheberrecht Schutzdauer und Übertragbarkeit. Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 5. Vorlesung 22.05.2007 Urheberrecht Schutzdauer und Übertragbarkeit Allgemeine Studien Dr. Ulf Müller 5. Vorlesung 22.05.2007 Schutzdauer Rechtsfolge des Schutzdauerablaufs Nach Ablauf ist entsprechender Schutzgegenstand gemeinfrei,

Mehr

1. Anforderungen 2. Onlinedissertation 3. Verlagsausgabe 4. Rechteklärung 5. publikationsbasierte Veröffentlichung

1. Anforderungen 2. Onlinedissertation 3. Verlagsausgabe 4. Rechteklärung 5. publikationsbasierte Veröffentlichung 1. Anforderungen Chemnitz 19. März 2015 Ute Blumtritt 1 1. Anforderungen Promotionsurkunde Chemnitz 19. März 2015 Ute Blumtritt 2 1. Anforderungen Promotionsordnungen/ Habilitationsordnungen-> Reputation

Mehr

IHK-zertifizierte Weiterbildung im ZDF

IHK-zertifizierte Weiterbildung im ZDF IHK-zertifizierte Weiterbildung im ZDF Agenda Auslöser Dienstleistermarkt Wandel der Fernsehproduktion Veränderte Anforderungen Unsere zertifizierte Weiterbildung Zertifizierungen der IHK, Herr Piel Auslöser.

Mehr

Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Informationen zu Open Access unter www.open-access.net

Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Informationen zu Open Access unter www.open-access.net Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen Informationen zu Open Access unter www.open-access.net Übersicht 1. Was bedeutet Open Access? 2. Gründe und Vorbehalte 3. Open Access Strategien 4. Rechtliche

Mehr

Multimediarecht / Datenschutz

Multimediarecht / Datenschutz Multimediarecht / Datenschutz Referent: Gordian Geilenkirchen Themengebiete des Vortrags Bildung mit neuen Medien Definitionen Gesetzliche Grundlagen Was darf man anhand der Gesetze E-Learning und Datenschutz

Mehr

Urheberrecht und Multimedia

Urheberrecht und Multimedia Urheberrecht und Multimedia Eine praxisorientierte Einführung Von Dr. Astrid Auer-Reinsdorff Rechtsanwältin und Andrea Brandenburg Rechtsanwältin ERICH SCHMIDT VERLAG Vorwort 5 Inhaltsübersicht 7 Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Cloud Computing Technologische Ansätze, Plattformen und Lösungen für die öffentliche Hand

Cloud Computing Technologische Ansätze, Plattformen und Lösungen für die öffentliche Hand Cloud Computing Technologische Ansätze, Plattformen und Lösungen für die öffentliche Hand Michael Grözinger National Technology Officer Microsoft Deutschland GmbH 1 Agenda Cloud Computing wofür steht das?

Mehr

ABSCHLUSS. Distribution. Distribution. Sicherheit und Rechte Spezielle Digitale Bibliotheken... und Digitale Bibliotheken für Alle

ABSCHLUSS. Distribution. Distribution. Sicherheit und Rechte Spezielle Digitale Bibliotheken... und Digitale Bibliotheken für Alle ABSCHLUSS Distribution Distribution Sicherheit und Rechte Spezielle Digitale Bibliotheken... und Digitale Bibliotheken für Alle Darstellungsformate s.o. Benutzungsschnittstellen hier Ergänzung: Visualisierung

Mehr

IT- und Computerrecht: CompR

IT- und Computerrecht: CompR Beck-Texte im dtv 5562 IT- und Computerrecht: CompR Textausgabe. Europarecht, Zivilrecht, Urheberrecht, Patentrecht, Strafrecht, Elektronischer Geschäftsverkehr von Prof. Dr. Jochen Schneider 9., aktualisierte

Mehr

Elektronisches Publizieren

Elektronisches Publizieren SS 2013 (Stand 18.03.2013) Was ist das? Was wird geschützt? Was sind die Rechte des Urhebers? Wann wird etwas geschützt? Urheber-,Patent- und Markenrecht Verlagsverträge Internationales Creative Commons

Mehr

Björn Jakob. Verwertung und Verteilung von Tantiemen aus digitaler Distribution. Untersuchung der Verteilungsstruktur der GEMA.

