Klimawandel: Herausforderung des Jahrhunderts. Senioren-Universität Luzern. Thomas Stocker

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Klimawandel: Herausforderung des Jahrhunderts. Senioren-Universität Luzern. Thomas Stocker"

Transkript

1 Senioren-Universität Luzern Klimawandel: Herausforderung des Jahrhunderts Thomas Stocker Physikalisches Institut Oeschger Zentrum für Klimaforschung Universität Bern

2

3 Senioren-Universität Luzern 1. Klimaforschung im Eis 2. Klima-Fakten 3. Klima-Aussichten 4. Sind Klima-Ziele noch erreichbar?

4 Letzte grosse Eiszeit vor 20'000 Jahren global ca. 4 C kälter, ca. 15 C kälter in Grönland 3'500 m hohe Eisschilder in Nordamerika und Skandinavien Meeresspiegel 120 m tiefer Bering-Strasse geschlossen: Landbrücke Asien-Alaska Meereiskante bei Irland, Polarfront bei Portugal

5 Die Schweiz in der Eiszeit vor 20'000 Jahren ZÜRICH ST. GALLEN LUZERN BERN DISENTIS BRIG GENF LUGANO (swisstopo, 2010)

6 Thule NEEM N, E Kangerlussuaq

7

8

9

10

11

12 27. Juli 2010 Letztes Kernstück aus m Tiefe NEEM Station N, E

13 m -45 C, 2892 müm 6.4 cm(h 2 O)/a Total: m Eis ~ 800'000 Jahre m -54 C, 3233 müm 2.5 cm(h 2 O)/a

14 Senioren-Universität Luzern 1. Klimaforschung im Eis 2. Klima-Fakten 3. Klima-Aussichten 4. Sind Klima-Ziele noch erreichbar?

15 Fakt 1: CO 2 Gehalt 30% höher als je seit 800'000 Jahren +30% 2012 CO 2 Konzentration (ppm) 1000 Jahre vor heute (Lüthi et al.,2008, NOAA)

16 Fakt 1: CO 2 Gehalt 30% höher als je seit 800'000 Jahren letzte 650'000 Jahre letzte 10'000 Jahre letzte 200 Jahre letzte 50 Jahre

17 2012 Temperatur Änderung ( C) (NASA GISS, 2013) Fakt 2: Erwärmung einzigartig in den letzten 130 Jahren C Nord-Hemisphäre Süd-Hemisphäre

18 Fakt 3: Grönland verliert ca. 200 Mia Tonnen Eis pro Jahr

19 (Harig and Simons, 2012) Fakt 3: Grönland verliert ca. 200 Mia Tonnen Eis pro Jahr 200 Mia Tonnen / Jahr Änderung der Masse (Mia t / Jahr)

20 Fakt 4: Veränderungen in der Schweiz Nullgradgrenze (m.ü.m.) Winter Sommer Anstieg: ~ 60 m / 10 Jahre (BAFU, 2013)

21 (BAFU, 2013) Fakt 4: Veränderungen in der Schweiz Anzahl Tropennächte (T min > 20 C)

22 Senioren-Universität Luzern 1. Klimaforschung im Eis 2. Klima-Fakten 3. Klima-Aussichten 4. Sind Klima-Ziele noch erreichbar?

23 Klimamodell = mathematische Darstellung des Klimas ~(100 km) 2 Atmosphäre Ozean Meereis Vegetation Stoffkreisläufe

24 Globale Erwärmung je nach Szenario Emissionen hoch 3.6 C Emissionen niedrig 1.8 C (IPCC, 2007, Fig. SPM-5)

25 Verstärkte Erwärmung auf Kontinenten und in der Arktis A (IPCC, 2007, Fig. SPM-6)

26 Verstärkter Wasserkreislauf: Mehr Dürre, mehr Regen A1B 2100 (IPCC, 2007, Fig. SPM-7)

27 Erwärmung in der Schweiz Nordostschweiz +2.6 C im Sommer +2.3 C im Winter (CH2011) Änderung der Temperatur ( C)

28 Internationale Anstrengungen zum Klimawandel "Climate change is one of the greatest challenges of our time" Copenhagen Accord (2009) 1992 Rio Stabilisierung der CO 2 Konzentrationen 1998 Kyoto Reduktion der CO 2 Emissionen um 5% 2009 Kopenhagen Klimaziel 2 C

29 Senioren-Universität Luzern 1. Klimaforschung im Eis 2. Klima-Fakten 3. Klima-Aussichten 4. Sind Klima-Ziele noch erreichbar?

30 (Le Queré et al., 2009) CO 2 Emissionen steigen unvermindert an CO2 Emissionen (Mia Tonnen C/Jahr)

31 Intelligentes Handeln dank Wissenschaft Die Wissenschaft liefert politik-relevante Erkenntnisse: Die Gesamtmenge des ausgestossenen CO 2 bestimmt die maximale Erwärmung. Der Zeitpunkt der Klimaschutz-Massnahmen bestimmt die erforderlichen Reduktionen für ein gewähltes Klimaziel. Verschobener Klimaschutz vernichtet Handlungsoptionen.

