Vor dem Kauf eines Computers müssen

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1 10 50 PLUS BEOBACHTER KOMPAKT 19/2007 COMPUTER Wofür brauchen Sie das eigentlich? Computer sind heute für viele längst unverzichtbare Helfer nicht nur in der Arbeitswelt. Um ein passendes Gerät zu finden, müssen Sie zunächst jedoch die wichtigste Frage beantworten: Was wollen Sie damit machen? Text: Christian Bachmann Vor dem Kauf eines Computers müssen Sie sich verschiedene Fragen stellen: Wie mobil wollen Sie sein? Welches Betriebssystem ist Ihnen angenehmer? Wie viel Speicher brauchen Sie? Zentral ist aber vor allem die Frage: Wofür brauchen Sie den Computer? PC oder Mac? Zunächst muss man sich entscheiden, welches Betriebssystem man bevorzugt: Für den Heimgebrauch bieten sich vor allem Windows von Microsoft (kurz: PC) oder OS X von Apple (kurz: Mac) an. Apple hat sich über Jahrzehnte eine eingeschworene Fangemeinde geschaffen, die Firma setzt auf Design und einfache Bedienung, Apple-Geräte sind aber im Vergleich noch immer teurer. Deutlicher Marktführer ist Microsoft, mit rund 95 Prozent aller installierten Betriebssysteme. Vor rund zehn Jahren hatte Apple deutliche Vorteile betreffend Benutzerfreundlichkeit, heute liegen die Systeme etwa gleichauf beide versprechen «Plug and play», zu Deutsch: einfach anschliessen und los legen. Mobil oder fest? Desktop-Systeme, also Computer mit externem Bildschirm, die fix am Arbeitsplatz installiert werden, sind im Preis-Leistungs-Verhältnis immer günstiger: mehr Rechenleistung, mehr Speicherkapazität, mehr Ausbaumöglichkeiten für weniger Geld. Der Nachteil: Sie sind in der Regel fix montiert mit Rechner, Bildschirm, Tastatur und Maus. Wer seinen Computer hingegen überallhin mitnehmen möchte, sollte sich für ein Laptop-Modell entscheiden (auch Notebook genannt). Laptops sind mobil, meist mit integrierter Karte für den kabellosen Internetzugriff (siehe auch «WLAN: Ohne Kabelsalat ins Internet», Seite 18). Dafür sind sie teurer, weil die verarbeiteten Komponenten kleiner sind. Geschwindigkeit: Rechengeschwindigkeit ist heute der teuerste Faktor an einem Computersystem je höher der Prozessortakt, desto schneller die Rechenkapazität. +++OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TERABYTE+++DVD+++BACKUP+++MP3 ++MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TERABYTE+++DVD+++BACKUP LATTE++++MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TERABYTE+++DVD++ ++FESTPLATTE++++MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TERABYTE+ KKARTE+++FESTPLATTE++++MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TER ++GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++++MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTO +++MP3+++GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++++MAUS+++OSX+++WINDOWS+ Kleine Wunderkiste: Am PC BACKUP+++MP3+++GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++++MAUS+++OSX+++W lassen sich Bilder bearbeiten, +DVD+++BACKUP+++MP3+++GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++++MAUS+++ Fotoalben anlegen oder alte LPs in die Zukunft retten. ABYTE+++DVD+++BACKUP+++MP3+++GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++++M Backup: Sichern Sie Ihre Daten Damit Ihre Daten sicher aufbewahrt sind, sollten Sie von Zeit zu Zeit ein sogenanntes Backup machen. Wenn Sie zum Beispiel die digitalen Fotos Ihrer Familie oder Ihre Korrespondenz mit Bekannten nur auf Ihrer Festplatte ablegen, riskieren Sie, dass diese Daten für immer verlorengehen: Ein Kurzschluss im Computer, ein irreparabler Schaden an der Festplatte, und das Geburtstagsfest Ihres Enkels lebt nur noch in Ihrer Erinnerung. Damit das nicht geschieht, müssen alle wichtigen Daten und Dokumente extern gespeichert werden. Dazu bieten sich die beiden folgenden Varianten an: w Externe Festplatte: Sie können die Daten auf einer externen Festplatte speichern; 100 Gigabyte Speicher sind heute ab rund 150 Franken zu bekommen. w CD oder DVD: Sie können Ihre Dokumente und Bilder auch auf mobile Datenträger wie CD (compact disc) oder DVD (digital versatile disc) auslagern. Achten Sie beim Kauf eines Computersystems darauf, dass es einen DVD-Brenner hat. Auf einer DVD können Sie viel mehr Daten speichern als auf einer CD. Korrekt und regelmässig durchgeführte Backups bewahren Sie davor, Daten endgültig zu verlieren. Die Backup-Discs sollten bei Zimmertemperatur an einem trockenen, dunklen Ort gelagert werden. Es gibt noch keine Langzeiterfahrungen, über welche Dauer sich CDs und DVDs wirklich erhalten lassen man geht heute von rund 30 Jahren aus.

