Trends und Entwicklungen in der Normung und in Österreich Vom Qualitätsmanagement bis zum Integrierten Management Axel Dick

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1 Trends und Entwicklungen in der Normung und in Österreich Vom Qualitätsmanagement bis zum Integrierten Management Axel Dick

2 Vergleich QSU Systemmodelle in Österreich Folie Nr. 2

3 Integriertes Management System Ausbildung (Lehrgänge, Trainings, Seminare) Excellence Spezialprodukte ISO ONR BCM Branchenstandards Auto Food Health EN 1090 Sicherheit OHSAS 18001, SCC, SCP, Umwelt ISO 14001, ISO 50001, ISO Ecodesign, ISO Material flow account. Qualitätsmanagement ISO 9001 Riskmanagement ISO Wissenstransfer (Publikationen, Kongresse, ) Zertifizierung, Begutachtung, Validierung (Systeme, Personen, Produkte, Berichte)

4 Guide 83 Harmonisierung von Struktur und Inhalten von Managementsystemnormen (Titel der Abschnitte, Reihenfolge der Abschnitte, Text, Begriffe) Anhang in ISO Direktiven ISO 9001, ISO 14001, ISO 22000, ISO 22301, ISO 27001, ISO 28000, Folie Nr. 4

5 ISO Guide Context of the Organization: (strategische) Kontextanalyse 4.1 Understanding the Organization and its context determine external and internal issues relevant to its purpose and the affect to achieve the intened outcome(s) 4.2 Understanding the needs and expectations of interested parties relevant interested parties; requirements 4.3 Determing the scope of the xxx management system boundaries, applicability 4.4 xxx management system Axel Dick, Juni Folie 5 -

6 ISO Guide 83 Competence: 3.10 Terms and definitions: ability to apply knowledge and skills to achieve results 7.2 Competence the organization shall: determine the necessary competence of person(s) doing work Ensure that these persons are competent Take actions to aquire the necessary competence and evaluate the effectiveness documented information. Axel Dick, Juni Folie 6 -

7 ISO Guide Risks & Opportunities Systemdesign zur Risiko-Vorbeugung und Nutzung von Chancen System & Prozesse gemäß den Risken planen Förderung des Risikobewußtseins Optionen der Risikobehandlung beherrschen Axel Dick, Juni Folie 7 -

8 Rück- und Ausblickblick: Die Entwicklung von ISO Erstausgabe: Vertragsnorm 1994 Kleine Änderung: Stand der Technik 2000 Große Revision: Prozesse & Verbesserung enthalten 2008 Kleine Änderung: Lieferkette/Outsourcing Version 2008 seit Ende 2010 voll verbindlich ISO-Mitglieder Revise Start der Revision Juni in Bilbao Erster konsolidierter Entwurf40% (CD) noch 2012 mögl. 8

9 Chance aus 4.2 Requirements of all stakeholders Eine Chance für Integratives Management. Axel Dick, Juni Folie 9 -

10 ISO Baut auf den harmonisierten Strukturen und Text auf (Guide 83) ISO ist in Revision seit Erste Sitzung zur Revision im Februar Bangkok: Nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Zeithorizont bzw. Zieltermin Ende 2014 erster Comittee Draft (CD) noch 2012 möglich! Chance für inhaltliche Neuerungen Umweltleistung statt Wirksamkeit des EMS Stärkere Verankerung der Idee der Verursacherprinzips Polluter pays Wertschöpfungskette Anforderung bzgl. Supply/Value Chain Anforderungen für Entwicklung, Einkauf, Verkauf Externe Kommunikation allgemein (nicht nur Öffentlichkeit) Rückkoppelung auf Qualität 10

11 ISO Risikomanagementprozess im Überblick Erstellen des Zusammenhangs (5.3) Risikobeurteilung (5.4) Kommunikation und Konsultation (5.2) Risikoidentifikation (5.4.2) Risikoanalyse (5.4.3) Überwachung und Überprüfung (5.6) Risikobewertung (5.4.4) Risikobewältigung (5.5) Risikomanagementprozess nach ISO 31000:2009

