Gegenwärtige Strukturen und. Entwicklungstendenzen in der Brandenburger. Landwirtschaft im Ländervergleich.

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1 Prof. Dr. Helmut Klüter Greifswald, Dr. Uwe Bastian F.-L.-Jahn-Str. 16 Institut für Geographie und Geologie Tel Universität Greifswald Fax: Gegenwärtige Strukturen und Entwicklungstendenzen in der Brandenburger Landwirtschaft im Ländervergleich. Endbericht Stand Anfang Mai 2012 Greifswald 2012

2 II H. Klüter, U. Bastian: mit 24 Karten, 27 Tabellen und 107 Abbildungen.

3 H. Klüter, U. Bastian: III Seite Inhaltsverzeichnis Kartenverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis III VI VII IX Vorwort 1 Zusammenfassung 2 1. Aufgaben der Untersuchung 5 2. Untersuchungsmethoden Zum Informationsstand Allgemeine Methodik Arbeitsschritte Einige Besonderheiten der Aufgabenstellung Brandenburg und seine Position unter den deutschen Bundesländern Makroregionale Vergleiche Stellenwert der ostdeutschen Landwirtschaft in Gesamtdeutschland Zur Entwicklung der ostdeutschen Landwirtschaft seit Bundesländervergleich Brandenburg und die Position seiner Landwirtschaft im Rahmen der deutschen Bundesländer Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte und Produktgruppen 39

4 IV H. Klüter, U. Bastian: 5.3 Besitzstrukturen im Ländervergleich Agrarsubventionen Arbeitskräfte in der Landwirtschaft Investitionen Das Umfeld der Landwirtschaft Das geschichtliche Umfeld Die Herstellung der heutigen industriellen Strukturen in der ostdeutschen Landwirtschaft Historische Parallelen zur vorliegenden Untersuchung Nahrungs- und Futtermittelindustrie Sektorale Konkurrenz Zu den institutionellen Unterschieden zwischen Brandenburg und anderen Bundesländern Auswirkungen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Strukturen auf Wirtschaft und Bevölkerung Schwächen in der Planung für den ländlichen Raum Landesplanung Regionen und Kreise Gemeinden Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten Ökologischer Landbau Einkommenskombination Trennung von Landwirtschaft und Agrarindustrie Zum Begriff der Landwirtschaft Agrarische Großbetriebe Immissionstechnische Dimension Humanmedizinische Dimension Veterinärmedizinische Dimension 155

5 H. Klüter, U. Bastian: V Juristische Dimension Ökologische Dimension Bodenschutz-Dimension Wirtschaftsdimensionen Ein neues Leitbild für ländliche Räume in Nordostdeutschland: Der Garten der Metropolen Weitere wichtige Handlungsempfehlungen Monitoring-Aufagaben Körperschaftliche Aufgaben Gebietskörperschaftliche Aufgaben Zusammenfassende AMSWOT-Analyse zur Brandenburger Landwirtschaft 179 Literaturverzeichnis 180

6 VI H. Klüter, U. Bastian: Kartenverzeichnis: Karte 1: Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg zur Landwirtschaft 6 Karte 2: Grundwasserspiegeltrends in Brandenburg Karte 3: Art der Landnutzungen in Berlin-Brandenburg 22 Karte 4: Leitbodengesellschaften des Landes Brandenburg 26 Karte 5: Potenzielle Winderosionsgefährdung von Landwirtschaftsflächen 27 Karte 6: Potenzielle Wassererosionsflächen von Landwirtschaftsflächen 29 Karte 7: Karte 8: Karte 9: Anteil der Haupterwerbsbetriebe an den landwirtschaftlichen Betrieben insgesamt 2010 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 56 Durchschnittliche Größe der landwirtschaftlichen Betriebe 2010 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 57 Arbeitskräftebesatz 2010 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 74 Karte 10: Bevölkerungsentwicklung in Norddeutschland 2004 bis Karte 11: Wanderungssalden in Norddeutschland Karte 12: Berlin-Brandenburg: Bevölkerungsentwicklung 1990 bis Karte 13: Land Brandenburg. Bevölkerungsvorausschätzung 2030 gegenüber 2010 für die Ämter und amtsfreien Gemeinden 117 Karte 14: Geburtenrate in Europa je Frau, Durchschnitt Karte 15: Land Brandenburg. Ämter und amtsfreie Gemeinden Karte 16: Ökologischer Landbau Betriebe nach Kreisen 126 Karte 17: Ökologischer Landbau Bewirtschaftete Fläche nach Kreisen 127 Karte 18: Verkaufsfläche je 1000 Einwohner in Deutschland 134 Karte 19: Häufigste Einkommenskombination in landwirtschaftlichen Betrieben 2010 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 138 Karte 20: Standorte der KTG 149 Karte 21: Veranstaltungsorte der Brandenburgischen Sommerkonzerte Karte 22: Land Brandenburg. Wanderungssaldo der 50- bis unter 65- jährigen 2005 bis Karte 23: Land Brandenburg. Zuwanderung 2005 bis Karte 24: Land Brandenburg. Abwanderung 2005 bis

7 H. Klüter, U. Bastian: VII Tabellenverzeichnis: Tabelle 1: Elemente einer AMSWOT-Analyse 12 Tabelle 2: Tabelle 3: Abweichungen der Verkaufserlöse der Landwirtschaft von den jeweiligen Vorjahreswerten Vergleich der Verkaufserlösabweichungen nach einer 5-er Rangskala 1992 bis 2010 Tabelle 4: Charakterisierung der Landbaugebiete im Land Brandenburg 22 Tabelle 5: Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts nach Ländern 23 Tabelle 6: Rahmendaten der Bundesländer 25 Tabelle 7: Bestimmungsmatrix für die potenzielle Winderosionsgefährdung aus den Daten 28 Tabelle 8: Bäuerliche Einzelunternehmen in Ostdeutschland Tabelle 9 Bäuerliche Haupterwerbsbetriebe in Ostdeutschland Tabelle 10 Tabelle 11 Tabelle 12 Verteilung der Betriebsinhaber nach der Höhe der Summe des Werts der zur Verfügung stehenden Zahlungsansprüche Verteilung des Volumens des Gesamtwerts der Zahlungsansprüche nach Summe der zur Verfügung stehenden Zahlungsansprüche und nach Regionen Förderung der intensiven Fleischproduktion über Investitionsförderungen in den deutschen Bundesländern mit Ranking 71 Tabelle 13: Ranking unterteilt nach Jahren und Tierarten 72 Tabelle 14: Tabelle 15: Tabelle 16: Tabelle 17: Tabelle 18: Arbeitsleistung in Arbeitskräfteeinheiten (AK-E) je 100 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche nach Betriebsgrößen Arbeitsleistung in Arbeitskräfteeinheiten (AK-E) je 100 ha nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung Arbeitsleistung (AK-E) in der norddeutschen Landwirtschaft Flächennutzung nach Betriebsgrößenklassen im heutigen Brandenburg und in einigen preußischen Provinzen Gästeübernachtungen in Berlin-Brandenburg 2010 (nur Orte mit mehr als Übernachtungen)

