Freistaat Sachsen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

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1 Auftreten und Bekämpfung von Beifuß-Ambrosie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen Dr. Ewa Meinlschmidt, Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie Gerhard Schröder, Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Freistaat Sachsen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

2 Gliederung des Vortrages: Die gegenwärtige Verbreitung von Ambrosia in Brandenburg und Sachsen Vorstellen von Ergebnissen aus Parzellenversuchen in landwirtschaftlichen Kulturen Zusammenfassung und Ausblick

3 Charakteristika: Ambrosia artemisiifolia meist 0,2-1,2 m groß Wärmekeimer (Ende März-September) windbestäubt, eine Pfl. bildet Millionen von Pollen Blütezeit: (Jul.) Aug.- Okt. (bis Nov.) einjährig Ausbreitung über Samen durchschnittlich große Pfl. bildet ca Samen bis Samen/Pfl. nachgewiesen Samen mind. 39 Jahre keimfähig (Bassett & Crompton 1975)

4 Verbreitung über Vogelfutter in die Haus- und Familiengärten entlang von Verkehrswegen (Strasse, Bahn) durch Erd- und Kiestransporte durch Bodenbearbeitungsmaschinen auf Äckern und Nichtkulturland durch Samen

5 Dresden, 2008 Foto: Meinlschmidt

6 Zusammenhängendes Verbreitungsgebiet von Ambrosia artemisiifolia mit landwirtschaftlicher Bedeutung in Brandenburg

7 Land Brandenburg, südlich von Cottbus 2008 Foto: Meinlschmidt

8 Ambrosia artemisiifolia in Futtererbsen, August 2008 Land Brandenburg, südlich von Cottbus 2008 Foto: G. Schröder

9 Ambrosia artemisiifolia in Sonnenblumen, August 2007 Land Brandenburg, südlich von Cottbus 2007 Foto: Hänisch

10 Ambrosia artemisiifolia in Sommergerste Anfang Juli 2008 Land Brandenburg, südlich von Cottbus 2008 Foto: Meinlschmidt

11 Auflauf von Ambrosia artemisiifolia nach der Rapsernte 2008 Land Brandenburg, südlich von Cottbus 2008 Foto: Meinlschmidt

12 Ziel der Untersuchungen Prüfung der Wirksamkeit der Herbizide in Streulage landwirtschaftliche Kulturen: Mais, Sonnenblumen, Sommergerste, Futtererbsen Grünland Nichtkulturland Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis

13 Bekämpfung von Ambrosia in Mais Feldversuche in Streulage 2007/2008, Land Brandenburg Callisto 1,2 Arrat 0,2 + Dash 1,0 Aufwandmenge in l/ha Effigo 0,35 Clio 0,15 + Dash 1,0 Laudis 2,25 Clio Star 1,5 Calaris 1,2 WG %

14 Bekämpfung von Ambrosia in Mais (II) 2007/2008 Feldversuche in Streulage 2007/2008, Land Brandenburg Cato + FSH 0,04 Aufwandmenge in l/ha MaisTer Flüssig 1,2 Mais-Banvel WG 0,4 Click 1,2 WG %

15 Vergleich der Wuchshöhen des Maises zwischen der unbehandelten Kontrolle und der Behandlung Calaris 1,2 l/ha Bonitur , Feldversuch in Streulage 2007, Land Brandenburg Foto: G. Schröder

16 Wirkung von Herbizidvarianten (II) in Mais gegen Ambrosia Feldversuche in Streulage 2008 Aufwandmenge in l/ha Successor T + Mikado (3,0+0,75) Successor T + Mikado + Certrol B (2,0+0,5+0,3) Laudis + Gardo Gold (2,0+2,0) MaisTer OD + Calaris (0,75+1,0) WG in %

17 Bekämpfung von Ambrosia in Futtererbsen, 2008 Feldversuche in Streulage 2008 Aufwandmenge in l/ha Applikation SF Stomp SC 2,0; Basagran 2,0 9. April / 7. Mai Gardo Gold* 4,0 9. April TM Centium 36 CS + Stomp SC (0,25 + 2,5) 9. April WG % * keine Zulassung in Futtererbsen Bonitur am 03. Juni 2008 Bonitur am 02. Juli 2008

