ARMUT ersparen. Vorschläge zur Unterrichts-Gestaltung (AHS+BHS)

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1 ARMUT ersparen Vorschläge zur Unterrichts-Gestaltung (AHS+BHS) mit Themenschwerpunkt: Mikrokredite und ethisches Investment abgestimmt auf die Lehrpläne von: Religion, Geografie und Wirtschaftskunde, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaft, Internationale Wirtschafts- und Kulturräume Stand: (aktualisierte Versionen und Zusatzmaterial unter - Infomaterial ) Bausteine (jeweils 1 bis 2 Schulstunden): Persönliches Geld-Management und die Bedeutung von Banken im Alltag Startkapital für ein besseres Leben: die schwierige Ausgangssituation Ethische Kriterien bei der Geldanlage? Entwicklungszusammenarbeit Spende und/oder Kredit? Oikocredit: Bank oder Hilfsorganisation? Mikrokredite: Wundermittel oder Schuldenfalle?

2 Sehr geehrte Lehrpersonen, Das Konzept der Mikrokredite, wie es maßgeblich von Prof. Muhammad Yunus entwickelt und 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gilt als neues hoffnungsvolles Instrument zum Aufbau wirtschaftlicher Strukturen in Armutsregionen. Dabei ist die Idee weder neu, noch besonders kompliziert, sondern entspricht vielmehr den Grundlagen unseres europäischen Bankensystems. Während für uns diverse Bankdienstleistungen eine alltägliche Selbstverständlichkeit sind und wir kaum mehr darüber nachdenken, wie wir ohne Kreditkarte und Sparbuch unsere Finanzen regeln würden, kann ein Mikrokredit für Menschen in so genannten Entwicklungsländern ein Sprungbrett aus der Armut darstellen. Jedoch ist Mikrofinanz kein Wundermittel, sondern lediglich ein Beitrag zum Aufbau neuer Existenzgrundlagen in einem sehr komplexen sozioökonomischen Umfeld. Oikocredit ist eine der am längsten tätigen, gemeinnützigen Organisationen im Bereich der Entwicklungsfinanzierung. Neben dem Angebot einer ethischen Geldanlage sieht unser Auftrag vor, einen Beitrag zur entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung zu leisten. Daher bieten wir Ihnen unsere Expertise u. a. in Form dieses Unterrichtsmaterials an. Nachfolgend finden Sie mehrere Bausteine als Vorschläge zur Gestaltung des Unterrichts. Jeder Baustein behandelt eine spezielle Fragestellung im Zusammenhang mit Mikrokrediten, die zur Hinterfragung und Diskussion wirtschaftlicher Strukturen anregt. Wir laden Sie ein, diese Materialien in Ihrer Unterrichtspraxis einzusetzen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und ganz besonders würden wir uns über Ihr Feedback freuen! Elisabeth Auer und Birgit Entner Was ist Oikocredit? Seit über 35 Jahren unterstützt die nicht-profitorientierte Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit in Armut lebende Menschen bei der Schaffung neuer Einkommensquellen und dem Aufbau grundlegender Wirtschaftsstrukturen. In 70 Ländern weltweit re-finanziert Oikocredit Mikrofinanzinstitutionen, Klein- und Mittelbetriebe und genossenschaftliche Kooperativen. Über diese Partnerorganisationen erhalten Menschen, die von traditionellen Banken als nicht kreditwürdig angesehen werden, Zugang zu Mikrokrediten und anderen Finanzdienstleistungen. Oikocredit International wurde 1975 auf Initiative des ökumenischen Weltrates der Kirchen gegründet. In Österreich vermittelt seit 1990 der Förderkreis Oikocredit Austria eine Geldanlage in Form von Genossenschaftsbeteiligungen. Sowohl Privatpersonen als auch Institutionen können sich ab einer Mindesthöhe von 200 bei Oikocredit beteiligen. Der finanzielle Ertrag (in der Regel 2 % p. a.) steht nicht im Vordergrund, sondern Sicherheit und der sozial nachhaltige Nutzen für benachteiligte Menschen. 2

3 Inhaltsverzeichnis UNSER HINTERGRUND... 4 DIE MATERIALIEN... 5 BEZUGSPUNKTE ZU LEHRPLÄNEN DER HANDELSAKADEMIE... 6 BEZUGSPUNKTE ZU LEHRPLÄNEN DER AHS OBERSTUFE... 7 ÜBERBLICK: THEMEN DER BAUSTEINE:... 8 BAUSTEIN B1: PERSÖNLICHES GELD-MANAGEMENT UND DIE BEDEUTUNG VON BANKEN IM ALLTAG... 9 BAUSTEIN B2: STARTKAPITAL FÜR EIN BESSERES LEBEN: DIE SCHWIERIGE AUSGANGSSITUATION...12 BAUSTEIN B3: ETHISCHE KRITERIEN BEI DER GELDANLAGE?...15 BAUSTEIN B4: SPENDE UND/ODER KREDIT?...17 BAUSTEIN B5: OIKOCREDIT: BANK UND/ODER HILFSORGANISATION?...22 BAUSTEIN B6: MIKROKREDITE: WUNDERMITTEL ODER SCHULDENFALLE?...27 ANHANG 1: HINTERGRUNDINFORMATIONEN...35 H1: Allgemeine Hintergrundinformation zum Kernthema Mikrokredite...35 H2 :Geldmanagement in Armutsregionen...37 H3: Aufgaben von Banken, Geldanlage, Ethikbanken...37 H4: Erdbebenkatastrophe 2010 in Haiti...39 H5 : Caritas International, Diakonie Katastrophenhilfe und Oikocredit...40 H6: Grafiken und Fotos der Arbeitsblätter B5.1 und B H7: Oikocredit...41 H8: Oikocredit und Social Business...42 ANHANG 2: WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

