Eigenes und Fremdes in der zweidimensionalen Gesellschaft Manfred Prisching

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1 Eigenes und Fremdes in der zweidimensionalen Gesellschaft Manfred Prisching Dem Eigenen und dem Fremden kann man sich auf unterschiedliche Weise nähern; wie immer man die Sache jedoch angeht, man kommt darum nicht herum, dass man inhaltlich beschreiben muss, was den Unterschied zwischen den beiden Kategorien ausmacht. Denn um Identität und Differenz dreht sich die Frage auch dann, wenn man alle möglichen Grauzonen und Übergänge, Erbschaften und die Diffusionsvorgänge zwischen dem Eigenen und dem Fremden eingesteht. Man muss dabei keineswegs eine Hybris walten lassen, die das Eigene mit der Aura einer selbstverständlichen Superorität versieht, und man muss keineswegs in eine Borniertheit verfallen, die das Eigene zwangsläufig zum Maßstab für die Bewertung des Anderen und Fremden macht. Man kann kosmopolitisch und weltoffen sein, aber das erübrigt nicht das Problem der eigenen Identität. Die Unterscheidung von Eigenem und Fremdem macht nur Sinn, wenn man den Unterschied, mit welchen Schwierigkeiten und Zugeständnissen auch immer, beschreiben kann. (Reuter 2002) Toleranz ist nicht mit Diffusität zu verwechseln. Multikulturalität heißt nicht, dass alle Katzen grau sind. Kosmopolitismus liegt nicht dort vor, wo man nicht mehr weiß, wer man ist. In der Folge beschränke ich mich auf das Eigene, auf die Identität der Europäer in den reichen Gesellschaften des Westens. Das könnte man historisch oder empirisch angehen; mein Ansatz ist zeitdiagnostisch. Ich gehe davon aus, dass das Wesen der modernen Gesellschaft in ihrer Betonung von Individualität und Pluralismus liegt, und ich werde versuchen, in diesem turbulenten Ambiente der Gesellschaften der Zweiten Moderne die Probleme der Identitätsbildung der Menschen zu beschreiben. Denn auch jede Verkörperung einer europäischen Identität, die sich in Abgrenzung zu anderen Kulturkreisen zu definieren versucht, ist kein ätherisches Gebilde, welches sich über den Köpfen der Individuen formt, sondern bedarf eines Substrats, also einer gelebten Identität der Menschen: Wie also kommen diese mit sich selbst zurecht, und was sind die Leitbilder und Weltdeutungen, die sie umtreiben? 1 Das Individuum In wenigen Fragen sind sich die Sozialwissenschaftler so einig wie in dieser: Das Signum der Gegenwart ist Individualisierung und Pluralisierung. Das heißt: Verzicht auf vorgegebene Modelle und Muster. Jeder ist ein Individuum, ein Einzelstück, ein Original. Sozialisation hieß in früheren Zeiten: so werden wie die Erwachsenen, die Eltern, die Vorbilder, die Lehrherren, die Meister, die Älteren. Sozialisation heißt heute: sich finden; sich entscheiden, wer man ist oder sein möchte; anders sein; seinen Lebenslauf und Lebensstil entwerfen; sich erschaffen. (Abels 2006) 1.1 Individualisierung Die Jugendlichen werden nicht mehr als verrückt erklärt, wenn sie die Frage stellen: Wer bin ich? Wer will/soll ich sein? Vielmehr wird ihnen diese Frage als Bestandteil einer gelingenden Sozialisation mit auf den Weg gegeben. Jeder muss irgendwann diese Fragen stellen. Jeder muss für sich eine Antwort finden. Jeder hat sich selbst als authentisches und unverwechselbares Produkt zu designen. Damit wird die Identität zum Self-Design-Problem eine Aufgabe, die nicht nur voraussetzungsreich, sondern auch alles andere als leicht ist. 1

2 Natürlich gibt es für die neue, individualistische Konzeption des Menschen und seine entsprechenden Verpflichtungen in der Welt eine lange Vorlaufperiode: die Wertschätzung der unverzichtbaren individuellen Würde in der christlichen Lehre des Mittelalters; die Wahrnehmung der Individualität am Beginn zur Moderne, in Renaissance und Reformation; die Epoche der Aufklärung, als dem Einzelnen der autonome Verstandesgebrauch angesonnen wurde; dann der Schub an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, als die bürgerliche Enge kritisiert und die Befreiung ausgerufen wurde, durch den Wandervogel, Monte verità, die Bohème-Kultur. Die Turbulenzen der ersten Jahrhunderthälfte haben in der Folge die Möglichkeiten, Individualität zu leben, eingeschränkt; und totalitaristische Konzeptionen von links und rechts haben mit untauglichen Mitteln versucht, eine zerfallende Gesellschaft noch einmal zusammenzuzwingen. Die Nachkriegsjahre haben andere, existenzielle Sorgen in den Vordergrund geschoben. Aber in den sechziger Jahren, als eine gesicherte und wohlhabende Gesellschaft etabliert war, hat der individuelle, alternative Lebensstil einen weiteren wesentlichen Schub erhalten: die Studentenbewegung, die Hippies, die alternativen Aussteiger. Anders leben wurde zu einem ehrenhaften Programm, es war nicht mehr das Signal für sonderbare Formen von Devianz und Verrücktheit. Was vordem bloß für einige Jugendliche aus bürgerlichem Elternhaus möglich war, wurde demokratisiert. Alle wollten anders sein. (Junge 2002; Kron 2000) Die nachfolgenden Jahrzehnte haben den westlichen Ländern schließlich jenen Luxus vermittelt, der das Individualitäts- und Identitätsproblem jenseits der existenziellen Sorgen zum entscheidenden Kriterium eines gelingenden Lebens werden ließ. Wer nicht anders als die anderen leben und nicht ein Original sein möchte, der ist ein Verlierer, ein Weichei, ein Anpassler. 1.2 Identitätszwang Es sind neue Spielregeln. Die Gesellschaft konstituiert sich, zumindest dem Anspruch nach, nicht mehr nach jeweils dem Einzelnen äußeren Normen, die ein Gefüge aus Rollen und Institutionen schaffen, in welches man sich einzubetten hätte. Tatsächlich sind ja diese äußeren Gefüge in Erosion geraten, und sie drängen den Individuen nicht mehr bestimmte Muster auf, sondern gestatten ihnen, aus einem Repertoire von Mustern zu wählen. Die Individuen haben in der Tat weitgehend den Eindruck, sich und ihre nähere Umwelt selbst gestalten zu können, bei allen Beschwerden im Detail, und sie werden auf eine Weise sozialisiert, dass sie dies für selbstverständlich halten. Sie können es nicht nur tun, sie müssen es auch: Denn die Selbstfindungsaufforderung gegenüber Jugendlichen wird als Selbstverständlichkeit des Sozialisationsprozesses angesehen. Wer sich im Alter von 16 Jahren nicht mit der Wer bin ich- Frage auseinandersetzt, mit dem stimmt etwas nicht. Vor hundert Jahren hätte man denjenigen, der diese Frage stellt, in die Kategorie psychisch Verdächtiger eingereiht; heute hat sich die Sache umgedreht: Wer diese Frage nicht ernst nimmt, der befindet sich auf keinem guten Weg. (Giddens 1991) Nur Ignoranten ist die eigene Identität kein Problem. 2