32 Klima-Ziel 2 C: Mögliche Emissionspfade CO2 Emissionen (Mia Tonnen C/Jahr) 2020 Fläche = Gesamtmenge CO 2

33 Klima-Ziel 2 C: Mögliche Emissionspfade CO2 Emissionen (Mia Tonnen C/Jahr)

34 (Stocker, 2012) Reduktion der CO 2 Emissionen: Je später desto stärker Emissionsreduktion (% pro Jahr) Beginn der CO 2 Emissionsreduktion

35 (Stocker, 2012) Die zunehmende Unerreichbarkeit von Klimazielen Vereinbartes Klimaziel ( C) Beginn der CO 2 Emissionsreduktion

36 Vereinbartes Klimaziel ( C) (Stocker, 2012) Die zunehmende Unerreichbarkeit von Klimazielen Unerreichbare Klimaziele

37 Klimawandel, Klimaschutz Klimawandel: Eindeutig und ungewöhnlich CO 2 Emissionen bestimmen Ausmass Klimaschutz: Intelligent handeln = Emissionen reduzieren Aufschub = Verlust von möglichen Klimazielen M. Bader, Sonntagszeitung

38 Patrick Chappatte, NZZ am Sonntag

Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen

Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen Fortunat Joos Klima- und Umweltphysik, Physikalisches Institut, Universität Bern Sidlerstr. 5, CH-3012 Bern Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig und wird

Mehr

Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf. Inhalt

Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf. Inhalt Auswirkungen des Sommers 2003 in Europa Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology 1 Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf Reto Stöckli (ETH

Mehr

Ist der Klimawandel menschengemacht?

Ist der Klimawandel menschengemacht? 1 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology Ist der Klimawandel menschengemacht? Christoph Schär Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch/people/schaer

Mehr

Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz. www.kwis-rlp.de. Philipp Reiter Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen

Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz. www.kwis-rlp.de. Philipp Reiter Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz www.kwis-rlp.de Philipp Reiter Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz" - Philipp Reiter 1 Inhalt

Mehr

Globale Erwärmung Fiktion oder Wirklichkeit. Dr. Felix Blumer KKL, Frühjahr 2014

Globale Erwärmung Fiktion oder Wirklichkeit. Dr. Felix Blumer KKL, Frühjahr 2014 Globale Erwärmung Fiktion oder Wirklichkeit Dr. Felix Blumer KKL, Frühjahr 2014 Klimaveränderung oder Pech? Themenkreise Temperaturverlauf in der Vergangenheit Erwartete Temperaturentwicklung Faktor Niederschlag

Mehr

Die Fieberkurve des Planeten Erde

Die Fieberkurve des Planeten Erde 10. St. Galler Infekttag, 21. April 2005 1 Die Fieberkurve des Planeten Erde Prof. Christoph Schär Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich schaer@env.ethz.ch Eidgenössische Technische Hochschule

Mehr

6. DIE KONTINENTE. Afrika ist der 3. größte Kontinent. Er hat eine Oberfläche von 30 Millionen km2

6. DIE KONTINENTE. Afrika ist der 3. größte Kontinent. Er hat eine Oberfläche von 30 Millionen km2 6. DIE KONTINENTE 1. AFRIKA Afrika ist der 3. größte Kontinent. Er hat eine Oberfläche von 30 Millionen km2 Flüsse und Seen Der Nil fliesst vom Süden nach Norden und andere Flüsse vom Osten nach Westen

Mehr

Vermeidung/Reduktion von CO 2. Emission durch Erdwärmespeicher. Ladislaus Rybach GEOWATT AG Zurich Prof.em. ETH Zürich

Vermeidung/Reduktion von CO 2. Emission durch Erdwärmespeicher. Ladislaus Rybach GEOWATT AG Zurich Prof.em. ETH Zürich Vermeidung/Reduktion von CO 2 Emission durch Erdwärmespeicher Ladislaus Rybach GEOWATT AG Zurich Prof.em. ETH Zürich SVG Herbsttagung 2011 - Solothurn, 4.11.2011 Weltweit installierte Erdwärmepumpen-Leistung

Mehr

Klima-Vortragsreihe 2009 2010. Der Klimawandel und die Weltklimapolitik

Klima-Vortragsreihe 2009 2010. Der Klimawandel und die Weltklimapolitik Klima-Vortragsreihe 2009 2010 Der Klimawandel und die Weltklimapolitik Dokumentation zum Vortrag Referent: Prof. Dr. Hartmut Graßl Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Vortrag an der Heinrich-Hertz-Schule

Mehr

Die Auswirkung des Klimawandels auf den Nordatlantikstrom

Die Auswirkung des Klimawandels auf den Nordatlantikstrom Die Auswirkung des Klimawandels auf den Nordatlantikstrom Nissen Gleuwitz 13.01.2014 Angefertigt am als Praktikant am Deutschen Klimarechenzentrum DKRZ Inhalt Einleitung...2 Die Bedeutung der Meeresströme:...2

Mehr

Klimawandel - Können wir die Katastrophe noch verhindern?

Klimawandel - Können wir die Katastrophe noch verhindern? Klimawandel - Können wir die Katastrophe noch verhindern? Martin Dameris Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Oberpfaffenhofen Was bestimmt unser Klima? Einstrahlung der Sonne (Sonnenaktivität, Rolle

Mehr

Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen

Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen Christoph Schär Lead Author Chapter 11 Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich Yann Arthus-Bertrand / Altitude Bern, 30. September 2013 Klima-Zukunft

Mehr

Klimaänderung und Wasserressourcen. 2100- Projekt CCHydro

Klimaänderung und Wasserressourcen. 2100- Projekt CCHydro Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Klimaänderung und Wasserressourcen in der Schweiz bis 2100- Projekt CCHydro Projektleiter CCHydro

Mehr

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Unter dem Begriff Klima verstehen wir die Gesamtheit der typischen Witterungsabläufe an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region über

Mehr

FORD FOCUS Focus_346_2013_V9_Cover.indd 1-4 12/10/2012 10:20

FORD FOCUS Focus_346_2013_V9_Cover.indd 1-4 12/10/2012 10:20 FORD FOCUS 1 CO 2 -Emissionen ocus_346_2013_v9_inners.indd 50 12/10/2012 09:53 CO 2 -Emissionen 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km

Mehr

EU 20 20 20 ist das zu schaffen?

