Frische Brise aus Brüssel Europa steckt in der Krise großartige Zeiten für Journalisten, meint POLITICO-Macher Matthew Kaminski

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1 Das Magazin für die Axel-Springer-Familie #1/2016 Mathias Döpfner im Interview Geldverdienen ist kein Selbstzweck Spitzen- reiter 30 Jahre AUTO BILD Frische Brise aus Brüssel Europa steckt in der Krise großartige Zeiten für Journalisten, meint POLITICO-Macher Matthew Kaminski

2 KOLLEGEN- RABATT 90 Belvilla, übrigens Teil der Axel-Springer-Familie, bietet Ihnen Ferienhäuser zum Wohlfühlen zum Beispiel in der sonnigen Toskana. RABATT-CODE * BELAS (kostenlos) Mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Ferienhaus-Vermittlung In 24 Ländern über Feriendomizile Hohe Kundenzufriedenheit in Bewertungen * Buchung bis zum mit Anreise bis zum , Ihr Rabatt-Code ist auf alle Buchungen bei Belvilla anwendbar. Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gutscheinwerts besteht BR BV, Postfach 2051, 5600 CB Eindhoven, Niederlande.

3 Liebe Leserin, lieber Leser, Tim Tolsdorff Redaktionsleiter Wir machen inside.mag für Sie! Die Redaktion freut sich über Ideen, Anregungen, Lob und Kritik: Leserhotline: am 3. März fand in Berlin die Bilanzpressekonferenz von Axel Springer statt. Der Vorstand präsentierte überzeugende Zahlen, die nicht nur Wachstum und Erfolg des Unternehmens, sondern auch dessen fortschreitende Digitalisierung dokumentierten. Doch prägte ein weiteres Großthema die vergangenen Wochen: Was sind die fundamentalen Werte unseres Unternehmens in Zeiten von Flüchtlingskrise, islamistischem Terror und erstarkendem Nationalismus in Europa? Mathias Döpfner gab auf dem Editorial & Management Summit, der am 19. Februar nicht zufällig in Paris stattfand, eine deutliche Antwort: Die Verteidigung der Freiheit gibt Axel Springer seine Daseinsberechtigung. Wir berichten ausführlich über den Summit und stellen die neu formulierten internationalen Essen tials für den gesamten Verlag vor. Die Unternehmenskultur ist auch ein Thema im großen Interview, das inside.mag für diese Ausgabe mit Döpfner führte. Die Kultur einer ganzen Generation hat Mark Zuckerberg geprägt. Der innovative Geist und die Fähigkeit des Facebook -Gründers, ganze Märkte zu schaffen, bilden bis heute die Grundlage dafür, dass sich sein Unternehmen zu einem der wertvollsten weltweit entwickeln konnte. Diese Kombination und sein gesellschaftliches Engagement machen ihn auch zum idealen Preisträger für den ersten Axel Springer Award, mit dem er am 25. Februar in Berlin ausgezeichnet wurde. Details des außer gewöhnlichen Abends finden Sie in unserer Reportage. Ach ja: Zuckerberg hat bekanntlich ein Faible für die virtuelle Realität. Dieser technologische Megatrend hat auch Axel Springer erfasst im Heft lesen Sie mehr darüber. Dass es Mut erfordert, für die Freiheit einzustehen, weiß unser United Artist Matthew Kaminski. Seine Kindheit verbrachte er im kommunistischen Polen, sein Vater war gegen die herrschende Ideologie eingestellt. Trotz Emigration in die USA ließ ihn die Alte Welt nie los. Seit Anfang 2015 baut der vielfach ausgezeichnete Journalist als Executive Editor POLITICO Europe mit auf. Über die politische und gesellschaftliche Krisenstimmung in Europa sagt er: Für uns Journalisten ist es eine großartige Zeit. Kaminskis zeitweiser Lebensmittelpunkt, die USA, stehen spätestens seit der Übernahme von BUSINESS INSIDER im Fokus der unternehmerischen Ambitionen von Axel Springer. Wir analysieren, welcher Strategie der Verlag bei der US-Expansion folgt, und stellen die Marken in Übersee vor. Außerdem im Heft: 30 Jahre AUTO BILD, ein kompaktes Porträt des Lifestyle-Portals Thrillist und alles Wissenswerte über Native Advertising. Last but not least noch ein heißer Premieren-Tipp! Pünktlich zum Erscheinen dieser Ausgabe von inside.mag am 18. März schickt die Redaktion erstmals ein neues Angebot auf die digitale Reise: inside.wrap. Der Newsletter liefert jeden Freitag die Highlights der vergangenen Woche aus der bunten Axel-Springer-Familie kompakt, unterhaltsam und in englischer Sprache. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihr Tim Tolsdorff 1/

4 Inhalt Mathias Döpfner im interview 08 Von A wie Aktienkurs bis Z wie Zanox: 22 Der Vorstandsvorsitzende spricht Klartext Gipfel in Paris Führungskräfte diskutierten über den Wert der Freiheit 06 MOMENTAUFNAHME Der Dachgarten Eden im Konferenzraum Ernst Cramer 20 BÜRO-HELFERLEIN Wie Sie mit Techniken und Apps Ihren Arbeitsalltag erleichtern 34 UNITED ARTIST 08 INTERVIEW Mathias Döpfner über die US-Expansion, neue Wettbewerber und die Suche nach Geschäftsideen 16 VOR ORT 30 Jahre AUTO BILD der Marktführer vertraut auf seine gut geölte Redaktionsmaschinerie 22 UNTERNEHMENSKULTUR Die Bedrohung der Freiheit prägte den Editorial & Management Summit in Paris 28 GUT ZU WISSEN 10 Dinge, die Sie jetzt über Thrillist wissen müssen 30 ÜBER DEN GROSSEN TEICH So will Axel Springer den riesigen US-Markt erobern Matthew Kaminski, Executive Editor von POLITICO Europe, glaubt an Europa und den Journalismus 36 DIGITALER JOURNALISMUS Virtual Reality gilt als kommender Megatrend Axel Springer ist dabei 40 TUTORIAL So überleben Sie einen Shitstorm im Internet 42 PREMIEREN-PARTY Facebook -Gründer Mark Zuckerberg erhält in Berlin den ersten Axel Springer Award 04 1/2016

5 Axel Springer Award 42 Mark Zuckerberg wurde in Berlin ausgezeichnet 54 Protokoll eines außergewöhnlichen Abends Auf Zack! Fit bleiben im Team Kollegen berichten 48 FAMILIENPERSPEKTIVE Stefanie Bröker und weitere Kollegen verraten, was sie in Job und Privatleben beschäftigt 50 WERBE-REVOLUTION In den USA ist Native Advertising das große Ding jetzt zieht Europa nach 54 BETRIEBSSPORT 2.0 Um sich fit zu halten, setzen immer mehr Mitarbeiter auf digitale Vernetzung 58 KARRIERE Wer kommt? Wer geht? Wer wechselt? Namen und Nachrichten aus dem Unternehmen 60 UNTER UNS Jubiläen, Ehrentage und mehr 64 Rückblende Das ist in den letzten drei Monaten bei Axel Springer passiert 66 MEINE WOCHE Unterwegs mit Markus Hohmeier, Projektmanager bei Axel Springer Corporate Solutions Fotos: Toni Bader, Max Threlfall, Frank Zauritz -Impressum Herausgeber: Unternehmenskommunikation, Edda Fels (Leitung) Redaktion: Tim Tolsdorff* (Leitung), Charlotte Rybak Koordination: Anne Müller* Artdirektion: Eike Mitte Verlag: Axel Springer SE, Axel-Springer-Str. 65, Berlin Leserhotline: Repro: Image-Pool, Berlin Druck: Axel Springer SE, Offsetdruckerei Hamburg-Ahrensburg (Inhalt) Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co. (Umschlag) Titelfoto: Max Threlfall * verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes für redaktionellen Inhalt 1/

6 16:33 Uhr, Berlin, Axel-Springer-Haus Ein Ausflug auf die Face Draußen vor dem Axel-Springer-Haus treiben Vorhänge aus großen Schneeflocken durch die Dämmerung. Drinnen aber, im 19. Stockwerk, kreieren wandfüllende LED-Screens einen einzigartigen Ausblick über die sonnige Skyline von Berlin. Später werden sich die Wand bilder ändern, werden rund 200 Gäste gemeinsam mit Mark Zuckerberg und Ehefrau Priscilla einen Ausflug ins All und ins kalifornische Silicon Valley unternehmen. Der Gründer des sozialen Netzwerkes ist der erste Preisträger des Axel Springer Awards. Damit der Ehrengast sich auch in Berlin wie zu Hause fühlt, haben Creative Director Peter 06 1/2016

7 book -Dachterrasse Foto: Axel Wilhelm Huth, das Orga-Team von PACE und Bühnenbildnerin Pia Maria Mackert kurzerhand die Facebook -Dachterrasse in die Hauptstadt gezaubert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einmal über den von Mark Zuckerberg so geschätzten, rund Quadratmeter großen Freiraum schlendern Das ist hier möglich, ganz ohne die weite Reise nach Kalifornien anzutreten. Das Protokoll eines außergewöhnlichen Abends lesen Sie ab Seite 42. 1/

8 Der Zukunft zugewandt: Mathias Döpfner ist optimistisch, dass für Axel Springer die Weichen richtig gestellt sind 08 1/2016 Foto: Max Threlfall

9 Geldverdienen ist kein selbstzweck Was macht den US-Markt so reizvoll für den Verlag? Warum wird aus der Axel Springer SE nun doch keine KGaA? Und wer sind die härtesten Wettbewerber? Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 3. März 2016, bei der die Mitglieder des Vorstands die Geschäftszahlen für ein ereignisreiches Jahr 2015 präsentierten, nahm sich Mathias Döpfner Zeit für ein Interview mit inside.mag. Darin spricht der Vorstandsvorsitzende ausführlich über Lage und Entwicklung des Unternehmens, gemachte und verpasste Geschäfte, interne wie externe Herausforderungen und über die Bedeutung der Freiheit in unruhigen Zeiten. Im Vorwort des Geschäftsberichts haben Sie 2015 als Schlüsseljahr bezeichnet. Warum war es ein so wichtiges Jahr? Es war ein Jahr, in dem das Unternehmen sich besonders verändert hat, vor allem durch die Schritte, die wir in den USA gemacht haben. Ein Großteil davon sind kleine Investitionen. Eine große Akquisition war BUSINESS INSIDER, ein wichtiger Anker der US- und englischsprachigen Wachstumsstrategie von Axel Springer. Wenn man auf die Entwicklung der Aktie von Axel Springer schaut, sieht es nicht so rosig aus. Müssen wir uns Sorgen machen? Fällt der Markt um fünf Prozent und der eigene Kurs nur um drei Prozent, ist das ein Erfolg. Steigt der Markt um fünf Prozent und der eigene Kurs nur um drei, ist das ärgerlich. Seit Jahresbeginn haben wir in einem schwierigen Umfeld in etwa so viel wie der Markt oder vergleichbare Unternehmen verloren. Aber wir hoffen natürlich, dass es bald wieder aufwärts geht. Was können Sie dazu beitragen? Ich glaube, dass wir vom Markt noch zu stark als Printunternehmen mit angeschlossenem Onlinegeschäft gesehen werden. Es wird zu wenig erkannt, dass die Digitalisierung das Unternehmen fundamental verändert hat, auch in der Struktur. Dabei stammen mehr als 60 Prozent des Umsatzes aus dem Digitalgeschäft, mehr als zwei Drittel des operativen Gewinns und mehr als 80 Prozent der Werbe erlöse. Noch reflektiert sich das aber nicht ausreichend in unserer Bewertung. Welchen Misserfolg aus dem Jahr 2015 würden Sie gerne vergessen? Ich gehöre nicht zu den Managern, die im Nachhinein immer alles schönreden: Es war sehr schade, dass der Kauf der Financial Times nicht gelungen ist. Es war eine einzigartige Chance, eine globale Medienmarke im Bereich der Finanz- und Wirtschafts- 1/

10 information zu erwerben. Es war allerdings richtig, sich nicht in einen Preiskampf treiben zu lassen. Und wer weiß vielleicht schauen wir in fünf Jahren zurück und sagen: Zum Glück hat die FT damals nicht geklappt. Wo soll das Wachstum in diesem Jahr herkommen? 2016 wird Axel Springer vor allem organisch wachsen also aus eigener Kraft, ohne große Zukäufe. Wir wollen uns auf die erfolgreiche Integration, das Management, das Wachstum der Unternehmen konzentrieren, die wir in den letzten Jahren und Monaten übernommen haben. Das sind ja zum Teil, insbesondere bei den Rubrikengeschäften, Marken mit zweistelligem Wachstum. In der Diskussion über die Mittelfriststrategie des Unternehmens ist immer wieder über die Umwandlung in eine KGaA gesprochen worden, die zusätzliches Wachstum ermöglichen soll. Jetzt ist der Plan vom Tisch. Warum? Die KGaA hätte ermöglicht, dass das Unternehmen über Kapitalerhöhungen auch größere Wachstumsschritte bewältigen kann, ohne dass Frau Springer und die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik die Stimmrechtsmehrheit am Unternehmen verlieren. Wir haben festgestellt, dass die Sorge der Investoren bezüglich der neuen Rechtsform eher größer wurde als kleiner. Auf der anderen Seite mussten komplizierte Fragen in der ganz langfristigen Governance des Unternehmens beantwortet werden. Solange Frau Springer da ist, wissen wir, was ist. Sie steht für die Werte des Unternehmens, ist eine loyale, verlässliche Säule, was maßgeblich für den Unternehmenserfolg der letzten Jahre war. Was aber wird und das musste bei der KGaA-Frage gegenüber den Aktionären beantwortet werden, denen etwa 45 Prozent des Verlages gehören, wenn Frau Springer eines fernen Tages nicht mehr da ist? Wer entscheidet dann? Welche Aktionäre haben dann eine Stimme? Diese Dinge haben sich als sehr komplex erwiesen, und in der Summe haben wir dann gesagt: Wir lassen es lieber. Die KGaA sollte aber große Wachstumsschritte ermöglichen. Machen wir jetzt nur noch kleine Wachstumsschritte? Nein. Wir konzentrieren uns 2016 völlig unabhängig von der KGaA nicht auf größere Akquisitionen. Das haben wir schon zu einem Zeitpunkt gesagt, als wir davon ausgingen, dass die KGaA kommt. Außerdem ist es so, dass wir uns im Vorstand auch über andere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung Gedanken gemacht haben. Einen Wachstumsstopp für das Unternehmen wird es nicht geben. Gab es denn für die Absage an eine KGaA einen plötzlichen Auslöser oder schlich sich der Zweifel langsam ein? Es gab nicht den einen Tag, der die Wende gebracht hat, sondern es war eine langsame Kumulation von Ereignissen und Erkenntnissen. Es sind langsam wachsende Zweifel, und irgendwann kommt dann der Punkt, wo sie sagen: So, jetzt überwiegt das Negative das Positive, das machen wir nicht mehr. Ein Ziel, das Sie für das Unternehmen formuliert haben, lautet: Wir wollen als eines der traditionellen Medienunternehmen erfolgreich die digitale Transformation meistern. Wer sind aus Ihrer Sicht die Wettbewerber, mit denen wir uns heute messen müssen? Sind es die Buzzfeeds und Facebooks oder sind es noch die Gruner + Jahrs, also die Verlage hier in Deutschland? Welche Herausforderung macht Ihnen am meisten Sorgen? Eine naheliegende Antwort wäre die kulturelle Herausforderung: Schaffen wir es, wirklich ein Akteur dieser neuen Zeit zu sein? Auf diesem Gebiet mache ich mir gar nicht so viele Sorgen. Wir haben hier schon viel erreicht, weil wir eine überaus veränderungsbereite Belegschaft haben. Ich möchte den Mitarbeitern ein riesiges Kompliment machen. Es ist beeindruckend, wie sich die absolute Mehrheit auf dieses Abenteuer der Transformation eingelassen hat am Anfang vielleicht auch mit Angst und Sorge, dann aber zunehmend mit Lust, Freude und Motivation. Diese Wandlung des Unternehmens von einem früher als sehr konservativ, sehr deutsch, sehr traditionell angesehenen Verlag hin zu einem bunten, multikulturellen, innovativen, im guten Sinne unruhigen Unternehmen ist gut. Das macht den meisten Mitwir haben festgestellt, dass die sorge der investoren grösser wurde. Das ist eine sehr spannende Frage. Was Gruner + Jahr, Spiegel, Funke Mediengruppe, Süddeutsche oder FAZ für uns als Wettbewerber bedeuten, hat sich sehr stark verschoben. Natürlich konkurrieren wir mit ihnen um die bestmöglichen journalistischen Angebote und um die bestmögliche Vermarktung. Aber die Wettbewerbssituation insgesamt hat sich für uns grundlegend verändert. Wir haben es heute mit drei Kategorien von Wettbewerbern zu tun. Es sind zum einen die, nennen wir sie ruhig so, Traditionsverlage, die aus der analogen Welt kommen, von denen nur wenige wirklich entschieden versuchen, ein erfolgreicher digitaler Verlag zu werden. Die zweite Kategorie des Wettbewerbs sind die Technologie-Monopole Facebook, Amazon, Google, Apple, riesige internationale Konglomerate mit Marktkapitalisierungen, größer als ganze Volkswirtschaften. Zwischenfrage: Wie treten diese Großunternehmen denn uns gegenüber auf? Google hat eher gezeigt, dass sie den Versuch machen, disruptiv andere Industriezweige wegzupusten, während Apple eher daran gearbeitet hat, eine Musikindustrie, die Inhalte bietet, zu befeuern, daraus aber selber den größten Vorteil zu haben. Apple ist, wenn Sie so wollen, ein Partner, der andere Branchen auch prosperieren lässt. Bei Amazon wissen wir es noch nicht genau. Bei Facebook haben wir im Moment auch den Eindruck, dass sie sich eher in die Apple - Richtung entwickeln, weil sie sich als Distributionspartner sehen und sich auch darum kümmern, dass bestimmte Einnahmen fair verteilt werden. Und die dritte Kategorie Wettbewerber? Die dritte Kategorie sind die neuen digitalen Verlage wie Buzzfeed, Vox Media, Vice Media oder Huffington Post. Die sind für uns potenziell am gefährlichsten, am disruptivsten, weil sie ohne Rücksichten auf irgendwelche Traditionsgeschäfte digitale Marken aufbauen und dabei oft große Technologieund Kulturvorteile haben. Aber das ist Risiko und Chance zugleich, Beispiel BUSINESS INSIDER. Wir wollen ja selber ein solcher Akteur sein. 10 1/2016

11 grosse chancen, grosses Foto: Max Threlfall risiko arbeitern auch viel mehr Spaß, als in einem Traditionsverwalterverein zu arbeiten. Und die Herausforderungen von außen? Vor allem Technologiekompetenz und Gründerspirit. Es besteht ein Risiko, dass wir technologisch nicht innovativ, nicht kompetent genug sind, die neuen Herausforderungen nicht wirklich begreifen. Und wir müssen uns fragen: Schaffen wir es, selber erfolgreich zu gründen? Wenn wir nur kaufen können, aber nicht selber gründen, wird das irgendwann ein Problem. Deswegen sind für mich sowohl kleine Projekte wie Celepedia als auch große Projekte wie UPDAY so wichtig, weil wir da beweisen können, dass wir auch selber neue Angebote entwickeln können und zwar schnell, unbürokratisch und mit Risikofreudigkeit. Gibt es dafür besondere Innovationsteams? Nein, wir haben das probiert und wieder aufgegeben. Man kann Innovation nicht zentral verordnen. Bei uns entstehen Ideen besser dezentral. Sollen denn die Kollegen zum Vorstand kommen und sagen: Ich habe eine Geschäftsidee, gucken Sie doch mal drüber? Ja, natürlich. Das passiert ja auch. Ich freue mich darüber, da freuen sich alle Vorstände drüber, da freuen sich hoffentlich auch alle bei uns entstehen ideen besser dezentral. Führungskräfte in diesem Unternehmen. Es gibt sicher manchmal so etwas wie Glasdecken. Da haben Mitarbeiter Ideen und innovative Vorstöße, und von ihren Chefs wird dann entschieden: Das können wir nicht machen. Das ist manchmal schade. Da würde ich mir noch mehr Mut und Unternehmertum auf den verschiedenen Hierarchieebenen wünschen. Wir müssen ein Klima schaffen, in dem die Leute sich trauen, Ideen zu entwickeln und Ideen anzusprechen, sich durchzukämpfen und mit diesen eventuell auch zu scheitern. Welche Rolle soll UPDAY für die Wachstumsgeschichte von Axel Springer spielen? Das ist ein Start-up, ein Projekt mit großen Chancen und großem Risiko. Wenn es ein Erfolg wird, dann hat es das große Potenzial, zu einem Motor der digitalen Journalismusentwicklung bei Axel Springer zu werden. Und zwar durch die einmalige Distributionsplattform über Samsung-Geräte und mit dem ungewöhnlichen Ansatz, Mensch und Maschine zu verbinden: klassischen, kuratierten Journalismus mit einem Algorithmusgetriebenen, individualisierten Ansatz der Profilierung nach eigenen Interessen. Können Sie uns einen Einblick geben, wie sich der Umgang mit den Vertretern von Samsung so gestaltet? Das ist ja ein Riesenunternehmen, 20-mal größer als wir. Spielt man da auf Augenhöhe? Nein, da von Augenhöhe zu reden wäre völliger Realitätsverlust. Wir kämpfen in einer völlig anderen Gewichtsklasse. Aber es ist David mit Goliath, nicht David gegen Goliath das ist der Unterschied. Es gibt außerdem überraschend viele Gemeinsamkeiten. Abgesehen davon, dass die einfach wesentlich besser Karaoke können als wir, habe ich das Gefühl, so viele Unterschiede gibt es gar nicht. Unsere Kooperationspartner sind sehr diszipliniert, perfektionistisch, gründlich, verlässlich und ehrgeizig, aber durchaus und das verbindet sie auch mit uns lebensfroh, humorvoll, offen. 1/

12 Digitalisierung auf einen Blick Auf der Suche nach Wachstumsfeldern blickt Axel Springer über die Grenzen Europas hinaus. In Sachen Digitalisierung markierte 2015 ein weiteres erfolgreiches Jahr. Noch digitaler das war 2015 nicht-digitaler Anteil digitaler Anteil umsatz 19 % 62 % werbeerlöse EBITDA die ziele für % 80 % 12 % 70 % Wachstum bei den Rubrikenangeboten Investment in das Wachstum von BUSINESS INSIDER, UPDAY und RETALE Stärkung des Segments Bezahlangebote Es gibt einen Goliath-Markt, den Sie gerne erobern wollen, das sind die USA mit über 300 Millionen potenziellen Konsumenten: Wie groß schätzen Sie die Gefahr ein, dass man sich an diesem Markt entweder überhebt oder zu kleine, letztlich bedeutungslose Investments tätigt? In Amerika sind schon viele gescheitert, auch deutsche Unternehmen. Es gibt ja diesen Satz: Amerikaner und Deutsche haben nur gemeinsam, dass sie ähnlich aussehen. Und tatsächlich gibt es erhebliche kulturelle Unterschiede. Trotzdem glaube ich, dass wir gute Chancen haben, in Amerika erfolgreich zu sein. Viele im Management von Axel Springer haben ich schätze eine mentalität, die eher die möglichkeiten sieht. 12 1/2016

