c) Werbefirma: Sucht Investoren und versucht positive Stimmung zu machen (Lobbyarbeit) -> verdient immer

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1 Beteiligte Personen a) Beratungsfirma: Hat Vertrag mit fast allen -> verdient fast immer (Millionen)! b) Projektierer: Plant und baut im Auftrag -> verdient immer c) Werbefirma: Sucht Investoren und versucht positive Stimmung zu machen (Lobbyarbeit) -> verdient immer d) Grundstückeigentümer: 1)freut sich über hohe Pachteinahmen (die über ein vielfaches über den Land- und forstwirtschaftlichen Ertrag liegen) 2) haftet bei Auflösung der Betreibergesellschaft und muß dann evtl.den Dreck (Industrieruine) wegräumen

2 e) Banken: Geben Darlehen und verdienen immer. f) Versicherungen: Verdienten immer, doch durch hohe Schadensfälle in den letzter Zeit... g) Projekt-Gesellschaft: will bauen und will Betreiber werden -> hofft auf Gewinne und trägt alle Verluste h) Investoren: geben haftendes Eigenkapital und hoffen auf Erträge i) Betreiber eg/gmbh : - Verwalter im Auftrag der Mitglieder/Genossen bzw. Anteilseigner/Geldgeber Beteiligungen und ihre Beziehungen Beratungsfirma ist oft an den Planungsfirma GmbH und der Werbefirma AG beteiligt (Gewinne und Verluste können verschoben werden). Die Projetgesellschaft GmbH wird von der Beratungsfirma oder der Werbefirma gegründet, dadurch kann jederzeit diese Firma leicht verkauft werden. Die Planungsfirma plant und erstellt im Auftrag der Projektgesellschaft die Windkraftanlagen. Dazu werden von der Projektgesellschaft mit Banken (Kredit) und Versicherungen (Absicherung) Verträge ausgehandelt. Je nach Projekt und Bank muß vor Baubeginn eine gewisse Menge an Eigenkapital eingesammelt werden. Jetzt kommt die Werbefirma AG ins Spiel. Durch die Firmenbezeichnung glauben viele das die AG groß sein und dadurch seriös sei. Je nach Modell wird ein Betreiber GmbH /eg mit Eigenkapital gesucht oder eine Betreiberfirma GmbH gegründet bzw. bei der Gründung unterstützt. Der Betreiber eg kann Genossen/Mitglieder suchen um das Kapital von 10-30% zu bekommen Der Betreiber GmbH kann Anleihen/Fonds/Nachrangdarlehen etc. herausgeben um das Kapital von 10-30% einzusammeln. Jetzt können die Kredite 70-90% aufgenommen werden und der Bau kann beginnen. Der Betreiber ist eine Art Verwalter: kümmert sich um alles. Nach Fertigstellung der Anlagen ist der Projektierer GmbH mit seiner Arbeit fertig. Die Werbefirma AG ist auch fertig, wird evtl. für Presse etc. noch benötigt.

3 Wenn die Betreiber GmbH / Betreiber eg Verluste macht, erhalten die Geldgeber keinen Ertrag/Zinsen. Die Banken bekommen immer Zinsen und Kredittilgungen. Wenn nicht, sagen die Banken irgendwann: Kreditkündigung: Am besten alles Verkaufen und Kredit zurückzahlen. Jetzt kommt oft die Beratungsfirma und übernimmt die gebrauchte Anlage zu einem Preis von 40-75% des Herstellungswertes. Oft weniger als die Restkredithöhe bei den Banken. Jetzt kommt es auf die Gesellschaftsform der Betreiber an: -GmbH Gesellschaft wird aufgelöst. -eg Versuch des Insolvenzverwalters von allen Genossen, die teilweise gesamtschuldnerisch haften (der Reichste wird zuerst herangezogen), Geld einzutreiben bis zu der Höhe wie die Kapitaleinlage ist (siehe Kurzbeschreibung der Gesellschaftsform). Danach Auflösung der eg. Beraterfirma hat natürlich die Windkraftanlagen in eine neue Betreiber2 GmbH überführt und verdient Geld damit. Sollte eine der beteiligten Firmen wirtschaftliche Probleme haben egal welcher Art, kann vieles zwischen den Firmen verschoben werden durch Dienstleistungserträge. Oft werden die Mitarbeiter auch ausgeliehen. Es kann also sein, das in der Beratungsfirma die Unternehmensgründer sind und z.b. drei Mitarbeiter haben. Alle arbeiten gegen Dienstleistungsertrag bei den anderen Firmen. Fünf Menschen sind alle Mitarbeiter und Geschäftsführer in a) Beratungsfirma, b) Werbefirma AG, c1) Projektierer GmbH, d1)betreiberfirma GmbH d2)betreiberfirma eg und e) Beteiberfirma2 GmbH. Die Investoren bekommen wenn sie Glück haben ihr Geld und gute Erträge abzüglich der Verwaltungskosten Die Investoren bekommen wenn sie Pech haben kein Geld und keine Erträge sondern zahlen die Verwaltungskosten und evtl. noch Jahre danach die Kreditschulden ab. Der Grundstückseigentümer erhält seine Pacht, evtl. abzüglich einer jährlichen Provision an die Werbefirma AG oder der Beratungsfirma für die Vermittlung. Wenn der Grundstückseigentümer Pech hat und die Betreiberfirma so spät in Insolvenz geht, das niemand die Windkraftanlage kauft, kann es sein, das er eine Industrieruine hat und diese selbst gegen einen Millionenbetrag entsorgen muß. Daher sollte er immer eine entsprechende Versicherung abgeschlossen haben. Diese wird oft dann nicht bezahlt weil die Pachteinnahmen ausbleiben -> kein Versicherungsschutz.

