INFORMATIONSBLATT DER BUNDESSPARTE HANDEL NR. 2/2002 BSH im Internet: Gewerbeordnung: Begutachtung ist abgeschlossen

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1 DER HANDEL WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH HANDEL AKTUELL INFORMATIONSBLATT DER BUNDESSPARTE HANDEL NR. 2/2002 BSH im Internet: Gewerbeordnung: Begutachtung ist abgeschlossen Die Rechte aller Gewerbetreibender, bisher legistisch verstreut in Bestimmungen vor allem über Rechte von Erzeugern, Dienstleistern und Händlern, sollen in einem Paragrafen zusammengefaßt werden. Auf der einen Seite sollen alle Gewerbetreibenden (also auch der Handel) die Möglichkeit erhalten, unter bestimmten Voraussetzungen Gesamtaufträge zu übernehmen. Von uns begrüßt wurde auch das vorgesehene Recht aller Gewerbetreibender zum Aufstellen, zur Montage, zum Austausch schadhaft gewordener Bestandteile, zur Nachfüllung von Behältern, zum Anbringen von Zubehör und zur regelmäßigen Wartung der hergestellten, verkauften oder vermieteten Gegenstände unter Wegfall der für den Handel zum Teil bestehenden bisherigen Einschränkung, dass nicht in Kerntätigkeiten eines Handwerks eingegriffen werden darf. Umgekehrt sollen auch alle Gewerbetreibende das Recht zu handeln erhalten. Ohne Einschränkung all dieser Rechte könnte beispielsweise ein Tischler oder ein Gastronom in vollem Umfang mit Waren aller Art handeln, ohne den Handel anmelden zu müssen. Eine so weit gehende Liberalisierung hätte die ganze Gewerbeordnung ad absurdum geführt. Wir haben daher nachdrücklich gefordert, dass die Gewerbeberechtigung und die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit weiterhin weitgehend übereinstimmen sollen. Die Wirtschaftskammer Österreich ist unserer Stellungnahme gefolgt. Die Nebenrechte aller Gewerbetreibender sollen demnach nur unter Wahrung des wirtschaftlichen Schwerpunktes und der Eigenart des Betriebes zustehen. Wird diese Grenze überschritten, muss das jeweilige Gewerbe angemeldet werden. Ein Unternehmer, der von der Eigenart seines Betriebes (also beispielsweise durch sein äußeres Erscheinungsbild) Händler ist, wird also weiterhin den Handel anmelden müssen und seine Handelstätigkeit nicht etwa auf Grund einer allfälligen Tischler- oder Gastgewerbeberechtigung ausüben dürfen. Für den Lebensmittelhandel wurde eine Ausweitung der bestehenden Verabreichungsbefugnisse verlangt. Nach einem innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich gefundenen Kompromiss soll es dem Lebensmittelhandel und dem freien Gastgewerbe in Hinkunft zustehen, alle Speisen zu verabreichen, soweit sie in einfacher Art verabreicht werden (Achtung: das Kriterium der einfachen Art bezieht sich auf die Verabreichung und nicht auf die Zubereitung der Speisen), sowie alle nichtalkoholischen Getränke und Flaschenbier (möglicherweise auch Themen: Gewerbeordnung E-Commerce-Gesetz E-Commerce-RL Vorsteuerabzug bei Kleinbussen Abos im Internet Exportpreis Goldene Waage Lehrstellenbörse Marktlatz online Abfertigung neu Kartenzahlung Stammgewerbe soll als Leitgewerbe erkennbar bleiben Nebenrechte sollen nur unter Wahrung des wirtschaftlichen Schwerpunkts und der Eigenart des Betriebes zustehen Lebensmittelhandel soll alle Speisen in einfacher Art verabreichen dürfen

