Systemhandbuch DoorCom IP DCIP DCIP 740-0

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1 Systemhandbuch DoorCom IP DCIP DCIP 740-0

2 Inhalt 1 Systembeschreibung 3 2 Sicherheitshinweise 3 Systemvoraussetzungen 3 3 Aufbau DCIP DCIP Begriffe 8 9 DoorCom DCA Werksreset Glossar, Index 47 4 Komponenten Rufen 10 Eingabe-Module, Kamera-Modul 11 Versorgung, Programmierung, IP Video-Server 12 Software 13 Systemfreier Betrieb 14 Siedle-Multi 15 5 Installation Außenschaltpläne DCIP Anschlüsse DCIP LED-Anzeige SIVS 600/ Blockschaltbilder 18 DCIP bis zu 4 Teilnehmer 20 DCIP mit DCA DCIP mit TME DCIP mit COM DCIP mit COM und AEM DCIP und DRM Installation Außenschaltpläne DCIP Anschlüsse DCIP SIM AS-Plan Siedle-Multi 33 7 Inbetriebnahme DCIP /DCIP SIM (nur Siedle-Multi) 38 Konfigurationssoftware DCIP CO 40 Multicasting 39 Software Client DCIP SC 42 8 Einstellung Sprachlautstärke, Pegelanpassung DCIP DCIP

3 1 Systembeschreibung DoorCom IP 2 Sicherheitshinweise Systemvoraussetzungen DoorCom IP Siedle DoorCom IP verbindet die Siedle-Welt der Gebäudekommunikation mit der IP-Welt. Türgespräche werden über das DoorCom IP umgewandelt und über das IP-Netzwerk zu bestimmten PC s gesendet. Bei vorhandener Videokamera an der Türstation wird zusätzlich das Bild des Besuchers übertragen. Der DoorCom IP Software Client dient dabei als virtuelles Haus- Telefon für die Kommunikation zur Türstation. Auf jedem PC im Netzwerk, der einen Türruf empfangen soll, muss der Software Client installiert sein. Die Zuordnung der Türrufe zu den Software Clients erfolgt über eine IWA-Adresse (Interface Working Adress) die im DoorCom IP mit Hilfe der Konfigurationssoftware eingegeben wird. DCIP Das DoorCom IP verbindet den Siedle-Türlautsprecher Line-Level TLM/LL und die Kamera- Module CMM/CMC systemfrei mit einem IP-Netzwerk (10/100/1000 Mbit). DCIP Das DoorCom IP dient als Interface zwischen einem Siedle- Multi-System und einem IP-Netzwerk. Beide DoorCom IP Varianten können in Verbindung mit dem Siedle Software Client das Bild auf dem PC Monitor anzeigen und gleichzeitig über den PC das Türgespräch führen. Optional kann das Türgespräch auch über die Telefonanlage mit einem Telefon geführt werden, während das Bild vom Software Client angezeigt wird und alle Steuerfunktionen, wie z.b. Türöffnen, über diesen ausgelöst werden können. Hierzu muss zusätzlich ein DCA an das DoorCom IP angeschlossen werden. Das Bild der Videokamera erscheint weiterhin im Software Client auf dem PC Monitor. Gefahr Einbau, Montage und Servicearbeiten elektrischer Geräte dürfen ausschließlich durch eine Elektro-Fachkraft erfolgen. Bei Nichtbeachten besteht die Gefahr schwerer gesundheitlicher Schäden oder Lebensgefahr durch elektrische Stromschläge. Bei Arbeiten am Gerät sind die Hinweise für die Netzfreischaltung zu beachten. Die Norm DIN EN ist zu beachten! Beim Herstellen der elektronischen Verbindung sind die Anforderungen von VDE 0805 bzw. EN zu beachten. In der Gebäudeinstallation muss ein allpoliger Netzschalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm vorhanden sein. Es ist darauf zu achten, dass die Anschlussstelle in der Gebäudeinstallation mit max. 16 A abgesichert ist. Bei der Planung muss der benötigte Verteilerplatz für die Schalttafeleinbaugeräte berücksichtigt werden. Fremdspannungen >30 V AC/ DC dürfen nicht in die Haus-Telefone eingeführt werden. Geräte mit 230 V Anschluss Nach DIN VDE 0100 Teil 410, Abschnitt ist auf die Einhaltung der sicheren Trennung zwischen DoorCom-Installation und Netzspannung zu achten. Die Mantelung der Anschlusskabel (Schutz-Kleinspannung) nur so lang abmanteln, dass dieses angeschlossen werden können. Für den Netzwerkanschluss,! und die Netzwerkeinstellungen wie z.b. die Vergabe der IP -Adresse muss der zuständige Netzwerkadministrator hinzugezogen werden. Informieren Sie sich über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und die Systemvoraussetzungen, bevor Sie mit der Installation und Inbetriebnahme des DoorCom IP beginnen. Systemvoraussetzungen für die Konfigurationssoftware PC mit Intel Pentium III ab 1 GHz oder vergleichbarem Prozessor min. 512 MB RAM min. 25 MB Festplattenspeicher Serielle COM-Schnittstelle RS232 oder serieller USB-Adapter CD-ROM-Laufwerk zur Installation VGA-Grafikkarte mit min x 768 Pixel Betriebssystem Windows 2000/ XP/Vista 32 Bit Adminrechte für die Installation Zusätzlicher Speicherplatz ist erforderlich für: Acrobat Reader 7 Microsoft Internet Explorer ab Version 6 Systemvoraussetzungen für den Software Client Betriebssystem Microsoft Windows XP/Vista 32/64 Bit Windows 7 32/64 Bit Pentium IV ab 2 GHz oder kompatible CPUs min. 1 GB RAM (64 Bit min. 2 GB) Grafikkarte mit min x 768, 128 MB und 16 Bit Farbtiefe MPEG 4fähig 100 Mbit Ethernetkarte Soundkarte Microsoft DirectX 9.0c oder neuer Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0 zum Lesen der Hilfe Sprachqualität Die Audioqualität (Sprachübertragung) ist sehr stark von der Qualität der im PC eingebauten Audiokomponenten abhängig (Headset, Handset und Sound- Karte). 3