12 ISO Ganzheitliches Business Continuity Management (nicht Einzelaspekte wie zb Information vgl. ISO 27001) Legt fest, was zu tun ist; gibt keine Anleitung wie es umgesetzt werden soll (vgl. ISO 22313) Kerninhalt: Unternehmensbedrohende Unterbrechungen vermeiden Notfälle schnellstmöglich lösen Im Mai 2012 veröffentlicht BSI hat BS ISO übernommen und zieht BS im Nov. zurück ÖNORM-Ausgabe in Diskussion 12

13 ISO Eine Notfallplanung oder Business Continuity Planning ist als Betriebsfortführungsplan Teil des Riskmanagements. BCM ist ein kontinuierlicher Prozess zur Identifikation kritischer Geschäftsfunktionen und prozesse. Ziel: schnelle Wiederaufnahme des Betriebes. Laut der Studie Risikomanagement im österreichischen Mittelstand April 2012, Campus Graz haben 21% der befragten Unternehmen ein Business Continuity Planning 13

14 ISO 26000/ONR ISO Leitfaden zur gesellschaftlicher Verantwortung, 2010 erschienen; Österreichische ONR enthält Anforderungen, seit November

15 ISO 26000: ONR ISO 26000:2011 Der Wille einer Organisation, soziale und umweltbezogene Überlegungen in ihre Entscheidungsfindung einzubeziehen und für die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten und Entscheidungen auf die Gesellschaft und die Umwelt rechenschaftspflichtig zu sein. Transparentes als auch ethisches Verhalten, welches zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt, die Erwartungen der Anspruchsgruppen berücksichtigt, mit anwendbarem Recht übereinstimmt und im Einklang mit internationalen Verhaltensstandards steht. Dieses Verhalten ist in die gesamte Organisation integriert und wird spürbar gelebt. Die kontinuierliche Verbesserung fokussiert die gesellschaftliche Verantwortung. Die bewusste Integration der gesellschaftlichen Verantwortung in das bestehende Managementsystem führt zur umfangreichen Erweiterung der Unternehmensqualität.

16 Kernthemen der ISO 26000: ONR ISO 26000:2011 Wechselbeziehungen und wirkungen zu anderen Standards in Stichworten Stakeholder: ISO 9004, EFQM; ISO Organisationsentwicklung: ISO 9001, EFQM Business Excellence Diskriminierung Kinderarbeit: SA 8000, Indigene Völker: zb FSC Forest Management Mitarbeiterzufriedenheit: ISO 9001, EFQM ISO 14001, EMAS, EN 16001, ISO 50001, CO 2 Zertifikate, Carbon Footprint, Water Footprint Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz: OHSAS 18001, SCC, SCP, Produktsicherheit, Kundenorientierung, zufriedenheit, Reklamationen: ISO 9001; ISO Riskmanagement (ISO 31000), Legal Compliance (CE, EMAS, ISO 14001, OHSAS 18001) Quelle: ONR ISO 26000

17 ISO Publiziert mit Norm komplett überarbeitet Norm bisher nur Qualität und Umwelt, jetzt Anwendung für alle Managementsysteme Folie Nr. 17

18 ISO Wichtigste Aspekte Allgemeiner Leitfaden für Zertifizierer gilt ISO/IEC 17021:2011 als Anforderung Qualifikationsempfehlung (Tabelle 1) gelöscht Nur allgemeine Kompetenzempfehlungen Kompetenzempfehlungen auch für andere Gebiete (nicht nur Q & U) Auditrisiko bei Planung zu berücksichtigen Folie Nr. 18

19 ISO Anforderungen an Stellen, die Managementsysteme auditieren und zertifizieren Enthält nun Anforderungen an Auditorenkompetenz für Audits durch unabhängige Dritte Publiziert am Folie Nr. 19

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