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1 Zertifikate börslich handeln. Frankfurt. Mein Platz zum Handeln. www. zertifikateboerse.de

2 INHALTSVERZEICHNIS 3 Inhaltsverzeichnis Börse Frankfurt Zertifikate 4 Vorteil börslicher Handel 6 Ordertypen 10 Klassische Ordertypen 12 Intelligente Ordertypen 14 Unabhängiges Anlegerportal 20 Anlage- und Hebelprodukte 22 Anlageprodukte 26 Index-Zertifikate 27 Discount-Zertifikate 28 Bonus-Zertifikate 29 Kapitalschutz-Zertifikate 30 Aktienanleihen 31 Hebelprodukte Klassische Optionsscheine Knock-Outs 36 Faktor-Zertifikate 38 Performance von Zertifikaten 42

3 4 BÖRSE FRANKFURT ZERTIFIKATE 1,2 Qualität und Quantität sind hier zu Hause Millionen Hebelprodukte und Zertifikate sind in Frankfurt verfügbar. In Frankfurt werden Zertifikate und Hebelprodukte aus ganz Europa gehandelt. Neben dem großen Produktangebot schätzen Anleger die besonders hohe Liquidität und Ausführungsgeschwindigkeit. Börse Frankfurt Zertifikate ist das Spezialsegment der Deutschen Börse für den Handel mit Zertifikaten und Hebelprodukten. Ehemals unter dem Namen Scoach bekannt, hat sich der Handelsplatz als DIE europäische Börse für strukturierte Produkte etabliert. Bereits seit über sieben Jahren werden hier die Produkte aus ganz Europa gehandelt. Ermöglicht wird dies durch das führende elektronische Handelssystem Xetra. Dies bündelt den europäischen Orderflow am Börsenplatz Frankfurt und sorgt für überdurchschnittlich hohe Umsätze und somit für mehr Liquidität. Welch große Vorteile Anleger beim Handel von Zertifikaten und Hebel produkten über Börse Frankfurt Zertifikate genießen, wie viele zusätzliche Services die Börse bietet und wie groß das Potenzial von strukturierten Produkten ist, verrät diese Broschüre. Das Wichtigste sei dabei schon vorweg gesagt: Zertifikate zu handeln ist einfacher, als viele Einsteiger glauben. Auch für Börsenneulinge können sie ein hervorragender Beitrag zur Diversifikation im Depot sein, um Risiken zu begrenzen und Renditen zu erhöhen. Es gibt für nahezu jeden handelbaren Wert dieser Erde eine Möglichkeit, mit strukturierten Produkten das Anlagerisiko im Vergleich zu einem Direktinvestment zu minimieren oder Renditen zu steigern von Aktien über Rohstoffe, Währungen und neue Technologien bis hin zu den Indizes chancenreicher Schwellenländer, die westlichen Anlegern bisher verwehrt blieben. Zertifikate an der richtigen Börse zu handeln ist dabei ganz einfach: Wählen Sie beim nächsten Trade einfach den Handelsplatz Frankfurt und profitieren Sie von den Vorteilen des börslichen Handels. BÖRSE FRANKFURT ZERTIFIKATE Frankfurts sympathischer Börsenbulle Der Bulle steht für den Begriff Börse. Er symbolisiert die Hoffnung der Anleger auf steigende Kurse und ist damit das Gegenstück zum Bären. Deshalb ist er auch der Sympathieträger für die ZertifikateBörse Frankfurt. Als kleine blaue Knautschfigur ist er nicht nur bei Händlern am Parkett sehr beliebt, sondern auch ein gern gesehenes Motiv im Fernsehen und in Zeitungen. Einige Eindrücke vom Parkett finden Sie in dieser Broschüre. 5

4 WERTPAPIERE VORTEIL BÖRSLICHER HANDEL 0,92 Sekunden beträgt die durchschnittliche Dauer, bis eine Order in Frankfurt ausgeführt ist (Medianwert). 6 VORTEIL BÖRSLICHER HANDEL 7 Gute Gründe, immer börslich zu handeln Wie bei allen Geldgeschäften sollten Sie auch bei Zertifikaten auf Sicherheit und gute Konditionen achten. Pricing, Sicherheit und Geschwindigkeit sprechen für den börslichen Handel. Nur im börslichen Handel sind alle Orders reguliert und offiziell überwacht. Die Geschäfte laufen am Handelsplatz Frankfurt über das führende elektronische Handelssystem Xetra, das den Orderflow aus ganz Europa bündelt. Dies bringt klare Vorteile bei der Kursausführung in Sachen Pricing, Geschwindigkeit und Sicherheit. Mehr Sicherheit Jede Order bei Börse Frankfurt Zertifikate wird lückenlos dokumentiert und die Quote-Präsenz der Emittenten gemessen. Darunter versteht man das Maß, wie aktuell und mit welchem Volumen Banken die Kurse ihrer Zertifikate an der Börse stellen (Pricing). Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass alle Produkte möglichst zu jeder Zeit handelbar sind. Die Börse trägt daher durch strenge Qualitätsstandards zu einem reibungslosen Handel bei. Sollte es doch einmal zu Unstimmigkeiten bei Ausführungen kommen, fungiert die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) als neutrale Kontrolle und wahrt die Interessen der Anleger. Sie agiert damit als eine Art Börsenpolizei und wacht über die Einhaltung der Handelsregeln. Um dies zu gewährleisten, dokumentiert die HÜSt fortlaufend Kurshistorien. Beste Performance durch elektronischen Handel Der Handel aller Zertifikate und Hebelprodukte erfolgt bei Börse Frankfurt Zertifikate stets über das beste verfügbare elektronische Handelssystem der Deutschen Börse. Derzeit ist dies die bekannte Xetra-Technologie, eines der weltweit leistungsfähigsten, schnellsten und stabilsten Netze. Über Händler aus 18 Ländern schicken ihre Aufträge in das System. In Spitzenzeiten sind das mehr als 1,8 Millionen Trades pro Tag. Im April 2008 wurde exklusiv am Börsenplatz Frankfurt der Handel von Zertifikaten und Hebelprodukten über Xetra eingeführt. Anleger profitieren seitdem von besten Konditionen und sekundenschnellen Ausführungen. Diese erfolgen meist in weniger als einer Sekunde. Zudem garantiert Börse Frankfurt Zertifikate als einzige Börse im Pre mium-seg ment Ausführungen innerhalb von 30 Sekunden. Damit ist sie die schnellste europäische Börse. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Stop-Loss- und Limit-Orders. Das Handelssystem wird zudem konti nuierlich weiterentwickelt. Es gewährleistet nicht nur in puncto Geschwindigkeit höchste Standards, sondern auch hinsichtlich Liquidität, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Transparenz, Innovation und Kosteneffizienz. Höhere Liquidität bessere Kurse Beim Handel von Zertifikaten und Hebelprodukten sorgt der Emittent für Liquidität, indem er permanent Kauf- und Verkaufskurse stellt. Börse Frankfurt Zertifikate verpflichtet alle Premium-Emittenten dazu, ausreichende Volumina zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich bündelt die Börse den Orderflow aus ganz Europa durch das europäische Handelssystem Xetra. Dies sorgt für zusätzliche Liquidität im Orderbuch. Beide Faktoren strenge Regularien und europäischer Orderflow erhöhen

