Vermögen. mehr. aktienkauf: die Macht des inneren Wertes. das Ende des billigen Geldes. Verantwortungsvolle Vermögensweitergabe

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1 mehr Vermögen Kundenmagazin der Schoellerbank aktienkauf: die Macht des inneren Wertes das Ende des billigen Geldes Verantwortungsvolle Vermögensweitergabe Kontaktlos bezahlen mit Bankomatkarte

2 INHALT & EDITORIAL mehr Vermögen Inhalt & Editorial 03 Mag. Heinz Mayer: selektive Auswahl der Anlageinstrumente BANK & SERVICE 04 Übersiedlung des Standortes Gonzagagasse Börsen & Märkte Kundenmagazin der Schoellerbank 06 Minenbetreiber unter Druck 08 Aktienkauf: die Macht des inneren Wertes 11 Die Wahl des richtigen Börsenplatzes 12 Euphorie und Panik die schlechtesten Ratgeber 14 Das Ende des billigen Geldes TRENDS & PERSPEKTIVEN 16 Verantwortungsvolle Vermögensweitergabe 18 Nachfolgeplanung schafft Sicherheit 20 Ausgestoppte Verträge der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge WISSEN & WERTE 22 Neue Technik: kontaktlos bezahlen mit Bankomatkarte 24 Alaska Land, Leben und Finanzen KULTUR & GESELLSCHAFT 26 Eventberichterstattung Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Schoellerbank Aktiengesellschaft 2013, Renngasse 3, 1010 Wien; Firmensitz: Wien Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien Firmenbuchnummer: m, DVR-Nr.: Alle Rechte vorbehalten Ausführliches Impressum unter Redaktion und Produktion: Mag. Rolf Reisinger (Chefredakteur), Schwarzstraße 32, 5027 Salzburg, Tel. 0662/ Fotos: Schoellerbank, Anjeza Cikopano, Aron Quartett, Fotolia, I-Stock, Getty Images, OÖMVC, Salzburger Festspiele / Forster Titelbild: Fotosearch Endredaktion: ikp Salzburg GmbH Grafik: Ingeborg Schiller Lektorat: MasterText Druck: Druckerei Roser, 03 Salzburg KONTAKT: Hinweis: Soweit in dieser Broschüre Marketingmitteilungen enthalten sind, werden diese speziell gekennzeichnet. Für Marketingmitteilungen gilt Folgendes: Diese Empfehlungen und Informationen sind Marketingmitteilungen (Werbung) und enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatung kann die Schoellerbank die persönlichen Verhältnisse des Kunden berücksichtigen sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen. Haftungsbeschränkung: Alle Empfehlungen und Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, enthalten jedoch Schätzungen und Werturteile, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank ist zu einer Aktualisierung dieser Empfehlungen und Informationen nicht verpflichtet. Die Haftung der Schoellerbank für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Empfehlungen und Informationen wird ausgeschlossen. 02 mehr Vermögen 03/2013

3 INHALT & EDITORIAL Liebe Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Damen und Herren! Seit nunmehr über zwanzig Jahren bietet die Schoellerbank die Dienstleistung einer Vermögensverwaltung an. In dieser Zeit kam es immer wieder zu Weiterentwicklungen hinsichtlich der angebotenen Anlagevarianten, Gebührenmodelle wurden verfeinert und auch die unterstützende Technik hat sich maßgeblich verändert. Was gleich geblieben ist, ist hingegen unser bedingungsloses Bekenntnis zu Qualität, Werthaltigkeit und antizyklischem Denken, wenngleich wir auch hier aus vielerlei Erfahrungen gelernt haben. Dieser Weg des Lernprozesses ist keineswegs leicht daher möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich es als Privileg und großen Vorteil erachte, mit einem seit vielen Jahren erprobten Team dauerhaft zusammenarbeiten zu dürfen und damit auf einen gemeinsamen Erfahrungsschatz aufbauen zu können. In Summe sind wir mit unserer Investmentstrategie während dieser langen, zuletzt bewegten Zeit sehr gut gefahren. Über 70 Prozent des Depotvolumens unserer Kunden sind mittlerweile in Vermögensverwaltungen und Fonds der Schoellerbank veranlagt das stellt einen enormen Vertrauensbeweis unserer Kunden dar. Diese im Bankenvergleich geradezu unglaublich hohe Quote birgt aber zugleich auch eine sehr große Verantwortung und Verpflichtung für die Zukunft, unseren bewährten Weg konsequent weiterzugehen und auf kommende Herausforderungen gut vorbereitet zu sein dessen sind wir uns bewusst. Über 70 Prozent des Depotvolumens unserer Kunden sind mittlerweile in Vermögensverwaltungen und Fonds der Schoellerbank veranlagt. gebildet haben, treten in der Vermögensverwaltung der Schoellerbank zunehmend in den Hintergrund. Wir werden bei der Auswahl der Anlageinstrumente zunehmend selektiver. Unsere tägliche Arbeit ist geprägt von der Suche nach Anomalien für den Schoellerbank Zinsstruktur Plus, wir wenden uns künftig wieder verstärkt inflationsgeschützten Anleihen zu. Zudem wird aktives Währungsmanagement immer wichtiger. Auch unsere Aktienauswahl verliert an Breite und wir werden dafür in der Tiefe immer spezieller. Dies ist ein Beleg dafür, dass das Angebot an Investmentgelegenheiten, die unseren Ansprüchen genügen, immer knapper wird. Der Vermögenserhalt nach Inflation wird die Herausforderung der Zukunft sein. Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen und der wir durch proaktives Agieren gerecht werden wollen. Wenn Sie diesbezüglich unsere Gedanken und Entscheidungen zu den Finanzmärkten noch genauer verfolgen möchten, so können wir Ihnen regelmäßige Informationsunterlagen anbieten. Ihr persönlicher Berater wird Sie gerne über alle Möglichkeiten informieren und gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Auswahl treffen. Nun zu den Märkten: Zinssätze unter der Inflationsrate, hohe Schuldenberge bei zugleich schlechter Bonität vieler Schuldner, Währungen, die sich einen Wettlauf zur Abwertung liefern, und ein bereits seit mehreren Jahren andauernder Aufschwung an den Aktienmärkten (die Tiefststände liegen bereits wieder weit hinter uns) dieses Szenario macht den Investoren die Arbeit nicht gerade leicht. Anlagekategorien, wie Geldmarktpapiere oder klassische Anleihen, die vor wenigen Jahren noch den Investmentschwerpunkt Herzliche Grüße Ihr Mag. Heinz Mayer Vorstandsmitglied mehr Vermögen 03/

4 BANK & SERVICE Der traditionsreiche Standort der Schoellerbank in der Wiener Gonzagagasse übersiedelte kürzlich ins Palais Rothschild in der Renngasse: Für die Kunden heißt das mehr Komfort, leichtere Erreichbarkeit und noch bessere Beratungsmöglichkeiten. Ein Artikel von Gerhard Sukup, Direktor, und Peter Wessely, Direktor Übersiedlung des Standortes Gonzagagasse Es ist ein besonderes Flair, welches das Palais Rothschild in der Renngasse den Kunden der Schoellerbank bietet: Im Haus spiegelt sich die lange Tradition der Privatbank wider, im Kassenbereich und in den Besprechungszimmern bietet die Schoellerbank ihren Kunden moderne Bankdienstleistungen und Beratung auf höchstem Niveau. Diese schöne Atmosphäre genießen seit Kurzem auch jene Kunden der Schoellerbank, die bisher in der Filiale in der Gonzagagasse betreut wurden. Der Standort Gonzagagasse übersiedelte im Mai in das Palais Rothschild in der Renngasse. Im Zuge der Übersiedlung und Integration der Filiale Gonzagagasse wurde ein neuer Kassensaal im Erdgeschoß des Palais Rothschild eröffnet, um den Kunden eine zeitgemäße Bankatmosphäre zu bieten der bisherige Kassensaal im ersten Stock wurde zur Gänze in den Empfangsbereich verlagert. Der Standort Gonzagagasse übersiedelte im Mai in das Palais Rothschild in der Renngasse. Eröffneten den Kassensaal in der Renngasse: Josefine Danter, Kundenberaterin, Mag. Franz Witt-Dörring, Vorstandsvorsitzender, Gerhard Sukup, Direktor, die Kunden Dorothea und DI Ulrich Hernfeld, Mag. Alois Limberger, Landesdirektor Österreich-Ost, und Gerald Stehle, Kundenberater. (v. l. n. r.)