2 SEITE 2 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 Dosenbier) auszuschenken, wenn hiebei nicht mehr als acht Verabreichungsplätze bereitgestellt werden. Wir haben mit aller Entschiedenheit abgelehnt, dass das Handels- und Handelsagentengewerbe zu einem freien Gewerbe werden soll. Es wäre nämlich unlogisch, warum Handwerker, Tourismus- oder Verkehrsunternehmer neben ihrem fachlichen Befähigungsnachweis kaufmännische Fähigkeiten nachweisen müssen, ausgerechnet der Kaufmann hingegen ohne kaufmännische Fähigkeiten auskommen soll. (Fragen an Dr. Roman Seeliger, Tel ) Sparte Handel gegen Abschaffung des Befähigungsnachweises für den Handel Das neue E-Commerce-Gesetz bringt Änderungen beim Shop-auftritt ECG seit Das E-Commerce-Gesetz (ECG), welches seit in Kraft ist, hat zahlreiche Neuerungen gebracht. Internetshops müssen Anpassungen an ihrem Webauftritt vornehmen, um den Vorschriften des ECG zu entsprechen: Checkliste für den gesetzeskonformen Webauftritt: Anbieteridentifizierung: Mindestangaben zum Unternehmen müssen auf der Website online abrufbar sein (z.b. unter dem Button "Wir über uns"): Name oder Firma, Anschrift, , UID-Nummer (falls vorhanden), Firmenbuchnummer., Firmenbuchgericht, Kammerzugehörigkeit, Aufsichtsbehörde (sofern die Tätigkeit einer behördlichen Aufsicht unterliegt), berufsrechtliche Vorschriften Werbung oder andere kommerzielle Kommunikation (Gewinnspiele, Preisausschreiben, Rabatte...) muss als solche erkennbar sein. Für Webshopbetreiber oder Anbieter, die eine Online-Bestellmöglichkeit anbieten gilt zusätzlich: Der Bestellvorgang muss klar dargestellt werden: Wie kann bestellt werden, welche Bestellschritte sind einzuhalten, wie funktioniert der Webshop?; mögliche Vertragssprachen sind anzugeben. Angabe freiwilliger Verhaltenskodizes, denen sich der Anbieter unterwirft und Zugang zu diesen (Hyperlink); z.b. Der Nutzer/Käufer muss die Möglichkeit haben, seine Vertragserklärung vor endgültiger Absendung zu korrigieren und auf Eingabefehler zu überprüfen. Der Eingang der Bestellung ist unverzüglich zu bestätigen: elektronische Empfangsbestätigung, noch nicht unbedingt Annahme der Bestellung! Allgemeine Geschäftsbedingungen müssen speicher- und ausdruckbar wiedergegeben werden. ACHTUNG: Diese Bestimmung sagt nicht aus, dass ein Webshop AGBs haben muss; nur bei Vorliegen von AGBs müssen diese online abrufbar sein. Verstöße gegen das E-Commerce-Gesetz sind Verwaltungsübertretungen, die mit Geldstrafen bis zu 3000 EUR geahndet werden können, es ist jedoch das Instrument der tätigen Reue vorgesehen. Service der Wirtschaftskammern Österreichs im Rahmen des ECG: Das wko.at Firmen A-Z Alle Mitglieder der WK-Organisation sind automatisch mit ihren Basisdaten im Online-Firmenverzeichnis, dem wko.at Firmen A-Z, erfasst. Checkliste Anbieteridentifizierung Werbung Darstellung des Bestellvorgangs freiwilliger Verhaltenskodex Korrektur von Eingabefehlern Empfangsbestätigung AGBs Verstöße: bis zu 3000 EUR Service der WKO Firmen A-Z