5 VORTEIL BÖRSLICHER HANDEL 8 WUSSTEN SIE SCHON, DASS VORTEIL BÖRSLICHER HANDEL 9 Der Weg einer Order... jede Order, die Sie in Frankfurt aufgeben, automatisch im Qualitätsstandard Börse Frankfurt Zertifikate Premium landet, wenn das Produkt in diesem Segment gelistet ist? Dazu zählen die Zertifikate und Hebelprodukte der 17 wichtigsten Emittenten. 98 % aller Produkte erfüllen damit folgende Auflagen: Anleger zertifikateboerse.de Frankfurt Realtime Von 09:15 bis 19:55 Uhr müssen fortlaufend An- und Verkaufskurse bereitstehen. So ist garantiert, dass diese jederzeit gehandelt werden können, auch dann, wenn über längere Zeit keine Umsätze stattfanden. Aktuelle Quotes Kurs Volumen Zur Sicherheit müssen alle Emittenten die Geld- und Briefkurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse Frankfurt Zertifikate übermitteln. 10:24:44 Geld Brief 5,06 5, Auftrag Die Kurse müssen in der Regel für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten beträgt das Volumen Euro, bei Hebelprodukten Euro. Gewöhnlich werden jedoch auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt. Kursinformation Börse Bank/Broker also die Chancen auf bessere Kurse. Es gilt die Faustregel: Den besten Kurs erhalten Sie immer an der Börse. Dieses Prinzip nennen wir BestPrice-Prinzip. Zudem stellen wir sicher, dass alle Produkte handel bar sind, auch wenn über einen längeren Zeitraum keine Umsätze stattgefunden haben. Am Börsenplatz Frankfurt können Sie verschiedenste Limit- und Stop-Loss-Orders aufgeben. Diese erleichtern Ihren Handelsalltag erheblich und bieten Ihnen deutlich mehr Sicherheit bei der Umsetzung individueller Tradingstrategien. Maximale Vielfalt Am Handelsplatz Frankfurt stehen mittlerweile über 1,2 Millionen Zertifikate und Hebelprodukte zur Auswahl. Mit dieser beachtlichen Vielfalt können Sie nahezu jede Investmentidee mit strukturierten Produkten umsetzen, egal ob exotische Rohstoffe wie seltene Erden, schwer zugäng liche Schwellenländer in Afrika oder die klassische Wertentwicklung von Blue Chips und Indizes wie dem DAX. Dabei können Sie Ihr persönliches Risikoprofil durch die Auswahl des richtigen Produktes individuell steu- ern. Welche Zertifikatetypen am besten zu Ihrer Anlagestrategie passen, erfahren Sie in dieser Broschüre und weiterführend in der umfassenden Online-Rubrik Wissen auf So kommen Sie zur ZertifikateBörse in Frankfurt Wählen Sie in der Ordermaske den Börsenplatz Frankfurt. Beim Handel über Ihren Bankberater beauftragen Sie ebenfalls den Kauf über Frankfurt. Ihre Order wird nun automatisch mit der Xetra-Technologie ausgeführt. Dafür müssen Sie keine zusätzlichen Eingaben tätigen. Automatic Trade Control ATC Automatic Trade Control (ATC) sichert Anlegern ein Maximum an Sicherheit, Transparenz und Qualität bei den Ausführungen. Das elektronische System macht nach jedem Geschäft einen automatischen Sicherheitscheck, um eventuelle Auffälligkeiten zu identifizieren. Diese Qualitätsprüfung gibt es nur am Handelsplatz Frankfurt. ATC vergleicht dazu Ausführungen ähnlicher Produkte und Trades miteinander und überprüft somit die Plausibilität des jeweiligen Geschäftes. Dabei werden automatisch verschiedene Prüfroutinen angewandt. Die wichtigsten Parameter sind der jeweilige Produkttyp, die Kurse, gestellte Quotes, die jeweiligen Historien der Produkte, deren Stammdaten sowie einfache Beziehungen aus der Finanzmathematik. Sollte es in seltenen Fällen einmal zu einer Auffälligkeit kommen, wird dies aktiv erkannt und es wird dem nachgegangen. Die ATC-Prüfung Ihrer Transak tion erfolgt bei allen Zertifikate-Trades an der Börse Frankfurt automatisch und ohne zusätzliche Gebühren. Fit für Zertifikate Mit unseren Seminaren und Events machen wir Sie fit für den Handel mit Zertifikaten und Hebelprodukten. So finden Sie genau das richtige Produkt für Ihr individuelles Risikoprofil. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte unsere Website Berlin Frankfurt HÜSt Börsenplatz wählen Order München Stuttgart Emittenten IHRE VORTEILE IM ÜBERBLICK Optimale Ausführungen zum BestPrice-Prinzip Best-Execution-Wahl vieler Banken und Sparkassen Abwicklung der meisten Orders in weniger als einer Sekunde Nur bei Börse Frankfurt Zertifikate: Ausführungsgarantie in 30 Sekunden unter Börse-Frankfurt-Zertifikate-Premium-Bedingungen Sofortige Ausführungsautomatik für Stop-Orders und Limits sowie für die sogenannten intelligenten Ordertypen (Details siehe Seite 14) Dokumentation jeder Order Strenge Regularien für Emittenten Anlegerschutz durch gesetzliche Handelsregeln

6 ORDERTYPEN 10 89,5 Ordertypen: Chef auf dem Parkett Prozent aller Orders werden in Frankfurt mit Limitoder Stop-Funktion aufgegeben. Und das ist auch gut so. Anleger wollen stets den perfekten Ein- und Ausstieg erwischen. Leichter gesagt als getan. Die zahlreichen Ordertypen in Frankfurt sichern ihnen zumindest den bestmöglichen Kurs. Die wichtigste Faustregel lautet: immer limitiert ordern! Dies garantiert zwar nicht den perfekten Kurs, jedoch den bestmöglichen. Limit- und Stop-Orders spielen eine wichtige Rolle dabei, Erfolg an der Börse zu haben. Dies gilt umso mehr für Privatanleger, die sich, anders als Profis, nicht permanent mit ihrem Depot beschäftigen können. Was passiert, wenn Kurse plötzlich fallen, während Sie gerade arbeiten? StopLoss-Limits verhindern schmerzhafte Verluste. Darüber hinaus möchten Sie natürlich sicherstellen, dass Ihre Order höchstens zu dem Preis ausgeführt wird, den Sie bereit sind zu zahlen. Trader versuchen außerdem, exakt dann zu handeln, wenn Unterstützungs- oder Widerstandsbereiche durchbrochen werden. Genau aus diesen Motivationen heraus bietet Börse Frankfurt Zertifikate verschiedene Ordertypen, die die Steuerung Ihrer Geldanlage vereinfachen und für jeden Börsianer wichtig sind sowohl für Profis als auch für Privatanleger. Die bedeutendste Form ist sicherlich die Limit-Order zur Einschränkung des Preises und die Stop-Order zur Begrenzung von Verlusten. Dies gilt nicht nur für den klassischen Aktienhandel, sondern auch für Zertifikate und Hebelprodukte. Bei der Aufgabe aller Limit-Orders kann jeweils die Gültigkeit festgelegt werden. Dabei haben Sie die Möglichkeit, zwischen Tagesgültig oder Ultimo, also zum Ende des Monats, zu wählen. Oder Sie legen ein bestimmtes Datum fest, bis zu dem Ihre Order gültig sein soll (maximal 360 Tage). Neben diesen Ordertyp-Standards, die jedoch von Ihnen eine ständige Marktbeobachtung und dementsprechend eine manuelle Anpassung voraussetzen, bietet Börse Frankfurt Zertifikate auch die sogenannten intelligenten Ordertypen an. Diese Ordertypen passen sich automatisch wechselnden Marktsituationen an, sodass Sie nicht ständig den Markt im Auge behalten müssen, um Ihre Anlagestrategie anzupassen. Sie setzen Ihre Limits oder Ihren maximalen Verlust, lehnen sich zurück und lassen die intelligenten Ordertypen für sich ORDERTYPEN arbeiten. So zieht beispielsweise die Trailing-Stop-Loss-Order Ihr StopLoss-Limit automatisch nach, wenn der Preis Ihres Zertifikates steigt. Mit einer Order on Event können Sie dagegen die Ausführung von der Entwicklung eines anderen Basiswertes abhängig machen, z. B.: Kaufe nur dann, wenn der DAX ein neues Jahreshoch markiert. Börse Frankfurt Zertifikate bietet Ihnen für nahezu jede Eventualität ein passendes Werkzeug, mit dem Sie erfolgreich handeln können. 11

7 KLASSISCHE ORDERTYPEN 12 KLASSISCHE ORDERTYPEN 13 Klassische Ordertypen in der Übersicht MARKET-ORDER LIMIT-ORDER STOP-LOSS-ORDER STOP-BUY-ORDER Orderaufgabe mit Ausführung zum nächsten gestellten Kurs wenn es schnell gehen muss Absicherung des maximalen Kauf- und minimalen Verkaufspreises Automatischer Market-Verkauf, sobald ein vorgegebener Kurs erreicht oder unterschritten wird Automatischer Market-Kauf, sobald ein vorge gebener Kurs erreicht oder überschritten wird Handelsart Kauf und Verkauf Handelsart Kauf und Verkauf Handelsart Verkauf Handelsart Kauf Ordern ohne Absicherung Ausführungspreise limitieren Absicherung als Erfolgsrezept Einsteigen, wenn es sich lohnt Die schnellste, jedoch auch unkontrollierteste Art, zu ordern, ist die Market-Order. Diese unlimitierten Kauf- und Verkaufsaufträge werden zum nächsten erhältlichen Preis nach Eingabe in das Handelssystem ausgeführt. Die Order eignet sich somit dann, wenn es schnell gehen muss, und birgt das Risiko einer Ausführung, die vom zuletzt gesehenen Preis abweicht. Kommt es nämlich zwischen der Orderaufgabe und der Ausführung zu unerwarteten Kurschwankungen, kann der erzielte Preis deutlich schlechter, aber auch besser ausfallen als erwartet. Im Normalfall sollten Sie bei jedem Kauf oder Verkauf einen Höchst- bzw. Tiefstkurs festlegen (Limit). Damit begrenzen Sie das Risiko plötzlicher Kursschwankungen zwischen Orderaufgabe und Ausführung. Dabei entspricht das gesetzte Limit einem Maximal- bzw. Minimalpreis, das heißt, Ihre Ausführung kann auch zu einem für Sie günstigeren Preis als dem angegebenen ausgeführt werden. Achten Sie jedoch darauf, Ihr Limit nicht zu knapp zu setzen, um nicht vergebens auf die Ausführung zu warten. Die Stop-Loss-Order schützt vor unerwarteten Verlusten und hilft gegen mangelnde Selbstdiszi plin. Bei Erreichen oder Unterschreiten einer Kursmarke wird automatisch die Reißleine gezogen und eine Market-Order ausgeführt. Wenn die Kurse weiter steigen, können Sie die Stop-Loss-Marke manuell peu à peu nachziehen, um Ihre Gewinne zu sichern. Oder Sie nutzen ganz bequem die neue Trailing-Stop-Order (siehe Seite 15). Der Ausführungspreis lässt sich übrigens absichern, indem Sie eine Stop-Loss-Limit-Order aufgeben. Die Ausführung erfolgt dann wie bei einem normalen Stop-Loss, nur wandelt sich die Order danach in eine limitierte Verkaufsorder um. Dieser Typ funktioniert im Prinzip wie eine StopLoss-Order, nur in entgegengesetzter Richtung. Wenn Sie einen Basiswert zwar interessant finden, jedoch noch darauf warten, dass dieser eine Kursmarke als Kaufsignal überspringt, setzen Sie eine Stop-Buy-Order. Ihre Kauforder tritt dann erst in Kraft, wenn der Kurs Ihres Zertifikates eine bestimmte Marke erreicht oder überspringt. Bei einer Stop-Buy-Limit-Order wird bei Erreichen des Stops eine limitierte Kauforder ausgelöst. Beispiel Beispiel Sie wollen ein Index-Zertifikat auf den DAX kaufen. Der Preis liegt zu diesem Zeitpunkt bei 80,00 Euro. Wenn Sie bei Ihrer Bank eine Market-Order in Auftrag geben, bekommen Sie das Zertifikat zu dem Preis, der gegenwärtig im Orderbuch erhältlich ist. Das kann dann durchaus ein höherer Kurs sein, als von Ihnen erwartet. Sie wollen ein Index-Zertifikat auf den DAX kaufen. Der Preis liegt bei 80,00 Euro. Um sicherzugehen, deckeln Sie Ihren Kaufauftrag durch ein Limit bei 81,00 Euro. Ihre Ausführung wird nun keinesfalls über 81,00 Euro liegen. Steht der Kurs zur Ausführung noch bei 80,00 Euro, freuen Sie sich über den besseren Kaufpreis zu 80,00 Euro. Beispiel Sie haben ein Index-Zertifikat auf den DAX zu 80,00 Euro gekauft. Entwickelt sich das Zertifikat nun gegen Ihre Erwartungen, wollen Sie nicht mehr als 20 Prozent Verlust in Kauf nehmen. Sie setzen daher Ihre Stop-Loss-Order bei 64,00 Euro. Sollte der Kurs fallen, wird Ihr Zertifikat auto matisch bei Erreichen von 64,00 Euro als Market-Order an der Börse verkauft. Anders als im Aktienhandel muss bei Stop-Lossund Stop-Buy-Orders auf Zertifikate der StopWert unter Berücksichtigung der Basiswertentwicklung berechnet werden. Eine Order on Event kann dies deutlich erleichtern (vgl. Seite 17). Beispiel Der DAX steht bei Punkten und Sie möchten ein Index-Zertifikat mit einem Bezugsverhältnis von 100 : 1 kaufen, sobald der Index über steigt. Das favorisierte Index-Zertifikat notiert derzeit bei 80,00 Euro. Sie setzen daher eine Stop-Buy-Order bei 81,00 Euro.