5 BANK & SERVICE Im Zuge der Übersiedlung der Filiale Gonzagagasse wurde ein neuer Kassensaal im Erdgeschoß der Renngasse eröffnet. Das Architekturbüro Dr. Heinz Priebernig, das schon den Umbau des Palais maßgeblich geprägt hat, verband auch bei diesem neuen Projekt Tradition mit modernen Elementen und sorgte für eine zeitgemäße, zum Stil des Hauses passende Gestaltung. Offiziell eröffnet wurde der neue Kassenbereich im Palais Rothschild am 29. Mai. Unsere Kunden fühlen sich am Standort in der Renngasse ausgesprochen wohl. Wir haben viele sehr positive Reaktionen erhalten, zieht Vorstandsvorsitzender Mag. Franz Witt-Dörring vier Monate nach der Übersiedlung eine erste Bilanz. Besonders die noch bessere Erreichbarkeit des Standorts und das schöne Ambiente kommen bei den Kunden sehr gut an. Die eigentliche Übersiedlung am 24. Mai klappte dank perfekter Vorbereitung durch die Mitarbeiter wie am Schnürchen. Immerhin war mit den Vorarbeiten und Planungen für die Übersiedlung schon rund ein Jahr zuvor begonnen worden. Kompetenz konzentriert Wir konzentrieren alle Beratungseinheiten in Wien auf den traditionellen Standort im Palais Rothschild, begründet Mag. Franz Witt-Dörring die Übersiedlung der Filiale. Dadurch nutzen wir Synergien in der täglichen Zusammenarbeit, denn die Berater sind noch näher an den jeweiligen Experten in der Zentrale und können den Kunden damit eine noch bessere Beratungsqualität bieten. Alle 18 Mitarbeiter, die zuvor am Standort Gonzagagasse ihre Kunden betreuten, sind nun in der Renngasse tätig. Auch Raum für weiteres Wachstum wurde eingeplant. Die Schoellerbank ist dadurch gut für die Zukunft gerüstet. Erster Standort in Wien Die Filiale Gonzagagasse war 1994 der erste Standort der damaligen Salzburger Kredit- und Wechselbank (SKWB) außerhalb von Salzburg. Auch wenn das operative Geschäft am Standort schon im Sommer 1994 begann, dauerte es noch knapp zwei Jahre bis zur offiziellen Eröffnung. Das Gebäude musste erst umgebaut und für die Schoellerbank adaptiert werden. Die Vermögensanlage, die Betreuung von Firmenkunden und Baufinanzierungen standen analog zum damaligen Geschäftsmodell der SKWB Wir konzentrieren alle Beratungseinheiten in Wien auf den traditionellen Standort im Palais Rothschild. Vorstandsvorsitzender Mag. Franz Witt-Dörring im Mittelpunkt der Arbeit. Nach der Fusion mit der Schoellerbank wurden die Filialen der SKWB in der Universitätsstraße sowie in der Spiegelgasse am Standort Gonzagagasse zusammengefasst. Ein Detail am Rande: In der Gonzagagasse entstand auch die Idee, Kunden die Möglichkeit des Wertpapierhandels über das Internet zu bieten. Der Standort gilt damit als der Geburtsort der erfolgreichen direktanlage.at, die als Internetbroker neue Maßstäbe in der heimischen Bankenlandschaft setzte und bis heute Marktführer ist. n mehr Vermögen 03/

6 BÖRSEN & MÄRKTE Anleger von Rohstoffaktien hatten in den vergangenen Jahren mit ihren Investments wenig Erfolg. Politische und weltwirtschaftliche Veränderungen, sinkende Rohstoffpreise sowie Fehlentscheidungen von Managern trübten die Entwicklung. Daher fragen sich zahlreiche Investoren, wie es aktuell um den Sektor bestellt ist. Ein Artikel von Bernhard Spittaler, Fondsmanager/Schoellerbank Invest AG Minenbetreiber unter Druck Das Geschäftsmodell der Minenbetreiber war bislang stark auf Wachstum, neue Bohrungen, Erschließung neuer Vorkommen, Projekte und die Erwartung ständig steigender Rohstoffnotierungen aufgebaut. Unter dem Strich waren aber nur wenige Projekte kommerziell erfolgreich. Riskante Übernahmen führten zudem zu riesigen Abschreibungen. Doppelt abgestraft wurden speziell die Betreiber von Goldminen. Von der Rallye des Goldpreises bis im September 2011 auf über US-Dollar je Feinunze beeinflusst, führten viele Schürfer ihre Goldreserven mit einer zu hohen Kalkulation in den Büchern. Der gesunkene Goldpreis machte hohe Abschreibungen nötig. Darüber hinaus sinken auch die Erzgehalte des abgebauten Materials permanent. Der tiefere Goldpreis wirkte sich aber nicht nur auf den Wert der Goldreserven aus, sondern stellte auch die Wirtschaftlichkeit von neuen Projekten in Frage. Bei dem zwischenzeitlichen Tief von US-Dollar je Feinunze im Juni 2013 hatte der Goldpreis seit Jah- resbeginn beinahe 30 Prozent verloren. Diese vielen Faktoren setzten die Kurse der Goldminenaktien seit 2011 sehr stark unter Druck. Der FTSE Gold Mines Index notiert derzeit nur knapp über dem Tiefstand von 2008 (siehe Grafik). China treibt mit Investitionen die Nachfrage an Die Rohstoffbranche wird in den nächsten Jahren weiterhin sehr stark von der Entwicklung in China abhängig sein. Das Wachstum im Reich der Mitte hat sich verlangsamt, jedoch wächst die lokale Wirtschaft immer noch um 7,5 Prozent pro Jahr. China plant große Investitionen in die Infrastruktur. Daher bleibt das bevölkerungsreichste Land der Erde auch mittelfristig der größte Abnehmer von Rohstoffen weltweit. Aber auch die USA könnten wieder eine größere Rolle spielen. Schließlich hat die günstige Energie aus Schiefergas viel Potenzial, die amerikanische Wirtschaft zu beleben. Zahlreiche Hinweise deuten auf eine Reindustrialisierung und damit auch auf einen anziehenden Rohstoffbedarf hin. FTSE Gold Mines Index Aug. 08 Feb. 09 Aug. 09 Feb. 10 Aug. 10 Feb. 11 Aug. 11 Feb. 12 Aug. 12 Feb. 13 Aug. 13 Quelle: Morningstar Die Entwicklung des FTSE Gold Mines Index von 2008 bis mehr Vermögen 03/2013

