St.Galler Tagung zum Arbeitsrecht. Grand Casino Luzern (1116.) 29. November 2013

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "St.Galler Tagung zum Arbeitsrecht. Grand Casino Luzern (1116.) 29. November 2013"

Transkript

1 St.Galler Tagung zum Arbeitsrecht Grand Casino Luzern (1116.) 29. November 2013

2 Übersicht über die Rechtsprechung des Bundesgerichts Prof. Thomas Geiser, FAA-HSG

3 Fürsorgepflicht/Überwachung des AN BGE 139 II 7 Grundsätzlich keine verdeckte Überwachung Mit illegal erworbenen Beweismitteln kann keine fristlose Entlassung begründet werden. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 3

4 Angemessenes Entgelt bei Provision BGE 139 III 214 Art. 349a OR gilt bei allen Arbeitsverträgen Variables Gehalt muss angemessene Lebenshaltung ermöglichen. Inhaltliche Kontrolle der Lohnangemessenheit!! St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 4

5 Rechtliche Qualifikation des Bonus BGE 139 III 155 Auch wenn der Bonus ein Vielfaches des Fixlohns ausmacht, kann er noch Gratifikation sein. Entscheidend ist auch hier, ob Fixlohn bereits ein angemessenes Entgelt ist. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 5

6 Überstundenentschädigung Bger 4A_172/2012 v Was ist die vereinbarte Leistung? Was ist eine Mehrleistung und wann ist bloss die Leistung vertraglich erhöht worden? St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 6

7 Abgrenzung Überstunden und Gleitzeit Bger 4A_611/2012 v Überstunden sind nur im gegenseitigen Einverständnis auszugleichen Für den Ausgleich der Gleitzeit muss AN sorgen AN muss aber tatsächlich Möglichkeit zum Ausgleich haben! St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 7

8 Missbräuchliche Kündigung wegen Verfahrensfehlern Bger 4A_169 v Ob, AN vor Kündigung anzuhören ist, offengelassen. Es genügt jedenfalls, wenn ihm bekannt gegeben wurde, dass Arbeitsverletzungen vorliegen. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 8

9 Missbräuchliche Kündigung Bger 4A_316/2012 v Gewerkschaft kann nicht auf Missbräuchlichkeit klagen. Klage der Gewerkschaften unterbricht Fristen nicht. Keine Nichtigkeit sondern nur Missbräuchlichkeit St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 9

10 Fristlose Entlassung Bger 4A_559/2012 v Gründe können nachgeschoben werden. Sie müssen aber bei Kündigung bereits gegeben sein. Massgebend ist Zeitpunkt des Aussprechens, nicht des Zugangs der Kündigung! St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 10

11 Konkurrenzverbot/Konventionalstrafe Bger 466/2012 v Bger 595/2012 v Herabsetzung auf 77% des Jahresgehaltes ist nicht zu beanstanden. Vorbereitung der späteren Tätigkeit während Kündigungsfrist kann Konventionalstrafe auslösen, auch wenn nachfolgendes Konkurrenzverbot entfällt. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 11

12 Datierung des Arbeitszeugnises Bundesverwaltungsgericht A-5588/2007 v Grundsätzlich Datum von Ausstellung Ausnahmen sind möglich. Datum kann unzulässige Kodierung sein. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 12

13 Negative Referenzauskünfte BGer 4A_117/2013 v Wer unwahre Referenzauskünfte gibt, haftet der Arbeitnehmerin. Kausalzusammenhang mit Schaden ist nachzuweisen, was nicht immer einfach ist. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 13

14 Internationales Privatrecht BGE 138 III 750 Öffentlich-rechtliche Garantieerklärung gibt nach Art. 342 Abs. 2 OR zivilrechtlichen Anspruch. Was für einen Einfluss hat eine Rechtswahl auf die Schiedsfähigkeit einer Streitigkeit? St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 14

15 GmbH als Familienbetrieb nach Art. 4 ArG? BGer 2C_886/2012 v GmbH ist nie Familienbetrieb! Alternative Argumentation mit Unabhängigkeit? St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 15

16 Internationaler Anwendungsbereich des ArG BGer 4A_103/2013 v Über Art. 342 Abs. 2 OR lässt sich keine Anwendbarkeit des ArG bewirken, auch wenn CH-Recht gewählt ist. Andere Argumente? St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 16

17 Vergütung der Überzeiten BGE 138 I 356 Vergütung ist zwingend. Vergütung kann nicht durch Pauschale abgegolten werden. Zahlungen aus anderem Grund können nicht angerechnet werden. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 17

18 Anwendungsbereich GAV auf Aussenseiter BGE 139 III 60 Gleichbehandlungsklausel in Verbandsvertrag in der Regel kein Vertrag zu Gunsten Dritter. In Firmenvertrag jedoch in der Regel echter Vertrag zu Gunsten Dritter. St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 18

19 Betrieblicher Anwendungsbereich BGE 139 III 168 Stiftung FAR ist berufliche Vorsorge und klagt vor Sozialversicherungsgericht. Wer bohrt, ist im Tiefbau tätig! St.Galler Tag zum Arbeitsrecht Prof. Thomas Geiser 19

Haftung des Arbeitnehmers Entwicklungen im Arbeitsrecht

Haftung des Arbeitnehmers Entwicklungen im Arbeitsrecht Herzlich willkommen zur Weiterbildung Arbeitsrecht Haftung des Arbeitnehmers Entwicklungen im Arbeitsrecht Müller Eckstein Rechtsanwälte Stephan Mullis Hauptstrasse 17 CH-9422 Staad s.mullis@advocat.ch

Mehr

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Freitag, 30. November 2012 Grand Casino Luzern (1060.) Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis Universität St.Gallen