3 1.3 Inneres Erleben Welche Kriterien sind aber für dieses Selbsterschaffungsprojekt und diese Lebensumweltgestaltungsarbeit maßgeblich? Die großen Erzählungen und Ideologien sind es nicht mehr, denn sie liefern keine handfesten Kriterien mehr, nach denen die Human Design-Aktivität zu vollziehen wäre. Das Christentum liefert für die meisten Menschen im Abendland keine umfassende Erzählung mehr, mithilfe derer Person und Welt zu verstehen wären. An den Sozialismus glauben nur noch Restexemplare aus dem 20. Jahrhundert, und anderen Ideologien geht es nicht viel besser. Selbst der Glaube an Verstand, Aufklärung und Wissenschaft hat schon einmal bessere Zeiten gesehen. (Keupp, Bilden 1989) Wenn es nicht religiöse Tugendhaftigkeit oder sozialistisches Engagement ist, die sich als Handlungsmaximen aufdrängen, dann bleibt in einer zweitmodernen Gesellschaft nichts anderes als das Kriterium des innerlichen Erlebens. Die äußere Welt ist flüchtig und flüssig geworden, und somit ist dort draußen keine Verlässlichkeit zu finden; deshalb wird innere Verlässlichkeit gesucht, es wird nach den Stützen des Seins in den Tiefen der eigenen Seele, in der eigenen Identität, gesucht. Die Schaffung einer brauchbaren eigenen Identität ist nach dem herrschenden Selbstverständnis dann gelungen, wenn die Person sich in Situationen zu versetzen vermag, die im eigenen Inneren Resonanz auslösen. Es muss also eine Entsprechung zwischen dem Inneren und dem Äußeren nach dem Prinzip der Erlebnismaximierung hergestellt werden. Ein gutes Leben ist ein ereignisreiches Leben. Der Tag ist geglückt, wenn man etwas erlebt hat, wenn man sich cool findet. 1.4 Gestaltbarkeit und Vorfindlichkeit Äußere Unverfügbarkeiten Erbschaft, Nation, Schicksalsgemeinschaft sind für Individuen, die auf ihre eigene Entfaltung ausgerichtet sind, untragbar. Das Schicksal ist abgeschafft. Man hat alles in den eigenen Händen. Alles, was gilt, ist unverfügbar, und deshalb darf nichts gelten, weil doch alles verfügbar sein soll. Festen Halt gewinnt man nur dort, wo man glaubt, die eigene Seele ausfindig zu machen. Wenn es in der äußeren Welt keine Verlässlichkeiten mehr gibt, dann müssen diese im Inneren gesucht werden, allenfalls unter quasiprofessioneller Begleitung, damit man in den Tiefen des eigenen Ichs mehr finden möge als nur ein schwarzes Loch. Es sind nun allerdings zwei Innerlichkeitsvorstellungen, welche die individualisierte Vorstellungswelt gleichzeitig beherrschen, und sie sind miteinander nur schwer vereinbar. Auf der einen Seite ist es das Prinzip der Gestaltbarkeit: Ich mache mich selbst; ich kann und soll mich gestalten; jeder muss seine Alleinstellungsmerkmale, seine unique selling proposition, ausformen; jeder ist unvergleichbar. Auf der anderen Seite ist es das Prinzip der Vorfindlichkeit: Ich muss mich entfalten, das heißt meinen wahren Wesenskern zum Vorschein bringen; ich muss meine Authentizität eruieren und leben; ich finde mich in der Tiefe meines Ichs. Die Wahrheit des Seins wird in dieser zweiten Variante nicht erfunden, sondern gefunden, allenfalls benötigt man dazu therapeutische Hilfe, etwa in einem Wochenendseminar in einem Bildungshaus oder auf einem Bio-Bauernhof; aber die Investition soll sich lohnen, wenn man hinterdrein weiß, wer man ist und was man will. Es handelt sich also um eine schwierige Ambivalenz; vorfinden und doch gestalten; an sich selbst arbeiten, um jenen goldenen Kern ans Licht zu heben, der das Ich ausmacht. Man muss schon ein postmodernes Individuum sein, mit einer hohen Toleranz gegenüber Ambivalenzen und Inkonsistenzen, um diese Vereinigung von Gestaltung und Findung unter einen Hut beziehungsweise in den jeweils eigenen Kopf zu bringen. Jedenfalls lautet die Maxime: Das Individuum wird nicht mehr geboren; es wird erst später; und es macht und findet sich selbst. 1.5 Ichlinge und Ich-Design Individualisierung in der Moderne bedeutet somit im Wesentlichen: Suche nach Identität. Die Konstruktion einer wahren Identität unter den Bedingungen einer zweitmodernen Welt ist eine anspruchsvolle, belastende, im Grunde sogar eine unmögliche Vorgabe. Allein schon 3

