82 % der Berliner Kinder (5. Schuljahr) gehen davon aus, dass Schweine auf der Wiese leben und Gras fressen.

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1 Möglichkeiten und Grenzen Proteinversorgung über Gras-/Leguminosensilagen 35. Tag des Milchviehhalters, Iden, 28. November % der Berliner Kinder (5. Schuljahr) gehen davon aus, dass Schweine auf der Wiese leben und Gras fressen.

2 Nur Liter Milch aus dem Grasprotein 100% an der Rohproteinversorgung 80% 60% 40% 20% 0% kg Milch je Kuh und Jahr 51 % 31 % Getreide Proteinkonzentrate Luzernesilage Maissilage Grassilage / Heu

3 Ernüchterung: Milch nur aus Kraftfutter Betriebsvergleich eines Beratungsrings im Erzgebirge kg ECM / Kuh und Jahr Kraftfutterleistung Grobfutterleistung MVA 1 (280) MVA 2 (230) MVA 3 (500) MVA 4 (2500) MVA 5 (1400) Betrieb

4 Potential ist nahezu doppelt so hoch 51 % 31 % Maissilage ( 8 % RP TM ) Grassilage ( 16 % RP TM ) Luzernesilage ( 20 % RP TM ) in 5 t Silage TM (Jahresbedarf einer Kuh) sind kg Rohprotein eine Milchkuh mit kg Milch / 1 Kalb braucht kg Rohprotein über Grobfutter-Rohprotein kann % der Bedarf gedeckt werden % in der Grobfutterrration TM Beitrag zur Proteinbedarfsdeckung Im Mittel 250 kg Grobfutter-Rohprotein / Kuh &. Jahr erzeugt + über Konzentrate supplementiert, aber nicht veredelt!!!

5 Mikroben stellen den größten Teil g/tag Bedarf an nutzbarem Rohprotein (nxp) Nicht abgebautes Futterprotein (UDP) Bildung von Mikrobenprotein 16,8 (±1,5) g/mj NEL Milchmenge (kg/tag)

6 Bedarfsdeckung: 1-ste Baustelle Mikrobenfütterung Anteil des Abbaus im Pansen 0,3 0,2 Protein Energie 0, Stunden Effizienz der Mikrobenarbeit durch pansengerechte Grobfutterration Energie + Stickstoff Energie bedarfsdeckend und RNB > 0 E und N möglichst synchron bereitgestellt Wiederkäuergerecht: ausreichende Vormagenmotorik (Futterstruktur) ausreichenden Speichelfluss (puffernde Substanzen) Gras Protein Energie

7 Grobfutter - N + richtige UDP -Ergänzung Bei 45 GJ NEL (Jahresbedarf) und 16,8 g Mikrobenprotein / MJ NEL braucht eine Kuh im Jahr 760 kg fermentierbares RP kg UDP. Bei 15 % UDP in Gras + Luzernesilagen / 25 % UDP Maissilagen Maissilage Grassilage Luzernesilage Bedarfsdeckung über Grobfutter % des fermentierbaren RP % des UDP % UDP im Protein des Ergänzers % in der Grobfutterration TM Konzentrat Extraktionsschrot Körnerleguminose Konzentrat Extraktionsschrot Körnerleguminose Achtung: 65 % des Extraktionsschrot RP = NPN

8 UDP - Falle: Füttern nach Tabellen

9 UDP steigt mit Wachstum z.b. Luzerne 1. Aufwuchs des Rohproteins g Rohfaser / kg Siliergut TM

10 Einfluss: Anwelken &. Silierung Pflanzenprotein Enzymatischer Abbau durch durch pflanzeneigene Enzyme bis Zelltod fache freie AS Wasserlöslicher N % des RP Aminosäuren, Peptide, Proteine, (NH 3) Sickersaftverlust (wasserlösliche N- Verbindungen) Mikrobieller Abbau (Dekarboxilierung, Desaminierung, Oxidation, Reduktion) Maillard-Reaktion (Oxidationswärme > 40 C) Rohprotein UDP w.verdaulichkeit NH3 (> 10 % d. RP) Amine (> 0,5 % TM) iso-säuren, Acetat Verdaulichkeit

