GLOB. Newsletter für Börsenstammtische Nr. 12, Dezember 2006

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1 GLOB Newsletter für Börsenstammtische Nr. 12, Dezember 2006 Über den Sinn und Unsinn von GLOB-Musterdepots Im Januar 2007 gehen unsere GLOB-Musterdepots ins fünfte Jahr. Gelegenheit für eine Zwischenbilanz. Der Depot-Betreuer arbeitet stellvertretend für den Leser Langjährige GLOB-Leser/innen erinnern sich an unsere Diskussionen im Dezember Das Gemeinschaftsdepot des Frankfurter Aktien-Clubs stand vor der Auflösung; gescheitert war es letztlich daran, dass eine Gruppe von Hobby-Börsianern über Mehrheitsentscheidungen keine in sich konsistente Anlagestrategie umsetzen kann. Die Konsequenz daraus waren unsere im Januar 2003 gestarteten Musterdepots; hier sollte jeweils ein Betreuer das Sagen haben. Das von mir betreute Depot Fundamentale Analyse (FA) ist das einzige der im Januar 2003 gestarteten GLOB-Musterdepots, das von damals bis heute kontinuierlich weitergeführt wurde. Mein Kollege Heinz Foerster, der seit 2003 mehrere Depots startete und wieder einstellte, zeichnete sich durch größere Experimentierfreude aus. Im März 2006 kam neu das Depot von Berthold Schmahl dazu. Unsere Abonnent/innen zahlen für GLOB einen monatlichen Kostenbeitrag von 10. Insofern kann man zu Recht die Frage stellen: Was hat uns das gebracht? Welchen Sinn bzw. Unsinn haben GLOB-Musterdepots? Ein riesiger Werkzeugkasten Gehen wir vom Namen aus: Ein Musterdepot ist ein Depot, das nicht mit echten Euros, sondern mit Spielgeld geführt wird. Der Betreuer handelt stellvertretend für den Leser. Dieser kann von dessen Erfahrungen profitieren und von dessen Fehlern lernen, ohne eigenes Geld zu riskieren. Steigen wir etwas tiefer in die Materie ein: Wir werden als Hobby-Börsianer bei GLOB nie in der Lage sein, in größerem Umfang eigenes Research zu betreiben oder eigene Anlagestrategien zu formulieren; dazu fehlt uns eine einschlägige Ausbildung und die nötige Zeit. Im Sinne engagierter Amateure zeichnet sich unser Tun dennoch von einer gewissen Ernsthaftigkeit aus. Die meisten von uns kamen zu Börsenstammtischen, weil sie mit der Beratung ihrer Bank unzufrieden waren und deshalb die Verwaltung ihres Geldes selbst in die Hand nehmen wollten das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wenn wir schon wenig Eigenes produzieren, so bedienen wir uns aus einem riesigen Werkzeugkasten: Wir investieren Zeit und Geld in Börsenbriefe, Zeitungen, Bücher und das Internet. Darüber, wie wir Werkzeuge aus diesem Werkzeugkasten nutzen, diskutieren wir beim Börsenstammtisch. Der Betreuer eines GLOB-Musterdepots dokumentiert jeden Monat, wie er stellvertretend für den Leser diesen Werkzeugkasten nutzt. Genauso wie in einem realen Werkzeugkasten in einem Fach die Schrauben, im anderen die Muttern sind, können wir auch in unsere Börsen-Werkzeuge eine Ordnung bringen: Es gibt Börsenbriefe, die einzelne Aktien nach fundamentalen Kriterien untersuchen und bewerten; einige haben sich auf bestimmte Teilbereiche z.b. deutsche Nebenwerte, Aktien von Rohstoffunternehmen oder aus Schwellenländern spezialisiert. Börsenprogramme wie TaiPan oder MarketMaker liefern technische Kauf- und Verkaufssignale. Heinz Foerster nutzt seit einiger Zeit Dienste von Spezialisten, die nach überwiegend volkswirtschaftlichen Kriterien Ein- und Ausstiegskriterien für Aktienmärkte formulieren. So berücksichtigt der uns allen bekannte Thomas Gebert für seinen Indikator die Jahreszeit, den Zins- und Inflationstrend und das Euro-/Dollar-Verhältnis. Der Aktien-Pfarrer Uwe Lang hat für seine Börsensignale fünf Kriterien: Wie Thomas Gebert wertet er den Zins, Saison-Trend und Euro-Dollar-Trend aus. Dazu kommen neben der Entwicklung des Rohölpreises mittel- bis kurzfristige technische Signale. Fortsetzung Seite 2! Die GLOB-Musterdepots: Wertentwicklung im Jahr 2006 Depot Fund. Analyse : + 10,62 % Extrakt-Depot: + 0,36 % Select-Depot: - 4,93 % Depot Chance 2006/07 *: - 22,47 % DAX 30: + 16,66 % MDax: + 20,09 % TecDax: + 16,88 % * seit Liebe Börsianerin, lieber Börsianer, bei unserem Stammtisch-Treffen am 10. November in Frankfurt-Höchst erarbeiteten wir uns eine auf den ersten Blick verblüffende Erkenntnis: Es gibt nicht nur gute und weniger gute Börsenbriefe. Es kommt auch darauf an, was der Anleger aus den Informationen macht. So kann es dazu kommen, dass der eine einen Börsenbrief ganz toll findet, der andere sich darüber nur ärgert. Konkret sprachen wir über Strategisches Investieren (ein Ableger der Aktien-Analyse), über Matthias Schrades nebenwerte-insider und über Franz-Josef Buskamps Value Investor. Ein Diskussionsteilnehmer beklagte, dass mit dem nebenwerteinsider kein Geld zu verdienen sei; er hatte eine (!) von dessen Empfehlungen gekauft und diese mit Verlust verkauft, als sie nach einigen Monaten (!) nicht aus den Miesen kam. Einem langjährigen Abonnenten von Strategisches Investieren gelang es nur begrenzt, dessen Hinweise in Gewinne umzusetzen. Sein Problem (das er auch mit dem Value Investor hat): Welche der etwa 100 Aktien aus der Dispo-Liste kaufen? Da ich mit nebenwerte-insider (Aktien: Bijou Brigitte, Hans Einhell, Marseille-Kliniken, Sartorius) und dem Value Investor (Aktien: BHP Billiton, Inco, Sino Forest) schon gut Geld verdient habe, stellt sich die Frage: Woher kommen diese Unterschiede? Wolfgang Böttger wies bei der Diskussion wohl zu Recht darauf hin, dass Börsenbriefe nur Ideengeber sein können, um danach selber weiter zu recherchieren. Zudem ist klar, dass man für Kursgewinne Geduld braucht. Außerdem sollte man Chancen und Risiken über mehrere Aktien aus verschiedenen Börsenbriefen und Sektoren verteilen. Sofern man nicht extremes Pech hat, sollte das zu positiven Ergebnissen führen. Rainer Kromarek, Herausgeber

