Digitales Lernen warum eigentlich?

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1 Digitales Lernen warum eigentlich? Lernplattformen und Notebookklassen im 21. Jahrhundert Achim Lebert Digitale Schule Bayern

2 Standards einer Schule des 21. Jhd.(Blick über den Zaun) Individuelle Förderung und Herausforderung, Individualisierung des Lernens, hilfreiches und konstruktives Feedback, Förderprogramme, Lernen in unterschiedlichem Tempo Das andere Lernen: Aktives eigenverantwortliches Lernen, Erfahrungslernen, Freude am Lernen Teamlernen, Verantwortung Öffnung der Schule

3 Konstruktivistisches Lernen Es wird davon ausgegangen, dass Wissen eben nicht einfach von einem Lehrer vermittelt werden kann. Stattdessen ist immer eine Konstruktion von Wissen als Eigenleistung des Lerners selber zu erbringen. Außerdem werden auch Unterschiede zwischen Lernern, wie Vorwissen und Emotionen in die Betrachtung einbezogen. Insgesamt fordert der Konstruktivismus gerade im Bereich von Lernprogrammen ein wesentlich freieres Lernen. (Pelikan 2004)

4 Herausforderung Das Problem Lösungsansatz Umsetzung und Ergebnisse

5 Herausforderungen Individualisiertes Lernen als Kernaufgabe einer Stärkeorientierung des Lernens: a. Lehrergesteuerte Individualisierung: Es liegt in der Hand des Lehrenden, auf den Schüler individuell einzugehen. Der Lehrende gibt individuelles Feedback zu Ausarbeiten, bietet Zusatzangebote an, die auf Stärken und Schwächen ausgerichtet sind oder stellt differenzierte Arbeitsaufträge, die die Talente der Schüler berücksichtigen

6 Herausforderungen Individualisiertes Lernen als Kernaufgabe einer Stärkeorientierung des Lernens: b. Schülergesteuerte Individualisierung: Individualisiertes Lernen geht vom Lernenden selbst aus. Z.B. wählt er seinen Teil einer Aufgabenstellung, seine Vorgehensweise oder sucht den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Mitschülern. Der Lehrende hat die Aufgabe solche selbstorganisierten Arbeitsphasen zu initiieren

7 1. Lehrergesteuerte Individualisierung

8 Problem Textv Synonym SprachF Rechtschr Satzgefüge Tempus Passiv Punkte Schüler 1 Sicheres Schüler 2 Beherrschen , Schüler Schüler , Schüler , Schüler , Schüler , Schüler Schüler Schüler Schüler Schüler Schüler 13 Mangelnde 7 Übung 2 3, Schüler Schüler 15 Zentrale 4 Regel 3unklar Schüler , Schüler , Schüler , Mehrere Regeln unbekannt

9 Wir müssen verstehen, dass wir in einer Klasse Schülerinnen und Schüler vor uns haben, die unterschiedlichste Kompetenzen, unterschiedliche Stärken und Schwächen aufweisen. Das ist die Herausforderung, vor der wir stehen.

10 Problem: das klassische Schulbuch Begrenzte Anzahl an Übungsmöglichkeiten Oftmals Defizite aus den Vorjahren, die im Schulbuch nicht mehr behandelt werden Erhebliche Mehrbelastung durch Korrektur von individuell erstellten Übungsblättern Schulbücher sind auf eine diagnoseorientierte individualisierte Förderung letztlich nicht eingestellt

11 Lösungsansatz Diagnose durch eigene Tests bzw. Jahrgangsstufentest Erarbeitung einer individuellen Stärkenund Schwächenanalyse Individuelle Förderprogramme über Lernplattformen Dokumentation und Evaluation der durchlaufenen Web-Übungen auf der Plattform durch den Schüler (Onlineübungsschein)

12 Lösungsgrad in Prozent Diagnose z.b. durch Jahrgangsstufentest Jahrgangsstufentest Deutsch 2006 Name: Vorname: Klasse Schule Bayern I II III IV Kom petenzbereich

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17 Individualisierte Lernpfade in Internetplattformen Lernplattformen im Internet eröffnen zahlreiche Informations- und Übungsmöglichkeiten Für den Schüler können individualisierte Lernpfade auf der Basis von Diagnoseergebnissen zugeschnitten werden Abfolge von Präsenzphasen (Erarbeitung von Regelwissen) für bestimmte Schüler und lernpfadorientierten Übungsphasen Individualisierte Aufgabenerstellung mit Evaluation durch Webübung

18 Individualisiertes Lernen Praxisbeispiel Mathematik: Lernprogramm "Geraden und Winkel am Kreis" Didaktik Individualisiertes Lernen durch persönliches Lerntempo mehrstufiges Unterstützungssystem bei den Aufgaben (Tipps bei schwierigen Aufgaben!!) Gespräche mit dem Lehrer...

