MarktFonds Zertifikate Optionsscheine

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1 Trading Spezial MarktFonds Zertifikate Optionsscheine beobachtung Das Kundenmagazin von HSBC Trinkaus für Investoren und Trader Sonderausgabe: Trading Spezial

2 5 HSBC Trinkaus Wir über uns 25 Die Sache mit der Volatilität 15 Wertvolle Limitfunktionen in unruhigen Zeiten 36 Mini Future Zertifikate INHALT Trading Spezial Aktuelles 04 Editorial Trading? En vogue! 05 HSBC Trinkaus Wir über uns Strategie 08 Hinter den Kulissen Die Absicherung der Emittentin 10 Praxistipps für aktive Trader 15 Wertvolle Limitfunktionen in unruhigen Zeiten 16 Kleine Begriffskunde 17 Die Dow-Theorie als Grundstein der Technischen Analyse 19 Steuerliche Behandlung von Optionsscheinen und Knock-out-Produkten 21 Der Schlüssel zum Erfolg: Money Management 25 Die Sache mit der Volatilität Produkte 30 Turbo-Optionsscheine richtig handeln 33 X-Turbos 34 Endlos-Turbo-Optionsscheine 36 Mini Future Zertifikate 41 Smart-Mini Future Zertifikate 43 Put-Optionsscheine Glossar 47 Technische Analyse Service 52 Rechtliche Hinweise 54 Kontakt 54 Impressum 3

3 Editorial Trading? En Vogue! Mark Cringle, Managing Director, Leiter Equity Derivatives Group Zu Beginn dieses Jahrzehnts war das aktive Handeln mit spekulativen Hebelprodukten wie Standard- oder Turbo- Optionsscheinen eine Beschäftigung, die lediglich eine überschaubare Gruppe von Anlegern in ihren Bann zog. Die zunehmend stärker werdenden Kursauschläge an den Kapitalmärkten, das immer größer werdende Angebot an derivativen Produkten und nicht zuletzt die umfassenden Aufklärungsmaßnahmen seitens der emittierenden Banken haben jedoch dazu geführt, dass Trading mittlerweile in aller Munde ist. Immer mehr Anleger versuchen, durch den Einsatz von Hebelprodukten vom Auf und Ab der Kurse zu profitieren. Um hierbei erfolgreich zu sein, bedarf es weniger eines heißen Tipps oder etwa Glück. Zu wissen, wie die Produkte gewinnbringend eingesetzt werden, eine gründliche Vorbereitung und Disziplin sind der Schlüssel zum eigenen Erfolg. Die vorliegende Sonderausgabe unseres Kundenmagazins Marktbeobachtung soll Ihnen bei Ihren zukünftigen Tradingaktivitäten ein hilfreicher Begleiter sein. Sie enthält aufschlussreiche Artikel zum Themenkomplex Trading und Produktbeschreibungen zu den beliebtesten Hebelprodukten. Sammeln Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Testen Sie auch die Quotepräsenz, die Preisstellung, die Systemstabilität und den gesamten Handelsservice von HSBC Trinkaus. Wir möchten Sie von der außerordentlichen Qualität unserer Produkte und unseres Service überzeugen. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und viel Erfolg bei Ihren zukünftigen Tradingaktivitäten! Herzliche Grüße, Ihr Mark Cringle P.S. Sollten Sie Interesse an einem regelmäßigen Bezug der Marktbeobachtung haben, senden Sie einfach die beiliegende Antwortpostkarte an uns zurück. 4

4 HSBC Trinkaus Wir über uns Diese Bildkomposition zeigt links die Skyline von Hongkong und rechts die Fußgängerbrücke im Düsseldorfer Medienhafen Viele von Ihnen kennen HSBC Trinkaus vor allem als Emittentin von derivativen Anlage- und Tradingprodukten. In diesem Segment sind wir bereits seit Ende der 80er Jahre ununterbrochen aktiv. Sie als Leser der Marktbeobachtung sind daher schon recht gut mit unserem Angebot in diesem Bereich vertraut. Wir möchten Ihnen mit dem folgenden Artikel einen Überblick darüber vermitteln, in welchen weiteren Bereichen unser Bankhaus aktiv ist, und Ihnen so ermöglichen, HBSC Trinkaus noch besser kennenzulernen. HSBC Trinkaus wendet sich an vermögende Privatkunden, den gehobenen Mittelstand, Konzerne und an institutionelle Kunden. Vermögende Privatkunden Kontinuität und Qualität Unsere Geschäftsphilosophie ist das Ergebnis einer über 220-jährigen Privatbank- tät aus. Unsere Vermögensberater sind mehrheitlich seit über zehn Jahren in unserem Hause tätig. Sie stehen mit Spezialisten der anderen Bereiche unserer Bank stets in engem Kontakt. So konzentrieren wir uns nicht nur auf das Management der liquiden Vermögensteile, sondern bieten darüber hinaus ein umfassendes Leistungsspektrum. Wir sind in der vorteilhaften Lage, unseren Kunden neben tradition: Individuell, unabhängig und mit hoher Professionalität betreuen wir bedeutende Vermögen von Privatpersonen, Unternehmern, Familien und Stiftungen. Unser erklärtes Ziel, unsere Kunden langfristig und nachhaltig zufrieden zu stellen, wird durch eine Betreuungshistorie verdeutlicht, die in vielen Fällen seit Generationen währt. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden zeichnet sich durch persönliche Kontinuiwww.hsbc-zertifikate.de 5

5 Unternehmensportrait Historie Vom lokalen Handelshaus zum globalen Finanzdienstleister wichtige Eckpfeiler unserer Unternehmensgeschichte Im Jahre 1785 gründet Christian Gottfried Jäger in Düsseldorf sein Handelshaus. Christian Gottfried Trinkaus, ein Neffe des Gründers, übernimmt das Haus 1852 und gibt ihm seinen Namen. Er konzentriert sich von nun an ganz auf das Bankgeschäft fusioniert C. G. Trinkaus mit dem Bankhaus Burkhardt & Co. Die Bank firmiert nun unter dem Namen Trinkaus & Burkhardt übernimmt die englische Midland Bank die Mehrheit der Anteile an Trinkaus & Burkhardt wird Trinkaus & Burkhardt in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt und an die Börse geführt übernimmt die HSBC Holdings plc die Midland Bank und verfügt danach über die Mehrheit des Unternehmenskapitals von Trinkaus & Burkhardt erfolgt die Umfirmierung in HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA ändert HSBC Trinkaus & Burkhardt die Rechtsform von der KGaA zur AG. Die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wird von vier Vorstandsmitgliedern geleitet. Die HSBC-Gruppe hält einen Anteil von 78,6% am Unternehmenskapital der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Mit einem Anteil von 20,3% ist die Landesbank Baden-Württemberg an der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG beteiligt. Für institutionelle Kunden wie Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Asset Manager oder Banken bieten wir sowohl eine qualifizierte, langfristig orientierte Betreuung als auch speziell zugeschnittene Produkte. Zu diesen Produkten gehören beispielsweise das Asset Management, Fixed-Income-Produkte, das Aktiengeschäft oder derivative Anlagestrategien. Der Zugriff auf die globale Produktpalette und Strukturierungsexpertise der HSBC wurde dabei in der jüngeren Verder privaten Vermögensverwaltung und - planung auch Dienstleistungen aus den Bereichen Family Office und Stiftungen anbieten zu können. Diese umfassende Betreuung erfährt unser Kunde sowohl im Stammhaus in Düsseldorf als auch in den sechs Niederlassungen in Deutschland und bei unserer Tochtergesellschaft in Luxemburg. Firmenkunden Globale Betreuungs- und Produktkompetenz Unsere Zielgruppen im Firmenkundengeschäft international agierende Großunternehmen und der gehobene Mittelstand unterstützen wir mit komplexen Beratungsleistungen, z. B. bei der Strukturierung ihrer Bilanzen oder bei Ratingverfahren. Darüber hinaus sehen wir zunehmend, dass unsere Kunden uns als eine ihrer wichtigsten, wenn nicht gar als die wichtigste Bank für das internationale Geschäft betrachten. Im grenzüberschreitenden Bankgeschäft können wir nämlich auf die Möglichkeiten in der HSBC-Gruppe zurückgreifen. Für den Kunden heißt das: fünf Kontinente, über 80 Länder, über Filialen aber nur ein Betreuer. Neben der internationalen Leistungsfähigkeit werden unsere Ambitionen, HSBC Trinkaus zur Kernbank zu entwickeln, von einem umfassenden und hochwertigen eigenen Produktangebot unterstützt. Verlässliche Bankdienstleistungen und -produkte wie der Zahlungsverkehr und das Auslands- und Devisengeschäft bilden dabei das Rückgrat unseres Geschäfts, genauso wie unsere bewährten und anerkannten Stärken in den Bereichen Wertpapierdirektanlagen und Asset Management. Der von Architekt Norman Foster entworfene Firmensitz in Hongkong Institutionelle Kunden Speziell zugeschnittene Produkte 6