2 Ein Depot pro Betreuer ist genug (Fortsetzung von Seite 1) Es bleiben drei Fragen: Wie viele Depots soll ein Betreuer führen? Wie ist die Depotführung zu dokumentieren? Wie können GLOB-Leser die Depots nutzen? Ich selbst führe seit Januar 2003 das Debot FA und betreute im Jahr 2005 ein Depot, das die Performance der Aktien-Analyse- Empfehlungen überprüfte. Obwohl ich wenig umschichte und in der Regel nur einmal im Monat ein Update erstelle, muss ich aus der Erfahrung heraus sagen: Ich habe mit dem einen Depot genug zu tun gerade in einem Jahr wie 2006, wo das Depot FA relativ schlecht lief, weil Rohstoff-Aktien und Nebenwerte gleichzeitig konsolidierten. Für mich kommt wegen des Arbeitsaufwands das Führen mehrerer Depots nicht in Frage. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass es nicht einfach ist, eine größere Zahl von Musterdepots gleichzeitig zu verfolgen. Ich könnte mir vorstellen, das das unseren Lesern ähnlich geht. Es liegt im Wesen eines Musterdepots, dass der Betreuer Entscheidungen zu treffen hat (siehe Seite 1!). Wenn der Betreuer eine größere Zahl von Depots führt, braucht er sich nicht mehr für eine Anlagestrategie oder für eine bestimmte Auswahl von Aktien zu entscheiden. Er würde einfach so viele Musterdepots führen wie er Ideen hat. Ich möchte wissen, für welche Werkzeuge aus dem riesigen Werkzeugkasten sich ein Betreuer entscheidet und welche Erfahrungen er damit macht. Deshalb meine ich: Ein Musterdepot pro Betreuer ist genug. Andere Anlagestrategien können separat dokumentiert werden, z.b.: Wie entwickelt sich das von Merrill Lynch herausgegebene Thomas-Gebert-Zertifikat (GLOB Nr. 11/2006)? Es ist zu begrüßen, wenn Depot-Betreuer verwandte Anlagestrategien beobachten, wenn Redaktionsmitglieder Bücher besprechen oder zu verschiedenen Themen recherchieren. Auch auf Heinz Foersters Ranglisten möchte ich nicht verzichten. Transparente Dokumentation Die Performance eines Depot sollte ab dem Tag gemessen werden, an dem es offiziell gestartet wird; die Ergebnisse von Rückrechnungen ( Backtesting ) können zum Start separat veröffentlicht werden. Es wäre gut, wenn Käufe und Verkäufe auch über längere Zeit nachzuvollziehen sind. Für die Ankündigung von Käufen und Verkäufen haben wir ja eine allgemein anerkannte Regel: Heute ankündigen, morgen kaufen bzw. verkaufen. Die Häufigkeit von Updates bleibt jedem Betreuer überlassen mindestens einmal im Monat. Wie Musterdepots nutzen? Interessieren würde mich (als GLOB-Herausgeber), wie unsere Musterdepots genutzt werden. Ich rate davon ab, Musterdepots 1:1 nachzubilden. Sie haben möglicherweise eine andere Risikotoleranz als der Depot-Betreuer. Einige Positionen in Musterdepots haben eindeutig experimentellen Charakter wie aktuell das Gas-Zertifikat im Depot FA. Im Musterdepot können Sie sehen, wie das läuft, ohne eigenes Geld zu riskieren. Wenn der Betreuer seine Fehler gemacht hat, können Sie immer noch einsteigen. Oder Sie wissen, dass das ein Irrtum war. Nutzen können Sie ein Musterdepot, um aus den Fehlern des Betreuers zu lernen; ich habe manchmal den Eindruck, dass ich beim Depot FA die selben Fehler mehrfach mache. Sie können anhand eines Musterdepots abschätzen, welche Werkzeuge tauglich sind. Wenn zwei Drittel der Aktien im Depot FA Empfehlungen der Aktien-Analyse, des nebenwerte-insider und des Value- Investor sind, lässt die Entwicklung des Depots Rückschlüsse auf die Qualität dieser Publikationen zu. Das selbe gilt bezogen auf andere Werkzeuge für die Depots von Heinz Foerster und Berthold Schmahl. Das größte Problem beim Testen von Anlagestrategien dürfte der Zeit-Faktor sein. Das gilt auch für Musterdepots. 2 Der Zeit-Faktor Wenn Uwe Lang seine Börsensignale von 12/1997 bis 12/2005 testet und für diese von starker Volatilität geprägte Zeit auf stolze +422 % kommt, ist das von begrenzter Aussagekraft; in einem drögen Seitwärtsmarkt schmilzt der Vorsprung dieser Strategie schnell dahin. Wenn ein Autor eine unglückliche 20-Jahre-Distanz nimmt, kommt er zu irreführenden Aussagen. So sang Ende der 1990er Jahre ein Buch das Loblied auf Tech-Aktien und kam zu dem Ergebnis, dass Minen-Aktien mit die schlechtesten Aktien sind. Untersucht wurde dabei nur der Zeitraum 1980 bis 2000, als Rohstoffwerte tatsächlich schlecht liefen im Gegensatz zu heute. Die solidesten Ergebnisse gewinnt man, wenn Entwicklungen über 100 Jahre analysiert werden (z.b. Rohstoff-Zyklen oder die Bedeutung von Dividenden für die Performance des Dow Jones- Index). Das können natürlich nur Bücher liefern; entsprechend wertvoll sind solche Erkenntnisse. Bei Musterdepots sind fünf Jahre schon eine lange Zeit. Rainer Kromarek Uwe Langs Börsensignale Anleger wenden für Investitionsentscheidungen völlig unterschiedliche Methoden an. Fundamentalisten suchen attraktive Aktien, die möglichst unabhängig von Börsentrends steigen. Charttechniker schließen aus dem bisherigen Kursverlauf Annahmen für die Zukunft. Eine dritte Gruppe sind die Indikatoren-Analysten. Sie erforschen das ökonomische Umfeld der Aktienmärkte, um Signale für Ein- und Ausstieg zu finden. Uwe Lang, ein ehemaliger Pfarrer, gehört in Deutschland neben Thomas Gebert zu den Spezialisten auf diesem Gebiet. Uwe Lang, der den 14tägig erscheinenden Dienst Börsensignale herausgibt, wendet eine kombinierte Methode an, bei der er fünf Signale zu einem Signal für Ein- und Ausstieg verbindet: 1. Die Signale der Anleihezinsen: Im Gegensatz zu Thomas Gebert bestimmt Lang nicht den Trend der Zinsen für kurzfristige Anlagen, sondern für langlaufende Anleihen. Steigende Zinsen sind schlecht für Aktien, fallende Zinsen gut. 2. Die Signale des Ölpreises: Hat der Rohölpreis zuletzt ein Sechs-Wochen-Hoch gemeldet, ist das ein negatives Signal für die weltweiten Aktienmärkte, ein Sechs-Wochen-Tief ist positiv. 3. Die Signale des US-Dollars: Da ein starker US$ gut für Aktien ist, ein schwacher schlecht, löst ein 15-Wochen-Hoch des gegenüber dem US$ ein negatives Aktiensignal aus, ein 15-Wochen-Tief des gegenüber dem US$ ist positiv. 4. Der Saison-Trend: Der 16-Wochen-Zeitraum von 9. Juni bis 29. September war in den letzten zehn Jahren eine gefährliche Zeit für Aktien ein Verkaufssignal. 