EU 20 20 20 ist das zu schaffen? EU 20 20 20 ist das zu schaffen? 10. 12. November Innsbruck Jürgen Gmelch,, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Agenda Klimawandel bereits sichtbar Rechtliches Artikel 1491 AEUV Politischer

Mehr

STERN REVIEW: Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels

STERN REVIEW: Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels Zusammenfassung der Schlussfolgerungen Es ist immer noch Zeit, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, wenn wir jetzt entschieden handeln. Die wissenschaftlichen Beweise sind jetzt

Mehr

Klima und Wirtschaft Prolog

Klima und Wirtschaft Prolog Prolog Dass der Mensch an der Klimaschraube dreht, ist heute naturwissenschaftlich hinreichend belegt Welche sozio-ökonomische Folgen der durch uns verursachte Klimawandel zeigen wird, ist unsicher und

Mehr

Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050

Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050 6. November 2008 Jahreskonferenz AIPCR Schweiz Inhalt

Mehr

Neues vom Nordatlantik: Das natürliche Day after Tomorrow - Szenario?

Neues vom Nordatlantik: Das natürliche Day after Tomorrow - Szenario? Neues vom Nordatlantik: Das natürliche Day after Tomorrow - Szenario? Von Frank Bosse und Fritz Vahrenholt Einen sehr kurzen Artikel in der aktuellen Ausgabe von Nature Geosience sollte sich der interessierte

Mehr

Nationale Anpassungsstrategie Schweiz

Nationale Anpassungsstrategie Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Nationale Anpassungsstrategie Schweiz Öffentliches Symposium Anpassung an den Klimawandel

Mehr

Feld, Wald und Wiese wie beeinflussen Landoberflächen das Klima?

Feld, Wald und Wiese wie beeinflussen Landoberflächen das Klima? Feld, Wald und Wiese wie beeinflussen Landoberflächen das Klima? Regionale Klimaänderungen Ursachen und Folgen, Berlin, 09.10.2014 Hans Peter Schmid, KIT-Campus Alpin (Garmisch-Partenkirchen) INSTITUTE

Mehr

Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz?

Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz? Daten und Fakten der OECD/IEA im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz? Energieintensität und CO 2 -Ausstoß

Mehr

Modelling CO 2 and trace gas exchange between landsurface

Modelling CO 2 and trace gas exchange between landsurface Modelling CO 2 and trace gas exchange between landsurface and atmosphere Rüdiger Grote (Ruediger.Grote@kit.edu) Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung, Garmisch-Partenkirchen,

Mehr

Innovationen für die quantitative Charakterisierung von verkehrsbedingten Partikeln:

Innovationen für die quantitative Charakterisierung von verkehrsbedingten Partikeln: Innovationen für die quantitative Charakterisierung von verkehrsbedingten Partikeln: von Reifen/Strassenabrieb bis hin zu Russpartikeln Juanita Rausch, Mario Meier und Thomas Zünd Einleitung: verkehrsbedingte

Mehr

Anpassen statt vermeiden. Business as usual Welche Folgen und Kosten entstehen?

Anpassen statt vermeiden. Business as usual Welche Folgen und Kosten entstehen? Anpassen statt vermeiden Business as usual Welche Folgen und Kosten entstehen? Inhaltsverzeichnis Welches Szenario unterstellen wir, wenn wir von Business as usual sprechen? Beobachtete Klimaveränderungen

Mehr

Ernten vertrocknet, Menschen vertrieben

Ernten vertrocknet, Menschen vertrieben Ernten vertrocknet, Menschen vertrieben Migration und Flucht als Folge des Klimawandels 13. Mai 2013, Berlin Kontext: Die Welt auf >3 C-Kurs Armutsfalle Klimawandel Migration und Flucht als Folge Zusammenfassung

Mehr

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach,

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands, B.A.U.M. e.v. B.A.U.M. e.v. erste

Mehr

Inhalt Methode Medien/ Materialien

Inhalt Methode Medien/ Materialien Erik Müller Klima- und Energiepolitik im globalen System/D & E, Heft 61, 2011 Methodisch- didaktischer Kommentar Der Klimawandel lässt sich klassisch in den Kategorien PROBLEM- LÖSUNG darstellen. 1. Doppelstunde:

Mehr

Scnat Jahreskongress 2012, Interlaken Auswirkungen der Klimaänderung auf Wasserverfügbarkeit und Wassernutzung im Alpenraum

Scnat Jahreskongress 2012, Interlaken Auswirkungen der Klimaänderung auf Wasserverfügbarkeit und Wassernutzung im Alpenraum Scnat Jahreskongress 2012, Interlaken Auswirkungen der Klimaänderung auf Wasserverfügbarkeit und Wassernutzung im Alpenraum Rolf Weingartner Gruppe für Hydrologie Geographisches Institut Oeschger Centre

Mehr

Bern Genf Lausanne Lugano Luzern Sion St. Gallen Zürich Zug Ihr Treuhandpartner

Bern Genf Lausanne Lugano Luzern Sion St. Gallen Zürich Zug Ihr Treuhandpartner Ihr Treuhandpartner 1 Buchführung / Auslagerung Rechnungswesen Gemeinsam mit uns entwickeln Sie Ihr massgeschneidertes Konzept zur Auslagerung Ihres Rechnungswesens. Dabei bestimmen Sie, wie viel Zeit

Mehr

B.A.U.M. Jahrestagung 2013 Deutsche Telekom PCF-Studie Entertain. GCR-4, Andreas Kröhling. Group Corporate Responsibility

B.A.U.M. Jahrestagung 2013 Deutsche Telekom PCF-Studie Entertain. GCR-4, Andreas Kröhling. Group Corporate Responsibility B.A.U.M. Jahrestagung 2013 Deutsche Telekom PCF-Studie Entertain GCR-4, Andreas Kröhling. Group Corporate Responsibility 1 Globaler Klimawandel: Emissionsreduktion von 90% bis 2050 EU-weit erforderlich.

