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1 direkt direkt Neuigkeiten von Ihrem IT Unternehmen Ausgabe September 2012 Sichere Kommunikation über das Behördenpostfach Kommunikationsstandard xpersonenstand Rechnungsbuchung als elektronischer Prozess Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur

2 editorial Liebe Leserinnen und Leser, die lange Zeit der Sommerferien ist zu Ende. In der Regel gibt es nach der Urlaubsrückkehr viel zu bereden. Die Rückkehrer können hoffentlich von exotischen Urlaubszielen, abwechslungsreichen Erlebnissen oder einfach nur von erholsamen Urlaubstagen berichten. Dafür erhalten sie Informationen über die aktuellen Projekte, Sachstände und sonstige Neuigkeiten von denjenigen, die den Betrieb aufrechterhalten haben. Diese Kommunikation ist notwendig, um den Berufsalltag zu meistern und wichtig für eine gedeihliche Zusammenarbeit. Auch bei der elektronischen Kommunikation hat sich einiges getan. So erhielten bereits im März 2012 die ersten Unternehmen, die den neuen D -Dienst anbieten, ihre Zulassung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um zuverlässige und vertrauliche Nachrichten zwischen Bürgern, Firmen und Behörden austauschen zu können und damit eine neue Tür zu einem medienbruchfreien egovernment zu öffnen. Diese zunächst positive Feststellung führt aber zwangsläufig zu der Frage, wie dieser weitere Kommunikationsweg in die tägliche Arbeit eingebunden werden kann. Schließlich ist es kaum zumutbar, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit unterschiedlichen Programmen mehrere elektronische Kommunikationswege bedient und überwacht. Wie die Komplexität der verschiedenen Kommunikationswege reduziert werden kann, können Sie in dieser Ausgabe nachlesen und in einer Informationsveranstaltung im Rahmen einer Kommunikation, die direkt von Mensch zu Mensch stattfindet, erfahren. Torsten Sander Kommunikation ist alles wenn man sie nutzt Im Wald herrscht große Aufruhr. Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle Tiere fragen sich wer auf der Liste stehen könnte. Als erster faßt sich der Hirsch ein Herz, geht zum Bären und fragt ihn: Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste? Ja, antwortet der Bär. Dein Name steht auch auf der Liste. Angst erfüllt dreht sich der Hirsch um und geht. Und tatsächlich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden. Die Angst bei den Tieren im Wald steigt und ständig kursieren neue Gerüchte darüber, wer noch auf der Liste steht. Der Keiler ist derjenige, der als erster den Druck nicht mehr aushält. Er sucht den Bären auf um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste steht. Ja, antwortet der Bär. Dein Name steht auch auf der Liste. Fast panisch verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn findet man nach zwei Tagen tot auf. Das führt zwangsläufig zu großer Panik unter den Waldbewohnern. Keine will der Nächste sein. Nur der verzweifelte Hase traut sich, den Bären aufzusuchen. Angstvoll fragt er: Bär, stehe ich auch auf der Liste? Ja, antwortet der Bär. Dein Name steht auch auf der Liste. Kannst du mich da streichen? Ja klar, kein Problem. Inhalt K Veranstaltungen Weiterbildung und Erfahrungsaustausch... 3 Schwerpunkt Auskunftarbeitsplatz RTC... 4 Schulungsveranstaltungen Sportsgeist,... 6 K Aus der AöR Neues Mitglied... 6 K Projekte Informationsveranstaltung Kommunikation... 7 Kommunikationsstandard... 7 Umsetzung einer EU-Richtlinie... 8 Anwenderbericht der Hannoverschen Informationstechnologien (HannIT)... 9 Vereinfachung der Inventarisierung Software-Umstellung K Gemeindeansichten Gemeinde Wedemark Die Wohlfühlgemeinde K Personalmitteilungen IPMA-Projektmanagement Zertifizierung für Sebastian Plog Neue Mitarbeiter: Jonas Jäger, Curd Petzold, Christian Nachtigall, Alexander Kaaz, Fabian Kretschmer Umsetzung: Linda Czerner Verabschiedungen: Thorsten Dabbert, Gerhard Richter K Tipps und Tricks HannIT-Hotline wird Service-Desk Impressum direkt

3 Veranstaltungen Weiterbildung und Erfahrungsaustausch ESRI-Anwendertreffen Norddeutschland 2012 war ein voller Erfolg! Am 10. Mai 2012 richtete HannIT in Zusammenarbeit mit dem Points Verlag zum zweiten Mal das jährlich stattfindende Treffen der ESRI-Anwender im großen Sitzungssaal der Region Hannover aus. An die 100 Besucher aus verschiedenen Behörden und Institutionen Norddeutschlands hörten sich insgesamt elf Vorträge zum Thema ArcGIS Server, Geodateninfrastruktur (GDI) oder auch 3DEchtzeitnavigation sowie GIS in der Cloud an. In den Pausen war für den persönlichen Erfahrungsaustausch ausreichend Gelegenheit. Ferner konnten sich die Anwenderinnen und Anwender bei den ausstellenden Firmen über deren Produkte und Services informieren. Den ersten Vortrag hielten Heike Grebe und Stephanie Fröhlich vom Fachbereich Umwelt der Region Hannover. Sie stellten den Landschaftsrahmenplan vor. Dieser steckt mittlerweile in der letzten Phase der Fertigstellung. Der darauffolgende Vortrag von HannIT (Joachim Bähre und André Tzschieter) zeigte den Umstieg von ArcIMS auf ArcGIS Rolf-Dieter Mummenthey Stephanie Fröhlich (FB Umwelt/Region Hannover) Alle Vorträge können unter com/gis-anwendertreffen/ esri-anwendergruppenorddeutschland/#c25 heruntergeladen werden. Das nächste ESRI-Anwendertreffen findet am 8. Mai 2013 wieder in Hannover statt, dieses Mal beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Server am Beispiel des vorher dargestellten Landschaftsrahmenplans. Insbesondere die Komplexität dieses Umstiegs, der einhergeht mit der ALKIS-Einführung und der Koordinatenumstellung, wurde hier deutlich. Seit Anfang dieses Jahres gehört auch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) zu den GIS-Kunden von HannIT. Über die Portierung der Geodatendienste und die bisher durchgehend positiven Erfahrungen mit dem Hosting bei HannIT berichtete Dr. Pressel vom Heike Grebe (FB Umwelt/Region Hannover) MU. Zudem wurde die sehr gute Infrastruktur zu einem fairen Preis hervorgehoben. In weiteren Vorträgen wurde beispielsweise das digitale Kompensationsflächenkataster des Landkreises Leer vorgestellt sowie über das Auswerten und Publizieren statistischer Daten für Kuwait berichtet. André Tzschieter (HannIT) Carola Kayser Telefon (05 11) direkt