Björn Jakob. Verwertung und Verteilung von Tantiemen aus digitaler Distribution. Untersuchung der Verteilungsstruktur der GEMA. Björn Jakob Verwertung und Verteilung von Tantiemen aus digitaler Distribution Untersuchung der Verteilungsstruktur der GEMA Diplomica Verlag Björn Jakob Verwertung und Verteilung von Tantiemen aus digitaler

Mehr

Landesschulamt und Lehrkräfteakademie. A. Urheberrecht Was ist das?

Landesschulamt und Lehrkräfteakademie. A. Urheberrecht Was ist das? Landesschulamt und Lehrkräfteakademie Handreichung zur öffentlichen Zugänglichmachung von Werken für Zwecke des Unterrichts gemäß 52a UrhG - Abgrenzung zwischen Schulen und Studienseminaren A. Urheberrecht

Mehr

Internet of Things. Wirtschaftsforum 02.09.15 Olten 18:10-18:50 OVR B135

Internet of Things. Wirtschaftsforum 02.09.15 Olten 18:10-18:50 OVR B135 Internet of Things Wirtschaftsforum 02.09.15 Olten 18:10-18:50 OVR B135 Internet of Things Wirtschaftsforum 02.09.15 Olten 18:10-18:50 OVR B135 Eingebettetes Video, Dauer : 1'47'' Was ist das Internet

Mehr

LINUX Schulung. FrauenComputerZentrum Berlin. Jutta Horstmann, Mai 2006

LINUX Schulung. FrauenComputerZentrum Berlin. Jutta Horstmann, Mai 2006 LINUX Schulung FrauenComputerZentrum Berlin Jutta Horstmann, Mai 2006 Agenda Was ist Linux Was ist Open Source Warum Open Source Software Wie sieht Open Source Software aus Was kann man damit machen Ausprobieren!!

Mehr

001 Gibt es einen roten Faden, den man aus der Beobachtung der letzten Jahrzehnte aus der Open Source Kultur ableiten kann?

001 Gibt es einen roten Faden, den man aus der Beobachtung der letzten Jahrzehnte aus der Open Source Kultur ableiten kann? 001 Liebe Veranstaltungsteilnehmer ich heiße sie herzlich willkommen und bedanke mich bei Gernot Gauper, dass ich jetzt mit Ihnen über mein Herzensthema "Open Source" sprechen darf. Gibt es einen roten

Mehr

Rechtsfragen digitaler Bibliotheken. Ein Überblick über die wichtigsten urheber- und haftungsrechtlichen Probleme

Rechtsfragen digitaler Bibliotheken. Ein Überblick über die wichtigsten urheber- und haftungsrechtlichen Probleme Rechtsfragen digitaler Bibliotheken Ein Überblick über die wichtigsten urheber- und haftungsrechtlichen Probleme Übersicht 1. Was leistet eine digitale Bibliothek? 2. Allgemeine Pflichten des Diensteanbieters

Mehr

Kollisionsrechtliche Fragen des Urheberrechts im Internet. Timm Lausen Matr.-Nr 903498

Kollisionsrechtliche Fragen des Urheberrechts im Internet. Timm Lausen Matr.-Nr 903498 Kollisionsrechtliche Fragen des Urheberrechts im Internet Timm Lausen Matr.-Nr 903498 Wo kann es zu urheberrechtlichen Problemen im Internet kommen? Das Internet wird von vielen Nutzern als rechtsfreier

Mehr

DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT

DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT Irfan Simsek Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 4 RWTH Aachen 27. Januar 2006 Irfan Simsek (RWTH Aachen) DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT 27. Januar 2006 1 / 19 Fragen Was heisst

Mehr

Die Tücken des nationalen und internationalen E-Book-Vertriebs

Die Tücken des nationalen und internationalen E-Book-Vertriebs Die Tücken des nationalen und internationalen E-Book-Vertriebs Oliver Schnoor, BoD - Books on Demand GmbH AKEP Jahrestagung, 20.-21. Juni 2012 Inhalt I. Kurzvorstellung BoD II. III. Erfahrungen im nationalen