Mehr

swissuniversities ein gemeinsames hochschulpolitisches Organ Direkteinstieg Direkteinstieg Studienstädte Schweiz

swissuniversities ein gemeinsames hochschulpolitisches Organ Direkteinstieg Direkteinstieg Studienstädte Schweiz Basel Zürich St. Gallen Neuchâtel Bern Fribourg Luzern Zug Chur Lausanne Genève Sion Locarno Lugano Bern Studierende 15 406 Internationale Studierende 15 % Semestergebühren pro Semester 784 CHF PH Bern

Mehr

UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER

UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER 3 / ERREICHEN EINER KOHLENSTOFFARMEN ZUKUNFT Europa hat sich verpflichtet, Temperaturanstiege weltweit auf 2 C zu begrenzen. Falls es uns gelingt, unter dieser

Mehr

Extreme Variabilität Klimaänderung

Extreme Variabilität Klimaänderung 1 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology Extreme Variabilität Klimaänderung Christoph Schär Atmospheric and Climate Science, ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch/people/schaer

Mehr

Sie kaufen und bauen oder wir bauen und Sie mieten.

Sie kaufen und bauen oder wir bauen und Sie mieten. WissensteinfeldA1 1A-Vorteile für Ihr Unternehmen Über 100 000 m 2 bestens erschlossene Industriefläche im Herzen der Schweiz für Platz suchende Industrieunternehmen, Gewerbebetriebe und Dienstleister,

Mehr

2 3 4 5 6 7 8 9 10 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km 36,765 km 24,159 km 7899 km 2408 km 76 km 12 14 16 1 12 7 3 1 6 2 5 4 3 11 9 10 8 18 20 21 22 23 24 25 26 28

Mehr

Klimawandel in Mitteldeutschland

Klimawandel in Mitteldeutschland Klimawandel in Mitteldeutschland A. Marx, I. Meinke & M. Maneke (HZG), I. Kühn, D. Schäfer, J. Pommerencke, G. Jäckel 2. REKLIM Jahrestagung, Leipzig, 08.09.2011 Gemessene Mitteltemperatur Deutschland

Mehr

Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern

Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern Zusammenfassung der Schlussfolgerungen Es ist noch Zeit, die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, wenn wir jetzt entschieden

Mehr

Entwicklung der Abflüsse und ihre Auswirkungen auf die Wasserkraftnutzung in der Schweiz inkl. Fallstudien Löntsch und Prättigau

Entwicklung der Abflüsse und ihre Auswirkungen auf die Wasserkraftnutzung in der Schweiz inkl. Fallstudien Löntsch und Prättigau Entwicklung der Abflüsse und ihre Auswirkungen auf die Wasserkraftnutzung in der Schweiz inkl. Fallstudien Löntsch und Prättigau Pascal Hänggi Geographisches Institut, Universität Bern Sonja Angehrn, Thomas

Mehr

Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden

Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden Thomas Schlegel S. Bader,

Mehr

KLIMAFAKTEN. ULRICH BERNER HANSJÖRG STREIF Hrsg.

KLIMAFAKTEN. ULRICH BERNER HANSJÖRG STREIF Hrsg. KLIMAFAKTEN DER RÜCKBLICK - EIN SCHLÜSSEL FÜR DIE ZUKUNFT ULRICH BERNER HANSJÖRG STREIF Hrsg. VORWORT 7 äs 1 EINLEITUNG 5 2 WAS IST KLIMA? 15 Der Klimamotor Sonne 16 Die veränderliche Sonne 20 Die unruhige

Mehr

Detlef Stammer IfM/ZMAW Universität Hamburg. Mit Beiträgen des IOC WCRP, GEOSS Workshop in Paris, 6.-9. Juni, 2006

Detlef Stammer IfM/ZMAW Universität Hamburg. Mit Beiträgen des IOC WCRP, GEOSS Workshop in Paris, 6.-9. Juni, 2006 Institut für Meereskunde Meerespiegelanstieg Detlef Stammer IfM/ZMAW Universität Hamburg Mit Beiträgen des IOC WCRP, GEOSS Workshop in Paris, 6.-9. Juni, 2006 Motivation Im Jahre 2030 werden mindestens

Mehr

Effiziente und umweltfreundliche Mobilität Zukunftsoptionen im Kontext des gesamten Energiesystems

Effiziente und umweltfreundliche Mobilität Zukunftsoptionen im Kontext des gesamten Energiesystems Effiziente und umweltfreundliche Mobilität Zukunftsoptionen im Kontext des gesamten Energiesystems Vortragstagung SSM, 26. September 2013 - Campus Sursee Konstantinos Boulouchos, LAV, ETH Zürich Inhalt

Mehr

Der Klimawandel in Bayern. Dipl.-Met. Gudrun Mühlbacher, Leiterin des Regionalen Klimabüros München