4 Veranstaltungen Schwerpunkt Auskunftarbeitsplatz RTC Newsystem kommunal: Zweites Kundenforum von HannIT Bereits zum zweiten Mal wurde von HannIT ein Kundenforum für Anwender von newsystem kommunal durchgeführt. Auf Grund der positiven Resonanz im Vorjahr wurde von der Firma Infoma Software Consulting GmbH ein Ausblick auf die wesentlichen Änderungen und Neuerungen des Updates gegeben. Im Focus standen diesmal die technischen Neuerungen wie etwa die Systemvoraussetzungen für die neuen newsystem kommunal Rollenkonzepte auf Basis der so genannten 3-Tier-Architektur. Der rollenbasierte Client (Role Tailored Client = RTC) basiert auf Dynamics NAV Er bietet eine neue Benutzeroberfläche, die an diejenige von Windows 7 und an die neue Generation der MS Office Familie angenähert ist. Beim Programmstart öffnet sich zuerst die Startseite, die abhängig nach der Rolle (= Arbeitsbereich) die passenden Menüpunkte anzeigt. Neu sind unter anderem folgende Funktionalitäten: die Outlook-Anbindung und die internen Benachrichtigungen, wie auch die Diagrammdarstellung. Eine hausweite Einführung dieses Auskunftsarbeitsplatzes bei der Region Hannover ist aktuell für Anfang 2014 geplant. Zur optimalen Vorbereitung des Technologiewechsels ist derzeit geplant, dass ein ausgewählter Teilnehmerkreis (zum Beispiel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service Finanzen, dezentrale Haushaltsbeauftragte und andere) bereits im Rahmen eines Pilotprojekts ab Anfang 2013 mit dem RTC arbeiten und damit ausführlich Erfahrungen sammeln wird. Der zweite Teil der Veranstaltung war, nach einem kleinen Imbiss, ausschließlich für Einzelgespräche, Fragen und kritische Anregungen reserviert. Auf Grund der positiven Resonanz innerhalb des Forums ist eine weitere Veranstaltung im Frühjahr 2013 bereits fest eingeplant. Der genaue Termin wird rechtzeitig angekündigt. v.l.: Steffi Lechte, Harld Oetzmann, Marion Brandes, Jens Schlayer Marion Brandes Telefon (05 11) direkt

5 Veranstaltungen Schulungsveranstaltungen Volles Haus am MESO-Tag Stephan Hauber, Geschäftsführer HSH Im April und Mai wurden in Hannover wieder zahlreiche Schulungsveranstaltungen der Firma HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH in Kooperation mit HannIT durchgeführt. Im Vorfeld wurde vielfach der Wunsch geäußert, auch eine Informationsveranstaltung zu den Entwicklungen im Einwohnermeldebereich im Allgemeinen und zu dem Verfahren MESO im Besonderen durchzuführen. Daher hatte HannIT alle niedersächsischen Kunden am 27. April 2012 nach Hannover eingeladen. Weit über 70 Teilnehmer konnten an diesem sonnigen Freitagmorgen begrüßt werden. Nach einer kurzen Begrüßung wurde das Servicespektrum von HannIT im Bereich der einwohnerbezogenen Verfahren vorgestellt. HannIT bietet alle notwendigen Anwendungen für Bürgerbüros, angefangen von Intermediärs-Postfächern für die XMeld-Kommunikation zwischen den Meldebehörden bis zum Hosting der Anwendungen AutiSta (Standesamtswesen), OK.Vorfahrt (Kfz-Zulassung), migewa (Gewerbe) und Condition (Jagd/Waffen). Einen Schwerpunkt bildet der Betrieb des Einwohnermeldeverfahrens MESO, wobei rund um das eigentliche Hosting eine Reihe von weiteren Dienstleistungen erbracht werden, wie etwa die Durchführung aller gesetzlichen Datenübermittlungen oder die Koordination und die rechenzentrumsseitige Durchführung von besonderen Aufgaben rund um das Einwohnerverfahren. Auch die Einführung des neuen Personalausweises, die Koordinierung beim Zensus sowie die Umstellung auf die diakritischen Zeichen gehören dazu. Außerdem steht eine Hotline für technische wie auch für fachliche Fragen und Probleme zu Verfügung. Anschließend stellte der Hauptredner, Stephan Hauber, Geschäftsführer HSH vor allem die Strategien zur Weiterentwicklung der Software MESO vor. MESO ist derzeit in gut der Hälfte aller bundesdeutschen Meldebehörden im Einsatz von Berlin über Bremen bis Nürnberg und hat sich damit als marktführendes Einwohnerfachverfahren etabliert. Demnächst wird eine grundsätzlich überarbeitete Version der Software vorgestellt. Die bisherige Version soll allerdings noch für mindestens zehn Jahre weiter gepflegt und damit den Kunden alternativ zur Verfügung stehen. Ein derzeitiger Schwerpunkt der Firma HSH ist die Einführung des vorausgefüllten Meldescheins (VAMS). Hierbei soll noch während der Zuzug im Bürgerbüro erfasst wird im Hintergrund eine Daten-Abfrage bei der Wegzugsgemeinde stattfinden. Die Daten müssen dann nicht noch einmal bei der Zuzugsgemeinde manuell erfasst werden. Außerdem können so Abweichungen von den Angaben des Kunden noch vor Ort mit diesem diskutiert werden. Stephan Hauber kam anschließend noch auf die erwarteten Auswirkungen des neuen Bundesmeldegesetzes zu sprechen. Einige Fragen, wie zum Beispiel die Problematik der Wohnungsgeber, sind hier noch nicht zufriedenstellend gelöst. Nach einem kleinen Imbiss machten dann noch zahlreiche Besucher von der Möglichkeit Gebrauch, das Sicherheitsrechenzentrum von HannIT zu besichtigen. Mark Seils Telefon (05 11) direkt