4 die betrachtete Kombination von Design und Vorfindlichkeit, von Konstruktion und Exploration, von Gestaltung und Entfaltung ist komplex: Zwar herrscht die Vorstellung, dass die Identität immer schon gegeben ist; es reicht aber nicht aus, sie gleichsam von selbst aufblühen zu lassen. Es bedarf einer aktiven Recherche, einer reflexiven mentalen Architekturaufgabe, um diese Identität zu definieren, zu interpretieren und auszuformen. Aber nach welchen Kriterien erfüllt man diese Aufgabe, wenn es keine plausiblen Kriterien (im Sinne von umfassenden Weltdeutungen oder Ideologien, Interpretationen oder Religionen) gibt? Woher weiß man, dass das, was man findet, das Richtige ist? Sicher ist nur, was man nicht will: so werden wie die Älteren. Die herkömmliche Sozialisation ist diskreditiert; Erziehung gerät in den Ruch eines repressiven Verfahrens. Selbst das Über- Ich braucht man nicht mehr, wenn man doch ganz Ich sein will uund ohne Über-Ich lebt es sich doch entschieden bequemer. Mehr Spontaneität und weniger Selbstdisziplin. Bloß nicht den Eindruck der Verklemmtheit erwecken. (Ein paar moralische und politisch korrekte Sager sind damit durchaus vereinbar.) Ich werden heißt die Aufgabe des Ich-Designs. Ich heißt: sich nicht den Traditionen anschließen, nicht traditionelle Tugenden übernehmen müssen; sondern sich selbst ähnlich werden und herausfinden, was dieses Ich ist. Ein bisschen ausgeflippt sein ist super und mittlerweile in vielen Fällen (nicht nur im Bereich jener Business-Leute, die sich selbst als die Kreativen bezeichnen) sogar karrieredienlich. Innere Fülle, äußere Leere: Die Ichlinge müssen sich in einer dürren Welt zurechtfinden, in einer Welt, in der die Institutionen deutlichen Zerfallsprozessen ausgesetzt sind. Denn mit dem Zerbrechen der großen Erzählungen ist die gemeinsame Welt der Menschen, die Welt der gemeinsamen Bedeutungen, geschwächt. Somit ist die Reaktion folgerichtig: Wenn sich die Institutionen auflösen, bleibt nur das Individuum als Problemlöser. Vieles ist möglich geworden, ist wählbar und entscheidbar geworden, was in früheren Gesellschaften niemals im Kompetenzbereich der Individuen gewesen ist. Die Pluralisierung von Lebensformen bedeutet, dass die Gesellschaft unterschiedliche Varianten, Stile und Muster nicht mehr sanktioniert, sondern ein Repertoire unterschiedlicher Lebensformen bereitstellt. Der Einzelne kann und muss entscheiden. Das ist sein Glück und sein Verhängnis. 1.6 Liquide Identität Die Flüchtigkeit des Stils, die für diese Gesellschaft kennzeichnend ist, erfasst nun allerdings auch die Identität. Was man gefunden hat, auch die eigene Identität in den Tiefen der Seele, darf nicht petrifiziert werden. Denn Festlegungen der gefundenen, konstruierten Identität sind verpönt. In einer flexiblen Gesellschaft muss immer alles zur Disposition gestellt werden können. Was festgelegt ist, unterliegt nicht mehr der Entscheidungsfreiheit, und es kann an wechselnde Situationen nicht angepasst werden. Festlegung ist Terror. Flexibilität ist Trumpf. Die Vielzahl der Muster befindet sich deshalb im ständigen Wandel; man kann die Muster wechseln. Zu den alten Tugenden gehörten: Stabilität, Verlässlichkeit, Kontinuität. Die neuen Tugenden sind anders: Veränderungsbereitschaft, Offenheit, Wechselbereitschaft, Kurzfristigkeit, Mobilität. Dies gilt nicht nur für Bildungsgänge, Wohnorte, Partnerschaften und Jobs; auch die Identitäten befinden sich im Fluss. Würde man sich festlegen, verspielte man in einer turbulenten Gesellschaft doch neue Optionen. Was schert mich der Typ, der ich gestern gewesen bin? Ich bin neugierig darauf, wer ich morgen sein werde. Wenn es Erfolg bringt, bin ich morgen ein ganz anderer. (Bauman 2000, Bauman 1997, Bauman 2007) Es ist nicht nur die Nomadisierung des äußeren Lebens, die durch Flexibilisierungs- und Mobilitätseuphorien geadelt wird sodass der Sesshafte nur noch als Sklerotiker angesehen werden kann--, es ist auch eine Nomadisierung des inneren Lebens. Wer auf der Höhe der Zeit sein will, der legt sich täglich anders an. Man muss sich selbst gegenüber Distanz wahren fremd bleiben. Indem man ganz authentisch und selbstentfaltet wird, aber eben in einem liquiden Zustand verbleibt, wird man sich selbst gegenüber fremd. 4

5 1.7 Bastelidentität Die Gesellschaft gibt wenig Hinweise, wie man sich seine Identität zu basteln hätte, aber sie bietet eine Fülle an materiellen Ressourcen, mithilfe derer man seinen persönlichen Style komponieren kann. Die Angebote sind vielfältig, verwirrend, inkonsistent; aber auch die Persönlichkeiten bedürfen nicht mehr eines besonders hohen Grades an Konsistenz. Man muss sich basteln. Das Eigene ist nicht mehr das schicksalhaft Eigene, man muss sich entscheiden, was das Eigene sein soll. Die Bastelidentität, die sich der äußeren, zuhanden befindlichen Materialien und Accessoires bedient, ist als einzige Identität möglich, und die Bastelei an sich selbst findet niemals ein Ende. (Hitzler 2003; Hitzler, Honer 1994) Das Patchwork wird skizziert und ausgemalt, aber es wird auch ständig neu geflickt und übermalt. Deshalb muss man sich fortwährend um sich selbst kümmern, in sich hineinhorchen, seinen innerlichen Haushalt und seine äußerliche Erscheinung sorgfältig im Blick behalten. Es bleiben fast keine Kräfte mehr übrig, die sich nach außen richten, auf die anderen. Der Egozentriker ist der Idealtypus der Postmoderne. Er kümmert sich in erster Linie um sein Innenleben, und die ganze äußere Welt ist nur eine Ausstülpung davon. Der Egozentriker ist ein Narziss. (Lasch 1995) Die äußere Welt ist nicht mehr als jenes Arrangement, dessen Qualität nach dem Maßstab der psychischemotionellen Resonanz bemessen wird. 1.8 Epoche der Überforderung Ein neuer Mensch in vielen Utopien ist der Ruf nach einem neuen Menschen laut geworden, in christlichen, emanzipatorischen und sozialistischen Utopien, aber dieser neue Mensch hat noch allemal auf sich warten lassen. Die Konzeption des neuen Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts ist allerdings eine besondere Variante: klassischer Sozialismus auf den Kopf gestellt, schon wieder einmal. Sollte der neue Mensch im Sozialismus nämlich alle individualistische Vorprägung verlieren, damit er in der solidarischen Gemeinschaft aufgehen kann, so soll er heute, in der Epoche der Individualisierung, alle kollektiven Identitäten abstreifen, um ganz er selbst zu sein. Das Individuum wird zum Souverän, zur Monade, zum einmaligen Kunstwerk, zum verpflichtungsfreien Schmetterling. Die Zweitmoderne ist eine Schmetterlingsgesellschaft. Individualisierte Identitätserzeugung ist strapaziös: eine Option, aber auch eine Last. (Keupp 2002) Denn die liquide Bastelexistenz endet im Allgemeinen nicht bei der Herstellung der Autonomie des Menschen, beim realisierten Entwurf eines befreienden Lebensdesigns. Ein Rundblick durch die Gegenwartsgesellschaft zeigt: Es sind nicht nur lauter befreite, glückliche Individuen, die durch die postmoderne Landschaft wuseln. Sie sind wohl im Allgemeinen mit ihren Lebensbedingungen zufrieden, wie Umfragen immer wieder zeigen, und alles andere wäre in einer Luxusgesellschaft auch blanke Unvernunft. Sie sind aber unruhigen Gemütes, sie können nicht zur Ruhe kommen, es herrscht Unbehagen, ihre soziale Einbettung ist verloren gegangen, sie sind orientierungslos. Sie können wollen, aber sie wissen nicht, was sie wollen sollen. Sie haben die meisten Verpflichtungen abgestreift, aber sie fühlen sich allein. Alle Hindernisse sind beseitigt, und plötzlich erhebt sich eine große Leere. Man müsste glücklich sein, aber man ist es nicht. Ihr Unglück ist auch nicht darauf zurückzuführen, dass ihre Befreiung bislang nur in einem unzureichenden Maße umgesetzt worden ist; vielmehr leiden sie an den alten Banden genauso wie an den neuen Freiheiten. Die Probleme der zweiten Moderne sind deshalb nicht dadurch zu beseitigen, dass man konsequenter die Reste des Modernismus (die Reste aus der ersten Moderne, aus dem 20. Jahrhundert) eliminiert, dass man die wahre und reine zweite Moderne zur Entfaltung bringt. Denn für die meisten Menschen sind die Vorgaben der Entscheidung und Gestaltung aller Lebensdimensionen eine schlichte Überforderung. Im Alltag erweist sich die Bastelexistenz als eine mühsame Angelegenheit: sich durchwursteln; Materialien komponieren; es den anderen nachmachen; und es möglichst lustig haben. Aber manchmal ist es eben nicht so lustig. 5