4 3 Aufbau DCIP Systemfrei Siedle-Bereich IP-Bereich DCIP Systemfreie Anbindung Das DoorCom IP dient als Interface zwischen einer systemfreien Siedle Türstation und einem IP Netzwerk. In Verbindung mit dem DoorCom IP Software Client, der als virtuelles Haus-Telefon dient, kann das Türgespräch (inkl. Video) über den PC geführt werden. Optional kann das Türgespräch auch über die Telefonanlage mit einem Telefon geführt werden. Hierzu muss zusätzlich ein DCA installiert werden. Die Anbindung des DCA erfolgt über einen freien a/b-port der Telefonanlage. Das Bild der Videokamera erscheint weiterhin auf dem PC-Monitor, Steuerfunktionen wie z.b. der Türöffner sind auch weiterhin über den Software Client bedienbar. Das DCIP besteht aus den Komponenten: SIVS , System-Interface- Videoserver. Aufbereitung und Anpassung von Daten, Durchschaltung von Audio- und Videosignalen. IPVS , IP Videoserver. 4 Aufbereitung und Anpassung von Audio und Video, senden von Daten, Audio und Video ins IP Netzwerk. Pro Tür wird jeweils ein DCIP benötigt. Max. können 49 unterschiedliche Rufziele angewählt werden. Die Anwahl kann über Tasten-Module, Codeschloss-Modul oder Display-Ruf-Modul erfolgen. Konfigurationssoftware DCIP CO für die Konfiguration des SIVS Software Client DCIP SC für die Installation auf den PC- Teilnehmern, die Türrufe erhalten sollen. Spannungsversorgung Das DCIP SET arbeitet mit V Versorgungsspannung. Ein optional angeschlossenes DCA wird vom SIVS gespeist. Die Versorgung der a/b Amts-Schnittstelle erfolgt aus der TK-Anlage. Der Anschluss eines einzelnen Amtstelefones direkt an die a/b Leitung des DCA ist nicht möglich. Über ein Standard Netzwerkkabel mit RJ45 Stecker wird das DCIP bzw. das IPVS mit dem IP Netzwerk (10/100) verbunden. Funktionen des Software Client Türruf und Signalisierung auf dem PC Textanzeige welche Tür ruft. Türöffneransteuerung über Mausklick Lichtanschaltung über Mausklick Stummschaltung des Klingelton über Mausklick gezielte Verbindung zu einer Türstation Paralleler Türruf an bis zu 10 PC- Clients gleichzeitig Sprechverbindung über PC (z. B. Headset) oder optional über Telefon einer Telefonanlage. Nahezu beliebig viele Türen anschließbar Inbetriebnahme und Programmierung Nach Anschluss der Versorgungsspannung kann das SIVS mit Hilfe eines PRI seriell und der Konfigurationssoftware DCIP CO über PC programmiert werden. Für das

5 3 Aufbau DCIP Systemfrei mit DCA Siedle-Bereich IP-Bereich Telefonanlage optionale DCA ist keine zusätzliche Programmierung erforderlich. Programmierung / Konfiguration der TK-Anlage siehe entsprechende Produktinformationen und Programmieranleitung des TK-Herstellers. Montage und Installation Die Geräte sind für den Schalttafel- Einbau vorgesehen. Sie sind vorzugsweise direkt nebeneinander zu montieren. Die max. Leitungslänge zwischen den Geräten darf 1 m nicht übersteigen. Die Verbindung des SIVS mit dem IPVS erfolgt die Ansteuerung über die mitgelieferten Kabel. Der System-Interface-Videoserver SIVS bereitet die Steuersignale der Türstation für die RS232- Schnittstelle auf und schaltet bei Verbindungen die Audio- und Videosignale durch. Die aufbereiteten Signale werden an den IP- Videoserver IPVS übergeben. Der IPVS wandelt die Daten, Audio- und Videosignale um und stellt die Kommunikation zum TCP/IP-Netzwerk her. Von der Türstation können ein- oder mehrere PCs (max. 49) innerhalb eines Netzwerkes gerufen werden. Auf jedem PC, der Türrufe empfangen soll, muss der Software Client für die Türkommunikation installiert sein. Soundkarte und Headset werden für den Gesprächsaufbau benötigt. Optional kann das Türgespräch auch über eine Telefonanlage mit einem MFV-fähigen Telefon geführt werden. Hierzu muss zusätzlich das DCA an einer analogen Nebenstelle einer Telefonanlage installiert werden. Pro Türstation wird jeweils ein DCIP benötigt. Es können max. 49 unterschiedliche Teilnehmer damit gerufen werden. Für 4 PC-Teilnehmer ist der Software Client im Lieferumfang des DCIP enthalten. Jeder weitere PC-Teilnehmer benötigt jeweils eine Lizenz des Software Client DCIP SC DCIP Systemfreie Anbindung mit Anschluss einer Telefonanlage Leistungsmerkmale: Übermittlung von Türrufen mit/ohne Video über das IP- Netzwerk an PC-Teilnehmer Optional: Audioübertragung über Telefonnetz (DCA ) parallel zum Videosignal über Ethernet Volle Duplex-Verbindung während Türgespräch (kein Wechselsprechen mit Tastendruck) Steuerbefehle wie Türöffner und Licht vom PC mit Mausklick möglich Video: MPEG-4 (ISO/IEC 14496) Codec, Audio: G.711; (300Hz - 3,4KHz) Das DoorCom IP verwaltet bis zu 49 unterschiedliche PC-Teilnehmer Gezieltes Aufschalten auf eine Türstation. (Audio und/oder Video) Parallelruf an bis zu 10 PC- Teilnehmer möglich Kombination mit Codeschloss- Modul COM oder Display- Ruf-Modul DRM möglich zum Direktruf von PC-Teilnehmern. Mit dem TME können mehr als 4 Ruftasten angeschlossen werden. 5

