Steuern und Abgaben auf Energieträger Möglichkeiten zur Entlastung und Nachweisführung

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1 Steuern und Abgaben auf Energieträger Möglichkeiten zur Entlastung und Nachweisführung Nicolas Berger

2 Inhaltsübersicht 2 1. Rechtliche Grundlagen 2. Nachweisführung zum Erhalt des Spitzenausgleichs 3. Weitere Umlagen und Abgaben 4. Unsere Dienstleistungen

3 Inhaltsübersicht 3 1. Rechtliche Grundlagen 2. Nachweisführung zum Erhalt des Spitzenausgleichs 3. Weitere Umlagen und Abgaben 4. Unsere Dienstleistungen

4 Klassifizierung 4 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes Bergbau, Steine + Erden Abschnitt C Verarbeitendes Gewerbe Abschnitt D Energie- und Wasserversorgung Abschnitt E Baugewerbe Abschnitt F Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2003) Abschnitte G Q (Handel, Dienstleistungen, Gastgewerbe, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Verkehr + Nachrichtenübermittlung, Abwasserbeseitigung und Kläranlagen, ) sind außen vor

5 Klassifizierung 5 Beschreibung der wirtschaftlichen Tätigkeiten Eine oder mehrere Tätigkeiten, die ausschließlich dem Produzierenden Gewerbe zuzuordnen sind. Tätigkeiten, die NICHT ausschließlich dem Produzierenden Gewerbe zuzuordnen sind Beschäftigte Personen Erzielte Umsätze Wertschöpfungsanteil Bruttowertschöpfung zu Herstellungspreise

6 Stromsteuerentlastungen 6 [ / MWh] % % 5 0 Regelsteuer Ermäßigung 9b Abs. 2 Spitzenausgleich 10

7 55 EnergieStG 7 [ / MWh] 6 5 Energiesteuervergleich bezogen auf den Energieinhalt 25 % % Heizöl EL Erdgas Flüssiggas Steuerfreie Verwendung prüfen!

8 Entlastungsbeispiel 8 Verbrauchsdaten Strom Erdgas AG-Anteil RV-Beiträge Stromverbrauch: kwh Gasverbrauch: kwh RV-Beiträge: kwh kwh Euro Vergütungsanspruch 9b StromStG Euro 54 EnergieStG Euro 10 StromStG und 55 EnergieStG Euro

9 Inhaltsübersicht 9 1. Rechtliche Grundlagen 2. Nachweisführung zum Erhalt des Spitzenausgleichs 3. Weitere Umlagen und Abgaben 4. Unsere Dienstleistungen

10 Änderungen 10 Strom- und Energiesteuergesetz: Stufe 1 Pauschale Entlastungen nach 9b StromStG und 54 EnergieStG bleiben erhalten Spitzenausgleich nach 10 StromStG und 55 EnergieStG: Wird verlängert bis 2022 Nachweispflicht zur nachhaltigen Energienutzung

11 Änderungen 11 Nachweispflicht zur nachhaltigen Energienutzung Spitzenausgleich nach 10 StromStG und 55 EnergieStG große Unternehmen Zertifiziertes EnMS nach ISO Zertifiziertes Umweltmanagement nach EMAS kleine und mittlere Unternehmen Energieaudit nach DIN EN Energiecontrolling nach Anlage 2 SpaEfV

12 Änderungen 12 Übersicht: Definition kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Weniger als 250 Beschäftigte UND Weniger als 50 Mio. Euro Jahresumsatz ODER weniger als 43 Mio. Euro Jahresbilanzsumme Die Schwellenwerte müssen in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren eingehalten werden. Bei verbundenen Unternehmen oder Partnerunternehmen müssen die Grenzwerte detailliert geprüft werden Selbsterklärung notwendig!

13 Änderungen 13 Übersicht: Einführungsphase (horizontal) Für die Antragsjahre 2013 und 2014 muss spätestens im Antragsjahr mit der Einführung begonnen werden 2013: 25 % des Verbrauchs muss betrachtet worden sein 2014: 60 % des Verbrauchs muss betrachtet worden sein Für das Antragsjahr 2015 muss die Einführung im Antragsjahr abgeschlossen sein Ein System gilt als implementiert, wenn ein Zertifikat nachgewiesen wird Empfehlenswert bei mehreren Standorten!

14 Änderungen 14 Übersicht: Einführungsphase (vertikal) Verpflichtungserklärung der Geschäftsführung Namentliche Nennung eines Energiebeauftragten Für EnMS: Umsetzung der Energetischen Bewertung Für alternative Systems: Erfassung und Analyse der Energieträger sowie Verbraucher In 2013 kann auf eine Vor-Ort-Begutachtung verzichtet werden. Empfehlenswert bei einem Standort!

15 Änderungen 15 Strom- und Energiesteuergesetz: Stufe 2 Sog. Glockenlösung zur Reduzierung der Energieintensität Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft Basiswert: Durchschnitt der Energieintensität der Unternehmens der Jahre Reduzierung um 1,30 % bzw. 1,35 % pro Jahr

16 Inhaltsübersicht Rechtliche Grundlagen 2. Nachweisführung zum Erhalt des Spitzenausgleichs 3. Weitere Umlagen und Abgaben 4. Unsere Dienstleistungen

17 19 StromNEV 17 Übersicht: Sonderformen der Netznutzung Bei Abweichungen des Höchstlastbeitrages gegenüber der netztypischen Last Reduzierung der Netzentgelte um max. 80 % Benutzungsdauer von mind h/a Jahres Stromverbrauch mind. 10 GWh Reduzierung der Netzentgelte um max. 90 %