8 INTELLIGENTE ORDERTYPEN Wer intelligente Ordertypen einmal getestet hat, will nie wieder ohne. Um Ihre Handelsstrategie an veränderte Situationen anzupassen, müssen Sie den Markt ständig beobachten. Dennoch ist eine perfekte manuelle Reaktion nahezu ausgeschlossen. Deswegen bietet Börse Frankfurt Zertifikate drei Ordertypen, die genau dann reagieren, wenn Sie es auch tun würden. 14 INTELLIGENTE ORDERTYPEN 15 Trailing-Stop-Loss-Order Verkauft 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 Trailing-Abstand: zieht mit, sobald die Entfernung zum Kurs dem gewünschten prozentualen oder absoluten Abstand entspricht 0,2 Turbo-Zertifikat Trailing-Stop Quelldaten: Börse Frankfurt TRAILING-STOP-ORDER Die Trailing-Stop-Order ist eine automatisch nachgezogene StopOrder. Steigt bzw. fällt der Kurs Ihres Zertifikates, zieht auch der Stop-Kurs mit. Praktisch für alle Strategen mit Zeitproblemen. Mit einer Trailing-Stop-Order müssen Sie nicht ständig den Markt beobachten, um Ihre Stop-Order der Marktentwicklung anzupassen. Dieser Ordertyp zieht Ihr Stop-Loss-Limit entsprechend der Marktentwicklung automatisch nach. Hierfür legen Sie bei der Ordereingabe den Abstand zwischen Ihrem Limit und dem jeweils aktuellen Marktpreis als absoluten Wert oder prozentualen Abstand fest. Steigt beispielsweise der Kurs, zieht Ihre Stop-Loss-Marke in Höhe des hinterlegten Differenzwertes automatisch nach. Wenn der Kurs unter die Marke fällt, wird das Papier wie bei einer normalen Stop-LossOrder als Market-Order automatisch verkauft. Mit Trailing-Stops können Sie also Gewinne laufen lassen und ziehen Ihre Verlustgrenze jedoch automatisch nach. Entgegengesetzt eignet sich ein Trailing-Stop-Buy, wenn der Kurs gerade fällt, der Anleger dem Papier aber weiteres Potenzial nach oben zutraut. Er will daher möglichst günstig einsteigen. Eine Trailing-Stop-Buy-Order zieht mit, solange der Kurs im Sturzflug ist. Sobald der Kurs aber nach oben dreht und den gesetzten Stop-BuyAbstand erreicht, wird die Order ausgelöst. Beispiel Sie haben ein Turbo-Zertifikat auf den DAX. Aktuell steigt der Kurs noch und Sie möchten Ihren Gewinn sichern. Indem Sie eine Trailing-StopLoss-Order setzen, wird Ihr Verkaufslimit im Zertifikat jetzt bei einem steigenden DAX automatisch in dem von Ihnen festgelegten Abstand nach oben nachgezogen. Sobald der Preis seinen Aufwärtstrend beendet, bleibt das Limit auf dem höchsten Kursniveau stehen. Wenn der Kurs unter diese Marke fällt, wird das Papier automatisch als Market-Order verkauft. Stop-Limit wird automatisch der Kursentwicklung nachgezogen. Dreht der Kurs, bleibt das Limit so lange konstant, bis der Preis das Limit durchbricht und die Order ausgelöst wird Handelsart Kauf und Verkauf Vorteile Stop-Limit muss nicht manuell nachgezogen werden

9 INTELLIGENTE ORDERTYPEN 16 One-Cancels-Other-Order (OCO) Verkaufsbeispiel INTELLIGENTE ORDERTYPEN 17 Order on Event Verkauft Kurslimit im Basiswert erreicht 1, , , , , ,45 Order wird ausgelöst 0,25 Szenario 1 Stop-Loss Szenario 2 Verkaufslimit Quelldaten: Börse Frankfurt ONE-CANCELS-OTHER-ORDER Die One-Cancels-Other-Order führt die beiden Ordertypen Limit und Stop-Loss beziehungsweise StopBuy zusammen. So können Sie sich gegen fallende Kurse absichern und gleichzeitig bei steigenden Kursen Gewinne erzielen. Mit diesem Ordertyp können Sie Zertifikate mit Hilfe von Limits in beide Richtungen absichern. Dabei kombinieren Sie zwei Aufträge miteinander: Limit- und Stop-Order. So sichern Sie Gewinne, beugen Verlusten vor und sind sowohl für steigende als auch fallende Märkte gerüstet. Kommt einer der beiden Aufträge zur Ausführung, wird der andere automa tisch gelöscht. Beispiel Verkauf Sie besitzen bereits ein Papier und wollen verkaufen. Sie liegen mit Ihrem DAX-Indexzertifikat vorne und wollen den maximalen Gewinn mitnehmen, ohne dabei zu hohe Verluste bei plötzlich fallenden Notierungen zu riskieren. Setzen Sie also zwei Limits: ein Stop-Loss-Limit unterhalb des aktuellen Preises, für den Fall, DAX Orderauslöser Quelldaten: Börse Frankfurt ORDER ON EVENT dass der Preis des Zertifikates fällt (Szenario 1). Und ein Verkaufslimit oberhalb des aktuellen Kurses, falls der Preis stattdessen steigen sollte (Szenario 2). Damit sind Sie sowohl für steigen de als auch für fallende Kursnotierungen positioniert. Beispiel Kauf Diesmal wollen Sie das DAX-IndexZertifikat kaufen, sind sich aber noch nicht ganz sicher, wie es sich entwickelt. Steigt der DAX über das All time High sind weitere Zugewinne zu erwarten. Es könnte jedoch auch noch zu einem Rücksetzer kommen. Sie setzen daher zwei Limits: Fällt der Kurs, steigen Sie zu dem günstigeren Preis ein. Legt der Kurs hingegen zu, wird die Kauforder bei Erreichen des oberen Limits ausgelöst und Sie springen auf den fahrenden Zug auf. Zwei Ordertypen miteinander kombinieren Handelsart Kauf und Verkauf Vorteile Gewinne sichern Verluste begrenzen. Sich in beide Marktrichtungen mit einer Order gleichzeitig absichern Bei Order on Event werden Ihre Aufträge exakt dann ausgeführt, wenn bestimmte Kursereignisse in einem Basiswert eintreten. Perfekt, um individuelle Handelsstrategien umzusetzen. Der Kurs von Zertifikaten und Hebelprodukten ist an die Kursentwicklung des Basiswertes gebunden. Ausschlaggebend für eine Handelsentscheidung ist also der Preis des Basiswertes gehandelt wird hingegen das strukturierte Produkt. Mit dem innovativen Ordertyp Order on Event werden erstmals Zertifikate- und Hebelprodukte automatisch exakt dann ausgeführt, wenn bestimmte Kursereignisse in einem Basiswert eintreten. Das Ereignis, das Ihre Order auslösen soll, legen Sie ganz bequem bei der Ordereingabe fest. Derzeit ist dieser Ordertyp für diverse Basiswerte anwendbar, unter anderem für DAX (Performance), DAX Future, V-DAX New und EuroBund-Future. Weitere Basiswerte finden Sie unter Wissen auf Beispiel Sie möchten ein Index-Zertifikat automatisch dann kaufen, wenn der DAX über Punkte steigt. Order on Event macht das möglich, indem Sie Ihre Stop-Order an den Basiswert koppeln. Ihr Produkt wird genau dann gekauft, wenn das von Ihnen festgelegte Szenario eintritt und der DAX bei Punkten notiert. Kaufen zu einem bestimmten Ereignis im Basiswert Handelsart Kauf und Verkauf Vorteile Das Errechnen eines fiktiven Produktpreises entfällt

10 MARKETING 210 Tausend LEGO Steine wurden verbaut, um zur Einführung des neuen Maskottchens den weltgrößten LEGO Bullen zu bauen.

