Swiss-ARTG. Swiss Amateur Radio Teleprinter Group. APRS IGate. Aufbau und Installation. Version: 3.1 vom Mai 2013

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1 Swiss-ARTG Swiss Amateur Radio Teleprinter Group APRS IGate Aufbau und Installation Erstellt von: Version: 3.1 vom Mai 2013

2 Inhalt 1 Einführung und Allgemeines APRS Digipeater & IGate WIDE-Digipeater Fill-in-Digipeater IGate Konzessionsbestimmungen zum Betrieb von Amteurfunkanlagen Allgemeiner Aufbau Blockschema 4 2 Umbau Router und Installation der Software Hardwareumbau Serielle Schnittstelle Einbau PR-Modem Anschluss Modem TNC-X Installation der Software im Router Vorbereitungen Basiskonfiguration des ASUS Routers Login Admin Passwort setzen WAN-Netzwerk einrichten LAN-Netzwerk einrichten ASUS Router im lokalen Netzwerk einfügen Konfiguration APRS-IGATE Neues Profil anlegen Schnittstelle zum TNC/Funkgerät konfigurieren Schnittstelle zum Internet Gateway konfigurieren Baken einrichten Digipeater Funktionen Status Plugin Konfiguration APRS4Web 17 3 Konfiguration für Experten Basiskonfiguration OpenWRT Konfiguration APRS4R 19 4 Weiterführende Informationen Anschlüsse Transceiver Internetadressen Bezugsquellen 20 5 Schema TNC-X 21 Version 3.1 Seite 2 von 21

3 1 Einführung und Allgemeines 1.1 APRS Digipeater & IGate APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten, kurze Textnachrichten) über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz. Diese Daten werden auf einheitlichen Simplex-Frequenzen im 2-Meter-Band bei einer Bitrate von 1200 Bit/s und teilweise auch 70-Zentimeter- Band (dort auch mit einer Bitrate von 9600 Bit/s) übertragen. Um das Packet-Radio-Netz möglichst wenig zu belasten, die Daten jedoch möglichst global verbreiten zu können, werden die einzelnen Datenpakete von den Packet Radio Digipeatern nur soweit per Funk geroutet, bis sie auf einen speziellen APRS-Digipeater (manchmal auch IGATE genannt) stoßen. Dabei handelt es sich um einen Packet Radio Digipeater, der an das Internet angeschlossen ist. Die ins Internet eingespeisten Daten können per Webbrowser, mit APRS-Software, die IGATE unterstützt oder wieder per Packet Radio abgerufen werden. Neben terrestrischen Digipeatern stehen auch Amateurfunksatelliten als APRS-Digipeater zur Verfügung. (Quelle Wikipedia [1]) WIDE-Digipeater Der klassischen Typ eines Digipeaters. Er sendet die empfangenen APRS-Datenpakete weiter. Da Pfadeinstellungen mit mehr als 3 Hops (WIDE3-3) nicht den gewünschten Gepflogenheiten entsprechen, werden die Pfade im APRS Datenpaket vom Digipeater automatisch gekürzt. Ein WIDE-Digi steht meist an einem exponierten Standort, somit deckt es i.d.r. ein möglichst grosses Einzugsgebiet ab Fill-in-Digipeater Der Fill-in-Digipeater dient als Zubringer. Er wird vornehmlich an Orten aufgestellt, die nicht von einem WIDE-Digi direkt abgedeckt werden können. Der Fill-in-Digi dient dazu die Empfangenen APRS-Datenpakete an einen WIDE-Digi (oder als IGate ins Internet) zu senden IGate Das IGate verbindet APRS mit dem Internet. Die über HF empfangenen Pakete werden ins Internet auf einen APRS-IS und in einer Datenbank abgelegt. Dies ermöglicht dem Benutzer die Positionen / Bewegungen einer oder aller APRS-Stationen auf einer Karte über das Internet abzufragen. Aber auch der Weg vom Internet auf HF ist bei modernen IGates möglich. Dieser Weg dient vor allem zum versenden von Nachrichten. Normalerweise werden IGates mit einem Digipeater kombiniert. 1.2 Konzessionsbestimmungen zum Betrieb von Amteurfunkanlagen Der Betrieb von Amaterfunkanlagen untersteht den gültigen Konzessionsbestimmungen am Standort der Anlage. Der Betrieb von unbedienten Sendeanlagen (u.a. APRS Digipater) erfordert eine Bewilligung durch die Konzessionsbehörde. Eine APRS IGates (ohne Digipeater-Funktion) kann m. Ansicht nach im Rahmen der Konzessionsbestimmungen durch einen konzessionierten Radioamateur betrieben werden. 1.3 Allgemeiner Aufbau Die vorliegende Anleitung zeigt den Aufbau und die Installation eines APRS IGates. Die vorliegende Dokumentation basiert auf folgender Hard- und Software: - ASUS Router WL 500gP - Terminal Node Controller TNC-X - Linux Betriebssystem OpenWRT Version APRS Software APRS4R Version Empfänger FM MHz Der ASUS Router übernimmt hier die Funktion einer sparsamen, kostengünstigen Rechnerplattform. Der ASUS Router enthält alle Komponenten wie CPU, Speicher, fünf Ethernet-, zwei USB- und zwei serielle Schnittstellen. Zusammen mit dem Open Source Betriebssystem OpenWRT erhalten wir einen flexiblen Kleinrechner der ohne wesentliche Einschränkungen die APRS- IGate Programme ausführen kann. Die Leistungsaufnahme im Dauerbetrieb beträgt dabei ca. 8 W. Version 3.1 Seite 3 von 21