13 langjährige persönliche Lebens- und Berufserfahrungen in Amerika gesammelt. Was ich persönlich schätze, ist eine Mentalität, die eher die Möglichkeiten sieht und nicht die Probleme oder die Unmöglichkeiten. Eben eine sehr unternehmerische Mentalität? Die Kultur in den USA ist sehr unternehmerisch, sehr risikofreudig. Amerika ist sehr groß, sehr dynamisch, sehr kompetitiv, sehr aggressiv, sehr weit entwickelt, was die Digitalisierung betrifft. Wir können hier unglaublich viel lernen. Also ist das Risiko, bedeutungslos zu sein, höher als das, sich zu überheben? Wir haben bisher mit Augenmaß investiert. Selbst wenn BUSINESS INSIDER sich nicht so gut entwickelt, was ich natürlich nicht glaube, bringt das Axel Springer nicht ins Wanken. Bisher aber übertrifft BUSINESS INSIDER die Erwartungen, vor allem was die explosionsartige Entwicklung des neuen Ablegers TECH INSIDER betrifft. Was können die journalistischen Marken in Europa von denen in den USA lernen? Ich glaube, dass vor allem im Bereich native advertising und programmatic advertising ganz anders gedacht und gearbeitet wird. Es gibt einen Erfahrungsvorsprung im digitalen Journalismus und der journalismus ist kein wirtschaftlicher hemmschuh. bei dessen Vermarktung, den wir nutzen können. Und im Journalismus selbst? Ich glaube, das Potenzial für den Austausch unter den Medienmarken ist enorm, auch wenn es nicht das Ziel ist, dass alle dasselbe machen. Aber es ist interessant, wie zum Beispiel NowThis Videoinhalte produziert. Von Anfang an wird anhand von definierten Kriterien geprüft, wie attraktiv das Thema aufbereitet werden muss, um später in den sozialen Medien möglichst oft geteilt zu werden. Oder nehmen wir die Art, wie BUSINESS INSIDER eine Geschichte erzählt. Ich habe Foto: Max Threlfall den Nachruf auf meinen Freund Lord Weidenfeld in der WELT veröffentlicht, die ihn sehr professionell und gut im Blatt gebracht hat. Danach hat BUSINESS INSIDER den Text übersetzt und publiziert aber auf eine sehr unterhaltsame und effektvolle Weise, die versuchte, möglichst viele Leser, die wahrscheinlich noch nie von Weidenfeld gehört hatten, für den Text zu begeistern. Mit anderen Worten: Beim digitalen Storytelling und bei der Verpackung digitaler Inhalte können wir uns in Europa noch inspirieren lassen. Wird der Journalismus nicht mehr und mehr zum Hemmschuh für den Erfolg? ProSiebenSat.1 etwa, wo man sich vor allem auf das profitable Vermarktungs- und Rubrikengeschäft konzentriert, hat Axel Springer weit hinter sich gelassen. Der Journalismus ist kein wirtschaftlicher Hemmschuh, sondern er befindet sich in einer wirtschaftlichen Umwälzungsphase, die fundamental ist. Das traditionelle Geschäftsmodell auf bedrucktem Papier hat so viel Gegenwind, dass es fast von der Landkarte geblasen wird. Natürlich ist das auch ein wirtschaftliches Problem. Aber wenn wir auf dieses Problem resignativ reagieren, dann geben wir den Unternehmenszweck auf und verpassen die Gestaltung einer riesigen Zukunftschance. Im Moment ist alles möglich: auch dass der Journalismus in der digitalen Welt noch stärker, profitabler und attraktiver wird als in der analogen Welt. Aber heißt das nicht auch, dass wir, um diese Umwälzungsphase erfolgreich zu bewältigen, noch selbstbewusster und kreativer bei unseren Bezahlangeboten werden müssen? Also attraktivere Formate, ambitioniertere Preisgestaltung? Die kurze Antwort lautet: Ja. Die längere Antwort: Es ist natürlich nicht ganz leicht, als Erster und Einziger immer ganz selbstbewusst und mutig zu sein und unser Ziel kann auch nicht darin bestehen, der mutige, aber tragische Held zu sein. Die ganze Branche muss hier selbstbewusster und entschiedener auftreten. Was erwarten Sie von den Vermarktungsangeboten 2016? Für mich ist wichtig, dass sie vor allem ein Innovationsschub für die gesamte Axel- Springer-Familie sind, denn das Technologie-Know-how, das sie haben, ist für Vermarktungsmodelle in der digitalen Welt entscheidend. 1/

14 Das ist alles? Nein, natürlich gibt es auch ganz konkrete Prioritäten, vor allem bei Zanox, idealo und Bonial. Das neue Führungsteam von Zanox muss mit der großen Energie, die sie in die Entwicklung des Unternehmens stecken, 2016 den Turnaround, also vor allem mehr Wachstum, schaffen. Bei idealo erwarten wir die Früchte der Arbeit, die das Team in den letzten Monaten geleistet hat. idealo ist sehr lange sehr erfolgreich gewachsen und hat dann ein Plateau erreicht, von dem aus es nicht weiterzugehen schien. Mir nötigt es großen Respekt ab, wie die Gründer es geschafft haben, darauf nicht träge oder erfolgsverwöhnt zu reagieren, sondern sich das ganze Geschäftsmodell noch einmal anzusehen und zu adjustieren. Die dritte Priorität ist Bonial: Nach dem erfolgreichen Markteintritt in den USA mit Retale und dem Aufbau von relevanter Reichweite steht jetzt die dritte Entwicklungsphase an, die Monetarisierung dieser Reichweite. Sie haben immer wiederholt, dass Sie den Unternehmen im Verlag größtmögliche unternehmerische Freiheit lassen. Ihre letzte Antwort klingt danach, dass Sie ungemütlich werden, wenn es nicht rundläuft Die Philosophie lautet: Solange sich die Unternehmen wie geplant oder besser entwickeln, halten wir uns weitgehend raus. Es stepstone ist eine besondere perle des unternehmens. gehört zum Konzept der United Artists, dass im Unternehmen unterschiedliche Wege gegangen werden. Wenn die Leistung aber schlechter ist als erwartet und es dafür keine ganz zwingenden externen Gründe gibt, dann nimmt natürlich unsere Neigung zu, alternative Wege aufzuzeigen und zu empfehlen. Aber das gilt nicht nur für die Vermarktungs- oder Rubrikenangebote, sondern für alle Bereiche von Axel Springer. Wie zufrieden sind Sie mit den Rubrikenangeboten? Die Rubrikenangebote sind schon in der analogen Welt das wirtschaftliche Rückgrat des Verlags gewesen, und sie sind auch in der digitalen Welt die mit Abstand profitabelste Erlösquelle. Besonders große Freude macht bei den Rubrikenangeboten StepStone, die lange mit Skepsis zu kämpfen hatten, ob nicht Plattformen wie Xing oder LinkedIn ihr ganzes Geschäftsmodell obsolet machen. Und was macht StepStone? Sie strafen alle Befürchtungen Lügen und legen hohe zweistellige Wachstumsraten hin. StepStone ist, obwohl sehr groß und weit entwickelt, enorm dynamisch und eine besondere Perle des Unternehmens. Bei Immonet und Immowelt ist mit dem Zusammenschluss im letzten Jahr nun endlich eine starke Nummer zwei im Immobilienrubrikenmarkt entstanden. Solche Zusammenschlüsse sind immer schwierig, und es ruckelt natürlich auch, wenn zwei unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinandertreffen. Mein Eindruck ist aber, dass Immowelt und Immonet auf einem guten Weg sind und wichtige Meilensteine erreicht haben. Birgt der Wegfall eines gemeinsamen Trägermediums, also der Zeitung, auch Risiken für Journalismus und Rubrikengeschäft? Die Unternehmen, die im Rubrikengeschäft erfolgreich sind, agieren sehr eigenständig, und wir müssen aufpassen, dass dieses so wichtige Segment für das Unternehmen nicht als Widerspruch zu unseren Inhalte-Aktivitäten geldverdienen ist kein selbstzweck 14 1/2016

15 gesehen wird. Ich habe ab und an das Gefühl, dass manche Leute sich fragen, warum wir zugespitzt diesen Content-Quatsch machen, wir verdienen doch mit Rubriken viel mehr Geld. Das ist für Axel Springer keine Option. Wir haben immer Journalismus gemacht, der sich durch zahlende Leser, zahlende Anzeigen- und Kleinanzeigenkunden finanziert. Die Kleinanzeigen bleiben in der digitalen Welt eine sehr wichtige Säule des Unternehmens, aber sie werden den Journalismus nicht verdrängen. Umgekehrt gilt aber auch, dass der Journalismus nicht höher in der Gunst steht als andere Bereiche. Weder sind die Classifieds besser, weil sie ökonomisch andere Margen erwirtschaften, noch sind sie schlechter, weil sie auf den ersten Blick nicht dem publizistischen Auftrag von Axel Springer entsprechen. Wir brauchen beide Kraftzentren im Unternehmen. Ist die Monetarisierung der journalistischen Angebote auch deshalb so wichtig, damit nicht gesagt wird... die Kleinanzeigen verdienen das Geld, und die anderen verbraten es? Das ist exakt die Herausforderung. Wenn Journalismus nur der Subventionsempfänger für woanders verdientes Geld wird, wird es nicht funktionieren. Deswegen müssen wir beweisen, dass das Rubrikengeschäft auch von journalistisch erzielten Reichweiten und Inhalten profitiert. Und wir müssen zweitens beweisen, dass der digitale Journalismus ein Geschäftsmodell ist, das nicht auf die Almosen anderer angewiesen ist. Vor einigen Jahren haben Sie über Axel Springer geschrieben: Er war ein Mann mit einer alles überragenden politischen Vision der Freiheit. Welchen Wert hat diese freiheitliche Vision in einer durch Terror geprägten Zeit für die Axel-Springer-Familie? Die Freiheit kann neben der Technologie das entscheidende Bindeglied sein. Die Datengenerierung und -nutzung kann auf einer ganz pragmatischen Ebene das Bindeglied zwischen unseren Geschäften sein. Die Freiheit kann auf der Ebene der Sinngebung und gesellschaftspolitischen Aufgabe dieses Unternehmens die entscheidende Bindekraft entfalten. Keine Gesellschaft braucht Unternehmen, deren einziger Daseinszweck darin besteht, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Geldverdienen ist kein Selbstzweck. Geldverdienen ist wichtig, um zu wachsen, Arbeitsplätze zu schaffen und einen übergeordneten Sinn zu erfüllen. Es geht um materiellen und ideellen Wert. Axel Springer hat den Sinn, den Wert der Freiheit im tiefsten und umfassendsten Sinne zu stärken, zu verankern und zu verteidigen und damit unser Leben freier, lebenswerter und besser zu machen. Und dazu kann jeder im Unternehmen seinen Beitrag leisten. die freiheit kann neben der technologie ein bindeglied sein. Stichpunkt Freiheit und Verantwortung: Wie sehr stärkt ein Fall wie der des mittlerweile entlassenen WELT-Redakteurs Günther Lachmann, der sich nebenher der AfD als Berater andiente, den politischen Extremismus und diejenigen, die in Deutschland Begriffe wie Lügenpresse skandieren? In jedem Haus gibt es schwarze Schafe, da kann man noch so viel über Werte wie Transparenz, Ehrlichkeit und journalistische Unabhängigkeit reden. Wichtig ist, wie man damit umgeht, und das hat die WELT vorbildlich gemacht, was auch der Deutsche Journalistenverband attestiert hat. Erst einmal galt das Prinzip der Unschuldsvermutung, deshalb haben wir uns bis der Sachverhalt aufgeklärt war hinter unseren Mitarbeiter gestellt. Als dann aber klar wurde, dass er sich nicht richtig verhalten hat, folgte auch die härtestmögliche Konsequenz, nämlich die Trennung. Und die WELT hat all das ihren Lesern auf vorbildliche Art und Weise erläutert. Insofern stärkt uns das eher, als dass es uns schwächt. Sie haben mal als eine Ihrer wichtigsten Aufgaben formuliert, eine kreative Unternehmenskultur zum Blühen zu bringen to make creative culture flourish. Wie machen Sie das konkret? Da gibt es kein Konzept oder keine Kreativitätsstrategie. Ich denke, es kommt auf die Haltung an vor allem aber auf die Freiheit, die man gewährt und das Vertrauen, das man in die Mitarbeiter setzt. Der Aufsichtsrat hat Ihren Vertrag vor Kurzem um weitere fünf Jahre verlängert. Wohin wollen Sie das Unternehmen bis 2021 entwickeln? Wir wollen der führende digitale Verlag werden. Am liebsten würde ich das Unternehmen noch ins 22. Jahrhundert führen (lacht). Ich bin mir jedenfalls sicher, dass das Schwierigste und Spannendste noch vor uns liegt. Dass Journalismus in der digitalen Welt wirklich zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell wird und dass Journalismus weiterhin eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielen kann es macht mir im Moment sehr viel Freude, daran zu arbeiten. Sie trafen sich zum Interview in der Vorstands-Lounge: Mathias Döpfner, Tim Tolsdorff, Redaktionsleiter Interne Kommunikation, und Anne Müller, Leiterin Veränderungs- und Integrationskommunikation Foto: Max Threlfall 1/

16 auf der Pole-Posit Europas größte Autozeitschrift wird 30 Jahre alt. Um Marktführer zu bleiben, muss AUTO BILD sich konstant weiterentwickeln. Davon können auch andere Redaktionen lernen. Layouterin mit Liebe zum sportlichen Fahren: Annika Fischbeck im Abarth 695 Biposto, einem Straßenrenner auf Basis des Fiat 500 Prüfende Blicke: Redakteur Hendrik Dieckmann (l.) und der Photometrie-Experte Gertjan Muda ( Dekra ) beim Test von Xenon-Lampen Fotos: Toni Bader (2), Georg Lukas, Picture Alliance ie Schätze von AUTO BILD lagern gut behütet in einer Ham D burger Tiefgarage. Hier unten stehen rund 40 Testwagen, vom Ford Mondeo bis zum Porsche Carrera. In den kommenden Wochen werden die Redakteure ihre Schützlinge bis in die letzten Winkel untersuchen. Kein Automagazin prüft seine Testwagen so genau auf Herz und Türen wie AUTO BILD. Doch die Testergebnisse allein reichen nicht aus, um sich 30 Jahre nach der Gründung des Titels als Marktführer zu behaupten. Über der Testwagen-Garage, im fünften und sechsten Stock des Hamburger Axel- Springer-Hauses, liegen die Redaktionsbüros von AUTO BILD. Unten in der Tiefgarage die Autos, oben die Journalisten und die Klein, aber oho: Redakteur Jan Horn auf einem Razor Crazy Cart mit Elektromotor müssen sich ständig anpassen: den Entwicklungen in der Industrie, den Interessen der Autofahrer und dem Verhalten der Leser, die zugleich auch Zuschauer sind. Seit 2007 gibt es das Ressort AUTO BILD TV, das der ehemalige RTL -Redakteur Dennis Petermann leitet. Wir müssen uns auf veränderte Sehgewohnheiten einstellen, sagt Petermann. AUTO BILD TV war ursprünglich als Fernsehsendung geplant, findet aber die meisten Zuschauer im Internet: Im Januar erreichte der Kanal erstmals über 1,5 Millionen Views auf autobild.de. Darauf können sich die Macher aber nicht ausruhen. Die Konkurrenz wird wachsen, Online-Magazine und Blogs experimentieren mit Videos. Doch Petermann ist zuversichtlich: Ich hoffe, dass die Konkurrenz das Geschäft belebt. Vor Aufregung kaum geschlafen Das Videoressort ist heute ein integraler Bestandteil der AUTO BILD-Redaktion. Die Zusammenarbeit geht so weit, dass Print /2015 1/2016

17 ion Die Highlights aus 30 Jahren AUTO BILD Typisch AUTO BILD immer den Fuß am Gas und Höchstgeschwindigkeit für die Leser. Ob als Vorreiter bei der Digitalisierung oder bei investigativen Recherchen, AUTO BILD gestaltet den Wandel der Automobilindustrie mit. inside.mag zeigt die Highlights aus den letzten Jahrzehnten. Redakteure eigene Stücke produzieren. So wie Joachim Staat, AUTO BILD-Redakteur seit 23 Jahren: In der Nacht vor meinem ersten Video habe ich vor Aufregung nicht geschlafen. Heute ist es selbstverständlich, dass ich zum Beispiel auf Automessen Videos mit dem eigenen Smartphone mache, die ich dann in den sozialen Medien hochlade. Statt wie früher eine große Messe- Reportage für das gedruckte Blatt abzuliefern, arbeitet Joachim Staat heute an drei bis vier Stücken gleichzeitig: einem Beitrag Im grunde zerstören wir die Autos. Joachim Staat für autobild.de, einem Video, kurzen Beiträgen für Facebook. Und natürlich an einer Geschichte, die in fünf Tagen noch für die gedruckte AUTO BILD interessant ist. Staat kann sich vorstellen, dass Leser und Redakteure noch direkter miteinander kommunizieren: Das Publikum könnte dann über Online-Kanäle Kontakt zu einem AUTO BILD-Experten auf der Messe aufnehmen. Um den Lesern die immer komplexere Autowelt zu erklären, geht AUTO BILD 1986 Die erste Ausgabe kommt an den Kiosk mit einer Startauflage von drei Millionen Exemplaren und zum Einführungspreis von 30 Pfennig. AUTO BILD erscheint damals noch im Zeitungsformat Schon früh wird AUTO BILD digital autobild.de geht online. Wer eine Zeitreise machen will: Auf archive.org ist noch eine Seite aus dem Dezember 1996 gespeichert AUTO BILD enthüllt Probleme bei der Wunderbremse SBC und löst damit den größten Rückruf in der Geschichte von Mercedes aus: 1,3 Millionen Autos! 2007 Zur Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt geht AUTO BILD TV im Netz auf Sendung Am 18. März erscheint das Jubiläumsheft (1549. Ausgabe) mit dem Besten aus 30 Jahren und einem Riesengewinnspiel: AUTO BILD verlost 30 Traumautos für jeweils 30 Tage. 1/

18 Hans Hamer, Verlagsgeschäftsführer Auto, Computer & Sport, fing vor mehr als 30 Jahren als Fahrer bei AUTO BILD an hier teilt er seine bewegten Gedanken rund um das Automobil und die Marke. Wenn ich an AUTO BILD denke, denke ich an Erfolg 30 Jahre Auto-Instanz und daran, wie aus einer Zeitschrift eine multimediale und internationale Medienmarke wurde, die als Lizenztitel sogar in 31 Ländern erscheint. AUTO BILD ist heute führend im Print- und Digitalbereich. Fast alles, was wir in den vergangenen 30 Jahren angefasst haben, wurde zum Erfolg, wie zum Beispiel gerade AUTO BILD REISE- MOBIL. Mein erstes Auto Ein grüner Autobianchi A 112 Junior, Baujahr Meinem Vater, einem Banker, wäre es lieber gewesen, ich hätte mich damals für ein Vernunftauto wie Kadett oder Polo entschieden. Ich aber wollte den Italiener unbedingt und habe dort selbst zahlreiche Teile wie Lenkrad und Auspuff von Abarth eingebaut. Ab 1985, in der Entwicklungsphase von AUTO BILD, habe ich mit meiner Leidenschaft für Autos übrigens mein Studium finanziert als Fahrer für AUTO BILD. Hans Hamer, Verlagsgeschäftsführer Erste Autoliebe : Hans Hamer und sein Autobianchi A 112 aus Italien. Der Startpunkt einer großen Autoleidenschaft Highlights aus den letzten 30 Jahren Ich bin zutiefst dankbar, mit einem so großartigen Team zusammenarbeiten zu dürfen, das so viel Leidenschaft und Kompetenz für das Thema Auto hat wie kein zweites in Deutschland. Nur deshalb setzt AUTO BILD seit 30 Jahren die Branchenstandards ob als Anwalt des Autofahrers (z. B. Elchtest ), bei Events wie unseren Klassik-Rallyes, im Rahmen wegweisender Studien im Automotive- Bereich oder bei unseren Awards. Digitalisierung Die AUTO BILD-Gruppe arbeitet mit integrierten Redaktionen, die Inhalte in allen relevanten Formen und für alle Kanäle erstellen. Wichtig ist für uns, dass wir die Menschen mit dem jeweils passenden Inhalt unter unseren Marken dort erreichen, wo sie Medien und Dienste nutzen. Hier wird in Zukunft vor allem das Thema Mehrwert entscheidend sein ein Grund, warum wir Anfang des Jahres die Mehrheit am Portal clever-tanken.de erworben haben. schon heute bis zum Äußersten: Im Grunde genommen zerstören wir die Autos, sagt Staat. Etwa jeden dritten Test wagen fahren seine Kollegen und er Kilometer weit. Dann werden die Autos auseinandergebaut in den Werkstätten der Hersteller. Die gucken uns beim Messen oft über die Schulter und wollen wissen, was wir festgestellt haben. Doch wenn der Austausch zwischen Herstellern und Journalisten so eng ist gefährdet das nicht die Unabhängigkeit der Redaktion? wir werden für unsere klare haltung respektiert. Bernd Wieland Tests, die um die Welt gehen Eine Frage für den Chefredakteur von AUTO BILD, Bernd Wieland. Dessen Antwort ist eindeutig: Wir sind Anwalt der Autofahrer, sagt er. Wir wecken Begeisterung fürs Auto und für Mobilität, berichten kompetent und kritisch. In den letzten Jahren wies AUTO BILD zum Beispiel die Gefährlichkeit des hoch ätzenden Killer- Kältemittels R1234yf nach. Die Bilder der AUTO BILD-Versuche an einem Schweinskopf gingen um die Welt. Solche Geschichten können zu Spannungen mit den Herstellern führen, sogar zu Anzeigenstopps. Weil wir sorgfältig recherchieren, werden wir für unsere klare Haltung aber hoch respektiert, sagt Wieland. Am Gespräch mit Chefredakteur Bernd Wieland nimmt auch Burkhard Knopke teil, seit 2009 Chefredakteur von autobild.de. Sein Büro liegt direkt neben Wielands, die Wege zwischen Print und Online sollen kurz bleiben. Mit autobild.de gelang es, die Er 18 1/2016