6 2 Das Ambiente Individuen mögen mit besonderer Vorliebe in sich hineinhorchen, aber natürlich leben sie dennoch in einer Gesellschaft, die ihnen die Maßstäbe für diesen Prozess der Individualisierung liefert. Sie sind ja schließlich keine Einsiedler, ganz im Gegenteil, und sie sind keineswegs selbstbewusst, sondern vielfach verunsichert. Sie leben in einer turbulenten Umwelt, deren Besonderheiten es zu betrachten gilt. (Prisching 2003) 2.1 Multioptionsgesellschaft Die zeitdiagnostische sozialwissenschaftliche Literatur, die in den letzten beiden Jahrzehnten eine Reihe von interessanten Publikationen geliefert hat, vermittelt einige Stichworte, mit denen sie das Ganze der Gegenwartsgesellschaft in großen Skizzen zu umreißen versucht. Die zweitmoderne Welt ist eine Multioptionsgesellschaft; so hat sie beispielsweise der Schweizer Soziologe Peter Gross genannt. (Gross 1994) Sie versteht sich als offene Gesellschaft mit allen Möglichkeiten. Das Prinzip ihrer Entwicklung ist Optionensteigerung und Optionierungsdynamik. Alles soll möglich werden; alles soll allen zugänglich sein; jeder soll sich alles aussuchen können. Die Welt verspricht immer mehr Möglichkeiten, und in der Ausschöpfung aller dieser Möglichkeiten ist das Glück des Menschen zu finden. Eine der Strategien, die Optionen zu vervielfachen, ist es, sie auszudifferenzieren. Die Welt ist ein riesiger Supermarkt, und sie funktioniert auch so. (Guggenberger 2000) Es ist untragbar, wenn es weniger gibt als ein paar Dutzend Joghurtsorten; auch das lactosefreie Joghurt wollen wir; und warum gibt es das nicht auch in zwanzig Varianten? Aber es geht nicht nur um banale Produkte; es geht insgesamt um Lebensmöglichkeiten. Die Aufstockung der Joghurtvarianten ist nur das triviale Beispiel für das, was überall, immer und in allen Dimensionen geschehen soll. Es kann ja auch niemand etwas dagegen haben: Wer könnte dafür eintreten, weniger Wahlmöglichkeiten zu haben statt mehr? (Brosziewski et al. 2001) 2.2 Enttraditionalisierung Für die äußere Welt bedeutet der Prozess der Optionensteigerung zunächst einmal Enttraditionalisierung. Wenn alles möglich sein soll, dann darf nichts gelten. Denn jede Gültigkeit verweigert Möglichkeiten. Was wir bezüglich der Identität bereits diskutiert haben, gilt in Wahrheit für alle Dimensionen der Gesellschaft und des Lebens. Nur wenn nichts gilt, wenn nichts sich aufdrängt, wenn nichts unhinterfragbar ist dann stehen Optionen offen, dann kann der Einzelne entscheiden. Es ist kein Wunder, wenn die Religion schwächelt; sie wäre gleichsam das Musterbild der Unverfügbarkeit. Sie stellt Regeln auf, an die man sich nicht je nach Belieben und Wohlgefühl halten oder nicht halten kann. Wenn auch religiöse Gebote und Ideen nicht gelten dürfen, weil sie das Reich der Möglichkeiten einschränken, dann tendiert man statt zu einer ernsthaften Religiosität viel eher zu einer Wohlfühl-Mischung von buddhistischem Meditieren, tibetanischer Massage und keltischem Frühjahrsfest und ein bisschen Auspendeln darf es auch noch sein, ebenso wie Handauflegen, grüner Tee und heisse Steine. Europäische Christen haben nicht einmal mehr ein schlechtes Gefühl, wenn sie im Wellness- Angebot ketzerische Lehren integrieren, in ihre individualisierte Bastelreligion. Die Möglichkeitsgesellschaft bedeutet keineswegs, dass jedes Mitglied sich über alle materiellen Zwänge hinwegsetzen kann. Es geht um die grundsätzliche Revidierbarkeit, Hinterfragbarkeit, Entscheidbarkeit von Informationen, Regeln, Entscheidungen, Prinzipien: Die Entscheidung für eine Ausbildung, für einen Lebenspartner, für einen Wohnort ist nicht unumstößlich. Wenn es nicht funktioniert, dann kann man auch umentscheiden. 2.3 Unbegrenzte Hinterfragbarkeit Die vielen Möglichkeiten bauen für jeden Einzelnen paradoxerweise ein tyrannisches Imperium auf. In einer unbegrenzten Welt der Möglichkeiten tut man sich schwer mit seiner Handlungsorientierung. Auf Normen, Institutionen und Routinen kann man sich nicht mehr verlassen, sie entlasten das Individuum nicht mehr, alles muss selbst entschieden werden. Es gibt 6

