DR. DORRIT FALCKE. Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Arbeitsmedizinische Vorsorge Tipps für die Praxis

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1 DR. DORRIT FALCKE Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz Arbeitsmedizinische Vorsorge Tipps für die Praxis

2 AGENDA Arbeitswelt Kirche gut organisiert Arbeitsmedizinische Vorsorge wie geht das? Aufgaben und Rolle des Betriebsarztes Leitfaden und arbeitsmedizinische Vorsorge konkret Mutterschutz Ausblick

3 ARBEITSWELT KIRCHE GUT ORGANISIERT

4 ARBEITSWELT KIRCHE GUT ORGANISIERT Pauschalvertrag mit der BAD GmbH zur betriebsärztlichen Betreuung Präventionsvereinbarung mit der VBG und einvernehmliche Betreuung BGW/SVLFG EFAS Struktur und Organisation der sicherheitstechnischen Betreuung Präventionskonzept Konzept der arbeitsmedizinischen Betreuung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der evangelischen Kirche Leitfaden zur arbeitsmedizinischen Betreuung

5 ARBEITSWELT KIRCHE GUT ORGANISIERT

6 BETRIEBSARZT AUFGABEN

7 Betriebsarzt - Aufgaben unterstützen den Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf physische und psychische Belastungen begehen Arbeitsplätze arbeiten im Arbeitsschutzausschuss mit wirken mit bei Neugestaltung von Arbeitsplätzen beraten zu arbeitsmedizinischen Fragestellungen, möglichen Gesundheitsgefahren und fördern gesunderhaltendes Verhalten...( 3 ASiG)

8 LEITFADEN Überblick über die Inhalte der arbeitsmedizinischen Betreuung innerhalb der evangelischen Kirche Ratgeber für die Arbeitsgeber bei der Ermittlung von typischen Gesundheitsgefährdungen Hilfe bei der zielgerichteten Beauftragung arbeitsmedizinischer Leistungen

9 Leitfaden Tätigkeitsbereiche in meiner Verwaltung??

10 LEITFADEN Arbeiten im Büro Gebäudeunterhaltung und Hausmeistertätigkeiten Grünpflege Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Beratungsstellen

11 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET Individuelle Arbeitsschutzmaßnahme Die Beschäftigten werden über die Wechselwirkungen zwischen ihrer Arbeit und Gesundheit aufgeklärt und beraten Physische und psychische Gesundheitsstörungen sowie erhöhte gesundheitliche Gefährdungen sollen früh erkannt werden kein Nachweis der gesundheitlichen Eignung

12 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET

13 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET Pflichtvorsorge muss der AG bei besonders gefährdenden Tätigkeiten veranlassen, Teilnahme ist Beschäftigungsvoraussetzung Angebotsvorsorge muss der AG bei gefährdenden Tätigkeiten anbieten Wunschvorsorge - muss der AG auf Wunsch des Beschäftigten ermöglichen

14 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET ärztliches Beratungsgespräch, Fragen zum Arbeitsplatz und Arbeitsabläufen körperliche Untersuchung oder Blutabnahme nur, wenn - diese für die Aufklärung und Beratung erforderlich sind und - der Beschäftigte sie nicht ablehnt Aufklärung über Inhalt, Zweck und Risiken

15 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET Impfungen (für alle Vorsorgekategorien) sind dann Bestandteil der Vorsorge, wenn das Infektionsrisiko tätigkeitsbedingt ist ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöhtes Risiko vorliegt und der Beschäftigte einwilligt

16 Leitfaden

17 Leitfaden

18 MUSS DAS SEIN? ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET Ergebnisse schriftlich festhalten und den Beschäftigten dazu beraten dem Beschäftigten auf Wunsch zur Verfügung stellen AG und Beschäftigte erhalten Vorsorgebescheinigung über Durchführung der Vorsorge (Datum) und Anlass und Termin für nächste Vorsorge AG muss Vorsorgekartei für alle Arten der Vorsorge führen

19 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET VORSORGEKARTEI Arbeitsmedizinische Vorsorgekartei Personalnummer Vorname Name Geb.- Datum Beschäftigt als Anlass der Vorsorge (Gefährdung) Art der Vorsorge (Pflicht, Angebot, Wunsch) Datum der durchgeführten Durchführend bzw. er angebotenen Betriebsarzt Vorsorge Termin für die nächste Vorsorge Bemerkungen

20 WIE GEHT DAS ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE KONKRET Personalnum mer Vorname Name Geb.-Datum Beschäftigt als Anlass der Vorsorge (Gefährdung) Art der Datum der Vorsorge durchgeführten (Pflicht, bzw. Angebot, angebotenen Wunsch) Vorsorge Durchführender Betriebsarzt Termin für die nächste Vorsorge Bemerkungen Karl Müller Küster Häufiges Heben und Tragen Wunsch BAD Zentrum A entfällt Infektionsschutz Irmgard Meier Erzieherin (Wickelkinder) Pflicht BAD Zentrum A Infektionsschutz Hugo Schulze Friedhofsmitarbeiter (Zeckenbiss) Angebot BAD Zentrum B Hugo Schulze Lärm und Vibration (wg Friedhofsmitarbeiter Friedhofsbagger) Angebot BAD Zentrum B Angebot wurde Claudia Schneider Pfarrsekretärin Bildschirmarbeit Angebot abgelehnt Peter Lehmann Pfarrsekretär Bildschirmarbeit Angebot Frau Kuck, BAD GmbH Lisa Beispiel Reinigungskraft Feuchtarbeit Angebot BAD Zentrum A Jan Zufall Diakon Auslandstätigkeit (Besuch der Partnergemeinde in Brasilien) Angebot Dr. Weit, BAD GmbH entfällt Infektionsschutz Kindergarten/Ende der Ausgeschieden am Paula Wech Erzieherin Tätigkeit Angebot BAD Zentrum A entfällt Infektionsschutz Josefine Schneider Altenpflegerin ambulante Altenpflege Pflicht BAD Zentrum C

21 MUTTERSCHUTZ Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz allgemein Tätigkeitsbereiche auflisten Gefährdungen beschreiben mechanisch-physikalischbiologisch-chemisch psychische Gefährdungen durch Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Arbeitsaufgabe... Arbeitszeit bewerten und Maßnahmen festlegen

22 MUTTERSCHUTZ Gefährdungsbeurteilung bei Infektionsgefährdung

23 AUSBLICK Die Gesundheit der Beschäftigten ist der Erfolgsfaktor in der evangelischen Kirche Gut und gesund geführt bedeutet bessere Motivation mehr Lebensqualität Leistungssteigerung Qualitätszuwachs Arbeitswelt Kirche Gesund in die Zukunft 23

24 ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE Fragen? Ergänzungen! Bemerkungen?!

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