Außen Handels Kurz Mitteilungen

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1 Außen Handels Kurz Mitteilungen AHKM-AKTUELL IHK ON THE ROAD - Sprechstunde für Unternehmen und Existenzgründer Existenzgründer, Unternehmen, die international tätig sind oder es werden wollen, sowie Unternehmen mit Rechtsfragen werden in Einzel-Beratungsgesprächen von den Fachreferenten der IHK informiert. * Sie wollen ein Unternehmen gründen, Ihre eigenen Ideen verwirklichen, Chancen ergreifen? Welche Voraussetzungen müssen Sie bei einer Unternehmensgründung berücksichtigen und welche Fördermöglichkeiten gibt es für Existenzgründer/innen und Jungunternehmen? * Sie haben Fragen zur Wahl Ihrer Rechtsform oder benötigen Informationen zur Besteuerung Ihrer Betriebsstätte? * Sie suchen Geschäftspartner im Ausland? Sie wünschen eine Beratung zu logistischen und zoll-rechtlichen Themen? Sie haben Fragen zur Abwicklung Ihres Auslandsgeschäfts oder zum EU-Binnenmarkt? Sie benötigen Informationen und Kontakte zu bestimmten Ländern? Buchen Sie Ihren individuellen Beratungstermin mit unseren IHK-Fachreferenten der Geschäftsbereiche Existenzgründung und Unternehmensförderung, International sowie dem Geschäftsbereich Recht und Steuern. Wann und wo: 10. März 2015 zwischen 9.00 und Uhr Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH Kehl Die Teilnahme ist kostenfrei. Kontakt: Katrin Lörch, Tel.: 07821/ , Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein Sitz und Hauptstelle: Schnewlinstr Freiburg Postfach Freiburg Tel. (07 61) Fax (07 61) Hauptgeschäftsstelle: Lotzbeckstr Lahr Postfach Lahr Tel. ( ) Fax ( ) e 2

2 INHALTSVERZEICHNIS AKTUELLE HINWEISE 2 Vorsicht bei Geldüberweisungen nach China 2 RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN 3 Mexiko: Carnet ATA 3 Erstattung Vorsteuer D - CH 3 Mehrwertsteuersätze in der EU 3 Verzicht auf förmliche Präferenznachweise - Gegenwert in Landeswährungen 3 LÄNDERINFORMATIONEN 4 Argentinien: WTO-Berufungsinstanz verurteilt Importrestriktionen in Argentinien 4 Brasilien: WTO setzt Panel zur Untersuchung verschiedener brasilianischer Förderprogramme ein 4 China: Bedeutendste Reform des Investitionsrechts seit 30 Jahren geplant 4 Indo-German Hannover Fair April, Hannover 5 Indien Reduzierte Produktionssteuersätze Ende 2014 ausgelaufen 5 Indien: Merkblatt zu Visa-on-Arrival 5 USA: German Accelerator als Chance fur Jungunternehmer 6 USA: Aktualisierung der FDA-Registrierung ausländischer Lebensmittelbetriebe 6 Vietnam: Neue Regelungen für Visa zum in Kraft getreten 6 IM BLICKPUNKT 7 Drehkreuz Kolumbien - 5 Fragen an Thomas Voigt, Geschäftsführer der AHK Kolumbien. 7 Termine & Fristen 8 VERANSTALTUNGEN 9 TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT DER IHK SÜDLICHER OBERRHEIN 9 TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT ANDERER ORGANISATIONEN 12 MESSE 14 1

3 AKTUELLE HINWEISE AKTUELLE HINWEISE Vorsicht bei Geldüberweisungen nach China (AHK Greater China) Seit geraumer Zeit häufen sich bei den AHK Büros in China Anfragen deutscher Unternehmen bezüglich falscher Kontoinformationen von Lieferanten. Es scheint sich dabei um Hackerangriffe zu handeln, die per gestellte Zahlungsanforderungen des Lieferanten abfangen und dann diese abgeändert mit gefälschten Kontoinformationen an den Käufer weiterleiten. So machte beispielweise eine deutsche Firma eine Bestellung bei einem südchinesischen Schmucklieferanten mit Firmensitz in Hongkong und erhielt aber die Kontodaten eines komplett anderen Besitzers, auf dessen Konto der Rechnungsbetrag dann fälschlich überwiesen wurde. Erst später wurde der Fehler bemerkt, als die Hongkonger Firma beim deutschen Käufer wegen der noch ausstehenden Zahlung anfragte. Folgendes sollte daher beachtet / geprüft werden: 1. Stammt die Zahlungsforderung von derselben Adresse, mit der auch vorher bereits Kontakt bestand? 2. Selbst wenn dies der Fall ist, sollte besonders Vorsicht geboten sein, falls der Kontakt ohne SSL- Verschlüsselung läuft, was häufig bei kostenlosen Anbietern wie Yahoo, Hotmail, 163.com, Sohu.com u.a. der Fall ist. 3. Stimmt der Name des Kontoinhabers und der Ort des Bankkontos mit den ursprünglich übermittelten Kontaktund Kontodaten des Lieferanten überein? Es sollten niemals Überweisungen an Privatkonten erfolgen. 4. Ist der Schreibstil der auffällig anders? 5. Deckt sich die (Proforma)-Rechnung mit der von der Firma verwandten Schriftart, dem Stil und der Kontaktadresse? 6. Im Zweifelsfalle sollte unbedingt der Eingang der Rechnung und Details der Rechnung vom Lieferanten telefonisch noch einmal bestätigt werden. Wenn Sie bereits eine Zahlung an ein falsches Konto getätigt haben, sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrer Bank aufnehmen. Sofern die Überweisung noch nicht auf der Gegenseite gebucht wurde, lässt sich die Transaktion beispielsweise noch abbrechen. Die Bank in China oder Hongkong kann leider selten in solchen Fällen helfen. Falls es für einen Abbruch der Transaktion schon zu spät sein sollte, kann eventuell nur noch über eine Strafanzeige bei den örtlichen Behörden etwas erreicht werden. 2