19 folgsgeschichte des gedruckten Magazins zu wiederholen, ohne dessen Auflage zu kannibalisieren: Die Print-Leser wandern nicht ins Internet ab. Wir erreichen digital andere Menschen in anderen Nutzungssituationen, erklärt Online-Chef Knopke. Die Besucher der Website sind im Schnitt weiblicher und jünger als die Leser der Zeitschrift und sie wollen andere Inhalte. Die gedruckte AUTO BILD für die sich die Leser mehr Zeit nehmen bietet exklusive Hintergrundgeschichten, opulente Doppelseiten, Reportagen und aufwendige Tests. Für die schnelle Information gibt es das Onlineangebot, sagt Knopke. So gut wie alle relevanten Autos auf dem deutschen Markt finden die User zuerst auf unserer Homepage. Bei neuen Modellen führt autobild.de die Google -Suchergebnisse an. Und der Abstand zur Konkurrenz lässt sich noch weiter ausbauen, als Nächstes soll das Gebrauchtwagenangebot auf der Seite wachsen. Knopke fasst es zusammen: Das Potenzial ist riesig. Das gilt auch für Print ein Bereich, in dem AUTO BILD expandiert: Mit AUTO BILD Reisemobil haben wir im letzten Jahr ein weiteres Segment erfolgreich besetzt, sagt Bernd Wieland. Sechs spezialisierte Ableger gibt es insgesamt, darunter AUTO BILD Klassik und AUTO BILD Test. Sie seien alle Erfolgsgeschichten, sagt Chefredakteur Bernd Wieland: Wenn AUTO BILD ein neues Segment besetzt, dann werden wir in kürzester Zeit Marktführer. Mit AUTO BILD Reisemobil haben wir eine Ölblase gefunden, der Reisemobilmarkt boomt. Bei allem Wandel der Marke steht eines fest: Die Geschichte von AUTO BILD ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Radfahrer Carl Philipp Walter empfand Autos vor allem als Belästigung im Großstadtverkehr. Das hat sich seit dem Besuch bei AUTO BILD geändert: Die Autobegeisterung der Redaktion ist hochgradig ansteckend. Redakteur Jan Horn bei TV- Aufnahmen für einen Autotest in Bremerhaven Beim Test von Reise-Vans wird auch das Zubehör beim Kaffee bemustert. Über das Ergebnis diskutieren hier die Redakteure (v. l.) Wolfgang König, Christian Steiger und Thomas Wirth Die drei wichtigsten Trends für die AUTO BILD-Redaktion Dennis Petermann Ressortleiter AUTO BILD TV Car Sharing. Wir werden in Zukunft nicht mehr ein Auto fahren, sondern uns gemeinschaftlich mehrere Autos teilen die genau das können, was wir gerade brauchen. Bernd Wieland Chefredakteur AUTO BILD Elektrifizierung. Schätzungen zufolge wird es 2025 so viele Elektroautos wie Verbrenner geben. Burkhard Knopke Chefredakteur autobild.de Connected Car. Das Auto wird Bestandteil des Internets der Dinge. Auch autobild.de ist dann im Auto zu finden. 1/

20 Office-Kniffe für jeden Tag Ohne Fleiß kein Preis ist ein Sprichwort, das Eltern ihrem Nachwuchs gerne mit auf den Lebensweg geben. Aber was soll man tun, wenn in den Unterlagen und bei den Planungen völliges Chaos herrscht und man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist? Unter dem Motto work smarter not harder hat sich inside.mag um gehört und praktische Tipps zusammengesucht, die Ihnen dabei helfen, den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. Egal ob es sich um die richtige Schreibtischeinstellung, eine Zeitmana ge ment-app oder agile Methoden handelt: inside.mag zeigt die besten Office-Kniffe, um die Abläufe im Büro zu optimieren. Hätten Sie es gewusst? Büro- Sitten bei uns und anderswo Kaffees werden pro Tag im Deli verkauft, sagt der Berliner Deli-Bistro-Chef Andreas Bauer. Das koffeinhaltige Getränk ist bei Mitarbeitern im Axel- Springer-Haus beliebt. Doch wie viel Kaffee ist eigentlich gut für unseren Körper? Vier Tassen Kaffee pro Tag sind gesundheitlich unbedenklich. Das ergab eine Untersuchung vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Positiver Effekt: Steigerung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Verringerung der Müdigkeit. Negativer Effekt: Bei manchen wirkt sich der Kaffee auf Magen und Darm aus. Das ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Prozent der Deutschen müssen im Büro Businesskleidung tragen, weil es ihnen vom Arbeitgeber vorgeschrieben wird. Damit liegt Deutschland noch vor den USA, wo 11 Prozent der Angestellten diese Vorschrift haben. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie von CareerBuilder. Bei Axel Springer gilt: Ich halte nichts von Verkleidungen und starren Dresscodes. Jeder soll bei Axel Springer tragen, was er oder sie will und was zu ihm oder ihr passt, sagt der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner. Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer sind bei Axel Springer in Teilzeit tätig. Dabei ist nicht ersichtlich, ob die Mitarbeiter aus familiären oder persönlichen Gründen in Teilzeit arbeiten. Bundesweit befinden sich 58 Prozent der Frauen in einer Teilzeitbeschäftigung. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung reduzieren häufig die weiblichen Angestellten die Arbeitszeit für die Familie. Zeit sparen leicht gemacht mit der App Timble Das Gründerteam der App Timble nimmt am Accelerator-Programm von Axel Springer Plug and Play teil. Ihr Zeit erfassungs- und Managementprogramm soll speziell IT-Teams helfen, die Produktivität zu steigern. Es integriert sich in Projektmanagement-Plattformen wie zum Beispiel in JIRA. Timble-Gründer Dominik Goss: Projekte werden oft mit unterschiedlichen Programmen gesteuert. Sie überfluten den Nutzer mit Informationen und Benachrichtigungen. Timble ist ein Time-Tracking-Tool, das es leichter macht, die tägliche Arbeitszeit zu erfassen und zu organisieren. Dadurch können sich Teams wieder auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren. Do it now Dinge, die Sie in 2 Minuten erledigen können, verschieben Sie besser nicht auf später /2015 1/2016

21 Es werde Licht! Sie nutzen Ihre Schreibtischlampe? Schalten Sie zusätzlich auch die Raumbeleuchtung ein, denn sonst muss sich das Auge ständig an unterschiedliche Helligkeiten anpassen. Flexibel und effizient Methoden wie Kanban oder Scrum helfen dabei, Prozesse zu strukturieren und transparent zu gestalten. Bei Fragen hilft die agile Sprechstunde alle zwei Wochen in Berlin. Turbo und Thinking: Die Tops der Seminare Ob Design Thinking oder agile Methoden es gibt viele Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu gestalten. Mit den Seminarangeboten der Personalentwicklung haben Sie die Möglichkeit, sich durch ein- oder zweitägige Kurse in Berlin und Hamburg weiterzubilden. 1 1 Design Thinking schneller Innovationspotenzial aktivieren In einem zweitägigen Kurs lernen Sie die Ideenfindungsmethode Design Thinking anhand konkreter unternehmensspezifischer Aufgaben kennen. Termin: 20. und 21. September (Berlin) 1 2 Mit Kanban Fokus und Flow erzielen Kanban Boards werden in zahlreichen Abteilungen bereits angewendet. Wie die Methode auch Ihren persönlichen Arbeitsablauf organisieren kann, lernen Sie in einem eintägigen Seminar. Termin: 8. April (Berlin) 14. Juli (Berlin) 1 3 Turbotag: Zeit- und Selbstmanagement in einer digitalen Welt Sie haben Post! In einer Zeit ständiger Erreichbarkeit gibt der eintägige Kurs praktische Tipps für das Zeitund Selbstmanagment. Termin: 21. Juli (Berlin) 22. Juli (Berlin) Ausgepowert? Pause pur In Bewegung bleiben Wer genügend trinkt, fördert die Konzentrationsfähigkeit. Bekommt der Körper nicht genügend Wasser, sinkt sie um ein Drittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 1,5 Liter täglich. Studien zeigen, dass nach 50 Minuten geistiger Arbeit die Konzentration sinkt. Durch eine kurze Unterbrechung, um zu telefonieren oder den Schreibtisch aufzuräumen, wirken Sie dem entgegen. Fast jeder zweite Deutsche arbeitet im Sitzen. Lässt sich Ihr Schreibtisch nicht in der Höhe verstellen, kann zum Beispiel telefonieren oder Unterlagen sortieren im Stehen Abhilfe schaffen. Laut einer Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse sollen wir maximal 6 Stunden am Tag sitzen. Mehr online im inside.net Alle Seminarangebote der Personalentwicklung: insidenet/go/seminare 1/

22 Auf der Place de la République gedachten die Führungskräfte des Verlags hier Jelena Drakulic-Petrovic, General Manager Ringier Axel Springer Serbia der Opfern der Terroranschläge von Paris Gipfel für ein bedrohtes Gut Nicht zufällig fand der diesjährige Editorial & Management Summit von Axel Springer in Paris statt. Das Geschäft spielte eine Nebenrolle für die 80 Teilnehmer sie diskutierten über die Werte des Unternehmens und gedachten der Terroropfer. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein: Eigentlich lieferte das Wetter an diesem Freitag im Februar beste Rahmenbedingungen für einen heiteren Wochenend-Trip nach Paris. Und doch war die Stimmung von Ernsthaftigkeit geprägt, als sich rund 80 Führungskräfte von Axel Springer darunter der Vorstand sowie zahlreiche Chefredakteure und Manager auf der Place de la République im Herzen der französischen Hauptstadt zum stillen Gedenken versammelten. Auch drei Monate nach den Terroranschlägen vom 13. November 2015 und mehr als ein Jahr nach dem Massaker in der Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo hat sich die Stadt noch nicht vom Schrecken der Ereignisse erholt, zeugen Tausende Kerzen von der Trauer um die Opfer. Die grausamen Attacken der islamistischen Terroristen galten nicht nur den Menschen von Paris, sondern auch der Freiheit in der westlichen Welt. Um gegen diese Bedrohung ein Zeichen zu setzen und um sich mit den mehr als in Frankreich tätigen Mitarbeitern der Axel-Springer-Familie zu solidarisieren, fand der diesjährige Editorial & Management Summit des Verlags in Paris statt. Die Teilnehmer sprachen über die Bedrohung der Freiheit durch religiösen und politischen Extremismus in Europa. Paris stehe zwar für das Leben, erklärte Marie-Laure Sauty de Chalon, CEO von aufeminin, doch hätten die Terroranschläge Angst ausgelöst. Herausforderung für Europa Emmanuel Macron, französischer Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales, bedankte sich bei Axel Springer für das Zeichen der Solidarität, die Veranstaltung in Paris auszurichten. Dass Sie hier sind, ist ein Beweis, /2015 1/2016

23 Emmanuel Macron, französischer Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales, forderte angesichts der vielen Krisenherde eine gemeinsame europäische Agenda Diskutierten über die Bedrohung der Freiheit (v. l.): Moderator Peter Huth, Yavin Gill-More, Maurice Lévy, John F. Harris und Tomasz Lis Fotos: Frank Zauritz Marie-Laure Sauty de Chalon, CEO von aufeminin, erzählte vom Tag des Terrors in Paris und sagte, dass noch immer Angst in der Stadt zu spüren sei Es gilt, unsere Freiheit zu verteidigen. Emmanuel Macron dass es gilt, unsere Freiheit zu verteidigen, sagte er. Ob Flüchtlingsfrage oder Terrorismus, ganz Europa stehe vor einer gemeinsamen Herausforderung. Er forderte eine gemeinsame Agenda und gemeinsames Handeln. Die Bedrohung der Freiheit prägte auch eine von Peter Huth, Chefredakteur der B.Z., moderierte Paneldiskussion, an der neben Maurice Lévy, CEO der Publicis-Gruppe, auch Yavin Gill-More, CEO Yad2, Tomasz Lis, Chefredakteur NEWSWEEK Polen, und John F. Harris, Chefredakteur POLITICO, teilnahmen. Gill-More berichtete, wie die Israelis in einem Land überleben, das seit der Gründung ständig Terror erfährt. Terror ist furchtbar, aber er wird den Staat Israel nicht zerstören, sagte er. BILD-Herausgeber Kai Diekmann regte an, dass die Medien des Verlags, ob digital oder Print, stärker zusammenarbeiten und ihre gesellschaftliche Verantwortung gemeinsam wahrnehmen sollten. Lévy unterstrich die Bedeutung einer klaren Haltung: Werte seien essenziell für Medienunternehmen. Passend dazu kündigte Mathias Döpfner in seiner Abschlussrede an (siehe Seite 26), dass es künftig für alle Mitarbeiter bei Axel Springer eine auf den bisherigen Präambeln basierende internationale Fassung geben soll, wodurch das freiheitliche Werteverständnis von Axel Springer für die gesamte Gruppe Gültigkeit erhält. Am Abend dann hielt beim Summit doch noch jene Lebensfreude Einzug, für die Paris so bekannt ist: Die Teilnehmer feierten mit knapp 200 Mitarbeitern aus allen französischen Unternehmen der Axel-Springer-Familie. Döpfner ermunterte alle Anwesenden zu einem ausgelassenen Abend: Denn das Feiern ist auch ein Weg, um die Freiheit zu verteidigen. 1/

24 Wir sitzen in Einem Boot. Auch bei trübem Wetter weit über die Stadtmitte zu sehen: Die LED-Anzeige des Berliner Axel-Springer- Hauses mit der Solidaritätsbekundung Je suis Charlie Fotos: Frank Zauritz(1), Picture Alliance(1) Tomasz Lis, Chefredakteur von NEWSWEEK Polska, Warschau Als streitbarer Journalist ist Tomasz Lis in Polen mit Versuchen seitens der Regierung konfrontiert, die Pressefreiheit einzuschränken Im Januar 2015 war ich mit einer meiner Töchter in Berlin. Es war der Tag des Anschlags auf die Redaktion von Charlie Hebdo. Ich zeigte ihr den Checkpoint Charlie, der sich ganz in der Nähe des Hauptsitzes von Axel Springer befindet. Auf dem Dach des Verlagshauses stand in großen Buchstaben Je suis Charlie. Es ist ein trauriges Paradox, dass ich erst vor Kurzem von einem Journalisten von Charlie Hebdo zum traurigen Stand der Demokratie in Polen interviewt wurde. Vor fünf Monaten noch waren wir das Aushängeschild Europas mit einer blühenden Demokratie und einem Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent. Und plötzlich sind wir das schwarze Schaf Europas nicht zu Unrecht. Es ist eine Menge passiert in Polen. Wir haben kein Verfassungssystem mehr. Im Grunde ist die Verfassung nur noch ein Stück Papier, weil es uns innerhalb von zwei Wochen gelungen ist, das Verfassungsgericht auszuhebeln und komplett lahmzulegen. Einige polnische Medien sprechen schon von Re-Polonisierung. Ich halte es für möglich, dass man in naher Zukunft von der Regierung Folgendes hört: Sie haben keine polnischen Zeitungen in Berlin? Dann sollten wir auch keine ausländischen Zeitungen in Polen haben! Solche Meinungen werden zumindest derzeit noch eher zurückhaltend vertreten. Warum? Weil die Regierung Angst hat. Wenn sie dieses Thema jetzt zur Sprache bringen würde, bekäme sie in Brüssel und in allen westlichen Hauptstädten ernsthafte Probleme. Das zeigt uns, dass wir im selben Boot sitzen. Wir sind groß genug, ein wirklich starker Partner für Deutschland, Frankreich und alle anderen Länder Europas zu werden und ein unverzichtbarer Bestandteil des Projektes Europa. Also bleiben Sie an unserer Seite wir werden nicht scheitern /2015 1/2016

25 Tanit Koch, Chefredakteurin BILD, Berlin Journalisten sind keine erzieher. Bei aller Empörung über rechte Schreihälse und ihre schmissige Parole Lügenpresse wird gern übersehen: Es ist das falsche Wort. Es wird nicht gelogen, stattdessen aber nicht nur gelegentlich verschwiegen. Was für die journalistische Glaubwürdigkeit nicht minder gefährlich ist. Als wir 2010 aufgrund einer amtlichen Statistik titelten Die bittere Wahrheit über Ausländer und Hartz IV, war die Kritik groß. An BILD. Nicht etwa an der Tatsache, dass die Arbeitsmarktintegration von Teilen der Bevölkerung katastrophal gescheitert war. Das war ein Tabu. Getreu Morgensterns dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Hinter dem Tabu steckte die (vom Presserat fleißig sekundierte) Angst vieler Journalisten, Fremdenfeindlichkeit zu schüren. Um auch wirklich jedes Restrisiko auszuschließen, wurde die Öffentlichkeit lieber bevormundet. Das rächt sich nun schon seit einer Weile. Journalisten sind keine Erzieher. Weder BILD noch Spiegel machen ihre Leser zu besseren Menschen. Zu informierten Bürgern aber können wir sie machen. Das setzt voraus, dass wir die Pressefreiheit nicht nur genießen, sondern auch gebrauchen indem wir berichten, im Dienste einer aufgeklärten Gesellschaft. Es ist traurig, dass es für viele erst des Exzesses der Kölner Silvesternacht bedurfte, um das zu begreifen. MarIE-Laure Sauty de Chalon, CEO Aufeminin, Paris Am Abend des 13. November 2015, als Paris von den furchtbaren Terroranschlägen getroffen wurde, waren wir kurz davor, unser Happy Happening zu eröffnen, eines der größten Events zur Förderung der Teilhabe von Frauen, zu dem wir über das Wochenende Frauen erwarteten. Wir haben uns natürlich sofort entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Ich war, wie alle anderen auch, entsetzt über die Ereignisse in unserer Stadt. In einer an das Organisationsteam schrieb ich: Wir werden vereinter sein als je zuvor. Wir lassen es nicht zu, dass die Terroristen unsere Träume oder die Art, wie wir leben, zerstören. Zwar wird es den Terroristen nie gelingen, unsere Träume zu zerstören, sie haben es aber geschafft, die Art, wie wir in Paris leben, zu beeinträchtigen. Anders als nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo im Januar, als Hunderttausende Menschen auf die Straße gingen, war plötzlich diese Angst da, die sich in den Boulevards von Paris breitmachte. Das gesellschaftliche Leben wurde leiser, in den Restaurants und Bars gab es weniger Touristen und Besucher. Die Veränderung war spürbar und real. #Paris is about life war die eindeutige Aussage des berühmten Cartoons, der sich in den Tagen nach den Anschlägen weithin verbreitete. Paris, das ist Musik, Küsse, Champagner und Spaß. Für uns und für all die Frauen, die wir über aufeminin erreichen, steht Paris für Freiheit. Freiheit ist das Fundament unseres Lebens, unserer Überzeugungen, von praktisch allem, was wir in unserem Leben schätzen. Der Axel Springer Editorial & Management Summit hat uns eindrücklich daran erinnert, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Es war wichtig, die Leidenschaft der 80 Kollegen und Freunde aus der internationalen Axel- Springer-Familie mitzuerleben, Wir müssen zusammenhalten. die durch ihre Arbeit die Freiheit jeden Tag verteidigen. Wir müssen im Leben und im Beruf zusammenstehen, damit die Terroristen keine Chance haben, unsere Träume oder unsere Art zu leben zu zerstören. 1/

26 Was ist unser Daseinszweck? Die Freiheit verbindet alle Mitarbeiter, sie ist das Wertefundament von Axel Springer. Wie jeder Einzelne die Freiheit verteidigen kann und welche Rolle die Unternehmensgrundsätze spielen, erläuterte Mathias Döpfner mit seiner Rede in Paris, die hier in Auszügen dokumentiert ist. Dies ist eine besondere Management- Tagung. Wir haben sie ausschließlich dem Thema,Freiheit gewidmet. Freiheit ist das Fundament unseres Unternehmens. Die Verteidigung der Freiheit gibt, so glaube ich, Axel Springer seine Daseinsberechtigung. Das mag übertrieben oder pathetisch klingen. Aber lassen Sie es mich erklären. Nach meiner Überzeugung muss ein Unternehmen seine Aufgabe und sein Ziel klar definieren. Was bringt all diese Individuen der Axel-Springer-Familie zusammen? Eine Familie, die eher Patchworkfamilie denn traditionelle Familie ist. Der Familie gehören etliche Mitglieder an. Diese stammen nicht nur aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Gepflogenheiten. Sie arbeiten auch an völlig verschiedenartigen Geschäftsmodellen, die von traditionellem Journalismus bis hin zu neuen digitalen Angeboten im Bereich der Rubriken oder der Vermarktung reichen. Was bringt uns zusammen? Was motiviert Menschen, für dieses Unternehmen zu arbeiten? Ich bin überzeugt, dass es nicht nur ökonomische Gründe sind. Dass es nicht nur darum geht, Geld zu verdienen. Natürlich sind wir als börsennotiertes Unternehmen verpflichtet, für unsere Aktionäre Geld zu erwirtschaften, profitabel zu arbeiten, Vermögenswerte zu schaffen. Der geschäftliche Erfolg ist eine Voraussetzung für das Wachstum eines Unternehmens. Aus dem Wachstum heraus entstehen Arbeitsplätze das zweitwichtigste Fundament für Erfolg. Nur ein Unternehmen, das wächst und Arbeitsplätze schafft, dient der Gesellschaft. Aber diese beiden Bestandteile genügen nicht. Wirklich erfolgreiche Unternehmen haben einen übergeordneten Existenzgrund. Sei es, die schnellsten und schönsten Autos mit den modernsten Technologien zu konstruieren, sei es, mobile Kommunikationsgeräte mit dem besten Design und der einfachsten Bedienung zu entwickeln. Sei es individuelle Mobilität, sei es Vernetzung diese Unternehmen dienen einem Sinn und nicht nur der reinen materiellen Wertschöpfung freiheit ist das fundament unseres unternehmens. Ein wirklich erfolgreiches Unternehmen hat immer eine Daseinsberechtigung einen Unternehmenszweck, der über reines Geldverdienen hinausgeht. Wir müssen uns fragen: Was ist unser Daseinszweck? Ist es der Journalismus an sich? Und wenn es der Journalismus ist, was bedeutet das dann für all die Menschen in unserem Verlag, die keine Journalisten sind? Die Mehrheit derer, die für Axel Springer arbeiten, sind keine Journalisten. Das war nie anders. Auch nicht in den 1950ern oder 1960ern. Damals arbeiteten die meisten Menschen bei Axel Springer in den Druckereien, im Vertrieb oder in den Werbeabteilungen oder im Kleinanzeigenbereich aber nicht in den Redaktionen. Also meine ich, die Daseinsberechtigung unseres Unternehmens kann nicht nur der Journalismus sein. Es muss mehr als das sein. Mit Journalismus informiert unser Verlag Menschen, mit Journalismus formt unser Unternehmen die öffentliche Wahrnehmung von Ereignissen in unserer Gesellschaft. Aufgabe unseres Unternehmens ist es, als kritische Stimme gegenüber den Institutionen wahrgenommen zu werden sei es in der Wirtschaft, der Politik oder in anderen Bereichen. Es geht darum, Bürger zu befähigen, fundierte Entscheidungen zu treffen, als Wähler und Souverän der Demokratie, und dadurch die freie Gesellschaft zu gestalten und zu stärken. Oder zusammengefasst: für die Freiheit einzustehen. Geht man in die Anfangsjahre von Axel Springer zurück, erkennt man: Freiheit war für Axel Springer am wichtigsten. Vom Gedanken der Freiheit wurde er traumatisiert durch die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, durch den Holocaust getragen. Axel Springer hat alles darangesetzt, dass unsere Gesellschaft nie mehr unfrei wird, nie mehr totalitär. Mit klarer Haltung, mit dem bestmöglichen Journalismus. Um seine Gedanken zu verdeutlichen, entwickelte Axel Springer 1967 unsere publi /2015 1/2016

