Technische Beschreibung: EPOD Server

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1 EPOD Encrypted Private Online Disc Technische Beschreibung: EPOD Server Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee JKU Linz Institut für Wirtschaftsinformatik Data & Knowledge Engineering Dr. Michael Karlinger Dokument Metadaten Workpackage A 3 Status öffentlich Dokument Name D3.1 T EPOD Server v1.docx Version 1.0 Autor Michael Karlinger, Klaus Ettmayer Letzte Änderung 23. Jänner 2012

2 Inhalt 1. Einleitung EPOD Oracle Server Plugin Implementierung Konfiguration Zugangsdaten Konfiguration der Container EPOD FTP Server Plugin Implementierung Konfiguration Zugangsdaten Konfiguration der Container... 8 D3.1 Version 1.0 Seite 2/8

3 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Zuordnung von Datentypen... 6 D3.1 Version 1.0 Seite 3/8

4 1. Einleitung Die Umsetzung des EPOD Server Mechanismus besteht einerseits aus den im Generic Client vorgegebenen Schnittstellen und andererseits aus konkreten Implementierungen, den sogenannten EPOD Server Plugins. Mit Stand Jänner 2012 wurden Server Plugins für die Realisierung eines EPOD Servers basierend auf einer Oracle 11g Datenbank sowie basierend auf einem FTP Server entwickelt. Die Schnittstelle für Server Plugins ist im Generic Client in den Packages epod.server, epod.server.model und epod.server.transaction spezifiziert. Im Package epod.server befindet sich das Interface StorageManager, welches Methoden zum Anlegen und Löschen von Containern definiert. Im Package epod.server.model befinden sich Interfaces und auch abstrakte Implementierungsklassen für Container, GroupedContainer und Entries. Die Interfaces Container bzw. GroupedContainer spezifizieren Methoden für das Einfügen, Löschen und Ändern von Entries in Containern. Die Klasse Entry stellt Methoden für die Manipulation der Items eines Entries zur Verfügung. Das Package epod.server.transaction beinhaltet das Interface Transaction, welches die für die transaktionale Verwaltung von Containern benötigte Funktionalität spezifiziert. Aufgrund der Verwendung eines Logs im Generic Client ist eine Transaktionskontrolle nur hinsichtlich Operationen auf genau einem Container notwendig. EPOD Server Plugins müssen deshalb nicht die Möglichkeit bieten, Transaktionen über Operationen auf unterschiedlichen Containern zu ermöglichen. Die Interfaces in diesen drei Packages müssen von einem Server Plugin Implementiert werden um vom Generic Client aus verwendet werden zu können. Die Koordination der Server Plugins, die für den Zugriff auf ein EPOD Service benötigt werden, übernimmt die Klasse epod.service.service. Im Package epod.service befindet sich ebenfalls das Interface Registry welches die vom EPOD Core benötigte Funktionalität einer EPOD Registry spezifiziert. Im Unterschied zu EPOD Server Implementierungen sind Registry Implementierungen nicht dynamisch konfigurierbar und müssen deshalb mit dem Generic Client mit geliefert werden. Mit Stand Jänner 2012 ist eine Registry Implementierung basierend auf einem FTP Server im Generic Client enthalten. In den beiden folgenden Kapiteln sind die Implementierung und Konfiguration des EPOD Oracle Server Plugin und des EPOD FTP Server Plugin beschrieben. D3.1 Version 1.0 Seite 4/8

5 2. EPOD Oracle Server Plugin Das EPOD Oracle Server Plugin implementiert die Schnittstelle des Generic Clients zur Gänze. Es werden sowohl ungruppierte Container als auch gruppierte Container mit beliebigen Item Konfigurationen unterstützt. Insbesondere können Items sowohl verschlüsselt als binäre Werte oder auch im Klartext gespeichert werden Implementierung Die grundsätzliche Umsetzungsidee im EPOD Oracle Server Plugin ist, pro Container eine Tabelle zu verwalten, welche pro Item eine Spalte aufweist. Die dafür notwendige Funktionalität ist in den Packages: oracle oracle.model oracle.transaction enthalten. Die Klasse oracle.oraclemanager implementiert das StorageManager Interface für Oracle 11g Datenbanken. Der Verbindungsaufbau und abbau zur Datenbank erfolgt mittels JDBC, wobei ein Connection Pool für die effiziente Verwaltung offener Datenbankverbindungen verwendet wird. Die Klassen oracle.model.container und oracle.model.groupedcontainer implementieren die Interfaces Container und GroupedContainer des Generic Clients. Die Klasse oracle.transaction.oracletransaction implementiert die Transaktionsunterstützung im EPOD Oracle Server Plugin und ist eine Wrapper Klasse für JDBC Transaktionen Konfiguration Die plugin spezifische Konfiguration eines EPOD Oracle Server Plugins besteht einerseits aus den Zugangsdaten zur verwendeten Oracle Datenbank und andererseits aus der, für den Zugriff auf die zu verwendenden Tabellen benötigte Information Zugangsdaten Die Zugangsdaten umfassen die URL zum Oracle Server und den Port auf dem dieser Server erreichbar ist, den Namen des Oracle Service sowie den Benutzernamen und das zu verwendende Passwort für das Login zur Datenbank. <url>string</url> <port>integer</port> <service>string</service> <user> <name>string</name> <password>string</password> </user> Die Zugangsdaten sind wie im obenstehenden XML Fragment veranschaulicht anzugeben. D3.1 Version 1.0 Seite 5/8