6 VERANSTALTUNGEN Sportsgeist Der Behördenmarathon 2012 in Hannover gute Platzierung Zum dreizehnten Mal wurde der Behördenmarathon nun veranstaltet und HannIT war mit einer eigenen Staffel dabei! Unter dem Motto HannIT we run it liefen die sieben Tapferen was das Zeug hielt. Mit drei Stunden 22 Minuten und 31 Sekunden belegten sie den 88. Platz von 205 Teams, die aus ganz Niedersachsen hier zum Maschsee geströmt waren. Dabei kann strömen tatsächlich wörtlich genommen werden. Auch wenn es zu Beginn nur leichten Nieselregen gab, änderte sich dies sehr schnell und ging in einen strömenden Regen über. Die Läuferinnen und Läufer hielten jedoch (fast) alle durch. Wir gratulieren unserem Team für die gute Leistung und den dazu gehörigen Sportsgeist. v. l. : Jan Dörries, Joachim Bähre, Dieter Jopp, Dennis Hannibal, Carola Kayser, Edgar Gerner, Thorsten Schlüter Ilona Strehl Telefon (05 11) aus der AÖR Neues Mitglied Celle beschließt Trägerschaft Die Stadt Celle hat als erste Kommune außerhalb des Regionsgebiets ihren Beitritt zur Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) beschlossen. Nachdem sich auch der Verwaltungsrat der HannIT für die Aufnahme des niedersächsischen Nachbarn Celle in den Kreis der Trägerkommunen ausgesprochen hat, ist es nun an den Räten der Regionskommunen ebenfalls entsprechende Beschlüsse zu fassen. Die Träger einer Anstalt öffentlichen Rechts bestimmen die Geschäftspolitik durch den Verwaltungsrat. Zur Vertragsunterzeichnung wird es voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres kommen. Torsten Sander, Vorstand der AöR, freut sich besonders auf diesen Termin: Der Beitritt der Stadt Celle zeigt, dass wir vor gut einem Jahr den richtigen Weg mit der gemeinsamen kommunalen Anstalt gegangen sind. In einer immer stärker werdenden Gemeinschaft können zukunftsweisende Projekte zu wirtschaftlicheren Bedingungen umgesetzt werden. Ilona Strehl Telefon (05 11) direkt

7 projekte Informationsveranstaltung Kommunikation Zentrales Behördenpostfach für elektronische Post Im Zeitalter des E-Government kommunizieren Behörden, Unternehmen und Bürger mehr und mehr elektronisch miteinander. Diese Kommunikation effizient zu gestalten, gelingt allerdings nur durch medienbruchfreie Transaktionen und eine möglichst medienbruchfreie Weiterverarbeitung in den unterschiedlichsten Systemen. Im Alltag erhalten Sie über unterschiedliche Kanäle beziehungsweise Protokolle aus oft grundverschiedenen Systemen elektronische Nachrichten in diversen Datenformaten. Etliche Zustellmechanismen müssen dazu konfiguriert und betrieben und die jeweiligen Kanäle und Protokolle in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden (zum Beispiel , EGVP, D , E-Postbrief, usw.). Ein erheblicher Aufwand, der sich in der Regel äußerst zeit- und kostenintensiv gestaltet. HannIT wird daher ab Oktober dieses Jahres ein zentrales Behördenpostfach für die Kommunen anbieten, in dem die gesamte elektronische Ein- und Ausgangspost ( , De- Mail, EGVP, epost-brief, etc.) medienbruchfrei und zentral verarbeitet wird. Darüber hinaus kann auch die Archivierung der s im OS ECM System von HannIT angeboten werden. Die Bündelung der vielen verschiedenen Ein- und Ausgangskanäle ermöglicht die Integration aller Kommunikationswege und damit eine einheitliche Bearbeitung der Nachrichten bei den vielen Empfängern und Absendern in Ihrem Haus. Durch die zentrale, automatische Prüfungs- und Konvertierungsfunktion (inklusive einer Viren- und Signaturprüfung sowie Entschlüsselung) wird der Endanwender deutlich entlastet. Dies bietet gleichzeitig die Möglichkeit über die gesamte einund ausgehende Kommunikation Ihres Hauses Nachweise beziehungsweise Protokolle zu erstellen. Außerdem ist dies die Gelegenheit des Aufbaus eines zentralen Verzeichnisses derjenigen, die einen elektronischen Zugang eröffnet haben, sowie eine einfache Anbindung von Fachverfahren. Wir laden Sie schon heute dazu ein und bitten Sie sich den Termin unserer Informationsveranstaltung am Dienstag, 16. Oktober 2012 vorzumerken. Wir werden Ihnen dann ausführlich alle Möglichkeiten des zentralen Behördenpostfachs vorstellen und Sie über mögliche Anwendungsszenarien informieren. Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen und werden Ihnen im Anja Schipplick September dazu eine Telefon (05 11) ausführliche Einladung zukommen zu lassen. Kommunikationsstandard Projekt: xpersonenstand deutschlandweit Die Hannoverschen Informationstechnologien versenden seit dem 17. Juni 2012 elektronische Mitteilungen über den Standard xpersonenstand quer durch Deutschland. Diese Mitteilungen sind adressiert an Meldebehörden, Standesämter und an das zentrale Testamentsregister. Bereits seit einigen Monaten kommunizieren unsere Kunden, welche die Software AutiSta und den epr-server bei HannIT hosten lassen, über den OSCI-Standard xpersonenstand. Diese elektronischen Mitteilungen werden ab dem 1. Januar 2014 Pflicht für alle Standesämter in Deutschland und ermöglichen einen weiteren, großen Schritt zu einem papierlosen Standesamt. Nach dem erfolgten Abschluss des Projektes können dann sofort alle unsere Kunden Nachrichten an sämtliche Meldebehörden in Deutschland (diese sind direkt