6 Unternehmensportrait Die Emission der Ihnen bekannten Zertifikate und Trading-Produkte erfolgt aus unserem Handelsbereich heraus. Unser Erfolg in diesem Segment beruht auf Ihrer Nachfrage dem in Eigeninitiative agierenden Privatanleger. Das Beste beider Welten London, Canary Wharf: Hauptsitz des HSBC-Konzerns gangenheit weiter ausgebaut. Durch unsere lokale Strukturierungsexpertise sind wir in der Lage, die Produkte der HSBC- Gruppe exakt an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen und maßgeschneiderte Lösungen zu kreieren, die dem Kun- den einen großen Mehrwert liefern. Somit können wir unseren Kunden beide Vorteile bieten: Ansprechpartner und persönliche Kundenbeziehung vor Ort und gleichzeitig das globale Netzwerk und die Expertise einer der größten Banken der Welt. Die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Solidität unserer Ergebnisse sowie unsere enge Zusammenarbeit mit Europas größter Bank, der HSBC, haben die Rating-Agentur Fitch Ratings zu einer hervorragenden Bewertung bewogen: Mit einem Rating von AA ist die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG damit die am besten bewertete private Geschäftsbank in Deutschland*. Der Anspruch, unseren Kunden das Beste beider Welten zu bieten, lässt uns dabei in einem Marktumfeld, das für die deutsche und internationale Kreditwirtschaft deutlich schwieriger geworden ist, deutscher als jede internationale Bank und internationaler als jedes deutsche Kreditinstitut erscheinen. Es ist diese Symbiose aus klassischer Privatbank einerseits mit ihren gelebten Tugenden wie Betreuungskontinuität sowie Verantwortungsbewusstsein für die anvertrauten Kundengelder und aus der Zugehörigkeit zu einer der weltweit agierenden Bankengruppen andererseits, die unseren Ruf als verlässliche Adresse am deutschen Finanzmarkt bestätigt und verstärkt hat. *Quelle: 7

7 Optionsscheine Hinter den Kulissen Die Absicherung der Emittentin Mit dem kontinuierlich wachsenden Derivatemarkt, wird auch das Bedürfnis der Anleger nach mehr Hintergrundinformationen und damit der Ruf nach Aufklärung immer lauter. Besonders bei dem für Anleger nicht spürbaren Vorgehen einer Emittentin beim Handel mit Derivaten, wie Standard-Optionsscheinen, fehlt es diesen oft an Transparenz. Meist wird erst auf den zweiten Blick klar, welche Rolle die Emittentin einnimmt. Dabei versucht sie im Grunde nur, fortlaufend ihr Risiko zu minimieren. Standard-Optionsscheine stehen in der Gunst der Anleger nach wie vor hoch im Kurs. Auf den ersten Blick ist für viele Investoren nicht erkennbar, was auf Seiten der Emittentin geschieht, wenn sie ein Produkt über ihre Hausbank oder ihren Broker bei ihr erwerben. Hier bleiben Fragen wie: Was macht die Emittentin überhaupt mit meinem Geld? oder Vermutungen, Die Emittentin wettet gegen mich!, teilweise unbeantwortet und ungeklärt. Tatsächlich versucht die Emittentin, Risiken, welche aus ihren Handelsgeschäften entstehen, zu vermeiden bzw. zu eliminieren. Ähnlich der privaten Depotabsicherung gegen drohende Kursschwankungen bezeichnet das Hedging auch hier die Risikobegrenzung eines Handelsgeschäftes durch ein zweites, entgegen- Abb. 1: Darstellung von Wertpapierund Zahlungsstrom Kauf des Calls durch den Anleger Anleger Anleger Emittentin Verkauf des Calls durch den Anleger ( Fälligkeit ) Emittentin gesetztes Geschäft. Wie entsteht nun eigentlich ein Risiko für die Emittentin? Kauf- und Verkaufsposition. Angenommen ein Anleger kauft einen Standard-Optionsschein auf eine Aktie. Die Ausstattungsmerkmale (Basispreis, Laufzeit etc.) bleiben zunächst unberücksichtigt (siehe Abbildung 1). Mit dem Kauf eines Standard- Call-Optionsscheins geht der Anleger eine Long-Position ein und erwirbt das Recht, die Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums (amerikanische Variante) oder an einem bestimmten Zeitpunkt (europäische Variante) zu einem im Voraus festgelegten Preis (Basiskurs) und Menge (Bezugsmenge) zu kaufen. Zu einer physischen Lieferung der Aktie kommt es üblicherweise nicht. Stattdessen wird dem Anleger bei Fälligkeit oder bei Ausübung des Optionsrechtes ein Betrag ausgezahlt, der sich aus der positiven Differenz zwischen dem Kurs der Aktie und dem Basiskurs des Call-Optionsscheins (unter Berücksichtigung der Bezugsmenge) ergibt. Erst, wenn der Kauf eines Call-Optionsscheins genauer betrachtet wird, können Anleger nachvollziehen, welche Position die Emittentin dabei einnimmt. Kauft der Anleger einen Call-Optionsschein (Long-Position), befindet sich die Emittentin automatisch in der entgegengesetzten Position (Short-Position), da sie den Call verkauft hat, wie Abbildung 2 verdeutlicht. Risikopositionen. Durch den Verkauf des Call-Optionsscheins an den Anleger entsteht für die Emittentin (Stillhalterin) eine unbegrenzte Risikoposition. Es ergibt sich ein mögliches Zahlungsrisiko. Neben dem Zahlungsrisiko beinhalten Standard-Optionsscheine weitere Risiken, die sich aus den Parametern ableiten lassen, welche maßgeblich den Preis eines Optionsscheins beeinflussen (implizite Volatilität, Zins, Restlaufzeit etc.). Für die Emittentin resultiert daraus ein fortlaufender Anpassungsprozess aller Risikopositionen. Zur Quantifizierung dieser bedient man sich Abb. 2: Jeweilige Kauf- und Verkaufspositionen Anleger Kauf des Calls durch den Anleger Long Call Flat Emittent Short Call Verkauf des Calls durch den Anleger ( Fälligkeit ) Wertpapierstrom / Zahlungsstrom Wertpapierstrom / Zahlungsstrom Flat 8

