Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

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1 Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit StMUG - Postfach München Frau Präsidentin des Bayerischen Landtags Maximilianeum München Ihre Nachricht Unser Zeichen Telefon München PI/G /736 U 43d-G / (89) Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Dr. Christian Magerl (Bündnis 90/Die Grünen) betreffend Radioaktive Belastung von Wild und Pilzen in Bayern Anlagen: 3 Abdrucke dieses Schreibens Sehr geehrte Frau Präsidentin, die Schriftliche Anfrage beantworte ich im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten wie folgt: Frage 1a: Wie viele Messstellen zur Radioaktivitätsüberwachung bei Wildbret standen im Jagdjahr 2009/2010 in Bayern zur Verfügung? Angaben bitte nach Landkreisen aufgelistet. Im Jagdjahr 2009/2010 standen zur Radioaktivitätsüberwachung von Wildbret 98 Messstellen zur Verfügung. Auf die jeweiligen Landkreise bzw. kreis- Recyclingpapier aus 100% Altpapier Standort Rosenkavalierplatz München Öffentliche Verkehrsmittel U4 Arabellapark Telefon/Telefax / Internet

2 - 2 - freien Städte entfielen: eine in München, zwei in Garmisch-Partenkirchen, eine in Bad Tölz-Wolfratshausen, eine in Traunstein, zwei im Berchtesgadener Land, zwei in Rosenheim, eine in Mühldorf a. Inn, sechs in Kehlheim, eine in Altötting, vier in Pfaffenhofen, vier in Eichstätt, zwei in Dachau, eine in Freising, zwei in Ebersberg, fünf in Augsburg, vier in Günzburg, zwei in Neuburg-Schrobenhausen, zwei in Donauries, eine in Dillingen a. d. Donau, zwei in Landsberg a. Lech, zwei in Weilheim- Schongau, eine in Oberallgäu, eine im Ostallgäu, vier im Unterallgäu, eine in Neu- Ulm, eine in Nürnberg, eine in Roth, eine in Lauf, fünf in Bayreuth, eine in Forchheim, zwei in Ansbach, zwei in Weißenburg-Gunzenhausen, eine in Eichstätt, drei in Amberg-Sulzbach, fünf in Schwandorf, drei in Neustadt a. d. Waldnaab, zwei in Cham, zwei in Freyung-Grafenau, zwei in Regen, eine in Deggendorf, zwei in Passau, eine in Hof, zwei in Wunsiedel, drei in Tirschenreuth, eine in Kronach, eine in Hassberge, eine in Bad Kissingen. Nähere Informationen (z. B. der jeweilige Ansprechpartner) sind auf der Internetseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) erhältlich: Frage 1b: Bei wie vielen Tieren wurden im Jagdjahr 2009/2010 in den einzelnen Landkreisen eine Radiocäsium-Untersuchung durchgeführt? Angaben bitte getrennt für Rehwild, Rotwild und Schwarzwild. Untersuchungszahlen und Messergebnisse liegen aus den Eigenkontrollen der privaten örtlichen Jägerschaft und den Stichprobenuntersuchungen der amtlichen Lebensmittelüberwachung vor. Die Daten liegen nach Kalenderjahren, nicht nach Jagdjahren (April - März) vor. Folgende Messungen wurden in den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten durchgeführt: In Aichach-Friedberg 857 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Altötting sechs Proben Schwarzwild und neun Proben Rehwild, in Amberg/Amberg-Sulzbach 15 Proben Schwarzwild, eine Probe Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Ansbach 137 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Aschaffenburg sechs Proben Schwarzwild und sechs Proben Rehwild, in Augsburg 728 Proben Schwarzwild und 19 Proben Rehwild, in Bad Kissingen fünf Proben Schwarzwild, in Bad Tölz-