7 BÖRSEN & MÄRKTE Der Bergbausektor strukturiert sich um Um ihre Kosten zu senken, sparen viele Minenbetreiber beim Personal. So schloss beispielsweise Kinross im laufenden Jahr ein Büro in Kanada, und Newmont Mining kündigte an, Verwaltung und Management um ein gutes Drittel zu reduzieren. Auf dem Prüfstand befinden sich Projekte für die Entwicklung neuer Standorte oder die Erweiterung bestehender Minen. Viele Faktoren deuten auf Erholung hin Der Goldpreis war im Jahr 2013 bekanntlich äußerst volatil und zum Teil wohl auch ein Spielball der Spekulanten. Fundamental betrachtet bleibt festzuhalten, dass ein dauerhafter Einbruch des Spotpreises unter US-Dollar je Feinunze viele Unternehmen zwingen würde, die Produktion derzeit schon wenig rentabler Standorte einzustellen. Wird weniger produziert, sinkt langfristig auch das Angebot. Das unterstützt den Goldpreis. In den vergangenen Jahren wurden kaum neue Vorkommen mit ausreichend hohem Goldgehalt entdeckt (siehe Grafik). Außerdem befinden sich viele Abbaugebiete in politisch instabilen Regionen. Auch diese Tatsache bietet eine gewisse Absicherung des Goldpreises nach unten. Die Reserven der Zentralbanken befinden sich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, wenn diese auch zuletzt ein wenig zugenommen haben. Es ist davon auszugehen, dass aus Diversifikationsgründen die Notenbanken auch in Zukunft auf die Reserve- währung Gold setzen werden. Das bedeutet für den Markt eine nicht unwesentliche Unterstützung. Industriemetalle sollten sich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen ebenfalls allmählich stabilisieren. Die momentane Konsolidierungswelle auf Unternehmensebene und eine gleichbleibend starke Nachfrage bei verringertem Rohstoffangebot wirken sich positiv aus. Die derzeitigen Entscheidungen für die Verschiebung oder Streichung von Wachstumsprojekten und Die Rohstoffbranche wird in den nächsten Jahren weiterhin sehr stark von der Entwicklung in China abhängig sein. Investitionen im Sektor führen dazu, dass es ab 2015 voraussichtlich kaum ein Wachstum der Fördermengen geben wird. Vor diesem Hintergrund sollten speziell knappe Rohstoffe wie Kupfer und Zink gut abschneiden. Daher könnte es durchaus Sinn ergeben, bestehende Positionen im Rohstoffsegment aufzustocken oder sich neu im Sektor zu positionieren. Die aktuellen Bewertungen der in diesem Bereich tätigen Unternehmen erscheinen jedenfalls derzeit im historischen Vergleich durchaus attraktiv. Möglicherweise befindet sich der Markt am Anfang eines Turnarounds. Jedoch könnte ein unerwarteter Konjunktureinbruch alle Prognosen gefährden. Für eine Veranlagung eignen sich vor allem aktiv gemanagte Fonds erstklassiger Qualität. n Goldfunde von 1990 bis Gold Discovered World Mine Production Gold Price $ $ $ Gold Discovered (mil oz) $ $ $ 800 $ 600 $ 400 $ 200 $ 0 Gold Price (US$/oz) Quelle: CPM Group, LBMA, World Gold Council In den vergangenen Jahren wurden kaum neue Vorkommen mit hohem Goldgehalt entdeckt. mehr Vermögen 03/

8 Disziplin in der Vermögensanlage BÖRSEN & MÄRKTE Wer sich beim Kauf von Aktien zu sehr auf Emotionen verlässt, muss dafür oft teuer bezahlen. Das Schoellerbank AktienRating hilft dabei, kühlen Kopf zu bewahren und das künftige Potenzial eines Unternehmens den inneren Wert zu beurteilen. Ein Artikel von Robert Karas, Leiter Asset Management die Macht des inneren Wertes an den Börsen neigen oftmals zu Übertreibungen. In Phasen allgemeiner Akteure Euphorie gegenüber Unternehmen, Branchen oder auch dem Gesamtmarkt ist kein Preis zu hoch. In pessimistischen Phasen hingegen scheinen die Kurse beinahe ins Bodenlose abstürzen zu können. So lauten die ersten Sätze des Schoellerbank AktienRating. Es sind die Phasen der Übertreibung, die viele Anleger beherzt zugreifen lassen, und die Krisenperioden, die zu Panikverkäufen führen. Die ewig gültige Formel buy low, sell high ( billig kaufen, teuer verkaufen ) wird leider missachtet. Aber wie kann ein Anleger diesem Automatismus, der langfristig seine Geldbörse leert, entkommen? Die Antwort liegt darin, einen Anker in der stürmischen Börsensee zu setzen, der uns geradezu dazu zwingt, kaltschnäuzig zuzugreifen, wenn andere in Panik verfallen und diszipliniert zu verkaufen, wenn rundherum die Euphorie die Kurse in unhaltbare Sphären treibt. Vernunft versus Emotion Wenn wir uns darauf einigen können, dass Übertreibungen an der Börse vorkommen, muss es auch ein Mittel der Vernunft geben, um diese messbar zu machen. Dieses Mittel ist der innere Wert des Unternehmens. Wenn Emotionen das Börsenparkett regieren, setzt der innere Wert den Anker, um die Situation sachlich zu beurteilen. Damit lassen sich Preis und Wert trennen. Der Preis einer Aktie ist heute auch ohne teure Börsengebühren und aufwendige Computerprogramme jederzeit über das Internet verfügbar. Weitaus schwieriger ist es aber, den inneren Wert eines Unternehmens zu beurteilen. Um das Konzept des inneren Wertes besser verständlich zu machen, verglich ihn Warren Buffett mit dem Buchwert. Der Buchwert ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen. Er hält das ursprünglich investierte Kapital und die einbehaltenen Gewinne über die Jahre fest. Der innere Wert hingegen ist ein wirtschaftliches Konzept. Warren Buffet liefert in seinen Aktionärsbriefen immer wieder eine Definition des inneren Wertes. Der innere Wert ist der Anker, wenn Emotionen das Börsenparkett regieren. Damit lassen sich Preis und Wert trennen.

9 BÖRSEN & MÄRKTE Woodstock für Value-Investoren Im Jahr 2011 besuchte Robert Karas das größte Aktionärstreffen der Welt: die Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha, Nebraska. Es war bereits seine zweite Teilnahme nach war das Meeting mit 12 Teilnehmern gestartet, 2011 waren es geschätzte Warren Buffett nennt die Hauptversammlung in seinen jährlichen Briefen Woodstock of Capitalists, und tatsächlich kommen wohl kaum an einem anderen Ort so viele gleichgesinnte Anleger zusammen. Für Value Investoren aus aller Welt eine gute Gelegenheit, die Grundpfeiler ihrer Anlagephilosophie wieder zu stärken und weltweit Kontakte mit erfolgreichen Investoren zu knüpfen. In den zahlreichen Diskussionen schärfen unterschiedlichste Anleger ihre Zugänge zur Unternehmensbewertung und damit schlussendlich zum inneren Wert eines Unternehmens. Der größte Verdienst des Vice Chairman Charles T. Munger für die Berkshire Aktionäre war die strikte Qualitätsausrichtung bei Zukäufen. Denn nur Qualitätsunternehmen können den inneren Wert über die Zeit auch steigern. Ein echtes Highlight: Warren Buffetts kongenialer Partner ist Charlie Munger (li.) Robert Karas, Leiter Asset Management (re.), lernte die heute knapp 90-jährige Investmentlegende in Omaha kennen. Mungers wichtigste Eigenschaften für den Erfolg: Er handelt rational und ist überaus geduldig. Es sind die Phasen der Übertreibung, die viele Anleger beherzt zugreifen lassen, und die Krisenperioden, die zu Panikverkäufen führen. Ein Blick in die Zukunft Aber was ist dieser sogenannte innere Wert genau? Es gibt mehrere Definitionen dieses Begriffs. Eine davon liefert Warren Buffett immer wieder in seinen jährlichen Aktionärsbriefen: Der innere Wert ist der geschätzte Barwert des Geldes, das aus dem Unternehmen über die verbleibende Lebensdauer entnommen werden kann. 1 Buchwert ist also, was in der Vergangenheit eingezahlt wurde; der innere Wert des Unternehmens ist, was zukünftig herausgenommen werden kann. Bei den meisten Unternehmen haben diese beiden Maßzahlen wenig miteinander zu tun. Für andere Value Investoren ist der innere Wert der Betrag, den ein gut informierter, williger Käufer in bar für das gesamte Unternehmen zahlen würde. Dieser Käufer stützt sich aber häufig wiederum auf eine Methode, die mit dem geschätzten zukünftigen freien Cashflow zu tun hat. Ein Anker ist wichtig Eines ist auch klar: Der innere Wert kann nicht mit mathematischer Präzision festgelegt werden. Vielmehr kommt man oft auf eine Bandbreite von Werten, abhängig von unterschiedlichen Szenarien und Annahmen. Nichtsdestoweniger sollte sich der Anleger auf einen Wert festlegen, um klar einen Anker zu setzen. Das Ziel des Investors muss es sein, börsengehandelte Unternehmen zu finden, die zu Preisen unter der Schätzung des inneren Wertes gekauft werden können. Der Urvater des Value Investing Benjamin Graham schuf den Begriff der Sicherheitsmarge ( Margin of Safety ). Diese ist aus seiner Sicht notwendig, da die Annahme des inneren Wertes des Unternehmens immer nur eine Annäherung innerhalb einer gewissen Bandbreite darstellt. Durch diese Sicherheitsmarge wird ein Polster gegen Analysefehler eingebaut. 1 Zum Beispiel 1993: Intrinsic value is a present-value estimate of the cash that can be taken out of a business during its remaining life. Quelle: mehr Vermögen 03/