4 RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN Mexiko: Carnet ATA Die nationale mexikanische Garantieorganisation (CANACO) teilt mit, dass sich die Strafen für eine verspätete Wiederausfuhr der Waren aus Mexiko erhöht haben und hat erneut darauf hingewiesen, dass eine Registrierung in Mexiko für die Zollabfertigung unbedingte Voraussetzung für die Carnet-Abfertigung ist. (DIHK-Rs. Vom ) Erstattung Vorsteuer D - CH Wenn Ihr Unternehmen diese Dienstleistungen im jeweils anderen Land in Deutschland oder in der Schweiz beansprucht und dort keine Umsätze tätigt, können Sie diese Vorsteuern zurückfordern. Für Treibstoffe/Benzin gilt das MWST-Rückerstattungsverfahren jedoch nicht weder in Deutschland noch in der Schweiz. Die Anträge für die Rechnungen 2014 müssen bis zum 30. Juni 2015 im jeweils anderen Land eingereicht werden. Für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ist das Bundeszentralamt für Steuern zuständig. Für in Deutschland ansässige Unternehmen die Eidgenössische Steuerverwaltung. Mehrwertsteuersätze in der EU Die Europäische Kommission hat die in den Mitgliedstaaten der EU anwendbaren Mehrwertsteuersätze mit Stand Januar 2015 aktuelle veröffentlicht. Die Publikation mit zahlreichen Details auch zu ermäßigten Sätzen und mehr finden Sie unter folgendem Link: de.pdf Verzicht auf förmliche Präferenznachweise - Gegenwert in Landeswährungen Für Sendungen bis zu EUR kann der Ausführer eine Ursprungserklärung auf der Rechnung abgeben, auf die Vorlage eines förmlichen Präferenznachweises (EUR1) wird verzichtet. Werden Rechnungen in anderen Währungen ausgestellt, so muss zur Ermittlung der Wertgrenze der Rechnungsbetrag in Euro umgerechnet werden. Die hierfür anzuwendenden Gegenwerte in Landeswährungen wurden für 2015 veröffentlicht und können über die Homepage des deutschen Zolls abgerufen werden: -> Fachthemen -> Warenursprung-Praeferenzen 3