3 SEITE 3 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 Die Daten im Rahmen von wko.at können Sie selbst ergänzen und editieren. Zur Selbstwartung sind Mitgliedsnummer und Pincode erforderlich (Falls Sie Ihren Pincode verloren haben, wenden Sie sich an die kostenlose Hotline unter 0800/ ) Um einigen Informationspflichten des E-Commerce-Gesetzes zu entsprechen, können Sie einen Link von Ihrer Website zu Ihrer persönlichen Seite im Online-Firmenverzeichnis der WKÖ setzen und dort ein paar zusätzliche Unternehmensdaten ergänzen. Folgende Informationen, die nach dem ECG verlangt werden (siehe oben: Anbieteridentifizierung), sind bereits im Firmen A-Z ausgewiesen: Name oder Firma, geographische Anschrift, Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht, Angehörigkeit einer Kammer oder ähnlichen Einrichtung. Folgende Daten können im Rahmen des Firmen A-Z zu editiert werden: Kommunikationsdaten (Tel, Fax, , Internetadresse), zuständige Aufsichtsbehörde, UID-Nummer. Was müssen Sie tun: im Internet aufrufen Einloggen: Mitgliedsnummer und PIN-Code Den Reiter "Firmen A-Z" auswählen "Firmendaten editieren" anklicken Nunmehr können Sie zunächst überprüfen, ob Ihre Eintragungen gesetzeskonform (E-Commerce-Gesetz) sind. Weiters können Sie die fehlenden Daten eintragen; für die Verlinkung auf Ihre Website steht ein Aktionsbutton zur Verfügung. Richtlinie über die Besteuerung des E-Commerce wurde verabschiedet Der Richtlinienvorschlag zur Änderung der 6. MWSt.-Richtlinie betreffend die indirekte Besteuerung von Leistungen, die elektronisch erbracht werden, wurde am 12. Februar 2002 vom Rat der EU- Finanzminister verabschiedet. Die Richtlinie muss bis 1. Jänner 2003 ins nationale Recht umgesetzt werden. Der Kommissionsvorschlag ändert den Leistungsort für bestimmte elektronisch erbrachte Leistungen (u.a. Softwaredownloads, Computer-, Unterhaltungsleistungen sowie künstlerische, wissenschaftliche, erzieherische Leistungen). Der Ort der Besteuerung liegt dort, wo die Leistungen in Anspruch genommen werden (Sitz des Verbrauchers). Große Bedeutung hat der neue Vorschlag in erster Linie im elektronischen Geschäftsverkehr mit Staaten außerhalb der Europäischen Union. Anbieter digitaler Leistungen aus Drittstaaten müssen Mehrwertsteuer auf Umsätze mit Verbrauchern in der EU berechnen. Der Anbieter hat sich in einem Mitgliedstaat seiner Wahl steuerlich zu registrieren. Der Mehrwertsteuersatz des Verbrauchslandes kommt zur Anwendung. Durch diese Regelung soll die bestehende Wettbewerbsverzerrung zwischen Online-Shops innerhalb und außerhalb der EU beseitigt werden, da Online-Shops aus Drittstaaten bis jetzt steuerfrei digitale Leistungen im EU-Raum erbringen konnten. E-Commerce RL Umsetzung bis 1. Jänner 2003 Änderung des Leistungsorts Wettbewerbsverzerrung wird beseitigt

4 SEITE 4 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 Bei Umsätzen in der Unternehmerkette wird, wie üblich, netto fakturiert. Nicht betroffen von der Richtlinie sind Waren, die zwar elektronisch geordert aber physisch geliefert werden (z.b. Bücher). Für sie gelten die bestehenden MWSt.