8 Projekte Die Vorteile für die Standesbeamten ergeben sich größtenteils aus der enormen Zeitersparnis. Sie müssen keine Dokumente mehr ausdrucken und verschicken. In Zukunft ist dies für sie nur ein einfacher Klick. Außerdem sparen sie durch den elektronischen Versand die Papier-, Druck- und Portokosten. Wer ebenfalls einen elektronischen Versand dieser Nachrichten wünscht, kann einfach eine Mail an schreiben. HannIT wird dann umgehend alle dazu benötigten Dokumente und Informationen zusenden. bereits durch die Einführung von xmeld elektronisch erreichbar), sowie an Standesämter in Deutschland, die bereits xpersonenstand einsetzen und an die Bundesnotarkammer, die das zentrale Testamentsregister führt, versenden. Daniel König Telefon (05 11) Umsetzung einer EU-Richtlinie INSPIRE Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur INSPIRE ist eine EU-Richtlinie, die von allen nationalen, regionalen und lokalen Behörden umgesetzt werden muss, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung im Zusammenhang mit räumlichen Daten (Geodaten) wahrnehmen. Die INSPIRE-Richtlinie trat am 15. Mai 2007 in Kraft (Englisch: INfrastructure for SPatial InfoRmation in Europe Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft ). Mit Hilfe der darin festgelegten rechtlichen Rahmenbedingungen sollen bestehende Probleme bei der Verfügbarkeit, Qualität, Organisation, Zugänglichkeit und gemeinsamen Nutzung von Geodaten gelöst werden, die zugleich zahlreiche Bereiche der Politik und nahezu alle Verwaltungsebenen betreffen. Durch Schaffung einer Europäischen Geodateninfrastruktur, die sich auf die national aufzubauenden Geodateninfrastrukturen (GDI) stützt, soll die Verwendung interoperabler Geodaten und Geodienste über die verschiedenen Verwaltungsebenen hinweg ermöglicht werden. Aktuell besteht dringender Handlungsbedarf bei den meisten Kommunen. So sollten seit 2010 alle unter die Richtlinie fallenden INSPIRE-identifizierten Geodatensätze in einem Metadatenkatalog beschrieben und seit November 2011 die volle Betriebsfähigkeit einiger Such- und Darstellungsdienste sicher gestellt sein. Seit dem 28. Juni 2012 müssen auch alle oben genannten Geodatensätze über Download- und Transformationsdienste in einer so genannten Anfangsbetriebsfähigkeit verfügbar gemacht werden. Diese Anfangsbetriebsfähigkeit der Dienste beinhaltet sowohl ihre Existenz wie auch ihre Funktionsfähigkeit. Qualitative Anforderungen zur Performanz, Kapazität und Verfügbarkeit müssen erst zum 28. Dezember 2012 als volle Betriebsfähigkeit erreicht werden. Mit HannIT-Kunden wird zurzeit über die IT-technische und organisatorische Umsetzung diskutiert. Aus inhaltlichen und wirtschaftlichen Aspekten erscheint aus Sicht von HannIT eine gemeinsame Umsetzung mit allen Trägern der Anstalt sinnvoll. Ziel sollte es sein, eine Transparenz der jeweiligen vorhandenen Geodaten für alle Kommunen zu schaffen und damit die Kosten für Aufbau und Betrieb einer solchen Infrastruktur zu minimieren. Die Pflege der Daten kann nur in den jeweiligen Fachabteilungen der Kommunen einschließlich der Regionsverwaltung durchgeführt werden. Auch die Beteiligung weiterer Kunden ist natürlich denkbar. Ob neben der Bereitstellung einer IT-Infrastruktur auch organisatorische Unterstützung notwendig sein wird, kann zurzeit noch nicht geklärt werden. Für weitere Fragen zum Thema INSPIRE stehen die Kolleginnen und Kollegen von HannIT gerne unter der -Adresse zur Verfügung. Joachim Bähre Telefon (05 11) direkt

9 projekte Anwenderbericht der Hannoverschen Informationstechnologien (HannIT) Umstellung auf den elektronischen Buchungsprozess bei der Region Hannover Als egovernment-dienstleister legt HannIT großen Wert darauf, Prozesse ganzheitlich zu beschreiben, zu optimieren und zu automatisieren. Eine medienbruchfreie Bearbeitung von Vorgängen trägt dazu bei, Wege abzukürzen und damit reale Zeitverluste zu reduzieren. Mit hohem Know-how im Bereich der IT-Dienstleistungen, kombiniert mit vielfältigen Erfahrungen in kommunalen Anwendungsgebieten, bietet HannIT seinen Kunden umfassenden Service aus einer Hand. Das DMS Bei HannIT wird das Dokumentenmanagementsystem OS ECM der Firma Optimal Systems eingesetzt. Unterschiedlichste Fachverfahren und Prozesse können an OS ECM angebunden und gesteuert werden. Dazu zählen die Kfz-Zulassung (OK.Vorfahrt), Finanzwesen (newsystem kommunal), Ordnungswidrigkeiten (PM.OWI), Digitale Personalakte (zum Beispiel LOGA und Kidicap), GIS Integration im Umweltamt (ArcGIS), Pressearchiv, EA-Fachverfahren für die EU-Dienstleistungsrichtlinie sowie Projektund Schriftgutverwaltung. Ein weiteres Schwerpunktthema ist der elektronische Rechnungseingangs-Workflow (z. B. mit Infoma newsystem kommunal). Für Projektierung, Entwicklung und Projektmanagement verfügt HannIT über ein eigenes Team aus zertifizierten OS ECM Administratoren, welche aktuell 400 Anwenderinnen und Anwender betreuen und die Kunden in Sachen Dokumentenmanagement beraten. Für die nötige Performance sorgen mehrere OS ECM Applikationsserver im Load-Balancing sowie ein SQL-Datenbankcluster. Der Zugriff auf das Dokumentenmanagement erfolgt per CITRIX über eine Terminal-Serverfarm. Das Projekt Im Jahr 2010 wurde bei unserem Kunden Region Hannover das Neue Kommunale Rechnungswesen (NKR) eingeführt. Um die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im ersten Schritt der Einführung nicht mit zu vielen Änderungen zu belasten, wurde zunächst auf ein frühes Erfassen der Rechnungen und die anschließende elektronische Bearbeitung verzichtet. Im ersten Schritt sollte der klassische Papierweg eingehalten werden, die Rechnungen und Anordnungen wurden am Ende des Arbeitsprozesses eingescannt und im DMS archiviert. Das digitale Rechnungsarchiv erwies sich zwar in Sachen Revisionssicherheit und bei der Recherche als hilfreich, unterstützte die aktive Rechnungsbearbeitung allerdings nicht und änderte nichts an langen Durchlaufzeiten und dem damit verbundenen Risiko von Skontoverlusten. Der nächste logische Schritt war die Umstellung auf eine ganzheitliche elektronische Bearbeitung der Eingangsrechnungen. Die Hauptargumente für die Umstellung auf die komplette elektronische Rechnungsbearbeitung waren die Beschleunigung der Buchungsprozesse, Verkürzung der Durchlaufzeiten und Einsparungen bei den Druckkosten. Teilweise wurden über Seiten pro Zahllauf ausgedruckt, nur um später wieder eingescannt zu werden., so Projektleiter Stefan Mayerhofer. Ein weiteres Argument für das Projekt war die Verbesserung der Servicequalität bei der Auskunftserteilung zum aktuellen Bearbeitungsstand von Vorgängen. Die Sachbearbeiter sind dann jederzeit auskunftsfähig, der Freigabeprozess der Rechnung bleibt lückenlos nachvollziehbar. Der Ablauf Um eine einheitliche Lösung zur digitalen Rechnungsbearbeitung zu schaffen wurde eine Projektgruppe gebildet, die sich interdisziplinär zusammensetzte. An der Projektgruppe waren der Service Finanzen, das Rechnungsprüfungsamt, der Personalrat und der Datenschutzbeauftragte der Region Hannover, sowie HannIT beteiligt. Als externe Berater wurden die Firmen Optimal Systems und Infoma herangezogen. Die Projektleitung übernahm Stefan Mayerhofer, IT-Koordinator der Region Hannover. Pilotiert wurden Bereiche mit umfangreichen und zahlreichen Rechnungen aber auch vielfältigen Anforderungen, wie etwa der Service Gebäude mit Baurechnungen, die Hausdruckerei für interne Verrechnungen, die Berufsbildende Schule Neustadt am Rbge. als Außenstelle mit Vorverfahren und der Fachbereich Soziales ebenfalls mit Vorverfahren. Auf dieser Basis sollten Blaupausen für einen regionsweiten Rollout der elektronischen Rechnungsbearbeitung entwickelt werden. direkt