6 3 Aufbau DCIP Siedle-Multi Betriebsart Kamerazuordnung Siedle-Bereich IP-Bereich Telefonanlage DCIP Siedle-Multi Anbindung Das DCIP verhält sich in der Anlage wie eine Innensprechstelle und ist deshalb an dieselben Systembegrenzungen ( Reichweite und Teilnehmerzahl) gebunden. Das DCIP kann in zwei Betriebsarten eingesetzt werden (Kamerazuordnung und Monitorzuordnung). Eingestellt wird die Betriebsart im SIM Die Betriebsart hängt von der Anwendung und der Anlagentopologie ab. Das DCIP besteht aus den Komponenten: SIVS System-Interface- Videoserver. Aufbereitung und Anpassung von Daten, Audio und Video. IPVS IP-Videoserver. Sendet Daten, Audio und Video ins IP Netzwerk. SIM System-Interface-Multi. Schnittstelle zu Siedle-Multi Betriebsart Kamerazuordnung: Das SIM wird einer Tür bzw. 6 Kamera zugeordnet. In dieser Betriebsart kann das Gerät bis zu max. 49 unterschiedliche Rufziele, d.h. Siedle-Multi Systemadressen zugeordnet werden, welche den Funktionen von 49 Multi-Telefonen entsprechen. In dieser Betriebsart wird für jede Tür ein DCIP benötigt. Diese Betriebsart empfiehlt sich in Anlagen mit wenigen Türen und vielen PC -Teilnehmern. Betriebsart Monitorzuordnung: Dem Interface SIM können max. 4 Rufziele, d.h. Siedle-Multi Systemadressen zugeordnet werden, welche den Funktionen von 4 Multi- Telefonen entsprechen. Das Rufziel kann von jeder Tür innerhalb Siedle- Multi (max. 254) angewählt werden. Diese Betriebsart empfiehlt sich in Anlagen mit vielen Türen und wenigen PC -Teilnehmern. Spannungsversorgung Das DCIP wird direkt aus dem Siedle-Multi-Bus gespeist. Eine separate Versorgung ist deshalb nicht erforderlich. Ein optional angeschlossenes DCA wird vom SIVS versorgt. Die Versorgung der a/b Amts- Schnittstelle erfolgt aus der TK-Anlage. Der Anschluss eines einzelnen Amtstelefones direkt an die a/b Leitung des DCA ist nicht möglich. Über ein Standard Netzwerkkabel mit RJ45 Stecker wird das DCIP bzw. das IPVS mit dem IP-Netzwerk verbunden Funktionen Türruf aus dem Siedle-Multi- System und Signalisierung auf dem PC Textanzeige welche Tür oder welches Multi-Telefon ruft. Türöffneransteuerung über Mausklick Lichtanschaltung über Mausklick gezielte Anwahl Verbindung zu einer Multi-Türstation bzw. einem Multi-Haus-Telefon. Auslösung von Steuer- und Schaltfunktionen über Mausklick zur Multi-Anlage Empfang von Status-Meldungen aus dem Siedle-Multi-Bus

7 Betriebsart Monitorzuordnung Siedle-Bereich IP-Bereich Telefonanlage Sprechverbindung über PC (Headset) oder optional über Telefon. Inbetriebnahme und Programmierung Nach Anschluss der Versorgungsspannung können die Geräte SIM und SIVS mit Hilfe eines PRI 602 über PC programmiert werden. (Siehe Inbetriebnahme Kapitel 7) Für das DCA ist keine Programmierung erforderlich. Programmierung und Konfiguration der TK-Anlage siehe entsprechende Produktinformationen und Programmieranleitungen des Herstellers. Montage und Installation Das DCIP kann an jeder beliebigen Stelle des Siedle-Multi- Systembusses angeschlossen werden. Die Geräte sind für den Schalttafel-Einbau vorgesehen. Sie sind vorzugsweise direkt nebeneinander zu montieren. Die max. Leitungslänge der Geräteverbindung darf 1 m nicht übersteigen. Die Verbindung des SIM mit dem SIVS erfolgt über 6 Adern. Die Verbindung des SIVS mit dem IPVS erfolgt über das mitgelieferte Patch Kabel. Leistungsmerkmale: Übermittlung von Türrufen mit/ohne Video über das Ethernet an PC-Teilnehmer Freie Mischung von PC-Gegenstellen und Siedle-Endgeräten Multi Audioübertragung auch über Telefonanlage (DCA ) möglich Echtes Gegensprechen (Full Duplex) zwischen Türsprechstelle und Software Client Ansteuerung von Türöffner und Licht vom PC mit Mausklick möglich. Video: MPEG-4 (ISO/IEC 14496) Codec, Audio: G.711; (300Hz - 3,4KHz) Von 1 Tür bis zu 49 unterschiedliche PC-Teilnehmer anschließbar Gezieltes Aufschalten auf eine Türstation. (Audio und/oder Video) Parallelruf an max. 10 PC-Teilnehmern möglich Mit dem TLC in Kombination mit Codeschloss-Modul COM , Alphabetisches Eingabe-Modul AEM oder Display-Ruf-Modul DRM Direktruf von PC-Teilnehmern möglich. Bei Betriebsart Kamerazuordnung und programmierten Parallelruf reduziert sich die Anzahl der maximal möglichen Rufziele auf bis zu 45. 7