11 Silage (Trog) Rohproteinverlust Feld Trog g Rohprotein / kg TM Schnittgut Anwelkgut Siliergut Silage (Anschnitt) Silage (Trog) Silage (Anschnitt) % NH 3 am Gesamt N niedrig (n=39) mittel (n=43) hoch (n=37)

12 Proteinqualität ändert sich während der Silierung C B3 B2 B1 A Frischfutter Silage Heu

13 Halbierung vom Reineiweiß: KLEEGRAS (n=15) 80 % des Rohprotein Kleegras Kleegrassilage 0 A B1 B2 B3 C UDP8 (Richardt u. Steinhöfel, 2007)

14

15 Schnelles Anwelken an der Sonne Anwelkversuch Grassilage Einfluss von TM + Welkzeit auf Proteolyse Anwelken an Sonne (schnell) bzw. im Schatten (langsam) 20, 35, 50 und 65 % TM + Einsilierung in Weckgläser UDP NPN (Edmunds et al., 2011)

16 Feldliegezeit kostet Reineiweiß und Konserviererfolg % Reineiweiß am RP Siliergut Silage % Reineiweiß am RP Siliergut Silage 20 0,0 0,5 1,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 Tage Feldliegezeit mm Regen (2 Tage Feldliegezeit) (Steinhöfel und Richardt, 2009)

17 Konserviererfolge 4 &. 5 = deutlich mehr UDP Parameter Einheit Konserviererfolg Signifikanz 1 und 2 4 und 5 n A % des XP 52,4 (11) 47,3 (12) p < 0,01 C % des XP 6,7 (2,8) 9,4 (3,3) p < 0,0001 UDP5 % des XP 25,3 (10,1) 35,5 (13,0) p < 0,0001 NH 3 % des Gesamt-N 6,8 (2,1) 16 (8,1) p<0,0001 pu XP % des XP 23,6 (6,3) 30,8 (9,6) p<0, (Richardt u. Steinhöfel, 2007)

18 Gärnote &. Gesamtgehalt an Biogenen Aminen Fütterungsverbot Achtung (W. Richardt, R. Wein, O. Steinhöfel und M. Pries, 2011) 35.Tag des Milchviehhalters, Iden, Bernburg, Dr. Olaf Dr. Steinhöfel Olaf Steinhöfel

19 Senkung der Futteraufnahme und Milchleistung Durchblutungsstörungen Beteiligung an Klauenerkrankungen Schädigung der Schleimhäute Beeinträchtigung des Immunsystems (Histamin)

20 Warme Mahlzeit?: Wärme zerstört Protein Zu früh geöffnet Hefen gefüttert Dampf ablassen 33, Zwischenlager geheizt Gewärmte Futtertröge 4 11,3 Dung(heiz)platte gefüttert

21 2.250 sächsische Grassilagen

22 Wiederkäuer immer 2 Baustellen: Mikroben + UDP Sinnvolle Erhöhung des UDP in Grobfuttersilagen durch bedarfsgerechte N Düngung (kein Luxuskonsum) Futterpflanzenart (z.b. Esparsette, Hornklee) neue Wege der Pflanzenzucht (z.b. Tannine, Polyphenoloxidase) optimaler Nutzungszeitpunkt (nicht zu früh) höhere Trockenmasse % (bis Grenze Verdichtbarkeit) kurzes Anwelken + aerobe Stabilität (minimal Zeit an der Luft) schnelle Säuerung + Siliermittel hohe Grobfutterqualität Grobfutteraufnahme (Passage) Vermeidung Heißvergärung + Nacherwärmung

23 6 Thesen zum Vortrag 1. Weniger Rohprotein vorhalten. Mindestens 50 % sollte aus dem Grobfutter stammen. 2. Grobfutterrationen zielgerichteter ergänzen. NPN &. UDP getrennt bilanzieren 3. Wichtigste Proteinquelle ist Mikrobenprotein. (Energieverfügbarkeit löslicher N Synchronität Wiederkäuergerechtheit) 4. Welken &. Silieren ändern Proteinqualität deutlich. Kurze Feldliegezeit, wenig Schmutz, schnelles Säuern 5. UDP - Gehalt in Silagen ist keine Konstante. Keine Tabellenwerte sondern Analytik nutzen 6. Gerettetes Reineiweiß fährt unter Hitze fest Heißvergärung und Nacherwärmung minimieren

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