11 UNABHÄNGIGES ANLEGERPORTAL 20 Unabhängiges Anlegerportal UNABHÄNGIGES ANLEGERPORTAL Das Portal der ZertifikateBörse Frank furt bietet nicht nur hilfreiche Tools, um Zertifikate und Hebelprodukte zu finden und zu analysieren. Als unabhängige Informationsquelle leistet die Seite auch einen wichtigen Beitrag zur Transparenz im gesamten Markt. Darüber hinaus können Anleger mit verschiedenen Werkzeugen die theo retische Entwicklung von Hebelprodukten und Zertifikaten berechnen. Ob Realtimekurse, Produkterklärungen oder eines der zahlreichen Tools für die Produktsuche: Auf werden sowohl Einsteiger als auch Profis schnell fündig. 1 Push-Kurse 4 Börse live erleben: Das Fenster Kurse pusht automatisch die wichtigsten Basiswerte. Wer sich einmal auf zertifikateboerse.de angemeldet hat, kann in der Box auch andere Inhalte laden, wie etwa die persönliche Watchlist. Das Chartfenster rechts reagiert übrigens jeweils auf den angeklickten Wert So analysiert der Derivate-Rechner, wie sich der Kurs Ihres Derivates in der Zukunft verhalten wird, wenn sich der Kurs des Basiswertes oder ein anderer Preiseinflussfaktor (z. B. die implizite Volatilität) verändert. Umgekehrt ermittelt die Erwartungssuche passende Produkte für Ihre Markterwartung. Dabei wird auch Ihr Anlage horizont berücksichtigt. Diese und weitere praktische Funktionen finden Sie in der Tool-Box unter der Rubrik Tools. My Account kostenfrei nutzen Der Nutzerbereich My Account ist kostenfrei und bringt Ihnen viele Vorteile. Neben dem Anlegen verschiedener Watchlists und Portfolios können Sie die Seite individuell anpassen, Contentboxen verschieben oder neue Inhalte auf der Startseite einbinden. Zudem sparen Sie Zeit, indem Sie regelmäßige Parameter bei der Produktsuche und der Knock-Out Map ganz bequem speichern können. 4 Am Puls der Märkte Aktuelle Kurse sind für einen erfolgreichen Handel an der Börse entscheidend. Deshalb werden auf dem Zertifikateportal alle Kurse in Echtzeit ohne Zeitverzögerung mit automatischer Push-Funktion angezeigt. Das gilt selbstverständlich auch für alle Charts, die sich ebenfalls automatisch aktualisieren. Trade-Ticker Was jetzt gerade aktuell bei der ZertifikateBörse Frankfurt gehandelt wird, zeigt der Trade-Ticker unter Handel. Per Push-Funktion werden die aktuellen Trades mit Volumen dargestellt. Wer auf den rechten Bereich Most Traded klickt, erhält eine Übersicht über die meistgehandelten Produkte ein gutes Stimmungsbarometer für den Gesamtmarkt Mit wenigen Klicks zum Produkt Um schnell das richtige Produkt zu finden, bietet die Seite ein multifunktionelles Tool für Einsteiger und Profis. Egal mit welchen Auswahlkriterien Sie Ihre Suche starten, die Suchmaschine reagiert prompt auf jede Eingabe, indem Zertifikate sukzessive gefiltert werden. So durchforsten Sie automatisch das gesamte Produktangebot. Alle Ergebnisse sind natürlich bankenunabhängig. Allein die Kennzahlen sind bei der Suche entscheidend. Analyse Ob die Bullen oder Bären gerade im Kommen sind, verrät das stets aktuelle Put/Call-Sentiment. Steht der Zeiger neutral bei 50 Prozent, halten sich beide Lager die Waage. Überwiegt der rote Bereich, setzen mehr Anleger auf fallende Kurse und umgekehrt. In dem rechten Bereich der Zertifikate-Indizes können Sie die Entwicklung der einzelnen Indizes verfolgen. Mehr dazu: Seite Vergleichen lohnt sich Produkte schnell und einfach ver gleichen mit dem Produktvergleich: Wählen Sie bis zu drei verschiedene Zertifikate und Hebelprodukte und prüfen Sie, welches den besten Preis und den geringsten Spread hat.

12 ANLAGE- UND HEBELPRODUKTE 94 Mrd. Euro betrug 2013 das durchschnittlich investierte Volumen in Zertifikaten in Deutsch land. 22 ANLAGE- UND HEBELPRODUKTE 23 Anlageund Hebelprodukte Es gibt kaum eine Strategie oder einen Basiswert, der nicht handelbar wäre. Zertifikate und Hebelprodukte punkten aber nicht nur in Sachen Vielfalt, sondern auch durch individuelle Risikoprofile. Willkommen in der Welt der Anlageund Hebelprodukte. Wir wollen Ihnen auf den folgenden Seiten einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten geben, die sich Ihnen mit den Allroundern der Börse eröffnen. Im Mittelpunkt soll dabei die Frage stehen, welches Produkt für welchen Anleger optimal ist. Sie werden sehen, dass sich alle erdenklichen Strategien verfolgen lassen. Während sich zum Beispiel bei einem Direktinvestment in Aktien nur bei steigenden Notierungen Gewinne erzielen lassen, ist dies mit Anlage- und Hebelprodukten auch bei seitwärts laufenden und selbst bei fallenden Kursen möglich. Zertifikate, die zur Gruppe der Anlageprodukte gehören, können darüber hinaus mehr Stabili tät und Sicherheit in Ihr Portfolio bringen. Sie sind daher eine wichtige Depot bei mischung für jeden Anlegertyp. Was sind Anlage- und Hebelprodukte? Anlage- und Hebelprodukte werden auch als strukturierte Produkte bezeichnet. Sie heißen so, weil sie aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sind. Ihre Preisentwicklung hängt von der Kursentwicklung eines anderen Wertes ab. Das kann die Aktie eines Unternehmens sein, ein Index wie etwa der DAX, ein Währungspaar wie zum Beispiel Euro und US-Dollar, aber auch ein Rohstoff oder die Zinsentwicklung an den Weltmärkten. Der jeweils zugrunde liegende Wert wird als Basiswert oder englisch Under lying bezeichnet. Die Vielfalt handel barer Basiswerte ist beeindruckend und stetig kommen neue hinzu. Warum in Anlage- und Hebelprodukten investieren? Allgemein könnte man hierauf antworten, dass der Käufer nicht nur indirekt in dem Basiswert investieren, sondern zugleich auch eine Zusatzleistung erhalten möchte. Häufig ist dies die An nahme einer höheren Rendite. Manchmal ist der Kauf des Basiswertes aber auch gar nicht so ohne Weiteres möglich. Der Erwerb einer Tonne Öl ist schlichtweg mit einem Lagerproblem verbunden. Für jeden Geschmack Um die enorme Vielfalt von Zertifikaten zu begreifen, lohnt ein Vergleich aus der Küche: Es gibt verschiedenste Basisgerichte wie etwa Pizza, Pasta oder Suppen. In der Finanzwelt entsprechen sie den Basiswerten, wie etwa Aktien, Rohstoffen oder Indizes. Jedes Gericht kann süß, salzig, sauer oder auch würzig-scharf gekocht werden. Dies entspricht den verschiedenartigen ChanceRisiko-Profilen. Nahezu jeder Basiswert lässt sich von konservativ, mit Risikopuffer, bis spekulativ, mit Hebel, als Investment umsetzen.