4 Unser Hintergrund Unsere Motivation Die nicht-profitorientierte Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit bietet ein interessantes alternatives Beispiel zu gängigen, oftmals nicht hinterfragten Praktiken im Umgang mit Geld. Wir möchten daher neben unserer Hauptaufgabe die Betreuung österreichischer Oikocredit-AnlegerInnen einen Beitrag zur entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung leisten. Denn Themen wie die Hintergründe verschiedener Geld-Anlageformen, die Bedeutung von Krediten für den Aufbau wirtschaftlicher Infrastruktur oder Alternativen zu auf Spenden basierenden Hilfsprojekten, werden erfahrungsgemäß im Schulunterricht relativ wenig diskutiert. Anknüpfungspunkte für Jugendliche SchülerInnen höherer Schulen besitzen meist ein Sparbuch, möglicherweise ein Girokonto, haben im Unterricht über die Funktionsweise des Bankensektors erfahren und Zins- und Kostenrechnungen durchgeführt. Auch ist Ihnen die globale Armutsproblematik teilweise bekannt. Persönliche Anknüpfungspunkte sind also vorhanden. Seit einigen Jahren sorgt das mit dem Friedens-Nobelpreis 2006 prämierte Konzept der Mikrokredite von Muhammad Yunus für weltweites Aufsehen und Begeisterung. Dessen Prinzipien sind leicht verständlich und nachvollziehbar zur selben Zeit aber auch für unsere heutigen Verständnisse revolutionär und inspirierend (wenngleich die Vorreiter des europäischen Bankensektors, die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, vor etwa 150 Jahren auf ähnliche Weise entstanden sind). Oikocredit bildet eine Brücke zwischen den Themen wie bewusster Umgang mit Geld, Mikrokredite für wirtschaftliche Entwicklung und konkrete Handlungsentscheidungen für soziale Veränderungen jedes/r Einzelnen in Österreich. Eine Diskussion zu diesem Themenkomplex animiert zum Nachdenken über gerechtere Wirtschaftsformen und zeigt konkrete, bereits verwirklichte und erfolgreiche Beispiele auf. Gleichzeitig veranschaulichen Grenzen und negative Begleiterscheinungen von Mikrokrediten, dass es kein Allheilmittel zur Beseitigung von Armut gibt. Abgrenzung Wenngleich Oikocredit in Österreich das primäre Ziel verfolgt, eine alternative Geldanlage- Form zu bewerben und zu verwalten, beabsichtigen wir mit der Verfügungsstellung von Unterrichtsmaterial ausschließlich das Ziel der entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung. Die konkrete Form unseres Angebotes zeigt, dass wir nicht manipulieren, sondern im Gegenteil aufgeklärtes Handeln fördern möchten. Kontakt Wir beabsichtigen, dieses Material laufend zu aktualisieren und um weitere Bausteine zu erweitern. Daher freuen wir uns besonders über Ihre Rückmeldungen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge! Birgit Entner, Tel & Fax: 01/ Möllwaldplatz 5/1, 1040 Wien 4

5 Die Materialien Zielgruppe Die angebotenen Materialien richten sich primär an Allgemeinbildende und Berufsbildende Höhere Schulen. Die Unterrichtsbausteine sollen Lehrpersonen eine Grundlage, bzw. einen konkreten Gestaltungsvorschlag für mindestens 2 Schulstunden zum Kernthema Mikrokredite bieten. Aufbau Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien sind im Baukastensystem aufgebaut, d. h. Vorschläge zur Bearbeitung verschiedener Fragestellungen im Zusammenhang mit Mikrokrediten können nach Präferenz und zeitlichen Ressourcen ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Die 6 verschiedenen Bausteine sind auf die Lehrpläne unterschiedlicher Fächer abgestimmt, sind aber auch flexibel und fächerübergreifend einsetzbar. Jeder Baustein besteht aus einem Überblick, themenspezifischen Informationen und Arbeitsaufgaben, sowie - im Anhang - ausführlichen Hintergrundinformationen und Hinweisen für eine weitere Recherche. Ein Baustein kann in einer bis zwei Schulstunden bearbeitet werden, je nachdem wie tiefgehend die Thematik diskutiert wird. Die angebotenen Inhalte sind als Vorschläge und Anregungen zu verstehen und können selbstverständlich abgeändert und ergänzt werden. Methoden/Medien Das vorliegende Material ist durch eine Vielfalt an Methoden und unterschiedliche Medien geprägt. Es beinhaltet neben fachlichen Informationen u.a. auch Arbeitsblätter, Bilder, Vorschläge für Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Plakatgestaltung, Zeitungsartikel. Zugang Die vorliegenden Unterrichtsbausteine, sowie ergänzendes Informationsmaterial (u.a. Videos) sind kostenlos auf Infomaterial abrufbar oder können in gedruckter Form im Büro von Oikocredit Austria angefordert werden. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung! 5

6 Bezugspunkte zu Lehrplänen der Handelsakademie und der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe RELIGIONSUNTERRICHT Katholisch Schulstufe IV - Themenbereiche Grundprinzipien der Sozialethik. Wirtschaft im Dienst des Lebens. Soziale Gerechtigkeit Evangelisch Schulstufe IV Wirtschaftsethik Schulstufe V Soziale Gerechtigkeit GEOGRAFIE (WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE) Schulstufe I - Die globalisierte Welt: Zentrum Peripherie - Strukturen; Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten. Entwicklungsprobleme der Dritten Welt: Verfügbarkeit und Sicherung von Ressourcen, wirtschaftliche und soziale Perspektiven; Entwicklungspolitik und internationale Zusammenarbeit. Schulstufe II - Entwicklungsstrategien und internationale Zusammenarbeit. BETRIEBSWIRTSCHAFT Schulstufe IV Portfolio-Management: Wertpapiere und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung. Investitionsarten, Investitionsentscheidung. Geschäfte der Kreditinstitute. VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE Schulstufe V - Globale Wirtschaft: Internationale Wirtschaft, Globalisierung, Wohlstandsmessung und Wohlstandsvergleiche; Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe. INTERNATIONALE WIRTSCHAFTS- UND KULTURRÄUME Schulstufe V - Globale Perspektiven lokalen Handelns. Nachhaltigkeit, globale Verantwortung, Konsumentscheidungen und ihre Auswirkungen 6

7 Bezugspunkte zu Lehrplänen der AHS Oberstufe GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE Schulstufe V u. VI Die soziale, ökonomisch und ökologisch begrenzte Welt. Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse: wirtschaftliche Ungleichheiten auf der Erde anhand der Verfügbarkeit an Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital, Humanressourcen), sowie als Folge politischen Handelns erklären können. Schulstufe VIII Globalisierung Chancen und Gefahren: lokale Betroffenheit durch globale Probleme erkennen und Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Erde entwickeln. Politische und ökonomische Systeme im Vergleich: Zusammenhänge zwischen der sozialen und politischen Entwicklung unterschiedlicher Kulturräume und ihre Auswirkungen auf Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen können. Ursachen und Auswirkungen sozialer und ökonomischer Disparitäten auf globaler Ebene beurteilen und Möglichkeiten der Verbesserungen durch Entwicklungszusammenarbeit diskutieren. Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren: Den Prozess der Verstädterung und dessen wichtigsten Ursachen verstehen. Geld und Währung: Die internationalen Geldströme analysieren und ihre Bedeutung für die unterschiedliche Entwicklung von Regionen erfassen. Wichtige Anlageformen nach Risiko und Chancen bewerten. Kompetenzen: Gesellschaftskompetenz - die persönliche Rolle als KonsumentIn kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen - Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen und globalen Fragestellungen Wirtschaftskompetenz - Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme 7