8 Optionsscheine bei Standard-Optionsscheinen üblicherweise der so genannten Griechen. Die Rede ist von den Kennzahlen: Delta, Gamma, Theta, Vega und Rho. Absicherung (Hedging). In der Regel wird die Emittentin nach dem Verkauf eines Call- Optionsscheins als Erstes eine gewisse Anzahl an Aktien kaufen, auf die sich der Call bezieht. Die Anzahl orientiert sich am Delta eines Optionsscheins. Entstehende Zahlungsverpflichtungen bei Ausübung des Calls durch den Anleger werden über die erworbene Anzahl an Aktien und deren Kurssteigerung abgedeckt (siehe Abbildung 3). Kauft der Anleger demnach einen Call-Optionsschein (Long-Position), geht die Emittentin ebenfalls eine Long-Position am Finanzmarkt ein, um das entstandene Zahlungsrisiko durch die automatisch eingegangene Short-Position auszugleichen. Verkauft der Anleger dagegen seinen Call-Optionsschein wieder an die Emittentin (Flat), verfährt diese in gleicher Weise. Für das Beispiel hieße das, die Emittentin würde ihr Hedginggeschäft auflösen und die Aktie verkaufen. In einem zweiten Schritt versucht die Emittentin neben dem Delta-Risiko, also dem Risiko aus der Kursänderung des Basiswertes, auch alle weiteren Risiken zu eliminieren. Ein Hedging ist normalerweise nahezu perfekt, wenn man die bestehenden Risikopositionen, die durch den Verkauf eines Call-Optionsscheins an den Anleger entstanden sind, über den Kauf einer Option ausgleichen kann. In diesem Fall kann die Emittentin an den relevanten Referenzmärkten, z. B. der Eurex eine entsprechend oder ähnlich ausgestattete Option kaufen Abb. 3: Delta abgesicherte Position der Emittentin ( covered (gedeckter) Call) Gewinn Verlust Gewinn Basiskurs Aktie Short Call Mit steigendem Kurs des Basiswertes über den Basiskurs hinaus kann die Emittentin ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Der Verlust des Optionsscheins wird durch den Gewinn der Aktie ausgeglichen. Kurs des Basiswertes Abb. 4: Abgesicherte Position der Emittentin durch Kauf einer Call-Option Verlust Basiskurs Position aus dem Kauf der Option Kurs des Basiswertes Position aus dem Verkauf des Call-Optionsscheins Mit steigendem Kurs des Basiswertes über den Basiskurs hinaus gleicht der Gewinn durch den Kauf der Option den entstandenen Verlust aus dem Verkauf des Optionsscheins an den Anleger aus. und hätte die entstandenen Risiken auf einen anderen Marktteilnehmer abgewälzt (siehe Abbildung 4). Die im ersten Schritt eingegangene Delta-Position durch den Kauf der Aktie wird nun Stück für Stück gegen die Call-Option ausgetauscht. Verkauft der Anleger seinen Call-Optionsschein an die Emittentin, löst diese ihre Hedgeposition in der Option wieder auf. Die Emittentin nutzt somit den Optionsscheinpreis, den sie beim Verkauf erhält, um damit ihre Sicherungsgeschäfte zu bezahlen und unbegrenzte Risiken zu reduzieren. So stellt sie sich marktneutral und spekuliert nicht gegen den Anleger. Kleines Glossar Hedging: Ein Hedge bezeichnet eine Risikobegrenzung von Handelsgeschäften durch ein zweites, entgegengesetztes Geschäft. Delta: Das Delta gibt die (theoretische) Veränderung des Optionsscheinkurses für den Fall an, dass sich der Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes um eine Rechnungseinheit (z.b. um einen Euro) nach oben oder unten bewegt. Gamma: Das Gamma gibt die Veränderung des Delta bei einer Kursbewegung des Basiswertes um eine Rechnungseinheit (z.b. ein Euro) an und misst damit indirekt die Sensitivität des Optionsscheins gegenüber größeren Kursschwankungen des Basiswertes. Rho: In der Optionspreistheorie ist das Rho die Bezeichnung für die Preisveränderung von Optionsrechten aufgrund von Veränderungen des sogenannten risikolos zu erzielenden Zinssatzes. Theta: Kennzahl für den Zeitwert bzw. Zeitwertverfall von Optionsrechten pro Zeiteinheit. Das Theta pro Woche gibt z.b. den wöchentlichen Wertverlust eines Optionsscheins für den Fall an, dass alle anderen preisbeeinflussenden Parameter unverändert bleiben. Vega: Im Rahmen der Optionspreistheorie die Kennzahl für die Preissensitivität des Optionsscheins gegenüber Volatilitätsschwankungen des Basiswertes. 9