8 VIII H. Klüter, U. Bastian: Tabelle 19: Basisdaten und Vergleich zwischen den Landkreisen Uckermark (Brandenburg) und Minden-Lübbecke (Nordrhein- Westfalen) 110 Tabelle 20: Bevölkerungsentwicklung im Mittelbereich Prenzlau 113 Tabelle 21: Tabelle 22: Tabelle 23: Tabelle 24: Tabelle 25: Tabelle 26: Tabelle 27: Einwohnerprognose des Landesamtes für Bauen und Verkehr für den Landkreis Uckermark 115 Ämter und amtsfreie Gemeinden mit relativ höchsten Bevölkerungsgewinnen und verlusten bis Umsatz der Biobranche >20 pro Einwohner in Ländern Europas Arbeitkräftebesatz im ökologischen Landbau im Verhältnis zu dem in der gesamten Landwirtschaft Betriebe mit Einkommenskombination und ihre durchschnittlichen Marktchancen in West- und Ostdeutschland 140 Differenzierung der Landwirte nach Herkunft und Intensität der Beschäftigung mit der Landwirtschaft in der Region Bjerringbro/Hvorslev. 170 Landwirte und ihre Lebensauffassung über die Arbeit auf dem Bauernhof 170

9 H. Klüter, U. Bastian: IX Abbildungsverzeichnis: Abb. 1: Forschungsplattform Ländliche Räume Berlin-Brandenburg 8 Abb. 2: Arbeitsfelder der Studie und Stand der Bearbeitung 13 Abb. 3: Bruttoinlandsprodukt und Kreditvolumen pro Einwohner Abb. 4: Landwirtschaft: Der Stellenwert Ostdeutschlands 2009/ Abb. 5: Abb. 6: Anteil der Land-, Forstwirtschaft und Fischerei an der Bruttowertschöpfung des jeweiligen Landesteils 1999 bis Ostdeutschland: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei im Ländervergleich 34 Abb. 7: EU-Geld für deutsche Bauern. Agrarsubventionen im Jahr Abb. 8: Landwirtschaftliche Nutzfläche nach Bundesländern Abb. 9: Flächen mit Pflanzen zur Grünernte Abb. 10: Abb. 11: Abb. 12: Abb. 13: Anteil der Flächen mit Pflanzen zur Grünernte an der Ackerfläche Ackerflächen für Nahrungs- und Futterpflanzen (ohne Flächen mit Pflanzen zur Grünernte) Landwirtschaftliche Nutzfläche der ökologisch arbeitenden Betriebe (einschl. der in Umstellung befindlichen) Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Abb. 14: Hülsenfruchtanbau in den Bundesländern Abb. 15: Produktionswert von Geflügel nach Bundesländern Abb. 16: Produktionswert von Futterpflanzen nach Bundesländern Abb. 17: Produktionswert von Getreide nach Bundesländern Abb. 18: Hektarerträge und Erntemengen von Spargel in Brandenburg von 1991 bis 2009 (ausgewählte Jahre) 42 Abb. 19: Produktionswert von Gemüse nach Bundesländern Abb. 20: Produktionswert von Rindern und Kälbern nach Bundesländern Abb. 21: Produktionswert von Milch nach Bundesländern Abb. 22: Produktionswert von Schweinen nach Bundesländern Abb. 23: Produktionswert von Blumen und Zierpflanzen nach Bundesländern

10 X H. Klüter, U. Bastian: Abb. 24: Produktionswert von Kartoffeln nach Bundesländern Abb. 25: Produktionswert von Obst nach Bundesländern Abb. 26: Portfolio der deutschen und der Brandenburger Landwirtschaft 2010 nach Produktionswert zu Erzeugerpreisen 47 Abb. 27: Abb. 28: Abb. 29: Abb. 30: Abb. 31: Produktionswert der Landwirtschaft zu Erzeugerpreisen nach Bundesländern Produktionswert der pflanzlichen Erzeugung nach Bundesländern Portfolio der Brandenburger Landwirtschaft 2000 nach Produktionswert zu Erzeugerpreisen 49 Stellenwert der Brandenburger Landwirtschaft (Produktionswert) in Deutschland Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft nach Herstellungspreisen nach Bundesländern Abb. 32: Flächenproduktivität (BWS/ha) in der Landwirtschaft Abb. 33: Abb. 34: Subventionseffektivität (BWS/Betriebsprämie) in der Landwirtschaft Landwirtschaftliche Verkaufserlöse einiger norddeutscher Bundesländer Abb. 35: Landwirtschaftliche Betriebe nach Bundesländern Abb. 36: Abb. 37: Abb. 38: Abb. 39: Abb. 40: Durchschnittliche Flächengröße landwirtschaftlicher Betriebe nach Bundesländern Landwirtschaftliche Betriebe größer 200 ha nach Bundesländern Verteilungskurven der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf Betriebsgrößenklassen Kumulierte landwirtschaftliche Nutzflächen nach Betriebsgrößenklassen Verteilung von Rindvieh, umgerechnet in Großvieheinheiten, auf Betriebsgrößenklassen Abb. 41: Rinder haltende Betriebe in Brandenburg nach Größenklassen 2010 in Großvieheinheiten 62 Abb. 42: Rinder haltende Betriebe in Nordrhein-Westfalen nach Größenklassen 2010 in Großvieheinheiten 63

11 H. Klüter, U. Bastian: XI Abb. 43: Abb. 44: Abb. 45: Abb. 46: Abb. 47: Abb. 48: Abb. 49: Abb. 50: Verteilung von Schweinen, umgerechnet auf Betriebsgrößenklassen Schweine haltende Betriebe in Brandenburg nach Größenklassen 2010 in Großvieheinheiten Schweine haltende Betriebe in Nordrhein-Westfalen nach Größenklassen 2010 in Großvieheinheiten Verteilungskurven der Zahlungsansprüche auf Betriebsprämiengrößenklassen Kumulierte Zahlungsansprüche nach Betriebsprämiengrößenklassen Zahl der Betriebe und Zahlungsansprüche nach Betriebsprämiengrößenklassen in Brandenburg-Berlin 2010 Zahl der Betriebe und Zahlungsansprüche nach Betriebsprämiengrößenklassen in Nordrhein-Westfalen 2010 Zahlungsansprüche auf Betriebsprämien über in der Landwirtschaft 2010, kumuliert nach Bundesländern 70 Abb. 51: Anteil der Geldsummen der Zahlungsansprüche, die übersteigen, an allen Zahlungsansprüchen nach Bundesländern Abb. 52: Abb. 53: Abb. 54: Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe 2010 nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung 75 Arbeitsleistung der landwirtschaftlichen Betriebe 2010 nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung 76 Arbeitskräfteeinsatz (AK-E je 100 ha) in landwirtschaftlichen Betrieben nach Bundesländern Abb. 55: Bruttolöhne in der Landwirtschaft und in der übrigen Wirtschaft Abb. 56: Arbeitskraftarten nach Betriebsgrößenklassen in der Landwirtschaft 2010 Abb. 57: Verteilung der Arbeitskräftearten in Deutschland Abb. 58: Abb. 59: Verteilung der Arbeitskräftearten in Brandenburg und Sachsen- Anhalt Verteilung der Arbeitskräftearten in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen 2010 Abb. 60: Verteilung der Arbeitskräftearten in Nordrhein-Westfalen