8 Überblick: Themen der Bausteine B1: Persönliches Geld-Management und die Bedeutung von Banken im Alltag Kurzbeschreibung: Die SchülerInnen reflektieren ihre persönliche finanzielle Situation und Inanspruchnahme von Bankdienstleistungen und erfahren dadurch die alltäglichen Bedeutung von Geld und Banken. Methoden: Arbeitsblatt, Brainstorming, Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen Besonders geeignet für: Religion, Geografie (und Wirtschaftskunde), Volkswirtschaft B2: Startkapital für ein besseres Leben: die schwierige Ausgangssituation Kurzbeschreibung: Die SchülerInnen lernen anhand eines konkreten Beispiels die finanzielle Situation armer Menschen kennen und erfahren, wie schwierig es für sie ist, scheinbar einfache Investitionen umzusetzen. Methoden: Rollenspiel, Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen, Vortrag Besonders geeignet für: Religion, Geografie (und Wirtschaftskunde) B3: Ethische Kriterien bei der Geldanlage? Kurzbeschreibung: Die SchülerInnen hinterfragen das alltägliche Geschäft von Banken und lernen ethische Alternativen zu populären Bankprodukten kennen. Methoden: Plakaterstellung, Internetrecherche, Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen Besonders geeignet für: Religion, Betriebswirtschaft B4: Entwicklungszusammenarbeit Spende und/oder Kredit? Kurzbeschreibung: Am Beispiel Erdbebenkatastrophe 2010 in Haiti und den Aktivitäten der beiden Organisationen Caritas und Oikocredit setzen sich die SchülerInnen mit Vorund Nachteile von Spenden und Mikrokrediten auseinander. Methoden: Vergleich von Berichten, Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen Besonders geeignet für: Geografie (und Wirtschaftskunde), Volkswirtschaft, Internationale Wirtschafts- und Kulturräume B5: Oikocredit: Bank oder Hilfsorganisation? Kurzbeschreibung: Am Fallbeispiel Oikocredit diskutieren die SchülerInnen das Social Business-Konzept und dessen Möglichkeiten für die Entwicklungszusammenarbeit. Methoden: Arbeitsblätter, Internetrecherche, Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen Besonders geeignet für: Geografie (und Wirtschaftskunde), Volkswirtschaft, Internationale Wirtschafts- und Kulturräume B6: Mikrokredite: Wundermittel oder Schuldenfalle? Kurzbeschreibung: Vor- und Nachteile von Mikrokrediten als entwicklungspolitisches Instrument werden durch die SchülerInnen selbst dargestellt, indem sie sich in die Rolle verschiedener Akteure versetzen (gut geeignet als Abschluss des Themenschwerpunktes ) Methoden: Zeitungsausschnitte, Rollenspiel, Diskussion in der Klasse Besonders geeignet für: (Geografie und Wirtschaftskunde), Volkswirtschaft, Internationale Wirtschafts- und Kulturräume 8

9 Baustein B1: Persönliches Geld-Management und die Bedeutung von Banken im Alltag Ziel: Bewusstwerden der alltäglichen Bedeutung von Geld und Banken durch Reflexion der persönlichen finanziellen Situation und die Inanspruchnahme von Bank-Dienstleistungen Einsatz: Einstieg in die Thematik Vorwissen: Die SchülerInnen haben grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Geld und können zukünftige Bedürfnisse abschätzen. Zeit: 1-2 Unterrichtseinheiten Material: Mehrfacher Ausdruck des Arbeitsblattes Mein finanzieller Lebenslauf Vorgehensweise: 1. Schritt: Arbeitsblatt 2. Schritt: Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen 3. Schritt: Brainstorming und Diskussion 1. Schritt: Mein finanzieller Lebenslauf Arbeitsblatt: Die SchülerInnen reflektieren ihr persönliches Geld-Management und füllen dazu individuell einen finanziellen Lebenslauf aus (siehe übernächste Seite). 2. Schritt: Diskussion der Ergebnisse in der Klasse oder in Kleingruppen. Mögliche Diskussionsfragen Wie entwickelt sich mein Verhältnis zu Geld im Laufe der Jahre? vom Taschengeld-Empfänger über die Versorgung der eigenen Familie bis hin zur Reserve im Ruhestand. Wie wichtig ist Geld für mich? Wie ändern sich meine Bedürfnisse im Laufe der Zeit? Welche von diesen kann ich mithilfe von Geld befriedigen? Worauf muss ich beim Umgang mit Geld achten? effizienter Einsatz für lebensnotwendige Dinge, sich in gewissem Ausmaß Luxus leisten (was fällt unter Luxus?), Vorsorge für schwierigere Zeiten, welche monatlichen Ausgaben sind Fixkosten, welche Kosten sind variabel? Welche Rolle spielt die Bank bei meinem persönlichen Geld-Management? diverse Dienstleistungen wie Konten, Kredite, Versicherungen, werden in Anspruch genommen Wie funktioniert eine Bank? Was sind die grundlegenden Aufgaben einer Bank? Wie erwirtschaftet die Bank einen Gewinn? Was wird bei der Kalkulation von Zinssätzen beachtet? 9

