Zwischenbericht II der TU Dortmund

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1 D-Grid IaaS - Erweiterung der D-Grid Basis für die kommerzielle Nutzung Zwischenbericht II der TU Dortmund Datum 04. Juli 2011 Version 1.0 Status Referenz Final Grid_IaaS/Zwischenbericht_II.pdf

2 Autoren: Stefan Freitag (Technische Universität Dortmund) Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01IS10019B gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren. Seite 2

3 Zuwendungsempfänger: Technische Universität Dortmund Institut für Roboterforschung Prof. Dr.-Ing. Schwiegelshohn Förderkennzeichen: Vorhabenbezeichnung: 01IS10019B D-Grid IaaS Erweiterung der D-Grid Basis für die kommerzielle Nutzung Laufzeit des Vorhabens: Berichtszeitraum: Aufzählung der wichtigsten wissenschaftlich-technischen Ergebnisse und anderer wesentlicher Ereignisse. Im Berichtszeitraum wurde eine der beiden D-Grid Ressourcen der TU Dortmund als Testumgebung für das D-Grid IaaS-Projekt betrieben. Dies beinhaltete unter anderem die Bereitstellung der Ressource für die D-Grid-Nutzer und das Einspielen von Software-Aktualisierungen. Des Weiteren wurde die Testumgebung durch mehrere virtuelle Maschinen (VM) ergänzt. Auf diesen VM wurden einzelne Komponenten des Informationsdienstes D-MON und der D-Grid Accounting-Software DGAS EE installiert, um deren Interaktion mit den jeweils für den ecloudmanager entwickelten Klienten ohne Störung des D-Grid Produktivbetriebs zu testen. Das im letzten Zwischenbericht erwähnte Konzept zum Abgleich der ecloudmanager- und D-Grid-Nutzerverwaltung wurde aktualisiert und ist unter verfügbar. Ebenso wurden die begonnenen Arbeiten an der Integration des ecloudmanagers in das D-Grid-Informationssystem D-MON fortgesetzt. Zum Ende des Berichtszeitraums wurde ein guter Stand erreicht. Auf den Webseiten des Projekts (Link: siehe oben) wurden bereits erste Versionen notwendigen Software-Komponenten veröffentlicht. Eine der Komponenten ist auf der Seite des ecloudmanagers zu installieren und dient als Proxy für Anfragen von außen an das ecloudmanager-interne Informationssystem. Die zweite Komponente ist auf dem D-MON Server zu installieren und entspricht einem sog. Adapter. Nach vielversprechenden Ergebnissen in der Testumgebung wurde der Adapter an die Kollegen des LRZ geleitet, welche derzeit die D-MON-Installation im D- Grid betreuen. Im 2. Halbjahr 2011 folgen Tests in der D-Grid Produktivumgebung. Ein wesentliches Ergebnis der bisherigen Schritte zur Integration des ecloudmanagers in das D-MON Informationssystem ist eine Schnittstelle, über die der ecloudmanager Informationen im GLUE 2.0-Format ausliefert. Damit ist er nach aktuellem Stand die erste Cloud-Software, die das Format unterstützt. Seite 3

4 Beim dritten Teilaspekt, der Integration des ecloudmanagers in das D-Grid Accounting-System gab es ebenso Fortschritte. Zunächst verzögerte sich mangels fehlender Dokumentation die Installation der DGAS EE-Komponenten in VM der Testumgebung. Nach Analyse der DGAS EE Sensor-Komponente für den Batchsystem Server Torque erfolgte die rudimentäre Konstruktion eines ecloudmanager-sensors, der für die Umwandlung der Accounting-Daten des ecloudmanagers in das OGF-UR Format zuständig ist und die UR über einen ActiveMQ-Mechanismus an die zentrale Accounting-Instanz überträgt. Zur Abfrage der Accounting-Daten aus dem ecloudmanager wurde ein Groovy-Client entwickelt, so dass gegen Ende des Berichtszeitraums bereits erste Accounting-Daten aus dem ecloudmanager ausgelesen und in das OGF-UR Format gewandelt werden konnten. Teilnahme an folgenden Treffen: Vorstellung des Projekts bei Kollegen des EMI-Projekts (European Middleware Initiative) Koordinationstreffen D-Grid IaaS NGI-DE Jahrestagung 2011 (D-Grid Monitoring- und Accounting-Workshops) Veröffentlichungen: Artikel um Thema Wissenschaftliches Rechnen in Grid und Cloud im ix- Magazin (voraussichtliches Erscheinungsdatum: 08/2011) 2. Vergleich des Stands des Vorhabens mit der ursprünglichen (bzw. mit Zustimmung des Zuwendungsgebers geänderten) Arbeits-, Zeit- und Ausgabenplanung. Das Vorhaben deckt sich weiterhin mit der ursprünglichen Arbeits- und Ausgabenplanung. 3. Haben sich die Aussichten für die Erreichung der Ziele des Vorhabens innerhalb des angegebenen Berichtszeitraums gegenüber dem ursprünglichen Antrag geändert? Die erfolgreiche Aussicht auf das Erreichen der Ziele besteht unverändert. 4. Sind inzwischen von dritter Seite Ergebnisse bekannt geworden, die für die Durchführung des Vorhabens relevant sind? (Darstellung der aktuellen Informationsrecherchen nach Nr. 2.1 BNBest-BMBF 98 bzw. Nr. 6.1 NKBF 98) Nein. 5. Sind oder werden Änderungen in der Zielsetzung notwendig? Derzeit sehen wir keinen Bedarf Änderungen an der Zielsetzung vorzunehmen. Seite 4

5 6. Fortschreibung des Verwertungsplans. Diese soll, soweit im Einzelfall zutreffend, Angaben zu folgenden Punkten enthalten: Erfindungen/Schutzrechtsanmeldungen und erteilte Schutzrechte, die vom Zuwendungsempfänger oder von am Vorhaben Beteiligten gemacht oder in Anspruch genommen wurden, sowie deren standortbezogene Verwertung (Lizenzen u.a.) und erkennbare weitere Verwertungsmöglichkeiten, Wirtschaftliche Erfolgsaussichten nach Projektende (mit Zeithorizont) - z.b. auch funktionale/wirtschaftliche Vorteile gegenüber Konkurrenzlösungen, Nutzen für verschiedene Anwendergruppen/-industrien am Standort Deutschland, Umsetzungs- und Transferstrategien (Angaben, soweit die Art des Vorhabens dies zulässt), Wissenschaftliche und/oder technische Erfolgsaussichten nach Projektende (mit Zeithorizont) - u.a. wie die geplanten Ergebnisse in anderer Weise (z.b. für öffentliche Aufgaben, Datenbanken, Netzwerke, Transferstellen etc.) genutzt werden können. Dabei ist auch eine etwaige Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Firmen, Netzwerken, Forschungsstellen u.a. einzubeziehen Wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit für eine mögliche notwendige nächste Phase bzw. die nächsten innovatorischen Schritte zur erfolgreichen Umsetzung der Ergebnisse. Die vorgenommenen Entwicklungen fließen in eine zukünftige Version des ecloudmanagers ein. Nach der Integration ist ein Einsatz der Software im Produktionsbetrieb vorgesehen. Seite 5

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