Die Verbreitung der Oehrolechia inaequatula Nyl. in der Alpen

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1 Prag ni. Bot. VII Die Verbreitung der Oehrolechia inaequatula Nyl. in der Alpen Dr. Klára VERSEGHY Botanische Abteilung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums, Budapest Die 0. inaequatula NYL. ist eine Pflanze mit arktischer Verbreitung. Ihre Originalexemplare wurden bei Port Clarence (Behrings Strasse) gesammelt. Angaben sind auch aus Newaja Semlja und Skandinavien bekannt. Ihr Vordringen und Verbreitung in den Alpen wird auch schon von LETIAU (1956) in den hohen Alpenregionen angezeigt. Der äusseren M o r p h o l o g i e nach sind die Körnchen der in den Tiroler Alpen und in der Schweiz gesammelten Exemplare grösser, gewölbter als die der Originalexemplare. S i e i n n e r e M o r p h o l o g i e zeigt keine Abweichung. In der Markschicht, manchmal sogar auch noch im Apothecium, sind viele Calciumkristalle zu finden. (Die Exemplare stammen ausnahmslos aus calciumhaltigen Substraten!) Bei der Untersuchung des Breiten-Längenverhältnisses der Sporenabmessungen bildeten sich scheinbar zwei Gruppen heraus (siehe Tabelle!). Der 100-Wert der Sporen der Originalexemplare beträgt 54,6 $>. Bei zwei aus Tirol stammenden Exemplaren finden wir ähnliche Werte: 51,6 i» und 55,5 bei den übrigen Exemplaren bewegen sich die Werte zwischen 59,07-66,4 Die Abweichung der letzteren vom Original ist durch die ökologischen Verhältnisse erklärbar. Auch laut den Sammelzeiten bildeten sich zwei Gruppen heraus. Die Exemplare mit den höheren Prozenten warden

2 Daten der Sporen Fundort 1. Supra muscos Port Clarance ad fretum Behringii (Orig.) 2. Tirol: Windischmatrei 3. Tirol: Gneisboden dem Griesberger Thale 4. Südost-Frankreich: Umgebung von Apt (Vaucluse) - Mt.Ventoux-Umgebung des Gol du Galibier. Epaulment central de Combegnot au S du Col du Lautaret. 5. 'Sweden: Jämtland: Frostviken, Brannklumpen 6. BohemoSlovakia : Karpati,m. Belanské Tatry: Skalná vráta" 1000 Jeleni". Ad terram turfaceam in saxis calc. Yezda: Lieh. sei. exs. no Bohemoslovakia: Kárpáti, m. Belanské Tatry, supra muscos in regioné alpina m.zdiarská Vidla. Yezda: Lieh. sei. exs. no Schweiz: Samnaungruppe, Fimbertal, Felsköpfe NE d. Heidelberger Hütte 9. Tirol: Stubaier Alpen: Kluppenscharte am Kirchdach 10.- Tirol: Samnaungruppe: Fenga da Sent, Nordseitige Rasenstufen eines Kiesel-Kalkkopfes

3 grosse Verhältnisse Höhe: m Sammelzeit 45 CO r-i, 5 Ű <D CO +» O & P< u CO-Q L 5 / u 3 4- loo L JÉ io # * # * * 2250 I * 2420 I f> 2200 I *

4 nach 1950 gesammelt, das Original-Exemplar und die mit ähnlichen Werten hingegen zum Ende des vergangenen Jahrhunderts. Die Annahme, dass die Sporen der vor langer Zeit gesammelten Exemplare im Laufe ihrer Lagerung zusammengetrocknet wäre,ist nicht stichhaltig. Die Sporen des Originalexemplars haben nach NYLAN- DER folgende Abmessungen: x /u, nach meinen Messungen aus dem Jahre 1958 hingegen x /t,. Bei den Exemplaren aus den Alpen dürfte die grössere Breite und Länge der Sporen wahrscheinlich auf die günstigeren ökologischen Paktoren zurückzuführen sein. Methode: Untersucht wurde die prozentuelle "Verteilung des aus dem Arithmetischen Mittel von aus einem Apothecium stammenden Sporen berechneten Quotienten, wobei die Breiten- und Längenmasse der Sporen in Betracht gezogen wurden: Ii * 100 Mit dieser Methode können die scheinbar stark abweichen Angaben über die Sporenabmessungen gut gruppiert werden, wodurch die Yerwandschaft, Identität oder Differenz der Exemplare auch zahlenmässig nachweisbar wird. Mit dieser statistischen Methode möchte ich bekräftigen, dass die gesammelten Exemplare von den Alpen, von den Karpaten und sogar von Südfrankreich mit der Art Oehrolechia inaequatula NYL. identisch sind. VERSEGHY* K.: Az Oehrolechia inaequatula Nyl. elterjedése az Alpokban Az 0. inaequatula NYL. egy arktikus növény. Az Alpokba való le- huzódását és elterjedését a magas alpesi régióban már LETTAU is jelzi (1956). Külső morfológiailag a tiroli Alpokban és Schweiz-

5 ban gyűjtött példányok telepének szemcséi nagyobbak, erősebben felfújtak, mint az originális példányé. Belső morfológiailag eltérés nincs. A spóraméretek szélesség:hosszuság arányát vizsgálva, megállapítható, hogy az alpesi példányok spórái - valószínűleg ökológiai tényezők miatt szélesebbek, fejlettebbek az arktikus régióban élőknél. L i t e r a t u r LETTAU, G.: Blechten aus Mitteleuropa. - XI. Bed. Rep. 59. H.l. p.1-97 (1956). VERSEGHY, K.: Die Gattung Oehrolechia. Beih. zur Nova Hedwigia, 1, p (1962). JÄGER, E.D.: Die pflanzlichen Grossreste aus der Burgwallgrabung Tornow, Kr. Calau (Herrmann: Tornow und Vorberg) Deutsche Akad. Wiss., Berlin, 21, p (1966).

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q = 1 p = 0.8 0.2 k 0.8 10 k k = 0, 1,..., 10 1 1 0.8 2 + 10 0.2 0.8 + 10 9 1 2 0.22 1 = 0.8 8 [0.64 + 1.6 + 1.8] = 0.678 Lösungsvorschläge zu Blatt 8 X binomialverteilt mit p = 0. und n = 10: a PX = = 10 q = 1 p = 0.8 0. 0.8 10 = 0, 1,..., 10 PX = PX = 0 + PX = 1 + PX = 10 10 = 0. 0 0.8 10 + 0. 1 0.8 9 + 0 1 10 = 0.8 8 [

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