9 Praxistipps für aktive Trader So vermeiden Sie häufige Fehler so schützen Sie Ihr Kapital

10 Praxistipps Der Handel mit Hebelprodukten ist im Grunde genommen ganz einfach: Anleger benötigen lediglich vier Dinge: eine Marktmeinung, das passende Produkt, ein Wertpapierdepot und, last but not least, das notwendige Kapital. Das klingt simpel und in Grundsätzen ist es das auch. Doch manchmal fragen auch Sie sich bestimmt, warum die scheinbar einfachsten Dinge gelegentlich misslingen. Es stellt sich heraus: Der Teufel steckt im Detail. Man muss mehr Dinge beachten als ursprünglich angenommen und es kommt zu Fehlern. Im Zusammenhang mit der Kapitalanlage kosten Fehler erfahrungsgemäß Geld. Die gute Nachricht ist, die meisten schwerwiegenden Fehler haben bereits andere vor Ihnen gemacht. Daher sind sie bereits bekannt und können oft vermieden werden. Im nachfolgenden Artikel möchten wir Ihnen anhand von konkreten Praxistipps aufzeigen, wie Sie häufige Fehler vermeiden und Ihr Kapital so noch gewinnbringender einsetzen können. Vor dem Kauf Bilden Sie sich eine Marktmeinung! Keine Sorge, Sie sollen nicht die Ausbildung zum Finanzanalysten durchlaufen. Gesunder Menschenverstand und ein ruhiger Marktüberblick sind gefragt. Bei aller Lektüre, die am deutschen Zeitschriftenmarkt rund um die Geldanlage angeboten wird, sollten Sie die Suche nach dem heißen Tipp aufgeben, der Sie mit einem Schlag zum Millionär macht. Erfolgreich zu handeln, bedeutet im Geschäft zu bleiben und die Verluste nicht ausufern zu lassen. Werden Sie sich also darüber klar, in welchem Markt Sie aktiv sein wollen, in welche Richtung er womöglich tendieren könnte und formulieren Sie eine Strategie, wie genau Sie investieren möchten. Zu dieser Strategie gehört auch ein Plan B, der im Falle des Scheiterns Ihres Engagements dafür sorgen soll, dass Sie Verluste begrenzen. Überprüfen Sie die Ausstattungsmerkmale! Das Produktangebot an derivativen Wertpapieren ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Allein HSBC Trinkaus offeriert derzeit ca Produkte*. Viele Anleger nutzen daher die komfortablen Suchfunktionen auf Internetseiten wie Onvista oder Finanztreff. Zur Sicherheit sollten Sie daher, nachdem Sie ein Produkt ausgewählt haben, auf der Seite des entsprechenden Emittenten überprüfen, ob die Daten korrekt sind. Nur so können Sie unangenehme Überraschungen vermeiden. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn Sie ein vermeintliches Schnäppchen entdeckt haben. Bitte beachten Sie vor allem: Rechtlich bindend sind allein die Angaben in den Endgültigen Bedingungen. Vergleichen Sie Finanzierungskosten und Margen! Das Investment in ein Hebelprodukt entspricht im Falle von Calls/ Long-Positionen dem Kauf des Basiswertes auf Kredit. Daher sollten auch die Zinsen, die für diesen Kredit anfallen, verglichen werden, denn unterschiedliche Emittenten verlangen unterschiedliche Zinsen. Gerade wenn Anleger mehrere Wochen in open-end-produkten wie z.b. Mini Future-Zertifikaten investiert sind, können höhere Zinsen die Performance des Hebelproduktes negativ beeinflussen. Gleiches gilt für enthaltene Margen. Diese werden in der Regel über die Laufzeit des Produktes abgebaut. Umso höher die Marge ist, desto stärker ist der durch den Abbau der Marge verursachte Kursrückgang während der Laufzeit. Genau hinschauen lohnt sich nicht immer ist das Produkt mit dem geringsten Kurs zum Erwerbszeitpunkt auch über eine längere Haltedauer das Billigste. Klären Sie offene Fragen vor dem Kauf! Kaufe nur was du verstehst, ist ein altbekannter Ratschlag, dem wir gerne beipflichten wollen. Bestehen Ihrerseits Unklarheiten im Bezug auf die Funktionsweise oder die Ausstattungsmerkmale eines Produktes, klären Sie diese unbedingt vor dem Kauf. Nutzen Sie hierzu das kostenlose Informationsangebot der Emittenten. Stellen Sie Ihre Fragen telefonisch oder per . HSBCTrinkaus erreichen Sie telefonisch unter der kostenfreien Infoline und schriftlich unter Setzen Sie Stop-Loss-Limits! Arbeiten Sie mit Limit-Orders! Es ist nicht leicht, den für Sie richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden. Zu wissen, wann es Zeit zum Aussteigen ist, erscheint vielen Anlegern häufig noch schwieriger. Definieren Sie daher vor dem Erwerb, bis zu welchem Punkt Sie bereit sind, Verluste zu tragen, und setzen Sie direkt beim Erwerb ein entsprechendes *Stand 1. April

11 Genau hinschauen lohnt sich nicht immer ist das Produkt mit dem geringsten Kurs zum Erwerbszeitpunkt auch über eine längere Haltedauer das Billigste Stop-Loss-Limit. Definieren Sie auch, bei welchem Kurs Sie Gewinne realisieren wollen, beispielsweise über eine Limit-Order. Einerseits verpassen Sie den vorher gesetzten Kurs nicht, zum anderen können Sie so verhindern, dass Emotionen ein ursprüngliches geplantes Vorgehen verhindern. Mittlerweile existieren im außerbörslichen Handel sogar noch intelligentere Limit-Funktionen. Bei Trailing-Stop-Loss- Orders wird das ursprünglich definierte Stop-Loss-Limit automatisch nach oben nachgezogen, sofern der Kurs des Wertpapiers steigt. Fällt der Kurs dagegen, verbleibt das Stop-Loss-Limit an seiner letzten Position. Eine One-Cancel-the-Other-Order stellt eine Kombination von Limit-Order und Stop-Loss-Order dar. Wird eines der beiden Verkaufslimite erreicht und die eine Limit-Order demzufolge ausgeführt, wird das andere eingegebene Limit automatisch nach erfolgtem Trade gelöscht. Während des Engagements Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser Fügen Sie die von Ihnen gehaltenen Wertpapiere in eine leistungsstarke Watchlist ein. Diese sind meist unkomplizierter zugänglich als das Depot selbst und bieten häufig die Möglichkeit, sich per SMS oder Alarme zusenden zu lassen, wenn vorher definierte Kurse des Hebelproduktes oder des Basiswertes erreicht wur- 12

12 sich 1:1 gegen Kurverluste der Aktie abzusichern, ist das Niveau des Basiskurses vorerst nicht entscheidend. Bis zu dem möglichen Zeitpunkt des Knock-out-Ereignisses, in dem der Kurs der Aktie die Knock-out- Schwelle des Turbos erreicht, ist der Anleger 1:1 gegen Kursverluste abgesichert. Handelszeiten = Knock-out-Zeiten* Basiswert Knock-out-Zeiten DAX XDAX Gold, Silber, Devisen Brent Crude Future Euro-BUND-Future 10 Year T-Note Future S & P 500 Gold-Future Börsentäglich 9:00 17:30 zzgl. Schlussauktion Börsentäglich 8:00 9:00 Uhr und 17:45 22:00 Uhr Sonntag 21:00 Uhr Freitag 23:00 Uhr Sommerzeit (MESZ) Sonntag 19:00 Uhr Freitag 23:00 Uhr Winterzeit (MEZ) wochentäglich von 2:00 Uhr (montags von 0:00) bis 24:00 Uhr Börsentäglich 8:00 22:00 Uhr zzgl. Schlussauktion Montag 01:30 Uhr Samstag 00:00 Uhr Sommerzeit (MESZ Montag 00:30 Uhr Freitag 23:00 Uhr Winterzeit (MEZ) Börsentäglich 15:30 22:00 Uhr 00:00 Uhr montags bis 23:15 freitags (MEZ) 01:00 Uhr montags bis 00:15 samstags (MESZ) *Alle Zeitangaben MEZ (deutsche Winterzeit), Stand Quelle: eigene Berechnungen, keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Änderungen vorbehalten. Beachten SieVeränderungen des Aufgeldes. Hebelprodukte mit begrenzter Laufzeit verfügen in der Regel über ein Aufgeld. Dieses besteht aus den Finanzierungskosten und einem Aufschlag für das Gap-Risiko. Die Finanzierungskosten (bzw. -erträge bei Short-Positionen) entsprechen den anfallenden Kreditzinsen für die Laufzeit des Papiers und bauen sich kontinuierlich über die Laufzeit ab. Das Gap-Risiko beschreibt die Gefahr, dass der Emittent das dem Hebelprodukt zugrundeliegende Hedging nicht auf Höhe des entsprechenden Schwellenkurses auflösen kann. In Abhängigkeit der Volatilität des Basiswertes kann sich das Aufgeld für das Gap-Risiko während der Laufzeit verändern. Anleger sollten diese Veränderungen beobachten, da sie eventuell einen Einfluss auf die genaue Position der gesetzten Limite haben können. den. HSBC Trinkaus bietet auf seiner Homepage eine solche Watchlist für seine Produkte an. Diese sendet dem Anleger immer dann eine kostenlose SMS auf das Handy, sobald eine bestimmte Kursmarke erstmalig erreicht wurde. So ist gewährleistet, dass man immer und überall über relevante Kursbewegungen informiert ist. Auf den Basiswert kommt es an. Das beste Hebelprodukt nützt nichts, wenn der Basiswert nicht die erwartete Kursentwicklung vollzieht. Halten Sie daher während der Haltedauer auch Nachrichten zum Basiswert im Auge. Unter Umständen führt die Kenntnis über bestimmte Änderungen auch zu einer veränderten Marktmeinung Ihrerseits. Hier käme dann ggf. der oben bereits angesprochene Plan B zum Zuge.Um Manche Basiswerte schlafen nicht kennen Sie die Knock-out-Zeiten? Knock-out-Produkte können grundsätzlich während der gesamten Handelszeit des Basiswertes ausknocken. Anleger können Knock-out-Produkte zwar außerbörslich von 8:00 bzw. 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr handeln, zum Knock-out-Ereignis kann es aber besonders bei Devisen, Rohstoffen und Edelmetallen nahezu rund um die Uhr kommen, also auch außerhalb der Handelszeiten des jeweiligen Emittenten, d.h. selbst dann, wenn Anleger nicht mehr reagieren können. Anleger sollten daher gerade bei aggressiven Positionen über Nacht oder über das Wochenende das Risiko eines Knock-outs in Betracht ziehen. 13