18 19 StromNEV 18 Atypische Netznutzung Hauptstrombezug in den Schwachlastzeiten des Netzbetreibers Differenz im Höchstlastfenster bezogene Leistung zu Jahresmaximum (abhängig von Netzebene, 5-30 %), mindestens 100 kw Bagatellgrenze 500,- Euro

19 19 StromNEV 19 Atypische Netznutzung

20 19 StromNEV 20 Hochlastfenster 2013 Netzbetreiber: Westfalen Weser Netz Spannungsebene: Mittelspannung

21 19 StromNEV 21 Sehr hohe Netzauslastung Benutzungsdauer von mind h/a Jahresstromverbrauch mind. 10 GWh ab Benutzungsstunden Absenkung auf 20 % ab Benutzungsstunden Absenkung auf 15 % ab Benutzungsstunden Absenkung auf 10 %

22 19 StromNEV 22 Umlage für entgangene Netzentgelte für 2014 Stromverbrauch Umlage 2014 Bis kwh 0,187 ct/kwh Über kwh 0,050 ct/kwh Über kwh Für UdPG mit einem Stromkostenanteil am Umsatz von mehr als 4% 0,025 ct/kwh

23 KWKG 23 Umlage für 2014 Stromverbrauch Umlage 2014 Bis kwh 0,178 ct/kwh Über kwh 0,055 ct/kwh Über kwh Für UdPG mit einem Stromkostenanteil am Umsatz von mehr als 4% 0,025 ct/kwh

24 Offshore-Haftungsumlage 24 Umlage für 2014 Stromverbrauch Umlage 2014 Bis kwh 0,250 ct/kwh Über kwh 0,050 ct/kwh Über kwh Für UdPG mit einem Stromkostenanteil am Umsatz von mehr als 4% 0,025 ct/kwh

25 Reduzierung der Umlagen 25 Beispiel: Bei einem Strombezug von kwh pro Jahr liegt der Kostenvorteil bei ca Euro Stromkostenanteil am Umsatz > 4 % mittels Wirtschaftsprüfer testieren lassen Testat an den Stromversorger Reduzierte Umlagen werden Ihnen dann in Rechnung gestellt

26 41 EEG 26 Übersicht: Voraussetzungen für die Härtefallregelung Für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (WZ 2008) Jahresstromverbrauch von mehr als 1 GWh Der Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung betrug mehr als 14 % Für Unternehmen mit mehr als 10 GWh ist ein zertifiziertes EnMS nachzuweisen

27 41 EEG 27 Bruttowertschöpfung Definition des Statistischen Bundesamtes, Fachserie 4, Reihe 4.3, Wiesbaden 2007 Die Bruttowertschöpfung umfasst nach Abzug sämtlicher Vorleistungen die insgesamt produzierten Güter und Dienstleistungen zu den am Markt erzielten Preisen und ist somit der Wert, der den Vorleistungen durch Bearbeitung hinzugefügt worden ist.

28 Bruttowertschöpfung 28 Statistisches Bundesamt

29 41 EEG 29 Ablauf Antragsstellung Voraussetzung des 41 ff.: letztes abgeschl. Geschäftsjahr des selbstständigen Unternehmen /-teil Nachweisjahr 2013 Antragsjahr 2014 Antragsstellung bei BAFA: bis bis (neu gegr. Unternehmen) materielle Ausschlussfrist! Begrenzungszeitraum für alle begünstigten Abnahmestellen: Begrenzungsjahr 2015

30 41 EEG 30 Übersicht: Entlastungen der EEG-Umlage Stromverbrauch Bis 1 GWh Entlastung keine Entlastung 1 10 GWh 90 % GWh 99 % über 100 GWh auf 0,05 ct/kwh begrenzt

31 41 EEG 31 Beispiel: Ein Unternehmen hat einen jährlichen Strombezug in Höhe von kwh Eine Reduzierung der EEG-Umlage in 2014 bringt einen Kostenvorteil Euro Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung > 14 % mittels Wirtschaftsprüfer testieren lassen Antrag beim BAFA stellen Reduzierte Umlage wird Ihnen dann in Rechnung gestellt

32 41 EEG 32 Prioritätenprüfung für die Härtefallregelung Wenn der Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung deutlich mehr oder deutlich weniger als 14 % betrug: Weitere Entlastungen (Steuern und Umlagen) prüfen und beantragen Wenn die 14 % knapp überschritten wurden: Maximale Entlastung prüfen, um die 14 % nicht zu unterschreiten

33 Inhaltsübersicht Rechtliche Grundlagen 2. Nachweisführung zum Erhalt des Spitzenausgleichs 3. Weitere Umlagen und Abgaben 4. Unsere Dienstleistungen

34 Unsere Dienstleistungen 34 Übersicht: Berechnung der Vergütungsansprüche sowie Unterstützung bei der Antragstellung Durchführung interner Audits sowie Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO in Unternehmen Durchführung von Energieaudits nach DIN EN Begleitung des Energiecontrollings

35 Unsere Dienstleistungen 35 Übersicht: Technische Energieberatung, Erstellung von Lastganganalysen Energiedaten- und Lastmanagement Messungen Planungsleistungen für Energieanlagen

36 Ihr Vergütungsanspruch für Fax-Antwort an: ( ) Firma Ansprechpartner Straße Abteilung/Funktion PLZ Ort Fax Telefon Verbrauchsdaten: Strom Heizöl Erdgas Flüssiggas AG-Anteil RV-Beiträge (9,8 %) AG-Anteil RV-Beiträge (19,6 %) kwh / a Liter / a kwh / a kg / a Euro Euro Die Berechnung der Vergütungsansprüche ist für Sie kostenfrei und unverbindlich!

37 Noch Fragen? 37 Wir helfen Ihnen gern: CEC Energieconsulting GmbH Bahnhofstraße Kirchlengern Nicolas Berger T ( ) F ( )

38

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