7 keine Ausrede mehr. Der Ratschlag der Älteren ist ohnehin obsolet, die Peers sind auch hilflos, und selbst die Ratgeber in den Zeitungsbeilagen oder in spezialisierten Journalen sind keine große Hilfe, wenn sie einander dauernd widersprechen. (Prisching 2006a) Haben wirklich alle Jugendlichen im Alter von 16 Jahren Sex? Was ist die Haarfarbe der Saison? Ist Rotwein wirklich gesund und Cholesterin wirklich ein Problem? Muss man zum Britney- Spears-Konzert fahren? Oder für die Älteren: Ist es tatsächlich eine Erleichterung in der Midlifecrisis, wenn man sich eine Harley Davidson kauft? Oder sollte es doch lieber ein roter Porsche sein? Oder ist die neue Partnerin noch wichtiger, die doch irgendwie zum Porsche passen soll? Wie fühlt man sich besser? Die Nutzung der Optionen trägt ihren Sinn in sich selbst. Es ist eine Optionsnutzung ohne weitergehenden Sinnhorizont. Es gibt viele voneinander getrennte Erlebniswelten; alles bunt gemischt, alles durcheinander, alles Chaos. Das ist natürlich lustig, auf den ersten Blick. Aber es lebt sich auch deshalb nicht leicht in der Zweitmoderne, weil die wechselseitigen Verpflichtungen ebenfalls ständig hinterfragt werden und die Antworten im Zustand stetiger Fluktuation des Beziehungsgeflechtes unsicher sind. Muss man für die Schwiegermutter aus der ersten Ehe sorgen und sich um die Kinder aus der ehemaligen zweiten Ehe kümmern? Muss man sich überhaupt um die älteren Familienmitglieder kümmern oder kann man sie kollektiven Aufbewahrungs- und Pflegeeinrichtungen überantworten? Welchen Aufwand treibt man, um sich selbst davon zu überzeugen, dass ein Verhalten, welches früher als Kindesvernachlässigung bezeichnet worden wäre, in Wahrheit ein Beitrag zur Entwicklung einer autonomen und selbstverantwortlichen Persönlichkeit des Kindes ist? Wo ist die Lebensberaterin, die mir zertifiziert, dass es für jedes Baby ein Vorzug ist, wenn die Mutter Karriere macht und deswegen psychisch ausgeglichen ist? Gilt es in Anbetracht der Klimasituation bereits als unverantwortlich, in die Karibik zu jetten, oder darf ich das, wenn ich ein Hybrid-Auto kaufe? 2.4 Welt als Selbstbefriedigungsgerät Jede Verpflichtung schließt Optionen aus. Optionierung geht einher mit Entobligationierung. Verpflichtungen sind Elemente aus der gestrigen Welt. Deshalb beschwört man theoretisch Verantwortung und ignoriert sie praktisch. Deshalb beschwört man die Werte, vor allem für die Kinder und die Mitmenschen, solange es sich um harmlose Diskussionen handelt, die keinen eigenen Aufwand erfordern. In der praktischen Dimension wird die Welt zu einem riesigen Selbstbefriedigungsgerät. (Schulze 1999) Fatalerweise stößt man dabei immer auf Hemmnisse für die Gestaltungsfreiheit; denn viele Selbstbefriedigungsmöglichkeiten sind mit Verpflichtungen anderer Menschen verbunden. Bei einfachen Dingen fängt es an: Wenn man spontan sein will, selbst am Wochenende, braucht man eine Menge von Dienstleistern, die am Wochenende nicht spontan sein können. Aber diese Asymmetrie will man nicht recht wahrnehmen, will man sich doch die Illusion von der rundum-spontanen Gesellschaft nicht nehmen lassen. Moderner Sozialismus bedeutet: Spontaneität für jeden. Moderner Liberalismus bedeutet: Märkte sind Inkarnationen von Entscheidungsfreiheit und Erlebnisversorgung. Verpflichtungsfreiheit und Spontaneität sollen für alle gelten, man ist ja nicht so; im Konfliktfall aber auf jeden Fall für mich; und genau genommen vor allem für mich. 2.5 Steigerungsspiel Gerhard Schulze hat das dynamische Element in diesem Szenarium betont. Es gibt viele Möglichkeiten, aber jede einzelne dieser Möglichkeiten lässt sich noch steigern. Optionierungsdynamik heißt: Steigerungsspiel. (Schulze 2004) Schon in der Moderne, erst recht in der Zweitmoderne sind Ausweitung, Expansion, Wachstum, Überbietung, Intensivierung die Prinzipien der Entwicklung. Im Bereich des Konsums ist diese Logik handgreiflich: Es geht immer noch mehr und es gibt immer noch mehr. Ein Weihnachtsgeschäft, das nicht das vorhergehende Jahr um zwei Prozent überbietet, ist ein Fiasko. Wenn wir in Europa schon alle Strände abgegrast haben, dann geht es nach Ostasien, dorthin, wo das Bedienungspersonal 7

8 noch so zuvorkommend und bescheiden ist. Ein Auto haben schon alle, aber eine Jacht wäre noch ein Ziel oder der Privatjet oder eine private Boeing. Die Zufriedenheit ist mit einem gegebenen Zustand, mit einem statischen System, unvereinbar geworden; Statik ist eine Katastrophe. Zufriedenheit, die ja ohnehin nur eine jeweils temporäre, gleich wieder dementierte sein kann, ist mit dem Zuwachs verbunden. Wo kein Zuwachs, dort keine Zufriedenheit. Bestandsgrößen werden ignoriert, Stromgrößen sind interessant nicht das Einkommen, sondern der Einkommenszuwachs; nicht das Vermögen, sondern seine Vervielfachung; nicht Erlebnis, sondern Super-Erlebnis; nicht geil, sondern mega-geil. Das heißt, es ist egal, wie reich wir sind; relevant ist, um wieviel wir reicher geworden sind im Vergleich zum vorigen Jahr. Luxus, der nicht steigt, macht unglücklich. Wo Normalität ist, soll Sensation werden. 2.6 Konsumismus Die vielfältigen Möglichkeiten und ihre Steigerung betreffen alles, aber sie werden im wesentlichen Maß auf die Möglichkeiten des Konsumierens abgebildet. Die Umstellung des Weltbildes ist Hand in Hand gegangen mit den unglaublichen Produktionsverbesserungen der Moderne. Denn zu den Tugenden des 19. Jahrhunderts zählten noch Mäßigung, Bescheidenheit, Zufriedenheit. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert erlebte man jedoch eine ungeheuerliche Produktivitätssteigerung im Wirtschaftsleben, und Ängste vor einer Epoche der Sättigung und Stagnation, mit entsprechenden Systemkrisen im Wirtschaftsleben, wurden wach. Tatsächlich braucht die Produktivitätssteigerung in der Produktion eine entsprechende Produktivitätssteigerung im Konsum: Wenn man fünfmal soviel pro Stunde herstellen kann, muss man fünfmal soviel pro Stunde verbrauchen. Sorgen um eine ungenügende Nachfrage drängen also zur Idealisierung einer unbegrenzten Welt, zur Ausrufung der Grenzenlosigkeit von Konsumbedürfnissen. Das System funktioniert nicht, wenn jeder nur so viel möchte wie im Vorjahr. Es ist jene Motivation, welche die moderne Welt zu ihrem Reichtum geführt, also eine vorzügliche Dynamik ausgelöst hat. Aber diese Motivation hat auch moralische Begleiterscheinungen. Sie funktioniert nicht mit bescheidenen und zufriedenen Menschen. Gier rückt von den Lastern zu den Tugenden: Geiz ist geil. Aber Geiz heißt nicht mehr: Geld horten; extrem sparsam sein; sich nichts gönnen; knausern. Geiz heißt: alles haben wollen, und das billiger. Es wäre unpatriotisch, angesichts eines Terroranschlages nicht weiterhin zu konsumieren wie bisher und das Weihnachtsgeschäft zu gefährden: Wenn man nicht freudig kauft, spielt man den Terroristen in die Hände, ja versetzt sich in den Status eines Terror-Sympathisanten. Es wäre aber auch ein persönliches Versagen, wollte man nicht mit der allgemeinen Konsumentwicklung mithalten. Bei den Flachbildfernsehern verschiebt sich die Größe von den Achtzigern auf 106 cm, und weitere Schübe sind abzusehen; ja die Größe der Fernseher wächst über die Größe der Wohnungen hinaus. Bei den Autos werden die Cabrios attraktiv, vor allem als Zweitautos, Energiekrise und Klimaprobleme hin oder her. Ich bin es mir wert ich. Es geht gar nicht mehr so sehr darum, die Dinge effizienter zu benutzen oder 8