3 - 3 - Wolfratshausen drei Proben Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Bamberg eine Probe Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Bayreuth 53 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, im Berchtesgadener Land zwei Proben Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Cham 207 Proben Schwarzwild, vier Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Coburg eine Probe Rehwild, in Dachau 34 Proben Schwarzwild, eine Probe Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Deggendorf 134 Proben Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Dillingen a. d. Donau 185 Proben Schwarzwild und drei Proben Rehwild, in Dingolfing drei Proben Schwarzwild und sechs Proben Rehwild, in Donauries acht Proben Schwarzwild und zwei Proben Rehwild, in Ebersberg zwei Proben Rehwild, in Eichstätt 97 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Erding vier Proben Rehwild, in Erlangen/Erlangen-Höchstadt zwei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Forchheim sieben Proben Schwarzwild, in Freising 104 Proben Schwarzwild, sieben Proben Rehwild und drei Proben Rotwild, in Freyung-Grafenau 75 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Fürstenfeldbruck 38 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Fürth eine Probe Rehwild und eine Probe Rotwild, in Garmisch-Partenkirchen drei Proben Rehwild und drei Proben Rotwild, in Günzburg 450 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Haßberge 17 Proben Schwarzwild und neun Proben Rehwild, in Hof 204 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Ingolstadt 93 Proben Schwarzwild und fünf Proben Rehwild, in Kehlheim sechs Proben Schwarzwild und zwei Proben Rehwild, in Kitzingen drei Proben Rehwild, in Kronach zwei Proben Rehwild, in Landsberg a. Lech 96 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Lauf drei Proben Schwarzwild und drei Proben Rehwild, in Main-Spessart zwei Proben Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Miesbach eine Probe Rotwild, in München eine Probe Schwarzwild und sechs Proben Rehwild, in Miltenberg eine Probe Schwarzwild, vier Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Mühldorf a. Inn eine Probe Schwarzwild und zwei Proben Rehwild, in Neuburg-Schrobenhausen eine Probe Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Neumarkt i. d. Oberpfalz sieben Proben Schwarzwild, in Neustadt a. d. Aisch eine Probe Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Neustadt a. d. Waldnaab/ Weiden 107 Proben Schwarzwild und zwei Proben Rotwild, in Neu Ulm vier Proben Rehwild, in Nürnberg zwei Proben Schwarzwild, im Oberallgäu drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, im Ostallgäu 61 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und zwei Proben Rotwild, in Passau 69 Proben Schwarzwild, neun Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Pfaf-

4 - 4 - fenhofen 205 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Regen 186 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Regensburg 78 Proben Schwarzwild, zwei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Röhn-Grabfeld eine Probe Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Rosenheim eine Probe Schwarzwild, 37 Proben Rehwild und neun Proben Rotwild, in Roth acht Proben Schwarzwild und sieben Proben Rehwild, in Rottal-Inn vier Proben Rehwild, in Schwandorf 591 Proben Schwarzwild und 13 Proben Rehwild, in Schweinfurt drei Proben Rehwild, in Starnberg vier Proben Schwarzwild und eine Probe Rehwild, in Straubing-Bogen drei Proben Schwarzwild, eine Probe Rehwild und eine Probe Rotwild, in Tirschenreuth 46 Proben Schwarzwild, drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, in Traunstein drei Proben Rehwild und eine Probe Rotwild, im Unterallgäu 371 Proben Schwarzwild und sechs Proben Rehwild, in Weilheim-Schongau zehn Proben Schwarzwild und fünf Proben Rehwild, in Weißenburg-Gunzenhausen 159 Proben Schwarzwild und vier Proben Rehwild, in Würzburg zwei Proben Schwarzwild, eine Probe Rehwild und eine Probe Rotwild, in Wunsiedel 56 Proben Schwarzwild und drei Proben Rehwild. Frage 1c: Bei wie vielen gemessenen Tieren wurde ein Wert über der Belastungsgrenze von 600 q/kg gemessen? Angaben bitte für die einzelnen Landkreise getrennt für Rehwild, Rotwild und Schwarzwild. Bei Rotwild wurden keine Grenzwertüberschreitungen gemessen. Bei Rehwild wurden im Landkreis Rosenheim zwei Grenzwertüberschreitungen gemessen. Bei Schwarzwild wurden folgend Grenzwertüberschreitungen gemessen: In Aichach- Friedberg bei 198 Proben, in Ansbach bei 16 Proben, in Augsburg bei 331 Proben, in Bayreuth bei vier Proben, in Cham bei 24 Proben, in Dachau bei 20 Proben, in Deggendorf bei 64 Proben, in Dillingen a. d. Donau bei 52 Proben, in Eichstätt bei sechs Proben, in Freising bei drei Proben, in Freyung-Grafenau bei 25 Proben, in Fürstenfeldbruck bei drei Proben, in Günzburg bei 74 Proben, in Hof bei 43 Proben, in Ingolstadt bei sieben Proben, in Kehlheim bei einer Probe, in Landsberg a. Lech bei 25 Proben, in Neustadt a. d. Waldnaab/ Weiden bei sieben Proben, in Nürnberg bei einer Probe, im Ostallgäu bei 25 Proben, in Passau bei fünf Proben, in Pfaffenhofen bei 63 Proben, in Regen bei 130 Proben, in Regensburg bei einer Probe, in Schwandorf bei 138 Proben, im Unterallgäu bei 74 Proben, in Weilheim-Schongau bei drei