-Vorschriften. (Fragen an Mag. Iris Sturzeis, Tel ) Vorsteuerabzug bei Kleinbussen Die in Österreich nach dem EU-Beitritt vorgenommene Einschränkung des Kreises der vorsteuerabzugsfähigen Fiskal-LKW (unter anderem Minivans) ist mit dem EU-Recht nicht vereinbar. Dies bestätigte der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil vom Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshof verliert die mit in Kraft getretene Verordnung des BMF, in welcher der Kreis der vorsteuerabzugsfähigen Kraftfahrzeuge noch weiter eingeschränkt wurde, ihre Geltung und es muss grundsätzlich zur Rechtslage vor dem Beitritt Österreichs zur EU zurückgekehrt werden. Das Finanzministerium hat eine neue Liste der vorsteuerabzugsberechtigten Kleinbusse veröffentlicht. Diese ist unter im Internet online abrufbar. Neue elektronische Abo-Angebote im Internet News der Aussenwirtschaft werden mittels -Service geliefert: Seit Anfang 2002 ist der kostenlose -Service AWO-NEWS der wichtigste, aktive Informationsdienst der Aussenwirtschaft Österreich. Geschäftsmöglichkeiten im Ausland und andere aussenhandelsrelevanten Informationen werden hier hochaktuell und im großen Umfang bereitgestellt. Die AWO-NEWS werden jedem Interessenten direkt auf die von ihm selbst bestimmte -Adresse gesendet. ANMELDUNG und weitere Informationen zum News-Service: News im Steuer- und Zollbereich werden mittels -Service geliefert: Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Finanzen bietet Interessierten ein neues Abo-Service an. Nach erfolgter Registrierung werden sämtliche Neuigkeiten aus den Bereichen Steuern und Zoll via zugestellt. Einstieg auf der Website des BMF: 1.) 2.) Bereich "Zoll & Reise"; 3.) Bereich "Kontakt"; 4.) Bereich "News-Abo"; 5.) Themenbereich auswählen Vorsteuerabzug Einschränkung des Kreises der vorsteuerabzugsfähigen Kleinbusse ist EU-widrig Liste der vorsteuerabzugsfähigen Kleinbusse ist online abrufbar Abos im Internet AWO-NEWS Anmeldung Steuern & Zoll Anmeldung Österreichischer Exportpreis 2002 Exportpreis 2002 Wirtschaftsminister Bartenstein und Präsident Leitl haben am 09. April 2002 den Österreichischen Exportpreis verliehen. Der Hauptpreis für den Handel erhielt die Firma Stadlbauer Holding GmbH u. Marketing + Vertriebs GmbH. Das Salzburger Unternehmen wurde im Jahr 1953 als Hauptpreisträger: Stadlbauer Holding

5 SEITE 5 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 Spielwarenhandel gegründet. Das Großhandelsunternehmen, das in den 80er Jahren eine Vertriebsorganisation in Deutschland aufgebaut und eine Beteiligung in der Schweiz erworben hat, konzentriert sich seit Anfang der 90er Jahre auf die osteuropäischen Märkte. Das Unternehmen gliedert sich in die Geschäftsfelder Toys, Videospiele und Uhren. Die weiteren Preisträger des Handels sind die Firma Norbert Marcher GmbH aus Kärnten und die Firma Winzer Krems reg. Gen.mbH aus Niederösterreich. Das Unternehmen Marcher, ein Vieh- und Fleischgroßhandelsunternehmen, beliefert mit einer Exportquote von 66,76 Prozent den gesamten EU-Raum mit Schwerpunkt Italien und zahlreiche Drittländer mit Rindfleisch. Neben dem Hauptexportmarkt Deutschland liefert die Firma Winzer Krems den Qualitätswein u.a. bis nach Japan, Kanada und in die USA. Die "goldene Waage" wird am 29. April 2002 verliehen Mit dieser, seit 1977 bestehenden Auszeichnung, werden herausragende Leistungen im Handel gewürdigt. Verliehen wird die Goldene Waage alljährlich vom MMM-Club (Moderne Markt Methoden) unter Mitwirkung der Bundessparte Handel. Im Rahmen der diesjährigen Verleihung