9 den Nachbarn besser zu imponieren; es geht um das persönliche Erlebnis, um die Identität: Was trägt ein Produkt zu meiner Selbsterschaffung bei? Denn um wirklich Ich zu sein, sind ein paar materielle Kleinigkeiten erforderlich, sogar viele materielle Kleinigkeiten, und für den ganzen wirtschaftlichen Apparat ist das ohnehin gut. Man ist paradoxerweise--auf das Materielle gar nicht mehr so erpicht, man braucht das ganze Zeug vor allem als Ausdruck der eigenen Identität. Ich kaufe, also bin ich. Man gönnt sich ja sonst nichts. Zufriedenheit wird hingegen zu einer asozialen Kategorie. Ein zufriedener Mensch ist ein Wirtschaftsschädling. Wer nicht immerfort hungrig ist nach mehr, der ist ein Versager, ein Arbeitsplatzvernichter. Grenzenlosigkeit ist Erfolgspostulat. Wer sich der Mäßigkeit verpflichtet, katapultiert sich aus dem gesellschaftlichen Getriebe hinaus: ein Obskurantist; ein Spinner; ein Heuchler. Einer, dem die Trauben zu hoch hängen. Ein Verlierer, ein loser, der sich das nicht eingestehen möchte. 2.7 Erlebnisgesellschaft Im Bereich des Materiellen wird die Steigerungsprogrammatik am deutlichsten sichtbar, aber sie ist im Grunde allgemein gefasst: Es geht um die Steigerung in allen Lebensbereichen, als individuelles und kollektives Projekt; um die stetige Ausdehnung des Möglichkeitsraumes. Gegenwart ist provisorisch, Zukunft ist anders. Das eigentliche Leben fängt immer erst in der Zukunft an. Zu den beiden Komponenten der Multioptionsgesellschaft und der Steigerungsprogrammatik kommt eine dritte: die Erlebnis- und Eventgesellschaft. (Schulze 1992) Denn das allgemeine Steigerungsspiel richtet sich nicht zuletzt auch auf die Intensivierung von Erlebnissen. Eine Identität, die sich auf das innere Befinden richtet, in einem Ambiente, welches Optionen verlangt und sich nach Steigerung verzehrt, muss beim Spektakel, bei der Sensation, bei der emotionellen Übersteigerung landen. (Gebhardt et al. 2000) Einfache Gesellschaften haben handfeste Probleme, ihre Existenz zu sichern, und sie haben weder Zeit noch Lust zum Philosophieren. Reiche Gesellschaften stellen die Frage: Was will ich? Was soll ich wollen? Die Antwort ist: Erlebe dein Leben, fühle etwas, spür etwas, führe ein interessantes Leben; suche innere Resonanz. Erlebnisorientierung wird zur Basismotivation des Menschen: Auch Güter und Umwelten werden nach ihrem Erlebniswert geordnet. Blasierte Menschen wollen gereizt werden. Ziel ist es, Arrangements zu finden, in denen noch Erlebnis stattfinden kann, obwohl man schon so viele Erlebnisse konsumiert hat: Elemente des erlebnisgenerierenden Arrangements können die Situation selbst sein (ob Drachenfliegen oder Gewaltausübung); der eigene Körper (die Schönheitsoperation); der Bewusstseinszustand (glückliche Erlebnisse durch Drogen). Die Steigerungslogik schlittert in Sensationen und Extremismen, denn im Grunde wird doch alles auf Dauer fad. Wenn man eine ganze Menge von Actionfilmen gesehen hat, kann man Spannung vielleicht nur noch dadurch erzeugen, dass man das virtuelle Blut in die Realität umsetzt: einen echten Menschen echt umbringen das löst noch thrill aus. Wenn man in der elektronischen Welt schöner Menschen und der wirklichen Welt von VIP-Zelten zuhause ist, mag das Glück darin gesehen werden, mit allen Mitteln, auch chirurgischen, den perfekten Körper herzustellen, um sich selbst so zu präsentieren, wie man sich in seiner Eigentlichkeit nicht in seinem falschen, unzulänglichen wirklichen Körper sieht; es ist dann die gefühlte, authentische Wirklichkeit, die mit allen Mitteln erst einmal herzustellen ist, und worin sie besteht, ist wiederum nur nach dem Maßstab des eigenen Wohlgefühls zu beurteilen. 9