Mehr

Unterschiede im Arbeitsrecht Schweiz - Deutschland

Unterschiede im Arbeitsrecht Schweiz - Deutschland Unterschiede im Arbeitsrecht Schweiz - Deutschland Stellenausschreibung Deutschland: Keine Diskriminierung Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) 1 AGG: Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion

Mehr

Aktuelle Urteile in Kürze März 2012

Aktuelle Urteile in Kürze März 2012 Aktuelle Urteile in Kürze März 2012 Aufhebungsvertrag, üble Nachrede des Arbeitgebers, Konkurrenzverbot und nachvertragliche Treuepflicht, Überlegungsfrist bei der fristlosen Entlassung, Sperrfrist bei

Mehr

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn -

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - ARBEITSVERTRAG (NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber und Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - wird Folgendes vereinbart: 1. Funktion/Tätigkeit

Mehr

Hans Ueli Schürer, Arbeit und Recht VERLAG:SKV

Hans Ueli Schürer, Arbeit und Recht VERLAG:SKV Hans Ueli Schürer, Arbeit und Recht VERLAG:SKV 7 Inhaltsverzeichnis 1 Rechtsgrundlagen im Arbeitsrecht 1.1 Gesetz 1.1.1 Obligationenrecht 1.1.2 Arbeitsgesetz 1.1.3 Datenschutzgesetz (DSG) 1.1.4 Urheberrechtsgesetz

Mehr

Arbeitsvertrag (für Angestellte und Mitarbeiter ohne Tarifbindung)

Arbeitsvertrag (für Angestellte und Mitarbeiter ohne Tarifbindung) Arbeitsvertrag (für Angestellte und Mitarbeiter ohne Tarifbindung) (Bei Anwendung des Musters ist zu prüfen, welche Vertragsbestimmungen übernommen werden wollen. Gegebenenfalls sind Anpassungen und Ergänzungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 7. Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 12 Literaturverzeichnis... 14

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 7. Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 12 Literaturverzeichnis... 14 7 Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis..... 12 Literaturverzeichnis... 14 I. Fragen zur Begründung des Arbeitsverhältnisses... 16 1. Kommt ein Arbeitsverhältnis auch durch mündliche Abrede zustande oder

Mehr

Öffentliches Arbeitsrecht

Öffentliches Arbeitsrecht 3 Bereiche des Arbeitsrechts Öffentliches Arbeitsrecht Staat ==> Schutz und Kontrolle Kollektives Arbeitsrecht Gewerkschaften Arbeitgeber/-verband Individualarbeitsrecht Rechtsquellen im Arbeitsrecht Gesetze:

Mehr

Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 13 Literaturverzeichnis... 17

Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 13 Literaturverzeichnis... 17 Vorwort.............................................. 5 Abkürzungsverzeichnis.................................. 13 Literaturverzeichnis..................................... 17 I. Fragen zur Begründung

Mehr

1. KAPITEL: EINFÜHRUNG IN DAS LIECHTENSTEINISCHE ARBEITSRECHT 2. KAPITEL: DIE KÜNDIGUNG VON DAUERSCHULDVERHÄLTNISSEN IM ALLGEMEINEN

1. KAPITEL: EINFÜHRUNG IN DAS LIECHTENSTEINISCHE ARBEITSRECHT 2. KAPITEL: DIE KÜNDIGUNG VON DAUERSCHULDVERHÄLTNISSEN IM ALLGEMEINEN ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS MATERIALIENVERZEICHNIS JUDIKATURVERZEICHNIS VORWORT 1. KAPITEL: EINFÜHRUNG IN DAS LIECHTENSTEINISCHE ARBEITSRECHT 1.1. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES ARBEITSVERTRAGSRECHTS

Mehr

Übungen Öffentliches Recht II

Übungen Öffentliches Recht II Gruppen T-V und W-Z Prof. Dr. Felix Uhlmann Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Rechtsetzungslehre Universität Zürich HS 2009 Prof. Dr. Felix Uhlmann 1 Prof. Dr. Felix Uhlmann 2 Rechtsweg

Mehr

Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts

Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts Dienstag, 30. Oktober 2012 30. Oktober 2012 Seite 1 Dr. Andreas Casutt / Dr. Valerie Meyer Bahar 30. Oktober 2012 Seite 2 Ausgangslage

Mehr

Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 15 Literaturverzeichnis... 18

Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 15 Literaturverzeichnis... 18 Vorwort............................................... 5 Abkürzungsverzeichnis.................................... 15 Literaturverzeichnis...................................... 18 A. Fragen zur Begründung

Mehr

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Arbeitsbedingungen Arbeitnehmerschutz MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST ArG: Arbeitsgesetz, SR 822.11

Mehr

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Freitag, 29. November 2013 Grand Casino Luzern (1116.) Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis Universität St.Gallen

Mehr

ARBEITSVERTRAG (Kader)

ARBEITSVERTRAG (Kader) ARBEITSVERTRAG (Kader) zwischen ABC, (Strasse, Ort) (nachfolgend Arbeitgeber genannt) und L, (Strasse, Ort) (nachfolgend Arbeitnehmer genannt) 1. Tätigkeitsbereich 1.1. Der Arbeitnehmer wird als... angestellt.

Mehr

SPITZENBONI Im Lichte der neuesten bundesgerichtlichen Rechtsprechung

SPITZENBONI Im Lichte der neuesten bundesgerichtlichen Rechtsprechung AUS DER RECHTSPRECHUNG GILI FRIDLAND SVENSSON BARBARA MEYER Im Lichte der neuesten bundesgerichtlichen Rechtsprechung Der Aufsatz erläutert die neueste bundesgerichtliche Rechtsprechung zu wichtigen Aspekten

Mehr

BVG-TAGUNG 2013 AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE

BVG-TAGUNG 2013 AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis BVG-TAGUNG 2013 AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE Mittwoch, 27. November 2013 Grand Casino Luzern (1112.) Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis

Mehr

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Arbeitsrecht - Merkblatt Autor Hansueli Schürer, kaps Stäfa zuständig Fachbereich Alter Ausgabedatum Oktober 2009 CURAVIVA Schweiz Zieglerstrasse 53 3000

Mehr

Arbeitszeiterfassung Pflicht oder Kür?