8 3 Begriffe Client PC-Teilnehmer, der an ein Netzwerk angeschlossen ist. Gateway Gateways verbinden zwei unterschiedliche Netze und stellen Verbindungen über die Netzwerkgrenzen her. Dabei werden sowohl die physikalischen Übertragungsarten als auch Protokolle und Adressen entsprechend angepasst. Full Duplex Beide Teilnehmer (PC-Client und Türstation) haben uneingeschränkt Sprechverbindung. Offenes Gegensprechen, kein Wechsel-Sprechmodus. Half Duplex Zwei sprechende Teilnehmer haben nur wechselseitig eine Sprechverbindung, auch Push-to-Talk genannt. HTTP Das -Hypertext Transfer Protocol- ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem Internet in einen Webbrowser zu laden. Hub Der Hub bezeichnet in der Netzwerktechnik Geräte, die Netzwerk- Knoten sternförmig verbinden. Normalerweise wird die Bezeichnung Hub für Multiport-Repeater gebraucht. Sie werden verwendet, um Netz-Knoten oder auch weitere Hubs, z. B. durch ein Ethernet, miteinander zu verbinden. IP Adresse -Internet-Protocol-Adresse- Eine IP-Adresse ist eine Nummer, die die Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP- Netzwerk erlaubt. Technisch gesehen ist die Nummer eine 32- oder 128-stellige Binärzahl. 8 IP -Internet Protocol- Das IP ist ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internet-Protokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske (Subnetmask) Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. IWA -Interface-Workin Address- Sechsstellige Adresse mit welcher das System-Interface Video-Server SIVS die PC-Teilnehmer adressiert. Im Software Client sind diese IWA Adressen wieder hinterlegt. Kamerazuordnung Einer Siedle-Multi-Türstation können bis zu 49 unterschiedlichen PC-Teilnehmern zugeordnet werden. Diese Betriebsart ist nur bei DCIP möglich. LAN -Local Area Network- Lokales, kabelgebundenes Netzwerk. Monitorzuordnung Bis zu 254 Siedle-Multi Türstationen können bis zu 4 unterschiedlichen PC-Teilnehmern zugeordnet werden. Diese Betriebsart ist nur bei DCIP möglich. Multicasting Begriff für Gruppen-/Parallelruf mit Videobild zu mehreren PC-Teilnehmern mit installiertem Software Client. Voraussetzung hierfür ist die Implementierung der Protokolle UDP und IGMP V3 im Netzwerk. Push to Talk Bei einer Verbindung im Half- Duplex-Verfahren (Wechselsprechen) muss immer eine Taste gedrückt werden, wenn die Sprechrichtung wechseln soll. Router Ein Router ist ein Vermittlungsrechner, der mehrere Rechnernetze koppelt. Das bedeutet bei ihm eintreffende Netzwerk-Pakete eines Protokolls werden auf Informationen analysiert und zum vorgesehenen Zielnetz weitergeleitet oder geroutet. RS232 Bezeichnung für eine serielle Schnittstelle, z. B. COM-Schnittstelle eines PCs. RS485 Schnittstelle zur seriellen Datenübertragung im halbduplex-verfahren. Übertragung auf einem Adernpaar. TCP -Transmission Control Protocol- Das TCPist ein Protokoll darüber, auf welche Art und Weise Daten zwischen Computern ausgetauscht werden sollen. Alle Betriebssysteme moderner Computer beherrschen TCP und nutzen es für den Datenaustausch mit anderen Rechnern. Das Protokoll ist ein zuverlässiges, verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Computernetzwerken. Es ist Teil der Internetprotokollfamilie, der Grundlage des Internets. Server Ein Server ist ein Programm, welches auf die Kontaktaufnahme eines Client-Programmes wartet und nach Kontaktaufnahme mit diesem Nachrichten austauscht. Die Hardware auf dem der Server läuft nennt man Host. Subnetmask Die Subnetmask oder auch Subnetzmaske oder Netzwerkmaske genannt, ist eine Bitmaske, die eine IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräte- bzw. Hostteil trennt. Sie wird in IP-Netzwerken verwendet, um Routing-Entscheidungen zu treffen.

9 Systemfrei Das DCIP wird in einer systemfreien Anbindung betrieben. Das bedeutet der Türlautsprecher arbeitet mit Line-Signalen. Es wird kein systembezogener Türlautsprecher verwendet wir z. B. TLM UDP -User Datagram Protocol- Das UDP ist ein minimales, verbindungsloses Netzprotokoll, das zur Transportschicht der Internetprotokollfamilie gehört. Aufgabe von UDP ist es, Daten, die über das Netzwerk übertragen werden, der richtigen Anwendung zukommen zu lassen. Vario-Bus An den Vario-Bus können verschiedene Eingabe- und Steuergeräte angeschlossen werden. Er besteht aus 4 Adern. Die Informationen auf dem Vario-Bus werden über das RS485 Protokoll übertragen. Web-Browser Software zur Anzeige und Darstellung von Internet-Seiten oder entsprechende Konfigurations-Seiten. Z. B. Internet Explorer oder Firefox. 9

10 4 Komponenten für DCIP und DCIP Ruftasten BTM BTM Bus-Tasten-Module für In-Home-Bus. 1-4 Ruftasten, integrierte LED- Beleuchtung. Anschluss über Flachbandkabel an das TME Versorgung der LED-Beleuchtung über Klemme b und c mit 12 V AC/DC, Stromaufnahme 25 ma pro Bus-Tasten-Modul BTM TME Tasten-Modul-Erweiterung mit Schnittstelle zum Vario-Bus für max. 8 TME Geeignet zum Anschluss der Tasten-Module BTM Pro TME 645- sind max. 16 Bus-Tasten-Module anschließbar. Mit akustischem Signal bei Tastenbetätigung. Die Verbindung zwischen den Bus-Tasten- Modulen und dem TME 645- erfolgt mit einer Flachbandkabelverbindung. Abmessungen: 99 x 99 mm TM TM Tasten-Module, potentialfreie Tasten, 1-4 Ruftasten, integrierte LED-Beleuchtung. Anschluss über Klemmblock. Versorgung der LED- Beleuchtung über Klemme b und c mit 12 V AC/DC, Stromaufnahme 25 ma pro Tasten-Modul TM Verwendung als Ruftasten 1-4 direkt am SIVS TME Tasten-Modul-Erweiterung im Schutzgehäuse mit Schraubklemmen, zum Anschluss von Tasten- Modulen TM oder Fremd- Ruftasten. Die Verbindung zwischen den Tasten-Modulen und dem TME 640- erfolgt über eine Matrix-Installation. Abmessungen: 100 x 50 x 20 mm 10

