Wie versteht man die Tabellen zum Schallgutachten?

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1 Wie versteht man die Tabellen zum Schallgutachten?

2 Wie versteht man die Tabellen zum Schallgutachten?

3 Immissionen? Immission: Die Einwirkung von Schall auf einen Ort. Die lokale physikalische Auswirkung des Geräusches ist der an diesem Ort vorhandene Schalldruck. Die Schallimmission ist abhängig von der Schallemission und der Schallausbreitung. Zur quantitativen Beschreibung der Schallimmission im Rahmen des Lärmschutzes dient der Schallimmissionspegel. Unter anderem in der 16., 18. und 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BISchV) zum Bundes-Immissionsschutzgesetz sind Grenzwerte für die Schallimmission unterschiedlicher Schallquellen festgelegt. 3

4 Was wird im Schallgutachten untersucht? Immissionsberechnungen Stadtbahn (wesentliche Änderung) - Fassadenseiten d.h. Stadtbahnpegel an den Gebäudeseiten mit den einzelnen Etagen - Außenwohnbereiche d.h. Stadtbahnpegel bei Aufenthalt im Freien (Balkone, Terassen etc.) Immissionsberechnungen Straßen (wesentliche Änderung) - Fassadenseiten d.h. Straßenpegel an den Gebäudeseiten mit den einzelnen Etagen - Außenwohnbereiche d.h. Straßenpegel bei Aufenthalt im Freien (Balkone, Terassen etc.) 4

5 Wie wird das Schallgutachten erstellt? Das Gutachten wird von einem/einer unabhängigem Gutachter/in erstellt Die Ermittlung der Schienen- und Verkehrslärmimmissionen erfolgt rein rechnerisch entsprechend den Richtlinien der RLS-90 und der SCHALL 03. Diese Rechenverfahren werden im zertifizierten Rechenprogramm SoundPLAN programmiert. Hierbei werden alle für die Ausbreitungsrechnung wesentlichen Streckenabschnitte, Böschungskanten und Höheninformationen aufgenommen. Das Rechenverfahren arbeitet nach dem sog. Suchstrahlverfahren, die Abschnitts-berechnung erfolgt in 1 -Schritten Die Immissionsorte, die zur Pegeldarstellung der Immissionsbelastung einzelner Fassadenpunkte (an der vorhandenen Bebauung) erfolgen, berücksichtigen den tatsächlichen Winkelbereich des Schalleintrages (i.d.r. 180 ) 5

6 16. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) Unter 1, Abs. 1, (Anwendungsbereich), ist festgelegt, dass die 16. BImSchV nur für den Bau oder die wesentliche Änderung von öffentlichen Straßen und Schienenwegen gilt. Der 1, Abs. 2, definiert den Begriff wesentliche Änderung 6

7 Die Änderung ist wesentlich, wenn: 1. eine Straße um einen oder mehrere durchgehende Fahrstreifen für den oder Kfz-Verkehr oder ein Schienenweg um ein oder mehrere durchgehende Gleise baulich erweitert wird Bei Neubauten 2. Durch einen erheblichen baulichen Eingriff der Beurteilungspegel des von dem zu verändernden Verkehrsweg ausgehenden Verkehrslärms um mindestens 3 db(a) oder auf mindestens 70 db(a) am Tag oder auf 60 db(a) in der Nacht erhöht wird. Bei Änderung von bestehenden Verkehrswegen 7

8 Ein Beispiel: Darstellung zum Bebauungsplan Die geltenden Gebietsausweisungen werden den rechtsverbindlichen Bebauungsplänen der Landeshauptstadt Hannover entnommen. Unterscheidung in: Mischgebiete (MI) Wohngebiete (W) Gewerbegebiete (G) etc. 8

9 Die Immissionsgrenzwerte (IGW) sind unter 2 der 16. BISchV wie folgt festgelegt: Gebiet Tag Nacht an Krankenhäuser, Schulen, Kur-und Altenheime in reinen und allg. Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten in Kerngebieten, Dorf- und Mischgebieten In Gewerbegebieten und Industriegebieten 57 db (A) 47 db (A) 59 db (A) 49 db (A) 64 db (A) 54 db (A) 69 db (A) 59 db (A) 9

10 Ein Beispiel: Prognose-Nullfall (vor dem Bau) 10

11 Ein Beispiel: Prognose-Fall (nach dem Bau) 11

12 Immissionsberechnungen Straßen Ansprüche aus baulicher Veränderung, Fassadenseiten Laut der Immissionsberechnung für Straßenverkehr ergibt sich für das Gebäude 70 folgendes: I-Ort 70 A, B kein Anspruch d. Grunde nach I-Ort 70 C Anspruch d. Grunde nach Laut der Immissionsberechnung für den Schienenverkehr ergibt sich für das Gebäude (I-Ort) 70 mit den Fassadenpunkten A, B und C kein Anspruch dem Grunde nach auf Schallschutz. Die Erläuterung entfällt daher an dieser Stelle. d.h. Ansprüche dem Grunde nach auf Schallschutz sind der baulichen Veränderung des Straßenverkehrsweges geschuldet und nicht dem Schienenverkehr anzulasten. 12

