Auf dem Weg zu einem neuen Nationalen Radverkehrsplan AGFS-Radverkehrskongress 2012 am 23./24. Februar 2012 in Essen

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1 Auf dem Weg zu einem neuen Nationalen Radverkehrsplan 2020 AGFS-Radverkehrskongress 2012 am 23./24. Februar 2012 in Essen

2 Vorteile der Radverkehrsförderung rderung Umwelt Umwelt- und Klimaschutz Ressourceneffizienz Bezahlbare Mobilität Entlastung vom Stau Wirtschaftsfaktor Gesundheitsf Gesundheitsförderung Lebensqualit Lebensqualität

3 Der Nationale Radverkehrsplan Erster Erster NRVP: 2002 bis 2012 Ziele: Steigerung des Radverkehrsanteils Radverkehr stärker ins Bewusstsein rücken Radverkehr attraktiver und sicherer machen Umsetzung: Gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen Erfolge: Steigerung des Radverkehrsanteils; Stärkung des Bewusstseins für den Radverkehr

4 Leitbild Radverkehr als System Infrastruktur Radverkehrsnetze, Fahrradparken, Wegweisung etc. Kommunikation nach außen Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen, Pressearbeit etc. nach innen Fahrradbeauftragte, Arbeitsgemeinschaften fahrradfreundlicher Kommunen etc. Service Fahrradverleihsysteme, Luftpumpstationen, Radroutenplaner etc.

5 Die Aufgaben des Bundes (1) Zuweisung von Finanzmitteln Entflechtungsmittel: 1,336 Mrd. im Jahr 2011 zur Verbesserung der Verkehrs-verhältnisse in den Gemeinden (Revision läuft) Baulastträger Bau von Radwegen an Bundesstraßen: 80 Mio. im Jahr 2011 Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen für den Radverkehr: 3 Mio. im Jahr 2011

6 Die Aufgaben des Bundes (2) Gesetzgeber StVO, StVZO, VwV etc. Moderator, Koordinator und Impulsgeber Nationaler Radverkehrsplan Nicht-investive Maßnahmen zur Umsetzung des NRVP: 3 Mio. im Jahr 2011 Öffentliche Fahrradverleihsysteme: bis zu 12 Mio. von

7 Das BMVBS fördert den Radverkehr auf vielfältige ltige Art und Weise ABER: Radverkehrsförderung ist nicht nur Aufgabe des Bundes, sondern geht alle an! Entscheidende Akteure sind gerade die Länder und die Kommunen. Sonstige private/gesellschaftliche Akteure (Unternehmen, Verbände etc.) haben ebenfalls eine Verantwortung. Radverkehrsförderung ist eine gemeinschaftliche/ gesamtgesellschaftliche Aufgabe (Betonung im neuen NRVP)

8 Weitere Akteure der Radverkehrsförderung rderung Touristiker Stadtentwickler Energieberater Arbeitgeber Klimaschützer Mobilitätsforscher Polizei Uniausbildung Stadtplaner/ Baukultur Verkehrsrichter Immobilienentwickler Bahn-/ÖPNV- Betreiber Gewerkschafter Einzelhandel Mobilitätsdienstleister Verbraucherzentralen Sport (Bundesweite) Presse Krankenkassen Wohnungswirtschaft ÖPNV-Aufgabenträger Umweltverbände Radfahrerorganisationen Kommunalverbände Fahrzeughersteller Schulverwaltungen

9 Neuer NRVP 2020 ab 2013 Neuer NRVP ab 2013 ist Projekt des Koalitionsvertrags für die 17. Legislaturperiode Ziel: Weiterentwicklung der Radverkehrsförderung Der Radverkehr stellt für f uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität t dar. Deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan weiterentwickeln. (Kap. I, Mobilität) t)

10 NRVP 2020: Wo stehen wir? Phase 1 Phase 2 Phase 3 Phase Erarbeitung von Leitlinien Empfehlungen Ausarbeitung des Planentwurfes Diskussion / Kabinettvorlage Bekanntmachung NRVP 2020

11 Ausgangsbasis NRVP 2020 Entwicklungsbedarf: stärkere Nutzung von Multiplikatoren / Vernetzungsstrukturen Etablierung von Kommunikation als eigenes Handlungsfeld Weiterführung bestehender Strukturen (Kontinuität) neue Akzente: E-Mobilit Mobilität Vorbereitung auf größere Radverkehrsmengen und Geschwindigkeiten Etablierung des Standes der Technik in der Praxis; Verkehrssicherheit

12 Handlungsfelder NRVP 2020 Radverkehrsplanung und -konzeption Infrastruktur Verkehrssicherheit Kommunikation Fahrradtourismus und Sport Elektromobilität Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln Mobilitätserziehung tserziehung und Bildung Forschung und Innovation

13 Ausgewählte Inhalte NRVP 2020 Betonung der Radverkehrsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstärkte Breitenwirkung der Radverkehrsförderung durch Differenzierung nach unterschiedlichen Ausgangslagen ( Einsteiger, Aufsteiger, Vorreiter ) Schaffung einer Dachmarke Dachmarke Akzentuierung des Radverkehrs im ländlichen Raum Einbeziehung der E-Mobilit Mobilität (Pedelecs) verstärkte Betonung von Aspekten der Verkehrssicherheit regelmäßige Beobachtung der Radverkehrssituation (Monitoring Monitoring)

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Niels Hartwig Leiter des Referates UI 31 Bundesministerium für f r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Invalidenstraße e Berlin Tel: 030/

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