Der Ingenieur als Führungskraft und Unternehmer

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1 Der Ingenieur als Führungskraft und Unternehmer Anforderungen und Möglichkeiten Wolf Kempert VDI, UNU GmbH Der Ingenieur als Unternehmer Norbert Geyer VDMA, Geyer Gruppe Podiumsdiskussion PTZ Produktionstechnisches Zentrum der TU Berlin, Fraunhofer IPK 24. Mai 2005, 18:00 Uhr

2 Der Ingenieur als Führungskraft und Unternehmer Anforderungen und Möglichkeiten Wolf Kempert Das Bild des Ingenieurs Anforderungen als Führungskraft Anforderungen als Unternehmer Möglichkeiten Chancen im Mittelstand und Großunternehmen Möglichkeiten als Unternehmer

3 Das Bild des Ingenieurs Eigenbild Fremdbild Technisch interessiert Kreativ, innovativ Sachlich Verantwortungsvoll Umweltbewußt, folgeabschätzend Schaffen Werte Gestalten Zukunft Sachlich Technisch orientiert Zuverlässig Wenig kommunikativ Eher introvertiert Abwägend, wenig spontan Guter Planer, Organisator

4 Anforderungen an den Ingenieur als Führungskraft auf das Ziel kommt es an Konzern Mittelstand Öffentliche Hand Produzierendes Unternehmen - Dienstleister

5 Zukunftsthemen des Mittelstandes Globalisierung Unternehmensnachfolge Kundenorientierung / -bindung Neue Medien Kooperationsfähigkeit Führung / Personalentwicklung

6 Herausforderung an den Mittelstand Gesellschaftliche Rahmenbedingungen Zunehmende Technologisierung (Information und Kommunikation) Wandel der Anforderungen an Dienstleistung Demographische Entwicklung (Mangel an qualifiziertem Fachpersonal) Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt (5 Mio. Arbeitslose) Hohe Qualitätsstandards in Deutschland Globalisierung der Märkte Reduktion der Arbeitszeit Betriebliche Herausforderungen Optimierung u. Aktualisierung der fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen Leistungsfähige / selbständige Mitarbeiter Erhöhung der Flexibilität Teamarbeit / vernetzte Strukturen Reduktion der Arbeitszeit (gleiche Anforderungen mit weniger Personal) Globalisierung der Märkte / verschärfter Wettbewerb Qualitätsicherung Persönliche Interessen der Mitarbeiter Selbstverwirklichung / Motivationssteigung Vermeidung von Streß und Überforderung Verbesserung der beruflichen Perspektiven Übernahme anspruchsvollerer Aufgaben mit höherer Verantwortung Freude an Veränderung Kennenlernen eigener Stärken und Potentiale

7 Anforderungen des Mittelstands an Ingenieure Technikkompetenz Soziale Kompetenz (Kommunikation, Führung, Team) Nutzen- und Umsetzungsorientierung Sprache des Kunden sprechen Betriebswirtschaftliches Know-how Nachhaltigkeit der Lösungen garantieren

8 Möglichkeiten Chancen im Mittelstand Selten Traineeprogramm, in der Einarbeitungszeit zu absolvieren Von Anfang an unterschiedliche Positionen, vielfältiges Aufgabenspektrum nach relativ kurzer Einarbeitungszeit: schnelle Verantwortungsübernahme und Generalisierung (durch Vertretungen und Kompetenzüberschneidungen) schon der nächste Schritt bedeutet häufig Aufstieg in zweite Führungsebene Erwerb eines weiten Spektrums an Kompetenzen: Techniker mit hoher betriebswirtschaftlicher Kompetenz / Kaufmann mit hohem technischem Verständnis für Innovationen, Produkte, Probleme des Kunden