Der Klimawandel in Bayern. Dipl.-Met. Gudrun Mühlbacher, Leiterin des Regionalen Klimabüros München Der Klimawandel in Bayern Dipl.-Met. Gudrun Mühlbacher, Leiterin des Regionalen Klimabüros München Beobachtete Klimaänderungen - global - Anstieg der Lufttemperatur Anstieg des Meeresspiegels Rückgang

Mehr

Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns

Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns Martin Gerth Die Geldverbesserer Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns FinanzBuch Verlag 7 1 Wie sich Klimawandel und Ressourcenknappheit auswirken 1.1 Einleitung Geld ist nicht klimaschädlich,

Mehr

AUSWIRKUNGEN DER ENERGIE- UND KLIMAPOLITIK AUF DEN INDUSTRIESTANDORT OBERÖSTERREICH

AUSWIRKUNGEN DER ENERGIE- UND KLIMAPOLITIK AUF DEN INDUSTRIESTANDORT OBERÖSTERREICH PRESSEGESPRÄCH AUSWIRKUNGEN DER ENERGIE- UND KLIMAPOLITIK AUF DEN INDUSTRIESTANDORT OBERÖSTERREICH Mittwoch, 29. April 2015, 10.30 Uhr Haus der Industrie, Linz IHRE GESPRÄCHSPARTNER: Dr. Axel Greiner Präsident

Mehr

Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009. Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success

Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009. Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success Zielkonflikte in der Netzwerkoptimierung Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009 Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success CO 2 -Emissionen und der Klimawandel Seit 10 Jahren ist keine

Mehr

Kombination und Analyse von Daten verschiedener Satellitensensoren als Beitrag zur Erforschung von Polynjen in der Arktis und Antarktis

Kombination und Analyse von Daten verschiedener Satellitensensoren als Beitrag zur Erforschung von Polynjen in der Arktis und Antarktis Kombination und Analyse von Daten verschiedener Satellitensensoren als Beitrag zur Erforschung von Polynjen in der Arktis und Antarktis Thomas Hollands und Wolfgang Dierking Januar 2015 Projektlaufzeit

Mehr

Auswirkungen des Klimawandels auf den Hochwasserschutz in Baden-Württemberg

Auswirkungen des Klimawandels auf den Hochwasserschutz in Baden-Württemberg Auswirkungen des Klimawandels auf den Hochwasserschutz in Baden-Württemberg Von Wolfgang Hennegriff und Jürgen Reich* 1. Anlass Als das Kooperationsvorhaben KLIWA (Klimaänderung und Auswirkungen auf die

Mehr

Global handeln: Investitionen in Anlagefonds für Klimaschutzprojekte als möglicher Bestandteil zur Erreichung des firmenspezifischen Reduktionsziels

Global handeln: Investitionen in Anlagefonds für Klimaschutzprojekte als möglicher Bestandteil zur Erreichung des firmenspezifischen Reduktionsziels Tagung: Das CO 2 -Gesetz, neue Perspektiven für Schweizer Unternehmen Global handeln: Investitionen in Anlagefonds für Klimaschutzprojekte als möglicher Bestandteil zur Erreichung des firmenspezifischen

Mehr

Mensch und Klima Arbeitsblatt

Mensch und Klima Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Welchen Einfluss hat der Mensch auf das Klima? Die SuS erarbeiten die Bedeutung der einzelnen Einflussfaktoren anhand von Texten. Sie überlegen sich, welchen Einfluss

Mehr

Die Klimaänderung. Grundlagen und Massnahmen am Beispiel Trockenheit im Kanton Graubünden

Die Klimaänderung. Grundlagen und Massnahmen am Beispiel Trockenheit im Kanton Graubünden Die Klimaänderung Grundlagen und Massnahmen am Beispiel Trockenheit im Kanton Graubünden Remo Fehr, 20.06.2008 Inhaltsverzeichnis Grundlagen Beobachtungen Folgen für Niederschlag und Temperaturen Klimaänderung

Mehr

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimaschutz Trotz oder wegen der Finanz- und Wirschaftskrise?! Mönchengladbach, 23. Juni 2009 Stefan Agne, Team Leader Europäische Kommission,

Mehr

Die Klimaveränderung eine Herausforderung für die Schweiz

Die Klimaveränderung eine Herausforderung für die Schweiz Die Klimaveränderung eine Herausforderung für die Schweiz Unser Engagement Alle sind gefordert Sehr geehrte Damen und Herren Gesellschaftliches Engagement hat bei Zurich einen hohen Stellenwert. Wir haben

Mehr

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis Energiewende im Werra-Meißner-Kreis (Hessen, Deutschland) Prof. Dr. Rainer Wallmann Dorset Symposium 20.06.2014 in Aalten (NL) Inhalt Nebenwirkungen Elemente der Energiewende Klimaschutzkonzept WMK Einleitung

Mehr

Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel

Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel Tagung «Klimawandel und Wald eine ökonomische Sicht» Zollikofen, HAFL, 29. April 2015 Dr. Peter Brang Leiter des Forschungsprogramms

Mehr

Vierter Sachstandsbericht des IPCC (AR4) Klimaänderung 2007: Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger

Vierter Sachstandsbericht des IPCC (AR4) Klimaänderung 2007: Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger Vierter Sachstandsbericht des IPCC (AR4) Klimaänderung 2007: Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger Deutsche Übersetzung herausgegeben von Original herausgegeben von Zwischenstaatlicher Ausschuss

Mehr

ziehungen durch weitere Untersuchungen als geuend bestätigen, so könnte das einen Baustein zu roßwetterlagen abgeben. Sept. Okt. Nov. Dez.