10 Disziplin in der Vermögensanlage BÖRSEN & MÄRKTE Ein häufiger Fehler: Modeprämie statt Sicherheitsmarge Leider sind es meist ganz andere Gründe, die einen Kaufreiz auslösen. Bereits stark gestiegene Kurse wecken den Wunsch, auch dabei zu sein. Meist handelt es sich um Unternehmen, die in Sektoren tätig sind oder Produkte herstellen, die aktuell als besonders zukunftsträchtig angesehen werden. Anstatt mit einer Sicherheitsmarge zu kaufen, wird hier noch eine Modeprämie bezahlt. Der Preis ist zu hoch und der erhaltene Wert leider oft niedriger als erwartet. Doch wie kommt man als Anleger zum inneren Wert? Gibt es da keine einfachen Berechnungsformeln? Finanzmathematische Verfahren wie das sogenannte Ertragswertverfahren (auch Discounted-Cashflow- Eine aktie ist nicht einfach ein Stück Papier, sondern vielmehr ein anteil an einem Unternehmen. Und deshalb sollte man wissen, worauf man sich einlässt, wenn man eine aktie erwirbt. Methode genannt) ermitteln einen solchen Wert. Aber jeder Anleger sei gewarnt, Formeln und Berechnungen geben eine falsche Sicherheit und kleine Änderungen der Variablen resultieren in großen Schwankungen des Ergebnisses. Strenge Qualitätsprüfung Weitaus wichtiger ist die Auseinandersetzung mit dem Geschäftsmodell. Eine Aktie ist nicht einfach ein Stück Papier, sondern vielmehr ein Anteil an einem Unternehmen. Und deshalb sollte man wissen, worauf man sich einlässt, wenn man eine Aktie erwirbt. Ein wichtiges und zugleich einfach verfügbares Mittel ist der jährliche Geschäftsbericht. Dort geben Unternehmen einen detaillierten Überblick über alle wichtigen Aspekte der Geschäftstätigkeit. Erst mit dem Verständnis, wie ein Euro oder Dollar Umsatz durch das Unternehmen fließt, wird man in der Lage sein, sich dem inneren Wert anzunähern. In der Schoellerbank ist der Geschäftsbericht des Unternehmens der Ausgangspunkt unserer Analyse. Wichtige Punkte des Schoellerbank AktienRating wie zum Beispiel langfristig verteidigbare Wettbewerbsvorteile, Bilanzsolidität oder Managementqualität können nur so beurteilt werden. Unterstützt wird die Analyse durch eine umfangreiche Checkliste, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Unternehmens, des Managements, des kompetitiven Umfelds und des Zahlenwerks auseinandersetzt. Das Konzept des inneren Wertes ist bestechend einfach und hilft dem Anleger, kühlen Kopf zu bewahren und emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden. Leider ist die Anwendung mit einem gewissen Aufwand verbunden. Wie so oft im Leben heißt es auch hier: ohne Fleiß kein Preis. n das Schoellerbank aktienrating Die Schoellerbank unterzieht potenzielle Aktienanlagen einer Qualitätsprüfung. Mindestens vier Qualitätskriterien muss ein Unternehmen erfüllen, um für ein langfristiges Investment im Sinne der Schoellerbank Anlagestrategie infrage zu kommen zwei sind sogar eine zwingende Vorgabe. Folgende sechs Kriterien werden in der Analyse eingehend beleuchtet: n Langfristig verteidigbare Wettbewerbsvorteile (zwingend erforderlich) n Solide Bilanz (zwingend erforderlich) n Geringe Abhängigkeit von Wirtschaftszyklen n Bewährtes Management n Langfristige Wachstumsaussichten n Nachhaltige Ertragskraft pro Aktie Das gesamte Schoellerbank AktienRating finden Sie unter: 10 mehr Vermögen 03/2013

11 BÖRSEN & MÄRKTE Es reicht nicht, sich für den Kauf einer bestimmten Aktie zu entscheiden. Wichtig ist auch die Frage, wo man den Anteilsschein an einem Unternehmen erwirbt an der Heimatbörse der Firma oder an einer der zahlreichen Auslandsbörsen. Ein Artikel von Stefan Traunmüller, Wertpapierhändler/International Brokerage Services Die Wahl des richtigen Börsenplatzes Viele in Euro denkende Anleger nutzen für ihr Investment in amerikanische Blue Chip Aktien beispielsweise das neue Marktsegment Xetra Stars, das mit dem sogenannten Referenzmarktprinzip wirbt. Der Preis der in Frankfurt gehandelten Aktie richtet sich dabei stets nach der aktuellen Quotierung Liquidität: Viele Unternehmen aus Osteuropa, die in ihrer Heimat Index-Schwergewichte sind, erzielen an deutschen Börsen nur eher kümmerliche Tagesumsätze. Schnelle Ausführungen zum aktuell fairsten Kurs sind in derart trockenen Märkten oft nicht möglich. Spread: Dieser bezeichnet den Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs, also An- und Verkauf. Je geringer die Liquidität, umso höher fällt der Spread aus. Bei Aktien wie Microsoft (5 Cent Spread auf Xetra Frankfurt, 1 Cent in New York) ist dieses Argument gering gewichtet, bei marktengen Nebenwerten sollte der Spread aber auf jeden Fall beachtet werden! Zeitverschiebung: Amerikanische oder asiatische Aktien werden zwar auch zu den europäischen Handelszeiten umgesetzt, die Kurse orientieren sich aber dann zumeist an den Index-Futures. Unternehmensrelevante Neuigkeiten, realistischere Kurse und höhere Umsätze gibt es klarerweise während der Haupthandelszeiten der Heimatbörsen. Steuern: Sowohl bei der Finanztransaktionssteuer (derzeit in Italien und Frankreich eingeführt) als auch bei der Besteuerung von Dividenden ist der Sitz der Aktiengesellschaft, in die investiert wird, und somit nicht der Börsenplatz relevant. Allfällige zusätzliche Steuern auf Börsengeschäfte eines Landes, wie etwa die Stempelsteuer in Großbritannien, oder gewisse bürokratische Hürden in Schwellenländern sollten beachtet werden. So müssen z. B. in Indien für jeden Kunden eigene Konten mit Steuernummer beim lokalen Broker angelegt werden. an der Heimatbörse, wobei eine gewisse prozentuale Abweichung nie über- bzw. unterschritten werden darf. Doch auch zahlreiche aufstrebende Unternehmen aus Schwellenländern sind an europäischen Börsen gelistet. Bevor man sich für den Börsenplatz entscheidet, sollte man einige zentrale Punkte beachten: Währungsrisiko: Natürlich unterliegt auch eine in Frankfurt in Euro gehandelte Sony Aktie dem Euro/Yen-Wechselkursrisiko, die Börse konvertiert lediglich sämtliche Transaktionen von Yen in Euro. Die Devisenkurse sind hierbei zumeist fair, allerdings kann dies bei weniger gängigen Währungen durchaus anders aussehen wer Brasilianische Real oder Südafrikanische Rand einkauft, tut dies über den Devisenhandel der Hausbank oft günstiger als über die Zwangskonvertierungen der Auslandsbörse beim Aktienkauf. ADRs/GDRs: Darunter versteht man von Banken herausgegebene Hinterlegungsscheine, die sämtliche Ansprüche (also auch Dividenden) auf Original- Aktien verbriefen. Diese vor allem an der New Yorker und Londoner Börse gelisteten Zertifikate beziehen sich auf eine oder mehrere Aktien von ansonsten für Investoren schwer zugänglichen Unternehmen aus Schwellenländern. ADR-Programme können von der ausgebenden Depotbank auch beendet werden, der Umtausch in echte Aktien kann sich dann schwierig gestalten. Sollte neben dem ADR/GDR auch das Original erhältlich sein, ist dieses in jedem Fall zu bevorzugen. Transaktionskosten: Der Handel an ausländischen Börsen bringt höhere fremde Spesen mit sich, unter anderem durch höhere Maklercourtagen und die Kosten für Verwahrung der Papiere in der ausländischen Lagerstelle. An gewissen Börsenplätzen werden auch Mindestspesen verrechnet, somit kann die gesamte Fremdspesenbelastung bei kleinen Ordergrößen an osteuropäischen oder asiatischen Börsen durchaus ein Prozent übersteigen. Die fremden Spesen an gängigen Auslandsbörsen wie New York unterscheiden sich jedenfalls in der Zeit des elektronischen Wertpapierhandels kaum von jenen in Wien oder Frankfurt. Unter dem Strich wird man sich in der Praxis zumeist für die Heimatbörse des Wertpapiers entscheiden, es sei denn, der alternative Börsenplatz bietet eine ähnliche Liquidität bei deutlich geringeren Transaktionskosten. mehr Vermögen 03/

