Nachhaltige Qualitätsentwicklung Es beginnt ein Prozess, der stetig intensiv begleitet werden muss

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1 Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Nachhaltige Qualitätsentwicklung Es beginnt ein Prozess, der stetig intensiv begleitet werden muss HRK-Tagung zum Qualitätsmanagement an Hochschulen, Prof. Dr. Heike Faßbender Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Braunschweig

2 Qualitätsmanagement als fortlaufender Prozess Ziel der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation sowie die Zufriedenheit der Hochschulmitglieder und weiterer Stakeholder zu steigern, indem die Qualität der Tätigkeiten in Lehre, Forschung und der Rahmenbedingungen langfristig erhalten und gesteigert wird. Mit der bewussten Entscheidung zur Qualitätssicherung und entwicklung beginnt somit ein fortlaufender Prozess, der stetig intensiv begleitet werden muss: Nur ein nachhaltig gestaltetes Qualitätsmanagement ermöglicht die fortwährende Erhaltung und Verbesserung der Qualität der an der Hochschule ausgeführten Tätigkeiten. 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 2

3 QM-Ziel: Nachhaltige Qualitätsentwicklung Nachhaltige Qualitätsentwicklung bedeutet: die langfristige Fortführung der Qualitätsentwicklung anhand regelmäßiger und systematischer Strukturen und Prozesse, die auch zukünftig den beteiligten Personen ein optimales Handeln entsprechend der jeweils geltenden Bedingungen ermöglichen. Grundlegende Voraussetzungen für nachhaltige Qualitätsentwicklung: auf Nachhaltigkeit ausgelegte Qualitätssicherungsmaßnahmen (Strukturen und Prozesse), sowie die Schaffung einer Qualitätskultur, d.h. ein Wandel im Denken und Handeln aller beteiligten Akteure: Qualität in Lehre, Forschung und Verwaltung als gemeinsam geteilter Wert und alltägliche Aufgabe 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 3

4 Elemente einer nachhaltigen Qualitätsentwicklung Elemente einer nachhaltigen Qualitätsentwicklung sind somit: Akteure, Strukturen und Prozesse Das Verhalten der Akteure und die Gestaltung der Strukturen und Prozesse sind an dem Ziel ausgerichtet, eine Qualitätskultur zu schaffen. Übergreifende Ziele dabei sollten sein: Ermöglichung einer langfristigen Fortführung der Prozesse und Dauer der Strukturen, Einbeziehung aller Hochschulmitglieder und derer Belange, Schaffung einer optimalen Kommunikationsstruktur, Schaffung von Akzeptanz und Toleranz in der Hochschule gegenüber der Qualitätsentwicklung und den eingesetzten Instrumenten, Einbindung der Vorgehensweisen und Instrumente in die alltäglichen Tätigkeiten und Gewährleistung der Durchführbarkeit der Maßnahmen. 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 4

5 Akteure in der nachhaltigen Qualitätsentwicklung Entschluss zur Qualitätsentwicklung und zur Förderung einer Qualitätskultur aus eigenen/hochschulinternen Beweggründen Hochschulleitung sieht sich selbst in der Zuständigkeit (eigenes Qualitätsbewusstsein), übernimmt Führungsrolle und damit besondere Verantwortung für Qualitätsentwicklung Gestaltung ausführlicher Abstimmungsprozesse, gemeinsame Bestandsaufnahme und Zielentwicklung mit Beteiligten (Einplanen von Zeit für die Auseinandersetzung mit der Qualitätsentwicklung für alle Beteiligten) Einbezug der Expertise aller Beteiligter in Planung und Umsetzung Schaffen von Transparenz in Strukturen und Prozessen 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 5

6 Strukturen in der nachhaltigen Qualitätsentwicklung Systematischer Aufbau einer Gremien- und Ämterstruktur, angepasst an die Strukturen der Hochschule Klare Definition der für die Qualitätsentwicklung verantwortlichen und zuständigen Stellen und Personen: Qualitätsbeauftragte in der Hochschulleitung, auf zentraler und dezentraler Ebene (Fakultäten/Fachbereichen, Verwaltungsabteilungen) Zuständigkeit zentraler und dezentraler Gremien (formelle Kommunikationswege) Berücksichtigung informeller Kommunikationswege (Arbeitsgruppen, regelmäßige Information auf verschiedenen Wegen) Einbezug aller Beteiligter, insbesondere auch der Studierenden, in die formelle und informelle Kommunikation 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 6

7 Prozesse in der nachhaltigen Qualitätsentwicklung Prozesse und damit verbundene Instrumente sollten sich an folgenden Kriterien orientieren: Ausrichtung an Zielen und Strukturen der Hochschule (z.b. Aufgabenverteilung zwischen zentralen und dezentralen Ebenen), Gestaltung von Kommunikationsprozessen, Regelmäßiger, d.h. turnusmäßiger oder auch anlassbezogener Einsatz von Maßnahmen des Qualitätsmanagement, Gestaltung der Prozesse als Kreislauf und Einbinden von Feedback- Maßnahmen, Regelmäßiger Einbezug interner und externer Expertise, Gestaltung angemessener und bzgl. Aufwand und der zur Verfügung stehenden Ressourcen durchführbarer Maßnahmen, Gestaltung der Prozesse zur Verwertung von Evaluationsergebnissen, Gestaltung der Übergabeprozesse bei Ämterwechseln. 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 7

8 QM-Konzept der TU Braunschweig Organisationsstruktur Leitungsprozesse QM-Prozesse in der Verwaltung QM-Prozesse in Lehre und Studium QM-Prozesse in der Forschung Steuerung + Kommunikation zwischen Zentrale Dezentralen Service durch Geschäftsstelle des Präsidiums Prozesse in Fakultäten und Verwaltung Verwaltung Lehre und Studium Forschung 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 8

9 QM-Konzept der TU Braunschweig Prozesse 26. November 2010 Prof. Dr. Heike Faßbender Nachhaltige Qualitätsentwicklung Seite 9

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