Arbeitszeiterfassung Pflicht oder Kür? Arbeitszeiterfassung Pflicht oder Kür? Hans-Ulrich Stooss Dr. iur., Rechtsanwalt und Notar, eigene Praxis, 1983-2014 nebenamtlicher Vizepräsident/Richter am Arbeitsgericht des Kantons Luzern 2 1 Das rechtliche

Mehr

Glauben Sie dem Arztzeugnis?

Glauben Sie dem Arztzeugnis? Glauben Sie dem Arztzeugnis? Dr. Markus Hugentobler Die Beweislast: Die Voraussetzungen für Kündigungsschutz und Lohnfortzahlungspflicht sind durch die Arbeitnehmenden nachzuweisen, d.h. insbesondere -

Mehr

Muster-Dienstvertrag für Angestellte in Reisebüros (gebührenfrei)

Muster-Dienstvertrag für Angestellte in Reisebüros (gebührenfrei) Feber 2003 Muster-Dienstvertrag für Angestellte in Reisebüros (gebührenfrei) Hinweis: Nach 2 AVRAG ist dem Arbeitnehmer unverzüglich nach Beginn des Arbeitsverhältnisses eine schriftliche Aufzeichnung

Mehr

Worauf sollten Sie beim Arbeitsvertrag achten?

Worauf sollten Sie beim Arbeitsvertrag achten? Karoline Kleinschmidt, IG Metall Worauf sollten Sie beim Arbeitsvertrag achten? Verfassung Gesetze Tarifvertrag Betriebsvereinbarung 77 Abs. 3 Arbeitsvertrag Betriebsübung 2 Gesetze rund um s Arbeitsrecht

Mehr

Das Bundesgericht zieht in Erwägung: 4C.307/2006 /len. Urteil vom 26. März 2007. I. zivilrechtliche Abteilung

Das Bundesgericht zieht in Erwägung: 4C.307/2006 /len. Urteil vom 26. März 2007. I. zivilrechtliche Abteilung 4C.307/2006 /len Urteil vom 26. März 2007 I. zivilrechtliche Abteilung Bundesrichter Corboz, Präsident, Bundesrichterinnen Klett, Rottenberg Liatowitsch, Bundesrichter Kolly, Ersatzrichter Geiser, Gerichtsschreiber

Mehr

Sachverhalt Fall 1 Übungen im Arbeitsrecht

Sachverhalt Fall 1 Übungen im Arbeitsrecht FS 2015 Kurs 6,420,1.00 Übung 1: Fälle 1 bis 3 - Vertragsabschluss (Unterschrift) - Probezeit - Überstunden -Ferien - Kündigung und Freistellung - Kündigung und Aufhebungsvereinbarung Prof. Dr.iur. Roland

Mehr

Schlichtungsgesuch betreffend Streitigkeiten aus Arbeitsvertrag

Schlichtungsgesuch betreffend Streitigkeiten aus Arbeitsvertrag Einschreiben Schlichtungsbehörde Nidwalden Rathausplatz 9 Postfach 1244 6371 Stans Ort und Datum Schlichtungsgesuch betreffend Streitigkeiten aus Arbeitsvertrag Klagende Partei Name Vorname Geburtsdatum

Mehr

befristeter Arbeitsvertrag Vorname: Name: Geburtsdatum: Straße: Wohnort:

befristeter Arbeitsvertrag Vorname: Name: Geburtsdatum: Straße: Wohnort: befristeter Arbeitsvertrag zwischen der Firma ( nachfolgend Arbeitgeber genannt) : und Herrn/Frau/Frl.: ( nachfolgend Arbeitnehmer genannt ) Vorname: Name: Geburtsdatum: Straße: Wohnort: wird folgender

Mehr

Klagen und AnsprÄche nach ACTA und nach Schweizerischem Recht

Klagen und AnsprÄche nach ACTA und nach Schweizerischem Recht ~ 1 ~ Klagen und AnsprÄche nach AC und nach Schweizerischem Recht Artikel Betrifft Voraussetzung Konsequenz Schadensvermutung oder Bemerkung Art. 8 Abs. 1 AC Zivilrechtliche Bestimmungen zur Rechtsdurchsetzung

Mehr

Kündigung / Entlassungen

Kündigung / Entlassungen GAV Walliser Waldwirtschaft Bei Walliser Wald, Postfach 141, 1951 Sitten C/o Forêt Valais, CP 141, 1951 Sion CCT de l économie forestière valaisanne Tel : 027/327 51 15 Fax : 027/327 51 80 Natel : 077/409

Mehr

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Einführung: In der derzeitigen Krise denken viele Arbeitgeber darüber nach, wie sie

Mehr

2) Nennen Sie 3 arbeitsrechtliche Themen, die das OR regelt? Ferien, Überstunden, Lohnfortzahlung, Rechte- und Pflichten des Arbeitgebers

2) Nennen Sie 3 arbeitsrechtliche Themen, die das OR regelt? Ferien, Überstunden, Lohnfortzahlung, Rechte- und Pflichten des Arbeitgebers ÜBUNGEN ZUM ARBEITSRECHT 1) Was regelt das Arbeitsgesetz in der Hauptsache? Schutzbestimmungen für die Arbeitnehmenden betr. Höchstarbeitszeiten, Ruhezeiten, Schutzbestimmungen über Jugendliche und Schwangere

Mehr

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses Dr. Markus Klimsch Der Aufhebungsvertrag Die beste Strategie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses 28.09.2010 RA Dr. Markus Klimsch, Fachanwalt für Arbeitsrecht: Der Aufhebungsvertrag 28.09.2010 Seite