5. Die US-Indizes Nasdaq Composite und Dow Jones Utility: Verkaufssignal, wenn beide US-Indizes ein 18-Wochen-Tief gemeldet haben, Kaufsignal nach einem 13-Wochen-Hoch. Diese Einzelindikatoren werden zu einer kombinierten Methode, wenn man sie demokratisch abstimmen lässt, ob Hausse- oder Baisse-Signale überwiegen. Die Abstimmung kann so erfolgen, dass alle Signale gleich stark gewichtet werden. Man wird dann allerdings wegen der Kurzlebigkeit von Ölpreis und Dollarkurs relativ häufige Signalwechsel bekommen, was für mittelfristig orientierte Anleger unbefriedigend ist. Wer seine Aktien wegen der steuerlichen Spekulationsfrist ein Jahr halten will, sollte Öl, Dollar und Saison zu einem Signal zusammenfassen, das dann ebenso hoch gewichtet wird wie der Zins-Trend und die US-Indizes. Unter diesen drei Signalen gilt dann wieder der Mehrheitsentscheid. Uwe Lang veröffentlicht den jeweils aktuellen Stand seiner Börsensignale auf seiner Homepage (gekürzt aus Smart Investor, Nr. 2/2006)

3 Strategie: GLOB-Depots für Privatanleger Depot Fundamentale Analyse (FA); Start am mit EUR. Betreuer: Rainer Kromarek Stammdaten Kaufdaten / Verkaufsdaten Kurse vom Kursziel Ergebnis WKN Aktie Datum Stück Kurs Betrag Kurs Betrag 1 Jahr 2006 in % Bestand ABN4L1 AMN AMRO Zert. AMEX Gas , ,40 2, ,00 6 EUR -29, BASF , ,25 69, ,50 72 EUR 6, BHP Billiton , ,75 15, ,00 28 EUR 11, Bijou Brigitte , ,90 160, , EUR -30, Canadian Nat. Resources , ,06 40, ,00 70 EUR -18,05 A0EQW3 China Sun Bio-Chem , ,00 0, ,00 0,60 EUR -15, Cresud , ,85 13, ,00 15 EUR 49, EganaGoldpfeil , ,88 0, ,00 0,5 EUR 8, Einhell , ,59 52, ,00 80 EUR 22, Esprit Holdings , ,00 7, ,00 8 EUR 27,85 A0BLPP Heritage Oil , ,60 19, ,00 20 EUR 87, Macarthur Coal , ,50 2, ,00 5 EUR -16, Precious Woods , ,94 55, , EUR -21, Sino-Forest , ,60 4, ,00 5 EUR 26,88 A0HNBM SXR Uranium One , ,00 9, ,00 13 EUR 6, Woodside Petroleum , ,20 22, ,00 35 EUR -7,56 Summe Wertpapiere , ,50 Barbestand ,03 Depotwert ,53 10,62 Das Musterdepot Fundamentale Analyse wählt aus der GLOB-Aktienrangliste 12 Aktien hoher Qualität, die akzeptabel bewertet sind und auf Sicht von einem Jahr ein attraktives Aufwärtspotential erwarten lassen. Neben Unternehmensmeldungen werden auch charttechnische Aspekte berücksichtigt. In zwei Monaten 10 % aufgeholt Ende September lag das Depot FA bei einer Jahresperformance nahe null, Ende November bei + 10,62 %. Im November haben fast alle Depotwerte zugelegt allen voran die Aktien von Öl- und Gas-Firmen, mit denen in den letzten zwölf Monaten kaum Geld zu verdienen war. Zu berücksichtigen ist außerdem folgender Basiseffekt: Ich kaufe immer Positionen von ca Aktien, die ich schon länger im Bestand habe und die in der Vergangenheit stark gestiegen sind, machen heute ein wesentlich höheres Volumen aus als Extremfall Heritage Oil, gekauft am zu 8,964,60, heutiger Wert Wenn diese um 10 % steigen, schlägt das stärker zu Buche als bei einer Position. In meinem privaten Depot habe ich vor kurzem die Hälfte von Heritage Oil verkauft. Im Musterdepot kann ich das nicht, weil das Depot dadurch zu unübersichtlich würde. Raus aus den Zertifikaten Wegen Krankheit (Erkältung) konnte ich bei unserem Höchster Treffen im November nicht anwesend sein. Heinz Rau erläuterte, dass ich für 2007 zwei Änderungen plane. Ich möchte generell die Experimente mit Zertifikaten beenden. Am Beispiel des im Juni 2006 gekauften Zertifikats auf den Gaspreis in den USA konnten wir sehen, dass Zertifikate, die Rohstoffpreise abbilden, ihre Tücken haben. Man muss als Investor nicht nur beim Trend richtig liegen (Steigt der Preis oder fällt er?). Dazu kommen die Risiken, die sich aus den Gesetzmäßigkeiten des Futures-Marktes ergeben. Um den Preis abzubilden, kauft der Emittent des Zertifikates Futures-Kontrakte und rollt diese von Monat zu Monat. Bei diesem ständigen Kaufen und Verkaufen fallen, wenn man Pech hat, Verluste an ( Contango ), wenn man Glück hat, Gewinnne ( Backwardation ). Die Beschäftigung mit solchen Dingen ist vielleicht etwas für Zokker, ich habe keine Lust, mich damit zu beschäftigen. Ich werde das Zertifikat demnächst verkaufen. Da im Winter der Gaspreis steigt, habe ich keine Eile damit. Da ich viel Bargeld habe, kaufe ich am Puma. ( Aktie des Monats ). 3 Einfacher und transparenter Nach Diskussionen mit Stammtischteilnehmern möchte ich das Depot vereinfachen bzw. transparenter machen. Wenn ich Aktien kaufe, habe ich vorher irgendwo darüber gelesen. Oft folgen die Käufe Empfehlungen der Aktien-Analyse, des nebenwerte-insider oder des Value-Investor, einige Aktien habe ich auch selbst entdeckt. Ich möchte das Depot so vereinfachen bzw. transparenter machen, dass man den Käufen die jeweiligen Informationsquellen zuordnen kann, z.b. je vier Aktien von Aktien- Analyse, nebenwerte-insider und Value-Investor (wobei Überschneidungen möglich sind), dazu vier eigene Entdeckungen. Aktuell kann ich die Aktien im Depot wie folgt zuordnen: BASF: 4 Sterne bei der Aktien-Analyse BHP Billiton: 5 Sterne bei der Aktien-Analyse, außerdem empfohlen vom Value-Investor und von The Complete Investor in den USA Bijou Brigitte: 4 Sterne bei der Aktien-Analyse, eine der Fünf Aktien für 2006 des nebenwerte-insider Canadian Nat. Resources: habe ich entdeckt in den Depots des Münchner Investment-Clubs und des Börsenbriefs Smart Investor China Sun Bio-Chem: habe ich entdeckt in einer Reklamesendung des Börsenbriefs Emerging Markets Radar Cresud: habe ich entdeckt im Börsenbrief MakroStrategie EganaGoldpfeil: 5 Sterne bei der Aktien-Analyse, Empfehlung von Strategisches Investieren Hans Einhell: eine der 5 Aktien für 2005 des nebenwerteinsider Esprit Holdings: 5 Sterne bei der Aktien-Analyse Heritage Oil: habe ich entdeckt in einer Reklamesendung des Börsenbriefs Taipan Macarthur Coal: Empfehlung des Value-Investor Precious Woods: Empfehlung von Strategisches Investieren Sino-Forest: Empfehlung des Value-Investor Woodside Petroleum: entdeckt in einer Nachricht über BHP Billiton. Wie kann man das systematisieren? Rainer Kromarek