12 Disziplin in der Vermögensanlage BÖRSEN & MÄRKTE Finanzwissenschafter und Psychologen setzen sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen emotionaler und oft teurer Anlageentscheidungen auseinander. Gewinne machen Anleger risikofreudiger, Verluste vorsichtiger. Systematische Lösungen wie Investmentstrategien fördern rationales Handeln. Ein Artikel von BW Natalie Ramsauer, Analystin/Asset Management Informationsservice Euphorie und Panik die schlechtesten ratgeber ich doch nur eher verkauft! Wer kennt diesen Gedanken nicht? Im Hinterkopf hat Hätte man eigentlich genau gewusst, dass aufgrund der fundamentalen Daten, der aktuellen Situation am Börsenmarkt und nach bestimmten Bewertungsmethoden der Kurs der Aktie eigentlich nicht dem fairen Wert entspricht. Trotzdem lässt man sich von der Psyche verleiten, und reagiert nicht oder falsch, in der Hoffnung, der Titel bewegt sich in die richtige Richtung. Genau dieses Phänomen beschreibt die Theorie Behavioral Finance. Menschen handeln oft nicht rational und lassen sich durch Emotionen zu nachteiligen Anlageentscheidungen verleiten. Bei Misserfolg neigt der Anleger zu einer selektiven Wahrnehmung und Untätigkeit. Das Hirn setzt aus, das Gefühl steigt. Die Aktie wird auf Biegen und Brechen im Depot gehalten. Der Wunsch, wenigstens den Einstiegskurs zu erreichen, wird immer größer. Zum finanziellen Verlust kommt auch noch der gekränkte Stolz, wenn man sich eine Fehlentscheidung eingestehen muss. Man reagiert spät oder gar nicht und vergrößert dadurch den Verlust noch weiter. In der Fachsprache werden solche Handlungen als verlustavers bezeichnet. Der Grundsatz der verhaltensorientierten Finanzwissenschaft (die sogenannte Verhaltensökonomie Behavioral Economics ) beruht auf der Erkenntnis von Eugene Fama im Jahr Demnach handeln einzelne Marktteilnehmer nicht rational und die Aktienmärkte können sich dadurch beeinflussen lassen. Anleger neigen häufig dazu, die eigenen Fähigkeiten beim Investieren zu überschätzen. Sie laufen der Herde hinterher und springen zu spät auf den fahrenden Zug auf. Dadurch werden Aktien zu teuer gekauft. Anleger verlieren aber auch regelmäßig bei drastischen Konsolidierungen die Nerven und verkaufen panisch um jeden Preis. Selbstüberschätzung, Uneinsichtigkeit, Verlustangst Die Prospekt-Theorie von Daniel Kahneman und Amos Tversky aus dem Jahre 1979 besagt, dass es zwei typische Verhaltensweisen bei Anlegern gibt. Laut ihrer Hypothese steigt die Risikoaversion bei Investoren, sobald das Wertpapier in der Gewinnzone ist. Andererseits sinkt diese, wenn die Investition im Minus ist. Der Anleger versucht, Verluste zu vermeiden, was dazu führt, dass der Kursrückgang immer größer wird. Dazu kommt, dass ein Verlustgeschäft den Anleger zweieinhalbmal so stark trifft, wie ein Gewinn in gleicher Höhe anleger neigen häufig dazu, die eigenen Fähigkeiten beim Investieren zu überschätzen. Sie laufen der herde nach oder springen zu spät auf den fahrenden Zug auf. ihn erfreut. Folglich verursacht die emotionale Entscheidungsfindung, geprägt durch Selbstüberschätzung, Uneinsichtigkeit, Verlustangst und Subjektivität, eine Verzerrung im rationalen Sinn. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass Gewinne zu früh realisiert werden und Verluste zu lange laufen gelassen werden. Investmentstrategien fördern rationales Handeln Die Antwort darauf können nur systematische Lösungen sein, die menschlichem Fehlverhalten keinen Spielraum lassen. Verluste sollen begrenzt und die Volatilität reduziert werden. Entscheidend ist, dass man seine Verhaltensmuster erkennt und lernt, irrationale Entscheidungen zu vermeiden. Investmentstrategien fördern dabei rationales Denken und Handeln. Die Anlagestrategien sollten langfristig, diszipliniert und 12 mehr Vermögen 03/2013

13 BÖRSEN & MÄRKTE korrekt umgesetzt werden. Wenig diversifizierte Portfolios sind ein bei Privatanlegern weit verbreitetes und in der Behavioral-Finance-Forschung gut dokumentiertes Phänomen. Angesichts der Bedeutung der Vermögenszusammensetzung für den langfristigen Erfolg ist es für Anleger daher vorteilhaft, ihr Augenmerk auf ihre Portfoliostruktur (Asset Allocation) zu richten. Das triviale Ziel: hohe Rendite bei niedrigem Risiko Im Wesentlichen leiten sich die Empfehlungen zum optimalen Aufbau des Vermögens aus der normativen, richtungsweisenden klassischen Theorie nach der modernen Portfoliotheorie nach Markowitz ab. Das triviale Ziel, eine hohe Rendite bei möglichst niedrigem Risiko zu erlangen, soll durch eine optimale Streuung unter Berücksichtigung der Präferenzen des Anlegers bezüglich Risiko, Ertrag und Liquidität erzielt werden. Die Kernaussage dieses Investmentansatzes besagt, dass das Depot eine ausreichende Zahl von Vermögensklassen und Werten mit unterschiedlichem Risikoprofil enthalten soll. Da sich in der Regel die Titel nicht im exakten Gleichschritt entwickeln, können die einzelnen Kursschwankungen ausgeglichen werden. Damit wird die Volatilität des Gesamtportfolios geglättet. Im Lauf der Zeit kann somit eine höhere Rendite bei unverändertem Risikogehalt des Portfolios erzielt werden. Der Investmentprozess erfordert Kompetenz und fachliches Vorgehen. Man kann den Investmentverlauf als Wertekette auffassen, bestehend aus einzelnen Prozessstufen, die vom Research über das Portfoliomanagement bis hin zum Performancecontrolling reichen. Euphorie ist bei Anlageentscheidungen ein schlechter Ratgeber. Aktiv gemanagte Portfolios benötigen Zeit, Know-how und Erfahrung. Wer dies nicht aufbringen will oder kann, sollte sich an Experten wenden, die die Verwaltung des Vermögens übernehmen. Die Schoellerbank empfiehlt diesen Anlegern eine professionelle Vermögensverwaltung. Gemeinsam wird eine Strategie festgelegt, die mit den Wünschen und finanziellen Zielen des Investors unter Beachtung der entsprechenden Risikobereitschaft übereinstimmen. Trotzdem oder gerade deshalb werden auch die Spezialisten ihr Bauchgefühl nicht ausblenden. Vereint mit diversifiziertem Anlegen ist das ausführliche Nachdenken ein solides Fundament. Die disziplinierte Einhaltung des Schoellerbank Investmentprozesses ist die Substanz der Vermögensverwaltung unseres Hauses. n Gedankengänge anhand eines Kursverlaufs Jetzt geht es los! Günstiger wird es nicht, ich kaufe! Ich stocke auf! War ja sowieso langfristig geplant! Bei +/-null geh ich raus! Ruhe und Geduld zahlen sich aus! Tiefer geht es sicher nicht! Jetzt steigen sie! Ich kauf jetzt! Das ist sicher das Ende der Talfahrt! Mir reicht s, ich verkaufe! Viele Anleger lassen sich von der Psyche leiten und hoffen, dass sich der Titel in die richtige Richtung bewegt. Gut, dass ich verkauft habe! Quelle: Bloomberg mehr Vermögen 03/

