Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden?

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1 Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden? Studium Generale 2012 Universität Hohenheim 10. Mai 2012 Regina Birner Lehrstuhl Sozialer und institutioneller Wandel in der landwirtschaftlichen Entwicklung

2 Gründung durch König Wilhelm I. von Württemberg Erfahrungen und Herausforderungen der politikgesteuerten Agrarforschung 30 Jahre Tropenzentrum

3 Zahl der unterernährten Menschen bis 2010

4 Wo sind die meisten Menschen unterernährt? 4

5 Welthungerindex Hunger Situation Quelle:

6 Unterschiede zwischen Afrika und Asien!

7 Bevölkerung Foto: John Ilukor

8 Entwicklung der Weltbevölkerung 2050: 9.31 Mrd. (2010 Revision)

9 Investitionen in die Landwirtschaft - vor der Trendwende 2008 ¾ aller Armen leben im ländlichen Raum, die meisten davon in der Landwirtschaft Öffentliche Ausgaben in Afrika Urban 25% Rural 75% Landwirtschaft 4% Nichtlandwirtschaft 96% 4% Entwicklungshilfe (ODA) Landwirtschaft Nichtlandwirtschaft 96% Quelle: Weltentwicklungsbericht (2008)

10 Offene Fragen Können die Flächen für die landwirtschaftliche Produktion noch ausgeweitet werden? Kann die erforderliche Produktionssteigerung durch die kleinbäuerliche Landwirtschaft erbracht werden? Wie kann die erforderliche Produktionssteigerung sozial verträglich und ökologisch nachhaltig gestaltet werden? Welche Rolle kann und muss die Agrarforschung spielen?

11 Wie stark kann die landwirtschaftliche Fläche ausgeweitet werden? Ackerland in Nutzung, 2005 Zusätzliche Landressourcen mit Potenzial für Regenfeldbau Quelle: Bruinsma, 2009

12 Land Grabbing Nachgewiesene Fälle der großflächigen Aneignung von Land durch Investoren

13 Was können wir aus der bisherigen Agrarentwicklung lernen?

14 Landwirtschaftlicher Fortschritt kann Hunger und Armut bekämpfen Beispiel Indien Log of Headcount index (rural areas) Rural Po (left axis) Yields (right axis) Erträge (rechte Achse) Ländliche Armut (linke Achse) Log of average farm output per acre Years 4 Quelle: Weltentwicklungsbericht )

15 Die Grüne Revolution in Indien Beispiel einer politik-gesteuerten Agrar- Revolution Hintergrund: 1960er Jahre USA nutzte Nahrungsmittel- Lieferungen nach Indien, um politischen Druck auszuüben Reaktion der indischen Regierung: Landwirtschaftliche Entwicklung mit dem Ziel der Selbstversorgung Erfolgsfaktoren Zugang zu neuen landwirtschaftlichen Technologien Aufbau von Institutionen für die kleinbäuerliche Landwirtschaft Agrarforschung, Kredit, Beratung Vision and Leadership Politischer Wille Probleme Nachhaltigkeit Forderung nach einer doppelt grünen oder immergrünen Revolution

16 Norman Borlaug Leistete als Pflanzenzüchter wesentliche Beiträge zur Steigerung der Weizen-Erträge und damit zur Ernärhungssicherung in Indien und weltweit 1964 bis 1979: Leiter der Weizenabteilung des International Maize and Wheat Improvement Center (CIMMYT) 1970: Friedensnobelpreis Zusammenarbeit zwischen CIMMYT und Uni Hohenheim 1976: Norman Borlaug erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Hohenheim in Anerkennung seiner Beiträge zur Sicherung der Welternährung

17 Jährliche Wachstumsraten der öffentlichen Investitionen in Agrarforschung

18 Rendite von Investitionen in die Agrarforschung

19 Beispiele aus der Arbeit des Tropenzentrums Durchlaufend Sonderforschungsbereiche seit 1985 als einzige Universität in Deutschland SFB 308 West-Afrika Klima-Gradient: Benin Niger Entwicklung nachhaltiger Landnutzungssysteme für die kleinbäuerliche Landwirtschaft 48 Dissertationen Pionier-Projekt der deutschen entwicklungsorientierten Agrarforschung SFB 564: Uplands Program - Südostasien Thailand und Vietnam Transdisziplinärer Ansatz Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis

20 Sozial-ökonomische Forschung Naturwissenschaftliche Forschung notwendig, aber nicht ausreichend, um die Welternährung nachhaltig zu sichern Bäuerliche Haushalte brauchen Zugang zu gesicherten Bodenrechten landwirtschaftlicher Beratung Agrarkredit Märkten für Betriebsmittel und Produkte Agrarpolitik, die Kleinbauern /-bäuerinnen fördert. Institutionen in der landwirtschaftlichen Entwicklung Wie können diese Institutionen entwickelt und effizient gestaltet werden? Arbeitsgebiet der agraökonomischen und sozialwissenschaftlichen Institute im Tropenzentrum

21 ISSER-IFPRI Survey 2008 Zugang zu landwirtschaftlicher Beratung in Ghana

22 Zugang zu Veterinärdienstleistungen in Kenya und Uganda Fotos: John Ilukor

23 Partizipative Forschungsmethoden Beispiel: Forschungsprojekt zur Vergabe von Bodenrechten in Nigeria Problem: Korruption in der Landverwaltung Mapping: Wer hat wieviel Einfluss?

24 Nachhaltige Sicherung der Welterernährung! Unser Beitrag: Forschung Lehre Politikberatung

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