durch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl steht auch ein Vortrag von Bundesminister Martin Bartenstein zum Thema "Reform der Gewerbeordnung" auf dem Programm. Klingende Namen wie Leiner, Kika, DM, Rauch oder Meinl haben sich bisher unter den Preisträgern befunden. Die Preisträger kommen heuer aus dem Agrar- und Lebensmittelbereich. Neue Lehrstellenbörse wurde im Rahmen von wko.at eingerichtet Die WKÖ hat eine "Lehrstellenbörse" ins Leben gerufen. In dieser Lehrstellenbörse können Lehrstellensuchende im Internet-Portal der Wirtschaftskammern Österreichs rasch und unbürokratisch eine geeignete Lehrstelle finden. Die Suche nach offenen Lehrstellen erfolgt über die Auswahl des Lehrberufes oder des Bundeslandes, und - wenn gewünscht auch des Bezirks und der Gemeinde. Seit März 2002 steht die Lehrstellenbörse den Mitgliedern der Wirtschaftskammer im EXTRANET zur Verfügung. Unternehmen können mit ihrer Mitgliedsnummer und ihrem persönlichen PIN-Code ihr Lehrstellenangebot eingeben. Die kostenlose E-Business Hotline der Wirtschaftskammer Österreich unter 0800/ steht allen Mitgliedern zur Verfügung, die Ihren PIN-Code nicht mehr wissen. (Fragen an Dr. Peter Zeitler, Tel ) Virtueller Marktplatz für österreichische Handelsbetriebe seit 1. März online Die österreichischen Handelsbetriebe können ihre Produkte ab sofort auch über einen B2B Marktplatz im Internet zukaufen. Auf dem virtuellen Beschaffungsmarktplatz unter können die Firmen die neuesten Einkaufstechniken des Internet nutzen. Die Vorteile eines Online-Beschaffungsmarktes: GmbH weitere Preisträger: Firma Marcher Firma Winzer Krems Goldene Waage Verleihung am 29. April 2002 Lehrstellenbörse Lehrstellensuchende können eine geeignete Stelle finden Unternehmer können ihr Lehrstellenangebot eingeben Marktplatz online

6 SEITE 6 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 Einfaches und kostengünstiges Mieten der Beschaffungsanwendungen, verkürzter Beschaffungs- und Bestellprozess, anwenderfreundliche Software sowie gesenkte Einkaufspreise machen diese Börse auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Lieferanten müssen keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Handelsübliche Computer und Internetanschluss sind die einzigen Voraussetzungen, die Händler und Lieferanten benötigen. Der Wiener Portalbetreiber vemap.com ist in Österreich die Nr. 1 bei internetbasierten Beschaffungsanwendungen. Fünf der Top 10 Unternehmen, sowie wichtige Opinionleader unterschiedlicher Branchen nutzen diese Software bereits. Kontakt: Firma vemap.com Heinz Zimmermann A-1090 Wien, Porzellangasse 27/25 Tel. +43/1/ ; Fax +43/1/ Website: (Fragen an Heinz Zimmermann, Tel ) Gesetzesentwurf zur Abfertigung neu brachte Überraschungen Über die Eckpunkte der Abfertigung neu wurde bereits mehrfach berichtet. Der Gesetzesentwurf weicht aber in folgenden wesentlichen Punkten von der Sozialpartnereinigung ab: 1. Die Abfertigung neu heißt nun offiziell Mitarbeitervorsorge, die Kassen dementsprechend Mitarbeitervorsorgekassen. 2. Der Beitragssatz ihv 1,53% soll in einem Generalkollektivvertrag festgeschrieben werden, vor allem um die Steuer- und Sozialabgabenquote nicht zu erhöhen. Die Sozialpartner bevorzugen eine Verankerung im Gesetz. 