6 2.2.2 Konfiguration der Container Die Konfiguration der Container sieht pro Container den Namen der hinterlegten Tabelle und pro Item des Containers den Namen der in der jeweiligen Tabelle zu verwendenden Spalte vor. <containerconfig> <container> <name>ref_string</name> <table>string</table> <itemconfig> <item> <name>ref_tring</name> <column>string</column> </item> </itemconfig> </container> <containerconfig> Die in den Elementen container bzw. item zu spezifizierenden Namen stellen den Konnex zum jeweiligen Container bzw. Item in der Server Config her. Die EntryID und auch die GroupID, im Falle von GroupedContainern, muss nicht extra konfiguriert werden, da sie immer in den ersten beiden Spalten der, dem jeweiligen Container hinterlegten, Tabelle abgelegt werden. Datentypen für Spalten müssen nicht konfiguriert werden, da diese entsprechend der Datentypdefinition des korrespondierenden Items dynamisch abgeleitet werden. Die Zuordnung zwischen Item Datentypen und den in der Oracle Datenbank verwendeten Datentypen ist untenstehender Tabelle zu entnehmen. Item Datentyp Oracle Datentyp Boolean Char(1) Integer Number Date Date Time Time String Varchar2 Binary Raw (bis Länge 4000) BLOB (über Länge 4000) Tabelle 1: Zuordnung von Datentypen Sofern ein Item eine MaxArity größer als 1 spezifiziert, wird zur Speicherung in der Oracle Datenbank ein BLOB verwendet. Die einzelnen Werte des Items werden als serialisierte Java Objekte gespeichert. D3.1 Version 1.0 Seite 6/8

7 3. EPOD FTP Server Plugin Das EPOD FTP Server Plugin ist eine in der Funktionalität eingeschränkte Realisierung eines EPOD Server Plugins. Es wurde ausschließlich zu dem Zweck entwickelt, den Inhalt von Dateien die im EPOD Explorer verwaltet werden zu speichern. Es bietet aus diesem Grund lediglich die Möglichkeit ungruppierte Container mit genau einem Item des Datentyps Binary zu verwalten. Im Unterschied zum EPOD Oracle Server Plugin realisiert das EPOD FTP Server Plugin allerdings Container mit Papierkorb Funktionalität. Entries können somit serverseitig wieder hergestellt werden nachdem sie gelöscht wurden. Dadurch wird das Rückgängigmachen des Löschens von Dateien im EPOD Explorer optimal unterstützt Implementierung Die grundsätzliche Umsetzungsidee des FTP Oracle Server Plugins ist, pro Container einen Ordner am FPT Server zu erstellen in dem pro Entry eine Datei abgelegt wird. Die Entry ID wird dabei als Dateiname verwendet. Da pro Entry nur genau ein Item des Datentyps Binary erlaubt ist, wird der Wert dieses Items als Inhalt der für den jeweiligen Entry erzeugten Datei gespeichert. Sofern ein Entry gelöscht wird, wird die entsprechende Datei in einen speziellen trash Ordner am FTP Server verschoben. Entries können durch das Verschieben aus dem trash Ordner in den für den jeweiligen Container erstellten Ordner serverseitig wieder hergestellt werden. Der trash Ordner wird geleert, sobald die Verbindung zum FTP Server beendet wird. Die Implementierung des EPOD FTP Server basiert auf dem frei verfügbaren Apache FTP Client. Die Funktionalität des EPOD FTP Servers ist auf die Packages: ftp ftp.model ftp.transaction aufgeteilt. Die Klassen in diesen Packages sind analog zu denen des EPOD Oracle Server Plugins organisiert. Die Unterstützung von Transaktionen durch die Klasse ftp.transaction.ftptransaction ist mittels dem, vom Apache FTP Client angebotenen Transaktionsmechanismus realisiert Konfiguration Die spezifische Konfiguration eines EPOD FTP Server Plugins besteht einerseits aus den Zugangsdaten zum verwendeten FTP Server und andererseits aus der, für den Zugriff auf die, den jeweiligen Containern hinterlegten Tabellen benötigte Information Zugangsdaten Die Zugangsdaten umfassen die URL zum FTP Server und den Port auf dem dieser Server erreichbar ist sowie den Benutzernamen und das zu verwendende Passwort für das Login zum FTP Server. D3.1 Version 1.0 Seite 7/8

8 <url>string</url> <port>integer</port> <user> <name>string</name> <password>string</password> </user> Die Zugangsdaten sind wie im obenstehenden XML Fragment gezeigt zu spezifizieren Konfiguration der Container Die Konfiguration der Container sieht pro Container den Namen des zu verwendenden Ordners sowie den Namen des als trash Ordner für diesen Container zu verwendenden Ordners am FTP Server vor. Die Konfiguration von Items ist nicht möglich, da das EPOD FTP Server Plugin wie bereits erwähnt lediglich Entries mit genau einem Item des Datentyps Binary verwalten kann. <containerconfig> <container> <name>ref_string</name> <folder>string</folder> <trash>string</trash> </container> </containerconfig> D3.1 Version 1.0 Seite 8/8

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