27 Die Essentials Grundsätze für die ganze Axel-Springer-Familie Die gesellschaftspolitischen Unternehmensgrundsätze, 1967 von Axel Springer formuliert, nach der Wiedervereinigung 1990 geändert und als Folge der Terroranschläge auf die USA im Jahr 2001 ergänzt, sind Bestandteil der Unternehmenssatzung. Geprägt sind diese Essentials jedoch in Teilen von der einzigartigen historischen Verantwortung des deutschen Volkes gegenüber Israel. Der Vorstand von Axel Springer hat angesichts der zunehmenden Internationalisierung des Verlags beschlossen, zusätzlich zu den vorhandenen Grundsätzen, die für die Mitarbeiter in Deutschland bestehen bleiben, eine Variante einzuführen, an deren Formulierungen sich nicht nur die deutschen, sondern alle Mitarbeiter weltweit orientieren können. inside.mag druckt die ab sofort gültige internationale Variante der Essentials von Axel Springer hier zweisprachig ab. zistischen Grundsätze. Sie wurden nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 erstmals ergänzt. Nur zwei Tage nach den Terrorangriffen des 11. September 2001 entschlossen wir uns, die Grundsätze erneut zu erweitern und einen fünften Grundsatz hinzuzufügen, mit dem unsere Verbundenheit zu den USA hervorgehoben wurde. Für ein Unternehmen wie Axel Springer, das auf dem Prinzip der Freiheit gegründet wurde, sind Ereignisse wie die Terrorangriffe von New York oder Paris besonders bedeutend. Sie sind Weckrufe. Tun wir alles, was wir können? Ich bin überzeugt davon, dass jeder im Unternehmen etwas beitragen kann. Deshalb haben wir bei der Vorbereitung der Management-Tagung die publizistischen Grundsätze im Vorstand diskutiert. Wir kamen zu dem Schluss, dass sie noch immer zeitgemäß sind. Sie sind heute relevanter und aktueller denn je. Aber sie haben einen großen Nachteil: Sie sind sehr stark auf Deutschland fokussiert. Da heute mehr als 50 Prozent unserer Mitarbeiter und unserer Umsätze international sind, haben wir entschieden, unsere Grundsätze anzupassen. So, dass sich auch Mitarbeiter, die nicht in Deutschland leben, darin noch besser wiederfinden können. Ich lade insbesondere die neueren Mitglieder unserer Gruppe herzlich ein, diese Grundsätze als etwas Besonderes zu sehen. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Die Grundlage unseres freien, toleranten und weltoffenen Lebensstils muss jeden Tag verteidigt werden. Perikles hat gesagt:,das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. 1. Wir treten ein für Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und ein vereinigtes Europa. We stand up for freedom, the rule of law, democracy and a united Europe. 2. Wir unterstützen die Lebensrechte Israels. We support the right of existence of the state of Israel. 3. Wir zeigen unsere Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika. We demonstrate solidarity with the free values of the United States of America. 4. Wir lehnen politischen und religiösen Extremismus ab. We reject political and religious extremism. 5. Wir setzen uns für eine freie und soziale Marktwirtschaft ein. We uphold the principles of a free market economy and its social responsibility. 1/

28 10 Dinge, DiE Sie Jetzt von Ben lerer über wissen Müssen Wo gibt es die besten Burger der Stadt? Wo sind die 42 Bars in San Francisco, die man besuchen sollte, bevor man stirbt? Thrillist, das Lifestyle-Portal für junge Männer, weiß es. Im September 2015 erwarb Axel Springer eine Minderheitsbeteiligung an der Thrillist Media Group und ist seitdem der größte externe Investor des Start-ups mit Sitz in New York. Die wichtigsten Fakten zum Unternehmen gibt es hier. Foto: Eike Mitte Bei seinem zweiten Besuch in Berlin freute sich Thrillist-Gründer und -CEO Ben Lerer vor allem über den guten Austausch zu digitalen Wachstumschancen, insbesondere mit den Kollegen im BILD-Newsroom: Axel Springer gibt uns Zugang zu sehr smarten, kreativen Menschen, die uns als Partner behandeln. 28 1/2016

29 Wie gewinne ich einen Mann? Erobere seinen Magen! So lautet das ebenso klare wie erfolgreiche Konzept von Thrillist. Das Medienunternehmen mit Sitz in New York betreibt das Lifestyle- Portal Thrillist.com in Verbindung mit täglichen Newslettern und einer mobilen App, die in mehr als 50 Städten in den USA und Europa die besten Bars, Restaurants und Reiseziele empfiehlt. 2Der Fokus liegt auf männlichen Millennials, die konsumfreudig sind und etwas erleben wollen. Daher auch der Name des Portals thrill bedeutet Nervenkitzel. 1 3 Gib mir Nervenkitzel College Buddys Gründer von Thrillist sind Ben Lerer und Adam Rich, die sich im College kennenlernen. Nach ersten Jobs im Hotelgeschäft (Lerer) und als Softwareingenieur (Rich) springen beide ins kalte Wasser und gründen 2004 Thrillist. Auch zwölf Jahre später sind sie ihrem Unternehmen treu: Lerer als CEO, Rich als Chefredakteur. 4Ein Stadtführer für Kerle Nach dem College hat der gebürtige New Yorker Lerer das Gefühl, sich bei seiner Rückkehr in die amerikanische Metropole erst einmal wieder an die Stadt gewöhnen zu müssen. Auch Adam Rich, der an der US-Westküste aufgewachsen ist, sucht nach Inspiration, wie man sich im Big Apple am besten die Zeit vertreibt. Die Stadtführer unserer Mütter wollten wir nicht lesen und haben stattdessen die Chance ergriffen, gleich selbst einen digitalen Guide zu kreieren, der unsere Sprache spricht. 5 GröSSer, besser, Thrillist Aus dem anfänglichen Newsletter über die angesagten Orte in New York entstehen schnell neue Angebote 6Wir sind nicht ESPN Der typische Leser von Thrillist ist jung, männlich und halt! Viel wichtiger als Alter und Geschlecht ist die Einstellung, durch die sich der typische Thrillist-Leser auszeichnet. Es geht um Spaß, darum, das Leben zu genießen, aus dem Haus zu gehen und mit Freunden Zeit zu verbringen. Deswegen erreichen wir ein viel heterogeneres Publikum als der Sportsender,ESPN (US-amerikanischer Sportsender, d. Red.), sagt Lerer, denn Themen wie Essen, Trinken und Reisen interessieren doch wirklich jeden. in Chicago, Boston und Los Angeles. Auch 2016 hat sich die Thrillist-Mannschaft viel vorgenommen. Von knapp 200 will man auf über 250 Mitarbeiter wachsen und die Funktionalitäten und Suche der Website verbessern. 7 deswegen stellt sich auch Thrillist thematisch Das Leben besteht aus mehr als Essen und Bier immer breiter auf: Reisen, Gesundheit, Autos, Technologie, Unterhaltung und Dating heißen die neuen Ressorts, die das Lifestyle-Portal seinen Lesern anbietet. Bei Thrillist kein Thema das Geschlechterverhältnis ist ausgeglichen. Nur in der Redaktion haben die Männer noch leichte Oberhand. Kein Vergleich jedoch zu den Anfangstagen, in denen es 27 Männer und drei Frauen in der Redaktion gab. 9Beim Thema Werbung setzt Thrillist fast Journalismus 8 10 Girls vs. BOYS oder Werbung? Hauptsache gut! ausschließlich auf native advertising Banner-Werbung gibt es nicht. Die auf native advertising spezialisierte Agentur The Colab mit fast 40 Leuten ist praktischerweise gleich Teil von Thrillist und arbeitet nach denselben hohen Qualitätsstandards wie die Redaktion: Im wöchentlichen Themenmeeting zeigen einzig die Daten, wessen Themen in der Lesergunst besser abschneiden. Der Wettstreit beider Teams: bewusst einkalkuliert. Hotel California Thrillist Thrillist begreift sich als Lifestyle-Marke für Menschen, die etwas erleben wollen. Mit großen Food Festivals, den Best Day of Your Life -Partys oder der Veranstaltungsreihe Hotel Thrillist übernimmt Thrillist für ein Wochenende die Regie in Hotels und ganzen Nachbarschaftsvierteln. Genauso beliebt wie bei den (zahlenden) Lesern sind die lokalen Events mit einer zahlungskräftigen Zielgruppe bei Werbepartnern aus dem Consumer-Bereich. 1/

30 Der große Treck rollt: Axel Springers US-Expansion hat Fahrt aufgenommen. Dabei verfolgt der Verlag eine klare Digitalstrategie und will einen Fluch vergessen machen: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verzockten sich schon einige deutsche Unternehmen spektakulär /2015 1/2016

31 F lüge von Europa nach Nordamerika könnten in Zukunft länger dauern, meldete im Februar 2016 die Nachrichtenagentur Reuters. Der Forscher Paul Williams hatte herausgefunden, dass langfristige Veränderungen beim Jetstream, also den starken Höhenwindsystemen in der Atmosphäre, Flieger zwischen Europa und den USA merklich ausbremsen könnten. Relevant dürfte diese News vor allem für einen Mitarbeiter von Axel Springer sein: Jens Müffelmann, seit Ende 2015 President USA und als solcher regelmäßig zwischen Berlin, New York und dem Silicon Valley unterwegs. Bis dato als COO für den Erfolg der Vermarktungs- und Rubrikenangebote verantwortlich, hat sich der Fokus von Müffelmann spätestens nach der Übernahme von BUSINESS INSIDER noch stärker in Richtung Neue Welt verlagert. Die Großinvestition im Herbst 2015 verdeutlichte, wie ernst es der Vorstand um Mathias Döpfner mit der Expansion auf den riesigen US-Markt meint. Nach einem Durchhänger in den 1990er-Jahren gelten die USA heute wieder als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Erzählte man sich früher die Story vom Tellerwäscher, der zum Millionär aufsteigt, so wird heute die Geschichte des Studenten getwittert, der als Start-up-Star groß rauskommt. Diese Verheißung scheint aber nur begrenzt für Akteure aus Deutschland zu gelten: Für manch hiesigen Konzern erwies sich die Neue Welt als eine Nummer zu groß. Begrenzte Potenziale in Europa Erfolgreicher soll der Treck nach Westen für Axel Springer laufen. Den Plan, auf die Trumpfkarte USA zu setzen, entwickelte der Vorstand vor gut zehn Jahren angesichts begrenzter Wachstumspotenziale in Europa. Seitdem ist klar: Die Zukunft von Axel Springer liegt in der konsequenten wir gehen in den USA schritt für schritt vor. Jens Müffelmann Digitalisierung und in der Eroberung des englischen Sprachraums. Der Aufbau neuer Geschäftsfelder ist immer mit Risiken verbunden, sagt Jens Müffelmann. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass wir beim US- Geschäft den richtigen Ansatz gewählt haben. Wir gehen hier Schritt für Schritt vor. Zeitig begann das Unternehmen damit, der US-Expansion den Boden zu bereiten: 2006 wurde Mathias Döpfner Aufsichtsrat beim Medienriesen Time Warner. Drei Jahre später etablierte man einen Austausch zwischen Axel Springer Akademie und der renommierten Columbia University. Im Jahr 2012 konnte Jens Müffelmann auf Initiative Döpfners die Beteiligung an der Wohnbörse Airbnb realisieren die erste Investition von Axel Springer in den USA. Kurz darauf siedelten der damalige BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, idealo-mitgründer Martin Sinner und der damalige Media-Impact-Chef Peter Würtenberger für mehrere Monate ins Silicon Valley über, um sich mit der dortigen Gründer-Philosophie vertraut zu machen. Innovationsförderndes Ökosystem Neben strategischen Erkenntnissen brachte das Trio wertvolle Kontakte zurück nach Berlin: 2013 entstand daraus die Partnerschaft mit dem Start-up-Accelerator Plug and Play. Auf die US-Expansion von Bonial mit der Marke Retale folgte im Jahr 2014 der Aufbau einer ständigen Repräsentanz im Silicon Valley. Geschäftsführer Anton Waitz erweitert seither beständig das Netzwerk an Kontakten zu Start-ups und Technologiefirmen, prüft Investitionsmöglichkeiten. Mit Erfolg: Der Verlag stieg 2014 bei den journalistischen Start-ups OZY und NowThis ein. Was aber macht den US-Markt so attraktiv für Axel Springer? Zum Ersten ist die 1/

32 schiere Zahl potenzieller Leser zu nennen. 86 Millionen Unique Visitors generierte die Huffington Post, der US-Spitzenreiter unter den News-Plattformen, im September Zum Vergleich: BILD.de, in diesem Zeitraum Marktführer in Deutschland, kam auf gut 19 Millionen Nutzer. Zum Zweiten lockt den Verlag ein innovationsförderndes Ökosystem, das mit Facebook, YouTube oder Paypal Weltmarktführer hervorgebracht hat und in stetem Rhythmus bestehende Branchen disruptiert. Jüngstes Beispiel: die Autohersteller. Über Jahrzehnte von wenigen Akteuren und eher gebremster Innovationsfreudigkeit geprägt, wird die Industrie mittlerweile angegriffen. Google und Tesla entwickeln selbstfahrende Autos bzw. umweltschonende Elektroantriebe und lassen die Traditionsmarken als Diesel-Dinosaurier dastehen. Im Trend: Videos und News Zum Dritten nahm man die Demografie unter die Lupe. Das ermutigende Resultat: Rund 35 Prozent der Amerikaner zählen zur Zielgruppe der Millennials, sind also zwischen 15 und 34 Jahre alt. Deren digitale Affinität ist ausgeprägt: 90 Prozent nennen ein Smartphone ihr Eigen, 82 Prozent beziehen Nachrichten online. Schwer im Trend: Video-Content und die Distribution von News über soziale Netzwerke. Marktforscher erwarten, dass die Millennials 2017 rund 200 Milliarden US-Dollar für den Konsum ausgeben werden. Um diesen Jackpot will Axel Springer mitspielen. Jens Müffelmann und sein Team sind dafür zuständig, dass die Würfel richtig fallen. Treffenderweise lautet die US-Strategie DICE das Akronym steht im Englischen Unsere Marken sollen sich offen austauschen. Jens Müffelmann für Würfel, im strategischen Sinn aber für die Komponenten Develop (Entwickeln), Invest (Investieren), Collaborate (Zusammenarbeiten) und Expand (Erweitern). DICE bietet uns einen Handlungsrahmen, so Müffelmann. Abhängig vom Entwicklungsgrad eines Unternehmens könne zum Beispiel die Verzahnung mit anderen Marken von Axel Springer zunächst hilfreicher sein als die sofortige Auslandsexpansion. Somit gilt: keine Standardlösungen, sagt Müffelmann. Wie sämtliche Elemente der Strategie im Idealfall ineinandergreifen, lässt sich am Beispiel von BUSINESS INSIDER erklären, dem bis dato größten US-Investment des Verlags. Hatte Axel Springer sich zunächst minderheitlich beteiligt, folgte im September 2015 die Übernahme von 97 Prozent der Anteile. Zügig setzte man erste Kooperationen um, etwa durch die Integration auf der BILD-Homepage oder in entgegengesetzter Richtung die Übernahme der Börsendaten von finanzen.net auf der US-Website. Ende 2015 ging die deutsche Ausgabe online, im ersten Halbjahr 2016 will man das Angebot auf Polen ausweiten. Kooperationspartner dabei: Grupa Onet, eines der größten Medienhäuser im Land und Teil der Axel- Springer-Familie. Riesiger Markt für digitale Werbung In den USA ist BUSINESS IN SIDER in einem Markt für digitale Werbung unterwegs, der achtmal so groß ist wie das deutsche Pendant und bis 2019 dreimal so schnell wachsen dürfte. Diesen Kuchen haben auch jene Unternehmen im Blick, an denen sich Axel Springer im Jahr 2015 als Minderheitsaktionär beteiligte, darunter das Lifestyle-Portal Thrillist oder das News- Portal Mic.com. In einem Zukunftsmarkt bewegen sich die Virtual-Reality-Spezialisten von Jaunt. Wir spüren aktuell, dass VR ein Der grosse Treck: wie Axel Springer die usa erobert Schritt für Schritt baut Axel Springer sein US-Geschäft aus die Chronik liefert einen kompakten Blick auf die bisherigen Investitionen. AIRBNB Im Februar vereinbaren Axel Springer und die Wohnbörse airbnb.com eine strategische Vermarktungspartnerschaft. Im Rahmen dessen erwirbt der Verlag einen geringen Anteil an Airbnb. PIXLEE Axel Springer erwirbt einen einstelligen Anteil an dem Start-up, das Fotos aus sozialen Netzwerken filtert, um Unternehmen die besten Motive für die Vermarktung ihrer Angebote zu empfehlen. RETALE Im Oktober bringt kauf- DA sein Geschäftsmodell auf den US-Markt. Dort können Kunden fortan die Prospekte von Einzelhändlern lokal abrufen zunehmend auch über Smartphones und Tablets. NOWTHIS Axel Springer beteiligt sich mit einem Minderheitsanteil an dem Start-up, das kurze News-Videos für die mobile Verwendung sowie die Distribution über soziale Netzwerke produziert. OZY Im März beteiligt sich der Verlag minderheitlich an dem Online- Magazin für Nachrichten und Kultur. Sieben Monate später investiert man weitere 20 Millionen Dollar und ist damit größter OZY-Investor /2015 1/2016

33 Kontakte knüpfen, Ideen generieren großer Treiber werden könnte, sagt Jens Müffelmann. Daher freuen wir uns, dass wir frühzeitig eine Beteiligung in diesem Themenfeld realisieren konnten. Die Kollaboration zwischen den US- Marken läuft bereits an zum Beispiel im Bereich der digitalen Anzeigenvermarktung, wie eine Konferenz Mitte Februar in New York bewies. Ich will, dass sich unsere Marken offen untereinander austauschen, erläutert Müffelmann. In Europa habe man das mit über 100 Veranstaltungen im Jahr bereits gut etabliert. Neben dem inneramerikanischen Austausch ist uns aber die Kooperation mit den europäischen Aktivitäten von Axel Springer genauso wichtig. Dafür hat man Claudius Senst an Bord geholt. Er ist exzellent im Unternehmen verzahnt und wird dieses Netzwerk als Leiter Business Development einbringen, so Müffelmann. Die Grundlage für weiteres Wachstum von Axel Springer in den USA ist gelegt. Was Jens Müffelmann angeht, so wird er demnächst wohl noch öfter in die Staaten düsen mitunter ausgebremst vom auffrischenden Jetstream. Gut für ihn, dass der Atmosphärenforscher Paul Williams eine weitere Prognose parat hält: Flüge in die Gegenrichtung könnten mitunter schneller vonstattengehen. Wollen hoch hinaus: Die Mitarbeiter von BUSINESS INSIDER über den Dächern New Yorks Seit 2014 können Mitarbeiter von Axel Springer im Rahmen des Silicon Valley Fellowship die kalifornische Boomregion besuchen. Hier zieht die Programm-Koordinatorin Nina Schimkus Zwischenbilanz und erläutert, welche Voraussetzungen Bewerber erfüllen müssen. Elevator Pitch: Beschreiben Sie in 30 Sekunden, warum das Silicon Valley Fellowship eine Erfolgsgeschichte ist. Am Geburtsort der Digitalisierung ein konkretes Projekt zu bearbeiten, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu generieren, einen unserer wichtigsten Expansionsmärkte kennenzulernen, die persönliche Weiterentwicklung aktiv voranzutreiben und Mehrwert für den eigenen Bereich oder das gesamte Unternehmen zu schaffen das macht den großen Gewinn des Programms aus. Können Sie uns einen konkreten Erfolg für das Unternehmen nennen, der auf einen der Fellows zurückgeht? Es gibt viele Erfolge und Innovationen durch die Fellows. Einer der jüngsten: BILD nutzt als weltweit erstes Newsportal den Facebook -Messenger für einen journalistischen Nachrichtenticker. Das hat Mathias Meier, Leiter Produktentwicklung bei BILD, während seines Fellowships in mehreren Meetings im Facebook -Hauptquartier in Menlo Park angestoßen. Steht das Programm nur Führungskräften offen? Es kann sich jeder aus der Axel-Springer-Familie bewerben. Die Fellows müssen jedoch unsere 4 P mitbringen: eine umsetzbare Projektidee (Project), intensive Vorbereitung vor Reiseantritt (Preparation), das Selbstbewusstsein, die Rolle als Repräsentant von Axel Springer auszufüllen (Personality) und bei allem auf volle Unterstützung des eigenen Vorgesetzten und Bereiches bauen zu können (Power). Welche Rolle spielen die US-Gesellschaften wie OZY, NowThis, Jaunt oder BUSINESS INSIDER für die Fellows? Neben dem beschriebenen fellowship on the project mit einer Dauer von vier bis zehn Wochen etablieren wir derzeit das fellowship on the job mit einer Dauer ab zehn Wochen. Dieses bietet die Möglichkeit, bei einer unserer US-Beteiligungen zu lernen, Wissen einzubringen und nach Hause mitzunehmen. Alle unsere US-Gesellschaften werden ins Fellowship-Programm integriert, konkrete fellowships on the job gab es bisher bei OZY und gibt es aktuell bei Livingly Media BUSINESS INSIDER Für rund 306 Millionen Euro stockt Axel Springer im September seine Anteile am führenden Wirtschaftsportal auf 97 Prozent auf. Im Januar erwarb man bereits neun Prozent an BI. JAUNT Axel Springer und die ProSiebenSat.1 Media erwerben Minderheitsbeteiligungen an dem Start-up, das sich auf die Erstellung und Verbreitung von Virtual-Reality-Inhalten spezialisiert hat. LIVINGLY MEDIA aufeminin übernimmt zu 100 Prozent den Digitalverlag, der drei erfolgreiche Internetseiten in den Bereichen Entertainment, Mode/ Beauty/Style sowie Wohnen und Dekor betreibt. Mic.com Im Juni beteiligt sich der Verlag an der New Yorker Nachrichtenplattform Mic.com. Das Start-up spricht vor allem die Zielgruppe der 18- bis 34-jährigen an, die sogenannten Millennials. POCKET Axel Springer baut seine Frühphasen-Aktivitäten aus und investiert in das Start-up Readitlater, das die marktführende Save-for-later-App Pocket mit über 17 Millionen Downloads entwickelt hat. THRILLIST Axel Springer erwirbt Ende September einen Minderheitsanteil an dem in New York ansässigen, führenden digitalen Medienunternehmen und Lifestyle- Medium für männliche Millennials. 1/