4 Für das TNC eignen sich fast alle auf dem Markt befindlichen Typen. Voraussetzung ist dass die TNC- Firmware den KISS-Mode mit unterstützt. Der Datentransfer zwischen dem ASUS Router und dem TNC kann dabei über RS232*, RS232 mit TTL Level oder USB erfolgen. Die vorliegende Dokumentation zeigt den Aufbau bei Verwendung des PIC basierten TNC-X mit seriellem Anschluss (TTL-Pegel). Bemerkungen: Der ASUS Router bietet neben den USB-Schnittstellen zwei serielle Schnittstellen, die mit 3.3 V-Pegel betrieben werden. Mit einem RS232 Wandler kann der ASUS Router für den RS232 Betrieb umgebaut werden Blockschema Abbildung 1: Blockschema Version 3.1 Seite 4 von 21

5 2 Umbau Router und Installation der Software 2.1 Hardwareumbau Der Hardwareumbau des ASUS Routers umfasst: - Einbau der Modemplatine TNC-X (Variante: externes Gehäuse für den TNC) - Einbau einer 5-pol DIN Buchse in der Rückwand zum Anschluss des Transceivers. - Einbau TNC-X in das Gehäuse des Routers - Option: Einbau Schnittstellenwandler von TTL-Pegel auf RS232 - Option: Herausführen der seriellen Schnittstelle zum Anschluss des TNCs (sofern der Anschluss nicht über USB erfolgt). 5 VDC Reset USB 1 & 2 WAN Port DHCP LAN-Port Anschluss Funkgerät Abbildung 2: Steckerbelegung ASUS Router Version 3.1 Seite 5 von 21

6 Zum Öffnen des Routers werden die vier Gummifüsse auf der Unterseite entfernt. Nach dem Entfernen der vier Schrauben kann der Deckel entfernt werden. PR-Modem TNC-X serielle Schnittstellen Anschluss 5 VDC für PR-Modem 5-pol DIN Buchse NF-zum TRX Abbildung 3: Mainboard ASUS Router Serielle Schnittstelle Die serielle Schnittstellen 1 und 2 befinden sich in der Mitte der linken Platine (siehe Abbildung). Es empfiehlt sich hier einen Pfostenverbinder 2 x 4 Pin einzubauen. Die Signale können dann über ein passendes Gegenstück abgenommen werden. 2. Serielle Schnittstelle (ttys1) 1. Serielle Schnittstelle (ttys0) UART RX_1 UART TX_1 GND RESET UART RX_0 UART TX_ VDC Leer Tabelle 1: Steckerbelegung Das PR-Modem wird an der zweiten Schnittstelle (UART RX_1, UART_TX1 und GND) angeschlossen. Die erste serielle Schnittstelle (ttys0) ist für den Betriebssystem-Monitor reserviert. Der Signalpegel beträgt 3.3 VDC. Dies erlaubt eine direkte (kurze) Verbindung zu einem Modem mit TTL- Signalen. Benötigt das TNC eine Standard RS232 Schnittstelle, muss ein Pegelwandler (z.b. MAX232) eingebaut werden Einbau PR-Modem Bei Verwendung des PR-Modems TNC-X kann die Platinen direkt in das Routergehäuse (siehe Abbildung 3) eingebaut werden. Ich verwende dazu eine Trägerplatte, die direkt auf das CPU-Kühlblech geklebt wird, die Platine vom TNC-X wird über vier Distanzbolzen auf der Trägerplatte befestigt. Version 3.1 Seite 6 von 21