12 XII H. Klüter, U. Bastian: Abb. 61: Arbeitslosigkeit von Landwirten in Sachsen-Anhalt, in den neuen und in den alten Bundesländern von 2005 bis Abb. 62: Erbschaftssteueraufkommen nach Bundesländern Abb. 63: Erbschaftssteueraufkommen pro Einwohner Abb. 64: Investitionen in die Landwirtschaft nach Bundesländern Abb. 65: Vergleich der Verteilung der landwirtschaftlichen Nutzfläche zwischen Brandenburg und den 7 preußischen Ostprovinzen 1882 (einschließlich Brandenburgs) nach Betriebsgröße (ohne Betriebe unter 1 ha) 90 Abb. 66: Umsatz in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie Abb. 67: Tätige in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie Abb. 68: Umsatz in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie je Betrieb Abb. 69: Erwerbstätigenzahlen in Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und im Gastgewerbe Brandenburgs 2000 bis Abb. 70: Brandenburg: Landwirtschaft und Gastgewerbe im Entwicklungsvergleich 96 Abb. 71: Sachsen: Landwirtschaft und Gastgewerbe im Entwicklungsvergleich 96 Abb. 72: Abb. 73: Abb. 74: Abb. 75: Abb. 76: Mecklenburg-Vorpommern: Landwirtschaft und Gastgewerbe im Entwicklungsvergleich Organisationsplan des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft Landes Brandenburg Organisationsplan des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Organisationsplan des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW Ministeriale Verwaltungsstrukturen in Brandenburg und Nordrhein- Westfalen Abb. 77: Organisationsplan der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen 105 Abb. 78: Vergleich zwischen den Landkreisen Uckermark und Minden- Lübbecke Abb. 79: Entwicklungsvergleich der Bevölkerung von Rahden, der des Gemeindetyps der Großen Landgemeinde und von Nordrhein- Westfalen 112 Abb. 80: Bevölkerungsentwicklung 1990 bis 2009 in der Uckermark 112

13 H. Klüter, U. Bastian: XIII Abb. 81: Das Zusammenwirken von Bevölkerungsprognosen und demographischen Wandel Abb. 82: Landwirtschaftliche Nutzfläche im ökologischen Anbau Abb. 83: Abb. 84: Abb. 85: Abb. 86: Abb. 87: Abb. 88: Abb. 89: Entwicklung der Flächen im ökologischen Landbau als Anteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche 1999 bis 2010 Landwirtschaftliche Nutzfläche für Pflanzen im Grünernte- und im ökologischen Anbau 2010 Arbeitskräfteleistung (AK-E) je 100 ha landwirtschaftlichen Nutzfläche 2010 Arbeitskräfte (AK-E) je 100 ha LNF nach Betriebsgrößenklassen in Brandenburg 2010 Verhältnis der Betriebe mit ökologischem Landbau zu den Betrieben insgesamt nach Arbeitskräftebesatz (AK-E) je 100 ha LNF 2010 Betriebe mit ökologischem Anbau in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg 2010 Kumulierte landwirtschaftliche Fläche der Betriebe mit ökologischem Anbau in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg 2010 Abb. 90: Einwohner je Betrieb mit ökologischem Landbau Abb. 91: Verkaufserlöse der deutschen Landwirtschaft 2010 (in Mio. ) 135 Abb. 92: Anteil der Betriebe mit Einkommenskombination an allen landwirtschaftlichen Betrieben 2010 Abb. 93: Betriebe mit Einkommenskombinationen in der Landwirtschaft Abb. 94: Betriebe mit Einkommenskombination in Ostdeutschland Abb. 95: Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Abb. 96: Einwohner je Direktvermarkter Abb. 97: Pensions- und Reitsportpferdehaltung Abb. 98: Einwohner je Reiterhöfe Abb. 99: Abb. 100: Landwirtschaftliche Betriebe mit Fremdenverkehr, Beherbergung und Freizeitaktivitäten Landwirtschaftliche Betriebe mit Fremdenverkehr, Beherbergung und Freizeitaktivitäten auf 1 Millionen Gästeübernachtungen

14 XIV H. Klüter, U. Bastian: Abb. 101: Abb. 102: Abb. 103: Abb. 104: Abb. 105: Abb. 106: Anteil der Betriebe mit mehr als 50% Umsatz aus Einkommenskombination an allen landwirtschaftlichen Betrieben Anzahl der Betrieben mit mehr als 50% Umsatz aus Einkommenskombination Arbeitskräfteeinheiten (AK-E) in Betrieben mit und ohne Einkommenskombination im Land Brandenburg Arbeitskräfteeffekt der Einkommenskombination nach Betriebsgrößenklassen in der Brandenburger Landwirtschaft Verteilung der Betriebe in 2 Einkommenskombinationsarten nach Betriebsgrößenklassen in Brandenburg Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke in den Neuen Bundesländern 1999 bis Abb. 107 Luftbild des Massenunfalls vom auf der Autobahn A19 160

15 Vorwort Aufgrund der 2010 durchgeführten Landwirtschaftserhebung der statistischen Ämter der Länder und des Bundes standen für diesen Bericht eine Vielzahl neuer Informationen zur Verfügung, die nicht nur für uns, sondern auch für die befragten Spezialisten neu waren und von ihnen viel Vorbereitung und Neubewertung erforderten. Daher gebührt ihnen an dieser Stelle besonderer Dank. Sie haben sich für die Gespräche mit uns viel Zeit genommen und uns Einblicke vermittelt, die man nur durch Praxiskontakt bekommen kann. Gleichzeitig müssen wir uns dafür entschuldigen, dass wir nicht alle empfangenen Informationen und Anregungen in den Text des Endberichts aufnehmen konnten. Dies hätte den gegebenen Zeit- und Finanzrahmen gesprengt. Für die kritische Durchsicht des Manuskripts, für Korrektur und Nachfrage nach Erläuterungsbedarf bedanken wir uns bei Christian Bülow, Andreas Schüler, Andrè Zornow und Nadja Klüter. Schreibarbeiten und Endredaktion unterstützte Jelena Keller. Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse die weitere Diskussion über die Chancen und Möglichkeiten der Landwirtschaft und der ländlichen Räume Brandenburgs im Kontext der anderen Bundesländer beflügeln und erwarten weitere Ideen und Vorschläge. Helmut Klüter Uwe Bastian