4 Strategie: GLOB-Depots für Privatanleger Verschiedene Depots im Performance-Vergleich GLOB-Musterdepot Welt für 2007 Im Jahr 2007 wird es von mir das Depot Welt als GLOB- Musterdepot geben. Parallel dazu führe ich elf Vergleichsdepots, die Sie auf meiner Homepage verfolgen könnnen. Performance-Test mit 12 Depots Es gibt zwei wesentliche Aspekte für den Aufbau eines Depots. Zum einen spielt die Wertpapier-Auswahl eine wesentliche Rolle und zum anderen der Timing-Aspekt wann ist man im Markt engagiert und wann nicht? Der Einfluß der Wertpapier-Auswahl soll im Jahr 2007 durch vier verschiedene Ansätze untersucht werden. Von jedem dieser vier Depots gibt es drei Varianten. Das Depot DAX zum Beispiel, das ausschließlich in das Dax-Zertifikat WKN der Deutschen Bank investiert, gibt es in den Varianten DAX-S (statisch), DAX-L (Ein- und Austieg nach Uwe Langs Börsensignalen, siehe Seite 2!) und DAX-G (Ein- und Ausstieg nach dem Gebert-Börsenindikator). Die Depots werden am ersten Freitag eines Monats überprüft, Änderungen würden dann zu Schlusskursen des folgenden Montags durchgeführt. Wertpapier-Auswahl nach vier Ansätzen Das Depot DAX investiert ausschließlich in das DAX-Zertifikat WKN der Deutschen Bank. Das Depot Select investiert gleichgewichtet in die zehn Aktien der Select- Rangliste mit den niedrigsten Rangnummern. Die Select- Rangliste enthält die 4+5-Sterne-Werte der Aktien-Analyse. In das Depot FRAC kommen gleichgewichtet die drei 4 TSI-Zertifikate WKN DB0TS1-3 der Deutschen Bank. Das Depot Welt schließlich enhält zu je 20 % des Depotvermögens die drei TSI-Zertifikate WKN DB0TS1-3 und zu je 10% die vier Werte der Welt-Rangliste mit den niedrigsten Rangnummern. Die Welt-Rangliste wird mit einer Filter-Batterie aus dem Gesamtbestand aller rund in Deutschland gehandelten Aktien herausgefiltert. Eine Aktie, die bei den Depots Select und Welt nicht mehr in den entsprechenden aktuellen Ranglisten auftaucht, wird gegen die Aktie mit der niedrigsten Rangnummer, die sich noch nicht im Depot befindet, ausgetauscht. Abgesehen von den DAX-Depots folgen alle Depots der RSL-Strategie von Dr. Levy. Denn die Ranglisten Select und Welt und auch die Aktien der Zertifikate auf HDAX (WKN DB0TS1-2) und Nasdaq (WKN DB0TS3) werden nach diesem Schema sortiert. In Hausse-Phasen hat sich diese RSL- Strategie hervorragend bewährt. Die einmal ausgewählten Werte können ohne Performance-Nachteile längere Zeit unverändert im Bestand bleiben. Unser altes Depot Select-statisch hat über zwei Jahre demonstriert, dass eine jährliche Anpassung der Depot-Zusammensetzung nach der jeweils aktuellen RSL-Rangliste keinen Performance-Nachteil gegenüber einer wöchentlichen Überprüfung aufweist. Die Timing-Strategie Alle zwölf Depots wurden am mit je aufgelegt. Die statischen Depots werden jeweils am ersten Börsentag eines Jahres wieder gleichgewichtet ausgerichtet, bei Select und Welt mit Werten (Fortsetzung Seite 5!)

5 Strategie: (Fortsetzung von Seite 4) entsprechend der Rangfolge der Rangliste zu diesem Zeitpunkt. Bei dem Depot DAX-S erübrigt sich das, da es ja auschließlich aus einem Zertifikat besteht. Auch das Depot DAX-G muss in seiner Zusammensetzung nie geändert werden, da es aus dem Merrill-Lynch-Zertifkat WKN ML0BDM besteht. Den Wechel zwischen Engagement und Bargeld bzw. 1-Monats-Euribor nimmt Merrill-Lynch bei diesem Zertikat automatisch vor. Erprobte Timing-Ansätze Es gibt bezüglich des Timings zwei seit Jahrzehnten erprobte Ansätze. Thomas Gebert bezieht sich mit seinem Gebert-Börsenindikator auf eine Kombination aus Zinsänderung, Inflationsraten-Änderung, Änderung des Dollar-Euro-Verhältnisses und der Jahreszeit. Uwe Lang berücksicht beim Lang- Indikator sogar fünf verschiedene Aspekte: Zins-Trend, Ölpreis-Trend, Euro-Dollar-Kurs, Jahreszeit und Trend des Aktienmarktes. Uwe Lang fasst diese fünf Aspekte für seine kombinierte Methode dann in die drei Gruppen Saison+Öl+Dollar, Kombination Dow Utility+Nasdaq und Zins-Trend zusammen, von denen dann die Mehrheit den Ausschlag gibt. Sowohl der Gebert- als auch der Lang-Indikator generieren im Durchschnitt alle sieben Monate ein Signal zum Einoder Ausstieg. Gebert ist seit Mai 2006 auf Baisse-Position, Lang war von April bis einschließlich September 2006 auf Baisse-Position und gibt seit Oktober 2006 ein Hausse-Signal. Entsprechend waren die Lang-Depots DAX-L, Select-L, FRAC-L und Welt-L von April bis September nicht engagiert, die Gebert-Depots DAX-G, Selct-G, FRAC-G und Welt- G sind seit Anfang Mai bis heute nicht im Markt investiert. Bei DAX-G ist das ML0BDM-Zertifikat von Merrill Lynch, das dem Gebert-Börsenindikator folgt, in Baisse-Zeiten im 1-Monats-Euribor investiert, die anderen dynamischen Depots halten dann Bargeld. Eine neue Zusammenstellung des Depot-Inhalts findet damit bei den dynamischen Depots praktisch nur statt, wenn der entsprechende Börsen- Indikator von Baisse (0) auf Hausse (1) springt. Zusammenfassung Die zwölf Depots sollen aufzeigen, wie sich unterschiedlich komplexe Anlagestrategien auf Dauer im Ergebnis auswirken. Um Entscheidungs-Willkür auszuschließen, folgen alle Ansätze dem beigefügtem Regelwerk Regeln (siehe Anlage!). Die Komplexität nimmt dabei vom DAX-Depot über Select-Depot und FRAC-Depot bis zum Welt-Depot zu. Bezüglich des Timings stehen die statischen Depots den dynamischen Depots gegenüber. Welcher der beiden dynamischen Timing-Ansätze besser ist, läßt sich möglicherweise erst nach Jahren klären. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2006 lassen bis jetzt als aufsteigende Reihenfolge Statisch nach Lang nach Gebert vermuten. Die Anlage Börsen-Indikatoren zeigt die Schwankungen der Timing-Signale 2006 auf. Der Chart Depot-Ergebnisse dokumentiert die kumulierten Monatsendergebnisse aller Depots von Januar bis November Die Performance- Übersicht Depots zeigt die Entwicklung der dynamischen Varianten GLOB-Depots für Privatanleger 5 Die Depots sind pflegeleicht, da die statischen Depots nur zum Jahreswechsel und die übrigen Depots nur bei einer Signal-Änderung des betreffenden Börsen-Indikators also im Durchschnitt alle sieben Monate Eingriffe erfordern. Die Ergebnisse werden in Zukunft in monatlichen Abständen veröffentlicht mein Musterdepot Welt in GLOB, die elf Vergleichsdepots in der Regel auf meiner Homepage wenn es etwas Besonderes zu berichten gibt, auch mal in GLOB. Denn es wäre zu aufwändig, alle zwölf Depots gleichzeitig jeden Monat in GLOB zu dokumentieren. Heinz Foerster