13 ANLAGE- UND HEBELPRODUKTE Klassifizierung der strukturierten Produkte nach DDV Banken STRUKTURIERTE PRODUKTE Anlageprodukte Hebelprodukte Anlageprodukte mit Kapitalschutz Anlageprodukte ohne Kapitalschutz Hebelprodukte ohne Knock-Out Hebelprodukte mit Knock-Out KapitalschutzZertifikate Aktienanleihen Optionsscheine Discount-Zertifikate Faktor-Zertifikate Knock-OutProdukte Strukturierte Anleihen Express-Zertifikate Bonus-Zertifikate Index-/Partizipations-Zertifikate Outperformance- Zertifikate Sprint-Zertifikate Bonitätsanleihen Quelldaten: Börse Frankfurt Der Grundgedanke Anlage- und Hebelprodukte unterscheiden sich in spezifischen Punkten voneinander. Doch hinter beiden Produkttypen steckt eine gemeinsame Idee: die Vermeidung von Verlusten beziehungs weise die Optimierung von Gewinnen. Ein Grundgedanke mit historischen Wurzeln, denn strukturierte Produkte sind im Grunde genommen so alt wie das wirtschaftliche Handeln der Menschen. Zu jeder Zeit, in der Waren und Güter ge- und verkauft wurden, waren Erzeuger und Händler bestrebt, sich gegen Preisschwankungen abzu sichern und eine möglichst sichere und kalkulierbare Rendite zu erwirtschaften. Heutzutage ermöglichen strukturierte Produkte dem Anleger, die Risiken von Preisschwankungen zu minimieren und Gewinne zu maximieren. Um diesen Handelsvorteil finanzieren zu können, behält der Emittent in der Regel die Dividende des Basiswertes ein. Das passende Produkt für jeden Anleger Doch welche Arten von Anlage- und Hebelprodukten gibt es nun? Welcher Typ eignet sich für welchen Anleger? Um die ganze Vielfalt der an der Börse gehandelten strukturierten Produkte besser überschauen zu können, hat der Deutsche Derivate Verband (DDV) einen Klassifizierungs standard für Anlage- und Hebelprodukte eingeführt (siehe Info-Kasten). Daran wollen auch wir uns im Folgenden orientieren und die Funktionsweise der wichtigsten Arten kurz erläutern. Ein kurzes, einfaches Beispiel erklärt Ihnen dabei jeweils die prinzipielle Funktions weise. Zudem finden Sie am Seitenrand ein Kurzprofil, das Ihnen die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick vor Augen führt. ANLAGE- UND HEBELPRODUKTE Vor einer Anlageentscheidung sollten Sie jedoch unbedingt weitere Informationen einholen, zum Beispiel auf unserem unabhängigen Zertifikate portal Denn wie auch bei vielen anderen Finanzprodukten ist eine umfassende Charakterisierung mit allem Wenn und Aber in dieser Kürze kaum möglich. genießen in Frankfurt den Status PremiumEmittent. Damit erfüllen sie freiwillig strenge Regularien. 25

14 ANLAGEPRODUKTE 26 Zertifikate und Aktienanleihen Entwicklung Anzahl Anlageprodukte Die nächsten großen Schritte in der Erfolgsgeschichte erfolgten dann Ende der 90er-Jahre mit der Einfüh- Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie über Index-Zertifikate auch in interessanten Wirtschaftsbereichen investieren können, wie etwa in erneuerbaren Energien oder der Gesundheitsbranche. Dies ist möglich, weil Börsen und Banken immer wieder neue interessante Indizes auflegen, die die Einzelaktien der entsprechenden Branchen enthalten. Aufgrund ihrer einfachen Funktionsweise sind Index-Zertifikate bei Anle gern sehr beliebt. Sie bilden die Wert entwicklung eines Index 1 : 1 ab. In einem Aktienindex befindet sich eine bestimmte Gruppe von Aktien. Der bekannteste Index ist der DAX, der die Wertentwicklung der 30 wichtigsten Aktien der deutschen Wirtschaft abbildet. Mit einem Investment in einem Index-Zertifikat streuen Anleger also ihr Risiko über eine Vielzahl von Einzelwerten. Index-Zertifikate bieten daher eine gute Möglichkeit, auf die Gesamtentwicklung eines bestimmten Aktienmarktes oder -segmentes zu setzen. Basiswert: Basispreis: Bezugsverhältnis: Fälligkeit: Wenn Sie steigende Kurse erwarten, aber sich nicht ausführlich mit Einzelaktien befassen möchten, sind Index-Zertifikate genau das Richtige. Denn mit ihnen kann man einfach und kostengünstig in einem kompletten Aktienmarkt investieren, ohne die Einzelwerte kaufen zu müssen. Notiert der DAX beispielsweise bei Punkten, so kostet das IndexZertifikat in diesem Beispiel 90 Euro. Steigt der DAX nun auf Punkte, erhöht sich der Wert des IndexZertifikates ebenso auf 100 Euro. Fällt der DAX hingegen auf Punkte, so verringert sich auch der Wert des Index-Zertifikates auf 80 Euro. 1 : 1 zum Index Erwartung Steigend Beobachtungsaufwand Durchschnittlich Chance Beispiel für ein Index-Zertifikat Risiko DAX Punkte 100 : 1 open end Anzahl der Anlageprodukte Als Geburtsstunde der Anlageprodukte gilt das Jahr Damals brachte die Dresdner Bank das erste Index-Zertifikat auf den Markt. Es spiegelte die Entwicklung des DAX wider. Damit bot sich Privatanlegern erstmals die Möglichkeit, mit einem einzigen Investment in einem ganzen Index zu investieren. Bis dahin war dies lediglich professionellen Investoren vorbehalten. 27 INDEX-ZERTIFIKATE Die Geschichte begann einst mit Index-Zertifikaten. Inzwischen lässt sich mit den Produkten nahezu jede erdenkliche Handelsstrategie realisieren ANLAGEPRODUKTE Quelldaten: Börse Frankfurt rung der Discount-Zertifikate und später mit den ersten Bonus-Zertifikaten. Anleger konnten von nun an nicht nur in Basiswerten wie Indizes oder in Aktienkörben (Baskets) investieren, sondern genossen gleichzeitig ein deutliches Plus an Sicherheit und die Chance auf mehr Rendite. Mit einem Discount-Zertifikat etwa war es plötzlich möglich, eine Aktie mit einem Abschlag zu erwerben. Und bei einem Bonus-Zertifikat wurde von Seiten der Bank eine feste Bonuszahlung zum Laufzeitende zugesagt, sofern vordefinierte Kursmarken nicht berührt wurden. So konnten selbst dann Gewinne erzielt werden, wenn die entsprechenden Basiswerte an der Börse seitwärts liefen oder gar leicht fielen. Nach diesen großen Erfolgen folgten immer neue Konstruktionen, wie z. B. Garantie- und Kapitalschutz-Zertifi ka te, die den Anleger in die Lage ver set z ten, seine Investitionsbedürf nisse individuell umzusetzen. Ein Trend, der bis heute anhält. So wer den in Deutschland derzeit mehrere hunderttausend Anlageprodukte gehandelt. WUSSTEN SIE SCHON, DASS... man mit Index-Zertifikaten auch exotische Anlageziele, die sonst nur schwer zu handeln sind, ab decken kann? So werden Index-Zertifikate selbst auf afrikanische, asiatische und südamerikanische Länder angeboten. Oft werden dabei von den verschiedenen Emittenten eigene Indizes als Basiswert kreiert, um einen liquiden Handel zu gewährleisten.