13 Praxistipps Was sollten Sie beim Verkauf bzw. Knock-out beachten? Wägen Sie ab, ob ein Verkauf kurz vor Fälligkeit lohnenswert ist. Wie schon weiter oben skizziert, verfügen Hebelprodukte mit begrenzter Laufzeit wie z.b. Turbo-Optionsscheine über ein Aufgeld. Dies ergibt gemeinsam mit dem inneren Wert den Kurs des Produktes. Hält ein Anleger einen Turbo-Optionsschein bis zur Fälligkeit, wird dieser zum inneren Wert abgerechnet. Der Teil des Aufgeldes zur Abdeckung des Gap-Risikos geht demnach bei Fälligkeit verloren. Anleger sollten daher abwägen, ob es wirtschaftlich attraktiver ist, denturbo kurz vor Fälligkeit zu veräußern. Dem Erhalt des Aufgeldes sollten die anfallendentransaktionskosten gegenübergestellt werden. Verpassen Sie den letzten Handelstag nicht. Die zuvor gemachten Überlegungen helfen nur, wenn Sie rechtzeitig aktiv werden. Sollten Sie ein Hebelprodukt bis kurz vor Fälligkeit halten, informieren Sie sich mindestens zwei Wochen vor Fälligkeit über den letzen Handelstag und die Uhrzeit, bis zu der das Produkt veräußert werden kann. Tipp: Notieren Sie sich eine Erinnerung in Ihrem persönlichen Kalender. gleichsweise illiquiden Basiswert außerhalb dessen Handelszeiten handeln wollen, kann es unter Umständen zu Liquiditätsproblemen im unterliegenden Hedge-Markt kommen. Die Folge kann sein, dass der Emittent dazu gezwungen ist, den Spread auszuweiten oder den Preis entsprechend anzupassen. Dies kann insbesondere dann passieren, wenn Anleger große Positionen mit hohen Hebeln handeln möchten. Hier ist die Anzahl der zu handelnden Aktien für den Aufoder Abbau des Hedge besonders groß. Vergleichen Sie das Erstattungsprocedere im Falle des Knock-out. Das Knockout-Ereignis gehört zweifelsohne zu den weniger wünschenswerten Szenarien beim Handel mit Hebelprodukten. Dennoch sollten Anleger die verschiedenen Vorgehensweisen bei der Abrechnung von ausgeknockten Hebelprodukten beachten. HSBC Trinkaus zahlt beispielsweise fünf Bankarbeitstage nach Eintritt des Schwellenereignisses für jeden ausgeknockten Turbo-Optionsschein und Endlos-Turbo-Optionsschein noch einen Restwert in Höhe von DAX 0,001 Euro. Diese Gutschrift auf das Verrechnungskonto des Anlegers erfolgt bei HSBC Trinkaus automatisch und ohne Transaktionskosten. Der Erhalt einer Abrechnung kann in Abhängigkeit von der individuellen steuerlichen Situation zur Geltendmachung von Verlusten von Bedeutung sein. Bei anderen Emittenten kann es jedoch im Falle des Schwel- Beachten Sie die Handelszeiten des Basiswertes. Die Handelszeiten des Basiswertes sind nicht nur wegen eines möglichen Knock-out-Ereignisses von Interesse. Auch die Liquidität des Basiswertes kann einen Einfluss auf den Preis des Hebelproduktes haben. Sollten Sie beispielsweise ein Produkt auf einen verlenereignisses notwendig sein, die ausgeknockte Position binnen kurzer Zeit nach dem Knock-out aktiv außerbörslich zu verkaufen. Neben der Gefahr, diese Gelegenheit zu verpassen, entstehen dem Anleger zusätzliche Transaktionskosten. Unterbleibt ein aktives Veräußern des Anlegers wird der Turbo wertlos und ohne Abrechnung ausgebucht. Nach dem Verkauf Führen Sie eine Analyse durch. Stellen Sie sich selbst die Fragen, was ist gut gelaufen, was sollte beim nächsten Trade besser gemacht werden. Diese Fragen sollten Sie für Ihr eigenes Handeln ebenso beantworten, wie für den Discountbroker, mit dem Sie das Geschäft vorgenommen haben, und für den Emittenten, dessen Produkt Sie gekauft haben. Wenn Sie diese Fragen beantworten können und die vorgestellten Praxistipps beachten, ist der Handel mit Hebelprodukten doch ganz einfach! Handelszeiten Knock-out-Produkte von HSBC Trinkaus* 08:00 22:00 Uhr DAX -Aktien 08:00 22:00 Uhr MDAX -Aktien 08:00 22:00 Uhr S & P :00 22:00 Uhr Nikkei 225 Future 08:00 22:00 Uhr Brent Crude Future 08:00 22:00 Uhr Euro-BUND- Future 08:00 22:00 Uhr 10 Year T-Note Future 08:00 22:00 Uhr Gold-Future, Gold, Silber, Devisen 08:00 22:00 Uhr TecDAX -Aktien 09:00 22:00 Uhr US / FR / CH / NL Aktien 09:00 22:00 Uhr Österreichische Aktien 09:00 12:00 Uhr und 12:05 17:28 Uhr *Stand 1. April