9 Möglichkeiten Chancen im Großunternehmen Hohe Einstiegshürden, Ausbildung, zusätzliche Qualifikation, Praktikas Traineeprogramme verlieren an Bedeutung, eher Direkteinstieg in Entwicklungsposition Konkreter Ausbildungs- und Einarbeitungsplan Karriereplanung nach relativ kurzer Einarbeitungszeit: schnelle Verantwortungsübernahme der nächste Schritt bedeutet häufig Jobrotation, Erweiterung des Erfahrungssprektrum Erwerb eines weiten Spektrums an Kompetenzen durch gezielte Weiterbildung

10 W e r t u n g U n t e r n e h m e r i s c h e s D e n k e n u n d H a n d e l n Anforderungen an Unternehmer Z i e l - u n d E r g e b n i s o r i e n t i e r u n g E i n s a t z / I n i t i a t i v e ( L e i s t u n g s o r i e n t i e r u n g ) V e r a n t w o r t u n g B e l a s t b a r k e i t / A u s d a u e r E n t s c h e i d u n g s v e r h a l t e n A r b e i t s o r g a n i s a t i o n S o z i a l - u n d F ü h r u n g s k o m p e t e n z K o m m u n i k a t i o n s f ä h i g k e i t / K o n t a k t T e a m a r b e i t / K o o p e r a t i o n s f ä h i g k e i t K o n f l i k t f ä h i g k e i t D u r c h s e t z u n g s f ä h i g k e i t F ü h r u n g S y m p a t h i e / A u f t r e t e n N i c h t a u s g e p r ä g t V o l l a u s g e p r ä g t D e n k s t r u k t u r u n d Q u a l i f i k a t i o n A n a l y t i s c h e s u. k r i t i s c h e s D e n k e n S t r a t e g i s c h e s D e n k e n K r e a t i v i t ä t M a n a g e m e n t k e n n t n i s s e A u s b i l d u n g W e r t o r i e n t i e r u n g = UNU-Einschätzung = Selbsteinschätzung = wichtig für die Position

11 Möglichkeiten zum Unternehmer Über 50 Existenzgründer-Initiativen in Berlin (u.a. EIST) Wichtigste Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg VDI bietet Gründerberatung durch die Mittelstandsinitiative Business Angels Berlin - Unternehmerexpertise und Finanzierung (Banken, Beteiligungsgesellschaften) KfW Mittelstandsbank - nexxt Gründung oder Unternehmensnachfolge (Kauf)

12 Die Basis schaffen Technische Fachkompetenz Betriebswirtsch. Wissen Unternehmerische Handlungskompetenz Sozialkompetnez Methodenkompetnez Ausbildung - praktische Erfahrung im Unternehmen - Unternehmer als eine Alternative

13 Herausforderungen zeigen den Bedarf an Qualifizierung Herausforderungen Qualifizierung Globalisierung Soziale Kompetenz Emotionale Strukturwandel Kraft Unternehmerische Finanzierung Methodenkompetenz und Visionen Kooperation Zukunft der Familienunternehmen Fachkompetenz Antrieb und Ziele Quelle: UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung mbh

14 Der Referent Studium Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften und Betriebspsychologie 20 Jahre Managementerfahrung in Industrie, internationalen Konzernen und Mittelstand, 15 Jahre als Unternehmensberater in der Geschäftsleitung der Deutschen Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbh, einer Gründung von Roland Berger und Deutsche Bank AG Mitbegründer der DJA Deutschen Junioren Akademie Geschäftsführender Gesellschafter der UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung mbh seit 2004 Dipl.Ing. Wolf Kempert Certified Management Consultant BDU Aufsichts- und Beiratstätigkeit, Lehrtätigkeit an der TU Berlin Vorstandstätigkeit in diversen Berufs- und Branchenverbänden, Mitglied der Vollversammlung der IHK Berlin Sprecher der VDI Mittelstandsinitiative BB Initiator und Coach von Gründungsinitiativen UNU Gesellschaft für Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung mbh, Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85, D Berlin Telefon , Fax , web: VDI Mittelstandsinitiative BB, Reinhardtstraße 27b, Berlin, Tel.: , Fax: ,

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