15 ANLAGEPRODUKTE 28 DISCOUNT-ZERTIFIKATE Beim Kauf eines Discount-Zertifikates wird Ihnen ein Abschlag, also ein Rabatt, gewährt. Der Kaufpreis liegt unter dem Preis des Basiswertes, auf den sich das Zertifikat bezieht. Dadurch bietet ein Discounter gegenüber einem Direktinvestment einen Renditevorsprung, da der Rabatt als Sicherheitspuffer fungiert. Bei leicht sinkenden Kursen entstehen so geringere Verluste als bei einem Direkt investment. Ein Verlust tritt nur dann ein, wenn der Kurs des Basiswertes unter den ursprünglichen Kaufpreis für das Discount-Zertifikat fällt. Der Kauf eines Discount-Zertifikates bietet sich somit an, wenn Sie von einem stagnierenden bis leicht steigenden Markt ausgehen und mit einem Rabatt einsteigen wollen. Zur Finanzierung des Rabatts sind die Produkte jedoch mit einem Cap oder einfach übersetzt einem Deckel ausgestattet. Die Rendite ist also limitiert. Ab einem bestimmten Kursniveau profitieren Sie somit nicht mehr von dem Anstieg des Basiswertes. Notiert am Laufzeitende der Basiswert auf oder über dem Cap, bekommen Sie die Höhe des Cap-Betrages ausbezahlt. Notiert der Basiswert unter dem Cap, erhalten Sie den Gegenwert des Kurses. ANLAGEPRODUKTE 29 BONUS-ZERTIFIKATE Beispiel für ein Discount-Zertifikat Mit Rabatt investieren Muster AG Basiswert: Kurs Basiswert: 50 Bezugsverhältnis: 1 : 1 Restlaufzeit: 2 Jahre Kurs Zertifikat (inkl. Discount): 45 Cap (Maximalbetrag): 55 Erwartung Stagnierend bis leicht steigend Beobachtungsaufwand Reduziert Szenario 1: Aktie notiert am Laufzeit ende auf dem Cap oder oberhalb Chance Notiert die Aktie am Laufzeitende auf dem Cap oder oberhalb des Caps von 55 Euro, erhält der Anleger für jedes Zertifikat den Maximalbetrag von 55 Euro, also rund 22 Prozent in zwei Jahren. Risiko Szenario 2: Aktie notiert am Laufzeitende unter dem Cap, aber über dem Kaufpreis des Zertifikates Notiert die Aktie nach zwei Jahren unter dem Cap, z. B. bei 50 Euro, so erhält der Anleger je Zertifikat eine Aktie. Er hat immer noch einen Gewinn von rund elf Prozent erzielt, da er das Zer tifikat für 45 Euro anstelle von 50 Euro (Kurs Basiswert) erworben hat. Szenario 3: Aktie notiert am Laufzeitende unter dem Kaufpreis des Zertifikates Steht die Aktie nach zwei Jahren unter 45 Euro, etwa bei 40 Euro, so bekommt der Anleger ebenfalls je Zertifikat eine Aktie. Er verliert damit rund elf Prozent. Der Verlust der Aktie liegt dagegen jedoch bei 20 Prozent. Mit dem Kauf eines Bonus-Zertifikates erhalten Sie die Chance auf hohe Renditen selbst bei stagnierenden Kursen. Sie gehen davon aus, dass der Basiswert während der Laufzeit ein bestimmtes Sicherheitslevel nicht nach unten durchbricht. Ist dies der Fall, wird am Ende der Laufzeit eine Bonuszahlung in Höhe des Bonuslevels ausbezahlt. Die Performance des Zertifikates kann damit deutlich über der des Basiswertes liegen. Steigt der Basiswert über das Bonuslevel hinaus, profitieren Sie 1 : 1 von der weiteren Wertentwicklung. Bei steigenden Kursen sind Sie also mit einem BonusZertifikat ohne Cap trotzdem auf der Gewinnerseite. Dasselbe gilt jedoch auch für die andere Richtung: Wird das Sicherheitslevel unterschritten, verfällt ebenfalls die Bonuszahlung und Sie partizipieren 1 : 1 an den Kursverlusten des Basiswertes. Der Kauf eines Bonus-Zertifikates bietet sich somit an, wenn Sie von einem stagnierenden bis steigenden Markt ausgehen, aber auch leicht fallende Kurse nicht ausschließen möchten. Daher setzen Sie am Laufzeitende des Zertifikates auf eine vorher festgelegte Bonuszahlung. Beispiel für ein Bonus-Zertifikat Am Ende wartet ein Bonus Basiswert: Kurs Basiswert: Bezugsverhältnis: Restlaufzeit: Kurs Zertifikat: Bonuslevel: Sicherheitslevel: Muster AG 37 1 : 1 1,5 Jahre Szenario 1: Aktie berührt nicht die Sicherheitsschwelle und fällt nicht darunter Erwartung Stagnierend, steigend bis leicht fallend Beobachtungsaufwand Durchschnittlich Chance Risiko Notiert die Aktie während der Laufzeit nie auf oder unter der Sicherheitsschwelle von 23 Euro, erhält der Anleger bei Fälligkeit mindestens den Bonusbetrag von 50 Euro. Er erzielt eine Rendite von über 35 Prozent. Szenario 2: Aktie steigt über das Bonuslevel Steigt die Aktie über das Bonuslevel von 50 Euro, profitiert der Anleger vom Kursanstieg. In diesem Fall par ti zi piert er wie bei einem Direktinvestment 1 : 1 an der Entwicklung der Aktie. Szenario 3: Die Sicherheitsschwelle wird verletzt Wird die Sicherheitsschwelle von 23 Euro während der Laufzeit verletzt, verfällt der Bonusmechanismus. Jetzt wird am Stichtag der Gegenwert der Aktie 1 : 1 ausbezahlt gegebenenfalls entsteht ein Verlust. Doch der Aktienkurs kann sich auch wieder erholen. WUSSTEN SIE SCHON, DASS WUSSTEN SIE SCHON, DASS... eine hohe Schwankungsbreite (Volatilität) des Basiswertes attraktive Discounter mit hohen Rabatten ermöglicht? Bei einem Discount-Zertifikat verkauft der Anleger indirekt eine Call-Option, mit der der Emittent den Rabatt finanziert. Diese wird wiederum von der Volatilität des Marktes beeinflusst. Die Suche nach Discountern lohnt also besonders bei hohen Schwankungsbreiten.... Bonus-Zertifikate auf Basiswerte mit hoher Dividendenrendite mit attraktiven Bonuschancen ausgestattet werden können? Der Emittent nutzt nämlich unter anderem die Dividende, um die jeweiligen Strukturen zu finanzieren. Auch wenn Sie als Käufer eines Bonus-Zertifikates grundsätzlich keine Dividende ausgezahlt bekommen, können Sie so dennoch indirekt an ihr partizipieren.

16 ANLAGEPRODUKTE 30 KAPITALSCHUTZ-ZERTIFIKATE Kapitalschutz-Zertifikate sind die vergleichsweise sicherste Zertifikateart. Sie garantieren die Rückzahlung des eingesetzten Betrages am Laufzeit ende. Die Höhe der Absicherung wird in Prozent festgesetzt, zum Beispiel zu 100 Prozent. Man ist also dabei, wenn es aufwärtsgeht, gleichzeitig ist das Investment aber gesichert. Um diese Absicherung zu finanzieren, ist die maximale Rendite begrenzt. Je höher der Kapitalschutz, desto geringer die Renditechance. Der Kauf eines Kapitalschutz-Zertifikates bietet sich an, wenn Sie hinsichtlich der weiteren Entwicklung am Markt unsicher sind und der Kapitalerhalt für Sie höchste Priorität hat. Zu beachten ist, dass der eingebaute Kapitalschutz nur in vollem Umfang greift, wenn das Zertifikat zur Emission gekauft wird. Die Garantie bezieht sich nur auf den Emissionswert. Wird das Zertifikat später zu einem höheren Kurs gekauft, ist das Risiko entsprechend größer. Bei Produkten mit einem reduzierten Kapitalschutz, z. B. 95 Prozent, verringert sich entsprechend der garantierte Rückzahlungsbetrag und es erhöht sich die Maximalrendite. ANLAGEPRODUKTE 31 AKTIENANLEIHEN Beispiel für ein Kapitalschutz-Zertifikat Basiswert: EURO STOXX 50 Indexstand bei Emission (Referenzwert): Punkte Bezugsverhältnis: 1 : 1 Restlaufzeit: 2 Jahre Ausgabepreis: 100 Kapitalgarantie: 100 % des Ausgabepreises Partizipationsrate: 90 % Einsatz ist geschützt Erwartung Unsicher Beobachtungsaufwand Gering Chance Risiko Szenario 1: Basiswert entwickelt sich positiv Der Anleger erwirbt das Kapitalschutz-Zertifikat bei Emission und hält es bis zur Fälligkeit. Am Laufzeitende notiert der EURO STOXX 50 bei Punkten. Der Anleger bekommt den Ausgabepreis von 100 Euro plus 18 Euro (Partizipationsrate: 90 Prozent), also zusammen 118 Euro je Kapitalschutz-Zertifikat. Szenario 2: Basiswert entwickelt sich negativ Der Anleger kauft das KapitalschutzZertifikat bei Emission und hält es bis zur Fälligkeit. Am Laufzeitende fällt der Index auf Punkte. Der Anleger erhält trotzdem den garantierten Rückzahlungsbetrag von 100 Euro und muss keinen Verlust erleiden, obwohl der Basiswert über 33 Prozent verloren hat. Aktienanleihen sind eine Mischung mit den typischen Eigenschaften einer Anleihe und einer Aktie. Sie bringen während der Laufzeit eine über dem Zinsniveau am Markt liegende regelmäßige Rendite. Zudem partizipieren Anleger aber auch an der Wertentwicklung des Basiswertes. Aktienanleihen sind damit eine ganz besondere Form von Anleihen. Am Zahltag bekommt der Anleger entweder den Nominalbetrag zu 100 Prozent ausgezahlt oder bei einer negativen Kursentwicklung des Basiswertes eine bestimmte Anzahl an Aktien. Diese steht bereits zur Emission fest, sie wird durch eine Ratio definiert. Besonders attraktiv sind die regelmäßigen Zinszahlungen. Von der Wertentwicklung der Aktie unabhängig wird ein Zinsbetrag ausgezahlt, dessen Höhe durch den Kupon bestimmt ist und der deutlich höher ausfallen kann als bei einer herkömmlichen Anleihe. Der Kauf einer Aktienanleihe bietet sich somit an, wenn Sie von einem seitwärts bis leicht steigenden Aktienmarkt ausgehen und zugleich eine regelmäßige, marktunabhängige Zinszahlung erhalten möchten. Beispiel einer Aktienanleihe Stete Einnahmen dank Zinsen Basiswert: Kurs Basiswert: Kurs Aktienanleihe: Basispreis: Restlaufzeit: Nominalvolumen: Bezugsverhältnis: Zinssatz: Muster AG 50, % 58 2 Jahre : 17,24 12 % p. a. Szenario 1: Aktie entwickelt sich positiv und notiert über dem Basispreis Erwartung Seitwärts, leicht steigend Beobachtungsaufwand Reduziert Chance Risiko Der Anleger bekommt unabhängig von der Entwicklung der Aktie eine jährliche Zinszahlung in Höhe von zwölf Prozent. Zudem erhält er das volle Nominalvolumen von Euro zurückgezahlt. Szenario 2: Aktie entwickelt sich negativ und notiert unter dem Basispreis Der Anleger bekommt unabhängig von der Entwicklung der Muster AG eine jährliche Zinszahlung in Höhe von zwölf Prozent. Da die Aktie unter dem Basispreis der Aktienanleihe notiert, zum Beispiel bei 41,50 Euro, bekommt der Anleger je Aktienanleihe 17 Aktien in sein Depot gebucht. Der Bruchteil einer Aktie, in diesem Fall 0,24, wird nicht geliefert. Der Anleger bekommt stattdessen einen entsprechenden Barausgleich. WUSSTEN SIE SCHON, DASS WUSSTEN SIE SCHON, DASS... mit der Einführung der Abgeltungsteuer die Benachteiligung von Kapitalschutz-Zertifikaten aufge hoben wurde? Ihre Besteuerung wurde der Besteuerung anderer Zertifikatetypen und Direktinvestments angeglichen. Dadurch haben Kapitalschutz-Zertifikate für sicherheitsbewusste Anleger deutlich an Attraktivität gewonnen.... im Gegensatz zu Zertifikaten Aktienanleihen nicht in Stücken, sondern in Prozent gehandelt werden? Eine Quotierung könnte also 103 zu 105 Prozent lauten. Möchten Sie z. B Euro investieren, errech net sich der zu ordernde Betrag wie folgt: Euro : 105 Prozent = ,05 Euro. Bei einer Stücke lung von Euro müsste der Investor also entweder für Euro oder für Euro ordern.