16 2 H. Klüter, U. Bastian: Zusammenfassung Der landwirtschaftsbezogene Bundesländervergleich wird in drei Konstellationen durchgeführt: 1. Brandenburg im norddeutschen Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen; 2. Brandenburg im Kontext der anderen ostdeutschen Bundesländer, 3. Brandenburg im Vergleich mit allen 15 anderen Bundesländern, wobei die drei Stadtstaaten jeweils gesondert zu behandeln waren. Brandenburg genießt innerhalb Ostdeutschlands den Vorteil, dass sich mit dem Berliner Ballungsraum die größte ostdeutsche Nachfrageregion innerhalb seiner Grenzen befindet. Das garantiert für die Brandenburger Landwirtschaft eine starke Basisnachfrage nach Nahrungsmitteln und landwirtschaftsnahen Dienstleistungen (Reiterhöfe, Direktvermarktung, Bio-Erzeugnisse, ländliche Tourismus- und Freizeitangebote). Vor allem kleinere und mittlere Landwirtschaftsbetriebe stellen sich auf diese kaufkräftige Nachfrage ein. Im Vergleich zu den westlichen Bundesländern sind Betriebe mit Einkommenskombination, Gemüse-, Obst- und Kartoffelanbau sowie weite Spektren des ökologischen Landbaus zahlenmäßig unterrepräsentiert. Dies führt unter anderem dazu, dass die Flächenproduktivität der Brandenburger Landwirtschaft mit 545 je ha landwirtschaftlicher Nutzfläche nur 65% des deutschen Durchschnittswertes erreicht. Es ist der niedrigste Wert in Ostdeutschland. Nur im Saarland lag er niedriger (Stand 2010). Die Frage, warum in der Brandenburger Landwirtschaft wichtige Angebotssegmente fehlen, führt auf die Besitzverhältnisse und Subventionspraktiken. Mit 237,8 ha liegt die mittlere Betriebsgröße in Brandenburg viermal über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Viele Betriebe erhalten daher so hohe Flächenprämien, dass sie sich um die Wünsche der Nachfrager wenig zu kümmern brauchen. Außerdem ist der Personalbesatz mit durchschnittlich 1,7 Arbeitskräfteeinheiten (AK- E; gesamte Brandenburger Landwirtschaft) je 100 ha derart niedrig und der Einsatz von Großtechnik derart hoch, dass viele Großbetriebe sich gar nicht zeitnah auf Veränderungen der Nachfrage einstellen können. Sie beliefern hauptsächlich die Nahrungs- und Futtermittelindustrie sowie ihre Biogas-Anlagen war die Anbaufläche für Pflanzen zur Grünernte mit ha doppelt so groß wie die für den ökologischen Landbau ( ha). Somit ist auch der Begriff Marktfruchtbetrieb missverständlich. Die Früchte werden nicht für den Markt, sondern für die Biogasanlage oder einen Großabnehmer produziert. Der wiederum kann die in der Regel für ihn günstigen Verträge dazu benutzen, die Aufkaufpreise gegenüber einzelbäuerlichen Betrieben zu drücken. Mit einer derartigen Preispolitik be- und verdrängen die Großbetriebe nicht nur die einzelbäuerlichen Betriebe Ostdeutschlands, sondern zunehmend auch die im Westen des Landes. Die im Vergleich zu anderen Bundesländern negativen Auswirkungen der Großbetriebe auf die ländliche Entwicklung fallen beträchtlich aus. Von den 397,8 Millionen Zahlungsansprüchen in den Ländern Brandenburg und Berlin konzentrierten im Jah-

17 H. Klüter, U. Bastian: 3 re Großbetriebe mit Ansprüchen von je über ,4 Millionen, also 48 % der Prämien auf sich. Von diesen Geldern multipliziert sich vergleichsweise wenig im ländlichen Raum, da die dortige Wirtschaft nur beschränkt in der Lage ist, die Saat- und Düngermengen, die Spezialausrüstung und die Spezialmaschinen für Großbetriebe zu liefern. Die Löhne, die die Großbetriebe zahlen, gehören zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Die kumulierte Summe der Flächenprämien, die diese großbetriebliche Kategorie (über Zahlungsansprüche) allein in Brandenburg-Berlin erhielt, überstieg den Wert, den dieselbe Kategorie in ganz Westdeutschland erhielt (35,5 Millionen ) um das 5,4-fache. In Nordrhein-Westfalen gingen 2010 von insgesamt 557,8 Millionen Zahlungsansprüchen 440 Millionen, also 78 % an Betriebe mit Ansprüchen von weniger als Das sind keine 366 Betriebe, sondern Die 10 nordrheinwestfälischen Großbetriebe, die mehr als Zahlungsansprüche hatten, kamen landesweit auf 4,6 Millionen Flächenprämien, also auf nur 0,8 % der Gesamtsumme. Somit begünstigen die Flächenprämien der EU in Nordrhein-Westfalen mit ihrer breiten Streuung eine sozial ausgewogene Entwicklung im ländlichen Raum, während sie in Brandenburg-Berlin neofeudale Besitzstrukturen stabilisieren. Von den in dieser Studie untersuchten sozio-ökonomischen Indikatoren weist Brandenburg bei der Vermögensbildung den größten Rückstand zu westlichen Bundesländern auf, wobei die Differenzen in ländlichen Räumen am stärksten ausfallen. Vor dem Hintergrund von 397,8 Millionen Flächenprämien in Brandenburg-Berlin ergab sich eine Bruttowertschöpfung von 748 Millionen. Damit verhielt sich die Prämiensumme zur Wertschöpfung wie 1 : 1,88. In Nordrhein-Westfalen wurden mit Unterstützung 1 Flächenprämie 3,1 Bruttowertschöpfung erzeugt, in Niedersachsen-Bremen 2,6. Unter diesem Aspekt beträgt die Subventionseffektivität in Brandenburg-Berlin nur 60 % des Niveaus von Nordrhein-Westfalen oder 77 % des gesamtdeutschen Durchschnitts von 2,45. Trotz der in Bezug auf den niedrigen Output überhöhten Subventionierung hat sich die Wettbewerbsposition von Brandenburg im Vergleich zu den anderen norddeutschen Ländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in den letzten zwei Jahrzehnten nicht verbessert. Der Beitrag, den die großbetrieblich strukturierte Landwirtschaft Brandenburgs zur regionalen Entwicklung insgesamt leistet, ist nicht nur als unterdurchschnittlich, sondern vor dem Hintergrund der naturräumlichen Möglichkeiten und der Nachfrage in der Region (Brandenburg und Berlin) als extrem unzureichend zu bewerten. Allerdings gibt es auch in Brandenburg einige Großbetriebe, die sich mit erfolgreichem Angebot bei den Nachfragern profilieren, an ihrem Standort in westdeutschen Dimensionen (über 600 je ha) investieren und viele Arbeitsplätze schaffen. Doch bilden sie in der Gesamtsumme der Betriebe eine Minderheit. Durchschnittlich wurden nur 314 je ha Nutzfläche investiert (2008). Die ungerechte Landverteilung, Arbeitsplatzvernichtung, Rückstand bei den Investitionen, mangelhafte Flächenproduktivität, unzureichende Vermögensbildung in breiten Bevölkerungsschichten sind die wesentlichen Faktoren, die in den letzten beiden