14 Wertvolle Limitfunktionen in unruhigen Zeiten Trailing-Stop-Loss und One-Cancel-the-Other Erweiterte Limitfunktionen sind besonders in Zeiten turbulenter Märkte von Bedeutung. Doch häufig schrecken Anleger vor den etwas komplexen Funktionsweisen zurück. Wir zeigen Ihnen, dass es im Grunde ganz einfach ist. Der Direkthandel mit der Emittentin bietet Anlegern die Möglichkeit, neben klassischen Limitfunktionen auch die ZusätzeTrailing-Stop-Loss oder One-Cancel-the-Other zu nutzen. Allerdings werden diese nicht von allen Brokern angeboten. Informieren Sie sich, ob Ihr Broker diese unterstützt. Trailing-Stop-Loss Hinter dem Zusatz Trailing-Stop-Loss verbirgt sich letztlich nichts anderes als eine Stop-Loss-Order, bei der zusätzlich auch ein Differenzwert angegeben wird. Dieser Differenzwert kann entweder in Form eines Prozentwertes oder als ein Absolutwert angegeben werden. Der Sinn dahinter ist, dass in Erwartung steigender Kurse eines Wertpapiers das angegebene Stop-Loss-Limit entsprechend dem angegebenen Differenzwert automatisch nachgezogen wird. Steigt also der Kurs des Basiswertes, so wird auch das Stop-Loss- Limit angehoben und Anleger können gegebenenfalls einen höheren Verkaufspreis erzielen als mit einem klassischen Stop- Loss. Bei fallenden Kursen des Basiswertes verharrt das Stop-Loss-Limit allerdings auf seinem letzten angepassten Niveau. Eine Anpassung erfolgt demnach immer nur nach oben. Ein Beispiel: Nehmen wir an, der aktuelle Geldkurs eines Wertpapiers liegt bei 40 Euro. Das Trailing-Stop-Loss wird bei 30 Euro platziert. Der Differenzwert wird im ersten Fall mit 10 Euro absolut, also in Form eines festen Geldbetrages, festgelegt. Geldkurs: 40 EUR Trailing-Stop-Loss: 30 EUR Differenzwert absolut: 10 EUR Steigt nun der aktuelle Geldkurs des Wertpapiers von anfänglich 40 Euro auf 50 Euro, wird das Stop-Loss-Limit automatisch auf 10 Euro unterhalb des letzten Wertpapierkurses, also auf 40 Euro, angehoben. Diese Anpassung kann allerdings immer nur nach oben erfolgen. Sinkt der Kurs des Wertpapiers wieder, verharrt das Limit bei 40 Euro. Erreicht der Wertpapierkurs das angepasste Stop-Loss oder sinkt sogar darunter, wird die Order bestens, d.h. zum nächstmöglichen Kurs, ausgeführt. Eine zweite Möglichkeit, die dastrailing- Stop-Loss bietet, ist die Eingabe eines prozentualen Differenzwertes. Der aktuelle Geldkurs des Wertpapiers wird auch hier 15

15 Limitfunktionen bei 40 Euro angenommen. Das Trailing- Stop-Loss wird diesmal bei 36 Euro platziert. An Stelle des absoluten Differenzwertes geben wir einen prozentualen Wert in Höhe von 10% an. Geldkurs: 40 EUR Trailing-Stop-Loss: 36 EUR Differenzwert prozentual: 10% Wenn der Geldkurs des Wertpapiers z.b. auf 45 Euro steigt, wird eine automatisierte Anpassung des Trailing-Stop-Loss auf 40,50 Euro veranlasst. Das Stop-Loss- Limit beträgt in diesem Beispiel also immer 90% des neuen Geldkurses. Sobald der aktuelle Geldkurs das neue Limit von 40,50 Euro erreicht oder unterschreitet, erfolgt die Ausführung der Order zum nächstmöglichen Kurs. Das Trailing-Stop-Loss bietet somit die Möglichkeit, steigende Kurse eines Wertpapiers zu berücksichtigen und so ggf. einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Wie funktioniert die erweiterte Limitfunktion One-Cancel-the- Other (OCO)? Mit diesem Zusatz haben Anleger grundsätzlich die Möglichkeit, ein klassisches Verkaufslimit mit einem Stop Loss zu kombinieren. Zur Erinnerung: Ein klassisches Verkaufslimit ermöglicht den Verkauf zum Limit oder einem darüber liegenden Geldkurs. Das Verkaufslimit liegt bei einer OCO-Order üblicherweise über dem aktuellen Marktniveau und ermöglicht so eine Gewinnmitnahme im Falle steigender Wertpapierkurse. Gleichzeitig schützt das Stop-Loss-Limit Anleger vor unerwünschten Kursrückschlägen und veranlasst die Ausführung der Order, sobald ein bestimmter Kurs unterschritten wird. Ein Beispiel: Geldkurs: 40 EUR Verkaufslimit: 55 EUR Stop Loss Limit: 30 EUR Das beispielhafte Wertpapier notiert bei 40 Euro. Das Verkaufslimit wird bei 55 Euro und das klassische Stop-Loss- Limit bei 30 Euro platziert. Erreicht oder unterschreitet der aktuelle Geldkurs das Stop-Loss-Limit von 30 Euro, wird die Order zum nächsten Kurs ausgeführt. Sollte der Geldkurs auf 55 Euro oder darüber steigen, so erfolgt der Verkauf zu mindestens 55 Euro. Kleine Begriffskunde Worin unterscheiden sich der erste Handelstag, die Börseneinführung und die Emissionsvaluta? Was ist der Unterschied von Feststellungstag und Fälligkeit eines Zertifikates? Als ersten Handelstag bezeichnet man den Tag, an dem ein Wertpapier erstmalig erworben werden kann. Die Börseneinführung ist dagegen dertag, an dem das Wertpapier erstmalig an einer Wertpapierbörse gehandelt werden kann. In der Regel fallen diese beiden Tage aufeinander. In Deutschland werden derivative Wertpapiere üblicherweise an den Börsen Stuttgart und Frankfurt zum Handel zugelassen. Die Emissionsvaluta bezeichnet dentag, an dem das Verrechnungskonto des Anlegers nach der Zeichnung des Zertifikats belastet wird. Der Feststellungstag liegt normalerweise kurz vor Ende der Laufzeit eines Zertifikates und ist für die Bestimmung des Rückzahlungsbetrages des Zertifikats von Bedeutung. Genauer gesagt wird an diesem Tag zum Beispiel der Kurs der unterliegenden Aktie festgestellt. Erst darauf basierend kann der Rückzahlungsbetrag ermittelt werden. Schließlich erhält der Wertpapierinhaber am Fälligkeitstag eine Gutschrift auf seinem Verrechnungskonto. Er erhält dann nämlich genau den Betrag, der am Feststellungstag ermittelt wurde. 16