34 Der Europa- Optimist Brüssel ist weit weg? Europäische Politik ist langweilig? Wer so denkt, für den hält Matthew Kaminski Überraschendes parat. Intrigen, Konflikte, Karrieren der Executive Editor von POLITICO Europe ist ganz nah dran an den Menschen und Themen, die Einfluss auf das Leben aller Europäer haben. Nein, für die Menschen in Europa gibt es derzeit nicht viel zu lachen. Das sieht auch Matthew Kaminski so. Bilder von brennenden Flüchtlingsunterkünften, von den Anschlägen in Paris, von Brexit -Sitzungen im britischen Parlament: Das ist kein Vergnügen, sagt er. Aber für uns Journalisten ist es eine großartige Zeit. Matthew Kaminski ist Executive Editor von POLITICO Europe in Brüssel, das im April 2015 startete. Europa ist seine Leidenschaft, sein Antrieb, sein Zuhause. Und so kämpft er seit vielen Jahren für den guten Ruf dieses Kontinents: Viele Menschen in Brüssel fanden Europa nach dem großen Enthusiasmus in den 90ern auf einmal langweilig. Dabei war dieser Kontinent nicht mehr so interessant seit 1989, wenn nicht sogar seit wurde Matthew Kaminski im polnischen Warschau als Sohn eines antikommunistischen Wirtschaftsprofessors und einer Radiojournalistin geboren. Er erinnert sich gern an seine Kindheit in Polen. Die Eltern waren gut vernetzt, hatten oft Freunde zu Besuch, mit denen über Politik und Wirtschaft diskutiert wurde. Sein Großvater mütterlicherseits war Mitglied im Politbüro. Als sich Kaminskis Vater zunehmend unwohl als Antikommunist in einem marxistischen Staat fühlte, konnte der Großvater die Ausreise der Familie ermöglichen kam Kaminski mit seinen Eltern in den USA an, sie erhielten politisches Asyl und begannen ein neues Leben in Ohio und später in Washington, D.C. Europa aber ließ ihn nie so recht los: Kaminski studierte zunächst Geschichte an der Elite-Uni Yale, schloss später einen Master in Internationaler Politik in Brüssel und Paris an. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete er in Kiew für die Financial Times und den Economist, bevor er schließlich 1997 zum Wall Street Journal in Brüssel kam ging er nach New York, um dort im Editorial Board des Journal zu arbeiten. Im Oktober 2014 klopfte erneut Europa an: POLITICO und Axel Springer wollten den bestens vernetzten Foto: Max Threlfall 34 1/2016

35 Journalisten, der mehrfach ausgezeichnet wurde und es 2015 mit einem Kommentar in die Finalrunde beim Pulitzer-Preis schaffte, für ein Joint Venture gewinnen. Er habe keine Sekunde gezögert, den Job als Executive Editor von POLITICO Europe zu übernehmen, erzählt Kaminski: Ich habe viele Jahre für Traditionsmedien gearbeitet. Diese Zeitungen haben so einen historischen Überbau, der Generationen zurückgeht. Wie groß ist da schon der Einfluss eines Einzelnen? Bei POLITICO, einem Start-up, wie er es nennt, konnte er etwas ganz Neues aufbauen, dem Medium einen eigenen Geist einhauchen. Vor allem will er seinen Mitarbeitern Optimismus vermitteln, sagt er. Optimismus in einer Branche, in der es nicht viele positive Nachrichten gibt. Kaminski glaubt nicht daran, dass es eine Krise des Journalismus selbst gibt: Wir erleben einfach eine Krise der Geschäftsmodelle, die wir noch aus dem 19. Jahrhundert haben. Axel Springer hat das verstanden. Ihm gefiel, dass der Verlag schon früh in die digitale Zukunft investierte und guten Journalismus auf neuen Wegen an das Publikum bringen will. In den Zeitungen, für die ich früher arbeitete, gab es nicht so eine positive Einstellung zur Zukunft des Journalismus. Die Stimmung war einfach nicht sehr mitreißend, und dann fällt es natürlich schwer, begeistert zu bleiben. Man merkt Kaminski an, dass es ihm unangenehm ist, von seinen eigenen Stärken zu sprechen. Aber dann sagt er doch ganz vorsichtig: Ich glaube, ich kann diese positive Stimmung bei POLITICO schon ganz gut vermitteln. Wichtig bei der journalistischen Arbeit seien ihm Anstand, Genauigkeit und Gespür. Florian Eder kann das nur bestätigen. Er ist einer der Redakteure, die von Anfang an mit Kaminski am Aufbau von POLITICO Europe arbeiteten. Heute sind etwa 45 Menschen im POLITI- CO-Newsroom in Brüssel beschäftigt, schon bald werden es 67 sein. Der frühere WELT-Redakteur Eder schätzt vor allem den offenen, neugierigen Blick seines Chefs auf die Welt und die Politik: Matthew Kaminski arbeitet nicht in festgefahrenen Bahnen, sondern vermittelt Spaß daran, etwas Neues zu versuchen. Diese Art motiviert ungemein. Wenn Kaminski, der Vater zweier Kinder ist, über die politische Situation seines Heimat- Seit 1989 war europa nicht mehr so interessant. landes Polen spricht, schwingt Zynismus mit: Immerhin haben sie es geschafft, die größte Erfolgsgeschichte Europas innerhalb von wenigen Jahren zu zerstören. Das ist gar nicht so leicht. Mit wachsender Sorge beobachtet Kaminski den bedrohten Rechtsstaat unter der rechtskonservativen Regierung in Polen: Es ist nie sehr gut, wenn das Land von einem Mann geführt wird, der keinen offiziellen Posten hat. Und es daneben eine Ministerpräsidentin und einen Präsidenten gibt, die seine Marionetten sind. Trotzdem glaubt Kaminski an eine bessere Zukunft für Polen. All die Menschen, die jetzt auf die Straße gehen und gegen die Regierung protestieren, das seien die, die weiterhin eine Demokratie wollen: Und das ist die Mehrheit der Menschen. Dort gibt es also noch diesen Rest des erfolgreichen, dynamischen Polens, das die Welt in den 90ern kennengelernt hat. Matthew Kaminski möchte POLITICO in den nächsten Jahren zum wichtigsten Medium für diejenigen machen, die ihr Leben der Politik verschrieben haben. Hier sollen die Menschen in Brüssel, Paris, London, Berlin oder Warschau besser als irgendwo sonst erfahren, was sich auf der gesamteuropäischen Bühne abspielt. Insbesondere die Newsletter-Flotte von POLITICO soll zukünftig noch erweitert werden. Ab März wird zum Beispiel der neue Newsletter Morgen Europa verschickt, der einen deutschsprachigen Blick auf europäische Politik vermitteln soll. Kürzlich schrieb jemand über POLITI- CO Europe, es sei im Prinzip ein elitäres Boulevardblatt. Es stellte sich als größtes Kompliment heraus, das man Kaminski und seinem Team machen konnte: Am Ende zeigt es doch nur, dass wir es schaffen, die Menschen für Politik zu begeistern. Wir lieben die Politik, und wir lieben die Menschen in der Politik. Es gebe Dramen Intrigen, Interessenskonflikte und Karrieren, die unschön enden. Und diese Dramen spielten auf der unheimlich spannenden Bühne namens Europa, so Kaminski. Was könnte es denn Besseres geben? Theresa Rentsch hat sich vor allem gefreut, mit Matthew Kaminski einen echten Journalismus-Optimisten kennengelernt zu haben. Sätze wie Die besten Jahre des Journalismus sind vorbei oder In der Branche verdient niemand mehr Geld hat sie in ihrer jungen Karriere nämlich schon zu oft gehört. Nachgefragt: Worüber können Sie lachen? Humorvolle Menschen. Wann mussten Sie das letzte Mal mutig sein? Beim Foto-Shooting für inside.mag. Was mögen Sie an sich selbst am liebsten? Meine Bescheidenheit. Was am wenigsten? Mein unglaublich gutes Aussehen. Was bringt Sie auf die Palme? Schlampige Abschriften. Ihr Lieblingslied ist Etwas von Nina Simone. Ihr Lieblingsbuch? In the Night Kitchen von Maurice Sendak. Ihr Lieblingsort in Brüssel? Forêt des Soignes. Wovon träumen Sie? Arbeit. Wenn Sie nicht bei Axel Springer arbeiten würden würde ich schlafen. Wer bei Axel Springer ist für Sie ein United Artist und warum? Paul Ronzheimer. Ich traf ihn erstmals im Dezember 2013 in der Ukraine. Das war zu Beginn der Maidan-Revolution. Obwohl er noch nicht lange vor Ort war, wusste er über die Akteure und das Geschehen genauso viel wie erfahrenere Korrespondenten. Und er berichtete smart, kreativ und mutig. 1/

36 Blick in die 2016 ist das Jahr der Virtual Reality (VR). Die Technologie gibt dem Nutzer das Gefühl, sich in einer virtuellen Welt zu bewegen. Das wird nicht nur den Journalismus komplett verändern. Axel Springer ist jedenfalls dabei Wir gehen weiter, bis uns die Dunkelheit einhüllt. Die Taschenlampe wirft einen Lichtkegel in die Finsternis. Hinter uns kämpft sich BILD-Reporter Paul Ronzheimer ächzend in den Tunnel unter der irakischen Stadt Sindschar, die von ISIS- Kämpfern komplett zerstört wurde. Und wir sind dabei, mitten im Krisengebiet. Zumindest fühlt es sich so an. Denn in Wirklichkeit sind wir nur ein Teil eines journalistischen Pionierprojekts einer Virtual-Reality- Videoreportage. Das 360 -Video lässt sich auf dem Computer oder dem Smartphone anschauen. Der Nutzer kann dabei jeden Blickwinkel mit einem Mausklick selbst wählen. Noch eindrucksvoller wirkt das Video aber, wenn man es durch eine VR-Brille etwa durch eine Oculus Rift oder durch sogenannte Cardboards, bei denen das Smartphone zur VR-Brille umfunktioniert wird betrachtet. Dann hat man das Gefühl, tatsächlich neben den Reportern durch die Stadt zu spazieren. Der Dreh eines solchen Videos ist aufwendig. Die BILD-Reporter Ronzheimer und Claas Weinmann dokumentierten ihre Reise in den Irak mit Spezialkameras. Wir haben mit einem Sechser-GoPro-Würfel gearbeitet, der sechs weitwinklige Bilder gleichzeitig aufnimmt. Außerdem hatten wir eine Variante von Kodak dabei, bei der zwei Fish /2015 1/2016

37 Die Samsung Gear VR eröffnet dem Träger neue, virtuelle Welten. Die aktuellen Topmodelle der Galaxy -Smartphones werden in die Brille hineingeschoben Aus diesem mit Sandsäcken gesicherten Gefechtsstand im zerstörten Sindschar lieferte BILD-Reporter Paul Ronzheimer Material für die eindrucksvolle 360 -Reportage aus dem Nordirak Zukunft eye-kameras kombiniert werden: eine vorne, eine hinten, erzählt Weinmann. Die Kodak haben wir verwendet, wenn es schnell gehen musste. In einer Szene waren wir direkt an der Front. Da musst du Gas geben. Etwas aufzubauen wäre fatal gewesen. Eine Woche später hat genau an der Stelle, wo wir gedreht haben, eine Granate eingeschlagen. Zwei Leute sind gestorben. Chance für Journalismus Weniger gefährlich, aber noch zeitaufwendiger war die Postproduktion in den Büros der Filmproduktion UFA. Stitching nennt sich der Prozess, mit dem die verschiedenen Perspektiven der Kameras zu einem Das VR-Erlebnis kommt der Realität so nahe. Claas Weinmann 360 -Panorama zusammengefügt werden. Vier Techniker arbeiteten eine Woche lang an dem achtminütigen Video. Das Ergebnis hat selbst Claas Weinmann erstaunt. Wenn du eine Reportage drehst und hinterher das geschnittene Video siehst, kannst du das Erlebnis vor Ort üblicherweise vom Film unterscheiden, sagt er. Aber bei VR verschmilzt beides. Du wirst zurückversetzt, weil das VR- Erlebnis der Realität so nahe kommt. Das ist eine Chance für den Journalismus. Die neue Technik ermöglicht eine völlig neue Art des Storytellings. Schon jetzt entsteht etwa alle drei Wochen ein VR-Video bei BILD. Künftig sollen es noch mehr werden. Kai Traemann, Head of Editorial 1/

38 So funktionieren 360 -Videos mit einer Virtual-Reality-Brille aktuelles Sichtfeld Gesamtfläche des 360 -Videos Virtual- Reality-Brille Durch Drehen und Neigen des Kopfes wandert der Betrachter durch das Bild und entscheidet selbst seinen Blickwinkel, während das Video läuft Das 360 -Video von BILD wurde mit mehreren Kameras parallel aufgenommen und später am Computer zusammengefügt Screenshot der 360 -Reportage von Paul Ronzheimer auf YouTube : Mit dem Steuer kreuz links oben kann der Zuschauer das Sichtfeld erweitern. Die Reportage ist das weltweit erste journalistische VR-Video auf einem Schiff der griechischen Küstenwache Auf dem Sprung in eine neue welt Nicht nur die Reporter von BILD und WeltN24 stoßen bei Axel Springer das Tor zur virtuellen Realität auf auch anderswo betritt man das neue Terrain. Ausflug in die virtuelle Welt Seit September 2015 ist Axel Springer an dem US-Start-up Jaunt beteiligt, das sich auf die Erstellung und Verbreitung von VR-Inhalten spezialisiert hat. Die kaufda VR-App Mit der VR-Brille Oculus Rift können Verbraucher im virtuellen Raum shoppen gehen und Produkte betrachten ohne einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Messe-Highlights im 360-Grad-Rundblick Mittendrin statt nur vor dem Bildschirm: Die Redaktionen von AUTO BILD und COMPUTER BILD nehmen ihre User mit auf große Messen. Während COMPUTER BILD vom Mobile World Congress in Barcelona berichtet, präsentiert AUTO BILD als erstes Auto-Online-Portal 360 -Videos vom Genfer Autosalon /2015 1/2016

39 Corinna Strebel, Senior Manager Product Development Mobile BILD.de, testet die Oculus Rift : Mit VR-Brille wirken die Dinosaurier beängstigender als auf dem Monitor Hat den Durchblick in Sachen Virtual Reality: Martin Heller von WeltN24 ist bei Axel Springer einer der Pioniere bei VR-Projekten Video & Sports Strategy, betont aber, dass VR nicht zum Selbstzweck verkommen soll. Wir wollen VR nicht inflationär einsetzen, sondern nur dort, wo es wirklich Sinn ergibt, wo es etwas herzuzeigen gibt, sagt er. Der Zuschauer muss immer einen Mehrwert davon haben. Mit anderen Augen sehen Auch bei WeltN24 wird bereits mit Virtual Reality gearbeitet. Seit Anfang Juni 2015 hat ein Team um Martin Heller rund 35 VR-Projekte umgesetzt, von politischen Themen wie der Flüchtlingskrise über Erlebnisvideos aus Kampfpanzern und Bunkern bis hin zu Reportagen, die einfach nur unterhaltsam sein sollen: mittendrin im Karneval, beim Holi Festival, beim Christopher Street Day oder an einer Seilbahn über einen Stausee fliegend. VR bietet sich da an, wo man etwas erleben kann, starke Bilder, Emotionen, erklärt Heller. Die Flüchtlingskrise sieht man mit anderen Augen, wenn man mit unserer Videojournalistin Susanne Dickel am Strand von Lesbos steht und Flüchtlingen nach der dramatischen Überfahrt im Schlauchboot ins Gesicht schaut, als wäre man selbst da. Zurzeit ist Heller im Silicon Valley, um zur Arbeitsweise mit VR zu recherchieren. Die Regeln des Filmemachens werden dabei teilweise neu definiert. VR ist dem Theater näher als der klassischen Arbeitsweise im Film, sagt Heller. Schnitte müssen so etwas wie Vorhänge sein, die Szenen unterteilen. Das Tempo ist anders, es darf nur wenige ganz bestimmte Kamerabewegungen geben, sonst wird den Usern mit VR-Brille schnell schlecht. Das bloße virtuelle Erlebnis soll bald um zusätzliche Features erweitert werden. Wir veröffentlichen im März ein erstes VR- Video, in dem man im laufenden Film zusätzliche Inhalte öffnen kann, erklärt Heller. In der Brille schaut man dafür einfach nur auf bestimmte Punkte. Der Hauptfilm pausiert dann, und es öffnen sich weitere Fenster. Auch für die Werbe-Integration könnte diese Technologie spannend sein. VR bietet sich da an, wo man etwas erleben kann. Martin Heller Seit September 2015 ist Axel Springer an dem Unternehmen Jaunt beteiligt. Das amerikanische Start-up hat eine eigene VR- Kamera samt zugehöriger Softwaretechnologie entwickelt und verbreitet Inhalte über eine Smartphone-App. Axel Springer wird die Kooperation künftig nutzen, um Produktionen in der App zu zeigen. Gleichzeitig nutzen die Redaktionen die Kameras der VR- Profis beim Dreh. VR wird nicht nur im Journalismus eine große Rolle spielen. Die diesjährige Fachmesse Consumer Electronics Show (CES) ließ keinen Zweifel daran: 2016 wird das Jahr der virtuellen Realität. Mit der Oculus Rift und der Gear VR von Samsung wurden gleich zwei serienreife VR-Brillen präsentiert. Gadgets verstärken die Illusion In Zukunft wird man mit VR Gebäude entwerfen, virtuelle Meetings abhalten und Ferndiagnosen stellen. Die Illusion einer virtuellen Umgebung kann durch Gadgets noch verstärkt werden: VR-Handschuhe geben dem Träger das Gefühl, virtuelle Gegenstände anfassen zu können. In Hamburg arbeitet das Start-up Lucid Trips daran, den Traum vom Fliegen wahr werden zu lassen indem es den Nutzer samt VR-Brille in ein Geschirr hängt und ihm Fahrtwind ins Gesicht bläst. Weniger kompliziert funktioniert die VR-App von kaufda. Hier hat man bereits den ersten VR-basierenden Einkaufsbegleiter entwickelt. Wir sehen VR als eine der vielversprechenden innovativen Technologien, die dem Handel schon in naher Zukunft neue Chancen bieten können, erklärt Christian Gaiser, CEO der Bonial.com Group. Dort geht man davon aus, dass sich VR in den kommenden drei bis fünf Jahren auf dem Massenmarkt durchsetzen wird. Die Zukunft, so scheint es, ist zum Greifen nah. Reiner Reitsamer kämpft jetzt schon damit, den Überblick über seine optische Brille und die vielen 3-D-Brillen aus dem Kino zu behalten. Wenn noch eine VR-Brille dazukommt, macht seine Brillensammlung bald der von Elton John Konkurrenz. 1/

40 So überleben Sie einen Shitstorm Herzlich willkommen beim Tutorial von inside.mag! Heute erklärt Alfred Draxler, Chefredakteur SPORT BILD, wie man es schafft, eine digitale Flut von Anfeindungen und Beleidigungen abzuwettern. E in Shitstorm ( Scheißesturm ) ist vorhersehbar. In meinem Fall tobt er garantiert los, wenn ich meinen Followern bei Twitter eine klare Meinung zum Sommermärchen 2006 oder eine ungewöhnlich positive Einschätzung des bei vielen verhassten Fußballklubs RB Leipzig ( Red Bull ) zumute. Beim Thema Leipzig dauerte der Shitstorm Tage und war sehr speziell. Besonders häufig geliked (Vorsicht, Kostprobe) wurde folgender Kommentar: Die Roten Bullen, Alfred Draxler, Ihr dreckigen Bullenwichser! Alfred Draxler, Chefredakteur SPORT BILD Ihr Missgeburten macht unseren Fußball kaputt. F (war ausgeschrieben) euch! Keine Sorge, das überlebt man! Böse antworten sollte man allerdings nicht, das erzeugt dann einen Shit-Tornado. Man kann den Freunden ironisch ein Herzchen schicken, aber das verpufft, weil es zu viele sind. Man kann diejenigen unterstützen, die auf deiner Seite sind, und hoffen, dass die Follower sich dann gegenseitig beschimpfen. Das Beste aber ist, einfach mal ein paar Stunden Pause bei Facebook oder Twitter zu machen, auch ein Shitstorm geht irgendwann vorüber. Nur eines darf man auf keinen Fall: beleidigt sein und seinen Account löschen! Ein Cristiano Ronaldo hat 110 Millionen Facebook -Fans und 40,5 Millionen Follower bei Twitter. Er betreibt Vermarktung und Kommunikation längst über die sozialen Netzwerke. Für uns Journalisten ist das die reale Welt, in der wir jetzt arbeiten inklusive Scheißesturm! Tweet des Anstoßes: Mit diesem Kommentar zum Geschehen bei RB Leipzig löste der Chefredakteur SPORT BILD eine digitale Welle der Empörung aus 40 1/2016

41 Bambule im Netz 5Tipps für den besseren Umgang mit Störenfrieden 1 Nur Kritik oder schon Krise? Nicht jede Kritik, jeder Kommentar oder jede Anmerkung im Social Web bedeutet gleich den Aufzug eines Shitstorms. Es gilt, die Situation zu bewerten. Dabei helfen in der Regel ein Vorwarnsystem und die Beobachtung und Auswertung der Social-Media-Kanäle. 2 Schnelle Reaktion Im Fokus der Wutkritiker gilt es, schnell zu reagieren. Eine erste Reaktion sollte innerhalb weniger Stunden abgegeben werden. 3 Antwort über dasselbe Medium Für den kommunikativen Notfall muss es klare Regeln geben. Zum Beispiel sollte auf demselben Medium in derselben Sprache geantwortet werden. Ein Kommunikationsleitfaden hilft, die richtige Antwort schnell zu formulieren. 4 Cool bleiben Ein Einknicken oder eine Reaktion auf einen Shitstorm ist kein Zeichen von Schwäche. Äußern Sie sich zur Situation, aber sachlich und ruhig. Auch eine Entschuldigung ist eine Möglichkeit, die aber keine Rechtfertigung oder Erklärung nach sich ziehen muss. 5 Den Shitstorm abwettern Kommentare oder den Shitstorm sogar zu löschen, ist keine Option. Ausgenommen sind natürlich Kommentare, die gegen Gesetze verstoßen oder andere Personen angreifen. Ansonsten heißt es Ruhe bewahren: Ein klassischer Shitstorm ist spätestens nach einer Woche vorbei. 1/

42 Plädoyer für technischen Fortschritt: Preisträger Mark Zuckerberg stellte im Bühnengespräch mit Mathias Döpfner seine Vision zur Zukunft von Kommunikation und zur Rolle von Facebook dar Foto: Frank Zauritz /2015 1/2016