10 Was wäre, wenn es keine Banken gäbe? Ich bekomme zum Geburtstag 100 und möchte die Hälfte davon sparen. Bei meinem Ferialjob bekomme ich ausbezahlt. Meine Eltern möchten ein neues Auto kaufen. Ich habe einen guten Job und möchte für die Pension vorsorgen. 3. Schritt: Vergleich der eigenen Situation mit Lebensverhältnissen in Armutsregionen Kurze Einführung durch die Lehrperson: Geldmanagement in Armutsregionen. Siehe dazu Hintergrundinformation: Anhang1, H2 Brainstorming: Wozu benötigen arme Menschen das Service von Banken (v.a. Sparkonten, Geld-Überweisungen, Kredite, Versicherungen)? Versetze dich dazu in die Situation von z.b. Kleinbauern oder Tagelöhnern und beachte die Lebensumstände in Armutsregionen (z.b. keine staatlichen Sozialleistungen, hohe Kriminalität, ) Anschließend Austausch und Diskussion der Ergebnisse als Anregungen für einen weiterführenden Baustein. Mögliche Ergebnisse des Brainstormings: Kleinbauern versorgen sich weitgehend selbst mit Nahrungsmitteln, aber sie brauchen trotzdem Geld für den Kauf von Saatgut, Düngemitteln, Geräte und Maschinen, Lebensmittel die sie nicht selbst anbauen; für den Kauf von Gegenständen des täglichen Bedarfs, den Hausbau, Kleidung, Medizin, Schulgeld, ihr Einkommen ist sehr unregelmäßig, sie verdienen nur nach der Erntesaison Geld. Gleichzeitig fällt bei schlechtem Wetter die Ernte niedriger aus, Unfälle und Krankheiten können ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, die Marktpreise von Rohstoffen schwanken stark => Kredite zu Überbrückung oder den Kauf teurerer Geräte Tagelöhner wissen am Morgen nie, ob sie an diesem Tag z.b. als Bauarbeiter in der Stadt Geld verdienen werden. Ihre Arbeit ist oft gefährlich und sie haben keine Versicherung gegen Unfälle. Verdientes Geld schicken sie meist an ihre Familien am Land => Geldtransfers, Versicherungen In Armutsvierteln ist Kriminalität stark verbreitet. Diebstähle und Überfälle sind alltäglich, die Häuser armer Menschen können kaum abgeschlossen werden => sichere Sparkonten In vielen Ländern gibt es kein Sozialsystem wie in Österreich, d.h. unter anderem keine staatliche Kranken-, Arbeitslosen- oder Pensionsversicherung. Die Menschen müssen dort selbst vorsorgen, im Notfall Geld ausleihen oder private Versicherungen abschließen => Sparkonten, Notfallkredite, Versicherungen 10

11 Arbeitsblatt B1: Mein finanzieller Lebenslauf Anleitung: Versuche die Tabelle auszufüllen, wobei die Daten nicht genau deiner tatsächlichen Situation entsprechen müssen, sondern auch geschätzt werden können (beim Ausblick kannst du ohnehin nur schätzen). Lebensphase Als Kleinkind zu Hause/im Kindergarten So viel Geld habe ich pro Monat zur Verfügung Dafür gebe ich, bzw. möchte ich mein Geld ausgeben Was mache ich, wenn etwas übrig bleibt? Was, wenn die Ausgaben höher sind, als das Einkommen? In der Volksschule In der Hauptschule/Unterstufe Derzeit Ausblick In 5 Jahren In 15 Jahren In 25 Jahren In 50 Jahren In 65 Jahren 11

12 Baustein B2: Startkapital für ein besseres Leben: die schwierige Ausgangssituation Ziel: Die SchülerInnen lernen die finanzielle Situation armer Menschen kennen und erfahren, wie schwierig es ist, scheinbar einfache Investitionen umzusetzen. Einsatz: Hinführung zum Thema Mikrokredite Vorwissen: Die SchülerInnen haben ein grundlegendes Vorwissen über die Lebensverhältnisse in so genannten Entwicklungsländern. Zeit: 1-2 Unterrichtseinheiten Material: Mehrfacher Ausdruck der Rollenbeschreibungen Vorgehensweise: 1. Schritt: Rollenspiel 2. Schritt: Diskussion in der Klasse 3. Schritt: Vortrag durch die Lehrperson 1. Schritt: ein Kredit für einen Taxifahrer Rollenspiel: in Kleingruppen von 4 bis 5 Personen wird simuliert, wie schwierig es für arme Menschen ist, einen Kredit zum Aufbau eines Geschäfts zu bekommen. Vorbereitung Einteilung der Klasse in Kleingruppen von 4 bis 5 Personen Jede Gruppe erhält einen Ausdruck der Rollenbeschreibungen (siehe folgende Seite) und lost die Zuteilung der Charaktere aus. Jede/r SchülerIn hat Zeit, seine/ihre Rolle durchzulesen und sich gedanklich kurz vorzubereiten Durchführung Die Hauptperson versucht in einem Rollenspiel einen Kredit von einer der anderen Personen zu bekommen 2. Schritt: Diskussion in der Klasse Wie ist es den einzelnen Personen ergangen? Was waren die Schwierigkeiten für Hamid? Warum wollte ihm von den anderen niemand den Kredit gewähren? War das Beispiel plausibel und die Situation nachvollziehbar? Was ist die Konsequenz für Personen in ähnlichen Situationen wie Hamid? Wie könnte ihnen geholfen werden? 12

13 3. Schritt: Vortrag über die Alternative Mikrokredit Information durch die Lehrperson, siehe dazu Hintergrundinformation zum Kernthema (Anhang1, H1) Arbeitsblatt B2: Rollenbeschreibungen Hamid, der Rickshaw-Fahrer Du lebst mit deiner Frau Khadeja und deinem 3-jährigen Sohn in einem Armenviertel von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Deine Wohnung besteht aus nur einem Zimmer, Küche und Bad müsst ihr euch mit 8 anderen Familien teilen. Du arbeitest als Rickshaw- Fahrer (Motorradtaxi), deine Frau gelegentlich als Schneiderin. Gemeinsam verdient ihr ca. 70 pro Monat. Davon müsst ihr 15 Miete bezahlen, den Rest braucht ihr nahezu gänzlich für Lebensmittel. Derzeit fährst du mit einem geliehenen Motorradtaxi und musst eine Miete an den Besitzer zahlen. Wenn du deine eigene Rickshaw hättest, könntest du 20 mehr pro Monat verdienen. Ein einfaches aber solides Motorrad kostet 200. Du möchtest dir das Geld ausleihen, schließlich könntest du es innerhalb von 10 Monaten mit dem zusätzlichen Einkommen zurück zahlen. Du hast folgende Möglichkeiten: die Bank: im Zentrum von Dhaka gibt es mehrere Filialen von großen Banken dein älterer Bruder Ahmed: er hat dir schon öfter in schwierigen Situationen geholfen Subir der Geldverleiher: einer der reichsten Männer im Viertel, der an viele Leute Geld verleiht Feizal der Mechaniker: ein Freund bei dem du immer wieder dein geliehenes Taxi reparieren lässt Versetze dich in die Rolle von Hamid und führe Gespräche, um einen Kredit zu bekommen! Bankangestellte/r Du arbeitest in einer Filiale der internationalen Bank Barklays im Zentrum von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Du bist für den Bereich Kreditvergabe verantwortlich. Deine KundInnen sind hauptsächlich Geschäftsleute, gut verdienende Mitarbeiter von Großkonzernen und Politiker. Sie nehmen bei dir Kredite für den Kauf von Autos oder Häusern auf. Die Mindestkredithöhe ist und die KundInnen müssen ein sicheres Einkommen vorweisen und Grundstücke, Immobilien oder anderes Sachvermögen als Sicherheiten bieten. Geschäfte über niedrigere Summen sind nicht besonders rentabel. Wegen der hohen Kriminalität in Dhaka wird die Filiale rund um die Uhr von privatem Sicherheitspersonal bewacht. Es ist besondere Vorsicht geboten, wenn zwielichtige Männer die offensichtlich aus den Armenvierteln kommen, die Filiale betreten. Versetze dich in die Rolle der/des Bankangestellten und reagiere auf die Anfrage von Hamid! 13

