Virtuelle Produktionslogistik: Die Nutzung des Internet für die Produktionslogistik

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1 Virtuelle Produktionslogistik: Die Nutzung des Internet für die Produktionslogistik Dortmund, März 1999 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231) , FAX: (0231)

2 Inhalt Seite Nutzungsmöglichkeiten des Internet 3 Potenziale 5 Informationsbeschaffung 6 Digitale Produktion 8 Telekooperation 9 Produktentwicklung 11 2

3 Die Nutzung des Internet für die Produktionslogistik Über das Internet können alle global vernetzten Aufgaben und Prozesse unterstützt werden, die sich mit der Umwandlung des Inputs in den Output beschäftigen Informationsbeschaffung Produktionsverfahren Patente Konstruktionszeichnungen Produktionskapazitäten Ausgeschöpfte freie Digitale Produktion (Alles, was sich in Bits und Bytes darstellen läßt) Text Bild Ton Video Telekooperation Telearbeit Videoconferencing Webphoning 3

4 Potenziale des Internet für die Produktionslogistik Interne Operationen Internet unterstützt globale Vernetzung Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Telearbeit Nutzung verteilter Ressourcen Einsparung bei der Telekommunikation vereinfachte Partnerschaften flexible Arbeitszeiten Nutzen für das Unternehmen bessere Verbindungen zu Partnern und Kunden kürzere Entwicklungszeiten Telearbeitsplätze und Angestellte im Auftragsverhältnis globale Kenntnisse Ressourcen sind breiter gestreut virtuelle Teams (optimales Know-How, Unabhängigkeit von Orten) Potentielle Wettbewerbsvorteile Internationale Reichweite Flexibilität und Effektivität der informationsbasierten Aktivitäten erhöhte Produktivität 4

5 Beispiel Informationsbeschaffung: Datenbanken des Europäischen Patentamtes, 5

6 ... Beispiel Informationsbeschaffung: Online Katalog von Bauteilen, 6

7 Digitale Produktion Alle logischen Prozesse können über das Internet ablaufen. Digitalisiert Produkte Auslieferung über das Internet möglich z.b. bei - Software - Zeitungen, Zeitschriften, Büchern - Musiktiteln, etc. Auch Dienstleistungen können über das Internet überbracht werden z.b. - Kundendienst, - Artikelrecherche, - Übersetzungsdienste. Nicht-Digitalisiert Mit dem Internet kann der die Güterflüsse begleitende Informationsfluß unterstützt werden. 7

8 ... Digitale Produktion: Übersetzungsarbeiten, 8

9 Einführung von Telekooperation Projektdefinition - unternehmensübergreifende Prozessanalyse - Analyse des Abstimmungsbedarfs - Analyse der vorhandenen Infrastruktur - Bestimmung von Anforderungen - Untersuchung von Gestaltungsmöglichkeiten - Umgestaltung von Prozessen - Analyse marktgängiger Systeme - Aufstellen von Bewertungskriterien - Auswählen von Telekooperationssystemen Schwachstellen und Potentiale bei der kooperativen Produktentwicklung optimierte Prozessabläufe Verbundspezifisches Kooperationskonzept - Ermittlung von Erfolgsfaktoren - Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes Technisches und organisatorisches Einführungskonzept - prototypische Systemeinführung - Nutzenqualifizierung und Prozessbegleitung - Nutzenbewertung Pilotphase Quelle: io Management Zeitschrift 1996 Nr. 5 9

10 ... Einführung von Telekooperation: Erfolgsfaktoren Exogene Faktoren vorbestimmte Faktoren, die nicht durch den Anbieter beeinflußbar sind, den Erfolg jedoch mitbestimmen z. B.: kooperativer und kreativer Charakter der Aufgabenstellung Anwenderbezogene Erfolgsfaktoren Akzeptanz Qualifikation Einführungstranzparenz Motivation Bekanntheit intern Hygiene-Faktoren wird keine besonder Aufmerksamkeit geschenkt, falls sie erfüllt sind. Das Projekt wird jedoch scheitern, wenn sie nicht erfüllt werden. z. B.: die technische Kommuniktionsinfrastruktur Erfolgsfaktoren positiver Zusammenhang zwischen Erfüllungsgrad und Erfolg des Projekts Organisatorische Erfolgsfaktoren Anwenderorganisation TK-Support- Organisation Projektorganisation Verfügbarkeit/Zugänglichkeit der Systeme Migrationsgeschwindigkeit Management-Guidance Organisatorische Flexibilität Transparenz organisatorischer Maßnahmen Support-Kompetenz (Know-How, Ressourcen) Support-Reaktionszeit Qualität der Einführung von Telekooperation Kooperatives Verständnis Für Telekooperation geeignete Prozessgestaltung Kosten-/Nutzen-Transparenz Quelle: IO Management Zeitschrift 65 (1996) Basis: Vergleich von 4 Unternehmen best in practice 10

11 Telekommunikationsdienste in der Produktentwicklung heute zukünftig Abnehmender Verbreitungsgrad und Verfügbarkeit CAD CAD Shared Information Use (verteilte Datenverarbeitung) simultanes Arbeiten am selben Modell Groupware/Workflow (elektronisches Schwarzes Brett) Projektmanagement Shared Application/Whiteboard (verteilte Anwendung) Problemlösung, z.b. CAD-Konferenz Videoconferencing (Videokonferenz) Teambesprechung inklusive Betrachtung physischer Objekte (Dokumente, Prototypen) Data Transfer (Datenübertragung) Datenaustausch Electronic Mail (elektronische Post) Nachrichtenaustausch 11

12 12

Teleconferencing. Dortmund, Dezember 1999

Teleconferencing. Dortmund, Dezember 1999 Teleconferencing Dortmund, Dezember 1999 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX: (0231)755-4902 1 Inhalt Seite

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