Mehr

Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer

Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer Vorbemerkung Gesetzliche Voraussetzungen Das am 1. Januar 2001 in Kraft getretene Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge

Mehr

Steuern und Sozialversicherung. Kongresshaus, Zürich (1121.) 13. März 2014

Steuern und Sozialversicherung. Kongresshaus, Zürich (1121.) 13. März 2014 Steuern und Sozialversicherung Kongresshaus, Zürich (1121.) 13. März 2014 AHV Steuerrecht: Ein Blick auf einige Problemfelder lic. iur. Orlando Rabaglio Inhalt 1. Wo gibt es Diskrepanzen 2. Im Gesetz angelegte

Mehr

Gleichzeitige Inanspruchnahme durch beide Elternteile

Gleichzeitige Inanspruchnahme durch beide Elternteile Elternzeit Wesentliche Regelungen im Überblick Die Elternzeit - früher Erziehungsurlaub - ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Folgende wesentlichen Regelungen sind zu beachten:

Mehr

Handout zu Fall 5 der Privatrechtlichen Übungen vom HS 2012

Handout zu Fall 5 der Privatrechtlichen Übungen vom HS 2012 Handout zu Fall 5 der Privatrechtlichen Übungen vom HS 2012 Hinweise zur ausserordentlichen Kündigung eines Mietvertrages gemäss Art. 261 Abs. 2 lit. a OR 1. Einleitung Gemäss Art. 261 Abs. 2 lit. a OR

Mehr

Lernfeld/Fach: Sozialkunde Thema: Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schutz bestimmter Personengruppen

Lernfeld/Fach: Sozialkunde Thema: Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schutz bestimmter Personengruppen Kündigungsschutz Aufgabe 1 Auf Grund des festgestellten Bedarfs wird zum 01.01. des nächsten Jahres eine Stelle für einen kaufmännischen Angestellten ausgeschrieben. Die Personalabteilung entscheidet sich

Mehr

Consulting Cluster Bern, Anlass vom 27. Juni 2013

Consulting Cluster Bern, Anlass vom 27. Juni 2013 Consulting Cluster Bern, Anlass vom 27. Juni 2013 Hans Roth Fürsprecher Fachanwalt SAV Arbeitsrecht www.kglaw.ch Begriffserläuterungen / Abgrenzungen Rechtsgrundlagen Hinweise zu ausgewählten Vertragspunkten

Mehr

Arbeitsvertrag (147)

Arbeitsvertrag (147) Arbeitsverträge können in jeglicher Form geschlossen werden und sind an die schriftliche Form nicht gebunden. Um sich jedoch vor Missverständnissen und bei Konfliktfällen abzusichern, ist es für beide

Mehr

1. Art, Beginn und Ort der Tätigkeit (1) Der/die Arbeitnehmer/in wird ab dem als für folgende Tätigkeit eingestellt. (2) Arbeitsort ist

1. Art, Beginn und Ort der Tätigkeit (1) Der/die Arbeitnehmer/in wird ab dem als für folgende Tätigkeit eingestellt. (2) Arbeitsort ist Teilzeit-Arbeitsvertrag Zwischen der Firma (nachfolgend Arbeitgeber genannt) und Herrn/Frau, wohnhaft in, geb. am, (nachfolgend Arbeitnehmer/in genannt) wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen: 1. Art,

Mehr

Arbeitsrecht / Arbeitsgesetz ANWALTSKANZLEI SH.CH 1

Arbeitsrecht / Arbeitsgesetz ANWALTSKANZLEI SH.CH 1 Arbeitsrecht / Arbeitsgesetz ANWALTSKANZLEI SH.CH 1 Überblick I. Unterscheidung Arbeitsrecht Arbeitsgesetz II. III. IV. Wöchentliche Höchstarbeitszeit Ruhezeiten Tages / Sonntags / Abend und Nachtarbeit

Mehr

BVG-TAGUNG 2015 AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE

BVG-TAGUNG 2015 AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE Anmeldung zur Veranstaltung AKTUELLE FRAGEN DER BERUFLICHEN VORSORGE Mittwoch 22. April 2015, Grand Casino Luzern (1147.) PROGRAMM Die Anmeldung gilt für (Vorname, Name, Titel/Stellung/Funktion)*: ab 08.45

Mehr

1. Der Mitarbeiter wird ab dem 01.04. als Schlosser in der Produktion eingestellt.

1. Der Mitarbeiter wird ab dem 01.04. als Schlosser in der Produktion eingestellt. LESERSERVICE Muster-Arbeitsvertrag (Quelle: Sekretärinnen SERVICE 04/08) Unbefristeter Arbeitsvertrag zwischen Max Mustermann GmbH, Musterstr. 1, 12345 Musterstadt, im Folgenden: Arbeitgeber und Bernd

Mehr

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Prof. Dr. iur Thomas Gächter Seite 1 Übersicht: Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses I. Natur des Arbeitsverhältnisses,

Mehr

MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN

MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN MITDENKEN, MITBESTIMMEN, MITMACHEN Betriebsrat mehr Rechte für alle Beschäftigten Mit einem Betriebsrat haben alle Beschäftigten im Unternehmen mehr Rechte und werden besser in betriebliche Entscheidungsprozesse

Mehr

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause Entscheid der kantonalen Steuerkommission/Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 11. September 2009 i.s. K. (StKE 1/09) Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs.

Mehr

Die bezahlte Pause gibt es nicht Auf den Spuren eines Phantoms

Die bezahlte Pause gibt es nicht Auf den Spuren eines Phantoms Vorbemerkung Auf den Spuren eines Phantoms Vortrag Weblaw Webinar 24.05.2016 Dr. Heinz Heller Rechtsanwalt und Fachanwalt SAV Arbeitsrecht www.rechtsanwalt zuerich.ch Vortrag setzt Anwendbarkeit von OR

Mehr

MUSTERVERTRAG INTERIM MANAGER - UNTERNEHMEN. Dienstvertrag. zwischen. dem Unternehmen. Beispiel GmbH. ( im Folgenden Unternehmen ) u n d.