11 4 Komponenten für DCIP und DCIP Eingabe-Module, Kamera-Modul CMC Kamera-Modul Farbe. Integrierte 2-stufige Heizung, Tag-/Nachtumschaltung, Infrarot-Beleuchtung und Video-Signalwandler. Versorgung mit dem Netzgerät NG oder VNG Bei Siedle-Multi über PCM /NG , NG oder NG Versorgung Heizung 12 V AC, 100 ma. COM Codeschloss-Modul als Eingabeeinheit in Verbindung mit dem Siedle Vario-Bus. Eine C-Taste zum Löschen von Falscheingaben. LED als Statusanzeige (externer potentialfreier Kontakt). Betriebsspannung 12 V AC /DC Stromaufnahme max. 100 ma Umgebungstemperatur -20 C bis +70 C Abmessungen: 99 x 99 mm AEM Alphabetisches Eingabe-Modul mit Tastatur A - I. Eingabeinheit zur alphanumerischen Anwahl von PC- Teilnehmern. Zum Einsatz in Siedle- Multi-Anlagen nur in Verbindung mit dem TLC , COM DIM und SIVS Betriebsspannung 12 V AC /DC Stromaufnahme max. 100 ma DRM Display-Ruf-Modul als Eingabeeinheit mit 4zeiligem Display zum Absetzen von Türrufen. Um im Namensregister zu blättern, stehen zwei Pfeiltasten "auf/ab" zur Verfügung. Eine externe TÖ-Taste ist anschließbar. Display 4zeilig à 18 Zeichen, mit LED Hintergrundbeleuchtung 3 Piezo-Tasten hubfrei Tastendruck mit akustischer Quittierung Symbole durchleuchtet Betriebsspannung 12 V AC/DC Stromaufnahme max. 200 ma Umgebungstemperatur -20 C bis +70 C Abmessungen: 99 x 99 mm 11

12 4 Komponenten für DCIP und DCIP Versorgung, Programmierung, Video-Server NG Netzgleichrichter im 10-Raster- Schalttafelgehäuse zur universellen Spannungsversorgung. Mit ZAP 10-0 für AP-Montage geeignet. Primär 230 V AC, 50 Hz, +6%-10% Sekundär b/c: 14 V AC, 1 A; +/-: V DC, 0,7 A Umgebungstemperatur 0 C bis +40 C, Schutzart IP 20 Abmessungen: 180 x 89 x 60 mm PRI Programmier-Interface für Anschluss eines Windows-PC über serielle Schnittstelle an Vario-Bus. Erforderlich für die Konfiguration des System-Interface Video-Server mit der Software DCIP CO IPVS System-Interface Video-Server Aufbereitung und Anpassung von Audio und Video, senden von Daten, Audio und Video ins IP Netzwerk. Abmessungen 112 x 85 x 40 mm DCA Das DoorCom Analog DCA kann an eine universelle a/b Schnittstelle angeschlossen werden. In Verbindung mit dem DCIP 600/ dient es als alternative Sprechverbindung, falls keine Sprechverbindung über einen PC gewünscht ist. Der Anschluss erfolgt an der normierten a/b Schnittstelle einer TK Anlage (analoge Nebenstelle) oder direkt an das analoge Telefonnetz. Abmessungen: 107 x 89 x 60 mm 12

13 4 Geräteübersicht für DCIP und DCIP Software DCIP SC DoorCom IP Software Client PC-Programm, das ein virtuelles Haus-Telefon mit Video auf einem PC-Monitor darstellt. Türgespräche mit Video zu einer oder mehreren Siedle-Türstation/-en möglich. Ausführen von Schalt- und Steuerfunktionen wie z. B. Türöffnen, Licht schalten oder anzeigen von Meldungen auf dem PC-Bildschirm. Für jede Installation des Software Client auf einem PC wird eine Lizenz des DCIP SC benötigt. DCIP CO DoorCom IP Konfigurationssoftware PC-Programm zur Einrichtung und Programmierung des Siedle-Interface Video-Server SIVS / SIVS Die Programmierung erfolgt über das Programmier- InterfacePRI seriell. Software für den Administrator zur Inbetriebnahme. Inhalt der CD DoorCom IP Software Client DoorCom IP Konfigurationssoftware Handbuch DoorCom IP Siedle Default Konfiguration für IPVS Java Runtime Enviroment (JRE) 5.0 Microsoft Installer

14 4 Geräteübersicht nur DCIP Systemfreier Betrieb SIVS System-Interface Video-Server, für den Anschluss des TLM/LL Umwandlung der Signale vom Türlautsprecher zum IPVS Verwaltet die Zuordnung, wie welcher PC gerufen wird. Anschluss der Module COM , AEM , TME oder DRM möglich. Abmessungen 144 x 130 x 55 mm TLM/LL Türlautsprecher-Modul zur Anschaltung an eine symmetrische oder asymetrische Line-Schnittstelle, mit eingebautem Elektret-Mikrofon und Lautsprecher. Eingebaute Echokompensation für Vollduplex- Betrieb. Beleuchtbare, potentialfreie Lichttaste sowie regelbare Lautstärke. Versorgung V DC max. 100 ma Line-In 800 mv eff Impedanz 2 kohm Line-Out 100 mv eff Impedanz 100 Ohm 14