10 projekte Im Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Organisationseinheiten wurde jeweils zunächst eine Aufnahme der IST-Prozesse durchgeführt. Dabei stand stets die Optimierung des Bearbeitungsprozesses im Fokus. Die Prozessaufnahme diente sowohl als wichtige Grundlage zur Entwicklung des Workflows, als auch als Werkzeug zur Optimierung der Geschäftsprozesse innerhalb der Regionsverwaltung. Bereits in der Pilotphase zeigte sich, dass die aufgenommenen Prozesse bei der Anbindung von weiteren Fachbereichen und Fachverfahren verwendet werden können. fasste Projektleiter Mayerhofer zusammen. Auf Basis der optimierten Prozesse erfolgte die Entwicklung des ersten Workflow-Modells zunächst für den Service Gebäude. Rechnungen konnten nun sowohl zentral im Regionsgebäude, als auch dezentral in Außenstellen digitalisiert werden. Bei der Freigabe und Anordnung wurde qualifiziert elektronisch signiert. Die Buchhaltung profitierte erkennbar durch die elektronische Übergabe der Vorkontierungsdaten an das Finanzverfahren. Datensätze mussten nun nicht mehr zeitintensiv manuell in newsystem kommunal eingegeben werden. Auf die Akzeptanz durch die Anwender wurde besonderen Wert gelegt. Aus diesem Grund fanden regelmäßig Sitzungen und Interviews mit den Fachbereichen statt. Außerdem wurde besonderes Augenmerk auf umfangreiche Schulungsmaßnahmen für alle gelegt. Der Workflow wurde stetig an die Anforderungen der Kunden angepasst und weiterentwickelt, präzisierte Torsten Sander, Vorstand von HannIT. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Optimal Systems Hannover. Durch den modularen Aufbau der Software konnten Programmierungen sowohl durch den Hersteller, als auch durch HannIT arbeitsteilig stattfinden. Diese Vorgehensweise sparte Kosten und verkürzte den Projektzeitraum erheblich. Der Workflow wird durch HannIT gewartet und kann auf zusätzliche Bereiche ausgedehnt und weiterentwickelt werden. Der Einsatz bei anderen Kunden und mit anderen Finanzverfahren ist möglich. Fazit Der veränderte Buchungsprozess führt insbesondere zu kürzeren Bearbeitungszeiten und besseren Recherche- sowie Auskunftsmöglichkeiten. Die Nutzer profitieren von einem Rechnungseingangsbuch im DMS und einer Auskunftsmöglichkeit per Mausklick aus dem Finanzverfahren. Im Rechnungseingangsbuch sind alle wichtigen Rechnungs- und Bearbeitungsinformationen nachvollziehbar gespeichert und jederzeit recherchierbar. Aktuell ist geplant möglichst zeitnah auch weitere Organisationseinheiten der Regionsverwaltung auf den elektronischen Buchungsprozess umzustellen. Im Verlauf des Projektes hat sich gezeigt, dass die Umstellung auf eine elektronische Rechnungsbearbeitung zu 70% Organisation und 30% Technik ist. Das bedeutet, dass der Kunde bereit sein muss, entsprechend Energie und Ressourcen zu investieren um das Projekt zum Erfolg zu führen. Dazu gehören vor allen Dingen die Beteiligung der Nutzer und die frühe Einbindung von Personalrat, Datenschutz und Rechnungsprüfungsamt. So können organisatorische Details und Verbesserungsvorschläge der Nutzer schnell geklärt und umgesetzt werden. Für die unterschiedlichen Fachbereiche sind in der Regel kleinere Anpassungen des Workflows notwendig. Jede Verwaltung, beziehungsweise jeder Fachbereich, arbeitet in Teilen anders, Standardprodukte am Markt bieten hier oft nicht die notwendige Flexibilität um den Kunden zufrieden zu stellen. Sebastian Plog Florian Hartmann Telefon (05 11) Vereinfachung der Inventarisierung Inventur aller EDV-Geräte im vollen Gang! Seit einiger Zeit wird durch HannIT die Modernisierung der Inventarverwaltung vorangetrieben. Hierzu sind zunächst alle IT-Geräte neueren Datums mit veränderten Inventaraufklebern versehen worden. In absehbarer Zeit werden alle Geräte mit diesen Aufklebern versehen sein. Diese Aufkleber sind mit einem Barcode analog zu dem beispielsweise auf Lebensmittelverpackungen verwendeten ausgestattet. Mit den vorhandenen Handscannern können nun innerhalb weniger Sekunden die dazugehörigen Daten (Raumnummer, Organisationseinheit, Nutzer, etc.) ausgelesen und, falls erforderlich, auch sofort bearbeitet werden. Dies spart insbesondere bei größeren Inventarveränderungen, wie etwa den zahlreichen Umzügen sowie bei IT-Neuausstattungen, erheblich Arbeitszeit ein und minimiert ebenso die unvermeidlichen menschlichen Irrtümer. 10 direkt