7 2.1.3 Anschluss Modem TNC-X Die Speisung für das PR-Modem TNC-X erfolgt direkt an der 5 VDC Buchse des Routers. Die Signalleitungen zwischen TNC-X und dem Funkgerät werden auf die 5-pol DIN Buchse verdrahtet. Dabei gilt folgende Standartbelegung: Stift 1: MIC Mikrophon des Funkgeräts, NF-Ausgang TNC Stift 2: GND Masse Stift 3: PTT Sendetaste, wird nach Masse geschaltet Stift 4: SPK NF-Ausgang des Funkgeräts (Lautsprecher) Stift 5: nicht belegt Abbildung 4: Standardbelegung 5-pol DIN Buchse 2.2 Installation der Software im Router Die Installation der Router-Software erfolgt durch das Laden eines Images in den Router. Das Image enthält das Betriebssystem OpenWRT, alle APRS4R-Programme und die Konfigurationsdaten. Zum Laden der Software verwenden wir das Programm TFTP, für Windows empfehle ich das Opensource Programm TPFT32. Für die Installation der Software auf dem Router benötigen wir einen PC mit Netzwerkkarte. Im Normalbetrieb wird der ASUS Router mit DHCP (automatische IP-Konfiguration) am WAN-Port betrieben. Nach der Basisinstallation von OpenWRT haben die LAN-Ports die statische IP Adressse , dadurch gibt es vielfach einen Adresskonflikt, wenn der ASUS Router während der Softwareinstallation im lokalen Netzwerk angeschlossen wird. Für das Laden des IMAGES und für die Basiskonfiguration beteiben wir den ASUS Router daher nur zusammen in einem Stand-Alone Netz (PC & ASUS Router). Im Internet gibt es zum Thema Software-Installation mehrere sehr ausführliche Beschreibungen. Weitere Angaben dazu habe ich im Kapitel Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. eingefügt. Für die erfahrenen Anwender habe ich hier einige Stichworte zum Installationsvorgang angefügt: Vorbereitungen Für die Installation werden folgende Programme / Daten benötigt: - Standalone PC mit Netzwerkkarte. - TFTP, Hilfsprogramm zum Laden des Images, z.b. TFTP32 unter Programm TFTP herunterladen, das ZIP-File in einem beliebigen Verzeichnis auf dem PC entpacken. - APRS4R Image für den APRS-Router (enthält das OpenWRT Betriebssystem und die APRS4 Anwendung) trx Das Image-File herunterladen und im TFTP-Verzeichnis speichern. - Verbinde den ASUS Router (LAN-Stecker) direkt über ein Ethernetkabel mit dem PC. Der ASUS Switch detektiert die Datenrichtung, so dass kein gekreuztes Ethernet-Kabel notwendig ist. - Router starten (Kabel vom Netzteil einstecken), dabei den Restore-Knopf (der schwarze versenkte Knopf auf der Rückseite) drücken bis eine LAN-LEDs leuchtet und die Power LED blinkt. Der Router ist nun bereit zum Laden einer neuen Firmware, die IP-Adresse des Routers lautet Die Netzwerkschnittstelle des PCs wird auf die feste IP-Adresse konfiguriert. - Verbindungstest: Mittels Ping kann überprüft werden, ob die eigene Netzkonfiguration korrekt und der Router im Netzwerk erreichbar ist: ping Version 3.1 Seite 7 von 21

8 - Nun kann die neue Firmware auf den Router übertragen werden. Auf dem PC ein Terminalfenster öffnen (cmd) und folgende Befehle eingeben: o o o o o o cd <Pfad zum TFTP Verzeichnis> tftp -i PUT openwrt-backfire-brcm47xx-asus-jffs2-aprs4r trx Warten bis die Power LED nicht mehr blinkt. Nun wird die Firmware in den FLASH-Speicher kopiert. Wichtig: Mindestens 5 Minuten warten! Router neu starten Nochmals ca 5 Minuten warten. In dieser Zeit initialisiert sich die OpenWRT Softwae (Coldstart). 2.3 Basiskonfiguration des ASUS Routers Die Basiskonfiguration des Routers kann weitgehend über das WebGUI LUCI vorgenommen werden. Dazu muss auf dem PC ein WebBrowser mit der URL aufgerufen werden Login Login Maske: User root, Password (noch) leer). Abbildung 5: Login Admin Passwort setzen Administration; System > Admin Password Administration System > Admin Passwod o Passwort eingeben Submit Abbildung 6: Setzen Admin Password Version 3.1 Seite 8 von 21