MUSTERVERTRAG INTERIM MANAGER - UNTERNEHMEN. Dienstvertrag. zwischen. dem Unternehmen. Beispiel GmbH. ( im Folgenden Unternehmen ) u n d. MUSTERVERTRAG INTERIM MANAGER - UNTERNEHMEN Dienstvertrag zwischen dem Unternehmen Beispiel GmbH ( im Folgenden Unternehmen ) u n d Herrn / Frau Beispiel Interim Manager ( im Folgenden INMAN ) 1. Präambel

Mehr

ARBEITSRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE

ARBEITSRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE ARBEITSRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE Donnerstag, 29. März 2012 Kongresshaus Zürich (1038.) Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis Universität St.Gallen Bodanstrasse 4 9000 St. Gallen www.irp.unisg.ch

Mehr

Übungen im Haftpflichtrecht

Übungen im Haftpflichtrecht Übungen im Haftpflichtrecht Thema: Schaden BGE 132 III 359 ff. und 127 III 403 ff. Ahmet Kut ahmet.kut@walderwyss.com BGE 132 III 359 ff. Die schwangere A.X. vereinbart mit Arzt Dr. F. (Spital Y.), dass

Mehr

Die Integritätsentschädigung nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung

Die Integritätsentschädigung nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung Die Integritätsentschädigung nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung Fortbildungsveranstaltung der asim, Basel, 17. April 2013 Dr. Thomas Frei, Rechtsanwalt, Suva, Bereich Einsprachen, Luzern

Mehr

Arbeitsrecht I Lösungsschema

Arbeitsrecht I Lösungsschema Prof. Dr. Roland A. Müller FS 2010 Arbeitsrecht I Lösungsschema 7. Juni 2010 Vorbemerkungen Damit die Kandidatinnen und Kandidaten die Chance erhalten, Wissenslücken zu kompensieren, wurden viele unterschiedliche

Mehr

Das Arbeitszeugnis. WEKA Business Dossier. unter Berücksichtigung der Referenzauskunft. Sofort-Nutzen. Dossier-Themen. Personal. Unternehmens führung

Das Arbeitszeugnis. WEKA Business Dossier. unter Berücksichtigung der Referenzauskunft. Sofort-Nutzen. Dossier-Themen. Personal. Unternehmens führung unter Berücksichtigung der Referenzauskunft Dossier-Themen Unternehmens führung Personal Führung Erfolg & Karriere Kommunikation Marketing & Vertrieb Informatik Recht, Steuern & Finanzen Sofort-Nutzen

Mehr

Befristeter Arbeitsvertrag für kurzfristige Beschäftigte Platzmarshall

Befristeter Arbeitsvertrag für kurzfristige Beschäftigte Platzmarshall Hinweis: Der nachfolgende Mustervertrag ist lediglich als Orientierungshilfe gedacht und muss durch die Ergänzung und/oder das Weglassen einzelner Bestimmungen jeweils an die Bedürfnisse des Einzelfalls

Mehr

Aufhebungsvertrag: Checkliste und Formulierungsbeispiele

Aufhebungsvertrag: Checkliste und Formulierungsbeispiele Aufhebungsvertrag: Checkliste und Formulierungsbeispiele von Dr. Brigitte Auweter Vorsitzende Richterin am Landesarbeitsgericht I. Was Sie inhaltlich beachten sollten Geht es um den Abschluss eines Aufhebungsvertrages,

Mehr

Arbeits- und Sozialrecht in Mittel- und Osteuropa

Arbeits- und Sozialrecht in Mittel- und Osteuropa Arbeits- und Sozialrecht in Mittel- und Osteuropa begründet von Dr. Bernhard Hainz und Dr. Andreas Tinhofer, IX. M. 2. Auflage herausgegeben von Dr. Bernhard Hainz Rechtsanwalt, Wien Wien 2010 Manzsche

Mehr

Deutscher Caritasverband

Deutscher Caritasverband Deutscher Caritasverband Anlage 5a: Sonderregelung zur Arbeitszeitregelung 1 Geltungsbereich... 1 2 Regelmäßige Arbeitszeit... 1 3 Regelung zur Abgeltung der Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaften...

Mehr

Höchstarbeitszeit gemäss der Gleichstellungsnorm Art. 9 Abs. 5 ArG

Höchstarbeitszeit gemäss der Gleichstellungsnorm Art. 9 Abs. 5 ArG Thesenpapier Höchstarbeitszeit gemäss der Gleichstellungsnorm Art. 9 Abs. 5 ArG Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Arbeitsrecht, Heller Rechtsanwälte AG, Zürich, Freitag, 28. November 2014, Grand Casino Luzern

Mehr

Bundesgesetz über die Rechtsverhältnisse der Makler und über Änderungen des Konsumentenschutzgesetzes (Maklergesetz - MaklerG)

Bundesgesetz über die Rechtsverhältnisse der Makler und über Änderungen des Konsumentenschutzgesetzes (Maklergesetz - MaklerG) Maklergesetz Bundesgesetz über die Rechtsverhältnisse der Makler und über Änderungen des Konsumentenschutzgesetzes (Maklergesetz - MaklerG) Der Nationalrat hat beschlossen: Artikel I Maklergesetz 1. Teil:

Mehr

Übungen ZVR HS 2011 Fall 10 Klagen betreffend die betriebene Forderung und Rechtsöffnung

Übungen ZVR HS 2011 Fall 10 Klagen betreffend die betriebene Forderung und Rechtsöffnung Rechtswissenschaftliches Institut Übungen ZVR HS 2011 Fall 10 Klagen betreffend die betriebene Forderung und Rechtsöffnung RA lic. iur. Philipp Weber Seite 1 Übersicht Sachverhalt (Teil a) Eigentümer E