10 3 Zwei Dimensionen Die zweidimensionale Gesellschaft (Prisching 2006b) folgt den beiden Prinzipien: Geld und Spaß. Erlebnismaximierung (die Output-Seite) braucht Ressourcen (Geld als Input-Seite). Zwei Komponenten, die im 20. Jahrhundert unvereinbar schienen, werden miteinander verbunden. 3.1 Geld und Spaß Daniel Bell hat in seinem Buch über cultural contradictions in den frühen siebziger Jahren Sorge darüber geäußert, wie sich die beiden Welten miteinander vereinen lassen. (Bell 1976) Auf der einen Seite die Prinzipien der Moderne: Rationalisierung, Produktivität, Konkurrenz, Formalisierung, also jenes riesige Gebilde der modernen Gesellschaft, welches Norbert Elias die Selbstzwangapparatur genannt hat. Auf der anderen Seite die Prinzipien der Postmoderne: Selbstentfaltung, Spaß, Erlebnis, Narzissmus und Bohème. Bell hat vermutet, dass die beiden Dimensionen nicht in einer Person vereinbar seien. Disziplinierte, selbstkontrollierte Individuen könnten nicht plötzlich, nach dem Verlassen des Büros, spontan werden; fungible Rädchen könnten nicht zu Bohèmiens umschalten ; gehorsame Bürokraten und Technokraten nicht zu Narzissten werden. Die zweite Moderne hat diese unmögliche Lösung umgesetzt. Die Gegensätze sind miteinander kompatibel gemacht worden, vorderhand zumindest; nicht zuletzt ist dies einer der Gründe, warum das moderne Bewusstsein nicht mehr ganzheitlich, sondern nur noch inkonsistent und widersprüchlich sein kann. Das Bewusstsein muss so sein, um die Widersprüche aushalten zu können. Deshalb herrscht auch die Überzeugung, dass man solche Inkonsistenzen öffentlich loben muss. Individuen der zweiten Moderne sind Virtuosen der Inkonsistenz: Alles das geht nur in krausen Köpfen zusammen. Geistiges Durcheinander ist Stabilitätsbedingung der Moderne. (Ehrenberg 2004) 3.2 Gambling society Die Individuen sind also bereit, relativ hart zu arbeiten, solange sie das Gefühl haben, dass diese Tätigkeit zu ihrer Identität gehört. Die Idee der wahren Identität und des wahren Lebens wird in der zweidimensionalen Gesellschaft mit einer universellen Bereicherungsaufforderung verbunden: Es gibt nichts Unanständiges, wenn es genug Geld bringt. Peter Sloterdijk hat vom Nonoletismus gesprochen die alte Wahrheit Geld stinkt nicht werde zum moralischen Prinzip erhoben. Allerdings ist der Hinweis auf die harte Arbeit gleich wieder zu relativieren. Denn die Leistungsgesellschaft hat insofern ausgedient, als die vorherrschende Botschaft lautet: Ein Mitspieler kannst du nur werden, wenn du die richtigen Tricks kennst, wenn du mit den richtigen Leuten bekannt ist, wenn du zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle bist, wenn du Glück hast. Die Erfolgsvorstellung hat sich entscheidend geändert: Sie spricht nicht mehr von harter und konsequenter Arbeit, von Entbehrung und Härte, von Pflichtgefühl und Langfristigkeit; die visionären Orte des Vision des Erfolges sind vielmehr zwischen dem Börsenplatz und der Millionenshow angesiedelt, und tatsächlich geschieht an beiden Orten etwas durchaus Ähnliches. Es hat sich herumgesprochen, dass man durch harte Arbeit wohl ein seriöses Leben führen, aber nicht nach oben kommen kann, dorthin, wo es wirklich aufregend wird. Diese Etagen erreicht man nur auf anderem Wege, und Geld in einer relevanten Größenordnung gibt es nicht durch eigene Arbeit, sondern nur, wenn man in Positionen gelangt, wo man andere, viele andere, für sich arbeiten lässt. Allenfalls muss man am richtigen Tag die richtigen Aktien kaufen, und dazu muss man die richtigen Leute kennen; oder man muss einfach Glück haben, um beim Quiz die richtigen Fragen zu bekommen. Die allseitige gambling society hat Plausibilität. 3.3 Signale der Identität Die Bedeutung des Konsums hat sich gewandelt: Konsum bedeutet nicht mehr kaufen, genießen, besitzen. Konsum bedeutet: sich selbst erschaffen; seinen Lebenslauf entwerfen; 10

11 eine Vision von sich selbst und von seinem Leben entwickeln; eine geistige Verbindung zur Güterwelt herstellen. Konsum ist weniger wichtig als Element der Reputation oder zur Demonstration eines hohen Einkommens, sondern er ist eine Kommunikationsressource um den anderen zu signalisieren, wer man selbst ist. Dazu gehört auch, dass man auf dem Umweg über die Reaktionen der anderen erst selbst erfährt, wer man ist. Der vorhin erwähnte rote Porsche, den jene kaufen, die sich rund um ihren 50. Geburtstag fragen, ob das alles gewesen sein soll, dieser Porsche also soll nicht signalisieren, dass man viel Geld hat; er soll in erster Linie die Botschaft übermitteln, dass man ein cooler Typ ist. 3.4 Der schizophrene Mensch Die Aufgabenstellung ist also nicht einfach: Erstens gilt es, aus den vorhandenen Materialien (auf den Märkten) eine originäre und originelle Identität zu basteln. Zweitens ist diese Identität so marktkonform auszugestalten, dass sie mit dem System kompatibel ist, unter Beibehaltung des Bewusstseins von der Einmaligkeit. Denn die Menschen haben das Paradoxon akzeptiert: Volle Selbstentfaltung ist erreicht, wenn eine hohe Marktnachfrage nach der speziellen Identitätskonfiguration besteht. (Wenn ich meine wirkliche Authentizität gefunden hatte, bin ich auch für den Arbeitsmarkt attraktiv; wenn ich für den Arbeitsmarkt attraktiv bin, so ist das ein Indiz dafür, dass ich meine wirkliche Authentizität gefunden habe von solchen Gleichungen muss man sich erst einmal überzeugen.) Drittens ist diese Identität so liquide und wandelbar zu halten, dass sie keine Festlegung bedeutet, also nicht zukünftige Abwandlungen ihrer selbst verhindert. Man hat somit temporär gültige Erzählungen über das Ich, aber diese können sich auch ändern der erfolgreiche zweitmoderne Mensch ist polyidentitär oder schizophren. Es ist eine mühsame, dilettantische Bastelei. Es gibt nur noch Existenzbastler und Bastelexistenzen, sagt Ronald Hitzler. (Hitzler, Honer 1994) Eine Identität als Nicht-Identität: Jede Festlegung würde schon wieder Optionen verspielen. Wer sich auf einen Lebensentwurf festlegt, ist nicht zeitgemäß. Man muss die Bälle in der Luft halten. Alles muss im Spielerischen bleiben: Es ist alles nicht so ernst, wir verpflichten uns auf die Leichtigkeit des Seins. Es ist anstrengend, diese Leichtigkeit aufrechtzuerhalten. Auch das gehört zu einer angemessenen postmodernen Identitätsrepräsentation. Wir quälen uns ein ironisches Lächeln ab. Wir müssen beweisen, dass wir uns gut fühlen, sonst würden wir auf die Verliererbank verwiesen. Wem das Lächeln gefriert, der ist schon ein Verlierer. Das Wesentliche, was den anderen mitzuteilen ist, ist nicht mehr in den Kategorien von Reichtum und Reputation zu sehen, sondern in den Kategorien von Identität und Spaß. Die eigene Position wird abgesichert, indem man den anderen andauernd deutlich macht, wie viel Spaß man hat aus allen VIP-Versammlungen erschallt diese Botschaft. Es ist fast nicht auszuhalten, so viel Spaß; vor allem solange die Kameras da sind. Dann muss man sich auch noch einen originellen Sager abringen, weil man ja so ein kreativ-spritziger Mensch ist, unkonventionell und jovial und für alles zu haben. Deshalb an allen Ecken der Gesellschaft das Kreischen und das Gekichere. 3.5 Individualitätskonformismus Einige Andeutungen sind schon gemacht worden, aber wir wollen es offen eingestehen: Die These von der individualisierten Gesellschaft und der individualisierten Identität ist eigentlich doch nur die halbe Wahrheit, und wir müssen noch einen Schritt weiter (oder einen Schritt zurück) gehen, um diese These mit anderen Beobachtungen in Einklang zu bringen. Die Individualisierungsbotschaft ist nämlich eine Übertreibung. Mit einem Sammelsurium von Monaden würde eine komplexe Gesellschaft nicht funktionieren. Die Individuen sollen nicht tun, was immer sie wollen. Die funktional erforderliche Konformität in der großen Maschinerie wird deshalb hergestellt, indem man den Menschen einredet, sie hätten dann und nur dann eine ganz individuelle Identität gewonnen, wenn sie sich in Wahrheit hochkonform verhalten. Der alte Taylorismus des Fließbandes ist weitgehend verschwunden, der neue ist ein Taylorismus der Seelen. (Zilian 2005) 11