ziehungen durch weitere Untersuchungen als geuend bestätigen, so könnte das einen Baustein zu roßwetterlagen abgeben. Sept. Okt. Nov. Dez. B. Die "Normallage" des arktischen Höhentiefs hat 1. R ein e k e an derselben Stelle (3) für die Monate Januar und Februar dargestellt. Die mittlere ab lute Topographie der 500- rucldläche, im Pola iet

Mehr

Innsbruck Klimaänderung in der Region Crans-Montana-Sierre: Perspektiven und Herausforderungen NFP-61-Projekt MontanAqua

Innsbruck Klimaänderung in der Region Crans-Montana-Sierre: Perspektiven und Herausforderungen NFP-61-Projekt MontanAqua Innsbruck Klimaänderung in der Region Crans-Montana-Sierre: Perspektiven und Herausforderungen NFP-61-Projekt MontanAqua Prof. Dr. Rolf Weingartner Gruppe für Hydrologie Geographisches Institut Oeschger

Mehr

Ansätze und Herausforderungen in der integrierten makroökonomischen Bewertung von Anpassung.

Ansätze und Herausforderungen in der integrierten makroökonomischen Bewertung von Anpassung. Ansätze und Herausforderungen in der integrierten makroökonomischen Bewertung von Anpassung. Dr. Oliver Schenker Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Ökonomische Aspekte der Anpassung an den Klimawandel

Mehr

So schützt unser Flüssiggas das Klima

So schützt unser Flüssiggas das Klima So schützt unser Flüssiggas das Klima XXXXXXXX Klimaneutrales Flüssiggas dank Maßnahmen zum CO2-Ausgleich Werden Sie PROGAS Klimaschützer! Flüssiggas von PROGAS ist von jeher eine saubere Sache. Es ist

Mehr

Sachsen im Klimawandel und Extremwettereignisse

Sachsen im Klimawandel und Extremwettereignisse Sachsen im Klimawandel und Extremwettereignisse Sebastian Radke 1 Motivation Das Klima Sachsens Einst im Gleichgewicht. Heute im Wandel. Morgen im Extremen! [chpo.pigsgrame.de] [View] [weitwanderungen.de]

Mehr

Biodiversität & Naturschutz. 6. Zerstörung, Fragmentierung und Schädigung von Lebensräumen

Biodiversität & Naturschutz. 6. Zerstörung, Fragmentierung und Schädigung von Lebensräumen Biodiversität & Naturschutz 6. Zerstörung, Fragmentierung und Schädigung von Lebensräumen Populationswachstum Schätzungen zur Bevölkerungsentwicklung von 1 n. Chr. bis heute. Smith & Smith 2009 Aus Gaston

Mehr

Fragestellung. Aussagen zur zukünftigen Gefährdung Verschneidung zukünftiger Areale mit heutigen Schutzgebieten

Fragestellung. Aussagen zur zukünftigen Gefährdung Verschneidung zukünftiger Areale mit heutigen Schutzgebieten 1 Fragestellung Wie sind die untersuchten Pflanzenarten momentan in Hessen, Deutschland und Europa verbreitet? Welche Klima- und Umweltfaktoren beeinflussen die Verbreitung? Wie verändert sich die Verbreitung

Mehr

Carbon Disclosure Project (CDP) Mittelstand Initiative: Klimaschutz!

Carbon Disclosure Project (CDP) Mittelstand Initiative: Klimaschutz! Name of presentation Name of presenter Susan Dreyer Director, Head of Programs & Markets CDP Deutschland & Österreich susan.dreyer@cdproject.net Tel. 030-311-777-160 Jens Hoffmann Project Officer CDP Mittelstand

Mehr

reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich

reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich Wolfgang Loibl, AIT Herbert Formayer, BOKU-Met Wien, 6. Juli 2011 Inhalt: Projektziel Klimamodellierung: Prinzip und eingesetzte Modelle Simulationen

Mehr

Wilhelm Tell Express. Mit Schiff und Bahn auf den Spuren der Schweiz.

Wilhelm Tell Express. Mit Schiff und Bahn auf den Spuren der Schweiz. Wilhelm Tell Express. Mit Schiff und Bahn auf den Spuren der Schweiz. Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee Über den See und die Berge. Eine einzigartige Tour de Suisse. Mit dem Wilhelm Tell Express reisen

Mehr

Impulsvortrag Energieversorgung 2050

Impulsvortrag Energieversorgung 2050 Impulsvortrag Energieversorgung 2050 am 23. Oktober 2014 in Lingen Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Magnus Buhlert Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Referat Konventionelle Energien,

Mehr

Lehrplan Erdkunde ab Schuljahr 2012/2013 (Überarbeitete Version vom 9.Mai 2012) Klassenstufe 5 (2 Unterrichtsstunden)

Lehrplan Erdkunde ab Schuljahr 2012/2013 (Überarbeitete Version vom 9.Mai 2012) Klassenstufe 5 (2 Unterrichtsstunden) Lehrplan Erdkunde ab Schuljahr 2012/2013 (Überarbeitete Version vom 9.Mai 2012) Klassenstufe 5 (2 Unterrichtsstunden) Erdkunde ein neues Fach Heftführung Sich orientieren: Karten/Stadtplan Maßstab, Legende

Mehr

Klimapolitik der Schweiz

Klimapolitik der Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Direktion Klimapolitik der Schweiz Karine Siegwart 23. März 2015 Inhalt 1. Rückblick: Treffen der

Mehr

Wie grün ist der Islam?