11 projekte Auch aufgrund gesetzlicher Regelungen wird eine Inventur des Gesamtbestandes durchgeführt. Diese betrifft alle von HannIT beschafften und bei den Kunden im Einsatz befindlichen Geräte (zurzeit circa 6200 in der Gesamtzahl!). Im Rahmen der erforderlichen Arbeiten wird die Routine am Arbeitsplatz nur geringfügig für wenige Minuten gestört. Es erfolgt eine rechtzeitige Anmeldung. Natürlich wird auf Besprechungen und Publikumsverkehr Rücksicht genommen. Für Fragen, Auskünfte und Anregungen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen vom Service Desk zur Verfügung. Matthias Wittmann Telefon (05 11) Software-Umstellung Neuer Virenscanner in der Regionsverwaltung Mit dem neuen Jahr ist bei den Endgeräten in der Regionsverwaltung und auf den Servern von HannIT mit der Umstellung auf einen neuen Virenscanner begonnen worden. Das bisherige Produkt, SOPHOS, wurde abgelöst. Neues System ist die Forefront Endpoint Protection (FEP) aus dem Hause Microsoft. Ein Grund für den Wechsel war der Umstand, dass der neue Virenscanner im Leistungsumfang des bereits bestehenden Microsoft-Vertrages enthalten ist. Der im Dezember 2011 mit der Firma Microsoft abgeschlossene Rahmenvertrag wurde in einigen Punkten modifiziert, um für zukünftige Projekte vorbereitet zu sein. Die Inklusivleistung des Virenscanners ist ein Teil davon. Während der bisherige Virenscanner als spezielles Zusatzmodul auf den Rechnern lief, ist der neue Virenscanner wesentlich systemnäher und speziell an Windows- Systeme angepasst. Dies bedeutet insgesamt weniger Systembelastung bei gleichbleibender Sicherheit gegen Viren und unerwünschte Schadprogramme. Serversysteme mit anderen Betriebssystemen sind von der Umstellung auf FEP nicht betroffen. Die dafür nötige Signaturversorgung erfolgt in Anlehnung an das Windows-Update- System was für weitere Synergien sorgt. Signaturversorgung bedeutet, den Virenscanner mehrmals täglich mit Erkennungsdateien zu aktualisieren. Die Hersteller liefern teilweise stündlich solche neue Dateien, mit denen aktuelle Viren oder Schadsoftware identifiziert und beseitigt werden können. Diese Erkennungsdateien müssen dann auf sämtliche Rechner verteilt werden, denn nur so ist der Schutz aller Rechner erst gewährleistet. Die Verwaltungsplattform des neuen Virenscanners, das Microsoft SCCM-System, bietet weitere Möglichkeiten. Dazu gehört auch das automatische Software-Management auf PCs und Notebooks. Jörg Gilgen Telefon (05 11) direkt

12 gemeindeansichten Gemeinde Wedemark Die Wohlfühlgemeinde Das neue Schulzentrum der Gemeinde auf dem Campus W Die Gemeinde Wedemark ist die nördlichste Gemeinde in der Region Hannover. Sie entstand 1974 im Zuge der Gebietsreform aus 16 bis dahin selbstständigen Gemeinden. Die Besiedlung der Wedemark ist sehr offen: auf einer Fläche von 173 qkm wohnen hier nur etwa Menschen. Die meisten Wedemärker wohnen in Bissendorf, Mellendorf, Brelingen, Elze und Resse. Diese Orte haben mehrere tausend Einwohner. Aber auch die kleineren Orte prägen den Charakter der Gemeinde. Im kleinsten Ortsteil, in Duden-Rodenbostel, wohnen beispielsweise nur 125 Menschen. Ihre höchste Erhebung findet sich auf der Höhe 92 im Brelinger Berg, einer Stauchmoräne, entstanden durch das Inlandeis der Saale-Eiszeit. Geographisch bilden die Niederungen der Wietze und Leine sowie das einstige Urstromtal der Aller und im Süden das Bissendorfer Moor ihre natürlichen Grenzen. Der besondere Reiz der Wedemark geht von ihrer schönen Landschaft aus: große Moor- und Waldflächen, ausgedehnte Feldmarken, kleine Seen und das Gebiet um den Brelinger Berg lassen für den Wander- und Naturfreund keine Wünsche offen. Mit der A7, der Nähe zum Flughafen in Langenhagen und zur A2 und dem Anschluss an die S-Bahn hat die Wedemark eine geradezu optimale Verkehrsanbindung. So benötigt man mit der S-Bahn maximal 22 Minuten bis in die Innenstadt von Hannover. Leben in der Wedemark Durch die verkehrsgünstige Anbindung und die landschaftlich reizvolle Lage ist die Wedemark zu einer beliebten Wohnlage geworden. Das Ziel der Verwaltung ist es, die familienfreundlichste Gemeinde in der Region Hannover zu werden. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren viele Krippen-, KiTa- und Hortplätze geschaffen, um dem Bedürfnis nach Kinderbetreuung bedarfsgerecht entgegenzukommen. Dabei wird großer Wert auf die Betreuungszeiten, durch das Schaffen vieler Ganztagsplätze, und die Qualität der Betreuung gelegt. In der Wedemark werden zudem alle Schulformen angeboten. Sieben Grundschulen, sowie eine Haupt- und Realschule und das Gymnasium werden seit 2009 von der IGS Wedemark ergänzt. Die weiterführenden Schulen sind in Mellendorf auf dem Campus W beheimatet, welcher durch das im Jahr 2011 errichtete, moderne Schulzentrum geprägt wird. Ein Ganztagsschulangebot für die weiterführenden Schulen rundet das Bildungsangebot ab. Ein vielfältiges Angebot an Vereinen bietet sportliche und gesellschaftliche Angebote. Das Kulturangebot ist mit dem jährlichen Kulturprogramm der Gemeinde, welches Kino, Theater, Kleinkunst, Ausstellungen und Theater umfasst, und das ergänzt wird durch den Kulturverein Brelinger Mitte und den Kunstverein Imago, vielfältig und lebendig. Der im Rahmen der Gartenregion entstandene Geo-Erlebnispfad Bewegte Steine zeigt die eiszeitliche Geologie des Brelinger Berges anhand einzelner Stationen in unverwechselbarem künstlerischästhetisches Design, und lockt jedes Jahr viele Besucher in die Wedemark. Wirtschaftsstandort Wedemark Etwa 300 Unternehmen sind am Wirtschaftstandort Wedemark angesiedelt und er ist geprägt durch kleine und mittelständische Betriebe. Aber auch Unternehmen mit Weltbedeutung kommen aus der Wedemark. So wurde Sennheiser electronics, weltbekannt für hochqualitative Mikrofone und Kopfhörer, 1945 in Wennebostel, einem Gemeindeteil der Wedemark, gegründet. Etwa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten am Stammsitz der Firma, der sich um die Keimzelle des Unternehmens dem Labor W entwickelt hat wurde hier ein neues Fertigungs- und Technologiezentrum in Betrieb genommen. Gemeinde Wedemark Presse und Kommunikation Herr Hinrich Burmeister Fritz-Sennheiser-Platz 1, Raum Wedemark Telefon (05130) Telefax (05130) Internet: 12 direkt