15 4 Geräteübersicht nur DCIP Siedle-Multi SIVS System-Interface Video-Server, für den Anschluss von Siedle-Multi an den IPVS Zum Anschluss wird das SIM benötigt. Der SIVS besitzt zusätzlich zum SIVS eine galvanische Trennung. Abmessungen 144 x 130 x 55 mm SIM Das Systeminterface Multi bearbeitet alle Multi Datenprotokolle. Systeminformationen werden hier verwaltet und in neutraler Form an das SIVS weitergeleitet. Das SIM kann je nach Betriebsart mehrere Multi- Telefone nachbilden. Es kann immer nur eines dieser virtuellen Telefone aktiv sein d.h ein Gespräch führen. Abmessungen 107 x 89 x 60 mm VMS Video-Monitor-Schalteinheit, verbindet das SIVS mit dem Multi Video-Bus, um die Verbindung zu der entsprechenden Türsprechstelle herzustellen. Wird in der Betriebsart Monitorzuordnung benötigt wenn das SIM mehr als 1 Teilnehmer nachbildet. Abmessungen: 62 x 230 x 35 mm TLC Türlautsprecher-Controller im 6- Raster-Schalttafelgehäuse. Steuergerät für zwischen TLM und Siedle-Multi, für 2 Gesprächswege. Abmessungen: 107 x 89 x 60 mm 15

16 5 Anschlüsse DCIP /DCIP a b c d e f g Anschlüsse IPVS a Keine Funktion b Anschlussbuchse zum ISIVS /SIVS c RJ45-Buchse ETH Netzwerkanschluss d Reset-Taster, Auslieferungszustand herstellen (Nach einem Reset muss der Siedle-Mode wieder installiert werden, siehe Seite 46.) e LED Betriebsstatus leuchtet grün bei Betriebsbereitschaft f LED L leuchtet grün bei bestehender Netzwerkverbindung g LED T blinkt orange bei Datenübertragung über das Netzwerk h i j k Anschlüsse und LED s h Videoeingang 1Vss vom SIVS /SIVS i Audio-Line-In zum SIVS / SIVS j Klemmenstecker für Steuer-Signale k Audio-Line-Out zum SIVS /SIVS a c d b Anschlüsse SIVS /SIVS a Videosignal 1 Vss (Cinch-Buchse) b Abschlusswiderstand 75 Ohm EIN/AUS c IN = Videosignal 1 Vss Eingang, D = Videosignal 1 Vss Durchgang d Anschlussklemmen zur Installation e Anschluss zu IPVS g Kaskadierung zu einem weiteren SIVS /SIVS f Anschlussklemmen zur Installation g Anschlussklemme für Erdung e g f 16

17 4 LED-Anzeigen SIVS /SIVS und IPVS LED Signalisierung SIVS und SIVS Einschalten LED grün LED rot Funktion AUS AN Nach Reset, Power On: Gerät bootet in den Betriebszustand. AN AN Der Boot-Bereich wird geprüft. Software läuft im Flash Blinkt schnell AN Nach einem Software-Update wird der Boot-Bereich neu erstellt. Dies kann bis zu ca. 3 Min. dauern. Betrieb LED grün LED rot Funktion AN AUS Das Booten ist abgeschlossen. Alles OK. Normalzustand Blinkt langsam AUS Anzeige, eine Verbindung steht Blinkt schnell AUS Ein Software-Update oder eine Neukonfiguration wird durchgeführt Störung LED grün LED rot Funktion AUS Blinkt langsam ERROR, Software läuft nur im Bootloader. Programmspeicher fehlerhaft. (Gerät defekt evt. neues Softwareupdate oder Austausch.) AN Blinkt langsam Variobus Adressfehler (vor Ort behebbarer Fehler) AN Blinkt schnell Die 15 V Versorgung (Klemme bv, cv) ist überlastet. (vor Ort behebbarer Fehler) AUS AUS Ist sichergestellt das die Versorgungsspannung anliegt, ist das Gerät defekt. (Austausch) Frequenzen: langsam ca. 2 Hz, schnell ca. 16 Hz LED Signalisierung IPVS Der IP Videoserver IPVS besitzt auf der Unterseite 3 LEDs, die Betriebszustände anzeigen und Hinweise auf mögliche Fehler geben können. LED Betriebsstatus Funktion AUS IPVS ist ausgeschaltet. Leuchtet grün IPVS ist eingeschaltet Blinkt grün Zugriff auf den IPVS Leuchtet rot (kurz) Startvorgang läuft Leuchtet rot (dauernd) Fehler am Gerät oder Upload fehlgeschlagen LED L Leuchtet grün LED T Leuchtet orange Netzwerkverbindung besteht Aktive Datenübertragung über das Netzwerk 17

18 5 Anschlussklemmen SIVS 600-0, TLM/LL Blockschaltbild SIVS G Bezug für die Eingänge E1 E4 E4 Eingang 4, nicht verwendet E3 Eingang 3, nicht verwendet E2 Eingang 2, nicht verwendet E1 Eingang 1, nicht verwendet cv- Versorgungsspannung für bv+ Vario-Bus, 15 V DC, max. 300 ma Da/Db Vario-Bus + Versorgungsspannung - 24 V DC Tö Türöffnerkontakt potential Tö frei max. 24 V, 1 A Li Lichtkontakt USP Universal Switch Port, universell nutzbarer Schaltkontakt bn1 Line-Signal zur Türstation bn2 gehend an1 Line-Signal von an2 Türstation kommend n1 NF-Signal für angeschlossn2 enes DCA Blockschaltbild TLM/LL Anschluss für Versorgungs- - spannung L- Beleuchtung Licht-Taste an1 Mikrofonsignal an2 Mu Mute-(Stumm)-Schaltung bn1 Lautsprechersignal bn2 T1 potentialfreier Kontakt T2 Licht-Taste, max, 24 V, 2 A 18

19 5 Anschlussklemmen CMC Blockschaltbild CMC M/-M Vc/- VKA A1/A1 b/c Versorgungsspannung Video V DC Ansteuerung vom Türlautsprecher für Kamera ein. Bei DoorCom IP ist der Kontakt ständig beschaltet. Über Klemme UPS wird Potential geschaltet. Ansteuerung Kameraverteiler -M wird geschaltet potentialfreier Kontakt für zusätzliche Anwendungen Versorgung 12 V AC für Heizung 19