3. Der Arbeitgeber muss auch Beiträge während eines Wochen- (bei Schwangerschaft) und Krankengeldbezugs (nach der Entgeltfortzahlungsfrist) sowie während eines Präsenz- und Zivildiensts entrichten. Die angesprochenen Zeiten zählten zwar bisher beim Anspruch auf Abfertigung mit. Dennoch hatte der Arbeitgeber in diesen Zeiten entsprechend dem Wegfall der Arbeitsleistung bisher auch keine laufende Kostenbelastung. Daher lehnen wir die Beitragspflicht in diesen Zeiten ab! 4. Statt der Gebietskrankenkassen sollen die Mitarbeitervorsorgekassen die Beiträge selbst einheben, obwohl Kontrolle, Mahnung und Eintreibung der Beiträge durch letztere wesentlich aufwändiger sein dürften. 5. Eine steuerbegünstigte Vorsorge für Selbständige wird auf die Steuerreform verschoben: Durch die Mitarbeitervorsorge kann der Arbeitnehmer steuerfrei für eine Rente ansparen, die dann ebenso steuerfrei ausbezahlt wird. Wir wollen, dass auch Selbständige in den Genuss einer steuerfreien Pensionsvorsorge kommen und zwar gleichzeitig mit der Einführung der Mitarbeitervorsorge. Angesichts der demographischen Entwicklung können auch die Selbständigen sich nicht nur auf die gesetzliche Pensionsversicherung verlassen! 6. Bestehende Rückstellungen können in Eigenkapital umgewandelt Vorteile eines Online- Beschaffungsmarktes Kontakt Abfertigung neu Zusätzliche Beitragspflichten lehnen wir ab! Steuerbegünstigte Vorsorge für Selbständige gefordert

7 SEITE 7 HANDEL AKTUELL NR. 2/2002 werden. Eine weitere Dotation von Rückstellungen ist dann aber nicht möglich. Die Wertpapierdeckungspflicht entfällt. Bestehende Wertpapierdeckungen können verteilt auf 5 Jahre abgebaut werden. Die Umwandlung von Rückstellungen in Eigenkapital bedeutet keine Steuerersparnis, da die "alten" Abfertigungsanwartschaften, für die vorgesorgt wurde, ja bleiben, die Bilanz wird aber "verschönert". 7. Die Rückstellungbildung für Unter 50-Jährige wird bis 2004 auf 45% verringert. Bei voller Dotierung wären damit 2003 und 2004 gewinnsteigernde Auflösungen von Rückstellungen notwendig. Diese Maßnahme lehnen wir ab. Rückstellungen sind ohnehin nur für "alte" Abfertigungsanwartschaften zulässig, die mit diesen abschmelzen. Es besteht kein Grund, die Rate selbst zu senken. Positiv zu vermerken ist, dass jede Mitarbeitervorsorgekasse für alle Arbeitgeber bzw. -nehmer gleiche Verwaltungsgebühren vorsehen muss. Damit die Kassen aber nicht nur Großbetriebe oder Betriebe mit dauerhaften Vollzeitbeschäftigten als Vertragspartner akzeptieren, fordern wir den Kontrahierungszwang für Kassen. (Fragen an Dr. Rolf Gleißner, Tel ) Kartenzahlungen: Vorsicht bei hohen Beträgen! Aus aktuellem Anlass erinnern wir daran, bei Kartenzahlungen für hochpreisige Produkte stets die Genehmigungsgrenze (bzw. "Einkaufslimit", "Höchstentschädigungsgrenze") zu beachten, die die Verträge mit Kartenunternehmen vorsehen. Bei einer Kreditkartenzahlung über einem bestimmten Betrag ist telefonisch beim Kreditkartenunternehmen die Zustimmung einzuholen. Ohne Zustimmung kann der Händler bei mangelnder Kontodeckung oder Zahlungsbetrug haftbar werden. Bei Europay-Vertragspartnern verweigert das Gerät Bankomatkartenzahlungen oberhalb des Einkaufslimits. Hobex- Vertragspartner müssen die