43 axel springer a w a r d Gartenparty für einen genialen Gründer Am 25. Februar 2016 wurde Mark Zuckerberg in Berlin mit dem erstmals vergebenen Axel Springer Award ausgezeichnet. Das unkonventionelle Abendprogramm führte rund 200 Gäste im aufwendig ausstaffierten Konferenzraum Ernst Cramer auf eine Reise durch die Biografie des Facebook -Gründers. er Abend für den Digital-Giganten Mark Zuckerberg begann erstaunlich analog: Mathias Döpfner sorgte für D Lacher unter den rund 200 Gästen, als er eine Ausgabe des seit 1952 erscheinenden Axel-Springer-Kalenders mit auf die Bühne brachte. Aufgeklappt hatte Döpfner das Blatt für den 25. Februar 2016, den Tag der Award-Verleihung. Dort zu lesen: ein Sinnspruch von Mark Zuckerberg. Dieser Kalender wurde bereits im August 2015 gedruckt, sagte Döpfner und damit lange vor der Idee, den Axel Springer Award an den Facebook -Gründer zu verleihen. Das, so der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, sei eine bemerkenswerte Koinzidenz. 1/

44 Fotos: Daniel Biskup, Frank Zauritz Begehrtes Gruppenbild am roten Teppich: Mathias Döpfner, Priscilla Chan, Mark Zuckerberg und Friede Springer Szenenbild eines besonderen Abends: Zwischen Birken und auf Rasenflächen erlebten die Gäste eine Reise durch die Biografie des Preisträgers Bemerkenswert war auch die Kulisse für die Ehrung. Mit großem Einsatz und viel Liebe zum Detail hatten Creative Director Peter Huth, das Orga-Team von PACE und Bühnenbildnerin Pia Maria Mackert den Konferenzraum Ernst Cramer in eine Kopie des Dachgartens der Facebook -Zentrale in Menlo Park verwandelt.,facebook hat unsere Kultur verändert und bereichert, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen, sagte Mathias Döpfner und spielte damit auf die polarisierende öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens an, das mittlerweile zu den wertvollsten der Welt zählt. Von Whiskey und Karaoke Axel Springer hat mit Facebook längst geschäftliche Beziehungen aufgebaut. Das beweisen Kooperationen, so zum Beispiel bei der Veröffentlichung journalistischer Inhalte im Rahmen von Instant Articles. Auch persönliche Begegnungen fördern den Austausch: So wusste Mathias Döpfner vom ersten Treffen mit Mark Zuckerberg im Jahr 2006 zu berichten und davon, wie es bei der alljährlichen Karaoke-Party des Ausgezeichneten in einer Whiskey-Bar in Idaho zugeht. Wir waren der Auffassung, dass es einen Award geben sollte, der nicht nur digital, sondern auch international ist und der Unternehmertum belohnt, sagte Mathias Döpfner. Wir zeichnen Mark Zuckerberg aus, weil er mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen hat. Zuckerberg habe es in einem Alter, in dem andere erst anfangen, bereits zu einem der erfolgreichsten Unternehmer der Gegenwart gebracht. Facebook etabliere sich als Vertriebsplattform und fairer Partner der Verlagsbranche. Der Preis will das Unternehmen auf diesem Weg weiter ermutigen und vor allem junge Unternehmer durch Vorbild ermuntern. Der Preisträger prägte das Internet Zuckerberg, der mit Ehefrau Priscilla gekommen war, bedankte sich für den Award und den warmen Empfang in Berlin. Diese Reise hat klein angefangen, denn als ich Facebook startete, wollte ich es eigentlich nur am College nutzen. Aber es hat sich in etwas Großes entwickelt, das weltweit Menschen verbindet. Es ist mir eine Ehre, dass mich so viele von euch auf dieser Reise begleiten! Prominent waren nicht nur die Gäste in Berlin, sondern auch die Laudatoren. Sie nahmen den Saal mit auf einen Streifzug durch die unternehmerische Biografie von Mark Zuckerberg: Zuerst betrat Peter Thiel die Bühne, Paypal -Gründer, Tech-Unternehmer und Facebook -Investor der ersten Stunde. Er hob hervor, dass das heutige Erscheinungsbild des Internets 2004 keinesfalls vorherbestimmt gewesen sei. Zuckerberg habe mit Facebook den Menschen ins Zentrum der Technologie gestellt und das zu einer Zeit, als man im Silicon Valley vor allem danach gestrebt habe, Menschliches durch Computer zu ersetzen. Facebook dagegen trage seither dazu bei, dass sich Menschen respektierten und Beziehungen wertschätzten. Per Video ging es anschließend eine Unternehmergeneration zurück: Von den wandfüllenden Leinwänden grüßte Microsoft -Gründer Bill Gates, der wie der Preisträger ein Weltunternehmen quasi aus dem Nichts aufbaute und in dessen phil- So kam der Facebook -Dachgarten nach Berlin Pia Maria Mackert, Set-Designerin erklärt: Im Gespräch mit Peter Huth kamen wir darauf, dass Mark Zuckerberg großer Fan des Dachgartens in der Zentrale,Facebook ist. Also entschlossen wir uns dazu, den Konferenzraum Ernst Cramer im Erscheinungsbild des Gartens zu gestalten. Ursprünglich wollte ich den Raum komplett mit Rollrasen ausstatten. Das war aber nicht möglich, da die Wände das enorme Gewicht nicht hätten tragen können. Dafür hat es geklappt, dem Raum optische Höhe durch die Spiegel zu verleihen /2015 1/2016

45 Erst die Arbeit, dann der Award: Mathias Döpfner führte ein exklusives Interview mit Mark Zuckerberg, das in der WELT am SONNTAG veröffentlicht und von BUSINESS INSIDER in Deutschland und den USA übernommen wurde. Eine weitere Fassung des Gesprächs, nun auch mit Zuckerbergs Ehefrau Priscilla, erschien als Weltpremiere bei BILD am SONNTAG es war das erste gemeinsame Interview des Paares antropische Fußstapfen Zuckerberg mit der Stiftung seines Vermögens tritt. Diese neue Generation von Philantropen baut auf Unternehmergeist und auf Talent, um Ziele zu erreichen, die früher undenkbar schienen, sagte Gates. Sie erfinden neue Medikamente, verringern Armut und Hunger und stellen sicher, dass Kinder Zugang zu Bildung erhalten. Der Mahner kam aus Brüssel Die Rolle des Mahners an diesem Abend kam Martin Schulz zu, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments. Schulz postulierte, dass offen sei, ob Mark Zuckerberg von späteren Generationen als unternehmerisches Genie im Range eines Thomas Edison und als großer Humanist wahrgenommen werde oder als Beispiel für rücksichtsloses, von gesichtsloser Technologie getriebenes Unternehmertum. Manche Menschen sagen, dass,facebook auf der dunklen Seite der Macht steht, sagte Schulz. Seine Glückwünsche zur Award-Verleihung verband er mit dem Wunsch nach einem ergiebigen Austausch zwischen dem Unternehmen und der EU, vor allem beim Datenschutz und bei Fragen des Urheberrechts. Auch versäumte er es nicht, kritisch auf die Steuerpolitik von Facebook und auf die mangelnde Kontrolle von Hass-Postings einzugehen. Ein bestimmendes Motiv des Abends war der technologische Megatrend dieser Tage, die virtuelle Realität sowohl für Face book als auch für Axel Springer ein Feld unternehmerischer Ambitionen. VR- Brillen von Samsung Kooperationspartner beider Unternehmen erlaubten einen virtuellen Ausflug in den Himmel über Berlin. Alois Knoll, Informatik-Professor an der Technischen Universität München, war mit Roboter Roboy angereist und erläuterte mithilfe des Publikumslieblings anschaulich die Potenziale und Grenzen künstlicher Intelligenz. Passend dazu diskutierten Mathias Döpfner und Mark Zuckerberg unter anderem über die Chancen und Gefahren künstlicher Intelligenz für die Gesellschaft. Zuckerberg thematisierte auch das Verhältnis seines Unternehmens zum Journalismus: Wir werden keinen Journalismus machen, sondern Journalisten die Mittel geben, um zum wachsenden gesellschaftlichen Diskurs beizutragen. Eine Rarität als Präsent Den Abend für Mark Zuckerberg beschloss eine stimmungsvolle Party im Unternehmer-Club des Verlagshauses. Zuvor aber hatte Mathias Döpfner doch noch eine physische Auszeichnung für den Preisträger parat. Es handelte sich um eine gedruckte Sonderausgabe von BUSINESS INSIDER eine echte Rarität, soll es doch die einzige Print-Version des Titels bleiben. Das Präsent spannte einen symbolischen Bogen: von den Zeiten des gedruckten journalistischen Produkts zu einer Gegenwart, die auch für Verlage geprägt ist von digitalem Denken und von sozialen Netzwerken wie Facebook. BILDERGalerie inside.mag zeigt die schönsten Momente eines außergewöhnlichen Award- Abendes im Berliner Axel-Springer-Haus 1/

46 California Dreaming Birken, Gras und weitläufige Ausblicke, dazu virtuelle Welten und die Inszenierung eines Lebens: 200 Gäste erlebten eine Preisverleihung der besonderen Art an evening for Mark Zuckerberg im Konferenzraum Ernst Cramer. Digitaler Zeitungsbote: Roboter Roboy lieferte am Ende der Preisverleihung die Festzeitung aus. Zuvor hatte der Publikumsliebling den Gästen erklärt, wie man ein Kind wickelt Premiere im Konferenzraum Ernst Cramer: Saftiger grüner Rollrasen verwandelte den Konferenzraum in eine Dachterrasse Dank Samsung Gear -Brille konnten alle Gäste wie hier Mark Zuckerbergs Ehefrau Priscilla Chan einen virtuellen Ausflug auf das Dach des Axel-Springer-Hauses machen Die Raumgestaltung in Zahlen 135 Quadratmeter Rollrasen 100 Spiegel Souverän und gut gelaunt moderierte Eva Verena Müller den außergewöhnlichen Abend 81 Kissen 23 Sessel 56 Hocker 180 Scheinwerfer Informatik-Professor Alois Knoll erläuterte mithilfe des Roboters Roboy die Potenziale und Grenzen künstlicher Intelligenz Geschäftspartner: Der Europa- Chef von Samsung, Young Hoon Eom (l.), und UPDAY-CEO Peter Würtenberger METER KABEL Birken eigenhändig von Set-Designerin Pia Maria Mackert in Berlin-Pankow geschlagen Übermittelte seine Glückwünsche per Video-Botschaft: Microsoft -Gründer und Philantrop Bill Gates /2015 1/2016

47 Investor Peter Thiel unterstrich die prägende Rolle des Facebook -Gründers für das Internet Zum Abschluss der Preisverleihung spielte das Athenäum- Quartett der Berliner Philharmoniker den Klassiker California Dreaming Preisträger Zuckerberg freute sich sichtlich über das originelle Geschenk von Mathias Döpfner. Anstelle der üblichen Preis-Trophäe bekam er eine einzigartige gerahmte Druckplatte darauf die Titelseite der Festzeitung des Abends axel springer a w a r d Fotos: Frank Zauritz Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, betonte die politische Bedeutung der Preisverleihung. Der Axel Springer Award für Mark Zuckerberg biete die Chance, den transatlantischen Dialog über eine demokratische, pluralistische und gerechte digitale Zukunft auszubauen Universal -Boss Frank Briegmann (v. l.), TV-Moderator Johannes B. Kerner und Unternehmer Joachim Hunold genossen die entspannte Lounge-Atmosphäre Powerfrauen unter sich: BILD am SONNTAG-Chefredakteurin Marion Horn (l.) und die Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr, Julia Jäkel Illustre Manager-Runde (v. l.): Ralph Büchi, Präsident Axel Springer International, Jens Müffelmann, Axel Springer President USA, Rocket -Vorstand Alexander Kudlich und Axel-Springer-Aufsichtsrat Rudolf Knepper 1/

48 Was bewegt Ob Journalisten, Programmierer oder Manager überall in der Axel-Springer- Familie treiben motivierte Mitarbeiter ihre Projekte voran. Lesen Sie hier, was Kollegen aus dem In- und Ausland derzeit beschäftigt beruflich wie privat. András Lengyel ist Sales and Marketing Director bei Ringier Axel Springer Hungary in Budapest 1 Welches Projekt beschäftigt Sie derzeit? Wir bauen derzeit Media Impact Ungarn auf. In den letzten sechs bis sieben Jahren haben wir gelernt, mit neuen Formaten und Methoden neue Einnahmequellen zu finden und uns dabei an den Bedürfnissen der Kunden zu orientieren. Jetzt bauen wir auf diesem sehr profunden Wissen eine Struktur auf. 2 wie schalten sie von der arbeit ab? Früher habe ich professionell Sport gemacht davon sind ein paar Übungen mit dem Speedbag und zwei- bis dreimal die Woche Boxen übrig geblieben. Und: Kein Tag vergeht ohne klassische Musik das ist meine zweite Leidenschaft. 3 Wovon träumen Sie? Ich wünsche mir, dass mein Sohn in jedem Aspekt seines Lebens Dinge entdeckt, die ihn glücklich machen. Und wir wünschen uns, dass er das mit großer Freude tut. 4 Was möchten Sie unbedingt ändern? Wir arbeiten an immer mehr agenturähnlichen Projekten für die Kunden (Kreativ, Media, Below the line etc.). Diesen Prozess würde ich gerne beschleunigen, um die Chancen des sich verändernden Ökosystems zu nutzen dafür ist derzeit in Ungarn ein guter Moment. 5 Mit wem würden Sie gerne einen Tag lang tauschen? Ich würde mit dem Profiboxer Saúl Álvarez an jedem Tag seiner Siege tauschen und mit Christian Thielemann an dem Tag, an dem er die sechste und siebte Symphonie von Beethoven mit den Wiener Philharmonikern dirigiert hat. 48 1/2016

49 Sie gerade? holger zschäpitz ist leitender Wirtschaftsredakteur von WELT und WELT am SONNTAG in Berlin Stefanie Bröker ist Head of Key Account Management Retail Zanox in Berlin Klassisches Online war gestern. Jetzt geht es darum, den mobilen Leser mit Qualitätsinhalten zu erreichen. Auf ihn kommt es in Zukunft an. Ich möchte wissen, wie er tickt und wie ich zu seinem intelligenten Lebenssouffleur werden kann. Ich gehe jeden Morgen eine Stunde joggen, wenn die Stadt noch schläft. Meistens die gleiche Strecke. Was für viele zwanghaft klingt, bringt mich entspannt in den Tag. Und abends nach dem Job holen mich meine beiden Söhne wieder auf den Boden zurück. Am Anfang des Jahres stehen viele Strategietreffen mit Kunden an, um die Zusammenarbeit in 2016 zu besprechen. Das ist spannend und bedeutet, viel zu reisen und verschiedene Kundenbüros und Kantinen kennenzulernen. Gleichzeitig laufen schon die Vorbereitungen für den jährlichen Fashion Expert Day, ein Event für Top- Kunden mit Vorträgen, Workshops und Modenschau. Ich bin gerne in Bewegung, sei es in der Natur, beim Yoga, Schwimmen oder Freundetreffen. Und bei einem leckeren Essen kann ich gut abschalten. Ich bin täglich auf der Suche nach Wahrheit. Ich möchte verstehen, was die Welt zusammenhält, und das auch den Lesern vermitteln. Mein Traum wäre nichts Geringeres, als die Weltformel zu entdecken. Von Reisen, fernen Ländern und dem Gefühl der Freiheit dabei und davon, sich immer wieder von tollen, unerwarteten Erlebnissen überraschen zu lassen. Ich möchte mehr Selbstironie in die Welt bringen. Gerade in der Medienbranche, wo täglich Experimente gemacht werden und man oft nach dem Prinzip Fehler und Irrtum arbeitet, kann es ungemein helfen, sich selbst nicht so bierernst zu nehmen. Ich habe aufgehört, mir große Vorsätze vorzunehmen. Stattdessen ändere ich Dinge lieber sofort. Ich wäre gern mal ein Thomas Müller, der das entscheidende Siegtor im Endspiel der Champions League schießt. Diesen verdichteten Moment beim Torjubel in der Arena, das Konzentrat an Emotionen würde ich gern mal erleben. Mit einem Royal, um die Geschichten der Gala zu überprüfen :) 1/

50 Auf den Ton kommt es an NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE ADVERTISING NATIVE /2015 1/2016

51 Die stärkere Nutzung mobiler Geräte verändert nicht nur den Journalismus, sondern auch dessen Vermarktung. Bei Media Impact setzt man auf Native Advertising als neuen Weg der Werbung und folgt dabei dem Beispiel der US-Marken von Axel Springer. Der verschneite Winterurlaub und dazu das Viersternehotel zum Vorteilspreis: nur einen Klick entfernt, hinter der großflächigen Anzeige. Oder der günstige Toaster im Volksprodukt-Design: findet sich im kleinen Advertorial. Im kurzen Werbevideo fährt noch der neue Familien-Van mit Sonderausstattung durchs Bild So sah die digitale Werbewelt bislang aus. Doch der deutsche Anzeigenmarkt verändert sich und damit auch die Online- Vermarktung der Titel von Axel Springer. Immer mehr Nutzer ignorieren Werbebanner oder nutzen rechtlich umstrittene Adblocker, die Anzeigen komplett verschwinden lassen. Die Folge: fallende Klickzahlen, die Werbekunden bei ihren aufwendigen Kampagnen ärgern. Eine Reaktion in der ausufernden Werbewelt war bisher immer grellere und dadurch zum Teil nervigere Werbung, die viele Nutzer schließlich nicht mehr erreicht, erklärt Stefan Portune, Unit Manager BILD Digital & BZ.de, die aktuelle Situation bei der stationären Nutzung von News-Seiten. Dazu komme, dass immer mehr Nutzer die Portale nur noch mobil aufrufen: Dort ist der Nutzer Werbung gegenüber noch kritischer eingestellt, weiß Portune. Getrieben von dieser Entwicklung, setzt Media Impact seit Ende des Jahres auf eine neue Werbeform: Native Advertising. Die Werbung kommt dabei nicht mehr als großes Banner daher, sondern fügt sich in den Nachrichtenfluss und das Umfeld der Seiten ein. Die Anzeigen präsentieren sich im Stil des jeweiligen Portals, sind aber immer klar als Werbung gekennzeichnet, erklärt Portune. Dabei ist Native Advertising keine normale Standardwerbung, um einfach nur Produkte zu verkaufen. Platte Werbeslogans inklusive Preisauszeichnung soll es nicht geben. Erzählt werden ganze Geschichten wie bei einem normalen Artikel von WELT.de oder BILD.de. Die Werbung soll für den Nutzer einen Mehrwert liefern. Das Ziel ist eine Story, an der am Rand auch das Produkt vorkommt, die aber informativ und vielleicht auch lustig ist und deswegen von den Nutzern sogar geteilt werden kann, so Portune. Diesen Vorteil bestätigt auch der amerikanische Native-Advertising-Vermarkter sharethrough. Laut dessen Statistiken werden Native-Advertising-Kampagnen deutlich öfter in sozialen Netzwerken geteilt (32 Prozent) als klassische Bannerwerbung (19 Prozent). Viele US-Verlage setzen deswegen schon länger auf das neue Instrument. Dienste wie BuzzFeed erzielen damit mittlerweile einen Großteil ihrer Werbeerlöse. Knapp 75 Personen arbeiten allein für deren Die Anzeigen präsentieren sich im Stil des Portals. Stefan Portune Ein Banner ist die häufigste Werbeform im Internet. Premiere bei BILD.de: Bei dieser Kampagne für Ford stand nicht der Autobauer im Mittelpunkt, sondern Hotel-Tipps 1/

52 Mic.com Wo native advertising schon zu hause ist Edith Jordan Taylor ist Leiterin Personal bei Mic.com. Hier erklärt sie, welche Rolle Native Advertising schon heute für das New Yorker Nachrichtenportal spielt. Welche Rolle spielt Native Advertising für die Monetarisierung des Mic-Angebots? Über 50 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir durch Native Advertising und markeninhaltliche Kampagnen. Expertise haben wir in der Produktion von Artikeln, Videos und Infografiken, die den Millennials dabei helfen, Fakten über die Welt zu lernen die Grafiken sind smart, interaktiv und teilbar. Mit unserem Fachwissen unterstützen wir unsere Marken dabei, die Nutzer mit wirkungsvoller Erzählkunst zu begeistern. Unsere inhaltlichen Partnerschaften sind erfolgreich, weil sie alle im Mic-Stil verankert sind. Die Mehrheit aller abgeschlossenen Verträge beinhaltet Native Advertising. Selten verkaufen wir reine Anzeigenkampagnen, da sich native Inhalte durch deutlich höhere Klickraten und Nutzerinteraktion als effektiver erwiesen haben. Können Sie uns zwei Beispiele für Native- Advertising-Kampagnen bei Mic geben? In Zusammenarbeit mit Goldman Sachs hat Mic eine Animation kreiert, die den Einfluss der Wirtschaft auf die Millennials in den nächsten zehn Jahren aufzeigt. 32 Prozent der Nutzer, die sich die interaktive Animation anschauten, scrollten anschließend durch die gesamte Infografik. Mit der Hotelkette Marriott haben wir ein interaktives Reisequiz entworfen, das die Nutzer mit ihren Wunsch-Reisezielen paart. Das geschieht auf Basis der Antworten zu sieben reisebezogenen Fragen. Wir haben das Quiz betriebsintern entwickelt und gestaltet. Wie sieht der nächste Schritt in der Evolution von Native Advertising aus? Momentan ist die Nachfrage nach Artikeln, Videos und Infografiken auf unserer Seite besonders groß. Aber da sich die Werbeform weiterhin entwickelt, bietet sich eine große Chance, Inhalte auf verbreiteten Plattformen mit Native Advertising weiter zu monetarisieren. Wir befinden uns in einer guten Position, um diese Chance zu nutzen und haben damit begonnen, weitere innovative Werbeprodukte an den Markt zu bringen. Listicle bezeichnet einen Artikel, der in Listenform veröffentlicht wird. Brand Stories erzählen nicht nur die Historie der Marke, sondern vermitteln auch ihre Vision. Sparte Creative und erstellen zum Beispiel Videos und Listicles, die aber von den Werbekunden bezahlt werden. BUSINESS INSI- DER, im vergangenen Jahr von Axel Springer übernommen, geht ähnliche Wege, um Werbeeinnahmen zu generieren. Bei Axel Springer soll gemäß der Leitlinien der journalistischen Unabhängigkeit nicht nur die Werbung immer klar gekennzeichnet sein, sondern auch die Erstellung der Native-Kampagnen nicht in die Redaktion verlagert werden. Vermarkter und Journalisten sollen so weiterhin klar getrennt voneinander agieren. Die Ideen für die sogenannten Brand Stories stammen aber nicht vom Werbekunden, sondern sollen künftig in den Brand Studios erstellt werden. Ein wichtiges Ziel der dortigen Mitarbeiter: den Ton des jeweiligen Mediums zu treffen. Kampagnen, die mit dem gleichen Text auf den Websites von BILD und WELT werben, soll es nicht geben. Video der Weg in die Sozialen Netzwerke Die Umsetzung der Native-Advertising-Artikel verantwortet unter anderem Katrin Pauly, als Head of Creative Unit bei Media Impact tätig. Für die ausgebildete Redakteurin ist Native Advertising ein interessanter neuer Weg für die Werbetreibenden: Durch diese Anzeigenform können Kunden ihre Sympathiewerte steigern und sich kompetent darstellen. Es geht nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern vor allem um Imagepflege. Der Inhalt müsse so aufbereitet sein, dass jeder Nutzer Katrin Pauly den Artikel gerne lesen möchte. Und es sei klar zu kennzeichnen, dass es sich bei der Geschichte nicht um Mein höchstes interesse ist es, dass sauber getrennt wird. 52 1/2016