5 - 5 - Proben, in Weißenburg-Gunzenhausen bei sechs Proben und in Wunsiedel bei neun Proben. Frage 2a: Welche Spitzenbelastungswerte wurden in den einzelnen Landkreisen festgestellt? Angaben bitte getrennt für Rehwild, Rotwild und Schwarzwild. Frage 2b: Gibt es Landkreise, in denen die Belastung bei den einzelnen Wildarten in den letzten Jahren weiter angestiegen ist, wenn ja, welche sind dies? Einzelmessergebnisse liegen aus den Stichprobenkontrollen der Lebensmittelüberwachung vor, nicht aus den Eigenkontrolluntersuchungen der Jägerschaft. Die gemessenen höchsten Werte für Schwarzwild 2010 sind in absteigender Reihenfolge: 4900 Bq/kg (Cham), 1500 Bg/kg (Nürnberg), 1380 Bq/kg (Regensburg), 1330 Bq/kg (Kehlheim), 1110 Bq/kg (Weißenburg-Gunzenhausen), 767 Bq/kg (Schwandorf), 672 Bq/kg (Starnberg). Bei Reh- und Rotwild hat die amtliche Lebensmittelüberwachung keine Höchstwertüberschreitungen festgestellt. Auf Grundlage der vorhandenen Daten ist ein Anstieg der Belastung bei den einzelnen Wildarten in den letzten Jahren nicht feststellbar. Frage 3a: In welchen Betrieben der Bayerischen Staatsforsten wurde eine Vollbeprobung durchgeführt? Die Bayerischen Staatsforsten haben in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem StMUG und dem LfU einen Probenplan für die Regiejagdfläche der Bayerischen Staatsforsten aufgestellt. Es wurden dabei je Forstbetrieb auf Forstdistriktsebene Bereiche mit geringer Belastung und höherer Belastung unterschieden. In Distrikten mit festgestellt höherer Belastung wird Schalenwild, das in Verkehr gebracht werden soll, vollständig beprobt. Für die Forstbetriebe Bad Tölz, Berchtesgaden, Bodenmais, Fichtelberg, Flossenbürg, Landsberg, München, Neureichenau, Nordhalben, Nürnberg, Oberammergau, Ottobeuren, Pegnitz, Roding, Ruhpolding, Schliersee, Schnaittenbach, Selb, Sonthofen, Waldsassen, Wasserburg und Zusmarshausen ist die Beprobung aller in der Regiejagd erlegten und zum Verzehr vorgesehenen Stücke Schwarzwild vorge-

6 - 6 - schrieben. In den anderen Forstbetrieben ist eine vollständige Beprobung lediglich bei dem Schwarzwild vorgesehen, das in Forstdistrikten erlegt wurde, in denen bereits Stücke mit Messwertüberschreitungen angefallen sind. Frage 3b: Hält die Staatsregierung eine Vollbeprobung in den besonders belasteten Regionen auch für das von privaten Jägern erlegte Wild für notwendig, und wenn nein, warum nicht? Nach der gegenwärtigen Rechtslage hat jeder Anbieter von Wildbret im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht dafür zu sorgen, dass kein Wildbret mit einer Radiocäsiumbelastung über 600 Bq/kg in den Verkehr gebracht wird. Der Verantwortliche hat durch eigene Messungen sicherzustellen, dass sein Produkt die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Aus den Ergebnissen der amtlichen Lebensmitteluntersuchung ergibt sich kein Verdacht auf eine unzureichende Sorgfalt der Jägerschaft ( Frage 4a: Wie viele Proben von in den Verkehr gebrachten Wildbret wurden im Jahr 2010 auf Ihre Strahlenbelastung untersucht? Frage 4b: Welche Strahlenbelastung wurde bei den einzelnen Proben festgestellt? Frage 4c: Hält die Staatsregierung die Anzahl dieser Proben für ausreichend? Zu den Zahlen siehe Antwort zu Fragen 1b und 1c. Wie viel Wildbret insgesamt in Verkehr gebracht wird, ist der Bayerischen Staatsregierung nicht bekannt. Von den Lebensmittelüberwachungsbehörden wird stichprobenartig kontrolliert, dass kein Wildbret als Lebensmittel in den Verkehr gebracht wird, das den Grenzwert von 600 Bq/kg überschreitet. Die Bayerische Staatsregierung hält die Beprobung für ausreichend. Frage 5a: Wo können Pilzsammler in den einzelnen Landkreisen die selbst gesammelten Waldpilze auf Strahlenbelastung testen lassen? In Bezug auf Radioaktivitätsmessungen können sich Pilzsammler an ihre jeweilige Kreisverwaltungsbehörde wenden. Die Proben werden bei der Kreisverwaltungsbehörde entgegengenommen und über das Bayerische Landesamt für Gesundheit und