16 DOW-Theorie Zurück zu den Wurzeln Die Dow-Theorie als Grundstein der Technischen Analyse Im vorliegenden Strategie-Artikel wollen wir uns Charles H. Dow und vor allem der nach ihm benannten Dow-Theorie widmen. Charles H. Dow gilt nicht nur als Wegbereiter der Technischen Analyse in der westlichen Welt, die nach ihm benannte unter dem Begriff Dow-Theorie bekannt ist. Dow war der Erste, der versuchte, dem Befund, dass sich die meisten Aktienkurse gemeinsam in eine Richtung bewegen, Rechnung zu tragen, indem er 1896 den Dow Jones Industrial Average (DJIA) und den Dow Jones Railroad Average (DJRA) schuf. 1 Anhand dieser beiden Durchschnitte war es seiner Meinung nach möglich, Aussagen über die Grundtendenz des Aktienmarktes zu treffen. Insgesamt umfasst die Dow-Theorie sechs Thesen: 1) Kurse verlaufen in Trends! Nach der Fristigkeit und der Bedeutung werden die drei Trendkomponenten Primary, Secondary und Minor Trend unterschie- den. Die aus Dows Sicht entscheidenden Primärtrends weisen dabei drei Phasen auf. In der Akkumulationsphase steigen die scharfsinnigen Investoren ein, weil sie erkennen, dass der Markt alle negativen Nachrichten verarbeitet hat. Daran schließt sich die Phase der öffentlichen Beteiligung an, in der sich immer mehr Anleger aufgrund der sich verbessernden Meldungen und steigender Kurse engagieren. In der Distributionsphase ziehen sich schließlich die informierten Anleger trotz positiver Nachrichten zurück. Streng nach André Kostolany findet zum Ende eines Trends ein Distributionsprozess von den starken in die schwachen Hände statt. XETRA DAX PF [.GDAXI LAST Täglich] 2009/03/16 - O: H: L: C: EUR 8000,000 Charles H. Dow ( ) Theorie wird vielfach auch als Fundament der Technischen Analyse bezeichnet, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Analysemethodik zieht. In den Jahren 1900 bis 1902 veröffentlichte Dow seine Ideen im Rahmen seiner Herausgeberkolumne im Wall Street Journal. Nach seinemtod 1902 wurden seine Ausführungen von seinen Nachfolgern als Herausgeber des Wall Street Journal, Nelson, Hamilton und Rhea weiterentwickelt und schließlich zu dem ausgebaut, was heute Minor Trend Secondary Trend Primary Trend Dez 2008 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2009 Feb Mrz Abb. 1: Primary, Secondary und Minor Trend am Beispiel des DAX 7500, , , , , , , , ,

17 DOW-Theorie 2) Ein Aufwärtstrend liegt vor, wenn jeder Kursanstieg ein höheres Niveau erreicht als der vorherige und jeder Abschwung auf höherem Niveau gestoppt wird als der vorangegangene Kursrückgang! Oder einfacher ausgedrückt: Von einem Aufwärtstrend kann ausgegangen werden, wenn ein Index, eine Aktie oder ein anderes Finanzmarktinstrument eine Folge steigender Hoch- und steigender Tiefpunkte ausbildet. Entsprechend umgekehrt gilt diese Aussage in einem Abwärtstrend. USD 6400, , , , , , , , , ,00 DJ INDU AVERAGE Täglich [Close] 2008/04/28 - O: H: L: C: DJ TRANS AVERAGE Täglich [Close] 2008/04/28 - O: H: L: C: USD 14000, , , , , , , , , , Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2008 Feb Mrz Apr Abb. 3: Warnsignal im Herbst 2007 DJIA und DJTA bestätigen sich nicht mehr Abb. 2: Dows Definition eines Aufwärtstrends: Höhere Hoch- und Tiefpunkte 3)Volume goes with the trend! In einem Bullenmarkt sollten die Umsätze tendenziell zunehmen, wenn sich die Kurse positiv entwickeln, während das Volumen in den zwischenzeitlichen Konsolidierungsphasen zurückgehen sollte. In einem Abwärtstrend sollten dagegen die Umsätze in den Abschwungphasen im Vergleich zu den temporären Erholungspausen höher ausfallen. 4) Die Indizes diskontieren alles! Damit spiegeln die Indizes zu jedem Zeitpunkt alle relevanten Informationen wider und stellen ein unverfälschtes Abbild des Marktgeschehens dar. In diesem Punkt stimmt die Dow-Theorie mit der Hypothese effizienter Märkte aus der modernen Kapitalmarkttheorie überein. 5) Das Prinzip der Bestätigung (Konvergenz) besagt, dass für eine Trendumkehr ein Signal sowohl des Dow Jones Industrial Average als auch des Dow Jones Railroad Average notwendig ist. Kein Index kann hierzu allein das Signal geben. Umgekehrt bedeutet die Forderung nach Konvergenz, dass sich beide Indizes bestätigen müssen. Wenn der DJIA ein neues Hoch markiert, sollte auch der DJRA in der Folge ein neues Hoch erreichen. Bestätigen sich die beiden Indizes nicht, ist dies ein Anzeichen dafür, dass mit dem gegenwärtigen Trend etwas nicht zum Besten bestellt ist. Wenn man so will, war Dow also der Erste, der sich dem Thema Divergenzanalyse gewidmet hat. Beispielsweise wurde das neue Hoch des DJIA im Herbst 2007 nicht mehr durch den DJTA nachvollzogen. 6) EinTrend besteht so lange, bis eindeutige Signale einer Umkehr vorliegen! Die letzte Forderung Dows kann auch mit der Formulierung im Zweifel für den Angeklagten umschrieben werden. Nur ein durch beide Indizes bestätigtes Umkehrsignal beendet also einen bestehenden Trend. Fazit: Charles H. Dow gilt zu Recht als Vater der Technischen Analyse in der westlichen Welt. Seine Ideen ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Chartanalyse. Sie waren Vorgänger vieler anderer technischer Verfahren. So spielt beispielsweise das Umsatzverhalten bei vielen Chartformationen eine Rolle. Das Prinzip von Bestätigung und Abweichung findet sich z.b. bei der Analyse von Divergenzen zwischen dem Indikator- und dem eigentlichen Kursverlauf im Rahmen der Markttechnik wieder. Deshalb kann die Bedeutung der Dow- Theorie für dietechnische Analyse gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zu den berühmtesten Signalen der Theorie zählt sicherlich das Verkaufssignal aus dem Jahr 1929, das drei Wochen vor dem schwärzesten Börsentag in der Geschichte gegeben wurde. Da Dows Interesse dem Primärtrend galt, kann er darüber hinaus auch als Vater aller langfristig orientierten Investoren bzw. aller trendfolgenden Anleger angesehen werden. 1 Zum wurde der DJRA in Dow Jones Transportation Average (DJTA) umbenannt, um die nachlassende Bedeutung von Eisenbahngesellschaften und den stärkeren Einfluss von Fluggesellschaften und anderen Transportunternehmen zu berücksichtigen. 18

18 Steuerliche Behandlung Steuerliche Behandlung von Optionsscheinen und Knock-out-Produkten Nun ist sie da. Die Abgeltungsteuer. Viel wurde in den vergangenen Monaten im Vorfeld der Einführung über sie diskutiert. Sie soll die Besteuerung von privaten Kapitalerträgen neu ordnen und vor allem vereinfachen. Ob dies wirklich gelungen ist, ist Ansichtssache. Genau hinschauen sollten Anleger und Trader jedoch bei Positionen in Optionsscheinen und Knock-out-Produkten, die im letzten Jahr eingegangen wurden und dieses Jahr fällig oder verkauft werden. Der Blick zurück Erwerb und Veräußerung in den Jahren bis 2008 ser Produkte nach 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG zu den privaten Veräußerungsgeschäften. Diese sind mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. Anleger sollten in diesem Zusammenhang unbedingt die Freigrenzen beachten, welche für diese Gewinne im Veranlagungszeitraum Euro beträgt. Sollten dagegen innerhalb der Jahresfrist Verluste aus der Veräußerung von Knock-out-Produkten oder Optionsscheinen entstanden sein, dürfen diese Verluste nach 23 EStG nur die Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäf- Da anzunehmen ist, dass nicht jeder unserer Leser bereits die Steuererklärung für 2008 erstellt hat, soll der Vollständigkeit halber auch kurz auf die alte Regelung eingegangen werden. Sofern ein Anleger Gewinne aus dem Handeln mit Knock-out- Produkten oder Optionsscheinen in 2008 erzielt und die Haltedauer des jeweiligen Produktes ein Jahr unterschritten hat, zählen die Gewinne aus der Veräußerung dieten aus dem gleichen Kalenderjahr ausgleichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Verluste in den unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum zurückzutragen oder in die folgenden Jahre vorzutragen, vgl. 23 Abs. 3 Satz 7 und 8 EStG. Diese Altverluste aus privaten Veräußerungsgeschäften können ab 2009 nicht nur mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden, sondern auch mit Veräußerungsgewinnen nach 20 Abs. 2 EStG n.f., das heißt mit Kursgewinnen aus Geschäften mit z.b. 19