4 Firmenarten: Aktiengesellschaft (AG): - Aktionäre haften mit Einlage (Aktien), bei min EUR Eigenkapital -Veröffentlichungspflicht von verschiedenen Unternehmensinformationen (noch mehr dann bei börsennotierten AG) Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): -Eigentümer haften mit der Einlage (Anteile), bei mind EUR Eigenkapital - geringe Veröffentlichungspflicht (größte GmbH in Deutschland Bosch) -> im Volksmund heißt diese Gesellschaftsform: Angstgesellschaft Kommanditgesellschaft (KG) -min. ein Komplementär (haftet auch mit ganzem Privatvermögen) -min. ein Kommanditist (haftet mit der Einlage) - sehr geringe Veröffentlichungspflicht, daher auch gerne bei Privatbanken und großen Familienunternehmen genommen GmbH & Co KG - die GmbH ist der Komplementär und haftet mit ihrem ganzen vermögen (mind EUR die als Einlage in der GmbH & Co. KG stecken kann -> keine weitere Haftung). - der Kommanditist haftet nur mit der Einlage und ist oft auch Inhaber der GmbH -> im Volksmund heißt diese Gesellschaftsform: Verstecker (keine echte Haftung und niemand erfährt wie die echten Unternehmenszahlen sind außer Finanzamt) Genossenschaft eg Egal wie viele Anteile einer hat, Stimmrecht wird nach Köpfen gezählt: jeder Kopf= eine Stimme. Vorteil niemand kann aufgrund seiner Anteilsanzahl Einfluß nehmen. Haftung: normalerweise das doppelte der Einlage bis Ende des Geschäftsjahres nach dem Ausscheiden. D.h. bei einer Einlage von EUR, Geschäftsjahr = Kalenderjahr Kündigung am 3. Januar 2014, wird am gültig. Sollte die Genossenschaft Verluste einfahren/in Insolvenz gehen bis zum erhält der Genosse nur Anteilsmäßig sein Geld zurück. Sollte die Genossenschaft überschuldet sein, kann es sein, daß er bis zu EUR nachliefern muß. Er haftet mit dem doppelten der Einlage: 2*10.000EUR= EUR davon im Besitz der Gesellschaft-> Rest muß nachgeliefert werden EUR. Wenn dieses laut Gesellschaftsvertrag ausgeschlossen ist, kann es trotzdem sein, daß vor Gericht dieser Ausschluß nicht als gültig angesehen wird und entsprechend der im Gesetz verankerte Grundsatz gilt: doppelte Haftung.

5 Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) UG Mindestkapital 1 EUR (theoretisch), Das Gründungskapital solle min EUR betragen um die Kosten der Einrichtung bezahlen zu können, sonst wäre die Gesellschaft überschuldet und würde mangels Masse eingestellt. Aus den Gewinnen muß ein bestimmter Prozentsatz (min. 25%) zum Eigenkapitalaufbau verwendet werden. Diese Gesellschaftsform ist hilfreich, wenn für wenig Geld einen Firmenmantel benötigt wird. Ziel ist es EUR Eigenkapital zu erreichen und dann eine Umfirmierung in eine GmbH einleiten zu können.

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