14 Ahmed, der Bruder Du bist der ältere Bruder von Hamid und arbeitest als Obsthändler am Markt. Dein Einkommen ist niedrig, deine Situation ist aber schon viel besser als vor 5 Jahren. Dank harter Arbeit und viel Disziplin konntest du dein Einkommen langsam erhöhen. Jetzt reicht es aus um deine Familie zu versorgen und deine drei Kinder zur Schule zu schicken. Außerdem seid ihr vor kurzem in einen besseren Stadtteil umgezogen. Du hast dort ein kleines altes Haus gekauft, das du jetzt renovierst und ausbaust. Immer wieder hast du in der Vergangenheit deinem Bruder Hamid geholfen. Du hast ihm des Öfteren Geld geliehen und weil es dein Bruder ist, warst du nie besonders streng mit den Rückzahlungen. Wenn er nach mehreren Monaten das Geld noch immer nicht zurückgezahlt hat, hast du ihm seine Schulden erlassen. Zuletzt hast du aber den Kontakt mit Hamid abgebrochen, weil du nicht ständig dein hart verdientes Geld mit ihm teilen möchtest. Versetze dich in die Rolle von Ahmed und reagiere auf die Bitte von Hamid! Subir, der Geldverleiher Du lebst in einem Armenviertel von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, dein Haus ist aber eines der größten und schönsten in der Gegend schließlich bist du ein einflussreicher Mann. Du betreibst diverse Geschäfte, dir gehören mehrere Wettbüros und Nachtclubs und du vergibst Kredite an die Armen. Ein Geschäftsmann in einem Armenviertel zu sein ist keine leichte Aufgabe: die Polizei ist unfähig, Überfälle und Schießereien stehen an der Tagesordnung und die Armen versuchen zu betrügen wo immer es geht. Deshalb hast du entsprechend vorgesorgt und ein paar Aufpasser angestellt. Deine Erfahrung: die Kreditvergabe ist kein einfaches, aber ein durchaus lohnendes Geschäft wenn man für die nötige Disziplin sorgt. Die Armen brauchen ständig Geld und bieten keine Garantien für die Rückzahlung. Für das hohe Risiko kann man ihnen im Gegenzug aber entsprechende Zinsen abverlangen. Ein bewährtes Modell ist: 100 Kredit - nach drei Monaten Rückzahlung von 150. Wenn die Kunden nicht zahlen, einen Monat Aufschub, dann kommen ernsthafte Methoden zum Einsatz. Versetze dich in die Rolle des Geldverleihers und reagiere auf die Anfrage von Hamid! Feizal, der Mechaniker Du betreibst mit zwei Cousins gemeinsam eine Mechaniker-Werkstadt in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Viele deiner Kunden sind Rickshaw-Fahrer (Motorradtaxi), die ihre Motorräder bei euch reparieren lassen. Einige von ihnen sind Stammkunden und du hast schon viel über ihren gefährlichen Beruf erfahren: der Verkehr in Dhaka ist chaotisch, täglich passieren Unfälle und gerade Motorräder werden oft von Autos gerammt. Die Fahrer werden dabei meist schwer verletzt, die Motorräder erleiden Totalschäden. Neben der Reparatur von Motorrädern kaufst du auch gelegentlich kaputte Maschinen, baust die notwendigen Ersatzteile ein und verkaufst sie wieder um 150 bis allerdings nur gegen sofortige Barzahlung. Du hast schon öfters die Erfahrung gemacht, dass sich Kunden mit einer eigenen Rickshaw selbständig machen wollten, bei dir ein Motorrad auf Kredit kauften, wenig später einen Unfall hatten und das Motorrad nie abgezahlt haben. Versetze dich in die Rolle von Feizal und reagiere auf die Bitte von Hamid! 14

15 Baustein B3: Ethische Kriterien bei der Geldanlage? Ziel: Die SchülerInnen hinterfragen das alltägliche Geschäft von Banken und lernen ethische Alternativen zu den traditionellen Banken kennen Einsatz: Hinterfragung unseres Bankensystems Vorwissen: Die SchülerInnen wissen grundlegend über die Tätigkeit von Banken und Aspekte verschiedener Geldanlage-Möglichkeiten bescheid. Zeit: 1-2 Unterrichtseinheiten Material: Plakate und Stifte, PC mit Internetzugang Vorgehensweise: 1. Schritt: Plakatgestaltung 2. Schritt: Internetrecherche 3. Diskussion der Ergebnisse (PPT-Präsentation oder Rollenspiel) 1. Schritt: Reflexion des Vorwissens Einstieg in die Thematik durch eigene Ideensammlung und Hinterfragung unseres Bankensystems. Plakatgestaltung: Einteilung der Klasse in Arbeitsgruppen zu je 4 bis 8 SchülerInnen. Jede Gruppe erstellt ein Plakat zu einer der folgenden Fragen. Anschließende kurze Präsentation und Diskussion der Ergebnisse. Mögliche Fragestellungen Ich erbe und möchte es veranlagen. Auf welche Kriterien achte ich dabei? Was gilt es außer der Höhe der Verzinsung zu beachten? Welche Möglichkeiten habe ich, mein Geld zu veranlagen? Was sind die jeweiligen Vorund Nachteile? Was passiert mit dem Geld, das ich bei der Bank veranlage, wenn ich es o auf ein Sparbuch gebe o Aktien kaufe o eine private Pensionsversicherung abschließe Was sind die Tätigkeiten einer Bank? Wie erwirtschaftet die Bank einen Profit? Welche Banken gibt es in meiner Umgebung? Wie unterscheiden sie sich? Es gibt immer mehr so genannte Ethik-Banken. Wie unterscheiden sich diese von anderen Banken? Hintergrundinformationen siehe Anhang1, H3 15