18 Bekämpfung von Ambrosia im Grünland, Feldversuche, U 46 M-Fluid 2,0 l/ha Starane Ranger 2,0 l/ha +U 46 M-Fluid 1,0 l/ha Basagran DP 3,0 l/ha Einjährig geprüft Starane Ranger 3,0 l/ha Starane 180 1,0 l/ha Einjährig geprüft Garlon 4 3,0 l/ha Banvel M 6,0 l/ha Simplex 2,0 l/ha Ariane C 1,5 l/ha Einjährig geprüft WG in %

19 Auswahl von Herbiziden zur Kontrolle von Ambrosia artemisiifolia in Mais >95 % Wirkungsgrad Wirkstoff PSM AWM (l/ha) Topramezone 50 g/ha Clio + Dash 0,15 + 1,0 Mesotrione 120 g/ha Callisto 1,2 Mesotrione + Terbuthylazin 84 g/ha g/ha Calaris 1,2 Tembotrione 100 g/ha Laudis* 2,25 Dicamba + Tritosulfuron 100 g/ha g/ha Arrat + Dash 0,2 + 1,0 Terbuthylazin 600 g/ha Click 1,2 Terbuthylazin + S-Metolachlor 563 g/ha g/ha Gardo Gold 3,0 Dicamba 182 g/ha Task 0, ,12 * Zulassung 2009 erwartet

20 Auswahl von Herbiziden zur Kontrolle von Ambrosia artemisiifolia in Getreide >95 % WG Wirkstoff Isoproturon Ioxynil, Fluroxypyr gute Teilwirkung Clopyralid, Fluroxypyr, Florasulam PSM Arelon Top Tristar Ariane C AWM (l/ha) 2,0 1,5 1,5

21 Auswahl von Herbiziden zur Kontrolle von Ambrosia artemisiifolia in Futtererbsen Wirkstoff Bentazon Glyphosate PSM Basagran Roundup UltraMax AWM (l/ha) 2,0 4,0 Auswahl von Herbiziden zur Kontrolle von Ambrosia artemisiifolia in Lupinen Wirkstoff Terbuthylazin, S-Metolachlor Glyphosate PSM Gardo Gold Roundup UltraMax AWM (l/ha) 3,0 4,0 4,0

22 Zusammenfassung I: Zur Reduzierung des allergenen Potenzials ist eine unterschiedliche Vorgehensweise zwischen Standorten mit punktuellen Nachweisen der Ambrosia und Flächen mit etablierten Ambrosiabeständen zu praktizieren. Einzelpflanzen und Bestände mit geringem Befallsumfang sollten mechanisch beseitigt werden. Auf landwirtschaftlichen Nutzflächen sollte die Ambrosia gezielt bekämpft werden. Zur Bekämpfung von A. artemisiifolia steht im Mais eine gut wirkende Herbizidpalette zur Verfügung, sodass das vorhandene Samenpotenzial im Boden über den Maisanbau langfristig reduziert werden kann.

23 Zusammenfassung II: Gut entwickelte Wintergetreide- und Winterrapsbestände verhindern das Auflaufen von Ambrosia artemisiifolia. In Sommergetreidebeständen stehen ausreichend effektive Herbizide zur Kontrolle von Ambrosia zur Verfügung. Gegenwärtig ist eine Bekämpfung von Ambrosia mit hohen Wirkungsgraden in Futtererbsen nicht möglich In Sonnenblumen zugelassene Herbizide erzielen nur geringe Wirkungsgrade gegen A. artemisiifolia.

24 Zusammenfassung III: A. artemisiifolia kann auf Grünlandflächen bzw. auf Straßenbegleitgrün (Straßengräben) u. a. mit: -6,0 l/ha Banvel M oder -2,0 l/ha Simplex Zur Kontrolle von A. artemisiifolia auf Stilllegungsflächen und Ruderalflächen eignen sich nicht selektive Herbizide auf der Basis von Glyphosat oder Glufosinat. Dabei sind in der Regel Wiederholungsbehandlungen erforderlich. Weltweit wurden Glyphosat-resistente Ambrosia- Biotypen registriert.

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