5 LÄNDERINFORMATIONEN LÄNDERINFORMATIONEN Wir liefern Ihnen nachfolgend eine Auswahl von Kurzberichten. Zu den gekennzeichneten Berichten der gtai können Sie kostenlos bei der Redaktion ein umfangreicheres Dokument mit Hintergrundinformationen und Kontaktadressen beziehen. Argentinien: WTO-Berufungsinstanz verurteilt Importrestriktionen in Argentinien Bonn (gtai) - Das Berufungsgremium der WTO (Appellate Body) hat am entschieden, dass verschiedene Importbeschränkungen Argentiniens mit den WTO-Regeln unvereinbar sind. Beanstandet wurden vor allem die von ausländischen Unternehmen geforderte wertmäßige Kompensation von Importen durch Exporte, Vorgaben für Investitionen im Land und die eidesstattliche Voraberklärung für Importe (Declaración Jurada Anticipada de Importación). Das Berufungsgremium schloss sich damit einer früheren Entscheidung eines zur Untersuchung der Importrestriktionen einberufenen WTO-Panels an (siehe Meldung vom ) und forderte Argentinien nochmals auf, die Importrestriktionen zurückzunehmen. Die argentinische Regierung führte diese und weitere Importrestriktionen bereits in den Jahren 2011 und 2012 ein, was die EU, Japan und die USA im Mai 2012 dazu veranlasste, den Disput mit Argentinien hierüber vor die WTO zu bringen. Das daraufhin einberufene WTO-Panel hatte die Maßnahmen im Sommer 2014 als nicht WTOkonform verurteilt. Argentinien hatte gegen einige im Bericht des Panels aufgeführte Themen im September 2014 Berufung eingelegt. Brasilien: WTO setzt Panel zur Untersuchung verschiedener brasilianischer Förderprogramme ein Bonn (gtai) - Das Streitbeilegungsgremium der WTO (Dispute Settlement Body) hat auf Ersuchen der EU am ein Expertenpanel zu Untersuchung verschiedener brasilianischer Förderprogramme eingesetzt, die aus Sicht der EU brasilianischen Produkten aus den Sektoren Kfz, Informations- und Kommunikationstechnologie und Automatisierungstechnik Steuervorteile gegenüber EU-Produkten gewähren. Aus Sicht der EU erweitert Brasilien diese Programme kontinuierlich für eine stetig zunehmende Zahl von Branchen. Dies entspricht nach Einschätzung der EU nicht den WTO-Richtlinien. Brasilien steht nach wie vor auf dem Standpunkt, dass die Programme mit den WTO-Richtlinien konform sind und betonte, dies auch vor dem Panel darlegen zu wollen. Im Disput um die Steuervorteile für heimische Produkte hatte die EU im vergangenen Jahr zu-nächst erfolglos Konsultationen mit Brasilien geführt. Die Einsetzung des Panels ist der nächste Schritt im WTO-Streitbeilegungsverfahren. (Quelle: WTO) China: Bedeutendste Reform des Investitionsrechts seit 30 Jahren geplant (gtai) Am stellte das Ministry of Commerce den Entwurf eines Foreign Investment Laws (FIL) zur öffentlichen Kommentierung auf seine Internetseiten. Das vorgestellte Investitionsgesetz führt anstelle des Investment Guidance Catalogues eine Negative Investitionsliste ein. Die Negativliste führt auf, in welchen Industrien eine ausländische Investition eingeschränkt zulässig oder aber komplett verboten ist. Ausschließlich Investitionen in diesen Bereichen sollen in Zukunft der behördlichen Investitionsgenehmigungspflicht unterliegen. Die VR China nimmt erstmals VIE (Variable Interest Entity)-Konstruktionen in die offizielle Investitionslandschaft auf und holt diese damit aus der regulativen Grauzone. So stellt der Entwurf klar, dass auch die tatsächliche Beherrschung kraft vertraglicher Vereinbarungen ausländische Investition sein kann. Das Foreign Investment Law erweitert auf der anderen Seite den Überprüfungsradius der National Security Control. Im Unterschied zum bisherigen System werden alle Branchen vom Anwendungsbereich der Kontrollvorgaben erfasst, wenn Annahmen bestehen, dass durch die Neugründung eines Unternehmens oder im Rahmen von Merger&Acquisition-Transaktionen sicherheitsrelevante Aspekte berührt werden. Mit Inkrafttreten des Investitionsgesetzes werden die bislang bestehenden wesentlichen Gesetze zu ausländischen Investitionen in China, das Wholly Foreign Owned Enterprise Law, das Equity Joint Venture Law sowie 4

6 LÄNDERINFORMATIONEN das Contractual Joint Venture Law nebst ihren Umsetzungsbestimmungen außer Kraft treten. Ausländische Investitionen werden hingegen vollumfänglich chinesischen Regelungen beispielsweise des Gesellschaftsgesetzes unterworfen. Dieses findet bislang immer nur Anwendung, wenn die FIE-Gesetze keine Sonderregelungen treffen. Bis zum können interessierte Bürger, Institutionen und Unternehmen unter den auf der Seite angegebenen Kontaktdaten den ersten Entwurf des neuen FIL kommentieren. Das Foreign Investment Law soll bis 2017 verabschiedet werden und in Kraft treten. Indo-German Hannover Fair April, Hannover Indien wird dieses Jahr wiederholt Partnerland der Hannover Messe. Auf der Messe wird es mehrere indische Pavillons geben und die Deutsch-Indische Handelskammer organisiert einen rund 500 m² großen deutschindischen Messestand für deutsche Firmen in Indien unter dem Motto: Make in India Made in Germany. Hier soll kompakt gezeigt werden, was die Deutschland AG in Indien produziert und an Dienstleistungen erbringt, einschließlich Logistik, Finanzen und Abwicklung. Auf der Ausstellungsfläche des Indo-German Pavillon in Halle 16 können deutsche und indische Unternehmen Ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren und hierzu Ausstellungsflächen verschiedener Größen im Indo-German Pavillon anmieten. Es soll ebenfalls einen Stand zu den Ausbildungsaktivitäten der Kammer und ausgewählter deutscher Firmen in Indien geben. Hier ist Deutschland für Herrn Modi das Vorbild kein Make in India ohne Skill in India. Standpläne und Preisinformationen erhalten Sie bei Frau Tanu Ailawadi, Tel / , in Neu Delhi. Indien Reduzierte Produktionssteuersätze Ende 2014 ausgelaufen Ab dem gilt wieder der Normalsteuersatz von 12% der Countervailing Duty of Excise (CVD) für W a- ren aus den HS-Kapiteln 84 und 85 des Zolltarifs. Die Steuersenkung auf 10% war von der Vorgängerregierung im Februar 2014 für diese Maschinenbauerzeugnisse sowie elektrotechnischen und elektronischen Waren verfügt und von der neuen Regierung unter Premierminister Modi bis Ende 2014 verlängert worden. Gleichzeitig sind zudem die von der Vorgängerregierung verfügten Steuerbegünstigungen für Kraftfahrzeuge ausgelaufen. Demnach gelten ab dem wieder die Steuersätze von 30% für SUVs, 24% für Mittelklassefahrzeuge sowie 27% für große Luxusfahrzeuge. Kleinwagen, Nutzfahrzeuge und Motorräder unterliegen wieder dem alten Steuersatz von 12%. Zoll/Zoll/_zoll_aktuell,did= html?channel=alert_channel_gtai_2 Indien: Merkblatt zu Visa-on-Arrival Für deutsche Touristen und Geschäftsreisende ist seit dem 01. Dezember eine Einreise nach Indien mit einem Visa-on- Arrival möglich. Das Visa-on-Arrival kann maximal zweimal jährlich beantragt werden und ist für 30 Tage bei Einreise über die Flughäfen in Bangalore, Chennai, Kochi, Delhi, Goa, Hyderabad, Kolkata, Mumbai und Thiruvananthapuram gültig. Die AHK Indien hat das neue Visa bereits getestet und ein Merkblatt mit allen notwendigen Informationen zum Visa-on-Arrival in Indien zusammengestellt. Dieses erhalten Sie auf Anfrage bei der Redaktion. 5