Wie grün ist der Islam? Wie grün ist der Islam? Umwelt- und Klimaschutz mit muslimischer Perspektive Tagung am 5. und 7. November 2010 Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Dr. Buhmann Stiftung Religionen

Mehr

Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH2011

Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH2011 5 Zusammenfassung Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH211 C2SM Center for Climate Systems Modeling OcCC Organe consultatif sur les changements climatiques Beratendes Organ für Fragen der Klimaänderung

Mehr

LIEGENSCHAFTSDOKUMENTATION

LIEGENSCHAFTSDOKUMENTATION SwissHelp66 AG Erstrasse 13 CH-4144 Arlesheim LIEGENSCHAFTSDOKUMENTATION 5 Zimmer-Bauernhaus Baujahr 1890 originell pflegeleicht - umgebaut ohne Umschwung mit charmantem Ambiente im Dorfzentrum im Heidiland

Mehr

Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika

Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika Als Amerika wird der gesamte Doppelkontinent zwischen dem 84. Breitengrad im Norden und dem 56. Breitengrad im Süden bezeichnet. Rund 15 000 Kilometer dehnt

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Bayerisches Staatsministerium für Klimaschutz geht uns alle an! Bildquelle: NASA; zusammengesetztes Satellitenbild aus ca. 800 km Höhe Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt

Mehr

Klimaforschung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen

Klimaforschung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen Klimaforschung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen Jochem Marotzke Max-Planck-Institut für Meteorologie KlimaCampus Hamburg 18. März 2015 Klimawandel im Gipfeljahr HG75 Wissenschaftsbasierte Politikberatung

Mehr

Glücksspiel mit Sportsgeist. Dr. Karl Stoss Generaldirektor Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH

Glücksspiel mit Sportsgeist. Dr. Karl Stoss Generaldirektor Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH Glücksspiel mit Sportsgeist Dr. Karl Stoss Generaldirektor Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH Kompetenz in allen Segmenten des Glücksspiels Kompetenz in Österreich 3 Kompetenz auf allen

Mehr

Klimaschutz für Hotels

Klimaschutz für Hotels Klimaschutz für Hotels Die Branchenl sung zum effektiven Management Ihres Carbon Footprint www.climatepartner.com Warum Klimaschutz für Hotels? Klimaschutz als Herausforderung Die Hotel- und Tourismusbranche

Mehr

Städteranking. Andreas Güntert. 28. April 2011

Städteranking. Andreas Güntert. 28. April 2011 Städteranking Andreas Güntert 28. April 2011 Was Sie erwartet 1. Was ist BILANZ? 2. Was ist das Städteranking? 3. Was sind die Ergebnisse? 4. Was sind die Fragen? 1.Was ist BILANZ? BILANZ das führende

Mehr

Stossrichtungen und Herausforderungen Personenverkehr Jahreskonferenz EPF, Bern 14. März 2009

Stossrichtungen und Herausforderungen Personenverkehr Jahreskonferenz EPF, Bern 14. März 2009 Stossrichtungen und Herausforderungen Personenverkehr Jahreskonferenz EPF, Bern 14. März 2009 Martin Bütikofer, Leiter Regionalverkehr SBB SBB Division Personenverkehr 12.9.2008 1 Personenverkehr Der Kunde

Mehr

Gebäude schützen vor Klima können Gebäude auch das Klima schützen?

Gebäude schützen vor Klima können Gebäude auch das Klima schützen? Gebäude schützen vor Klima können Gebäude auch das Klima schützen? Universität für Bodenkultur, Wien Institut für Meteorologie und Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit Helga Kromp-Kolb Einleitung

Mehr

Total Zero CO 2 -neutraler Paketversand ohne Aufpreis

Total Zero CO 2 -neutraler Paketversand ohne Aufpreis Total Zero CO 2 -neutraler Paketversand ohne Aufpreis Total Zero: eine beispiellose Selbstverpflichtung. CO 2 -neutraler Versand ohne Mehrkosten für den Kunden. DPD transportiert ab Juli 2012 alle Pakete

Mehr

Klimawandel und Klimaschutz

Klimawandel und Klimaschutz Klimawandel und Klimaschutz Verbraucher für ein prima Klima 1) Wie erleben wir den Klimawandel? 2) Was sind seine Ursachen? 3) Was kann noch kommen? 4) Wer ist dafür verantwortlich? 5) Was können wir dagegen

Mehr

Klima und Klimawandel

Klima und Klimawandel Klima und Klimawandel Ursachen, Tatsachen, Erwartungen Klaus Haslinger Abteilung Klimaforschung Überblick Das Klimasystem Klimaantriebe Klimavergangenheit Klimaextreme Klimazukunft Conclusio Wenn sich

Mehr

15. CONSENS Herbstseminar Der Economic Sustainability Indicator (ESI )

15. CONSENS Herbstseminar Der Economic Sustainability Indicator (ESI ) 15. CONSENS Herbstseminar Der Economic Sustainability Indicator (ESI ) Dr. Thorsten Busch, pom+ 29.10.2009 15. CONSENS Herbstseminar pom+consulting AG Dr. Thorsten Busch 02. Mai 1972 Dr. sc. techn., Dipl.-Bauingenieur

Mehr

Kompetenz-Zentrum «BAU» auf 1 000 m2 zu mieten ab Sommer 2012. Geschäftshaus TIGERAuge Rudolf Diesel-Str. 3 8404 Winterthur

Kompetenz-Zentrum «BAU» auf 1 000 m2 zu mieten ab Sommer 2012. Geschäftshaus TIGERAuge Rudolf Diesel-Str. 3 8404 Winterthur Kompetenz-Zentrum «BAU» auf 1 000 m2 zu mieten ab Sommer 2012 Geschäftshaus TIGERAuge Rudolf Diesel-Str. 3 8404 Winterthur 1 Geschäftshaus TIGERAuge Das projektierte Geschäftshaus TIGERAuge im Industriegebiet