16 2. Schritt: Banken im Vergleich Internetrecherche über die Angebote verschiedener Banken. Die SchülerInnen informieren sich (einzeln oder in Arbeitsgruppen) auf einer der untenstehenden Internetseiten über verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage und vergleichen diese. Aufgabe: du möchtest veranlagen. Welche Möglichkeiten bietet dir diese Bank bzw. Informationsplattform (Zuteilung durch Lehrperson)? Wähle die drei für dich attraktivsten Anlage-Möglichkeiten aus und fasse diese kurz zusammen! Traditionelle Banken Raiffeisenbank: Erste Bank: Ethische Banken GLS Bank: Ethikbank: Steyler Bank: Oikocredit: Informationsplattformen zu Geldanlage Moneycheck: Grünes Geld: Fragen die die Recherche anleiten können: Was ist das für eine Bank/Plattform? Welche Anlageprodukte werden geboten? Mit welchen Vorteilen werden sie beworben? Was passiert mit meinem Geld, wenn ich eine der Anlageformen wähle? Was erfahre ich von der Homepage nicht? 3. Schritt: Diskussion der Ergebnisse Variante 1: Powerpoint-Präsentation Die SchülerInnen erstellen eine PPT-Präsentation mit max. 6 Folien und stellen diese vor. Variante 2: Rollenspiel in der Kleingruppe Die SchülerInnen spielen Verkaufsberater der unterschiedlichen Banken. In Kleingruppen übernimmt eine Person die Rolle des ratlosen Anlegers, der sich bei den anderen über deren Angebote informiert. Die verschiedenen Anlageprodukte müssen möglichst attraktiv dargestellt werden, der potenzielle Kunde stellt kritische Fragen. Zum Schluss trifft der Anleger eine Entscheidung und begründet diese gegenüber der Klasse. 16

17 Baustein B4: Spende und/oder Kredit? Ziel: Am Beispiel Erdbebenkatastrophe 2010 in Haiti setzen sich die SchülerInnen mit Vor- und Nachteile von Spenden und Mikrokrediten auseinander. Einsatz: Hinterfragung: wirkungsvolle Unterstützung in Katastrophenfällen Vorwissen: Die SchülerInnen haben grundlegendes Vorwissen über Hilfseinsätze in Folge von Naturkatastrophen. Zeit: 1-2 Unterrichtseinheiten Material: Mehrfacher Ausdruck der Berichte von Caritas/Diakonie und Oikocredit Vorgehensweise: 1. Schritt: Thematischer Einstieg durch die Lehrperson 2. Schritt: Vergleich von Berichten 3. Schritt: Vortrag durch die Lehrperson 4. Schritt: Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen 1. Schritt: Einstieg in die Thematik durch die Lehrperson Das Ziel der folgenden Unterrichtseinheit ist, den Einsatz von Spenden und Krediten anhand des konkreten Beispiels Erdbebenkatastrophe 2010 in Haiti zu vergleichen. Hintergrundinformation: siehe Anhang1, H4 2. Schritt: Vergleich zweier Ansätze zu Hilfe Vergleich von Berichten: die Berichte von zwei Organisationen, Caritas/Diakonie und Oikocredit, die deren Tätigkeiten einige Monate nach der Erdbebenkatastrophe schildern, zeigen unterschiedliche Vorgehensweisen durch den Einsatz von Spenden und Krediten. Vorgehensweise: die Klasse wird in zwei Gruppen geteilt. Gruppe 1 liest den Bericht der Caritas oder der Diakonie, Gruppe 2 jenen von Oikocredit über das Engagement der beiden Organisationen für den Wideraufbau Haitis. Anschließend Informationsaustausch in Paaren. Fragen die beim Lesen beachtet werden sollten: Wie beschreiben die beiden Organisationen die Situation in Haiti, einige Monate nach der Erdbebenkatastrophe? Was unternehmen die Organisationen um den Menschen in Haiti zu helfen? Warum sind diese Aktivitäten wichtig? Welche Organisationen und Personen sind involviert? 17

18 3. Schritt: Hintergrundinformation zu Caritas International, Diakonie Katastrophenhilfe und Oikocredit Kurze Präsentation durch die Lehrperson. Hintergrundinformation: siehe Anhang1, H5 4. Schritt: Diskussion von Vor- und Nachteilen In der Klasse wird gemeinsam das bisher Gehörte diskutiert. Einzelne Diskussionsfragen können auch vorher auf Kleingruppen aufgeteilt und mittels Brainstorming vorbereitet werden. Diskussionsfragen: In welchen Situationen kann nur mit Spenden geholfen werden, wann können Kredite gut eingesetzt werden, wann ist eine Kombination sinnvoll? Z.B. o o o o o Unmittelbar nach einer Katastrophe wie jener Anfang 2010 in Haiti? Für den langfristigen Wiederaufbau nach einer Katastrophe? Zum Aufbau von Infrastruktur in wirtschaftlich unterentwickelten Regionen? Zur besseren medizinischen Versorgung von armen Menschen? Zur Steigerung der Produktivität von Kleinbauern (durch Ausbildung, Saatgut oder Zusammenschluss in landwirtschaftliche Kooperativen)? Wie werden die jeweiligen Aktivitäten finanziert? o o Welche Vor- und Nachteile haben Spenden? (z.b. im Katastrophenfall schnell aufbringbar, kaum Administrationsaufwand, Spielraum beim Einsatz des Geldes, langfristig Abhängigkeit von Spendern) Welche Vor- und Nachteile haben Kredite? (z.b. fortlaufende Re-Finanzierung durch Rückzahlungen, laufende Betreuung der KundInnen, Finanzierung des Administrationsaufwandes durch Zinsen, für nicht-gewinnträchtige Sektoren nicht geeignet) Konkurrenz oder Kooperation? Stehen sich Organisationen wie die Caritas/Diakonie und Oikocredit als Konkurrenten gegenüber oder ergänzen sich ihre unterschiedlichen Vorgehensweisen zum Vorteil der Bedürftigen? 18