17 WERTPAPIERE HEBELPRODUKTE 15 Länder handeln Zertifikate und Hebelprodukte in Frankfurt. Das sorgt für besonders hohe Liquidität. 32 HEBELPRODUKTE 33 Große Chancen, hohe Risiken: Hebelprodukte Diese Produkte sind nichts für schwache Nerven oder Einsteiger. Auch die drei Hauptgattungen der Hebelprodukte bieten unterschiedliche Vorteile und Funktionsweisen für jeden Anlegertyp. Bereits 1730 wurde im belgischen Antwerpen der erste Optionsschein ausgestellt. Basiswert war die Kaiserlich-Indische Compagnie, eine von flämischen Kaufleuten gegründete Handelsgesellschaft. In Deutschland ging der Handel mit Optionsscheinen, die zum Bezug von Aktien eines börsennotierten Unternehmens berechtigen, erst in den 20er-Jahren los. Den Anfang machte das Warenhaus Karstadt, das 1925 Optionsscheine emittieren ließ, zunächst nur in den USA. Nach dem großen Börsencrash 1929, der in die Geschichte als Schwarzer Freitag einging, und der nachfolgenden Weltwirtschaftskrise kam der Handel mit Optionsscheinen in Deutschland zum Erliegen, weil die Regierung als Reaktion auf den Wirtschaftseinbruch Termingeschäfte verbot. Erst 1967 wagte die Deutsche Lufthansa mit einer 6 %-Optionsanleihe über 150 Millionen DM den Neubeginn in diesem Marktsegment. Da es damals keinen ausgereiften Börsenterminhandel wie etwa in den USA gab, wo mit standardisierten Optionen gehandelt werden konnte, wendeten sich mehr und mehr Anleger den neuen Optionsscheinen zu. Sie konnte man wie Aktien an der Börse handeln. Ende der 80er-Jahre kamen Optionsscheine mit dem Börsenboom in Japan dann richtig in Schwung. Dazu beigetragen hat die Auflegung des ersten gedeckten Optionsscheins, des sogenannten Covered Warrant. Das ist ein Optionsschein, der von einem Emissionshaus herausgegeben wird und zum Bezug oder Verkauf des Basiswertes berechtigt. In den letzten Jahren wurde das Spektrum an Hebelprodukten erheblich erweitert. Die zweite große Kategorie, die heute neben den Optionsscheinen zu den Hebelprodukten zählt, bilden die Knock-Out-Papiere. Und mit den Faktor-Zertifikaten kam jüngst noch eine dritte, ganz neue Kategorie hinzu. WUSSTEN SIE SCHON, DASS... bereits in der Antike mit Optionen gehandelt wurde? So berichtet der griechische Philosoph Aristoteles in einem seiner Bücher stolz über seine Gewinne mit Optionen auf Oliven: Das zeigt der ganzen Welt, dass auch Philosophen leicht zu Reichtum kommen können wenn sie wollen.

18 HEBELPRODUKTE 34 HEBELPRODUKTE 35 KLASSISCHE OPTIONSSCHEINE Optionsscheine eignen sich nur für risikobereite, erfahrene Anleger, da sie überproportional auf die Kursbewegungen des Basiswertes reagieren. Dank einer Hebelwirkung können mit geringem Kapitaleinsatz in relativ kurzer Zeit hohe prozentuale Gewinne erzielt werden. Der Hebel kann sich allerdings auch in die entgegengesetzte Richtung auswirken. Liegt der Anleger mit seiner Markterwartung falsch, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. und Emittent ein Schuldverhältnis. Die Laufzeit ist begrenzt und vorher festgelegt. In der Regel dauert sie zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren. Am Ende der Laufzeit sehen die gehandelten Optionsscheine normalerweise keine Lieferung oder Abnahme des Basiswertes vor, sondern es erfolgt stattdessen ein Barausgleich (Cash Settlement). Der Kauf eines Optionsscheins bietet sich somit an, wenn Sie kurzfristig spekulieren möchten, in kurzer Zeit mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen wollen und bereit sind, ein hohes Risiko einzugehen. Das Optionsrecht kann bei einigen Scheinen zudem nur am Laufzeitende ausgeübt werden. In diesem Fall spricht man von einem europäischen Optionstyp. Beim amerikanischen Optionstyp kann das Optionsrecht jederzeit bis zur Fälligkeit ausgeübt werden. Diese Bezeichnungen haben jedoch nichts mit dem Handelsplatz der Optionsscheine oder der Herkunft des Basiswertes zu tun. Als Basiswerte dienen vor allem Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe. Herausgegeben werden Optionsscheine von Banken und anderen Finanzinstituten. Ähnlich wie bei Anleihen besteht zwischen Anleger Es gibt zwei Produkttypen von Optionsscheinen: Optionsscheine, die von steigenden Kursen profitieren (CallOptionsscheine), und Optionsscheine, die von fallenden Kursen profitieren (Put-Optionsscheine). Beispiel für einen Call-Optionsschein Szenario 2: Aktie notiert am Laufzeitende unter dem Basispreis Basiswert: Kurs (Basiswert): Bezugsverhältnis: Restlaufzeit: Kurs Optionsschein: Basispreis: Die Aktie notiert am Laufzeitende bei 35 Euro. Theoretisch hätte der Anleger nun die Möglichkeit, für je zehn Optionsscheine eine Aktie zum Kurs von 42 Euro zu erwerben. Da die Aktie an der Börse aber nur bei 35 Euro notiert, würde er von diesem Recht keinen Gebrauch machen. Das Recht zum Kauf der Aktien wäre nichts mehr wert, entsprechend müsste ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals hingenommen werden. Im gleichen Zeitraum wäre der Basiswert, die Musteraktie, aber nur um 22 Prozent eingebrochen. Daran sieht man, dass der eingebaute Hebel in einem Optionsschein leider auch in die entgegengesetzte Richtung seine volle Wirkung entfaltet. Erwartung Muster AG : 1 1 Jahr 0,74 42 Szenario 1: Aktie notiert am Laufzeitende über dem Basispreis Die Aktie steigt bis zum Laufzeitende des Optionsscheines auf 55 Euro. Mit Hilfe des Optionsschein-Rechners lässt sich ermitteln, dass der Optionsschein dann, je nachdem, wie man die Parameter bestimmt, am Laufzeitende bei 1,30 Euro notiert. Der Optionsschein hätte also einen Gewinn von knapp 80 Prozent erbracht, während der Basiswert im gleichen Zeitraum nur um rund 22 Prozent gestiegen wäre. Eine Option auf die Zukunft Steigende oder fallende Kurse Beobachtungsaufwand Sehr hoch Chance Risiko Wertvolle Hilfe: der Derivate-Rechner WUSSTEN SIE SCHON, DASS... man Optionsscheine auch zur Absicherung eines DAX-Depots einsetzen kann? Dabei muss natürlich jedes Depot einzeln betrachtet werden. Man teilt den abzusichernden Wert durch den aktuellen Stand des DAX. So bekommt man eine Absicherungsquote. Da Optionsscheine in der Regel nur ein Hundertstel der DAX-Entwicklung abbilden, muss die Absicherungsquote anschließend mit 100 multipliziert werden. Nun wird es etwas komplizierter, denn jetzt muss das Delta berücksichtigt werden. Es misst die Kursveränderung des Optionsscheins bei einer Bewegung des Basiswerts um einen Punkt. Je höher das Delta, desto stärker vollzieht der Put die Entwicklung des Index nach. Mit dem daraus resultierenden Ergebnis erreichen Sie eine recht hohe Absicherung Ihres Depots. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Für ein DAX-Depot im Wert von Euro werden zur Absicherung bei einem Indexstand von Punkten, einem Bezugsverhältnis von einem Hundertstel bei DAXPut-Optionsscheinen und einem Delta von 0,6 rund 185 Put-Optionsscheine benötigt. Berechnung: ( Euro : Punkte 100) : 0,6 = 185. Wenn Sie wissen wollen, wie sich der Preis Ihres Optionsscheines bei bestimmten Szenarien entwickelt, so können Sie das mit Hilfe unseres Derivate-Rechners auf ermitteln.