14 BÖRSEN & MÄRKTE Als Ben Bernanke im Mai dieses Jahres ankündigte, die geldpolitischen Zügel demnächst zu straffen, löste das einen Erdrutsch an den Finanzmärkten aus. Der nicht wirklich überraschende geldpolitische Schwenk erwischte viele Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß. Ein Artikel von Mag.(FH) Jakob Frauenschuh, Portfoliomanager/Asset Management Das Ende des billigen Geldes D abei ist das fundamentale Bild gar nicht so negativ. Die US-Wirtschaft, welche seit 2008 mit den Folgen einer schweren Finanzkrise zu kämpfen hat, zieht sich langsam, aber beständig aus dem Sumpf. Man darf nicht vergessen, dass die Ursache für diese Krise nicht bei kriminellen Banken oder konsumsüchtigen US-Bürgern lag, sondern bei schwerwiegenden Ungleichgewichten in der Weltwirtschaft. Damit die USA ein riesiges Handelsbilanzdefizit aufbauen konnten, mussten andere Länder diesen Exzess mit entsprechenden Kapitalexporten finanzieren. Durch die internationale Nachfrage nach US-Wertpapieren war Kapital zu billig und konnte gar nicht mehr sinnvoll investiert werden. Sünden der Vergangenheit Das Platzen der Kreditblase gab den Startschuss für einen schmerzhaften Anpassungsprozess. Die Verschuldung der privaten US-Haushalte sank seit der Finanzkrise um USD 1,5 Billionen oder zwölf Prozent. Diese harte Entwöhnung vom Konsum auf Kredit ist der Grund für die schwache Konjunktur. Das ist jedoch notwendig, um das Gleichgewicht in der Weltwirtschaft wieder herzustellen. Auch das Handelsbilanzdefizit der USA hat sich seit 2006 um etwa 50 Prozent verringert und dementsprechend sanken auch die Exportüberschüsse im Rest der Welt. Und schließlich haben die US-Banken in den vergangenen Jahren heftige Abschreibungen vorgenommen und ihre Eigenkapitalbasis gestärkt. Es mögen zwar noch einige Probleme in den Bilanzen schlummern, aber mit Eigenkapitalquoten jenseits von zehn Prozent dürften die großen Banken der USA wenig zu befürchten haben. Gefährliche Risiken der Niedrigzinspolitik Selbstverständlich läuft in den USA nicht alles gut. Der Arbeitsmarkt erholt sich nur sehr langsam, und das Wachstum liegt weit unter der historischen Norm. Daher ist es schon bemerkenswert, dass die US-Notenbank vom geldpolitischen Gas steigen möchte, wenn auch wie sie sich stets bemüht, den Finanzmärkten zu versichern nur sehr langsam und vorsichtig. Die Büchse einer kommenden Zinsabhebung wurde jedenfalls geöffnet und brachte erst mal Angst und Schrecken über die Investoren. Nicht nur Anleihen, sondern auch Aktien, Unternehmensanleihen, Emerging Markets kurz gesagt ziemlich alle Assetklassen gingen nach Süden. Während sich die Aktienmärkte in den USA und Europa relativ rasch erholten und auch Unternehmensanleihen den Abwärtstrend bald verließen, dreht sich die Abwärtsspirale für einige Emerging Markets immer schneller. Einseitiges Wachstum, hohe Handelsbilanzdefizite So unterschiedliche Länder wie Indien, Indonesien, Türkei und Brasilien verfolgen einseitige Wachstumsmodelle gepaart mit teilweise sehr hohen Handelsbilanzdefiziten. Das sind keine guten Voraussetzungen in einer Welt, in der die Liquiditätsflut zurückgeht. Oder wie es Warren Buffet formuliert hat: Wenn die Flut zurückgeht, sieht man, wer nackt badet. Die einsetzende Kapitalflucht setzte die Währungen und Wenn die Flut zurückgeht, sieht man, wer nackt badet. Warren Buffet Bondmärkte dieser Länder bereits stark unter Druck. Die Notenbanken in den Emerging Markets verfügen zwar über beträchtliche Währungsreserven, doch der Verkauf dieser Reserven es handelt sich hauptsächlich um US-Staatsanleihen lässt die US-Zinsen noch stärker nach oben schnellen und heizt die Panik eher noch an. 14 mehr Vermögen 03/2013

15 BÖRSEN & MÄRKTE Die Aktienmärkte in den USA und in Europa erholten sich relativ rasch. Für einige Emerging Markets hingegen ging es weiter steil bergab. Schwellenländer mit positiven Handelsbilanzen sind jedoch von der aktuellen Krise nicht betroffen. Dazu zählen China, Hongkong, Südkorea und Taiwan. China hat aber auch seine Wirtschaftspolitik umgestellt und ist nicht länger bereit, sein Wachstum durch immer weitere Kreditvergabe aufzupäppeln. Der Volksrepublik ist die lockere Kreditpolitik nicht mehr geheuer, denn sie führt unweigerlich zu Fehlinvestitionen. Der chinesische Handelsüberschuss hat sich seit 2008 von zehn Prozent des BIP auf 2,3 Prozent des BIP im Jahr 2012 stark reduziert. Das Ende ultraniedriger Zinsen zeichnet sich ab Die jüngste Explosion an den Zinsmärkten ist jedenfalls ein Signal, dass die Phase ultraniedriger Zinsen vorbei ist. Das heißt aber nicht, dass die Zinsen von nun an nur mehr nach oben gehen werden. Die EZB hat bereits angekündigt, dass sie den Schritt der US-Notenbank vorerst nicht mitgehen wird. Die angeschlagenen Schuldnerländer an der Peripherie können sich höhere Zinsen schlicht und ergreifend nicht leisten. Auch die Bankenlandschaft steht in Europa leider nicht so stabil da wie in den USA. Damit sind Zinsanstiege in Europa deutlich begrenzt. Für die Aktienmärkte bedeuten steigende Zinsen jedenfalls nicht das Ende der Fahnenstange. Historisch gesehen war der Aktienmarkt in den Quartalen nach einem erstmaligen Zinsanstieg meistens fest. Kein Wunder, denn mit einer strikteren Geldpolitik signalisieren Notenbanken ihr Vertrauen in einen selbst tragenden Aufschwung. Aktien sind noch nicht so spekulativ überteuert, dass ein Crash unmittelbar zu befürchten wäre. Die Stimmungsindikatoren deuten nichts dergleichen an. Schwellenländer genau beobachten Allerdings ist die Situation in den Emerging-Markets- Ländern nicht ungefährlich. Noch machen sich die Märkte offenbar wenig Sorgen, dass die Probleme einiger Schwellenländer auch auf die globale Konjunktur übergreifen könnten. In der Vergangenheit war das nämlich kaum der Fall. Die Lateinamerika-Krise der 1980er-Jahre, die erste Asien-Krise 1997 und die Russlandkrise 1998 haben sich nur wenig und dann nur zeitlich begrenzt auf die entwickelten Märkte ausgewirkt. Nach einem kurzen Abverkauf ging es bald wieder nach oben. Dieses Mal steht mehr auf dem Spiel. Die Schwellenländer sind heute deutlich größer und die Handelsbeziehungen und Finanzströme stärker verflochten. Es ist also denkbar, dass die Krise in die entwickelten Märkte hereinschwappt und die Notenbanken zum Handeln zwingt. Das würde die Zinsanstiege abrupt beenden und umkehren. Gleichzeitig würden die Unternehmensgewinne leiden und die Aktienbewertungen wären nicht mehr so stabil wie jetzt. Allzu wahrscheinlich ist dieses Szenario aber nach Meinung der Schoellerbank Experten nach nicht. In dieser anspruchsvollen Marktumgebung legt die Schoellerbank Anlegern ihre Ratings (Schoellerbank AktienRating und Schoellerbank AnleihenRating) ans Herz. Wichtig ist dabei, die zugrundeliegende finanzielle Gesundheit des Investments zu beachten. Bei Anleihen ist eine gute Schuldnerbonität sehr wichtig. Bei Aktien setzt die Schoellerbank auf Unternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell und solide Bilanzen aufweisen. In den vergangenen Jahren machten viele Investoren Geld damit, diese einfachen Regeln nicht zu beachten. Das mag eine Zeit lang gut gehen. Doch man sollte sich als Anleger nicht dauerhaft auf hohe Liquiditäts-Pegelstände und generöse Notenbanken verlassen. n mehr Vermögen 03/

