ÖFEB TAGUNG. Dagmar Föger IBMS Wels, PH OÖ Edith Pikous-Stöger NMS Waldhausen, PH OÖ

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1 ÖFEB TAGUNG Dagmar Föger IBMS Wels, PH OÖ Edith Pikous-Stöger NMS Waldhausen, PH OÖ

2 MÖGLICHKEITEN DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG PÄDAGOGISCHER KONZEPTE DER NEUEN MITTELSCHULE IM ENGLISCHUNTERRICHT VOM WAS UND WIE

3 WORKSHOPS WAREN/ SIND GEFRAGT Format 1: DEM Unterrichtswerkstatt Format 2: Belegstücke NMS Informationen zur neuen Lernkultur der NMS Ins Tun kommen!

4 WAS SIND BELEGSTÜCKE Belegstücke aus der NMS Praxis Die vorliegende Sammlung von Belegstücken stammt von PraktikerInnen und EntwicklerInnen verschiedener Generationen der Neuen Mittelschule. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Dr. Claudia Mewald und Veronika Weiskopf-Prantner für die wertvolle Zusammenarbeit und die Bereitschaft, ihr Material mit uns zu teilen. Die Belegstücke erheben keinesfalls den Anspruch auf Perfektion, sondern ermöglichen einen Einblick in die Arbeit der vergangenen Jahre. Sie können als Ausgangspunkt für Weiterentwicklung am eigenen Standort verwendet werden. Über Rückmeldungen und Anregungen zur Verbesserung des Materials wären wir dankbar.

5 Belegstücke sind keine Kochrezepte! Kochrezepte sind im Allgemeinen lange erprobt, haben sich bewährt und bedürfen nicht unbedingt weiterer Überarbeitung. Damit Belegstücke diese Qualität erreichen, braucht es viele Köchinnen und Köche, die gemeinsam entwickeln und verfeinern. Inhalt: Assignments Aufzeichnungen Bewertungsraster/ 4.0 Skalen Entscheidungsgrundlage Formative Leistungsfeststellung Kompetenzraster Richtlinien Rückwärtig Planen

6 VOM WAS ZUM WIE WIE BRINGT MAN DIE KONZEPTE IN DIE SCHULEN UND ZUR UMSETZUNG? PLGS Professionelle Lerngemeinschaften bilden den strukturellen Rahmen für die (Er-)findung des Neuen Die Wechselwirkung des individuellen und kollektiven Lernens in einer professionellen Gemeinschaft führt zu einer Vergemeinschaftung von Verständnissen und treibt das Lernen der Einzelnen und der Gruppe voran. Die Gemeinschaft tauscht sich aus, reflektiert und setzt sich mit Inhalten auseinander, die für ihr zentrales Anliegen förderlich sind. (Schratz & Westfall-Greiter, 2010, S. 138) Schratz, M & Westfall-Greiter, T. (2010) Schulqualität sichern und weiterentwickeln. Friedrich Verlag, Seelze.

7 WOMIT WIR UNS HEUTE BESCHÄFTIGEN Rückwärtig Planen Assignments Beurteilungraster

8 RÜCKWÄRTIG PLANEN Wie kommt man zum Produkt Lerndesign? Im ersten Schritt wird das Wesentliche bestimmt. Was sind die big ideas was ist unverzichtbar? Danach werden Lernziele in Übereinstimmung mit dem Lehrplan multidimensional festgelegt. Was sollen Schülerinnen und Schüler verstehen, wissen und tun können? Im Anschluss werden Lernprodukte in Form von authentischen Aufgaben erstellt und schließlich wird der Lernprozess gestaltet. Bereits im Vorfeld werden zur Leistungsfeststellung und Selbstreflexion Kriterien für die Aufgaben formuliert.

9 ASSIGNMENTS Neben einer rückwärtigen Jahresplanung stellen wir für jede Lernphase ein Assignment zusammen. Darin werden die zu bearbeitenden Aufgaben aus verschiedenen Fertigkeitsbereichen gesammelt. Dabei kommen unterschiedliche Arbeitsformen im Sinne der Flexiblen Differenzierung zum Einsatz, wobei kooperativer Austausch ein wesentlicher Bestandteil beim Arbeiten ist (z.b. Dreischritt).Bei der Auswahl von Aufgaben sollten folgende Grundsätze beachtet werden.