7 LÄNDERINFORMATIONEN USA: German Accelerator als Chance für Jungunternehmer / Bewerbungsfrist lauft noch bis (gtai) Mit dem German Accelerator Programm unterstutzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie deutsche Start-ups aus der Technologie-Branche (German tech startups) mit einer intensiven Betreuung beim Eintritt in den US-amerikanischen Markt. Interessierte Jungunternehmer können sich noch bis bewerben. Weitere Informationen zum Thema: BMWi: Webseite des German Accelerator: USA: Aktualisierung der FDA-Registrierung ausländischer Lebensmittelbetriebe Bonn (gtai) - Voranmeldungen von Lebensmittelsendungen muss ab dem eine erneuerte Registrierungsnummer der Lieferanten zugeordnet sein. Die Zollabfertigung erfolgt nur mit gültiger Registrierung. Sendungen ohne gültige Registrierungsnummer werden bei Ankunft in den USA einbehalten. Die Registrierung ist seit Ende 2003 obligatorisch für ausländische und inländische Hersteller, verarbeitende Betriebe, Verpackungs- und Lagerbetriebe von Lebensmitteln. Seit Inkrafttreten des Food Safety Modernization Act (FSMA) aus dem Jahr 2011 ist die Registrierung alle zwei Jahre, immer in Jahren mit gerader Jahreszahl, in der Zeitspanne zwischen dem und dem zu erneuern (Biennial Registration Renewal). Erneuerungen von Unternehmensregistrierungen hätten also bis zum erfolgen müssen. Versäumnisse führen zum Erlöschen der Registrierung, stellen gemäß FD&C Act eine unerlaubte Handlung dar und können zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Registrierung sollte im Regelfall elektronisch erfolgen. Ausländische Unternehmen müssen im Rahmen einer Erstregistrierung der FDA einen US-Agenten benennen, der der Behörde als direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht. Zusätzlich sind Lebensmittelsendungen von ausländischen Herstellern vor Ankunft im US-Eingangshafen bei der FDA elektronisch anzumelden. Die Voranmeldung kann vom Produkthersteller, Importeur, Exporteur, Zollagenten oder dem US-Agenten eines ausländischen Betriebes abgegeben werden. Deutsche Unternehmen, die regelmäßig Lebensmittel in die USA exportieren und eine Erneuerung ihrer Registrierung bis zum trotzdem versäumt haben, sollten sich umgehend mit ihrem US-Agenten bzw. mit der FDA in Verbindung setzen: Tel.: oder Vietnam: Neue Regelungen für Visa zum in Kraft getreten (gtai) Zum hat Vietnam ein Bündel wichtiger Gesetzesreformen in Kraft gesetzt. Unter anderem wird das überarbeitete Law on Entry, Exit, Transit and Residence of Foreigners wirksam. Das Gesetz erweitert die Anzahl der zur Verfügung stehenden Visaarten auf 20. Die einzelnen Visa unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der möglichen Aufenthaltsdauer. So ist das für Entsendungen in ein vietnamesisches Tochterunternehmen bestimmte DN-Visum ("issued to people who come to work with companies in Vietnam") auf ein Jahr beschränkt. Auch ausländische Leiter einer vietnamesischen Repräsentanz (Visum NN2) müssen nach Ablauf eines Jahres eine Visumsverlängerung beantragen. Zudem stellt das Gesetz noch einmal klar, dass grundsätzlich Arbeitsvisa nur erteilt werden, wenn eine Arbeitsgenehmigung vorliegt. Auch Touristen benötigen nach wie vor ein Visum, um nach Vietnam einzureisen. Bestrebungen des Ministry of Transport und des Ministry of Tourism, deutschen Touristen ab dem eine visumsfreie Einreise (Visa- Waiver) zu ermöglichen, konnten sich nicht durchsetzen. 6