2 50 PLUS BEOBACHTER KOMPAKT 19/ GRAFIKKARTE+++FESTPLATTE++ P+++MP3+++GRAFIKKARTE+++FESTP ++BACKUP+++MP3+++GRAFIKKARTE+ ++DVD+++BACKUP+++MP3+++GRAFI RABYTE+++DVD+++BACKUP+++MP3+ OP+++TERABYTE+++DVD+++BACKUP +++LAPTOP+++TERABYTE+++DVD+++ WINDOWS+++LAPTOP+++TERABYTE++ +OSX+++WINDOWS+++LAPTOP+++TER MAUS+++OSX+++WINDOWS+++LAPTO Die meisten Desktop-Modelle haben Prozessoren mit einer Taktrate um drei Gigabyte, Laptops eher um zwei Gigabyte. Doch es ist nicht nur allenfalls fehlende Prozessor geschwindigkeit, die Wartezeiten verursacht: Die Geschwindigkeit der Internetverbindung oder der Grafikkarte ist ebenfalls wichtig für flottes oder flaues Arbeiten am Computer. Darstellung: Grafikkarten übernehmen die Aufgabe, alles am Bildschirm anzuzeigen. Das wird vor allem dann wichtig, wenn es um rechenintensive Bilder in Computerspielen oder um Inhalte aus dem Internet geht. Normalerweise bezieht die Grafikkarte ihren Rechenspeicher vom Computer, doch es gibt auch Karten, die einen eigenen ausgelagerten Speicher haben. Solche Modelle arbeiten viel schneller als herkömm liche. Die bekanntesten Hersteller heissen hier Nvidia oder ATI, Speichergrössen von 128 Megabyte oder 256 Megabyte liefern bereits ausreichend schnelle Grafiken. Diese Grafikkarten gibt es für Desktop- wie auch Laptop-Modelle. Wem Grafik wichtig ist zum Beispiel für Spiele beziehungsweise Bild- oder Videobearbeitung, der sollte sich unbedingt für einen ausgelagerten Grafikspeicher entscheiden. Speicher: Es sind zwei Speicherarten zu unterscheiden: die Speichergrösse der Festplatte und der Arbeitsspeicher (RAM). Auf dem Festplattenspeicher werden alle Programme und relevanten, statischen Daten abgelegt; die Grösse beginnt heute bei rund 100 Gigabyte für Desktop-Modelle und etwa der Hälfte für Laptops. Festplat- Musik: Neue CDs aus alten Platten ILLUSTRATION: DANIELA RÜTIMANN Haben Sie alte Langspielplatten oder Musikkassetten Ihrer Lieblingsinterpreten, die Sie gern ins digitale Zeitalter retten würden? Mit Hilfe des Computers und eines CD-Brenners können Sie alte LPs und Kassetten in die digitale Welt retten und künftig als CD oder MP3- Datei sogar unterwegs hören. Dafür gehen Sie wie folgt vor: w In Ihrem Computer muss eine Soundkarte eingebaut sein. Ob das so ist, erfahren Sie in der Gebrauchsanweisung Ihres Computers. Wenn Sie Ihren Computer nach dem Jahr 2000 gekauft haben, ist ziemlich sicher eine Soundkarte eingebaut. Andernfalls können Sie im Fachhandel eine einbauen lassen. w Prüfen Sie an Ihrer Stereoanlage, ob sie Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte hat (hinten am Gerät). Diese Signalausgänge sind als «Line» bezeichnet und haben je zwei Buchsen (rot und weiss). Es handelt sich um sogenannte Cinchstecker. Wenn Ihr Gerät keine solchen Ausgänge bietet, tut es als Notlösung auch die Kopfhörerbuchse. w Im Computergeschäft fragen Sie nach einem Kabel, mit dem Sie Tonsignale in Ihren Computer führen können. Dabei ist wichtig, über welche Stecker der Ton in Ihren Computer kommt: Bei den meisten Computern ist das am einfachsten möglich über die Mikrophon/Kopfhörer-Buchse. Diese ist ent sprechend markiert und heisst Klinkenstecker. Sie müssen dem Verkäufer also zum Beispiel angeben: von den Cinchsteckern (Stereo anlage) in die Klinkenbuchse (Computer). Lassen Sie sich von einem fachkundigen Verkäufer beraten. Solche Kabel erhalten Sie (für PC oder Mac) für