13 PErsonalmitteilungen IPMA-Projektmanagement Zertifizierung für Sebastian Plog Wir freuen uns, dass Sebastian Plog in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wedemark an dem Lehrgang zum Projektmanagement Fachmann teilnehmen konnte. Inhalte des Lehrgangs waren unter anderem das fundamentale Projektmanagement- Wissen zu vermitteln, um in Projekten wirklich effizient zu arbeiten, diese professionell zu planen und zu steuern sowie, darüber hinaus, Methoden, um Teams effektiv zu führen. Abschließend erfolgte der Transfer des Erlernten in die eigene Berufspraxis durch die Erarbeitung eines Transferprojektes, das zusätzlich zu einer schriftlichen und mündlichen Prüfung mit einer 40-seitigen Dokumentation belegt werden musste. Die Teilnehmerin und Teilnehmer, daneben auch Sebastian Plog, die die Prüfung bestanden haben, sind nun als Projektmanagement Fachleute zertifiziert nach IPMA Level-D. v.l. hinten: Torsten Sander, Tjark Bartels, Hinrich Burmeister, Carsten Niemann, v.l. vorn: Jana Fischer, Lars Kallmeyer, Florian Alfert, Sebastian Plog Neu dabei Jonas Jäger Jonas Jäger (21) ist bereits ein alter Bekannter bei HannIT. Im Oktober 2011 absolvierte er bei der AöR ein Praktikum. Ihm gefiel es so gut, dass er nach der Abschlussprüfung zum Fachinformatiker Systemintegration, die er am 3. Juli an der BBS Neustadt abgeschlossen hat, wieder kam. Nun unterstützt er das Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze im ServiceDesk. Fabian Kretschmer Fabian Kretschmer, geboren 1992, kommt aus Hülshagen und besuchte von die Berufsfachschule Informatik an der BBS Stadthagen. Er hat seine Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration 2009 bei der Region Hannover an der bbs me begonnen und nun erfolgreich abgeschlossen. Seit dem 5. Juli 2012 arbeitet er in Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze. Curd Petzold Nach der Realschule besuchte Curd Petzold die Multi-Media BbS (2008/2009) und absolvierte dort die Berufsfachschule. Danach begann er mit der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Region Hannover noch im September Schon während seiner Ausbildung arbeitete er an der Multi-Media BbS als Systemadministrator. Seit dem 16. Juli dieses Jahres ist er für HannIT im Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze tätig. Christian Nachtigall Christian Nachtigall, in diesem Jahr 28 geworden, kommt aus Adelheidsdorf im Landkreis Celle schloss er seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration ab und war seitdem bei der Bundesagentur für Arbeit im IT-Service tätig. Seit dem 15. Mai 2012 unterstützt er nun zusammen mit Christian Weinberg die Telefonie und den ServiceDesk. Alexander Kaaz Nach zunächst zwei Ausbildungsjahren bei den Blindowschulen Hannover zum IT-Assistent, absolvierte Alexander Kaaz seit Juni 2011 zusätzlich eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei der PROFIL GmbH. Er unterstützt den ServiceDesk bei HannIT seit dem 1. Mai direkt