20 5 Installation DCIP Systemfrei bis zu 4 Teilnehmer 20

21 DCIP Systemfrei bis zu 4 Teilnehmer Funktion Bis zu 4 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Mit zusätzlichen TME sind bis zu 49 Teilnehmer möglich. Anschluss des COM möglich, um PC-Teilnehmer über Codewahl zu rufen. Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung bv+/cv- des SIVS V DC, max. 300 ma d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. 21

22 5 Installation DCIP Systemfrei bis zu 4 Teilnehmer mit DCA

23 DCIP Systemfrei bis zu 4 Teilnehmer mit DCA Funktion Bis zu 4 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Die Türrufe werden zusätzlich auf die analoge Nebenstelle einer Telefonanlage geleitet. Diese Aufgabe übernimmt das DCA Das Videobild wird weiterhin durch den Software Client dargestellt und alle Steuerungen, wie Türöffner erfolgen ebenfalls über PC. Die Sprachverbindung wird über das DCA... und die Telefonanlage hergestellt. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Mit zusätzlichen TME sind bis zu 49 Teilnehmer möglich. Anschluss des COM möglich, um PC-Teilnehmer über Codewahl zu rufen. Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung des SIVS V DC (Klemme bv+/cv-), max. 300 ma. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. 23

24 5 Installation DCIP Systemfrei bis zu 49 Teilnehmer 24

25 DCIP Systemfrei bis zu 49 Teilnehmer mit TME Funktion Bis zu 49 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Für jeden PC-Teilnehmer muss eine gültige Lizenz des Software Client vorhanden sein. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Anschluss des COM möglich, um PC-Teilnehmer über Codewahl zu rufen. Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung des SIVS V DC (Klemme bv+/cv-), max. 300 ma. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. Das erste Bus-Tasten-Modul BTM wird an der TME gesteckt. Alle weiteren Bus-Tasten- Module BTM werden mit IN/OUT untereinander verbunden. 25

26 5 Installation DCIP Systemfrei mit COM

27 DCIP Systemfrei mit COM Funktion Bis zu 49 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation über das Codeschloss gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Für den Ruf über das Codeschloss- Modul kann für jeden Teilnehmer eine frei wählbare Rufnummer (max. 22 Stellen) eingetragen werden. Die Rufnummern können z. B. mit einem bestehenden Telefonverzeichnis übereinstimmen. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung des SIVS V DC (Klemme bv+/cv-), max. 300 ma. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. 27

28 5 Installation DCIP Systemfrei mit COM und AEM

29 DCIP Systemfrei mit COM und AEM Funktion Bis zu 49 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Für den Ruf über das Codeschloss- Modul kann für jeden Teilnehmer eine frei wählbare Rufnummer (max. 22 Stellen) eingetragen werden. Die Rufnummern können z. B. mit einem bestehenden Telefonverzeichnis übereinstimmen. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung des SIVS V DC (Klemme bv+/cv-), max. 300 ma. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. 29

30 5 Installation DCIP Systemfrei mit DRM

31 DCIP Systemfrei mit DRM Funktion Bis zu 49 PC-Teilnehmer (Software Clients) eines Netzwerkes können von der Türstation gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Für den Ruf über das Display-Ruf- Modul kann jedem PC-Teilnehmer ein Name zugewiesen werden, z. B. Markus Mustermann. Um im Namensregister zu blättern, stehen zwei Pfeiltasten "auf/ab" zur Verfügung. Ist der gewünschte Name in der Namensliste dunkel hinterlegt, so wird durch Drücken der Taste mit Glockensymbol dieser Teilnehmer gerufen. Das DRM 611- kann auch in Kombination mit dem COM 611- eingesetzt werden, um die Eingabe über das DRM anzuzeigen. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang-Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür durch den gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Zusatzfunktionen Anschluss des COM möglich, um PC-Teilnehmer über Codewahl zu rufen. Bis zu 10 PC-Teilnehmer können parallel mit einer Ruftaste von der Türstation gerufen werden. (Hinweis: Jeder PC, der einen Türparallelruf empfängt, belegt 2 Registrierungen im IPVS ) Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) Das NG kann die Versorgung von bauseitigen Ruftasten mit übernehmen. Es steht für die Beleuchtung eine Spannung von 12 V AC max. 200 ma zur Verfügung, wenn ein Türöffner mit einer Impedanz von min. 20 Ohm verwendet wird. Bei größerer Leistungsaufnahme muss ein zusätzlicher Trafo eingesetzt werden. 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Heizung Kamera ca. 100 ma Belastung Türöffner-Kontakt im SIVS max. 24 V AC, 1 A Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung des SIVS V DC (Klemme bv+/cv-), max. 300 ma. Bei Anschluss von weiteren Geräten auf dem Vario-Bus (Klemmen Da/Db) muss der Vario-Bus zusätzlich versorgt werden. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. 31

32 5 Anschlussklemmen SIVS 610-0, SIM Blockschaltbild SIVS G Bezug für die Eingänge E1 E4 E4 Eingang 4, Ruftaste 4 (7.4) E3 Eingang 3, Ruftaste 3 (7.3) E2 Eingang 2, Ruftaste 2 (7.2) E1 Eingang 1, Ruftaste 1 (7.1) cv- Versorgungsspannung für bv+ Vario-Bus, 15 V DC, max. 300 ma Da/Db Vario-Bus + Versorgungsspannung - 24 V DC Tö nicht verwendet, TÖ über Tö TLC Li nicht verwendet USP Universal Serial Port, universell nutzbarer Schaltkontakt SN1 NF-Signal, Strecke SN2 SIM SIVS n1 NF-Signal für angeschlossn2 enes DCA Blockschaltbild SIM S1 Schaltausgang 1 S2 Schaltausgang 2 S3 Schaltausgang 3 S4 Schaltausgang 4 cv- Versorgungsspannung bv+ 15 V DC 1 8 Siedle-Multi E1 Eingang 1 E2 Eingang 2 E3 Eingang 3 Da/Db Vario-Bus SN1 NF-Signal, Strecke SN2 SIM SIVS