Mehr

Inhalt und Ziele. Homepage von Anfang an. Herzlich Willkommen! HTML Syntax; grundlegende Grafik- und Bildbearbeitung für das Internet;

Inhalt und Ziele. Homepage von Anfang an. Herzlich Willkommen! HTML Syntax; grundlegende Grafik- und Bildbearbeitung für das Internet; Homepage von Anfang an Herzlich Willkommen! Caroline Morhart-Putz caroline.morhart@wellcomm.at Inhalt und Ziele!! HTML Grundlagen - die Sprache im Netz; HTML Syntax;!! Photoshop - Optimieren von Bildern,

Mehr

Kommunikationsgrundrechte Meinungsfreiheit Informationsfreiheit Medienfreiheit

Kommunikationsgrundrechte Meinungsfreiheit Informationsfreiheit Medienfreiheit 20 Medienrecht rechte Verfassungsrang und stehen über den sog. einfachen Gesetzen, gehen normalen Gesetzen also vor. Nach dem Kreis der Berechtigten lassen sich Grundrechte einerseits in sog. Jedermannsrechte

Mehr

Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust

Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust Finanzdienstleistungsworkshop, 5.12.2012 Dr. iur. Susanne Braun Agenda 1. Geschäftsmodell Social Media 2. Ökonomische Aspekte des Social Media Einsatzes

Mehr

Freier Zugang zum Wissen? Zum Stand der Gesetzgebung des Urheberrechts. Wolf Dieter Sepp Universität Kassel

Freier Zugang zum Wissen? Zum Stand der Gesetzgebung des Urheberrechts. Wolf Dieter Sepp Universität Kassel DPG Frühjahrstagung 2007 Regensburg Arbeitskreis Information Freier Zugang zum Wissen? Zum Stand der Gesetzgebung des Urheberrechts Wolf Dieter Sepp Universität Kassel DPG Frühjahrstagung 2007 Regensburg

Mehr

Klöckner & Co SE. Compliance Management System 3.0. Corporate Compliance Office. A Leading Multi Metal Distributor. Ausgabe: Oktober 2013

Klöckner & Co SE. Compliance Management System 3.0. Corporate Compliance Office. A Leading Multi Metal Distributor. Ausgabe: Oktober 2013 Klöckner & Co SE A Leading Multi Metal Distributor Compliance Management System 3.0 Corporate Compliance Office Ausgabe: Oktober 2013 Agenda 01 Compliance Management System 3.0 02 Compliance Organisation

Mehr

Freier Informationszugang über das Internet. Dr. Thilo Weichert. Dataport-Hausmesse 2009 1. Oktober 2009, Messehalle Hamburg- Schnelsen

Freier Informationszugang über das Internet. Dr. Thilo Weichert. Dataport-Hausmesse 2009 1. Oktober 2009, Messehalle Hamburg- Schnelsen Freier Informationszugang über das Internet Dr. Thilo Weichert Dataport-Hausmesse 2009 1. Oktober 2009, Messehalle Hamburg- Schnelsen Inhalt Aktuelle Herausforderungen Chancen und Risiken Politische Ignoranz

Mehr

Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der

Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der Urheberrechts: - Hier ist 95 a Abs. 2 UrhG zu nennen: Technische Maßnahmen im Sinne dieses Gesetzes sind Technologien, Vorrichtungen und Bestandteile,

Mehr

FreieSoftwareOG. Creative Commons und freie Lizenzen- Ein kurzer Überblick

FreieSoftwareOG. Creative Commons und freie Lizenzen- Ein kurzer Überblick FreieSoftwareOG Creative Commons und freie Lizenzen- Ein kurzer Überblick Was bedeutet Creative Commons? Creative Commons ist nicht der Name einer Lizenz Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation,

Mehr

www.unix-ag.uni-hannover.de Antrag auf finanzielle Förderung der UniX-AG An den Studentischen Rat der Leibniz Universität Hannover

www.unix-ag.uni-hannover.de Antrag auf finanzielle Förderung der UniX-AG An den Studentischen Rat der Leibniz Universität Hannover www.unix-ag.uni-hannover.de Antrag auf finanzielle Förderung der UniX-AG An den Studentischen Rat der Leibniz Universität Hannover Dezember 2011 Was ist die U n i X A G? Die Unix-AG fördert und berät Studenten