16 TRENDS & PERSPEKTIVEN Erben und Schenken ist ein komplexes und mit Emotionen verbundenes Thema. In einer vierteiligen Serie beleuchten Experten der Schoellerbank in mehr Vermögen viele Aspekte einer verantwortungsvollen Vermögensweitergabe. Wir starten mit der Nachfolgeplanung und setzen in den nächsten Ausgaben mit Fragen zu Testamenten, gesetzlicher Erbfolge, Pflichtteilsrecht und Vorsorgevollmacht fort. Ein Artikel von Mag. Elke Willi, Wealth Advisor/Tax, Foundations & Estate Planning Verantwortungsvolle Vermögensweitergabe Das Thema Vermögensweitergabe wird nur allzu gerne verdrängt angesichts der Tatsache, dass gegenwärtig so viel vererbt und geerbt wird wie nie zuvor, sollte man sich aber doch Gedanken darüber machen. Wer Vermögen hat, sollte dessen Zukunft nicht dem Zufall überlassen! Die Regelung der Weitergabe des eigenen Vermögens ist eine besondere Herausforderung. Eine geordnete und geplante Vermögensweitergabe ermöglicht eine Gestaltung im Sinne des Erblassers und verhindert Auseinandersetzungen und Enttäuschungen. Denn voreilig angetretene Erbschaften können große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen. Scheinbar sichere Testamente können ungültig sein oder es kommen Personen als Erben zum Zug, die in dieser Form gar nicht bedacht werden sollten. Die Zukunft der nachfolgenden Generation aktiv mitgestalten Eine strukturierte Auseinandersetzung mit Vermögensweitergabe und Vorsorgeplanung hilft, die eigenen Ziele und Wünsche zu konkretisieren, und zeigt die Möglichkeiten einer optimalen Regelung und Planung Eine geplante Vermögensweitergabe ermöglicht eine Gestaltung im Sinne des Erblassers. Wer sich mit der Vermögensweitergabe beschäftigt, sollte vorab grundlegende Fragen klären.

17 TRENDS & PERSPEKTIVEN auf. Ausgehend von der Vermögenssituation ist die gesetzliche Erbfolge zu beachten. Im Testament kann die gewünschte Regelung der Vermögensnachfolge festgehalten werden. Durch eine letztwillige Verfügung kann so die Zukunft der nachfolgenden Generation aktiv mitgestaltet werden. Denn: Wer Vermögen hat, sollte dessen Zukunft nicht dem Zufall überlassen! Wer sich mit der Vermögensweitergabe beschäftigt, sollte zunächst grundlegende Fragen klären und so die Basis für eine zufriedenstellende Nachfolgeregelung legen: Ausgangslage n Wie sieht die Struktur meines Vermögens aus? Gibt es Vermögenswerte im Ausland? n Gibt es eventuelle Schenkungen bzw. Vorausvermächtnisse zu berücksichtigen? n Wie kann ich die Zerteilung von Familienbesitz verhindern? n Sind über die Pflichtteilsansprüche hinaus Liquiditätsengpässe zu erwarten bzw. wie ist hier vorzusorgen? Gesetzliche Erbfolge n Was sieht die gesetzliche Erbregelung in meinem Fall eigentlich vor? n Welche Pflichtteilsansprüche gibt es? Ist genügend Liquidität für deren Abgeltung bzw. Abschichtung der Miterben vorhanden? Testament n Habe ich bereits ein gültiges Testament errichtet? n Wenn nein, was gilt es dabei zu berücksichtigen? n Wann habe ich es zuletzt aktualisiert? n Wo soll ich es vernünftigerweise aufbewahren? Gewünschte Regelung n Wer soll was erhalten? n Wie kann ich eventuelle Erbstreitigkeiten bei gleichzeitiger Umsetzung meiner Vorstellungen verhindern? n Soll mein/e Ehegatte/Ehegattin bzw. Partner/Partnerin ein Wohnrecht erhalten? n Möchte ich schon bei Lebzeiten meinen Nachkommen etwas zukommen lassen? n Sollen meine Nachkommen/Erben erst zu einem bestimmten Zeitpunkt über ihr Erbe verfügen können? n Gilt es noch Minderjährige abzusichern? n Stellt für meine Situation eventuell eine Privatstiftung eine sinnvolle Variante dar? n Möchte ich einen Teil meines Vermögens in eine gemeinnützige Stiftung einbringen? n Möchte ich, soweit möglich, für meine Erben eine professionelle Vermögensverwaltung sicherstellen? Vorsorgeplanung für den Fall der Fälle Verkehrsunfälle, Erkrankungen es können jederzeit und in jedem Alter Situationen eintreten, in denen es wichtig ist, Vorkehrungen für den Fall der Fälle getroffen zu haben. n Habe ich bereits für meine eigene Person oder für meine Angehörigen entsprechend Vorsorge getroffen oder bedarf es noch einer weiteren Risikoabsicherung? n Wer soll gegebenenfalls meine Bankangelegenheiten regeln? n Ist eine Vorsorgevollmacht sinnvoll? n Will ich eine Patientenverfügung treffen? n Möchte ich für die Ausbildung der Kinder vorsorgen? Eine strukturierte Auseinandersetzung mit Vermögensweitergabe und Vorsorgeplanung hilft, die eigenen Ziele und Wünsche zu konkretisieren, und zeigt die Möglichkeiten einer optimalen Regelung und Planung auf. Privatstiftung Privatstiftungen oder gemeinnützige Stiftungen können eine interessante Möglichkeit der Vermögensweitergabe sein. Familienstiftungen eignen sich besonders als Instrument der Vermögensweitergabe Vermögen kann so langfristig und über mehrere Generationen hinweg zusammengehalten und abgesichert werden. Die Versorgung künftiger Generationen kann sichergestellt werden und die Stiftungserklärung als Generationenvertrag auch für mehrere Familienstämme dienen. Eine Privatstiftung ermöglicht somit den gesamtheitlichen und ungeteilten Vermögenserhalt für die nachfolgenden Generationen. n Die Schoellerbank hat für die vielen und komplexen Fragen rund um die Vermögensweitergabe ein erfahrenes Team und berät Sie gerne. mehr Vermögen 03/