Mehr

Arbeitsrechtliche Auswirkungen der Frankenstärke: Aspekte rund um Arbeitszeit

Arbeitsrechtliche Auswirkungen der Frankenstärke: Aspekte rund um Arbeitszeit SGB-Tagung 3.3.2015 Arbeitsrechtliche Auswirkungen der Frankenstärke: Aspekte rund um Arbeitszeit Luca Cirigliano Leiter Bereich Arbeitsrecht, Bezirksrichter Aufbau Arbeitszeit im Arbeitsvertrag Verbot

Mehr

Prof. Dr. iur. W. Portmann FS 2015. Arbeitsrecht Master 17.06.2015

Prof. Dr. iur. W. Portmann FS 2015. Arbeitsrecht Master 17.06.2015 Prof. Dr. iur. W. Portmann FS 015 Arbeitsrecht Master 17.06.015 Kontrollieren Sie bitte die Anzahl Seiten. Die Prüfung selbst umfasst Seiten (inkl. vorliegende Bemerkungen) und Aufgaben. Abgegeben werden

Mehr

FAMILIENRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE

FAMILIENRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE FAMILIENRECHT VERFAHRENSRECHTLICHE ASPEKTE Freitag, 9. März 2012 Kongresshaus Zürich (1037.) Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis Universität St.Gallen Bodanstrasse 4 9000 St. Gallen www.irp.unisg.ch

Mehr

5. Symposium Medienabhängigkeit

5. Symposium Medienabhängigkeit 5. Symposium Medienabhängigkeit Juristisches zur Mediennutzung und -Sucht Überblick 1. Drogenmissbrauch im Betrieb 2. Arbeitsrechtliche Konsequenzen 3. Arbeitsrechtliche Probleme der Medienabhängigkeit

Mehr

Arbeitswelt und Zukunft

Arbeitswelt und Zukunft Arbeitswelt und Zukunft 1. Welche Aussage über mündliche Verträge ist richtig? Umkreisen Sie die richtige Antwort. a) Mündliche Verträge sind nichtig. b) Mündliche Verträge sind formlose Verträge. c) Schriftliche

Mehr

usic news «Cargo Sous Terrain, CST» von der Vision zum Projekt N o Interview mityvette Körber,Projektmanagerin CST, RVBS Partner in Aarau www.usic.

usic news «Cargo Sous Terrain, CST» von der Vision zum Projekt N o Interview mityvette Körber,Projektmanagerin CST, RVBS Partner in Aarau www.usic. usic news N o 02/13 Juli 2013 «Cargo Sous Terrain, CST» von der Vision zum Projekt Interview mityvette Körber,Projektmanagerin CST, RVBS Partner in Aarau www.usic.ch Sabine Wyss,Rechtsanwältin Kellerhals

Mehr

Prüfung Arbeitsrecht I

Prüfung Arbeitsrecht I Punktzahl: (max. 30 Pkte) Note: (nur halbe Noten) Universität Bern, Zivilistisches Seminar Prüfung per FS 2011 Prüfungsdatum 14. Juni 2011 Prüfung Arbeitsrecht I Individualarbeitsrecht Prof. Dr. Roland

Mehr

Arbeitsvertrag geringfügig entlohnte Beschäftigung

Arbeitsvertrag geringfügig entlohnte Beschäftigung Arbeitsvertrag geringfügig entlohnte Beschäftigung Zwischen der Firma Adresse und Frau/Herrn Adresse wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen: 1. Einstellung / Probezeit / Beendigung Mit Wirkung vom werden

Mehr

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden.

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden. Hinweis Die aktuellen Musterverträge sind nur als Orientierungs- und Formulierungshilfe zu verstehen; sie können z. B. betriebliche Begebenheiten oder sonstige besondere Umstände des Einzelfalles nicht

Mehr

Ermittlung des Vertragsstatuts/ Schranken der Rechtswahl

Ermittlung des Vertragsstatuts/ Schranken der Rechtswahl Ermittlung des Vertragsstatuts/ Schranken der Rechtswahl Schranken der Rechtswahl Zwingendes Inlandsrecht/Gemeinschaftsrecht (Art. 3 III, IV Rom I-VO) Soweit der Fall keine Auslandsberührung aufweist,

Mehr

Informationen zum Kurs Arbeitsrecht fu r Psychologen (FS 2014)

Informationen zum Kurs Arbeitsrecht fu r Psychologen (FS 2014) Informationen zum Kurs Arbeitsrecht fu r Psychologen (FS 2014) Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 A. Kursbeschrieb... 2 B. Aufbau des Kurses... 2 1. Vorbemerkungen zu den Unterlagen... 2 2. Aufbau...

Mehr

Die missbräuchliche Kündigung. im Arbeitsrecht

Die missbräuchliche Kündigung. im Arbeitsrecht Die missbräuchliche Kündigung im Arbeitsrecht Abschlussarbeit Nachdiplomkurs Paralegal Andrea Huwyler, Schlossgasse 14, 8003 Zürich 10. Januar 2003 DIE MISSBRÄUCHLICHE KÜNDIGUNG IM ARBEITSRECHT II Inhaltsverzeichnis

Mehr

Arbeitsvertrag. Befristeter. (ohne Sachgrund) Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Stand: Juli 2008

Arbeitsvertrag. Befristeter. (ohne Sachgrund) Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Stand: Juli 2008 Befristeter Arbeitsvertrag (ohne Sachgrund) Stand: Juli 2008 Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Bei dem nachfolgenden Vertrag handelt es sich um einen unverbindlichen

Mehr

Willkommen zum Haufe Online-Seminar. Urlaub. Ihr Referent: Dr. Carsten Teschner, Richter am Arbeitsgericht

Willkommen zum Haufe Online-Seminar. Urlaub. Ihr Referent: Dr. Carsten Teschner, Richter am Arbeitsgericht Willkommen zum Haufe Online-Seminar Urlaub Ihr Referent: Dr. Carsten Teschner, Richter am Arbeitsgericht Agenda I. Der Urlaubsanspruch 1. Umfang im Kalenderjahr 2. Unterjähriger Ein oder Austritt 3. Erfüllung:

Mehr

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS)

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS) Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS) zwischen Name, Vorname: Adresse: (Assistenznehmerin/Arbeitgeberin*) vertreten durch Name, Vorname: Adresse: (gesetzliche Vertreterin/Arbeitgeberin) und Name,

Mehr

Was tun bei ausstehendem Lohn?