19 Arbeitsblatt B4.1. Caritas, Bericht Juni 2011 (gekürzt) Nachzulesen unter: Haiti: Wiederaufbauhilfen von Caritas international nach dem schweren Erdbeben Eineinhalb Jahre nach dem Beben - Perspektiven für die Zukunft Mehr als Tote, etwa Schwerverletzte und 1,3 Millionen Obdachlose: Noch lange wird Haiti nach dem zerstörerischen Erdbeben vom 12. Januar auf unmittelbare Katastrophenhilfe angewiesen sein. Nach der ersten Nothilfe entwickeln die Caritasmitarbeiter/innen in den Projekten von Caritas international mittel- und langfristige Perspektiven für das Leben nach der Katastrophe. Wiederaufbau Sichere Unterkünfte für die obdachlosen Katastrophenopfer sind inzwischen, ein Jahr nach dem Erdbeben, die wichtigste Aufgabe. Für Caritas international haben der Architekt Claus Hemker und die Bauingenieurin Doris Wasmeier die Bauplanung von Notunterkünften und den Wiederaufbau übernommen. Beide haben langjährige Erfahrung mit Bauprojekten in Nothilfesituationen. Sie haben gemeinsam mit haitianischen Mitarbeitern erdbebensichere Baukonzepte entwickelt, die den örtlichen Gegebenheiten entsprechen. Ihr professionelles Urteil ist Grundlage für die derzeitige Phase unserer Hilfe, in der wir begonnen haben, zerstörte Dörfer und Städte wieder aufzubauen, um die Situation der Menschen nachhaltig zu verbessern. In "Saint Vincent de Paul" baut die Caritas zunächst die sieben Schulgebäude wieder auf. Die Baufortschritte erlaubten es trotz massiver Schwierigkeiten, dass im Dezember 2010 mit dem Spatenstich für den Bau von 14 Einzelgebäuden des Alten- und Behindertenheims begonnen wurde: Schlafsäle, Krankenstationen, Küchengebäude, Apotheke und die Wäscherei. Widrige Umstände wie der Tropensturm im September, die Schwierigkeiten bei der Beschaffung und Lieferung von Baumaterialien und vor allem der Ausbruch der Cholera verzögern die Wiederaufbauprojekte. Medizinische Hilfe der Caritas Caritas-Mitarbeiter(innen) haben nach dem Beben zwei Ambulanzen in Léogâne eingerichtet. Die größere von ihnen wird weiterbetrieben und inzwischen von Ärzte- und Pflegeteams der Caritas Haiti geleitet. Unmittelbar nach dem Beben hatten die medizinischen Teams der Caritas hier Erste Hilfe für Erdbebenopfer geleistet. Nun ist geplant, die Ambulanz langfristig zu einem größeren Gesundheitszentrum auszubauen, das Hilfen für die Schwächsten in der Bevölkerung bietet: für Straßenkinder, für Menschen, die seit dem Erdbeben mit einer Behinderung leben, für Bedürftige ohne Familienanbindung. Der Ausbau der Ambulanz zur Praxisklinik für die Basisgesundheit wird von dem Caritas-Arzt Joost Butenop begleitet. In dem Gesundheitszentrum wird zusätzlich ein medizinisches Labor, eine gynäkologische Abteilung und eine Neugeborenenabteilung eingerichtet. Nothilfe Noch immer, ein Jahr nach dem Erdbeben, finden regelmäßige Nothilfe - Verteilaktionen der Caritas an verschiedenen Stellen in Port-au-Prince, in Schulen und anderen Orten statt. Bislang konnte Caritas alle Hilfsgüterverteilungen ohne Zwischenfälle durchführen. Die Hilfsgüter von Caritas international bestehen aus Lebensmitteln, Hygienepaketen, Koch- und Essgeschirr, Werkzeug für den Aufbau von Zelten und Hütten sowie Planen für mehrere tausend Menschen. Caritas international ruft zu Spenden für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben auf. 19

20 Arbeitsblatt B4.2. Diakonie, Bericht Juli 2010 Nachzulesen unter: Haiti: Wiederaufbau läuft mit Hochdruck Vor sechs Monaten hat ein Erdbeben mit verheerender Wucht Haiti erschüttert. Gleich nach dem schweren Beben am 12. Januar 2010 hat die Diakonie Katastrophenhilfe in der stark betroffenen Region Jacmel mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen, Partner des evangelischen Hilfswerks leisteten Nothilfe in der Hauptstadt Port-au-Prince und in Leogane. Heute liegt der Fokus der Arbeit auf dem Bau von Häusern in der Region Jacmel. In Jacmel und dem nahegelegenen Ort Bainet, wo die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern schon seit fünf Jahren tätig ist, hat die Diakonie Katastrophenhilfe zunächst Hilfsgüter verteilt, unter anderem Decken, Hygienesets, Kochgeschirr und Plastikplanen. Danach erhielten Hunderte Familien Zelte. Wiederaufbau ohne Zwischenschritte Die Diakonie Katastrophenhilfe bringt mit Hochdruck vor allem den Wiederaufbau im Süden voran. "Wir steigen direkt in den Wiederaufbau ein, ohne provisorische Unterkünfte zu bauen", betont Astrid Nissen, Büroleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti. Der Zwischenschritt mit den Übergangsunterkünften hält sie im Süden für zu aufwändig und zu teuer. Dieses Geld kann man in den Wiederaufbau stecken. Ein halbes Jahr nach dem Erdbeben hat die Diakonie Katastrophenhilfe schon 130 Häuser errichtet. Damit ist sie schon weiter als andere Organisationen, die provisorische Unterkünfte errichten. Diese bieten in der Hurrikansaison bei schweren Stürmen und Fluten nur unzureichend Schutz. Besonders berücksichtigt werden bei der Zuteilung von Frauen geführte Haushalte, Familien mit Kleinkindern sowie behinderten Angehörigen oder Familien, die Todesopfer zu beklagen haben. Schutzbauten entstehen Das gesamte Volumen der Projekte bis Ende 2011 umfasst 8,8 Millionen Euro. Bis dahin sollen insgesamt neue Häuser entstehen. Die Maßnahmen umfassen die Beseitigung von Trümmern sowie den Bau von zusätzlichen Schutzzentren für den Katastrophenfall. Das zweite dieser neuen Gebäude wurde jetzt in Bainet fertig gestellt. Nach Einschätzung der Leiterin des Büros der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti, Astrid Nissen, ist dies ein wichtiger Schritt angesichts der Hurrikansaison. "In Haiti leben noch viele Menschen in Zelten, die bei schweren Stürmen nicht genügend Schutz bieten", sagte sie. Hilfsmaßnahmen im Bereich der medizinischen Versorgung unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe in Leogane sowie im ländlichen Raum nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince, wo der Bedarf stark gestiegen ist, weil viele Menschen die zerstörte Hauptstadt verlassen haben. Außerdem steht die Wiederherstellung von Schulen und Kliniken auf dem Plan. 20