18 4 H. Klüter, U. Bastian: Jahrzehnten große Teile der Landbevölkerung zur Abwanderung gezwungen haben. Dieser Zusammenhang wird häufig mit Hilfe des unschuldig klingenden Begriffs demographische Wandel anonymisiert oder verschleiert. Er ist in der Regel so gefasst, dass die neofeudalen Besitzstrukturen in der ostdeutschen Landwirtschaft nicht thematisiert zu werden brauchen. Schwer verständlich erscheint vor diesem Hintergrund, dass die Öffentliche Hand in diesem Fall die Europäische Union mit ihren Flächenprämien große Agrarbetriebe, die mit niedriger Produktivität und Monopolisierung bestimmter Erzeugnisse die regionalwirtschaftliche Verarmung ländlicher Räume verursachen, stärker und regelmäßiger fördert als kleine Gemeinden, die versuchen, ihre Territorien positiv zu entwickeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Daher ist es sinnvoll, die Agrarindustrie analytisch und statistisch von der Landwirtschaft zu trennen. Grenz- und Richtwerte müssen erarbeitet werden, die über die der 4. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz hinausgehen. Dazu werden in dieser Studie Vorschläge unterbreitet. Wie in der übrigen Wirtschaft sollten auch in der Landwirtschaft nur Betriebsneugründungen sowie kleine und mittlere Betriebe gefördert werden, sofern ihre Investitionen oder sonstigen Aktivitäten regionalwirtschaftlich bedeutsame Effekte erzeugen bzw. erwarten lassen. Als eine mögliche Institution für die Organisation und Durchsetzung sinnvoller land-, regional- und gesamtwirtschaftlicher Entwicklungsziele werden Landwirtschaftkammern vorgeschlagen. Die Landesplanung muss sich vom destruktiven Leitbild des demographischen Wandels und der nahezu jährlichen Wiederholung unsinniger Bevölkerungsprognosen trennen. Stattdessen müsste ein genaues Monitoring über die Aktivitäten der Großbetriebe und ihrer regionalen Auswirkungen durchgeführt werden. Außerdem muss ein Zweitwohnsitzmonitoring erstellt werden. Zweitwohnsitznehmer können für den ländliche Raum wichtige Entwicklungsträger sein. Die Landesregierung sollte die planerischen Grundlagen dafür schaffen, dass die Landgemeinden die Umwandlung von Zweit- in Erstwohnsitze und in Arbeitsorte für footloose industries stimulieren können. Das setzt voraus, dass kleine Gemeinden im ländlichen Raum zu handlungsfähigen, kompetenten Einheiten fusionieren, die die Aufgaben der Kommunalverfassung selbständig erfüllen und eine positive ländliche Entwicklungspolitik gestalten können. Als neues Leitbild bietet sich der Garten der Metropolen an. Er zielt darauf ab, regional effektive Landwirtschaft mit hochwertigen Produkten für die eigene Bevölkerung und die Nachfrage in den Metropolen mit touristischen, Freizeit- und Kulturangeboten so zu kombinieren, dass weitere Städter auf das Land ziehen, den ländlichen Raum mit ihren Qualifikationen und Aktivitäten aufwerten und damit eine erfolgreiche Regionalentwicklung einleiten.

19 H. Klüter, U. Bastian: 5 1. Aufgaben der Untersuchung: Die heutige Struktur der Landwirtschaft in Brandenburg soll in punkto Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung, Arbeitsverhältnisse (Einkommen, Arbeitsplatzsicherung), Ökologisierung der Landnutzung (Nachhaltigkeit), Eigentumsstreuung untersucht werden. Dabei ist auch auf die erfolgte/laufende Subventionierung/Förderung unter Beachtung der von der EU verlangten Transparenz darzustellen. Nachzuzeichnen sind zudem Tendenzen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten die landwirtschaftliche Struktur in Brandenburg verändert haben bzw. die noch fortdauernd wirken. Dabei ist der Bezug zu den einzelnen Indikatoren (Wertschöpfung, Arbeitsplätze etc.) unter Berücksichtigung der jeweiligen natürlichen Standortverhältnisse der Vergleich zu anderen Bundesländern, insbesondere auch zu Bundesländern mit einer stärker diversifizierten Eigentumsstruktur zu ziehen. Im Ergebnis der Untersuchung ist auch der Beitrag der Landwirtschaft zur Entwicklung des Ländlichen Raumes in Brandenburg auch im Vergleich zu anderen Ländern darzustellen. (Vogel, Stolze 2011, S. 4)

20 6 H. Klüter, U. Bastian: 2. Untersuchungsmethoden 2.1 Zum Informationsstand In seinem Bericht Forschen für den Ländlichen Raum zählte das damalige Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz 43 Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen auf, die sich mit dem weiteren Themenkreis dieser Studie befassen. Karte 1: Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg zur Landwirtschaft aus: MLUV 2009, S. 9.

21 H. Klüter, U. Bastian: 7 aus: MLUV 2009, S. 8. Darunter sind Bund-Länder-Einrichtungen wie das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner, Mehrländereinrichtungen wie das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften in Finsterwalde, Hochschulen, Fachin-

22 8 H. Klüter, U. Bastian: stitute, Forschungsnetzwerke und Technologieparks (vgl. Karte 1). Die Forschungsplattform Ländliche Räume Berlin-Brandenburg hat versucht, den Einrichtungen Kompetenz- und Aktivitätenfelder zuzuordnen: Abb. 1: aus: MLUV 2009, S Daneben waren für die hier vorgelegte Studie das LELF (Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung), das Johann Heinrich von Thünen- Institut (Braunschweig), das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle, das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, das Statistische Bundesamt, die Statistik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Publikationen der Verbände wichtige Informationsquellen.