53 redaktionellen Inhalt handelt. Mein höchstes Interesse ist es, dass das sauber getrennt wird, erklärt Pauly. Etwas anderes würde nicht funktionieren, sondern nur dem hauseigenen Portal oder dem beworbenen Produkt schaden. Erste Erfahrungen zum Nut- Carsten Schwecke zerverhalten konnte Media Impact bereits bei einer Kampagne für Ford sammeln: Nicht der Autobauer stand hier im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern die wichtigsten Tipps, um in einer fremden Stadt das richtige Hotel zu finden. Einen Zusatztipp gab es allerdings auch: Denn der neue Ford Kuga verfügt über einen integrierten Hotelfinder in seinem Navigationssystem. Und Media Impact arbeitet bereits an den nächsten Kampagnen. In einer Native-Advertising-Artikelserie erfuhren Nutzer zuletzt auf BILD.de, wann es Zeit ist, das Auto zu wechseln und warum die Deutschen sich das manchmal nicht trauen. Für die Kampagne von mobile.de setzte Media Impact auch vermehrt auf Videos. Erwünschte Konsequenz: Die Artikel der Serie werden deutlich häufiger in sozialen Netzwerken geteilt. Diese werbeform wird zur pflicht. Native Advertising wird zur Pflicht Die Entwicklung von Native Advertising ist damit aber nicht abgeschlossen, weiß Carsten Schwecke, Mitglied der Geschäftsführung von Media Impact: Diese Werbeform wird zur Pflicht und nicht zur Kür. Den Umsatzanteil von Native Advertising sieht er künftig bei 40 Prozent aller verkauften Kampagnen. Als zweite große Säule werde es aber weiterhin konventionelle Werbeformen geben. Zu ihnen gehören zum Beispiel Advertorials wie das Volks-Produkt bei BILD.de. Dort steuern die Werbekunden etwa 80 Prozent des Inputs für den Artikel zu, die Anpassung auf die Marke BILD erfolgt durch Creative Services. Bei Native Advertising dreht sich diese Verteilung um und damit auch der Beratungsbedarf. Wir spüren, dass die Kunden das auch vermehrt anfragen und nutzen wollen, sagt Katrin Pauly. Sie wissen nur noch nicht genau, wie sie an die Verbraucher richtig herantreten. Der Abstimmungsaufwand ist deswegen ein anderer als bei klassischen Werbebuchungen durch Anzeigenkunden. Grundsätzlich funktioniere Native Advertising für beinahe jeden Kunden, aber eben nicht unbedingt für jedes Kommunikationsziel, erklärt Pauly. Es komme ganz darauf an, was der Kunde mit der Werbung erreichen wolle. Verfolge der Kunde vor allem das Ziel zu verkaufen, empfehle sich vielleicht besser die klassische Bannerwerbung oder ein Advertorial. Unser oberstes Ziel und unser Anspruch als Kreativpartner ist es dabei immer, den Kunden aus seinem jeweiligen individuellen Bedürfnis heraus richtig und zielführend zu beraten und Konzeption und Gestaltung entsprechend darauf auszurichten, so Pauly. Dieser Herausforderung im Umgang mit Native Advertising muss man sich bei Axel Springer künftig immer wieder stellen, ist Stefan Portune überzeugt: Unsere Benchmark bei Native Advertising sind nicht andere deutsche Verlage, sondern Google, Amazon, Facebook und Apple. Und die machen das richtig gut. Native Advertising sei kein Selbstläufer und müsse als aufwendiges Produkt verstanden werden. Wir müssen uns hier anpassen und immer offen für neue Entwicklungen bleiben. Im Studium stand Max Zimmermann als Komparse bei Werbespots vor der Kamera. Die passenden Werbebegriffe, die eine eigene Welt bilden, lernte er nun bei den Kollegen von Media Impact kennen. Advertorial Kofferwort aus englisch advertisement und editorial ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige. 1/

54 Betriebs Frisch, fromm, fröhlich, frei : Das Motto des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn bleibt populär auch wenn man heute eher beim Business-Yoga schwitzt oder sich im Bootcamp schindet. Immer mehr Mitarbeiter gründen auf digitalem Wege Trainingsgruppen so dient der Ausgleich zur stressigen Büroarbeit auch dem Networking. Unsere Umfrage zeigt: In der Axel-Springer-Familie ist Betriebssport 2.0 beliebter denn je. BOXEN Ich boxe seit August Was ich besonders mag: Boxen vereint Konzentration, Kraft, Ausdauer, die Förderung des Körpergefühls und macht riesig Spaß. Man kann sich dabei abreagieren und macht sehr viel für die eigene Fitness. Astrid Holste Head of Business Intelligence, Axel Springer, Hamburg Saskia Otterstein Auszubildende Medienkauffrau, Immonet, Hamburg 54 1/2016

55 sport 2.0 Geri Keren Leiter Immobilienbereich, Yad2, Tel Aviv MOUNTAINBIKING Rad fahren bringt das Beste in mir hervor, gibt mir Gelassenheit und die perfekte Balance zwischen Gesundheit und Glück. Glücklicherweise kann ich mein Hobby gut mit meiner Arbeit bei Yad2 vereinbaren. Einige meiner Rad-Partner sind Kollegen und Kunden, die dieselbe Leidenschaft teilen wie ich. Fahrrad fahren gibt mir die Möglichkeit, mit ihnen in der Natur eine intensive Zeit zu verbringen. Um die Beziehungen zu meinen Kunden zu verstärken und zu intensivieren, lade ich sie regelmäßig ein, an der jährlichen Desert Challenge im Süden Israels teilzunehmen. Marco Horn Digitale Kooperationen bei WeltN24, Berlin,Heute 8x800 in 4:15er. Und du so? So sehen die Nachrichten in unserer,whatsapp - Gruppe aus, wenn wir getrennt unterwegs sind. Am liebsten gehen wir aber zusammen laufen. Ein Ex-Kollege ist auch hin und wieder dabei. Seit fünf Jahren besteht unsere Lauffreundschaft inzwischen schon. Auch Florians Umzug aufs Land hält uns nicht von unserem Hobby ab. Die stundenlangen Trainingseinheiten bieten viel Zeit, um die Konzernstrategie auseinanderzunehmen oder über die beiden HSVs (der Hamburger Sportverein und der Hannoversche Sportverein) zu diskutieren. Laufen ist manchmal auch Teamsport: Beim 2015er Berlin-Marathon sind wir gemeinsam ins Ziel gelaufen. Laufen Konditionsbolzer im Doppelpack: Marco Horn (l.) und Kumpel Florian Klages, Managing Director Print für BILD und Geschäftsführer der B.Z., beglückt nach einer Runde im Grünen 1/

56 Anne-Laure Maire Editiorial Manager Forme & Food, aufeminin.com, Paris Judy Reuscher YOGA Senior Product Manager, kaufda Bonial, Berlin Seit wir einen eigenen Ruhe- und Entspannungsraum bei Bonial haben, kam mir die Idee, dort auch Yoga-Kurse anzubieten. Der Yoga-Unterricht ist eine tolle Mischung aus kraftvollen und dynamischen Sequenzen für Stabilität in und aus der Körpermitte und Leichtigkeit im Herzen kurzum: die perfekte physische und mentale Herausforderung, um vom Berufsalltag eine Auszeit zu nehmen und nicht nur körperlich etwas gegen das Einrosten zu unternehmen. Außerdem: Networking und Socializing ist für jedes Unternehmen wichtig in diesem Kurs treffen sich Kollegen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen und lernen sich kennen. Laufen Anne-Laure Maire (rechts, hintere Reihe) in Siegerpose mit sechs Kolleginnen von aufeminin. Das Team nahm im letzten Jahr erstmals gemeinsam am 10-Kilometer- Nike -Frauen-Lauf in Paris teil Ich selbst trainiere seit vier Jahren in einem Laufklub. Wenn der Frühling kommt, organisiere ich auch für meine Kollegen bei aufeminin Lauftrainings und animiere die 25 Mitglieder meiner Gruppe, an größeren Läufen teilzunehmen im Team oder auch einzeln. Ich liebe laufen, weil ich Luft, Sonne und Wind um mich herum so intensiv wahrnehmen kann und mich frei fühle. Laufen Gergely Tóth-Császár Publishing Director Zeitschriften, Ringier Axel Springer Ungarn Unseren Running Club genannt Ringier Axel Sprinter haben wir 2006 gegründet und damit gleich an Laufwettkämpfen teilgenommen. Im Laufe der Zeit sind dann immer mehr Kollegen dazugekommen. Mittlerweile nehmen wir einzeln oder im Team an Marathonläufen in Wien, Rom, Berlin und an über 45 weiteren Wettkämpfen teil. Mit großem Erfolg: Wir haben mehrere Medaillen in verschiedenen Kategorien gewonnen. Unser Ziel: Wir wollen eine freundliche Atmosphäre schaffen, uns gegenseitig bei Wettkämpfen unterstützen und natürlich für einen gesunden und sportlichen Lifestyle werben. 56 1/2016

57 ZUMBA Sie nutzen begeistert das Angebot des Axel-Springer-Betriebssports in Berlin: Silke Böttcher (l.) mit zwei Kolleginnen beim schweißtreibenden Zumba-Training Seit über einem halben Jahr können wir uns im hauseigenen Gym verausgaben. Keine Zeit gilt als Ausrede nicht mehr die Gelegenheit zur körperlichen Ertüchtigung ist nur ein paar Treppenstufen entfernt. Mit Top-Equipment: Rudermaschinen, Laufbänder, Crosstrainer, Fahrräder, Klimmzugstangen und ein Kraftturm. Auf der großen Freifläche machen wir regel mäßig gemeinsam und abteilungsübergreifend Liegestütze, Kniebeugen und Burpees. Zusätzlich treffen sich einmal in der Woche Kollegen zum Laufen oder auch regelmäßig, um gemeinsam Fußball zu spielen. Mareike Bräuer Manager Portal Commerce, meinestadt.de, Köln FITNESS Julia Martius Head of Portal Commerce, meinestadt.de, Köln Silke Böttcher Redakteurin, Service- und Entwicklungsredaktion, Berlin Sport ist eine tolle Möglichkeit, nach der Arbeit mit vielen Stunden Kopfarbeit am Schreibtisch abzuschalten. Und mit Zumba ist man innerhalb von Minuten in Hochstimmung die Musik und die Bewegung wirken sofort. HANNAH KÖHLER Junior Marketing Manager, immowelt.de, Nürnberg BOOTCAMP Ich bin seit April letzten Jahres beim Bootcamp dabei. Unsere Trainerin Oxana ist Fitnessmodel und zweifache Vize-Weltmeisterin sie weiß, wie man uns antreibt und motiviert. Bei ihren abwechslungsreichen Übungen trainieren wir hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht und in kurzen Intervallen. Ich gehe jede Woche gerne hin, da innerhalb von kurzer Zeit der ganze Körper effektiv trainiert wird und man sich nach Feierabend richtig gut auspowern kann. Netter Nebeneffekt: Man lernt Kollegen aus anderen Abteilungen bei Immowelt kennen. 1/

58 KARRIERE Wer ist neu bei Axel Springer? Wer wechselt die Stelle? Und wohin? Hier gibt es aktuelle Namen und Nachrichten aus dem Unternehmen. Matthias Bannert Sissi Benner Malte Biss Wolfgang Ainetter Hans-Jörg Evert Susann Sachse Daniel Cremer Karsten Witzmann BERLIN Matthias Bannert, 28, hat zum 1. Februar 2016 die Redaktionsleitung bei Celepedia übernommen. Bannert war zuvor Chefredakteur bei Upday. Er folgt bei Celepedia auf Nora Beckershaus, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Bannerts Nachfolger bei UPDAY ist Hans-Jörg Evert, der zuletzt u.a. die Kompakt-App für DIE WELT entwickelte. Sissi Benner, 38, ist seit 1. Januar 2016 neue Unterhaltungschefin bei BILD. In dieser Funktion verantwortet sie übergreifend für Print und Online die Show-Berichterstattung sowie die Letzte Seite. Sie folgt auf Tanit Koch, 38, die seit Jahresbeginn BILD-Chefredakteurin ist. Unter der Gesamtleitung von Sissi Benner agieren auch künftig Susann Sachse, 34, als Ressortleiterin Unterhaltung Online, Malte Biss, 42, als Ressortleiter Unterhaltung. Daniel Cremer, 37, bisher Chefreporter BILD, wurde zum 1. Januar 2016 neuer stellvertretender Ressortleiter BILD-Unterhaltung und ergänzt in dieser Funktion Patricia Driese, 35, und Yvonne Beister, 38. Seit 1. Februar 2016 ist Wolfgang Ainetter, 44, Regional-Koordinator von BILD und steuert damit gemeinsam mit Karsten Witzmann, 54, die Lokal- und Regionalausgaben. Mareen Linnartz Florian Klages Alexis Zurflüh Eva Dahlke Moritz Minkus Florian Klages, 34, derzeit Managing Director Print für BILD und Geschäftsführer der B.Z., übernimmt zum 1. April 2016 innerhalb der Geschäftsleitung von Media Impact die Verantwortung für das Marketing der überregionalen und regionalen Zeitungen. Mareen Linnartz, 40, übernimmt die redaktionelle Leitung der sechs ALLEGRA-Ausgaben. Linnartz war sechs Jahre Redaktionsmitglied von Nido und zuletzt für u. a. für Süddeutsche Zeitung, Neon und Geo Spezial tätig. Optisch wird ALLEGRA künftig die Handschrift von Art Director Alexis Zurflüh, 32, tragen. Zurflüh gestaltete bereits für Magazine wie das SZ Magazin oder GQ und arbeitete lange im Team des renommierten Art Directors Mirko Borsche u.a. für das Zeit Magazin. Eva Dahlke, 33, übernimmt die Anzeigenleitung für ALLEGRA und BLAU beim Axel Springer Mediahouse Berlin. Bereits seit Anfang Januar 2016 ist sie für den neu geschaffenen Bereich Luxus & Fashion beim Mediahouse zuständig. Moritz Minkus, 32, leitet künftig das Celepedia-Sales-Team. Er kommt von Media Impact, wo er als Senior Sales Manager Digital tätig war. Janine Kühnrich Alexander Franke Martin Rüger Spätestens zum 1. September 2016 wird Alexander Franke, 32, derzeit Director Operations bei Ströer Digital, das digitale Vermarktungsteam bei Media Impact verstärken. In seiner neu geschaffenen Funktion als Director Publisher Vermarktung und Strategic Partnerships berichtet Franke direkt an Carsten Schwecke, Chief Digital Officer Media Impact. Zusätzlich verstärken künftig Janine Kühnrich, 32, als Senior Mobile Manager sowie Martin Rüger, 31, als Mobile Manager das digitale Vermarktungsteam von Media Impact. Stefan Mölling Stefan Mölling, 36, bislang General Manager Marketing BILD- und WELT-Gruppe sowie Regionale Medien, wechselt künftig als General Manager Sales & Business Development in den Sales-Bereich von Media Impact unter der Führung von Harald Wahls. Stefan Möllings Aufgaben im Marketing übernimmt künftig Florian Klages. Budapest Christian Fuhrhop Seit 1. März 2016 ist Christian Fuhrhop, 34, Mitglied der Geschäftsführung von WeltN24. Als Chief Financial Officer übernimmt er neben der kaufmännische Leitung und dem Bereich Business Intelligence auch die Investitionsstrategie von WeltN24. In seiner erweiterten Funktion berichtet er weiterhin an die Verlagsgeschäftsführung von WeltN24, Stephanie Caspar und Torsten Rossmann. Krisztina Majoros Mit Wirkung zum 16. November 2015 wurde Krisztina Majoros, 39, zur Chefredakteurin von Blikk. hu ernannt. Das im November 2015 überarbeitete Nachrichtenportal ist Teil der führenden Boulevardzeitung BLIKK. Es gehört zu Ringier Axel Springer Hungary. 58 1/2016

59 Francois-Emmanuel Piacentini Marcin Boroszko Jacek Dziecielak paris Francois-Emmanuel Piacentini, 36, zuvor IT and Digital Director bei Primavista, ist seit dem 4. Januar 2016 als Chief Technical Officer bei Car&Boat Media tätig. In seiner Funktion berichtet er an Jérôme Ponsin, den Chief Operating Officer von Car&Boat Media. Warschau Marcin Boroszko, 50, übernimmt ab dem 11. April 2016 die Aufgaben des Chief Executive Officer von Media Impact Polska und des Chief Sales Officer der Onet-RAS-Polska- Gruppe. Darüber hinaus wird er Mitglied des Group Executive Board der Onet-RAS-Polska-Gruppe und soll in dieser Funktion die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Gruppe weiter verbessern. Jacek Dziecielak, 47, derzeit CEO von MiP, wird Mitglied des Aufsichtsrats von Media Impact Polska. Mark Dekan Jovan Protic Elias Camozzi Alek Kutela Jószef Bayer Milan Dubec Am 1. März 2016 übernahm Elias Camozzi, 30, die Funktion des Leiters Finance & Controlling bei Axel Springer International in Zürich. Seit Oktober 2014 war er als Financial Controller für die Vermarktungs- und nationalen Angebote der Axel Springer SE in Berlin tätig. Seit dem 17. Februar arbeitet das neu geschaffene Führungsgremium Leadership Team der Ringier Axel Springer Media AG unter Leitung von CEO Mark Dekan, 39. Mit im Team sind Alek Kutela, 44, CEO von Grupa Onet.pl in Polen, Jovan Protic, 34, Group Director Digital Publishing und COO Grupa Onet. pl von Axel Springer Ringier Poland. Aus Ungarn ist Jószef Bayer, 64, CEO von Ringier Axel Springer Hungary, mit an Bord. Milan Dubec, 35, CEO von Ringier Axel Springer Slovakia und Azet, vertritt die Slowakei. Die neue marktzentrierte Organisation verzahnt lokale Aktivitäten noch besser mit der übergeordneten Strategie der gesamten Gruppe. Steffen Schwarzkopf Arne Bergmann Washington, D.C. Steffen Schwarzkopf, 42, übernimmt zum 1. Mai 2016 die Leitung des N24-Studios in Washington. Er folgt auf den langjährigen USA- Korrespondenten und renommierten Amerika-Experten Stephan Strothe, der Ende 2016 in Ruhestand geht. Schwarzkopf, der seit der Gründung des Senders zum Reporterteam gehört, ist für N24 weltweit im Einsatz. Zürich Arne Bergmann, 44, Managing Director Marketing Zeitungen bei Media Impact, wechselt zu Ringier Publishing in die Schweiz. Als Chief Sales Officer wird er dort für die Vermarktung aller Zeitungen und Zeitschriften von Ringier Schweiz sowie Axel Springer Schweiz, inklusive deren digitalen Plattformen, verantwortlich sein. Elena Jasvoin Monika Remiszewska Ralph Werner Mit Wirkung zum 1. März 2016 übernimmt Elena Jasvoin, 37, den Posten als Group Director Finance bei der Ringier Axel Springer Media AG. Sie tritt damit die Nachfolge von Emily Kruse, 34, an, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Monika Remiszewska, 40, ist seit dem 15. Februar 2016 Group Director People and Development bei der Ringier Axel Springer Media AG. Sie ist für die Integration und Weiterentwicklung des Bereichs Human Resources für die gesamte Gruppe zuständig. Ralph Werner, 50, ist seit dem 1. Januar 2016 zum Head of Ad Sales Development der Ringier Axel Springer Media AG ernannt. In seiner neuen Funktion gestaltet er die Entwicklung der Werbevermarktung der Media-Impact-Organisationen in den Märkten der Ringier Axel Springer Media AG. 1/

60 UNTER UNS Auf diesen Seiten sind ausgewählte Jubiläen, Ehrentage, Eintritte in den Ruhestand und Trauerfälle in der Axel-Springer-Familie für den Zeitraum vom 17. Dezember 2015 bis 18. März 2016 zusammengefasst. AHrensburg 25 Jahre dabei Heiko Domke Rotation Trauer um Pensionäre Dieter Eichler (67) Druckformherstellung Klaus-Jürgen Hümmer (65) Anzeigenproduktion Jürgen Gebauer (68) Vorstufe Trauer um Herbert Sandberg Von 1978 bis 2002 war Herbert Sandberg für den Verlag tätig nun ist er im Alter von 81 Jahren gestorben erbert Sandberg, der ehemalige Leiter der früheren Tiefdruckereien von Axel Springer, ist tot. Sandberg hat seinen H Berufsweg als Schriftsetzer begonnen und schon nach wenigen Jahren leitende Positionen in verschiedenen Unternehmen der grafischen Industrie innegehabt. Zu Axel Springer kam er Anfang 1978, um die Technische Leitung der Tiefdruckerei in Ahrensburg und später zusätzlich in Darmstadt zu übernehmen. Ab 1982 im Rang eines Direktors, wurde er im Jahr darauf Leiter des gesamten Produktionsbereichs Tiefdruck des Verlages. Eigentlich hätte Herbert Sandberg ab November 1999 beginnen können, seinen Ruhestand zu genießen. Das aber hätte ihm, dem ständig Aktiven, kaum ähnlich gesehen. Und so war er bis Ende 2002 beratend als Generalrepräsentant für den Akzidenzbereich Tiefdruck tätig, um anschließend seine Kompetenz noch einige Zeit für den weiteren Ausbau der Beziehungen zu ausgewählten Großkunden des Tiefdruck-Akzidenzgeschäfts zur Verfügung zu stellen. Am 15. Januar 2016 ist Herbert Sandberg im Alter von 81 Jahren gestorben Sven Reimann Rotation Thomas Naujoks Rotation Ingolf Janke Personalrestaurant Ehrentage 80 Jahre: Fritz Böckmann Montage 90 Jahre: Walter Brüggemann Arbeitsvorbereitung Ehrentage 70 Jahre: Christel Hohmuth Weiterverarbeitung Udo Hansen Weiterverarbeitung Anita Burczyk Weiterverarbeitung Fatemeh Siemers Packerei Uwe-Michael Haase Offsetrotation 80 Jahre: Hans Ziems Offsetrotation Peter Stolz Offsetrotation Werner Heinicke Offsetrotation Karl-Heinz Gohlke Offsetrotation Paul Christiansen Weiterverabeitung Klaus Brack Offsetrotation BERLIN 10 Jahre dabei Mark Bittner Redaktion BILD Nachrichten Peter Biwer Communication Server Caroline Franke Redaktion BILD am SONNTAG Axel Lier Redaktion BILD Berlin Yitzhak Lifshitz Leitung Sicherheit Stephan Maaß Redaktion Wirtschaft WeltN Katja Mitic-Pigorsch Redaktion Vermischtes WeltN Karolina Pajdak Redaktion BILD Marc-Paul Paustian Redaktion BILD Nachrichten Christian Weber Visoon Video Impact Volker Weinl Redaktion BILD am Sonntag Jennifer Wilton Redaktion Titelthema WeltN Tania Winterstein Redaktion BILD Nachrichten Oliver Wullenweber BILD Digitalredaktion Katja Beckmeyer Geschäftsführung PACE Alexander Paetz Systems idealo Janina Steger Redaktion BILD Produktion Diemo Schwarzenberg Layout WeltN24 Jubiläum In der digitalen Welt sind häufige Stellenwechsel eher die Regel. Nicht so bei Vertriebsleiter Marken Christian Veit: Er arbeitet seit vier Jahren für Bonial Deutschland 60 1/2016