21 Arbeitsblatt B4.3. Oikocredit, Bericht Jänner 2011 Nachzulesen unter: Oikocredit Partner Fonkoze auf Haiti: "(Aufstiegs-)Leiter für die Armen" Eine Million Menschen lebt weiterhin in Zelten, der Wiederaufbau hat kaum begonnen. Das Erdbeben auf Haiti jährt sich zum ersten Mal. Doch welche Möglichkeiten haben die Menschen überhaupt, um wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken zu können? Nicholas D. Kristof, Journalist der New York Times, berichtet über erfolgreiche Projekte vor Ort, die den Menschen aus eigener Kraft ermöglichen, wieder Sicherheit und Stabilität für ihr Leben und das ihrer Familie zu erreichen. Die von Oikocredit re-finanzierte Mikrofinanzinstitution Fonkoze findet in seinem Appell zur Hilfe zur Selbsthilfe eine besondere Erwähnung. Kleine Erfolgsgeschichten Vor kurzem habe ich ein Hilfsprogramm besucht, das sich deutlich von anderen unterscheidet, indem Menschen geholfen wird, sich selbst zu helfen", schreibt Kristof und beginnt die Geschichte von Fonkoze zu erzählen. Die von Oikocredit re-finanzierte Organisation wurde von dem Priester Joseph Phillipe gegründet. Um nachhaltige Arbeit leisten zu können lud er 1995 die Unternehmensberaterin Anne Hastings aus den USA ein, die seither in Haiti lebt und Phillipe unterstützt. Viele kleine, sozial nachhaltige Erfolgstorys sind das Ergebnis. So war der New York Times Reporter besonders von der Geschichte der 35-jährigen Odecile Jean angetan. Die Familie konnte die Schulbildung ihrer fünf Kinder nicht finanzieren, das unsichere Einkommen belastete sie sehr. Als Odecile in das Mikrokredit-Programm von Fonkoze aufgenommen wurde, arbeitete von Anfang an der Fonkoze-Betreuer Pascale Joseph mit der Familie an einem Businessplan. Heute, 13 Monate nach dem Eintritt in das Programm, sind Odecile und ihr Mann erfolgreiche Kleinunternehmer. Sie verarbeiten Stämme in Bauholz, starteten eine Hühnerzucht und pflanzten 15 Mangobäume. Daraus entwickelten sich drei kleine, erfolgreiche Unternehmenszweige, die der Familie Sicherheit bieten. Die Kinder besuchen die Schule, der Vater verfolgt bereits das Ziel sie möglicherweise in eine Hochschule oder Universität schicken zu können. Denn für Fonkoze-Klienten ist es zentral, das Sparen zu lernen und bestimmte Grundsätze im Familienleben einzuhalten. Die Kinder der Fokoze- Teilnehmer haben nicht nur die Pflicht zur Bildung, sondern müssen ebenso mit zwei warmen Mahlzeiten pro Tag versorgt werden. Menschen wie Pascale Joseph achten darauf, dass die Einnahmen nicht in Luxusgüter" wie Alkohol oder Kosmetik verschwinden, sondern in die Betreuung und Schulbildung der Kinder sowie in die Sicherung der eigenen Arbeit investiert werden. Nachhaltige Arbeit Der Journalist ist davon überzeugt, den richtigen Weg zur nachhaltigen Armutsbekämpfung gefunden zu haben. Wenngleich Spenden zuerst von Nöten sind, ist die Arbeit des Oikocredit-Partner Fonkoze ein erster Schritt gegen die Armut und für die Selbstständigkeit. Denn die Geschichte lehrte uns, dass sich Nationen durch Handel und harte Arbeit von der Armut befreien können", schreibt Nicholas D. Kristof. Gib den Menschen keine Almosen und einen Lift, sondern einen Job und eine Leiter." 21

22 Baustein B5: Oikocredit: Bank und/oder Hilfsorganisation? Ziel: Am Fallbeispiel Oikocredit diskutieren die SchülerInnen mögliche Überschneidungen und Spannungen zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit Einsatz: Hinterfragung: wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit Vorwissen: Die SchülerInnen haben Vorkenntnisse über die Tätigkeit von Banken, als auch über Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit. Zeit: 1-2 Unterrichtseinheiten Material: Mehrfacher Ausdruck der Arbeitsblätter, PC mit Internetzugang Vorgehensweise: 1. Schritt: Arbeitsblätter 2. Schritt: Vortrag durch die Lehrperson 3. Schritt: Internetrecherche, 4. Schritt: Diskussion in der Klasse/Arbeitsgruppen 1. Schritt: Kennenlernen von Oikocredit Arbeitsblätter: die SchülerInnen erhalten Inputs in Form von Grafiken, Fotos und Zeitungsschlagzeilen über die Tätigkeit von Oikocredit. Gemeinsam wird ein erstes Profil erarbeitet. Vorgehensweise: die Klasse wird in Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält eines der drei nachfolgenden Arbeitsblätter mit entweder Grafiken, Fotos oder Zeitungsschlagzeilen. Die Abbildungen haben einen direkten Bezug zu Oikocredit, werden aber nicht beschrieben. Die Aufgabe der Schüler ist es, in den Kleingruppen Ideen zu sammeln, was es mit Oikocredit auf sich hat. Die Interpretationen werden anschließend in der Klasse diskutiert (zuerst die Grafiken und Fotos, zum Schluss die Schlagzeilen, da letztere die genauesten Hinweise liefern). Hintergrundinformation: siehe Anhang1, H6 2. Schritt: Hintergrundinformation zu Oikocredit Kurze Präsentation durch die Lehrperson. Hintergrundinformation: siehe Anhang1, H7 22

23 3. Schritt: Bank oder Hilfsorganisation? Internetrecherche: kann Oikocredit anhand seines Internetauftrittes eher als Bank oder als Hilfsorganisation eingeschätzt werden? Vorgehensweise: Die Klasse wird in zwei Gruppen eingeteilt. Die SchülerInnen analysieren die Homepage Eine Gruppe (unterteilt in mehrere Kleingruppen) sammelt Argumente, warum Oikocredit eine Bank ist, die andere Gruppe sammelt Hinweise darauf, dass Oikocredit eine Hilfsorganisation ist. Dabei kann die Homepage von Oikocredit auch mit der von anderen Banken und Hilfsorganisationen verglichen werden. Beispiele für Bank : häufige Stichwörter sind Geldanlage, Investieren, Kredite, Dividenden; es werden ausdrücklich nicht Spenden gesammelt; Vorstandsvorsitzender von Oikocredit Austria ist ein ehemaliger Raiffeisen-Direktor, Beispiele für Hilfsorganisation : vordergründiges Ziel von Oikocredit ist die Unterstützung von in Armut lebenden Menschen; die Fotos zeigen vorwiegend Menschen in so genannten Entwicklungsländern; viele Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig, Hintergrundinformation: siehe Anhang1, H8 4. Schritt: Diskussion über Social Business In der Klasse werden die Ergebnisse der Internetrecherche und das Social Business- Konzept diskutiert. Was halten die SchülerInnen von dieser Form des Wirtschaftens? Ist das Social Business Konzept in der Praxis umsetzbar und zukunftsfähig? Kann Social Business klassische Entwicklungsarbeit ersetzen? 23

24 Arbeitsblatt B5.1: Oikocredit Grafiken Anleger Oikocredit Austria per 30. Juni 2012 Investition Kredit an Mikrofinanzinstitution Mikrokredite Projektkredit Rendite Kredit- Rückzahlung Kredit- Rückzahlung 24

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