23 H. Klüter, U. Bastian: 9 Von besonderem Interesse sind Gemeinschaftspublikationen, an denen mehrere Einrichtungen mitgearbeitet haben, so beispielsweise Hüttl, Bens, Plieninger (2008) und Hüttl (2011). Beim Literaturmonitoring zeigte sich, dass das Thema Bundesländervergleich nur selten mit Bezug auf Landwirtschaft abgehandelt wird. Das IWH Halle unterzieht beispielsweise die anderen Wirtschaftsbereiche regelmäßigen Studien und Analysen (vgl. beispielsweise Barjak 2000, Blum 2010). Doch Landwirtschaft wird dabei kaum behandelt. Der Sammelband der Statistischen Ämter der Länder (2010) über 20 Jahre Deutsche Einheit in der Statistik geht zwar auf Landwirtschaft ein, bleibt in seinen Aussagen aber deskriptiv ohne weitere Analyse. Im neusten Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2011 (Bundesministerium des Innern 2011) wird das Thema Landwirtschaft nahezu völlig ausgeblendet. Daneben gibt es eine Reihe sehr umfangreicher und detaillierter Publikationen, die trotz sachbezogener Tiefe das Thema Bundesländervergleich meiden. So enthält das Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Bundesrepublik Deutschland (2010) zwar eine umfangreiche Regionalisierung Europas, aber kaum regionalisierte Daten über Deutschland. Für einige wenige Indikatoren wird eine Differenzierung nach Ost- und Westdeutschland vorgenommen, die jedoch für Zwecke der hier vorgelegten Studie nur bedingt aussagefähig ist. Vergleichsweise schwach beleuchtet sind auch Probleme der organisatorischen Strukturen der interregionalen und internationalen Arbeitsteilung. Import und Export werden häufig nach überkommenen Input-Output-Konzepten abgearbeitet, wobei die Rolle überregional oder übernational operierender Akteure meist unklar bleibt. So ist die ostdeutsche Wirtschaft im Bereich Finanzierung nach wie vor benachteiligt, weil das ist nur einer der Faktoren - keine der privaten Großbanken ihren Sitz dort hat. Das hat auch Auswirkungen auf die Standortfindung von Agrarunternehmen. Einer der größten Landbesitzer und pächter in Brandenburg ist KTG Agrar. Das Unternehmen bewirtschaftet ha in Ostdeutschland, hat aber seinen Unternehmenssitz in Hamburg (http://www.ktg-agrar.de/de/ueber-uns/standorte/ ; abgerufen am ). Das Johann Heinrich Thünen-Institut (Braunschweig) bezieht auch europäische und globale Kalküle in seine Prognosen und Analysen ein. Offermann (2012), Schumann (2011) und viele andere haben über globale Aspekte publiziert. In Bezug auf Brandenburg hat vor allem Hüttl et al. (2011) versucht, die heutige Situation des Bundeslandes vor diesem Hintergrund zu erläutern. Dabei standen der Klimawandel und andere physiogeographische Fragestellungen im Vordergrund. Für das Jahr 2011 hat das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft keinen Agrarbericht vorgelegt. Der nächste Bericht soll im Mai 2012 für 2011 und 2012 erscheinen, wenn die Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2010 aufgearbeitet sind. Die vorliegende Studie muss sich somit auf die Lektüre der Agrarberichte 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 beschränken, wobei der Bericht 2010 nur Daten bis 2009 enthält.

24 10 H. Klüter, U. Bastian: Insofern scheint es vermessen, in Bezug zur Thematik der vorliegenden Studie von einem Forschungsstand zu sprechen. Eher gerechtfertigt ist die Bezeichnung Informationsstand. Das impliziert, dass in einer Reihe von Statistiken, Behördenberichten und Jahresberichten Informationen über die Situation der Landwirtschaft in verschiedenen Bundesländern gegeben werden, dass sie aber im Hinblick auf den Vergleich der einzelnen Bundesländer wenig systematisiert sind. Eine gewisse Ausnahme bilden dabei die Ergebnisse der Landwirtschaftszählungen, die alle drei Jahre durchgeführt werden. Einige Ergebnisse der letzten Zählung 2010 sind bereits publiziert und mit vergleichenden Karten und Diagrammen erläutert (Gurrath 2011, Agrarstrukturen in Deutschland 2011). 2.2 Allgemeine Methodik Aufgabenstellung und Informationsstand bedingen, dass zur Lösung der gestellten Aufgabe zwei Strategien miteinander zu kombinieren sind, wie dies beispielsweise beim internationalen Peripherie-Vergleich Vorpommern - Värmland (Schweden) Nord-Karelien (Finnland) Niederländischer Norden praktiziert worden ist (vgl. Heinz, Klüter 2006). 1. Regionalanalyse Brandenburgs, wobei der Wirtschaftszweig Landwirtschaft im Mittelpunkt stehen soll, 2. Regionaler Vergleich auf Bundesländerebene. Die Regionalanalyse enthält folgende Blöcke: Natürliche (physiogeographische) Rahmenbedingungen der Entwicklung Technische Rahmenbedingungen der Entwicklung (Infrastruktur) Andere sozio-ökonomische (sozial- und wirtschaftsgeographische) Rahmenbedingungen Produktion nach Wirtschaftszweigen (hier: Landwirtschaft) Wertschöpfung (hier: Landwirtschaft) Besitzstrukturen (hier: Landwirtschaft) Agrarsubventionen Arbeitskräfte (hier: Landwirtschaft) Investitionen (hier: Landwirtschaft) Die Strategien für regionale Vergleiche betreffen: 2.1 Funktionalisierte regionalisierte Vergleiche: Hier geht es vor allem um die Ziele regionaler Vergleiche. Worin besteht die funktionale Äquivalenz eines Bereiches der einen in der jeweils anderen Region? In Bezug auf Landwirtschaft sind solche Ziele neben den betrieblichen Produktionszielen der Grad der Nachfragedeckung, die Bindung der Bevölke-

25 H. Klüter, U. Bastian: 11 rung an ländliche Räume durch landwirtschaftliches Eigentum, die Erzeugung von regionaler Kaufkraft durch landwirtschaftliche Einkommen, die Art und Weise der Verknüpfung mit nicht agrarischen Wirtschaftssektoren. 2.2 Institutions- und Organisationsvergleiche: Dieser Aspekt betrifft nicht nur Unterschiede in der betrieblichen Organisation wie etwa die besondere Rolle von juristischen Personen und Personengesellschaften in den ostdeutschen Bundesländern. Es geht auch um Fragen der landwirtschaftlichen Verbands- und Selbstverwaltungsorganisation. Beispielsweise werden in nordwestdeutschen Bundesländern Staat und Unternehmen durch Landwirtschaftskammern entlastet, in Ostdeutschland nicht. 2.3 Literatur- und Präsentationsvergleiche: Fast alle informationsverarbeitenden Organisationen haben eigene Traditionen der Literatur- und Datenaufbereitung entwickelt. Das betrifft auch Institutionen mit ähnlichen Aufgaben, aber in verschiedenen Regionen. Das statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern verarbeitet und präsentiert Landwirtschaftsdaten anders als das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. 2.4 Statistische Vergleiche: Das regionalstatistische Monitoring und die Datenaufbereitung ist in vieler Hinsicht durch unter 2.2 genannten Differenzen bestimmt: Wer erhebt wo welche Statistiken? Die Zusammenführung von Datenreihen über Ländergrenzen hinweg ist nicht immer einfach. Im Kontext dieser Arbeit wurde sie durch die bundesweite Landwirtschaftserhebung 2010 erleichtert. Weitere wichtige Definitionen für die vorliegende Studie sind im Regionalstatistischen Datenkatalog (Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2010) enthalten. 2.5 Kartographische Vergleiche: Ein Teil der Daten ist nicht nur in Tabellen und Diagrammen dargestellt, sondern auch in Karten. Diese Art der Visualisierung erleichtert häufig den Überblick und den Einstieg in die Diskussion regionaler Disparitäten. 2.6 Regionalisierte Prozessvergleiche: Sie sind ein wichtiges Instrument in den historischen Wissenschaften. Wenn es darum geht, regionale Disparitäten zu erläutern, greifen auch Geographen und andere Sozialwissenschaftler gern auf Prozessvergleiche zurück. So etwa impliziert der Begriff Entwicklungsländer, dass einige Länder hoch, andere niedriger entwickelt sind. Dahinter steht die Hypothese eines bestimmten Entwicklungspfades, den alle Länder durchmachen sollen/müssen. Heute weiß man, dass die Ressourcen nicht ausreichen, alle Länder auf der Welt zu Dienstleistungsgesellschaften zu machen. D. h.: Ähnlich wie bei funktionalen Vergleichen muss man sich auch bei Prozessvergleichen im Klaren darüber sein, welche allgemeinen Ziele für unterstellte Entwicklungen oder Trends angenommen werden sollen. Die Identifikation der einen oder anderen Entwicklung oder des einen oder anderen Trends hängt eng damit zusammen, welche Daten, welche Indikatoren und welche Selektionskriterien der Analysierende verwendet.