18 TRENDS & PERSPEKTIVEN Die Planung der Vermögensweitergabe schafft Klarheit für die Zukunft: erster Teil einer Serie von mehr Vermögen zum Thema Erben und Schenken. Ein Artikel von Mag. Elke Esterbauer, Wealth Advisor/Tax, Foundations & Estate Planning Schoellerbank Nachfolgeplanung schafft Sicherheit Ganzheitlich, vorausschauend und einfühlsam: Diese Haltung kennzeichnet die Beratung der Schoellerbank in Fragen der Vermögensnachfolge. Mit ihrem Leistungsspektrum wird die Schoellerbank unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht. Wir bieten eine umfassende, produkt- und themenübergreifende Gesamtbetrachtung der privaten Finanzen an. Die Experten auf dem Gebiet der Vermögensnachfolge unterstützen mit einer generationsübergreifenden Vermögensplanung. Das Nachfolgemanagement bietet kompetente Beratung bei der Planung und Umsetzung des Transfers zu Lebzeiten sowie bei der Vermögensnachfolge von Todes wegen. Im Mittelpunkt der Planung der Zukunft des Vermögens stehen vorwiegend folgende Fragen: n Woraus besteht das Vermögen, und ist es für eine Weitergabe passend strukturiert? n Wer soll was erhalten? n Welches ist der optimale Weg, um dieses Ziel zu erreichen? Unsere Leistungen Der persönliche Nutzen für den Erblasser ist vielseitig, wie die Unterstützung in einem komplexen Planungsn Strukturierter Überblick über die Vermögens-, Einkommensund Vorsorgesituation zu Lebzeiten und im Erbfall für den Erblasser und die potenziellen Erben n Liquiditätssituation der Erben im Erbfall z. B. zur Abdeckung evtl. Pflichtteilslasten n Versorgungsanalyse für Erblasser und Erben n Schaffung einer transparenten Nachfolgeplanung zur Sicherung des Familienfriedens n Vermögensnachfolgeplan in Zusammenarbeit mit Notaren und Ausarbeitung individueller Optimierungskonzepte Die Dienstleistungen der Schoellerbank im Bereich der Vermögensnachfolge umfassen die Erstellung von Nachfolgeplänen in Kooperation mit ausgewählten Notaren, Einzelanalysen zu individuellen Fragestellungen sowie die Begleitung von lebzeitigen Vermögensübertragungen. Weiters bieten die Experten bundesweit gezielte Generationengespräche an. In weiterer Folge werden zur rechtlichen und steuerlichen Strukturierung Kontakte zu externen Netzwerkpartnern für die konkrete Umsetzung hergestellt. Mit einer sorgfältigen und rechtzeitigen Planung kann der Wunsch nach einer gut geregelten Weitergabe an die nächste Generation erreicht werden. So werden auch ungeregelte Erbfälle und unnötige Konflikte unter den späteren Erben vermieden. Die Schoellerbank berät Kunden bei nachfolgerelevanten Anlageentscheidungen. 18 mehr Vermögen 03/2013

19 TRENDS & PERSPEKTIVEN prozess, Versorgungssicherung der Angehörigen, Risikoerkennung und Reduzierung von Vermögensabflüssen durch Pflichtteile etc. Mit den Spezialisten für Vermögensplanung bietet die Schoellerbank Nachfolgeberatung (insbesondere Die Schoellerbank bietet kompetente Hilfe, um Klarheit für die Zukunft zu schaffen. Ziele und Wünsche Vermögensanalyse Familiäre Situation Vermögensnachfolgeplanung Vermögensverteilung im Erbfall Individuelle Optimierungsempfehlungen Liquiditätsbedarf im Erbfall Lösungen zu Schenkungen, Stiftungen, Nachfolgeregelungen oder strukturiertem Vermögensabbau) auf höchstem Niveau an. Mit der Bankstrategie der ganzheitlichen Beratung werden Kunden bei nachfolgerelevanten Anlageentscheidungen unterstützt und somit eine rechtzeitige aktive Gestaltung der Nachfolgeregelung und Vorsorgeplanung (finanzielle Lebensplanung und Familienvorsorge) zu Lebzeiten und für den Todesfall gesichert. Checkliste für persönliche Ziele und Wünsche Eine persönliche Checkliste hilft Kunden bei der Nachfolgeplanung, bei der Vorbereitung eines Testaments sowie bei Vorsorgefragen. Wie sich individuelle Vorstellungen und Ziele zu den Themen Vermögensweitergabe, Unternehmensnachfolge, Nachfolgeplanung mit Stiftungen sowie Vorsorge konkretisieren lassen, ist Ziel der Beratung und Unterstützung durch die Expertenteams der Schoellerbank. ser die Zügel bei seiner Vermögensgestaltung in der Hand und sorgt aktiv und vorausschauend dafür, dass Vermögen in seinem Sinne an die nächste Generation übergeht. Die Spezialisten der Schoellerbank begleiten Kunden bei der sorgfältigen Planung, Strukturierung, Optimierung, Sicherung sowie Übertragung des Vermögens. Mit dem Generationengespräch bietet die Schoellerbank eine gute Basis für weitere Gestaltungsmaßnahmen zur jeweils konkreten Familiensituation und für Beratungen mit dem Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater. Die ganzheitliche Vermögensplanung der Schoellerbank ist der Schlüssel zur Vermögensoptimierung und hilft bei der frühzeitigen Nachfolge- und Vorsorgeregelung. n Vermögensplanung ist Lebensplanung Mit der individuellen, nachhaltigen sowie generationsübergreifenden Nachfolgeplanung behält der Erblas- mehr Vermögen 03/

20 TRENDS & PERSPEKTIVEN Seit August dieses Jahres ist die Reform der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge in Kraft. Seither liest man immer wieder von ausgestoppten Verträgen. Doch was bedeutet das eigentlich für den Anleger? Ein Artikel von Mag. (FH) Stefan Kerschbaumer, Wealth Advisor/Financial Planning & Specific Investments Ausgestoppte Verträge der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge Als Folge der Finanzkrise kam es bei vielen Garantieprodukten zu einer sogenannten Ausstoppung, unter anderem auch bei Verträgen der Zukunftsvorsorge. Als ausgestoppt gilt ein Vertrag dann, wenn der Aktienanteil sich derart schlecht entwickelt hat, dass der sichere Anteil (z. B. Anleihen, Deckungsstock etc.) gerade noch dazu ausreicht, die gegebene Kapitalgarantie am Laufzeitende zu erreichen. Der Aktienanteil muss verkauft und in Anleihen umgeschichtet werden. Es wird nur noch in sichere Wertpapiere veranlagt, um sicherzustellen, dass das garantierte Kapital am Ende auch verfügbar ist. Ist ein Vertrag einmal ausgestoppt, können auch weitere Prämien nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil in Aktien investiert werden. Das ist für Anleger gerade im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld schmerzlich. Eine Partizipation an zukünftigen Kursanstiegen an den Aktienmärkten ist daher gänzlich oder zum überwiegenden Teil ausgeschlossen. Man ist also von diesen möglichen Erträgen ausgestoppt. Der Anleger sitzt de facto auf einem Vertrag ohne Aktienanteil und wird am Ende der Laufzeit wohl kaum mehr als seine Beiträge zuzüglich der staatlichen Prämien erhalten. Ein zweiter Blick lohnt Auf den ersten Blick klingt eine Garantie der eigenen Beiträge sowie der staatlichen Prämie nicht schlecht, vor allem, wenn man an die Prämienhöhen der ersten Jahre denkt: 2003 gab es 9,5 Prozent, 2004 und 2005 neun Prozent. Dabei muss man jedoch bedenken, dass zum einen die Prämie ab 2012 deutlich reduziert wurde (4,25 Prozent) und zum anderen nur auf die jeweils eingezahlten Beiträge (bis zu einer Höchstgrenze von EUR 2.445,55 für 2013) geleistet wird und nicht auf das gesamte Vertragskapital. Die staatliche Prämie hat daher häufig eine überschaubare Auswirkung auf die Gesamtrendite und kann allein für sich einen realen Kapitalerhalt in der Regel nicht garantieren. Generell gilt: Es sind nicht alle Verträge betroffen. Hauptsächlich handelt es sich um jene Verträge, die nach dem CPPI-Modell gemanagt werden. Für den Versicherungsnehmer bleibt im Einzelfall nur die konkrete Nachfrage beim Versicherungsunternehmen bzw. beim Vermittler. Zukunftsvorsorge Verträge nach Aktienquote Anteil am verwalteten Vermögen 37,7 % 5,7 % 13,6 % 43,0 % n Ertragswirksame Aktienquote über 10 % n niedrige ertragswirksame Aktienquote (weniger als 10 %) n minimale ertragswirksame Aktienquote (weniger als 2 %) n als ausgestoppt gemeldet Quelle: Der Markt für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2011", Österreichische Finanzmarktaufsicht 20 mehr Vermögen 03/2013

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