Mehr

Doktorhut! Was lange währt, wird endlich gut, darum feiern wir den einen (und anderen) Es laden ein (und werden gefeiert):

Doktorhut! Was lange währt, wird endlich gut, darum feiern wir den einen (und anderen) Es laden ein (und werden gefeiert): Was lange währt, wird endlich gut, darum feiern wir den einen (und anderen) Doktorhut! Es laden ein (und werden gefeiert): Thomas A. Müller v/o Brätsch, Stephan Baumeler v/o Extern, Thomas Bruhin v/o Gmögig,

Mehr

Neue Verkaufsflächen in Fachhochschul-Campus-Areal. FH Markthalle Brugg-Windisch (AG)

Neue Verkaufsflächen in Fachhochschul-Campus-Areal. FH Markthalle Brugg-Windisch (AG) Neue Verkaufsflächen in Fachhochschul-Campus-Areal FH Markthalle Brugg-Windisch (AG) Zwischen Brugg und Windisch entsteht ein neues und lebendiges Quartier Der Regierungsrat konzentriert auf dem Campus

Mehr

Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern

Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern Was wird uns erwarten und was können wir tun? Daniel Bongardt Petra-Kelly-Stiftung / 19. April 2007 / München Mobil sein - ohne das Klima zu ruinieren Zum Zusammenhang

Mehr

Anpassung an die Klimaänderung in Schweizer Städten

Anpassung an die Klimaänderung in Schweizer Städten Anpassung an die Klimaänderung in Schweizer Städten Workshop II 3. Mai 2012 Mögliche Strategien und Massnahmen Rückblick Workshop I 24. November 2011 in Bern Gemeinsame Grundlage schaffen Anpassung an

Mehr

ERNEUERBARE ENERGIEN - WIE WEIT IST DIE ENERGIEWENDE?

ERNEUERBARE ENERGIEN - WIE WEIT IST DIE ENERGIEWENDE? ERNEUERBARE ENERGIEN - WIE WEIT IST DIE ENERGIEWENDE? Fraunhofer Institute für Solare Energiesysteme Niklas Kreifels 22. September 2014 www.ise.fraunhofer.de Wieviel Strom verbraucht ein Mensch pro Jahr?

Mehr

Wer weiß was der Ökologische Fußabdruck ist?

Wer weiß was der Ökologische Fußabdruck ist? www.findthebase.org Wer weiß was der Ökologische Fußabdruck ist? Folie 4 Fußabdruck M. Schwingshackl, Find The Base W.Pekny, Plattform Footprint Die sozialen Grenzen ¾ der Bevölkerung bleiben ¼ der Welt

Mehr

Richti: Gebäudeautomation als Baustein der ersten 2000-Watt-Arealüberbauung der Schweiz

Richti: Gebäudeautomation als Baustein der ersten 2000-Watt-Arealüberbauung der Schweiz Richti: Gebäudeautomation als Baustein der ersten 2000-Watt-Arealüberbauung der Schweiz Swissbau Basel, 24.01.2014 Zürcher Strasse 511 CH-9015 St. Gallen st.gallen@buhler-scherler.com www.buhler-scherler.com

Mehr

Christian-D. Schönwiese Universität Frankfurt/Main Institut für Atmosphäre und Umwelt

Christian-D. Schönwiese Universität Frankfurt/Main Institut für Atmosphäre und Umwelt Christian-D. Schönwiese Universität Frankfurt/Main Institut für Atmosphäre und Umwelt ESA/EUMETSAT: METEOSAT 8 SG multi channel artificial composite colour image, 23-5-2003, 12:15 UTC Vortragsübersicht

Mehr

Kreistagsfraktion Tübingen

Kreistagsfraktion Tübingen Kreistagsfraktion Tübingen Dr. Wolfgang Bleicher Obere Str,. 34/2 72119 Ammerbuch Herrn Landrat Joachim Walter Landratsamt Tübingen Wilhelm-Keil-Str. 50 72072 Tübingen Dr. Wolfgang Bleicher Kreistagsfraktion

Mehr

Schrank, Thermometer Haar-Föhn, Uhr / Stoppuhr 1 Glas oder Becher mit einem Eiswürfel Lösungsblätter

Schrank, Thermometer Haar-Föhn, Uhr / Stoppuhr 1 Glas oder Becher mit einem Eiswürfel Lösungsblätter Lehrerkommentar MST Ziele Arbeitsauftrag Material Sozialform Zeit Lehrplan: Aus den verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen grundlegende Begriffe kennen (Atmosphäre, Treibhaus-Effekt, Kohlendioxid,

Mehr

Überschwemmung, Starkregen und Sturm Die Folgen des Klimawandels und die Herausforderungen für Versicherungswirtschaft und Kommunen

Überschwemmung, Starkregen und Sturm Die Folgen des Klimawandels und die Herausforderungen für Versicherungswirtschaft und Kommunen Überschwemmung, Starkregen und Sturm Die Folgen des Klimawandels und die Herausforderungen für Versicherungswirtschaft und Kommunen 6. Führungskräfteforum 17./18.09.2014, Dr. Tim Peters Zunächst möchte

Mehr

Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz. Tanja Dräger de Teran

Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz. Tanja Dräger de Teran Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz Tanja Dräger de Teran Nachhaltige Lebensstile, Vilm, 15-18. Oktober 2012 9. November 2012 1 Zentrale Fragen für den WWF Welcher Zusammenhang besteht

Mehr