unter 50 Franken. w Ist die Stereoanlage mit dem Computer verbunden, brauchen Sie ein Computerprogramm, mit dem Sie das Signal aus der Stereoanlage aufnehmen können. Diese Programme sind entweder schon mit Ihrer Betriebssoftware auf dem Computer installiert, oder Sie suchen im Internet nach einem Programm (zum Beispiel Audacity für Mac, Alive für PC). Die meisten dieser Programme bieten auch die Möglichkeit, beim Aufnehmen Kratzgeräusche von der Tonquelle zu minimieren. w Nachdem Sie Ihre alten Tonträger auf diesem Weg mit dem Computer aufgenommen (und also digitalisiert) haben, müssen Sie nur noch entscheiden, in welchem Format Sie die neue Musikdatei abspeichern etwa als MP3-Datei. Oder Sie brennen eine CD. Michael Perricone

3 12 50 PLUS BEOBACHTER KOMPAKT 19/2007 Bits und Bytes: So rechnet Ihr Computer Das Bit ist die kleinste Recheneinheit eines Computersystems. Der Begriff ist ein Zusammenzug aus «binary» (binär) und «digit» (Ziffer). Er wird dem amerikanischen Mathematiker John Wilder Tukey zugeschrieben und stammt aus den 1940er Jahren. Ein Bit ist die kleinste darstellbare Datenmenge, sie kann zwei Zustände speichern: 0 oder 1, an oder aus, wahr oder falsch. Ein Byte wiederum besteht meist aus acht Bits. Mit einem Byte kann man ein Zeichen speichern: eine Zahl, einen Buchstaben, ein Sonderzeichen. Kurz: Jedes am Computer geschriebene Zeichen umfasst zirka ein Byte Zeichen ergeben ein Kilobyte (KB), das entspricht rund einer halben A4-Seite Text. Ein Megabyte (MB) entspricht 1000 KB oder rund 500 A4-Seiten Text. Und ein Gigabyte (GB), also 1000 MB, sind bereits eine halbe Million Seiten. Heutige Festplattenlaufwerke haben eine Kapazität ab 100 GB. Auf jedem handelsüblichen Computer liesse sich heute also mindestens die Menge von 50 Millionen A4-Seiten speichern das entspräche mehr als Büchern à 500 Seiten. Modernste Grossrechner können sogar mit Kapazitäten von Dutzenden von Terabytes (1000 GB) arbeiten. tenspeicher ist heute sehr günstig nachzurüsten, etwa mit zusätzlichen internen oder externen Festplatten. Der Arbeitsspeicher hingegen stellt den Programmen während der Arbeit Speicher zur Verfügung er ist so etwas wie das Kurzzeitgedächtnis des Computers. Ein grosser Arbeitsspeicher garantiert schnelles, reibungsloses Arbeiten. Ein neues System sollte heute rund ein Gigabyte Arbeitsspeicher anbieten, sonst könnte der Computer bald zu langsam werden. Die Nachrüstung von Arbeitsspeicher ist auch möglich, aber wesentlich teurer. Einsteigergerät oder Luxusklasse? Grundsätzlich gilt bei der Wahl eines Computers: Je aufwendiger die Programme sind, die Sie benutzen wollen, desto leistungs fähiger sollte das Gerät sein. Wer den Computer vor allem braucht, um s zu schreiben und ein bisschen im Internet zu surfen, braucht weniger ausgefeilte Technik als jemand, der Bilder oder Videos bearbeiten möchte n Vital mit Sorgt für Wohlbefinden von Körper und Geist ab 50. Pharmaton Vital (Geriavit Pharmaton) enthält eine ausgewogene Kombination an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, sowie den standardisierten Ginseng-Extrakt G115 speziell geeignet für Ihre besten Jahre ab 50. Bei mangelnder körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Hersteller: Pharmaton SA, Lugano. Auslieferer: Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH SIE SPÜREN DEN UNTERSCHIED.

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