9 2.3.3 WAN-Netzwerk einrichten Administration; Network > Interfaces WAN Network > Interfaces > WAN o Protocol: DHCP Save Abbildung 7: Basiskonfiguration Netzwerk WAN LAN-Netzwerk einrichten Administration; Network > Interfaces LAN Das LAN-Interface wird auf (oder eine freie IP-Adresse) eingestellt. Save Abbildung 8: Basiskonfiguration Netzwerk LAN Nun werden die Änderungen aktiviert. Save & Apply Version 3.1 Seite 9 von 21

10 Da wir die IP-Adresse vom LAN-Interface geändert haben, kann der Router nach dem Reboot über das LAN- Interface unter der Adresse nicht mehr angesprochen werden ASUS Router im lokalen Netzwerk einfügen 1. Die WAN-Buchse (siehe Abbildung 2: Steckerbelegung ASUS Router) vom IGate (ASUS Router) wird nun mit dem lokalen Netzwerk verbunden. 2. IGate starten (Stromversorgung anlegen) 3. Das IGate erhält nun über DHCP vom lokalen Netzwerk die Netzwerk-, Gateway- und DNS-Adressen mitgeteilt. 4. Das IGate ist nun unter der neuen IP-Adresse über den Browser erreichbar. Hinweis: Die an den IGate zugeordnete IP-Adresse kann normalerweise im Status-Menü des Internet-Routers abgelesen werden. Alternativ kann mit der IGate über das LAN-Interface mit einem PC verbinden werden. Dabei gelten folgende Adressen: o IGate: (siehe Kapitel 2.3.4) o PC: Mit diesen Einstellungen kann in der OpenWRT Konsole die zugeteilten Netzwerk-Adressen angezeigt werden: Abbildung 9: Netzwerkadressen & Status Version 3.1 Seite 10 von 21

11 2.4 Konfiguration APRS-IGATE Die Konfiguration APRS IGate erfolgt über das lokale Netzwerk mit einem Internetbrowser, das Konfigurationsmenu ist unter der URL IP-Adresse>:8085 erreichbar. Abbildung 10: Konfiguration APRS4R Der Zugang zur Administratorenseite erfordert eine Authentifizierung: Nutzername: aprs4r Passwort: aprs4r Abbildung 11: Authentifizierung APRS4R Version 3.1 Seite 11 von 21

12 2.4.1 Neues Profil anlegen Abbildung 12:APRS4R, neues Profil anlegen Anlegen eines neuen Profils: Menü SETUP Profil anlegen: fillin.yaml > Neu Profil speichen: Profilname eingeben > Speichern Profil laden: Profilname auswählen > Laden Allgemeines Der eingebaut Webserver im ASUS Router reagiert auf Eingaben sehr langsam, daher dauert der Aufruf von neuen Seiten relativ viel Zeit. Bei entsprechender Geduld tritt eine Verlust der eingegeben Daten aber nicht auf. Die eingegebenen Konfigurationsdaten könne mit Übernehmen temporär gespeichert werden. Damit diese jedoch in das Profil geschrieben werden (und somit nach einem Restart wieder verfügbar sind), ist nach Eingabe aller Konfigurationsdaten eine Speicherung des Profiles im Menü Setup notwendig. Version 3.1 Seite 12 von 21

13 2.4.2 Schnittstelle zum TNC/Funkgerät konfigurieren Abbildung 13: Device rf0 konfigurieren Spezifische Eingaben: - Modus: kiss/tncx - Gerät: /dev/ttys1 - Baudrate Schnittstelle zum Internet Gateway konfigurieren Abbildung 14: Device is0 konfigurieren Version 3.1 Seite 13 von 21

14 2.4.4 Baken einrichten Normalerweise richten wir zwei Baken ein: Eine Positionsbake zum APRS Internet Gateway und eine Statusbake zum APRS Internet Gateway Positionsbake Die Positionsbake meldet alle 5 oder 10 Minuten Rufzeichen und Position des IGates an den APRS-Gateway. Abbildung 15: Positionsbake Version 3.1 Seite 14 von 21

15 Statusbake Die Statusbake meldet alle 10 Minuten den Status des IGates an den APRS-Gateway. Die Statusmeldungen erhalten folgende Platzhalter: >AV:#{aprs4r_version} AU:#{aprs4r_uptime} AW:#{aprs4r_watchdog} OU:#{os_uptime} OM:#{os_memory} OD:#{os_disk} rf0:#{aprs4r_device( rf0)} Damit kann der IGate-Status auf dem APRS-FI Server angezeigt werden: Abbildung 16: IGate Statistik auf aprs.fi Version 3.1 Seite 15 von 21