26 12 H. Klüter, U. Bastian: 2.7 Kompatibilitätsvergleiche: Sie werden angewandt, wenn Systeme für sich oder für andere gegenseitig schwer oder undurchschaubar sind. Beispiel: Aus Wettbewerbsgründen streben die Unternehmen danach, ihre Wirtschaftsmodi geheim zu halten (Produktionsgeheimnis). Zwischen ihren Aktivitäten können weder Funktionen noch innersystemische Leistungen dargestellt werden. Die Gesellschaft behilft sich damit, dass sie solche Aktivitäten an Grundstücke zu binden versucht: Gegenseitige Störungsfreiheit der Unternehmen erscheint gewährleistet, wenn alle die Grundstücksgrenzen respektieren. Die Grundstücks- und oder Nutzungsgrenze fungiert als Instrument zur Herstellung von Kompatibilität. Die Art, wie sie juristisch verstärkt wird und Wirtschaftsaktivitäten voneinander trennt, kann sehr unterschiedlich sein. Auch administrativräumliche Grenzen sind in gewisser Weise Kompatibilitätsinstrumente für die jeweiligen unterschiedlichen Rechts- oder Verfügungssysteme. Das Problem, wie gegenläufige Interessen miteinander abgewogen oder kompatibel gemacht werden, wird ebenfalls unterschiedlich gelöst. Regionalanalyse und regionale Vergleich lassen sich in einer Kreuztabelle darstellen (Abb. 2). Die Ergebnisse der Studie werden in einer regionalen AMSWOT-Analyse zusammengefasst. Sie besteht aus einer Auflistung von Stärken und Schwächen, in der die beiden Zeitebenen der SWOT-Analyse durch die dritte, also die Vergangenheit, ergänzt werden (vgl. Klüter, Heinz S. 39): Tab. 1: Elemente einer AMSWOT-Analyse Zeitebene positiv: negativ: Vergangenheit: A = Achievements Leistungen M = Mistakes Versäumnisse Gegenwart: S = Strengths Stärken W = Weaknesses Schwächen Zukunft: O = Opportunities Chancen T = Threats - Risiken

27 Abb. 2 Arbeitsfelder der Studie und Stand der Bearbeitung Natürliche Technische Rahmenbedingungen L a n d w i r t s c h a f t l i c h e Andere sozioökonom. Produktion Wertschöpfung Unternehmensstruktur Absatz, Nachfrage, Vermarktung Arbeitskräfte Investitionen Kompatibilität mit anderen Branchen Effekte für Ländliche Räume Funktionalisierte regionalisierte Vergleiche Institutions- und Organisationsvergleiche Literatur- u. Präsentationsvergleiche Statistische Vergleiche Kartographische Vergleiche Regionalisierte Prozessvergleiche Kompatibilitätsvergleiche Kernarbeitsfelder der Studie: dunkelgrün Hauptarbeitsfelder: olivgrün teilweise bearbeitet hellgrün aus Zeitmangel nur knapp bearbeitet weiß

28 14 H. Klüter, U. Bastian: Die Frage, wie man unter den heutigen Bedingungen der Europäisierung und Globalisierung bestimmte regionale Entwicklungen bewerten soll, ist von 2008 bis 2012 Thema eines Arbeitskreises der Akademie für Raumforschung und Landesplanung gewesen: Städte und Regionen im Standortwettbewerb: Neue Tendenzen, Auswirkungen und Folgerungen für die Politik. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe befasste man sich unter anderem mit der Teilfrage Wettbewerbe und Rankings der Gebietskörperschaften regionale Entwicklung als Ergebnis eines Spiels? (Klüter 2012) Ausgangspunkt ist dabei die Tendenz, dass Wettbewerbe und Rankings sich zunehmend aus der Sphäre des Sports in andere gesellschaftliche Bereiche ausbreiten. Annahmen über die Vergleichbarkeit von Daten und die statistische Generalisierung auf meist eine einzige, irgendwie komponierte Bewertungsskala sind dabei fragwürdig. Wenn Städte- oder Regionalrankings einander widersprechen, - und das ist ziemlich häufig der Fall -, zeigt sich damit, dass fundierte analytische Regionalvergleiche dadurch nicht ersetzt werden können. Regionalvergleiche, einschließlich der Bundesländervergleiche, haben zu berücksichtigen, dass es bei vielen Rankings eigentlich weniger um die Bundesländer als Gebietskörperschaften, sondern um die dort ansässigen Unternehmen geht. Genau so sind die in dieser Arbeit verwendeten quantifizierten Diagramme zu lesen: Nicht Brandenburg wird thematisiert, sondern die landwirtschaftlichen Unternehmen, die in Brandenburg ansässig sind. In zweierlei Hinsicht werden die Unternehmensaktivitäten auch für die Gebietskörperschaft relevant: 1. Die landwirtschaftlichen Unternehmen verbrauchen einen Teil der natürlichen Ressourcen des Landes. Hier stellt sich die Frage, inwieweit sich betriebswirtschaftliche Gewinne für das Einzelunternehmen in regionalen Wohlstand transformieren lassen. Die Standardantwort darauf lautet, dass die Gemeinde die Gewerbesteuer bekommt also von dem Unternehmen profitiert. Es könnte aber auch negative Effekte geben. Das sei an einem Beispiel erläutert: Ein Unternehmen kann als Betrieb und als technische Einheit erfolgreich sein, wenn es den Einsatz menschlicher Arbeit durch Maschinen substituiert. Regionalwirtschaftlich ist das dann problematisch, wenn es für die Bevölkerung keine Ersatzarbeitsplätze bei anderen Unternehmen oder in anderen Branchen gibt. Betriebswirtschaftliche Rationalität und regionalwirtschaftliche Rationalität brauchen also nicht immer zusammenzufallen. Betriebswirtschaftlicher Erfolg und regionale Wohlstandsfunktion müssen sich nicht decken. Es kann durchaus sein, dass ein gewinnträchtiges Unternehmen aus regionaler Sicht ineffektiv arbeitet. 2. Ein Unternehmen benötigt zur erfolgreichen Marktaktivität Kommunikationsund Verkehrsinfrastruktur. Zur optimalen Konkurrenz müsste Infrastruktur ubiquitär, also überall gleich verteilt sein. Das wiederum bedeutet, dass es marktschädigend ist, wenn man Bundesländer und Gemeinden nach Ausschreibungs- und Projektwettbewerben finanziert. Die Wettbewerbsverlierer können