7 - 7 - Lebensmittelsicherheit zur Messung an das LfU weitergeleitet. Zwei Kreisverwaltungsbehörden verfügen über eine eigene Messstelle (Veterinäramt Neuburg- Schrobenhausen, Veterinäramt Cham). Frage 5b: Wie viele Pilze wurden in den einzelnen Landkreisen im Jahr 2010 auf ihre Strahlenbelastung getestet? Frage 5c: Bei wie vielen Pilzproben wurden die Belastungsgrenze von 600 Bq/kg überschritten? Am LfU wurden für die bayerische Lebensmittelüberwachung im Jahr Pilzproben auf ihren Gehalt an Radiocäsium gemessen. Aus den Landkreisen/Städten Augsburg, Altötting, Cham, Dachau Deggendorf, Dingolfing, Dillingen, Ebersberg, Erding, Eichstätt, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Freising, Garmisch-Partenkirchen, Günzburg, Hassberge, Hof, Lichtenfels, Kronach, Kehlheim, Kitzingen, Neustadt (Aisch), Röhn-Grabfeld, Neustadt (Waldnaab), Neu-Ulm, Pfaffenhofen, Pfarrkirchen, Regensburg, Straubing, Starnberg, Schweinfurt, Weißenburg-Gunzenhausen jeweils eine Probe, aus Aschaffenburg, Lauf, Bayreuth, Bad Kissingen, Landsberg am Lech, Roth, Rosenheim, Weilheim- Schongau jeweils 2 Proben, aus dem Berchtesgadener Land, Miltenberg, Ostallgäu jeweils 3 Proben, aus Regen, Tirschenreuth, Wendelstein jeweils 4 Proben, aus Bad-Tölz 5 Proben, aus München 6 Proben, aus Bamberg und Schwandorf 7 Proben, aus Kulmbach 8 Proben, aus Freyung-Grafenau und Neumarkt (Oberpfalz) jeweils 9 Proben und aus Neuburg (Donau) 16 Proben. Der Höchstwert von 600 Bq/kg wurde in neun Wildpilzproben überschritten. Die Pilze stammten aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Neuburg-Schrobenhausen, Tirschenreuth, Bad Tölz und Unterallgäu. Das LfU informiert auf seiner Internetseite über die aktuellen Messungen ( Fragen 6a: Gibt es amtlicherseits Regionen, die für unbedenklich erklärt werden können und welche sind dies? Frage 6b: Gibt es amtlicherseits Regionen, in denen vom Verzehr von gesammelten Pilzen generell abgeraten wird und welche sind dies? Bereits 1987 stellte das Bundesumweltministerium fest, dass bei normalen Ver-

8 - 8 - zehrsgewohnheiten von Wildpilzen (und Wildfleisch) aus strahlenhygienischer Sicht keine gesundheitliche Gefährdung besteht. Der Bayerischen Staatsregierung liegen keine neueren Erkenntnisse vor, die es rechtfertigen würden, in einzelne Regionen vom Sammeln bzw. vom Verzehr von Pilzen abzuraten. Frage 7: Wie hoch waren in den letzten fünf Jahren jeweils die Entschädigungen, die wegen zu hoher Strahlenbelastung des Wilds an private Jäger gezahlt wurden? Im Jahr 2010 wurden folgende Entschädigungen gezahlt: Rotwild 230,08 Euro Rehwild 66,47 Euro Dammwild 230,08 Euro Gamswild 76,69 Euro Muffelwild 76,69 Euro Schwarzwild (Frischling) 102,26 Euro Sonstiges Schwarzwild 204,52 Euro Für die jeweils durchgeführte Strahlenmessung wurde ein Betrag von 10,23 Euro erstattet. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Markus Söder MdL Staatsminister

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