12 Schließlich gibt es Lebensstile, deren Inhalte recht genau definiert sind, und Moden, denen die Menschen gehorsam folgen. Jeder beobachtet sich permanent selbst und seine Wirkung auf andere, und diese Wirkung kann nur erzielt werden, wenn die Adressaten der Signale diese richtig verstehen. Jeder ist demgemäß ganz individuell, wenn er die richtige Haartracht hat, die richtigen Tatoos, das richtige Engagement für Amnesty International, die richtige Zeitung. Oder man muss, je nach sozialem Milieu, wissen, welche Weine man zu trinken hat, wo es die besten Steaks und das einzig genießbare Sushi gibt. Es gibt Trainingsprogramme, in denen den Individuen Lächelübungen empfohlen werden: in der Früh, vor dem Spiegel, ein Lächeltraining; das ist gut für die eigene Seele und gut für die Kundschaft. Jeder ist individualisiert, wenn er die Individualisierungs-Spielregeln kennt und befolgt. Deshalb verachtet man den Massentourismus und fährt in die Toskana und die Toskana ist auch schon wieder out, weil dort alle sind. Man strömt auf den Golfplatz, weil dies zeitgemäßer ist als der Tennisplatz; oder trifft sich beim Beach-Volleyball, weil sich dort eben alle treffen; oder besucht wenigstens das wichtigste Spiel der Fußball-Europameisterschaft. Man ist ganz original, individuell und authentisch, wenn man endlich sein Piercing-Ringerl im Nabel hat, dort, wo es alle haben, und dann fühlt man sich gut. Man verbeugt sich vor den Botschaften: Positiv denken! Herausforderungen lieben! Leiden ist Wehleidigkeit! Armut ist Schwäche! (Neckel 1991) Man weiß, was man als MitspielerIn zu tun hat. (Man weiß, dass man sich Anwürfe erspart, wenn man geschlechtergerecht sein großes i unterbringt.) Man weiß, welche Kritik man an der Politik und an den USA und an China anzubringen hat. Man weiß, was man lesen muss (soferne man zu den Lesenden gehört; aber das ist schon nicht mehr Mainstream immerhin: Es gibt auch den Mainstream der Peripherie). Und jedenfalls hat man so viel Spaß. So viel Spaß. Man ist ganz Ich. Und man funktioniert. Die individualisierte Gesellschaft ist eine halb-individualisierte Gesellschaft. Moderne Individualität ist mentale Konformität plus dekorative Diversität. Literaturverzeichnis Abels, Heinz (2006): Identität. Über die Entstehung des Gedankens, dass der Mensch ein Individuum ist, den nicht leicht zu verwirklichenden Anspruch auf Individualität und die Tatsache, dass Identität in Zeiten der Individualisierung von der Hand in den Mund lebt. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss. Bauman, Zygmunt (1997): Flaneure, Spieler und Touristen. Essays zu postmodernen Lebensformen. Hamburg: Hamburger Ed. Bauman, Zygmunt (2000): Liquid modernity. Cambridge: Polity Press. Bauman, Zygmunt (2007): Leben in der flüchtigen Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Bell, Daniel (1976): Die Zukunft der westlichen Welt. Kultur und Technologie im Widerstreit. Frankfurt: S. Fischer. Brosziewski, Achim; Eberle, Thomas Samuel; Maeder, Christoph (Hg.) (2001): Moderne Zeiten. Reflexionen zur Multioptionsgesellschaft. Konstanz: UVK. Ehrenberg, Alain (2004): Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart. Frankfurt am Main: Campus. 12

13 Gebhardt, Winfried; Hitzler, Ronald; Pfadenhauer, Michaela (Hg.) (2000): Events. Soziologie des Außergewöhnlichen. Opladen: Leske + Budrich. Giddens, Anthony (1991): Modernity and self-identity. Self and society in the late modern age. Stanford Calif.: Stanford Univ. Press. Gross, Peter (1994): Die Multioptionsgesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Guggenberger, Bernd (2000): Sein oder Design. Im Supermarkt der Lebenswelten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Hitzler, Ronald (2003): Die Bastelgesellschaft. In: Prisching, Manfred (Hg.): Modelle der Gegenwartsgesellschaft. Wien: Passagen, S Hitzler, Ronald; Honer, Anne (1994): Bastelexistenz. In: Beck, Ulrich; Beck-Gernsheim, Elisabeth (Hg.): Riskante Freiheiten. Individualisierung in modernen Gesellschaften. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S Junge, Matthias (2002): Individualisierung. Frankfurt/Main u.a.: Campus. Keupp, Heiner (2002): Identitätsarbeit heute. Klassische und aktuelle Perspektiven der Identitätsforschung. 2. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Keupp, Heiner; Bilden, Helga (1989): Verunsicherungen. Das Subjekt im gesellschaftlichen Wandel. Göttingen: Verl. für Psychologie Hogrefe. Kron, Thomas (Hg.) (2000): Individualisierung und soziologische Theorie. Opladen: Leske + Budrich. Lasch, Christopher (1995): Das Zeitalter des Narzißmus. Hamburg: Hoffmann und Campe. Neckel, Sighard (1991): Status und Scham. Zur symbolischen Reproduktion sozialer Ungleichheit. Frankfurt/Main: Campus. Prisching, Manfred (2003): Zeitdiagnostik als humanwissenschaftliche Aufgabe. In: Prisching, Manfred (Hg.): Modelle der Gegenwartsgesellschaft. Wien: Passagen, S Prisching, Manfred (2006a): Die Ratgeber-Gesellschaft. In: Theologisch-praktische Quartalsschrift, Jg. 154, H. 2, S Prisching, Manfred (2006b): Die zweidimensionale Gesellschaft. Ein Essay zur neokonsumistischen Geisteshaltung. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss. Reuter, Julia (2002): Ordnungen des Anderen. Zum Problem des Eigenen in der Soziologie des Fremden. Bielefeld: Transcript. Schulze, Gerhard (1992): Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. 2. Aufl. Frankfurt Main u.a.: Campus. Schulze, Gerhard (1999): Kulissen des Glücks. Streifzüge durch die Eventkultur. Frankfurt/Main u.a.: Campus. Schulze, Gerhard (2004): Die beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft im 21. Jahrhundert? Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verl. Zilian, Hans G. (2005): Unglück im Glück. Überleben in der Spaßgesellschaft. Graz, Wien: Styria. 13

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

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