8 IM BLICKPUNKT IM BLICKPUNKT Drehkreuz Kolumbien 5 Fragen an Thomas Voigt, Geschäftsführer der AHK Kolumbien. (DIHK Berlin) Im letzten Jahr wurde Kolumbien von der Bundesregierung als eines von sechs Top-Exportmärkten definiert führt es das Weltbank-Ranking der wirtschaftsfreundlichsten Staaten Latein- und Südamerikas an: Dank staatlicher Infrastrukturausgaben, zahlreicher Freizonen und seinem Zugang zu Pazifik und Atlantik ist Kolumbien für deutsche Unter-nehmen sehr attraktiv. Mit Thomas Voigt, Geschäftsführer der AHK Kolumbien, sprechen wir über den aktuellen Boom, die Zukunft und Sicherheitslage des Landes. Die Bank HSBC geht davon aus, dass Kolumbien 2050 zu den 30 größten Volkswirtschaften der Welt zählt. Ist das Land der Hoffnungsträger Lateinund Südamerikas? Voigt: Viele Länder Latein- und Südamerikas entwickeln sich wirtschaftlich gut, aber keines so gut wie Kolumbien: 2014 ist das Bruttoinlandsprodukt um 4,8 Prozent gewachsen, mehr als das Doppelte der Gesamtregion. Die Inflation liegt bei gerade einmal 3,6 Prozent, nur in Peru ist es weniger. Kolumbien entwickelt sich mit seiner großen Stabilität, dem beträchtlichen Binnenmarkt und seiner starken Volkswirtschaft als Drehkreuz für die gesamte Region und zieht damit andere Länder mit. Geht die positive Exportentwicklung auch auf das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien zurück, das im August 2013 in Kraft trat? Voigt: Der aktuelle Boom geht noch nicht auf das Abkommen zurück, dafür sind 1,5 Jahre zu kurz. Aber wir erkennen Veränderungen. Zwar sehen wir mit Sorge die Zunahme nichttarifärer Handelshemmnisse von Seiten Kolumbiens, an deren Behebung wir zusammen mit der EU-Kommission arbeiten. Vor allem aber sehen wir die Vorteile wie sinkende Zölle, was deutsche Unternehmen gegenüber amerikanischen wettbewerbsfähiger macht, und ein stark wachsendes Interesse an Europa und Deutschland. Bei Kolumbien denken viele zuerst an Rebellen, Farc und Drogenanbau. Wie ist die Sicherheitslage für Mitarbeiter und Investitionen? Voigt: Die Realität hat mit dem Image Kolumbiens aufgrund seiner Vergangenheit wenig zu tun. Natürlich ist Kolumbien nicht Mitteleuropa. Die Sicherheitslage hat sich aber extrem gebessert und ist fast überall deutlich besser als in vielen lateinamerikanischen Ländern, gerade in den Großstädten: Die Drogenkartelle wurden weitestgehend zerschlagen, die Guerilla in entlegene Landesteile zurückgedrängt. Gerade in den Großstädten und wirtschaftlichen Zentren sind Investition und Mitarbeiter sicher. Die AHK Kolumbien feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Auf welchen Erfolg sind Sie besonders stolz? Voigt: Vor allem darauf, dass wir sehr hohes Vertrauen genießen und als zuverlässiger Partner akzeptiert sind. Die AHK war seit ihrer Gründung immer vor Ort, in stabilen wie in turbulenten Zeiten. Auch dieses Vertrauen hat dazu geführt, dass die deutsch-kolumbianischen Wirtschaftsbeziehungen hervorragend sind, Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Kolumbiens ist und wir über 300 Mitglieder haben. Eine relativ neue Dienstleistung in Ihrem Angebot ist der Aufbau einer virtuellen Präsenz in Kolumbien. Was genau ist das? Voigt: Eine fantastische Dienstleistung für Firmen, die in den Markt eintreten wollen, ohne gleich mit eigener Vertriebsstruktur und Personal einzusteigen. Wir bieten diese Präsenz: Mit festen Ansprechpartnern, einer Adresse, eigener Telefonnummer. 7

9 IM BLICKPUNKT Wir beantworten Anfragen zu vereinbarten Themen, vermitteln Kontakte für weitergehende Fragen, gehen für Unternehmen auf Messen oder halten Präsentationen. Kurzum: Wir tun alles, was eine Vertriebsabteilung machen würde. Unternehmen sind also präsent, ohne vor Ort zu sein und können den Markt so erst einmal für sich testen. Beenden Sie bitte folgenden Satz: Export nach und Investitionen in Kolumbien lohnen sich, weil... Voigt: Kolumbien mit fast 50 Millionen Einwohnern derzeit ein Wirtschaftswunder erlebt, das fast mit dem Europas in den 50er Jahren vergleichbar ist. Zur AHK: Gründungsjahr: 1935 Standorte: Bogotá und Medellín Kontakt: Thomas Voigt, E. T. +57 (1) Termine & Fristen : Einfuhr- und Ausfuhranmeldungen für die Schweiz sind verpflichtend elektronisch abzugeben : An der Grenze Weil/Rhein Autobahn hat das Transito-Verfahren begonnen, eine Eröffnung von Versandscheinen an der Grenze ist nun endgültig nicht mehr möglich haben die Sicherheitserklärungen der Bekannten Versender keine Gültigkeit mehr. Bekannter Versender sind nur noch vom Luftfahrtbundesamt zertifizierte Unternehmen : Das reformierte deutsche Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und Außenwirtschaftsverordnung (AWV) sind in Kraft : Der Unionszollkodex (UZK) ist in Kraft getreten und ersetzt den Modernisierten Zollkodex (MZK); Er findet 30 Monate nach Inkrafttreten Anwendung, zum 1. Mai : Verbindliche Anwendung der neuen Nachweispflichten bei umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen : Es gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien : Durch Anwendung der EU Verordnung zum Allgemeinen Präferenzsystem (APS) entfallen Zollvergünstigungen für eine Reihe von Ländern Neues Reisekostenrecht ab Bereits seit 2012 stehen verschiedene Änderungen im Reisekostenrecht an, die erstmals ab 2014 zur Anwendung kommen werden : Ende der Übergangsregelung für die Verwendung von Empfängerlisten in Papierform bei der Einfuhr : Der UZK wird angewendet, Delegierte Rechtsakte sowie Durchführungsrechtsakte müssen fertig sein 8