13 Begrifflichkeiten in den Tabellen Gebiet IGW-T/N P-0 T/N-oLS P T/N-oLS Diff. T/N-oLS A. T/N 3 A. T/N 70/60 MI (= Mischgebiet) Immissionsgrenzwert, tags/nachts d.h. für Mischgebiete gelten Grenzwerte von: 64 db (A) tags/ 54 db(a) nachts Beurteilungspegel im Prognose-Nullfall, tags/nachts d.h. Wie laut ist es bereits vor dem Bau? Beurteilungspegel im Prognose-Fall (ohne aktiven Schallschutz) tags/nachts d.h. Wie laut wird es nach dem Bau sein? Pegeldifferenz zwischen Prognose-Nullfall und Prognose-Fall ohne aktiven Schallschutz tags/nachts d.h. Um wie viel db (A) wird es nach dem Bau lauter oder leiser? Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen (dem Grunde nach) durch Pegelerhöhung 3 db (A), tags/nachts d.h. besteht Anspruch nach 1, Abs. 2, wesentliche Änderung durch einen erheblichen baulichen Eingriff durch Erhöhung des Beurteilungspegel des von dem zu verändernden Verkehrsweg ausgehenden Verkehrslärms um mindestens 3 db(a)? Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen (dem Grunde nach), durch Pegelerhöhung 70/60 db (A), tags/nachts d.h. besteht Anspruch nach 1, Abs. 2, wesentliche Änderung durch einen erheblichen baulichen Eingriff durch Erhöhung des Beurteilungspegel des von dem zu verändernden Verkehrsweg ausgehenden Verkehrslärms auf mindestens 70 db(a) am Tag oder auf 60 db(a) in der Nacht Oder: liegt vor dem Bau der Beurteilungspegel bereits über 70/60 db (A)? 13

14 Prognose-Fall am Bsp. I-Ort 70 A, B, C I-Ort 70 A, B kein Anspruch d. Grunde nach I-Ort 70 C kein Anspruch d. Grunde nach 14

15 Warum hat der I-Ort 70 A, B kein Anspruch d. Grunde nach? vor dem Bau nach dem Bau Der Immissions-Ort (I-Ort) 70-A wird in den Etagen EG bis 5.OG lediglich am Tag (t) genutzt. Lt. Bebauungsplan (B-Plan) befindet sich das Gebäude in einem Mischgebiet (MI). Lt. 2 der 16. BISchV gelten für Mischgebiete die Immissionsgrenzwerte von 64 db (A) am Tag (T) und 54 db (A) in der Nacht (N). Da hier nur eine Tagesnutzung vorliegt, entfällt die Spalte IGW-N (Immissionsgrenzwert für nachts). Bei Nachtnutzung ist der entsprechende IGW für nachts eingetragen. Mit der Spalte P-0 T/N-oLS erhält man die Info Wie laut es bereits vor dem Bau ist getrennt für tags und nachts Mit der Spalte P T/N-oLS erhält man die Info, Wie laut es nach dem Bau sein wird ohne aktive Schallschutzmaßnahmen 15

16 Warum hat der I-Ort 70 A, B kein Anspruch d. Grunde nach? vor dem Bau nach dem Bau leiser oder lauter? Mit Blick in die Spalte Diff. T/N-oLS erhält man die Auskunft, um wie viel db (A) es nach dem Bau lauter oder leiser wird Anschließend werden die Spalten 9 mit der Spalte 8 verglichen: Frage: Besteht Anspruch nach 1, Abs. 2, wesentliche Änderung durch einen erheblichen baulichen Eingriff durch Erhöhung des Beurteilungspegel des von dem zu verändernden Verkehrsweg ausgehenden Verkehrslärms um mindestens 3 db(a)? Antwort: nein, da sich lediglich Steigerungen von max. 1 db (A) ergeben Dann vergleicht man die Spalte 7 mit der Spalte 10: Frage: Besteht Anspruch nach 1, Abs. 2,durch Erhöhung des Verkehrslärms auf mindestens 70 db(a) am Tag oder auf 60 db(a) in der Nacht? Antwort: nein, die Beurteilungspegel liegen für tags unter dem Grenzwert von 70 db (A) Kein Anspruch dem Grunde nach! 16

17 Warum hat der I-Ort 70-C Anspruch d. Grunde nach? vor dem Bau nach dem Bau leiser oder lauter? Der Immissions-Ort (I-Ort) 70-A wird in den Etagen EG bis 5.OG auch nur am Tag (t) genutzt. Es gelten die gleichen Immissionsgrenzwerte (64 db (A) Tag /54 db (A) Nacht). Auch hier entfällt die Spalte IGW-N, da lediglich eine Tagesnutzung vorliegt. Spalte 6 P-0 T/N-oLS: Wie laut ist es bereits vor dem Bau? getrennt für tags und nachts Spalte 7 P T/N-oLS: Wie laut ist es nach dem Bau? Spalte 8 Diff. T/N-oLS gibt an, um wie viel db (A) es nach dem Bau lauter oder leiser wird Vergleich der Spalte 9 mit der Spalte 8 : hier: nein, da sich lediglich Steigerungen von max. 1,3 db (A) ergeben Vergleich der Spalte 7 mit der Spalte 10: hier: ja, die Beurteilungspegel liegen für tags über dem Grenzwert von 70 db (A) und lagen bereits vor dem Bau über 70 db (A) Anspruch dem Grunde nach! 17

18 Warum wird der Summenpegel im Gutachten mit aufgeführt? Berechnung des Summenpegels (Stadtbahn, Straßen) für den Prognose- Nullfall und den Prognose-Fall - für Fassadenseiten - für Außenwohnbereiche d.h. um wie viel db(a) wird es insgesamt durch den Stadtbahn- und Straßenlärm lauter oder leiser nach dem Bau (Prognose-Fall)? Die Darstellung des Summenpegels erfolgt nur nachrichtlich. d.h es ergeben sich aus dieser Berechnung keine Ansprüche dem Grunde nach auf Schallschutz 18

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