Höchstentschädigungsgrenze besonders beachten: Die von Hobex angebotene Versicherung gegen Zahlungsausfall wirkt bei Bankomatkarten in Betrugsfällen nur bis Euro, bei mangelnder Kontodeckung nur bis Euro. Darüber haftet der Händler bei Zahlungsausfall! (Fragen an Dr. Rolf Gleißner, Tel ) Disagio-Gebühr und Vorsteuer Die Disagio-Gebühren für Kartenzahlungen beziehen sich bekanntlich auf den Bruttopreis. Die davon entrichtete Mehrwertsteuer kann als Vorsteuer abgezogen werden, sodass als Belastung der Disagioprozentsatz vom Nettopreis verbleibt. Voraussetzung für die Geltendmachung der Vorsteuer ist aber stets eine Rechnung nach 11 UStG. Die Pauschalbeträge bei den Disagiosätzen verstehen sich hingegen meist als Nettopositionen zuzüglich Mehrwertsteuer. Beispiel: Kaufpreis 120 Euro, Disagio Bankomatkarte 1,15% + 0,14 Euro, Disagio absolut 1,38 Euro + 0,14 Euro; der erste Betrag enthält eine Mehrwertsteuer von 0,23 Euro, die als Vorsteuer abgezogen werden kann. (Fragen an Dr. Rolf Gleißner, Tel ) Umwandlung von Rückstellungen Wir wollen den Kontrahierungszwang für Kassen Kartenzahlung Bei Zahlungen über den Limits droht die Händlerhaftung Kartenzahlung

8 Medieninhaber und Herausgeber: VERLAGSPOSTAMT 1040 WIEN. P.b.b. 02Z M Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, 1045 Wien. Redaktion: Mag. Iris Sturzeis, 1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Postfach 440, Telefon Produktion: FAASTMEDIADESIGN, Schönbrunner Schloßstr. 21/Top 18, 1150 Wien, Telefon Grundlegende Blattlinie: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller der Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, angehörenden Mitglieder. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz: Wirtschaftskammer Österreich, Sektion Handel, 1045 Wien. BSH im Internet: ADRESSFELD Die Kartenzahlung setzt sich durch Kartenzahlungen Spielzeug, Sportartikel Textil Tankstellen Fahrzeug 16,5 14,5 25,8 23,8 27,9 24,6 32,9 41,6 Anteil von Karten-/ Bankomatkartenzahlungen am Umsatz der Branche Quelle: OeNB, IFES Schuhe, Lederwaren 14,5 23 Möbel 12,8 20,6 Lebensmittel Drogerie, Parf., Apotheken Tabaktrafiken 3,3 2,9 10,6 10,2 8,3 6, Nach einer Studie der Österreichischen Nationalbank setzen sich Kartenzahlungen immer mehr durch. In zwei Umfragen, auf denen die Studie aufbaut, wurden Österreicher über ihr Zahlungsverhalten befragt. Die Zahlen sind daher nicht exakt, bilden aber Trends ab. Dabei zeigte sich, dass Kartenzahlungen schon im Jahr 2000 betragsmäßig in einzelnen Handelsbranchen enorme Umsatzanteile erreicht haben. Spitzenreiter sind der Spielzeug- und Sportartikelhandel sowie der Textilhandel mit Anteilen von 41,6 bzw. 32,9%. In diesen Branchen könnten in absehbarer Zeit die Kartenzahlungen die Barzahlungen überholen. Je kleinpreisiger die Branche, desto geringer der Kartenanteil: Die Drogerien, Parfümerien, Apotheken kamen 2000 erst auf 7,3%, die Tabaktrafiken auf 3,3%. Unter den Karten dominierte schon 2000 die Bankomatkarte. Der Rest entfällt auf Kreditkarten oder Kundenkarten mit Zahlungsfunktion. (Fragen an Dr. Gleißner, Tel ) In manchen Branchen bald Karte vor Bargeld Mit kollegialen Grüßen Erich Lemler Obmann der Bundessektion Handel

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