19 Steuerliche Behandlung Aktien, Zertifikaten und Optionsscheinen, die nach dem erworben wurden. Eine Verrechnung mit laufenden Erträgen wie Zinsen und Dividenden ist dagegen ausgeschlossen. So können Anleger die Altverluste aus privaten Veräußerungsgeschäften, welche wie weiter unten beschrieben spätestens im Jahr 2009 entstehen können, auch im Rahmen der Einkommensteuererklärung mit Veräußerungsgewinnen verrechnen, die in den Jahren entstehen. Wurden die Produkte länger als ein Jahr vom Anleger gehalten, liegt kein privates Veräußerungsgeschäft vor und ein etwaiger Gewinn kann steuerfrei vereinnahmt werden. Auch hier gilt, dass Optionsscheine mit Knock-out-Barriere grundsätzlich analog zu klassischen Optionsscheinen behandelt werden. Kam es nach einer Haltedauer von über einem Jahr zu Verlusten, können diese steuerlich nicht verwertet werden. Über den Jahreswechsel Erwerb vor 2009, Verkauf oder Fälligkeit in 2009 Ein Optionsschein oder Knock-out-Produkt, das vor dem erworben wird, gilt als Altbestand und wird nach 52a Abs. 10 Sätze 6 8 EStG noch nicht von den neuen Veräußerungsgewinnvorschriften erfasst. Damit liegt in 2009 nach der einjährigen Haltefrist gemäß 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG kein privates Veräußerungsgeschäft vor und der Gewinn kann steuerfrei vereinnahmt werden. Hintergrund ist auch hier, dass Optionsscheine mit Knock-out- Barriere grundsätzlich analog zu klassischen Optionsscheinen behandelt werden. Hier besteht somit ein Unterschied zu den Anlagezertifikaten, bei denen lediglich eine Übergangsfrist bis zum besteht, sofern diese nach dem gekauft und nach Ablauf der Spekulationsfrist veräußert oder fällig werden. Dies hat aber auch zur Folge, dass Knock-out-Produkte und Optionsscheine, die vor dem erworben wurden, aber innerhalb der Jahresfrist veräußert oder fällig werden, nicht in den Genuss der Abgeltungsteuer kommen und demnach in 2009 mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern sind. Auch diese Gewinne stellen Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften dar. Die erwirtschafteten Verluste unterliegen den oben beschriebenen Übergangsregelungen für eine mögliche Verlustverrechnung von Altverlusten. Unabhängig von der Haltedauer sollten Anleger im Verlustfall in Folge eines Knock-out-Ereignisses unbedingt beachten, dass die steuerliche Beurteilung des Knock-outs (Schwellenereignis) strittig ist, da die Finanzverwaltung sich hierzu noch nicht abschließend geäußert hat. Es ist nach wie vor ungeklärt, ob eine Ausübung zu 0,001 Euro (z.b. bei einem Turbo-Optionsscheinen) zu einem steuerlich berücksichtigungsfähigen Ergebnis führt oder ein steuerlich unbeachtlicher Verfall einer Option vorliegt. Neues Zeitalter Erwerb in 2009 Wurde das Knock-out-Produkt oder der Optionsschein nach dem erworben und wird ein etwaiger Ertrag folglich in 2009 oder später realisiert, findet die Abgeltungsteuer Anwendung. Es gilt der einheitliche Steuersatz von 25 %. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer, weshalb die endgültige Belastung bei 28 % bis 29 % liegen kann. Der Verlust, der bei der Veräußerung von Optionsscheinen oder Knock-out-Produkten, die nach dem erworben wurden, erwirtschaftet wird, stellt einen Verlust nach 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3b EStG dar. Dieser Verlust ist mit allen positiven Kapitalerträgen nach 20 EStG verrechenbar. Das gilt sowohl z.b. für Zinsen und Dividenden als auch für Veräußerungsgewinne aus Aktien und Anleihen. Die andernorts häufig besprochene beschränkte Verlustverrechnung gilt hingegen nur für Verluste aus Aktienveräußerungen. Fallen Gewinne aus Geschäften mit nach dem erworbenen Produkten an, können Anleger den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro jährlich nutzen. Die Abgeltungsteuer fällt nur an, wenn der Sparer-Pauschbetrag überschritten wird. Auch für 2009 erworbene Knock-out- Produkte ist es bis dato fraglich, ob eine Ausübung zu 0,001 Euro zu einem steuerlich zu berücksichtigendem Ergebnis führt oder ein steuerlich unbeachtlicher Verfall einer Option vorliegt. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Bitte beachten Sie auch die Steuerlichen Hinweise am Ende dieses Heftes. 20

20 Der Schlüssel zum Erfolg Money Management Wenn aktive Trader das Wort Money Management diskutieren, wird nicht selten die Meinung vertreten, dass dies eine zusätzliche Eigenschaft sei, die man beim Trading mit Hebelprodukten beherrschen sollte. In der Trading-Literatur herrscht jedoch die gegenteilige Meinung: Das Money Management, also das Wissen und der Umgang mit der eigenen Disziplin rund um eine übergeordnete Strategie, stehen im Zentrum. Die meisten aktiven Anleger kommen mit dem Ehrgeiz zum Trading, in kurzer Zeit ihr Kapital zu vermehren. Natürlich träumen viele auch vom großen Reichtum, erwirtschaftet durch das eine Handelssystem, welches einmal ausgetüftelt von alleine Signale generiert. Diese Signale schließlich umzusetzen, kann im Verständnis mancherträumer nur ein Leichtes sein. Die Realität sieht meist anders aus. Die Gier nach dem Heiligen Gral der Geldanlage verblendet allzu oft Wahrheiten, die für das Trading so erforderlich sind: Die Disziplin des Anlegers. Die Einfachheit des Systems. Kontinuierliche Gewinne und Verluste. Märkte können viel länger irrational sein als man selber liquide ist John Maynard Keynes Die Konzentration auf den aus der Mode gekommenen gesunden Menschenverstand kann das aktive Investieren, ob mit Hebelprodukten, Zertifikaten oder in der Direktanlage noch am ehesten zum Erfolg führen. Im Rahmen des Money Management sollen in diesem Artikel einige Aspekte angerissen werden, die Ihnen, lieber Leser, helfen sollen, folgende Fragen zu beantworten: Wie hoch ist mein gesamtes Trading-/ Risikokapital? Wie viel Kapital wird protrade riskiert? Wann und wie werden Stopps gesetzt bzw. angepasst? Wo werden Profitziele platziert? 21

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