29 H. Klüter, U. Bastian: 15 dann in der Regel nicht mehr so gute Leistungen vorhalten, wie es als Voraussetzung für die Konkurrenz der Unternehmen notwendig wäre. Oder anders ausgedrückt: Die in einer bestimmten Gebietskörperschaft ansässigen Unternehmen müssen unverschuldet Nachteile hinnehmen, wenn die Gebietskörperschaft als Infrastrukturprovider sich einschränken oder sogar vorhandene Infrastruktur abbauen muss Man sieht der Rangposition einer bestimmten Gebietskörperschaft in einer Vergleichstabelle nicht an, wie der zugrundeliegende Wert zustande gekommen ist. Die Frage, wie eine Rangposition Brandenburgs in einer bestimmten Tabelle, in einem bestimmten Diagramm zu bewerten ist, muss also je nach Kontext entschieden werden. Nicht zuletzt deswegen wurde in dieser Arbeit auf komplexe Korrelations- und Faktorenanalysen verzichtet, denn damit hätte man die Ambivalenz mancher Basisstatistiken verschleiert. Stattdessen wurden die vielfältigen Daten und Informationen über standardisierte Diagramme und einige Karten visualisiert. Sie sind so aufgebaut, dass man die Basisdatenstruktur immer erkennen kann und überlassen die Frage, wie der dargestellte Sachverhalt zu bewerten ist, weitestgehend dem Leser. 2.3 Arbeitsschritte 1. Sichtung der Literatur in Bibliotheken und im Internet. 2. Kontaktaufnahme zu Behörden und Einrichtungen, die sich mit Monitoring und Betreuung der Landwirtschaft in Brandenburg und anderen Bundesländern befassen. 3. Aufbereitung der vorhandenen Statistiken und Materialien des Statistischen Bundesamtes, des Statistischen Amtes Berlin-Brandenburg, des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnung der Länder. Sofern nicht ausdrücklich auf anderes verwiesen wird, kommen folgende Begriffsdefinitionen zur Anwendung: Die Gesamtrechnung für den Wirtschaftsbereich Landwirtschaft (ohne Forstwirtschaft und Fischerei) ist nach den Regeln des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 95) aufgestellt. Der Wirtschaftsbereich Landwirtschaft gilt als Zusammenfassung aller örtlichen fachlichen Einheiten (landwirtschaftliche Betriebe), die folgende Tätigkeiten ausüben: Pflanzenbau, Tierhaltung, Gemischte Landwirtschaft, Landwirtschaftliche Lohnarbeiten, Gewerbliche Jagd. Ebenfalls Bestandteil der Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung (LGR) sind nach dem ESVG 95 nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten in landwirtschaftlichen Unternehmen die buchmäßig nicht getrennt erfasst werden können, wie z.b. Landschaftspflege oder Urlaub auf dem Bauernhof. Die landwirtschaftliche Produktion von Haushalten sowie die Tierhaltung von Nichtlandwirten sind dagegen nicht Bestandteil der LGR. Im Produktionswert der Landwirtschaft sind neben Verkäufen pflanzlicher und tierischer Produkte an andere Wirtschaftsbereiche und an andere landwirtschaftliche Einheiten auch der betriebliche Eigenverbrauch, die Vorratsveränderungen, die selbst erstellten Anlagen (Vieh)

30 16 H. Klüter, U. Bastian: sowie die auf der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe erbrachten Dienstleistungen (z.b. Neuanpflanzungen von Dauerkulturen) enthalten. Nach den Bestimmungen des ESVG 95 beinhaltet der Produktionswert auch den innerbetrieblichen Verbrauch von Futtermitteln (Futtergetreide, Silage, Heu) in landwirtschaftlichen Betrieben. Ebenfalls erfasst werden landwirtschaftliche Lohnarbeiten (auch von gewerblichen Lohnunternehmen durchgeführt) sowie nichttrennbare nichtlandwirtschaftliche Nebentätigkeiten (z.b. Ferien auf dem Bauernhof). Aus der mit durchschnittlichen Erzeugerpreisen ohne Mehrwertsteuer bewerteten Produktion differenziert nach einzelnen Erzeugnissen ergibt sich der Produktionswert zu Erzeugerpreisen. Im Produktionswert zu Herstellungspreisen sind darüber hinaus die Gütersubventionen abzüglich der Gütersteuern berücksichtigt. Bis 2004 zählten hierzu vor allem die Flächenzahlungen für Ackerkulturen und Tierprämien. Ab 2005 wurden diese EU Zahlungen von der Produktion entkoppelt und als einzelbetriebliche Prämien ausbezahlt. Nach den Regeln des ESVG 95 werden diese Betriebsprämien in der LGR als sonstige Subventionen verbucht. Der Produktionswert zu Herstellungspreisen fällt daher 2005 deutlich niedriger aus als in den Jahren zuvor. In den Vorleistungen sind der ertragssteigernde Aufwand (Futtermittel, Handelsdünger, Pflanzenschutzmittel, Saat und Pflanzgut), die Aufwendungen für die Unterhaltung der Wirtschaftsgebäude und des Inventars, die Ausgaben für Energie, für Tierarzt und Medikamente sowie für andere Güter und Dienstleistungen zusammengefasst. Analog zum Produktionswert werden hier auch der innerbetriebliche Verbrauch an Futtermitteln und die in Anspruch genommenen landwirtschaftlichen Dienstleistungen berücksichtigt. Die Bruttowertschöpfung (BWS) ist ein Maß für die in einer Region erbrachte wirtschaftliche Leistung. Die BWS der Landwirtschaft ergibt sich als Differenz von Produktionswert (Wert aller produzierter Waren und Dienstleistungen) und Vorleistungen. Die Bewertung der BWS erfolgt zu Herstellungspreisen. Da die BWS nur die produktspezifischen Subventionen berücksichtigt, ergibt sich durch die "Entkoppelung" dieser Zahlungen von der Produktion ab 2005 ein Bruch in der Zeitreihe. Im Gegensatz zur BWS sind in der Nettowertschöpfung sämtliche an die Landwirtschaft gezahlten Subventionen, einschließlich der Betriebsprämie berücksichtigt. Die Nettowertschöpfung ergibt sich aus der BWS nach Abzug der verbrauchsbedingten, zu Wiederbeschaffungspreisen bewerteten Abschreibungen sowie dem Saldo der sonstigen Produktionsabgaben und der sonstigen Subventionen (einschließlich eventuellem Überausgleich Mehrwertsteuer). Die Nettowertschöpfung steht zur Entlohnung der Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital zur Verfügung. (Aus: Regionale Landwirtschaftliche Gesamtrechnung R-LGR der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ; zuletzt abgerufen am ). Weiterführende methodische Erläuterungen können dem Handbuch zur Landwirtschaftlichen und Forstwirtschaftlichen Gesamtrechnung (Amt für amtliche Veröffentlichungen der EG 2000) entnommen werden. 4. Nutzung der vorläufigen Ergebnisse der Landwirtschaftserhebung 2010 und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). 5. Darstellung und Kommentierung der Ost-West-Differenzen in Tabellen und Diagrammen

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