14 PErsonalmitteilungen Umsetzung Linda Czerner Linda Czerner ist seit dem 15. August im Team Fachanwendungen 3 tätig. Sie beschäftigt sich dort schwerpunktmäßig mit der Landtags- und Bundestagswahl im nächsten Jahr, der Einführung der elektronischen Sammelakte im Personenstandswesen sowie der Betreuung des Ausländer- und Einbürgerungsverfahrens. Vorher war sie fünf Jahre im Service Desk und hatte dort Schwerpunkte wie die Betreuung und Durchführung von Projekten z. B. die Umstellung von Desktop PC auf Thin Clients oder auf Windows 7 epcs. Verabschiedung Thorsten Dabbert Thorsten Dabbert begann beim Landkreis Hannover am seinen Vorbereitungsdienst. Im Anschluss wechselte er in das EDV-Amt, das ab 1999 im Eigenbetrieb HannIT aufging. Zu seinen Aufgaben zählten die Administration, die Betreuung und Organisation des Rechenzentrums sowie der Netzwerkbereich. Seit Juni 2012 gehört er zum Team Zentrale Aufgaben Service Personal und Organisation der Regionsverwaltung. Dort ist er für die Koordination und Betreuung des Personalmanagementverfahrens zuständig. Wir wünschen ihm für seine Tätigkeit viel Erfolg. Gerhard Richter Gerd Richter begann seine Tätigkeit beim Landkreis Hannover 1977 als Operator/Schichtleiter zur Bedienung des Großrechners. Später übernahm er die Systembetreuung und Formularentwicklung für die Rank Xerox Laserdrucksysteme. Danach die Datenbankadministration für ADABAS/NATURAL und Entire Connection der Software AG, die die Basis der beim ehemaligen Landkreis Hannover eingesetzten Programme zur Personalabrechnung (KI- DICAP 2000) sowie des KFZ-Zulassungsverfahrens bildeten kam Gerd Richter zu HannIT und war für die Firewall und den Proxyserver zuständig. Er wechselt nun zum letzten Mal in seinem Berufsleben in den verdienten Ruhestand. Wir wünschen ihm einen leichten Übergang und ein entspanntes Rentnerleben. Tipps und Tricks QuickTipp: Schriftart schneller auswählen Versionen: ab Outlook 2003 Sie suchen nach einer möglichst schnellen Möglichkeit, gezielt eine bestimmte Schrift in Ihren s zuzuweisen? Der folgende Tipp hilft weiter: 1. Markieren Sie den Textabschnitt, den Sie formatieren möchten. 2. Drücken Sie in Outlook 2003 Strg+Umschalt+A. Sie wechseln damit in die Schriftarten-Liste der Symbolleiste. 3. Bei Outlook 2010 oder 2007 erscheint mit Strg+Umschalt+P der Schriftarten-Dialog. 4. In beiden Fällen können Sie nun die ersten Zeichen des Schriftarten-Namens eingeben (zum Beispiel Ar für Arial ) und in der Liste wird automatisch der erste Eintrag ausgewählt, der mit den eingegebenen Zeichen übereinstimmt. Handelt es sich bereits um die gesuchte Schrift, bestätigen Sie einfach mit Return. Andernfalls geben Sie die nächsten Buchstaben des Namens ein oder wählen den gewünschten Eintrag einfach mit Cursor unten aus. 14 direkt

15 Tipps und Tricks HannIT-Hotline wird Service-Desk Immer da, wenn s mal pressiert! Wer hilft mir, wenn mein Drucker spinnt? ; Wie kann ich eine DVD brennen? ; Wo ist denn das Worddokument von gestern abgeblieben? diese oder ähnliche Fragen stellen sich oft im Büroalltag, den man sich mittlerweile ohne die Computertechnik nicht mehr vorstellen kann. Aber gerade dann, wenn ein wichtiger Serienbrief hinausgeschickt werden muss, ein Diagramm unbedingt für die Verdeutlichung eines Sachverhalts in PowerPoint benötigt wird, ist oft guter Rat erwünscht. An dieser Stelle hilft der ServiceDesk (von HannIT). Unter der Telefonnummer (05 11) oder auch 5 mal die Eins meldet sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von HannIT und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Der Service-Desk, bisher als PC-Hotline bezeichnet, kümmert sich um alles, was die EDV-Büroausstattung betrifft: Von der Beschaffung, über die Installation, die Störungsbeseitigung bis hin zum Austausch und der Verschrottung des Altgerätes sind die Kolleginnen und Kollegen die richtigen Ansprechpartner. Ebenso, wenn zusätzliche Hardware oder Software benötigt wird. Der HannIT-ServiceDesk, das sind derzeit 13 Kolleginnen und Kollegen, die nun auch Aufgaben aus den Bereichen erledigen, für die bisher die Administratoren unter der Telefonnummer die Ansprechpartner waren. Zwar gibt es diese Telefonnummer auch für eine Übergangszeit noch weiterhin, geplant ist aber, die Kenntnisse des ServiceDesks zu erweitern und diesen Bereich vollständig zu v. l. hinten: Thomas Knust, Christian Nachtigall, Christian Weinberg, Reiner Colberg, Torsten Baltus, Sabine Schramm; v. l. vorn: Samuel Heinze, Danny Lausch, Matthias Wittmann, Nasine Ditz, Fabian Kretschmer, Curd Petzold, Aliresa Samadaei integrieren. Ziel ist es, Ihnen möglichst gleich beim ersten Anruf eine qualifizierte Auskunft zu geben oder das Problem direkt zu lösen. Druckereinrichtung unter CITRIX oder auf dem Printserver, eingefrorene Sitzungen unter CITRIX das sind nur einige der Dinge, die jetzt nicht mehr von den Administratoren allein, sondern vom ServiceDesk erledigt werden. Nach wie vor werden aber Ihre Wünsche mit unserem Ticketsystem EcholoN bearbeitet, das heißt, Sie bekommen grundsätzlich eine Mail mit einer Vorgangsnummer (etwa HannIT ). Unter dieser Nummer können Sie sich nun telefonisch oder auch per Mail für weitere Rückfragen an den ServiceDesk wenden. Also: aus der PC-Hotline wird der Service-Desk. Nicht nur der Name ändert sich, auch die Aufgaben. Die Telefonnummer bleibt aber die alte: (05 11) , ebenso die Mail-Adresse: Doch auch die neue Mail-Adresse funktioniert schon: HannIT.de. Probieren Sie es gerne aus! Jörg Gilgen Telefon (05 11) direkt

16 IMPRESSUM Herausgeber: HannIT Hannoversche Informationstechnologien Anstalt öffentlichen Rechts Hildesheimer Straße Hannover Telefon (05 11) Fax (05 11) Internet Verantwortlich: Torsten Sander Redaktion: Marion Brandes, Jörg Gilgen, Ute Pasternack, Ilona Strehl Titelfoto: flaschenpost gradt - Fotolia.com Layout: CL*GD Corinna Lorenz, Dipl.-Des. (FH) Druck: Region Hannover, Team Druck Stück Alle Rechte vorbehalten.

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