16 2.4.5 Digipeater Funktionen Radio - Internet Gatway Die Gateway-Konfiguration erlaubt die Weiterleitung der lokal über das Funkgerät empfangenen APRS- Stationen zum APRS-Server im Internet. Abbildung 17: Radio to Internet Gateway Internet Radio Gatway Das Einrichtens eines Internet to Radio Gatway ist nicht zu empfehlen, da ohne spezielle Filterung APRS-Stationen mehrfach ausgesendet werden die APRS Frequenz dadurch zu stark belastet wird. Digipeater Das Betreiben eines APRS-Digipeaters ist nur bei persönlicher Überwachung erlaubt (Konzessionsvorschriften für Funkamateure). Daher darf diese Funktion bei unbeaufsichtigtem Betrieb nicht aktiviert werden! Abbildung 18: Digipeater Plugin Version 3.1 Seite 16 von 21

17 2.4.6 Status Plugin Damit die Status Bake funktioniert, muss noch das Status Modul aktiviert werden: Abbildung 19: Status Module 2.5 Konfiguration APRS4Web APRS4Web ist eine eigenständige Applikation. Sie zeigt im Browser eine Google-Karte mit den APRS Stationen, die lokal gehört wurden oder vom APRS Gatway über das Internet gemeldet wurden. Aufgrund der vielen Daten und der begrenzten Rechenleistung der ASUS-Routes ist die Verwendung nicht zu empfehlen. Die Stabilität und Zuverlässigkeit des Igates wird bei einem Betrieb deutlich schlechter. Version 3.1 Seite 17 von 21

18 3 Konfiguration für Experten Nach dem Installieren des Images (siehe Kapitel 2.2) ist eine Zugang über den Browser (http://<ip- Adresse>) oder über Telnet möglich. Mit dem Setzen eines Passwortes (im Browser oder über Telent passwd ) wird der Telent Deamon deaktiviert und ein SSH-Deamon gestartet. Die Verbindung zum Router erfolgt (nach Setzen des Admin-Passwortes) über SSH (Version 2). OpenWrt kennt nur den Benutzer root. Aufruf unter Linux: ssh Nach dem Login stehen die meisten Linux Befehle zur Verfügung, als EDITOR ist der Zeileneditor vi installiert. Wie unter Linux üblich lassen sich zusätzliche Programmpakete nachträglich installieren. Da der Flash- Speicher mit 8 MB sehr klein ausgelegt ist, könnte der Speicher noch mit einem USB-Memory-Stick erweitert werden. Entsprechende Dokumentationen sind unter OpenWRT verfügbar. Abbildung 20: OpenWRT Terminal 3.1 Basiskonfiguration OpenWRT Für die OpenWRT Basiskonfiguration müssen sind folgende Dateien editiert werden: Netzwerkeinstellungen Systemeinstellungen Firewall Wireless /etc/config/network /etc/config/system /etc/config/firewall /etc/config/wireless Version 3.1 Seite 18 von 21

19 3.2 Konfiguration APRS4R Die Konfigurationsdaten für APRS4R sind unter /etc/aprs4r/<profilname.yaml> gespeichert. Da die Applikationssoftware APRS4R jedoch eine sehr präzise Formatierung verlangt, ist ein manuelles Editieren dieser Datei nicht anzuraten. Verwenden Sie stattdessen die Eingabefenster über den Web-Browser. Version 3.1 Seite 19 von 21

20 4 Weiterführende Informationen 4.1 Anschlüsse Transceiver Stift 1: MIC Mikrophon des Funkgeräts, NF-Ausgang TNC Stift 2: GND Masse Stift 3: PTT Sendetaste, wird nach Masse geschaltet Stift 4: SPK NF-Ausgang des Funkgeräts (Lautsprecher) Stift 5: nicht belegt, siehe "Brücken 4.2 Internetadressen Wikipedia USKA Swiss-ARTG OpenWRT Dokumentationen APRS4R Softwaredokumentationen APRS Benutzerforum Terminal Node Controller TNC-X https://openwrt.org/ Bezugsquellen Asus Router WL500 gp Vers. 1 oder 2 Terminal Node Controller Die Swiss-ARTG hat noch einige Stück dieser bewährten WLAN-Router am Lager. Weitere Informationen können bei Dieter, eingeholt werden. Im Prinzip eignet sich jeder TNC (TNC2) mit einer USB oder einer seriellen Schnittstelle. Das TNC wird im KISS-Mode angesteuert. In dieser Dokumentation verwenden wir den Typ TNC-X (ohne USB Option) Version 3.1 Seite 20 von 21

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