19 Lernplattformen ermöglichen individuelles Lernen Begrenztes Zeitbudget der Lehrkräfte wird nicht zu sehr belastet Innere Differenzierung der Klassen durch unterschiedliche Aufgabenstellung Gegenseitige Unterstützung der Schüler in Notebookklassen Fortlaufende Evaluation über die erzielten Ergebnisse in Webübungen (90% als Maßstab)

20 Erfahrungen Auslagerung der Bereiche Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz auf Lernplattform reduziert den Zeitaufwand für einen evaluierten Lernerfolg. Zugleich werden die Zeitressourcen der Lehrer geschont.

21 Wie unterscheidet sich das Lernen in der Wissensgesellschaft vom Lernen im Industriezeitalter?

22 Die Wissensgesellschaft oder die Fabrikschule?

23 Die Wissensgesellschaft oder die Fabrikschule?

24 Teams: Aktive selbstorganisierte Lerner

25 2. Schülergesteuerte Individualisierung: Lernteams Organisation über Webquest Abfrage: Beispiel Vorbereitung Deutschtest Rollen in der Gruppe: - Teamleiter - Hausaufgabenmanager - Qualitätsmanager - Arbeitsplan

26 Schülergesteuerte Individualisierung: Lernteams Zentral gestellte Hausaufgaben/ zentrale Lernaufgaben behandeln alle gleich, was bei völlig neuem Lernstoff sinnvoll ist Individualisierung von Hausaufgaben durch Bildung von Lernteams, die für ihren Lernerfolg verantwortlich sind Lernteams aus vier Personen mit klarer Rollenvergabe

27 Das 21. Jahrhundert It is now possible for more people than ever to collaborate and compete in real time with more other people on more different kinds of work from more different corners of the planet and on a more equal footing than at ever previous time in the history of the world ( Thomas L. Friedman, The world is flat)

28 Learning Community Erweiterter Lernbegriff: Lernen ist durch LMS nicht mehr an einen Ort und an eine Zeit gebunden Lerninhalte Teamorientierte und interaktive Lernaufgaben Interaktive Beteiligungsmöglichkeiten Eportfolio und eigener Webspace Veränderte Lehr- und Lernkultur Notebookklassen mit konstruktivistischer Didaktik

29 3. Die Learning Community Schule bisher einen Aufsatz schreiben Hausaufgaben vom Lehrer gestellt, vom Lehrer kontrolliert und sanktioniert Lehrer bestimmen über den Lernstoff Lehrer unterstützen Schüler Schule im 21. Jhd. in Wikepidia schreiben Hausaufgaben von Schülern gestellt, von ihnen überprüft, vom Lernteam sanktioniert Lernende bestimmen über ihr Lernen, wissen um Ziele, die sie erreichen müssen Schüler unterstützen sich

30 3. Die Learning Community Vision der digitalen Schule Bayern Eportfolio Smoodle Connected Classrooms

31 Der Hausaufgaben- und Lerntreff auf der digitalen Schule Bayern: Zugang offen für alle Schüler mit Tests, Lernmaterialien und Foren

32 Das virtuelle Klassenzimmer Schüler helf Schüler: Hier können Schüler Fragen zu Lernproblemen und Fragen einstellen un erhalten von anderen Schülern Hilfe

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36 Eigenverantwortung der Schüler und der Eltern Pädagogisch-didaktisches Gesamtkonzept der Schule Einzelpläne zu: Reguläres Angebot von Notebookklassen von Jgst. 8 bis 10 Ziele und Inhalte Technik Organisation Qualitätssicherung/ Evaluation Technische Infrastruktur Unterstützung durch strategische Partner Fortbildung Innere Prozesse

37 Ausblick Notebookconsultant Tag des digitalen Lernens am 8. April Hausaufgabentreff im Bereich Schülermoodle von

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