Mehr

Freie Software. und ihre Unentbehrlichkeit in der modernen Informationsgesellschaft. Torsten Grote

Freie Software. und ihre Unentbehrlichkeit in der modernen Informationsgesellschaft. Torsten Grote <Torsten.Grote@fsfe.org> Freie Software und ihre Unentbehrlichkeit in der modernen Informationsgesellschaft Torsten Grote Free Software Foundation Europe 10.10.2009 Gliederung 1. Was ist Software und wieso

Mehr

Seminar Elektronisches Publizieren

Seminar Elektronisches Publizieren Seminar Elektronisches Publizieren Dozent: Rainer Kuhlen WS 08/09 Thema: Urheberrecht und Konsequenzen This document will be published under the following Creative- Commons-License: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de//

Mehr

Mobile Business Initiative SW/App-Entwicklungen aus der rechtlichen Perspektive

Mobile Business Initiative SW/App-Entwicklungen aus der rechtlichen Perspektive Mobile Business Initiative SW/App-Entwicklungen aus der rechtlichen Perspektive Wilfried Reiners Vorstellung PRW PRW Rechtsanwälte PRW Consulting GmbH Gründung vor 22 Jahren 2 Partner, 7 MA Tätigkeitsschwerpunkte:

Mehr

Workshop 6 Youtube, Saarclip und Co. - Was es bei der Erstellung von Video-Clips zu beachten gibt.

Workshop 6 Youtube, Saarclip und Co. - Was es bei der Erstellung von Video-Clips zu beachten gibt. Workshop 6 Youtube, Saarclip und Co. - Was es bei der Erstellung von Video-Clips zu beachten gibt. Simone Schnipp, freie Medienpädagogik für die Landesmedienanstalt Saarland Simmione@web.de Die Landesmedienanstalt

Mehr

17.09.2014 Einführung in das Urheberrecht Referent: RA Patrick Imgrund (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für gewerblichen

17.09.2014 Einführung in das Urheberrecht Referent: RA Patrick Imgrund (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für gewerblichen 17.09.2014 Einführung in das Urheberrecht Referent: RA Patrick Imgrund (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz) Übersicht 1. Zweck/Schutzrichtung des Urheberrechts

Mehr

Urheberrecht im Fokus der PR

Urheberrecht im Fokus der PR Urheberrecht im Fokus der PR Elektronische Pressespiegel Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung unter urheberrechtlichen Gesichtspunkten 1 Urheberrecht = Das ausschließliche Recht eines Urhebers an seinem

Mehr

Anwendersoftware. Standardsoftware. Sommersemester 2016 - Dr. Henry Herper

Anwendersoftware. Standardsoftware. Sommersemester 2016 - Dr. Henry Herper Anwendersoftware Sommersemester 2016 - Dr. Henry Herper Jeder Schüler auch der Abiturient muss Informatiksysteme (und dazu gehören auch letztlich alle Anwendungsprogramme) zum Lösen von Problemen sachkompetent

Mehr

Urheberrechte in der Forschung

Urheberrechte in der Forschung Urheberrechte in der Forschung Prof. Dr. Benjamin Raue Professur für Zivilrecht, insbesondere Recht der Informationsgesellschaft und des Geistigen Eigentums Aktuelle Storys auf @benjamin_raue Was halten

Mehr

Open Source Software als rechtliches Konzept

Open Source Software als rechtliches Konzept Open Source Software als rechtliches Konzept Mit einem Seitenblick auf die Sonderregelung des URG für Schulen Dr. Christian Laux, LL.M. 1 Urheberrecht Was ist geschützt? Werke der Literatur und Kunst Schutzvoraussetzung:

Mehr

TeilnehmerInnen haben Interesse an:

TeilnehmerInnen haben Interesse an: TeilnehmerInnen haben Interesse an: Computer + Informatik allgemein, Umgang mit Allgemein Umgang mit Computer; was tun bei Fehlern? Informatiker sollten Bewusstsein über die Konsequenzen ihrer Arbeit entwickeln

Mehr