6 Strategie: GLOB-Depots für Privatanleger Depot Chance 2006/07 (CH); Start am mit EUR. Betreuer: Berthold Schmahl Stammdaten Kaufdaten / Verkaufsdaten Kurse vom Ergebnis WKN Aktie Datum Stück Kurs Betrag Kurs Betrag seit Bestand DAX BärZertifikat , ,00 6, ,50-21, Genco Resources , ,00 1, ,00 47, TECDAX BärZertifikat , ,00 3, ,00-13,68 Summe Wertpapiere , ,50 Barbestand 593,32 Depotwert , ,82-22, zum Vergleich: DAX , ,19 6,71 S&P , ,72 7, TecDax ,13 697,18-4,77 10 % Potenzial nach unten Deutsche Bank cuts U.S. growth estimate to 0 % - Die Deutsche Bank reduziert ihre Prognose für das Wachstum der USA im 4. Quartal 2006 auf 0 %. Diese Schlagzeile ging am 28. November über Washington (Quelle: Marketwatch) und niemand interessierte es, weil die Bullen gerade die US-Märkte wieder nach oben hieven wollten. Am Tag darauf wurde dann von der Deutschen Börse die folgende Nachricht veröffentlicht: DAX-Optimismus auf den höchsten Stand seit Erhebungsbeginn angestiegen 69 % bullisch, 19 % bärisch und 12 % neutral. Diese Nachrichten veranlassen mich an meinem negativen Szenario einer in Kürze bevorstehenden Korrektur festzuhalten. Am Chart (links) sehen Sie den Kursverlauf des Dow Jones im Verhältnis zum Mittelzufluss. Dieser ist stark abfallend, was auf eine starke Abwärtsbewegung hinweist. Wir können durchaus um mehr als 10 Prozent in den Märkten fallen. Auch der DAX (rechts) hat viel Platz nach unten und könnte die 6000 bald wieder von unten sehen (Charts: stockcharts.com). Nach erfolgter Korrektur werde ich meine Bärzertifikate verkaufen und voraussichtlich im Januar 2007 wieder in den Markt einsteigen. Berthold Schmahl 6

7 Gelesen, ausgewählt, kommentiert: die Presseschau Cisco legt kräftig zu Die Investoren machten Cisco Sytems zum Tagesgewinner an der Nasdaq, nachdem die Netzwerk-Firma im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 wieder einmal die Erwartungen übertroffen hatte. Die Aktie legte um 6 % zu und erreichte erstmals wieder das Kursniveau von Januar Der Gewinn je Aktie stieg von 25 Cent auf 31 Cent, der Umsatz legte auf 8,2 Mrd. US$ zu. Firmenchef John Chambers sagte, dass die Erlöse im aktuellen Quartal um 25 % über denen des Vorjahresquartals liegen dürften. Er erwartet Wachstum bei Switches und Routern, Ciscos traditionellem Kerngeschäft, aber auch bei dem Set-Top- Boxen-Hersteller Scientific Atlanta, der im November 2005 übernommen wurde. SmartMoney, Fazit: Unser Favorit von damals lebt noch. Dennoch war es richtig, Cisco-Aktien in den letzten Jahren nicht zu besitzen. Die Kursentwicklung war einfach zu schlecht obwohl das Unternehmen seit 2001 für 40 Mrd. US$ eigene Aktien zurückgekauft hat. Nach den guten Quartalszahlen hagelte es Kaufempfehlungen, wobei das Kursziel von Cisco auf 30 bis 35 US$ angehoben wurde (aktueller Kurs: ca. 27 US$). Mit einem KGV von 28,5 (TTM) und einem KUV von 5,5 ist die Aktie auch heute noch kein Schnäppchen, was sich durch das erwartete Wachstum von 25 % in diesem Jahr natürlich relativiert. Mit einer Nettogewinnmarge von 19,7 % und einer Eigenkapitalrendite von 23,2 % gehört Cisco zu den profitabelsten großen Unternehmen der Welt. Einige Analysten glauben an ein Comeback der Wachstums- Aktien im Jahr 2007, nachdem in den letzten Jahren Value -Titel vorne lagen. Vielleicht haben sie Recht. Viele ehemalige Value - Aktien sind mittlerweile ganz schön teuer. Eine Kali + Salz mit einem KGV von 17,3 (2006e) würden wir nicht kaufen. Expansion nach Plan China Sun Bio- Chem, der größte Hersteller von modifizierter Stärke in der VR China, legte Zahlen für das 3. Quartal 2006 vor. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 66,9 %; höhere Nachfrage führten zu höheren Volumina und höheren Cisco (3 Jahre): Der Chart seit 12/2003 erinnert an eine Achterbahnfahrt mit Trendwechsel nach oben. Chart: Onvista.de China Sun-Bio-Chem (1 Jahr): Bei 0,33-0,34 hat der Kurs eine stabile Unterstützung. Chart: Onvista.de Preisen. Der Brutto-Gewinn stieg im 3Q06 um 58 %, der Nettogewinn ging wegen Veränderungen bei der Bilanzierung um 2 % zurück. Das neue Tonnen-Ethanol-Werk (Ethanol für die Nahrungsmittelindustrie) ist fast fertiggestellt und nimmt demnächst den Probetrieb auf. Pressemitteilung, Fazit: Die Kursentwicklung unseres am gekauften Musterdepotwerts war bislang enttäuschend. China Sun Bio-Chem wächst eindrucksvoll, und das bei einem KGV der Aktie von 10 (2007e). Wir vermuten, dass die Investoren in Wartestellung sind, bis das Unternehmen vom Staat eine Lizenz zum Einstieg in die Ethanol-Produktion zur Substitution von Rohölprodukten erhält. Halten/kaufen! 7 Precious Woods ein spekulativer Kauf Für die Experten von BÖRSE am Sonntag ist die Aktie von Precious Woods ein spekulativer Kauf. Die Schweizer Gesellschaft verdiene ihr Geld mit Tropenholz aus der nachhaltigen Bewirtschaftung von Chart über 5 Jahre; unten: KGV Precious Woods (1 1/2 Jahre): Der Ausbruch aus dem Abwärtstrend scheint geschafft. Chart: Onvista.de Regenwäldern. Nachdem 2005 einige Sondereffekte zu bewältigen und hohe Verluste angefallen waren, scheine nun der Turnaround geschafft. Der Umsatz sei von Januar bis September von 11,2 auf 32,7 Mio. gestiegen. Darin würden sich die Akquisition der Handelsgesellschaft in Holland und des Holzschnitzel-Kraftwerks in Brasilien Ende 2005 widerspiegeln. Für das 4Q06 rechne die Konzernführung mit einem Gewinn, auch für das Gesamtejahr werde ein Gewinn in Aussicht gestellt. aktiencheck.de, Fazit: Ein Depot, das insgesamt in Ordnung ist, kann auch ein Sorgenkind