Mehr Freiraum für KMU Wunschtraum oder Realität?

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1 Mehr Freiraum für KMU Wunschtraum oder Realität? Referat von Prof. Dr. Franz Jaeger Professor an der Executive School der Universität St. Gallen (ES-HSG) KGV, World Trade Center Zürich, 24. April 2008

2 AGENDA Turbulente Finanzmärkte: Wie geht es weiter mit Konjunktur und Wachstum? KMU Basis und Motor unserer Volkswirtschaft Administrative, fiskalische und arbeitsmarktliche Bleifüsse Was ist für die KMU zu tun? Was nicht? Fazit

3 S&P/Case-Shiller U.S. National Home Price Index und Dow Jones ( bzw. Q = 100) Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q1 S&P/Case-Shiller U.S. National Home Price Index Dow Jones Quelle: Yahoo, S&P/Case-Shiller

4 Tägliche Aktienkurse Kurs vom = 100% Dow Jones Nik SMI Dax Shanghai Comp Dax Dow Jones SMI Nik Shanghai Comp. Quelle: Yahoo

5 Aktuelle Eckwerte CH D EU15 USA JP Arbeitslosenquote* 2,5% 03/08 7,8% 03/08 7,1% 02/08 5,1% 03/08 3,9% 02/08 Inflationsrate 2,6% 03/08 3,1% 03/08 3,6% 03/08 4,0% 03/08 1,0% 02/08 Wachstumsrate reales BIP 3,6% Q4 1,8% Q4 2,2% Q4 2,5% Q4 2,0% Q4 Jährliche Wachstumsrate reales BIP (2008)** 2,1% 1,7% 1,6% 1,2% 1,3% Jährliche Wachstumsrate reales BIP (2009)** 1,7% 1,7% 1,6% 1,7% 1,5% 5 * saisonbereinigt ** Jährliches Wachstum (vorläufige Schätzung) gemäss The Economist Anmerkung: BIP-Wachstumsrate im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres, konstante Preise Quelle: EUROSTAT, SECO, The Economist

6 6 Konjunkturbarometer, Konsumentenstimmung und BIP-Wachstum (Q Q1 2008) Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q1 KOF Konjunkturbarometer BIP-Wachstum real (Wachstum zum Vorjahresquartal) SECO Konsumentenstimmungsindex (rechte Skala) Quelle: KOF, Seco

7 KMU in Zahlen: Betriebszählung 2005 KMU 67.08% 99.66% Gross Mittel 0.34% 1.84% 32.92% 29.69% Klein 10.29% 33.11% Kleinst 37.20% 87.87% KMU Sektor % 36.18% KMU Sektor % 75.78% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Unternehmen Beschäftigte Grundgesamtheit: Anzahl Vollzeitäquivalente der marktwirtschaftlichen Unternehmen und marktwirtschaftliche Unternehmen (der KMU bzw. GU bei der Sektorenanalyse)

8 Häufigkeit der Ausprägung sehr wichtig/schlecht in den letzten 10 Jahren 6 x Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften 4 x Marktmacht der Abnehmer 3 x Lohnnebenkosten 2 x Zugang Kapital- und Kreditmarkt Regulierungsgrad (Arbeitsmarkt, Produktemarkt) Fiskalbedingungen

9 Arbeitsmarktregulierung und Arbeitslosigkeit GR Arbeitslose enquote US NZ BE CA DK AU GB JP CH IS IR NO FI SE NL AT KR DE IT PT FR ES Index der Arbeitsmarktregulierung 2004 Quelle: Worldbank / IMF

10 Arbeitskosten im internationalen Vergleich (pro Stunde in Euro, 2000, 2004, 2006) Schweiz Dänemark Belgien Luxemburg Frankreich Niederlande Finnland Deutschland Österreich Vereinigtes Königreich EU-15 Italien Spanien Portugal Quelle: BfS, Eurostat

11 Jährliche Arbeitszeiten 2006 Japan 1'784 USA 1'708 Schweiz 1'651 Deutschland 1' Quelle: OECD

12 Lehrlingsbeschäftigung in den KMU (2005) GU KMU Mittel Klein Kleinst Industrie DL Bau Italienisch Französisch Deutsch 0% 1% 2% 3% 4% 5% 6% 7% 8% 9% 10% Lehrlingsquote Quelle: BfS

13 Veränderung der Staatsquote und reales BIP-Wachstum reales jährlich hes BIP-Wachstum ( , Durchschnitt) 7% 6% 5% 4% 3% 2% 1% Irland Neuseeland Schweden Kanada Korrelationskoeffizient: Italien Schweiz Staatsquote Japan (absolute Niveau-Veränderung in Prozentpunkten) Quelle: OECD, EFV

14 Einnahmen Bund, Kantone und Gemeinden aus Entgelten in Mio. Fr. (Gebühren, Spital/Heimtaxen etc.) 30'000 25'000 20'000 15'000 10'000 5' * 2007* Nur 7.7% der Einnahmen (2004) sind vom Bund. * eigene Prognosen Quelle: Eidg. Finanzverwaltung

15 Preissteigerungen auf administrierten Märkten (Abweichungen vom LIK in Prozentpunkten) langfristige Betrachtung (Mai 2000 März 2008) administrierte Preise (gewichtet) Zigaretten Postdienste Öffentlicher Regionalverkehr Gebühren Eisenbahn Wohnungsmiete Spitalleistungen Versicherungen Radio- und Fernsehkonzessionen Luftverkehr Telekommunikation Quelle: BFS LIK, Eigene Darstellung

16 Zusammenhang zw. Index der Produktmarktregulierung und realem BIP-Wachstum (Mittel 03-05) (geom. Mittel) in % Reales BIP-Wachstum 0 2 AU GB IS US IR NZ DK SE CA FI JP AT BE DE NL KR NO ES FR CH IT Index der Produktmarktregulierung 2003 Datenquelle: OECD, IMF

17 Zusammenhang zw. Wachstum Arbeitsproduktivität und realem BIP-Wachstum (Mittel ) Reales BIP-Wachstum (geom. Mittel) in % IT NL ES NZ MX DKBE CH CA AT PT DE FR JP FIAU US GB NO SE GR HUIS CZ KR IR SK Arbeitsproduktivitätswachstum FEW-HSG Datenquelle: OECD, IMF

18 Zusammenhang zwischen Öffnung und BIP (pro Kopf, real) 80'000 BIP pro Ko opf in USD (2007)* Indien China y = 51794e x R 2 = Norwegen Deutschland Irland Dänemark Schweiz (4. Rang) USA Singapur 70'000 60'000 50'000 40'000 30'000 20'000 10' * Schätzungen des IMF; 72 Länder Globalization Index (Rang 2007) Quelle: A.T. Kearney, IMF

19 Die Wachstumstreiber im globalen Wettbewerb Öffnung und Flexibilität Innen- und Aussenwettbewerb Freiheit Wissen und Innovation Leistung und Wagnis

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