10 ASSIGNMENTS Respektvolle Aufgaben sind interessant, relevant und spannend für die Lernenden, damit sie sich an Lernprozessen beteiligen. ermöglichen den Lernenden, Lerninhalte und Aufgaben mit eigenen Interessen zu verknüpfen und nächste Lernschritte zu machen. sind herausfordernd und sinnvoll. (vgl. Glossar zu Begriffen der Flexiblen Differenzierung,

11 BEURTEILUNGSRASTER Raster sind ein Instrument der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung. Sie haben den Vorteil, dass die Anforderungen klar definiert und transparent für alle am Lernprozess Beteiligten sind. Sie tragen zu Transparenz, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit bei und wirken dadurch positiv auf Lern- und Lehrprozesse. Indikatoren beschreiben Qualitätsstufen anhand von festgelegten Kriterien. Damit kann der Grad der Komplexität einer Leistung definiert werden. Sie ermöglichen eine sachliche Beurteilung von fachlicher Kompetenz, die sich auf unterschiedlichen Niveaus in der Leistung zeigt. Im Unterricht sind sie auch für Schülerinnen und Schüler ein wertvolles Instrument zur Selbsteinschätzung.

12 LITERATUR REFERENCES: Thanks to Dr.Claudia Mewald and Veronika Weiskopf Prantner for their support! Jeder guten Praxis liegt eine Theorie zugrunde. Die vorgestellten Belegstücke entstanden durch die Auseinandersetzung mit der angegebnen Literatur. Durch sie wurde unsere Arbeit bereichert, uns neue Sichtweisen eröffnet und neue Wege bestimmt.

13 Chappius, J. (2009). Seven Strategies of Assessment for Learning. Boston: Pearson Education,Inc. Dweck, C. (2008). Mindset: The New Psychology of Success. New York: Ballantine. Gassner, O., Mewald, C., Sigott,G.(2007) Testing Reading, Specifications for the E8-Standards Listening Tests LTC Technical Report 2. Language Testing Centre, Alpen Adria Universität Klagenfurt. Abgerufen am von df

14 Hattie,J. (2013). Lernen sichtbar machen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren Hattie, J. (2012). Visible Learing for Teachers. Maximizing impact on learning. London: Routledge. Lehrplan Neue Mittelschule. Abgerufen am von 85_anl1_22513.pdf?4dzi3h Marzano, R. (2006). Classroom assessment & grading that work. Alexandria: ASCD

15 Marzano, R. (2010). Formative Assessment and Standards-based Grading. Bloomington, IN: Marzano Research Laboratory. Mewald, C., Gassner, O., Sigott,G.(2007) Testing Listening, Specifications for the E8-Standards Listening Tests LTC Technical Report 3. Language Testing Centre, Alpen Adria Universität Klagenfurt. Abgerufen am von pdf Neuweg, G. (2009). Schulische Leistungsbeurteilung. Linz: Trauner

16 Schlichtherle, B., Weiskopf-Prantner,V., Westfall-Greiter,T. (2013) Kriterienorientierte Leistungsfeststellung mit der 4.0- Skala. Abgeufen am von Schlichtherle, B., Weiskopf-Prantner,V. (2013) Praxiseinblicke Englisch. Abgerufen am von nblicke+englisch&id=4397 Sprachenportfolio. Erweiterte Checklisten. Abgerufen am von 28.pdf

17 Tomlinson, C. A., & Moon, T. (2013). Asssessment and Student Success in a Differentiated Classroom. Alexandria: ASCD Westfall Greiter, T. (2012)PPT Leistungsbeurteilungspraxis im Überblick Abgerufen am von

18 Westfall Greiter, T. (2012).Vorschläge für eine Entscheidungsgrundlage zur Ermittlung einer Gesamtnote auf Basis der Erprobung im SJ 2012/13 Abgerufen am von q=entscheidungsgrundlage&id=4397 Wormeli, R. (2006). Fair isn't always equal. Portland, ME: Stenhouse

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