10 VERANSTALTUNGEN VERANSTALTUNGEN TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT DER IHK SÜDLICHER OBERRHEIN 25.Februar :00 17:00 Uhr, Lahr Frankreich 2015 Recht und Steuern aktuell Im Laufe des Jahres 2014 und zum Jahreswechsel 2015 sind bedeutende gesetzliche Änderungen in verschiedenen Rechtsgebieten in Kraft getreten, die in dieser Veranstaltung kurz und praxisrelevant dargestellt werden. Teilnahmegebühr: 50, Euro 26. Februar 2015 Betriebsprüfung durch das Hauptzollamt 09:00 16:30 Uhr, Freiburg Um Zollprüfungen ohne Beanstandungen zu gewährleisten, müssen sich Unternehmen sorgfältig darauf vorbereiten. Ein nachteiliges Prüfungsergebnis kann mit einer Nacherhebung von Abgaben verbunden sein, auch besteht die Möglichkeit dass sich Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit ergeben. Dieses Seminar soll die Hintergründe sowie die Methodik von Prüfungen und Steueraufsichtsmaßnahmen darstellen und Sie rechtssicher und systematisch auf eine (digitale) Betriebsprüfung vorbereiten. Teilnahmegebühr: 210, Euro 4. März 2015 Workshop: Spezialitäten Zoll 09:00-16:00 Uhr, Lahr Das Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bietet eine Vielzahl von Spezialitäten, mit denen die Sachbearbeiter im täglichen Geschäft konfrontiert werden. Ziel der Veranstaltung am ist es, den Teilnehmern praktische Handlungsempfehlungen für das Handling von besonderen Zollverfahren wie z.b. Rückwaren, Garantiefällen oder Reparaturen zu geben. Anhand von konkreten Beispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, diese Spezialfälle abzuwickeln. Teilnahmegebühr: 360, Euro Ansprechpartnerin: Carolin Hildinger, Tel.: , 4. März 2015 USA Chancen nutzen, Risiken erkennen! 09:30-12:30 Uhr, Freiburg Welches Potenzial bietet der US-Markt für deutsche Produkte? Welche Vertriebswege kommen in Frage? Wie sind Eigentumsvorbehalt, Produkthaftung etc. geregelt? Welches sind die kritischen Eckpunkte des U.S.- Steuersystems? In unserer Veranstaltung können Sie sich über diese und viele weitere Fragen zum Markteintritt und Ausbau Ihrer Aktivitäten in den USA informieren. Teilnahmegebühr: 105, Euro 5. März 2015 Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen 09:00 13:00 Uhr, Lahr Die Veranstaltung zeigt die rechtlichen Grundlagen für die Ermittlung des handelspolitischen Ursprungs nach dem Zollkodex auf und gibt praktische Hinweise zum Ausfüllen des Formulars. Teilnahmegebühr: 105, Euro 9. März 2015 Arbeitskreis Export 17:30 ca. 19:30 Uhr, Endingen Aktuelle Themen rund um Zoll und Logistik stehen im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen des offenen Arbeitskreises. Kurze Referate und Einführungen bilden die Grundlage von Erfahrungsaustausch und Gesprächen. Teilnahmegebühr: kostenfrei 9