Was tun bei ausstehendem Lohn? Was tun bei ausstehendem Lohn? 1 Grundsätze zur Ausrichtung des Lohnes Gemäss Art. 323 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn jeweils am Ende jeden Monats

Mehr

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Anmeldung zur Veranstaltung ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT 2. DURCHFÜHRUNG Freitag, 5. Dezember 2014, Grand Casino Luzern (1176.) PROGRAMM Die Anmeldung gilt für (Vorname, Name, Titel/Stellung/Funktion)*:

Mehr

wohnhaft - nachfolgend Arbeitnehmer/-in genannt - 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses 2 Probezeit

wohnhaft - nachfolgend Arbeitnehmer/-in genannt - 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses 2 Probezeit Arbeitsvertrag für geringfügig entlohnte Beschäftigung (Bei Anwendung des Musters ist zu prüfen, welche Vertragsbestimmungen übernommen werden wollen. Gegebenenfalls sind Anpassungen und Ergänzungen zu

Mehr

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop Arbeitsrecht - Formulierungshilfen Autor: Dr. jur. Götz Knoop Inhaltsverzeichnis: 1. ÜBERSCHRIFT 1 FEHLER! TEXTMARKE NICHT DEFINIERT. 1.1. Überschrift 2 Fehler! Textmarke

Mehr

1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?... 19

1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?... 19 Inhalt Abkürzungsverzeichnis... 15 1. Kapitel Grundlagen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen... 17 I. Wie enden befristete Arbeitsverhältnisse?... 17 II. Wie enden unbefristete Arbeitsverhältnisse?...

Mehr

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT

ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT ST.GALLER TAGUNG ZUM ARBEITSRECHT Freitag, 20. November 2015 Grand Casino Luzern Universität St.Gallen Bodanstrasse 4 9000 St.Gallen Tel. +41 (0)71 224 24 24 Fax +41 (0)71 224 28 83 irp@unisg.ch www.irp.unisg.ch

Mehr

Trotz Wirtschaftskrise und Arbeitszeitkonto: Der BR und das Mitbestimmungsrecht bei Mehrarbeit nach 87 BetrVG am 6. Januar 2010

Trotz Wirtschaftskrise und Arbeitszeitkonto: Der BR und das Mitbestimmungsrecht bei Mehrarbeit nach 87 BetrVG am 6. Januar 2010 IG Metall Informationstagung Trotz Wirtschaftskrise und Arbeitszeitkonto: Der BR und das Mitbestimmungsrecht bei Mehrarbeit nach 87 BetrVG am 6. Januar 2010 Referentin: Larissa Wocken Rechtsanwältin, Fachanwältin

Mehr

Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung

Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung 1 Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung Für einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (z. B. Weihnachtsgeld) gilt eine besondere Regelung für die Beitragsberechnung, wenn im Monat

Mehr

20.10.14. Haftungsfragen bei vertikaler und horizontaler Arbeitsteilung. Arzthaftpflichtrecht. Prof. Dr. iur. Hardy Landolt LL.M.

20.10.14. Haftungsfragen bei vertikaler und horizontaler Arbeitsteilung. Arzthaftpflichtrecht. Prof. Dr. iur. Hardy Landolt LL.M. 20.10.14 1. St.Galler Haftpflicht- und Versicherungsrechtstagung Arzthaftpflichtrecht Grand Casino Luzern Dienstag, 4. November 2014 Haftungsfragen bei vertikaler und horizontaler Arbeitsteilung Prof.

Mehr

Die Ärzteregelungen in den AVR der Diakonie Deutschland (Stand 1. Juli 2014) im Vergleich zum TV-Ärzte/VKA (Stand 1. April 2013)

Die Ärzteregelungen in den AVR der Diakonie Deutschland (Stand 1. Juli 2014) im Vergleich zum TV-Ärzte/VKA (Stand 1. April 2013) Regelungsüberschrift/ Regelungsinhalt TV-Ärzte/VKA AVR Diakonie Deutschland Abweichungen Stand 1. April 2013 Stand 1. Juli 2014 Geltungsbereich 1 1 Anlage 8a Geltungsbereich der Anlage 8a: Personenkreis

Mehr

Entschädigungsrichtlinien 2015 für Lernende Maurer und Baupraktiker in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden und Zug

Entschädigungsrichtlinien 2015 für Lernende Maurer und Baupraktiker in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden und Zug Entschädigungsrichtlinien 2015 für Lernende Maurer und Baupraktiker in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden und Zug Empfehlungen für die Entschädigungen von Lernenden in den Berufsrichtungen

Mehr

Personalrechtliche Konflikte an Mittelschulen

Personalrechtliche Konflikte an Mittelschulen Kanton St.Gallen Bildungsdepartement Dienst für Recht und Personal Personalrechtliche Konflikte an Mittelschulen 1. Rechtliche Grundlagen des Anstellungsverhältnisses von Mittelschul-Lehrpersonen Das Anstellungsverhältnis

Mehr

Was steht im Arbeitsvertrag?