33 6 Installation DCIP Siedle-Multi Betriebsart Kamerazuordnung 33

34 6 Installation DCIP Siedle-Multi Betriebsart Monitorzuordnung 34

35 DCIP Siedle-Multi Funktion Abhängig von der Betriebsart Kamerazuordnung oder Monitorzuordnung können 4 bzw. 49 PC- Teilnehmer gerufen werden. Rufen, Sprechen und Öffnen über den Software Client DCIP SC Der Software Client muss auf jedem PC installiert sein, der Türrufe empfängt. Ruftöne des Software Client Standardmäßig 3-Klang- Gong, es kann für jeden Rufton, eine eigene *.wav - Datei zugeordnet werden. Ein bestehendes Gespräch kann von anderen PC-Teilnehmern im Netzwerk nicht mitgehört werden. Öffnen der Tür von dem gerufenen PC-Teilnehmer über Virtuelle Türöffner-Taste, Virtuelle Licht- Taste für die Funktion Licht schalten. Stummschaltung des Türruf mit optischer Anzeige am Bildschirm möglich. Betriebsart Kamerazuordnung: Das SIM wird einer Tür bzw. Kamera zugeordnet. In dieser Betriebsart kann das Gerät bis zu max. 49 Rufziele, d.h. Siedle-Multi Systemadressen zugeordnet werden, welche den Funktionen von 49 Multi-Telefonen entsprechen. In dieser Betriebsart wird für jede Tür ein DCIP benötigt. Diese Betriebsart empfiehlt sich in Anlagen mit wenigen Türen und vielen PC - Teilnehmern. Hinweise a) Türöffner 12 V AC, mindestens 20 Ohm verwenden (z. B. TÖ ) b) 12 V AC Verbraucher im AS-Plan: Türöffner ca. 600 ma Belastung Licht-Kontakt im Türlautsprecher max. 24 V, 2 A. c) Entfernung SIVS zur Türstation max. 200 m bei J-Y(ST)Y 0,8 mm Adernmaterial. Abstand zwischen den beiden Geräten SIVS und IPVS in der Verteilung max. 1 m. Bei der Installation ist zu beachten, das der Türöffner in einem getrennten Kabel verlegt werden muss. Versorgungsspannung bv+/cv- des SIVS V DC, max. 300 ma Bei Anschluss von weiteren Geräten auf dem Vario-Bus (Klemmen Da/Db) muss der Vario-Bus zusätzlich versorgt werden. d) ***Optional ist mit dem DCA die Anbindung an die Nebenstelle einer Telefonanlage möglich. Die anstehenden Türrufe können dann über die Telefonapparate geführt werden. Die Funktionen des Software Client sind weiterhin möglich. Betriebsart Monitorzuordnung: Dem Interface können max. 4 Rufziele, d.h. Siedle-Multi-Systemadressen zugeordnet werden, welche den Funktionen von 4 Multi- Telefonen entsprechen. Das Rufziel kann von jeder Tür innerhalb Siedle- Multi (max. 254) angewählt werden. Diese Betriebsart empfiehlt sich in Anlagen mit vielen Türen und wenigen PC -Teilnehmern. 35

36 7 Inbetriebnahme DCIP Systemfrei Die Inbetriebnahme des DCIP gliedert sich in 3 Schritte: 1 Konfiguration IPVS Konfiguration SIVS Installation der Software DCIP SC auf den PC s Verbindung PC zu IPVS Schritt 1 diese Seite Konfiguration IPVS Vergabe der IP Adresse, Subnetmask Adresse und Gateway Adresse für die Zuordnung im Netzwerk Bei Gruppenrufen Vergabe der Multicast-Adresse. Schritt 2, Seite Konfiguration SIVS Zuordnung der IWA-Adressen von den Ruftasten zu den späteren PC- Teilnehmern. Bei Verwendung zusätzlicher Module wie Codeschloss-Modul oder Display-Ruf- Modul werden diese auch in diesem Abschnitt konfiguriert. Nach Abschluss der Programmierung wird eine Datei (*.dcip) für den Software Client erstellt. Schritt 3, Seite Installation der Software Clients Auf den PC-Teilnehmern im Netzwerk muss der Software Client installiert werden. Import der erstellten Datei (*.dcip). Auswahl der Adressen, die auf dem betreffenden PC-Teilnehmer signalisiert werden sollen. Schritt 1 Vergabe der IP-Adresse und Subnetmask im IPVS Die Verbindung kann über ein gekreuztes Netzwerkkabel (Cross- Over-Kabel) hergestellt werden. Der IPVS kann auch über das Netzwerk angesprochen werden, wenn sich PC und IPVS im gleichen Adressbereich befinden. Internet Explorer auf dem PC starten und in der Adresszeile eingeben: Die IP-Einstellungen im Auslieferungszustand des IPVS IP-Adresse Subnetmask Gateway-Adresse Benutzername: Service Kennwort: Bei Auslieferung keines vergeben Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.. in der Oberfläche den Menüpunkt Einstellungen auswählen. Auf der linken Seite den Menüpunkt Serviceparameter auswählen. Untermenü Netzwerk anklicken. Auf der rechten Seite öffnen sich die Einstellungen dazu. Für den Betrieb im Netzwerk können folgende Einstellungen vorgenommen werden. IP-Adresse Subnetmask Address Video-Übertragung HTTP-Browser-Port Art der Netzwerkverbindung Änderungen der IP-Adresse oder Subnetmask Address werden durch Klicken auf die Schaltfläche Setzen zum Gerät übertragen. Gültig werden sie jedoch erst nach einem Neustart des Gerätes. Klicken Sie nach der Eingabe einer neuen IP-Adresse auf die Schaltfläche Setzen. Geben Sie in der Adresszeile des Web-Browsers die alte IP-Adresse, gefolgt von /reset ein (zum Beispiel /reset). Der IPVS wird neu gestartet und ist anschließend nur noch über die neue IP-Adresse zu erreichen. 36

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