wie Precious Woods ertragen. Die letzten Meldungen deuten darauf hin, dass sich die Geduld gelohnt hat. Aktie des Monats Puma Chart: Bigcharts.com; Bearbeitung: RK Stellen Sie sich vor, Sie sollten einem ängstlichen Menschen eine Aktie empfehlen (sofern das überhaupt möglich ist) kein Highflyer, sondern ein solides Investment, das zehn bis fünfzehn Prozent im Jahr bringen kann. Denken Sie mal darüber nach, diese Aufgabe ist nicht einfach. Eine Möglichkeit ist: Puma (WKN ). Die FTD sprach am mit Vorstandschef Jochen Zeitz über den bis 2010 laufenden Wachstumsplan. Danach soll der Umsatz von 2,4 Mrd. (2006e) auf 4 Mrd. steigen. Wachstumspotenzial sieht Zeitz vor allem in neuen Regionen: China, Lateinamerika und Asien insgesamt werden Wachstumsmärkte der Zukunft sein. Rechnet man die erstmals konsolidierten ehemaligen Lizenzpartner heraus, ist Puma 2006 organisch um 13 % gewachsen. Obwohl wegen Marketingausgaben zur Fußball-WM für 2006 mit einem leichten Gewinnrückgang zu rechnen ist, hatte Puma genug freien Cashflow, um 6,4 % der eigenen Aktien zurückzukaufen soll der Gewinn wieder um einen zweistelligen Prozentsatz steigen (von 16,50 /Aktie auf 19,90 /Aktie; Schätzungen von IBES). Damit errechnet sich für 2007 ein KGV von 14, was günstig ist. Wir kaufen Puma am für das Depot FA. Rang* fundamental* Charttechnik* 122 ( ) $$$ / $, $$$ / $% $$$ / $$, $$$ / $$ *Rangplatz auf GLOB-Rangliste bei Redaktionsschluß *fundamentale Einschätzung der Aktie; langfristig, kurzfristig (Chancen / Risiken) *Charttechnik der Aktie; langfristig, kurzfristig (Chancen / Risiken)

8 +++ Nachrichten ++ Börsenstammtische berichten +++ Stammtische feiern 10jähriges Bestehen Der Frankfurter Börsenstammtisch und der Frankfurter Aktien-Club die sich beide monatlich in Frankfurt-Höchst treffen feiern im März 2007 zehnjähriges Bestehen. Beide wurden als ein Stammtisch im März 1997 in Frankfurt gegründet und haben sich vor einigen Jahren in zwei Termine aufgespalten. Bei unseren Treffen im Dezember sollten wir besprechen, wie wir dieses Jubiläum feiern. Da wir auf unsere Geschichte durchaus auch stolz sein können, ist zu überlegen, ob wir zum Jubiläumstreffen im März 2007 Pressevertreter (FAZ, FR, Neue Presse, Handelsblatt, FTD) einladen. Änderungen im GLOB-Aktienkatalog Raus: Balda, WKN (nach wiederholt schlechten Nachrichten vom nebenwerte-insider zum Verkauf gestellt) Solar-Fabrik, WKN (eingetrübte Perspektiven) Rein: Tom Tom, WKN A0ET88 (Europas führender Hersteller von Auto-Navigationssystemen; Empfehlung der BHF-Bank) Impressum GLOB wird herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Aktien-Club Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Rainer Kromarek, Prießnitzstraße 17, Frankfurt am Main, Telefon 069 / ; Konto , Postbank Nürnberg, BLZ Mitarbeit: Heinz Foerster, Heinz Rau, GLOB versteht sich als Community zum Thema Aktien. GLOB erscheint als -Newsletter jeweils zum Monatsanfang und wird als PDF an die Abonnent/innen verschickt. GLOB wird ergänzt durch regelmäßige Aktualisierungen der Musterdepots und Ranglisten. GLOB-Abonnent/innen treffen sich an jedem dritten Mittwoch im Monat beim Frankfurter Aktien-Club (19 Uhr, Frankfurt, Restaurant Stadt Höchst, Hostatostraße 4). Rechtschreibung: GLOB folgt der neuen Rechtschreibung, soweit sie der Redaktion sinnvoll erscheint, und behält ansonsten die alte Rechtschreibung bei. Risiko-Hinweis: Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Totalverlust kommen. Wir arbeiten an GLOB mit großer Sorgfalt und verwenden Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit der in GLOB veröffentlichten Informationen kann allerdings nicht übernommen werden. 8 Termine für Börsianer Fr., 8. Dezember Frankfurt, Restaurant Stadt Höchst, Hostatostraße 4: Frankfurter Börsenstammtisch (2. Fr. im Monat; Kontakt: Volker Huss, Telefon / ) Di., 12. Dezember Frankfurt-Enkheim, Gaststätte Naxos, Triebstraße 7, Triebstraße 76: Zusammenkunft der Gesellschaft für Wertpapiersparen (GFW) Bergen-Enkheim (2. Di. im Monat; Kontakt: Peter Meixner, Telefon / ) Mi., 13. Dezember Darmstadt, Altes Hauptgebäude der Technischen Universität (S1/03/223), Hochschulstraße 3: Börsen-Team der Technischen Universität, Börse und Psychologie Ein Ausblick auf unsere Jahresprognose 2007, Dr. Dirk Daunheimer, Grüner Vermögensmanagement (bis jeden Mittwoch; Kontakt: Mi., 20. Dezember Frankfurt, Restaurant Stadt Höchst, Hostatostraße 4: Frankfurter Aktien-Club (jeden 3. Mi. im Monat; Kontakt: Heinz Foerster, Telefon / ) Darmstadt, Altes Hauptgebäude der Technischen Universität (S1/03/223), Hochschulstraße 3: Börsen-Team der Technischen Universität, Uhr Edelmetalle, Markus Unkels, Börsen-Team TU Darmstadt e.v.; Uhr Chart-Check, Georg Morgenthaler, Börsen-Team TU Darmstadt e.v. (bis jeden Mittwoch; Kontakt: Do., 28. Dezember Lokal und Termin bitte bei Klaus Gebhardt erfragen: Börsenstammtisch Mömbris (letzter Do. im Monat; Kontakt: Klaus Gebhardt, Telefon / ) Mi., 10. Januar Darmstadt, Altes Hauptgebäude der Technischen Universität (S1/03/223), Hochschulstraße 3: Börsen-Team der Technischen Universität, Zertifikate und Optionsscheine Einflussfaktoren während der Laufzeit, Christian Köker, HSBC Trinkaus & Burkhardtt (bis jeden Mittwoch; Kontakt: Fr., 12. Januar Frankfurt, Restaurant Stadt Höchst, Hostatostraße 4: Frankfurter Börsenstammtisch (2. Fr. im Monat; Kontakt: Volker Huss, Telefon / ) Mi., 17. Januar Frankfurt, Restaurant Stadt Höchst, Hostatostraße 4: Frankfurter Aktien-Club (jeden 3. Mi. im Monat; Kontakt: Heinz Foerster, Telefon / ) Darmstadt, Altes Hauptgebäude der Technischen Universität (S1/03/223), Hochschulstraße 3: Börsen-Team der Technischen Universität, Jahresausblick 2007 für Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen, Robert Rethfeld, Wellenreiter-Invest (bis jeden Mittwoch; Kontakt:

9 +++Abkürzungen, Erläuterungen, Fachbegriffe+++ Unsere Ranglisten Unsere Ranglisten haben aktuell 15 Spalten: 1. R = Rang (sortiert zunächst nach dem SF, dann nach dem UIF-Indikator, beides aus Platzgründen nicht angegeben) 2. Name = Name des Unternehmens, Fonds oder Zertifikates 3. WKN = Wertpapierkennnummer 4. B = Bestand in einem unserer Musterportfolios: B = BgB-Depot C = Depot Chance 2006 F = Depot Fundamentale Analyse E = Extrakt-Depot S = Select-Depot 5. Ld. = Land AA = Australien AK = Cayman-Inseln EA = Europa, Österreich EB = Europa, Belgien EC = Europa, Tschechien ED = Europa, Deutschland EE = Europa, Spanien EF = Europa, Frankreich EH = Europa, Ungarn EI = Europa, Italien EL = Europa, Luxemburg EN = Europa, Niederlande EO = Europa, Slowakei ER = Europa, Russland ES = Europa, Schweiz EU = Europa, Großbritannien EZ = Europa, Estland EY = Europa, Irland FC = China FH = Hongkong FI = Indien FJ = Japan FK = Korea FT = Thailand FZ = Israel KS = Südafrika LA = Lateinamerika, Argentinien LB = Lateinamerika, Brasilien LC = Lateinamerika, Chile NA = Nordamerika, USA NB = Nordamerika, Bermudas NC = Nordamerika, Kanada NM = Nordamerika, Mexiko SF = Finnland SN = Norwegen SS = Schweden UA = Ukraine 6. Br. = Branche AU = Automobile, Kraftfahrzeuge AZ = Automobilzulieferer BA = Bank BR = Brauerei BS = Bau, Steine BT = Biotechnologie CH = Chemie DN = Dienstleistungen EDD = EDV, Dienstleistungen EDH = EDV, Hardware EDS = EDV, Software EGE = Elektrogeräte / Elektronik EL = Elektro ES = Eisen, Stahl EX = Exploration FI = Finanzdienstleister FB = Flugzeugbau FOA = Aktienfonds FR = Freizeit GD = Gesundheit, Dienstleistungen GE = Getränke GO = Gold GU = Gummi HA = Handel HL = Halbleiter HP = Haushaltsprodukte HO = Holding HR = Handel, Restaurants IM = Immobilien IN = Internet INX = Indexzetrifikat IT = Informationstechnologie ITD = Informationstechnologie, Dienstleistungen KE = Keramik, Glas KO = Konsumgüter LF = Land- und Forstwirtschaft LG = Logistik LU = Luftfahrt MA = Maschinenbau ME = Medien MEF = Medien, Fernsehen MIL = Militärtechnik MK = Mischkonzern MT = Medizintechnik NA = Nahrungsmittel NE = Nichteisenmetalle OGM = Optische Geräte, Messtechnik PA = Papier PK = Pharma, Kosmetik OL = Öl und Gas RO = Rohstoffe SO = Sonstiges TC = Technologie TE = Textilien TF = Telefonie UM = Umwelttechnik VE = Verkehr VP = Verpackung VR = Versicherung VS = Versorger 7. KAT = Kategorie (Ratings der Aktien- Analyse und von Cortal Consors, bei Fonds die für Fonds bei Euro am Sonntag gebräuchlichen Abkürzungen) 8. KURS = Kurs in 9. BVI = Jahresperformance nach der Formel des Bundesverbandes für Investment und Asset Management 10. P06 = Performance bis heute 11. P05 = Performance bis heute 12. P04 = Performance bis heute 13. P03 = Performance bis heute 14. R200 = Performance im Durchschnitt der letzten 200 Börsentage / um wieviel % der Aktienkurs über oder unter der 200-Tage-Linie liegt S = halten (2; nur GLOB-Rangliste), kaufen (1), abwarten (0), verkaufen (-1) (Teilergebnis MAF = Moving Average nach Foerster) (Teilergebnis UIF = Universal-Indikator nach Foerster; GLOB-Rangliste) Aktien-Analyse Die Aktien-Analyse (ähnlich Cortal Consors) teilt die Aktien aus ihrem Katalog gemäß Normalverteilung in fünf Kategorien, wobei sowohl fundamentale wie auch technische Aspekte berücksichtigt werden. 5 Sterne = auf Sicht von 6 bis 12 Monaten weit überdurchschnittliche Kursentwicklung zu erwarten 4 Sterne = auf Sicht von 6 bis 12 Monaten überdurchschnittliche Kursentwicklung zu erwarten 3 Sterne = auf Sicht von 6 bis 12 Monaten durchschnittliche Kursentwicklung zu erwarten 2 Sterne = auf Sicht von 6 bis 12 Monaten unterdurchschnittliche Kursentwicklung zu erwarten 1 Stern = auf Sicht von 6 bis 12 Monaten weit unterdurchschnittliche Kursentwicklung zu erwarten A = höchste Sicherheitsstufe B = mittlere Sicherheitsstufe C = größtes Risiko

10 +++Abkürzungen, Erläuterungen, Fachbegriffe+++ In GLOB verwendete Abkürzungen und Begriffe AIM = Alternative Investment Market, der Neue Markt der Börse in London asset price inflation = Inflation bei Anlagegütern wie z.b. Immobilien oder Aktien BRIC-Staaten = Brasilien, Russland, Indien, China Chindia = China, Indien CEO = Chief Executive Officer (entspricht dem deutschen Vorstandsvorsitzenden) CFO = Chief Financial Officer (entspricht dem deutschen Finanzchef) Chairman of the Board = Vorsitzender des Verwaltungsrats eines US-Unternehmens (entspricht dem deutschen Aufsichtsratsvorsitzenden) CFD = Contract for difference (Differenzgeschäfte mit großem Hebel) commodities = Rohstoffe hard commodities = Industrierohstoffe (wie Öl, Gas oder Metalle) soft commodities = Agrar-Rohstoffe (wie Getreide, Speiseöle, Holz, Kaffee, Fleisch oder Lebendvieh) ETF = Exchange Traded Fund (börsengehandelter Fonds) FDA = Food and Drug Administration, Arzneimittel-Zulassungsbehörde der USA Gebert-Börsenindikator (seit Oktober 2006 Merrill Lynch Börsenindikator Deutschland) = ein von dem Börsenjournalisten Thomas Gebert entworfener Indikator für Hausse und Baisse am deutschen Aktienmarkt; wenn mindestens drei der Teilindikatoren Zins, Dollarkurs, Inflationsrate und Jahreszeit positiv / negativ sind, ist es Zeit, in deutsche Aktien ein- bzw. aus deutschen Aktien auszusteigen Hedge-Fonds = an keine gesetzlichen Reglementierungen gebundener Investment-Fonds Gentechnik + grüne Gentechnik = Gentechnik an Pflanzen (Landwirtschaft) + rote Gentechnik = Gentechnik an Tieren (Herstellung von Medikamenten) growth trap = Wachstumsfalle Die u.a. von Jeremy Siegel beschriebene Theorie besagt, dass Anleger in die Wachstumsfalle geraten, wenn sie in Branchen oder Länder mit starkem Wachstum investieren. Diese ziehen wegen ihrer Attraktivität so viele Wettbewerber an, dass zwar bei sinkenden Preisen die Umsätze stark steigen, die Gewinnmargen der Unternehmen aber leiden HV = Jahreshauptversammlung Holzpellets = zu kleinen Perlen gepresste Sägespäne, zermahlenes Abfallholz inverse Zinskurve = die Zinsen für kurz laufende Anleihen sind höher als die für Langläufer IPO = Initial Public Offering, deutsch: Neuemission Katalog = Auflistung von Aktien, Fonds u.