11 VERANSTALTUNGEN 11. März 2015 Exportkontrolle Teil des Risikomanagements im Unternehmen 09:00 16:30 Uhr, Lahr Dieses Seminar vermittelt Ihnen einen roten Faden durch das komplexe System des Exportkontrollrechts. Sie erhalten praktische Tipps zur Optimierung Ihrer innerbetrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation, um illegale Beschaffungsaktivitäten rechtzeitig zu erkennen und Ihr persönliches Risiko zu minimieren. Das Seminar leistet somit einen wertvollen Beitrag zum operativen Risikomanagement in Ihrem Unternehmen. Teilnahmegebühr: 210, Euro 12. März 2015 Wirtschaftstag Nordafrika Freiburg Der Wirtschaftstag soll Unternehmen wichtige Markttrends sowie das grundlegende Rüstzeug an vertriebsstrategischen, rechtlichen und interkulturellen Informationen für Geschäfte in Ägypten, Algerien, Marokko und Tunesien vermitteln. Teilnahmegebühr: 50,- Euro 24. März 2015 Schweiz Vertrieb stärken Freiburg In der Schweiz erfolgreich zu sein, setzt gründlich Marktrecherche und eine richtige Vertriebsstruktur voraus. In vielen Fällen ist eine eigene Präsenz im Land sinnvoll. Wie plane ich meinen Markteinstieg? Welche unternehmerische Betätigung ist die richtige? Lernen Sie in der Veranstaltung mehr über unsere Nachbarn, um Ihre Geschäfte gut vorbereitet aufzubauen. Teilnahmegebühr: 105, Euro 21. April 2015 Zollforum Baden-Württemberg 09:00 17:00 Uhr, Freiburg Mit ausgewiesenen Experten im Referententeam, fachlich kompetent konzipiert und kompakt im Veranstaltungsformat sorgt das Zollforum Baden-Württemberg regelmäßig für aktuelles und gesichertes Wissen im Auslandsgeschäft. Teilnahmegebühr: 250, Euro zzgl. MwSt. / Ansprechpartnerin: Carolin Hildinger, Tel.: 0711/ , April 2015 Lieferung von Wein Verbrauchsteuerrechtliche Abwicklung und 09:00 13:00 Uhr, Lahr Dokumente In dieser Veranstaltung wird vermittelt, wie der Versand von Wein unter verbrauchssteuerrechtlichen Gesichtspunkten je nach Status des Abnehmers abgewickelt werden muss. Teilnahmegebühr: 105, Euro 27. April 2015 EMCS-Workshop 09:00 13:00 Uhr, Lahr EMCS ist das EDV-gestützte Beförderungs- und Kontrollsystem für verbrauchssteuerpflichtige Waren, welches anhand von Praxisfällen ausführlich erläutert wird. Teilnahmegebühr: 50, Euro 10

12 VERANSTALTUNGEN 29. April 2015 Schweiz - Warenexport in der Praxis ca Uhr, Weil a. Rhein Das Seminar erläutert die Zollabfertigung von Warenausfuhren aus der deutschen und der Schweizer Perspektive. Welche Zollverfahren gibt es, wie melde ich Reparaturen an, was ist bei Montagen zu beachten. Eine Besichtigung der Zollanlage zur Veranschaulichung der Abfertigungsprozesse bildet den Abschluss. Teilnahmegebühr: 105, Euro 4. Mai 2015 Lieferantenerklärungen Bedeutung, Regeln, Konsequenzen 09:00 17:00 Uhr, Lahr Als Nachweis des Präferenzursprungs wird von Kunden innerhalb der EG oft die Ausstellung von Lieferantenerklärungen seit 2006 auch mit Kumulierungsvermerk verlangt. Lieferantenerklärungen gehören zu den am häufigsten ausgestellten Dokumenten im Außenhandel und werden ohne behördliche Mitwirkung abgegeben. Teilnahmegebühr: 210, Euro 11. Mai 2015 Praktische Übungen in der Erstellung kompletter Zoll- und Versandpapiere 09:00 16:30 Uhr, Lahr für EU und Drittländer Bei der Abwicklung von Exportgeschäften wird eine weitaus größere Zahl unterschiedlicher Dokumente benötigt als im Inlandsgeschäft. Besonders für Export-Neulinge ist es oft nicht einfach, den Überblick zu behalten, wann welches Papier benötigt wird und wie es auszufüllen ist. Das Seminar soll Verständnis für die Bedeutung der verschiedenen Papiere vermitteln, gleichzeitig wird das ordnungsgemäße Ausfüllen der verschiedenen Formulare und Papiere, einschl. Frachtpapiere, an praktischen Fallbeispielen geübt. Teilnahmegebühr: 210, Euro 17. Juni 2015 Gewusst wie Die Importabwicklung 09:00 17:00 Uhr, Lahr Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer die grundlegenden Fachbegriffe und Zusammenhänge des allgemeinen Zollrechts kennen, die verschiedenen Verzollungsmöglichkeiten durch das Kennenlernen der unterschiedlichen Abfertigungsvarianten bei der Einfuhr in Anspruch nehmen können, selbstständig die Tätigkeiten für die Abfertigung von Waren zum freien Verkehr durchführen können, einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten von vereinfachten Zollverfahren bei der Einfuhr erhalten Teilnahmegebühr: 210, Euro Änderungen vorbehalten Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen erhalten Sie unter oder bei: Christine Richmann Tel.: Fax:

13 VERANSTALTUNGEN TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT ANDERER ORGANISATIONEN Hinweise auf bundesweite und internationale Veranstaltungen im Bereich Außenwirtschaft finden Sie im Internet über das Außenwirtschaftsportal ixpos: (-> ixpos-kalender) Messetermine können Sie auch beim Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.v. (www.auma.de) recherchieren. (siehe Rubrik Messe ) Unternehmerreise für deutsche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter nach Costa Rica vom 19. bis 23. April Den Teilnehmern der Reise wird die Gelegenheit geboten, sich in Meetings mit zahlreichen Akteuren aus den Bereichen Hochtechnologie und Life-Science einen umfassenden Überblick über die Investitionsmöglichkeiten in diesen Sektoren zu machen. Ergänzend wird das Programm von politischen Gesprächen sowie Treffen mit wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Institutionen flankiert sein. Costa Rica hat sich als Schlüsselstandort für angesehene internationale Unternehmen etabliert, die in verschiedenen Bereichen wie Industrie, fortgeschrittene Fertigungstechnik, medizinische Geräte und Dienstleistungen tätig sind. Mehr als 250 multinationale High-Tech Unternehmen haben sich in den letzten Jahren vor Ort niedergelassen. Das Land verfügt über gut ausgebildete Fachkräfte, ein stabiles und transparentes Geschäftsklima sowie eine gute Infrastruktur. Detaillierte Informationen zur Reise finden Sie hier: Programm, Anmeldeformular sowie wichtige Reise- und Kosteninformationen. Anmeldeschluss ist Montag, der 09. März Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Manuel Neumann, Tel.: +49 (0) , Lateinamerika Verein e.v. (LAV) Asociación Empresarial para América Latina Business Association for Latin America, Raboisen 32, Hamburg, Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) , USA: Chancen und konkrete Geschäftsanbahnung für kleine und mittlere deutsche Maschinenbauer Aufgrund der guten Geschäftsaussichten für den deutschen Werkzeugbau, Sondermaschinenbau, die Automations- und Prozesstechnik in den USA, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine geförderte Geschäftsanbahnungsreise vom 8. bis 12. Juni 2015 nach Chicago und Detroit an. Die Reise richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die als Zulieferer der Automobilindustrie oder der lebensmittelverarbeitenden Industrie neue Kunden suchen oder bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen wollen. Bitte entnehmen Sie die Einzelheiten dem beigefügten Programm und den Anmeldeunterlagen für die Geschäftsanbahnungsreise. Kontakt: Bernd Krey, Handwerkskammer zu Koeln, tel.: +49 (0) , 12

14 VERANSTALTUNGEN Die IHK-Exportakademie erweitert als landesweite Bildungsinstitution das Weiterbildungs- und Seminarprogramm der Industrie- und Handelskammer. Das Angebot richtet sich mit seinen Seminaren und Zertifikatslehrgänge an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen im Südwesten. Ziel ist, Themen vertiefend und mit hoher fachlicher Spezialisierung anzubieten. Das vollständige Programm finden Sie unter: - Seminare IHK Unternehmerreisen Die Erschließung neuer und der Ausbau bestehender Auslandsmärkte sind für die stark exportabhängige badenwürttembergische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Gerade in schwierigen Zeiten bedarf es besonderen Einsatzes und verlässlicher Partner, um das Auslandsgeschäft auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre zu halten. Je besser und intensiver die Marktkenntnisse sind, desto erfolgreicher verläuft das Auslandsgeschäft. Aus diesem Grund bietet das Land Baden-Württemberg seinen Unternehmen zahlreiche Maßnahmen zur Außenwirtschaftsförderung an. Die Vermarktung Baden-Württembergs als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wird von Baden-Württemberg International (bw-i), der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, betreut. Zur Komplementierung des Landesangebots initiieren und fördern die Industrie- und Handelskammern in Baden- Württemberg eigene Projekte zur Markterschließung im Ausland. Die IHKs fördern verschiedene Projekte, um baden-württembergische Unternehmen beim Aufbau oder der Intensivierung ihres Auslandsengagements zu unterstützen. Nachfolgend finden Sie Informationen sowie die Ansprechpartner zu einzelnen Reisen: - Unternehmerreisen Standortförderung und Internationalisierung als moderne Dienstleistung: Baden-Württemberg ist in unterschiedlichsten Bereichen stark mit dem Ausland verflochten. Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sind dabei nur beispielhaft zu nennende Sektoren. Aufgabe von Baden-Württemberg International ist es, die Internationalisierung des Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungsstandortes Baden-Württemberg zu begleiten und auszubauen. Das Aufgabenfeld von Baden-Württemberg International umfasst die Anbahnung von internationalen Firmenkooperationen durch Markterschließungsmaßnahmen in den wichtigsten Weltmärkten, das Standortmarketing für den Wirtschafts-, Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulstandort Baden-Württemberg im In- und Ausland, die Begleitung ausländischer Unternehmensinvestitionen in Baden-Württemberg sowie die Durchführung von Projekten in ausgewählten Zielländern. Das Gesamtprogramm finden Sie im Internet unter: 13

15 MESSE Messebeteiligungen im Ausland sind ein sehr wichtiges und effizientes Mittel, um in einen Markt einzusteigen, bestehende Geschäfte auszubauen oder Kontakte zu Kunden zu pflegen. Oftmals sind Messeauftritte jedoch mit sehr hohen Kosten verbunden, die ein einzelnes Unternehmen nur schwer tragen kann. Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.v. erstellt in Zusammenarbeit mit Branchenverbänden, Wirtschaftsvertretern u.a ein Auslandsmesseprogramm. Die darin aufgenommenen Messen bieten deutschen Firmen eine Beteiligung unter begünstigten Konditionen. Das vollständige Programm kann eingesehen werden unter: Die AHKM, in Zusammenarbeit mit der Germany Trade and Invest (gtai) verfasst, mit Sorgfalt zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Die Bonität der erwähnten Firmen und Personen wurde nicht überprüft. Angebotene Unterlagen werden drei Monate ab Erscheinungsdatum reserviert. Impressum: Herausgeber: Redaktion: Industrie- und Handelskammer Martina Weinhold Südlicher Oberrhein Susi Tölzel Schnewlinstr Frédéric Carrière Freiburg Tel / Fax 0761 / Redaktionsschluss:

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