61 Anica Kanzler Bild.de Fotoredaktion Robert Skierka Content-Grafik idealo Christian Smollich Produktion BILD/ BILD am SONNTAG Sport Matthias Voß Anzeigenproduktion WeltN Christine Lindgens Redaktion WeltN Stefan König Content-Grafik idealo Jana Häupl Finanzen idealo Karsten Kammholz Redaktion Politik WeltN Peer Reif Redaktion BILD Ost Juliane Schwarzenberg Layout WeltN24 25 Jahre dabei Henning Fietz System Management Jens-Uwe Heyn Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Ricardo Krause Medien Accounting Services Knut Pulvers Motiveingang WeltN Jozsef Horvath Rotation Druckhaus Spandau Detlef Klinger Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Rainer Leitel Rotation Druckhaus Spandau Martin Mehling Rotation Druckhaus Spandau André Molwitz Rotation Druckhaus Spandau Andreas Penndorf Rotation Druckhaus Spandau Mario Radloff Rotation Druckhaus Spandau Andreas Rosshalm Rotation Druckhaus Spandau Lothar Schwersenz Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Kerstin Weber Redaktion Produktion B.Z Michael Mlodoch Rotation Druckhaus Spandau Birgit Sabien Post- und Warendienste Ewald Müller Redaktion B.Z Sabine Osbar Blattplanung B.Z Frank Kempe Rotation Druckhaus Spandau Frank Kempe Rotation Druckhaus Spandau Fred Leutner Image Pool WeltN Janos Turi Rotation Druckhaus Spandau Falko Voll Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Dieter Roth Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Mike Bommer Services & Immobilien Ines Mäcker Anzeigenverkauf B.Z Torsten Wendlandt Redaktion Syndication Lutz Adamczewski Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Dirk Altendorf Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Baki Asku Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Holger Cartsburg Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau Heirateten am 12. Dezember 2015: Nina Ascheron-Polter, Senior Key Account Managerin bei Bonial Deutschland, und Andreas Polter Frank Dittert Rotation Druckhaus Spandau Olaf Görlitz Rotation Druckhaus Spandau Martin Gräfe Rotation Druckhaus Spandau Friedhelm Meinke Rotation Druckhaus Spandau Bodo Mews Communication Server Rüdiger Ronnger Weiterverarbeitung Druckhaus Spandau René Krolewski Plattenherstellung Druckhaus Spandau Matthias Richter Blattplanung WeltN24 40 Jahre dabei Uta Greve Medien Accounting Services Andreas Hasucha Druckhaus Spandau Geburt Bettina Kochheim (Bild.de Chefredaktion) und Jan-Christoph Kochheim Tochter Charlotte Emilia Peter Huth (B.Z. Chefredaktion) Tochter Pauline Hettie Donata Hopfen (Verlagsgeschäftsführung BILD-Gruppe) Zwillinge Florentina und Balthasar Matthias Urban (Rotation Druckhaus Spandau) und Sandra Mühlau Sohn Finn Ehrentage 70 Jahre: Holger Kollonitsch Betriebsrat Berlin Margit Herrlich Weiterverarbeitung Bernd Pannier Anzeigenproduktion Elisabeth Böttcher Zentr. Rechnungspool BILD Doris Kriewitz Redaktionssekretariat B.Z. 80 Jahre: Norbert Mandry Rotation Edith Edeling Anzeigenverwaltung Karl-Heinz Gohlke Rotation Edith Vaucher Anzeigenbuchhaltung Anneliese Materne Weiterverarbeitung Ursula Steves Fotolabor Karl-Heinz Kuttnik Anzeigenverarbeitung Dietrich Wirthgen Ordnungsdienst 90 Jahre: Herbert Pahl Perforatur Margarete Graske Druckvorbereitung Marion Tilsner Perforatur Trauer um Pensionäre Erna Anschütz (100) Redaktion BILD Werner Gafron (94) Plattenherstellung Horst Vollmar (90) Reproduktion Brigitte Barkowski (79) Hausreinigung Edgar Schipper (82) Montage Maria Wolter (85) Vetriebsbuchhaltung Bernd Holznagel (63) Werkstatt 1/

62 Bonn Frankfurt 25 Jahre dabei Trauer um Pensionäre Erika Beissel (80) Textpool DIE WELT Dresden 25 Jahre dabei Jürgen Helfricht Redaktion BILD Düsseldorf 25 Jahre dabei Joachim Offermanns Redaktion BILD Essen-Kettwig 25 Jahre dabei Christof Barysch Weiterverarbeitung Uwe Bischoff Rotation Ingo Boetzel Rotation/Farblager Michael Hübel Rotation Dirk Werth Digitale Formherstellung Michael West Betriebstechnik Lothar Höfer Weiterverarbeitung 40 Jahre dabei Beate Krückhans Assistenz Werkleitung Geburt Oliver Porst (Redaktion BILD Foto Ruhrgebiet) und Anne Catharina Porst Tochter Catharina Marie Ruhestand Albert Kawecki Eintritt 1973, Weiterverarbeitung Günter Tiemann Eintritt 1975, Weiterverarbeitung Dieter Grimm Eintritt 1970, Disposition Ehrentage 70 Jahre: Rita Hildebrandt Einsteckungen Gudrun Schweighöfer Weiterverarbeitung 80 Jahre: Hansjürgen Naujok Perforatur Hedwig Kohn Einsteckung Wilhelm Bartosch Offsetrotation Wilhelm Schneider Vertrieb BILD Günter Güttes Nachrichtendienst 90 Jahre: Ingeborg Hochgürtel Stenokontor 10 Jahre dabei Knut Fabian Döring Media Impact Ehrentage 90 Jahre: Erika Köhler Vertrieb BILD Hamburg 10 Jahre dabei Eva Eusterhus-Lemke Redaktion WeltN Gritt Sonnenberg Marktforschung Media Impact Karl-Felix Gebicke ims Kundenservice Meiken Wieking Media Sales Immonet Knut Henselder Werbung Axel Springer Auto Verlag Kathrin Agricola Leitung Consulting und IT Bernd Wierschin Abonnementbetreuung Axel Springer Vertriebsservice Nina Fenz Vertrieb Immonet Matthias Gebhardt Media Sales Immonet Markus Arndt Redaktion BILD Sylvia Fobbe Ordermanagement Media Impact Claudia Krenn Media Impact Ralf Voss Zeitschriften Vera Brenner-Kirschstein Produktionscontrolling BILDGruppe Angela Huber Vertriebsservice Joachim Bieberstein Services & Immobilien Ehrentage 70 Jahre: Ulrich Radau Anzeigenproduktion Hamburger Abendblatt Klaus-Dieter Sprung Herstellung Hamburger Abendblatt Heidi Harleb Finanzabteilung Johanna Schmidt Anzeigenproduktion Hamburger Abendblatt Joachim Blank Farbreproduktion Evy Schröder Geschäftsstelle Hamburger Abendblatt Lothar Thölking Datenverarbeitung Rüdiger Becker Vertriebsabteilung Zeitschriften Christa Dethloff Servicepool Werbung Marianne Hübner Atelier/Realisation/Produktion Zeitungsgruppe BILD 80 Jahre: Inge Walter Personalrestaurant Trauer um Pensionäre Till Hestermann (Rotation) und Birthe Hestermann Sohn Pepe Kurt Sarubin (93) Korrektur Gerhard Hoffmann (89) Offsetrotation Josef Dittmann (91) Korrektur Hans Langner (83) Papierlager Werner Guttmann (69) Offsetrotation Rita Hildenbrandt (71) Einsteckungen Geburt Strahlend vor Glück über ihren Nachwuchs: Nina Meinrad, Assistentin der Geschäftsführung bei meinestadt.de in Köln, mit Sohn Maximilian, der am 14. Januar 2016 geboren wurde 62 1/2016

63 Günter Dreeßen Fuhrpark Hans-Joachim Bönecke Schwarz/Weiß-Reproduktion Maren Gebhardt Redaktion Feuilleton Hamburger Abendblatt Agnes Schröder Finanzabteilung Waltraut Sellhorn Datenverwaltung Vertrieb 90 Jahre: Ursula Voß Vertrieb Hamburger Abendblatt Harald Weltin Werkstatt für Fernmeldetechnik Helga Nitsch Personalbetreuung Angestellte Erika Nieber Datensteuerung Vertrieb Trauer um Pensionäre Jean Gruneberg (70) Datenanalyse zentrale Marktforschung Manfred Franz (82) EDV-Service Willibald Schlotzhauer (85) Vertrieb Verkaufsförderung BILD-Gruppe Heinrich Wolfram Detjen (88) Hamburger Abendblatt Hans Otto (72) Montage Jacob Christiansen (101) Handsatz Zeitungen Dieter Schwind (79) Anzeigenabteilung Hamburger Abendblatt Johannes Knittel (94) Betriebsbüro Klaus Buettner (76) Chefredaktion Journal für die Frau Karin Schmielau (72) Verkauf Displays Otto Leuchte (80) Fotosatz Inge Meyner (78) Anzeigenabteilung Hamburger Abendblatt Hans-Jürgen Essert (73) Anzeigenverkauf BILD Ellen Klein (95) Anzeigenabteilung Hamburger Abendblatt Brunhilde Steiff (90) Anzeigenbuchhaltung HANNOVER Trauer um Pensionäre Jörg Manthey (72) BILD Günther-Joachim Kampa (80) Anzeigenexpedition Köln 10 Jahre dabei Melanie Rester Redaktion BILD Christian Sauer Sales Job meinestadt.de 25 Jahre dabei Michael Bischoff Redaktion BILD Geburt Ulrich Bauer (BILD Sport) und Anastasiya Aleksandrovna Bauer Tochter Sophia Valentina Leipzig 10 Jahre dabei Erik Trümper Redaktion BILD 25 Jahre dabei Gernot Zwanzig Infrastructur Serv. Magdeburg 25 Jahre dabei Michael Nowack Redaktion BILD Mannheim Geburt Yasmin Stockert (Redaktion BILD) und Marcel Stockert Sohn Jaron München 10 Jahre dabei Patrick Gregor Koch Fotoredaktion BILD Knut-Gustav Müller Media Impact Trauer um Pensionäre Wilhelm Hellmuth (79) Redaktion BILD Gerhard Mooser (72) Logistik Nürnberg Geburt Tayfun Öner Sales immowelt.de Sohn Yigitalp Rom Trauer um Pensionäre Friedrich Meichsner (91) Korrespondent WELT/ WELT am SONNTAG Saarbrücken 10 Jahre dabei Ralf-Heiko Müller Anzeigenverkauf BILD Ich lese inside.mag, weil Uta Bendixen Leiterin Berufsausbildung ich wissen möchte, was im Unternehmen so los ist. Der Blick hinter die Kulissen der Menschen oder Bereiche ist oft überraschend und spannend. Durch die Ausbildung habe ich Kontakt zu vielen unterschiedlichen Abteilungen und finde es daher interessant, mehr über sie und ihre Strukturen, Aufgaben und Menschen zu lesen. Ich freue mich auch, wenn ich etwas über ehemalige Auszubildende lese, die ihren Weg im Haus erfolgreich gehen. 1/

64 rückblende Was waren die wichtigsten Ereignisse der vergangenen drei Monate? Wie heißen die jüngsten Mitglieder der stetig wachsenden Axel-Springer-Familie? Und welche neuen Angebote kamen hinzu? Das und mehr erfahren Sie hier. Angela Merkel eröffnet von BILD initiierte Holocaust-Ausstellung Die Ausstellung Kunst aus dem Holocaust wird am 26. Januar von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Historischen Museum in Berlin eröffnet. Zu sehen sind 100 Kunstwerke, die von KZ-Häftlingen unter Lebensgefahr gemalt wurden und bis heute von der Gedenkstätte Yad BILD-Herausgeber Kai Diekmann (l.) hatte den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu (3. v. l.) mit seiner Frau eingeladen. Kurator Professor Walter Smerling führte durch die Ausstellung Ein Werk der Ausstellung: Ein Frühling von Karl Bodek und Kurt Löw Vashem aufbewahrt werden. Initiiert wurde die Ausstellung von BILD und der Stiftung Kunst und Kultur e.v.. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Frau besuchen gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Friede Springer und Mathias Döpfner die Galerie der Holocaust-Kunstwerke. Guten Morgen von Die europäische Ausgabe von POLITICO startet im Februar den morgendlichen Finanz-Newsletter Morning Exchange. Der Newsletter erscheint in englischer Sprache für Themen an der Schnittstelle von Finanzwirtschaft, Politik und Regulierung. Im April wird der Themenbereich Finanzwirtschaft auch das Portfolio von POLITI- CO Pro ergänzen. Am 7. März startet POLITICO Morgen Europa, den Morgen-Newsletter für deutschsprachige Entscheider mit europäischem Fokus. Florian Eder, Managing Editor von POLITICO und zuvor EU-Korrespondent für DIE WELT, präsentiert seinen Lesern zum Start des Arbeitstages die für Deutschland relevanten Themen der politischen Entscheidungsfindung in Brüssel. Mit Sinn für Humor: Florian Eder verfasst den Morgen- Newsletter Neue Ziele zum Jubiläum: 5 Jahre Chancen: gleich! Wenn das kein Grund zum Jubeln ist: Das Projekt Chancen:gleich! feiert im Januar 2016 fünfjähriges Jubiläum. Die Initiative steht für mehr Vielfalt im Unternehmen und für ein ausgeglicheneres Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen. Mit 28 Prozent ist das formulierte Ziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen im Unternehmensdurchschnitt auf über 30 Prozent zu steigern, in Sichtweite. In diesem Jahr kommt ein weiteres Vorhaben hinzu: Bei Neueinstellungen und Beförderungen soll auf allen Führungsebenen ebenfalls ein Frauenanteil von 30 Prozent erreicht werden. Als maximal erreicht gilt das Ziel, wenn der Anteil der weiblichen Mitarbeiter bei 40 Prozent liegt. Crossmediales Langzeitprojekt Die Axel Springer Akademie startet im Dezember ein aufwendiges crossmediales Langzeitprojekt. Mit Schaffen wir das? begleiten 17 junge Journalisten ein Jahr lang zehn Menschen mitten in der Krise. In ganz Deutschland werden die Protagonisten begleitet. Darunter sind neben Flüchtlingen auch engagierte Helfer, ein Bürgermeister, ein Krisenmanager, eine Ärztin, ein Polizist und die Nachbarn von nebenan. 64 1/2016

65 Henry Blodget, Gründer und CEO von BUSINESS INSIDER expandiert nach Skandinavien und Polen Interview mit Friede Springer: Es gibt keinen Machtkampf BUSINESS INSIDER startet auf dem skandinavischen Markt. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin Veckans Affärer des schwedischen Verlags Bonnier geht Business Insider Nordic online. Das Angebot erscheint auf Englisch. Veckans Affärer übernimmt Inhalte von BUSINESS INSIDER aus anderen Ländern und passt diese auf lokale Gegebenheiten an. Dazu werden auch eigene Inhalte produziert. In Polen übernimmt die Grupa Onet.pl, ein Unternehmen der Ringier Axel Springer Media AG, die Lizenz für BUSINESS INSIDER in Polen. Das Angebot wird sich an dem erfolgreichen Ansatz der US-Ausgabe von BUSINESS INSIDER orientieren und zudem ein besonderes Augenmerk auf die Gegebenheiten des polnischen Marktes legen. Der Start des Angebotes ist für das erste Halbjahr 2016 geplant. Am 2. März weist Friede Springer, Mehrheits aktionärin der Berliner Axel Springer SE, Gerüchte über einen Machtkampf in ihrem Medienhaus vehement zurück. Entsprechende Medienberichte seien Unsinn, sagt Springer in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ich weiß natürlich sehr wohl, dass ich Vorsorge treffen muss für den Zeitpunkt, ab dem ich nicht mehr selbst entscheiden kann, erklärt die 73-Jährige. Selbstverständlich müsse geregelt sein, wer dann zum Wohle des Unternehmens und seiner Mitarbeiter in ihrem Sinne, im Sinne von Axel Springer, handele. Und das wird jemand sein, der aus dem Verlag kommt, der weiß, wie man ein Unternehmen führt und dessen Herz für Journalismus schlägt, so Friede Springer. Neue Visionen bei Axel Springer Visoon Video Impact nimmt am 11. Januar seine Arbeit auf. Der neue TV- und Bewegtbildvermarkter von Axel Springer und Viacom Inter national Media Networks (VIMN) umfasst alle Sender von Axel Springer in seinem Angebot: Comedy Central, MTV, N24, Nickelodeon/Nicknight und VIVA sowie weitere Bewegtbild- und Digitalangebote von VIMN. Die Zusammenführung bietet Werbekunden eine größere Reich weite und innovative Werbelösungen. Abschied von KGaA-Plänen Im Februar gibt der Vorstand der Axel Springer SE bekannt, dass man sich gegen die Umwandlung der Gesellschaft in eine KGaA entschieden hat. Die Mehrheitsgesellschafterin Friede Springer und das Unternehmen sind sich darin einig, dass die bestehende Rechtsform der SE für das Unternehmen langfristig die bessere Alternative ist. Unverändert bleibt das Ziel, den Wachstumskurs zum führenden digitalen Verlag fortzusetzen. Bei Bedarf soll auf andere geeignete Optionen der Kapitalbeschaffung zurückgegriffen werden. UPDAY: Premiere unter den Stars in Barcelona N24 gewinnt ersten Deutschen Fernsehpreis Beim Mobile World Congress vom Februar in Barcelona stellt Samsung seine neuesten Smartphones vor. Premierencharakter hat die Messe auch für Axel Springers neue Nachrichten-Plattform UP- DAY: Zum ersten Mal können sich die Nutzer einen Eindruck von der Anwendung machen. UPDAY von Axel Springer ist ab sofort in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Polen auf allen Samsung S7 und S7 Edge vorinstalliert und als exklusiver Partner auf dem zweiten Homescreen vollständig in das Produkterlebnis integriert. Die neuen Smartphones mit UPDAY kommen am 11. März in den Handel. Es ist eine Premiere für N24: Erstmals in seiner Geschichte wird der TV-Sender bei der 17. Ausgabe des Deutschen Fernsehpreises mit einer Trophäe ausgezeichnet. Das multimediale Werk An der Grenze 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise rückt neben den Flüchtlingen auch die sozialen Medien, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Rechtspopulisten in Deutschland in den Fokus der Berichterstattung. 1/

66 MEINE WOCHE Markus Hohmeier Markus Hohmeier, Sie sind Projektmanager Content Marketing bei Axel Springer Corporate Solutions (Kommunikationsdienstleister für Unternehmen). Wie sieht eigentlich eine Woche bei Ihnen aus? MONTAG In der Axel-Springer- Passage ist ein Baum umgefallen warum, weiß niemand. Einen Tag später steht er wieder. Ansonsten verläuft der Wochenstart wie üblich: Was hat Prio? Alle Projektmanager tauschen sich aus: Wo gibt es Engpässe, wer braucht Support? Ich betreue die HypoVereinsbank und Nestlé. Nachmittags findet der Jour fixe mit der Bank statt. Ich leite den Call und treibe unser Content-Marketing-Projekt voran. Donnerstag Zurück im Büro. Fehlt noch ein Fotograf für das Shooting in Frankfurt? Wo stehen wir bei der Produktion des Nestlé -Magazins? Das Team ist eingespielt, die Layouts sehen gut aus. Und auch der Illustrator war die richtige Wahl. Heute treffe ich noch einen Digitalexperten wir müssen uns stärker im Haus vernetzen. Native Advertising, Content-Strategie all das sind Themen, die auch unsere Kunden umtreiben. DIENSTAG Dienstags treffen wir uns immer auf operativer Ebene. Sind die Texte von der HypoVereinsbank freigegeben, wie gefällt die Bebilderung? Zusätzlich diskutieren wir die erste Fassung zum Video Erbrecht 2.0: Was ist zu beachten beim digitalen Nachlass?. Der interviewte Anwalt residiert am Gendarmenmarkt mit Blick auf den Deutschen Dom eine super Kulisse. Am Nachmittag finalisieren wir das Storyboard für das nächste Video. Freitag Nächste Woche bin ich in Hamburg auf der Konferenz Online Marketing Rockstars. Hier treffe ich Dienstleister und Agenturen zu digitalen Themen und mache im Vorfeld Termine aus. Etwas Orga sowie die Kalkulation und das Angebot zu einem Digitalkonzept müssen heute noch erstellt werden. MITTWOCH Um 6.20 Uhr geht der Flieger auf zur HypoVereinsbank nach München. Wir besprechen die Strategie, danach findet unser vierstündiger Themen- Workshop für die kommenden Dossiers statt. Das Meeting bestreite ich nicht allein unsere Journalisten haben einen Themenplan und Ideen zu Infografiken, Checklisten, Videoformaten mitgebracht. So können wir schnell Entscheidungen treffen. Um 22 Uhr lande ich in Tegel. So viele Meilen für zwei Termine, aber vieles lässt sich einfach nur vor Ort erarbeiten. Wochenende Erst mal ausschlafen Dann drehe ich ein paar Runden im Eisstadion Wilmersdorf mehr Wintersport geht leider nicht in Berlin. Nach einer Stunde sind das fast 15 Kilometer, das entspannt und bringt mich auf neue Ideen. Sonntags erkunde ich den Berliner Westen. Ein Tipp: das Brücke-Museum besuchen und danach Muscheln essen mit Freunden im ältesten portugiesischen Restaurant Berlins. Wer wissen will, wo das ist, kann mir gerne eine schreiben. Smartphone Tegel Wassersport Mitte Fahrrad Whatsapp Tablet Schönefeld Wintersport Ku damm Auto Snapchat 66 1/2016

67 Sich nie aufhalten lassen.

68 Vorfreude (n.) the joyful, intense, anticipation that comes from imagining future pleasures Fotos: Gunnar Lillehammer / Freue dich, ALLEGRA kommt zurück! Ab am Kiosk

Bilanzpressekonferenz 2016

Bilanzpressekonferenz 2016 Bilanzpressekonferenz 2016 Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Dr. Julian Deutz, Vorstand Finanzen und Personal Berlin, 3. März 2016 Unser Ziel Der führende digitale Verlag 2 Kennzahlen 2015 Ziele

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