ä., die für Anlageentscheidungen berücksichtigt werden können und deshalb beobachtet bzw. sortiert werden Kondratieff-Zyklen: ökonomische 50- Jahres-Zyklen, ausgelöst durch neue Erfindungen oder gesellschaftliche Veränderungen law of unintended consequences = ein Gesetz, das darauf hinweist, dass durch das Handeln von Organisationen (z.b. Regierungen) oft etwas anderes erreicht wird als beabsichtigt, manchmal sogar das Gegenteil Leer-Verkaufen = Verkauf einer Aktie, die man nicht besitzt Long-short-Strategien = Strategien, die versuchen, von einem geschickten Wechsel zwischen Kaufen ( long ) und Leer-Verkaufen ( short ) zu profitieren MRQ = most recent quarter (im letzten Quartal) Nasdaq = US-Technologiebörse NYSE = New York Stock Exchange Private Equity-Firmen = in der Regel nicht börsennotierte Firmen, die anderen Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung stellen Rangliste = Sortierung eines Katalogs (siehe oben!) nach vorher festgelegten Kriterien Ranking = Sortierung, z.b. von Aktien oder Fonds, nach vorher festgelegten Kriterien Rating = Einstufung von Anleihen, Aktien oder Fonds durch Finanzinstitute Realzins = Nominalzins minus Inflationsrate real return = inflationsbereinigter Ertrag stock screening = Filtern von Aktien nach bestimmten Kriterien auf Grundlage einer Datenbank tenbagger = Aktie, die sich in einem überschaubaren Zeitraum im Kurs verzehnfacht TSI-Zertifikate = nach Relative-Stärke- Kriterien gemanagte Trend-Signal- Indikator-Zertifikate, die von der Deutschen Bank in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Der Aktionär herausgegeben werden TSX = Toronto Stock Exchange, Börse von Toronto, Kanada TSX Venture Exchange = der Neue Markt von Toronto TTM = trailing 12 months (in den vergangenen vier Quartalen) volatil = schwankend Volatilität = Maßzahl für Kursausschläge, genannt Beta WKN = Wertpapier-Kenn-Nummer YTD = year to day, von Jahresanfang bis heute 10 Währungen 1 entspricht ungefähr... Argentinien: 3,8 Pesos Australien: 1,66 AU$ Brasilien: 2,63 R$ (Real) Großbritannien: 0,69 GB Hongkong: 9,6 HK$ Japan: 142 Kanada: 1,40 CAN$ Norwegen: 7,8 nkr Schweden: 9,33 skr Schweiz: 1,58 sfr Singapur: 1,97 S$ Südafrika: 7,65 Rand Südkorea: Won USA: 1,24 US$ (4/2006) Währungen im Internet: Gängige Abkürzungen aus der Rohstoff-Branche mcf: Thousand cubic feet (of gas), 1000 Kubikfuß (Gas) mmcf: Million cubic feet, Millionen Kubikfuß mmcf/d: Million cubic feet per day, Millionen Kubikfuß pro Tag bcf: Billion cubic feet, Milliarden Kubikfuß bcfe: Billion cubic feet of gas equivalent, Milliarden Kubikfuß Gasäquivalent tcf: Trillion cubic feet, Billionen Kubikfuß boe: Barrel of oil equivalent, Barrel Öl- Äquivalent bpd: Barrel pro Tag mboe: Thousand barrels of oil equivalent, tausend Barrel Öl-Äquivalent mboe/d: Thousand barrels of oil equivalent per day, tausend Barrel Öl- Äquivalent pro Tag mmboe: Million barrels of oil equivalent, Millionen Barrel Öl-Äquivalent mbbls: Thousand barrels, tausend Barrel mbbls/d: Thousand barrels per day, tausend Barrel pro Tag mmbbls: Million barrels, Millionen Barrel LNG: liquefied natural gas, verflüssigtes Erdgas Brent: Standard für Nordseeöl WTI: West Texas Intermediate, Standard für leichtes US-Rohöl pound: 454 Gramm Fonds-Kategorien ai = Aktien international ad = Aktien Deutschland aeu = Aktien Europa ala = Aktien Lateinamerika amn = Aktien Midcaps Nordamerika aost = Aktien Osteuropa aroh = Aktien Rohstoffe asx = Aktien Asien/Pazifik ohne Japan wird bei Bedarf erweitert, Hinweise an

11 +++Abkürzungen, Erläuterungen, Fachbegriffe+++ Begriffe der Aktienanalyse (oder: Wie eine Bilanz bzw. ein Geschäftsbericht zu lesen ist ; Dank an Wolfgang Böttger) Umsatz (sales, turnover, revenue) minus Waren-Leistungseinsatz (cost of goods) ergibt den Rohgewinn (gross profit) minus operative Kosten operative Ergebnis = Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA, earnings before interest, tax, depreciation and amortization) minus Abschreibungen und Absetzungen (depreciation and amortization) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT, earnings before interest and tax) minus Zinsen (interest) Vorsteuerergebnis (EBT = earnings before tax) minus Steuern (tax) ergibt den Reingewinn / Verlust (net income, net earnings / loss) geteilt durch Aktienzahl ergibt den Gewinn pro Aktie (EPS, earnings per share) Brutto-Gewinnmarge (gross margin) = Rohgewinn in % vom Umsatz operative Marge (operating profit margin) = operativer Gewinn in % vom Umsatz Nettogewinnmarge (net profit margin) = Nettogewinn in % vom Umsatz ROIC = return on invested capital, Ertrag auf das investierte Kapital Aktienkurs dividiert durch den Gewinn pro Aktie KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis (PER, price earnings ratio) den cash flow (Liquiditätszufluss; das Geld, das einem Unternehmen nach Bezahlung aller Kosten für Investitionen, Dividenden oder Aktienrückkäufe übrig bleibt) KCV = Kurs-Cashflow-Verhältnis (price to cash flow ratio) den Umsatz pro Aktie KUV = Kurs-Umsatz-Verhältnis (price to sales ratio) den Buchwert pro Aktie KBV = Kurs-Buchwert-Verhältnis (price to book value) Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) dividiert durch das Gewinnwachstum pro Jahr ergibt die PEG-Ratio = price-earnings-growth-ratio Börsenkapitalisierung, Marktkapitalisierung = Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien multipliziert mit dem Kurs (market capitalization) liquide Mittel pro Aktie (cash per share) Dividende in % vom Aktienkurs ergibt die Dividendenrendite (dividend yield) free cash flow (freier Cashflow; der Anteil des Cashflow, der nicht für betriebliche Zwecke wie z.b. Investitionen benötigt wird) in % vom Aktienkurs ergibt die free cashflow yield (ein deutsche Wort dafür ist uns nicht bekannt) 1Q04 = 1. Quartal Q04 = 1. bis 3. Quartal H04 = 1. Halbjahr 2004 FY = financial year; Geschäftsjahr 2004e = Schätzung für das Jahr 2004 guidance = Firmenprognose (Stand: 11/2006; wird ggf. erweitert) 11

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