Was steht im Arbeitsvertrag? Was steht im Arbeitsvertrag? 20. Mai 2014, FH Kaiserslautern Was ist ein Arbeitsvertrag? Vertragsfreiheit Arbeitnehmer Arbeitgeber Arbeitsleistung Gehalt 2 Arbeitsvertrag,, Rangprinzip GG Betriebsvereinbarung

Mehr

Rechtssicherheit im Prüfungsverfahren. Vortrag Handwerkskammer Südthüringen 15.05.2014

Rechtssicherheit im Prüfungsverfahren. Vortrag Handwerkskammer Südthüringen 15.05.2014 Rechtssicherheit im Prüfungsverfahren Vortrag Handwerkskammer Südthüringen 15.05.2014 Vorschriftenhierarchie GG sowie EU-Recht Art. 3 I GG Art. 12 I GG Art. 19 I GG Bundesgesetze (sowie Landesgesetze)

Mehr

4. Winterthurer Tagung zum Arbeitsrecht Massenentlassung: Mitwirkungs- und Sozialplanpflicht

4. Winterthurer Tagung zum Arbeitsrecht Massenentlassung: Mitwirkungs- und Sozialplanpflicht 4. Winterthurer Tagung zum Arbeitsrecht Massenentlassung: Mitwirkungs- und Sozialplanpflicht Building Competence. Crossing Borders. Sara Licci sara.licci@zhaw.ch Massenentlassung 2 3 I. Massenentlassung

Mehr

ARBEITSVERTRAG. Zwischen. (Name und Anschrift Arbeitgeber) - im Folgenden: Arbeitgeber - und. (Name und Anschrift Arbeitnehmer)

ARBEITSVERTRAG. Zwischen. (Name und Anschrift Arbeitgeber) - im Folgenden: Arbeitgeber - und. (Name und Anschrift Arbeitnehmer) ARBEITSVERTRAG Zwischen (Name und Anschrift Arbeitgeber) - im Folgenden: Arbeitgeber - und (Name und Anschrift Arbeitnehmer) - im Folgenden: Arbeitnehmer - wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen: Seite

Mehr

Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter

Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter Thomas Büchner Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter Nomos Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel. Einführung 17 1. Problemstellung 17 2. Untersuchungsgegenstand und Gang der Darstellung

Mehr

Die Betriebsratswahl Übersicht über den Ablauf der BR-Wahl 25. Jänner 2006 Richard Ondraschek

Die Betriebsratswahl Übersicht über den Ablauf der BR-Wahl 25. Jänner 2006 Richard Ondraschek Die Betriebsratswahl Übersicht über den Ablauf der BR-Wahl 25. Jänner 2006 Richard Ondraschek Zusammenarbeit Betriebsrat Gewerkschaft (Arbeiterkammer) Gemäß 39 Abs. 2 ArbVG sollen die Organe der Arbeitnehmerschaft

Mehr

Arbeitsvertrag. Befristeter. (mit Sachgrund) Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Stand: Juli 2008

Arbeitsvertrag. Befristeter. (mit Sachgrund) Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Stand: Juli 2008 Befristeter Arbeitsvertrag (mit Sachgrund) Stand: Juli 2008 Achtung! Wichtiger Hinweis für die Verwendung des nachfolgenden Mustervertrages: Bei dem nachfolgenden Vertrag handelt es sich um einen unverbindlichen

Mehr

Exkurs: Kopieren von Musik und Filmen

Exkurs: Kopieren von Musik und Filmen Exkurs: Kopieren von Musik und Filmen 1. Darf man eine CD oder DVD kopieren? - Eingriff in das Vervielfältigungsrecht - aber: Art. 19 Abs. 1 lit. a) URG: Eingriff erlaubt, wenn für den persönlichen Bereich

Mehr

ARBEITSVERTRAG. Für alle Arbeitnehmer. (Name des Betriebes) (PLZ, Ort, Straße) 1 Inhalt und Beginn des Arbeitsverhältnisses

ARBEITSVERTRAG. Für alle Arbeitnehmer. (Name des Betriebes) (PLZ, Ort, Straße) 1 Inhalt und Beginn des Arbeitsverhältnisses ARBEITSVERTRAG Für alle Arbeitnehmer Zwischen in und (Name des Betriebes) (PLZ, Ort, Straße) - im folgenden Arbeitgeber genannt - Herrn/Frau wohnhaft in - im folgenden Arbeitnehmer genannt - wird folgender

Mehr

Halbtagesseminar «Das Ende des Arbeitsvertrags» Missbräuchlichkeit von Kündigungen. Die fristlose Entlassung und die Abgrenzung zur Freistellung

Halbtagesseminar «Das Ende des Arbeitsvertrags» Missbräuchlichkeit von Kündigungen. Die fristlose Entlassung und die Abgrenzung zur Freistellung Missbräuchlichkeit von Kündigungen Die fristlose Entlassung und die Abgrenzung zur Freistellung Lars Guggisberg, Fürsprecher, Juristischer Sekretär HIV Kanton Bern Missbräuchlichkeit von Kündigungen 2

Mehr

Arbeitsrecht. Das Arbeitsverhältnis in der betrieblichen Praxis. von. Dr. Petra Senne Professorin an der Fachhochschule Dortmund.

Arbeitsrecht. Das Arbeitsverhältnis in der betrieblichen Praxis. von. Dr. Petra Senne Professorin an der Fachhochschule Dortmund. Arbeitsrecht Das Arbeitsverhältnis in der betrieblichen Praxis von Dr. Petra Senne Professorin an der Fachhochschule Dortmund Luchterhand Literatur- und Abkürzungsverzeichnis XIII A. Begriff und Rechtsquellen

Mehr

Lohn und Sozialabzüge

Lohn und Sozialabzüge Lohn und Sozialabzüge Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer haben Sie Anspruch auf angemessenen Lohn für Ihre Arbeitsleistung. Wie viel Sie verdienen, ist Verhandlungssache. Gesetzlich vorgeschriebene Mindestlöhne

Mehr