19 HEBELPRODUKTE 36 HEBELPRODUKTE 37 KNOCK-OUTS Mit Knock-Out-Hebelprodukten können Sie schon mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen. Die Produkte gibt es sowohl für steigende wie auch für fallende Märkte. Da sie mit einer Knock-OutSchwelle ausgestattet sind, ist ihr Einsatz aber nur für sehr risikobereite und erfahrene Anleger zu empfehlen. Der Kauf eines Hebelproduktes mit Knock-Out bietet sich an, wenn Sie kurzfristig spekulieren möchten, in kurzer Zeit mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen wollen, risikobereit sind und die Möglichkeit haben, die Finanzmärkte auch stets im Auge zu behalten. Am Markt gibt es eine Vielzahl von Hebelprodukten mit Knock-Out. So unterschiedlich sie teilweise auch sind, ihnen liegt ein Gedanke zugrunde: die Gewinnerzielung durch eine hohe Hebelwirkung. Hebelprodukte mit Knock-Out ermöglichen es dem Privatanleger, ähnlich wie der Profi am Futuremarkt zu operieren. Dieser konnte schon immer mit einem hohen Hebel und ohne beziehungsweise mit nur einem geringen Einfluss der Volatilität auf die Bewegungen am Markt spekulieren. Dafür musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen, die sogenannte Margin. Bei Hebelprodukten mit Knock-Out übernimmt die Knock-Out-Schwelle die Funktion der Sicherheitsleistung. Wenn ein bestimmtes Kursniveau unter- oder überschritten wird, können Hebelprodukte hinfällig, also ausgeknockt werden. Der Markt für Knock-Outs ist weniger standardisiert als der Markt für klassische Optionsscheine. Das spiegelt sich auch in der Namensgebung wider, die von Emittent zu Emittent sehr unterschiedlich sein kann. So gibt es Turbo-Optionsscheine, TurboZertifikate, Bull- und Bear-Zertifikate, Long- und Short-Zertifikate oder Mini-Future-Zertifikate. Einige Knock-Outs besitzen eine Stop-Loss-Schwelle ober- oder unterhalb des Basispreises. Bei diesen Hebelprodukten wird ein festgelegter Restwert bei Erreichen des StopLoss-Wertes zurückgezahlt. WUSSTEN SIE SCHON, DASS... Knock-Out-Produkte erst in den letzten Jahren auf den Markt gekommen, dann jedoch innerhalb kürzester Zeit sehr populär geworden sind? Im Gegensatz zu Optionsscheinen spielt der Einfluss der Volatilität bei Knock-Outs keine große oder gar keine Rolle. Die Preisbildung ist für den Anleger so leichter nachvollziehbar. Andererseits sind Knock-Out-Produkte zum Teil wesentlich spekulativer und riskanter als Optionsscheine, da man während ihrer Laufzeit ausgestoppt werden kann. Beispiel Knock-Out-Hebelprodukt Basiswert: Muster AG Kurs (Basiswert): 75,50 Bezugsverhältnis: 10 : 1 Restlaufzeit: 1 Jahr Kurs Knock-Out-Produkt: 2,30 Basispreis: 54,40 Knock-Out-Barriere: 54,40 Aktueller Hebel: 3,3 Szenario 1: Aktie notiert am Laufzeit ende bei 100 Euro und ist nicht unter die Knock-Out-Barriere gefallen Berührt die Aktie während der Laufzeit des Produktes die Knock-OutBarriere von 54,40 Euro nicht oder fällt sie nicht darunter und notiert die Aktie am Laufzeitende bei 100 Euro, so bekommt der Anleger je KnockOut-Produkt 4,56 Euro ausgezahlt. Dieser Betrag errechnet sich aus dem Aktienkurs abzüglich des Basispreises unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Er hätte damit einen Gewinn von rund 100 Prozent erzielt, während die Aktie nur um etwa 32 Prozent gestiegen wäre. Hohes Potenzial, hohes Risiko Erwartung Steigende oder fallende Kurse Beobachtungsaufwand Sehr hoch Chance Szenario 2: Aktie fällt während der Laufzeit unter die Knock-Out-Barriere Risiko Fällt die Aktie unter die Knock-OutBarriere, so wird das Produkt ausgeknockt. Der Anleger erleidet einen Totalverlust, während die Aktie im gleichen Zeitraum dagegen nur etwa 25 Prozent verloren hätte. Wertvolle Hilfe: die Knock-Out Map Mit unserer Knock-Out Map (zu finden unter Tools und Tool-Box ) auf können Sie jederzeit sehen, zu welchen Basiswerten es welche Knock-Outs von den verschiedenen Emittenten gibt. Ihre Suchparameter lassen sich dabei bequem für den nächsten Aufruf speichern.

20 HEBELPRODUKTE 38 HEBELPRODUKTE 39 FAKTOR-ZERTIFIKATE Faktor-Zertifikate bieten Ihnen die Möglichkeit, auf einfache Art und Weise sowohl an Kursrückgängen (Short) als auch an Kursanstiegen (Long) gehebelt zu partizipieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hebelprodukten haben Faktor-Zertifikate einen konstanten Hebel (Faktor), den der Anleger selbst auswählen kann. Referenzindex, der die täglichen Kursveränderungen des Basiswertes widerspiegelt. Der Faktor gibt dabei an, mit welchem Hebel der jeweilige Referenzindex die Kursveränderung des Basiswertes nachvollzieht. Als Basis für den Hebel des Folgetages dient der jeweilige Schlusskurs des Underlyings. Der Kauf von Faktor-Zertifikaten eignet sich damit vor allem in trendstarken Marktphasen und für kurzfristige Engagements. Dank ihres konstanten Hebels weisen sie in derartigen Märkten eine höhere Renditechance im Vergleich zu MiniFutures oder anderen Hebelprodukten auf. Beispiele für Faktor-Zertifikate Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Faktor-Zertifikate keine Knock-Out-Schwelle haben. Bei unerwarteten Kursbewegungen kommt es daher nicht sofort zu einem Totalverlust. Manche Faktor-Zertifikate sind jedoch mit einer Stop-Loss-Schwelle ausgestattet, die einen bestimmten Prozentsatz über bzw. unter dem Vortagesschlusskurs des Basiswertes liegt und täglich neu angepasst wird. Auch der Einfluss der Volatilität ist für den Anleger vernachlässigbar, was ihm ermöglicht, die transparente Preisbildung leicht nachzuvollziehen. Faktor-Zertifikate sind mit einer unbegrenzten Laufzeit ausgestattet und beziehen sich auf einen vom Emittenten eigens berechneten Kennzahlen: Kurs Basiswert: Kurs Faktor-Zertifikat: Faktor: / 4 Szenario 1: steigender Basiswert bei einem Faktor-Long-Zertifikat Ein Anleger kauft ein Faktor-Zertifikat (Long) zu einem Kurs von 100 Euro auf eine Aktie mit einem Faktor 2. Der Basiswert liegt bei 100 Euro. In unserem Beispiel steigt die Aktie nun um drei Prozent von 100 Euro auf 103 Euro ( %). Das Zertifikat steigt um den doppelten prozentualen Wert von 100 Euro auf 106 Euro ( x 3 %). Wäre die Aktie um drei Prozent auf 97 Euro gefallen, würde das Zertifikat auch diese Performance nachvollziehen und mit 94 Euro (100 2 x 3 %) notieren. und dem Faktor 4. Die Aktie fällt um ein Prozent von 100 Euro auf 99 Euro. Das Zertifikat steigt um den vierfachen prozentualen Wert und notiert neu bei 104 Euro. Wäre die Aktie um ein Prozent auf 101 Euro gestiegen, hätte dies für das Zertifikat einen Verlust bedeutet in Höhe des vierfachen prozentualen Wertes. Das Zertifikat würde neu 96 Euro kosten. Die Hebelwirkung wirkt in beide Richtungen, was bedeutet, dass Kursbewegungen entgegen der Markterwartung des Anlegers zu überproportionalen Verlusten führen können. Da der Berechnung des Referenz indexes der Tagesschlusskurs zugrunde liegt, weicht die Rendite des Zertifikates (multipliziert mit dem Faktor) von der Rendite der Aktie ab, wenn man diese über einen Zeitraum von mehr als einem Tag miteinander vergleicht. Szenario 3: Verhalten des FaktorZertifikates bei Kursschwankungen Am ersten Tag steigt eine Aktie mit einem Kurswert von 100 Euro um zwei Prozent. Ein Faktor-Long-Zertifikat mit einem Faktor 3 und einem Anfangskurs von ebenfalls 100 Euro wird demnach auf 106 Euro steigen. Fällt diese Aktie am darauffolgenden Tag wieder auf 100 Euro zurück, bedeutet das einen prozentualen Verlust von 1,96 Prozent. Beim Zertifikat bedeutet dies einen prozentualen Verlust von 5,88 Prozent. Bei einem Kurs von 106 Euro sind dies 6,23 Euro, was zu einem Kurs von 99,77 Euro führt. Erwartung Konstanter Hebel Steigende oder fallende Kurse Beobachtungsaufwand Sehr hoch Chance Risiko Obwohl sich seit dem Zeitpunkt des Investments in der Entwicklung des Basiswertes keine Veränderung zeigt, weist das Zertifikat eine negative Rendite von 0,23 Prozent auf. Vor allem über einen längeren Zeitraum verstärkt sich dieser Effekt. Szenario 2: fallender Basiswert bei einem Faktor-Short-Zertifikat Ein Anleger setzt auf fallende Kurse (Short) mit einem Faktor-Zertifikat WUSSTEN SIE SCHON, DASS Faktor-Zertifikate erst Ende 2009 auf den Markt kamen? Sie sind mit einer Anpassungsschwelle ausgestattet, um eine negative Tagesrendite im Referenzindex abzuschwächen. Weist z. B. ein Basiswert einen Verlust von 50 Prozent auf, müsste ein Zertifikat mit einem Faktor 2 demnach eine Rendite von 100 Prozent, also einen Totalverlust aufweisen. Um dies zu vermeiden, haben Faktor-Zertifikate eine Anpassungsschwelle. Dabei wird ein neuer Tag simuliert und die Anpassungsschwelle dient als neuer Referenzkurs.

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